The Cut
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Oktober 2014]
   
 

Ein Film von Fatih Akin • Mardin, 1915: Eines Nachts treibt die tĂĽrkische Gendarmerie alle armenischen Männer zusammen. Auch der junge Schmied Nazaret Manoogian wird von seiner Familie getrennt. Nachdem es ihm gelingt, den Horror des Völkermordes zu ĂĽberleben, erreicht ihn Jahre später die Nachricht, dass auch seine Zwillingstöchter am Leben sind. Besessen von dem Gedanken, sie wiederzufinden, folgt er ihren Spuren. Sie fĂĽhren ihn von den WĂĽsten Mesopotamiens ĂĽber Havanna bis in die kargen, einsamen Prärien North Dakotas. Auf seiner Odyssee begegnet er den unterschiedlichsten Menschen: engelsgleichen und gĂĽtigen Charakteren, aber auch dem Teufel in Menschengestalt.

Mit THE CUT vollendet Fatih Akin seine Trilogie „Liebe, Tod und Teufel“. Ging es in „Gegen die Wand“ (2004) um den unbedingten Lebenswillen einer jungen Deutschtürkin, die erleben muss, dass zwischen Schmerz und Liebe oft nur eine Haaresbreite liegt, so erzählte „Auf der anderen Seite“ (2007) die Geschichte von sechs Menschen, deren Wege sich kreuzen, ohne sich zu berühren. Erst der Tod führt sie zusammen. THE CUT widmet sich nun dem „Teufel“. Der Film handelt vom Bösen im Menschen, davon, was wir anderen Menschen antun. Unbewusst oder willentlich, denn die Grenze zwischen Gut und Böse ist oft fliessend. Auch der letzte Teil der Trilogie ist geprägt von Fatih Akins Sicht auf die Welt: „THE CUT ist ein sehr persönlicher Film geworden, der sich inhaltlich mit meinem Gewissen und formal mit meiner Liebe zum Kino auseinandersetzt“.


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VERLEIH: Pathé Films AG

 

REGIE:
Fatih Akin
PRODUKTION:
Fatih Akin
Karl Baumgartner
Reinhard Brundig
Fabienne Vonier
CAST:
Tahar Rahim
George Georgiou
Makram Khoury
Akin Gazi
Lara Heller
Numan Acar
Dustin MacDougall
DREHBUCH:
Fatih Akin
KAMERA:
Rainer Klausmann
SCHNITT:
Andrew Bird
TON:
Malte Bieler
Jean-Paul Mugel
Kai Storck
MUSIK:
Alexander Hacke
AUSSTATTUNG:
Allan Starski

LAND:
Deutschland
JAHR: 2014
LÄNGE: 138min