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  13 (Tzameti)
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Oktober 2006]
       
 

Faites vos jeux! • Der 20jährige Sebastien wird vom morphiumsüchtigen Gordon beauftragt, das Dach einer alten Villa zu reparieren. Dabei wird der junge Georgier heimlich Zeuge eines Gesprächs zwischen dem Hausherrn und einem Unbekannten. Bald darauf erhält Gordon einen Umschlag, der ihm eine schnelle Lösung seiner Geldsorgen verspricht.
Als Gordon unerwartet an einer Überdosis stirbt, folgt Sebastien den rätselhaften Instruktionen, die er bei ihm findet. Unter falschem Namen und mit einer neuen Identität ausgestattet, gelangt er in ein abgelegenes Landhaus. Ehe er sich's versieht, wird der unschuldige Sebastien Teil eines grausamen und makaberen Spiels um Leben und Tod... Faites vos jeux!

 

REGIE:
Géla Babluani
PRODUKTION:
Géla Babluani
Fanny Saadi
CAST:
George Babluani
Pascal Bongard
Aurélien Recoing
Fred Ulysse
Nicolas Pignon
Vania Vilers
Olga Legrand
DREHBUCH:
Géla Babluani
KAMERA:
Tariel Meliava
TON:
Elias Ludovic
AUSSTATTUNG:
Bernard Péault

       
  A Knight's Tale
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. September 2001]
       
 

He will rock you. • Seiner niederen Herkunft zum Trotz träumt William Thatcher (Heath Ledger) davon, einmal an einem grossen Ritterturnier teilnehmen zu können. Leichter gesagt als getan, denn im 14. Jahrhundert ist es nur Männern von edlem Geblüt gestattet, den vornehmsten aller Wettkämpfe zu bestreiten. Doch als William eines Tages unverhofft in den Besitz einer strahlenden Rüstung gelangt, fordert er sein Schicksal heraus. Hoch zu Ross macht er sich auf, die Welt zu verändern und den Lauf der Sterne zu beeinflussen.

Unter falschem Namen legt William auf dem Turnier-Parcours eine aufsehenerregende Siegesserie hin und avanciert als Ulrich von Lichtenstein zu einem Superstar seiner Zeit, der nicht nur das Herz der noblen Lady Jocelyn (Shannyn Sossamon) erobert., sondern auch die Massen begeistert. Dennoch muss William bald einsehen, dass es gar nicht so einfach ist, seinen vorherbestimmten Bahnen zu entkommen...

Drehbuchautor und Regisseur Brian Helgeland ('L.A. Confidential', 'Payback') definiert mit RITTER AUS LEIDENSCHAFT ein neues, innovatives Genre: Überraschend modern inszeniert und unterlegt mit dynamischen Rock-Balladen, vereint Helgeland Elemente eines klassischen Abenteuerfilms mit Romantik, Humor und Action.

In der Hauptrolle dieses ebenso hippen wie coolen Ritter-Spektakels über den ultimativen Kontaktsport glänzt Heath Ledger ('Der Patriot', '10 Dinge, die ich an dir hasse') an der Seite von Mark Addy ('Ganz oder gar nicht'), Rufus Sewell ('Hamlet'), Bühnenstar Paul Bettany und Newcomerin Shannyn Sossamon.

 

REGIE:
Brian Helgeland
PRODUKTION:
Brian Helgeland
Tim Van Rellim
Todd Black
CAST:
Heath Ledger
Mark Addy
Rufus Sewell
Shannyn Sossamon
Paul Bettany
Laura Fraser
Alan Tudyk
DREHBUCH:
Brian Helgeland
KAMERA:
Richard Greatrex
SCHNITT:
Kevin Stitt
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Mark Kebby

       
  Actrices
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Mai 2008]
       
 

Ein Film von Valeria Bruni Tedeschi • Die erfolgreiche Schauspielerin Marcelline steckt mitten in Theaterproben. Bewegung statt Psychologie ist das Credo des eigenwilligen Jungregisseurs, der seine Darsteller unerbittlich im Kreis über die Bühne jagt. Ebenso unerbittlich vergeht die Zeit auch ausserhalb des Theaters und spätestens der unverblümte Hinweis ihrer Gynäkologin erinnert Marcelline daran, dass sie kurz vor ihrem 40. Geburtstag steht: kinderlos und selbst wie ein staunendes Kind in einer unbegreiflichen Welt, unaufhörlich begleitet von den sarkastischen Vorwürfen der ewig jungen, lebensfrohen Mutter.

 

REGIE:
Valeria Bruni Tedeschi
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
Valeria Bruni Tedeschi
Noémie Lvovsky
Louis Garrel
Mathieu Amalric
Marysa Borini
Valeria Golino
Maurice Garrel
Bernard Nissile
DREHBUCH:
Valeria Bruni Tedeschi
Noémie Lvovsky
Agnès de Sacy
KAMERA:
Jeanne Lapoirie
SCHNITT:
Valeria Bruni Tedeschi
Anne Weil

       
  Ali G - In da house
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. September 2002]
       
 

Booyakasha! Voll die Sprüche! • Ali G (Sacha Baron Cohen) wird unversehens zur Schachfigur in der Hand des bösen Schatzkanzlers (Charles Dance) - denn dieser plant, den britischen Premierminister zu stürzen. Doch der Premier wird nicht untergehen stattdessen wird Ali im ganzen Land als Stimme der Jugend und der 'Echtheit' stürmisch gefeiert. Und der Premier und seine Regierung sind plötzlich beliebter als je zuvor.

 

REGIE:
Mark Mylod
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Dan Mazer
CAST:
Sacha Baron Cohen
Michael Gambon
Charles Dance
Kellie Bright
Martin Freeman
Rhone Mitra
Barbara New
DREHBUCH:
Sacha Baron Cohen
Dan Mazer
KAMERA:
Ashley Rowe
SCHNITT:
Paul Knight
MUSIK:
Adam F.
Shaggy
AUSSTATTUNG:
Greenville Horner

       
  An Inconvenient Truth
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Oktober 2006]
       
 

Die Menschheit sitzt auf einer Zeitbombe. • Führende Wissenschafter aus der ganzen Welt sind sich einig, dass uns nur noch 10 Jahre bleiben um eine globale Katastrophe zu vermeiden. Das ganze Klimasystem wird aus den Fugen geraten - extreme Wetterlagen, Überschwemmungen, lange Trockenperioden und tödliche Hitzeperioden sind die Folgen. Wir sind verantwortlich für diese Katastrophe von einem noch nie da gewesenen Ausmasses - und nur wir können sie verhindern.
Anstatt die Sturmglocken der Apokalypse zu läuten oder sich an einer flauen Vereinbarung zu halten, illustriert "An Inconvenient Truth" den engagierten Kampf eines Mannes - dem Ex Vize Präsidenten AL Gore - der seit 5 Jahren die Vereinigten Staaten bereist um seine Mitbürger von der Dringlichkeit einer Lösung dieser Krise zu überzeugen.
"An Inconvenient Truth" ist eine leidenschaftliche Dokumentation welche eine grosse Debatte lanciert, welche unsere Umweltkonzepte beeinflussen soll.

 

REGIE:
Davis Guggenheim
PRODUKTION:
Lawrence Bender
Scott Burns
Scott Z. Burns
CAST:
Al Gore
SCHNITT:
Jay Lash Cassidy
Dan Swietlik
TON:
Skip Lievsay
MUSIK:
Michael Brook

       
  An Unfinished Life
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Lasse Hallström • Viel ist ihm nach einem langen Berufsleben nicht geblieben, dem mürrischen Rancher Einar Gilkyson (Robert Redford). Eine Kuh, ein Pferd, ein paar Katzen, ein kleiner Waschbär – wäre da nicht der alte Mitch Bradley (Morgan Freeman), der wie Einar mehr als 40 Cowboy-Jahre auf dem Buckel hat, würde er wohl noch mehr Zeit mit Selbstgesprächen verbringen als ohnehin schon. So aber pflegt Einar den von riesigen Narben entstellten Mitch beim alltäglichen Morgenritual, verpasst ihm eine Spritze gegen die Schmerzen, hilft bei der Rasur und wechselt ein paar knappe Worte mit ihm.

Ein paar Hundert Meilen entfernt, irgendwo in Iowa, hört sich Jean Gilkyson (Jennifer Lopez) die Entschuldigung ihres Freundes Gary (Damian Lewis) an. Er wisse nicht, was in ihn gefahren sei, erklärt er, und bittet Jean um Verzeihung. Jean, deren Kinn von einem beachtlichen Hämatom geziert wird, lässt das Ganze wortlos über sich ergehen. Als Gary merkt, dass er auf die sanfte Tour nichts erreicht, wird er fuchsteufelswild. Er tritt gegen den Tisch und stürmt wütend aus dem Haus. Jeans Tochter, die 11-jährige Griff (Becca Gardner), hat den Streit mit grossen Augen verfolgt. Nun erinnert sie ihre Mutter an ihr Versprechen, Gary zu verlassen.

Jean hält Wort. Die beiden ergreifen die Flucht. Unterwegs überlegt Griff, ob sie in Mexiko, Montana oder doch in Oregon den Neuanfang wagen sollten, aber Jean ist so gut wie mittellos, und als dann auch noch das Auto den Geist aufgibt, sieht sie nur noch eine Möglichkeit: den Bus nach Wyoming zu nehmen und Griffs Grossvater zu besuchen. Griff ist mehr als überrascht, denn bisher glaubte sie, dieser sei tot.

In dem kleinen, unweit von Einars Ranch gelegenen Nest herrscht derweil grosse Aufregung, weil ein tapsiger Grizzlybär mitten durch die Stadt trottet. Sheriff Crane Curtis (Josh Lucas) treibt ihn mit eingeschalteter Sirene zurück in die Berge – und somit direkt vor den Lauf von Einars Gewehr. Aber Einar wird von Crane in letzter Sekunde daran gehindert, das Tier zu erschiessen. Stattdessen wird der Bär betäubt und in den hiesigen Privatzoo gebracht, wo er fortan den Käfig des unlängst verstorbenen Löwen bewohnt.

Jean und Griff treffen auf der Ranch ein. Einar macht kein Geheimnis daraus, dass er seine Schwiegertochter am liebsten nie mehr wieder gesehen hätte. Verblüfft stellt er fest, dass er eine Enkeltochter hat, was ihn aber keineswegs dazu bewegt, seine schroffe Art abzulegen. Nur widerwillig gestattet er Jean, bei ihm zu wohnen, bis sie genug Geld für die Weiterreise verdient hat.

Am nächsten Morgen fährt Jean in die Stadt, um sich einen Job zu suchen. Einar trägt Griff auf, Mitch im Lauf des Vormittags ein Sandwich zu bringen, und fährt dann, nachdem sein Truck nicht angesprungen ist, mit dem Fahrrad in die Stadt. Im Diner von Nina (Camryn Manheim) verprügelt er nebenbei ein paar junge Männer, die sich nicht zu benehmen wissen.

Griff bringt Mitch sein Frühstück. Anders als Einar ist Mitch sichtlich erfreut über den unerwarteten Besuch. Er erzählt dem Mädchen, woher seine Narben stammen: Vor einem Jahr habe er den soeben eingefangenen Bären beim Verspeisen eines Kalbs überrascht, der habe sich gestört gefühlt und Mitch attackiert.

Einar sieht sich, wie von Mitch gewünscht, im Zoo den Bären an, der dort eine grosse Attraktion darstellt. Danach besucht er, wie jeden Tag, das Grab seines Sohns Griffin – Jeans Mann und Griffs Vater. Beim Abendessen bleibt jeder der vier Ranchbewohner für sich.

Am nächsten Tag tritt Jean ihre neue Stelle an. Sie kellnert im Restaurant von Nina, mit der sie sich auf Anhieb gut versteht. Ausserdem stattet sie dem Sheriff einen Besuch ab und zeigt ihm einen Polizeibericht, aus dem hervorgeht, dass Gary sie misshandelt hat. Sie befürchtet, Gary könne ihr hierher folgen; Crane versichert ihr, er werde die Augen offen halten.

Auf der Ranch spuckt Einar weiterhin Gift und Galle. Beim Versuch, den Truck zu reparieren, streitet er sich mit Mitch, und für Griff hat er auch kein freundliches Wort übrig. Am Abend bringt Jean Lebensmittel mit und will für alle kochen. Von Einar möchte sie wissen, wo eigentlich die Kühe seien. Nach Griffins Tod, erklärt Einar brummig, habe er nicht mehr genug Unterstützung gehabt. Später, als Jean versehentlich einen Teller fallen lässt, macht er ihr bittere Vorwürfe – ohne es auszusprechen stellt er klar, dass er Jean für den Tod seines Sohnes verantwortlich macht und ihr nicht zu vergeben gedenkt. Kurz darauf bringt Jean Mitch das Abendessen. Er begrüsst sie herzlich und erzählt ihr, dass Einars Frau Nelly ihn ein Jahr nach Griffins Tod verlassen habe. Vor lauter Trauer habe Einar sich nicht mehr um seine Frau gekümmert, und als schliesslich ein anderer Mann auftauchte, sei Nelly mit ihm fortgegangen. Fortgehen würde am liebsten auch Griff, die sich gar nicht wohl fühlt bei ihrem ungastlichen Grossvater. Jean verspricht, mit ihr nach Montana zu gehen, sobald sie genug Geld gespart hat.

Doch es dauert nicht lange bis Einar schliesslich ein wenig aufzutauen beginnt. Er repariert den Truck mit Griffs „Hilfe“, nimmt sie mit in den Zoo, um den Bären zu füttern, und zeigt ihr, wie man ein Lasso wirft. Er scherzt sogar ein wenig, als Griff in ihrer kindlichen Naivität vermutet, Mitch und Einar seien ein schwules Paar. Streng reagiert er nur, als das Mädchen Sheriff Curtis brüsk hinauskomplimentiert, als dieser Jean einmal nach Hause bringt. Sie solle höflich zu seinen Gästen sein, befiehlt Einar; dabei hat Griff doch nur Angst, ihre Mutter könne sich schon wieder auf einen neuen – womöglich brutalen – Mann einlassen.

Plötzlich taucht Gary in der Stadt auf. Einar und Mitch bemerken ihn als erste: Sie hören ihn nachts herumschleichen, finden Fussspuren und Zigarettenkippen. Bei Crane erkundigt sich Einar, ob das Gesetz ihm eigentlich erlaube, einen Eindringling auf seinem Grundstück zu erschiessen (nur, wenn er ins Haus komme, erklärt der Sheriff). In einer Bar beobachtet er Gary beim Billardspielen. Und eines Abends lauert er dem ungebetenen Gast vor dessen Motel auf und zwingt ihn mit vorgehaltenem Gewehr, ins Auto zu steigen und die Stadt zu verlassen. Gary gehorcht, zumal auch Crane auftaucht und ihm zu verstehen gibt, dass er ihn nicht mehr in der Stadt sehen wolle.

Crane handelt nicht ganz uneigennützig. Er mag Jean und freundet sich behutsam mit ihr an. Einmal erzählt sie ihm, wie Griffin damals ums Leben gekommen ist: Bei einer späten Autofahrt im strömenden Regen sei sie am Steuer eingenickt und von der Strasse abgekommen. Jean überlebte, Griffin starb.

Auch mit Einar kann Jean endlich über die gemeinsame Geschichte reden. Eines Nachts weckt er sie, um ihr von dem Vorfall mit Gary zu berichten. Sie erzählt Einar daraufhin, dass Griffin damals per Münzwurf entschieden habe, wer den Wagen fahren solle. Sie weist Einar darauf hin, dass auch sie seither trauere, im Unterschied zu ihm aber versucht habe weiter zu leben. In die Defensive gedrängt, reagiert Einar aggressiv. Er fordert Jean auf, das Haus am nächsten Morgen zu verlassen. Dann holt er die Schnapsflasche hervor, die er in Mitchs Hütte versteckt hatte, und betrinkt sich, zum ersten Mal nach langer Abstinenz, an Griffins Grab.

Jean kommt fürs erste bei Nina unter, Griff allerdings zieht es vor weiterhin bei ihrem Grossvater zu wohnen, den sie allmählich sehr lieb gewonnen hat. Nach kurzem Zögern willigt Jean ein. Einar nimmt Griff gerne wieder auf, spannt sie bei der landwirtschaftlichen Arbeit ein und bringt ihr sogar das Autofahren bei. Gemeinsam mit Mitch gehen sie in den Zoo, denn der Grizzly lässt Mitch keine Ruhe. Kurz darauf, Einar macht Erledigungen in der Stadt, hat Mitch einen Anfall, der erst aufhört, als Griff ihm eine Spritze mit dem Schmerzmittel gibt. Später, noch ganz geschwächt, fordert Mitch Einar auf, den Bären frei zu lassen.

Als Einar bei einem Besuch im Diner Jean unvermittelt für Griffs gute Erziehung lobt und ihr anbietet, zu ihm zurückzukehren, lenkt Jean gern ein und verspricht am nächsten Tag wieder auf die Farm zu ziehen. Am Abend jedoch lauert Gary seiner Ex-Freundin auf – er ist wieder da und bittet um eine letzte Chance. Für Jean aber ist dieses Kapitel längst abgeschlossen. Sie fordert Gary auf zu verschwinden, und als Nina dazu kommt, gehorcht Gary – vorerst.

In der Nacht starten Einar und Griff die Befreiungsaktion für den Bären. Während Meister Petz bereits im Begriff ist, auf die Ladefläche des Trucks zu klettern, betätigt Griff versehentlich die Gangschaltung. Der Wagen rollt ein Stück nach vorn, und plötzlich steht der Bär vor Einar und verpasst ihm einen Hieb. Griff verscheucht das Tier mit der Hupe. Dann fährt sie Einar ins Krankenhaus. Er hat sich zwei Rippen gebrochen, will aber den Anordnungen des Arztes nicht folgen und schleicht sich gemeinsam mit Griff und der hinzu gerufenen Jean davon.

Die Familie ist nun wieder vereint. Aber noch sind einige Rechnungen offen: Einar muss Jean endgültig vergeben. Gary und Jean müssen einen Schlussstrich ziehen. Mutter und Tochter müssen noch klären, welches Leben sie in Zukunft führen wollen, und auch Mitch steht noch eine letzte Konfrontation mit dem Bären bevor...

 

REGIE:
Lasse Hallström
PRODUKTION:
Leslie Holleran
Alan Ladd Jr.
Kelliann Ladd
CAST:
Robert Redford
Jennifer Lopez
Morgan Freeman
Josh Lucas
Damian Lewis
DREHBUCH:
Mark Spragg
Virginia Korus Spragg
KAMERA:
Oliver Stapleton
SCHNITT:
Andrew Mondshein
TON:
Michael Kirchberger
MUSIK:
Deborah Lurie
AUSSTATTUNG:
David Gropman
KOSTÜME:
Tish Monaghan

       
  Apocalypto
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Januar 2007]
       
 

Wenn das Ende kommt, ist nicht jeder bereit zu gehen • Es ist die Zeit, in der der Niedergang einer der ältesten und geheimnisvollsten Hochkulturen aller Zeiten bevorsteht: der Maya. Bis heute birgt diese Zeit offene Fragen und ungeklärte Geheimnisse. Die Eroberung Mexikos und Zentralamerikas durch die Spanier besiegelt endgültig den Untergang dieses hochzivilisierten Volkes. In APOCALYPTO skizziert Gibson die Geschichte eines Mannes aus dem Volk der Maya, der in dieser Zeit um sein Leben kämpft. Nur die Liebe zu seiner Familie und zu seiner Frau gibt ihm die Kraft und den Mut zu bestehen. Mel Gibson legt auch bei APOCALYPTO wieder einen hohen Wert auf Authentizität und inszeniert ein tief bewegendes, mystisches Abenteuer der ganz besonderen Art. Für das Drehbuch zeichnet u.a. Gibson verantwortlich. Die Dreharbeiten fanden an Original - Schauplätzen in Mexiko statt.

 

REGIE:
Mel Gibson
PRODUKTION:
Bruce Davey
Mel Gibson
CAST:
Dalia Hernandez
Mayra Serbulo
Gerardo Taracena
Raoul Trujillo
Rudy Youngblood
Carla Hool
DREHBUCH:
Mel Gibson
Farhad Safinia
KAMERA:
Dean Semler
TON:
Simon Rhodes
MUSIK:
James Horner
AUSSTATTUNG:
Thomas E. Sanders
KOSTÜME:
Mayes C. Rubeo

       
  Aus der Tiefe des Raumes - ...mitten ins Netz!
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Mai 2005]
       
 

Ein Film von Gil Mehmert • Hans Günter (Arndt Schwering-Sohnrey), ein schüchterner junger Mann Mitte 20, geht in der liebenswürdigen Miefigkeit einer rheinischen Kleinstadt in den 60er Jahren einem ungewöhnlichen Hobby nach: Er spielt Tipp Kick, beherrscht das Tischfussballspiel mit den kleinen Metallmännchen auf höchstem Niveau.
Bei einem wichtigen Tipp-Kick-Turnier, bei dem er sich für die deutsche Meisterschaft qualifiziert, lernt Hans Günter die gleichaltrige Fotografin Marion (Mira Bartuschek) kennen. Überraschend für beide endet die zarte Romanze gleich in der ersten Nacht in Marions Schlafzimmer. Und noch überraschender bleibt dieser Akt auf ungewöhnlichste Weise nicht folgenlos: Durch eine Verkettung von Zufällen landet zur gleichen Zeit Hans Günters Lieblings-Tipp-Kick- Männchen, die Nummer 10, in Marions Badewanne, in der sich verschiedene Fotochemikalien zu einer Art Ursuppe zusammengebraut haben.
Unerklärliche chemische Reaktionen erwecken in dieser Nacht ,Nummer 10’ zu einem ausgewachsenen lebendigen Wesen, das nicht nur die kleine Welt seines Besitzers durcheinander bringt, sondern noch viel grössere Weiten erobern wird. Zunehmend reift ,Nummer 10’ zu einem stattlichen jungen Mann namens Günter (Eckhard Preuss) mit stets akkurat gescheiteltem Blondhaar und Schuhgrösse 47, der den Standfussball wie kein anderer beherrscht. Einer der bekanntesten deutschen Fussballstars der 70er Jahre ist geboren ...

 

REGIE:
Gil Mehmert
PRODUKTION:
Philipp Budweg
Johannes Schmid
CAST:
Arndt Schwering-Sohnrey
Eckhard Preuß
Mira Bartuschek
Sandra Leonhard
Christoph Maria Herbst
Karl Korte
DREHBUCH:
Gil Mehmert
Eckhard Preuß
KAMERA:
Bella Halben
SCHNITT:
Bernd Schlegel
TON:
Olaf Gross
MUSIK:
Axel Haas
AUSSTATTUNG:
Alissa Kolbusch
Johannes Sternagel
KOSTÜME:
Steffi Bruhn

       
  Bab' Aziz
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Nacer Khemir • In der Tradition von 1001 Nacht erzählt Nacer Khemir Geschichten von Prinzen, Palästen und langen Irrfahrten. Bab'Aziz ist in der Form eines Zaubermärchens erzählt und schildert die Reise eines Derwisch und seiner Enkelin durch die Sahara. Er zeichnet damit ein verblüffendes Porträt der Wüste und seiner Legenden, wie es bislang nur selten in einem Spielfilm zu sehen war.

 

REGIE:
Nacer Khemir
PRODUKTION:
Cyriac Auriol
Ali Reza Shoja-Nuri
CAST:
Parviz Shahinkhou
Hossein Panahi
Maryam Mohaid
DREHBUCH:
Tonino Guerra
SCHNITT:
Isabelle Rathery
TON:
Stuart Wilson
MUSIK:
Armand Amar
KOSTÜME:
Maud Perl

       
  Balzac et la petite tailleuse chinoise
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Dezember 2002]
       
 

Nach dem gleichnamigen Bestseller! • Im China der 70er Jahre werden die Freunde Luo und Dai, Söhne von sogenannt reaktionären Intellektuellen, zur Umerziehung und zum Arbeiten in ein abgelegenes Dorf geschickt. Mit Mut und Geschick erreichen sie, dass Dai jeden Abend auf seiner Geige Stücke von Mozart spielen darf, den sie als revolutionären Komponisten darstellen. Sie gewinnen das Vertrauen des Chefs, der sie in die Stadt schickt, damit sie über die Filme im Kino berichten. So werden sie zu geschätzten Unterhaltern des Dorfes, denn anstatt die Revolutionsgeschichten wiederzugeben, erzählen sie aus geschmuggelten Büchern von Flaubert, Tolstoi, Hugo und Balzac. Die hübsche Tochter des Schneiders verliebt sich in ihre Erzählungen - und in Luo.

