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  (500) Days of Summer
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. September 2009]
       
 

Junge trifft Mädchen. Junge verliebt sich. Mädchen nicht. • Als Tom Hanson (Joseph Gordon-Levitt) zum ersten Mal auf Summer Finn (Zooey Deschanel) trifft, weiß er, sie ist es! Wunderschön, charmant und witzig – sie ist die perfekte Frau.
Es gibt nur ein kleines Problem: Summer glaubt nicht an die Liebe. Sie findet: Beziehungen sind kompliziert, also warum sollte man nicht einfach nur Spaß haben? Aber Tom ist verliebt und durchlebt 500 Tage lang die euphorischen Kicks und die quälenden Tiefpunkte der Liebe.

 

REGIE:
Marc Webb
PRODUKTION:
Mason Novick
Jessica Tuchinsky
Mark Waters
Steven J. Wolfe
CAST:
Joseph Gordon-Levitt
Zooey Deschanel
Geoffrey Arend
Chloe Moretz
Matthew Gray Gubler
DREHBUCH:
Scott Neustadter
Michael H. Weber
KAMERA:
Eric Steelberg
SCHNITT:
Alan Edward Bell
TON:
Valerie Davidson
Mark A. Mangini
Piero Mura
MUSIK:
Mychael Danna
Rob Simonsen
AUSSTATTUNG:
Laura Fox
KOSTÜME:
Hope Hanafin

       
  10 Things I Hate About You
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Oktober 1999]
       
 

Romeo, Oh Romeo, get out of my face. • Im Hause Stratford herrscht eine eiserne Regel: Bianca (LARISA OLEYNIK) darf erst mit ihrem Schwarm Joey (ANDREW KEEGAN) ausgehen, wenn auch ihre altere Schwester Kat (JULIA STILES) ein Rendezvous hat. Kat ist jedoch eine stets schlecht gelaunte Kratzbürste, hasst Jungs, Dates und all die Balzrituale. Doch dann beginnt der charismatische Patrick Verona (HEATH LEDGER) mit Kat zu flirten. Kat wird weich nicht ahnend, dass Patrick dafür bezahlt wurde, mit ihr anzubandeln. Ein Beschluss, den Patrick allerdings schon bald bereut - denn er hat sich in seine 'Geschäftsbeziehung' verliebt . . .

Die Komödie 10 DINGE DIE ICH AN DIR HASSE verlegt die Handlung von Shakespeares Bühnenklassiker 'Der Widerspenstigen Zähmung' in die Padua High School in Tacoma, Washington: Die flirtwillige Bianca (LARISA OLEYNIK) muss erst ihrer zickigen Schwester Kat (JULIA STILES) einen Freund besorgen, bevor sie selbst ein Rendezvous haben darf. Das führt zu einem aberwitzigen, romantischen und wirklich zeitlosen Verwirrspiel .

In den Hauptrollen dieser spritzigen Teenager-Komödie glänzt Hollywoods Nachwuchs-Elite: Julia Stiles (VERTRAUTER FEIND), Heath Ledger (BLACKROCK), Joseph Gordon-Levitt (HALLOWEEN H20), Andrew Keegan (INDEPENDENCE DAY), David Krumholtz (HAUPTSACHE BEVERLY HILLS) und Larisa Oleynik (THE BABYSITTER CLUB)

 

REGIE:
Gil Junger
PRODUKTION:
Andrew Lazar
CAST:
Heath Ledger
Julia Stiles
Joseph Gordon-Levitt
Larisa Oleynik
David Krumholtz
Andrew Keegan
Susan May Pratt
DREHBUCH:
Karen McCullah Lutz
Kirsten Smith
KAMERA:
Mark Irwin
SCHNITT:
O. Nicholas Brown
MUSIK:
Richard Gibbs
AUSSTATTUNG:
Carol Winstead Wood

       
  10,000 B.C.
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. März 2008]
       
 

Ein Film von Roland Emmerich • Roland Emmerich inszeniert das gewaltige Panorama einer mythischen Urzeit, in der Götter und Geister die Welt beherrschen und mächtige Mammuts die Erde erbeben lassen. Der junge Jäger D’Leh (Steven Strait), Mitglied eines abgeschieden lebenden Bergstamms, verliebt sich unsterblich in die schöne Evolet (Camilla Belle). Als eine Bande geheimnisvoller Krieger sein Dorf überfällt und Evolet entführt, nimmt D’Leh mit einer kleinen Gruppe von Jägern die Verfolgung auf: Er will Evolet um jeden Preis retten – selbst wenn er dafür bis ans Ende der Welt gehen müsste.

Erstmals wagen sich die Gefährten in unbekanntes Gebiet vor – sie entdecken, dass es ausser ihrer eigenen noch ganz andere Kulturen gibt, dass die Welt weit über ihren bisherigen Erfahrungshorizont hinausgeht. Immer wieder stossen sie auf andere Stämme, die ebenfalls von den Sklavenjägern heimgesucht worden sind. Und mit jeder Begegnung wächst D’Lehs kleine Gruppe, bis er ein ganzes Heer um sich geschart hat.

Auf ihrer Odyssee kämpfen die unvorbereiteten Krieger gegen Säbelzahn-Tiger und andere prähistorische Raubtiere, bis sie schliesslich eine unbekannte Zivilisation entdecken. Ihr Schicksal entscheidet sich in einem Reich jenseits aller Vorstellungskraft: Im Schatten monumentaler Pyramiden organisieren sie den Aufstand gegen einen Gott, der seine Macht missbraucht und ein brutales Schreckensregime errichtet hat. Endlich begreift D’Leh, dass er nicht nur Evolet retten muss, sondern das gesamte Volk.

 

REGIE:
Roland Emmerich
PRODUKTION:
Roland Emmerich
Mark Gordon
Michael Wimer
CAST:
Nathanael Baring
Tim Barlow
Camilla Belle
Cliff Curtis
Joel Fry
Mona Hammond
Marco Khan
Reece Ritchie
DREHBUCH:
Roland Emmerich
Harald Kloser
KAMERA:
Ueli Steiger
SCHNITT:
Alexander Berner
TON:
Tony Currie
Dan Johnson
Jeremy Price
MUSIK:
Harald Kloser
AUSSTATTUNG:
Jean-Vincent Puzos
KOSTÜME:
Renée April
Odile Dicks-Mireaux

       
  27 Dresses
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Februar 2008]
       
 

Ein Film von Anne Fletcher • Jane Nichols (Katherine Heigl) ist jung, hübsch, erfolgreich, aber immer noch Single. Zeit sich um das eigene Liebesglück zu kümmern hat sie allerdings nicht, da sie voll und ganz mit ihrer Leidenschaft, der Organisation von Hochzeiten, beschäftigt ist. In 27 Abendkleidern, die perfekt für eine eigene Modenschau wären, steht sie all ihren Freundinnen mit voller Brautpower zur Seite. Nur sie selbst hat sich noch nicht getraut.
Als sich ihr Chef George (Ed Burns) in ihre jüngere, sehr attraktive Schwester Tess (Malin Akerman) verliebt und diese kurz darauf heiraten will, gilt es ein weiteres Fest zu planen. Es gibt nur ein Problem: Jane ist seit langem selbst in George verliebt.
Und als auch noch der Hochzeitskolumnist Kevin (James Marsden) auf der Bildfläche auftaucht, ist das Gefühlschaos perfekt.
Die Irrungen und Wirrungen rund um die Suche nach Mr. Right nehmen ihren Lauf und enden überraschend – für alle Beteiligten.

 

REGIE:
Anne Fletcher
PRODUKTION:
Gary Barber
Roger Birnbaum
Jonathan Glickman
CAST:
Katherine Heigl
James Marsden
Malin Akerman
Melora Hardin
Edward Burns
Judy Greer
Alexa Havins
DREHBUCH:
Aline Brosh McKenna
KAMERA:
Peter James
SCHNITT:
Priscilla Nedd-Friendly
TON:
Karen M. Baker
MUSIK:
Randy Edelman
AUSSTATTUNG:
Shepherd Frankel
KOSTÜME:
Catherine Marie Thomas

       
  27 Missing Kisses
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juni 2001]
       
 

Eine tragikomische Liebesgeschichte • Sybilla ist anders als die meisten Mädchen in ihrem Alter. Sie ist wilder, ungezähmter — und hat trotz ihrer vierzehn Jahre schon eine enorme Wirkung auf Männer. An einem Sommermorgen steigt sie in einem kleinen Städtchen in den Bergen aus dem Bus, um die Ferien bei ihrer Tante Martha zu verbringen.

Sybilla kommt in eine neue Welt: diese Kleinstadt, so scheint es, hat auf seltsame Weise der Trostlosigkeit der Sowjetunion standgehalten und sich eine liebenswerte, bunte Schönheit bewahrt. Dieses kleine Paradies bringt Sybilla mit ihrer ungestümen Art binnen kürzester Zeit aus seinem gewohnten Rhythmus.

Mickey, ein Junge, der mit seinem Vater alleine lebt, verliebt sich auf der Stelle in das neuangekommene unbekannte Mädchen. Doch Sybilla hat nur Augen für dessen Vater. Ist der 41-jährige Alexander für Sybilla wirklich unerreichbar? Sie will es nicht glauben.

Allerdings scheint sich in diesem Sommer die ganze Stadt neu zu verlieben. Es passieren seltsame Dinge. Im Kasino der örtlichen Rüstungsfabrik läuft der alte Erotikfilm Emmanuelle, der Fabrikwächter Pjotr sucht unter Zimmerpalmen nach exotischer Liebe und endet, um seine Männlichkeit fürchtend, mit nacktem Hintern unter einer tonnenschweren Stahlpresse. Ein Leutnant der Armee leidet an der Untreue seiner Frau und rächt sich, indem er die Stadt unter Dauerbeschuss nimmt. Aber keiner beachtet ihn, ebenso wenig wie den alten Kapitän, der mit seinem Schiff auf der Suche nach dem Meer ist.

 

REGIE:
Nana Djordjadze
PRODUKTION:
Jens Meurer
Oliver Damian
CAST:
Nuza Kichianidze
Evgeni Sidichin
Shaco Iashvili
Pierre Richard
Amalia Mordvinova
Levani
Defi Gogibedashvil
DREHBUCH:
Irakli Kvirikadze
KAMERA:
Phedon Papamichael A.S.C.
SCHNITT:
Vesseela Martschewski
MUSIK:
Goran Bregovic
AUSSTATTUNG:
Vasha Djalagania
Phedon Papamichael sen.
Temur Chmaladze

       
  A home at the end of the world
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juli 2005]
       
 

Ein Film von Michael Mayer • Der bisexuelle Koch Bobby (Colin Farrell), der schwule Journalist Jonathan (Dallas Roberts) und die heterosexuelle Claire leben in New York in einer ganz speziellen Wohngemeinschaft. Obwohl Claire und Jonathan in einer platonischen Beziehung leben, verliebt sie sich in den unerfahrenen Bobby, der als Kind erste sexuelle Experimente mit seinem besten Freund Jonathan gemacht hat. Das neue Paar bekommt ein Kind und zieht auf's Land, während Jonathan sich in der Blütezeit der 80er Jahre mit verschiedenen Lovern vergnügt. Der Kontakt zu Bobby und Claire reisst aber nicht ab, später kommt das skurrile Trio sogar wieder zusammen...

In Michael Mayers sensiblem, aber erfrischendem Drama "Ein Zuhause am Ende der Welt" glänzt Farrell in einem exzellenten Ensemble.

 

REGIE:
Michael Mayer
PRODUKTION:
John Hart
Tom Hulce
Pamela Koffler
Katie Roumel
Jeff Sharp
Christine Vachon
John Wells
CAST:
Andrew Chalmers
Ryan Donowho
Asia Vieira
Quancetia Hamilton
Jeff J.J. Authors
DREHBUCH:
Michael Cunningham
KAMERA:
Enrique Chediak
SCHNITT:
Andrew Marcus
Lee Percy
TON:
Jamie Baker
Wyatt Sprague
MUSIK:
Duncan Sheik
AUSSTATTUNG:
Michael Shaw
KOSTÜME:
Beth Pasternak

       
  A mi madre le gustan las mujeres
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Dezember 2003]
       
 

Ein Film von Daniela Fejerman • Jung, modern, weltoffen sind Jimena, Elvira und Sol. Doch als Mutter Sofia, eine bekannte Pianistin, ihren drei Töchtern eröffnet, dass sie sich nach Jahren dezidierten Singledaseins wieder verliebt hat, fallen die drei aus allen Wolken. Denn Mutters neue Liebe ist – eine Frau. Eliska heisst sie, sieht gut aus, kommt aus Tschechien und ist höchstens halb so alt wie Sofia: A MI MADRE LE GUSTAN LAS MUJERES – «Meiner Mutter gefallen Frauen» – haben Inés Paris und Daniela Fejerman ihr gemeinsames Spielfilmdebüt pragmatisch überschrieben. So titelt denn auch der freche Popsong, mit dem Nesthäkchen Sol keck aufs lesbische Coming-out ihrer Mutter antwortet. Weniger locker reagieren Sols Schwestern. Jimena versucht ihre Mutter zu verstehen, überwirft sich deswegen aber mit ihrem Gatten. Und Elvira, künstlerisch veranlagt, hypersensibel und hoch neurotisch, beginnt prompt an der eigenen sexuellen Identität zu zweifeln. Aufmüpfig kehren Paris und Fejerman in A MI MADRE LE GUSTAN LAS MUJERES das klassische Motiv der vom Coming-out ihrer Kinder gestressten Eltern ins Gegenteil. Mit gesundem Humor und viel Fingerspitzengefühl spitzen sie die Situation zu, bis die drei Schwestern am Rande des Nervenzusammenbruchs gegen ihre Mutter und deren Geliebte Intrigen zu spinnen beginnen. Herrlich unverkrampft kommt A MI MADRE LE GUSTAN LAS MUJERES daher; ist eine leichtfüssige, sehr humane, leise melodramatische, spanische Frauen-Komödie in der Tradition des Kinos von Pedro Almodovar.

 

REGIE:
Daniela Fejerman
PRODUKTION:
Fernando Colomo
Beatriz de la Gándara
CAST:
Leonor Watling
Silvia Abascal
María Pujalte
Rosa María Sardà
Eliska Sirová
Chisco Amado
Xabier Elorriaga
DREHBUCH:
Daniela Fejerman
Inés París
KAMERA:
David Omedes
MUSIK:
Juan Bardem

       
  A Thousand Acres
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 1998]
       
 

Jessica Lange Michelle Pfeiffer Jennifer Jason Leigh • Larry Cook (Jason Robards), ein angesehener Farmer in Iowa, trifft eines Tages eine folgenschwere Entscheidung. Um den hohen Erbschaftssteuern aus dem Wege zu gehen, beschliesst er zur Überraschung aller, seine Farm mit tausend Morgen Land zu gleichen Teilen seinen drei Töchtern Ginny (Jessica Lange), Rose (Michelle Pfeiffer) und Caroline (Jennifer Jason Leigh) zu überschreiben.

Als die jüngste Tochter Caroline Zweifel an der Richtigkeit seiner Entscheidung äussert, schliesst er sie aus und vermacht alles ihren beiden älteren Schwestern. Die Teilung des Besitzes entfremdet die Familienmitglieder voneinander. Während Larry Cook seine Entscheidung bald bereut und sich von seinen beiden Töchtern bevormundet und schleichend entmachtet sieht, lässt Roses Offenbarung eines langgehüteten Geheimnisses die beiden Schwestern zunächst enger zusammenrücken. Als sich herausstellt, dass beide in denselben Mann verliebt sind, wird auch ihre Beziehung unwiderruflich belastet. Im Laufe des Gerichtsverfahrens, das der geistig mittlerweile völlig verwirrte Vater zusammen mit Caroline gegen die beiden älteren Schwestern angestrengt hat, um sein Land wiederzubekommen, zerbrechen alle noch bestehenden Bande innerhalb der Familie. Der Zusammenbruch einer Dynastie mit seinen zerstörerischen, aber auch befreienden Konsequenzen, nimmt seinen unauflhaltsamen Lauf.

Nach PROOF (Proof- Der Beweis, 1991) und HOW TO MAKE AN AMERICAN QUILT (Ein amerikanischer Quilt, 1995) stellt die australische Regisseurin Jocelyn Moorhouse mit A THOUSAND ACRES (TAUSEND MORGEN) ihre dritte Regiearbeit vor. Es handelt sich um die Adaption des gleichnamigen Romans von Jane Smiley, die zentrale Motive des Lear Stoffes entlehnt und in eine moderne Familiensaga übersetzt. Mit einem hervorragenden Ensemble stellt Moorhouse erneut ihr grosses Gespür für die Schilderung zwischenmenschlicher Beziehungen unter Beweis.

 

REGIE:
Jocelyn moorhouse
PRODUKTION:
Marc Abraham
Steve Golin
Lynn Arost
KAte Guinzburg
Sigurjon Sighvatsson
CAST:
Michelle Pfeiffer
Jessica Lange
Jennifer Jason Leigh
Jason Robards
Colin Firth
Keith Carradine
Kevin Anderson
Pat Hingle
DREHBUCH:
Laura Jones
Jane Smiley
KAMERA:
Tak Fujimoto
SCHNITT:
Maryann Brandon
MUSIK:
Richard Hartley
AUSSTATTUNG:
Dan Davis

       
  A Walk To Remember
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Oktober 2002]
       
 

Mit Mandy Moore • Für den draufgängerischen Teenager Landon (SHANE WEST) und seine Clique von High-School-Hipstern ist das Leben eine einzige Party - bis bei einem Aufnahmeritual ein Mitschüler schwer verletzt wird. Zur Strafe wird Landon vom Rektor zu gemeinnütziger Arbeit ebenso verdonnert wie zur Teilnahme am Schultheater. Ausgerechnet dort lernt er die Pfarrerstochter Jamie (MANDY MOORE) kennen, ein seltsames, unscheinbares Mädchen, in das er sich zu seiner eigenen Überraschung verliebt. Doch als Jamie schliesslich seine Gefühle erwidert, muss Landon entdecken, dass sie ein grosses, dunkles Geheimnis vor ihm verbirgt...

In der Tradition grosser Kino-Liebesgeschichten wie "Love Story"; erzählt Regisseur Adam Shankman ("Wedding Planner - Verliebt, verlobt, verplant") vom zerbrechlichen Glück zweier Teenager, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Hauptrollen spielen Shane West ("Ran an die Braut") und die 17-jährige Mandy Moore ("Plötzlich Prinzessin!"), die nicht nur ein Platin-veredelter Popstar ist, sondern auch gerade erst bei den MTV Movie Awards für NUR MIT DIR als Beste Newcomerin ausgezeichnet wurde.

Das romantische Drama nach dem Bestseller "A Walk to Remember" von Nicholas Sparks ("Message In A Bottle") war in den USA der Überraschungserfolg des Frühjahres und spielte dort über 41 Millionen Dollar ein.

 

REGIE:
Adam Shankman
PRODUKTION:
Denise Di Novi
Hunt Lowry
CAST:
Shane West
Mandy Moore
Peter Coyote
Daryl Hannah
Lauren German
Clayne Crawford
Al Thompson
DREHBUCH:
Karen Janszen
Nicholas Sparks (Roman)
KAMERA:
Julio Macat
SCHNITT:
Emma E. Hickox
MUSIK:
Mervyn Warren
AUSSTATTUNG:
Douglas Hall

       
  Adam & Eva
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 2003]
       
 

Ein Film von Paul Harather • Am Anfang war das Feuer: Adam (Simon Schwarz) und Eva (Marie Bäumer) entbrannten füreinander, als er sie aus einem lodernden Haus rettete. Jetzt sind sie vier Jahre verheiratet, und aus dem brennenden Verlangen nacheinander ist ein lauwarmes Miteinander geworden. Das Traumpaar genügt sich nicht mehr: Eva möchte am liebsten ein Kind; nach Adams Auffassung aber haben quengelige Gören im Paradies seit jeher nichts verloren und bei der Vorstellung an Alete und trautes Familienglück im gemütlichen Eigenheim kommen ihm eher Fluchtgedanken – kurz gesagt: das Paradies ist in Gefahr!

Noch dazu lauert die Versuchung überall. Zum einen ist da Betty (Anna Bertheau), das hübsche Kindermädchen von Adams Bruder Erik (Martin Brambach), das Adam glutvolle Blicke zuwirft. Und zum anderen ist da Olli (Pierre Besson), Evas Sandkastenfreund, der nach Jahren plötzlich wieder auf der Bildfläche erscheint und Eva eifrig umwirbt. Und ganz nebenbei gibt es auch noch Charly (Theresa Berlage), die schon lange auf ihre Chance bei Adam wartet. Als Adam von den verbotenen Früchten nascht und eine Affäre mit Betty eingeht, trennt Eva sich von ihm. Adam ist wieder frei, doch als Eva sich in Olli verliebt, regt sich bei Adam plötzlich brennende Eifersucht ...

 

REGIE:
Paul Harather
PRODUKTION:
Andreas Eicher
Philipp Homberg
CAST:
Simon Schwarz
Marie Bäumer
Pierre Besson
Theresa Berlage
Martin Brambach
Alana Bock
Hans-Peter Korff
DREHBUCH:
Manfred Beger
KAMERA:
Carl-Friedrich Koschnick
SCHNITT:
Andrew Bird
TON:
Stefan Schmahl
MUSIK:
Ulrich Sinn
AUSSTATTUNG:
Anke Osterloh
KOSTÜME:
Helmut Ignaz Meyer

       
  Agata e la tempesta
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Mai 2004]
       
 

Ein Film von Silvio Soldini • Eine Frau namens Agata, die sicher war, einen Bruder zu haben; die die Bücher liebte, welche sie in ihrer Buchhandlung verkaufte; die sich Hals über Kopf in einen jüngeren Mann verliebte und die Glühbirnen durchbrennen liess, wo immer sie vorüberging, ohne zu wissen weshalb … bis sie merkte, dass sie an einem Wendepunkt angelangt war.

Ein Mann namens Gustavo, der glaubte, eine Schwester namens Agata zu haben; der davon überzeugt war, den Beruf des Vaters und den Namen des Grossvaters geerbt zu haben; der sich in der Kleinfamilie mit Frau und Sohn vor aller Unbill sicher fühlte … und eines Tages entdeckte, dass er ein ganz anderer war, als er bisher geglaubt hatte.

Ein anderer Mann namens Romeo, der in einem mit Kleidern vollgestopften Auto durch die Landschaft fuhr; der seine Frau für die schönste aller Blüten hielt und trotzdem wie eine dicke Hummel von Blume zu Blume zog; der davon überzeugt war, keine Geschwister zu haben … und nicht ahnte, dass seine Welt viel grösser war, als er je vermutet hätte.

Und ein Chor von bizarren, leidenschaftlichen Nebenfiguren, die in diesem heiteren, schmerzlichen, unabsehbaren Lebenslied mitsingen und deren Schicksale sich verknüpfen zu einer Geschichte aus vergangener Zeit, wie sie sich nur heute abspielen kann … oder vielleicht auch morgen.

 

REGIE:
Silvio Soldini
PRODUKTION:
Roberto Cicutto
Luigi Musini
Tiziana Soudani
CAST:
Licia Maglietta
Giuseppe Battiston
Emilio Solfrizzi
Marina Massironi
Claudio Santamaria
Giselda Volodi
Ann Eleonora Jørgensen
DREHBUCH:
Doriana Leondeff
Francesco Piccolo
Silvio Soldini
KAMERA:
Arnaldo Catinari
SCHNITT:
Carlotta Cristiani
TON:
François Musy
MUSIK:
Giovanni Venosta
AUSSTATTUNG:
Paola Bizzarri
KOSTÜME:
Silvia Nebiolo

       
  Ajami
  [Riffraff 2 • Do-So/Di/Mi 18.30 Fr/Sa 23.15 Ov/d/f • 16 J]
       
 

Ein Film von Scandar Copti und Yaron Shani • Nominiert für die Oscars als bester fremdsprachiger Film lässt uns AJAMI spannungsgeladen erkennen, dass alles, was wir wahrnehmen, auch anders sein kann, als wir es meinen. Tel Aviv, Jaffa, Ajami. Hier ist das Babel der Gegenwart, das Leben ein permanenter Ausnahmezustand. Verfeindete leben hier als Nachbarn auf engstem Raum. Omar, der sich in die junge Hadir verliebt hat, wird in einen Streit mit einer mächtigen arabischen Familien verwickelt und von ihrer Rache verfolgt. Ihm bleibt nur die Flucht, und dennoch kann er die Stadt und Hadir nicht verlassen. Seine letzte Chance ist, das von einem islamischen Richter festgesetzte – und unbezahlbare – Schuldgeld aufzutreiben. Auch Omars Freund Malek braucht dringend Geld, denn seine Mutter ist schwer krank. Um die Behandlung bezahlen zu können, arbeitet er illegal in Israel. Das Leben des jüdischen Polizisten Dandys nimmt eine tragische Wendung, als sein Bruder spurlos verschwindet. Zutiefst überzeugt, dass er Arabern in die Hände gefallen sein muss, schwört er Rache. Während er das Schicksal seines Bruders aufzuklären versucht, bietet sich Malek und Omar ein vielversprechendes Geschäft mit zwielichtigen Drogenhändlern. Doch die Ereignisse geraten ausser Kontrolle. Omar, Malek und Dando werden in einen hochspannenden Krimi verwickelt, der alles verändern wird.

 

REGIE:
Scandar Copti
Yaron Shani
PRODUKTION:
Moshe Danon
Thanassis Karathanos
Talia Kleinhendler
CAST:
Fouad Habash
Nisrine Rihan
Elias Saba
Youssef Sahwani
Abu George Shibli
DREHBUCH:
Scandar Copti
Yaron Shani
KAMERA:
Boaz Yehonatan Yaacov
SCHNITT:
Scandar Copti
Yaron Shani
TON:
Markus Stemler

       
  All The Pretty Horses
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juli 2001]
       
 

Manche Leidenschaften bleiben immer unbezähmbar. • Texas, 1949. Als nach dem Tod seines Grossvaters die Ranch verkauft wird, auf der er sein ganzes Leben verbracht hat, entscheidet sich John Grady Cole (MATT DAMON) gemeinsam mit seinem besten Freund Lacey Rawlins (HENRY THOMAS) in Mexiko einen Neuanfang zu wagen. Angezogen vom vermeintlich romantischen Leben der Cowboys südlich des Rio Grande, versprechen sich die beiden Pferdenarren ihre Träume zu verwirklichen und brechen zu einer abenteuerlichen Reise auf. Unterwegs begegnen sie einem jungen Ausreisser (LUCAS BLACK) - eine Bekanntschaft, die noch viel Ärger nach sich ziehen wird.

Als Cole sich auch noch leidenschaftlich in Alejandra (PENÉLOPE CRUZ), die schöne Tochter eines wohlhabenden Pferdezüchters, verliebt, stürzt ihn dies mitten in eine Odyssee, an deren Ende er die wahre Bedeutung von Verantwortung, Liebe und Rache kennen lernen wird.

Unter der Regie von Oscarpreisträger Billy Bob Thornton glänzen Matt Damon ('Good Will Hunting', 'Der talentierte Mr. Ripley'), Penélope Cruz ('Woman On Top'), Henry Thomas ('Legenden der Leidenschaft') und Lucas Black ('Sling Blade') in einer ebenso beeindruckenden wie bewegenden Kinoadaption von Cormac McCarthy's berühmtem gleichnamigen Bestseller.

 

REGIE:
Billy Bob Thornton
PRODUKTION:
Billy Bob Thornton
Bob Salerno
CAST:
Matt Damon
Henry Thomas
Penélope Cruz
Lucas Black
Rubén Blades
Robert Patrick
Sam Shepard
DREHBUCH:
Ted Tally
KAMERA:
Barry Markowitz
SCHNITT:
Sally Menke
MUSIK:
Marty Stuart
AUSSTATTUNG:
Clark Hunter

       
  Am Ende kommen Touristen
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Februar 2008]
       
 

Ein Film von Robert Thalheim • Zivildienst in einer Begegnungsstätte in Polen? Das stand auf Svens Wunschliste nicht ganz oben, war aber die einzig freie Stelle, die er noch bekommen konnte. In Oswiecim, dem Ort, der unter seinem deutschen Namen Auschwitz traurige Berühmtheit erlangte, soll sich Sven um den eigenwilligen KZ-Überlebenden Krzeminski kümmern und wird nicht nur mit neuen Aufgaben, fremder Sprache und der historischen Bedeutung des Ortes konfrontiert, sondern auch mit der eingespielten Routine der Vergangenheitsbewältigung. Als Sven auf die polnische Dolmetscherin Ania trifft und sich in sie verliebt, lernt er ein Leben jenseits der Begegnungsstätte kennen. Aber wie sieht ein normales Leben an einem Ort aus, an dem nichts normal ist? Wo Fettnäpfchen, Vorurteile und Tabus auf der einen Seite und Gedenkstätten-Tourismus auf der anderen Seite lauern? Als Ania sich für ein Stipendium in Brüssel bewirbt, beschliesst Sven alles hinzuschmeissen. Mit gepackten Koffern steht er am Bahnhof. Doch am Ende kommen Touristen, wie jeden Tag, und Sven muss sich entscheiden...

 

REGIE:
Robert Thalheim
PRODUKTION:
Britta Knöller
Hans-Christian Schmid
CAST:
Alexander Fehling
Ryszard Ronczewski
Barbara Wysocka
Piotr Rogucki
Rainer Sellien
Lena Stolze
DREHBUCH:
Robert Thalheim
KAMERA:
Yoliswa Gärtig
SCHNITT:
Stefan Kobe
TON:
Anton Feist
Uwe Bossenz
Anton Feist
MUSIK:
Uwe Bossenz
AUSSTATTUNG:
Michal Galinski
Rita Hallekamp
KOSTÜME:
Ewa Krauze

       
  Antz
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. November 1998]
       
 

Erleben SIe die Welt aus einer ganz neuen Perspektive • Das Leben ist für Z eine einzige Plackerei und das sagt er auch laut. Er wird zum Rebell, zum Individualisten in der Kollektivgesellschaft der Ameisen. Und verliebt sich in die gegen ihre Rolle rebellierende Prinzessin Bala.

Weil er ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen will, tauscht er mit seinem Busenfreund, dem Soldaten Weaver, die Plätze. Aber die Armee zieht, auf Geheiss des manischen Generals Mandible, in eine Schlacht, aus der Z als Einziger zurück kehrt.

General Mandible hat einen teuflischen Plan: durch seine Vermählung mit Prinzessin Bala möchte er zum Gründervater einer neuen, straff organisierten Ameisenkolonie werden. Dazu muss die alte sterben und deshalb auch musste die Armee bis auf seine Getreuen vernichtet werden. Aber Z durchkreuzt diese Pläne ungewollt, als er nach einer wahren Odyssee mit der Prinzessin das sagenumwobene Insektopia findet und sie auch dort erneut in einer unglaublich rasanten Action-Szene rettet.

Sie wird allerdings von einem Vasallen des Generals entführt und in eine Zelle im Ameisenhügel verschleppt, wo ihr General Mandible erläutert, wie unerlässlich sie für die Zukunft ist - der sie nun hilflos ausgeliefert scheint. Wäre da nicht Z...

Gesprochen werden die guten wie die bösen Typen dieses Highlights im Original u.a. von Woody Allen, Sharon Stone, Sylvester Stallone und Gene Hackman, deren bekannte Synchronsprecher die deutsche Fassung synchronisiert haben.

 

REGIE:
Eric Darnell
Tim Johnson
PRODUKTION:
Brad Lewis
Aron Warner
Carl Rosendahl
CAST:
Voices:
Woody Allen
Sylvester Stallone
Sharon Stone
Gene Hackman
Christopher Walken
Danny Glover
Jennifer Lopez
DREHBUCH:
Todd Alcott
Chris Weitz
Paul Weitz
SCHNITT:
Stan Webb
TON:
Elliott Koretz
MUSIK:
Harry Gregson-Williams
John Powell
AUSSTATTUNG:
John Bell

       
  Auf der Strecke
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Februar 2009]
       
 

Ein Film von Reto Caffi • Ein Kaufhausdetektiv ist heimlich in eine Verkäuferin im hauseigenen Buchladen verliebt. Regelmässig beobachtet er sie über das Videoüberwachungssystem und folgt ihr Abends auf die Bahn. Als er Zeuge wird wie ein vermeintlicher Nebenbuhler verprügelt wird, greift der eifersüchtige Detektiv nicht ein - mit fatalen Folgen.

 

REGIE:
Reto Caffi
CAST:
Roeland Wiesnekker
Catherine Janke
Leonardo Nigro
Hanspeter Bader
Julie Bräuning
Roland Bonjour
André Meyer
DREHBUCH:
Reto Caffi
KAMERA:
Piotr Rosolowski
SCHNITT:
Thomas Bachmann
TON:
Andreas Hildebrandt
AUSSTATTUNG:
Corinne Dettwiler
Sandra Salvatore

       
  Avatar
  [abaton a • Do-Mo/Mi 20.00 D • 12 J]
       
 

Ein Film von James Cameron • In dem epischen Fantasy-Abenteuer nimmt uns James Cameron, der Erfolgregisseur von «Titanic», mit in eine faszinierende neue Welt, jenseits der Grenzen unserer Vorstellungskraft. Gemeinsam mit Jake Sully taucht der Zuschauer ein in eine fesselnde Story und geht auf eine Reise voller Gefahren und Entdeckungen. Auf Pandora erlebt Jake die Wahrhaftigkeit einer bezaubernden, neuen Welt und muß sich gleichzeitig auf seinen entscheidenden Kampf vorbereiten.

 

REGIE:
James Cameron
PRODUKTION:
James Cameron
Jon Landau
CAST:
Sam Worthington
Sigourney Weaver
Michelle Rodriguez
Zoe Saldana
Giovanni Ribisi
Joel Moore
DREHBUCH:
James Cameron
KAMERA:
Mauro Fiore
SCHNITT:
John Refoua
TON:
Tony Johnson
William B. Kaplan
MUSIK:
James Horner
AUSSTATTUNG:
Rick Carter
Robert Stromberg
KOSTÜME:
Mayes C. Rubeo
Deborah Lynn Scott

       
  Balzac et la petite tailleuse chinoise
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Dezember 2002]
       
 

Nach dem gleichnamigen Bestseller! • Im China der 70er Jahre werden die Freunde Luo und Dai, Söhne von sogenannt reaktionären Intellektuellen, zur Umerziehung und zum Arbeiten in ein abgelegenes Dorf geschickt. Mit Mut und Geschick erreichen sie, dass Dai jeden Abend auf seiner Geige Stücke von Mozart spielen darf, den sie als revolutionären Komponisten darstellen. Sie gewinnen das Vertrauen des Chefs, der sie in die Stadt schickt, damit sie über die Filme im Kino berichten. So werden sie zu geschätzten Unterhaltern des Dorfes, denn anstatt die Revolutionsgeschichten wiederzugeben, erzählen sie aus geschmuggelten Büchern von Flaubert, Tolstoi, Hugo und Balzac. Die hübsche Tochter des Schneiders verliebt sich in ihre Erzählungen - und in Luo.

 

REGIE:
Dai Sijie
PRODUKTION:
Zhao Jun
Bernard Lorain
Wang Zhebin
CAST:
Zhou Xun
Chen Kun
Liu Ye
Wang Shuangbao
Cong Zhijun
Wang Hongwei
Xiao Xiong
DREHBUCH:
Dai Sijie
Nadine Perront
KAMERA:
Jean-Marie Dreujou
SCHNITT:
Julia Gregory
Luc Barnier
MUSIK:
Wang Pujian
AUSSTATTUNG:
Cao Jiuping

       
  Baran
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Februar 2002]
       
 

Von Majid Majidi • 'Baran' handelt von einer Liebesgeschichte in einem afghanischen Flüchtlingslager im Iran. Das Verlangen des jungen Latif , die Ehre seiner Angebeteten zu schützen, und seine Wunschvorstellung, sie von ihren miserablen Lebensumständen zu befreien bewirken in ihm durch die Bewusstwerdung seiner unreifen, stürmischen Verliebtheit eine moralische Wandlung. Vor den Augen des Zuschauers reift er von einem närrischen, hitzigen Jungen zu einem aufgeschlossnen, verantwortungsvollen Mann heran. Seine Gefühle für lassen ihn auch seine Mitmenschen wahrnehmen; seine Leidenschaft wird zur Anteilnahme.

 

REGIE:
Majid Mjidi
PRODUKTION:
Majid Mjidi Fouad Nahas
CAST:
Hossein Abedini
Zahra Bahrami
Mohammad Amir Naji
Hossein Mahjoub
Abbas Rahini
Gholam Ali Bahkshi
Jafar Tawakoli
DREHBUCH:
Majid Mjidi
KAMERA:
Mohammad Davudi
SCHNITT:
Hassan Hassandust
MUSIK:
Ahmad Pezhman
AUSSTATTUNG:
Behzad Kazzazi

       
  Barfuss
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. März 2005]
       
 

Wie weit gehst Du, wenn Du verliebt bist? • Nick Keller (TIL SCHWEIGER) hat schon bessere Tage gesehen. Er verliert seine Gelegenheitsjobs in schöner Regelmässigkeit und bewegt sich mittlerweile hart an der Grenze zum Existenzminimum. Kein Wunder also, dass ihn sein Stiefvater Heinrich (MICHAEL MENDL) und sein Bruder Viktor (STEFFEN WINK) nicht nur für das schwarze Schaf der Familie, sondern auch für einen unzuverlässigen Totalversager halten und eigentlich nur noch Nicks Mutter (NADJA TILLER) eisern zu ihm hält.

In letzter Sekunde verhindert Nick bei seinem neuesten Aushilfsjob in einer psychiatrischen Klinik, dass sich die junge Leila (JOHANNA WOKALEK) das Leben nimmt. Als er abends nach Hause kommt, staunt er nicht schlecht, dass Leila bei ihm in der Küche steht. Sie ist ihm einfach gefolgt. Im Nachthemd. Und wie immer barfuss.

Schon wieder eine Situation, mit der Nick nicht umgehen kann, denn Leila will auf keinen Fall in die Klinik zurückkehren, sondern bei ihm bleiben. Unbedingt. Nick, der noch nicht einmal für sich selbst, geschweige denn für andere Verantwortung übernehmen kann, und Leila, die ihr bisheriges Dasein völlig isoliert von der Aussenwelt verbracht hat, begeben sich gemeinsam auf eine Reise – ein ungleiches Paar, das sich zusammenraufen muss, sich immer näher kommt... und dabei ein Abenteuer erlebt, das ihr beider Leben verändern wird... für immer!

 

REGIE:
Til Schweiger
PRODUKTION:
Til Schweiger
CAST:
Til Schweiger
Johanna Wokalek
Steffen Wink
Michael Mendl
Nadja Tiller
Imogen Kogge
DREHBUCH:
Dina Marie Chapman
Jann Preuss
Til Schweiger
KAMERA:
Christoph Wahl
SCHNITT:
Til Schweiger
TON:
Stefan Busch
Michael Kranz
MUSIK:
Max Berghaus
Stefan Hansen
Dirk Reichardt
AUSSTATTUNG:
Jérôme Latour
KOSTÜME:
Martina Geddicke

       
  Be with Me
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Dezember 2006]
       
 

Ein Film von Eric Khoo • Häufig kommen grosse Filme ganz sanft und leise daher, unauffällig fast entwickeln sie ihre Kraft und Ausstrahlung von innen heraus, still und ohne viel Aufhebens. Dafür umso nachhaltiger. "Be With Me" vom bei uns viel zu wenig bekannten Eric Khoo aus Singapur ist ein solcher Film: Die stille filmische Perle erregte bei ihrer Uraufführung in Cannes erstmals Aufsehen, einfach so. Der Film lässt uns drei verschiedene fiktive Lebensfäden und die reale Figur einer Taubblinden betrachten. Es geht um so zentrale Elemente des Lebens wie Liebe, Hoffnung und Schicksal. Der Star von Be With Me ist Theresa Chan, die seit 50 Jahren ohne Gesichts- und Gehörsinn lebt und eine wohltuende Kraft ausstrahlt. Zusammen mit ihr und seinen fiktiven Suchenden lädt uns Eric Khoo ein auf eine Reise zum Sein. Und da sitzt man im Kino und staunt wie ein Kind. Mag sogar sein, dass man auf Anhieb nicht einmal genau sagen könnte, weshalb, man fühlt sich einfach in eine andere Stimmung versetzt und schaut. Im Film von Eric Khoo wird es vielen so ergehen.

 

REGIE:
Eric Khoo
PRODUKTION:
Brian Hong
CAST:
Theresa Poh Lin Chan
Seet Keng Yew
Ezann Lee
Lynn Poh
Chiew Sung Ching
DREHBUCH:
Eric Khoo
Wong Kim Hoh
KAMERA:
Adrian Tan
SCHNITT:
Low Hwee-Ling
TON:
Kevin Mathews
Christine Sham
MUSIK:
Kevin Mathews
Christine Sham

       
  Belle Maman
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Juli 1999]
       
 

Die Nr. 1-Komödie aus Frankreich • «Mein Sohn ist wundervoll! Was für ein Glück diese Hochzeit ist! All die Zeit, die er gesucht hat... Immer hat etwas nicht gestimmt: zu jung, nicht sexy genug, nicht genug Klasse... Und jetzt hat er sie gefunden. Sie hat alles! ... Und erwartet dazu noch ein Baby! Dieser Tag ist für Antoine einfach die Erfüllung!»

So die Worte von Josette, einige Minuten vor der Hochzeit ihres Sohnes.

Und dann trifft Lea ein. Alle drehen sich um. Lea, die sehr wohl die Kunst des Verschwindens beherrscht, hat es noch nie geschafft, nicht aufzufallen.

Der Bruchteil einer Sekunde, ein Blickwechsel, die ungeduldige Stimme des Pfarrers, und Antoine hört sich ''ja' sagen. In diesem Moment weiss er, dass er sich gerade unwiderruflich, unsterblich und völlig blödsinnigerweise in seine Schwiegermutter verliebt hat.

 

REGIE:
Gabriel Aghion
PRODUKTION:
Bruno Pesery
Michel Seydoux (co)
J.M. Duprez (co)
Xavier Castano (exec)
CAST:
Catherine Deneuve
Vincent Lindon
Mathilde Seigner
Line Renaud
Stépahne Audran
Danièle Lebrun
Jean Yanne
DREHBUCH:
Danièle Thompson
Gabriel Aghion
KAMERA:
Romain Winding
SCHNITT:
Luc Barnier
MUSIK:
Bruno Coulais
AUSSTATTUNG:
Dan Weil

       
  Better than Chocolate
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juli 1999]
       
 

Eine verführerische Komödie • Was kann schon besser als Schokolade sein? Die 19-jährige Maggie hat anderes gefunden, was ihr Leben lebenswert macht, und dabei ist sie in guter Gesellschaft. Frances lebt und kämpft für ihren Buchladen. Jeremy, mit dem sie abends im 'Cat's Ass'-Club auftritt, geht aufs Ganze und verwandelt sich in die Sängerin Judy. Als Maggie sich auch noch Hals über Kopf in die Strassenmalerin Kim verliebt, stehen die Türen zum siebten Himmel weit offen. Würden nicht ihre frisch geschiedene Mutter Lila und ihr Bruder Paul plötzlich in Vancouver auftauchen, um sich bei ihr einzuquartieren. Was Paul schnell herausfindet, aber für sich behält, um selbst die Liebe zu entdecken, nimmt Lila zunächst gar nicht wahr. Stattdessen freundet sie sich mit Judy an und macht die Erfahrung, dass auch ihr das Leben mehr zu bieten hat als Schokoladenpralinen. Und so geht der unausweichliche grosse Knall in eine ganz andere Richtung los, als Maggie und Kim es sich haben träumen lassen.

 

REGIE:
Anne Wheeler
PRODUKTION:
Sharon McGowan
CAST:
Wendy Crewson
Karyn Dwyer
Christina Cox
Ann-Marie MacDonald
Marya Delver
Kevin Mundy
Peter Outerbridge
DREHBUCH:
Peggy Thompson
KAMERA:
Gregory Middleton
SCHNITT:
Alison Grace
MUSIK:
Graeme Coleman
AUSSTATTUNG:
David Roberts

       
  Beverly Hills Chihuahua
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. März 2009]
       
 

Auf den Hund gekommen • Das Beverly-Hills-Girl Rachel (PIPER PERABO) bekommt von ihrer Tante Vivian (JAMIE LEE CURTIS) die vorübergehende Aufsicht für deren grössten Schatz: die total verwöhnte und versnobte Chihuahua-Dame Chloe. Vom Hundesitterjob genervt, macht sich Rachel mit ihren Freundinnen und Chloe im Gepäck auf einen Kurztrip über die Grenze nach Mexiko. Doch kaum angekommen, geht die hochnäsige Chloe schon verloren, entführt von Gaunern, die für ihre Hundekämpfe Nachschub brauchen.

Rachel ist verzweifelt, rechnet aber nicht mit Hartnäckigkeit von Papi, dem Chihuahua von Vivians Gärtner Sam (MANOLO CARDONA). Papi ist unsterblich in Chloe verliebt, obwohl die ihn immer ignoriert. Zu dritt machen sich auf die Suche nach der verschwundenen Chloe.

Chloe wiederum hat in dem knurrigen, aber treuherzigen Deutschen Schäferhund Delgado, einem Ex-Polizeihund, einen Beschützer gefunden, der sie vor den Hundekämpfen rettet und ihr helfen will, nach Hause zu finden. Und während Rachel, Sam und Papi mit Hilfe der Polizei der Spur von Chloe und Delgado folgen, sind dem ungleichen Paar auch ein dämonischer Dobermann und die Gauner auf den Fersen, um Chloe zu fassen und gegen Lösegeld einzutauschen...

 

REGIE:
Raja Gosnell
PRODUKTION:
David Hoberman
John Jacobs
Todd Lieberman
CAST:
Jamie Lee Curtis
Piper Perabo
DREHBUCH:
Analisa LaBianco
Jeffrey Bushell
KAMERA:
Phil Meheux
SCHNITT:
Sabrina Plisco
TON:
Robert L. Sephton
MUSIK:
Heitor Pereira
AUSSTATTUNG:
Bill Boes
KOSTÜME:
María Estela Fernández

       
  Bewitched
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. September 2005]
       
 

Ein Film von Nora Ephron • Freundlich ausgedrückt hat Jack Wyatt (WILL FERRELL) seine besten Tage als Leinwandstar schon lange hinter sich. Ein Comeback muss her und sein enthusiastischer Agent Richie (JASON SCHWARTZMAN) hat bereits das rettende Projekt zur Hand: ein Remake der legendären Fernsehserie „Verliebt in eine Hexe“. Fehlt nur noch eine weibliche Partnerin, die in der Rolle der nasekräuselnden Hexe Samantha Jack nicht in die Quere kommt. Die hinreißende Isabel Bigelow (NICOLE KIDMAN) scheint wie geschaffen für den Part – sie stand noch nie vor der Kamera, hat sich Hals über Kopf in Jack verliebt und kann die Nase kräuseln. Was keiner ahnt: Isabel ist noch aus einem ganz anderen Grund die Idealbesetzung – sie ist nämlich auch im wahren Leben eine Hexe. Als sie feststellt, dass Jack sie schlicht belogen hat, greift sie auf ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten zurück – und verführt den Star der Show nach allen Regeln der Hexenkunst...

