Royal Opera House: Tosca
  [demnächst im Kino - Release: 07. Februar 2018]
   
 

Live aus dem Royal Opera House London • Erster Akt
Rom, Juni 1800. Cesare Angelotti, ein entflohener politischer H√§ftling, st√ľrzt in eine Kirche, um sich in einer der Kapellen zu verstecken. Sobald er verschwunden ist, kommt ein K√ľster herein, nach ihm der Maler Mario Cavaradossi, der weiter an seinem Portr√§t Maria Magdalenas arbeitet. Das Gem√§lde ist von der Marchesa Attavanti inspiriert, die Cavaradossi in der Kirche gesehen hat, aber nicht kennt. W√§hrend er arbeitet, vergleicht er die dunkle Sch√∂nheit seiner Geliebten, der S√§ngerin Floria Tosca, mit der der blonden Marchesa Attavanti (‚ÄěRecondita armonia‚Äú). Angelotti, ein Mitglied der ehemaligen bonapartistischen Regierung, wagt sich hervor und wird von Cavaradossi erkannt. Der Maler gibt ihm sein Essen und schickt ihn schnell zur√ľck in die Kapelle, da er Tosca von draussen rufen h√∂rt. Sie hat Verdacht gesch√∂pft und fragt Cavaradossi eifers√ľchtig aus; dann erinnert sie ihn an ihre Verabredung am Abend in seiner Villa. Pl√∂tzlich erkennt sie die Marchesa Attavanti in seinem Gem√§lde und beschuldigt ihn der Untreue; er versichert sie aber seiner Liebe. Als Tosca gegangen ist, kommt Angelotti wieder aus der Kapelle. Ein Kanonenschuss zeigt an, dass seine Flucht von der Polizei entdeckt worden ist, und Cavaradossi und er fliehen zur Villa des Malers. Der K√ľster kommt mit Chorknaben herein, die in einem Te Deum singen sollen, um einen Sieg gegen Napoleon zu feiern. Ihre Aufregung wird von der Ankaunft des Baron Scarpia unterbrochen, dem Chef der Geheimpolizei, der nach Angelotti fahndet. Als Tosca zur√ľckkommt und nach Cavaradossi sucht, zeigt ihr Scarpia einen F√§cher mit dem Wappen der Attavanti, den er gerade gefunden hat. Tosca, die meint, ihr Verdacht sei best√§tigt, bricht in Tr√§nen aus. Sie schw√∂rt Rache und verl√§sst die Kirche, als die Gemeinde hereinstr√∂mt. Scarpia schickt seine M√§nner, um ihr zu Cavaradossi zu folgen, bei dem er Angelottis Versteck vermutet (‚ÄěTre sbirri... Una carozza...‚Äú). W√§hrend die Gemeinde das Te Deum singt, erkl√§rt Scarpia, er werde sich Tosca gef√ľgig machen.

Zweiter Akt
Allein in seinem Palast, dem Palazzo Farnese, freut sich Scarpia sadistisch auf das Vergn√ľgen, Tosca in seiner Gewalt zu haben (‚ÄěHa pi√Ļ forte sapore‚Äú). Der Spion Spoletta kommt herein und erkl√§rt, dass er Angelotti nicht habe finden k√∂nnen. Stattdessen bringt er Cavaradossi herein. W√§hrend Scarpia den Maler verh√∂rt, kann man h√∂ren, wie Tosca bei einer k√∂niglichen Gala im selben Geb√§ude singt. Scarpia schickt nach ihr; sie kommt genau zu demselben Zeitpunkt herein, als man Cavaradossi fortbringt, um ihn zu foltern. Eingesch√ľchtert von Scarpias Fragen und Cavaradossis Schreien verr√§t Tosca Angelottis Versteck. Cavaradossi wird hereingetragen, verletzt und nicht ganz bei sich. Als er begreift, was geschehen ist, macht er Tosca w√ľtende Vorhaltungen, als der Offizier Sciarrone hereinst√ľrzt, um zu vermelden, dass Napoleon √ľberraschenderweise die Schlacht von Marengo gewonnen hat, eine Niederlage f√ľr Scarpias Seite. Cavaradossi schreit laut seinen Protest gegen die Tyrannei heraus und wird davongeschleppt, um exekutiert zu werden. Scarpia, der unger√ľhrt sein Abendessen fortsetzt, sagt Tosca, dass er Cavaradossi freilassen w√ľrde, wenn sie sich ihm hing√§be. Sie widersetzt sich seinen Avancen, ruft Gott um Hilfe an und erkl√§rt, dass sie ihr Leben der Kunst und der Liebe geweiht habe (‚ÄěVissi d‚Äôarte‚Äú). Scarpia beharrt, aber Spoletta unterbricht sie: kurz vor seiner Verhaftung hat sich Angelotti selbst get√∂tet. Tosca, die jetzt gezwungen ist, nachzugeben oder ihren Liebhaber zu verlieren, stimmt Scarpias Vorschlag zu. Der Baron ordnet scheinbar eine falsche Exekution f√ľr Cavaradossi an, nach der er befreit werden soll. Spoletta geht. Sobald Scarpia einen Passierschein f√ľr die Liebenden unterzeichnet hat, t√∂tet Scarpia ihn mit einem Messer, das sie vorher auf einem Tisch entdeckt hat. Sie nimmt ihm das Dokument aus der Hand und verl√§sst leise das Zimmer.

Dritter Akt
Im Morgengrauen erwartet Cavaradossi seine Exekution in der Engelsburg. Er besticht den Gef√§ngnisw√§rter, einen Abschiedsbrief an Tosca zu √ľberbringen. √úberw√§ltigt von seinen liebevollen Erinnerungen gibt er seiner Verzweiflung nach (‚ÄěE lucevan le stelle‚Äú). Tosca kommt hinzu. Sie erkl√§rt ihm, was geschehen ist, und die zwei stellen sich ihr k√ľnftiges Leben in Freiheit vor. Beim Erscheinen des Exekutionskommandos erkl√§rt Tosca Cavaradossi, wie er seinen Tod √ľberzeugend simulieren solle, dann versteckt sie sich. Die Soldaten feuern ihre Gewehre ab und gehen ab. Tosca bedr√§ngt Cavaradossi, sich zu beeilen, aber als er sich nicht bewegt, wird ihr klar, dass Scarpia sie betrogen hat und dass die Kugeln echt waren. Spoletta eilt herbei, um Tosca wegen Mordes festzunehmen. Sie verw√ľnscht Scarpia und springt von der Festungsmauer.


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REGIE:
Jonathan Kent
MUSIK:
Giacomo Puccini
Giuseppe Giacosa
Luigi Illica
AUSSTATTUNG:
Paul Brown

LAND:
England
JAHR: 2017
LÄNGE: 180min