 

REGIE:
Dai Sijie
PRODUKTION:
Zhao Jun
Bernard Lorain
Wang Zhebin
CAST:
Zhou Xun
Chen Kun
Liu Ye
Wang Shuangbao
Cong Zhijun
Wang Hongwei
Xiao Xiong
DREHBUCH:
Dai Sijie
Nadine Perront
KAMERA:
Jean-Marie Dreujou
SCHNITT:
Julia Gregory
Luc Barnier
MUSIK:
Wang Pujian
AUSSTATTUNG:
Cao Jiuping

       
  Bamako
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Januar 2007]
       
 

Afrika hält Gericht • Was für eine grossartige Idee: Abderrahmane Sissako lädt uns ein in Malis farbenfrohe Hauptstadt Bamako, wo er im Hof des Hauses seines verstorbenen Vaters eine Gerichtsverhandlung in Szene setzt, in jenem Hof, in dem er selber seine Jungend verbracht hat. Doch keine Angst, das ist alles andere als trockene Faktenbeigerei: Spannungsgeladen präsentiert sich die hier in Szene gesetzte Verhandlung gegen die Weltbank und den Internatio-nalen Währungsfonds, die ja eigentlich da wären, ausgleichend zu wirken im Weltmarkt. Munter läuft während der Gerichtsverhandlung im Hof das Leben weiter. Die geniale Idee von Sissako war es, Gericht zu halten im Alltag, denn aus ihm heraus wird so vieles, was diskutiert wird, ganz beiläufig sichtbar, wahrnehmbar, erkennbar. Und darüber hinaus spielt der Alltag aufs Unterhaltsamste seine Streiche. Natürlich schweift Sissakos Blick immer wieder ab, widmet er sein Interesse Randfiguren im globalen Game, um die Widerwärtigkeit der nördlichen Arroganz umso sichtbarer zu machen. Er ist auch ein hochsensibler Porträtist. Wenn die Welt heute voller Wunden ist, dann aufgrund einer langen Geschichte, die gerne vergessen geht, wenn man das Heute betrachtet. Sissako führt uns dies am Beispiel Afrikas im Innenhof seines Hauses vor Augen und vor Ohren. Luzid sind die Auseinandersetzungen und Äusserungen, real existierende Figuren und erfundene spielen ineinander über und miteinander, um von dem zu reden, was ist. Und von dem, was sein könnte. Zu Letzterem freilich würde so etwas wie Bewusstsein gehören, nicht nur ein Bewusstsein fürs Eigene sondern eben auch eines fürs Andere, für die Existenz des Anderen. Bamako ist für mich der dringlichste Film zur Zeit: Stiller Aufschrei, luzide Einsicht.

 

REGIE:
Abderrahmane Sissako
PRODUKTION:
Denis Freyd
Abderrahmane Sissako
CAST:
Aïssa Maïga
Maimouna Hélène Diarra
Balla Habib Dembélé
Djénéba Koné
Hamadoun Kassogué
William Bourdon
Danny Glover
DREHBUCH:
Abderrahmane Sissako
KAMERA:
Jacques Besse
SCHNITT:
Nadia Ben Rachid
TON:
Dana Farzanehpour
AUSSTATTUNG:
Mahamadou Kouyaté

       
  Beautiful new world
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2001]
       
 

Ungewohnt lockeres Kino aus China... • Ungewohnt lockeres Kino aus China, eine erfrischende Komödie aus Schanghai. In Form einer einfachen Ballade, ironisch erzählt, lehnt sich der Film an den Suzhou-Stil der traditionell gesungenen chinesischen Epen an. Baogen ist ein Mann vom Land mit bewährten Moralvorstellungen, der hart arbeitet, um sich ein neues städtisches Leben aufzubauen und um das Herz seiner scharfzüngigen Tante zu gewinnen. Eine wunderbare neue Welt wirft einen aufschlussreichen Blick auf das zeitgenössische, sich verändernde China und auf den Gegensatz und die Konfrontation von Materialismus, Kapitalismus, traditionellen Werten und menschlichem Begehren. Shi Runjiu, ein 29jähriger Regisseur und Drehbuchautor, bringt mit seinem ersten Langspielfilm frischen Wind in den chinesischen Film. Er bringt uns zum Lachen und zwingt uns zugleich nachzudenken. Der ehrliche Bauer Baogen, der in die grosse Stadt kommt, um hier einen Preis abzuholen, den er in der Lotterie gewonnen hat, kommt ganz schön auf die Welt, denn die gewonnene Wohnung ist noch nicht einmal gebaut. Anstatt reich und berühmt zu werden, sieht er sich mit der simplen Realität konfrontiert. Er sucht bei seiner entfernten Verwandten Jinfang Unterschlupf und bringt deren Leben ganz schön durcheinander.

 

REGIE:
Runjiu Shi
PRODUKTION:
Peter Loehr
CAST:
Wu Jiang
Hong Tao
Ning Chen
Richie Ren
Wu Bai
Zhengwei Tong
DREHBUCH:
Fendou Liu
Runjiu Shi
Yao Wang
KAMERA:
Yue Lu
SCHNITT:
Hongyu Yang
TON:
Xueyi Wang

       
  Becoming Jane
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Oktober 2007]
       
 

Ein Film von Julian Jarrold • Becoming Jane erzählt von der realen Liebesaffäre, welche die junge Jane Austen dazu inspiriert hat, die bekannteste Liebesroman-Autorin aller Zeiten zu werden.

Der DEVIL WEARS PRADA-Shootingstar Anne Hathaway legt in ihrer Rolle als Jane Austen eine glanzvolle Leistung hin. Sie spielt mit bewundernswerter Hingabe und Kraft eine sinnliche, intelligente junge Frau, die ihrer Zeit weit voraus war.

Die 22jährige Jane Austen ist in Schwierigkeiten. Jane’s ältere Schwester ist glücklich verheiratet und verlässt ihre Eltern mit dem kleinen aber dringlichen Problem, auch die zweite Tochter unterzubringen. Die Familie ist umfangmässig, aber nicht geldmässig reich. Als der pompöse Mr. Wisley, der einzige Erbe der wohlhabenden und wichtigen Lady Gresham, sich um Janes Hand bittet, sind alle überglücklich.

Tom Lefroy ist auch in Schwierigkeiten. Er hat das Leben in Londons genossen – ein charmanter Schalk, der anstatt Jus zu studieren seine Zeit boxend, trinkend und frauenjagend verbracht hat. Nun muss er für diese Verbrechen des Vergnügens bei seinem Onkel, Richter Langlois, gerade stehen. Seine Strafe? Tom muss den Sommer mit seinen langweiligen Verwandten in Hampshire verbringen.

Die Englische Landschaft mag friedlich aussehen, aber die Sommerfeste sind dekadent und an einer solchen Feier lernt Tom Jane kennen. Ein Katz-und-Maus-Spiel bricht aus, der Funke entspringt und über den Sommer verlieben sie sich.

Mit Toms Ruf und Jane’s Familienhintergrund kann diese Geschichte kein gutes Ende nehmen.

 

REGIE:
Julian Jarrold
PRODUKTION:
Robert Bernstein
Graham Broadbent
Douglas Rae
CAST:
Anne Hathaway
James McAvoy
Julie Walters
James Cromwell
Maggie Smith
DREHBUCH:
Kevin Hood
Sarah Williams
KAMERA:
Eigil Bryld
SCHNITT:
Emma E. Hickox
TON:
Sophie Cornet
MUSIK:
Adrian Johnston
AUSSTATTUNG:
Eve Stewart
KOSTÜME:
Eimer Ni Mhaoldomhnaigh

       
  Better than Chocolate
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juli 1999]
       
 

Eine verführerische Komödie • Was kann schon besser als Schokolade sein? Die 19-jährige Maggie hat anderes gefunden, was ihr Leben lebenswert macht, und dabei ist sie in guter Gesellschaft. Frances lebt und kämpft für ihren Buchladen. Jeremy, mit dem sie abends im 'Cat's Ass'-Club auftritt, geht aufs Ganze und verwandelt sich in die Sängerin Judy. Als Maggie sich auch noch Hals über Kopf in die Strassenmalerin Kim verliebt, stehen die Türen zum siebten Himmel weit offen. Würden nicht ihre frisch geschiedene Mutter Lila und ihr Bruder Paul plötzlich in Vancouver auftauchen, um sich bei ihr einzuquartieren. Was Paul schnell herausfindet, aber für sich behält, um selbst die Liebe zu entdecken, nimmt Lila zunächst gar nicht wahr. Stattdessen freundet sie sich mit Judy an und macht die Erfahrung, dass auch ihr das Leben mehr zu bieten hat als Schokoladenpralinen. Und so geht der unausweichliche grosse Knall in eine ganz andere Richtung los, als Maggie und Kim es sich haben träumen lassen.

 

REGIE:
Anne Wheeler
PRODUKTION:
Sharon McGowan
CAST:
Wendy Crewson
Karyn Dwyer
Christina Cox
Ann-Marie MacDonald
Marya Delver
Kevin Mundy
Peter Outerbridge
DREHBUCH:
Peggy Thompson
KAMERA:
Gregory Middleton
SCHNITT:
Alison Grace
MUSIK:
Graeme Coleman
AUSSTATTUNG:
David Roberts

       
  Bis zum Ellenbogen
 
       
 

Ein Film von Justus von Dohnanyi • In den Schweizer Alpen knallen sie zusammen: Achim, risikofreudiger Jung-Reeder und Willi, erfinderischer Lebenskünstler. Schon der Unfall macht die Gräben deutlich, die zwischen ihren Welten liegen. Allein Sven, dem friedliebenden Bankangestellten aus Sylt, der die beiden in seiner Ferienhütte aufnimmt, gelingt mit Käse und Wein der Waffenstillstand. Allerdings scheidet Sven durch einen unglücklichen Zufall in einem glücklichen Moment aus dem Leben. Jetzt haben Achim und Willi ein Problem: Wohin mit der Leiche?
Sven hat vor seinem Tod allerlei erzählt: über seinen Chef bei der Bank und frische Brötchen, eine Menge Schwarzgeld und den Schlüssel dazu. Während sich Deutschland im WM-Fieber befindet, reisen Achim und Willi mit Svens Leiche von den Schweizer Alpen bis zur Nordsee. Auf Sylt soll der Tote seinem Chef noch einmal zuwinken, bevor er wunschgemäß am Ellenbogen eine Seebestattung bekommt. Doch die Sache hat einen Haken: Schwarzgeld stinkt nicht, Sven jedoch schon!

 

REGIE:
Justus von Dohnanyi
PRODUKTION:
Lars Büchel
Bernd T. Hoefflin
CAST:
Stefan Kurt
Jan Josef Liefers
Justus von Dohnanyi
Susanne Wolff
Antoine Monot Jr.
Katharina Matz
Devid Striesow
DREHBUCH:
Justus von Dohnanyi
KAMERA:
Matthias Schellenberg
SCHNITT:
Steven Wilhelm
TON:
Gunnar Voigt
MUSIK:
Timo Blunck
Ralf Denker
Stefan Will
AUSSTATTUNG:
Bader El Hindi
KOSTÜME:
Freda Hansen

       
  Botero
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. November 2008]
       
 

Born in Medellin • Zu Fernando Boteros 75. Geburtstag erzählt Peter Schamoni die bewegende Erfolgsgeschichte des in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsenen kolumbianischen Künstlers. Anfänglich hatte Botero um Anerkennung zu kämpfen, mittlerweile sind Menschen aller Kontinente begeistert von seinen Bildern und Skulpturen. Botero hat für sich einen Stil gefunden, an dem man ihn sofort erkennt: farbenfroh und üppig. Doch Schamoni zeigt nicht nur diesen Botero, sondern auch, dass sich hinter dem Klischee des Naiven ein Künstler entdecken lässt, der auch auch vor ernsten Themen nicht zurückschreckt. Die Bilder, die die Verbrechen der Amerikaner in Abu Ghraib zeigen, sind einzigartig. Schamoni begleitete den Künstler nicht nur in seine Skulpturen-Werkstatt in der Toskana, und in sein Pariser Maler-Atelier, auch in Kolumbien selbst wurde gedreht. Schamoni nimmt den Zuschauer mit auf die gemeinsame Reise mit dem Maler, lässt ihn teilhaben an der Welt, in der der Künstler lebt und arbeitet, an den Höhen und Tiefen in seinem Leben. Peter Schamoni, der Botero seit vierzig Jahren kennt, hat den Künstler für das Kino neu sichtbar gemacht.

 

REGIE:
Peter Schamoni
PRODUKTION:
Rob Houwer
Peter Schamoni
CAST:
Mario Adorf
Fernando Botero
DREHBUCH:
Peter Schamoni
KAMERA:
Ernst Hirsch
Konrad Hirsch
SCHNITT:
Carsten Dillhöfer
Sabine Rottmann

       
  Bride Wars
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 2009]
       
 

Beste Feindinnen • Liv (Kate Hudson) und Emma (Anne Hathaway) sind seit Kindheitstagen beste Freundinnen. Sie sind immer für einander da, in guten wie in schlechten Zeiten.
Beide sind sich einig: Für den schönsten Tag im Leben einer Frau gibt es in New York nur einen Ort – das Plaza Hotel. Doch ein Fehler in der Terminplanung des Hotels beendet die Vorfreude der Freundinnen schlagartig: ihre beiden Hochzeiten wurden aus Versehen auf dasselbe Datum gelegt, doch nur eine von beiden kann die begehrte Location buchen.
Und was machen beste Freundinnen? Sie lächeln sich an, sie diskutieren, sie streiten und dann werden in einem raffinierten Zickenkrieg ganz ungeniert die Waffen gezückt: Vom Selbstbräuner bis zur blauen Haarblondierung, vor nichts schrecken sie zurück. Denn im Wettstreit um die Traumhochzeit in Weiß kann es nur eine Siegerin geben und da werden aus besten Freundinnen schnell beste Feindinnen.

 

REGIE:
Gary Winick
PRODUKTION:
Kate Hudson
Alan Riche
Peter Riche
Julie Yorn
CAST:
Anne Hathaway
Kate Hudson
Candice Bergen
DREHBUCH:
Greg DePaul
Casey Wilson
June Diane Raphael
KAMERA:
Frederick Elmes
SCHNITT:
Susan Littenberg
TON:
Nancy MacLeod
David Grimaldi
William Sarokin
MUSIK:
Ed Shearmur
AUSSTATTUNG:
Dan Leigh
KOSTÜME:
Karen Patch

       
  Buddy
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2004]
       
 

Ein Film von Morten Tyldum • Eine stimmige und liebenswerte Komödie über drei junge Norweger in ihren frühen 20ern, die sich durch die Wirren vom Jugendlichen zum Erwachsenen kämpfen. Getreulich unterstützt von einem perfekt aufeinander eingespieltem Team junger Schauspieler, gebührt ihnen eine beachtliche Anerkennung.

Der Publikumserfolg aus Norwegen ist meisterhaft ins Bild gesetzt, herzerfrischend, amüsant und hat einen schwungvollen Soundtrack. BUDDY verzeichnete daheim in Norwegen mehr als 500’000 Zuschauer und wurde bei den Karlovy Vary Filmfestspielen und beim bedeutendsten skandinavischen Filmfestival in Haugesund mit Lorbeeren überschüttet.

«Heute träumen viele von uns davon, berühmt zu werden und ins Fernsehen zu kommen, sogar wenn wir nicht durch besondere Talente auf uns aufmerksam machen können. Kristoffer glaubt, dass sein neu begründeter Ruhm ihm helfen wird, die Probleme in seinem Leben zu lösen, muss aber erfahren, dass der Ruhm ihm stattdessen noch mehr Probleme beschert». Lars Gudmestad, Drehbuchautor

 

REGIE:
Morten Tyldum
PRODUKTION:
Gudny Hummerlvoll
CAST:
Nicolai Cleve Broch
Aksel Hennie
Anders Baasmo Kristiansen
Pia Tjelta
Janne Formoe
Henrik Giæver
DREHBUCH:
Lars Gudmestad
KAMERA:
John Andreas Andersen
SCHNITT:
Eli Nilsen
TON:
Hugo Ekornes
MUSIK:
Lars Lillo-Stenberg
AUSSTATTUNG:
Billy Johansson

       
  Cecil B. Demented
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Oktober 2000]
       
 

John Waters' neuer Film • CECIL.B.DEMENTED ist eine Action-Komödie um einen jungen, irren Filmemacher und seine Gang von Filmfanatikern, die die grosse Hollywooddiva Honey Whitlock kidnappen und dazu zwingen in ihrem Underground-Movie mitzuspielen, um so die Vormachtstellung der Hollywoodstudios endgültig zu untergraben.

Honey Whitlock ist durch und durch eine Diva und ihre Karriere momentan auf dem Höhepunkt. Talentiert und reich, und mit ihren 40 Jahren wunderschön ist sie auf der Besetzungs-Wunschliste eines jeden Produzenten ganz zuoberst, obwohl ihr der Ruf eines schwierigen Stars mit Allüren vorauseilt. Ihr neuer Film 'Some Kind of Happiness' verspricht ihr grösster Hit überhaupt zu werden. Als sie sich für die internationale Premiere nach Baltimore, wo der Film gedreht wurde, begibt, weiss sie noch nicht, dass sie dort mit dem anspruchsvollsten und herausforderndsten Regisseur zusammentreffen wird, mit dem sie je zusammengearbeitet hat.

Sie mag ja ein hysterisches Monster sein, aber das hat sie nicht verdient!

Am Tag ist Sinclair Stevens der junge, dynamische und vertrauenswürdige Manager des Senator Theatre, eines wunderbar renovierten Art-Deco-Kinopalastes, wo die Premiere von "Some Kind of Happiness" stattfinden soll. In der Nacht ist er der selbsternannte Cecil.B.Demented, Guerilla-Filmemacher und Kultführer einer Gang von cinephilen Fanatikern, den Sprocket Holes, die als Kinopersonal getarnt hinter den Kulissen agieren. Mit dem Charisma eines Charles Manson, dem Stil eines Andy Warhol und dem artistischen Temperament eines Otto Preminger ist Cecil eigentlich kein gewalttätiger Junge...ausser wenn man seiner Kamera im Weg steht. Er ist dabei seinen ersten Langspielfilm zu drehen und niemand wird ihn daran hindern können!

 

REGIE:
John Waters
PRODUKTION:
Joseph M. Caracciolo Jr.
John Fiedler
Mark Tarlov
CAST:
Stephen Dorff
Melanie Griffith
Adrian Grenier
Alicia Witt
Larry Gilliard Jr.
Maggie Gyllenhaal
Jack Noseworthy
DREHBUCH:
John Waters
KAMERA:
Robert M. Stevens
SCHNITT:
Jeffrey Wolf
TON:
John Nutt
MUSIK:
Basil Poledouris
Zoe Poledouris
AUSSTATTUNG:
Vincent Peranio
KOSTÜME:
Van Smith

       
  Cleveland versus Wall Street
  [Riffraff 3 • 14.00/16.15/18.30/20.45 E/d/f • 14/12 J]
       
 

Ein Film von Jean-Stéphane Bron • Am 11. Januar 2008 klagt die Stadt Cleveland gegen 21 Banken, die für die verheerenden Auswüchse der Immobilienkrise verantwortlich gemacht werden. Doch Wall Street verhindert die Eröffnung des Prozesses. Cleveland versus Wall Street erzählt die Geschichte eines Gerichtsverfahrens, das hätte durchgeführt werden müssen. Es ist ein Film-Prozess, doch die Protagonisten sind real, die Story, Beweise und Zeugenaussagen entsprechen der Wirklichkeit.

 

REGIE:
Jean-Stéphane Bron
PRODUKTION:
Robert Boner
DREHBUCH:
Jean-Stéphane Bron
KAMERA:
Séverine Barde
SCHNITT:
Simon Jacquet
TON:
Jonathan Andrews
Noel Dannemiller
Jean-Paul Mugel

       
  Cloudy with a Chance of Meatballs
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Januar 2010]
       
 

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen • Wie sieht es aus, wenn statt Regen und Schnee, Hamburger vom Himmel fallen oder die Dächer der Stadt von Eiskugeln bedeckt sind? Und welche Maschine steckt hinter diesem Naturwunder?
Flint Lockwood, ein eigenbrötlerischer Erfinder mit bisher mäßigem Erfolg, steht vor der Entdeckung seines Lebens: einer Maschine, die Essen produziert – zur Freude aller Kinder!
Doch wegen eines überaus gierigen Bürgermeisters spielt die Maschine verrückt und verursacht plötzlich essenstechnische Unwetter. Die Moral von der Geschicht': Mit Essen spielt man nicht!

 

REGIE:
Phil Lord
Chris Miller
PRODUKTION:
Pam Marsden
DREHBUCH:
Judi Barrett
Ron Barrett
Phil Lord
Chris Miller
TON:
Jason George
Geoffrey G. Rubay
MUSIK:
Mark Mothersbaugh
AUSSTATTUNG:
Justin Thompson

       
  Concert For George
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. November 2003]
       
 

The Music of George Harrison • Am 29. November 2002 – ein Jahr nach dem Tod von George Harrison – veranstalteten seine Frau Olivia Harrison und sein langjähriger enger Freund Eric Clapton ein Spezial Konzert zu Ehren von George Harrison.

Das Konzert fand statt in der ehrwürdigen Royal Albert Hall in London. An diesem denkwürdigen Abend wurden George Harrison's Lieder gespielt, von Musikern wie Eric Clapton, Jeff Lynne, Paul McCartney, Ringo Starr, Tom Petty, Monty Python, Billy Preston, Ravi Shankar und vielen mehr. Der Film zeigt das Konzert, die Vorbereitungen dazu, sowie Hintergrund Berichte und Geschichten zu Erlebnissen der Künstler mit George Harrison.

 

REGIE:
David Leland
PRODUKTION:
Ray Cooper
Olivia Harrison
Jon Kamen
CAST:
Gary Brooker
Eric Clapton
Ray Cooper
Terry Gilliam
Eric Idle
Paul McCartney
Tom Petty
Ringo Starr
KAMERA:
Chris Menges
SCHNITT:
Claire Ferguson
MUSIK:
George Harrison
AUSSTATTUNG:
Eve Stewart

       
  Confessions of a Shopaholic
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. März 2009]
       
 

Ein Film von P.J. Hogan • Die sympathische New Yorkerin Rebecca Bloomwood (Isla Fisher) shoppt für ihr Leben gern! Daher träumt sie auch von einer Journalisten-Karriere bei einem der großen New Yorker Modemagazine. Als ihr eine Stelle als Kolumnistin für eine Wirtschaftszeitschrift angeboten wird, deren Verlag auch ein Modemagazin herausgibt, sieht sie ihre Chance gekommen. Über Nacht wird ihre Kolumne zum großen Erfolg und Rebecca zur Starjournalistin. Doch nun geraten die ständigen Shopping-Exzesse so sehr außer Kontrolle, dass ihre Karriere und ihr Liebesleben gefährdet werden. Jetzt ist es an der Zeit für Rebecca sich zu entscheiden, was ihr im Leben wirklich wichtig ist.

 

REGIE:
P.J. Hogan
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
CAST:
Isla Fisher
Hugh Dancy
Krysten Ritter
Joan Cusack
John Goodman
DREHBUCH:
Tracey Jackson
Tim Firth
Kayla Alpert
KAMERA:
Jo Willems
SCHNITT:
William Goldenberg
TON:
F. Hudson Miller
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Kristi Zea
KOSTÜME:
Patricia Field

       
  Daddy ohne Plan
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. April 2008]
       
 

The Game Plan • Joe Kingman (DWAYNE "THE ROCK" JOHNSON) hat es geschafft. Er ist der beste Quarterback, den die Boston Rebels jemals hatten. Und diesen Ruhm und Reichtum geniesst der smarte Junggeselle auch in vollen Zügen. In einer Tour umgibt sich "The King" mit jeder Menge Luxus, schönen Frauen und feiert rauschende Partys in seinem sündhaft teuren Hightech-Apartment. Doch eines Morgens steht plötzlich ein achtjähriges Mädchen vor der Tür, das behauptet, seine Tochter zu sein. Joe hält das Ganze zunächst für einen schlechten Witz, will das lästige Kind lässig mit einem Autogramm und einer Hundert-Dollar-Note abspeisen. Als aber die Kleine namens Peyton Kelly (MADISON PETTIS) ihrem Daddy einen Brief von dessen Exfrau und eine originale Geburtsurkunde unter die Nase hält, wird dem Football-Riesen ganz anders. Wegen eines "Notfalls" soll er nun doch tatsächlich einen Monat lang auf das Balg aufpassen!
Plötzlich heisst es Gute-Nacht-Geschichten vorlesen statt Hanteltraining und Muskelaufbau, Betreuung beim Ballettunterricht statt Rumhängen mit den Jungs, mit Puppen spielen statt Damenbesuch empfangen. Und das ausgerechnet in der Saison, in der er mit den Boston Rebels zum ersten Mal die Meisterschaft gewinnen könnte und seine Managerin, die nicht gerade kinderliebe Stella Peck (KYRA SEDGWICK), kurz vor dem Abschluss eines millionenschweren Vertrages mit einer Fast-Food-Kette steht. Der grosse Kingman muss sich entscheiden: Geld oder Liebe, Karriere oder Kind, Pokale oder Peyton ...