 

REGIE:
Nora Ephron
PRODUKTION:
Lucy Fisher
Penny Marshall
Douglas Wick
CAST:
Nicole Kidman
Will Ferrell
Shirley MacLaine
Michael Caine
Jason Schwartzman
DREHBUCH:
Delia Ephron
KAMERA:
John Lindley
SCHNITT:
Tia Nolan
Stephen A. Rotter
TON:
Nicholas Meyers
MUSIK:
George Fenton
AUSSTATTUNG:
Neil Spisak
KOSTÜME:
Mary Zophres

       
  Bienvenue chez les Ch'tis
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 2008]
       
 

Ein Fremder, der in den Norden kommt, weint zweimal: bei seiner Ankunft und Abreise. • Philippe Abrams ist Vorgesetzter des Postamts von Salon-de-Provence. Er ist verheiratet mit Julie, deren depressiver Charakter ihm das Leben unerträglich macht. Um ihr eine Freude zu machen, versucht er, mit einer Schummelei eine Versetzung an die Côte d’Azur zu erreichen. Aber der Schwindel fliegt auf, und er wird zwangsversetzt nach Bergues, einem kleinen Dorf im Norden Frankreichs.

Für die Abrams, Südfranzosen voller Vorurteile, ist der Norden die Hölle, ein eisiger Landstrich, dessen Bewohner, ein ungehobelter Menschenschlag, eine unverständliche Sprache namens «cheutimi», hervorbringt. Philippe geht alleine dorthin. Zu seiner Verblüffung kommt er an einen reizenden Ort, wird Teil eines warmherzigen Teams, trifft auf lauter gastfreundliche Menschen und findet einen Freund: Antoine, den Postboten und Glöckner des Dorfs, Muttersöhnchen und ständig unglücklich verliebt. Als Philippe nach Salon zurückkehrt, weigert sich Julie, ihm zu glauben, dass es ihm im Norden gefällt. Sie bildet sich sogar ein, dass er sie anlügt, um ihr die Wahrheit zu ersparen. Um ihr nicht zu widersprechen und sich das Leben zu vereinfachen, belässt er sie schliesslich in dem Glauben, dass Bergues für ihn wirklich die Hölle sei.

Von diesem Moment an verwandelt sich sein Leben in eine bequeme Lüge: Zwei Wochen lang amüsiert er sich in Antoines Gesellschaft im Norden, und jedes zweite Wochenende lässt er sich von seiner Frau umsorgen, die allmählich aus ihrer Depression herausfindet. Alles geht gut, bis zu dem Tag, an dem Julie sich dazu entschliesst, ihren Mann nach Bergues zu begleiten, um ihm besser dabei helfen zu können, das, was sie für eine Hölle hält, durchzustehen.

Philippe sieht sich nun dazu gezwungen, Antoine und seine Arbeitskollegen darüber zu informieren, dass er sie seiner Frau als Barbaren dargestellt hat. Er fleht sie an, sich als solche zu verhalten, um seine Lüge zu decken und seiner Frau einen solchen Schrecken einzujagen, dass sie möglichst schnell wieder wegfährt. Sehr gegen ihren Willen lassen sich Philippes Angestellte auf die Komödie ein und bereiten Julie den schlimmsten Tag ihres Lebens.

Aber Julie kommt hinter das Geheimnis...

 

REGIE:
Dany Boon
PRODUKTION:
Claude Berri
Jérôme Seydoux
CAST:
Kad Merad
Dany Boon
Zoé Félix
Lorenzo Ausilia-Foret
Anne Marivin
Philippe Duquesne
Guy Lecluyse
DREHBUCH:
Dany Boon
Alexandre Charlot
Franck Magnier
KAMERA:
Pierre Aïm
SCHNITT:
Luc Barnier
TON:
Lucien Balibar
Roman Dymny
Franck Desmoulins
MUSIK:
Philippe Rombi
AUSSTATTUNG:
Alain Veyssier
KOSTÜME:
Florence Sadaune

       
  Big Momma's House
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Juli 2000]
       
 

Martin Lawrence • FBI-Agent Malcolm Turner (Martin Lawrence) ist tough, intelligent und ein Meister der Verstellung. Es gibt nichts, was er nicht handlen kann. Einen brutalen Gangsterring stoppen? Kein Problem. Malcolm verwandelt sich in einen alten Asiaten und lässt den Ring auffliegen.

Malcolms nächster Auftrag führt ihn in eine kleine Südstaaten-Stadt, wo er den gefährlichen Bankräuber Lester (der gerade aus dem Knast geflüchtet ist) zur Strecke bringen soll. Malcolm richtet einen Beobachtungsposten ein, gegenüber von BIG MAMAS Haus, einer Südstaatenmatrone, die Besuch von ihrer Enkelin (Nia Long), der Ex- Freundin des Gangsters und deren Sohn erwartet, zu denen sie seit Jahren keinerlei Kontakt hatte. Ein simpler Plan, jedoch mit einem GROSSEN Problem: BIG MAMA hat mittlerweile unerwartet die Stadt verlassen. Kurzentschlossen entscheidet sich Malcolm für seine bislang spektakulärste Verkleidung und schlüpft in die Rolle der mürrischen Südstaaten-Grossmutter. Mit Hilfe von einigen Tricks verwandelt er sich komplett in BIG MAMA und übernimmt sogar die täglichen Arbeiten der korpulenten Siebzigjährigen: vom Kochen bis zum Entbinden von Babies und ungewöhnlichen Beichten in der örtlichen Kirche. Als wenn die Sache nicht schon kompliziert genug wäre, verliebt sich Malcolm auch noch in Sherry, die unter dem Verdacht steht, einen Teil des gestohlenen Geldes zu verstecken. Nun müssen Malcolm/Big Momma nicht nur den richtigen Mann stellen - sondern auch die richtige Frau finden.

 

REGIE:
Raja Gosnell
PRODUKTION:
David T. Friendly
Michael Green
CAST:
Martin Lawrence
Nia Long
Paul Giamatti
Jascha Washington
Terrence Howard
Anthony Anderson
Ella Mitchell
DREHBUCH:
Darryl Quarles
Don Rhymer
KAMERA:
Michael D. O'Shea A.S.C.
SCHNITT:
Bruce Green A.C.E.
Kent Beyda
A.C.E.
MUSIK:
Richard Gibbs
AUSSTATTUNG:
Craig Stearns
KOSTÜME:
Francine Jamison-Tanchuck

       
  Birthday Girl
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Juli 2002]
       
 

Die erotischste Komödie des Jahres! • Den richtigen Partner zu finden, mit welchen man gemeinsam durchs Leben gehen möchte ist wahrlich kein einfaches Unterfangen, dass weiss auch der nette und unkomplizierte Bankangestellte John (Ben Chaplin). Er führt ein ganz einfaches Leben am Rande der Grossstadt in England. Ohne jede besondere Aufregung. Das einzige, was ihm zum Glück fehlt, ist die richtige Freundin. Bisher hat er vergeblich darauf gewartet, vielleicht ist er auch etwas zu schüchtern, um einfach eine fremde Frau anzusprechen.

Da kommt ihm das heutige Zeitalter 'Internet' genau richtig. Bei der Suche im Internet stösst er auf eine Wehseite 'from russia with love', eine Partnervermittlung, die Kontakte zu zauberhaften Russinnen verspricht. Das ist die Chance, auf die John gewartet hat. Er 'bestellt' sich Nadia (Nicole Kidman) und schon kurze Zeit später steht sie tatsächlich bei ihm vor der Tür. Alles scheint perfekt. Bis Nadia an ihrem Geburtstag Besuch von ihren angeblichen 'Cousins' (Mathieu Kassovitz und Vincent Cassel) bekommt. Von Anfang an sind ihm die Russen, die es sich in seiner Wohnung gemütlich machen, suspekt. Und langsam erkennt John die wahren Hintergründe seiner neuen Beziehung. Nadia bittet John um Hilfe und schon befindet er sich im gefährlichsten Abenteuer, das jemals ein verliebtes Herz erlebte. Eine abenteuerliche, erotische Komödie mit internationaler Starbesetzung und einem unerwarteten Ende ......

 

REGIE:
Jez Butterworth
PRODUKTION:
Eric Abraham
Steve Butterworth
Diana Phillips
CAST:
Nicole Kidman
Ben Chaplin
Vincent Cassel
Mathieu Kassovitz
Kate Lynn Evans
Stephen Mangan
Alexander Armstrong
DREHBUCH:
Tom Butterworth
Jez Butterworth
KAMERA:
Oliver Stapleton
SCHNITT:
Christopher Tellefsen
TON:
Eddy Joseph
MUSIK:
Stephen Warbeck
AUSSTATTUNG:
Hugo Luczyc-Wyhowski
KOSTÜME:
Phoebe De Gaye

       
  Blue Tango in Buenos Aires
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 2004]
       
 

In Anwesenheit der Regisseurin Alexandra Prusa • Die Zürcher Künstlerin mit kosmopolitischen Wurzeln setzt sich seit über zwanzig Jahren intensiv mit allen Bereichen des argentinischen Tangos auseinander. Mit ihrem Film «Blue Tango in Buenos Aires» zieht sie Bilanz, startet aber auch einen Neu-Beginn zu ihrer leidenschaftlichen Beziehung zum Tanz und zur Musik des Tangos - und zu seiner Heimatstadt Buenos Aires.

In Form eines filmischen Tagebuchs geht Alexandra Prusa in Buenos Aires Menschen, Orten und Fragen zu ihrem Thema nach, und sie tut dies so offen und neugierig wie beim ersten Mal–wie damals, als sie sich in den Tango verliebte. «Blue Tango in Buenos Aires» ist eine moderne Musik- und Tanz-Doku über die Tango-Kapitale, die auch für ein jüngeres Publikum ohne Tango-Kenntnisse ein aussergewöhnliches Sinnes-Erlebnis bietet.

Fünf Songs, mitgeschrieben und interpretiert von Alexandra Prusa, markieren mit überraschenden Sounds und Bild-Clips die Kapitel ihres dicht gefüllten Journals. Die elektronischen Kompositionen und die musikalische Begleitung stammen von ReplicaNorma, einer starken neuen Formation aus Paris. Universal Music Switzerland bringt die CD «Blue Tango» mit der Filmmusik und anderen Interpretationen mit Alexandra Prusa kurz nach Erscheinen der DVD in den Handel.

 

REGIE:
Alexandra Prusa
MUSIK:
Alexandra Prusa
ReplicaNorma

       
  Brick
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. September 2006]
       
 

Jury Preis, Sundance Filmfestival 2006 • Brendan Frye (Joseph Gordon-Levitt) hat auf seiner High-School keine Freude - er ist ein Aussenseiter. Als das Mädchen, in das er verliebt ist, plötzlich spurlos verschwindet, schliesst er sich einer üblen Gang der Schule an, um so herauszufinden, was passiert ist.

 

REGIE:
Rian Johnson
PRODUKTION:
Ram Bergman
CAST:
Joseph Gordon-Levitt
Nora Zehetner
Lukas Haas
Noah Fleiss
Matt O'Leary
DREHBUCH:
Rian Johnson
KAMERA:
Steve Yedlin
SCHNITT:
Rian Johnson
TON:
Jonathan Miller
MUSIK:
Nathan Johnson
AUSSTATTUNG:
Jodie Lynn Tillen
KOSTÜME:
Michele Posch

       
  Bright Star
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Januar 2010]
       
 

Ein Film von Jane Campion • Es ist eine Liebe, die zum Scheitern verurteilt scheint! Zu gross sind die Unterschiede zwischen der zwar klugen und schlagfertigen, aber nicht sonderlich gebildeten Schneiderin Fanny (Abbie Cornish) und dem jungen und sehr begabten, aber auch reichlich schwermütigen Poeten John (Ben Wishaw). Gleich von zwei Seiten wird ihre Beziehung torpediert: Fannys Mutter stellt sich ihnen entgegen, weil John kein Geld besitzt. Johns väterlichem Mentor Mr. Brown missfällt die hübsche Fanny, weil er sie für eine blosse Ablenkung von der Dichtkunst hält. Immer wieder voneinander getrennt, bleibt den Liebenden nur ihr inniger Briefwechsel, um einander nah zu sein. Doch als John schwer erkrankt, spitzt sich die Lage dramatisch zu…

Mit ihrem vielfach ausgezeichneten Meisterwerk "Das Piano" begeisterte Oscar-Preisträgerin Jane Campion ein Millionenpublikum. Jetzt endlich widmet sie sich wieder einer grossen Liebesgeschichte. Sie erzählt in traumhaft komponierten, ebenso zarten wie poetischen Bildern die durch einen bewegenden Briefwechsel sowie zahlreiche wundervolle Gedichte dokumentierte wahre Liebe zwischen dem romantischen Dichter John Keats und der Schneiderin Fanny im England des frühen 19. Jahrhunderts.

 

REGIE:
Jane Campion
PRODUKTION:
Jane Campion
Jan Chapman
Caroline Hewitt
CAST:
Abbie Cornish
Ben Whishaw
Thomas Sangster
Paul Schneider
Kerry Fox
Samuel Barnett
Olly Alexander
DREHBUCH:
Jane Campion
KAMERA:
Greig Fraser
SCHNITT:
Alexandre de Franceschi
TON:
Craig Butters
MUSIK:
Mark Bradshaw
KOSTÜME:
Janet Patterson

       
  Bring It On
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. November 2000]
       
 

Kirsten Dunst in • Sie sind jung, voller Elan, und auf Verlieren stehen sie überhaupt nicht. Die Cheerleader der Rancho Carne High School in San Diego sind die Besten des Landes. Fünf Jahre in Folge haben ihre Shows die Juroren begeistert und die Konkurrenz demoralisiert. In wenigen Monaten soll die Erfolgsserie fortgesetzt werden - mit Traumgirl Torrance (KIRSTEN DUNST), dem neuen Captain.

Doch die begehrte Auszeichnung erweist sich als Fluch. Den schmerzhaften Trainings-Crash eines Cheerleaders kann Torrance im punkigen Neuzugang Missy (ELIZA DUSHKU) noch kompensieren. Aber das einstudierte Programm der enthusiastischen Anheizer ist ein Reinfall.

Zunächst stellt sich heraus, dass ihre Top-Choreographien der letzten Jahre den Clovers, einer Cheerleader-Truppe aus einer der ärmeren Ecken von Los Angeles, gestohlen wurden. Dann erweist sich ein in Panik engagierter Choreograph als selbstverliebter Pfau, Schleifer und Betrüger, der sein Konzept auch der Konkurrenz verkaufte. Kurz vor den Endausscheidungen stehen die Champions nun als Loser da und denken an Kapitulation.

Doch Torrance findet zu altem Kampfgeist zurück, als Missys Bruder Cliff (JESSE BRADFORD) ihr auf charmante Art seine Zuneigung gesteht. Romantisch angefeuert, führt Torrance ihr Team mit neuen Ideen zum Finale nach Florida. Das Herz Cliffs hat sie schon gewonnen, den Respekt der Clovers muss sie sich noch verdienen ...

Dass Träume erfüllbar und Cheerleader Athleten, nicht Marionetten sind, zeigt Peyton Reeds schwungvolle Eintrittskarte in eine noch unbekannte Welt. In der Mischung aus Fun, Show und Romantik zeigen Kirsten Dunst (INTERVIEW MIT EINEM VAMPIR), Eliza Dushku (TRUE LIES) und Jesse Bradford (ROMEO & JULIA) ihr schauspielerisches Können.

 

REGIE:
Peyton Reed
PRODUKTION:
Marc Abraham
Thomas A. Bliss
CAST:
Kirsten Dunst
Eliza Dushku
Jesse Bradford
Gabrielle Union
Clare Kramer
Nicole Bilderback
Tsianina Joelson
DREHBUCH:
Jessica Bendinger
KAMERA:
Shawn Maurer
SCHNITT:
Larry Bock
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
Sharon Lomofsky

       
  Brulure du vent
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Mai 2002]
       
 

Von Silvio Soldini (Pane e tulipani) • 'Heute geht wieder dieser ewige, idiotische Alltagstrott los. Ich stehe um fünf Uhr auf, wasche und rasiere mich, steige in den Bus, schliesse meine Augen und der ganze Horror meines gegenwärtigen Lebens überkommt mich.'

Tobias Horvath lebt in der Schweiz und arbeitet seit zehn Jahren in einer Uhrenfabrik. Jeder einzelne Tag bedeutet für ihn die zermürbende Wiederholung der immer gleichen Gesten. Geboren 'in einem Dorf ohne Namen, in einem Land ohne Bedeutung' im Osten Europas, hat er seine Kindheit im Elend verbracht, im Schatten einer Mutter, die Diebin, Bettlerin und die Dorfhure war.

Als er eines Tages entdeckt, welcher der Männer, die zu Hause ein- und ausgehen, sein Vater ist, ergreift Tobias ein langes Messer und stösst es ihm in den Rücken. Überzeugt, ihn getötet zu haben, flieht er in dem verzweifelten Versuch, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen, in den Westen. Doch sein neues Leben wird von Albträumen und Visionen heimgesucht. Yolandes Zuneigung und die mit seinen Landsleuten im Bistro verbrachten Abende zählen kaum für ihn. Tobias flüchtet sich ins Schreiben und wartet. Er wartet auf die Ankunft einer "unbekannten, schönen und irrealen" Frau: Line. Sie sucht er wie besessen in jeder Frau, die er trifft.

Eines Tages erscheint schliesslich die wirkliche Line: Caroline, seine frühere Klassenkameradin, die auch eine Tochter seines Vaters ist. Sie kommt mit ihrem Ehemann, einem Forscher an der Universität, und ihrer ein paar Monate alten Tochter. Jeden Morgen sieht er, wie sie in den Bus steigt; auch sie arbeitet in der Fabrik. Tobias folgt ihr, spioniert ihr nach und verliebt sich heillos in sie. Ihre Liebe scheint hoffnungslos zu sein, doch Tobias will nicht aufgeben …

 

REGIE:
Silvio Soldini
PRODUKTION:
Lionello Cerri
Ruth Waldburger
CAST:
Ivan Franek
Barbara Lukesova
Ctirad Götz
Caroline Baehr
Cécile Pallas
Petr Forman
Zuzana Mauréry
DREHBUCH:
Silvio Soldini
Doriana Leondeff
KAMERA:
Luca Bigazzi
SCHNITT:
Carlotta Cristiani
MUSIK:
Giovanni Venosta
AUSSTATTUNG:
Paola Bizzarri

       
  Buena Vida (Delivery)
 
       
 

Ein Film von Leonardo Di Cesare • Der 24-jährige Hernán arbeitet als Bote. Seitdem seine Familie nach Spanien emigriert ist, lebt er allein im Elternhaus, das leer, aber voller Erinnerungen ist. Er ist in Pato verliebt, die bei einer Tankstelle beschäftigt ist, traut sich aber nicht, seine Gefühle zu zeigen. Doch alles ändert sich, als er erfährt, dass Pato eine Wohnung sucht: Er schlägt ihr vor, ein Zimmer bei ihm zu mieten. Nach einiger Zeit keimt zwischen ihnen eine offenbar idyllische Liebesbeziehung.

Eines Tages kommt Patos Familie aus der Provinz zu Besuch und bittet, eine Nacht in Hernáns Haus verbringen zu dürfen. Die Familie ist höflich und liebenswürdig, doch die Tage ziehen ins Land, und sie bleibt...

Hernáns Verwirrung nimmt zu, als Patos Vater Venancio alte Maschinen zu installieren beginnt und mitten im Wohnzimmer eine Churrosfabrik einrichtet.

 

REGIE:
Leonardo Di Cesare
PRODUKTION:
Sabina Sigler
Edgard Tenenbaum
CAST:
Ignacio Toseli
Mariana Anghileri
Oscar Nuñez
Alicia Palmes
Sofia da Silva
Ariel Staltari
Pablo Ribba
DREHBUCH:
Leonardo Di Cesare
Hans Garrino
KAMERA:
Leandro Martínez
SCHNITT:
Liliana Nadal
TON:
José Caldararo
MUSIK:
Pablo Della Miggiora
AUSSTATTUNG:
Graciela Fraguglia
KOSTÜME:
Julio Suárez

       
  Bully
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Juli 2002]
       
 

Ein Film von Larry Clark • Bei den 58. Filmfestspielen von Venedig wurde der Wettbewerb mit BULLY eröffnet, dem jüngsten Werk des amerikanischen Regisseurs Larry Clark. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich 1993 in den USA ereignete.

Bobby und Marty leben in Miami/Florida. Sie sind beide zwanzig Jahre alt. Über die Zukunft machen sie sich wenig Gedanken. Ein Tag gleicht dem anderen: Sie lenken Cabrios durch die Stadt, reissen Mädchen auf und probieren Drogen aus.

Zwischen den beiden jungen Männern hat sich ein fest gefügtes Rollenverhalten entwickelt: Bobby behandelt Marty wie ein Spielzeug. Und Marty lässt die Demütigungen über sich ergehen. Eines Abends lernen sie zwei Mädchen kennen. Während die eine sich in Marty verliebt, vergeht sich Bobby an ihrer Freundin. Die Mädchen schwören Rache...

 

REGIE:
Larry Clark
PRODUKTION:
Don Murphy
Fernando Sulichin
Chris Hanley
CAST:
Brad Renfro
Bijou Philipps
Rachel Miner
Michael Pitt
Kelli Garner
Leo Fitzpatrick
Nick Stahl
DREHBUCH:
Zachary Long
Roger Pullis
KAMERA:
Steve Gainer
SCHNITT:
Andrew Hafitz

       
  Callas assoluta
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. November 2007]
       
 

Ein Film von Philippe Kohly • Sie hatte die schönste Stimme der Welt und sie war die "Primadonna assoluta" der Opernbühnen des 20sten Jahrhunderts: Auch dreissig Jahre nach ihrem Tod ist Maria Callas unvergessen. Obwohl sie nur in einem einzigen Film - Pier Paolo Pasolinis "Medea" (1969) - mitspielte, existieren von ihr unzählige Filmaufnahmen. Diese neben Ausschnitte aus dem reichen Schatz bestehender Tonaufzeichnungen und neben neue Aufnahmen der Orte des Geschehens stellend, präsentiert Philippe Kohly mit CALLAS ASSOLUTA ein packendes Porträt der grossen Diva. Gestaltet hat Kohly seinen Film als biografischen Roman über ein aussergewöhnliches aber auch höchst tragisches Schicksal. Denn genauso, wie sie in ihrem eigenen Leben Norma, die Hohepriesterin der Oper verkörperte, war Maria Callas auch La Traviata, die unglücklich verliebte Frau. Eine fatale Verbindung, die ihren Anfang bei Callas Geburt nahm und bis in den Tod dauerte: So wie Maria Callas die strahlende Heldin der grossen Bühnen, der Mailänder Scala, der Opera Paris und der Metropolitan Opera in New York war, so war sie immer auch die ungeliebte Tochter einer Frau, die sich sehnlich einen Sohn gewünscht hatte. Aus dem klassischer Hollywood-Melodramen ist CALLAS ASSOLUTA geschmiedet. Er zeugt von der Tragik eines Lebens, dessen wirklich grosse Liebe - zum Reeder Aristoteles Onassis - nie ihre volle Erfüllung fand. Und zieht in Bann durch die unendliche Ausdruckskraft seiner Protagonistin, deren Stimme von einer bis heute unübertroffenen Einzigartigkeit ist.

 

REGIE:
Philippe Kohly
PRODUKTION:
Frederic Luzy
CAST:
Maria Callas
DREHBUCH:
Philippe Kohly
KAMERA:
Philippe Kohly
Stella Libert
Stephan Massis
SCHNITT:
Annette Dutertre
TON:
Daniel Gries
Vincent Mauduy
Stéphane Thiébaut

       
  Carne Tremula
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. April 1998]
       
 

'LIVE FLESH' 'MIT HAUT UND HAAR' • Madrid kann sehr kalt sein. In jener Nacht zum Beispiel im Januar 1970, als bei der jungen Hure Isabel plötzlich die Wehen einsetzen. Sie schafft es nicht mehr ins Krankenhaus, in einem Bus bringt sie ihren Sohn Victor zur Welt. Die Strassen sind menschenleer, eben wurde von der Regierung Franco der Ausnahmezustand ausgerufen ... Heiss geht es zwanzig Jahre später zu, in einer anderen ereignisreichen Nacht. Victor sucht die junge Elena auf, die er vor wenigen Tagen in einem Nachtclub kennengelernt hat.

Elena aber erinnert sich an nichts, und auf Victors hartnäckiges Drängen hin hat sie plötzlich eine Pistole in der Hand, und dann stehen zwei Polizeibeamte in der Tür, der junge David und sein Freund Sancho, der wiederum grossen Kummer hat, weil seine Frau Clara ihn betrügt und er nicht zu wissen scheint, dass David ... Ein Schuss löst sich. Zwei Jahre später. Elena hat David geheiratet, von Schuld verzehrt - die Kugel hat in jener Nacht ihn getroffen und er ist querschnittsgelähmt. Nun ist er ein Star bei den Paralympischen Spielen, spielt Basketball im Rollstuhl. Und Victor ist Zuschauer, im Gefängnis, bei der Fernsehübertragung. Ein paar Jahre später ist Victor wieder aus dem Gefängnis entlassen. Auf dem Friedhof, wo er das Grab seiner Mutter Isabel besucht, trifft er die drei Menschen aus jener verhängnisvollen Nacht wieder. Auf naive Weise lädt er neue Schuld auf sich. Er geht eine Beziehung ein zu Clara, obwohl er in Elena verliebt ist, und in den Männem der beiden Frauen wächst die Verzweiflung, die Eifersucht. Die Bereitschaft zur Gewalt. Am Ende werden alte Beziehungen aufgelöst sein, ohne dass neue bereits fest eingegangen sind, aber ein neues Paar macht sich auf den Weg, und wieder wird ein Kind geboren werden auf den Strassen von Madrid - diesmal unter fröhlichen freien Menschen...

 

REGIE:
Pedro Almodovar
PRODUKTION:
Augustin Almodovar
Esther Garcia
CAST:
Liberto Rabal
Javier Bardem
Francesca Neri
Angela Molina
Jose Sancho
Pilar Bardem
Penelope Cruz
Alex Angulo
DREHBUCH:
Pedro Almodovar
Ruth Rendell
KAMERA:
Affonso Beato
SCHNITT:
Pepe Salcedo
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Antxon Gomez

       
  Catwoman
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. August 2004]
       
 

Halle Berry ist Catwoman • Die schüchterne, sensible Künstlerin Patience Philips (HALLE BERRY) muss sich anscheinend ständig dafür entschuldigen, dass sie überhaupt existiert – sie versucht es jedermann recht zu machen. Patience stellt ihr Talent zu sehr unter den Scheffel – sie arbeitet in einem undankbaren Job – als Grafikerin beim Kosmetik-Branchenriesen Hedare Beauty unter Leitung des despotischen George Hedare (LAMBERT WILSON) und dessen eiskalter Gattin, Supermodel Laurel (SHARON STONE), die sich „Jugend und Schönheit um jeden Preis“ auf die Fahnen geschrieben haben.
Das Schicksal reißt Patience aber unwiderruflich aus ihrem Mauerblümchendasein heraus: Zufällig erfährt sie ein brisantes Geheimnis: Hedares angeblich revolutionäres Anti-Aging-Wundermittel, das kurz vor der Markteinführung steht, hält in Wahrheit ganz und gar nicht das, was es verspricht. Doch weil Patience sich zur denkbar schlechtesten Zeit am falschen Ort befindet, wird sie ermordet, denn Hedare muss sein Geheimnis unter allen Umständen bewahren. Dennoch ist noch nicht alles verloren.

Im Moment der Katastrophe wird Patience neu geboren: Sie erwacht… und ist nicht mehr nur Patience, sondern auch Catwoman – mit der Kraft, Schnelligkeit, Agilität und extremen Wahrnehmungsfähigkeit einer Katze: ein verführerisches Wesen, das ständig auf dem gefährlich schmalen Grat zwischen Gut und Böse balanciert.

Zu Beginn ihres Abenteuers begleicht Catwoman einige offene Rechnungen – sie geht auf Beutezug und holt all das nach, was ihr an Spaß bisher versagt blieb. Ihr Doppelleben wird allerdings ungleich komplizierter, als sie den attraktiven Detective Tom Lone (BENJAMIN BRATT) kennen lernt – unermüdlich versucht der, die Guten vor den Bösen zu beschützen.
Lone verliebt sich in Patience, ist aber auch völlig fasziniert von der unwiderstehlichen Raubkatze, die angeblich die Stadt mit einer Verbrechensserie in Atem hält.

Mit der Zeit lernt Catwoman ihre übermenschlichen Kräfte effektiver einzusetzen: Durch ihre zunehmende Gewandtheit geraten ihre Widersacher immer stärker in Bedrängnis – allerdings lässt sich Patience schon bald kaum noch von ihrem unbezähmbaren Alter Ego unterscheiden. Und keine ihrer beiden Persönlichkeiten will sich den Regeln der anderen unterwerfen.
Manchmal muss man eben sterben, um sein Leben neu zu beginnen.

 

REGIE:
Pitof
PRODUKTION:
Denise Di Novi
Edward McDonnell
CAST:
Halle Berry
Sharon Stone
Benjamin Bratt
Lambert Wilson
Frances Conroy
Frances McDormand
DREHBUCH:
John D. Brancato
Michael Ferris
John Rogers
Bob Kane (Comic)
KAMERA:
Thierry Arbogast
SCHNITT:
Sylvie Landra
TON:
Richard Hymns
MUSIK:
Klaus Badelt
AUSSTATTUNG:
Bill Brzeski
KOSTÜME:
Angus Strathie

       
  Chanson d'amour
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Februar 2007]
       
 

Ein Film von Xavier Giannoli • Der Sänger Alain (Gérard Depardieu) und die junge Maklerin Marion (Cécile de France) scheinen grundverschieden zu sein: Er lebt ganz für seine Musik, sein Publikum und die nächtlichen Auftritte in den Tanzlokalen der französischen Provinz. Marion gibt sich als moderne Geschäftsfrau, hat ihren Platz in der Welt jedoch noch nicht gefunden. Als Alain sich in Marion verliebt, reagiert sie zunächst irritiert und weicht ihm aus, doch nach und nach bahnen ihm seine Aufrichtigkeit, sein Humor und seine Chansons einen Weg in das Herz der jungen Frau.

 

REGIE:
Xavier Giannoli
PRODUKTION:
Edouard Weil
Pierre-Ange Le Pogam
CAST:
Gérard Depardieu
Cécile De France
Christine Citti
Patrick Pineau
DREHBUCH:
Xavier Giannoli
KAMERA:
Yorick Le Saux
SCHNITT:
Martine Giordano
TON:
Gabriel Hafner
Erwan Kerzanet
François Musy
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
François-Renaud Labarthe
KOSTÜME:
Nathalie Benros

       
  Cinco dias sin Nora
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Januar 2010]
       
 

Nora's Will • Nora und José waren einmal ein verliebtes Paar. Nun sind sie ins Alter gekommen und seit 20 Jahren geschieden. Sie leben in zwei gegenüberliegenden Wohnungen an derselben Strasse einer mexikanischen Stadt. Nora plant ihren Tod und will dabei ihren Ex-Mann José noch einmal tüchtig beschäftigen. Es ist Noras letzter Wille, dass José sich um ihr Begräbnis kümmern soll, das sich, wegen einem religiösen Feiertag und ihrem Freitod, als recht schwierig erweist. Zudem findet José ein mysteriöses Foto unter Noras Bett. Es erinnert ihn und uns daran, wie die grössten Liebesgeschichten oft an den kleinsten Orten verborgen schlummern. In ihrem ebenso komischen wie sanften Spielfilmerstling erzählt Mariana Chenillo traumwandlerisch leicht eine Geschichte über so gewichtige Momente im Leben wie den Tod, die Ehe, den Glauben und die Liebe. Der Film ist von feinstem Humor - eine echte Entdeckung.

 

REGIE:
Mariana Chenillo
PRODUKTION:
Mariana Chenillo
Laura Imperiale
CAST:
Enrique Arreola
Ari Brickman
Juan Carlos Colombo
Marina de Tavira
Max Kerlow
Verónica Langer
Martin LaSalle
DREHBUCH:
Mariana Chenillo
KAMERA:
Alberto Anaya
SCHNITT:
Mariana Chenillo
Óscar Figueroa
MUSIK:
Dario González Valderrama
AUSSTATTUNG:
Alejandro García
KOSTÜME:
Gabriela Fernandez

       
  Closer
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Januar 2005]
       
 

Wenn du an Liebe auf den ersten Blick glaubst, hörst du nie auf zu suchen • CLOSER (HAUTNAH) erzählt die miteinander verknüpften Geschichten zweier Paare und davon, wie sich die Wege und Schicksale von zwei Männern und zwei Frauen kreuzen, die sich ver- und entlieben. Herzen werden gebrochen. Lügen erzählt. Menschen verletzt.

Der attraktive aber erfolglose Schriftsteller Dan (JUDE LAW), der sich als Verfasser von Nachrufen über Wasser hält. Die junge New Yorker Stripperin Alice (NATALIE PORTMAN), die in London ein neues Leben beginnen will. Die geschiedene Fotografin Anna (JULIA ROBERTS), die kurz vor ihrem Karrieredurchbruch steht. Der ehrgeizige Arzt Larry (CLIVE OWEN), der ganz genau weiß, was er will.

Zwei Männer, zwei Frauen, zwei Paare, deren Beziehungen durch zufällige Begegnungen vollkommen durcheinander geraten.

Als sich Dan auf den ersten Blick in Alice verliebt und sie ihn zu einem Roman inspiriert, er kurz darauf eine Affäre mit Anna anfängt, die wiederum den selbstbewussten Larry heiratet, beginnt zwischen Dan und Larry ein verzweifelter Kampf um beide Frauen. Doch dabei geht es weniger darum, die große Liebe zu gewinnen, als um den Triumph des einen über den anderen – ohne Kompromisse und ohne Rücksicht auf verletzte Gefühle und gebrochene Herzen.

 

REGIE:
Mike Nichols
PRODUKTION:
Cary Brokaw
John Calley
Mike Nichols
Scott Rudin
CAST:
Natalie Portman
Jude Law
Julia Roberts
Clive Owen
Nick Hobbs
Colin Stinton
DREHBUCH:
Patrick Marber
KAMERA:
Stephen Goldblatt
SCHNITT:
John Bloom
Antonia Van Dermellan
TON:
Ron Bochar
AUSSTATTUNG:
Tim Hatley
KOSTÜME:
Ann Roth

       
  Coco avant Chanel
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Mai 2009]
       
 

Der Beginn einer Leidenschaft • Ein kleines Mädchen aus dem Zentrum Frankreichs stammend, das mit seiner Schwester in einem Waisenhaus lebt und jeden Sonntag vergeblich darauf wartet, dass sein Vater sie beide abholt.
Eine johlende Sängerin mit zu schwacher Stimme, die vor besoffenen Soldaten auftritt.
Eine kleine Näherin, die im Hinterladen eines Provinzschneiders Säume repariert.
Eine angehende Kurtisane mit zu dünnem Körper, die bei ihrem Gönner Etienne Balsan, der sie auch in die Gesellschaft einführt, Unterschlupf findet.
Eine verliebte Frau, die weiss, dass sie « die Frau von niemandem » sein wird, auch nicht von Boy Capel, dem Mann, der ihre Liebe erwidert.
Eine Rebellin, bei der die Sitten und Regeln der Gesellschaft Atemnot hervorrufen und die sich mit den Hemden ihrer Liebhaber bekleidet.
Das ist die Geschichte von Coco Chanel, die die moderne Frau bereits verkörpert, bevor sie diese erfindet.

 

REGIE:
Anne Fontaine
PRODUKTION:
Caroline Benjo
Philippe Carcassonne
Carole Scotta
CAST:
Audrey Tautou
Benoît Poelvoorde
Alessandro Nivola
Marie Gillain
Emmanuelle Devos
Régis Royer
DREHBUCH:
Anne Fontaine
Camille Fontaine
KAMERA:
Christophe Beaucarne
TON:
Franck Desmoulins
Claire-Anne Largeron
Sylvain Malbrant
MUSIK:
Alexandre Desplat

       
  Complices
  [Arthouse Movie 1 • So 12.30 F/d • 16 J]
       
 

Ein Film von Frédéric Mermoud • Als sich Vincent und Rebecca im Internetcafé treffen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Sie sind jung, knapp 18 Jahre alt, und gehen unbekümmert durchs Leben. Doch zwei Monate später findet man Vincents Körper in der Rhone, und Rebecca ist verschwunden. Der Polizeibeamte Hervé Cagan (Gilbert Melki) und seine Kollegin Karine Mangin (Emmanuelle Devos)sind mit der Untersuchung des Falls betraut. Als sie die Geschichte der Liebe zurückverfolgen, die Vincent und Rebecca im Leben und im Tod verband, sehen sich Hervé und Karine mit den Verfehlungen ihres eigenen Lebens konfrontiert.

 

REGIE:
Frédéric Mermoud
PRODUKTION:
Damien Couvreur
Tonie Marshall
CAST:
Gilbert Melki
Emmanuelle Devos
Cyril Descours
Nina Meurisse
Joana Preiss
Jeremy Azencott
Jérémy Kapone
DREHBUCH:
Pascal Arnold
Frédéric Mermoud
KAMERA:
Thomas Hardmeier
SCHNITT:
Sarah Anderson
TON:
Michel Casang

       
  Corellis Mandoline
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. November 2001]
       
 

An einem Ort wo die Zeit bedeutungslos ist. • Eine griechische Insel zu Beginn des zweiten Weltkrieges. Italienische Truppen dringen in die idyllische Schönheit der griechischen Mittelmeerküste ein und besetzen unter anderem die friedliche Insel Cephallonia. Unter den Italienern: der italienische Besatzungsoffizier Antonio Corelli (Nicolas Cage), der versucht, den schweren Zeiten mit Leichtigkeit und vor allem mit Musik zu begegnen. Zumal es hier zwei Dinge gibt, die er liebt: seine Mandoline und die schöne Tochter (Penélope Cruz) des Dorfarztes, in die er sich auf den ersten Blick verliebt. Doch auf die griechischen Dorfbewohner wirkt das Naturell der Italiener eher befremdend. Und Pelagia (Penélope Cruz), die eine sehr gebildete Frau mit eisernem Willen ist, fühlt sich durch das Verhalten des italienischen Offiziers zunächst beleidigt. Als Pelagia und Corelli gezwungen sind, gemeinsam im Haus ihres Vaters zu wohnen, erwärmt sie sich langsam für den speziellen Charme des Italieners.

Und nachdem Pelagia von ihrem Verlobten, der ebenfalls in den Krieg ziehen musste, kein Lebenszeichen erhielt, wird aus der Freundschaft der beiden schnell mehr. Auch die Zuneigung zwischen den übrigen Italienern und der griechischen Dorfbevölkerung scheint zu wachsen. Und aus Corelli und seinen Leuten wird ein fester Bestandteil des Lebens der Dorfbewohner. Für einen Moment scheint der Krieg in weite Ferne gerückt.

Nach Mussolinis Kapitulation machen sich die deutschen Streitkräfte schnell daran, die Insel einzunehmen. Und Captain Corelli erkennt, dass die einzige Überlebenschance darin besteht, den griechischen Partisanen bei ihrem Widerstand gegen die Deutschen beizustehen. Doch Corelli und Pelagia müssen sich entscheiden: Zwischen der Liebe zu ihrem Vaterland und der Liebe füreinander. Und obwohl Corelli verspricht, zu ihr zurückzukehren, wissen die beiden Liebenden, dass sie sich niemals wiedersehen werden.

 

REGIE:
John Madden
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Kevin Loader
Mark Huffam
CAST:
Nicolas Cage
Penelope Cruz
John Hurt
Christian Bale
David Morissey
DREHBUCH:
Shawn Slovo
KAMERA:
John Toll A.S.C.
SCHNITT:
Mick Audsley
MUSIK:
Stephen Warbeck
AUSSTATTUNG:
Jim Clay

       
  Crazy Heart
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. März 2010]
       
 

Ein Film von Scott Cooper • 57 Jahre ist Bad alt, dennoch tourt er immer noch mit seinen alten Nummer-Eins-Hits durch drittklassige Bierkaschemmen und heruntergekommene Bowling-Schuppen. Sein grölendes Publikum ist so alt wie er – und ebenso desillusioniert und trinkfreudig. Bald wird er völlig in Vergessenheit geraten sein, lediglich wenn er für seinen Protegé Tommy Sweet – der hat es zu Ruhm und Reichtum gebracht – ein Konzert eröffnen darf, fühlt er sich an alte, bessere Tage erinnert.
Bad kämpft sich von einem alkoholumnebelten Gig zum anderen, bis er eines Tages in Santa Fe auf Jean Craddock trifft. Die Journalistin ist eine Frau ganz nach seinem Geschmack, mehr noch, er verliebt sich Hals über Kopf in sie. Aber Bad kennt sich selbst nur zu gut und macht der Frau und sich keine Hoffnungen. Und Jean, alleinerziehende Mutter mit viel Lebenserfahrung und noch mehr Enttäuschungen, setzt keinen Cent auf den abgetakelten Musiker. Dennoch, Liebe folgt ihren eigenen Gesetzen, und so können die beiden nicht von einander lassen.
Aber kann das gut gehen? Bad kann schließlich kaum auf sich selbst aufpassen. Wie soll er sich also um jemand anderen kümmern? Trotzdem. Er gibt sich Mühe, kämpft und ist entschlossen, seine letzte Chance aufs Glück zu nutzen...

 

REGIE:
Scott Cooper
PRODUKTION:
Judy Cairo
Rob Carliner
Scott Cooper
Robert Duvall
CAST:
Jeff Bridges
James Keane
Anna Felix
Paul Herman
Tom Bower
Ryan Bingham
Beth Grant
DREHBUCH:
Scott Cooper
KAMERA:
Barry Markowitz
SCHNITT:
John Axelrad
TON:
Paula Fairfield
Carla Murray
MUSIK:
Stephen Bruton
T-Bone Burnett
AUSSTATTUNG:
Waldemar Kalinowski
KOSTÜME:
Doug Hall

       
  Crossroads
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. März 2002]
       
 

Britneys erster Film • CROSSROADS erzählt die Geschichte von drei jungen Highschool Absolventinnen, die in ihren Kinderjahren die besten Freundinnen waren und sich in dieser Zeit schworen, am Tag ihres Schulabschlusses sich wieder zu treffen. Egal was passiert.

Im Laufe der Jahre haben sich die drei Teenagers voneinander getrennt und sind ihre eigenen Wege gegangen. Bis zu dem besagten Schulabschlussabend, an dem sich Lucy (Britney Spears), Kit (Zoe Saldana) und Mimi (Taryn Manning) wieder da treffen, wo sie vor Jahren ihre Wünsche symbolisch in einer Truhe im Garten vergraben haben. Gegen den Willen ihres Vater (Dan Aykroyd) will Lucy Ihre Mutter, die die Familie verlassen hatte, als Lucy noch klein war, zu besuchen. Gemeinsam mit ihren Jugendfreundinnen fährt Lucy Richtung Los Angeles, wo die hochschwangere Mimi an einem Talentwettbewerb im Singen teilnehmen möchte und Kit ihren Verlobten überraschen will.

Die Mädchen schliessen sich dem unbekannten, jungen und attraktiven Ben (Anson Mount) an, von dem sie eigentlich nichts wissen, ausser, dass auch er mit seinem Auto auf dem Weg nach Los Angeles ist. Auf ihrer Fahrt nach Hollywood haben die vier viele schwierige Situationen zu meistern, die die Freundinnen wieder zueinander bringen und sie zusammen schweissen. Gemeinsam erleben sie spannende, traurige aber auch sehr schöne Momente auf Ihrer Reise. Und, Lucy verliebt sich in Ben.

Eine wunderbar frische Teenagerkomödie, in der Britney Spears ihr Film-Debüt gibt. Natürlich müssen wir auch nicht auf Britney's Stimme verzichten. Eine herzerwärmende Teenagerstory mit einer sehr natürlichen und sympathischen Britney!

 

REGIE:
Tamra Davis
PRODUKTION:
Ann Carli
CAST:
Britney Spears
Anson Mount
Zoe Saldana
Taryn Manning
Kim Catrall
Dan Aykroyd
Justin Long
DREHBUCH:
Shonda Rhimes
KAMERA:
Eric Alan Edwards
SCHNITT:
Melissa Kent
MUSIK:
Trevor Jones
AUSSTATTUNG:
Waldemar Kalinowski

       
  Cruel Intentions
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. August 1999]
       
 

Liebe ist ein Spiel. Ohne Gewinner. • Sebastian Valmont (RYAN PHILLIPPE) geniesst an der High School den Ruf des skrupellosen Verführers. Doch der Ruhm hat seine Schattenseiten: Es gibt keine Herausforderungen mehr für einen Don Juan wie ihn. Auch das Angebot, das ihm seine attraktive Stiefschwester Kathryn Merteuil (SARAH MICHELLE GELLAR) in den Sommerferien macht, erscheint ihm als zu leicht. Kathryns aktueller Liebhaber, Court Reynolds (CHARLIE O'CONNELL), hat sie für die naive und sexuell unerfahrene Cecile (SELMA BLAIR) verlassen. Grund genug, Rache an der Nebenbuhlerin zu nehmen und ihren Bruder auf die Unschuld anzusetzen, um aus ihr ein durchtriebenes Luder zu machen.

Doch Sebastian hat eine bessere Idee. Er erzahlt Kathryn von Annette Hargrove (REESE WITHERSPOON), deren Keuschheitsgelübde er jüngst in einem Magazin gelesen hatte. Da sie zufällig die Tochter des neuen Schuldirektors ist, bietet er seiner Stiefschwester eine Wette an: Bis zum Ende der Sommerferien werde er Annette verführt und die Sache mit Cecile ganz nebenbei erledigt haben. Die Stiefschwester willigt ein. Der Einsatz: Sollte Sebastian gewinnen, erhält er eine Nacht mit Kathryn, der einzigen Frau, die er bisher nicht verführen konnte. Sollte er verlieren, muss er ihr sein wertvolles Jaguar Oldtimer-Cabrio überlassen .

Sebastian beginnt das gemeine Spiel. Er ist sich seines Sieges sicher - bis er sich in sein Spielzeug verliebt...

Gefährliche Liebschaften im Manhattan der 90er Jahre: Mit den aufstrebenden Jungstars Sarah Michelle Gellar (ICH WEISS, WAS DU LETZEN SOMMER GETAN HAST) und Ryan Phillippe (STUDIO 54) in den Rollen des berühmten Intriganten-Paars aus Choderlos de Laclos' Briefroman von 1782, verfilmte Regie-Novize Roger Kumble die klassische Geschichte über die (selbst-)zerstörerische Lust an der Verführung.

Zeitgemässe Dialoge, sündhaft teure Outfits und das dekadent-luxuriöse High Society-Milieu machen diese vierte Adaption der Literaturvorlage nicht nur zur modernsten, sondern auch zur erotischsten Version.

