Magic in the Moonlight
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Dezember 2014]
   
 

Ein Film von Woody Allen • Woody Allens „Magic in the Moonlight“ spielt in den 1920er-Jahren an der luxuriösen CĂ´te d’Azur: In der romantischen Komödie versucht ein berĂĽhmter ZauberkĂĽnstler (Colin Firth) eine Hellseherin (Emma Stone) als BetrĂĽgerin zu entlarven. Der chinesische Hexenmeister Wei Ling Soo ist der berĂĽhmteste Zauberer seiner Zeit, doch nur wenige wissen, dass sich hinter diesem KĂĽnstlernamen der grantige, arrogante Engländer Stanley Crawford (Firth) verbirgt, der sehr von sich ĂĽberzeugt ist und jene angeblichen Spiritisten nicht leiden kann, die behaupten, tatsächlich zaubern zu können. Von seinem langjährigen Freund Howard Burkan (Simon McBurney) lässt Stanley sich zu einer entsprechenden Mission ĂĽberreden: Er reist an die französische Riviera und besucht dort die Catledge-Familie in ihrer Villa: Mutter Grace (Jacki Weaver), Sohn Brice (Hamish Linklater), und Tochter Caroline (Erica Leerhsen). Er stellt sich als Geschäftsmann namens Stanley Taplinger vor, um die betörende junge Wahrsagerin Sophie Baker (Stone) blosszustellen, die dort mit ihrer Mutter (Marcia Gay Harden) zu Gast ist. Grace hat Sophie eingeladen, weil sie davon ĂĽberzeugt ist, dass das Mädchen den Kontakt zu ihrem verstorbenen Mann herstellen kann. In der Villa ist Sophie Brice begegnet, der sich Hals ĂĽber Kopf in sie verliebt hat.
Schon bei ihrer ersten Konfrontation kanzelt Stanley Sophie als unbedeutendes Würstchen ab, das er im Handumdrehen entlarven kann – für die Leichtgläubigkeit der Catledges hat er nur Spott übrig. Sehr überrascht und mit wachsendem Unbehagen wird Stanley jedoch Zeuge von Sophies zahlreichen erstaunlichen Leistungen: Sie liest Gedanken und vollbringt andere übernatürliche Taten, die sich jedem rationalen Erklärungsversuch entziehen. Stanley ist wie vor den Kopf gestossen. Schon bald gesteht er seiner geliebten Tante Vanessa (Eileen Atkins), wie er langsam an sich selbst zweifelt und zu glauben beginnt, dass Sophie tatsächlich über diese Fähigkeiten verfügen könnte. Wenn das stimmt, muss Stanley sich eingestehen, dass wirklich alles möglich wäre – im positiven Sinne. Doch damit stürzt das System seiner eigenen Überzeugungen wie ein Kartenhaus zusammen.
Daraufhin ergibt sich eine Folge von Ereignissen, die in jeder Bedeutung des Wortes zauberhaft sind und alle Beteiligten in heillose Verwirrung stürzen. Und am Ende spielt „Magic in the Moonlight“ uns einen Streich, der allesamt zum Narren hält.


© 2017 Frenetic Films

VERLEIH: Frenetic Films

 

REGIE:
Woody Allen
PRODUKTION:
Letty Aronson
Stephen Tenenbaum
CAST:
Emma Stone
Colin Firth
Marcia Gay Harden
Hamish Linklater
Jacki Weaver
Eileen Atkins
Erica Leerhsen
DREHBUCH:
Woody Allen
KAMERA:
Darius Khondji
SCHNITT:
Alisa Lepselter
AUSSTATTUNG:
Anne Seibel
KOSTÜME:
Sonia Grande
VISUAL EFFECTS:
Andrew Lim

LAND:
USA
JAHR: 2014
LÄNGE: 97min