 

REGIE:
Andy Fickman
PRODUKTION:
Mark Ciardi
Gordon Gray
CAST:
Dwayne Johnson
Madison Pettis
Kyra Sedgwick
Roselyn Sanchez
Morris Chestnut
Hayes MacArthur
Brian J. White
Jamal Duff
Paige Turco
DREHBUCH:
Nichole Millard
Kathryn Price
KAMERA:
Greg Gardiner
SCHNITT:
Michael Jablow
TON:
Randle Akerson
Charles W. Ritter
Robert L. Sephton
MUSIK:
Nathan Wang
AUSSTATTUNG:
David J. Bomba
KOSTÜME:
Genevieve Tyrrell

       
  Damen und Herren ab 65
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. August 2004]
       
 

Ein Film von Lilo Mangelsdorff • “Damen und Herren ab 65 gesucht”, so begann eine Kleinanzeige in der Lokalzeitung von Wuppertal. Hintergrund: die Neuinszenierung des Tanztheaterstückes „Kontakthof“, das Pina Bausch mit ihrer Truppe 1978 herausgebracht hatte. Es soll mit älteren Menschen, mit Laien neu inszeniert werden. Auf die Anzeige melden sich über 150 Personen. In einem langen Prozess wurden 25 Damen und Herren ausgewählt. Ein Jahr lang wird geprobt. Tänzerinnen und Tänzer der Uraufführungsgruppe haben alle Hände voll zu tun, mit den Laien die komplizierten, unverwechselbaren Posen, Gesten und Bewegungsabläufe à la Pina Bausch einzustudieren.

Als neue Ressource kommt die Lebenserfahrung älterer Menschen ins Spiel, die dem Stück einen eigenen, unverwechselbaren Charakter gibt. Eindrucksvoll zeigen die Laientänzer, dass ältere Menschen die gleichen Sehnsüchte und Ängste haben können wie Junge.

Im Januar 2000 findet in Wuppertal die Premiere statt. Seitdem wird die Truppe zu Gastspielen eingeladen, in den Spielpausen wird weiter trainiert. Jochen Schmidt, intimer Kenner der Arbeit von Pina Bausch, schreibt im Februar 2000 in der FAZ: „ Die 25 Non- Professionals spielen ein Bausch-Stück, als hätten sie nie etwas anderes getan – und gegenüber der normalen Aufführung änderte sich das Stück allenfalls minimal.“

Der Film begleitet die Proben, portraitiert die Senioren mit ihren Erfahrungen bei der Arbeit an dem Stück und den Auswirkungen auf ihren Alltag. Entstanden ist eine bewegende Dokumentation über Menschen, die ihr Berufsleben hinter sich haben und sich nun einer neuen Tätigkeit widmen, für die normalerweise schon Menschen über 35 viel zu alt sind.

 

REGIE:
Lilo Mangelsdorff
PRODUKTION:
Cinetix GmbH
CAST:
Rosemarie Asbeck
Wolfgang Danzberg
Lore Duwe-Scherwat
Jutta Geike
Wolf-Amadeus Gericke
Inge Glebe
DREHBUCH:
Lilo Mangelsdorff
KAMERA:
Sophie Maintigneux
SCHNITT:
Eva Vossen
Lilo Mangelsdorff
TON:
Annegret Fricke

       
  Das Experiment
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Mai 2001]
       
 

Nach einer wahren Begebenheit • 4000 Mark für zwei Wochen: Leicht verdientes Geld und ein netter Spass noch dazu, denken die 20 Freiwilligen, die sich auf das von einer Universität ausgeschriebene Experiment einlassen. Um die Erforschung des Aggressionsverhalten in einer künstlichen Gefängnissituation soll es gehen, und zunächst halten die Beteiligten, die per Zufallsprinzip in Gefangene und Wärter eingeteilt werden, das Ganze für ein Spiel, ein bisschen so wie man als Kind Räuber und Gendarm gespielt hat.

Ein Spiel, eine Simulation, das denkt lange Zeit auch der frühere Journalist und jetzige Taxifahrer Tarek (Moritz Bleibtreu), der hinter der Anzeige eine Zeitungstory wittert und sich ausgerüstet mit einer Geheimkamera als Undercover-Journalist in das Experiment einschmuggelt. Kurz vorher hat er bei einem Autounfall die schöne, kühle Dora kennengelernt, die ihm nun in den langen Nächten in der Zelle nicht aus dem Kopf gehen wird.

Nach Tests und Vorbereitungen beginnen die 20 männlichen Versuchspersonen ihren ersten Gefängnistag in dem eigens dafür eingerichteten und mit Überwachungskameras ausgestatteten Zellentrakt. Sie beschnuppern einander, lernen sich kennen, schwanken zwischen nervöser Neugier und ausgelassenem Übermut und finden sich langsam in ihre Rollen ein: Die Wärter pochen auf ihre Autorität, die Gefangenen rebellieren gegen Demütigung und Schikane, eine Spirale der Gewalt setzt sich in Bewegung. Als der verantwortliche Professor für kurze Zeit nicht erreichbar ist, eskalieren die Ereignisse. Aus dem harmlosen Spiel wird ein erbitterter Kampf auf Leben und Tod. Inzwischen versucht Dora draussen herauszufinden, wo Tarek geblieben ist ...

 

REGIE:
Oliver Hirschbiegel
PRODUKTION:
Norbert Preuss
Marc Conrad
Fritz Wildfeuer
CAST:
Moritz Bleibtreu
Christian Berkel
Oliver Stokowski
Justus von Dohnanyi
Nicki von Tempelhoff
Edgar Selge
Andrea Sawatzki
DREHBUCH:
Mario Giordano
Christoph Darnstädt
Don Bohlinger
KAMERA:
Rainer Klausmann
SCHNITT:
Hans Funck
MUSIK:
Alaxander von Bubenheim
AUSSTATTUNG:
Andrea Kessler

       
  Das grosse Rennen
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juni 2010]
       
 

The Race - Ein abgefahrenes Abenteuer • „Sie hat Benzin im Blut“: Die elfjährige Mary (Niamh McGirr) lebt auf einem Bauernhof in Irland und liebt alles, was Räder hat und möglichst schnell fahren kann. Begeistert investiert der sommersprossige Rotschopf jede freie Minute in ihre selbstgebaute Seifenkiste. Als in ihrem Heimatdorf ein echtes Seifenkistenrennen – inklusive Preisgeld und Pokal – ausgerufen wird, bekommt sie die Chance zu zeigen, was in ihr steckt. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Gerade die reichen Jungs aus der Schule, die Mary und ihren besten Freund Tom hänseln wann immer es geht, gehen mit teurem Material und Edel-Karts an den Start. Als Mary die Hoffnung schon fast aufgeben muss, erfährt sie von einem legendären Seifenkisten-Baumeister.
Und es zeigt sich: Alle haben die pfiffige Mary unterschätzt…

 

REGIE:
André F. Nebe
PRODUKTION:
Michael Garland
Martin Hagemann
CAST:
Logan Bruce
Tom Collins
Diarmuid Corr
Stephen Kelly
DREHBUCH:
Rowan O'Neill
KAMERA:
Dirk Morgenstern
TON:
Tilman Hahn
Tobias Poppe
KOSTÜME:
Leonie Pendergast

       
  Das Kleine Arschloch und der alte Sack - Sterben ist Scheisse
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2006]
       
 

Mahlzeit! • Der Grossvater des Kleinen Arschlochs, der Alte Sack, ist bei der Beerdigung von Frau Mövenpick in einen Sarg gefallen und bei lebendigem Leibe begraben worden. Es ist keine Überraschung, dass der Alte Sack, statt in den in den Himmel, direkt in die Hölle fährt. Das Kleine Arschloch und sein Hund Peppi, den er von Frau Mövenpick geerbt hat, versuchen mit allen Mitteln, den Alten Sack aus den Fängen des Teufels zu entreissen und schrecken auch vor zweifelhaften Klontechniken und schwarzer Magie nicht zurück. Dabei hat der Alte Sack es überhaupt nicht eilig, der Hölle zu entkommen, denn für ihn ist sie geradezu das Paradies. Er ist wieder quicklebendig, kann Drogen nehmen, die nicht süchtig machen, jede Nacht warten 1000 nymphomanische Krankenschwestern auf ihn und Satan wird sein bester Kumpel. Wird der Alte Sack hier seinen Lebensabend verbringen, wie reagiert Peppi auf seine Entführung durch Ausserirdische und seit wann haben Flugenten eigentlich Angst vorm Fliegen...?

 

REGIE:
Michael Schaack
PRODUKTION:
Benjamin Herrmann
CAST:
Kathrin Ackermann
Dirk Bach
Arne Elsholtz
Bertram Hiese
Gerd Knebel
Robert Missler
DREHBUCH:
Walter Moers

       
  De l'autre côté du lit
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Juni 2009]
       
 

Ein Film von Pascale Pouzadoux • «Gib mir Deinen Platz, ich gebe Dir meinen», sagt Ariane zu Hugo, schnappt sich die Autoschlüssel und übernimmt schon am nächsten Tag eine Direktionsstelle in der Firma ihres Mannes. Auch Hugo fühlt sich pudelwohl in seiner Rolle als Hausmann, bringt den privaten Schmuckverkauf seiner Ehefrau in Schwung und kann sich gar nicht mehr vorstellen, wieder an seine alte Stelle zurückzukehren. Natürlich müssen jetzt auch im Bett die Seiten getauscht werden. Aber ist das Leben wirklich besser, wenn man es von der anderen Seite der Bettkante betrachtet?
Dany Boon (BIENVENUE CHEZ LES CH’TIS) und Sophie Marceau (LA BOOM) sind das perfekte Leinwandpaar in der verrücktesten französischen Komödie des Jahres!

 

REGIE:
Pascale Pouzadoux
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
Sophie Marceau
Dany Boon
Antoine Duléry
Roland Giraud
Anny Duperey
Juliette Arnaud
Ninon Mauger
DREHBUCH:
Pascale Pouzadoux
Grégoire Vigneron
KAMERA:
Pierre Gill
SCHNITT:
Sylvie Gadmer
TON:
Emmanuel Augeard
MUSIK:
Éric Neveux
AUSSTATTUNG:
Philippe Chiffre

       
  Deep Impact
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Mai 1998]
       
 

• Ein Sprichwort sagt 'Lebe jeden Tag, als sei es dein letzter.' Wie würden Sie heute, morgen, die nächste Woche verbringen, wenn Sie wüssten, dass die Welt vielleicht in einem Jahr untergehen wird? Diese Frage müssen sich die Menschen in 'Deep Impact' stellen, unter ihnen eine aufstrebende junge Fernsehreporterin und ein Teenager-Pärchen, nachdem Wissenschaftler entdecken, dass ein Komet auf Kollisionskurs zur Er de ist, eine Kollision, die das Ende sämtlichen menschlichen Lebens zur Folge haben kann. Dieser Frage sieht sich auch ein Team von Astronauten konfrontiert, das den Auftrag erhält, den Kometen abzulenken. Es ist dies eine Mission, in der sie ihre eigene Zukunft für die der Welt aufs Spiel setzen.

Als der vierzehnjährige Leo Biederman (Elijah Wood) der Astronomiegruppe seiner High School beitrat, erwartete er nicht, weltbewegende Entdeckungen zu machen. Eigentlich rechnete er nicht da mit, überhaupt irgendwelche Entdeckungen zu machen - es ging ihm mehr darum, dass seine Klassenkameradin Sarah Hoschner (Leelee Sobieski) ihn entdecken würde. Aber durch ein Foto, das er durch sein kleines Teleskop macht, wird er zum Mitentdecker des Kometen Wolf-Biederman - und der befindet sich auf direktem Kollisionskurs mit der Erde.

Die ehrgeizige Nachrichtenreporterin Jenny Lerner (Tea Leoni) wähnt sich auf der Spur eines Washingtoner Sex-Skandals,als sie einen sichtlich nervösen Ex Kabinettsekretär zur Rede stellt und von ihm Antworten über eine mysteriöse 'EIlie' verlangt. Stattdessen findet sie sich gleich darauf bei einem geheimen Treffen mit Präsident Tom Beck (Morgan Freeman) wieder. Dafür, dass sie zwei Tage lang das Geheimnis für sich -behalten muss, bietet er ihr die Sensationsmeldung ihres Lebens: Die Nachricht über den bevorstehenden Kometeneinschlag und über eine kühne, riskante Raumfahrtmission, bei der die Bahn des Kometen abgelenkt und die Welt gerettet werden soll.

Der ehemalige Astronaut Spurgeon Keeney (Robert Duvall) wird aus dem Ruhestand geholt, um die Weltraum-Mission als Kommandant einer internationalen Crew an Bord des experimentellen Raumschiffs 'Messiah' zu leiten. Ihre Aufgabe: Zu dem Kometen zu fliegen, auf seiner von gewaltigen Eruptionen erschütterten Oberfläche zu landen und nukleare Sprengsätze anzubringen, in der Hoffnung, damit entweder den Kometen auseinanderzubrechen, oder seine Flugbahn so zu verändern, dass er nicht mehr mit der Erde zusammenstossen wird.

In den folgenden Wochen müssen nicht nur diese Menschen, sondern jedermann, darum kämpfen, dem Leben im Angesicht der drohenden Katastrophe eine Bedeutung zu geben. Man arbeitet einen Plan aus, bei dem Bunker im Untergrund angelegt und spezielle Archen gebaut werden, in denen einige wenige Auserwählte den Einschlag vielleicht überleben könnten, selbst wenn alles andere Leben auf der Erde vernichtet wird. Während der Tag der'Sintflut' näher rückt, entfaltet sich die ganze Bandbreite menschlicher Reaktionen, von absoluter Panik bis hin zu purem Fatalismus.

Die Teenager Leo und Sarah müssen wählen zwischen ihren Familien und der Zuneigung zueinander. Jenny Lerner kämpft um die Versöhnung ihrer geschiedenen Eltern. 'Messiah'-Kommandant Keeney muss das Vertrauen seiner wesentlich jüngeren Crew erlangen, die glaubt, er habe seinen Posten nur im Sinne guter Öffentlichkeitsarbeit erhalten.

'Deep Impact' ist die Geschichte der Reaktion dieser Welt auf ihr Todesurteil. Und trotz aller spektakulären Bilder ist es vor allem eine Geschichte der Menschen, eine Geschichte über jeden Einzelnen, der im Angesicht der Vernichtung das zu finden versucht, was ihm am meisten bedeutet.

 

REGIE:
Mimi Leder
PRODUKTION:
Steven Spielberg
Richard D. Zanuck
David Brown
Joan Bradshaw
CAST:
Robert Duvall
Tea Leoni
Elijah Wood
Vanessa Redgrave
Maximilian Schell
Morgan Freeman
Leelee Sobieski
James Cromwell
DREHBUCH:
Bruce Joel Rubin
Michael Tolkin
John Wells
KAMERA:
Dietricj Lohmann
AUSSTATTUNG:
Leslie Dilley
KOSTÜME:
Ruth Myers

       
  Departures - Okuribito
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Oktober 2009]
       
 

Oscar 2009 - Bester fremdsprachiger Film • Daigo hat seine Stelle als Cellist verloren und kehrt mit seiner Frau zurück in die Heimat, im pittoresken Norden Japans. Er meldet sich auf ein Inserat, welches mit dem Titel "Abreisen" wirbt, im Glauben, es sei ein Job in der Reisebranche. Der exzentrische Chef engagiert ihn auf der Stelle und erklärt ihm erst dann, was er zu tun hat: die Leichen Verstorbener nach altem Ritual für die Bestattung vorbereiten.

Von wegen Reisebüro! Daigo ist entsetzt. Aber ein Batzen Geld und ein grotesker Selbstversuch lassen ihn entdecken, welche ungeahnte Würde das auszuübende Zeremoniell dem letzten Abschied verleiht.

Aus Angst vor negativen Reaktionen - dieses Thema ist ein grosses Tabu in Japan - verheimlicht er anfänglich seine Arbeit vor seiner Frau. Diese ist denn auch alles andere als entzückt, als sie die Wahrheit erfährt und stellt ihn vor eine schwierige Wahl...

 

REGIE:
Yôjirô Takita
PRODUKTION:
Toshiaki Nakazawa
Ichirô Nobukuni
Toshihisa Watai
CAST:
Masahiro Motoki
Tsutomu Yamazaki
Ryoko Hirosue
Kazuko Yoshiyuki
Kimiko Yo
DREHBUCH:
Kundo Koyama
KAMERA:
Takeshi Hamada
SCHNITT:
Akimasa Kawashima
TON:
Satoshi Ozaki
Osamu Onodera
MUSIK:
Joe Hisaishi
AUSSTATTUNG:
Fumio Ogawa

       
  Der Diplomat
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. August 2003]
       
 

• Er habe Afrika ins Herz geschlossen, sagt der 50-jährige Schweizer Diplomat Dominik Langenbacher - und ergänzend erklärt er auch, dass es in Afrika schlechter laufe als anderswo. Erfahren durch verschiedene Afrikaeinsätze, respektiert der mit einer Kenianerin verheiratete Diplomat die kulturelle Eigenständigkeit und Denkweise der Afrikaner. Im Sommer 2001 übernimmt Dominik Langenbacher auf der „Grande Ile“ Madagaskar zum ersten Mal eine eigene Botschaft in der Funktion als Chargé d’affaire. Die Schweizer Botschaft in Antananarivo, kurz Tana genannt, ist eine Kleinstbotschaft mit einem Team von lokalen undSchweizer Mitarbeitern.

Madagaskar, einst ein blühendes Land, ist heute nicht mehr in der Lage, sich selbst zu ernähren. Die meisten Madegassen haben Mühe das tägliche Überleben zu sichern. Arbeit ist rar und der Verdienst reicht kaum für andere Ausgaben, als für die tägliche Ration Reis, der die Lebensgrundlage bildet. Das Land verfügt aufgrund seiner besonderen geografischen Lage über eine weltweit einzigartige Flora und Fauna (endemisch). Es kann geradezu als Modell für grundlegende Fragen über Auswirkungen der Globalisierung gesehen werden. Ungebremstes Bevölkerungswachstum, wirtschaftliche, ökologische und soziale Realitäten haben Folgen, die sich bereits heute auf das Leben in den westlichen Ländern auswirken.

Thomas Lüchinger begleitet den Diplomaten Dominik Langenbacher nach Madagaskar. Wenige Monate nach seiner Ankunft finden Präsidentenwahlen statt. Der amtierende Präsident, dessen Regierung weltweit als eine der korruptesten gilt, verliert die Wahl, ist aber nicht gewillt, die Macht abzutreten. Das Land stürzt in der Folge in eine schwere politische und soziale Krise. Die Not der Menschen nimmt jeden Tag zu. Auch der Schweizer Diplomat wird unmittelbar mit den Folgen der Krise konfrontiert. Der aktuelle Film zeigt Möglichkeiten und Grenzen der internationalen Diplomatie und wirft grundlegende ethische und globale Fragen auf, die uns alle betreffen.

 

REGIE:
Thomas Lüchinger
PRODUKTION:
Roses for you
SF DRS
Paul Riniker
Madeleine Hirsiger
DREHBUCH:
Thomas Lüchinger
KAMERA:
Thomas Lüchinger
SCHNITT:
Anja Bombelli
MUSIK:
Aza Arinao

       
  Der kleine Eisbär 2 - Die geheimnisvolle Insel
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. September 2005]
       
 

Ein Film von Piet De Rycker und Thilo Rothkirch • Dem bösen Eisbär Kalle ist der trällernde Pinguin Caruso schon lange ein Dorn im Auge – er will ihn endlich loswerden. Der kleine Eisbär Lars und sein Freund Robby möchten Caruso helfen, aber stattdessen landen sie alle drei in einem Zug, der nach Süden rattert. Von der Hafenstadt aus reisen sie per Schiff über den Ozean, werden in einem Fischernetz über Bord gerissen und erreichen mit letzter Kraft den Strand einer geheimnisvollen Insel. In diesem tropischen Paradies lernen sie viele sehr seltsame und lustige Tiere kennen. Doch dann versuchen Wissenschaftler den gewaltigsten Freund zu fangen, den Lars je gehabt hat, und Lars braucht die Hilfe aller seiner Gefährten, um diesen Plan zu vereiteln.

 

REGIE:
Piet De Rycker
Thilo Rothkirch
PRODUKTION:
Thilo Rothkirch
CAST:
Maximilian Artajo
Céline Vogt
Leander Wolf
Anke Engelke
Dirk Bach
Joy
Atze Schröder
Oliver Kalkofe
DREHBUCH:
Piet De Rycker
Bert Schrickel
Thomas Wittenburg
MUSIK:
Nick Glennie-Smith
Hans Zimmer

       
  Der tierisch verrückte Bauernhof
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Oktober 2006]
       
 

Mittendrin statt nur dabei • Was der Bauer nicht weiss, macht ihn nicht heiss. Oder: Kühe sind die besseren Menschen. Die Vierbeiner shaken und feiern in diesem Animations-Spass hinter seinem Rücken, was das Zeugs hält. Auch das Rind Otis hat nichts anderes im Kopf als sein cooles Handy, Party machen und vor allem die doofen Menschen hinters Licht führen. Dass die davon nichts merken, dafür hält Vater Ben seine schützende Hand über die tierisch freche Rasselbande. So könnte es immer weiter gehen, hätte das Schicksal für die Chaos-Kuh Otis nicht noch eine unverhoffte Karte im Ärmel. Ein witzig-schräg animierter Filmspass für Gross und Klein von Regisseur Steve Oedekerk (Bruce Almighty, The Nutty Professor).

 

REGIE:
Steve Oedekerk
PRODUKTION:
Paul Marshal
Steve Oedekerk
DREHBUCH:
Steve Oedekerk
SCHNITT:
Paul D. Calder
TON:
William Jacobs
Orada Jusatayanond
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Philip A. Cruden

       
  Der Untergang
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. September 2004]
       
 

Bruno Ganz ist Adolf Hitler • Berlin, April 1945. Ein Volk wartet auf seinen Untergang. In den Strassen der Hauptstadt tobt der Häuserkampf. Hitler hat sich mit einigen Generälen und engsten Vertrauten im Führerbunker der Reichskanzlei verschanzt. Zu ihnen gehören auch Traudl Junge, seine Privatsekretärin, die ihn nicht im Stich lassen will. Während draussen die Lage immer mehr eskaliert erlebt Hitler den Untergang des Dritten Reiches hinter Bunkermauern. Obwohl Berlin nicht mehr zu halten ist, weigert sich der Führer, die Stadt zu verlassen. Er will, wie Architekt Speer es ausdrückt, "auf der Bühne stehen, wenn der Vorhang fällt". Doch Hitler steht nicht auf der Bühne. Während sich die Wucht des verloren gegangenen Krieges mit aller Härte über seinem Volk entlädt, inszeniert der Führer im Bunker seinen Abgang. Statt des Endsiegs kommt das Ende, aber auch das ist vorbereitet bis ins letzte Detail. Nachdem er und Eva Braun sich das Leben genommen haben, werden ihre Leichen im Hof der Reichskanzlei verbrannt, damit sie nicht dem Feind in die Hände fallen. Viele seiner Getreuen wählen ebenfalls den Freitod. Goebbels und die verbleibenden Generäle weigern sich auch weiterhin, die von den Russen geforderte bedingungslose Kapitulation anzunehmen. Als die Lage immer aussichtsloser wird, tötet Magda Goebbels ihre sechs Kinder im Bunker mit Gift, bevor auch das Ehepaar Goebbels Selbstmord begeht. Kurz darauf gelingt Traudl Junge und ein paar anderen in allerletzter Sekunde die Flucht durch den russischen Besatzungsring.