 

REGIE:
Roger Kumble
PRODUKTION:
Neal H. Moritz
CAST:
Sarah Michelle Geller
Ryan Phillippe
Reese Witherspoon
Selma Blair
Louise Fletcher
Joshua Jackson
Eric Mabius
DREHBUCH:
Roger Kumble
KAMERA:
Theo Van den Sande
A.S.C.
SCHNITT:
Jeff Freeman
A.C.E.
MUSIK:
Edward Shearmur
AUSSTATTUNG:
Jon Gary Steele

       
  Das letzte Kino der Welt
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Dezember 2003]
       
 

Bester Film San Sebastian International Film Festival • Argentinien in den 70er Jahren: die Taxifahrerin Soledad flieht aus Buenos Aires und landet in Río Pico, einem abgelegenen und total kinoverrückten Dorf ohne Radio und Fernsehen. Aber die Filme werden in Carusos Kino derart ramponiert gezeigt, daß alle Kinogänger schwere Verständigungsschäden davontragen. Eine Männerrunde beschließt, das Übel mit einer dorfeigenen Wochenschau zu bekämpfen - samt der Hilfe des Dorfgenies Tardini und Soledad als Moderatorin. Die verliebt sich in Pedro, den Filmkritiker, und der französische Star des absurden Río-Pico-Kinos besucht seine weltweit einzig verbliebenen Fans...

 

REGIE:
Alejandro Agresti
PRODUKTION:
Alejandro Agresti
CAST:
Vera Fogwill
Fabián Vena
Ángela Molina
Jean Rochefort
Ulises Dumont
DREHBUCH:
Alejandro Agresti
KAMERA:
Maurizio Rubinstein
SCHNITT:
Alejandro Brodersohn
TON:
Ed van Baaren
MUSIK:
Paul van Brugge
AUSSTATTUNG:
Floris Vos
KOSTÜME:
Anne-Marie De Braw

       
  Dear John
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2010]
       
 

Das Leuchten der Stille • Was bedeutet es, jemanden wirklich zu lieben?

Gibt es die ewige Liebe, die allen Widrigkeiten trotzt? John ist davon überzeugt, dass seine Beziehung zu Savannah hält, auch wenn er jahrelang ins Ausland muss. Umso erschütterter ist er, als er ihren Abschiedsbrief empfängt – der ihn vor die schwerste Entscheidung seines Lebens stellt.

Für John (Channing Tatum) und Savannah (Amanda Seyfried) ist es Liebe auf den ersten Blick – einen unvergesslichen Sommer lang verbringen die beiden die schönste Zeit ihres Lebens. Nur noch einmal muss John zu seiner Einheit zurück, dann kann ihn nichts mehr von seiner grossen Liebe trennen. Doch das Schicksal meint es nicht gut: Der Lauf der Dinge bringt den beiden Verliebten weitere Jahre der Trennung. Ungezählte Briefe wandern um die Welt, in denen sich beide ewige Liebe schwören. Doch eines Tages erreicht John eine Nachricht, die alles verändert: Savannah wird nicht mehr länger auf ihn warten – denn sie hat sich in einen anderen verliebt. Aber John kann sie nicht vergessen. Als er endlich heimkehrt, sucht er sie auf. Sie ist verheiratet – aber immer noch seine einzig wahre Liebe. Darf er jetzt noch um sie kämpfen?

In der Verfilmung des Bestsellers von Nicholas Sparks verzaubern Mamma Mia-Star Amanda Seyfried und Channing Tatum (Step Up, G.I. Joe) als neues Kinotraumpaar die Herzen der Zuschauer. In den USA ist „Das Leuchten der Stille“ bereits die erfolgreichste Sparks-Verfilmung: Mit einem Einspielergebnis von über 30 Mio. US-Dollar am ersten Wochenende ist der romantische Liebesfilm besser gestartet als jede andere Verfilmung eines Nicholas Sparks-Romans.

 

REGIE:
Lasse Hallström
PRODUKTION:
Marty Bowen
Wyck Godfrey
CAST:
Channing Tatum
Amanda Seyfried
Henry Thomas
Richard Jenkins
Scott Porter
Luke Benward
DREHBUCH:
Jamie Linden
Nicholas Sparks
KAMERA:
Terry Stacey
SCHNITT:
Kristina Boden
TON:
Jonathan Gaynor
MUSIK:
Deborah Lurie
AUSSTATTUNG:
Kara Lindstrom
KOSTÜME:
Dana Campbell

       
  December Boys
 
       
 

Ein Film von Rod Hardy • Die Becker-Entertainment-Produktion "December Boys" ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden. Der Film entstand an Schauplätzen in Südaustralien und im South Australian Film Corporation Studio in Adelaide. Daniel Radcliffe übernimmt darin seine erste bedeutende Rolle außerhalb der "Harry Potter"-Serie: Er spielt Maps, einen der December Boys – die vier halbwüchsigen Waisenknaben sind beste Freunde und alle im selben Monat geboren. Sie leben hinter den Mauern eines katholischen Klosters im australischen Outback der 1960er-Jahre. Jahr um Jahr schwindet ihre Hoffnung, jemals Adoptiveltern zu finden. Die trübe Stimmung schlägt allerdings sofort um, als die vier ihre Sommerferien erstmals an der See verbringen dürfen. Dort kommen sie bei dem pensionierten Marineoffizier Bandy McAnsh (Jack Thompson) unter. Und dort verwandelt sich ihre Sehnsucht nach einem Zuhause in eine konkrete Option – jedenfalls für einen der vier Jungen. Denn am Meer freunden sie sich mit einem jungen Ehepaar (Sullivan Stapleton und Victoria Hill) an, das keine Kinder bekommen kann und deshalb einen der Jungen adoptieren will. Maps, der Älteste, verliebt sich gleichzeitig in das schöne Mädchen Lucy (Teresa Palmer). Zwischen den übrigen drei – Spark (Christian Byers), Misty (Lee Cormie) und Spit (James Fraser) – entbrennt bald ein heftiger Wettstreit um die Gunst der potenziellen Pflegeeltern. Die Freundschaft der Jungen wird auf eine harte Probe gestellt – was sich in den vielen Jahren der Zurückweisung und Unterdrückung aufgestaut hat, bricht jetzt unvermittelt aus ihnen hervor. Doch die tiefe Freundschaft überwindet schließlich alle Rivalitäten – und besiegelt den Bund der December Boys, als sie erleben, was Freundschaft, Familie und Liebe wirklich bedeuten.

 

REGIE:
Rod Hardy
PRODUKTION:
Richard Becker
CAST:
Daniel Radcliffe
Lee Cormie
Christian Byers
James Fraser
Jack Thompson
Teresa Palmer
Sullivan Stapleton
DREHBUCH:
Marc Rosenberg
KAMERA:
David Connell
SCHNITT:
Dany Cooper
TON:
Andrew Plain
Alicia Slusarski
MUSIK:
Carlo Giacco
AUSSTATTUNG:
Leslie Binns
KOSTÜME:
Marriott Kerr

       
  Der Mistkerl
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. September 2001]
       
 

Eine Komödie für Kinder, Familie, Freunde und Verliebte • Pauline ist richtig sauer: Ihre Mutter Anna trifft sich heimlich mit einem neuen Freund. Pit ist voll daneben und vom Familienleben kriegt er Verstopfung, sagt er. Als er erfährt, dass Anna schon eine 9jährige Tochter hat, macht er sofort Schluss mit ihr. So ein ekliger Mistkerl! Keine Frage: Pauline war ein bisschen eifersüchtig auf den Kerl - aber dafür muss er büssen! Pauline und ihr Freund Leon machen dem 'Mistkerl' von da an das Leben richtig zur Hölle! Dass der Spass fast tragisch endet, ist die eine Sache. Dass ein Mistkerl am Ende auch richtig nett sein kann, die andere. Bis zum guten Ende müssen folglich alle noch ein paar Mal über ihren Schatten springen...

 

REGIE:
Andrea Katzenberger
PRODUKTION:
Anja Jabs
Ronald Kruschak
CAST:
Ines Nieri
Louis Klamroth
Ingo Naujoks
Anna Loos
Heiko Wohlgemuth
Michelle Teichert
Peter Lohmeyer
DREHBUCH:
Andrea Katzenberger
KAMERA:
Tore Vollan
AUSSTATTUNG:
Zazie Knepper

       
  Der Rote Baron
 
       
 

Ein Film von Nikolai Müllerschön • Europa 1916: Freiherr Manfred von Richthofen (MATTHIAS SCHWEIGHÖFER) ist das grösste Fliegertalent des preussischen Korps - bereits zu Lebzeiten ein Held und selbst bei seinen Gegnern, wie dem Piloten der Alliierten, Roy Brown (JOSEPH FIENNES), ebenso gefürchtet wie respektiert.

Für ihn und seine Kameraden, die Leutnants Voss (TIL SCHWEIGER), Sternberg (MAXIM MEHMET) und Lehmann (HANNO KOFFLER), sind die Luftduelle ausschliesslich eine sportliche und technische Herausforderung, die sie die Schrecken der Schlachtfelder unter ihnen zunächst ignorieren lässt.

Sein zunehmender Erfolg krönt Manfred von Richthofen, der aufgrund der provokanten roten Bemalung seiner Fokker den Beinamen der "Rote Baron" erhält, zum Idol, zum symbolischen Hoffnungsträger für Millionen. Während ihn die oberste Heeresleitung immer stärker zu Propagandazwecken missbraucht, lernt das junge Fliegerass bald die schreckliche Realität des Krieges kennen: Als von Richthofen sich in die attraktive und resolute Krankenschwester Käte (LENA HEADEY) verliebt, öffnet sie ihm die Augen darüber, dass Krieg alles andere als ein Spiel ist. Manfred von Richthofen wird sich seiner propagandistischen Funktion in einem sinnlosen und grausamen Krieg gewahr.

Sein ehrgeiziger und patriotischer Bruder Lothar (VOLKER BRUCH) stellt seine ritterliche Attitüde ebenfalls massiv in Frage. Doch trotz des Verlusts vieler Kameraden, kann von Richthofen sich nicht endgültig von der Fliegerei abwenden. Während er zum lebenden Mythos wird, könnte jedes Duell in den Lüften das letzte sein.

 

REGIE:
Nikolai Müllerschön
PRODUKTION:
Dan Maag
Nikolai Müllerschön
Roland Pellegrino
Thomas Reisser
CAST:
Matthias Schweighöfer
Til Schweiger
Lena Headey
Joseph Fiennes
Volker Bruch
Maxim Mehmet
DREHBUCH:
Nikolai Müllerschön
KAMERA:
Klaus Merkel
SCHNITT:
Emmelie Mansee
TON:
Stefan Busch
MUSIK:
Stefan Hansen
Dirk Reichardt
AUSSTATTUNG:
Yvonne von Wallenberg
KOSTÜME:
Gudrun Schretzmeier

       
  Der Rote Kakadu
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juni 2006]
       
 

Ein Film von Dominik Graf • Im Frühjahr des Jahres 1961 kommt Siggi (Max Riemelt) nach Dresden. Hals über Kopf verliebt er sich in die junge Dichterin Luise (Jessica Schwarz). Über sie lernt er nicht nur das berüchtigte Tanzlokal "Roter Kakadu" kennen, sondern auch den lebenslustigen Wolle (Ronald Zehrfeld), ihren Ehemann. Siggi schliesst Freundschaft mit Wolle und taucht ein in eine neue, faszinierende Welt. Doch die unbeschwerten Abende im "Roten Kakadu" sind gezählt: Wolle wird verhaftet und plötzlich muss Siggi um Luise und seine Zukunft kämpfen...

 

REGIE:
Dominik Graf
PRODUKTION:
Stefan Gärtner
Alicia Remirez
Manuela Stehr
CAST:
Ingeborg Westphal
Devid Striesow
Kathrin Angerer
Tanja Schleiff
Volker Michalowski
DREHBUCH:
Karin Aström
Michael Klier
KAMERA:
Benedict Neuenfels
TON:
Rainer Haase
MUSIK:
Dieter Schleip

       
  Der zehnte Sommer
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Oktober 2003]
       
 

Ein Kinoerlebnis für Jung und Alt • Eine Kleinstadt am Niederrhein im Sommer 1960: Kalli Spielplatz wird neun Jahre alt und erlebt einen Sommer voller Geheimnisse. Er gründet einen geheimen Zoo – mit einem echten Affen, von dem seine Eltern nichts wissen dürfen. Er glaubt, einem Geheimnis seines Vaters auf die Spur zu kommen – was macht der sonst bei der attraktiven Nachbarin? Und er entdeckt das Geheimnis des ersten Verliebtseins – seinen ersten Kuss. Nach diesem Sommer, einer Zeit voller Freundschaft, voller Geheimnisse, voller Liebe und Glück, wird Kalli ein anderer sein. Und er weiß: Ein Affe bringt neben Spaß auch Verantwortung, Erwachsene haben nicht immer Recht, und Mädchen können doch ganz nett sein.

Dieter Bongartz schrieb das Drehbuch nach seinem eigenen, von der Kritik hochgelobten Roman. Katharina Böhm endlich wieder in einer Kinorolle, Kai Wiesinger ("Comedian Harmonists") als charmanter Familienvater.

 

REGIE:
Jörg Grünler
PRODUKTION:
Elke Ried
CAST:
Michelle Barthel
Maik Stephan Behrendt
Katharina Böhm
Erika Marozsán
Martin Stührk
Kai Wiesinger
DREHBUCH:
Dieter Bongartz
KAMERA:
Daniel Koppelmann
SCHNITT:
Jörg Baumeister
TON:
Michael John
MUSIK:
Mick Baumeister
AUSSTATTUNG:
Bernd Lepel
KOSTÜME:
Maria Dimler

       
  Derrick - Die Pflicht ruft!
 
       
 

Derrick - Der Film • So schnell kann Harry Klein den BMW gar nicht holen, wie Inspektor Stephan Derrick die Münchner Nobelbezirke vom Verbrechen befreit. Eine Verbrechensrate von weniger als 0,0 Prozent? Dank Derrick kein Problem! Nur einem Verbrechen an der Menschheit kann er nicht Einhalt gebieten: Die nationale Vorausscheidung für den European Song Contest soll auch in diesem Jahr wieder stattfinden. Und ein zielstrebiger Killer setzt alles daran, diesen Wettbewerb zu gewinnen, indem er seine gesamte schillernde Konkurrenz ausschaltet. Dies ruft Stephan Derrick und seinen getreuen Assistenten Harry Klein auf den Plan, um dem heimtückischen Morden ein Ende zu bereiten. Während Harry sich hoffnungslos verliebt, kann Derrick bei den Ermittlungen in der trügerischen Glitzerwelt der Popmusik auf seine ganze Erfahrung bauen, um den Mörder zu überführen. Die Zeit drängt, denn am Ende sieht es fast so aus, als müsse der entscheidende Abend mangels Kandidaten abgesagt werden.

Derrick und Harry geraten in alle möglichen und unmöglichen Situationen. In exklusive Villen, düstere Lagerhausgegenden, auf Friedhöfe, in Münchens schummrige Halbwelt und natürlich auch in die Glimmer-Welt des Showbusiness. Sie begegnen schrägen Typen wie Transvestiten, Pudeln, Psychiatern, Journalisten, Stars und Sternchen, Putzfrauen, Nonnen, und vielen mehr.

 

REGIE:
Michael Schaack
PRODUKTION:
Ralph Christians
Horst Müller
Matthias Walter
CAST:
Horst Tappert
Fritz Wepper
Anke Kortemeier
Nathalie Licard
Ralph Morgenstern
Wolfgang Stumph
Gustav-Peter Wöhler
DREHBUCH:
Ralph Christians
Marteinn Thorisson
Jurgen Wolff
SCHNITT:
Sascha Wolff
TON:
Andreas Musolff
MUSIK:
Jens Langbein
Robert Schulte-Hemming

       
  Despereaux - Der kleine Mäuseheld
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. März 2009]
       
 

The Tale of Desperaux • Despereaux Tilling, Mäuserich, liebt Bücher, Musik und ganz besonders die liebliche Menschen-Prinzessin Erbse hoch oben im Schloss. Für dieses unmäusische Verhalten wirft ihn der oberste Mäuserat ins Verliess zu den Ratten. Dort eingekerkert, trifft Despereaux aber nicht etwa den Tod, sondern auf Roscuro - eine Ratte mit hochfliegenden Plänen, in denen er auch ihm, dem Mäuserich, eine Rolle zugedacht hat. Und sässe da unten nicht auch die tölpelhafte Küchenmagd Miggery Sow, die auf den Platz der Prinzessin spekuliert, dann hätte Despereaux niemals von der dunklen Verschwörung der beiden erfahren. Nicht ahnend, auf welches Abenteuer er sich einlässt, wird der kleine Mäuserich zum Helden, der Kinderherzen höher schlagen lässt.

 

REGIE:
Sam Fell
Robert Stevenhagen
PRODUKTION:
Gary Ross
Allison Thomas
CAST:
Uwe Büschken
Uli Krohm
Maria Koschny
Almut Zydra
Alex Malzacher
DREHBUCH:
Gary Ross
KAMERA:
Brad Blackbourn
SCHNITT:
Mark Solomon
TON:
Lon Bender
MUSIK:
William Ross
AUSSTATTUNG:
Evgeni Tomov

       
  Die Abrafaxe - Unter schwarzer Flagge
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Dezember 2001]
       
 

Das grosse Piraten-Abenteuer • In einer Welt, die lückenlos gescannt ist, gibt es keine glücklichen Inseln mehr zu entdecken. Aber um 1600 z.B. waren 68% und 1800 immerhin noch 40% der Landflächen unserer Erde unbekannt. Wer wünschte nicht heute diese unbekannten Paradiese der Vergangenheit zu betreten, selbst wenn die Zeitreise dorthin gefährlich wäre? Weil es spannend ist wahrhaft furchtlosen Menschen zu begegnen, die Gerechtigkeit und Freiheit ehrlich lieben. In einer Zeit, in der die Welt noch nicht völlig von Interessen zerteilt ist.

Die Abrafaxe erleben dieses Glück, denn sie dürfen in ihrem ersten Zeichentrickfilm "Die ABRAFAXE - Unter schwarzer Flagge" in die Karibik des beginnenden 18. Jahrhunderts reisen und dort die berühmtesten Piraten der Weltgeschichte treffen - die schöne Anne Bonny und den furchterregenden

Captain Blackbeard. Für die Freundschaft der drei Abrafaxe Abrax, Brabax und Califax eine gefährliche, aber auch romantische Zeitreise. Denn Abrax verliebt sich in die schöne Piratin Anne Bonny...

 

REGIE:
Gerhard Hahn
Tony Power
PRODUKTION:
Gerhard Hahn
Klaus D. Schleiter
CAST:
Kim Hasper
David Turba
Ilona Schulz
Nena
Helmut Krauss
Santiago Ziesmer
DREHBUCH:
Richard Everett
Thomas PLatt
Julius Grützke
SCHNITT:
Jodie Steinvorth
TON:
Pieter Anker
Ralph Wadephul

       
  Die fetten Jahre sind vorbei
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Dezember 2004]
       
 

Cannes 2004: Im Wettbewerb • Jan, Peter und Jule sind drei unbekümmerte junge Rebellen mit einem tiefsitzenden , Unbehagen über den Zustand dieser Welt. Gemeinsam werden sie aktiv, um das zu ändern. Sie brechen in die Häuser reicher Leute ein, doch anstatt sie auszurauben, hinterlassen sie als "Die Erziehungsberechtigten" Botschaften wie "Sie haben zuviel Geld". Als die sensible Jule sich in Jan und Peter zugleich verliebt, wird es kompliziert in dem Trio. Immer waghalsiger werden die Aktionen, und durch ein ungewolltes, absurdes Kidnapping kommt es zur Konfrontation der drei jungen Idealisten mit der Generation, die an der Macht ist.

 

REGIE:
Hans Weingartner
PRODUKTION:
Hans Weingartner
Antonin Svoboda
Sabine Holtgreve
CAST:
Daniel Brühl
Julia Jentsch
Stipe Erceg
Burghart Klaußner
Peer Martiny
Petra Zieser
Laura Schmidt
DREHBUCH:
Katharina Held
Hans Weingartner
KAMERA:
Daniela Knapp
Matthias Schellenberg
SCHNITT:
Dirk Oetelshoven
Andreas Wodraschke
TON:
Stefan Soltau
MUSIK:
Andreas Wodraschke
AUSSTATTUNG:
Christian M. Goldbeck
KOSTÜME:
Silvia Pernegger

       
  Die Fremde
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juli 2010]
       
 

Ein Film von Feo Aladag • „Hör auf zu träumen!“, sagt die Mutter (Derya Alabora) zu ihrer 25-jährigen Tochter Umay (Sibel Kekilli), als diese mit ihrem kleinen Sohn Cem vor der Berliner Wohnungstür ihrer Eltern steht. Umay ist aus einem unglücklichen Eheleben in Istanbul ausgebrochen und will zurück in Berlin ein selbstbestimmtes Leben führen.

Sie weiß, dass sie ihren Eltern und Geschwistern damit viel zumutet, hofft aber, dass die liebevolle Verbundenheit stärker ist als alle gesellschaftlichen Zwänge. Doch schon bald erkennt sie, dass ihre Familie die traditionellen Konventionen nicht einfach über Bord werfen kann und an der Herausforderung zu zerbrechen droht. Als die Familie beschließt, Cem zu seinem Vater in die Türkei zurückzuschicken, um den Ruf der Familie wieder herzustellen, flieht Umay erneut und bricht alle Brücken hinter sich ab.

Umay verliebt sich in Stipe (Florian Lukas) und baut für Cem und sich ein neues Leben auf. Als sie versucht, sich wieder mit ihrer Familie zu versöhnen, erkennt sie nicht, dass es bereits zu spät dafür ist...

 

REGIE:
Feo Aladag
PRODUKTION:
Feo Aladag
Züli Aladag
Julia Radke
CAST:
Sibel Kekilli
Nizam Schiller
Derya Alabora
Settar Tanriogen
Serhad Can
Almila Bagriacik
Tamer Yigit
DREHBUCH:
Feo Aladag
KAMERA:
Judith Kaufmann
SCHNITT:
Andrea Mertens
TON:
Guido Zettier
MUSIK:
Stéphane Moucha
Max Richter
AUSSTATTUNG:
Silke Buhr
KOSTÜME:
Gioia Raspé

       
  Die Standesbeamtin
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. März 2009]
       
 

Ein Film von Micha Lewinsky • Rahel Hubli (Marie Leuenberger) arbeitet als Standesbeamtin in einem idyllischen Schweizer Städtchen. An die grosse Liebe glaubt sie aber schon lange nicht mehr. Erst als ihr Jugend- und Bandfreund Ben (Dominique Jann) plötzlich wieder auftaucht, erinnert sich Rahel daran wie es wie es sich anfühlt, verliebt zu sein. Und das führt erst recht zu Problemen. Denn Rahel ist verheiratet. Und Ben will sich verheiraten lassen: von Rahel.

Rahel ist längst verheiratet und Mutter. Sie arrangiert sich mit ihrem wenig spektakulären Alltag als Gemeindemitarbeiterin und durchschnittliche Standesbeamtin in einem kleinen Schweizer Städtchen. In ihrer verlebten Ehe bleibt nur wenig Platz für Leidenschaft und das mangelnde Interesse ihres Ehemannes Thomas (Beat Marti) trägt dazu bei, dass weder gemeinsame Zeit noch gemeinsame Interessen das ersehnte Feuer in den Alltag bringen.

Ben ist mit seiner Verlobten, der Schauspielerin Tinka Panzer (Oriana Schrage), für einige Tage zu Besuch bei seinem Vater, als er zufällig auf seine Jugendliebe Rahel trifft. Die beiden verstehen sich sofort wieder und fühlen sich verbunden wie damals. Doch zwei Welten prallen aufeinander, als sich der mittlerweile erfolgreiche Musiker Ben und seine hochglanzprominente Verlobte Tinka entschliessen, in dem kleinen Städtchen zu heiraten – die Trauung soll ausgerechnet von Rahel abgehalten werden. Gedrängt von ihrem Chef, dem Gemeindepräsidenten Morger (Beat Schlatter), gibt sich Rahel einverstanden, bei dieser Hochzeit nicht nur die Trauung sondern die gesamten Vorbereitungen zu übernehmen. Rahel und Ben verbringen während den Vorbereitungen viel Zeit miteinander und erinnern sich an ihre gemeinsame Vergangenheit als beliebte Band „Die Raben“ und an ihre fast vergessene Liebe. Nicht nur alte Freunde, sondern auch die Arbeitskollegin von Rahel (Jennifer Mulinde-Schmid) und der Dorfpfarrer (Jörg Schneider) sehen in dieser wahren Liebe eine Zukunft. Als Rahel dann auch noch ihren Mann mit einer Anderen erwischt, ist das Chaos vorprogrammiert.

 

REGIE:
Micha Lewinsky
CAST:
Dominique Jann
Beat Marti
Oriana Schrage
DREHBUCH:
Micha Lewinsky
Jann Preuss
KAMERA:
Pierre Mennel
SCHNITT:
Bernhard Lehner

       
  Die weisse Massai
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. September 2005]
       
 

Ein Film von Hermine Huntgeburth • Am Ende ihrer Ferien in Kenia lernt Carola (NINA HOSS) den Samburu-Krieger Lemalian (JACKY IDO) kennen. In Waffen und traditioneller Kleidung ein Bild von einem Mann. Carola ist fasziniert und verliebt sich Hals über Kopf. Eine Begegnung mit Folgen: Kurzerhand storniert Carola den Rückflug und schickt ihren Freund Stefan (JANEK RIEKE) allein nach Hause.

Sie bleibt in Kenia und macht sich auf die Suche nach Lemalian. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch die afrikanische Wildnis lernt Carola in Maralal die Deutsche Elisabeth (KATJA FLINT) kennen und freundet sich mit ihr an. In Maralal trifft sie auch Lemalian wieder und folgt ihm in sein Dorf Barsaloi. Carola beschliesst, ihrem alten Leben in der Schweiz den Rücken zu kehren. Mit unglaublicher Energie und allen Widerständen zum Trotz baut sie sich ein neues Leben in Afrika auf. Doch was sie für die grösste Liebe ihres Lebens hält, wird zu einem Leben zwischen Himmel und Hölle, einem grossen Abenteuer an der Grenze des menschlich Machbaren.

 

REGIE:
Hermine Huntgeburth
PRODUKTION:
Günter Rohrbach
CAST:
Nina Hoss
Jacky Ido
Katja Flint
Nino Prester
DREHBUCH:
Johannes W. Betz
KAMERA:
Martin Langer
SCHNITT:
Eva Schnare
TON:
Eckhard W. Kuchenbecker
MUSIK:
Niki Reiser
KOSTÜME:
Maria Dimler

       
  Die Wilden Kerle 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Februar 2005]
       
 

Sei wild! • Hottentottenalptraumnacht! Den Wilden Kerlen fehlt nur noch ein einziger Sieg. Dann sind sie Meister in der Dimension Acht, in der härtesten Liga des Landes und dann winkt ihnen ein unglaublicher Preis: Ein Spiel gegen die Nationalmannschaft im eigenen Stadion! Im Teufelstopf! Doch für Leon (Jimi Blue Ochsenknecht) und sein Team bricht kurz vor dem entscheidenden Match eine Welt zusammen: Vanessa (Sarah Kim Gries), die wildeste aller Wilden Kerle, verliebt sich ausgerechnet in Gonzo Gonzales, den blassen Vampir (Lennard Bertzbach), den coolen Anführer einer Skater-Gang, und will von Fussball und den Wilden Kerlen überhaupt nichts mehr wissen. Den Verlust der Meisterin des Alptraumpasses können die Jungs schon kaum verkraften. Doch dann besetzen Gonzo und seine "Flammenmützen" auch noch ihren heiligen Fussballplatz – den Teufelstopf!

Jede andere Mannschaft würde die Fussballschuhe in die Ecke pfeffern und freiwillig in einen Bastelverein für Weihnachtsschmuck eintreten. Doch was machen die Wilden Kerle? Sie kämpfen! Weil sie wild sind! Weil sie die Besten sind! Und weil ihnen so ein lächerliches Machtspiel nichts anhaben kann! Pechschwefliges Rübenkraut! Und deshalb hallt der Schlachtruf der Wilden Kerle erneut durch den Teufelstopf: Alles ist gut, solange du wild bist!!! Raaah!

 

REGIE:
Joachim Masannek
PRODUKTION:
Andreas Ulmke-Smeaton
Ewa Karlström
CAST:
Jimi Blue Ochsenknecht
Sarah Kim Gries
Raban Bieling
Wilson Gonzalez Ochsenknecht
Kevin Iannotta
DREHBUCH:
Joachim Masannek
KAMERA:
Sonja Rom
SCHNITT:
Dunja Campregher
TON:
Tschangis Chahrokh
MUSIK:
Peter Horn
Andrej Melita
AUSSTATTUNG:
Kalrheinz Gazer
KOSTÜME:
Mika Braun

       
  Dirty Pretty Things
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. September 2003]
       
 

Der provokative neue Thriller von Stephen Frears • Zwei Jahre nachdem sich Millionen von Kinobesuchern in die fabelhaften braunen Augen der "Amélie" verliebten, gibt es erneut ein Wiedersehen mit Audrey Tautou. Hier spielt sie eine Türkin, die sich illegal in London aufhält, wo sie in einem Nobelhotel als Zimmermädchen arbeitet. Sie verliebt sich in den äusserst liebenswürdigen und hilfsbereiten Nachtportier Okwe aus Nigeria, der ebenfalls keine Aufenthaltspapiere hat. Als man eine Leiche auf einem Zimmer findet, unternimmt der Hotelmanager alles, um den Mord zu vertuschen. "Warum wohl?" fragen sich die beiden illegal arbeitenden Angestellten und beginnen, auf eigene Faust zu recherchieren – mit schockierendem Ergebnis. Allerdings: zur Polizei können sie nicht gehen, ohne des Landes verwiesen zu werden.

Ein fabelhafter, milieugetreuer Krimi von "Gefährliche Liebschaften" – Regisseur Stephen Frears.

 

REGIE:
Stephen Frears
PRODUKTION:
Robert Jones
Tracey Seaward
CAST:
Audrey Tautou
Sergi López
Chiwetel Ejiofor
Sophie Okonedo
Benedict Wong
Zlatko Buric
Kriss Dosanjh
DREHBUCH:
Steve Knight
KAMERA:
Chris Menges
SCHNITT:
Mick Audsley
TON:
Mark Auguste
MUSIK:
Nathan Larson
AUSSTATTUNG:
Hugo Luczyc-Wyhowski
KOSTÜME:
Odile Dicks-Mireaux

       
  Down To You
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juni 2000]
       
 

Den einen oder keinen • Während sich seine Freunde lieber mit Alkohol, Drogen und Rock'n'Roll beschäftigen, hat Al Connelly (Freddie Prinze Jr.) seine Traumfrau gefunden: Imogen (Julia Stilles). Nichts scheint die beiden Turteltauben trennen zu können. Doch schon bald ist die erste Verliebtheit vorbei, und die Romatink verliert sich im Alltag. Und dann zieht Imogen weg. Nun, drei Jahre später, realisiert Al, dass sie seine einzige wahre Liebe ist. Er vermisst ihre aussergewöhnlichen Augen, den Sex, ihre erotische Unterwäsche, den Sex ihre verführerische Stimme, den Sex, den Geruch ihrer Haare - und: den Sex. Und obwohl sich seine Familie um ihn Sorgen macht, weil er sich in letzter Zeit sehr eigenartig benimmt, weiss Al, dass er Imogen unbedingt finden muss...

Eine bezaubernde romantische Komödie mit EINE WIE KEINE-Star Freddie Prinze Jr. in der Hauptrolle.

 

REGIE:
Kris Isacsson
PRODUKTION:
Jason Kliot
Joana Vicente
CAST:
Freddie Prinze Jr.
Julia Stiles
Selma Blair
Shawn Hatosy
Zak Orth
Ashton Kutcher
Rosario Dawson
DREHBUCH:
Kris Isacsson
KAMERA:
Robert Yeoman
SCHNITT:
Stephen A. Rotter
MUSIK:
Edmund Choi
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson

       
  El Crimen del Padre Amaro
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Juli 2003]
       
 

Mexikos erfolgreichster Film aller Zeiten • Der junge Padre Amaro wird von seiner Diözese in das abgelegene Bergdorf Los Reyes geschickt, um den alten Padre Benito zu unterstützen. Angetreten mit aufrechtem Glauben und dem aufopferungsvollen Wunsch, den Ärmsten unter den Armen zu helfen, entdeckt der junge Priester bald, dass in der Kirchengemeinde vieles im Argen liegt: Padre Benito fungiert als Geldwäscher für den örtlichen Drogenbaron und ist sich dabei keiner Schuld bewusst, da er damit den Bau eines Krankenhauses finanziert außerdem unterhält er seit Jahren ein Verhältnis mit der Dorfwirtin Sanjuanera. Ein anderer Priester unterstützt die Guerillas und lebt mit den Rebellen in den Bergen, und die Dorfirre verfüttert Hostien an ihre Katzen.

Doch auch Padre Amaro kann der Sünde nicht lange widerstehen, als er sich in Sanjuaneras hübsche 16-jährige Tochter Amelia verliebt. Als sie schwanger wird, will sie Los Reyes verlassen, um mit ihm ein neues Leben zu beginnen. Der junge Geistliche aber hat Ambitionen und ist nicht bereit, seine Karriere auf dem Altar der Liebe zu opfern. Als er das Mädchen zur Abtreibung zwingt, kommt es zu lebensgefährlichen Komplikationen.

 

REGIE:
Carlos Carrera
PRODUKTION:
Alfredo Ripstein
Daniel Birman Ripstein
CAST:
Gael García Bernal
Sancho Gracia
Ana Claudia Talancón
Damián Alcázar
Angélica Aragón
Luisa Huertas
Ernesto Gómez Cruz
DREHBUCH:
Vicente Leñero
KAMERA:
Guillermo Granillo
SCHNITT:
Óscar Figueroa
TON:
Santiago Núñez
MUSIK:
Rosino Serrano
KOSTÜME:
María Estela Fernández

       
  El rey de San Gregorio
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juni 2008]
       
 

Ein Film von Alfonso Gazitúa Gaete • "El rey de San Gregorio" ist eine Geschichte über die reine und simple Liebe. Der Film erzählt vom Leben von Pedro Vargas - der sich selber spielt -, einem 30 Jahre alten Mann, der im Elendsviertel von San Gregorio wohnt und sowohl physisch als auch psychisch benachteiligt ist, da er eine leichte Behinderung aufweist. Dies hält ihn jedoch keineswegs davon ab, die Hauptfigur dieser wunderschönen Liebesgeschichte zu sein, zusammen mit seiner "Prinzessin" Cati, die psychisch schwer behindert ist.

Wie in allen Liebesdramen gibt es auch in diesem Film Gegner, die diese Liebe ablehnen. Pedros Mutter Maria (Gloria Münchmeyer) fällt es schwer zu akzeptieren, dass ihr Sohn verliebt ist und möchte diese Beziehung sogar zu verhindern versuchen. Und dann ist da auch noch Catis frustrierte Schwester Marta (Giselle Demelchiore), die sich davor fürchtet, dass Pedro ihre Beziehung zu ihrer Schwester gefährden könnte. Trotzdem kämpft Pedro dafür, mit seiner Prinzessin zusammen zu sein, wobei er auf Gott vertraut und auf die weisen Ratschläge von Juan (Andrés Rillon), ein alter Mann, der ihm beibringt, an die Liebe zu glauben.

 

REGIE:
Alfonso Gazitúa Gaete
PRODUKTION:
Cristín Olguín
CAST:
Pedro Vargas
María José Pargas
Gloria Münchmeyer
Andrés Rillón
José Sosa
DREHBUCH:
Alfonso Gazitúa Gaete
Christian Morales
KAMERA:
Alvaro Cortés
SCHNITT:
Soledad Salfate
TON:
Miguel Hormazábal
MUSIK:
Edgardo Canton
KOSTÜME:
Alejandro Mora

       
  El secreto de sus ojos
  [Arthouse Alba • 15.00/18.00/20.45 Sp/d/f • 16 J]
[Riffraff 1 • 15.30 Do-So/Di/Mi 18.15/21.00 Fr/Sa 23.30 Sp/d/f • 16 J]
[Riffraff 2 • Mo 18.15/21.00 Sp/d/f • 16 J]
       
 

The Secret in Their Eyes - Oscar Bester Fremdsprachiger Film • Der Gerichtsangestellte Benjamín Esposito (Ricardo Darín) beschließt nach seiner Pensionierung, einen Roman zu schreiben, in dessen Zentrum eine wahre und tragische Geschichte, in die er selbst verwickelt war, stehen soll.
Als 1974 die junge Frau des Bankangestellten Ricardo Morales (Pablo Rago) brutal umgebracht wurde, erhielt sein Justizministerium den Auftrag, die Vergewaltigung und den Mord zu untersuchen. Zwei Bauarbeiter werden des Verbrechens angeklagt und von der Polizei zu einem Geständnis gedrängt. Esposito, überzeugt, dass die beiden unschuldig sind, macht sich auf die Suche nach dem richtigen Mörder – trotz der Apathie und der Unfähigkeit der Polizei und des Justizapparates.
Er weiss, dass er auf die Hilfe Sandovals, seine rechte Hand bei der Arbeit und sein guter Freund, zählen kann. Die Suche nach dem Mörder ist alles andere als einfach. Am Ort des Verbrechens gibt es keine Hinweise mehr und Espósito muss sich auf Vermutungen und seinen eigenen Instinkt verlassen. Ausserdem ist Argentinien 1974 kein friedlicher Ort. Es ist ein Schauplatz der Gewalt, voller Hass, Rache und Tod, welche das Leben der Menschen bestimmen. In diesem immer feindlicheren und dunkleren Umfeld führen Espósitos Nachforschungen tief in die Welt einer morschen Justizmaschinerie. Auf einmal ist er nicht mehr nur Beobachter. Er wird wider Willen zu einem zentralen Protagonisten in einem Drama, in welchem er sich immer grösserer Gefahr ausgesetzt sieht. Ein juristischer Alptraum beginnt.
Seine Nachforschungen über den Fall mehr als ein viertel Jahrhundert später geraten nicht nur zu einer Bestandaufnahme der argentinischen Politik und Geschichte der letzten drei Jahrzehnte, sondern führen Benjamín auch auf eine persönliche Reise in die Vergangenheit – und somit zu seiner ersten Begegnung mit der Richterin Irene (Soledad Villamil), in die er sich damals hoffnungslos verliebte. Die Erinnerungen an den Sturm der Ereignisse von 1974 – auch der unerfüllten Sehnsüchte um seine nie gestandenen innigen Gefühlen für Irene – erfassen also den Espósito in der Gegenwart.
Indem der alternde Möchtegernschriftsteller beschliesst, in die Vergangenheit einzutauchen, gerät er ins mächtige Getriebe seiner Erinnerungen. Und diese Erinnerungen sind weder unschuldig noch neutral oder aseptisch. Während Espósito schreibt, erlebt er erneut eindringlich seine Vergangenheit und weckt alle ihre Dämonen, besonders jene um seine Entscheidungen, Ungewissheiten und unumkehrbaren Fehler und Versäumnisse.
Während er sich vorwärts tastet, sieht Espósito zunehmend, dass es schon zu spät ist, um noch aufzuhören. Eine Geschichte aus früheren Zeiten ist nicht mehr bloss ein Zeitvertreib, um seine leeren Stunden zu füllen. Sie wird zu einem engen, gewundenen Weg, dem er folgen muss, wenn er auch seine eigene, persönliche Vergangenheit verstehen und eine Rechtfertigung für sein eigenes Leben finden will, wenn er den verbleibenden Jahren einen Sinn geben und vor allem wenn er die Frau treffen will, welche er nach dreissig Jahren immer noch liebt.

 

REGIE:
Juan José Campanella
PRODUKTION:
Mariela Besuievski
Juan José Campanella
CAST:
Soledad Villamil
Ricardo Darín
Carla Quevedo
Pablo Rago
Javier Godino
Bárbara Palladino
DREHBUCH:
Juan José Campanella
Eduardo Sacheri
KAMERA:
Félix Monti
SCHNITT:
Juan José Campanella
TON:
Gonzalo Matijas
MUSIK:
Federico Jusid
KOSTÜME:
Cecilia Monti

       
  Ever After
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Dezember 1998]
       
 

Auf immer und ewig • Frankreich im 16. Jahrhundert: Die kleine Danielle ist der Sonnenschein ihres verwitweten Vaters Auguste (Jeroen Krabbe). Doch kurz nach seiner Hochzeit mit der eleganten Baronesse Rodmilla (Anjelica Huston) stirbt der weltoffene Gutsherr, und prompt lässt Rodmilla ihre freundliche Maske fallen. Sie degradiert die Stieftochter zur Dienstmagd, um das Vermögen von Auguste in die gesellschaftliche Karriere ihrer eigenen Töchter Marguerite (Megan Dodds) und Jacqueline (Melanie Lynskey) zu investieren.

Zehn Jahre später ist Danielle (Drew Barrymore) zu einer hübschen jungen Frau herangewachsen,und macht die Bekanntschaft von Kronprinz Henry (Dougray Scott). Aus Scham gibt sie vor, eine unbekannte Adlige zu sein. Doch Henry hat sich auf der Stelle in das selbstbewusste Mädchen verliebt, das so offen seine aufklärerische Weltanschauung verkündet. Rodmilla schäumt vor Wut über die königliche Affäre, hatte sie doch Marguerite bei Hofe gerade als potentielle Braut eingeführt, deren Wahl Prinz Henry auf dem bevorstehenden Maskenball verkünden sollte. Um ihren Plan nicht zu gefährden, muss sie mit allen Mitteln verhindern, dass Danielle auf diesem Fest erscheint.

Andy Tennants AUF IMMER UND EWIG - A CINDERELLA STORY verwandelt die verstaubte Mär vom braven Aschenputtel in ein zeitloses, romantisches Abenteuer.

 

REGIE:
Andy Tennant
PRODUKTION:
Mireille Soria
Tracey Trench
CAST:
Drew Barrymore
Anjelica Huston
Dougray Scott
Patrick Godfrey
Megan Dodds
Melanie Lynskey
Joroen Krabbé
DREHBUCH:
Susannah Grant
Andy Tennant
Rick Parks
KAMERA:
Andrew Dunn
SCHNITT:
Roger Bondelli
MUSIK:
George Fenton
AUSSTATTUNG:
Michael Howells

       
  Eyes Wide Open
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. März 2010]
       
 

Ein Film von Haim Tabakman • Aaron ist ein angesehener Händler und Familienvater in Mea Schearim, dem orthodoxen Viertel Jerusalems. Als eines Tages der charismatische Ezri auf der Suche nach Arbeit in seinem Laden steht, nimmt ihn Aaron bei sich auf. Doch der gutaussehende und talentierte Ezri weckt im Familienvater auch ein ungeahntes Verlangen - Aaron verliebt sich in den jüngeren Mann. Hin- und hergerissen zwischen Verantwortung und Leidenschaft droht dem tiefgläubigen Aaron der Boden unter den Füssen wegzubrechen...
Eine spannende Geschichte über Liebe jenseits gesellschaftlicher und religöser Schranken - und ein sensibles und berührendes Drama über die Suche nach Freiheit in sich selber.

 

REGIE:
Haim Tabakman
PRODUKTION:
Rafael Katz
CAST:
Zohar Shtrauss
Ran Danker
Tinkerbell
Tzahi Grad
Isaac Sharry
Avi Grainik
DREHBUCH:
Merav Doster
KAMERA:
Axel Schneppat
SCHNITT:
Dov Stoyer
TON:
Gil Segal
MUSIK:
Nathaniel Mechaly

       
  Felix et Lola
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Mai 2001]
       
 

Der neue Film von Patrice Leconte • Felix (Philippe Torreton) ist Besitzer einer Autoscooter-Anlage aus dem Jahrmarkt.

Eines Tages erweckt ein schweigsames Mädchen (Charlotte Gainsbourg) seine Neugierde: ganz alleine fährt sie Runde um Runde, lässt sich, ohne zu reagieren, von den anderen Autos anfahren, durchschütteln, herumschubsen. Ein seltsames Mädchen, die volkstümliche Freude des Jahrmarktes scheint sie nicht zu erreichen. Sie ist nicht wirklich anwesend, lebt in einer Welt, die nur ihr gehört.

Sie heisst Lola, mehr sagt sie nicht. Und Felix verliebt sich in dieses Mädchen, unmerklich zuerst, weil gerade die Traurigkeit in ihrem Blick ihn rührt.

Felix wird Lola folgen, wird versuchen sie zu verstehen und ihr zu helfen, er wird alles tun, um ihr dieses Lächeln wiederzugeben, dass ihr so gut steht.

Lola entwischt ihm, kommt zurück, entzieht sich ihm. Sie scheint gebunden an eine geheimnisvolle Vergangenheit... eine Vergangenheit mit der Felix sich auseinandersetzen muss.

Wie weit kann man gehen, wenn man verliebt ist? So weit, das man aus Liebe jemanden tötet?

 

REGIE:
Patrice Leconte
PRODUKTION:
Philippe Carcassonne
CAST:
Charlotte Gainsbourg
Philippe Torreton
Alain Bashung
Philippe du Janerand
Ahmed Guedayia
Philippe Soutan
Muriel Combeau
DREHBUCH:
Claude Klotz
Patrice Leconte
KAMERA:
Jean-Marie Dreujou
SCHNITT:
Joelle Hache
MUSIK:
Alain Bashung
AUSSTATTUNG:
Iavan Maussion

       
  Französisch für Anfänger
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Juni 2006]
       
 

Ein Film von Christian Ditter • Henrik (François Göske) findet Frankreich uncool. Allen voran seinen affektierten Französischlehrer Monsieur Nouvelleville (Christian Tramitz), der ihn ständig schikaniert. Als Henrik jedoch Valerie (Paula Schramm) kennen lernt, trifft es ihn mitten ins Herz. Er ist so verliebt, dass er in ihrer Nähe kaum einen Ton rausbringt. Als wäre das nicht schon peinlich genug, outet sich Henrik auch noch als Frankreichgegner. Dabei ist Valerie Halbfranzösin! Quel malheur! Die Chancen auf ein Date sehen überhaupt nicht mehr gut aus. Wäre da nicht das deutsch-französische Austauschprogramm... Kurze Zeit später sitzt Henrik mit seinem besten Kumpel Johannes (Lennard Bertzbach), Valerie und einer gewöhnungsbedürftigen Truppe von Chanson trällernden und Gitarre spielenden Strebern zusammen im Bus nach Frankreich. Dort angekommen lässt sich Henrik sehr schnell vom Savoir-vivre anstecken: Wilde Partys, eine verrückte Gastfamilie, nächtliche Ausflüge, das Auf und Ab der ersten grossen Liebe und vor allem seine Unkenntnis der französischen Sprache machen für Henrik aus dem anfangs eher ungewollten Ferienaufenthalt einen unvergesslichen Sommer.

