Mary and Max
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. November 2009]
   
 

Ein Film von Adam Elliot • Mary heisst das achtj√§hrige M√§dchen, das am Stadtrand von Melbourne aufw√§chst. Sie unterh√§lt eine intensive Brieffreundschaft zu Max Jerry Horovitz, einem 44-j√§hrigen schwer gest√∂rten New Yorker, der unter anderem unter dem Asperger Syndrom leidet, einer Form des Autismus. Max hat keine Freunde, aber er hat Mary, die ihm Briefe aus einer Welt schickt, die ihm g√§nzlich unbekannt ist. Und Mary hat Max, den sie nach allen Dingen fragen kann, die sie gerade brennend besch√§ftigen:

Lieber Herr Horovitz!
Mein Name ist Mary Daisy Dinkle und ich bin acht Jahre, drei Monate und neun Tage alt. Meine Lieblingsfarbe ist Braun und mein Lieblingsessen ist s√ľsse Kondensmilch, dicht gefolgt von Schokolade. Woher kommen in Amerika die Babys? Kommen sie aus Coladosen? In Australien werden sie von den V√§tern auf dem Boden ihrer Biergl√§ser gefunden, das sagt wenigstens mein Opa. Es w√§re toll, wenn Sie zur√ľckschreiben und mein Freund werden k√∂nnten.

Max Horovitz hat acht gleiche Trainingsanz√ľge im Schrank, er ist viel zu dick und findet Menschen "verwirrend". Sein Psychologe r√§t ihm zu einer Di√§t, weil der Geist nur so gesund sein k√∂nne wie der K√∂rper. Max ist von solchen Ratschl√§gen wenig begeistert. Viel mehr besch√§ftigen ihn die Briefe, die ihm Mary aus dem fernen Australien schickt. In ihren Briefen erz√§hlen sich Mary und Max von ihrem Lieblingscartoon, von ausgestopften V√∂geln und ihrem Unbehagen gegen√ľber der Welt da draussen. So beginnt Mary ihrem Brieffreund Max die Welt zu erkl√§ren und umgekehrt.


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REGIE:
Adam Elliot
PRODUKTION:
Melanie Coombs
DREHBUCH:
Adam Elliot
KAMERA:
Gerald Thompson
SCHNITT:
Bill Murphy
TON:
Michael Carden
MUSIK:
Dale Cornelius
AUSSTATTUNG:
Adam Elliot
VISUAL EFFECTS:
Michael Allen

LAND:
Australien
JAHR: 2009
LÄNGE: 92min