 

REGIE:
Oliver Hirschbiegel
PRODUKTION:
Bernd Eichinger
CAST:
Bruno Ganz
Alexandra Maria Lara
Heino Ferch
Corinna Harfouch
Ulrich Matthes
Juliane Köhler
Ulrich Noethen
DREHBUCH:
Bernd Eichinger
Joachim Fest (Buch)
KAMERA:
Rainer Klausmann
SCHNITT:
Hans Funck
AUSSTATTUNG:
Bernd Lepel
KOSTÜME:
Claudia Bobsin

       
  Derrick - Die Pflicht ruft!
 
       
 

Derrick - Der Film • So schnell kann Harry Klein den BMW gar nicht holen, wie Inspektor Stephan Derrick die Münchner Nobelbezirke vom Verbrechen befreit. Eine Verbrechensrate von weniger als 0,0 Prozent? Dank Derrick kein Problem! Nur einem Verbrechen an der Menschheit kann er nicht Einhalt gebieten: Die nationale Vorausscheidung für den European Song Contest soll auch in diesem Jahr wieder stattfinden. Und ein zielstrebiger Killer setzt alles daran, diesen Wettbewerb zu gewinnen, indem er seine gesamte schillernde Konkurrenz ausschaltet. Dies ruft Stephan Derrick und seinen getreuen Assistenten Harry Klein auf den Plan, um dem heimtückischen Morden ein Ende zu bereiten. Während Harry sich hoffnungslos verliebt, kann Derrick bei den Ermittlungen in der trügerischen Glitzerwelt der Popmusik auf seine ganze Erfahrung bauen, um den Mörder zu überführen. Die Zeit drängt, denn am Ende sieht es fast so aus, als müsse der entscheidende Abend mangels Kandidaten abgesagt werden.

Derrick und Harry geraten in alle möglichen und unmöglichen Situationen. In exklusive Villen, düstere Lagerhausgegenden, auf Friedhöfe, in Münchens schummrige Halbwelt und natürlich auch in die Glimmer-Welt des Showbusiness. Sie begegnen schrägen Typen wie Transvestiten, Pudeln, Psychiatern, Journalisten, Stars und Sternchen, Putzfrauen, Nonnen, und vielen mehr.

 

REGIE:
Michael Schaack
PRODUKTION:
Ralph Christians
Horst Müller
Matthias Walter
CAST:
Horst Tappert
Fritz Wepper
Anke Kortemeier
Nathalie Licard
Ralph Morgenstern
Wolfgang Stumph
Gustav-Peter Wöhler
DREHBUCH:
Ralph Christians
Marteinn Thorisson
Jurgen Wolff
SCHNITT:
Sascha Wolff
TON:
Andreas Musolff
MUSIK:
Jens Langbein
Robert Schulte-Hemming

       
  Die drei Räuber
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. November 2007]
       
 

Nach dem gleichnamigen Kinderbuchklassiker von Tomi Ungerer • Es waren einmal drei grimmige Räuber mit weiten schwarzen Mänteln und hohen schwarzen Hüten. Der erste hatte eine Donnerbüchse. Der zweite einen Blasebalg mit Pfeffer. Der dritte ein riesiges rotes Beil. In der Nacht, wenn es dunkel war, lagen sie am Wegrand auf der Lauer.

Es waren schreckliche Kerle. Wenn sie auftauchten, fielen die Frauen um vor Angst, die Hunde zogen den Schwanz ein, und selbst die mutigsten Männer ergriffen die Flucht. Sie verschonten nichts und niemanden. Und da geschah es in einer tiefschwarzen Nacht, dass sie eine Kutsche überfielen, in der nur eine einzige Reisende sass: Tiffany. Das kleine Waisenmädchen war auf dem Weg zu ihrer wunderlichen alten Tante, bei der sie fortan leben sollte - und sehr entzückt, stattdessen auf die Räuber zu treffen...

 

REGIE:
Hayo Freitag
PRODUKTION:
Stefan Arndt
Stephan Schesch
CAST:
Joachim Król
Bela B. Felsenheimer
Charly Hübner
Katharina Thalbach
Elena Kreil
DREHBUCH:
Bettine von Borries
Achim von Borries
SCHNITT:
Lars Jordan
MUSIK:
Kenneth Pattengale

       
  Die fetten Jahre sind vorbei
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Dezember 2004]
       
 

Cannes 2004: Im Wettbewerb • Jan, Peter und Jule sind drei unbekümmerte junge Rebellen mit einem tiefsitzenden , Unbehagen über den Zustand dieser Welt. Gemeinsam werden sie aktiv, um das zu ändern. Sie brechen in die Häuser reicher Leute ein, doch anstatt sie auszurauben, hinterlassen sie als "Die Erziehungsberechtigten" Botschaften wie "Sie haben zuviel Geld". Als die sensible Jule sich in Jan und Peter zugleich verliebt, wird es kompliziert in dem Trio. Immer waghalsiger werden die Aktionen, und durch ein ungewolltes, absurdes Kidnapping kommt es zur Konfrontation der drei jungen Idealisten mit der Generation, die an der Macht ist.

 

REGIE:
Hans Weingartner
PRODUKTION:
Hans Weingartner
Antonin Svoboda
Sabine Holtgreve
CAST:
Daniel Brühl
Julia Jentsch
Stipe Erceg
Burghart Klaußner
Peer Martiny
Petra Zieser
Laura Schmidt
DREHBUCH:
Katharina Held
Hans Weingartner
KAMERA:
Daniela Knapp
Matthias Schellenberg
SCHNITT:
Dirk Oetelshoven
Andreas Wodraschke
TON:
Stefan Soltau
MUSIK:
Andreas Wodraschke
AUSSTATTUNG:
Christian M. Goldbeck
KOSTÜME:
Silvia Pernegger

       
  Die Höhle des gelben Hundes
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. August 2005]
       
 

Ein Film von Byambasuren Davaa • In der endlosen Weite der mongolischen Landschaft führt eine fünfköpfige Nomadenfamilie ein Leben fernab der Zivilisation. Nach alter Tradition leben sie von der Schafzucht - und im Einklang mit der Natur. Bei einem ihrer Spaziergänge findet die sechsjährige Nansa in einer Felsenhöhle einen kleinen, schwarzweissgefleckten Hund, den sie Zochor nennt und mit nach Hause nimmt. Statt den Hund wieder auszusetzen, wie es der Vater verlangt, wird er ihr treuer Begleiter. Doch eines Tages verliert sie in der Steppe seine Spur - und begegnet bei ihrer Suche einer alten Nomadin, die ihr die bewegende Legende von der Höhle des gelben Hundes erzählt...

Nach ihrem Welterfolg DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL kehrt Regisseurin Byambasuren Davaa erneut in ihre faszinierende Heimat Mongolei zurück. Inspiriert durch die Geschichten ihrer eigenen Grossmutter und eine anrührende Erzählung von Gantuya Lhagva, entführt sie uns mit DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES in eine fremde Welt voller Spiritualität und Magie: Im mongolischen Glauben an den ewigen Kreislauf des Lebens wird ein Hund als Mensch wiedergeboren - die uralte Beziehung zwischen Mensch und Hund bekommt hier eine ganz neue Dimension.

Zugleich gewährt der dokumentarische Spielfilm einen authentischen Einblick in den Alltag einer traditionellen mongolischen Nomadenfamilie - den es möglicherweise in dieser Form schon bald nicht mehr gibt: Auch in der Mongolei hat die moderne Zivilisation ihre Fühler ausgestreckt. So porträtiert Byambasuren Davaa eine Gesellschaft im Wandel - und nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Reise zu den kulturellen und spirituellen Ursprüngen ihres Volkes.

 

REGIE:
Byambasuren Davaa
PRODUKTION:
Stefan Schesch
CAST:
Babbayar Batchuluun
Nansal Batchuluun
Nansalmaa Batchuluun
Buyandulam Daramdadi
Batchuluun Urjindorj
DREHBUCH:
Byambasuren Davaa
KAMERA:
Daniel Schönauer
SCHNITT:
Sarah Clara Weber
MUSIK:
Börte

       
  Die Reise nach Kafiristan
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2002]
       
 

Mit Jeanette Hain & Nina Petri • Im Jahr 1939 machen sich die Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach und die Ethnologin Ella Maillart von Genf aus gemeinsam mit dem Auto auf den Weg nach Kabul. Jede der beiden Frauen verfolgt dabei ein eigenes Projekt.

Annemarie Schwarzenbach, die zu Beginn der 30er Jahre zum Freundeskreis von Erika und Klaus Mann gehörte, sucht im Vorderen Orient einen Fluchtpunkt für die eigene Selbstfindung. Ihr Ziel ist das 'glückliche Tal', in dem die Heilung der inneren psychischen und der äusseren politischen Zerstörung stattfinden kann.

Ella Maillart rechtfertigt ihre Unrast, ihre Sucht nach Bewegung, nach Reisen,

mit einem wissenschaftlichen Vorwand: sie möchte das geheimnisvolle Tal Kafiristan erforschen, sich mit Publikationen über das archaische Leben der Nomaden dort einen ,Namen machen‘.

Beide Frauen unternehmen mit ihrer Reise eine Flucht, wobei die eigene Biographie und die politischen Ereignisse sie immer wieder einholen. Die Konfrontation mit der Fremde mündet unweigerlich in die Konfrontation mit

dem Spiegelbild, das jede der beiden Frauen für die andere darstellt. Dem gemeinsamen äusseren Reiseweg, der Annemarie Schwarzenbach und Ella Maillart von Genf aus über den Balkan und die Türkei nach Persien führt, überlagert sich eine zarte Liebesgeschichte. Als die beiden Frauen in Kabul ankommen, bricht der Zweite Weltkrieg aus und macht ihren Plänen ein Ende. Keine von beiden erreicht ,ihr Tal‘.

 

REGIE:
Fosco & Donatello Dubini
PRODUKTION:
Fosco & Donatello Dubini
Cardo Dubini
Gerard Huisman
CAST:
Jeanette Hain
Nina Petri
Katharina Schütz
Wolfgang Rau
Anika Unterburg
Oliver Weichmann
DREHBUCH:
Fosco & Donatello Dubini
Barbara Marx
KAMERA:
Matthias Kälin
AUSSTATTUNG:
Gudrun Roscher

       
  Die Schweizermacher
 
       
 

Ein Film von Rolf Lyssy • Max Bodmer (Walo Lüönd) und Moritz Fischer (Emil Steinberger), die Hauptfiguren dieser ironisch-satirischen Komödie ums Schweizer-Werden und Schweizer-Sein, gehören zu jenen Beamten der Kantonspolizei, die einbürgerungswillige Ausländer unter die Lupe nehmen müssen. Denn nicht jeder eignet sich zum Schweizer. Wer die Staatsbürgerschaft dieses schönsten, saubersten und reichsten Landes erwerben will, wird besucht, befragt, beobachtet, belauscht, beurteilt, verglichen, notiert, bewertet. Er muss so beschaffen sein, wie Amtsstellen sich einheimische Bürger wünschen.

Dass bei einem solchen Überprüfungsvorgang verschiedene Methoden angewendet werden können, erfahren in dieser doppelbodigen Geschichte ein deutscher Psychiater mit seiner Frau, ein italienischer Konditor und eine jugoslawische Ballettänzerin. Ihre erwünschten und unerwünschten Erlebnisse mit den zwei Leumundsberichterstattern, Bodmer und Fischer, sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Verhältnissen lassen sich aber nicht ganz ausschliessen...

 

REGIE:
Rolf Lyssy
CAST:
Emil Steinberger
Walo Lüönd
Beatrice Kessler
Wolfgang Stendar
Hilde Ziegler
Claudio Caramaschi
Silvia Jost
DREHBUCH:
Rolf Lyssy
Christa Maerker
KAMERA:
Fritz E. Mäder
SCHNITT:
Georg Janett
MUSIK:
Jonas C. Häfeli
KOSTÜME:
Greta Roderer

       
  Dogville Confessions
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Oktober 2003]
       
 

Der Blick hinter die Kulissen • DOGVILLE mit Stars wie Nicole Kidman, Paul Bettany, Stellan Skarsgaard, Ben Gazzara, Lauren Bacall, James Caan und anderen. Für die meisten wäre bereits der Blick hinter die Kulissen, den diese Dokumentaraufnahmen ermöglichen, Grund genug zur Freude. Doch das Werk offenbart darüber hinaus einen noch viel tieferen Einblick in die Welt des Filmemachens und gewährt dabei einige schier unglaubliche Momente der Einsicht.

Der Dokumentarfilm kombiniert Footagematerial der Drehorte, beispielsweise vom winterlichen Schweden, mit exklusiven Interviews, die in speziell angefertigten Beichtstühlen stattfanden, ähnlich wie sie in katholischen Kirchen stehen. Während der gesamten Drehzeit traten alle Schauspielerinnen und Schauspieler sowie von Trier in diesen ‘Beichtstühlen’ vor die Kamera, um sich ihr lachend, weinend, singend oder sprechend anzuvertrauen.

DOGVILLE CONFESSIONS zeigt herausgeschnittene Szenen des Spielfilms, gewährt Einblicke in die Gedankenwelten und Persönlichkeiten von Lars von Trier, Nicole Kidman, Paul Bettany sowie weiteren Darstellern und erzählt von den zahllosen Schwierigkeiten und grossen Erfolgsmomenten, die sie durchlebten. Der Film ist nicht nur DOGVILLE-Kennern zu empfehlen, sondern auch allen, die das Original nicht gesehen haben.

Das Werk, für alle von Trier- und Kidman-Fans sowie sämtliche Filmfreunde ein Muss, setzt neue Massstäbe für kommende Dokumentarfilme dieser Art. DOGVILLE CONFESSIONS zeigt die ganze Entstehungsgeschichte auf, von der Idee bis zur Premiere.

 

REGIE:
Sami Saif
PRODUKTION:
Carsten Holst
CAST:
Nicole Kidman
Ben Gazzara
Chloë Sevigny
Stellan Skarsgård
Lars von Trier
Lauren Bacall
James Caan
DREHBUCH:
Sami Saif
KAMERA:
Sami Saif
SCHNITT:
Camilla Schyberg
Steen Johannesen
TON:
Eddie Simonsen
MUSIK:
Søren Hyldgaard

       
  Don't Say A Word
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2002]
       
 

... i'll never tell • New York: In der Stadt herrscht Feiertagsstimmung und auch der renommierte Psychiater Dr. Nathan Conrad (MICHAEL DOUGLAS) freut sich auf einen angenehmen Tag mit Frau (FAMKE JANSSEN) und Kind (SKYE McCOLE BARTUSIAK). Doch was als friedliches Familienfest geplant war, entwickelt sich zum Albtraum: Die achtjährige Tochter Jessie wird entführt - mitten aus ihrem Kinderzimmer heraus.

Noch ehe Conrad die Polizei rufen kann, melden sich die Täter, die die gesamte Wohnung mit einer Überwachungsanlage versehen haben. Statt eines Lösegeldes verlangen sie eine Information. Nathan Conrad soll binnen weniger Stunden einer traumatisierten Patientin seines Kollegen Dr. Sachs (OLIVER PLATT) eine mysteriöse Nummer entlocken. Die 18jährige Elisabeth (BRITTANY MURPHY), Insassin der psychiatrischen Klinik Bridgeview, ist die Einzige, die den Entführern das geben kann, worauf sie seit zehn Jahren harren: einen Hinweis auf das Versteck des Zehn-Millionen-Dollar Diamanten, den Elisabeths ermordeter Vater einst bei einem gemeinsamen Coup hatte verschwinden lassen.

Eine Information, für die Patrick B. Koster (SEAN BEAN) und seine Komplizen - unter ihnen Dolen (GUY TORRY) und Max (CONRAD GOODE) - über Leichen gehen. Ein Wettlauf. gegen die Zeit beginnt . . .

 

REGIE:
Gary Fleder
PRODUKTION:
Arnon Milchan
Arnold Kopelson
Anne Kopelson
CAST:
Michael Douglas
Sean Bean
Brittany Murphy
Skye McCole Bartusiak
Guy Torry
Jennifer Esposito
Famke Janssen
DREHBUCH:
Anthony Peckham
Patrick Smith Kelly
KAMERA:
Amir Mokri
SCHNITT:
William Steinkamp A.C.E.
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Nelson Coates

       
  Dream With the Fishes
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 1998]
       
 

• Terry ist einsam, verklemmt und ein Voyeur. Vom Fenster seines Appartements aus beobachtet er die Welt, konsumiert fremde Schicksale, ohne je am Geschehen teilhaben zu müssen, geschweige denn zu wollen.

Eines Abends aber katapultiert ihn ein Zwischenfall aus seinem Sessel auf die Strassen der Grossstadt: Ein Paar in einer Wohnung gegenüber streitet sich, der Mann verlässt abrupt den Raum, die Frau beginnt zu weinen. Terry, in diesem Moment ohnehin an einem Tiefpunkt in seinem Leben angelangt, beschliesst, sich von einer Brücke zu stürzen. Er besorgt sich eine Flasche Schnaps, stösst dabei auf den Windbeutel Nick, der ihm aus Neugierde auf die Brücke folgt. Nick will hautnah miterleben, was ein Mensch durchmacht, der kurz vor dem Sterben steht. Doch: Terry springt nicht. Nick offeriert ihm stattdessen Tabletten. Terry schluckt eine vermeintliche Überdosis, muss sich aber nach der Einlieferung in ein Spital sagen lassen, dass es sich bloss um Vitaminpillen handelte. Terry will Nick zur Rede stellen und lernt so auch dessen Freundin Liz kennen.

Die Konfrontation mit dem Paar ist der Anfang einer Reise durch eine für Terry absolut neue Welt. Eine Welt voller Angst, Liebe, Eifersucht, Gewalt, Hoffnung, Elend, Glück, Leid und Freud. Die Welt der Realität eben...

'Dream with the fishes' erzählt die Geschichte unterschiedlicher Naturen, die aufeinanderprallen. Die Begegnungen sind kurz aber heftig und hinterlassen Spuren.

Autor des Filmes ist der des 38jährige Finn Taylor, der hier zum ersten Mal auch Regie führt. Bisher machte der Amerikaner vor allem als Drehbuchautor (Pontiac Moon) und Stückeschreiber von sich reden. 'Dream with the fishes' ist ein modernes Schelmen-Stück über die Unberechenbarkeit des Lebens.

 

REGIE:
Finn Taylor
PRODUKTION:
Johnny Wow
Mitchell Stein
CAST:
David Arquette
Brad Hunt
Cathy Moriarty
Kathryn Erbe
Patrick McGaw
J.E. Freeman
DREHBUCH:
Finn Taylor
KAMERA:
Barry Stone
SCHNITT:
Rick LeCompte
MUSIK:
Tito Larriva
AUSSTATTUNG:
Justin McCartney

       
  Ein neuer Anfang
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. April 2000]
       
 

Vom Regisseur von «Schritte der Achtsamkeit» • Auf Einladung der Buddhist Association of China und der kommunistischen Regierung besuchte im Frühling 1999 eine Delegation von 182 Personen aus 16 Nationen die nach der Zerstörung durch die Kulturrevolution wieder aufgebauten chinesischen Zenklöster. Die Reise zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses und der Freundschaft zwischen westlichen und chinesischen Buddhisten fand unter der Leitung des in Frankreich im Exil lebenden vietnamesischen Zenmönchs und Friedensaktivisten Thich Nhat Hanh und der buddhistischen Nonne Chan Khong statt.

Im Rahmen dieses Besuchs war es erstmals seit der Gründung der Volksrepublik möglich, Einblicke in die chinesische Klosterkultur filmisch zu dokumentieren. Rituelle Gesänge, Zeremonien, die Praxis der Zenmeditation und Gespräche mit chinesischen Zenmönchen, -Nonnen und -Äbten geben Zeugnis von einer wiederaufblühenden jahrtausendalten spirituellen Tradition, wie sie uns bis heute im Westen weitgehend unbekannt ist. Der Film dokumentiert das Zusammentreffen verschiedener Traditionen, die mit verschiedenen Methoden das selbe Ziel anstreben: die Buddhaschaft oder ein erwachtes Dasein. Während die chinesischen Aebte Zen praktizieren um zur Erleuchtung zu gelangen, betont der französisch-vietnamesische Meister Thich Nhat Hanh, dass es keinen Weg zur Erleuchtung gebe: der Weg selbst - offenbar gemacht in der Kunst der Achtsamkeit - sei die Erleuchtung.

EIN NEUER ANFANG dokumentiert die Begegnung der unterschiedlichen Traditionen. Im Vordergrund steht dabei nicht die Informationsvermittlung oder Erklärung, sondern die Suche nach den Bildern, die eine innere Beteiligung, die Teilnahme am Leben und die Suche nach Öffnung beider Seiten zeigen. Werte von Leben und Tod, Mut und Anpassung, Glück und Leiden, Frieden und Gewalt und speziell Werte westlicher und chinesischer Realität werden in den subtilen Gesten aufgespürt. Schritt für Schritt findet eine Begegnung statt. Jeder Schritt zeigt aber auch das Unverständliche.

Thomas Lüchingers erster Film über Thich Nhat Hanh «Schritte der Achtsamkeit» läuft schon seit mehr als einem Jahr jeden Sonntag um 11 Uhr im Kino Uto und hatte bereits mehr als 37'000 Zuschauer!

 

REGIE:
Thomas Lüchinger
PRODUKTION:
Roses For You
Beat Curti
KAMERA:
Thomas Lüchinger
SCHNITT:
Anja Bombelli

       
  El Medina
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. April 2000]
       
 

Nouvelle Vague Orientale • Erzählt wird die Geschichte von Ali, Sohn eines Gemüsehändlers, der versucht, der Wirklichkeit durch das Theater zu entfliehen. Ali ist Buchhalter in einer staatlichen Metzgerei in Kairo und sein grosser Traum ist es, ein grosser und guter Schauspieler zu werden. Dafür lebt er, dieser Traum ist seine ganze Existenz.

Nach der Zerstörung des Marktes von Rod-EI-Farag, auf dem er arbeitete, verlässt Ali seine Familie, seine Freunde, seine Arbeit und seine Liebe, um allein nach Paris zu gehen.

Er findet sich wieder in Menilmontant, einem Quartier in Paris, das genauso wie das Quartier, das er in Kairo verlassen hat- in vollem Umbruch ist. Illegal eingewandert (ein sogenannter Ausweisloser), muss er sich mit Gelegenheitsarbeiten durchschlagen. Er beginnt zu boxen und jetzt träumt er davon, an grossen Boxkämpfen teilzunehmen. Obwohl er begabt ist, wird seine Karriere schon bald von den manipulierten Wetten und gezinkten Kämpfen gefährdet, die ihn zum ewigen Verlierer machen. Ali lehnt sich gegen den Verlust seiner lllusionen auf. Seine Feinde rächen sich, versuchen, ihn zu ermorden und liefern ihn schliesslich schwer verletzt doch noch in ein Spital ein.

Als Ali wieder erwacht, hat er sein Gedächtnis verloren. Seine Begegnung mit einer Krankenschwester setzt seinem Pariser Aufenthalt ein Ende, der vor allem von seiner Einsamkeit und vom Umherirren in einer ihm fremden Metropole geprägt war.

Doch die Zeit, die er in Paris verbrachte, hat ihn zu einer wesentlichen Erkenntnis geführt: Alle Städte gleichen sich, und deshalb muss man, um seinen Platz zu finden, zuerst zu sich selber finden. Als er wieder gesund ist, beschliesst Ali, nach Hause zurückzukehren. Er will seine Vergangenheit wiederfinden und seinen alten Traum umsetzen, fes davon überzeugt, dass nur das Theater ihm das Tor zur Welt öffnen kann und dass die wahre Reise im Kopf stattfindet.

 

REGIE:
Yousry Nasrallah
PRODUKTION:
Humbert Balsan
Marianne Khoury
Gabriel Khoury
CAST:
Bassem Samra
Abla Kamel
Ahmad Fouad Sélim
Mohamed Nagaty
Roschdy Zem
Inès de Médeiros
Amr Saad
DREHBUCH:
Yousry Nasrallah
Nasser Abdel-Rahmane
Claire Denis
KAMERA:
Samir Bahsan,
SCHNITT:
Tamer Fathi
MUSIK:
Tamer Ezzat

       
  Elegy
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2008]
       
 

Elegy oder die Kunst zu Lieben • David Kepesh (Ben Kingsley), ein berühmter Kulturkritiker und Star unter den Professoren einer New Yorker Universität, ist über sechzig und ergraut, ein wortgewaltiger Verteidiger der sexuellen Revolution, der sein Leben als "emanzipierte Männlichkeit" bezeichnet. Seine Studentinnen hegen eine grosse Bewunderung für ihn, er legt jedoch Wert darauf, sie erst nach der Abschlussfeier ins Bett zu bringen. Als aber die 24-jährige überwältigend schöne und sittsame Studentin Consuela Castillo (Penélope Cruz) in sein Leben tritt, wird er in einen Strudel sexueller Eifersucht und tiefen Verlustängsten gezogen. Plötzlich ist es ihm nicht mehr möglich, die bisher gelebte kritische Distanz des Ästheten aufrecht zu erhalten.