 

REGIE:
Christian Ditter
PRODUKTION:
Christoph Menardi
CAST:
François Göske
Paula Schramm
Lennard Bertzbach
Élodie Bollée
Thaddäus Meilinger
DREHBUCH:
Christian Ditter
KAMERA:
Christian Rein
SCHNITT:
Patricia Rommel
TON:
Alexander Saal
MUSIK:
Philipp F. Kölmel
AUSSTATTUNG:
Eva Stiebler
KOSTÜME:
Silke Faber

       
  Freche Mädchen
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Juli 2008]
       
 

Ein Film von Ute Wieland • Mila, Hanna und Kati sind beste Freundinnen. Sie treffen sich meistens im Friseursalon von Milas Mutter, einer charmanten, aber chaotischen Friseuse. In der Schule haben sie es mit einem speziellen Lehrerkollegium zu tun, einem überzeugten Mathematiklehrer, einem in die Deutschlehrerin verliebten Musiklehrer und einem Referendar, der viel zu jung aussieht. Hanna und Kati haben gerade ihre ersten Beziehungen, die hauptsächlich aus SMS-en, knutschen und Händchenhalten bestehen. Hanna hat sich in den um zwei Jahre älteren Branko verliebt, und Kati verguckt sich in ihren Cousin, der aber leider sehr weit weg wohnt. Mila hat niemand an der Backe, wie sie selbst sagt. Sie findet Markus zwar ganz gut, aber mehr hat sie mit ihm nicht im Sinn. Als später dann noch der obercoole Brian in die Klasse kommt, schreibt die begabte Mila ein Gedicht für ihn. Und weil Brian Musiker ist, macht er einen Song daraus. Da ist aber Kati schon von ihrem Cousin verlassen worden und auch in Brian verknallt und Hanna bekommt Druck von Branko, weil sie als Sängerin bei einer Casting-Show durchstartet. Und dann wird Milas Mutter auch noch schwanger - vom Referendar, in den sich eigentlich Mila verliebt hat... Stress lass nach!

 

REGIE:
Ute Wieland
PRODUKTION:
Ulrich Limmer
CAST:
Anke Engelke
Armin Rohde
Piet Klocke
David Rott
DREHBUCH:
Maggie Peren

       
  Freche Mädchen 2
  [Arena 2 • 14.00 D • 10/6 J]
       
 

Ein Film von Ute Wieland • Stress lass nach...! – Da waren die "frechen Mädchen" gerade noch bis über beide Ohren verliebt und auf einmal geraten alle Gefühle durcheinander. Mila (EMILIA SCHÜLE) hat sich mit Markus (JONATHAN BECK) gestritten und während sie zusammen mit Hanna (SELINA SHIRIN MÜLLER) und Kati (HENRIETTE NAGEL) auf Chorfahrt in den bayerischen Bergen ist, verbringt Erzfeindin Vanessa (CHRISTINA PEIFER) die Ferien bei Markus auf dem Reiterhof. Mila kocht vor Eifersucht. Hanna und Kati haben derweil ganz andere Probleme: Branko (BEN UNTERKOFLER) will Hannas Musik-Karriere vorantreiben und gerät dabei mit ihr mächtig aneinander. Und Kati weiss mal wieder gar nicht, wo ihr der Kopf steht: Bekommt Tobi (VINCENT BRUDER) auf der Verliebtheitsskala noch die Höchstpunktzahl oder ist der attraktive und vor allem ältere Robert (DENNIS HERRMANN) nicht viel cooler? Auf der Jubiläumsfeier der Schule kommt es schliesslich zum grossen Gefühlsfinale. Wie gut, dass in all dem Chaos eines sicher ist: Nichts geht über eine echt "freche" Mädchen-Freundschaft!

 

REGIE:
Ute Wieland
PRODUKTION:
Ulrich Limmer
CAST:
Henriette Nagel
Selina Shirin Müller
Emilia Schüle
DREHBUCH:
Maggie Peren
KAMERA:
Peter Przybylski
SCHNITT:
Dunja Campregher
MUSIK:
Stefan Ziethen
KOSTÜME:
Elena Wegner

       
  Fucking Åmål
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. März 2001]
       
 

Ein Film von Lukas Moodysson • Jung sein kann gelegentlich schon zur Bürde werden, erst recht, wenn man in einem Kaff wie dem schwedischen Åmål lebt, in dem eigentlich nie etwas passiert. «Bevor wir hier mitkriegen, was in ist, ist es im Rest der Welt schon längst wieder out», so denken die Teenager der Stadt. Hier lebt Elin, die Kleinstadtschönheit, und hier lebt auch Agnes, die als Aussenseiterin gilt.
Eines Tages geht Elin auf die falsche Party und ihr Leben verändert sich schlagartig. Sie muss jetzt mit sich selbst und den Tücken der Adoleszenz klarkommen. Und Agnes, die immer glaubte, sie hätte keine Freunde, merkt plötzlich, dass sie sich durch ihre ganz spezielle Art der Selbstbehauptung auch Freunde (und Freudinnen) machen kann!
Das Kleinstadtleben, soviel lässt sich sagen, wird aber nicht gerade einfacher für ein Mädchen, das sich in ein Mädchen verliebt.
Eine überzeugend gestaltete und erzählte Geschichte über Sehnsucht, Freuden und Leiden des Verliebtseins, die komischen Seiten des Heranwachsens und den Mut, den es braucht, anders als die anderen zu sein.

 

REGIE:
Lukas Moodysson
PRODUKTION:
Lars Jönsson
CAST:
Alexandra Dahlström
Rebecka Liljeberg
Erica Carlson
Mathias Rust
Stefan Hörberg
Ralph Carlsson
Maria Hedborg
DREHBUCH:
Lukas Moodysson
KAMERA:
Ulf Brantås
SCHNITT:
Michal Leszczylowski
Bernhard Winkler
TON:
Nils Nilsson
AUSSTATTUNG:
Heidi Saikkonen
Lina Strand
KOSTÜME:
Maria Swenson

       
  Gangs
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Oktober 2009]
       
 

Wo stehst du, wenn's drauf ankommt? • Dort, wo die Hauptstadt am gefährlichsten ist, befindet sich das Revier der Rox. Immer vorn mit dabei ist Flo (Jimi Blue Ochsenknecht), der jüngere Bruder des coolen Anführers Chris (Wilson Gonzalez Ochsenknecht), der im Gefängnis sitzt. Beide haben sich versprochen, immer füreinander da zu sein. Doch Flos Welt gerät durcheinander, als Sofie (Emilia Schüle) in sein Leben tritt. Sie ist das genaue Gegenteil von ihm: weltgewandt, belesen und aus reichem Elternhaus. Beide sind sofort voneinander fasziniert und stürzen sich Hals über Kopf in die Liebe. Als Chris aus dem Gefängnis entlassen wird, überschlagen sich die Ereignisse: Um seine Schulden beim brutalen Bandenführer Rico (Christian Blümel) zurückzuzahlen, planen die Rox einen Überfall. Doch der Raub geht schief und in seiner Not erzwingt Chris von Flo eine schwere Entscheidung, die seine Beziehung zu Sofie auf eine harte Probe stellt…

 

REGIE:
Rainer Matsutani
PRODUKTION:
Ewa Karlström
CAST:
Jimi Blue Ochsenknecht
Aaron Hong Le
DREHBUCH:
Peer Klehmet
Sebastian Wehlings
KAMERA:
Clemens Messow
SCHNITT:
Marco Pav D'Auria
TON:
Christian Bischoff
KOSTÜME:
Tatjana Brecht-Bergen

       
  Garfield
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. August 2004]
       
 

A lazy cat goes Hollywood • Am 19. Juni 1978, vor 25 Jahren, erblickte ein Lasagne futternder, fauler und launischer Kater unter der Feder von Jim Davis das Licht der Welt und verzückt seither eine Fangemeinde auf der ganzen Welt. In diesem Jahr gibt es für den fetten Kater zwei weitere Gründe die Diätpläne seines Besitzers Jon zu ignorieren, denn Garfield feiert morgen seinen 25. Geburtstag und wird schon bald zum berühmten Filmstar avancieren.

Nach zahlreichen Comics in 2600 Zeitungen, 130 Millionen verkauften Büchern, Fernsehserien in 43 Ländern und einem Eintrag in das Guinessbuch der Rekorde wird er im nächsten Sommer mit Sicherheit auch die Herzen der Kinogänger im Sturm erobern. Mit Unterstützung von Jennifer Love Hewitt (als Liz) und Breckin Meyer (als Jon) gerät der selbstverliebte Kater dabei in für ihn untypische Aktion:

Garfields paradiesische Welt, die vor allem aus ausgedehnten Nickerchen und Abhängen vorm Fernseher besteht, gerät aus den Fugen, als Jon den netten aber dußeligen Hund Odie mit nach Hause bringt. Von da an ist es Garfields erklärtes Ziel, den Störenfried loszuwerden. Eigentlich könnte er daher erfreut sein, als Odie eines Tages von einem boshaften Hundefänger entführt wird. Wäre da nicht die Verantwortung, die er das erste Mal in seinem Leben verspürt. Mit bisher ungeahnter Energie und Heldenhaftigkeit erhebt sich Garfield von seinem gemütlichen Plätzchen vor dem Fernseher und folgt seiner Mission zur Rettung Odies.

 

REGIE:
Peter Hewitt
PRODUKTION:
John Davis
CAST:
Breckin Meyer
Jennifer Love Hewitt
Stephen Tobolowsky
Bill Murray
Evan Arnold
Mark Christopher Lawrence
DREHBUCH:
Joel Cohen
Alec Sokolow
Jim Davis (Comic)
KAMERA:
Dean Cundey
SCHNITT:
Peter E. Berger
TON:
Ted Caplan
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
Alec Hammond
KOSTÜME:
Marie France

       
  Gegen die Wand
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2004]
       
 

Ein Film von Fatih Akin • Cahit Tomruk (Birol Ünel), 40, ein desillusionierter Alkoholiker, hat das Leben satt. Im Vollrausch rast er mit seinem Ford Granada frontal gegen eine Betonmauer, überlebt aber. In der geschlossenen Abteilung eines Krankenhauses lernt er Sibel (Sibel Kekilli) kennen, ein junges und hübsches Mädchen, wie Cahit türkischer Herkunft. Auch sie hat einen Selbstmordversuch hinter sich: Ein Versuch, ihrem traditionsverhafteten Elternhaus zu entfliehen, um jeden Preis. In ihrer verzweifelten Suche nach Freiheit bittet sie Cahit, mit ihr eine Scheinehe einzugehen. Er zögert, stimmt jedoch zu. Die beiden teilen eine Wohnung, aber nicht das Leben. Doch langsam schleicht sich die Liebe in Cahits Welt – er verliebt sich in die lebenshungrige 20-Jährige, sie gibt seinem Dasein wieder einen Sinn. Sibel aber genießt ihre neu gewonnene Freiheit in vollen Zügen und geht eine Affäre nach der anderen ein. Erst als es zu spät ist und Cahit im Affekt einen ihrer Liebhaber erschlägt, entdeckt auch sie, wie viel sie für ihren Ehemann empfindet. Und verspricht, auf ihn zu warten, so lange er für seine Tat im Gefängnis sitzt. Doch als Cahit Jahre später entlassen wird, hat Sibel längst ein neues Leben begonnen. In Istanbul. Cahit möchte seine große Liebe noch einmal sehen...

Das Liebesdrama «Gegen die Wand» des Hamburger Regisseurs Fatih Akin gewann den Goldenen Bären der 54. Berlinale. Ein Film, der die Spannung zwischen zwei Kulturen und zwei kämpfenden Existenzen in eine Geschichte zu weben weiss, die von starken Bildern getragen ist. Elemente eines urbanen, deutschen Lebensstils vermischen sich mit der Abneigung und der gleichsam versteckten Sehnsucht gegenüber dem Herkunftsland Türkei.

 

REGIE:
Fatih Akin
PRODUKTION:
Stefan Schubert
Ralph Schwingel
CAST:
Birol Ünel
Sibel Kekilli
Catrin Striebeck
Meltem Cumbul
Cem Akin
Demir Gökgöl
Hermann Lause
DREHBUCH:
Fatih Akin
KAMERA:
Rainer Klausmann
SCHNITT:
Andrew Bird
TON:
Kai Lüde
MUSIK:
Mark Hollis (Song)
Alex Menck
AUSSTATTUNG:
Tamo Kunz
KOSTÜME:
Katrin Aschendorf

       
  Goethe!
  [demnächst im Kino - Release: 14. Oktober 2010]
       
 

Ein Film von Philipp Stölzl • Der junge, bislang erfolglose Dichter Johann Goethe vernachlässigt sein Jura-Studium und wird deshalb von seinem wütenden Vater ans Reichskammergericht in ein verschlafenes Städtchen verbannt. Dort verliebt er sich unsterblich in die junge Lotte und ihr gemeinsames Glück scheint perfekt. Doch sie ahnen nichts davon, dass Lotte längst Johanns Vorgesetzten Kestner versprochen ist...

 

REGIE:
Philipp Stölzl
PRODUKTION:
Christoph Müller
CAST:
Moritz Bleibtreu
Alexander Fehling
Burghart Klaussner
Volker Bruch
Miriam Stein
Vitus Wieser
DREHBUCH:
Alexander Dydyna
Christoph Müller
Philipp Stölzl
SCHNITT:
Sven Budelmann
TON:
Jochen Hergersberg
AUSSTATTUNG:
Udo Kramer

       
  Great Expectations
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. März 1998]
       
 

Lass Verlangen dein Schicksal sein • Die beiden zehnjährigen Waisen Finnegan (Ethan Hawke) und Estella (Gwyneth Paltrow) lernen sich Ende der Siebziger Jahre kennen. Der Junge lebt bei seiner Schwester (Kim Dickens) und ihrem Freund (Chris Cooper), einem Fischer, das Mädchen dagegen bei ihrer steinreichen Tante (Anne Bancroft). Obwohl die höchst exzentrische alte Lady prophezeit, daß Estella Finn das Herz brechen wird, verliebt er sich rettungslos in seine Märchenprinzessin und vergißt dadurch auch die dramatische Begegnung mit einem Sträfling (Robert DeNiro), dem er auf der Flucht helfen mußte.

Über nasse Küsse an einem Springbrunnen entwickelt sich die Beziehung von Finn und Estella allerdings nie hinaus, denn während es ihm ernst ist, spielt sie nur mit seinen Gefühlen.

Jahre später begegnen sie sich in New York wieder. Finn, der diesem Aufbruch in eine neue Welt der Laune eines anonymen Kunstmäzens zu verdanken hat, hofft hier darauf, mit seiner Malerei die Galerien von Manhattan zu erobern, während Estella daran denkt, den wohlhabenden Architekten Walter Plane (Hank Azaria) zu heiraten. Als der mittellose Künstler aus Florida tatsächlich zum umschwärmten Star der Szene aufsteigt und ihm seine Werke aus der Hand gerissen werden, scheint auch ein Happy End mit Estella greifbar nahe.......

Nach Motiven des berühmten Romans von Charles Dickens um Liebe und Ambitionen im Viktorianischen London entstand der neue Film von Alfonso Cuaron eine moderne Lesart des Klassikers angesiedelt in der Glitzerwelt der New Yorker Kunstszene sowie in Süd-Florida, mit Musik von Pulp, Chris Cornell und Tori Amos.

 

REGIE:
Alfonso Cuarón
PRODUKTION:
Art Linson
CAST:
Ethan Hawke
Gwyneth Paltrow
Hank Azaria
Chris Cooper
Anne Bancroft
Robert De Niro
DREHBUCH:
Mitch Glazer
Charles Dickens (Roman)
KAMERA:
Emmanuel Lubezki
SCHNITT:
Steven Weisberg
MUSIK:
Patrick Doyle
AUSSTATTUNG:
Tony Burrough

       
  Greenberg
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. April 2010]
       
 

Ein Film von Noah Baumbach • Der New Yorker Roger Greenberg ist mit den Nerven am Ende, die Millionenstadt macht ihn krank. Da kommt das Angebot seines Bruders wie gerufen, dessen Haus, Hund und Pool in L.A. zu hüten, während die Familie im Urlaub ist. Eine Aufgabe, die ihre unerwarteten Tücken birgt, wie Roger bald feststellen muss. In sonniger Hollywood-Nähe will er eigentlich nur „nichts“ tun und gelegentlich ein paar alte Freunde wieder sehen. Doch die sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Mehr Zeit, als ihm zunächst lieb ist, verbringt Roger mit Florence, der netten, leicht skurrilen Haushälterin, die eigentlich Sängerin ist und ein wenig unbeholfen durch ihr Leben stolpert. Die beiden verletzlichen Seelen beginnen eine schüchterne Romanze und erfahren, wie unvorhersehbar, komisch, schwierig und schön eine Liebe von heute sein kann.

 

REGIE:
Noah Baumbach
PRODUKTION:
Jennifer Jason Leigh
Scott Rudin
CAST:
Ben Stiller
Jennifer Jason Leigh
Rhys Ifans
Juno Temple
Chris Messina
DREHBUCH:
Noah Baumbach
Jennifer Jason Leigh
Noah Baumbach
KAMERA:
Harris Savides
SCHNITT:
Tim Streeto
TON:
Paul Hsu
AUSSTATTUNG:
Ford Wheeler
KOSTÜME:
Mark Bridges

       
  Guess Who
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. September 2005]
       
 

Ein Film von Kevin Rodney Sullivan • Simon (Ashton Kutcher) und seine Verlobte Theresa (Zoë Saldaña) wollen in Kürze ihre Heirat bekannt geben. Nur eine Hürde müssen die Verliebten noch nehmen: den Besuch bei Theresas Eltern. Und das wird der härteste Teil. Denn Vater Percy Jones (Bernie Mac) hat sich noch nie mit einem der Männer anfreunden können, die ihm seine über alles geliebte Tochter präsentiert hat. Und obwohl Simon einen Super-Job und perfekte Umgangsformen hat, gibt es doch ein großes Problem: Simon ist weiss, während die Jones-Familie stolz ist auf ihre afroamerikanische Abstammung. Ein "pigmentgestörter" Schwiegersohn für Percy Jones? Undenkbar! Ein turbulentes Wochenende nimmt seinen Lauf.

 

REGIE:
Kevin Rodney Sullivan
PRODUKTION:
Jason Goldberg
Erwin Stoff
Jenno Topping
CAST:
Bernie Mac
Ashton Kutcher
Zoe Saldana
Judith Scott
Hal Williams
Kellee Stewart
Robert Curtis-Brown
DREHBUCH:
David Ronn
Jay Scherick
Peter Tolan
KAMERA:
Karl Walter Lindenlaub
SCHNITT:
Paul Seydor
TON:
Brian W. Jennings
MUSIK:
John Murphy
AUSSTATTUNG:
Paul Peters
KOSTÜME:
Judy L. Ruskin

       
  Hacerse el sueco
 
       
 

Der Cuba Coup • Hacerse el sueco, 'den Schweden spielen', das heisst in kubanischer Umgangssprache auch: sich ahnungslos stellen, das Unschuldslamm mimen. Dies gelingt dem deutschen Ganoven Björn (Peter Lohmeyer) in jeglicher Hinsicht. Als harmloser schwedischer Literaturprofessor getarnt sucht er Unterschlupf vor der europäischen Polizei in der Touristenmetropole Havanna. Ausgerechnet in einem Polizistenhaushalt, bei dem pensionierten Amancio (Enrique Molina) und seiner Frau Concha (Coralia Veloz), findet der Gangster eine Adoptivfamilie. Mehr noch: er verliebt sich in Amancios Tochter Alicia (Ketty de la Iglesia). Was ihn nicht davon abhält, seinen kriminellen Machenschaften weiter nachzugehen. Darunter haben besonders die einheimischen Strassengangster zu leiden: Der Ausländer nimmt ihnen die Arbeit weg. Da die Polizei versagt, macht sich Havannas Unterwelt unter der Leitung Rigobertos (Mijail Mulkay) selbst auf die Jagd nach dem Konkurrenten. Nach «Tropicanita (1998)» eine weitere turbulente Kriminalkomödie des deutsch-kubanischen Duos Lohmeyer - Diaz Torres.

 

REGIE:
Daniel Díaz Torres
PRODUKTION:
Camilo Vives
Rainer Kölmel
Angel Amigo/Belén Atieza
CAST:
Peter Lohmeyer
Ketty de la Iglesia
Enrique Molina
Coralia Veloz
Mijail Mulkay
Rogelio Blain
Idelfonso Tamayo
DREHBUCH:
Eduardo del Llano
Daniel Díaz Torres
KAMERA:
Raulk Pérez Ureta
SCHNITT:
Guillermo S. Maldonado
MUSIK:
Edsio Alejandro
Gerardo García
AUSSTATTUNG:
Evelio Delgado

       
  Hana Yori mo Naho
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. September 2008]
       
 

Ein Film von Hirokazu Koreeda • Es war einmal eine sanft-humorvolle Geschichte aus dem Jahre 1702. Der junge Samurai Aoki Soza hat seinen provinziellen Heimatort verlassen und lebt nun in Japans Hauptstadt Edo, dem heutigen Tokyo, um den Mann zu suchen, der seinen Vater getötet hat. Er wohnt in einem heruntergekom-menen Mietshaus in einem armen Quartier. Seine Nachbarn sind nette Leute, die nicht einmal davon zu träumen wagen, ihrer Situation zu entkommen. Soza freundet sich mit verschiedensten BewohnerInnen an, unter ihnen ein Säufer, ein Möchtegern-Beamter, ein Lumpenhändler, ein Lebemädchen und ein Schreiber. Und er verliebt sich in die schönen Witwe Osae. Seine Aufgabe, den Vater zu rächen, hat er nicht vergessen, aber Osae und ihr Sohn vermitteln ihm ein Gefühl der Wärme und lassen ihn an der Pflicht zum Racheakt zweifeln. Soza mag sich nicht entscheiden, lebt sein Alltagsleben und bringt den Nachbarkindern Mathematik, Lesen und Schreiben bei.

 

REGIE:
Hirokazu Koreeda
PRODUKTION:
Nozomu Enoki
Shiho Sato
CAST:
Junichi Okada
Rie Miyazawa
Arata Furuta
Jun Kunimura
Katsuo Nakamura
Tadanobu Asano
Yoshio Harada
DREHBUCH:
Hirokazu Koreeda
KAMERA:
Yutaka Yamasaki
SCHNITT:
Hirokazu Koreeda
TON:
Yutaka Tsurumaki
AUSSTATTUNG:
Masao Baba
Toshihiro Isomi
KOSTÜME:
Kazuko Kurosawa

       
  Handyman
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Februar 2006]
       
 

In 5 Tagen zur Traumfrau • Mike Dürst (Marco Rima) ist Producer bei einem internationalen Musiclabel. Nach einem hektischen Arbeitstag mit Pleiten, Pech und Pannen trennt sich seine Freundin von ihm. Sie ist von ihrem Ex schwanger.
In seiner Verzweiflung wendet sich Mike an den Psychologen Gregor Frank (Oliver Korittke), der in seiner Radiosendung behauptet, alles über Frauen zu wissen. Gregor selbst lebt seit Jahren in einer kriselnden Beziehung mit der attraktiven Pilotin Christina Berger (Regula Grauwiller), die er ständig betrügt.
Gregor ist im Verzug mit dem Manuskript für seinen neuen Ratgeber. Er hat aber noch keine Zeile und auch keine Idee. Sein Verleger (Dietmar Schönherr) macht Druck. In der Verzweiflung verspricht Gregor Mike, ihm in fünf Tagen seine Traumfrau zu finden, wenn dieser sich als Studienobjekt für sein neues Buch zur Verfügung stelle. Mike willigt ein.
Auf ausgiebigen Streifzügen durch die einschlägigen In-Lokale der Stadt erklärt Gregor Mike die typischen Denk- und Verhaltensmuster der Frauen, um dessen Chancen beim weiblichen Geschlecht zu erhöhen.
Auf einem Flug nach Frankfurt verliebt sich Mike in die Pilotin Christina, ohne zu ahnen, dass es sich um Gregors Freundin handelt.
Mike erzählt Gregor begeistert von der Begegnung mit Christina, nennt sie aber „Heidi“. Gregor berät Mike, wie er diese „Heidi“ davon überzeugen könne, ihren Freund zu verlassen. Gregors Ratschläge zeigen Wirkung: Christina verliebt sich in Mike.
Gleichzeitig realisiert Gregor, dass Christina sich in einen anderen Mann verliebt hat. Und siehe da: im Superbetrüger regt sich masslose Eifersucht. Er versucht den Nebenbuhler ausfindig zu machen. Eine eindeutige SMS auf Christinas Handy bestätigt Gregors schlimmste Befürchtungen: sie hat einen Lover!
Gregor rastet aus, knattert mit seiner alten Vespa durch das nächtliche Zürich, schlägt einen harmlosen Kellner nieder, den er für den Gesuchten hält und droht Christina, sich vom Dach seines Hauses zu stürzen. Er will von ihr aber noch den Namen ihres neuen Geliebten wissen. In diesem Augenblick klettert Mike auf den schmalen Sims...

 

REGIE:
Juerg Ebe
PRODUKTION:
Hans G. Syz
CAST:
Regula Grauwiller
Marco Rima
Walter Sittler
DREHBUCH:
Martin Copeland
Juerg Ebe
Marco Rima
KAMERA:
Hans G. Syz
SCHNITT:
Markus Welter
TON:
Michael Diekmann
MUSIK:
Phil Dankner
AUSSTATTUNG:
Reto Troesch
KOSTÜME:
Pascale Suter

       
  Hannah Montana: The Movie
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Juni 2009]
       
 

Ein Film von Peter Chelsom • Langsam aber sicher steigt der süssen Miley Stewart (Miley Cyrus) der Erfolg ihres rockenden Alter Egos, Hannah Montana, zu Kopf. Für Papa Robbie Ray (Billy Ray Cyrus) ist es höchste Zeit, seiner Tochter ein paar wichtige Lektionen fürs Leben mit auf den Weg zu geben. Also überredet er Miley, ihre verträumte Heimatstadt Crowley Corners in Tennessee zu besuchen, um dort in Ruhe über die Zukunft nachzudenken. Als Miley sich entschliesst, in Gestalt von Hannah Montana bei der Party zum 16. Geburtstag ihrer besten Freundin Lily (Emily Osment) aufzutauchen, bricht in der idyllischen Kleinstadt die Hölle los – nicht zuletzt, weil der undurchsichtige Mr. Granger (Peter Gunn) alles daran setzt, Mileys Geheimnis zu enttarnen. Das Mädchen hat aber ganz andere Sorgen: Sie verliebt sich Hals über Kopf in ihren alten Freund Travis (Lucas Till). Es ist eben nicht einfach, ein Teenager zu sein...

 

REGIE:
Peter Chelsom
PRODUKTION:
Billy Ray Cyrus
Alfred Gough
Miles Millar
CAST:
Miley Cyrus
Billy Ray Cyrus
Emily Osment
Jason Earles
Mitchel Musso
Moises Arias
DREHBUCH:
Daniel Berendsen
KAMERA:
David Hennings
SCHNITT:
Virginia Katz
TON:
Todd Toon
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Caroline Hanania
KOSTÜME:
Christopher Lawrence

       
  Happy, Texas
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Februar 2000]
       
 

Harte Kerle in der Show Ihres Lebens • Als die Kleinganoven HarrySawyer (Jeremy Northam) und Wayne Wayne Wayne Jr. (Steve Zahn) nach einem eher unfreiwilligen Gefängnisausbruch in dem texanischen Städtchen Happy landen, glauben sie zunächst, die perfekte Zuflucht vor der Polizei gefunden zu haben. Obwohl mässig überzeugend als schwule Trainer von Kindern für Schönheitswettbewerbe getarnt, werden sie mit offenen Armen empfangen - nicht nur von der überfreundlichen Lehrerin Miss Schaefer (Illeana Douglas) oder der Bankbesitzerin Josephine McLintock (Ally Walker), deren Tresor die beiden Männer prompt auszuräumen planen. Selbst der örtliche Sheriff Chappy Dent (William H.Macy) scheint die Flüchtlinge vor seinen Augen trotz seiner taffen Texas-Natur nicht zu durchschauen, obwohl er ein rätselhaftes Interesse für Harry entwickelt, das gar in Freundschaft umschlägt.

Überhaupt gestalten sich zwischenmenschliche Beziehungen bald als grösseres Hindernis für die Pläne der Sträflinge als es jedes Gefängnis könnte. Während Wayne mit einer rührenden Mischung aus Ehrgeiz und Enerviertheit seine Mädchen für den Wettbewerb trainiert, verliebt sich Harry in Josephine, ohne das jemals andeuten zu können. Und beide Männer wissen, dass sie Happy, Texas, so oder so bald verlassen müssen und dafür fette Beute brauchen.

Doch als der Kinderwettbewerb gerade mit dem Einbruch in Josephines Bank zusammen fallen soll, stürzen Lügengebilde und Liebesgefühle der Beteiligten durch eine verblüffende Wendung von aussen zusammen - und nun sind die Bewohner von Happy ebenso gefordert wie die Gäste, Wahrheiten ins Auge zu sehen und über sich hinauszuwachsen...

 

REGIE:
Mark Illsley
PRODUKTION:
Mark Illsley
Rick Montgomery
Ed Stone
CAST:
Jeremy Northam
Steve Zahn
William H. Macy
Ally Walker
Illeana Douglas
M.C. Gainey
Ron Perlman
DREHBUCH:
Ed Stone
Mark Illsley
Phil Reeves
KAMERA:
Bruce Douglas Johnson
SCHNITT:
Norman Buckley
MUSIK:
Peter Harris
AUSSTATTUNG:
Maurin L. Scarlata

       
  Harry Potter 6: The Half-Blood Prince
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juli 2009]
       
 

Harry Potter und der Halbblutprinz • In "Harry Potter und der Halbblutprinz" schließt sich Voldemorts Faust immer enger um die Welt der Muggels und der Zauberer – sogar in Hogwarts ist man nicht mehr so sicher wie früher. Harry vermutet die Gefahr in der Burg selbst, doch Dumbledore konzentriert sich eher darauf, Harry auf die Entscheidungsschlacht vorzubereiten, die nun bald bevorsteht. Gemeinsam suchen sie nach einer Strategie, mit der sich Voldemorts Verteidigungslinien durchbrechen ließen. Zu diesem Zweck engagiert Dumbledore seinen alten Freund und Kollegen, den ahnungslosen Lebenskünstler Professor Horace Slughorn. Denn Dumbledore ist überzeugt, dass Slughorn mit seinen guten Beziehungen über entscheidende Informationen verfügt.
Unterdessen haben die Schüler noch ganz andere Probleme: In den Mauern der Burg spielen die Teenager-Hormone verrückt. Harry fühlt sich immer stärker zu Ginny hingezogen – doch Dean Thomas geht es genauso. Und Lavender Brown hat sich Ron ausgesucht, aber nicht mit Romilda Vanes Schokolade gerechnet! Währenddessen kocht Hermine vor Eifersucht, will aber ihre Gefühle auf keinen Fall zeigen. Nur ein Schüler bleibt inmitten dieser knospenden Romanzen völlig unbeeindruckt. Er will unbedingt Eindruck machen – und sei es mit dunklen Machenschaften. Während alle Welt verliebt ist, bahnt sich eine Tragödie an, die Hogwarts unwiderruflich verändern könnte.
David Yates hat 2007 bereits den Sommer-Blockbuster "Harry Potter und der Orden des Phönix" inszeniert. Jetzt führt er auch bei "Harry Potter und der Halbblutprinz" Regie. David Heyman, der alle Harry Potter-Filme produziert, verantwortet diesen Film zusammen mit David Barron. Drehbuchautor Steve Kloves, der die ersten vier Filme der Kinoserie geschrieben hat, verfasste auch diese Leinwandversion des Romans von J.K. Rowling.
Warner Bros. Pictures präsentiert eine Heyday-Films-Produktion, "Harry Potter und der Halbblutprinz", die mit Spannung erwartete sechste Folge der Harry Potter-Kinoserie von Warner Bros. Pictures nach den beliebten Romanen von J.K. Rowling. Wieder spielen Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson ihre Rollen als junge Zauberer Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger, die durch Lord Voldemorts Rückkehr mit neuen Problemen und Gefahren konfrontiert werden. Erneut mit dabei sind auch bewährte Harry Potter-Mitwirkende wie Helena Bonham Carter, David Bradley, Robbie Coltrane, Warwick Davis, Tom Felton, Michael Gambon, Alan Rickman, Maggie Smith, Natalia Tena, Julie Walters und David Thewlis sowie Evanna Lynch, Matthew Lewis und Bonnie Wright.
Zwei preisgekrönte Schauspieler reihen sich erstmals in die hochkarätige Starriege der Harry Potter-Filme ein: Oscar-Preisträger Jim Broadbent ("Iris", "Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia") spielt den Zaubertrank-Experten Professor Horace Slughorn: Er gibt Harry ein altes Zaubertrank-Buch, das einst dem Halbblutprinz gehörte und sich nun für den jungen Zauberer als unschätzbar wertvoll erweist. Die preisgekrönte Schauspielerin Helen McCrory ("Geliebte Jane", "Die Queen") spielt Draco Malfoys Mutter Narzissa, die Schwester der bösen Bellatrix Lestrange.
Außerdem geben etliche Nachwuchsdarsteller in "Harry Potter und der Halbblutprinz" ihr Spielfilmdebüt. Jessie Cave übernimmt die Rolle der Lavender Brown, die Ron Weasley schöne Augen macht. Der neunjährige Hero Fiennes Tiffin spielt den jungen Tom Riddle als Elfjährigen, während der 16-jährige Frank Dillane den Teenager Riddle spielt, der bereits auf dem besten Weg ist, sich zum bösen Lord Voldemort zu entwickeln.
Der zweifache Oscar-Kandidat Bruno Delbonnel ("Mathilde – eine große Liebe", "Die fabelhafte Welt der Amélie") steht hinter der Kamera und dreht damit seinen ersten Harry Potter-Film. Unterstützt wird er von bewährten Harry Potter-Mitarbeitern: Produktionsdesigner Stuart Craig, Cutter Mark Day, Kostümbildnerin Jany Temime, dem für die Monster- und Maskeneffekte verantwortlichen Designer Nick Dudman, Special-Effects-Leiter John Richardson, dem für die visuellen Effekte zuständigen Tim Burke und Komponist Nicholas Hooper.

 

REGIE:
David Yates
PRODUKTION:
David Barron
David Heyman
CAST:
Daniel Radcliffe
Rupert Grint
Emma Watson
Alan Rickman
Helena Bonham Carter
DREHBUCH:
Steve Kloves
KAMERA:
Bruno Delbonnel
SCHNITT:
Mark Day
MUSIK:
Nicholas Hooper
AUSSTATTUNG:
Stuart Craig
KOSTÜME:
Jany Temime

       
  Head over Heels
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Mai 2001]
       
 

Mit Freddie Prinze Jr. • Amanda (Monica Potter), eine Kunstrestauratorin in New York, teilt sich mit vier Supermodels ein Appartement in Manhattan. Was Amanda fehlt, ist ein Mann, der treu zu ihr hält und sie nicht betrügt wie alle anderen zuvor. Und als sie sich dann Hals über Kopf in ihren unwiderstehlichen Nachbarn Jim Winston (Freddie Prinze, Jr.) verliebt, scheint das Glück perfekt.

Eines Tages allerdings glaubt sie zu beobachten, wie Jim zum Mörder wird. Doch die Polizei kann keine Leiche finden, und so macht sich Amanda mit ihren vier Mitbewohnerinnen auf, Jim zu beschatten. Hierbei entdecken sie abenteuerliche Dinge und es entsteht ein Riesenchaos.

Als Amanda in die Hände von Verbrechern gerät, taucht Jim auf und hilft ihr zu fliehen. Welches Spiel treibt Jim eigentlich? Ist Amandas Liebe zu Jim so stark, dass sie ihm seine Lügen und seine Heimlichtuerei verzeihen kann?

 

REGIE:
Mark Waters
PRODUKTION:
Robert Simonds
CAST:
Monica Potter
Fredide Prinze Jr.
Sarah O'Hare
Shalom Harlow
Ivana Milicevic
Tomiko Fraser
China Chow
DREHBUCH:
Ron Burch & David Kidd
KAMERA:
Mark Plummer
SCHNITT:
Cara Silverman
MUSIK:
Randy Edelman
Steve Porcaro

       
  Heartbreakers
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juni 2001]
       
 

Achtung: Scharfe Kurven • Sie sind zwei hinreissend verdorbene Schurken - auf High Heels. Max (Sigourney Weaver) und Page (Jennifer Love Hewitt) sind nicht nur Mutter und Tochter, sondern auch zwei professionelle Herzensbrecherinnen. Während Max reiche Männer heiratet, verführt Page sie gleich nach der Hochzeit, und das bedeutet- Scheidung, Abfindung, Schmerzens- und manchmal sogar Schweigegeld. Max und Page leben im Luxus. Schon 14 Mal ging alles gut - bis Page das schlimmste macht was man in ihrem Metier tun kann: Sie verliebt sich ernsthaft in ihr nächstes Opfer..

Zwei Venusfallen zum Verlieben: Das Comedy-Dreamteam aus Leinwand-Diva Sigourney Weaver (Alien, Die Waffen der Frauen) und Shooting-Star Jennifer Love Hewitt (ich weiss, was du letzten Sommer getan hast) beweist in dieser süffisanten Mischung aus 'Der Club der Teufelinnen' und 'Meine Braut ihr Vater und ich' als Venusfallen umwerfendes komödiantisches Talent und unwiderstehlichen Sex-Appeal.

Eine romantisch-schrille Komödie über den hohen Preis niedriger Moral, in Szene gesetzt von dem dreifachen Emmy-Preisträger David Mirkin (Die Simpsons). Mit Oscar-Gewinner Gene Hackman (Unforgiven) als verräuchartern, milliardenschweren Zigaretten-Tycoon, Ray Liotta (Goodfellas, Hannibal) als windigem Auto-Dealer und Jason Lee (Almost Famous) als herzensbrechendem Jungen von Nebenan.

 

REGIE:
David Mirkin
PRODUKTION:
John Davis
Irving Ong
CAST:
Sigourney Weaver
Jennifer Love Hewitt
Ray Liotta
Jason Lee
Gene Hackman
Anne Bancroft
Jeffrey Jones
DREHBUCH:
Robert Dunn
Paul Guay
Stephen Mazur
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
William Steinkamp
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Lilly Kilvert

       
  Hello Goodbye
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Oktober 2007]
       
 

Entscheidung aus Liebe • Melina (Mona Petri) ist jung und voller Illusionen. Sie ist frisch verliebt und bereit, das Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Zu ihrem Vater (Stefan Gubser) verbindet sie eine innige und liebevolle Freundschaft. Doch dann konfrontiert er sie mit einer ungeheuerlichen Forderung. Gemeinsam müssen sich Vater und Tochter ihren Ängsten stellen und erfahren, wieviel Mut es braucht, einen geliebten Menschen loszulassen.

 

REGIE:
Stefan Jäger
PRODUKTION:
Stefan Jäger
Claudia Wick
CAST:
Stefan Gubser
Urs Jucker
László I. Kish
Kamil Krejcí
Herbert Leiser
DREHBUCH:
Stefan Jäger
KAMERA:
Piotr Jaxa
SCHNITT:
Roman Vital
TON:
Florian Eidenbenz
MUSIK:
Angelo Berardi
KOSTÜME:
Gisela Storch

       
  Hitch
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. März 2005]
       
 

Der Date-Doktor • Alex "Hitch" Hitchens (WILL SMITH), genannt der "Date Doktor", ist New Yorks erfolgreichster Heiratsvermittler und Meister seines Fachs. Er verschafft jedem noch so mittelmäßigen Typen ein Rendezvous mit dessen Traumfrau. Sein Erfolgsgeheimnis? Er bringt normale Jungs mit außergewöhnlichen Frauen zusammen. Denn Hitch weiss, was Frauen wünschen und hat alle Tricks drauf. Dank seiner genialen Flirt-Tipps und guten Kontakte arrangiert Hitch seiner männlichen Kundschaft Verabredungen mit den heißesten Ladys der Stadt, wie der schönen Schauspielerin Allegra Cole (AMBER VALLETTA), die erst kürzlich zur "Sexiest Woman Alive" gewählt wurde. Hitchs Motto: Spätestens beim dritten Date ist die Frau erobert - sonst gibt es eine Geld-zurück-Garantie.

Leider gibt es immer wieder traurige Fälle wie Albert (KEVIN JAMES), die trotz massivem Nachhilfeunterricht in Sachen "Wie baggere ich erfolgreich eine Frau an?" so gar nicht an Esprit gewinnen und Hitch an den Rand der Verzweiflung bringen. Zu allem Überfluss schleicht sich auch noch die mit allen Wassern gewaschene Journalistin Sara (EVA MENDEZ) undercover in Hitchs Agentur ein, um hinter das Geheimnis seiner berühmt-berüchtigten Trainingskurse zu kommen. Nach einigen persönlichen Enttäuschungen glaubt Sara - genau wie Hitch - nicht mehr an die große Liebe und begegnet romantischen Beziehungen eher mit ernüchtertem Zynismus. Ironischerweise macht beide genau diese Einstellung wie geschaffen füreinander. Und so findet sich der abgeklärte Profi Hitch bald auf ungewohntem Terrain - denn nun ist auch ER einmal scheinbar hoffnungslos verliebt und benimmt sich in Saras Gegenwart genauso unbeholfen und ungeschickt wie seine Klienten...

 

REGIE:
Andy Tennant
PRODUKTION:
Will Smith
James Lassiter
Teddy Zee
CAST:
Will Smith
Eva Mendes
Kevin James
Amber Valletta
Julie Ann Emery
DREHBUCH:
Kevin Bisch
KAMERA:
Andrew Dunn
SCHNITT:
Troy Takaki
Tracey Wadmore-Smith
TON:
Michael T. Ryan
MUSIK:
George Fenton
AUSSTATTUNG:
Jane Musky
KOSTÜME:
Marlene Stewart

       
  Honeymoons
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juni 2010]
       
 

Medeni mesec • Zwei junge, frisch verliebte Paare verlassen den Balkan und also ihre Heimat auf der Suche nach einem besseren Leben in Westeuropa. Nachdem die einen in Albanien, die andern in Serbien auf einer Hochzeit von Verwandten noch ausgiebig gefeiert haben, brechen sie auf – das albanische Paar reist via Schiff nach Italien, das serbische will im Zug über Ungarn Österreich erreichen. Doch sie werden an der ungarischen Grenze festgehalten, ebenso stranden die beiden Albaner in einem süditalienischen Hafen. Obwohl sie alle vier nichts zu tun haben mit dem Verbrechen an zwei UN-Soldaten im Kosovo, geraten sie aufgrund einer Reihe von unglücklichen Zufällen unter Verdacht und werden verhaftet. Das steht der Erfüllung ihrer Träume, zumindest vorläufig, natürlich im Weg. Viele junge Menschen aus dem Balkan müssen heute für die Fehler ihrer Vorfahren bezahlen.

 

REGIE:
Goran Paskaljevic
PRODUKTION:
Ilir Butka
Nikolaj Divanovic
Goran Paskaljevic
CAST:
Nebojsa Milovanovic
Jelena Trkulja
Jozef Shiroka
Mirela Naska
Lazar Ristovski
Petar Bozovic
Bujar Lako
Yllka Mujo
DREHBUCH:
Goran Paskaljevic
Genc Permeti
KAMERA:
Milan Spasic
SCHNITT:
Petar Putnikovic
TON:
Branko Neskov
MUSIK:
Rade Krstic
AUSSTATTUNG:
Durim Neziri
KOSTÜME:
Lana Pavlovic

       
  Howl's moving castle
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. September 2005]
       
 

Hauru no ugoku shiro - Das Wandelnde Schloss • Das Mädchen Sophie arbeitet als Hutmacherin im Geschäft ihres verstorbenen Vaters. Bei einem ihrer seltenen Besuche in der Stadt lernt sie zufällig den attraktiven und charismatischen Zauberer Hauro (englisch: Howl) kennen. Sie verliebt sich in ihn und wird daraufhin von einer eifersüchtigen Hexe mit einem Fluch belegt, der sie in eine alte Frau verwandelt.

Plötzlich muss Sophie sich im gebrechlichen Körper einer 90-Jährigen zurechtfinden! Unerkannt verlässt sie ihre Heimatstadt und zieht in die Ferne, um Hauro zu suchen und den bösen Fluch rückgängig zu machen. Schliesslich findet sie ihn und arbeitet von nun an als Putzfrau in seinem geheimnisvollen "wandelnden Schloss", einem gigantischen mechanischen Ungetüm, das sich auf insektenähnlichen Beinen bewegt, aus allen Löchern pfeift und seine Türen in vier verschiedene Welten und Zeiten öffnen kann.

Feuer-Teufel Calcifer, der das Haus bewacht, und Hauros kindlicher Assistent Markl werden bald ihre Freunde – nur der selbstverliebte Hauro schenkt ihr kaum Beachtung und geniesst das Leben in seiner unbekümmerten Art. Als er jedoch vom König berufen wird, sein Land vor dem drohenden Krieg zu retten, übernimmt er endlich Verantwortung…

 

REGIE:
Hayao Miyazaki
PRODUKTION:
Rick Dempsey
Toshio Suzuki
Ned Lott
CAST:
Hauro (ROBERT STADLOBER)
Sophie (SUNNYI MELLES)
Markl (KEVIN IANNOTTA)
Calcifer (GERHARD SCHAALE)
Hexe (BARBARA RATTHEY)
Suliman (MADDALENA KERRH)
König (THOMAS RAUSCHER)
DREHBUCH:
Donald H. Hewitt
Cindy Davis Hewitt
SCHNITT:
Takeshi Seyama
TON:
Kazuhiro Wakabayashi
MUSIK:
Joe Hisaishi

       
  I Love You Phillip Morris
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. März 2010]
       
 

Ein Film von Glenn Ficarra & John Requa • Der unauffällige Geschäftsmann Steven Russell (Jim Carrey) führt ein geregeltes Leben mit Frau, Kind, Haus und sonntäglichem Gesang im Kirchenchor. Bis ein Autounfall ihm zu einer profunden Erkenntnis verhilft: Sein Herz schlägt für das gleiche Geschlecht. Fortan lässt er keine Party, kein exklusives Restaurant und keinen knackigen Kerl mehr aus. Das pralle Leben erweist sich als kostspielig, aber Steven beweist ungemein viel Phantasie in der regelmässigen Beschaffung der notwendigen Finanzmittel. Natürlich geht das nicht lange gut und er landet im Knast. Dort lernt er seine grosse Liebe, den zurückhaltenden Phillip Morris (Ewan McGregor), kennen.
Doch damit fangen die Probleme für Steven überhaupt erst so richtig an...

 

REGIE:
Glenn Ficarra
John Requa
PRODUKTION:
Andrew Lazar
Far Shariat
CAST:
Jim Carrey
Ewan McGregor
Leslie Mann
Rodrigo Santoro
DREHBUCH:
John Requa
Glenn Ficarra
KAMERA:
Xavier Pérez Grobet
SCHNITT:
Thomas J. Nordberg
TON:
Wyatt Sprague
Mark Weber
MUSIK:
Nick Urata
KOSTÜME:
David C. Robinson

       
  I Now Pronounce You Chuck and Larry
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Oktober 2007]
       
 

Chuck und Larry - wie Feuer und Flamme • Als dicke Freunde und Feuerwehrmänner wissen Larry Valentine (Kevin James) und Chuck Levine (Adam Sandler) schon seit langem, dass sie sich aufeinander jederzeit verlassen können. Obwohl die beiden total verschiedene Typen sind – Chuck ist ein umtriebiger Playboy, der nichts anbrennen lässt und Larry kümmert sich nach dem Tod seiner geliebten Frau als allein erziehender Vater um seine beiden Kinder. Aber als er jetzt erfährt, dass seine kleinen Kinder keinerlei Unterstüzung bekommen würden, falls er sterben sollte, und dass die Lebensversicherung nur zahlen würde, wenn er in einer eheänlichen Beziehung leben würde, ist er vor ein großes Problem gestellt. Für eine neue Beziehung ist er noch nicht bereit, deshalb gibt es nur eine Lösung: die beiden Freunde müssen sich als schwules Paar ausgeben. Das bedeutet Outing, Hochzeit und ein gemeinsamer Haushalt. Aber natürlich nur auf dem Papier. Nach außen hin muss das natürlich echt aussehen.

