Holy Lola
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. März 2005]
   
 

Ein Film von Bertrand Tavernier • Die Ehe ist glĂĽcklich, das Haus gekauft, die Zukunft gesichert. Bloss mit dem Kinderkriegen klappt es nicht. Also beschliessen der junge Arzt Pierre und seine Frau GĂ©raldine ein Baby zu adoptieren, und weil ihnen das offizielle Adoptionsprozedere in Frankreich zu langwierig ist, fliegen sie zum Auftakt von HOLY LOLA nach Kambodscha.
Was Bertrand Tavernier in der Folge seines thematisch überraschenden, neuen Filmes serviert, ist spannend wie ein Krimi. Denn statt der Reise ins Glück, wie sie sich zu Hause alles ausmalten, treten Géraldine und Pierre einen erschöpfenden Abenteuertrip an. Unzähligen Besuchen in verschiedenen Waisenheimen folgt, als in der keinen Lola endlich eine Adoptionskandidatin gefunden ist, ein zermürbender Spiessrutenlauf durch kambodschanische und französische Ämter. Kommen dazu der Alltag in der Monsun geplagten Stadt, die immer wieder Neid geprägte Konfrontation mit anderen Adoptiveltern, die Gefahr durch Unbedachtheit in die Illegalität abzudriften.
Eine zärtliche Liebesgeschichte, ein packender Abendteuerfilm, ein berührendes Melodrama ist HOLY LOLA; vor Ort gedreht auch eine bildschöne filmische Reise in ein von einer schmerzlichen Vergangenheit geprägtes, exotisches Land. Taverniers feinfühlige Inszenierung, Alain Choquarts agile Kamera, das starke Spiel von Jacques Gamblin und Isabelle Carré, die absolute Glaubwürdigkeit der Story machen HOLY LOLA zu einem hoch emotionalen Kinoerlebnis. HOLY LOLA ist zweifellos Taverniers bester Film seit Jahren.


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REGIE:
Bertrand Tavernier
PRODUKTION:
Frédéric Bourboulon
CAST:
Jacques Gamblin
Isabelle Carré
Bruno Putzulu
Lara Guirao
DREHBUCH:
Dominique Sampiero
Bertrand Tavernier
Tiffany Tavernier
KAMERA:
Alain Choquart
SCHNITT:
Sophie Brunet
TON:
Dominique Levert
MUSIK:
Henri Texier
AUSSTATTUNG:
Giuseppe Ponturo
KOSTÜME:
Eve-Marie Arnault

LAND:
Frankreich
JAHR: 2004
LÄNGE: 128min