Isabel Coixet ist ohne Frage eine grosse Poetin des Filmischen, und auch dieses Mal brilliert sie mit ihren Bildern, ihrem untrüglichen Gespür für Atmosphäre, Schönheit und für die grossen Themen Liebe und Tod, die in ihrem bisherigen Werk eine zentrale Stellung einnehmen. Exzellent gefilmt (die Kamera führte wie in allen Filmen Isabel Coixets der Franzose Jean-Claude Larrieu) und brillant gespielt sowie mit teilweise sehr eleganten, witzigen und pointierten Dialogen ausgestattet ist "Elegy" ein wahrhaft elegischer Film, eine Romanze in dunklen, aber niemals düsteren Molltönen, die mit Sicherheit ihr Publikum finden wird.

 

REGIE:
Isabel Coixet
PRODUKTION:
Andre Lamal
Gary Lucchesi
Tom Rosenberg
CAST:
Sonja Bennett
Patricia Clarkson
Penélope Cruz
Antonio Cupo
Michelle Harrison
Deborah Harry
Dennis Hopper
DREHBUCH:
Nicholas Meyer
KAMERA:
Jean-Claude Larrieu
SCHNITT:
Amy E. Duddleston
TON:
Melissa A. Corns
AUSSTATTUNG:
Claude Paré
KOSTÜME:
Katia Stano

       
  Elizabeth
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Oktober 1998]
       
 

Ein Film von Shekhar Kapur • 7 Oscar-Nominationen für «Elizabeth» !

England 1554. Unter der Regentschaft von Königin Mary I. (Kathy Burke) erlebt das Land seinen Niedergang: Der Staat ist nahezu bankrott, und das Volk leidet unter den von der Krone ständig neu angefachten religiösen Auseinandersetzungen. Als Mary stirbt, wird ihre jüngere Halbschwester Elizabeth (Cate Blanchett) zur Königin gekrönt.

Während das Land voller Hoffnung aufatmet, ersehnt die junge Monarchin nichts mehr, als ihre grosse Jugendliebe Robert Dudley (Joseph Fiennes) endlich wieder in die Arme schliessen zu können. Ihre engsten Berater ermahnen sie jedoch, persönliche Interessen zurückzustellen und sich mit aller Kraft den dringenden Problemen zuzuwenden, mit denen sich der Staat nicht zuletzt von Seiten des Auslandes konfrontiert sieht.

Sir William Cecil (Richard Attenborough), Elizabeths engster Ratgeber, empfiehlt ihr inständig, sich im Interesse der Staatsräson mit einem europäischen Adeligen zu vermählen. Sie aber, die niemand anderen lieben kann als Dudley, widersteht diesem Anliegen.

Nicht nur Frankreich, Spanien und der Vatikan bedrohen ihre Herrschaft, auch am eigenen Hofe lauern die Feinde, angeführt von dem mächtigen Duke of Norfolk (Christopher Eccleston). Elizabeths einziger Verbündeter ist der Meisterspion Sir Francis Walsingham (Geoffrey Rush). Doch als Frau in einer ausgesprochenen Männerwelt muss sie selbst die ihr verliehene Autorität sowohl bei Hofe als auch auf europäischer Ebene energisch und bisweilen rücksichtslos ausspielen, wenn sie politisch und physisch überleben will...

Mit opulenter Ausstattung und an vielen geschichtsträchtigen Schauplätzen inszenierte der indische Regisseur Shekhar Kapur (BANDIT QUEEN) einen historischen Thriller über die frühen Lebensjahre der englischen Königin Elizabeth I., die als 'Virgin Queen' in die Geschichte einging. Aus der hochkarätigen, internationalen Besetzung sticht die Australierin Cate Blanchett heraus, der es in beeindruckender Weise gelingt, die Wandlung Elizabeths von der unbedarften, jungen Prinzessin zur unbezwingbaren, ikonenhaften Herrscherin und Begründerin des 'goldenen Zeitalters' glaubwürdig darzustellen.

 

REGIE:
Shekhar Kapur
PRODUKTION:
Alison Owen
Eric Fellner
Tim Bevan
CAST:
Cate Blanchett
Geoffrey Rush
Christopher Eccleston
Joseph Fiennes
Richard Attenborough
Fanny Ardant
Eric Cantona
DREHBUCH:
Michael Hirst
KAMERA:
Remi Adefarasin
SCHNITT:
Jill Bilcock
MUSIK:
David Hirschfelder
AUSSTATTUNG:
John Myhre

       
  Emporte-Moi
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. April 1999]
       
 

Ein Film von Lea Pool • Im Jahr 1963 finden im Leben der 13jährigen Hanna (Karine Vanasse) entscheidende Veränderungen statt. In einem Kino in Montreals 'Mile-End' begegnet ihr auf der Leinwand Nana, die von Anna Karina verkörperte junge Heldin in Jean-Luc Godards Film 'Vivre sa vie'. Hanna ist von Nana fasziniert und sieht in ihr gewisse Ähnlichkeit mit einer ihrer Lehrerinnen (Nancy Huston), zu der sie eine besondere Beziehung aufzubauen hofft.

Hanna ist in einem schwierigen Alter. Hin- und hergerissen zwischen ihren Eltern, die sich gleichzeitig lieben und hassen, wächst das Mädchen zur Frau heran. Hannas heimatloser, jüdischer Vater (Miki Manojlovic) versucht sich erfolglos als Schriftsteller durchzuschlagen. Schwer an seiner Vergangenheit tragend, vermag er Gefühle nur ungeschickt auszudrücken. Die noch junge, aus einer katholischen Quebecer Familie stammende Mutter (Pascale Bussieres), zart und zerbrechlich, ist ständig überarbeitet und mit den Nerven am Ende. Zum Glück hat Hanna noch ihren älteren Bruder (Alexandre Merineau), den sie vergöttert, und ihre beste Freundin Laura (Charlotte Christeler), zu der sie sich hingezogen fühlt, weil sie so anders und so sinnlich ist.

Am Ende eines turbulenten Jahres hat Hanna die Botschaft der sinnlichen, bezaubernden Nana aus Godards Film verstanden und ist frei, ihr Leben nach ihren eigenen Wünschen zu gestalten. Sie erkennt, dass ihr die Verantwortung für ihr eigenes Leben niemand abnehmen kann.

 

REGIE:
Léa Pool
PRODUKTION:
Alfi Sinniger (Catpics)
Lorraine Richard
Carole Scotta
CAST:
Karine Vanasse
Pascale Bussieres
Miki Manojlovic
Nancy Huston
Alexandre Mérineau
Charlotte Christeler
Monique Mercure
DREHBUCH:
Léa Pool
KAMERA:
Jeanne Lapoirie
SCHNITT:
Michel Arcand
MUSIK:
ECM
AUSSTATTUNG:
Serge Bureau

       
  Ensemble, c'est tout
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. August 2007]
       
 

Zusammen ist man weniger allein • Nach dem Bestsellerroman von Anna Gavalda

Die junge Camille (Audrey Tautou) ist eine begabte Zeichnerin, die sich dem Leben verweigert. Statt ihrem Talent nachzugehen, arbeitet sie abends in einer Putzkolonne und lebt allein in einem kleinen Pariser Dachzimmer. Philibert (Laurent Stocker) wohnt im selben Haus – aber in der riesigen Belle-Etage-Wohnung einer verstorbenen Verwandten. Der schüchterne Adelssprössling und Hobby-Historiker verkauft Postkarten in einem Museumsshop, da er sich nichts anderes zutraut. Und weil er ein grosses Herz hat, teilt er seine Wohnung mit einem flüchtigen Bekannten: Franck.
Franck (Guillaume Canet), eher der selbstbezogene Typ, fährt gern Motorrad und erholt sich mit wechselnden Affären und lauter Musik von seinem Stress als Gourmetkoch. Wirklich verbunden fühlt er sich offenbar nur einem Menschen: seiner rührenden wie schlagfertigen Grossmutter Paulette (Françoise Bertin), die nach einem Unfall auf Hilfe angewiesen ist.
Als Philibert an einem kalten Wintertag beschliesst, Camille Unterschlupf in seiner Wohnung zu gewähren, weil er sich um ihre Gesundheit sorgt, reagiert Franck zunächst unwirsch und ablehnend. Eine Frau im Haus, das kann nur Ärger bedeuten! Als er jedoch sieht, wie Philibert aufblüht, weil er sich um jemanden kümmern kann, beschliesst Franck, sich zu arrangieren. So beginnt eine spannende und für alle überraschende Entwicklung, während derer die drei sich beschnuppern oder aus dem Weg gehen, fetzen und versöhnen, beschimpfen und bewundern, bekochen und betrinken, hassen und lieben – bis sie gelernt haben, wie stark und glücklich sie gemeinsam sind, und auch Paulette mit ins Boot holen.

 

REGIE:
Claude Berri
PRODUKTION:
Claude Berri
Nathalie Rheims
CAST:
Audrey Tautou
Guillaume Canet
Laurent Stocker
Françoise Bertin
Alain Sachs
Firmine Richard
Béatrice Michel
DREHBUCH:
Claude Berri
Anna Gavalda
KAMERA:
Agnès Godard
SCHNITT:
François Gédigier
TON:
Pierre Gamet
MUSIK:
Frédéric Botton
AUSSTATTUNG:
Laurent Ott
Hoang Thanh At
KOSTÜME:
Sylvie Gautrelet

       
  Ex Voto
 
       
 

Ein Film von Erich Langjahr • Der Anfang liegt beim Film "Morgarten findet statt". Im Verstehen-wollen der komplexen Kulturverhältnisse der Innerschweiz wollte ich mittels des Films weiter ergründen, wer ich bin und welche Einflüsse mich geprägt haben. In der Fortsetzung der Betrachtung meiner Heimat, hatte ich das Bedürfnis, dem Elementaren des Lebens und Überlebens näher zu kommen. So bin ich mit der Kamera durch mein Land gezogen und habe all das aufgenommen, was mir begegnet ist. Während der Arbeit wurde mir klar, dass der Film eine Selbstbesinnung auf meine eigenen geistig-seelischen Bedürfnisse ist.

Ich habe versucht, eine Antwort zu finden, mir bewusst zu werden, was meine elementaren Empfindungen sind, von denen ich glaube, dass es bei meinen Mitmenschen gar nicht andere sind.

Es ist der Versuch zu fassen, was es bedeutet eine HEIMAT zu haben. Mit allen Widersprüchen. HEUTE...HIER...

– Erich Langjahr

 

REGIE:
Erich Langjahr
PRODUKTION:
Erich Langjahr
DREHBUCH:
Erich Langjahr
KAMERA:
Erich Langjahr
SCHNITT:
Erich Langjahr
MUSIK:
Mani Planzer

       
  Exorcist: The Beginning
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 2004]
       
 

Ein neues Kapitel des Bösen • Pater Lankester Merrin glaubt, dass er das Gesicht des Bösen gesehen hat. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wird Merrin (STELLAN SKARSGÅRD) immer wieder von schrecklichen Erinnerungen gequält: Er kann die unaussprechlichen Grausamkeiten nicht vergessen, die seine unschuldigen Gemeindemitglieder erleiden mussten. Angesichts dieser Erlebnisse hat er seinen Glauben an die Menschen und auch an den Allmächtigen verloren. Wenn er ehrlich ist, kann er sich nicht mehr als Mann Gottes bezeichnen.

Merrin hat seine Heimat Holland fluchtartig verlassen – er will dem Grauen entkommen, das er dort erlebt hat. Als er ziellos durch Kairo streift, schlägt ihm ein Antiquitätensammler vor, an den Ausgrabungen britischer Archäologen in der unzugänglichen Turkana-Region Kenias teilzunehmen. Die Forscher haben dort eine christlich-byzantinische Kirche entdeckt: Sie sieht aus, als sei sie nie benutzt und stattdessen am Tag ihrer Fertigstellung von einem Erdhügel bedeckt worden. Merrin hat in Oxford Archäologie studiert – deswegen möchte der Sammler, dass der Pater in der Kirche eine dort versteckte altertümliche Reliquie aufspürt, bevor die Briten sie finden.

Doch unter der Kirche ruht etwas noch viel Archaischeres. Es wartet nur auf seine Erweckung. Die Dorfbewohner werden vom Wahnsinn befallen, britische Soldaten rücken an, um den Ausgrabungsort zu bewachen. Hilflos muss Merrin zusehen, wie sich die Kriegsgräuel in dem schuldlosen Dorf wiederholen – dabei hatte er inständig gebetet, derartige Gräuel nie wieder erleben zu müssen. Das Blut der Unschuldigen tränkt die ostafrikanische Erde. Doch das Grauen hat damit erst begonnen.

Am Geburtsort des Bösen wird Merrin ihm endlich ins Gesicht sehen.

 

REGIE:
Renny Harlin
PRODUKTION:
James G. Robinson
CAST:
Stellan Skarsgård
Izabella Scorupco
Remy Sweeney
Julian Wadham
Andrew French
Ralph Brown
DREHBUCH:
Alexi Hawley
William Peter Blatty (Original)
KAMERA:
Vittorio Storaro
SCHNITT:
Mark Goldblatt
Todd E. Miller
TON:
Tom Bellfort
MUSIK:
Trevor Rabin
AUSSTATTUNG:
Stefano Maria Ortolani
KOSTÜME:
Luke Reichle
Marco Scotti

       
  Fate Ignoranti
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Oktober 2001]
       
 

Ignorant Fairies • Antonia und Massimo sind seit über zehn Jahren verheiratet, gemeinsam leben sie in einer Villengegend bei Rom - ein glückliches Paar. Als Massimo bei einem Unfall ums Leben kommt, versinkt Antonia in tiefer Trauer. Sie geht nicht mehr zur Arbeit, vernachlässigt ihre Kontakte, verschliesst sich völlig in ihrem Schmerz. Bis sie eines Tages zufällig entdeckt, dass Massimo seit sieben Jahren eine Affäre hatte.

Der einzige Hinweis - eine Adresse und ein Nachname - führt Antonia zur Wohnung der mutmasslichen Geliebten in der Innenstadt Roms, wo sie entdeckt, dass die 'Andere' keine Frau, sondern ein Mann ist: Michele.

Antonia erfährt, dass Michele im Kreise einer Grossfamilie von Freunden lebt, die auch zur zweiten Familie ihres Mannes geworden war. Doch während seine Ehe mit Antonia einen nach aussen abgeschlossenen Schutzraum bildete, ist Micheles Gemeinschaft eine dem Rest der Welt gegenüber offene Familie: Männer und Frauen unterschiedlichen Alters, von unterschiedlicher sozialer Herkunft und mit unterschiedlichen sexuellen Vorlieben leben in ihr zusammen.

Trotz heftiger Spannungen besteht von Anfang an eine starke Anziehung zwischen Antonia und Michele - schliesslich liebten beide denselben Mann. Als sie sich näher kennen lernen, entdecken sie, dass es zwischen ihnen weit mehr Gemeinsamkeiten gibt, als jemals zwischen jedem von ihnen und Massimo bestanden.

Gleichsam an seiner statt wird Antonia von dieser Familie der Wahlverwandtschaften aufgenommen und langsam beginnt auch sie, ihre Sehnsucht nach Liebe - die mit ihrem Mann gestorben zu sein schien - auf Michele zu übertragen.

 

REGIE:
Ferzan Ozpetek
PRODUKTION:
Tilde Corsi
Gianni Romoli
CAST:
Margherita Buy
Stefano Accorsi
Serra Yilmaz
Andrea Renzi
Gabriel Garko
Erica Blanc
Rosaria De Cicco
DREHBUCH:
Gianni Romoli & Ferzan Ozpetek
KAMERA:
Pasquale Mari
SCHNITT:
Patrizio Marone
MUSIK:
Andrea Guerra
AUSSTATTUNG:
Bruno Cesari

       
  Felix 2 - Der Hase und die verflixte Zeitmaschine
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Februar 2006]
       
 

Ein Film von Giuseppe Lagana • Felix, der geliebte Kuschelhase von Sophie, macht an einem verregneten Sonntag mit der ganzen Familie einen Ausflug ins Museum. Als Sophies Vater einen weitschweifigen Vortrag über Nofretete im Alten Ägypten hält, langweilt sich Felix ein wenig. Neugierig begibt er sich auf die Suche nach spannenderen Objekten. In einem Nebenraum entdeckt er die virtuelle Zeitmaschine des kauzigen Professor Snork. Der Apparat funktioniert allerdings noch nicht ganz perfekt. Anstatt eine Show über vergangene Zeiten zu zeigen, verwandelt das Gerät zwei Ausstellungsstücke des Museums in lebende Wesen! Plötzlich sitzen das Baby-Mammut Wolli und die Wasserschildkröte Gertrude leibhaftig neben Felix in der Zeitmaschine! Jetzt beginnt ein großes und aufregendes Abenteuer für alle drei. Denn einen Augenblick später werden sie durch einen gewaltigen Kurzschluss tatsächlich in die Geschichte der Menschheit katapultiert und reisen auf der Turbo-Sitzbank völlig unkontrolliert durch die Vergangenheit!

Während Sophie und Professor Snork in aller Eile versuchen den Defekt in der Maschine zu beheben und die Gefährten so schnell wie möglich ins Museum zurück zu holen, lernen Felix, Wolli und Gertrude viele neue Freunde in vergangenen Epochen kennen. Dabei müssen sie aufregende Abenteuer in der Steinzeit, im Alten Ägypten, bei den Indianern, den Wikingern und im Mittelalter bestehen und Felix erfährt, wie die Menschen in vergangenen Zeiten gelebt haben. Wird es Sophie und dem Professor gelingen Felix und seine Begleiter wieder in die Gegenwart zurück zu befördern?

 

REGIE:
Giuseppe Lagana
PRODUKTION:
Gabriele M. Walther
CAST:
Patrick Flecken
Sunnyi Melles
Hans Werner Olm
Christiane Paul
Barbara Rudnik
DREHBUCH:
Gabriele M. Walther
MUSIK:
Alix Walther

       
  Feltrinelli
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Oktober 2007]
       
 

Geschichte des grossen italienischen Verlags "La Feltrinelli" • "Feltrinelli" erzählt die Geschichte des grossen italienischen Verlags "La Feltrinelli", dessen Bücher und deren Herstellung, Werdegang und Auflage. Es ist eine Geschichte die sich mit der Entdeckung von Literatur beschäftigt und einer Welt, welche durch Bücher verändert wurde.

Der Ausgangspunkt der Geschichte ist Giangiacomo Feltrinelli, legendärer europäischer Verleger und Revolutionär der mit „seinem Kopf in den Wolken und seinen Füssen auf dem Boden steht". 1926 wurde er in eine milanesische Oberschicht-Familie geboren, vierzig Jahre später wird er von Andy Warhol porträtiert. "Feltrinelli", ist ein europäisches Abenteuer, das von einem halben Jahrhundert voller Träume und Risiken erzählt.

Die Handlung des Filmes spielt sich jedoch in der Gegenwart ab. Mit Carlo Feltrinelli werden alte Freunde seines Vaters besucht, welche uns von ihrer Freundschaft, ihren Erfahrungen und Erinnerungen erzählen.

"Feltrinelli" ist eine Reise ins Verlags-Universum. Es finden sowohl Begegnungen mit Leuten aus dem Hintergrund des Buchgeschäfts wie Literaturagenten und Buchhändlern als auch mit bekannten Autoren wie Doris Lessing, Amos Oz, Giorgio Bocca und Maurizio Maggiani statt.

 

REGIE:
Alessandro Rossetto
PRODUKTION:
Carlo Cresto-Dina
Raimond Goebel
Werner Schweizer
DREHBUCH:
Alessandro Rossetto
KAMERA:
Gian Enrico Bianchi
SCHNITT:
Jacopo Quadri
TON:
Alberto Fasolo

       
  Ferienfieber
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 2004]
       
 

Ein Film von This Lüscher • Pantoffelheld Marcel Huber (Beat Schlatter) führt Frau und Kinder statt ins sonnige Rom ins verregnete Amsterdam. Verzweifelt versucht er, seine enttäuschte Familie vom Charme Hollands zu überzeugen. Erst als der auffällig hilfsbereite Holländer Jaap seine Dienste anbietet, bessert sich die Stimmung. Der gutgläubige Marcel erkennt nicht, dass Jaap ein durchtriebener Hochstapler ist, der es nicht nur auf sein Geld, sondern auch auf seine Frau abgesehen hat. Ferienfieber ist eine turbulente Familienkomödie mit einem Beat Schlatter in Hochform.

 

REGIE:
This Lüscher
PRODUKTION:
Ruth Waldburger
Kees Kasander
CAST:
Beat Schlatter
Wanda Wylova
Mattijn Hartemink
Selina Weber
Lukas Rüegg
Hanspeter Müller
Irina Schönen
DREHBUCH:
This Lüscher
Beat Schlatter
KAMERA:
Remko Schnorr
SCHNITT:
Markus Welter
TON:
Ferry de Pater
MUSIK:
This Lüscher
AUSSTATTUNG:
Susanne Jauch
Lou Huijs
Frederiek Delfos
KOSTÜME:
Claudia Flütsch
Manon Blom

       
  Freaky Friday
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Dezember 2003]
       
 

Every teenager's nightmare... turning into her mother • Dr. Tess Coleman (JAMIE LEE CURTIS) und ihre 15-jährige Tochter Anna (LINDSAY LOHAN) kommen nicht gerade gut miteinander aus. Besser gesagt: Sie liegen sich meist in den Haaren. Ärger gibt’s um alles. Um die Frisur, die Klamotten, die Musik, die schulischen Leistungen und natürlich die Liebe.

Eines Donnerstagabends hängt der Haussegen wieder einmal besonders schief. Anna ist fuchsteufelswild, weil die Mutter ihr und ihrer Grunge-Band während der in der Garage abgehaltenen Probe einfach den Strom abgeschaltet hat. Die verwitwete Tess wiederum grollt ob der penetranten Gleichgültigkeit, die die Tochter Ryan (MARK HARMON), Tess’ liebenswertem Gatten in spe, entgegenbringt.

Bei einem gemeinsamen Abendessen in einem chinesischen Lokal soll der Streit beigelegt werden – doch stattdessen eskaliert er. Was die Mutter (LUCILLE SOONG) der Restaurantbesitzerin auf den Plan ruft, die den beiden Streithähnen zwecks Besänftigung Glückskekse, magische Glückskekse verabreicht ...

Und die zeigen ungeahnte Wirkung. Denn als die beiden Damen am nächsten Morgen, an einem wahrhaft FREAKY FRIDAY, aufwachen, stecken sie im Körper der jeweils anderen...

 

REGIE:
Mark S. Waters
PRODUKTION:
Andrew Gunn
CAST:
Jamie Lee Curtis
Lindsay Lohan
Mark Harmon
Harold Gould
Chad Michael Murray
Stephen Tobolowsky
Christina Vidal
DREHBUCH:
Heather Hach
Leslie Dixon
KAMERA:
Oliver Wood
SCHNITT:
Bruce Green
TON:
Todd Toon
MUSIK:
Rolfe Kent
AUSSTATTUNG:
Cary White
KOSTÜME:
Genevieve Tyrrell

       
  Friendship
 
       
 

Ein Film von Markus Goller • Deutschland, 1989: Die Mauer fällt, die Menschen jubeln, David Hasselhoff singt am Brandenburger Tor und ganz Berlin ist eine einzige Party. Nur Veit (Friedrich Mücke) ist nicht nach Feiern zu Mute. Er hat ein klares Ziel: Er will seinen Vater finden..

Als Veit zwölf Jahre alt war, floh sein Vater in den Westen und liess ihn mit seiner Mutter in der DDR zurück. Einziges Lebenszeichen des Vaters ist seither die jährliche Geburtstagskarte aus San Francisco. Und genau dorthin will Veit jetzt mit seinem besten Kumpel Tom (Matthias Schweighöfer), der dem Sozialismus nur zu gern den Rücken kehrt und Veit bei dem Abenteuer zur Seite steht.

Das Begrüssungsgeld reicht nur für einen Flug nach New York. Von dort starten sie nach San Francisco - mit ganzen 55 Dollar und kaum vorhandenen Englischkenntnissen. Doch mit „Friendship!“ allein kommt man im Land der unbegrenzten Möglichkeiten erstmal nicht sehr weit...