Womit die beiden allerdings nicht gerechnet haben: Versicherungsvermittler Fitzer (Steve Buscemi) ist dem falschen Paar auf der Spur, um sie des Betruges zu überführen. Die äußerst attraktive Anwältin Alex (Jessica Biel) steht dem Männerpaar mit Rat und Tat zur Seite. Wie sollte es anders kommen – Chuck verliebt sich in Alex, darf sich allerdings nichts anmerken lassen, würde doch sonst ihr mühsam aufgebautes Lügengespinst auffliegen.

Mittlerweile ist dieses ungleiche Paar Thema in allen Zeitungen des Ortes. Das Chaos bricht endgültig aus, als es zu einer abschließenden Gerichtsverhandlung kommt, wo über das Glück der ungewöhnlichen Familie entschieden werden soll...

 

REGIE:
Dennis Dugan
PRODUKTION:
Michael Bostick
Jack Giarraputo
Adam Sandler
Tom Shadyac
CAST:
Adam Sandler
Kevin James
Jessica Biel
Dan Aykroyd
Ving Rhames
Steve Buscemi
Nicholas Turturro
Allen Covert
Rachel Dratch
Richard Chamberlain
DREHBUCH:
Jim Taylor
Barry Fanaro
Alexander Payne
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
Jeff Gourson
TON:
Elmo Weber
David Bach
MUSIK:
Rupert Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Perry Andelin Blake
KOSTÜME:
Ellen Lutter

       
  Igby
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juni 2003]
       
 

Nichts ist verrückter als der Rest der Welt • Dürfen wir vorstellen? Jason "Igby" Slocumb, stinksauer auf die Welt, sarkastisch, siebzehn Jahre alt und steinreich. Igby befindet sich im Krieg mit dem ebenso schrägen wie wohlhabenden Clan, in den er hineingeboren wurde und hinter dessen glänzender Fassade der Mörtel kräftig bröckelt. Igbys Vater Jason (Bill Pullman) "erholt sich" für immer in einer Anstalt vom Leben im Allgemeinen und im Besonderen von seiner Schizophrenie; Mama Mimi (Susan Sarandon), ebenso unnahbar wie selbstverliebt, hangelt sich seit Jahren mit Hilfe von Tabletten durch den Tag. Und Igbys älterer Bruder Oliver (Ryan Phillippe) ist ein Republikaner auf der Überholspur zur Superkarriere an der Columbia University.

Alles in allem kann jenseits dieses wahnwitzigen Mikrokosmos’ nur ein besseres Leben auf ihn warten – und Igby ist fest entschlossen, es zu entdecken. Nachdem er von einer weiteren Schule geflogen ist, macht sich Igby mit der "ausgeliehenen" Kreditkarte seiner Mutter auf den Weg. Sein surrealer Trip führt ihn schliesslich nach New York, in das heimliche Liebesnest seines Patenonkels D.H. (Jeff Goldblum). Auf Distanz zu seiner Familie stösst Igby auf eine ganze Reihe skurriler Gestalten, von D.H.s rattenscharfer Geliebter Rachel (Amanda Peet) über deren flamboyanten Kumpel Russel (Jared Harris), bis zur tödlich gelangweilten Sookie Sapperstein (Claire Danes).

Ebenso komisch wie tragisch kämpft Igby einen ehrenhaften Kampf gegen den eigenen Untergang und erlebt mit der unkonventionellen Sookie die erste Liebe. Gerade als die neue Freiheit anfängt Spass zu machen, bittet Oliver ihn zurückzukehren, weil Mimi im Sterben liegt. Igby erkennt, dass er seinen schmerzhaften Kindheitserinnerungen nicht entfliehen kann und in der Konfrontation mit seiner Familie auch die Chance zur Heilung seiner seelischen Wunden liegt.

Wie wird man erwachsen, aber nicht verrückt? Diese Frage hat wohl seit HAROLD AND MAUDE keinen Teenager mehr auf so tragikomische Weise umgetrieben wie IGBY. Im Stil der Seventies stolpert der verstörte Antiheld Igby durch das Regiedebüt von Burr Steers, der Igbys ebenso skurrile wie desillusionierende Odyssee durch das wahre Leben nach eigenem Drehbuch inszenierte.

 

REGIE:
Burr Steers
PRODUKTION:
Marco Weber
Lisa Tornell
CAST:
Kieran Culkin
Claire Danes
Jeff Goldblum
Amanda Peet
Ryan Phillippe
Bill Pullman
Susan Sarandon
DREHBUCH:
Burr Steers
KAMERA:
Wedigo von Schultzendorff
SCHNITT:
William M. Anderson
TON:
Frederick Howard (I)
MUSIK:
Uwe Fahrenkrog Petersen
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson
KOSTÜME:
Sarah Edwards

       
  Im Juli
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. September 2000]
       
 

Im Herz Im Bauch • Seine Schüler tanzen ihm auf der Nase rum, in den Szeneläden wird er grundsätzlich nicht bedient, und selbst sein ewig zugekiffter Nachbar hat mehr Sozialleben als er: So uncool wie der junge Referendar Daniel (Moritz Bleibtreu) kann man eigentlich gar nicht sein. Erst als er sich unsterblich in die schöne Melek verliebt und spontan beschliesst, ihr nach Istanbul nachzureisen, ändert sich sein ödes Spiesserdasein.

Begleitet von der flippigen Schmuckverkäuferin Juli (Christiane Paul), die ihn schon lange heimlich anhimmelt, macht sich Daniel auf den weiten Trip von Hamburg in die Türkei. Die wilde Odyssee durch Südosteuropa wird für ihn dabei zur Reise in ein neues Leben. Verprügelt, verführt und ausgeraubt, zum ersten Mal in seinem Leben auf Drogen und von türkischen Grenzpolizisten in den Knast gesteckt, lernt Daniel, um sein Glück zu kämpfen. Und er erkennt, dass es mehr gibt im Leben als dröge Physikformeln: the eternal rules of love...

 

REGIE:
Fatih Akin
PRODUKTION:
Ralph Schwingel
Stefan Schubert
CAST:
Moritz Bleibtreu
Christiane Paul
Mehmet Kurtulus
Idil Üner
Branka Katic
Jochen Nickel
DREHBUCH:
Fatih Akin
KAMERA:
Pierre Aïm
AFC
SCHNITT:
Andrew Bird
MUSIK:
Ulrich Kodjo Wendt
AUSSTATTUNG:
Jürgen Schnell
SFK

       
  In principio erano le Mutande
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. August 1999]
       
 

Dieser Film ist eine grosse Entdeckung. • Die hoffnungslos romantische Imma lebt in einer heruntergekommenen Wohnung in der Altstadt von Genua. Gemeinsam mit ihrer Freundin Teresa teilt sie Kindheitserinnerungen und schillernde Träume: dem richtigen Mann fürs Leben begegnen und einen tollen Job finden. Schliesslich tun Gelegenheitsjobs dem Bankkonto auf die Dauer nicht gut, und die One-Night Stands dem Herzen schon gar nicht. Die grosse Liebe, gibt es sie überhaupt noch? In den alten Filmen, die sie sich im Kino anschauen, scheint sie jedenfalls zu existieren.

Imma verfügt über ein angeborenes Talent, sich in die seltsamsten Situationen zu verstricken. Als sie eines Tages beinahe durch ausströmendes Gas umkommt, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihren Retter, einen Feuerwehrmann. Immas Versuche, ihn anschliessend wieder zu finden, schlagen fehl. Verzweifelt setzt sie ihre Wohnung in Brand. Die Feuerwehr kommt, aber 'er' ist nicht dabei...

Mit Augenzwinkern und verschmitzter Ironie wird uns das turbulente Leben der beiden jungen Frauen nahegebracht. Die fröhliche Unbekümmertheit, mit der sie sich aus den unmöglichsten Lagen befreien, wirkt ansteckend. Eigenwillige visuelle Einfälle erinnern an die beste italienische Filmtradition. Diese freche Komödie versprüht den Charme mediterraner Sinnlichkeit.

 

REGIE:
Anna Negri
PRODUKTION:
Andrea Borella
CAST:
Teresa Saponangelo
Stefania Rocca
Bebo Storti
Filippo Timi
Monica Scattini
Pao Pei Andreoli
Luis Molteni
DREHBUCH:
Rossana Campo (Roman)
Ivan Cotroneo
Davide Ferrario
Doriana Leondeff
Anna Negri
KAMERA:
Govanni Cavallini
SCHNITT:
Jacopo Quadri
TON:
Pierre-Yves Lavoué
MUSIK:
Dominik Scherrer
KOSTÜME:
Bettina Pontiggia

       
  Innocent voices
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Juni 2005]
       
 

Ein Film von Luis Mandoki • In den 80er Jahren herrscht in dem mittelamerikanischen Land El Salvador ein heftiger Bürgerkrieg. Unversöhnlich und bis an die Zähne bewaffnet stehen sich die Truppen der korrupten Regierung und Einheiten der Guerilla gegenüber. FMLN - Farabundo Marti National Liberation Front - nennt sich die von Landarbeitern organisierte Widerstandsbewegung. Zwölf Jahre dauert ihr Befreiungskampf, in dessen Verlauf 75'000 Salvadorianer sterben, 8'000 vom Erdboden verschwinden und eine knappe Million Menschen emigrieren. Einer von ihnen ist der zwölfjährige Oscar Torres. Was er damals erlebt hat, bildet die Grundlage für sein Drehbuch, nach dem VOCES INOCENTES entstand.
Der Film schildert auf packende und berührende Weise das Schicksal des elfjährigen Chava (Carlos Padilla), der im umkämpften Dorf Cuscatazingo lebt. Als sein Vater seine Familie im Stich lässt und sich sein Onkel den Guerillatruppen anschliesst, wird der Junge unversehens zum Familienvorstand. Da die Regierung nicht davor zurückschreckt, schon zwölfjährige Jungen zum Militärdienst einzuziehen, scheint das Ende seiner Kindheit unmittelbar bevor. Doch schon jetzt ist sein Alltag vom Kampf ums Überleben geprägt und sein Dorf ein Ort zwischen Spielplatz und Schlachtfeld. Während er sich allmählich in seine Klassenkameradin Cristina Maria (Xuna Primus) verliebt, rückt der Krieg immer näher. So wie der Tag, an dem er zur Armee muss.
VOCES INOCENTES ist ein starker, überzeugender Anti-Kriegsfilm, produziert von Lawrence Bender (AMORES PERROS, KILL BILL VOL.1 & 2).

 

REGIE:
Luis Mandoki
PRODUKTION:
Lawrence Bender
Luis Mandoki
Alejandro Soberón Kuri
CAST:
Carlos Padilla
Leonor Varela
Gustavo Muñoz
José María Yazpik
Ofelia Medina
DREHBUCH:
Luis Mandoki
Oscar Orlando Torres
KAMERA:
Juan Ruiz Anchía
SCHNITT:
Aleshka Ferrero
TON:
Fernando Cámara
MUSIK:
André Abujamra
AUSSTATTUNG:
Antonio Muño-Hierro

       
  Insoupçonnable
 
       
 

Ein Film von Gabriel Le Bomin

 

REGIE:
Gabriel Le Bomin
CAST:
Charles Berling
Laura Smet
Marc-André Grondin
Grégori Derangère
Dominique Reymond
Francis Perrin
DREHBUCH:
Olivier Gorce
Gabriel Le Bomin
KAMERA:
Pierre Cottereau
TON:
François Musy
MUSIK:
Fabian Römer
AUSSTATTUNG:
Nicolas de Boiscuillé

       
  Iris
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Mai 2002]
       
 

A Most Beautiful Love Story • 'Es ist, als lebe man in einem Märchen. Ich bin der junge Mann, der sich in die schöne Jungfrau verliebt hat, die ab und zu in eine unbekannte und geheimnisvolle Welt entschwindet... aber doch immer wieder zurückkehrt.'

Die gefeierte Literatin und Denkerin Iris Mudoch (JUDI DENCH/KATE WINSLET) ist seit mehr als 40 Jahren mit dem Literaturkritiker John Bayley (JIM BROADBENT/HUGH BONNEVILLE) verheiratet. Schon in den frühen Tagen ihrer Romanze war die überlegene Autorin diejenige, die das Sagen hatte. John stand stets in ihrem Schatten und musste akzeptieren, dass Iris ihre Freiheit auch mit anderen Männern und Frauen zelebrierte. Und doch blieben die beiden ein Paar und wuchsen im Lauf der Jahre immer näher zusammen. Bis zu jenem schicksalhaften Tag im Jahr 1997, als ihre Dynamik auf den Kopf gestellt und ihre Beziehung der schwersten Belastungsprobe überhaupt ausgesetzt wird: Die Ärzte diagnostizieren Alzheimer bei Iris. Doch John ist nicht bereit, die Liebe seines Lebens kampflos aufzugeben...

 

REGIE:
Richard Eyre
PRODUKTION:
Robert Fox
Scott Rudin
CAST:
Judi Dench
Jim Broadbent
Kate Winslet
Hugh Bonneville
Penelope Wilton
Samuel West
Timothy West
DREHBUCH:
Richard Eyre
Charles Wood
KAMERA:
Roger Pratt
SCHNITT:
Martin Walsh
MUSIK:
James Horner
AUSSTATTUNG:
Gemma Jackson

       
  Ja zuster, nee zuster
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. August 2003]
       
 

Das Erfolgsmusical aus Holland • Ein Musical über die Abenteuer von Schwester Klivia und den Bewohnern ihres Erholungsheims. Ihr böser Vermieter, Herr Boordevol wohnt gleich nebenan, und er hat genug von ihrer lauten Geschäftigkeit und will sie hinauswerfen.

Da kommt ein neuer Heimbewohner dazu, Gerrit, ein zwanghafter Einbrecher, der sich in die hübsche Jet verliebt hat und versucht, sich zu bessern. Und es gibt auch einen neuen Nachbarn, den Friseur Wouter, der anscheinend etwas mit Boordevols Vergangenheit zu tun hat. Als in Boordevols Haus eingebrochen wird, fällt der Verdacht sofort auf Gerrit, und das gibt Boordevol die perfekte Ausrede, das Erholungsheim ein für allemal zu schließen.

Nachdem sich Gerrit Unschuld herausgestellt hat, wird es nur noch schlimmer, denn nun ist Schwester Klivia die Hauptverdächtige. Aber es geschehen noch Wunder. Herr Boordevol überlegt es sich anders...

 

REGIE:
Pieter Kramer
PRODUKTION:
Burny Bos
Michiel de Rooij
Sabine Veenendaal
CAST:
Loes Luca
Paul Kooij
Tjitske Reidinga
Waldemar Torenstra
Paul de Leeuw
Beppe Costa
Edo Brunner
DREHBUCH:
Frank Houtappels
Pieter Kramer
KAMERA:
Piotr Kukla
SCHNITT:
Elja de Lange
TON:
Eddy de Cloe
MUSIK:
Raymund van Santen
Ferdinand Boland
AUSSTATTUNG:
Vincent de Pater
KOSTÜME:
Monica Petit
Maartje Wevers

       
  Joy Ride
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2000]
       
 

Dogma #14 • Für die 18-jährige Sandra ist das Leben noch aufregender, seit sie Anschluss an eine Gruppe von vier jungen Männern gefunden und sich in Daniel verliebt hat. Daniel fühlt sich durch Sandras romantische Annäherungsversuche geschmeichelt und die beiden verbringen mehr und mehr Zeit miteinander ohne den Rest der 'Gang'. Daniels Kollegen empfinden Sandra als Störefried und erwarten von ihm, dass er Sandra unmissverständlich zurückweist. Doch Daniel verharrt in hilfloser Ambivalenz. Auf einem Ausflug eskaliert der schwelende Konflikt, und es kommt zu einem schrecklichen Verbrechen. Nach einer wahren Geschichte.

«Das Leben wird zur Sackgasse, wenn man an jeder Ecke die falsche Richtung einschlägt.»

 

REGIE:
Martin Rengel
PRODUKTION:
Claudia Wick
CAST:
Claudia Knabenhans
Andri Zehnder
Sebastian Hölz
Edward Piccin
Stephan Krauer
Charlotte Schwab
Jaap Achterberg
DREHBUCH:
Lukas B. Suter
Martin Rengel
KAMERA:
Marco Berberi
SCHNITT:
Bernhard Lehner

       
  Kabhi Khushi Kabhie Gham - Sometimes Happy, Sometimes Sad
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Juli 2003]
       
 

Ein Film von Karan Johar • Die einst so glückliche Familie Raichand ist entzweit; der älteste Sohn Rahul widersetzt sich der für ihn arrangierten Heirat - er hat sich nämlich in die nicht standesgemäße quirlige Anjali verliebt. Sein despotischer Vater Yash verstößt ihn daraufhin, und Rahul beginnt mit Anjali ein neues Leben in London. Viele Jahre später hat die Mutter den Verlust ihres ältesten Sohnes noch immer nicht verwunden, und die Familie Raichand droht nun gänzlich auseinanderzubrechen. Daraufhin macht sich der jüngere Sohn Rohan auf die Suche nach seinem großen Bruder, um die Famile wieder zu vereinen...

Die Geschichte ist Spiegelbild des modernen Indiens: Eine Familie zerrissen zwischen starren Traditionen und nach Freiheit verlangenden Gefühlen.

 

REGIE:
Karan Johar
PRODUKTION:
Karan Johar
Yash Johar
CAST:
Amitabh Bachchan
Jaya Bhaduri
Shahrukh Khan
Kajol
Hrithik Roshan
Kareena Kapoor
Alok Nath
DREHBUCH:
Karan Johar
KAMERA:
Kiran Deohans
SCHNITT:
Sanjay Sankla
TON:
Kunal Mehta
MUSIK:
Jatin-Lalit
AUSSTATTUNG:
Sharmishta Roy
KOSTÜME:
Shabina Khan
Rocky S

       
  Khamosh Pani - Silent Waters
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. April 2004]
       
 

Ein Film von Sabiha Sumar • Charkhi, ein Dorf im pakistanischen Punjab. Ayesha ist eine scheinbar gut situierte Frau in den besten Jahren, deren Leben sich um ihren verträumten achtzehnjährigen Sohn Saleem dreht. Saleem ist bis über beide Ohren in Zubeida verliebt. Ayeshas Mann ist bereits seit einiger Zeit tot, und sie muss sich zusätzlich zu ihrer spärlichen Rente mit Koranstunden für junge Mädchen über Wasser halten.

Die Geschichte beginnt 1979, in der Zeit der Militärdiktatur in Pakistan unter Führung von Präsident General Zia ul Haq. Das Land befindet sich auf dem Weg in die Islamisierung.

Saleem schließt sich einer Gruppe islamischer Fundamentalisten an und verlässt Zubeida. Ayesha verfolgt die Veränderung ihres Sohnes mit Sorge.

Als Sikh Pilger aus Indien in das Dorf strömen, beschleunigen sich die Ereignisse. Einer der Pilger sucht nach seiner Schwester Veero, die 1947 von Moslems verschleppt wurde und ruft damit schmerzhafte Erinnerungen wach.

 

REGIE:
Sabiha Sumar
PRODUKTION:
Helge Albers
Philippe Avril
CAST:
Kirron Kher
Aamir Ali Malik
Arsad Mahmud
Salman Shahid
Shilpa Shukla
Sarfaraz Ansari
DREHBUCH:
Sabiha Sumar
KAMERA:
Ralph Netzer
SCHNITT:
Bettina Böhler
TON:
Uwe Haussig
MUSIK:
Arshad Mahmud
Madan Gopal Singh
AUSSTATTUNG:
Olivier Meidinger
KOSTÜME:
Heike Schultz-Fademrecht

       
  King Kong
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Peter Jackson • KING KONG - Grosses Unterhaltungskino für alle: spannende Abenteuer, rasante Action und mitreissende Bilder. Vom "Lord Of The Rings"-Regisseur Peter Jackson kommt ein neues Kinospektakel der Superlative. Spätestens seit dieser Filmtrilogie gilt der Neuseeländer Peter Jackson als Regie-Genie. Mit seinem aufwändigen Remake des Schwarzweiss-Filmklassikers "King Kong" aus dem Jahre 1933 erfüllt er sich einen Kindheitstraum. Nur schon dank Jacksons Effektschmiede "Weta Digital" und der Effektregie von Oscar-Preisträger Joe Letteri wird der Riesenaffe ein besonders eindrückliches Eigenleben entwickeln.
Dazu kommt eine erstklassige Besetzung, angeführt durch Naomi Watts (Ring 1 & 2 ), Adrien Brody (The Pianist), Thomas Kretschmann (Der Untergang) und Jack Black (School Of Rock).

 

REGIE:
Peter Jackson
PRODUKTION:
Jan Blenkin
Carolynne Cunningham
Peter Jackson
Fran Walsh
CAST:
Naomi Watts
Jack Black
Adrien Brody
Andy Serkis
Jamie Bell
Kyle Chandler
Lobo Chan
Thomas Kretschmann
DREHBUCH:
Fran Walsh
Philippa Boyens
Peter Jackson
KAMERA:
Andrew Lesnie
SCHNITT:
Jamie Selkirk
TON:
Ethan Van der Ryn
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Grant Major
KOSTÜME:
Terry Ryan

       
  Kletter-Ida
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juli 2003]
       
 

«Das mutigste Mädchen seit Pippi Langstrumpf!» • Die 12-jährige Ida liebt das Klettern. Ihr Vater war einst ein bekannter und begeisterter Bergsteiger, bis er bei einem Unfall im Himalaja fast ums Leben kam. Jetzt betreibt er eine Gokart-Bahn in Kopenhagen. Ida hat sein Talent geerbt - mit Geschick klettert sie auf alles, was höher als drei Meter ist, obwohl die Eltern ihr dies ausdrücklich verboten haben. Das kümmert Ida wenig, ihr liebstes Kletterdomizil ist ein alter Wasserturm in der Nähe der Gokart-Bahn ihres Vaters. Idas Freunde Sebastian und Jonas beneiden sie um ihren coolen Vater und sind beide ziemlich in Ida verliebt.

Idas Vater leidet noch nach Jahren an den Folgen seines Unfalls. Plötzlich werden diese so schlimm, dass nur eine komplizierte Operation in den USA helfen kann. Doch die Kosten sind immens: 1,5 Millionen Dänische Kronen sind notwendig, um das Leben von Idas Vater zu retten. Ihre Mutter ist trotz ihrer Tätigkeit als Sicherheitsexpertin für den Neubau einer Bank als Freiberuflerin nicht kreditwürdig. Nun ist guter Rat teuer! Ida nimmt die Sache selbst in die Hand. Und Sebastian und Jonas sind bereit, alles zu tun, um ihr zu helfen, an das Geld zu kommen. Selbst wenn man dafür eine Bank ausrauben müsste... . Genau das hat Ida vor.
Das ist alles andere als einfach: ein Tresor, der als der sicherste der Welt gilt, weil er in dreissig Meter Höhe frei in der Luft hängt. Dazu kommen schier unlösbare Safe-Kombinationen, jede Menge bissige Wachhunde und deren Herren, die Wachmänner. Und dann ist da auch noch der Bankdirektor, dem sie auf gar keinen Fall in die Hände geraten dürfen..

Ida ist wütend über die Gleichgültigkeit der Bank, die weiterhin jeden Kredit verweigert und verzweifelt genug, um mit ihren Freunden das scheinbar Unmögliche zu wagen: ausgestattet mit einer Profi-Kletterausrüstung, ein paar geliehenen Gokarts - und dem Mut zweier verliebter Herzen, die Ida von sich überzeugen wollen - begibt sich das Trio auf eine gefährliche Mission: den sichersten Tresorraum der Welt zu knacken und die CCT Bank um satte 1,5 Millionen Dänische Kronen zu erleichtern...

 

REGIE:
Hans Fabian Wullenweber
PRODUKTION:
Bo Ehrhardt
Lottie Terp Jakobsen
CAST:
Julie Zangenberg
Stefan Pagels Andersen
Mads Ravn
William Haugaard Petersen
Lars Bom
Nastja Arcel
DREHBUCH:
Hans Fabian Wullenweber
Nicolai Arcel
Erlend Loe
KAMERA:
Jacob Kusk
SCHNITT:
Miriam Nørgaard
TON:
Claus Lynge
MUSIK:
Markus Dahlberg
KOSTÜME:
Maria Gyllenhoff

       
  L.A. Confidential
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Dezember 1997]
       
 

• Nicht nur Hollywood ist die Stadt der Illusionen - auch im Police Department von Los Angeles genügen wenige Risse, um die Fassade des schönen Scheins zum Einsturz zu bringen. Als der Partner von Cop Bud White (Russell Crowe) ermordet wird, jagen White und sein ehrgeiziger Kollege Ed Exley (Guy Pearce) unter Leitung von Capt. Dudley Smith (James Cromwell) zunächst drei verdächtige Schwarze. Die müssen sterben, bevor der Fall geklärt ist. White verfolgt die Spur zu dem undurchsichtigen Zuhälter Pierce Patchett (David Strathairn) und verliebt sich dabei in die unwiderstehliche Edelprostituierte Lynn Bracken (Kim Basinger). Während dessen arbeiten der Publicity-süchtige Cop Jack Vincennes (Kevin Spacey) und der Klatschreporter Sid Hudgeons (Danny DeVito) kongenial zusammen: Der eine verhaftet VIPs in verfänglichen Situationen und sonnt sich im inszenierten Blitzlichtgewitter, der andere profitiert von den Schlagzeilen. Als sich die Verdächtigung der Schwarzen als Tarnmanöver herausstellt, stecken die Cops bereits tief in einem unentrinnbaren Morast aus Korruption und Erpressung, der nicht nur die Polizeireviere, sondern auch das Rathaus und die Lasterhöhlen der Stadt zu einem gefährlich schwankenden Pflaster macht.

Es regnet nie in California, der Glamour ist unwiderstehlich, das Geld sitzt locker, und Hollywood regiert - wie hypnotisiert richten die restlichen Amerikaner ihre Augen auf dieses verführerische Land der Verheissung. Doch unter der gleissenden Oberfläche steckt eine korrupte Seele. Wachstum und Energie der Nachkriegsära sorgen für ein explosives Gemisch aus Phantasie und Realität - bis es mit einem lauten Knall in die Luft fliegt.

Leben in Los Angeles: mit einer Reihe höchst unterschiedlicher Protagonisten begleitet uns 'L. A. Confidential' durch die parallelen Existenzebenen. Einerseits die Welt stromlinienförmiger Hochglanz-Püppchen und ehrgeiziger Herzensbrecher, andererseits - und gefährlich eng mit ihr verwoben - die Welt abartiger und skrupelloser Verbrecher. Wenn die glänzende Fassade einen Sprung bekommt, dann zerplatzt der Traum wie eine Seifenblase.

 

REGIE:
Curtis Hanson
PRODUKTION:
Curtis Hanson
Arnon Milchan
CAST:
Kevin Spacey
Russell Crowe
Guy Pearce
James Cromwell
Kim Basinger
Danny DeVito
David Strathairn
DREHBUCH:
Brian Helgeland
Curtis Hanson
James Ellroy
KAMERA:
Dante Spinotti
SCHNITT:
Peter Honess
TON:
John Leveque
MUSIK:
Jerry Goldsmith
AUSSTATTUNG:
Jeannine Oppewall
KOSTÜME:
Ruth Myers

       
  La demoiselle d'honneur
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Februar 2005]
       
 

Ein Film von Claude Chabrol • Claude Chabrol mag altern, die Filme indes, die der französische Altmeisterdreht, erstrahlen in unverbrauchter Frische. So auch sein 66ster Leinwandstreich, LADEMOISELLE D’HONNEUR, die Verfilmung eines Romans der Bestseller-Autorin Ruth Rendell. In einem Vorort von Nantes spielend erzählt dieser die Geschichte einer verhängnisvollen Amour fou: Als Philippe Tardieu auf der Hochzeit seiner Schwester der Brautjungfer Senta Bellange begegnet, verliebt er sich auf der Stelle. Dies zum einen, weil Senta verblüffend Ähnlichkeiten mit einer Statue hat, die Philippes Familie gehört. Und zum andern, weil Senta schon nach dem ersten Liebesakt Philippe zum Mann ihres Lebens erklärt. Doch dann fordert Senta, dass Philippe zum Beweis seiner Liebe einen Baum pflanzt, ein Gedicht schreibt, mit einem Mann schläft und jemanden tötet. Mit Verve spielt Benoît Magimel den liebesblinden Philippe; eine Entdeckung ist Laura Smet – die Tochter von Schauspielerin Nathalie Baye und Rockstar Johnny Halliday – in ihrer ersten grossen Filmrolle. Subtil die Grenze zwischen Vernunft und Leidenschaft auslotend führt LADEMOISELLE D’HONNEUR in die Tiefen einer exzessiven Liebe und ist, ganz einfach, ein exzellenter Chabrol-Film.

 

REGIE:
Claude Chabrol
PRODUKTION:
Patrick Godeau
CAST:
Benoît Magimel
Laura Smet
Aurore Clément
Bernard Le Coq
DREHBUCH:
Claude Chabrol
Pierre Leccia
KAMERA:
Eduardo Serra
SCHNITT:
Monique Fardoulis
TON:
Pierre Lenoir
MUSIK:
Matthieu Chabrol
AUSSTATTUNG:
Françoise Benoît-Fresco
KOSTÜME:
Mic Cheminal

       
  La nouvelle Eve
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. August 1999]
       
 

Mit Karin Viard (Adultère Mode d'Emploi) • Camille ist mit ihren etwas über dreissig Jahren noch Single – und will es auch bleiben. Ihr leidenschaftliches, stürmisches Leben möchte sie auf keinen Fall mit der Familienidylle ihres Bruders oder dem trauten Liebesglück ihrer lesbischen Freundinnen Louise und Solveig tauschen. Viel lieber stürzt sich Camille in kurze erotische Abenteuer und wilde Parties. Der Kater hinterher ist schnell vergessen.

Doch eines Tages trifft Camille zufällig auf Alexis und verfällt sofort seinem Charme. Nun setzt sie alles auf ein Wiedersehen mit dem Mann ihrer Träume.

Camille ist verliebt. Verliebt in einen verheirateten Mann und Familienvater.

Um Alexis zu erobern ist die sonst so romantische Camille zu allen Kriegslisten bereit. Sie ist sich nicht zu schade, an den Versammlungen der sozialistischen Partei teilzunehmen, die Alexis führt und mit ihm zusammen Plakate zu kleben, sich mit seiner Frau anzufreunden und jene Liebesqualen durchzumachen, die sie partout vermeiden wollte.

Camille ist bereit bis zum letzten zu gehen, um den Mann, den sie liebt zu bekommen.

Wird Alexis den Apfel annehmen, den ihm Camille bei jeder Gelegenheit unter die Nase hält?

 

REGIE:
Catherine Corsini
PRODUKTION:
Paulo Branco
Gemini Films
CAST:
Karin Viard
Pierre-Loup Rajot
Catherine Frot
Sergi Lopez
Mireille Roussel
Nozha Khouadra
DREHBUCH:
Catherine Corsini
Marc Syrigas
KAMERA:
Agnès Godard
AUSSTATTUNG:
Solange Zeitoun

       
  La petite Lili
 
       
 

Ein Film von Claude Miller • Ein Landpommeränzchen ist Lili und hat einen grossen Traum: Sie will Schauspielerin werden. Sie ist verliebt in Julien, den Sohn der berühmten Schauspielerin Mado, die den Sommer mit den ihren auf dem Land verbringt. Julien will Regisseur werden und dreht mit Lili einen Kurzfilm. Zu abgehoben aber sind für Lili Juliens Philosophierereien über die Echtheit der Gefühle im Film. Lieber schmeisst sie sich Mados Lover Brice in die Arme und haut mit ihm ab. So endet der Sommer, in welchem LA PETITE LILI beginnt, mit Mutter und Sohn, die weinen.

Vier Jahre später setzt der Film wieder ein. Nun ist Lili eine Grossstadtmieze und als Schauspielerin schon ein wenig berühmt. Mado und Brice sind wieder zusammen und Julien dreht seinen ersten, auf den Ereignissen des vier Jahre zurückliegenden Sommers beruhenden Spielfilm, in dem alle, ausser Lili, sich selber spielen. Diesmal ist es Lili, die weint.

Von Anton Tschechows «Die Möwe» liess sich Claude Miller für LA PETITE LILI inspirieren. Er hat Ludivine Sagnier («Swimming Pool») die Rolle Lilis gegeben, lässt Robinson Stévenin Julien spielen: LA PETITE LILI ist ein filigranes Liebesdrama in bester französischer Tradition. Ein intelligenter, emotional starker Film – auch übers Kino – und ein Muss für Cineasten.

 

REGIE:
Claude Miller
PRODUKTION:
Annie Miller
CAST:
Nicole Garcia
Bernard Giraudeau
Jean-Pierre Marielle
Ludivine Sagnier
Robinson Stévenin
Julie Depardieu
Yves Jacques
DREHBUCH:
Julien Boivent
Claude Miller
KAMERA:
Gérard de Battista
SCHNITT:
Véronique Lange
TON:
Raymond Vermette
AUSSTATTUNG:
Jean-Pierre Kohut-Svelko
KOSTÜME:
Christel Birot
Jacqueline Bouchard

       
  La reina del condón
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Mai 2008]
       
 

Ein Film von Silvana Ceschi & Reto Stamm • Die junge DDR-Bürgerin Monika Krause verliebt sich in einen kubanischen Schiffskapitän und folgt ihm nach Kuba. Zwanzig Jahre später bringt als staatliche Sexualaufklärerin die sexuelle Revolution ins Rollen. Die emanzipierte Deutsche kämpft im Land des Machismo für das Recht der Frau auf ihren eigenen Körper, auf Lustbefriedigung und Abtreibung und gegen die Ausgrenzung von Homosexuellen. Als Tabubrecherin wird sie über Nacht im ganzen Land berühmt als «La Reina del Condón», die Königin der Kondome. Jahre später begeben sich die beiden Söhne von Monika auf Spurensuche: Erinnert sich Kuba noch an seine «Königin der Kondome»? Ein Film über potente Kämpferinnen, standhafte Machos und karibisches Liebesleben.

 

REGIE:
Silvana Ceschi
Reto Stamm
PRODUKTION:
Karin Koch
David Rane
Werner Schweizer
Samir
CAST:
Monika Krause
Jesús Jiménez
DREHBUCH:
Silvana Ceschi
Reto Stamm
KAMERA:
Enzo Brandner
SCHNITT:
Úna Ni Dhonghaíle

       
  La Tigre e la Neve
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2006]
       
 

Ein Film von Roberto Benigni • Der romantische Poet Attilio (Benigni) verliebt sich in die Frau seines Lebens. Dumm ist nur, dass sie kein Interesse an ihm hat. Erst als Fuad (Jean Reno) ihm mitteilt, dass sie bei einem Bombenanschlag im Irak verletzt wurde, kriegt Attilio die Chance seine Liebe zu beweisen. Dabei erlebt er viele abenteuerliche aber auch lustige Momente in einem Land, welches durch den Krieg gezeichnet ist. Der romantischste Film dieses Jahres mit guten OSCAR Chancen.

 

REGIE:
Roberto Benigni
PRODUKTION:
Nicoletta Braschi
CAST:
Roberto Benigni
Jean Reno
Nicoletta Braschi
DREHBUCH:
Roberto Benigni
Vincenzo Cerami
KAMERA:
Fabio Cianchetti
SCHNITT:
Massimo Fiocchi
MUSIK:
Nicola Piovani
AUSSTATTUNG:
Maurizio Sabatini

       
  La vida es silbar
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 1999]
       
 

Das Leben ist Pfeifen • Bebe ist eine junge Frau, die glücklich in den Sphären von Havanna lebt und nicht verstehen kann, weshalb nicht alle an deren um sie herum auch glücklich sein können. Sie sitzt auf der Mauer zum Meer am Malecon und sinniert vor sich hin: «Ich bin allein, aber harmonisch. Havanna ist auch allein, aber nicht so wie ich.» Jetzt will Bebe, die ihre Erscheinung wechselt wie eine Märchenfee, in der Wirklichkeit drei Personen auswählen, die auch glücklich sein sollen und es am Ende dieses Jahrhunderts auf Kuba noch nicht sind.

Mariana heisst die eine, sie ist eine aufstrebende Ballett-Tänzerin, würde liebend gern die Rolle der «Giselle» tanzen und begehrt genauso enthusiastisch die Körper junger Männer. Weil sie um alles in der Welt ihre Rolle bekommen will, gelobt Mariana in der Kirche, mit keinem Mann mehr ins Bett zu steigen, wenn sie die Giselle tanzen darf. Sie hat in dem Moment nicht damit gerechnet, dass ihr Partner auf der Bühne der umwerfend schöne Ismael sein wird, der sich unsterblich in Mariana verliebt.

Der Musiker Elpidio wurde als kleiner Junge von seiner Mutter Cuba verlassen, weil er nicht nach deren Wünschen geraten war. Jetzt lebt der Mischling von seinen Mutter-Mythen umrankt als Müssiggänger in der kubanischen Hauptstadt und lernt per Zufall eine europäische Umwelt-Aktivistin kennen, die am Malecon im Heissluftballon gelandet ist. Die Ausländerin lässt ihn sogar seine Mutter Cuba vergessen, der er sich über alles in der Welt verbunden fühlte.

Julia schliesslich arbeitet, hilfsbereit und selbstlos wie sie ein Leben lang war, als Pflegerin in einem Altersheim. Regelmässig überkommen sie Gähnanfälle, und sie schläft sogar ein, als ihr besonderer Einsatz fürs Allgemeinwohl ausgezeichnet werden soll. Julia sucht einen Psychiater auf, der ihr helfen könnte. Und er stellt fest, dass es zu vieles gibt, was Julia in ihrem Leben verdrängt. Allein beim Stichwort «Sex» fällt sie regelmässig in Ohnmacht. Auf offener Strasse beweist ihr der Arzt: Mit ihrem Hang zur Verdrängung ist Julia nicht allein.

Die drei Lebenslinien, denen «La vida es silbar» folgt, haben als gemeinsamen Ausgangspunkt das Waisenhaus. Julia hat ihr Kind dort gelassen, Mariana und Elpidio sind da aufgewachsen. Längst müssten sie selber mit ihrem Leben klar kommen, müssten Entscheidungen treffen und versuchen, die Angst vor der Wahrheit, vor den Worten und den Ideen dahinter, zu überwinden, um den Neuanfang zu wagen.

 

REGIE:
Fernando Pérez
PRODUKTION:
ICAIC
Havana (Cuba) Wanda
Madrid (E)
CAST:
Luis Alberto Garcia
Coralia Veloz
Claudia Rojas
Bebe Pérez
Isabel Santos
Rolando Brito
Jorge Molino
DREHBUCH:
Fernando Pérez
Eduardo del Llano
Humberto Jiménez
KAMERA:
Raúl Pérez Ureta
SCHNITT:
Julia Yip
MUSIK:
Edesio Alejandro
AUSSTATTUNG:
Raúl Oliva

       
  La vita e bella
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Oktober 1998]
       
 

Jurypreis Cannes 1998 • Im Mittelpunkt der Fabel steht Guido (Roberto Begnini) - ein bezaubernder Individualist mit kindlicher Unschuld und dem grossem Traum, einen eigenen Buchladen zu eröffnen. Es ist 1939 als er, zusammen mit seinem Freund Ferruccio (Sergio Bustric) nach Arezzo in der Toscana ankommt. Mit unbegrenzter Freude am Humor, ignorieren sie den aufkeimenden Antisemitismus und Faschismus.

Guido verliebt sich in Dora, eine hübsche Lehrerin (Nicoletta Braschi, die in allen Filmen von Begnini spielte). Leider ist sie, die er 'LA PRINCESSA' nennt, schon verlobt und zwar mit der lokalen faschistischen Parteigrösse. Davon lässt sich aber Guido nicht abschrecken und es beginnt ein Märchen für die zwei.

Einige Jahre später - Guido und Dora sind verheiratet und haben einen Sohn, Giosue (Giorgio Catarini) und Guido hat auch endlich seinen Bücherladen eröffnet. Da wird er von der Realität, aus der er sich immer in seine Welt zu flüchten versuchte, eingeholt. Es beginnt eine Zeit zwischen Leben und Tod in der Guido alles daran setzt, Sohn und Frau zu retten. Wie er dies tut, hat diesen Film den 'Grossen Preis der Jury' in Cannes 1998 und den Verständnispreis der Stadt Jerusalem eingebracht und in Italien, wo bisher der Film erst lief, ein begeistertes Millionenpublikum verzaubert.

Roberto Begninis 'LA VITA E BELLA' ist das neueste Werk eines der in der Welt meistbewunderten komischen Filmemacher. Er ist eine chaplineske Fabel um die Kräfte der Einbildung gegen die Realität des Zweiten Weltkriegs. 'LA VlTA E BELLA' kombiniert Satire, Komödie, Sozialkritik mit einem Hauch von Übertreibung innerhalb einer bewegenden Liebesgeschichte.

 

REGIE:
Roberto Benigni
PRODUKTION:
Elda Ferri
Gianluigi Braschi
CAST:
Roberto Benigni
Nicoletta Braschi
Giorgio Cantarini
Giustino Durani
Sergio Bustric
Marisa Paredes
Horst Buchholz
DREHBUCH:
Vincenzo Cerami
Roberto Benigni
KAMERA:
Tonino Delli Colli
SCHNITT:
Simona Paggi
MUSIK:
Nicola Piovani
AUSSTATTUNG:
Danilo Donati

       
  Lagaan: Once Upon a Time in India
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Mai 2002]
       
 

Der indische Prachtsfilm mit 7 Bollywood-Awards! • Das indische Kinofest LAGAAN war der absolute Publikumsliebling am letzten Filmfestival von Locarno. Aber nicht nur dort, sondern weltweit trifft LAGAAN - «Monsoon Wedding» locker hinter sich lassend - auf hingerissene Zuschauerinnen und Zuschauer. Dem indischen Starschauspieler Ashutosh Gowariker ist mit seiner umwerfenden Mischung aus «Bollywood»-Musical und Kolonialromanze einer der erfolgreichsten indischen Filme überhaupt gelungen - und dies in einem Markt, der mit über 800 Filmen pro Jahr Hollywood bei weitem übertrifft. Die Geschichte einer kleinen indischen Dorfgemeinschaft, welche unter den immer höheren Steuern der britischen Kolonialmacht zu leiden hat, wird nicht als trockenes Sozialdrama erzählt,sondern als Sport-, Liebes- und Musical-Film, wie es die Tradition des kommerziellen indischen Kinos verlangt. Und so bleibt denn auch kein Auge trocken, als die verzweifelten Dorfbewohner die britischen Kolonialherren zum Cricket-Match herausfordern.Gleichzeitig verliebt sich die Schwester eines britischen Offiziers in den charismatischen Helden der Gegenseite, und nun können nur noch Mut, Musik und Lebensfreude die Gegensätze zusammenbringen.
LAGAAN hat sieben indische «Oscars» gewonnen, den Publikumspreis von Locarno und Dutzende weiterer Preise weltweit. Wer immer sich auf das farbige Spektakel einlässt, verliert sein Herz und gewinnt ein strahlendes Lachen.

 

REGIE:
Ashutosh Gowariker
PRODUKTION:
Aamir Khan
CAST:
Aamir Khan
Gracy Singh
Rachel Shelley
Paul Blackthorne
Suhasini Mulay
Kulbhushan Kharbanda
DREHBUCH:
Kumar Dave
Sanjay Dayma
Ashutosh Gowariker
KAMERA:
Anil Mehta
SCHNITT:
Ballu Saluja
TON:
Nakul Kamte
MUSIK:
A.R. Rahman
AUSSTATTUNG:
Nitin Chandrakant Desai
KOSTÜME:
Bhanu Athaiya

       
  Laurel Canyon
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. August 2003]
       
 

Frances Mc Dormand in • Sam (Christian Bale) und seine Verlobte Alex (Kate Beckinsdale), beide sehr konservativ, bürgerlich und Harvard Absolventen, haben sich entschlossen, nach Los Angeles zu übersiedeln, um ihr Studium zu erweitern. Sam’s Mutter Jane (Frances McDormand), eine sehr exzessiv lebende und erfolgreiche Schallplattenproduzentin, offeriert den zwei Verliebten ihr leerstehendes Haus am Laurel Canyon.

Doch als Sam und Alex im Laurel Canyon ankommen, arbeitet Jane mit einer jungen, bunten und aufgekratzten Musikband im hauseigenen Tonstudio am Finishing ihres Albums.

Ein herrlicher Film-Moment voller Musik, Wärme, Liebe und Emotionen und der Konfrontation zweier Welten, derjenigen einer Avant-garde-Mutter mit ihrem ausschweifenden und überbordenden Lebenswandel und derjenigen eines sehr bürgerlichen Sohnes, der von einem geordneten und ruhigen Leben träumt.

 

REGIE:
Lisa Cholodenko
PRODUKTION:
Scott Ferguson
Jeffrey Levy-Hinte
David McGiffert
CAST:
Frances McDormand
Christian Bale
Kate Beckinsale
Natascha McElhone
Alessandro Nivola
DREHBUCH:
Lisa Cholodenko
KAMERA:
Wally Pfister
SCHNITT:
Amy E. Duddleston
MUSIK:
Mark Linkous
Craig Wedren
AUSSTATTUNG:
Catherine Hardwicke
KOSTÜME:
Cindy Evans

       
  Le goût des autres
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. November 2000]
       
 

«Geschmäcker sind verschieden» • Das Leben in der Provinz: schön und schrecklich zugleich. Für eine kurze Zeit kreuzen sich die Wege unterschiedlicher Menschen aus unterschiedlichen Kreisen. Der schnauzbärtige Fabrikant Castella (Jean-pierre Bacri), sein misstrauischer Bodyguard Moreno (Gerard Lanvin) und sein melancholischer Chauffeur Deschamps (Alain Lhabat) müssen einige Wochen bis zu einem wichtigen Vertragsabschluss fast rund um die Uhr miteinander auskommen. Die drei Männer haben nichts gemein, aber nach und nach entwickeln sie so etwas wie Verständnis füreinander, jeder von ihnen trägt sein emotionales Päckchen. Sogar zwischen dem eloquenten

Pariser Eliteschulabsolvent Weber (Xavier de Guillebon) und dem bodenständigen Provinzfürsten Castella kommt es zur Annäherung.

Aber da gibt es noch zwei Frauen, die das Leben komplizieren: Clara (Anne Alvaro) ist Theaterschauspielerin und verdient ihr Geld als Englischlehrerin. Ausgerechnet bei Castella, der weder mit Sprachen noch mit Kultur etwas anfangen kann, sich dennoch auf seine alten Tage in die kunstbeflissene Lady vom anderen Stern verliebt und ihretwegen zum begeisterten Theaterbesucher wird. Die sinnesfrohe Manie (Agnes Jaoui) jobt als Barkellnerin, handelt mit Haschisch und ist Objekt der Begierde von Deschamps und Moreno. Wie auch Moreno gibt sie sich cool und tough aus Angst, verletzt zu werden. Und da ist noch der bunte, Iockere und elitäre Theaterklüngel, der glaubt, Weisheit und 'savoir-vivre' gepachtet zu haben. Jeder verschanzt sich erst einmal hinter seinen künstlichen Gefühlsmauern, fühlt sich dem anderen aus einer unbekannten Welt gegenüber unsicher. Und dann geschieht ein Wunder - Trotz aller Gegensätze kommt man sich im Chaos der Gefühle näher und stellt fest:

Auch der 'Geschmack des Anderen' ist spannend, inspirierend und eigentlich gar nicht so fremd.

 

REGIE:
Agnès Jaoui
PRODUKTION:
Christian Berard
Charles Gassot
CAST:
Anne Alvaro
Jean-Pierre Bacri
Alain Chabat
Agnès Jaoui
Gérard Lanvin
Christian Millet
Wladimir Yordanoff
DREHBUCH:
Agnès Jaoui
Jean-Pierre Bacri
KAMERA:
Laurent Dailland
SCHNITT:
Herve de Luze
MUSIK:
Jean-Charles Jarell
AUSSTATTUNG:
François Emmanuelli

       
  Le petit voleur
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Mai 2000]
       
 

Von Erick Zonca • Eines Tages hat Esse genug: Der Bäckergehilfe lässt die Brötchen stehen, schmeisst die Schürze in die Ecke und läuft davon. LE PETIT VOLEUR, der zweite Spielfilm von Erick Zonca, beginnt mit dem Zorn. Und er erzählt, wie "La vie revée des anges", Zoncas Regiedebut, vom Jungsein und Aussteigen, dem Sich-Nicht-Einfügen-Wollen: Esse möchte einfach mal leben. Möchte unabhängig sein, das Geld von dort nehmen, wo es herumliegt und nicht mehr mühsam erarbeiten; solches auf alle Fälle erzählt er Laura, die er in einem Café trifft. Laura ist ein wenig verliebt in Esse. Sie nimmt ihn zu sich nach Hause, lässt ihn bei sich schlafen. Er klaut ihre Lohntüte und haut ab: Zum Dieb geworden, gehts mit dem bis anhin braven Kerl schnell abwärts. Er landet in Marseille, macht die Bekanntschaft einer Gang von Kleinkriminellen, buckelt und boxt sich hoch.

Faszinierend ist die Milieuschilderung, die Zonca in LE PETIT VOLEUR betreibt, fesselnd und bitter die Lehre, die Esse aus seinem Ausflug in die von Fäusten, Gewalt und Hörigkeiten regierte Halbwelt Marseilles zieht. Sein Film zeigt trocken und ohne falsche Idealisierungen, wie schwierig es für einen jungen Mensch von heute ist, sich zwischen Träumen und Realität seinen Platz in der Gesellschaft zu erobern. Die Kamera klebt am Helden, leidet, triumphiert, rennt und weilt mit ihm: LE PETIT VOLEUR, das ist packendes französisches Kino, hautnah dem Leben entlanggefilmt. Der feinfühlig-rauhe Bericht einer Adoleszenz, die ihren Helden beinahe in den Abgrund geführt hätte.

 

REGIE:
Erick Zonca
PRODUKTION:
Gilles Sandoz
CAST:
Nicholas Duvauchelle
Yann Tregouët
Jean-Jerôme Esposito
Martial Bezot
Jean-Armand Dalomba
Jo Prestia
Ingrid Preynat
DREHBUCH:
Erick Zonca
Virginie Wagon
KAMERA:
Pierre Milon
AUSSTATTUNG:
Kristina Zonca

       
  Le refuge
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juli 2010]
       
 

Ein Film von François Ozon • Das junge Paar Mousse und Louis verbindet eine grosse Liebe. Sie führen jedoch ein zügelloses Leben und eines Tages stirbt Louis an einer Überdosis Heroin. Mousse bleibt verzweifelt zurück, denn sie erwartet ein Kind von ihm. Die reichen Eltern von Louis verlangen eine Abtreibung, doch Mousse lässt sich nicht darauf ein. Sie flüchtet aus Paris und zieht sich in ein Landhaus an der Côte d’Azur zurück. Dort erhält sie bald Besuch von Louis’ Bruder, der die Ansichten seiner Eltern nicht teilt.

 

REGIE:
François Ozon
PRODUKTION:
Chris Bolzli
Claudie Ossard
CAST:
Isabelle Carré
Louis-Ronan Choisy
Pierre Louis-Calixte
Melvil Poupaud
Claire Vernet
Jean-Pierre Andréani
DREHBUCH:
Mathieu Hippeau
François Ozon
KAMERA:
Mathias Raaflaub
SCHNITT:
Muriel Breton
TON:
Benoit Gargonne
MUSIK:
Louis-Ronan Choisy
AUSSTATTUNG:
Katia Wyszkop

       
  Le roi de l'evasion
 
       
 

Ein Film von Alain Guiraudie

 

REGIE:
Alain Guiraudie
PRODUKTION:
Sylvie Danton
CAST:
Pascal Aubert
Ludovic Berthillot
Hafsia Herzi
Luc Palun
DREHBUCH:
Alain Guiraudie
TON:
Hélène Ducret
Xavier Griette

       
  Lemon Tree
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Oktober 2008]
       
 

Etz Limon - Ein Film von Eran Riklis • Die palästinensische Witwe Salma bewirtschaftet einen Zitronenhain, der direkt an der Grenze zwischen Westjordanland und Israel liegt.

Ihr neuer Nachbar auf der anderen Seite ist der israelische Verteidigungsminister Navon.

Nach Meinung seiner Sicherheitsleute ist Salmas Garten ein Sicherheitsrisiko und soll abgeholzt werden.

Mit allen Mitteln wehrt sich Salma gegen die Zerstörung ihrer Lebensgrundlage und geht dafür bis zum Obersten Gerichtshof. Ihr Kampf schlägt weite Kreise: nicht nur die internationale Öffentlichkeit, sondern auch Navons unglückliche Ehefrau Mira wird auf sie aufmerksam, und ihr Anwalt verliebt sich in sie. Und doch gelingt es ihr nicht, den Vormarsch der Bulldozer aufzuhalten...

 

REGIE:
Eran Riklis
PRODUKTION:
Eran Riklis
CAST:
Hiam Abbass
Doron Tavory
Ali Suliman
Rona Lipaz-Michael
Tarik Kopty
Amos Lavi
KAMERA:
Rainer Klausmann
SCHNITT:
Tova Asher
TON:
As Milo
MUSIK:
Habib Shadah
AUSSTATTUNG:
Miguel Markin
KOSTÜME:
Rona Doron

       
  León & Olvido
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. August 2005]
       
 

Ein Film von Xavier Bermúdez • Léon und Olvido sind Zwillinge. Olvido muss die Schule abbrechen und verschiedene Jobs annehmen, um León und sich selbst zu ernähren. Denn Léon leidet am Down-Syndrom und wohnt mit Olvido in dem grossen Haus, das sie von den Eltern geerbt haben. Die junge Olvido steckt in einer verzwickten Situation: Sie liebt ihren Bruder über alles, will aber nicht, dass er von ihr abhängig ist. Olvido möchte ihr Leben leben. Als sie sich in Damian verliebt, beginnen sich Geschwisterliebe und Bruderhass zu vermischen...

 

REGIE:
Xavier Bermúdez
PRODUKTION:
Xavier Bermúdez
Óscar del Caz
Beatriz Navarrete
CAST:
Marta Larralde
Guillem Jiménez
Gary Piquer
Mighello Blanco
Jaime Vázquez
Rebeca Montero
DREHBUCH:
Xavier Bermúdez
KAMERA:
Alfonso Sanz
SCHNITT:
Javier Alberto Correa Harley
TON:
Ibiricu
MUSIK:
Coché Villanueva

       
  Leroy
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. November 2007]
       
 

Leroylize-it! • Leroy ist 17 Jahre, deutsch - und schwarz. Auf dem Kopf hat er einen großen Afro. Statt Hip-Hop zu hören, spielt er lieber Cello und hängt mit seinen Kumpels dem Halbgriechen Dimi und dem Palästinenser Achmed ab. Und alle haben eine Freundin, nur Leroy nicht. Als sich ausgerechnet die süße Eva auf dem Schulhof in ihn verguckt, ist niemand überraschter und beglückter als Leroy selbst. Doch das erste Verliebtsein entpuppt sich als ganz schön kompliziert. Evas Familie ist so rechts, dass sie selbst ihre Wellensittiche nach Hitlers Generälen benannt hat. Ihre fünf glatzköpfigen Brüder wollen sich den schwarzen Freund der Schwester natürlich lieber heute als morgen vorknöpfen. Doch so einfach gibt Leroy nicht auf. Er trommelt seine Leute zusammen, kämpft um seine Liebe und lässt auf seine ganz eigene Art die Black-Power-Bewegung wieder aufleben, getreu dem Motto: "Werdet funky statt fascho!"

 

REGIE:
Armin Völckers
PRODUKTION:
Oliver Stoltz
CAST:
Alain Morel
Anna Hausburg
Julius Jellinek
Paul Maass
Raphael Wild
DREHBUCH:
Armin Völckers
SCHNITT:
Marty Schenk
TON:
Peter Schmidt
MUSIK:
Ali N. Askin
AUSSTATTUNG:
Christiane Rothe
KOSTÜME:
Constanze Hagedorn

       
  Les Poupées russes
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Oktober 2005]
       
 

Ein Film von Cédric Klapisch • Fünf Jahre sind vergangenen seit L'AUBERGE ESPAGNOLE. Dort haben Xavier (Romain Duris) und seine europäischen Freunde in der bunt gemischten WG in Barcelona die wohl wildeste Zeit ihres Studentenlebens verbracht. Jetzt wieder in Paris ist Xavier seinem Traum, Schriftsteller zu werden, bislang nur ein kleines Stück näher gekommen. Der Erfolg lässt auf sich warten. Mit Drehbüchern für kitschige TV-Soaps hält er sich über Wasser, und auch sein Liebesleben ist die wahre Katastrophe! Ständig gibt es Ärger mit den Frauen, keine hält es lange mit ihm aus und umgekehrt. Ein Träumer mit zu hohen Erwartungen sei er, ermahnt ihn seine lesbische Mitbewohnerin Isabelle (Cécile de France). Und seine Ex-Freundin Martine (Audrey Tautou), wirft ihm sogar vor, sein Talent zu vergeuden. Doch dann bekommt Xavier ein verlockendes Angebot: In London soll er an einem englischen Skript arbeiten. Als er seiner Co-Autorin gegenüber steht, ist die Überraschung gross: Es ist Wendy (Kelly Reilly), die Engländerin aus der Barcelona-WG. Das gemeinsame Projekt entwickelt sich gut, bis Xavier dem Model Celia (Lucy Gordon) begegnet. Er ist wieder verliebt. Doch in wen eigentlich? Eine Reise nach St. Petersburg soll Klarheit in das Gefühlschaos bringen. Dort will Wendys Bruder William (Kevin Bishop) seine russische Freundin heiraten und alle ehemaligen WG-Bewohner sind eingeladen. Und dieses Wiedersehen hat es wirklich in sich...

 

REGIE:
Cédric Klapisch
PRODUKTION:
Matthew Justice
Bruno Levy
CAST:
Romain Duris
Kelly Reilly
Audrey Tautou
Cécile De France
Kevin Bishop
Evguenya Obraztsova
DREHBUCH:
Cédric Klapisch
KAMERA:
Dominique Colin
TON:
Cyril Moisson
MUSIK:
Loïc Dury
Laurent Levesque
AUSSTATTUNG:
Marie Cheminal
KOSTÜME:
Anne Schotte

       
  Lilja 4-ever
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Februar 2003]
       
 

Von Lukas Moodysson • Die 16-jährige Lilja träumt von einem besseren Leben. Ihre Mutter ist eben mit ihrem Liebhaber nach Amerika ausgewandert und Lilja wartet sehnsüchtig darauf, ihr zu folgen. Ihr einziger Freund ist der einige Jahre jüngere Volodya, mit dem sie herumhängt. Eines Tages tritt Andrei, ein junger attraktiver Mann, in ihr Leben und Lilja verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Als er ihr dann vorschlägt, mit ihm nach Schweden zu kommen, scheint Liljas Glück perfekt. Nur Volodya traut der ganzen Sache nicht ganz...

Nach seinen erfolgreichen Filmen "Fucking Amal" und "Together" beweist uns Lukas Moodysson erneut mit viel Feinfühligkeit seine aussergewöhnlichen Fähigkeiten. Mit "Lilja 4-ever" widmet er sich einem Thema von brennender Aktualität. Diese jungen russischen Frauen, denen wir auf der Strasse begegnen und von denen man so viel spricht in der Presse: Woher kommen sie? Wer sind sie? Warum sind sie hier? Moodysson erzählt uns die Geschichte von Lilya, ihr Leben, ihre Suche, ihre Hoffnungen und die unglücklichen Umstände, die sie aus einer russischen Kleinstadt in die Unterwelt von Stockholm führen.

 

REGIE:
Lukas Moodysson
PRODUKTION:
Lars Jönsson
CAST:
Oksana Akinshina
Artyom Bogucharsky
Lyubov Agapova
liliya Shinkaryova
Elina Benenson
Pavel Ponomaryov
Tomas Neumann
DREHBUCH:
Lukas Moodysson
KAMERA:
Ulf Brantas
SCHNITT:
Michal Leszczylowski
Oleg Morgunaov
Bernhard Winkler
MUSIK:
Nathan Larson
AUSSTATTUNG:
Josefin Åsberg

       
  Little Girl Blue
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. November 2003]
       
 

Ein Film von Anna Luif • Sandra ist neu in der Vorortssiedlung. Und schüchtern. Die Mädchen in ihrer Klasse machen es ihr auch nicht gerade leicht. Sandra passt nicht in die Clique um die coole Nadja. In Mike findet sie einen Vertrauten, doch dass sie sich in ihn verliebt, macht alles nur noch schwieriger, denn Nadja hat bereits beide Augen auf ihn geworfen. Als Mike und Sandra sich vorsichtig näher kommen, entdecken sie, dass Mikes Mutter sich heimlich mit einem fremden Mann trifft. Mike ist entsetzt, Sandra gerät in Panik. Der Fremde ist ihr Vater, und das soll Mike auf keinen Fall erfahren. Aus Angst, ihn zu verlieren, verstrickt sie sich immer mehr in Widersprüche.

 

REGIE:
Anna Luif
PRODUKTION:
Karin Koch
Samir
CAST:
Muriel Neukom
Andreas Eberle
Bernarda Reichmuth
Mark Kuhn
Sabine Berg
Michel Voïta
Alini Blaich
DREHBUCH:
Anna Luif
Micha Lewinsky
KAMERA:
Eeva Fleig
SCHNITT:
Myriam Flury
TON:
Andreas Hildebrandt
MUSIK:
Balz Bachmann
AUSSTATTUNG:
Georg Bringolf
KOSTÜME:
Selina Peyer

       
  Little Nicky
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. März 2001]
       
 

Mit Adam Sandler und Drew Barrymore • In der Hölle zu braten - das ist eigentlich ganz gemütlich, wenn man der Sohn Satans (HARVEY KEITEL) ist und den ganzen Tag in seinem Zimmer ungestört Heavy-Metal-Musik hören kann. Doch weil der Papa seine Nachfolge regeln will, muss Little Nicky (ADAM SANDLER) sich der Rivalität seiner beiden grobklotzigen Brüder Adrian (RHYS IFANS) und Cassius (TINY LISTER) stellen, die ganz heiss darauf sind, endlich den Menschen dort oben zu zeigen, was eine dreizackige Harke ist. Doch als die beiden sich verbotenerweise aufmachen, um in New York schon mal ihre Herrschaft vorzubereiten, droht die Hölle einzufrieren - und ausgerechnet Little Nicky soll die beiden Teufelskerle zurückholen.

Mit der sprechenden Bulldogge Mr. Beefy als Begleiter versucht er, das Schlimmste zu verhindern. Schlimm genug, dass seine Brüder in der Gestalt des Bürgermeisters, Polizeichefs oder Kardinals die Stadt in die Sünde führen. Doch richtig kompliziert wird die Sache, als Little Nicky sich auch noch in die schüchterne Studentin Valerie (PATRICIA ARQUETTE) verliebt. Denn himmlische Gefühle in einem höllischen Spross, das ist wirklich der Anfang vom Ende der Welt - ausser, Little Nicky kann doch noch seine ganz besonderen Kräfte freisetzen...

Diese teuflische Frisur, dieses diabolische Gesicht, dieser infernalische Sprachfehler... dieser himmlische Charme! Adam Sandler, der Satansbraten der US-Komödie, steigt als liebenswürdiger Loser aus den Tiefen des Hades empor - um zu entdecken, wie toll frittierte Hühnchenschenkel schmecken. Nahtlos knüpft Sandler mit dieser höllisch spassigen Geschichte um Teufelswerk und Gottes Beitrag an seinen Megahit BIG DADDY an. Mit Gastauftritten von Quentin Tarantino, Rodney Dangerfield, Ozzy Osborne, Reese Witherspoon und den Harlem Globetrotters!

 

REGIE:
Steven Brill
PRODUKTION:
Jack Giarraputo
Robert Simonds
CAST:
Adam Sandler
Harvey Keitel
Patricia Arquette
Rhys Ifans
Tiny Lister
Kevin Nealon
Dana Carvey
DREHBUCH:
Tim Herlihy
Adam Sandler
Steven Brill
KAMERA:
Theo van de Sande
SCHNITT:
Jeff Gourson
MUSIK:
Michael Dilbeck
AUSSTATTUNG:
Perry Andelin Blake

       
  Lolita
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Januar 1998]
       
 

Die neue 'Lolita'-Verfilmung von Adrian Lyne • Im Sommer des Jahres 1947 verliebt sich der College-Professor Humbert Humbert rettungslos in die erst zwölfiährige Lolita, und dank einer unglaublichen Verkettung von Umständen gelingt es dem kultiviert-dekadenten Europäer, das Mädchen mit der Zahnspange zu seiner Geliebten zu machen.

Gemeinsam begibt sich das seltsamste aller seltsamen Paare auf eine ziellose Autoreise durch Amerika, ein Land, so jung, rätselhaft, kindlich und gefährlich wie Lolita selbst. Viel zu spät erkennt Humbert, dass sein wiederentdecktes Paradies der Vorhof zur Hölle ist und er systematisch zerstört, was er liebt.

'Lolita', der 1955 in englischer Sprache veröffentlichte Roman des gebürtigen Russen Vladimir Nabokov (1899-1977), gilt als 'einer der provozierendsten Klassiker der modernen Weltliteratur' (Dieter E. Zimmer). Bald vier Jahrzehnte nach Stanley Kubricks berühmter Kinofassung mit James Mason und Sue Lyon in den Hauptrollen wagt sich nun Regisseur Adrian Lyne erneut an die Lebensbeichte des Humbert Humbert.

Lyne, ein ausgewiesener Experte für erotische Obsessionen mit fatalen Folgen ('9 1/2 Wochen', 'Eine verhängnisvolle Affäre', 'Ein unmoralisches Angebot'), bringt kein Kubrick-Remake in den Kulissen der 90er Jahre auf die Leinwand, sondern eine verblüffend werkgetreue Adaption des Romans, wie sie 1962 undenkbar gewesen wäre. Seine LOLITA ist eine Verbeugung vor Nabokov und damit zugleich eine deutliche Absage an das Sexploitation-Kino.

Das Ensemble der Darsteller wird angeführt von dem Oscar-Preisträger Jeremy Irons ('Verhängnis', 'Das Geisterhaus') und der 15jährigen Debütantin Dominique Swain als Lolita, die Lyne aus einer Schar von 2.500 Bewerberinnen ausgesucht hat (jetzt auch in John Woos Action-Thriller 'Face/Off' zu sehen).

 

REGIE:
Adrian Lyne
PRODUKTION:
Mario Kassar
Joel B. Michaels
CAST:
Jermey Irons
Melanie Griffiths
Frank Langella
Dominique Swain
DREHBUCH:
Stephen Schiff
KAMERA:
Howard Atherton
SCHNITT:
Julie Monroe
David Brenner
MUSIK:
Ennio Morricone
AUSSTATTUNG:
Jon Hutman

       
  Los abrazos rotos
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 2009]
       
 

Zerrissene Umarmungen • Schon beim Casting für seinen neusten Film verliebt sich der junge Regisseur Mateo Blanco (Lluís Homar) leidenschaftlich in die wunderschöne Hauptdarstellerin Lena (Penélope Cruz). Eine gefährliche Leidenschaft, denn Lena ist mit einem Bankier liiert , der jeden ihrer Schritte argwöhnisch überwachen lässt. Und auch Mateos treue Assistentin Judit reagiert eifersüchtig. Die Lage spitzt sich bei den Dreharbeiten immer weiter zu und gipfelt in einem tragischen Autounfall, bei dem Lena ihr Leben und Mateo sein Augenlicht verliert…
14 Jahre später führt Mateo unter neuer Identität ein ruhiges Leben als Autor und scheint seine Vergangenheit erfolgreich verdrängt zu haben. Als er aber nach einem Unfall seines Sohnes an dessen Krankenbett wachen muss, beginnt er sich plötzlich zu erinnern – und zu erzählen…

Mit einer packenden Liebesgeschichte kehrt der Meister des Melodramas, Pedro Almodóvar, endlich zurück. Und wieder steht mit der grossartigen Penélope Cruz eine Frau im Zentrum seines virtuos verschachtelten Spiegelkabinetts, bei dem Realität und Fiktion äusserst kunstvoll ineinander übergehen und miteinander verschmelzen

 

REGIE:
Pedro Almodóvar
PRODUKTION:
Esther García
CAST:
Marta Aledo
Enrique Aparicio
Yuyi Beringola
Javier Coll
Penélope Cruz
Juan Bautista Cucarella
Sabine Daigeler
DREHBUCH:
Pedro Almodóvar
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
José Salcedo
TON:
Miguel Rejas
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Antxón Gómez
KOSTÜME:
Sonia Grande

       
  Love Actually
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. November 2003]
       
 

The ultimate romantic comedy • London ist nicht gerade als Stadt der Liebe berühmt. Dennoch stellt Drehbuchautor und Regisseur Richard Curtis die britische Hauptstadt ins Zentrum der Liebe. Die romantische Komödie verfolgt über zwei Monate zehn parallel verlaufende Lebens- und Liebesgeschichten, die schließlich am 24. Dezember zusammengeführt werden.

Da ist der abgetakelte Schlagersänger Billy (Bill Nighy), der mit dem Remake seines bekanntesten Liedes zur Weihnachtszeit den letzten Versuch eines Comebacks startet. Oder der Schriftsteller Jamie (Colin Firth), dessen Freundin ihn gerade betrogen hatte und der im Süden Frankreichs neue Lebenskraft schöpfen und hier seinen neuen Roman verfassen will. Er verliebt sich in sein portugiesisches Hausmädchen Aurelia (Lucia Moniz), die aber leider kein Wort Englisch spricht. Alan Rickman als Verlagsleiter Harry sieht sich den Avancen seiner Angestellten Mia (Heike Makatsch) ausgesetzt, während ihm die Routine seiner Ehe mit Karen (Emma Thompson) immer mehr bewusst wird. Deren Bruder Daniel (Liam Neeson) muss mit dem Tod seiner Frau fertig werden. Der zehnjährige Sam (Thomas Sangster) leidet sehr unter dem Verlust seiner Mutter und vertraut seinem Stiefvater Daniel an, dass er sich hoffnungslos in eine Mitschülerin verliebt habe. Die unscheinbare Sarah (Laura Linney) liebt seit Jahren heimlich ihren Kollegen Karl (Rodrigo Santoro), ohne zu wissen, dass dieser ebenso für sie entflammt ist. Juliet (Keira Knightley) entdeckt nach ihrer Hochzeit, dass Mark (Andrew Lincoln), der beste Freund ihres Mannes, nur noch an sie denkt. Hugh Grant als englischer Premierminister verliebt sich in Natalie (Martin McCutcheon), die ihm täglich den Tee serviert. Billy Bob Thornton spielt den amerikanischen Präsidenten, der auf Staatsbesuch in London weilt.

 

REGIE:
Richard Curtis
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
CAST:
Hugh Grant
Liam Neeson
Colin Firth
Laura Linney
Emma Thompson
Alan Rickman
Rowan Atkinson
DREHBUCH:
Richard Curtis
KAMERA:
Michael Coulter
SCHNITT:
Nick Moore
TON:
Glenn Freemantle
MUSIK:
Craig Armstrong
AUSSTATTUNG:
Jim Clay
KOSTÜME:
Joanna Johnston

       
  Love Happens
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. November 2009]
       
 

Ein Film von Brandon Camp • Burke Preston (Aaron Eckhart) weiss auf alle Fragen eine Antwort. Zumindest wenn man den Millionen von Fans glauben darf, die gierig seine Ratgeberbücher verschlingen und für teures Geld seine Selbsthilfeseminare besuchen, in der Hoffnung, ihre Ängste loszuwerden und den Weg zur ewigen Glücksseligkeit zu finden. Dieser selbstsichere Karrierist verliebt sich ausgerechnet in die hoffnungslos romantische und etwas schüchterne Blumenverkäuferin Eloise (Jennifer Aniston). Als es aber zum ersten Date kommt, ist der sonst so eloquente Burke plötzlich sprachlos und gehemmt. Was ist los? Warum bricht dem Anti-Angst-Trainer plötzlich selbst der Angstschweiss aus? Es scheint so, als wäre es nun an Eloise, dem so erfolgsverwöhnten Burke etwas beizubringen: Eine Lektion in Sachen Liebe...

 

REGIE:
Brandon Camp
PRODUKTION:
Mary Parent
Scott Stuber
Mike Thompson
CAST:
Jennifer Aniston
Aaron Eckhart
Martin Sheen
Sasha Alexander
Judy Greer
DREHBUCH:
Brandon Camp
Mike Thompson
KAMERA:
Eric Alan Edwards
SCHNITT:
Dana E. Glauberman
TON:
Perry Robertson
Scott Sanders
MUSIK:
Christopher Young
AUSSTATTUNG:
Sharon Seymour
KOSTÜME:
Trish Keating

       
  Love in the Time of Cholera
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Februar 2008]
       
 

Nach dem Roman von Gabriel García Márquez • 51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage wartet Florentino Ariza auf Fermina Daza. Schon als 18 jähriger Telegraphist hat er sich unsterblich in sie verliebt, in ihren stolzen Gang und den schweren Zopf auf ihrem Rücken. In poetischen Briefen har er um sie geworben, für kurze Zeit ihre Aufmerksamkeit gewonnen, und sie dann an Juvenal Urbino verloren. Doch nie hat er aufgehört sie zu lieben.

In ihrer mehr als fünfzigjährigen Ehe mit Doktor Juvenal Urbino, einem hochgeachteten Arzt, hat Fermina Daza ein grossbürgerliches Leben geführt. Während beide in der Stadt an der kolumbianischen Karibikküste Mode und Fortschritt bestimmen, das neue Jahrhundert mit einer spektakulären Ballonfahrt begehen, bringt es Florentino Ariza bis zum Direktor der Karibischen Flussschifffahrtsgesellschaft. Als unermüdlicher Don Juan lebt er ganz nach der Devise „untreu, aber nicht treulos“. Während er „25 Hefte mit 622 Eintragungen über dauerhaftere Liebschaften führt“, lieb er im Grunde seines Herzens nur die eine Frau, auf die er Zeit seines Lebens gewartet hat. Als Doktor Urbino bei einem tragischkomischen Unfall zu Tode kommt, erklärt Florentino Ariza noch am Abend der Beerdigung Fermina Daza erneut seine Liebe.

Gabriel Garcia Marquez komische, ironische, traurige Geschichte von Liebe und Vergänglichkeit ist vom handfest- und dauerhaftrobusten Stoff der grossen Literatur.

 

REGIE:
Mike Newell
PRODUKTION:
Scott Steindorff
CAST:
John Leguizamo
Liev Schreiber
Javier Bardem
Benjamin Bratt
Laura Harring
DREHBUCH:
Ronald Harwood
KAMERA:
Affonso Beato
SCHNITT:
Mick Audsley
TON:
Paul Apted
MUSIK:
Antonio Pinto
AUSSTATTUNG:
Wolf Kroeger
KOSTÜME:
Marit Allen

       
  Love Made Easy
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. September 2006]
       
 

Die Liebe muss siegen • Mit dem langweiligen Leben von fünf Randfiguren ist es schlagartig vorbei, als sich einer von ihnen in eine schöne Unbekannte verliebt. Die Gruppe entschliesst sich alles daran zu setzen, ihrem Freund zu helfen, das Herz seiner Traumfrau zu erobern. Das Unterfangen erweist sich jedoch als schwieriger als gedacht. Denn sie haben nicht nur keine Erfahrung auf diesem Gebiet, es funken ihnen auch noch Stripperinnen, Mafiosi und Babys dazwischen.

 

REGIE:
Peter Luisi
PRODUKTION:
Kristin Holt
Peter Luisi
CAST:
Ralph Gassmann
Melanie Winiger
Eddie Mekka
Martin Landau
Gretchen Becker
Simon Desbordes
DREHBUCH:
Peter Luisi
KAMERA:
Joshua Hess
SCHNITT:
Laura Weiss
TON:
Dana Kopetzky
AUSSTATTUNG:
Zach Bangma
KOSTÜME:
Carla Biggert

       
  Love's Brother
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Juli 2004]
       
 

Von Drehbuchautor und Produzenten von "Shine" • Die Donnini Brüder, die nach dem 2. Weltkrieg ihr Heimatland Italien verlassen haben, leben nun Ende der 50er Jahre in Australien auf dem Land. Die beiden könnten nicht gegensätzlicher sein: Der charmante und gutaussehende Gino (Adam Garcia) verdreht jeder Frau den Kopf, seine Freundin Connie (Silvia de Santis), möchte ihn lieber heute als morgen heiraten, aber der Tradition folgend sollte erst der ältere Bruder Angelo (Giovanni Ribisi) unter die Haube kommen. Der ist zurückhaltend und bodenständig, aber äußerlich nicht gerade ein Adonis. Angelo versucht schließlich sein Glück bei Signora Carmellina (Eleanor Bron), die ihm eine Frau aus Italien vermitteln soll. Aber seine sehnsuchtsvollen Briefe an die potenziellen Anwärterinnen kommen samt Foto immer wieder zurück. Da entschließt er sich, dem Schreiben an die sanfte Rosetta (Amelia Warner) das Konterfei seines Bruders beizulegen. Mit durchschlagendem Erfolg: das Mädchen aus Süditalien verliebt sich augenblicklich in das Bild des Unbekannten und macht sich auf den Weg nach Australien. Bei der Ankunft erwartet sie Angelo, ein Schock für Rosetta. Sie will Gino und keinen anderen. Der kriegt zwar Herzklopfen bei ihrem Anblick und schmilzt bei dem bezaubernden Mona-Lisa-Lächeln dahin, hält aber loyal zu seinem Bruder. Um dem Chaos zu entgehen und keinen Unfrieden zu stiften, entscheidet sich Rosetta traurig zur Rückkehr. Die Schiffspassage wird gebucht doch ihre Reise wird sie nicht alleine antreten ...

 

REGIE:
Jan Sardi
PRODUKTION:
Sarah Radclyffe
Jane Scott
CAST:
Giovanni Ribisi
Adam Garcia
Amelia Warner
Silvia De Santis
Eleanor Bron
John Bluthal
Joe Petruzzi
DREHBUCH:
Jan Sardi
KAMERA:
Andrew Lesnie
SCHNITT:
Veronika Jenet
TON:
Bernard O'Reilly
MUSIK:
Stephen Warbeck
AUSSTATTUNG:
Paul Heath
KOSTÜME:
Anna Borghesi

       
  Lovers (dogma#5)
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. März 2000]
       
 

Von Jean-Marc Barr • 'Die junge Buchhändlerin Jeanne (Elodie Bouchez) verliebt sich Hals über Kopf in den aus Jugoslawien geflüchteten Maler Dragan (Sergej Trifunovic), und vom ersten Tag an dreht sich ihr ganzes Leben nur noch um ihn. Die beiden begegnen sich mit soviel Hingabe, dass Jeannes verlotterte Wohnung und Dragans ungeheiztes, heruntergekommenes Atelier einem nach einer Weile vorkommen wie kuschelige Liebesnester.

Könnte alles so schön sein - doch Jeanne ist dem hier weit verbreiteten Trugschluss aufgesessen, Menschen könnten sich einfach aussuchen, wo sie leben wollen. Dragan ist lllegaler und soll ausgewiesen werden, also muss sie ihn verstecken.

Zwischen den beiden entwickelt sich nach und nach so eine Art 'unerträgliche Leichtigkeit des Seins' mit vertauschten Geschlechterrollen; Dragan irrt durch die Welt wie ein verlorenes Kind, und daran, dass sie jetzt für jemanden verantwortlich ist, muss sich Jeanne erst gewöhnen.

Während 'Das Fest' oder 'ldioten' einen gerade dann am meisten quälen, wenn sie die Welt so abbilden, wie sie ist, erlaubt sich Jean-Marc Barr in LOVERS ein paar romantische Freiheiten, die einen auf ganz andere Weise berühren wie die anderen Dogma Filme. Vor allem aber lebt die Geschichte von ihrem unbeirrbaren Glauben an die Liebe; und dafür kann die Wirklichkeit ohnehin kein Massstab sein.'

 

REGIE:
Jean-Marc Barr
PRODUKTION:
Pascal Arnold
Jean-Marc Barr
CAST:
Elodie Bouchez
Sergej Trifunovic
Geneviève Page
Dragan Nicolic
Thibault de Montalembert
DREHBUCH:
Pascal Arnold
Jean-Marc Barr
KAMERA:
Jean-Marc Barr
SCHNITT:
Brian Schmitt
MUSIK:
Irina Decermic
Michko Plavi
AUSSTATTUNG:
Françoise Rabut

       
  Lucky Break
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Dezember 2001]
       
 

Vom 'Full Monty'-Regisseur • Jimmy (JAMES NESBITT) ist zwar professioneller Verbrecher, hat aber in Wirklichkeit kein allzu grosses Talent dafür. Kein Wunder also, dass sein grosser geplanter Banküberfall völlig in die Hose geht und ihm einen fünfjährigen, staatlich sanktionierten Zwangsurlaub beschert. Der kommt Jimmy denkbar ungelegen. Da gibt's nur eins: Er muss schnellstmöglich wieder raus. Jimmy überredet seine Knastbrüder, ein Musical einzustudieren, um während der Premiere zu türmen. Dass es schwieriger als erwartet ist, harten Männern das Singen und Tanzen beizubringen, ist nur eins der Probleme, die Jimmy auf seinem Weg in die ersehnte Freiheit zu bewältigen hat. Zu allem Übel verliebt es sich auch noch in die Gefängnis-Psychologin Annabel (OLIVIA WILLIAMS)...

LUCKY BREAK ist eine Regiearbeit von Peter Cattaneo der vor drei Jahren mit THE FULL MONTY eine der erfolgreichsten Komödien der 90er Jahre gedreht hat.

 

REGIE:
Peter Cattaneo
PRODUKTION:
Barnaby Thompson
Peter Cattaneo
CAST:
James Nesbitt
Olivia Williams
Christopher Plummer
Timothy Spatt
Bill Nighy
Lennie James
Ron Cook
DREHBUCH:
Ronan Bennett
KAMERA:
Alwin Kuchler
SCHNITT:
David Gamble
MUSIK:
Anne Dudley

       
  Lulu und Jimi
 
       
 

Ein Film von Oskar Roehler • Es ist die Zeit des Rock'n'Roll in Deutschland - Lebenslust und Rebellion liegen in der Luft. Lulu(Jennifer Decker), die Tochter einer bankrotten Fabrikantenfamilie, verliebt sich in den gutaussehenden, aber mittellosen Schwarzen Jimi (Ray Fearon). Die konservative kleinstädtische Umgebung ist entsetzt, vor allem Lulus Mutter (Katrin Sass) versucht die reaktionären Kräfte ihrer Freunde gegen die unerwünschte Liebe zu mobilisieren: Sie setzt den Chauffeur Schultz (Udo Kier) und den Arzt von Oppeln (Hans-Michael Rehberg) auf die beiden an, um das Glück mit allen Mitteln zu verhindern. Aber Lulu und Jimi lassen sich durch Nichts und Niemanden aufhalten! Sie leben ihre Liebe auf der Flucht, den Verfolgern immer einen Schritt voraus. Bis sie in eine Falle geraten...

 

REGIE:
Oskar Roehler
PRODUKTION:
Uwe Schott
Gabriela Sperl
CAST:
Udo Kier
Jennifer Decker
Ulrich Thomsen
Alexander Beyer
Ray Fearon
Katrin Sass
Bastian Pastewka
Torben Liebrecht
DREHBUCH:
Oskar Roehler
KAMERA:
Wedigo von Schultzendorff
SCHNITT:
Bettina Böhler
TON:
Alexander Buck
AUSSTATTUNG:
Eduard Krajewski
KOSTÜME:
Esther Walz

       
  M. Butterfly
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Dezember 1993]
       
 

Ein Film von David Cronenberg • René Gallimard (Jeremy Irons), ein französischer Diplomat in Peking, verliebt sich in Song Liling, eine Sängerin der Peking-Oper, die er seine Butterfly nennt. In Wahrheit ist Song ein Mann (John Lone) und zudem Spion der kommunistischen Partei. Als Gallimard nach Paris zurückkehrt, taucht Song bei ihm auf. Die Liebes- und Spionagegeschichte geht weiter, bis sie ein schreckliches Ende nimmt. Ein dürftiger, an den Haaren herbeigezogener und unglaubwürdiger Plot? So wurde der Film von Kritik und Publikum einhellig aufgenommen bzw. abgelehnt. Er lässt aber eine andere Lesart zu, verlangt geradezu danach. Diese andere, konsequent verkannte Lesart soll skizziert werden. Denn die Rezeptionsgeschichte des Films schreibt seine Geschichte fort: M Butterfly ist ein Film über Verleugnung und ist zu einem verleugneten Film geworden.

 

REGIE:
David Cronenberg
PRODUKTION:
Gabriella Martinelli
CAST:
Jeremy Irons
John Lone
Barbara Sukowa
Ian Richardson
Annabel Leventon
DREHBUCH:
David Henry Hwang
KAMERA:
Peter Suschitzky
SCHNITT:
Ronald Sanders
TON:
David Evans
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Carol Spier
KOSTÜME:
Denise Cronenberg

       
  Mädchen Mädchen!
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Mai 2001]
       
 

Trübsal ist nicht das einzige was man blasen kann ... • Drei Freundinnen haben ein Problem. Mit ihrem ersten Orgasmus will und will es einfach nicht klappen. Andere Mädchen wie die attraktive Chayenne (ARZU BAZMAN) scheinen dagegen wahre Meister in der Kunst der Liebe zu sein. Bei einem Volleyballmatch hören Inken (DIANA AMFT), Victoria (FELICITAS WOLL) und Lena (KAROLINE HERFURTH) betreten, wie Chayenne mit ihren multiplen Orgasmen angibt.

Höchste Zeit, dass die Drei sich ernsthaft auf die Suche nach den Wonnen vollkommener Gluckseligkeit machen. Denn Eins glauben Inken, Victoria und Lena mit Sicherheit zu wissen: Ein Orgasmus setzt Glückshormone frei und ist damit der Schlüssel zu jeglichem Erfolg. Doch wie kommt man zum Höhepunkt, wenn der eigene Freund nur an sich selbst denkt und von weiblichen Wünschen nichts wissen will?

Also macht Inken Schluss mit Tim (FREDERIC WELTER) und gibt eine Kontaktanzeige auf. Victoria flirtet übers Internet und Lena verliebt sich unsterblich in Nick (ANDREAS CHRIST), den Schwarm aller Mädchen. Ein turbulenter Sommer beginnt...

Mit MÄDCHEN MÄDCHEN inszenierte der 27 jährige Dennis Gansel ('Das Phantom') eine freche und frische Komodie über drei Freundinnen, die endlich guten Sex haben wollen. Die lebensnahen Dialoge, ein blendend aufspielendes Ensemble an Jungdarstellern und jede Menge Situationskomik machen Gansels Kino-Debut zu einem Shick glänzender Kino-Unterhaltung voller Tempo, Witz und Esprit.

 

REGIE:
Dennis Gansel
PRODUKTION:
Molly von Fürstenberg
Harald Kügler
Viola Jäger
Tina Fauvet
CAST:
Diana Amft
Felicitas Woll
Karoline Herfurth
Andreas Christ
Max Riemelt
Martin Reinhold
Frederic Welter
DREHBUCH:
Maggie Peren
Christian Zübert
KAMERA:
Axel Sand
SCHNITT:
Anne Christine Loewer
MUSIK:
Tobias Neumann
Martin Probst
AUSSTATTUNG:
Ingrid Henn

       
  Made of Honor
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Mai 2008]
       
 

Verliebt in die Braut • Das Leben meint es gut mit Tom (PATRICK DEMPSEY): Er ist sexy, erfolgreich und ein Frauenschwarm par excellence. Die einzige Konstante in seinem Leben ist Hannah (MICHELLE MONAGHAN), mit der er seit Jahren eng befreundet ist – allerdings rein platonisch. Während Herzensbrecher Tom ein Date nach dem anderen hat, wartet Hannah noch auf “Mr. Right” und eine Traumhochzeit. Ausgerechnet als Tom endlich merkt, dass oberflächliche Beziehungen nicht alles sind, verlobt sich Hannah völlig überraschend mit einem attraktiven und wohlhabenden Schotten. Sie möchte, dass Tom ihre "Brautjungfer" wird. Tom willigt widerwillig ein, doch nur, um alles daran zu setzen, die Hochzeit zu verhindern und am Ende doch noch Hannahs Herz für sich zu gewinnen...

 

REGIE:
Paul Weiland
PRODUKTION:
Neal H. Moritz
CAST:
Michelle Monaghan
Patrick Dempsey
Busy Philipps
Kelly Carlson
Kevin McKidd
Sydney Pollack
Kathleen Quinlan
Sarah Wright
Mary Birdsong
DREHBUCH:
Harry Elfont
Deborah Kaplan
Adam Sztykiel
KAMERA:
Tony Pierce-Roberts
SCHNITT:
Richard Marks
TON:
D. Chris Smith
MUSIK:
Rupert Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Kalina Ivanov
KOSTÜME:
Penny Rose

       
  Madly in Love
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. März 2010]
       
 

Ein Film von Anna Luif • Alles ist bereit, das grosse Fest geplant. Devan will Nisha heiraten – jetzt ist die Schönheit aus Sri Lanka unterwegs in die Schweiz. Die beiden kennen sich bislang nur via Skype. Der cool-hippe Rapper Siva versteht seinen braven Cousin nicht und zieht ihn ständig auf. Umso mehr freut sich Devans Vater, er kann den grossen Tag kaum erwarten.

Doch kurz vor der Hochzeit lernt Devan die attraktive, selbstbewusste Leo kennen. Zum ersten Mal im Leben fühlt er sich von einer Frau verstanden – und verliebt sich unsterblich. Verwirrt und aufgeregt zugleich, ist Devan hin- und hergerissen zwischen wahrer und versprochener Liebe…

 

REGIE:
Anna Luif
CAST:
Laura Tonke
Stefan Kollmuss
Murali Perumal
Monica Amgwerd
Sugeetha Srividdunupathy
Muraleetharan Sandrasegaram
DREHBUCH:
Elke Rössler
KAMERA:
Stephan Schuh

       
  Madrigal
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Dezember 2007]
       
 

Ein Film von Fernando Pérez • Was ist die Wirklichkeit? Was ist die Fiktion? Und wo genau verlaufen die Grenzen zwischen dem, was ist und dem, was man sich denkt. In seinem neusten Spielfilm MADRIGAL versucht der Kubaner Fernando Pérez (La vida es silbar, Suite Habana), eine Geschichte zu erzählen, in der die Wirklichkeit sich in der Fiktion auflöst und umgekehrt. Ein Traumgedicht ans Theater und ans Leben und an den Bereich, der dazwischen steht und uns schweben lässt. Die Handlung spielt im Havanna von heute, wo eine Zuschauerin sich in einen Schauspieler verliebt. Und umgekehrt. Die beiden suchen sich, sind von einander magisch angezogen.

Fernando Pérez, der wichtigste und erfolgreichste Filmschaffende aus Kuba, hat diesen Film dem Franzosen René Clair gewidmet. Dieser hatte 1955 seinen Film LES GRANDES MANOEUVRES gedreht, in dem Gérard Philipe als junger Offizier darum wettet, dass er das Herz von Michèle Morgan gewinnen wird, der schönsten und geheimnisvollsten Frau der ganzen Stadt. Was als das Spiel eines Charmeurs beginnt, entwickelt sich zu einer Leidenschaft auf beiden Seiten, endet aber dramatisch, als die Frau von der ursprünglichen Täuschung erfährt. Gérard Philipe aber liebt sie inzwischen tatsächlich. Er bittet die erzürnte Geliebte um Verzeihung. Als Zeichen ihrer Gnade solle sie das Fenster öffnen, wenn er bei der Parade an ihrem Haus vorüberzieht. Doch das Fenster bleibt geschlossen.

René Clair hatte einen anderen Schluss vorgesehen, der nicht realisiert worden ist, weil die Produzenten ihn als zu tragisch empfanden. Mit MADRIGAL rettet Pérez das Ende in einer Liebesgeschichte, die im Havanna der Gegenwart spielt und von der Leidenschaft handelt, ja die Leidenschaft umsetzt.

 

REGIE:
Fernando Pérez
PRODUKTION:
Camilo Vives
José María Morales
CAST:
Carlos Enrique Almirante
Liety Chaviano
Luis Alberto García
Carla Sánchez
Yailene Sierra
DREHBUCH:
Eduardo del Llano
Fernando Pérez
KAMERA:
Raúl Pérez Ureta
SCHNITT:
Julia Yip
TON:
Raúl Amargot
MUSIK:
Edesio Alejandro

       
  Männerherzen
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von Simon Verhoeven • Fünf Prototypen des "starken Geschlechts" auf der Suche nach der großen Liebe und ein wenig Glück in einer Zeit, in der Männer längst nicht mehr genau wissen, was es heißt, "ein Mann" zu sein und was Frauen eigentlich von ihnen erwarten. Der sympathische Chaot Philipp (Maxim Mehmet) steht beruflich vor dem Aus, als ihm Gelegenheitsfreundin Nina (Jana Pallaske) eröffnet, dass er Vater wird. Seinem Freund Niklas (Florian David Fitz) dagegen, einem erfolgreichen Werber, scheint alles zu gelingen, Ehe und Eigenheim warten. Wenn da nicht diese Panik wäre, sich festzulegen... Musikproduzent und Womanizer Jerome (Til Schweiger) stellt sich diese Frage erst gar nicht – für ihn ist das Leben ein einziger Rausch. Nur der unglaublich betreuungsintensive Schlagerstar Bruce (Justus von Dohnányi) kann ihn aus der Fassung bringen. Während der verlassene U-Bahn-Führer Roland (Wotan Wilke Möhring) mit allen Mitteln um seine Ex-Frau kämpft, verzweifelt Günther (Christian Ulmen) fast an seiner Einsamkeit. Da ist schon die Frage an der Supermarktkasse, ob er Treueherzen sammelt, ein echter Hoffnungsschimmer.
"Love is a battlefield" – aber gibt es ein schöneres Gefühl als Verliebtsein? Fünf Lebensentwürfe, die turbulent aufeinander prallen, fünf Wahrheiten, die berühren. Zum Glück sitzt dicht unterm Herzen auch das Zwerchfell...
Männer haben’s schwer, nehmen’s leicht.