Willkommen im Kapitalismus! Trucks statt Trabbis. Burger statt Broiler. Wolkenkratzer statt Plattenbau. Mittendrin: zwei weltmännische Ossis – vor ihnen 3.000 endlose Meilen bis nach San Francisco. Zeit genug für eine Ost-West-Annäherung der etwas anderen Art, bei der nicht nur die hübsche Zoey (Alicja Bachleda), sondern auch eine Motorradgang, strippende „Leningrader Hengste“ und bewusstseinserweiternde Äpfel eine wichtige Rolle spielen. Ganz schön viel Action für die zwei Jungs aus dem Osten, deren Freundschaft noch auf eine harte Probe gestellt werden soll.

 

REGIE:
Markus Goller
PRODUKTION:
Quirin Berg
Max Wiedemann
Thomas Zickler
CAST:
Matthias Schweighöfer
Friedrich Mücke
Alicja Bachleda-Curus
DREHBUCH:
Oliver Ziegenbalg
KAMERA:
Ueli Steiger
AUSSTATTUNG:
Deborah Riley
KOSTÜME:
Maria Schicker

       
  G-Force
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Oktober 2009]
       
 

Mission-G • Produzent Jerry Bruckheimer bringt mit «G-Force», einer Actionkomödie rund um ein geheimes Regierungsprogramm zur Ausbildung von Tieren für Spionagetätigkeiten, seinen ersten 3-D-Film auf die grosse Leinwand. Die bestens ausgebildeten und mit modernster Hightech-Spionageausrüstung versehenen Meerschweinchen entdecken, dass das Schicksal der Welt in ihren Pfoten liegt. Die G-Force besteht aus den Meerschweinchen Darwin (Stimme von Sam Rockwell), dem Anführer des Teams, der seine Mission um jeden Preis erfüllen will, Blaster (Stimme von Tracy Morgan), einem Adrenalinjunkie und Waffenexperten, und Juarez (Stimme von Penélope Cruz), einer sexy Kampfsportlerin, sowie aus der Fliege Mooch, Spezialistin für Luftaufklärung, und dem Computer- und Informationsspezialisten Speckles, einem Sternnasenmaulwurf (Stimme von Nicolas Cage).

 

REGIE:
Hoyt Yeatman
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
CAST:
Bill Nighy
Will Arnett
Zach Galifianakis
Kelli Garner
Tyler Patrick Jones
DREHBUCH:
Ted Elliott
Terry Rossio
Tim Firth
Hoyt Yeatman
KAMERA:
Bojan Bazelli
SCHNITT:
Mark Goldblatt
Jason Hellmann
Bud S. Smith
M. Scott Smith
MUSIK:
Trevor Rabin
AUSSTATTUNG:
Deborah Evans
KOSTÜME:
Ellen Mirojnick

       
  Genova
 
       
 

Ein Film von Michael Winterbottom • Nach dem Unfalltod seiner Frau zieht Joe (Colin Firth) mit seinen zwei Töchtern nach Italien, um die Familie wieder neu zu beleben. Die Stadt Genua hat ihre ganz spezielle Wirkung auf die drei Schicksalsflüchtigen – während die jüngere Tochter den Geist ihrer verstorbenen Mutter zu sehen glaubt, entdeckt ihre ältere Schwester die Sexualität.

 

REGIE:
Michael Winterbottom
PRODUKTION:
Andrew Eaton
Michael Winterbottom
CAST:
Monica Bennati
Dante Ciari
Gherardo Crucitti
Hope Davis
Colin Firth
Alessandro Giuggioli
Demetri Goritsas
Kyle Griffin
DREHBUCH:
Laurence Coriat
Michael Winterbottom
KAMERA:
Marcel Zyskind
SCHNITT:
Paul Monaghan
TON:
Joakim Sundström
MUSIK:
Melissa Parmenter
AUSSTATTUNG:
Mark Digby
KOSTÜME:
Celia Yau

       
  Get Smart
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Juli 2008]
       
 

Ein Film von Peter Segal • In der brandneuen Action-Komödie „Get Smart“ muss sich CONTROL-Agent Maxwell Smart (Steve Carell) bei seinem gefährlichsten und wichtigsten Einsatz bewähren: Es gilt, das verruchte Verbrechersyndikat KAOS wieder einmal davon abzuhalten, die Weltherrschaft an sich zu reissen.

Zufällig handelt es sich dabei auch um Maxwells allerersten Einsatz...

Als das Hauptquartier der geheimen amerikanischen Spionage-Agentur CONTROL angegriffen und die Identität ihrer Agenten bekannt wird, muss der Chef (Alan Arkin) wohl oder übel seinen ehrgeizigen Analytiker Maxwell Smart befördern: Smart träumt schon lange davon, sich neben dem unerschütterlichen Agentensuperstar 23 (Dwayne Johnson) in der Praxis zu bewähren. Doch stattdessen wird er Partner der einzigen Agentin, deren Tarnung nicht aufgeflogen ist: der ebenso attraktiven wie tödlichen Agentin 99 (Anne Hathaway).

Als Smart und 99 dem KAOS-Plan auf die Spur – und sich dabei näher – kommen, entdecken sie, wie der KAOS-Schlüsselagent Siegfried (Terence Stamp) und sein Sidekick Shtarker (Kenneth Davitian) mit ihrem Terror-Netzwerk ganz gross absahnen wollen. KAOS muss unter allen Umständen ausgeschaltet werden, doch dafür hat Smart weder genügend Zeit noch die nötige Erfahrung. Ihm bleibt nur ein bescheidenes Arsenal spionagetechnischer Innovationen... und sein unbeirrbarer Enthusiasmus.

 

REGIE:
Peter Segal
PRODUKTION:
Michael Ewing
Alex Gartner
Andrew Lazar
Charles Roven
CAST:
Steve Carell
Anne Hathaway
Dwayne Johnson
Alan Arkin
Terence Stamp
DREHBUCH:
Tom J. Astle
Matt Ember
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
Richard Pearson
TON:
Sandy Berman
Terry Rodman
MUSIK:
Trevor Rabin
Irving Szathmary
AUSSTATTUNG:
Wynn Thomas
KOSTÜME:
Deborah Lynn Scott

       
  Hana-Bi
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. August 1998]
       
 

'Feuerblume' Takeshi Kitanos neuer Film • Detektiv Nishi (BEAT TAKESHI) hat seine kleine Tochter verloren, und nun steht ihm der Abschied von seiner sterbenskranken Frau Miyuki (KAYOKA KISHIMOTO) bevor. Anstatt seinen Partner und Freund Horibe (REN OSUGI) bei einem Polizeieinsatz zu begleiten, besucht der wortkarge Cop seine Frau in der Klinik. Der Arzt teilt ihm mit, dass keine Hoffnung mehr besteht und rät dazu, sie nach Hause zu entlassen. In derselben Minute kommt die Nachricht, dass Horibe niedergeschossen wurde.

Die Verfolgung des flüchtigen Täters endet im Desaster. Zwar kann Nishi den bewaffneten Gangster gemeinsam mit seinen Kollegen Tanaka und Nakamura (SUSUMU TERAJIMA) in einer belebten Unterführung stellen, doch sein Versuch, ihn im Alleingang zu überwältigen, misslingt. Die Konsequenzen sind fatal: Schüsse fallen, Tanaka findet den Tod. Nakamura wird schwer verletzt. Nishis erste Kugel trifft den Täter zwischen die Augen. In seinem ohnmächtigen Zorn feuert er solange auf den Leichnam, bis die Trommel leer ist.

Monate später bekommt Horibe, der seit dem Schusswechsel gelähmt ist, Besuch von seinem Freund. Da der Mann im Rollstuhl seine Familie nicht mehr ernähren kann, hat ihn seine Frau verlassen und ihre kleine Tochter mitgenommen. Gerne würde er es in dem einsamen Haus am Meer mit dem Malen versuchen, aber für dieses teure Hobby fehlen ihm die Mittel. Schuldbeladen borgt Nishi Geld von einem Kredithai aus den Reihen der Yakuza-Gangster und kauft Malutensilien für Horibe: auch Tanakas junge Witwe (Yuko Daike), die jetzt in einem Fastfood-Laden arbeiten muss, unterstützt er.

Verfolgt von der Erinnerung an den gewaltsamen Tod seiner Kollegen, für den er sich allein verantwortlich fühlt, das Schicksal seiner Frau vor Augen, schlägt Nishi einen radikalen Weg ein. Den Dienst hat er längst quittiert, aber um seinen Plan in die Tat umsetzen zu können, muss er noch einmal in die Rolle des Gesetzeshüters schlüpfen. Auf einem Autofriedhof ersteht Nishi eine ausgediente Polizeisirene und ein gestohlenes Taxi. Seine Erklärung: Er wolle eine Bank ausrauben. Da bleibt dem vierschrötigen Schrottplatzbesitzer (TETSU WATANABE) nur, viel Glück zu wünschen. Während Nishi mit Spraydosen hantiert, um das Fahrzeug in einen Streifenwagen zu verwandeln, lässt sich Horibe von der Formenvielfalt und dem Farbenreichtum der Blumen zu phantasievollen Bildern inspirieren.

Der Banküberfall ist ein Klacks. Postwendend erhalten die Witwe, Horibe und der Kredithai Päckchen mit wertvollem Inhalt. Mit dem Rest der Beute finanziert Nishi die letzte Reise mit seiner Frau. In einem Kleinbus verlassen sie die Stadt, um in der Natur ihren Frieden zu finden. Nishi ist liebevoll und amüsant; er bemüht sich nach Kräften, alle Gedanken an den Tod zu verdrängen. Horibe geht derweil vollkommen in seiner Malerei auf, wobei Bilder entstehen; die auf unheimliche Weise mit den Erlebnissen von Nishi und Miyuki korrespondieren. Deren spätes Glück kann nur von kurzer Dauer sein, denn auf den Fersen sind ihnen alte Bekannte: Yakuza, die nicht müde werden, von Nishi immer neue Zinsen für seinen Kredit zu fordern, und der genesene Ex-Kollege Nakamura, der nach einem Bankräuber in Polizeiuniform fahndet....

Der Regisseur, Schauspieler, TV Entertainer, Filmautor und Romancier Takeshi Kitano wurde am 1947 in Tokio geboren. Nach einem abgebrochenen Studium an der Meiji Universität (1967) und etlichen Gelegenheitsjobs begann seine Karriere im Showbiz. 1972 als Stand-Up Komiker auf der Bühne eines obskuren Strip-Lokals in Asakusa. Im Jahr darauf rief er mit einem Freund das alternative Komikerduo THE TWO BEATS ins Leben - daher sein Künstlername 'Beat' Takeshi, den er noch heute für alle Auftritte vor der Kamera verwendet (Was im Westen nicht selten zu Konfusionen führt, auch unser Lexikon des internationalen Films, Neuausgabe 97/98, macht hier keine Ausnahme!). THE TWO BEATS avancierten wegen ihrer rasanten und respektlosen Auftritte insbesondere bei Studenten und anderen aufgeschlossenen jungen Leuten zum Top-Act der späten 70er Jahre. Als das erfolgreiche Duo dann Anfang der 80er Jahre auseinanderbrach, hatte sich Kitano längst als hyperaktives Multitalent entpuppt, das in jedem Medium zuhause ist. Gleich ob als Talkmaster im Radio, Darsteller in Fernsehspielen (seit '75) oder Verfasser von humoristischen Kurzgeschichten. Damals begann sein Siegeszug durch die Studios, Redaktionen und Verlage. Heute gilt Takeshi Kitano allgemein als Japans führende Medienpersönlichkeit.

 

REGIE:
Takeshi Kitano
PRODUKTION:
Masayuki Mori
Yasushi Tsuge
Takio Yoshida
CAST:
Beat Takeshi
Kayoko Kishimoto
Ren Osugi
Susumu Terajama
Tetsu Watanabe
Hakuryu
Yasuei Yakushiji
Taro Itsumi
Kenichi Yajima
Nakoto Ashikawa
Yuko Daike
DREHBUCH:
Takeshi Kitano
KAMERA:
Hideo Yamamoto
SCHNITT:
Takeshi Kitano
Yoshinori Ota
MUSIK:
Joe Hisaishi
AUSSTATTUNG:
Tatsuo Ozeki

       
  Harry Potter 3: The Prisoner of Azkaban
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juni 2004]
       
 

Harrys drittes Jahr in Hogwarts • Widerwillig hat der 13-jährige Harry Potter (DANIEL RADCLIFFE) seine Sommerferien erneut bei seinen unausstehlichen Verwandten, den Dursleys, verbracht – er ist aber ganz „artig“ und probiert keine Zauberkunststücke aus -– zumindest bis Onkel Vernons tyrannische Schwester, Tante Magda (PAM FERRIS), zu Besuch kommt. Tante Magda behandelt Harry besonders garstig – sie macht ihn derart wütend, dass er sie „aus Versehen“ wie einen gigantischen Ballon aufbläst und davonfliegen lässt!
Aus Angst vor Tante und Onkel flieht Harry in die Nacht – nicht zuletzt fürchtet er auch ein Nachspiel in Hogwarts beziehungsweise im Ministerium für Zauberei, das den Schülern Zauberei in der nicht-magischen Welt strikt untersagt.
Sofort nimmt ihn der Fahrende Ritter auf, ein fantastischer dreistöckiger lila Bus, der ihn im Nu am Gasthaus Zum Tropfenden Kessel absetzt. Dort wird Harry von Cornelius Fudge, dem Minister für Zauberei, empfangen, der ihn für seine eigenmächtige Zauberei erstaunlicherweise nicht bestraft, sondern stattdessen darauf besteht, dass Harry die Nacht im Tropfenden Kessel verbringt, um dann in Hogwarts sein drittes Ausbildungsjahr zu beginnen.
Schnell wird klar, dass der gefährliche und rätselhafte Zauberer Sirius Black (GARY OLDMAN) aus dem Askaban-Gefängnis entkommen ist – es heißt, er sei auf der Suche nach Harry. Der Legende nach war Black verantwortlich dafür, das Lord Voldemort Harrys Eltern aufspüren und schließlich umbringen konnte; man nimmt also an, dass Black jetzt auch Harry töten will.
Was die Sache noch schlimmer macht: In der Schule nisten sich die schrecklichen Gefängniswärter von Askaban ein, die Dementoren, die die Schüler vor Black schützen sollen. Die Dementoren saugen ihren Opfern die Seelen aus, und leider scheint Harry stärker unter ihren Bann zu geraten als seine Mitschüler. Ihre unheimliche Gegenwart erschüttert den jungen Zauberer bis ins Mark, er ist praktisch völlig hilflos, bis der für die Verteidigung gegen die dunklen Künste zuständige Professor Lupin (DAVID THEWLIS) Harry beibringt, wie er sich mit dem Patronus-Zauberspruch gegen die lähmende Macht der Dementoren schützen kann.
Nebenbei lernt Harry in seinem dritten Schuljahr in Hogwarts aufregende neue Fabelwesen wie Seidenschnabel kennen: ein magisches Tier der Gattung „Hippogreif“ – halb Pferd, halb Adler. Er begegnet der unheimlichen Professorin für Wahrsagekunst, Sibyll Trelawney (EMMA THOMPSON), und dem Todesomen, das als „Grimm“ bezeichnet wird. Spannende Abenteuer führen ihn auf heimliche Ausflüge ins Zauberdorf Hogsmeade, er entschlüsselt die Geheimnisse der verzauberten Karte des Rumtreibers und erlebt die Schrecken der Heulenden Hütte, die von mehr Geistern und Gespenstern heimgesucht wird als sonst ein Haus in ganz Britannien.
Außerdem versucht Harry Hermines (EMMA WATSON) seltsames Erscheinen und Verschwinden zu begreifen. Dabei helfen ihm Ron (RUPERT GRINT) und der Riese Hagrid (ROBBIE COLTRANE), der in Hogwarts zum Lehrer für die Pflege magischer Geschöpfe aufsteigt.
Eine Konfrontation zwischen Harry und dem bedrohlichen Sirius Black scheint unausweichlich. Doch was genau hat Professor Lupin mit Black zu tun? Welches finstere Geheimnis will Professor Snape (ALAN RICKMAN) unbedingt enthüllen? Und warum läuft die Ratte Krätze, die Ron als Haustier hält, so hektisch vor ihm davon?
Harry muss seinen ganzen Mut aufbringen und all seine außergewöhnlichen Fähigkeiten einsetzen, er braucht jede Hilfe, die er bekommen kann, um diese Fragen zu beantworten und das Geheimnis zu lüften, das die Vergangenheit des begabten jungen Zauberers mit Sirius Black verbindet.

 

REGIE:
Alfonso Cuarón
PRODUKTION:
Chris Columbus
David Heyman
Mark Radcliffe
CAST:
Daniel Radcliffe
Rupert Grint
Emma Watson
Gary Oldman
David Thewlis
Michael Gambon
Robbie Coltrane
DREHBUCH:
Steven Kloves
J.K. Rowling (Roman)
KAMERA:
Michael Seresin
SCHNITT:
Steven Weisberg
TON:
David Evans
MUSIK:
John Williams
AUSSTATTUNG:
Stuart Craig
KOSTÜME:
Jany Temime

       
  Havanna Mi Amor
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Mai 2000]
       
 

Ein Film von Uli Gaulke • Jeden Abend, wenn die Sonne über Kubas Hauptstadt Havanna untergegangen ist, beginnt im Fernsehen die Telenovela. Dann sitzen die Kubaner vor ihren zum Teil behelfsmässig reparierten Fernsehern und schauen andächtig auf die kleinen und grossen Tragödien dieser so beliebten Endlosserie. Hier finden sie Entspannung von den Strapazen des Alltags und sehr viel von dem, was in ihrem Leben eine wichtige Rolle spielt: Liebe, Eifersucht, kleine und grosse Intrigen, Kampf um Gerechtigkeit, Suche nach dem grossen Glück.

Unser Film ist in einer Zeit entstanden, in der das kubanische Fernsehen nach langer Zeit wieder eine Telenovela ausstrahlte, die sich dem Leben der Menschen im heutigen Havanna widmet. Nach Bekanntgabe des Starttermins stieg das Aufkommen an kleinen Schubkarren, Rollwagen und Rikschas, mit denen die Kubaner ihre alten Fernseher in die Werkstatt bringen, wieder merklich an und unübersehbar mischten sich die abenteuerlichsten Konstruktionen von Fernsehern in das Stadtbild von Havanna.

Der Film trägt Züge einer Telenovela. Doch am Ende wird man feststellen, dass das Leben der Leute viel spannender ist, als jenes erdachte, das über die Bildschirme der maroden CARIBE Fernseher flimmert.

 

REGIE:
Uli Gaulke
PRODUKTION:
Helge Albers
Roshanak Behesht Nedjad
Konstantin Kröning
DREHBUCH:
Uli Gaulke
KAMERA:
Axel Schneppat

       
  Hide and Seek
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. April 2005]
       
 

Du kannst dich nicht verstecken... • Für die kleine Emily Callaway (DAKOTA FANNING) wird nach dem Tod ihrer Mutter das Versteckspielen mit ihrem imaginären Freund Charlie schon bald alles andere als unkompliziert und unschuldig. Stattdessen durchlebt sie eine Reihe grauenvoller Ereignisse, die nicht einmal ihr Vater David (ROBERT DE NIRO) verhindern kann. "Wer – oder was – ist dieser Charlie?" beginnt sich David zu fragen. Wie kann ein "eingebildetes" Wesen solch eine Macht über die Kleine ausüben? Vielleicht bildet Emily sich Charlie ja gar nicht ein, sondern der Bösewicht besteht tatsächlich aus Fleisch und Blut? Wenn ja, dann muss David ihn um jeden Preis aufhalten...

 

REGIE:
John Polson
PRODUKTION:
Joseph M. Caracciolo Jr.
CAST:
Robert De Niro
Dakota Fanning
Famke Janssen
Elisabeth Shue
DREHBUCH:
Ari Schlossberg
KAMERA:
Dariusz Wolski
SCHNITT:
Jeffrey Ford
TON:
Erich Stratmann
MUSIK:
John Ottman
AUSSTATTUNG:
Steven J. Jordan
KOSTÜME:
Aude Bronson-Howard

       
  Holy Lola
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. März 2005]
       
 

Ein Film von Bertrand Tavernier • Die Ehe ist glücklich, das Haus gekauft, die Zukunft gesichert. Bloss mit dem Kinderkriegen klappt es nicht. Also beschliessen der junge Arzt Pierre und seine Frau Géraldine ein Baby zu adoptieren, und weil ihnen das offizielle Adoptionsprozedere in Frankreich zu langwierig ist, fliegen sie zum Auftakt von HOLY LOLA nach Kambodscha.
Was Bertrand Tavernier in der Folge seines thematisch überraschenden, neuen Filmes serviert, ist spannend wie ein Krimi. Denn statt der Reise ins Glück, wie sie sich zu Hause alles ausmalten, treten Géraldine und Pierre einen erschöpfenden Abenteuertrip an. Unzähligen Besuchen in verschiedenen Waisenheimen folgt, als in der keinen Lola endlich eine Adoptionskandidatin gefunden ist, ein zermürbender Spiessrutenlauf durch kambodschanische und französische Ämter. Kommen dazu der Alltag in der Monsun geplagten Stadt, die immer wieder Neid geprägte Konfrontation mit anderen Adoptiveltern, die Gefahr durch Unbedachtheit in die Illegalität abzudriften.
Eine zärtliche Liebesgeschichte, ein packender Abendteuerfilm, ein berührendes Melodrama ist HOLY LOLA; vor Ort gedreht auch eine bildschöne filmische Reise in ein von einer schmerzlichen Vergangenheit geprägtes, exotisches Land. Taverniers feinfühlige Inszenierung, Alain Choquarts agile Kamera, das starke Spiel von Jacques Gamblin und Isabelle Carré, die absolute Glaubwürdigkeit der Story machen HOLY LOLA zu einem hoch emotionalen Kinoerlebnis. HOLY LOLA ist zweifellos Taverniers bester Film seit Jahren.

 

REGIE:
Bertrand Tavernier
PRODUKTION:
Frédéric Bourboulon
CAST:
Jacques Gamblin
Isabelle Carré
Bruno Putzulu
Lara Guirao
DREHBUCH:
Dominique Sampiero
Bertrand Tavernier
Tiffany Tavernier
KAMERA:
Alain Choquart
SCHNITT:
Sophie Brunet
TON:
Dominique Levert
MUSIK:
Henri Texier
AUSSTATTUNG:
Giuseppe Ponturo
KOSTÜME:
Eve-Marie Arnault

       
  House of Flying Daggers
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Januar 2005]
       
 

Ein Film von Zhang Yimou (Hero) • Cannes 2004: Selection Officielle
Mit seinem Meisterwerk HERO, der 2003 als Bester ausländischer Film für den Oscar® nominiert und weltweit mit zahlreichen weiteren Awards ausgezeichnet wurde, setzte Regisseur Zhang Yimou neue Maßstäbe, die er mit seinem nächsten Film nochmals zu übertreffen scheint: HOUSE OF THE FLYING DAGGERS brilliert mit unglaublich präzise eingefangenen Kampfszenen, einer höchst aufwändigen Ausstattung und - nicht zuletzt - mit einem grandiosen Staraufgebot. Somit kann sich auch Yimous neuestes Werk um Liebe, Eifersucht, Treue und Intrigen der internationalen Anerkennung sicher sein.

 

REGIE:
Yimou Zhang
PRODUKTION:
William Kong
Yimou Zhang
CAST:
Takeshi Kaneshiro
Andy Lau
Ziyi Zhang
Dandan Song
DREHBUCH:
Feng Li
Bin Wang
Yimou Zhang
KAMERA:
Xiaoding Zhao
SCHNITT:
Cheng Long
TON:
Roger Savage
MUSIK:
Shigeru Umebayashi
AUSSTATTUNG:
Tingxiao Huo
KOSTÜME:
Emi Wada

       
  How to Train Your Dragon
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. März 2010]
       
 

Drachenzähmen leicht gemacht • Auf der kleinen Insel Berk, hoch oben im Norden, wird nicht lange gefackelt. Mordsstarke Wikinger müssen ihre Heimat vor wilden Drachen beschützen, die ihnen das Leben zur Hölle machen. Auch der schmächtige Teenager Hicks, Beiname „der Hüne“, ist Feuer und Flamme für die Drachenjagd – nur leider hat er im Umgang mit Waffen zwei linke Hände. Da sein Vater niemand Geringeres ist als Haudrauf „der Stoische“, Häuptling des Wikingerstammes und ein berühmter Drachenjäger, soll Hicks auf der Drachenschule nun auch die raue Kampfkunst der Wikinger erlernen. Doch ehe Hicks – der übrigens ein pfiffiger und begeisterter Tüftler ist – den gefürchteten Unterricht antreten kann, wird sein Dorf von einer wilden Drachen-Armada angegriffen. Das ist Hicks große Chance, einmal einen Drachen zu besiegen und die Ehre seines Vaters zu retten! Mit viel Mut und Köpfchen gelingt es ihm, einen „Nachtschatten“, eine der gefährlichsten Drachenarten, abzuschießen. Doch anstatt seinem Vater von seinem bemerkenswerten Fang zu erzählen, freundet sich Hicks mit dem Nachtschatten an. Es ist der Beginn einer Freundschaft, die vor allem Hicks Welt auf den Kopf stellt: Ein Wikinger, der einen Drachen zum Freund hat? Damit verstößt er gegen die Wikingerehre, die seinem Vater beim Donner von Thor über alles geht...

 

REGIE:
Dean DeBlois
Chris Sanders
PRODUKTION:
Bonnie Arnold
DREHBUCH:
Cressida Cowell
Dean DeBlois
Adam F. Goldberg
Chris Sanders
Peter Tolan
SCHNITT:
David Teller
TON:
Randy Thom
MUSIK:
John Powell

       
  Ich kenn keinen - Allein unter Heteros
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Mai 2003]
       
 

Homoehe und alles easy. Wo gibt's da noch Probleme? Schwules Leben auf dem Lande. • Fünf bis zehn Prozent aller Menschen, schätzt man, haben homosexuelle Neigungen, und in der postmodernen urbanen Gesellschaft, in Städten wie Zürich, Paris und Berlin, ist Schwulsein heute eine Selbstverständlichkeit. Wie aber, hat sich Jochen Hick gefragt, sieht das Leben von Homosexuellen heute auf dem Lande aus? Die Kamera im Anschlag brach er auf, um das rurale Schwabenland diesbezüglich unter die Lupe zu nehmen, und stellt mit ICH KENN KEINEN – ALLEIN UNTER HETEROS einen so ehrlichen wie heiteren, bisweilen aber auch nachdenklich stimmenden Dokumentarfilm vor. In dessen Zentrum stehen Homosexuelle aller Altersgruppen. Der 78-jährige Richard und sein Freund Eduard etwa, die schon vor fünfzig Jahren nach Zürich fuhren, um an den Aktivitäten des «Kreis» teilzunehmen. Der 51-jährige Hartmut, der den heimatlichen Stammtisch mit flotten Thai-Mädchen-Storys unterhielt, bis ihn ein positiver HIV-Befund zum Coming-out zwang. Und der 38-jährige Uwe, der auf Militärklamotten steht, bei Muttchen lebt, ab und zu nach Berlin ausbuchst und sich zu Hause aber doch viel wohler fühlt. Hick hat seine Protagonisten im Alltag beobachtet, sie bei ihren Ausflügen begleitet, sich mit ihnen unterhalten. Er lässt aber auch ihre Umgebung zu Wort kommen und spürt dabei amüsiert (Vor-)Urteilen nach: ICH KENN KEINEN – ALLEIN UNTER HETEROS ist ein bewegter Dokfilm, der dringend Not tut, wenn – wie Richard unter dem Eindruck der nun endlich auch in Stuttgart stattfindenden Christopher Street Day Parade meint: – «der homosexuelle Befreiungskampf wirklich gewonnen werden will».

 

REGIE:
Jochen Hick
PRODUKTION:
Jochen Hick
DREHBUCH:
Jochen Hick
KAMERA:
Jochen Hick
SCHNITT:
Florian Köhler
TON:
Jens Lang
MUSIK:
Jan Tilman Schade
Klaus Wagner

       
  In Bruges
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Juli 2008]
       
 

Brügge sehen... und sterben? • In der schwarzhumorigen Geschichte geht es um die Auftragskiller Ray und Ken (Farrell und Gleeson), die nach einem schwierigen Job in London von ihrem Boss Harry (Fiennes) nach Brügge beordert werden, um dort ein wenig auszupannen. Doch anstatt sich zu erholen, geraten die beiden in gefährliche Verwicklungen mit Ortsansässigen, Touristen und einem Filmdreh. Schon bald ändern sich ihre Perspektiven zum Leben und zum Tod grundlegend.

 

REGIE:
Martin McDonagh
PRODUKTION:
Graham Broadbent
Peter Czernin
CAST:
Elizabeth Berrington
Rudy Blomme
Olivier Bonjour
Mark Donovan
Ann Elsley
Colin Farrell
Jean-Marc Favorin
DREHBUCH:
Martin McDonagh
KAMERA:
Eigil Bryld
SCHNITT:
Jon Gregory
TON:
Julian Slater
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Michael Carlin
KOSTÜME:
Jany Temime

       
  Inception
  [abaton 4 • 14.00/17.15/20.30 Fr/Sa 23.45 D • 14/12 J]
[abc 1 • 14.00/17.15/20.30 E/d/f • 14/12 J]
[Arena 2 • 17.15/20.15 E/d/f • 14/12 J]
[Arena 6 • 20.00 Fr/Sa 23.15 D • 14/12 J]
[corso 2 • 14.00/17.15/20.30 E/d/f • 14/12 J]
       
 

Ein Film von Christopher Nolan • Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist ein begnadeter Dieb, der absolut beste auf dem Gebiet der Extraktion, einer kunstvolle und gefährliche Form des Diebstahls: Cobb stiehlt wertvolle Geheimnisse aus den Tiefen des Unterbewusstseins, wenn der Verstand am verwundbarsten ist – während der Traumphase. Dank seiner seltenen Begabung ist Cobb in der heimtückischen, neuen Welt der Industriespionage heiß begehrt. Doch diese Existenz hat auch ihre Schattenseiten: er wird auf der ganzen Welt gesucht und hat alles verloren, was er liebte. Eines Tages bietet sich ihm die Chance zur Rettung: Ein letzter Auftrag könnte ihm zu seinem alten Leben zurück verhelfen, aber nur, wenn ihm das absolut Unmögliche gelingt: die so genannte INCEPTION. Statt eines perfekt ausgeführten Diebstahls müssen Cobb und sein Spezialistenteam das genaue Gegenteil vollführen. Ihr Auftrag lautet nicht, eine Idee zu stehlen, sondern eine einzupflanzen. Sollte ihnen das gelingen, wäre es das perfekte Verbrechen.

 

REGIE:
Christopher Nolan
PRODUKTION:
Christopher Nolan
Emma Thomas
CAST:
Leonardo DiCaprio
Ken Watanabe
Joseph Gordon-Levitt
Marion Cotillard
Ellen Page
Tom Hardy
DREHBUCH:
Christopher Nolan
KAMERA:
Wally Pfister
SCHNITT:
Lee Smith
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Guy Dyas
KOSTÜME:
Jeffrey Kurland

       
  Io sono l'amore
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. April 2010]
       
 

Ein Film von Luca Guadagnino • Die Recchis sind das, was man sich unter einer einflussreichen Familie vorstellt: ein nobler und höchst angesehener lombardischer Industriellenclan mit einer stattlichen Villa und einem Heer von Bediensteten mitten in Mailand. Im Haus herrscht immer noch Grossvater Recchi mit patriarchalischer Härte, während sich die Ehe zwischen Emma (Tilda Swinton), einer gebürtigen Russin, und Tancredi mit den Jahren merklich abgekühlt hat. Die Kinder werden selbständiger und gehen ihre eigenen Wege.

Emmas grösste Leidenschaft ist die Kochkunst. Als ihr Sohn den jungen Koch Antonio, mit dem er ein Restaurant eröffnen will, den Recchis vorstellt, kommen sich Emma und Antonio durch ihre gemeinsame Passion näher. Dies führt innerhalb der gehobenen Gesellschaft schon bald zu irreparablen Konsequenzen.

 

REGIE:
Luca Guadagnino
PRODUKTION:
Luca Guadagnino
Francesco Melzi d'Eril
Marco Morabito
Tilda Swinton
Alessandro Usai
Massimiliano Violante
CAST:
Tilda Swinton
Flavio Parenti
Edoardo Gabbriellini
Alba Rohrwacher
Pippo Delbono
DREHBUCH:
Luca Guadagnino
Barbara Alberti
Ivan Cotroneo
Walter Fasano
KAMERA:
Yorick Le Saux
SCHNITT:
Walter Fasano
TON:
Francesco Liotard
Fabrizio Quadroli
MUSIK:
John Adams
AUSSTATTUNG:
Francesca Balestra Di Mottola
KOSTÜME:
Maria A. Cannarozzi

       
  Iron Man
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. April 2008]
       
 

Ein Film von Jon Favreau • Der härteste aller Comic-Helden kommt auf die Leinwand: Iron Man. Robert Downey Jr. spielt den Ingenieur Tony Stark, der sich nach einem Anschlag einen eisernen Hightech-Anzug anfertigt. Nur so kann er überleben. Frisch gestählt geht er auf Verbrecherjagd. Die neue Marvel-Comic-Verfilmung «Iron Man» trumpft nicht nur mit atemberaubender Action, sondern auch mit einer starken Besetzung auf. An der Seite von Downey jr. spielen Gwyneth Paltrow und Jeff Bridges.

 

REGIE:
Jon Favreau
PRODUKTION:
Avi Arad
Kevin Feige
CAST:
Robert Downey Jr.
Terrence Howard
Gwyneth Paltrow
Jeff Bridges
DREHBUCH:
Mark Fergus
Hawk Ostby
Art Marcum
Matt Holloway
KAMERA:
Matthew Libatique
SCHNITT:
Dan Lebental
TON:
Frank E. Eulner
MUSIK:
Ramin Djawadi
AUSSTATTUNG:
J. Michael Riva
KOSTÜME:
Laura Jean Shannon

       
  Jaffa
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Juli 2010]
       
 

Ein Film von Keren Yedaya • Mali und ihre Familie leben in Jaffa, wo sie eine Autowerkstatt besitzen. Taufik und sein Vater Hasan sind bei ihnen angestellt. Die Beziehung zwischen den jüdischen Besitzern und ihren arabischen Arbeiten ist scheinbar gut, doch unter der Oberfläche liegen unterdrückte Emotionen. Mali und Taufak haben seit einiger Zeit eine Affäre, die sie aus Angst vor den Reaktionen ihrer Familien geheim halten. Als Mali ungewollt schwanger wird, müssen die beiden handeln.

 

REGIE:
Keren Yedaya
PRODUKTION:
Emmanuel Agneray
Jérôme Bleitrach
Benny Drechsel
Marek Rozenbaum
Karsten Stöter
CAST:
Dana Ivgy
Moni Moshonov
Ronit Elkabetz
Mahmud Shalaby
Hussein Yassin Mahajne
DREHBUCH:
Keren Yedaya
KAMERA:
Pierre Aïm
SCHNITT:
Asaf Korman
TON:
Jörg Theil
MUSIK:
Shushan
AUSSTATTUNG:
Avi Fahima

       
  James Bond: The World Is Not Enough
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Dezember 1999]
       
 

It's Bond Again • Gier, Rache, Weltherrschaft durch die Macht des Öls, Hightech-Terrorismus. . . dies sind nur einige der Zutaten des neuesten 007-Abenteuers, das seinen Anfang vor dem Guggenheim Museum im spanischen Bilbao nimmt, mit einer spektakulären Hochgeschwindigkeitsjagd mit Booten auf der Londoner Themse weitergeht, und uns dann in die schottischen Highlands führt, bevor Bond in den kaukasischen Bergen eine Lawine überlebt. Auch einer gewaltigen Explosion in einer riesigen Ölpipeline in der Türkei entkommt er in letzter Minute.

Im Verlauf der Geschichte, in der Bond die schöne Elektra, Tochter des ermordeten Ölmagnaten Sir Robert King, vor berüchtigten internationalen Terroristen beschützen muss, und in der er die Nuklearwaffen-Expertin Dr. Christmas Jones zur Seite gestellt bekommt, reist er ausserdem zum Kaspischen Meer und nach Istanbul. Dort entpuppt sich ein ehemaliger Feind als brillanter Verbündeter, bevor es schliesslich in den engen Gängen eines Atom-U-Bootes unter dem Bosporus zur entscheidenden Konfrontation mit dem Gegner kommt...

Q's Gadgets

Bonds Grundausstattung in diesem Film: Eine Lesebrille, die ihren Träger blendet, eine weitere mit 'Röntgenblick' zur Aufspürung verdeckter Waffen. Dann ein Super-Boot, das auch noch in minimaler Wassertiefe fährt, ein Dudelsack, der blaue Bohnen verschiesst und auch als Flammenwerfer taugt, eine Uhr mit Laser und Mini-Haken samt 20 Meter langem Spezialdraht. Am Körper trägt Bond u.a. ein mit Airbag ausgestatteten Skianzug. Bonds Auto ist ein nagelneuer BMW Z8 - das ultimative Gerät in Sachen Hightech. Beispiele: Platin-Panzerung, computergesteuertes Waffensystem mit Raketen hinter den Schweinwerfern, multitasking Displays, Abhöreinrichtungen und ein Infrarot-Suchsystem. Schliesslich: 'Q' hat einen neuen Assistenten (John Cleese).

 

REGIE:
Michael Apted
PRODUKTION:
Michael G. Wilson
Barbara Broccoli
CAST:
Pierce Brosnan
Sophie Marceau
Robert Carlyle
Denise Richards
Robbie Coltrane
Judi Dench
John Cleese
DREHBUCH:
Neil Purvis
Robert Wade
Bruce Firestein
KAMERA:
Adrian Biddle
SCHNITT:
Jim Clark
TON:
Martin Evans
MUSIK:
David Arnold
Garbage (Titelsong)
AUSSTATTUNG:
Peter Lamont
KOSTÜME:
Lindy Hemming

       
  Je l'aimais
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. August 2009]
       
 

Ich habe Sie geliebt • Chloe, von ihrem Mann verlassen, erleidet einen Nervenzusammenbruch. Ihr Schwiegervater Daniel nimmt sie für ein paar Tage zu sich. Während einer schlaflosen Nacht erzählt er Chloe ein Geheimnis, das ihm seit Jahren keine Ruhe lässt: seine unglückliche Liebe zu Mathilde. Anstatt seinen Gefühlen nachzugeben, entschied er sich für den sicheren Weg. So blieb er bei seiner Familie und lebte fortan mit einem bitteren Kompromiss. Innerhalb einer Nacht erfahren wir vom Leben eines Mannes, der sich durch eine ungelebte Liebe mit seiner Widersprüchlichkeit, seinen Entscheidungen, seiner Rolle als Mann und seinen Unzulänglichkeiten konfrontiert sieht.

 

REGIE:
Zabou Breitman
PRODUKTION:
Fabio Conversi
CAST:
Daniel Auteuil
Marie-Josée Croze
Florence Loiret
DREHBUCH:
Zabou Breitman
Anna Gavalda
Agnès de Sacy
KAMERA:
Michel Amathieu
SCHNITT:
Frédérique Broos
TON:
Jean-Marc Lentretien

       
  Jeune homme
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Januar 2006]
       
 

Ein Film von Christoph Schaub • Jeune Homme. Die Pickel der Pubertät und die obligatorische Schulzeit knapp hinter sich. Und doch ist noch nichts ausgestanden. Das Verhältnis zu den Eltern ist schwierig, die Berufswahl steht an, die Liebe ist eine Unbekannte und das "Erste Mal" hat noch nicht stattgefunden. Da lockt die Fremde, die sich im Falle der Schweiz sogar noch innerhalb der Landesgrenzen befinden kann...

Nach seiner Erfolgskomödie "Sternenberg" widmet Regisseur Christoph Schaub seinen jüngsten Film erneut einem Schweizer Revoluzzer der besonderen Art: Beidseits des berüchtigten "Röstigrabens" in zwei von vier Landessprachen gedreht, beobachtet er die örtlichen Eigenheiten der Confoederatio Helvetiae mit einem Clin d’oeil.

 

REGIE:
Christoph Schaub
PRODUKTION:
Marcel Hoehn
CAST:
Jennifer Decker
Chloé Drevon
Noémie Drevon
Didier Flamand
Mona Fueter
Nathalie Grandhomme
DREHBUCH:
Elisabeth Diot
Christoph Schaub
Maya Todeschini
KAMERA:
Stéphane Kuthy
SCHNITT:
Marina Wernli
TON:
Luc Yersin
KOSTÜME:
Dorothee Schmid

       
  Jindabyne
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. März 2007]
       
 

Ein Film von Ray Lawrence • Stewart Kane (Gabriel Bryne) ein gebürtiger Irländer, lebt im kleinen australischen Dorf Jindabyne. Zusammen mit drei Freunden reist er in die Berge – und findet dort die Leiche einer ermordeten Eingeborenen. Statt ihren Fund aber sofort den Behörden zu melden, beschliessen die vier Männer, zuerst noch ein paar Tage zu angeln. Ein unverzeihlicher Fehler, der das Leben der Männer nachhaltig verändert… JINDABYNE basiert auf einer Kurzgeschichte von Raymond Carver, die bereits in SHORT CUTS zu Ehren kam und wurde von Ray Lawrence (LANTANA) verfilmt.

 

REGIE:
Ray Lawrence
PRODUKTION:
Catherine Jarman
CAST:
Laura Linney
Gabriel Byrne
Chris Haywood
Deborra-Lee Furness
John Howard
DREHBUCH:
Beatrix Christian
KAMERA:
David Williamson
SCHNITT:
Karl Sodersten
TON:
Andrew Plain
MUSIK:
Paul Kelly
Dan Luscombe
AUSSTATTUNG:
Margot Wilson
KOSTÜME:
Margot Wilson

       
  Juno
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. März 2008]
       
 

Ein Film von Jason Reitman • Gestatten: Juno MacGuff (Ellen Page) – selbstbewusster, offenherziger Teenager, der sich mit seiner lässigen, unkomplizierten Einstellung durch ein neunmonatiges Abenteuer ins Erwachsenenleben kämpft. Clever und einzigartig, wie sie ist, tanzt sie auf der High School niemandem nach der Pfeife – ausser vielleicht den Stooges. Doch unter dieser rauen Schale verbirgt sich eine Jugendliche auf der Suche nach dem richtigen Weg.

Die meisten Mädchen auf der Dancing Elk High kümmern sich eher um ihre MySpace-Homepages oder den täglichen Shopping-Ausflug, aber Juno lebt nach eigenen Regeln. Ein typisch langweiliger Nachmittag endet sehr aufregend, als Juno beschliesst, mit dem charmanten, unaufdringlichen Bleeker (Michael Cera) zu schlafen. Juno wird ungewollt schwanger und brütet gemeinsam mit ihrer besten Freundin Leah (Olivia Thirlby) einen Plan aus, um ein perfektes Elternpaar für das ungeborene Baby zu finden. Die beiden konzentrieren sich bald auf Mark (Jason Bateman) und Vanessa Loring (Jennifer Garner), ein wohlhabendes Pärchen aus der Vorstadt, die sich nichts sehnlicher wünschen, als ihr erstes Kind zu adoptieren. Zum Glück wird Juno bei alldem von ihrem Vater (J.K. Simmons) und ihrer Stiefmutter (Allison Janney) unterstützt.

Nach dem ersten Schock, dass Juno sich mit dem ach so "männlichen" Bleeker eingelassen hat, halten die beiden zu ihrer Tochter. Vater Mac unterstützt sie bei den Nachforschungen über das auserwählte Paar, während Stiefmutter Bren Juno auf die Vorurteile gegenüber minderjährigen Schwangeren vorbereitet. Während Junos Geburtstermin näher und näher rückt, zeigen sich erste Risse im idyllischen Leben von Mark und Vanessa.

Vom Herbst über den Winter bis zum Frühjahr spiegeln Junos äussere Veränderungen ihr inneres Wachstum wider. Mit Gewitztheit und Intelligenz geht sie ihre Probleme an und zeigt ein Durchsetzungsvermögen, das ihr nur wenige zugetraut hätten.

 

REGIE:
Jason Reitman
PRODUKTION:
Lianne Halfon
Mason Novick
Russell Smith
CAST:
Ellen Page
Michael Cera
Jennifer Garner
Jason Bateman
Allison Janney
J.K. Simmons
DREHBUCH:
Diablo Cody
KAMERA:
Eric Steelberg
SCHNITT:
Dana E. Glauberman
TON:
James Kusan
MUSIK:
Matt Messina
AUSSTATTUNG:
Steve Saklad
KOSTÜME:
Monique Prudhomme

       
  Kalt ist der Abendhauch
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. September 2000]
       
 

Nach dem Roman von Ingrid Noll • Fast ein ganzes Leben wartet Charlotte auf den Mann, von dem sie weiss, dass er der richtige für sie ist: Hugo, der Mann ihrer Schwester.

Sie lebt ihr eigenes Leben, übersteht den Krieg, Ehemann und Liebhaber, wird dreifache Mutter, hat im wahrsten Sinne des Wortes eine Leiche im Keller und trifft am Ende ihrer Tage, nun schon über 80, ihre grosse Liebe wieder. Die Erfüllung dieser Leidenschaft liegt in der Bestätigung: Auch Hugo hat – zu spät – erkannt, dass es nur eine wirkliche Liebe in seinem Leben gab.

„Vielleicht braucht es ein ganzes Leben, um fünf Minuten glücklich sein zu können.”

KALT IST DER ABENDHAUCH ist der vorletzte und bisher bei weitem erfolgreichste Roman von Ingrid Noll, der meistgelesenen deutschsprachigen Schriftstellerin. Rainer Kaufmann, einer der talentiertesten Gegenwartsregisseure, hat die grosse, aufwendig ausgestattete Liebesgeschichte inszeniert. Es ist bereits die zweite Zusammenarbeit der beiden nach dem Erfolg von DIE APOTHEKERIN. Nach dem Motto "Never change a winning team" haben APOTHEKERIN-Produzent Günter Rohrbach und Regisseur Rainer Kaufmann auch für diese Ingrid Noll-Adaption wieder das bewährte Ensemble hinter der Kamera zusammengestellt: Kathrin Richter und Ralf Hertwig als Drehbuchautoren, Klaus Eichhammer für die Bildgestaltung, Knut Loewe als Ausstatter, Katharina von Martius beim Kostüm und Ueli Christen als Schnittmeister.

 

REGIE:
Rainer Kaufmann
PRODUKTION:
Günter Rohrbach
CAST:
Heinz Bennent
Gisela Trowe
August Diehl
Fritzi Haberland
André Hennicke
Ingo Naujocks
Vadim Glowna
DREHBUCH:
Kathrin Richter
Ralf Hertwig
KAMERA:
Klaus Eichhammer
SCHNITT:
Ueli Christen
MUSIK:
Niki Reiser
AUSSTATTUNG:
Knut Loewe

       
  Kandahar
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. November 2001]
       
 

Von Mohsen Makmalbaf • Die in Kanada lebende Afghanin Nafas erhält einen Hilferuf ihrer jüngeren Schwester und beschliesst, in ihre Heimatstadt zurückzukehren. Ihre Suche führt sie von der iranisch-afghanischen Grenze mitten in die Taliban-Hochburg im Süden des Landes. Getarnt unter einer ,Burka', dem traditionellen Überkleid der afghanischen Frauen, macht sich Nafas auf den Weg. Zu Beginn kann sie im Schutze einer Grossfamilie reisen, doch bald bleibt ihr als Begleiter nur noch ein kleiner Junge, der gewillt ist, sie nach Kandahar zu führen.

'Hätte man in den vergangenen Jahren Bücher statt Raketen nach Afghanistan geschickt, herrschten dort heute nicht Unwissenheit, Völkerkrieg und Terrorismus. Und hätte man anstatt Minen zu legen, Weizen gesät, wären heute nicht Millionen von Afghanen auf der Flucht vor Hunger und Tod.'

Mohsen Makmalbaf anlässlich der UNESCO-Preisverleihung vom 3. Oktober 2001 in Paris, wo er für 'Kandahar ' und insbesondere für sein Engagement für die afghanischen Frauen mit der Fellini Medaille in Gold ausgezeichnet wurde.

 

REGIE:
Mohsen Makhmalbaf
PRODUKTION:
Makhmalbaf Film House
CAST:
Niloufar Pazira
Hassan Tantaï
Sadou Teymouri
DREHBUCH:
Mohsen Makhmalbaf
KAMERA:
Ebraham Ghfaouri
SCHNITT:
Mohsen Makhmalbaf

       
  Kayla
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 1999]
       
 

Mein Freund aus der Wildnis • Der Familienfilm KAYLA ist die Geschichte des zwölfjährigen Sam, dem es gelingt, durch die Freundschaft zu einem Tier auch die Freundschaft und Vertrauenswürdigkeit seiner Mitmenschen zu erkennen. Den wilden Wolfshund Kayla, den Sam anfangs vor den wütenden Nachbarn beschützen muss, erzieht der Zwölfjährige zu einem ausgebildeten Schlittenhund.