 

REGIE:
Simon Verhoeven
PRODUKTION:
Quirin Berg
Max Wiedemann
CAST:
Florian David Fitz
Nadja Uhl
Wotan Wilke Möhring
Til Schweiger
DREHBUCH:
Simon Verhoeven
KAMERA:
Jo Heim
SCHNITT:
Stefan Essl

       
  Manuale d'amore
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. April 2005]
       
 

Das Handbuch der Liebe • MANUALE D’AMORE erzählt die Liebesgeschichen von vier Paaren.

Es sind die Geschichten ihrer Liebe in allen Facetten, angefangen vom "Verliebt sein", den "Krisen", "Betrügereien" und "des Verlassens werden".
Diese vier Episoden reichen sich die Hand wie der Stab beim Staffettenlauf.
Die vier Geschichten sind im gleichen Augenblick alltäglich und doch speziell, gefühlvoll und ironisch, romantisch und witzig.

 

REGIE:
Giovanni Veronesi
PRODUKTION:
Maurizio Amati
Aurelio De Laurentiis
CAST:
Carlo Verdone
Silvio Muccino
Luciana Littizzetto
Sergio Rubini
Margherita Buy
Jasmine Trinca
DREHBUCH:
Vincenzo Cerami
Ugo Chiti
Giovanni Veronesi
KAMERA:
Giovanni Canevari
SCHNITT:
Claudio Di Mauro
MUSIK:
Paolo Buonvino
AUSSTATTUNG:
Luca Gobbi
KOSTÜME:
Gemma Mascagni

       
  Maria, ihm schmeckt's nicht
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. August 2009]
       
 

Ein Film von Neele Vollmar • Der junge Deutsche Jan (Christain Ulmen) verliebt sich in die Halbitalienerin Sara (Mina Tander) - und bekommt es mit ihrer kompletten italienischen Sippe zu tun. Vor allem Antonio (Lino Banfi), Jans redseliger Schwiegervater in spe, macht dem jungen Helden zu schaffen. Der will nämlich unbedingt, dass die Hochzeit in der alten Heimat stattfindet. Ein italienisches Abenteuer beginnt ...

 

REGIE:
Neele Vollmar
PRODUKTION:
Mario Mazzarotto
CAST:
Christian Ulmen
Lino Banfi
Mina Tander
Maren Kroymann
Peter Prager
DREHBUCH:
Daniel Speck
Jan Weiler
KAMERA:
Torsten Breuer
SCHNITT:
Bernd Schlegel
TON:
Frank Heidbrink

       
  Marmaduke
  [Arena 9 • 13.30 D • 10/6 J]
       
 

Ein Film von Tom Dey • Marmaduke, die weltweit beliebteste Deutsche Dogge, macht den Sprung von der berühmten Comicserie (erschienen in 600 Zeitschriften in über 20 Ländern) auf die ruhmreiche Kinoleinwand. In dieser Familienkomödie führt der riesige und tollpatschige Schosshund mit der Familie Winslow, bestehend aus Papa Phil, seiner Frau Debbie, deren drei Kindern und dem Katzenfreund Carlos, ein ruhiges Leben. Als Phil jedoch mit seinem Klan von Kansas nach Kalifornien umzieht, gerät das Leben von Marmaduke völlig aus den Fugen. Er wird in die ständigen Revierkämpfe zwischen Mischlingen und Rassehunden verwickelt, muss seine reinrassige Traumhündin umwerben und fällt bei seinen neuen vierbeinigen Freunden und seiner gekränkten Familie in Ungnade.

 

REGIE:
Tom Dey
PRODUKTION:
John Davis
Tom Dey
DREHBUCH:
Tim Rasmussen
Vince Di Meglio
KAMERA:
Greg Gardiner
SCHNITT:
Don Zimmerman
MUSIK:
Christopher Lennertz
AUSSTATTUNG:
Sandy Cochrane
KOSTÜME:
Karen L. Matthews

       
  Married Life
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juli 2008]
       
 

Ein Film von Ira Sachs • Eines Tages gesteht der verheiratete und gut situierte Geschäftsmann Harry Allen (CHRIS COOPER) seinem alten Freund Richard (PIERCE BROSNAN), dass er sich in eine viel jüngere, wasserstoffblonde Frau verliebt habe. Kay (RACHEL McADAMS) sei ihr Name, und ihr Gatte im Krieg verschollen. Richard, der noch nie viel von der Ehe hielt, schlägt seinem Freund vor, sich die aparte Blondine als Geliebte zu halten. Doch davon will der ehrenwerte Harry nichts wissen. Aber auch eine Trennung von seiner fürsorglichen Ehefrau Pat (PATRICIA CLARKSON) kommt nicht in Frage – so etwas würde ihr das Herz brechen.

Während Harry verzweifelt nach einer Lösung für sein emotionales Dilemma sucht, macht sich sein eifersüchtiger Freund an die schöne Kay heran. Aber auch Pat umgibt ein pikantes Geheimnis, von dem Harry nichts ahnt. Doch bald sieht er die Lösung für seine prekäre Situation: um Pat alles Leiden ersparen zu können, muss er lediglich seine Gattin vom Diesseits ins Jenseits befördern...

 

REGIE:
Ira Sachs
PRODUKTION:
Steve Golin
Sidney Kimmel
Jawal Nga
Ira Sachs
CAST:
Pierce Brosnan
Chris Cooper
Patricia Clarkson
Rachel McAdams
David Richmond-Peck
DREHBUCH:
Ira Sachs
Oren Moverman
KAMERA:
Peter Deming
SCHNITT:
Affonso Gonçalves
TON:
Damian Volpe
MUSIK:
Dickon Hinchliffe
AUSSTATTUNG:
Hugo Luczyc-Wyhowski
KOSTÜME:
Michael Dennison

       
  Martha meet Frank, Daniel & Laurence
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. August 1998]
       
 

London, heute. • Drei Männer - Frank (RUFUS SEWELL), Daniel (TOM HOLLANDER) und Laurence (JOSEPH FIENNES) - begegnen einer Frau: Martha (MONICA POTTER). Und jeder der drei verliebt sich in die attraktive Amerikanerin.

Die Geschichte hat allerdings einen erheblichen Haken: Frank, Daniel und Laurence sind nämlich Freunde. So richtig alte Kumpels mit richtig alten Kumpelreibereien. Nichts, was sie bisher nicht stets hinbiegen konnten. Doch die Begegnung mit Martha lässt für keinen von ihnen die Dinge so, wie sie einmal waren. Und Martha? Die ahnt gar nicht, in was sie da hineingeraten ist. Sie wollte einfach nur L.A. hinter sich lassen und in London noch einmal von vorn anfangen. . .

Martha trifft Frank, Daniel und Laurence:

MARTHA - hat in L.A. nur einen 2,80-Doliar-die-Stunde-Job und ein Apartement in einer äusserst kriminellen Nachbarschaft zu verlieren. Also investiert sie ihr letztes Geld in ein One-Way-Ticket nach London. Schliesslich kann man in jeder Stadt der Welt ein Niemand sein.

FRANK - ein ehemaliger Kinder-Schauspieler ohne Engagement, ohne Selbstwertgefühl und mit einem Alkoholproblem, schwankt zwischen Grössenwahn und totaler Depression durch sein Leben. Als Loser liegt er ständig im Clinch mit dem Erfolgsmensch Daniel.

DANIEL - ist der'Hot Shot' aus der Musikbranche, eine grosse Nummer mit grossem Geld, hübschen Frauen - und einem tiefen Gefühl von innerer Leere. Er wird von Frank gleichzeitig beneidet und verabscheut.

LAURENCE - ist der Freund mit dem Helfer-Syndrom, der eigene Bedürfnisse stets hintenan stellt. Eine fatale Angewohnheit, wenn es beispielsweise um die Liebe seines Lebens geht. Ansonsten weist er ältliche Engländerinnen in die Geheimnisse des Bridge-Spiels ein.

Laurence (JOSEPH FIENNES) weiss nicht weiter. Er sucht Rat, und er muss reden. Nur aus diesem Grund zieht es ihn in den frühesten Morgenstunden zu seinem wildfremden Nachbarn und Psychiater (RAY WINSTONE). Der schnürt den Morgenmantel enger, nimmt sich einen Kaffee und hört zu. Laurence erzählt von den Ereignissen der letzten drei Tage, von einer verwickelten Geschichte um drei alte Freunde und eine Frau, die das Schicksal in ihrer aller Leben spielte - und davon, dass nach drei Tagen und dieser einen Frau nichts mehr ist, wie es einmal war ...

 

REGIE:
Nick Hamm
PRODUKTION:
Grainne Marmion
Lesley Stewart (co)
CAST:
Monica Potter
Rufus Sewell
Tom Hollander
Joseph Fiennes
Ray Winstone
DREHBUCH:
Peter Morgan
KAMERA:
David johnson B.S.C.
SCHNITT:
Michael Bradsell
MUSIK:
Ed Shearmur
AUSSTATTUNG:
Max Gottlieb

       
  Märzmelodie
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 2008]
       
 

Die Sprache der Gefühle ist das Singen von Liedern. • Anna (Alexandra Neldel) ist Grundschullehrerin und ein nervliches Wrack. Die Schüler machen mit ihr, was sie wollen. Thilo (Jan Henrik Stahlberg) ist Schauspieler hauptsächlich allerdings auf seiner Visitenkarte. Um Geld zu verdienen, verkauft er in einem Callcenter Wein, oder besser: er versucht es. Eines Tages spielen die gemeinsamen Freunde Valerie (Inga Busch) und Moritz (Gode Benedix) Schicksal und bringen die beiden zusammen. Doch auch das läuft schief: Anna bekommt einen kleinen Nervenzu-sammenbruch und Thilo verliebt sich! Hals über Kopf! Sie müssen jedoch erst ihre eigenen Probleme lösen, ihrer Wirklichkeit ins Auge sehen, sich eingestehen, dass sie etwas in ihrem Leben verändern müssen. Und so ganz allmählich machen sich Anna und Thilo auf den Weg zu sich selbst und zueinander, denn mit Liebe und Musik schreibt das Leben die schönsten Geschichten...

Jeder hat sie, die Szenen und Situationen seines Lebens, die er mit einer besonderen Musik, einer Melodie verbindet. Die erste Liebe, die Trennung, Siege, Krisen und Niederlagen und die Songs dazu. Regisseur Martin Walz hat die Lieder in Gedanken konsequent weitergeführt und lässt seine Figuren im Film nun nicht nur reden, sondern auch singen.
Er hat mit MÄRZMELODIE ein völlig neues Filmgenre kreiert: kein klassisches Musical mehr, sondern eine "Melodische Liebeskomödie". Die Protagonisten interpretieren in jeder Situation die passenden Lieder. Das Besondere daran: Sie singen nicht selbst, sondern die Originalsongs von deutschen Rockgrößen wie Udo Lindenberg, Rio Reiser oder Element of Crime werden den Darstellern in den Mund gelegt. Die Liedtexte passen, als wären sie Teil des ganz normalen Dialogs. Sie fügen sich nahtlos in das Gespräch, als würden sie gerade hier entstehen oder seien nur für diesen einen Moment gemacht.

 

REGIE:
Martin Walz
PRODUKTION:
Manuela Stehr
CAST:
Jan Henrik Stahlberg
Alexandra Neldel
Gode Benedix
Gedeon Burkhard
Jana Pallaske
DREHBUCH:
Lars Hoeppner
Martin Walz
KAMERA:
Matthias Fleischer
SCHNITT:
Simone Klier
TON:
Detlev Fichtner
AUSSTATTUNG:
Anina Diener
KOSTÜME:
Gabriele Binder
Najad Kirchberger

       
  Matrimonio alle Bahamas
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2008]
       
 

Ein Film von Claudio Risi • Valentina Colombo (Lucrezia Piaggio), una bella ragazza neo laureata in economia, vince una borsa di studio di un anno per l'Università di Miami e parte accompagnata da suo padre Cristoforo (Massimo Boldi), un simpatico milanese che fa il tassista a Roma. Al suo rientro nella capitale, Cristoforo trova in casa, agli arresti domiciliari per tentata rapina, suo cognato Oscar (Enzo Salvi) con la fidanzata Lory (Loredana De Nardis), ai quali sua moglie Rosy (Anna Maria Barbera) non ha saputo rifiutare un rifugio. A Miami, Valentina s'innamora di Bob (Donald French), un compagno di università italo-americano. Il ragazzo, seriamente innamorato di lei, decide farle conoscere i suoi genitori: il padre, Al Di Giacomo (Biagio Izzo) ricco agente di borsa e la madre Patricia, (Victoria Silvstedt) una snob fissata con lo shopping. Pensando alle differenze sociali, evidenti fra le famiglie, Valentina inizia a dubitare del loro futuro insieme, ma prontamente Bob la rassicura chiedendole di sposarlo. Quando la notizia arriva a Roma, la famiglia e gli amici di Valentina rimangono senza parole, soprattutto nello scoprire che sono stati tutti invitati alle Bahamas per il matrimonio, spese a carico di Mr. Di Giacomo. All'aeroporto, Valentina presenta a tutti il suo fidanzato e insieme vanno allo sfarzoso hotel, trasportati da due lussuose limousine. I Di Giacomo e i Colombo si incontrano per la prima volta. Le due famiglie si trovano così a confrontarsi su stili e modi di vita completamente diversi: la famiglia americana, ricca e snob disdegna e deride la famiglia di Valentina, una tribù di italiani medi, semplici, pasticcioni ma dal cuore tenero. Le differenze sociali, i diversi modi di vivere la vita sembrano insormontabili anche per i due ragazzi e il loro amore comincia a vacillare ma... non mancheranno situazioni, incroci e sorprese degni delle migliori pagine di genere.

 

REGIE:
Claudio Risi
CAST:
Bruno Arena
Raffaello Balzo
Anna Maria Barbera
Massimo Boldi
Everlayn Borges
DREHBUCH:
Carlo Vanzina
Enrico Vanzina
MUSIK:
Riccardo Eberspacher

       
  Mäusejagd auf der Titanic
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Februar 2001]
       
 

The Legend of Titanic • Der Mäusegrossvater Gramps, der die sagenhafte Fahrt der 'Titanic' miterlebt hat, erzählt seinen Enkelkindern die Geschichte, wie sie niemand kennt!

Gramps, damals natürlich noch eine unerschrockene, abenteuerlustige Maus, geht mit vielen anderen Mäusefamilien an Bord des riesigen Ozeandampfers. Neugierig beobachtet er, was um ihn herum geschieht:

Unter den - menschlichen - Passagieren sind der Duke und seine bezaubernde Tochter Elizabeth, die nach dem Willen ihrer herrischen Stiefmutter Rachel den gemeinen Reeder Maltravers heiraten soll. Der Duke ahnt nicht, dass Maltravers Elizabeth nur heiraten will, um als Brautgabe die Walfangrechte zu erhalten. Maltravers will alle Wale des Nordmeeres ausrotten!

Doch Elizabeth will Maltravers unter keinen Umständen heiraten, sie hat sich gleich auf den ersten Blick in den charmanten Zigeunerprinzen Juan verliebt, der ihre Gefühle stürmisch erwidert.

Als der Duke der Verlobung seiner Tochter mit Juan zustimmt und sich weigert, die Walfangrechte an Maltravers abzutreten, führt dieser seinen heimtückischen Plan aus. Der Hai Iceteeth soll die 'Titanic' zum Kentern bringen. So werden die Wale angelockt, die mit Sicherheit versuchen werden, die Menschen zu retten. Iceteeth überredet die naive Riesenkrake Weissenegger, aus Spass Eisberge auf die 'Titanic' zu werfen...

 

REGIE:
Kim J. OKOrlando Corradi
DREHBUCH:
Clelia Castelado
Loris Peota
SCHNITT:
Emanuele Foglietti
MUSIK:
Gianni Sposito

       
  Me, Myself & Irene
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2000]
       
 

Gentle .. Mental • Dürfen wir Ihnen Charlie Baileygates (Jim Carrey) vorstellen, einen Veteranen der Polizei von Rhode Island. Charlie ist Ihr Freund und Helfer par excellence, zuverlässig und hingebungsvoller Vater von drei prächtigen Söhnen.

Zu schade, dass Charlie unter einer gespaltenen Persönlichkeit leidet und wenn er mal vergisst seine Medikamente zu nehmen , dann...

Dürfen wir Ihnen Hank Baileygates (Jim Carrey) vorstellen, Charlies hyper-aggressives Alter-ego. Hank hat ein schmutziges Mundwerk, säuft wie ein Loch, schlägt gerne Schädel ein und steht auf richtig dreckigen Sex.

Charlie und Hank haben rein gar nichts gemeinsam... mit der Ausnahme von Irene Waters (Renée Zellweger), einer hübschen Frau auf der Flucht, in die sich beide verliebt haben. Hank/Charlie befindet sich nun im Krieg - mit sich selbst - um die Zuneigung der verwirrten Irene zu gewinnen.

Die Farrelly-Brüder sind wieder da und treten zum vierten Mal an, mit ihrem ganz besonderen Humor, sämtliche Regeln des guten Geschmacks über Bord zu werfen und dem Publikum mit ME, MYSELF & I eine ganz neue Sicht von Beziehungsproblemen zu präsentieren.

 

REGIE:
Bobby Farrelly
Peter Farrelly
PRODUKTION:
Bradley Thomas
Bobby Farrelly
Peter Farrelly
CAST:
Jim Carrey
Renée Zellweger
Anthony Anderson
Mongo Brownlee
Jerod Mixon
Chris Cooper
Michael Bowman
DREHBUCH:
Bobby Farrelly
Mike Cerrone
Peter Farrelly
KAMERA:
Mark Irwin C.S.C.
SCHNITT:
Christopher Greenbury
MUSIK:
Peter Yorn
Lee Scott
AUSSTATTUNG:
Sidney J. Batholomew Jr.

       
  Meet Joe Black
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Januar 1999]
       
 

Er erwartet Dich • «Meet mit Joe Black» erzählt die Geschichte des Medien-Tycoons William Parrish (Anthony Hopkins), dessen priviligiertes und wohlgeordnetes Leben durch das plötzliche Auftauchen eines rätselhaften jungen Mannes namens Joe Black (Brad Pitt) durcheinandergebracht wird. Der Unbekannte verliebt sich in Parrishs schöne Tochter Susan (Claire Forlani), und für Parrish, Susan und den Rest der Familie sind die Konsequenzen dieser Romanze tiefgreifend, kompliziert und bittersüss - denn Joe Black ist in Wahrheit die Personifizierung des Todes.

«Meet Joe Black» ist das Ergebnis einer 20jährigen Arbeit von Regisseur und Produzent Martin Brest. Inspiriert wurde der Stoff durch eine Figur aus der Filmfassung eines Bühnenstücks von 1920: dem 1934 gedrehten «Death Takes A Holiday». «Den Originalfilm habe ich zum ersten Mal vor über zwanzig Jahren gesehen», erzählt Brest, «und er fesselte mich, ja, verfolgte mich richtiggehend. In dem alten Film gab es eine Andeutung an eine wirklich grossartige Geschichte, die man nur erst einmal entdecken musste. Wir mussten aber ganz von vorn anfangen, denn anstatt nur einfach ein Remake zu drehen, wollte ich ein einzelnes Element näher ausleuchten, das mein Interesse geweckt hat

 

REGIE:
Martin Brest
PRODUKTION:
Martin Brest
CAST:
Brad Pitt
Anthony Hopkins
Claire Forlani
Marcia Gay Harden
Jeffrey Tambor
Jake Weber
DREHBUCH:
Bo Goldman
Ron Osborne & Jeff Reno
Kevin Wade
KAMERA:
Emmanuel Lubezki
AUSSTATTUNG:
Dante Ferretti

       
  Miami Vice
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. August 2006]
       
 

Jamie Foxx und Colin Farell sind Tubbs und Crockett • Cool, stilsicher und topaktuell: mit Colin Farrell und OSCAR-Preisträger Jamie Foxx ("Ray") in den Hauptrollen adaptiert Meisterregisseur Michael Mann ("Heat", "Collateral") seinen Kulthit aus den 80ern für eine neue Generation. Brilliantes Actionkino!

 

REGIE:
Michael Mann
PRODUKTION:
Pieter Jan Brugge
Michael Mann
CAST:
Colin Farrell
Jamie Foxx
Li Gong
Naomie Harris
Naomie Harris
John Ortiz
Ilan Krigsfeld
Chris Astoyan
DREHBUCH:
Michael Mann
KAMERA:
Dion Beebe
SCHNITT:
William Goldenberg
Paul Rubell
TON:
Elliott Koretz
MUSIK:
Klaus Badelt
John Murphy
Organized Noize
AUSSTATTUNG:
Victor Kempster
KOSTÜME:
Janty Yates

       
  Miffo
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 2004]
       
 

Ein Film von Daniel Lind Lagerlöf • Tobias ist ein frischgebackener junger Priester, der die Welt für alle schöner machen will. Mit viel Energie und gutem Willen übernimmt er eine arme Pfarrei in einem heruntergekommenen, betonierten Vorort. Dort stellt er fest, dass sein Aufwachsen in der gehobenen Mittelklasse ihn nur schlecht auf die dort herrschende harte Realität vorbereitet hat.

Gerade als Tobias Pflichten immer unerträglicher zu werden scheinen und er es bereut, kein Psychologe geworden zu sein, wie es sich seine Eltern gewünscht haben, trifft er eine junge, einzigartige und lebenstüchtige Frau namens Carola. Tobias ist zugleich verliebt und schockiert und zum ersten Mal in seinem Leben fühlt er sich wirklich lebendig.

Dennoch - wie kann etwas, das sich so richtig anfühlt, so falsch sein?

Eine romantische Komödie über das Akzeptieren von Liebe, ganz egal in welcher Form sie sich präsentiert.

 

REGIE:
Daniel Lind Lagerlöf
PRODUKTION:
Daniel Lind Lagerlöf
Susanne Lundqvist
CAST:
Kajsa Ernst
Ingvar Hirdwall
Jonas Karlsson
Livia Millhagen
Fyr Thorvald Strömberg
DREHBUCH:
Malin Lind Lagerlöf
KAMERA:
Olof Johnson
SCHNITT:
Anders Nylander
TON:
Anders Billing
MUSIK:
Paul Bothén
AUSSTATTUNG:
Tina Ewensson
KOSTÜME:
Ulrika Sjöö

       
  Mio fratello è figlio unico
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. März 2008]
       
 

Ein Film von Daniele Luchetti • Zwei ungleiche Brüder, ein charismatischer Beau und ein geborener Rebell, balgen sich mit konträren politischen Posen um eine Frau. Accio ist der jüngere von beiden – und ist aus Prinzip gegen alles. Wenn sein älterer Bruder Manrico (Frauenschwarm Riccardo Scamarcio) sich als Arbeiterführer bewundern lässt, dann wird er eben zum Entsetzen der Familie Faschist und bricht bei jeder Gelegenheit Streit vom Zaun. Bis er, der in Wirklichkeit schüchtern ist, sich in Manricos bildhübsche neue Freundin Francesca (Diane Fleri) verliebt und an seinen politischen Freunden zu zweifeln beginnt – während Manrico immer fanatischer wird ...

Das leidenschaftliche Auf und Ab dieser Hassliebe zweier Brüder umspannt zwei bewegte Jahrzehnte italienischer Geschichte, die 60er und 70er Jahre, untermalt von einem ironisch gebrochenen Soundtrack made in Italy. Gleich fünf Donatellos sahnte MIO FRATELLO È FIGLIO UNICO - MEIN BRUDER IST EIN EINZELKIND bei den italienischen Oscars ab, allen voran der umwerfende Hauptdarsteller Elio Germano als das titelgebende trotzige "Einzelkind" und eine superbe Angela Finocchiaro als herbe Mamma.

 

REGIE:
Daniele Luchetti
PRODUKTION:
Marco Chimenz
Riccardo Tozzi
CAST:
Elio Germano
Riccardo Scamarcio
Angela Finocchiaro
Luca Zingaretti
Anna Bonaiuto
DREHBUCH:
Daniele Luchetti
Sandro Petraglia
Stefano Rulli
KAMERA:
Claudio Collepiccolo
SCHNITT:
Mirco Garrone
TON:
Bruno Pupparo
MUSIK:
Franco Piersanti
AUSSTATTUNG:
Francesco Frigeri
KOSTÜME:
Maria Rita Barbera

       
  Mondscheintarif
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Oktober 2001]
       
 

Verliebt sein, ist die Hölle. • Cora Hübsch (GRUSCHENKA STEVENS), Fotografin, durchleidet diese Höllenqualen. Sie wartet bereits den dritten Tag vergeblich auf einen Anruf ihres Traummanns. Mit diesem hatte sie am Mittwoch den besten Sex ihres Lebens. Heute aber ist schon Samstag. Schlimmer noch, fast Samstag Abend. Cora hat also noch sechseinhalb Stunden Zeit, um von ihm zu hören. Denn: 'Der Mann muss anrufen. Allerspätestens nach drei Tagen. Sonst war es für ihn nur der kurzfristige Ausgleich seines Hormonhaushalts'.

Das zumindest sagen die Spielregeln, an die man sich in Sachen Liebe strikt zu halten hat. Und die kennt ihre liebste Freundin Jo (JASMIN TABATABAI) bestens. Genauso wie Coras platonischer Freund Big Jim (RÜDIGER KLINK), der eifersüchtig über sie wacht. Beide raten der Liebeskranken, den Kerl einfach zu vergessen. Doch wer hört schon auf seine Freunde? Besonders, wenn man noch sechseinhalb Stunden Zeit hat. Zeit, um sich abzulenken mit Rauchen, Lesen, Baden, Essen, Seil springen, Abwaschen, Fernsehen, Musik hören - natürlich immer dicht neben dem Telefon. Aber vor allem Zeit, um über die turbulenten Verwicklungen der letzten Tage nachzudenken. Und über die Beziehung zu dem Traummann: Dr. med. Daniel Hoffmann (TIM BERGMANN).

 

REGIE:
Ralf Huettner
PRODUKTION:
Kirsten Hager
Eric Moss
CAST:
Gruschenka Stevens
Tim Bergmann
Jasmin Tabatabai
Bettina Zimmermann
Rüdiger Klink
Karina Fallenstein
Peter Wolf
DREHBUCH:
Silke Neumayer
Ralf Huettner
Barbara Oslejsek
KAMERA:
Tommy Wildner
SCHNITT:
Horst Reiter
MUSIK:
Schallbau
AUSSTATTUNG:
Greg Namberger

       
  Monsoon Wedding
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Januar 2002]
       
 

Von Mira Nair • Vier Tage lang dauern die Vorbereitungen zur Hochzeit von Lalits Tochter Aditi. Das Oberhaupt der syrnpathisch-chaotischen Punjabi-Familie hat Verwandte aus allen Ecken der Welt zu diesem freudigen Anlass nach Neu-Delhi eingeladen. Aditi aber denkt nicht an den Bräutigam, sondern an ihren Geliebten, einen Fernsehmoderatoren. Auch Lalit denkt weniger an die Hochzeit als an seinen Sohn, der sich allzusehr für Kochen, Tanzen und Frauenkleider interessiert. Und der geschäftstüchtige Gartenparty-Organisator Dubey verliebt sich hoffnungslos in die reizende Alice, die Bedienstete der Familie.

So trifft zur Hochzeit nicht nur der Monsoon-Regen ein: Es treffen auch Tradition und Moderne, Hollywood und Bollywood, Gucci und Saris mit geballter Wucht aufeinander.

 

REGIE:
Mira Nair
PRODUKTION:
Caroline Baron
Mira Nair
CAST:
Naseeruddin Shah
Lillete Dubey
Shefali Shetty
Vijay Raaz
Tilotama Shome
Vasundhara Das
Parvin Dabas
DREHBUCH:
Sabrina Dhawan
KAMERA:
Declan Quinn
SCHNITT:
Allyson C. Johnson
MUSIK:
Michael Danna
AUSSTATTUNG:
Stephanie Carroll

       
  Monster
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Februar 2004]
       
 

Oscar als Beste Darstellerin für Charlize Theron! • Die Performance von Charlize Theron, die in dem schockierenden und gleichzeitig berührenden Film nach einer wahren Begebenheit die Rolle der letztes Jahr in Florida nach einem Schuldspruch wegen des Mordes an sechs Männern hingerichteten Prostituierten Aileen Wuornos spielt, kommt einer Entdeckung gleich. Obwohl Wuornos den Mord an den sechs Männern, darunter ein Polizist, gestand, plädierte sie doch darauf, dass sie nur in Notwehr gehandelt habe, um sich gegen brutale Angriffe während ihrer Arbeit als Prostituierte zu wehren.

Patty Jenkins, die hier ihr Debut als Drehbuchautorin und Regisseurin gibt, blickte hinter die Schlagzeilen der Boulevardpresse über Amerikas erste weibliche Serien-Killerin und die Beschreibung von Wuornos als reueloses Monster inmitten einer Welt aus Horror und krankhaftem Verhalten und fördert das Bild einer unglaublichen Liebesgeschichte zwischen zwei Aussenseiterinnen zu Tage.

Verzweifelt und dem Selbstmord nahe geht Wuornos in eine Bar in Florida, wo sie Selby Wall (Christine Ricci) trifft, eine junge Frau, die von ihren Eltern zu ihrer Tante geschickt wurde, um dort von ihrer Homosexualität "kuriert" zu werden. Wuornos - in tristen Verhältnissen aufgewachsen und Opfer von Kindesmissbrauch - verliebt sich in sie und klammert sich an sie, als würde ihr Leben von ihr abhängen. Nachdem sie nicht in der Lage ist, einen ordentlichen Job zu finden und sich verzweifelt darum bemüht, ihre Beziehung zu Selby aufrecht zu halten, muss sie als Prostituierte weiterarbeiten. Als einer ihrer Freier gewalttätig wird, erschiesst sie den Mann aus Notwehr; der erste in einer tragischen Reihe von Morden.

 

REGIE:
Patty Jenkins
PRODUKTION:
Mark Damon
Donald Kushner
Clark Peterson
Charlize Theron
Brad Wyman
CAST:
Charlize Theron
Christina Ricci
Bruce Dern
Lee Tergesen
Annie Corley
Pruitt Taylor Vince
Marco St. John
DREHBUCH:
Patty Jenkins
KAMERA:
Steven Bernstein
SCHNITT:
Arthur Coburn
Jane Kurson
TON:
Geoffrey G. Rubay
Zack Davis
MUSIK:
BT
AUSSTATTUNG:
Edward T. McAvoy
KOSTÜME:
Rhona Meyers

       
  Moonlight Mile
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. April 2003]
       
 

Dustin Hoffmann • Cape Anne, ein kleines Städtchen in Massachusetts, 1973: Wenige Tage vor ihrer Hochzeit wird ein junges Mädchen zufälliges Opfer eines Mordschützen. Der zukünftige Ehemann Joe Nast (JAKE GYLLENHAAL) fühlt sich aus einem diffusen Treuegefühl heraus verpflichtet, bei den Eltern Ben (DUSTIN HOFFMAN) und Jojo (SUSAN SARANDON) Floss zu bleiben und steigt sogar halbherzig in das Immobiliengeschäft seines "Schwiegerpapas" ein, der ihn als Tochterersatz und Kumpel betrachtet. Während die Eltern das tragische Ereignis verdrängen und sich in Sarkasmus (JoJo) oder blinden Aktivismus (Ben) flüchten, will Joe es in seiner Unsicherheit allen recht machen und niemanden enttäuschen. Deshalb verschweigt er auch ein schwerwiegendes Geheimnis.

Als er sich in die sinnliche Barfrau Bertie (ELLEN POMPEO) verliebt, trifft er eine längst überfällige Entscheidung. Aber auch Bertie muss einen Verlust verkraften. Ihr Freund gilt seit drei Jahren in Vietnam als vermisst. Durch einen ehrlichen Befreiungsschlag löst Joe den Knoten. Für vier Menschen gibt es wieder Hoffnung auf einen Neuanfang. Das Leben geht weiter...

 

REGIE:
Brad Silberling
PRODUKTION:
Brad Silberling
Mark Johnson
CAST:
Jake Gyllenhaal
Dustin Hoffman
Susan Sarandon
Holly Hunter
Ellen Pompeo
Richard T. Jones
Allan Corduner
DREHBUCH:
Brad Silberling
KAMERA:
Phedon Papamichael
SCHNITT:
Lisa Zeno Churgin
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Missy Stewart

       
  Mord ist mein Geschäft, Liebling
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Februar 2009]
       
 

Ein Film von Sebastian Niemann • Eigentlich ist Toni Ricardelli (Rick Kavanian) mit seinem Beruf als Profikiller ganz zufrieden: „Gute Bezahlung, flexible Arbeitszeiten und man hat viel mit Menschen zu tun.“
Das Einzige, was ihm zu seinem Glück noch fehlt, ist die richtige Frau, denn sobald die Sprache auf seinen - nun ja - exotischen Beruf kommt, ist auch die romantischste Liaison sofort beendet.
Als Toni den ehemaligen Mafioso und Autor Enrico Puzzo (Franco Nero) erledigt, um die Veröffentlichung von dessen Memoiren zu verhindern, begegnet er der schusseligen Verlagsangestellten Julia (Nora Tschirner) und verliebt sich prompt. Einzige Chance, um in ihrer Nähe bleiben zu können, ist, sich als Autor Puzzo auszugeben und damit Julias Karriere im Buchverlag zu retten. Aber Tonis neue Rolle stellt sich trotz der Hilfe seines alten Freundes Pepe (Bud Spencer) schnell als haarige Mission heraus. Nicht nur, dass Julias Verlobter, der neurotische Verlegerssohn Bob Kimbell (Janek Rieke), den echten Puzzo kennt und droht, ihn zu enttarnen. Auch Mafiaboss Salvatore Marino (Günther Kaufmann) setzt eine ganze Horde von Killern auf ihn an. Allen voran der charmante Bayer Helmut Münchinger (Christian Tramitz), dessen „Schatzi“ ihn gerne am Handy mit kleinen Alltagsproblemen bei der Arbeit stört. Und so wird Tonis Leben als Mafiaautor schnell zum gefährlichsten Job seiner Karriere...

 

REGIE:
Sebastian Niemann
PRODUKTION:
Christian Becker
Klaus Dohle
CAST:
Rick Kavanian
Nora Tschirner
Christian Tramitz
Janek Rieke
Bud Spencer
Axel Stein
Wolf Roth
DREHBUCH:
Dirk Ahner
Sebastian Niemann
KAMERA:
Gerhard Schirlo
SCHNITT:
Moune Barius
TON:
Alexander Saal
MUSIK:
Egon Riedel
AUSSTATTUNG:
Matthias Müsse
KOSTÜME:
Janne Birck

       
  Moulin Rouge
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Oktober 2001]
       
 

Nicole Kidman Ewan McGregor • 1900. Die Welt dreht sich um Paris — und alles in der Stadt der Liebe dreht sich um den berühmtesten Nachtclub der Stadt, das Moulin Rouge. Auch der junge Schriftsteller Christian (EWAN McGREGOR) kann sich der explosiven Atmosphäre und der Sinnlichkeit des Cancan nicht entziehen. Vor allem aber fasziniert ihn Satine (NICOLE KIDMAN), der Star des Moulin Rouge, die unnahbare Kurtisane mit dem grossen Traum von einer Karriere als Schauspielerin. Indem Satine sich einem reichen englischen Duke hingibt, soll die Finanzierung eines aufwendigen Theaterstücks im Moulin Rouge gesichert werden. Doch dann tritt Christian in Satines Leben und erobert ihr Herz im Sturm. Sie muss eine Entscheidung treffen: zwischen ihrem Traum und der wahren Liebe, zwischen dem Moulin Rouge und Christian …

Vorhang auf für MOULIN ROUGE, Baz Luhrmanns (WILLIAM SHAKESPEARES ROMEO + JULIA) überwältigendes Spektakel über Wahrheit, Schönheit, Freiheit und Liebe — eine “Bohemian Rhapsody” der Leidenschaften, ein Fest der Sinne, ein Meilenstein visionärer Filmkunst. Kongenial lässt der innovative australische Regisseur Elemente aus “La Bohème”, klassischen Musicals und heutiger Popkultur in seine Variante des Mythos von Orpheus in der Unterwelt einfliessen und brennt ein grossartiges Feuerwerk der Einfälle ab. Mit Nicole Kidman (EYES WIDE SHUT) und Ewan McGregor (STAR WARS — EPISODE 1: DIE DUNKLE BEDROHUNG) hochkarätig besetzt, erzählt Luhrmann vor der Kulisse eines absichtsvoll künstlichen Paris der Jahrhundertwende die Geschichte einer zum Scheitern verurteilten Liebe und entführt sein Publikum in eine Fantasiewelt der puren Gefühle.

MOULIN ROUGE war der umjubelte Eröffnungsfilm der 54. Internationalen Filmfestspiele von Cannes.

 

REGIE:
Baz Luhrmann
PRODUKTION:
Fred Baron
Martin Brown
Baz Luhrmann
CAST:
Nicole Kidman
Ewan McGregor
John Leguizamo
Jim Broadbent
Richard Roxburgh
Garry McDonald
Kylie Minogue
DREHBUCH:
Baz Luhrmann
Craig Pearce
KAMERA:
Donald McAlpine
SCHNITT:
Jill Bilcock
MUSIK:
Craig Armstrong
Marius DeVries
Steve Hitchcock
AUSSTATTUNG:
Catherine Martin

       
  Mr. Deeds
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. August 2002]
       
 

He's got something Money can't buy • Nachdem der Medien-Mogul Preston Blake (Harve Presnell) gestorben ist, entpuppt sich ausgerechnet Pizzeria-Besitzer Longfellow Deeds (Adam Sandler) als dessen Alleinerbe. Von einem Tag auf den anderen ist der gutmütige und stets freundliche Deeds 40 Milliarden Dollar reicher! Zum ersten Mal in seinem Leben verlässt Deeds deshalb sein idyllisches Heimatdorf Mandrake Falls und fliegt mit dem skrupellosen Geschäftsführer des Blake-lmperiums Chuck Cedar (Peter Gallagher) nach New York. Hier will Cedar den frisch gebackenen Milliardär nach allen Regeln der Kunst über den Tisch ziehen und um seinen Aktienanteil erleichtern. Doch Deeds ist nicht so leicht zu manipulieren, wie Cedar dachte: Das naive Landei mischt die High Society der Millionenstadt mächtig auf, verbreitet mit seinem eigentümlichen Verhalten reichlich Chaos und verliebt sich obendrein in die liebenswürdige Schulkrankenschwester Pam (Winona Ryder) - nicht ahnend, dass Pam in Wirklichkeit Babe heisst, eine ehrgeizige Reporterin ist und sich sein Vertrauen nur mit einem miesen Trick erschlichen hat. Doch zum Glück findet er auch echte Freunde in der grossen Stadt, vor allem sein unglaublich flinker und zugleich verschrobener Butler Emilio (John Turturro) hilft ihm, sein Herz am rechten Fleck zu behalten.

 

REGIE:
Steven Brill
PRODUKTION:
Sideny Ganis
Jack Giarraputo
CAST:
Adam Sandler
Winona Ryder
John Turturro
Steve Buscemi
Jared harris
Peter Gallagher
Allen Covert
DREHBUCH:
Robert Riskin
KAMERA:
Peter Lyons Collister
SCHNITT:
Jeff Gourson
MUSIK:
Teddy Castellucci
AUSSTATTUNG:
Perry Andelin Blake
KOSTÜME:
Ellen Lutter

       
  Mumya Firarda - Runaway Mummy
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2004]
       
 

Eine actiongeladene Komödie aus der Türkei um eine verschollene Mumie! • Einer alten Legende nach gibt es ein Heilmittel gegen die verlorene Manneskraft: einen Trank aus Mumien, hergestellt nach einer geheimnisvollen Formel. Dies ist die allerletzte Chance für den türkischen Mafiabosses Cahit, der seit zehn Jahren seine Frau sexuell vertrösten muss. Im fernen Ägypten stiehlt der Kairoer Mafioso Hasan die frisch entdeckte Mumie von Ramses IV, welcher mit seinen 72 Frauen und 314 Kindern berühmt war und schmuggelt sie in die Türkei.

Im Flugzeug aus Kairo kommen zwei Särge in der Türkei an und doch irgendwie werden die Papiere vertauscht; und die Angehörigen des toten Forschers Yahya entdecken die Mumie im Sarg des Toten. ""Toll, wie im Kino!"", ruft die halbwüchsige Tochter Yahyas aus, als sie im Sarg nicht den Vater, sondern die Mumie erblickt. So bekommt die trauernde Familie des armen Yahya, statt ihres verblichenen Sohnes die Mumie von Ramses IV ins Haus. Yahya landet dagegen bei einem Gangster, der die geschmuggelte Mumie als Aphrodisiakum will.

Jetzt geht die Jagd auf die Mumie los, bei der der impotente Cahit, Hasan und die Istanbuler Polizei permanent übereinander stolpern. Inzwischen wird sie von Yahyas Familie in die Provinz verschleppt, im Austausch gegen die Leiche des verblichenen Vaters.

Dann gibt es noch eine schöne Frau, die Ägypterin Fatma. Sie ist zwar mit Hasan, einem reichen Arbeitskollegen ihres Vaters verlobt, aber nicht in ihn verliebt. D er Undercover-Polizist Ahmet ist auf Fatma angesetzt und verliebt sich in sie.

Ein dümmlicher Istanbuler Polizist, verliert nach einer Explosion die hintere Hälfte seines Streifenwagens. Nur mit der Vorderachse, den Mittelteil laut über der Strasse schleifend, fährt er weiter, befreit seinen Kollegen und wird für kurze Zeit zum Helden.

Wird die Mumie in sein Land zurückkehren können? Werden der Geheimagent Ahmet und die schöne türkisch ˆ ägyptische Mischling Frau Fatima ihre Liebe ausleben können? Wird der impotente Mafiaboss seiner Frau die versprochene Nacht erleben lassen können?

 

REGIE:
Erdal Murat Aktas
PRODUKTION:
Mutena Acik
CAST:
Teoman
Nurgül Yesilcay
Nurseli Idiz
Selami Sahin
Magued El-Masry
Tarik Pabuccuoglu
Fathy Abdel Wahab
DREHBUCH:
Haluk Ozenc
KAMERA:
Hayk Kirakosyan
MUSIK:
Genco Ari

       
  Na Putu
  [demnächst im Kino - Release: 07. Oktober 2010]
       
 

On the Path • Luna und Amar sind ein verliebtes Paar. Sie haben begehrte Jobs und geniessen das Leben im pulsierenden Alltag von Sarajevo. Sie ist als Flight Attendant viel in der Luft, und er verliert manchmal an Boden, wenn er ein Glas zu viel hebt. Als man ihn im Tower mit Schnaps im Kaffee erwischt, wird Amar suspendiert. Beim Ausflug zum Riverrafting trifft er auf einen alten Bekannten, findet durch ihn eine Anstellung in einer ultrakonservativen religiösen Gruppierung und beginnt sich zu verändern. Die lebensfrohe Luna versteht ihn immer weniger. Sie muss sich entscheiden, wie viel an eigenen Werten sie für die Liebe aufgeben will. Und sie fragt sich: Wie viel Religion erträgt der Mensch? Jasmila Žbanic (Grbavica) hat einen ebenso einfühlsamen wie hochgradig aktuellen Liebesfilm gestaltet.

 

REGIE:
Jasmila Zbanic
PRODUKTION:
Barbara Albert
Karl Baumgartner
Raimond Goebel
Damir Ibrahimovich
Leon Lucev
Bruno Wagner
CAST:
Zrinka Cvitesic
Leon Lucev
Ermin Bravo
Mirjana Karanovic
Marija Kohn
Nina Violic
DREHBUCH:
Jasmila Zbanic
KAMERA:
Christine A. Maier
SCHNITT:
Niki Mossböck
TON:
Igor Camo
MUSIK:
Brano Jakubovic
AUSSTATTUNG:
Maglajlic Lada
KOSTÜME:
Lejla Hodzic

       
  Nackt
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. September 2002]
       
 

Ein Doris Dörrie Film. • Eine romantisch-philosophische Komödie über die Liebe: Sechs Menschen, drei Männer, drei Frauen in Berlin. Sie sind 30 Jahre alt und bemerken, dass sie plötzlich „in einem tiefen, dunklen Wald stehen und nicht wissen, wohin sie sich wenden sollen.' (Dante). Bis hierher ging alles ziemlich glatt. Die Männer sind befreundet und alle drei Paare sehr verliebt. Alle haben ihre kleine Karriere gemacht. Jetzt sind noch zwei Paare zusammen, eins hat sich gerade getrennt. Sie treffen sich zum Abendessen beim Reichsten von ihnen, der mit einer Startup-Company in kürzester Zeit viel Geld gemacht hat. Die Männer vergleichen ihre Palm Pilots, die Frauen ihre Figuren. Im Verlauf des Abends wetten die beiden Paare gegen das getrennt lebende Paar, dass sie sich selbst mit verbundenen Augen nackt erkennen würden, weil ihre Liebe weiterhin gross und unverwechselbar ist. Sie täuschen sich bzw. werden durch eine Finte des getrennt lebenden Paares getäuscht, - und jeder muss für sich erkennen, dass die vermeintlich bereits umschiffte grosse Katastrophe des Lebens und Liebens jetzt erst beginnt.

 

REGIE:
Doris Dörrie
PRODUKTION:
Norbert Preuss
CAST:
Benno Fürmann
Nina Hoss
Mahmet Kurtulus
Alexandra Maria Lara
Heike Makatsch
Jürgen Vogel
DREHBUCH:
Doris Dörrie
KAMERA:
Frank Griebe
SCHNITT:
Frank C. Müller
Inez Regnier
TON:
Chris Price
MUSIK:
Ivan Hajek
AUSSTATTUNG:
Bernd Lepel
KOSTÜME:
Yoshio Yabara

       
  Natale a New York
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Dezember 2006]
       
 

Ein Film von Neri Parenti • Auch dieser Film wird der Tradition vorangegangener italienischer Weihnachtsfilme, zwei sich kreuzende Geschichten, gerecht. Verrückte und spassige Situationen müssen unsere Schauspieler während den Weihnachtsferien im bezaubernden "Big Apple" durchleben.

Die eine Geschichte erzählt von Filippo Vessato (FABIO DE LUIGI), einem jungen Chirurgen, der um Karriere zu machen gezwungen ist, die Launen des Professors Benci (CLAUDIUO BISIO), eine Koryphäe der medizinischen Wissenschaft, auszuhalten.

Vessato reist nach New York um zu Heiraten, obwohl Benci ihm nur 4 Tage für die Hochzeit bewilligt hat. Nicht genug der Schikanen, dem Sohn des "Professore" Francesco (FRANCESCO MANDELLI) soll er auch noch ein Weihnachtsgeschenk mitbringen.

Francesco ist zusammen mit seinem Vetter Paul (PAOLO RUFFINI), an einer Universität in New York und gilt als Musterschüler... oder zumindest glaubt dies sein Vater!?

Angekommen in New York findet Vessato heraus, dass die zwei Studenten in Wirklichkeit alles andere als Musterschüler sind und so wird auch dieser Umstand zu einer heimtückischen Falle, denn Benci kommt nach New York! Filippo Vessato erlebt so einiges und er, wie auch Benci werden diese Feiertage wohl für den Rest ihres Lebens nicht mehr vergessen.

Die zweite Geschichte erzählt von Lillo (CHRISTIAN DE SICA), einem ehemaligen Piano-Bar Sänger, welcher Milena (FIORENZA MARCHEGIANI), eine der reichsten Frauen Europas, geheiratet hat!

Sein Ehevertrag verpflichtet ihn zur absoluten Treue. Würde er Milena betrügen, hätte dies die sofortige Scheidung zur Folge, und Geld würde er auch keines sehen! Zwanzig lange Jahre konnte Lillo den weiblichen Verführungen wiederstehen.

Aber eines Tages begegnet er Barbara (SABRINA FERILLI) und eine leidenschaftliche Zuneigung entflammt. Auch Barbara hat einen reichen Mann geheiratet, Claudio (MASSIMO GHINI) - mit analogem Ehevertrag - folglich die ideale Geliebte! Den noch verliebt sich Barbara in Lillo, und von diesem Moment an versucht sie alles, um ihren Mann mit dessen Geliebten Elisabetta (ELISABETTA CANALIS) zu erwischen, um sich so mindestens ein Teil des Vermögens zu sichern.

 

REGIE:
Neri Parenti
PRODUKTION:
Aurelio De Laurentiis
Luigi De Laurentiis Jr.
CAST:
Claudio Bisio
Elisabetta Canalis
Fabio De Luigi
Christian De Sica
Sabrina Ferilli
Massimo Ghini
Avi Glickstein
SCHNITT:
Luca Montanari
AUSSTATTUNG:
Jody Asnes

       
  Never Been Kissed
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 1999]
       
 

Sie war nie hip. Sie war nie cool. Sie war nie sexy... Bis jetzt. • Die 25jahrige Redaktionsangestellte Josie Geller (Drew Barrymore) möchte um alles in der Welt Reporterin werden. Als sie vom Herausgeber ihrer Zeitung persönlich den Auftrag bekommt eine Undercovergeschichte über die Teenager von heute zu machen, sieht sie ihre grosse Chance.

Sie wird dazu als Schülerin in eine High School geschickt, um ihre Informationen aus erster Hand zu bekommen. Obwohl ihre eigene Schulzeit ein einziger Alptraum war und ihr direkter Vorgesetzter (John C. Reilly), sie für zu unerfahren hält, nimmt Josie die Herausforderung an. Es kommt wie es kommen muss. Josie macht sich gründlich lächerlich und wird von all den hippen Mitschülern abgelehnt. Die einzigen, die sich für sie interessieren, sind die Aussenseiter der Klasse und deren Anführerin Aldys (LeeLee Sobieski) . Nicht nur, dass Josie persönlich eine Niederlage nach der anderen erlebt, auch beruflich steht sie immer mehr unter Druck, denn sie muss endlich Geschichten und Fakten anbringen . Die einzige Möglichkeit von den coolen Schülern akzeptiert zu werden, ist selber cool zu werden.

Ausgerechnet ihr phlegmatischer Bruder Rob (David Arquette) hat die rettende Idee. Alles läuft nach Plan, bis sich Josie in ihren Lehrer Sam Coulson (Michael Vartan) verliebt. Und er in sie...

 

REGIE:
Raja Gosnell
PRODUKTION:
Sandy Isaac
Nancy Juvonen
Drew Barrymore (exec)
CAST:
Drew Barrymore
David Arquette
Michael Vartan
Leelee Sobieski
Jeremy Jordan
Molly Shannon
John C. Reilly
DREHBUCH:
Abby Kohn & Marc Silverstein
KAMERA:
Alex Nepomniaschy
SCHNITT:
Debra Chiate
Marcelo Sansevieri
MUSIK:
David Newman
AUSSTATTUNG:
Steven Jordan

       
  Nicotina
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juni 2004]
       
 

Die preisgekrönte mexikanische Krimikomödie mit Diego Luna • Eine ziemlich schräge Geschichte, die sich der Mexikaner Hugo Rodriguez da ausgedacht hat. Alles läuft in Echtzeit ab, das heisst, der fantastisch montierte Film dauert genau so lang wie seine Handlung, und die dreht sich um einen rauchenden Computerfreak, der irgendwelche Schweizer Bankkonten ausfindig machen muss. Er ist in seine hübsche Nachbarin verliebt und hat zum Zweck ihrer Beobachtung Computerkameras in ihrer Wohnung installiert. Ein Russe kommt ins Spiel, verschwundene Diamanten und ein Coiffeursalon mit einem Frisier-Paar, bei dem sich insbesondere die Frau als recht schonungslos erweist, wenn sie nur mal das grosse Geld-Glück wittert. Es geht einiges drunter und drüber in diesem irrwitzigen Geschehen eines Nachts in Mexiko. Der Kinohit ist eines der eindrücklichsten Beispiele eines erstarkenden und erfrischenden mexikanischen Filmschaffens. Er wurde nicht umsonst mit sechs der begehrten mexikanischen Film-Awards preisgekrönt und kann von Raucherinnen wie Nichtrauchern genauso genossen werden.

 

REGIE:
Hugo Rodríguez
PRODUKTION:
Laura Imperiale
Martha Sosa Elizondo
CAST:
Diego Luna
Daniel Giménez Cacho
Lucas Crespi
Marta Belaustegui
Rosa María Bianchi
Rafael Inclán
Enoc Leaño
DREHBUCH:
Martín Salinas
KAMERA:
Marcelo Iaccarino
SCHNITT:
Alberto de Toro
TON:
Lena Esquenazi
MUSIK:
Fernando Corona
AUSSTATTUNG:
Sandra Cabriada
KOSTÜME:
Alejandra Dorantes

       
  Nueve Reinas
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juni 2003]
       
 

Ein Film von Fabián Bielinsky • Der Strassengauner Marcos (Ricardo Darín) beobachtet Juan (Gaston Pauls), wie dieser in einem Lebensmittelgeschäft mit seinen kleinen Banknotentrick scheitert. Indem sich Marcos als Polizist ausgibt, rettet er Juan aus der heiklen Situation, nur um den jüngeren "Berufskollegen" nachher unter seine Fittiche zu nehmen. Der ältere und erfahrenere Marcos besitzt einen Berufsstolz, seine mit Stil ausgeführten Betrügereien heben ihn in seinen Augen von den gewöhnlichen Kriminellen ab. In einem kleinen Wettbewerb führen die beiden einander ihre beruflichen Fähigkeiten vor. Zwei Bluffer versuchen sich gegenseitig mit aussergewöhnlichen Tricks zu beeindrucken.

Als Marcos Juan in seinen nächsten grossen Coup einweiht, zögert dieser nicht lange, denn er braucht Geld für seinen Vater, der im Gefängnis sitzt. Sie müssen versuchen, eine Fälschung der Neun Königinnen, ein Blatt sehr wertvoller Briefmarken, an einen Geschäftsmann zu verkaufen, der am folgenden Tag nach Venezuela ausreist und daher keine Zeit für eine ausreichende Expertise hat. Die Neun Königinnen sind ein Satz von neun Briefmarken aus der Weimarer Republik, ein Fehldruck und daher äusserst selten. Der undurchsichtige Geschäftsmann ist bereit, dafür fast eine halbe Million Dollars hinzublättern.

Der Verkauf findet in einem luxuriösen Hotel von Buenos Aires statt, in dem Marcos‘ Schwester Valeria (Leticia Bredice) arbeitet. Valeria ist noch immer wütend auf ihren Bruder, seit dieser sie und den jüngeren Bruder Federico (Tomas Fonzi) um ihr Erbe betrogen hat. Jedoch zwingen die sich überschlagenden Ereignisse Marcos dazu, die attraktive Valeria um einen grossen Gefallen bei seinem zwielichtigen Handel zu bitten. Sie soll dem Briefmarkensammler sexuell zu Diensten sein, um das Geschäft reibungslos über die Bühne zu bringen. Juan verliebt sich heimlich in die selbstbewusste, schlagfertige Valeria, die ihn jedoch mit Verachtung straft.

Bald ist nicht mehr zu durchschauen, wer hier eigentlich wen hintergeht. In diesem Geflecht aus Lüge und Betrug kreuzen sich die unterschiedlichsten Interessen, Juan und Marcos müssen noch etliche Hindernisse überstehen, bis sie das ersehnte Geld erhalten.

 

REGIE:
Fabián Bielinsky
PRODUKTION:
Pablo Bossi
CAST:
Gastón Pauls
Ricardo Darín
Leticia Brédice
Tomás Fonzi
Óscar Núñez
Elsa Berenguer
DREHBUCH:
Fabián Bielinsky
KAMERA:
Marcelo Camorino
SCHNITT:
Sergio Zottola
TON:
Guillermo Rodríguez
MUSIK:
César Lerner
KOSTÜME:
Monica Torschi

       
  Nurse Betty
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Oktober 2000]
       
 

Renée Zellweger, Morgan Freeman, Chris Rock • Fair Oaks, Kansas. Ein Fleck auf der Landkarte - so klein wie das Selbstwertgefühl von Betty der Kellnerin, die im Leben bekommen hat, was sie nie bestellte: ein Scheusal als Mann. Autohändler Del betrügt sie, behandelt Betty wie einen Wurm, bis das Schicksal Ehetherapeut spielt. Nach einem dilettantisch eingefädelten Deal mit gestohlenem Rauschgift wird Del von zwei Syndikatskillern blutig entsorgt.

Der Mord versetzt Tatzeugin Betty einen traumatischen, anhaltenden Schock. Aus der schlagartig gelöschten Realität flüchtet sie in die Illusion, hält sich für eine Figur aus der TV-Soap 'A Reason to Love', deren täglich beobachtete Welt ihr vertrauter und lebenswerter erscheint als die eigene. Am nächsten Morgen reist Schwester Betty in Richtung Los Angeles ab, entschlossen endlich ihr Glück bei ihrem Traummann zu finden, der als Arzt in 'A Reason to Love' Wunder vollbringt und Leben rettet, aber sein eigenes nicht wieder findet.

Dass Dr. Ravell nur eine Illusion ist, ist für Bettys Bewusstsein tabu. Verrückt- und Verliebtsein - der Übergang ist fliessend. Sowohl für Betty - deren grösster Wunsch in Erfüllung gehen wird, als auch für Profikiller Charlie, der sie auf der Suche nach dem Rauschgift verfolgt, aber mit exzentrischen Verhaltensauffälligkeiten seinem jüngeren Partner suspekt geworden ist.

Wer wie Charlie nachts am Grand Canyon, von Fantasien getrieben, mit seiner Traumfrau tanzt, verliert an Glaubwürdigkeit, wenn er gerade diese noch um die Ecke bringen muss. In der Stadt der Träume entscheidet es sich, ob Betty und der in sie verliebte Killer wieder zu Bewusstsein kommen werden ...

Zwischen Mediensatire und Romanze zeigt Amerikas zynischer Regiestar Neil LaBute sanftere Seiten und eine wahrlich verrückte Liebe, die die Grenzen der Realität hinter sich lässt. In der Hauptrolle ist Renée Zellweger (JERRY MAGUIRE, DER JUNGGESELLE) zu sehen.

Auf dem diesjährigen Internationalen Filmfestival in Cannes wurde NURSE BETTY mit dem Preis für das Beste Drehbuch ausgezeichnet.

 

REGIE:
Neil LaBute
PRODUKTION:
Gail Mutrux
Steve Golin
CAST:
Morgan Freeman
Renée Zellweger
Chris Rock
Greg Kinnear
Aaron Eckhart
Tia Texada
Crispin Glover
DREHBUCH:
John C. Richards
James Flamberg
KAMERA:
Jean Yves Escoffier
SCHNITT:
Joel Plotch
Steven Weisberg
MUSIK:
Rolfe Kent
AUSSTATTUNG:
Charles Breen

       
  Pan Tadeusz
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 2001]
       
 

Von Andrzej Wajda • PAN TADEUSZ ist ein pastorales Märchen, ein unheimliches Gedicht mit heldenhaften, aber auch komischen Figuren. Dieses Märchen spielt in der unendlichen Weiten der wunderschönen Landschaft Litauens. Wie in Romeo und Julia, geht es um einen jahrelangen Streit zwei grosser Familien, den Soplicas, Verbündete der Russen - und den Horeszkos, den Partisanen, die für ihre Unabhängigkeit kämpfen. Im Jahre 1793 wird der letzte Grossfürst Hureszko von Jacek Soplica getötet. Dieser erhält als Belohnung von den russischen Besatzern das Familienschloss der Horeszkos.

20 Jahre später wurde aus dem einstigen Mörder ein Bernardiner Mönch, der sich Robak nennt. Er finanzierte die Erziehung von Sophie, die aus der Familie Horeszko stammt, mit der Hilfe seines Bruders. dem Richter Soplica. Er hat die Absicht, Sophie mit seinem Sohn Tadeusz zu verheiraten. Auf diesem Wege würde das Schloss an die rechtmässige Erbin der Horeszkos zurückgegeben, aber trotzdem in der Familie der Soplicas bleiben.

Nach abgeschlossenem Studium kehrt Tadeusz in seine Heimat und zu seinem Onkel, dem Tutor Sophie's zurück Er ist sehr angetan von einer charmanten Erscheinung im Garten des Hauses. Beim abendlichen Diner trifft er seine 'Tante' Telimene und hält sie für diese graziöse weibliche Erscheinung und verliebt sich...

Unterdessen wurde das Schloss einem fernen Cousin der Horeszko - dem Compte - richterlich zugesprochen, und dieser kommt zurück, um es in Besitz zu nehmen. Die Soplicas, deren Gerichtsprozesse teilweise über sechs Generationen dauern, glauben sich als die rechtmässigen Besitzer des Schlosses und geben dieser Entscheidung kein Ohr. Dies hindert würdevolle Menschen jedoch nicht daran selbst mit Feinden zum Jagen zu gehen, zu schlemmen und sich zusamrnen zu betrinken... Telimene gefällt Tadeusz immer besser, was den Vereinigungsplänen der beiden Familien sehr zuwiderläuft, und sie versucht sogar, Sophie mit dem Compte zu verbinden, allerdings erfolglos. Die plötzliche Liebe zwischen den beiden jungen Menschen führt sie dazu, sich selbst dem Compte zuzuwenden.

 

REGIE:
Andzej Wajda
PRODUKTION:
Michal Szczerbic
CAST:
Boguslaw Linda
Daniel Olbrychski
Andrzej Seweryn
Grazyna Szapolowska
Marek Kondrat
Michal Zebrowski
Alicja Bachleda-Curus
DREHBUCH:
Andzej Wajda
Jan Nowina Zarzycki
Piotr Weresniak
KAMERA:
Pawel Edelman
SCHNITT:
Wanda Zeman
TON:
Jean-Pierre Halbwachs
MUSIK:
Wojdech Kilar
AUSSTATTUNG:
Allan Starski

       
  Partir
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. März 2010]
       
 

Ein Film von Catherine Corsini • Die gutbürgerliche Lebenssituation lastet auf Suzanne (Kristin Scott Thomas), der Ehefrau eines Arztes. Da trifft sie den Arbeiter Yvan (Sergi Lopez). Die sofortige gegenseitige Anziehung ist leidenschaftlich und heftig und Suzanne beschliesst, alles aufzugeben, um diese "Amour fou" ausleben zu können.

 

REGIE:
Catherine Corsini
CAST:
Kristin Scott Thomas
Sergi López
Yvan Attal
Bernard Blancan
DREHBUCH:
Catherine Corsini
KAMERA:
Agnès Godard
SCHNITT:
Simon Jacquet
AUSSTATTUNG:
Laurent Ott
KOSTÜME:
Anne Schotte

       
  Pas de café . pas de télé . pas de sexe
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2000]
       
 

Ein Film von Romed Wyder • .. Pas de cafe, pas de tele, pas de sexe.. erzählt die Geschichte vom 27-jährigen Arno, der in der Genfer Besetzerszene lebt. Maurizio, sein bester Freund, hat seine Aufenthaltsbewilligung durch eine Scheinehe erhalten. Dessen Freundin Nina, eine Französin, die zu ihm nach Genf ziehen möchte, steht vor demselben administrativen Hindernis. Um ihr zu einer Aufenthaltsbewilligung zu verhelfen, bittet Maurizio seinen Freund Arno sie zu heiraten. Nach einigem Zögern willigt er ein. Als Maurizio für ein paar Tage wegfahren muss, verliebt sich der sonst eher schüchterne Arno in Nina. Und sie in ihn. Aber Arno hält es nicht lange aus, seinem Freund Maurizio die Wahrheit zu verheimlichen. Einige Tage nach dessen Rückkehr gestehen sie ihm ihre Beziehung. Die geplante Scheinehe wird in Frage gestellt, aber schliesslich versuchen sie dieses Dilemma zu dritt zu lösen...

 

REGIE:
Romed Wyder
PRODUKTION:
Christophe Cupelin
Laika Films
CAST:
Vincent Coppey
Alexandra Tiedemann
Pietro Musillo
Malini Selvadoray
DREHBUCH:
Romed Wyder
KAMERA:
Steephane Kuthy
SCHNITT:
Orsola Valenti
MUSIK:
Thierry Clerc
Daniel Schweizer

       
  Pequeno Dicionário Amoroso
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. September 2000]
       
 

Little Book of Love • Die Liebe ist derzeit das grosse Thema des Kinos. Sie spriesst und blüht und welkt an allen Ecken und Enden der Welt. In Brasilien hat sich eine talentierte junge Filmemacherin, die schon seit Jahren darauf gewartet hat, ihren ersten Spielfilm realisieren zu können, gleich ans Fundament der Liebe gewagt und in „Pequeno dicionário amoroso"ein kleines filmisches Wörterbuch des Liebeslebens zusammengetragen. Sandra Werneck geht dabei ganz dem Titel ihres Filmes gemäss nach Stichworten vor, nach denen sie ihre amüsanten Episoden ordnet. Und in den einzelnen Szenen greift sie Momente heraus, die allen, die schon einmal verliebt waren, die es immer mal wieder waren und immer mal wieder sind, geläufig vorkommen müssen. Die Regisseurin wirft dabei einen Blick ins Leben einer Architektin, die gerade mal wieder genug von einem Mannsbild hatte und den schlafenden Liebhaber eines Morgens verlässt, und sie betrachtet einen Biologen, der sich von seiner Ehefrau getrennt hat und eher verloren durch den Alltag von Rio stolpert. In Brasilen war „Das kleine Buch der Liebe“ im Kino ein Riesenerfolg, und es steht ein wenig mit für eine Aufbruchstimmung im einst so bedeutsamen lateinamerikanischen Filmland. Locker sind die Episoden aus dem Liebesleben inszeniert, erfrischend wirkt der Blick der Regisseurin auf eine Entwicklung, die sie einerseits nicht zu ernst nimmt, und über die sie sich andererseits aber auch nicht lustig macht: Gefeit, das scheint auch ihr klar, ist vor keiner der skizzierten Liebesstufen jemand. Einen Reiz ihres Liebesfilmbuchs – neben der liebenswerten Hauptdarstellerin Andréa Beltrão – macht sein Stichwortcharakter aus, der die Emotionen immer wieder versachlicht. Entscheidend ist auch das Aufbrechen des Geschehens durch eingeflochtene Kommentare aus dem Freudschaftskreis der Verliebten. So erläutert uns die Freundin der Architektin, die spürbaren Spass am Mathematischen entwickelt, wie kitzeklein doch die Chance ist, bei den möglichen Liebesabenteuern im Leben ausgerechnet auf den Richtigen oder die Richtige zu stossen. Reinste Lotterie. Nichts desto trotz führt uns Sandra Werneck vor Augen, dass der Reiz zum Verliebtsein derart gross ist, dass ihm Millionen und Abermillionen permanent wieder erliegen. Ihr „Pequeno dicionário amoroso" wird daran nichts ändern, aber den Spass der geteilten Erfahrungen, den macht er. Und so bleibt die Liebe ein chronisches Vergnügen.

 

REGIE:
Sandra Werneck
PRODUKTION:
Marc Beauchamps
Bruno Wainer
Sandra Werneck
CAST:
Andréa Beltrão
Daniel Dantas
Tony Ramos
José Wilker
Glória Pires
Mônica Torres
Marcos Winter
DREHBUCH:
Paulo Halm
José Roberto Torero
KAMERA:
Walter Carvalho
SCHNITT:
Virginia Flores
TON:
Virginia Flores
MUSIK:
Ed Motta
João Nabuco
AUSSTATTUNG:
Claudio Amaral Peixoto

       
  Plunkett & MacLeane
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Oktober 1999]
       
 

They rob the Rich ... That's it • Mitte des 18. Jahrhunderts ist das Leben in England kein Zuckerschlecken, wenn man nicht gerade zur Klasse der Reichen und Adeligen gehört.

Will Plunkett (Robert Carlyle), ein heruntergekommener Gauner aus der Unterschicht, und James Macleane (Jonny Lee Miller), ein smarter aber verarmter Adeliger, lernen sich im Gefängnis kennen. Die beiden Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, schliessen ein Abkommen: Mit Plunketts Know-How in Sachen Gaunerei und Macleanes Kontakten zur Upper Class wollen sie gemeinsam die High Society ausnehmen. Ihr Plan ist simpel: Macleane schmeichelt sich in die feine Gesellschaft ein, um so an Informationen zu gelangen, die es beiden hinterher ermöglichen, die Kutschen der Aristokraten zu überfallen. Mit dem erwarteten Geld wollen sie ihre Träume verwirklichen: Plunkett will nach Amerika, Macleane braucht das Geld, um seinen hohen Lebensstandard finanzieren zu können.

Als die beiden Gauner die Kutsche von Lord Gibson (Michael Gambon) überfallen, verliebt sich Macleane auf der Stelle in die hübsche Nichte des Lords, Lady Rebecca (Liv Tyler).

Und weil Macleane sich selbst bei seinen Raubzügen galant wie ein Gentleman verhält, nennt man ihn fortan nur noch den »Gentleman Highwayman«.

Ist ihre Arbeitsteilung zunächst von grossem Vorteil, so ist es doch gerade ihre Verschiedenartigkeit, die die beiden Gauner fast auseinanderbringt: Denn während Plunkett die Drecksarbeit erledigt, ist es stets Macleane, der sich und seinen Freund durch seine überheblichen Manirismen in Lebensgefahr bringt....

Plunkett & Macleane ist eine gelungene Mischung aus Abenteuer und Romanze, mit einer gehörigen Portion bissig-britischem Humor. Geschickt stellt Debütregisseur Jake Scott, Sohn von Ridley Scott, die Regeln eines konventionellen historischen Kostümfilms auf den Kopf. Er verbindet klassische Elemente mit Stilmitteln der Gegenwart: Die feine englische Gesellschaft tanzt zu Techno-Musik, zu georgianischen Gewändern trägt man Augenbrauen-Piercings, und die Sprache ist modern und direkt.

 

REGIE:
Jake Scott
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Rupert Harvey
CAST:
Jonny Lee Miller
Robert Carlyle
Liv Tyler
Ken Stott
Michael Gambon
ALan Cumming
Christian Camargo
DREHBUCH:
Selwyn Roberts (Original)
Robert Wade
Neil Purvis
Charles McKeown
KAMERA:
John Mathieson
SCHNITT:
Oral Morrie Ottey
MUSIK:
Craig Armstrong
AUSSTATTUNG:
Morris Spencer

       
  Practical Magic
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Dezember 1998]
       
 

Prepare to come under their spell • In der Owens-Familie wird schon seit Generationen eine ganz besondere Gabe vererbt (die Leute sagen, es sei ein Fluch): Die Kraft der Weissen Magie. Sally (SANDRA BULLOCK) und Gillian (NICOLE KIDMAN), die von ihren Tanten Jet (DIANNE WIEST) und Frances (STOCKARD CHANNING) aufgezogen werden, wissen, dass sie anders sind, als andere Kinder. Und bald schon müssen sie lernen, was es heisst, eine Owens-Tochter zu sein. Denn die Macht der Weissen Magie hat auch ihren Preis: Den Männern, in die sich die Mädchen verlieben werden, ist ein früher Tod beschert.

Die ruhige Sally erkennt schnell, dass sie niemals ihren Seelenfrieden finden wird und wohl niemals wird heiraten können. Darum wehrt sie sich gegen die Einflüsse der Magie und versucht sich von der Familie zu lösen. Sie möchte viel lieber ein ganz normales Leben führen.

Ganz anders die rastlose Gillian: Sie findet die Auswirkungen, die sie auf Männer hat, extrem aufregend. Sie ist ganz verrückt nach der Macht und führt ein vogelfreies Leben, in dessen Verlauf sie unzählige gebrochene Herzen hinter sich zurücklässt.

Eines Tages trifft Gillian Jimmy (GORAN VISNJIC), ein böswilliger Taugenichts. Unwissentlich löst sie in der Folge ein Kette von unglücklichen Ereignissen aus, was schliesslich Police-Officer Gary Hallet (AIDAN QUINN) auf die Spuren der Familie bringt.

Hals über Kopf verliebt sich Gary in Sally und will den Owens darum helfen, sich von der übernatürlichen Macht zu befreien. Er und Sally wissen zu gut, dass es mehr braucht, als 'angewandte Magie', um Liebe ins Leben der Familie zurückzubringen.

 

REGIE:
Griffin Dunne
PRODUKTION:
Denise Di Novi
CAST:
Sandra Bullock
Nicole Kidman
Dianne Wiest
Stockard Channing
Aidann Quinn
Goran Visnjic
DREHBUCH:
Robin Swicord
KAMERA:
Andrew Dunn B.S.C.
SCHNITT:
Elizabeth Kling
MUSIK:
Alan Silvestri

       
  Prime
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Januar 2006]
       
 

Ein Film von Ben Younger • Rafi (Uma Thurman), 37 und frisch geschieden, sieht blendend aus, hat einen gutbezahlten Job und bewohnt ein schickes Apartment in New York. Man möchte neidisch werden. Wäre da nicht das unüberhörbare Ticken der biologischen Uhr und ihr unerfüllter Kinderwunsch. Um einer drohenden Depression gleich vorzubeugen, geht Rafi wie jede anständige New Yorkerin regelmässig „auf die Couch". Denn ihre Therapeutin Dr. Lisa Metzger (Meryl Streep), eine gestandene Frau mütterlichen Typs, strahlt Ruhe, Ausgeglichenheit und Stärke aus und hat stets weise Ratschläge auf Lager. Zum Beispiel diesen: Gehe aus und triff dich mit Männern!

Und Rafi - ganz folgsame Patientin - zieht los und verliebt sich prompt: in David (Bryan Greenberg), einen Traumtyp der Kategorie supersüss und supersexy. Die Sache hat nur einen Haken: Ihr Romeo ist erst 23, wohnt noch bei seinen Grosseltern und äussert Sätze, die mit „Meine Mom sagt immer ..." beginnen. Macht nichts, meint Dr. Metzger dazu, geniesse Dein Leben! Doch diesen Tipp soll die fürsorgliche Therapeutin schon bald bereuen, handelt es sich doch bei Rafis Objekt der Begierde um keinen geringeren als Lisas eigenen Sohn! Frau Doktor ist einer ausgewachsenen Panikattacke nahe: Ihr Baby in den Fängen einer 37-jährigen Psychopathin! Jetzt erst mal schön tief durchatmen und bloss nicht die Nerven verlieren...

 

REGIE:
Ben Younger
PRODUKTION:
Jennifer Todd
Suzanne Todd
CAST:
Uma Thurman
Meryl Streep
Bryan Greenberg
Jon Abrahams
Adriana Biasi
DREHBUCH:
Ben Younger
KAMERA:
William Rexer
SCHNITT:
Kristina Boden
TON:
Paul P. Soucek
MUSIK:
Ryan Shore
AUSSTATTUNG:
Mark Ricker
KOSTÜME:
Melissa Toth

       
  Promise Me This
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 2008]
       
 

Promets moi - Ein Film von Emir Kusturica • Auf einem einsamen Hügel im serbischen Hinterland leben Tsane, sein Grossvater und ihre Kuh Cvetka. Zusammen mit ihrer Nachbarin, einer Lehrerin, sind sie die einzigen Bewohner des Dorfes. Eines Tages verkündet Tsanes Grossvater, dass er bald sterben werde und nimmt seinem Enkel vier Versprechen ab: Er soll über die drei Hügel in die nächste Stadt gehen und Cvetka dort auf dem Markt verkaufen, dann mit dem verdienten Geld eine Ikone und ein Andenken kaufen und schliesslich eine Braut finden. In der Stadt angekommen, verliebt sich der pfiffige Tsane in die schöne Jasna und gerät ins Visier eines fiesen Mafioso, der ihm erst seine Kuh und dann seine Angebetete entführen will. Wie soll es Tsane unter diesen Umständen anstellen, seine Versprechen zu erfüllen und ein Mädchen nach Hause zu bringen, bevor der Grossvater stirbt?

 

REGIE:
Emir Kusturica
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Emir Kusturica
Marc Missonnier
CAST:
Uros Milovanovic
Marija Petronijevic
Aleksandar Bercek
Miki Manojlovic
Ljiljana Blagojevic
Ivan Maksimovic
DREHBUCH:
Emir Kusturica
KAMERA:
Milorad Glusica
SCHNITT:
Svetolik Zajc
TON:
Svetolik Zajc
MUSIK:
Stribor Kusturica
AUSSTATTUNG:
Biljana Belada
Radovan Markovic

       
  Reconstruction
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Februar 2004]
       
 

Camera d'Or - Cannes 2003 • RECONSTRUCTION stellt das romantische Drama auf den Kopf, indem es die Gefühle der Liebe bildgewaltig seziert. In der Art von MEMENTO folgt der Film dem Fotografen Alex und der schönen Aimée, ihrem zufälligen Treffen und einem verrückten Tag der Verliebtheit in Kopenhagen. Ihre Gefühle füreinander werden auf die Probe gestellt, als ihnen die Welt um sie herum immer fremder, unergründlicher wird. Die Stadt wird zum Labyrinth, Alex und Aimée befinden sich im freien Fall. Und für Alex stellt sich immer dringender die Frage, wie weit er für den Traum der wahren Liebe zu gehen bereit ist. Am Filmfestival von Cannes gewann Christoffer Boes erstaunliches Regiedebüt die prestigeträchtige CAMERA D'OR.

 

REGIE:
Christoffer Boe
PRODUKTION:
Tine Grew Pfeiffer
CAST:
Nikolaj Lie Kaas
Maria Bonnevie
Krister Henriksson
Nicolas Bro
Peter Steen
Ida Dwinger
Malene Schwartz
DREHBUCH:
Mogens Rukov
Christoffer Boe
KAMERA:
Manuel Alberto Claro
SCHNITT:
Mikkel E.G. Nielsen
Peter Brandt
TON:
Morten Green
MUSIK:
Thomas Knak
AUSSTATTUNG:
Martin de Thurah
KOSTÜME:
Gabi Humnicki

       
  Reise zur Sonne - Günese Yolculuk
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 1999]
       
 

Friedensfilmpreis 1999 • Zwei junge Männer aus entgegengesetzten Regionen der Türkei begegnen sich zufällig in Istanbul. Beide hoffen auf eine bessere Zukunft und versuchen, in der Grossstadt ein Auskommen zu finden. Berzan stammt aus einem kurdischen Dorf im äussersten Osten und schiebt als fliegender Händler jeden Morgen seinen Karren mit Musikkassetten in die Stadt. Mehmet ist erst kürzlich aus der Westtürkei angekommen und findet einen Job bei den Wasserwerken, wo er mit einem archaischen Hörrohr die Strassen nach geborstenen Leitungen abhorcht...

Mehmet hat es nie interessiert, dass Berzan Kurde ist. Was zählt, sind ihre Träume, die sich so nahe sind. Und ihre unzerbrechliche Freundschaft ohne Wenn und Aber. Berzan sehnt sich nach seinem Heimatdorf zurück, wo seine Ver lobte auf ihn wartet; Mehmet verliebt sich in Arzu, die in Deutschland aufgewachsen ist und nun mit ihrer alten Heimat konfrontiert wird.

Doch dann wird Mehmet, vielleicht bloss wegen seiner etwas dunkleren Haut, bei einer Razzia zu Unrecht verhaftet und gerät er auch nach der Haft ins Räderwerk der alltäglichen Verfolgung. - Ein letzter Liebesdienst an Berzan, der bei einer Demonstration getötet wird, bringt ihn endgültig in Widerspruch zur staatlichen Autorität. Er bricht zu einer Reise in den Osten seines Landes auf. Wusste Berzan immer, wo seine Heimat war, müssen Mehmet und Arzu sie erst noch suchen, auf ihrer eigenen Reise zur Sonne...

Yesim Ustaoglu, die 39jährige, aus Sarikamis im Osten der Türkei gebürtige Regisseurin, hat auch das Drehbuch verfasst, ein Drehbuch der sparsamen Dialoge und der sprechenden starken Bilder. Ein feinfühliges Werk... Die Fähigkeit zu eigenem Betroffensein und zu eigenverantwortlichem Handeln gegen die Unmenschlichkeit geben dem Werk seine Kraft und seine Unmittelbarkeit, der sich niemand entziehen kann. Yesim Ustaoglu findet die richtigen Bilder. Sie hat kein Pamphlet gedreht, aber einen Film, der für die Menschlichkeit plädiert und der uns so berührt, weil ihre Figuren uns so nah sind. Fred Zaugg, in: Der Bund

 

REGIE:
Yesim Ustaoglu
PRODUKTION:
Behrooz Hashemian
CAST:
Newroz Baz
Nazmi Qirix
Mizgin Kapazan
Ara Güler
Nigar Aktar
Iskender Bagcilar
DREHBUCH:
Yesim Ustaoglu
KAMERA:
Jacek Petrycki
SCHNITT:
Nicolas Gaster

       
  Ricordati di me
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. August 2003]
       
 

Denk an mich... • 'RICORDATI DI ME' ist die Studie eines scheinbar zufriedenen Mittelklassehaushalts, wobei die Krisen der einzelnen Mitglieder an den zerbrechlichen Fundamenten des gesamten Familiengefüges rütteln.

Die 17-jährige Tochter Valentina sehnt sich danach, als Showgirl im Fernsehen Erfolg zu haben. Sie ist zudem bereit, alles dafür zu tun, ihren Traum zu verwirklichen. Ihr brennender Ehrgeiz erweckt auch bei den Eltern wieder längst begrabene Ambitionen - der Riss in der Familie wird offenkundig. Carlo, der Vater von Valentina, trifft zufällig seine Jugendliebe wieder. Diese entfacht neuerlich seine Leidenschaft und ermutigt ihn in seinen Träumen Romanschriftsteller zu werden. Seine desillusionierte Frau flüchtet sich währenddessen in ihre ehemalige Karriere als Theaterschauspielerin und verliebt sich in ihren Regisseur. Während der 18-jährige Paolo, ein vollkommen unsicherer Teenager, sich nur nach einer Freundin sehnt.

Nach einem Autounfall sieht sich Carlo gezwungen, darüber nachzudenken, welches Leben er sich wirklich wünscht. Wird die Liebe siegen und ihm vollkommenes Glück bringen? Und wie lang wird sie dauern? Letztendlich müssen sich alle vier die Frage stellen: Ist ein Neubeginn möglich?

 

REGIE:
Gabriele Muccino
PRODUKTION:
Domenico Procacci
CAST:
Fabrizio Bentivoglio
Laura Morante
Nicoletta Romanoff
Monica Bellucci
Silvio Muccino
DREHBUCH:
Gabriele Muccino
KAMERA:
Marcello Montarsi
SCHNITT:
Claudio Di Mauro
TON:
Fabio Venturi
MUSIK:
Paolo Buonvino
KOSTÜME:
Emma Mascagni

       
  Riders
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Oktober 2002]
       
 

Ein Film von Gérard Pirès • Augen zu und durch! So lautet das Motto des gewieften Bankräuber-Quartetts um ihr Mastermind Slim (STEPHEN DORFF): Mit einer Abfolge spektakulärer Coups wollen sie die Grundlage für einen unbeschwerten Lebensabend legen. Überraschend fällt den Freunden bei einem Bruch ein fetter Haufen ungewaschener Mafia-Dollars in die Hände. Und damit beginnen die Probleme: Jetzt spüren sie nicht nur den heissen Atem des durchgeknallten Cops Magruder (BRUCE PAYNE) im Nacken, sondern haben auch noch einen durchtriebenen Killer (STEVEN BERKOFF) am Hals. Und dass sich Slim ausgerechnet in die attraktive Polizistin Karen (NATASHA HENSTRIDGE) verliebt hat, vereinfacht die Dinge auch nicht unbedingt...

RIDERS ist ein Action- und Stuntgewitter mit wilden Dauercrashs und halsbrecherischen Extremsporteinlagen, wie man sie im Kino noch niemals gesehen hat. Stephen Dorff (BLADE) und Natasha Henstridge (GHOSTS OF MARS) sorgen für das nötige Starpotential, in diesem adrenalingeladenen Powercocktail, dessen Rasanz alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. RIDERS war ist bereits im Frühjahr in Frankreich auf Platz eins gestartet.

 

REGIE:
Gérard Pirès
PRODUKTION:
Eric Altmeyer
Nicolas Altmeyer
Michael Cowan
CAST:
Stephen Dorff
Natasha Henstridge
Bruce Payne
Steven Berkoff
Clé Benett
Steven McCarthy
Karen Cliche
DREHBUCH:
Mark Ezra
Gérard Pirès
KAMERA:
Tetsuo Nagata
SCHNITT:
Véronique Lange
MUSIK:
Andy Gray
AUSSTATTUNG:
Guy Lalande
KOSTÜME:
Daniel Fortin

       
  Robin Hood
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Mai 2010]
       
 

Ein Film von Ridley Scott • Robin kehrt nach dem Tode König Richards nach England zurück. Um die schöne Lady Marian zu gewinnen, macht er dem Sheriff einen Strich durch die Rechnung und macht Jagd auf die Reichen, um danach die Beute an die Armen zu verteilen. Doch es steht noch eine weitaus grössere Aufgabe für ihn an: Robin und seine Verbündeten machen sich auf, einen Bürgerkrieg zu verhindern und England zu neuem Glanz zu verhelfen.

 

REGIE:
Ridley Scott
PRODUKTION:
Russell Crowe
Brian Grazer
Ridley Scott
CAST:
Russell Crowe
Cate Blanchett
Max von Sydow
William Hurt
Mark Strong
Oscar Isaac
Danny Huston
Eileen Atkins
Mark Addy
DREHBUCH:
Brian Helgeland
Ethan Reiff
KAMERA:
John Mathieson
SCHNITT:
Pietro Scalia
MUSIK:
Marc Streitenfeld
AUSSTATTUNG:
Arthur Max
KOSTÜME:
Janty Yates

       
  Rumba
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Dezember 2008]
       
 

Ein Film von Dominique AbelFiona GordonBruno Romy • Fiona und Dom sind unsterblich ineinander verliebt. Ihre grösste Leidenschaft ist es, Rumba zu tanzen. Das Haus voller Trophäen und den Blick voller Liebe erwarten sie nichts sehnlicher, als nach getaner Arbeit in Kleid und Anzug zu schlüpfen und dem sinnlichen Rhythmus zu verfallen. Doch auf dem Heimweg von einer Tanzveranstaltung stellt sich ihnen das Schicksal in Person eines tollpatschigen Selbstmörders in den Weg. Um ihn vor dem Freitod zu bewahren, fahren sie mit dem Auto gegen eine Wand. Und ihr Leben ist nicht mehr, wie es vorher war...

 

REGIE:
Dominique Abel
Fiona Gordon
Bruno Romy
PRODUKTION:
Dominique Abel
Charles Gilibert
Fiona Gordon
Marin Karmitz
Nathanaël Karmitz
CAST:
Fiona Gordon
Dominique Abel
DREHBUCH:
Dominique Abel
Fiona Gordon
Bruno Romy
KAMERA:
Claire Childeric
SCHNITT:
Sandrine Deegen

       
  Salsa
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Mai 2000]
       
 

Caliente! • Rémi Bonnet, 24jähriger Franzose und auf dem besten Weg ein grosser klassischer Pianist zu werden, schmeisst alles hin und fährt nach Paris, um in der europäischen Salsa-Metropole seinen grossen Wunsch zu verwirklichen: in einer Latino-Band mitzuspielen. Aber dort ist er gar nicht gefragt, denn die Mädchen stehen mehr auf dunkelhäutige Typen. Rémi lässt sich nicht unterkriegen und verwandelt sich kurzerhand in einen der vielen arbeitslosen Ausländer mit dunkler Hautfarbe und starkem Akzent. Auf Latino getrimmt findet er Unterschlupf beim alten Barretto, dem legendären kubanischen Musiker im Casa Cubana. Dort unterrichtet er als Salsa-Lehrer die schüchterne Nathalie und verliebt sich in sie. Dass Nathalies Tanztalent nicht von ungefähr kommt, überrascht schliesslich niemanden mehr, als ihre Grossmutter die geheime familiäre Verbindung zu Barretto preisgibt...

 

REGIE:
Joyce Sherman Buñuel
PRODUKTION:
Aïssa Djabri
Farid Lahouassa
manuel Munz
CAST:
CHristianne Gout
Vincent LeCoeur
Catherine Samie
Michel Aumont
Roland Blanche
Alexis Valdés
Eliza Maillot
DREHBUCH:
Joyce Sherman Buñuel
Jean-Claude Carriere
KAMERA:
Javier Aguirresarobe
SCHNITT:
Nicole Saunier
MUSIK:
Sierra Maestra
Jean-Marie Senia
AUSSTATTUNG:
Jean Bauer

       
  Samaria
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. August 2005]
       
 

Ein Film von Ki-duk Kim • Yeo-Jin, noch keine zwanzig, lebt mit ihrem verwitweten Vater zusammen. Ihre beste Freundin Jae-Young arbeitet als Prostituierte. Yeo-Jin ist so etwas wie ihre Managerin –sie hat ein Auge auf ihre Kunden und ihre Einnahmen. Als sich Jae-Young in einen Freier verliebt und ein Abendessen zu dritt verabredet, reagiert Yeo-Jin sehr verärgert auf diese Intimität, Jae-Young sagt daraufhin die Verabredung ab. Kurz darauf unterläuft Yeo-Jin ein verhängnisvoller Fehler. Wie üblich steht sie Schmiere, als Jae-Young mit einem Mann im Motel verschwindet. Doch diesmal übersieht sie die Polizisten, die nach minderjährigen Prostituierten fahnden. Um nicht von ihnen geschnappt zu werden, springt Jae-Young aus dem Fenster und verletzt sich dabei schwer. Auf dem Sterbebett bittet sie Yeo-Jin, den Mann herbeizuholen, mit dem sie zum Essen verabredet waren. Nach kurzem Zögern willigt Yeo-Jin ein, doch der Mann will Jae-Young nicht sehen– es sei denn, Yeo-Jin ginge mit ihm ins Bett. Ihrer Freundin zuliebe tut sie es. Doch als die zwei im Krankenhaus eintreffen ist Jae-Young schon tot. Von nun an trifft sich Yeo-Jin mit allen ehemaligen Freiern ihrer Freundin und schläft mit ihnen. Verdienen will sie dabei nicht, im Gegenteil: Sie gibt ihnen ihr Geld zurück. Eines Tages kommt Yeo-Jins Vater hinter das Doppelleben seiner Tochter. In seiner Wut beginnter, sich an ihren Freiern zu rächen. Bis er einmal zu hart zuschlägt ...

 

REGIE:
Ki-duk Kim
PRODUKTION:
Jeong-min Bae
CAST:
Ji-min Kwak
Min-jeong Seo
Eol Lee
Kwon Hyun-Min
DREHBUCH:
Ki-duk Kim
KAMERA:
Sun Sang-Jae
Sang-jae Seon
SCHNITT:
Ki-duk Kim
TON:
Song Je-Yin
MUSIK:
Park Ji
Ji-woong Park
KOSTÜME:
Lim Seung-Hee

       
  Same Same But Different
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Februar 2010]
       
 

Ein Film von Detlev Buck • Eine Liebe wie andere auch - und doch ganz anders. Basierend auf einer wahren Geschichte.

Überschreitet man die Grenze nach Kambodscha, akzeptiert man Dinge, die man vorher nie für möglich gehalten hätte. Hier hat ein einziger Moment die Kraft, das ganze Leben für immer zu verändern.

Auf seiner Asienreise verliebt sich ein junger Deutscher (David Kross) in eine junge Kambodschanerin (Apinya Sakuljaroensuk), die als Bargirl in einem Nachtclub arbeitet. Als sich herausstellt, dass sie HIV-positiv ist, muss er sich entscheiden. Kann es eine gemeinsame Zukunft geben?

 

REGIE:
Detlev Buck
PRODUKTION:
Claus Boje
CAST:
David Kross
Apinya Sakuljaroensuk
DREHBUCH:
Ruth Toma
KAMERA:
Jana Marsik
SCHNITT:
Dirk Grau
Jeanette Würl
TON:
Christian Conrad
MUSIK:
Konstantin Gropper
Bert Wrede
AUSSTATTUNG:
Udo Kramer
KOSTÜME:
Bisrat Negasi

       
  Samsara
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Juni 2002]
       
 

Ein Film von Pan Nalin • What is more important: satisfying one thousand desire or conquering just one...

Inmitten des Himalaya lebt der junge Mönch Soon Tashi in völliger Abgeschiedenheit. Nach drei Jahren einsamer Meditation besucht er ein Erntedankfest in einem kleinen Dorf, wo er sich in die schöne Pema verliebt. Soon Tashi gibt sein Eremitendasein auf, um Pema zu heiraten und die Wunder des Weltlichen kennenzulernen. Doch der Alltag mit Pema bringt auch Sorgen und Herausforderungen mit sich, die mit Soon Tashis Suche nach geistiger Freiheit schwer zu vereinbaren sind. Bald steht er wieder vor der Entscheidung zwischen seiner Liebe und seinem Glauben.

 

REGIE:
Pan Nalin
PRODUKTION:
Karl Baumgartner
Christoph Friedel
CAST:
Shawn Ku
Christy Chung
Neelesha Bavora
Lhakpa Tsering
DREHBUCH:
Pan Nalin
KAMERA:
Rali Ralchev
SCHNITT:
Isabel Meier
MUSIK:
Cyril Morin Dadon

       
  Schiza
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. April 2005]
       
 

Ein FIlm von Guka Omarowa • Boxkämpfe ohne Gesetze. Die Trophäe – ein