Sam McKenzie ist der Sohn des berühmten Antarktis-Forschers Samuel Clearwater McKenzie, der von seiner letzten Expedition nicht mehr zurückkehrte. Sam, der den unvorhergesehenen Tod seines Vaters nicht akzeptieren möchte, wartet insgeheim immer noch auf ihn. Doch seine Mutter, Althea, hat diese Hoffnung schon lange aufgegeben und beginnt ein neues Leben. Zusammen mit Sam verlässt sie Montreal und zieht mitten aufs Land zu ihrem neuen Mann, Asa Robinson, einem angesehenen Landarzt. Obwohl dieser sich alle Mühe gibt, kann und will Sam seinen neuen Vater nicht akzeptieren. Stattdessen schliesst Sam Freundschaft mit der jungen Jaynie Bean, einem Nachbarmädchen, das auch in Sams Schulklasse geht. Ausserdem verbindet sie das gleiche Schicksal: Jaynies Mutter ist auch vor kurzem nach langer Krankheit gestorben.

Zusammen bilden Jaynie und Sam den rauhen Wolfshund Kayla aus, bauen einen Hundeschlitten aus Holz und erziehen mit anderen Schlittenhunden Kayla zum anführenden Schlittenhund. Durch viele Abenteuer zusammengeschweisst, lernen beide mit dem Tod der eigenen Eltern umzugehen und erkennen so den Wert einer wahren Freundschaft und einer wahren Familie.

 

REGIE:
Nicholas Kendall
PRODUKTION:
Cine Action
Toronto
Taurus
München
CAST:
Tod Fennell
Meredith Henderson
Bronwen Booth
Henry Czerny
Brian Dooley
Ricky Mabe
DREHBUCH:
Peter Behrens
KAMERA:
John Berrie
SCHNITT:
Claude Palardy
MUSIK:
Milan Kymlicka
AUSSTATTUNG:
Stéphane Roy

       
  Kletter-Ida
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juli 2003]
       
 

«Das mutigste Mädchen seit Pippi Langstrumpf!» • Die 12-jährige Ida liebt das Klettern. Ihr Vater war einst ein bekannter und begeisterter Bergsteiger, bis er bei einem Unfall im Himalaja fast ums Leben kam. Jetzt betreibt er eine Gokart-Bahn in Kopenhagen. Ida hat sein Talent geerbt - mit Geschick klettert sie auf alles, was höher als drei Meter ist, obwohl die Eltern ihr dies ausdrücklich verboten haben. Das kümmert Ida wenig, ihr liebstes Kletterdomizil ist ein alter Wasserturm in der Nähe der Gokart-Bahn ihres Vaters. Idas Freunde Sebastian und Jonas beneiden sie um ihren coolen Vater und sind beide ziemlich in Ida verliebt.

Idas Vater leidet noch nach Jahren an den Folgen seines Unfalls. Plötzlich werden diese so schlimm, dass nur eine komplizierte Operation in den USA helfen kann. Doch die Kosten sind immens: 1,5 Millionen Dänische Kronen sind notwendig, um das Leben von Idas Vater zu retten. Ihre Mutter ist trotz ihrer Tätigkeit als Sicherheitsexpertin für den Neubau einer Bank als Freiberuflerin nicht kreditwürdig. Nun ist guter Rat teuer! Ida nimmt die Sache selbst in die Hand. Und Sebastian und Jonas sind bereit, alles zu tun, um ihr zu helfen, an das Geld zu kommen. Selbst wenn man dafür eine Bank ausrauben müsste... . Genau das hat Ida vor.
Das ist alles andere als einfach: ein Tresor, der als der sicherste der Welt gilt, weil er in dreissig Meter Höhe frei in der Luft hängt. Dazu kommen schier unlösbare Safe-Kombinationen, jede Menge bissige Wachhunde und deren Herren, die Wachmänner. Und dann ist da auch noch der Bankdirektor, dem sie auf gar keinen Fall in die Hände geraten dürfen..

Ida ist wütend über die Gleichgültigkeit der Bank, die weiterhin jeden Kredit verweigert und verzweifelt genug, um mit ihren Freunden das scheinbar Unmögliche zu wagen: ausgestattet mit einer Profi-Kletterausrüstung, ein paar geliehenen Gokarts - und dem Mut zweier verliebter Herzen, die Ida von sich überzeugen wollen - begibt sich das Trio auf eine gefährliche Mission: den sichersten Tresorraum der Welt zu knacken und die CCT Bank um satte 1,5 Millionen Dänische Kronen zu erleichtern...

 

REGIE:
Hans Fabian Wullenweber
PRODUKTION:
Bo Ehrhardt
Lottie Terp Jakobsen
CAST:
Julie Zangenberg
Stefan Pagels Andersen
Mads Ravn
William Haugaard Petersen
Lars Bom
Nastja Arcel
DREHBUCH:
Hans Fabian Wullenweber
Nicolai Arcel
Erlend Loe
KAMERA:
Jacob Kusk
SCHNITT:
Miriam Nørgaard
TON:
Claus Lynge
MUSIK:
Markus Dahlberg
KOSTÜME:
Maria Gyllenhoff

       
  Klimt
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. August 2006]
       
 

Ein Film von Raoul Ruiz • Die Weltausstellung von Paris, 1900. Der österreichische Maler Gustav Klimt, in Begleitung seiner platonischen Lebensgefährtin Emilie Flöge (Veronica Ferres), wird für sein Bild "Philosophie" mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Während eines Gala-Diners findet ihm zu Ehren die Vorführung eines Filmes statt, in dem ein fiktives Zusammentreffen zwischen dem Maler und einer Tänzerin dargestellt wird. Klimt (John Malkovich) ist fasziniert von der Schönheit der Schauspielerin (Saffron Burrows). Als er die Dame im Palais ihres Gönners aufsucht, trifft er deren Double an, aber auch die echte Lady lockt den Frauenfreund in ihre Laken. Ein erotisches Trugbild entsteht, ein Vexierbild aus Wahrheit und Lüge, Verwirrung und Verführung, Taumel und Lust.

Raoúl Ruiz ist ein Meister der philosophischen Verfremdung, der eine Fülle an historischen Details, berühmten Zeitzeugen, originalen Zitaten und erfundenen Szenen zu einem frivolen Fiebertraum und einem faszinierenden Gesamtporträt des österreichischen Fin de Siècle verdichtet.

 

REGIE:
Raoul Ruiz
PRODUKTION:
Paulo Branco
Matthew Justice
Arno Ortmair
Dieter Pochlatko
Andreas Schmid
CAST:
John Malkovich
Veronica Ferres
Saffron Burrows
Stephen Dillane
Paul Hilton
DREHBUCH:
Raoul Ruiz
KAMERA:
Ricardo Aronovich
TON:
Michael Spencer
MUSIK:
Jorge Arriagada
AUSSTATTUNG:
Katharina Wöppermann
KOSTÜME:
Birgit Hutter

       
  Kuddelmuddel bei Pettersson & Findus
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Januar 2010]
       
 

Pettson & Findus Glömligheter • Grosse dürfen immer machen, worauf sie gerade Lust haben, denkt Kater Findus und wünscht sich zu wachsen. Sein Wunsch wird ihm gewährt, doch Pettersson wird dafür klein. Und der Kater muss schnell erkennen, dass gross sein auch Nachteile hat. Und Findus hat plötzlich noch ganz andere Sorgen: Pettersson hat sein Gedächtnis verloren! Nun will er statt seinem Kaffee lieber Tee trinken, und sogar den kleinen Kater hat er vergessen! Mit Geschichten von ihren gemeinsamen Abenteuern versucht Findus die Erinnerung seines Freundes wieder zurückzuholen.

Schon zum vierten Mal erleben Sven Nordqvists Helden wunderbare Abenteuer auf der Kinoleinwand. Komisch, warmherzig und sehr liebenswert, werden sie auch diesmal nicht nur die kleinen Zuschauer begeistern.

 

REGIE:
Jørgen Lerdam
Anders Sørensen
PRODUKTION:
Ulf Synnerholm
CAST:
Eberhard Prüter
Anton Kurth
DREHBUCH:
Torbjörn Jansson
Sven Nordqvist
TON:
Nicklas Lindh
MUSIK:
Niclas Fransson
Ulf Turesson

       
  L'amour, l'argent, l'amour
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. November 2001]
       
 

• Ein Reisefilm, eine Liebesgeschichte. Als sie sich treffen, geht sie auf den Strich, er ist aus dem Job beim Schrott geflogen. Sein Arm ist im Gips. Es ist Winter. Sie lieben sich. Sie fahren los. Ein Film über Kälte von Automaten, die Kälte der Prostitution, die Kälte der Liebe, die Wärme sucht. Eigentlich ein Märchen also: Wie können zwei Kinder im Winter überleben.

 

REGIE:
Philip Gröning
Res Balzli
Dieter Fahrer
Françoise Gazio
PRODUKTION:
Philip Gröning
CAST:
Sabine Timoteo
Florian Statter
Michael Schech
Dierk Prawdzik
Marquardt Bohm
Gerhard Fries
Kurt (The Dog) u.a.
DREHBUCH:
Philip Gröning
Michael Busch
KAMERA:
Sophie Maintignieux
Max Jonathan Silberstein
SCHNITT:
Valdis Oskardottir

       
  L'enfer
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Juli 2006]
       
 

Ein Film von Danis Tanovic • Ein traumatisches Ereignis in der Kindheit der Schwestern Sophie, Céline und Anne wirft seine mächtigen Schatten voraus. Das Leben der drei erwachsenen Frauen ist geprägt von Misstrauen, Zweifel, Angst und Schmerz. Sophie hegt den dringenden Verdacht, ihr Ehemann könne sie betrügen. Anne hat eine unglückliche Affäre mit einem verheirateten Professor. Und Céline ist gar nicht erst fähig, eine Beziehung einzugehen. Stattdessen kümmert sie sich aufopfernd um die an den Rollstuhl gefesselte vergrämte Mutter. Als wie aus dem Nichts ein geheimnisvoller junger Mann auftaucht, werden die Schwester mit einer bitteren Wahrheit konfrontiert. Jetzt müssen sie sich ihrer Vergangenheit stellen...

 

REGIE:
Danis Tanovic
PRODUKTION:
Marc Baschet
Marion Hänsel
Cédomir Kolar
Yuji Sadai
Rosanna Seregni
CAST:
Emmanuelle Béart
Karin Viard
Marie Gillain
Guillaume Canet
Jacques Gamblin
Jacques Perrin
Carole Bouquet
DREHBUCH:
Krzysztof Kieslowski
Krzysztof Piesiewicz
KAMERA:
Laurent Dailland
SCHNITT:
Francesca Calvelli
TON:
Dirk Bombey
MUSIK:
Dusko Segvic
Danis Tanovic
AUSSTATTUNG:
Aline Bonetto

       
  La Bohème
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. November 2008]
       
 

Netrebko und Villazón in Robert Dornhelms Puccini-Verfilmung LA BOHÈME • Mit Anna Netrebko und Rolando Villazón in den Hauptrollen kommt die Verfilmung der Puccini-Oper LA BOHÈME ins Kino - grosse Emotionen auf der grossen Leinwand. NFP marketing & distribution* startet den Opernfilm ab dem 23. Oktober in ausgewählten Kinos, im Kinovertrieb von Warner Bros. Pictures Germany. Unter der Regie von Robert Dornhelm (Krieg und Frieden) stehen das Opern-Traumpaar Anna Netrebko und Rolando Villazón das erste Mal gemeinsam für einen Spielfilm vor der Kamera. Robert Dornhelm lässt in der aufwändigen das weltberühmte Café Momus und das Leben der Bohème auf den Strassen des Paris des 19. Jahrhunderts originalgetreu wiederaufleben. LA BOHÈME wurde im Februar in den Wiener Rosenhügel-Studios gedreht. Die Uraufführung findet am 8. Oktober in Wien statt.

 

REGIE:
Robert Dornhelm
PRODUKTION:
Jan Mojto
Kurt J. Mrkwicka
CAST:
Nicole Cabell
Boaz Daniel
Stéphane Degout
Ioan Holender
Anna Netrebko
Rolando Villazón
DREHBUCH:
Giuseppe Giacosa
Luigi Illica
KAMERA:
Walter Kindler
SCHNITT:
Klaus Hundsbichler
Ingrid Koller
TON:
Bernhard Maisch
MUSIK:
Giacomo Puccini
AUSSTATTUNG:
Florian Reichmann

       
  La Buche
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Dezember 2000]
       
 

Ein Film von Danièle Thompson • Was für einen Kuchen isst man gewöhnlich an Weihnachten? Einen aus Schokolade, Mocca oder Grand Marnier? Sollte man den Truthahn mit Trüffeln füllen oder mit Kastanien? Warum einen gefüllten Truthahn und nicht eine Gans? Kommen die Geschenke unter den Weihnachtsbaum oder neben das Cheminee? Und öffnet man sie vor oder nach dem Essen? Und der Weihnachtsbaumschmuck? Nimmt man dafür Silber, Gold oder Engelhaar? Und wen lädt man ein? Es sollten doch nicht dreizehn Gäste am Tisch sitzen. Sollte man Grossmütter auch einladen? Und den Ex?

Louba ist die älteste der Schwestern. Sie besitzt das Talent, das Leben in ein schönes Märchen zu verwandeln. Gut, das ist auch ihr Job als Sängerin in einem Cabarettheater, wo sie die Gäste bei Laune halten muss. Für sie ist Weihnachten eines dieser glänzenden Feste, die sie an ihre Kindheit erinnern. Jahr für Jahr gibt sie sich gänzlich diesen kostbaren Momenten hin, wo sie all ihre Sorgen vergessen kann: ihre Geldsorgen, den vollen Terminplan, die Russischschüler, die sie am Tag unterrichtet, ihre schlaflosen Nächte, ihre heimlichen Verabredungen mit Gilbert ... An Weihnachten ist sie endlich für ein paar Stunden mit allen Menschen zusammen, die sie liebt. Oder mit fast allen ...

Für Sonia sind die Weihnachtstage der Höhepunkt ihrer Geschäftigkeit. Schon im Oktober beginnt sie mit der Vorbereitung, mit schneiden, basteln, dekorieren, kochen ... Sie ist reich, besitzt einen Mann und ein Einfamilienhaus - deshalb findet das Weihnachtsessen immer bei ihr statt. Das gibt viel Arbeit, aber Sonia hat eh nichts Besseres zu tun ... Aber hinter der Fassade wird eine Revolution vorbereitet. Das Familienmodell, welches sie ihrem eigenen Verdienst zuschreibt, gerät ernsthaft ins Wanken.

Milla, die Jüngste, interessiert sich nicht für Weihnachten. Diese Dezemberhysterie macht sie fertig. Am liebsten wäre ihr, sie könnte sich für diese Tage unsichtbar machen. Aber wie andere, die übers Jahr gut mit ihrer Einsamkeit fertig werden, wird sie an Weihnachten gezwungen, Bilanz zu ziehen: über ihr unglückliches Liebesleben und ihre erdrückende Laufbahn.

Für Louba, Sonia und Milla - für diejenige, die liebt, die geliebt hat und die sich nach Liebe sehnt - ist Weihnachten die Zeit, um gewisse Dinge endlich einmal zur Sprache zu bringen; Dinge, die lieber ungesagt blieben.

 

REGIE:
Danièle Thompson
PRODUKTION:
Alain Sarde
Christine Gozlan (exec)
CAST:
Sabine Azéma
Emmanuelle Béart
Charlotte Gainsbourg
Françoise Fabian
Claude Rich
Christopher Thompson
Jean-Pierre Darroussin
DREHBUCH:
Danièle Thompson
Christopher Thompson
KAMERA:
Robert Fraisse
SCHNITT:
Emmanuelle Castro
MUSIK:
Michel Legrand
AUSSTATTUNG:
Michèle Abbé

       
  La première étoile
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juni 2010]
       
 

Ein gesellschaftlich brisantes Thema in einer aberwitzigen Geschichte. • Jean-Gabriel lebt von Aushilfsjobs und verzockt sein letztes Geld mit Pferdewetten. Um seinen Kindern eine Freude zu machen, verspricht er ihnen Skiferien in den französischen Alpen. Seine Frau, die nicht mehr an seine Versprechen glaubt, vermutet eine erneute Katastrophe. Doch Jean-Gabriel steckt voller Erfinderreichtum und überwindet alle anfänglichen Hindernisse. Mit seiner Mutter und den Kindern taucht er im noblen Skiort auf. Dort stellt die Familie das friedliche Idyll rasch auf den Kopf und wird mit grosser Skepsis beargwöhnt.

 

REGIE:
Lucien Jean-Baptiste
PRODUKTION:
Pierre Kubel
Marie-Castille Mention-Schaar
CAST:
Firmine Richard
Lucien Jean-Baptiste
Anne Consigny
Jimmy Woha
Ludovic François
Loreyna Colombo
DREHBUCH:
Lucien Jean-Baptiste
Marie-Castille Mention-Schaar
KAMERA:
Myriam Vinocour
SCHNITT:
Hugues Darmois
TON:
Sylvain Lasseur
MUSIK:
Erwann Kermorvant
KOSTÜME:
Laurence Benoit

       
  La vraie vie est ailleurs
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. August 2007]
       
 

Ein Film von Frédéric Choffat • Am Bahnhof von Genf. Eine Frau verreist nach Marseille, um an einer Konferenz teilzunehmen. Ein Mann besteigt den Zug nach Berlin, um seinen kleinen Sohn kennen zu lernen. Und eine junge Italienerin zieht nach Neapel. Drei Begegnungen, drei persönliche Geschichten, die sich an einem Bahnhof kreuzen. Aber was, wenn das wahre Leben ganz woanders stattfindet?

 

REGIE:
Frédéric Choffat
PRODUKTION:
Max Karli
Pauline Karli Gygax
CAST:
Sandra Amodio
Vincent Bonillo
Dorian Rossel
Jasna Kohoutova
Antonella Vitali
Roberto Molo
DREHBUCH:
Frédéric Choffat
Julie Gilbert
KAMERA:
Séverine Barde
SCHNITT:
Cécile Dubois
MUSIK:
Pierre Audetat

       
  La Zona
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. September 2008]
       
 

Ein Film von Rodrigo Plá • Wie weit darf private Überwachung gehen? Drei Teenager aus dem Armenviertel von Mexiko-City dringen in das von Mauern geschützte und durch Kameras überwachte Villenviertel "La Zona" ein. Der leichtsinnige Einbruch in eines der Luxushäuser geht schief und die Eindringlinge werden geschnappt. Doch anstatt die Sicherheitskräfte zu verständigen, beschliessen die Zonen-Bewohner, Selbstjustiz zu üben. Eine erbarmungslose Menschenjagd beginnt...

 

REGIE:
Rodrigo Plá
PRODUKTION:
Alvaro Longoria
CAST:
Daniel Giménez Cacho
Maribel Verdú
Alan Chávez
Daniel Tovar
Carlos Bardem
Marina de Tavira
Mario Zaragoza
Andrés Montiel
Blanca Guerra
Enrique Arreola
Gerardo Taracena
DREHBUCH:
Rodrigo Plá
Laura Santullo
KAMERA:
Emiliano Villanueva
SCHNITT:
Ana García
Nacho Ruiz Capillas
Bernat Vilaplana
TON:
Carlos Schmukler
MUSIK:
Fernando Velázquez
AUSSTATTUNG:
Antonio Muño-Hierro
KOSTÜME:
Adela Cortázar

       
  Le bleu des villes
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juni 2000]
       
 

Ein kleines Meisterwerk an Sensibilität • Solange und ihr Mann führen ein beschauliches Provinzleben. Sie ist Polizistin, er arbeitet im Leichenhaus. Als Solanges Schulfreundin Mylene, die es zum TV-Wetter-Girl gebracht hat, auf Werbetour für ihr neues Buch in der Stadt Halt macht, verbringen die beiden Freundinnen einen Abend zusammen. Sie essen, sie trinken. Vertrauliches wird ausgetauscht.

Nach Mylenes Abreise realisiert Solange, dass sie an ihren Täumen vorbeigelebt hat: Sie wollte immer Sängerin werden, stattdessen patrouilliert sie in den Strassen. Ihr Bühnenkostüm ist eine elende Uniform, ihr Publikum die erbosten Autofahrer, denen sie Bussen verteilt. Einzig beim Karaoke in der lokalen Bar, da lebt Solange auf.

Plötzlich erscheint ihr der Alltag zu fade, ihr Mann zu normal und die Arbeit zu erniedrigend.

Solange ergreift die Initiative. Kann sie ihr Leben noch ändern?

 

REGIE:
Stéphane Brizé
PRODUKTION:
Miléna Poylo
Gilles Sacuto
CAST:
Florence Vignon
Mathilde Seigner
Antoine Chappey
Philippe Duquesne
Jenny Alpha
François Gamard
Liliane Rovère
DREHBUCH:
Florence Vignon
Stéphane Brizé
KAMERA:
Jean-Claude Larrieu
SCHNITT:
Anne Klotz
MUSIK:
Steve Naive
AUSSTATTUNG:
Valérie Saradjan

       
  Le cercle
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. April 2001]
       
 

Lion d'Or Venise 2000 • «Ohne Mann erreichst du nie etwas», hat die Mutter Pari immer wieder eingebläut. Wie Recht sie damit hatte: Pari ist zusammen mit zwei Freundinnen aus dem Knast ausgebrochen. Sie ist schwanger von ihrem Freund, der vor vier Monaten hingerichtet wurde. Sie möchte das Kind abtreiben, möchte nicht auf die Welt stellen, was nicht erwünscht ist. Schlicht LE CERCLE hat der Iraner Jafar Panahi seinen in Venedig mit einem goldenen Löwen ausgezeichneten Film überschrieben. Er folgt darin sieben Frauen. Jede der sieben hat einer Dummheit, eines Missverständnisses oder ihrer Naivität wegen eine gewisse Zeit im Gefängnis verbracht. Jede der sieben weiss ein Lied zu singen von den alltäglichen Einschränkungen, mit denen die Frauen im Iran zu leben haben. Bei jedem Gang in der Öffentlichkeit einen Chador tragen zu müssen, ist da noch

das Geringste. Es kommen dazu Verbote, wie die des Rauchens in der Öffentlichkeit, die permanente Ausweispflicht, die Unmöglichkeit, ohne männliche Begleitung gewisse Gebäude zu betreten. Am schwersten aber lastet die Unterwerfung unter den Mann - Gatte, Vater, Bruder. Am Anfang von LE CERCLE gebiert Sholaz ein Mädchen statt des erwarteten Knaben. «Du bist verloren» klagt die Mutter: LE CERCLE beginnt mit ihrem Gang aus dem Krankenhaus. Folgt dann, die einzelnen Storys kunstvoll ineinander verschlingend, mal der einen, dann der anderen Frau. Begibt sich im hektischen Treiben Teherans auf eine 90-minütige Recherche sociale, die nicht nur von ungefähr an Abbas Kiorastamis magischen «Such-Filme» erinnert.

 

REGIE:
Jafar Panahi
PRODUKTION:
Jafar Panahi
Morteza Motevali
CAST:
Maryam Parvin Almani
Nargess Mamizadeh
Fereshteh Sadr Orafai
Monire Arab
Elham Sabotakin
Fatemeh Naghavi
Mojgane Faramarzi
DREHBUCH:
Kambozia Partovi
KAMERA:
Bahram Badakshani

       
  Le chiavi di casa
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. März 2005]
       
 

Ein Film von Cianni Amelio • Gianni (Kim Rossi Stuart) trifft im Zug nach Berlin erstmals auf seinen Sohn Paolo (Andrea Rossi). Der fünfzehnjährige Junge ist stark gehbehindert, aber offen, fröhlich und lebenslustig und muss in einer Spezialklinik behandelt werden. Für die beiden beginnt eine Reise, während der eine bewegende Annäherung zwischen Vater und Sohn stattfindet. Im Spital lernen sie Nicole (Charlotte Rampling) kennen, die ihre behinderte Tochter betreut. Dank ihr und Paolo gewinnt Gianni einen tiefen Einblick in eine für ihn völlig neue Welt.

"Le chiavi di casa" ist auch die Geschichte eines unerwarteten Glücks. Der Aufenthalt in Berlin und die Weiterreise nach Norwegen führen zwischen Gianni und Paolo zu Momenten der Spannung, der Angst, der Unsicherheit und tiefer Zuneigung.

 

REGIE:
Gianni Amelio
PRODUKTION:
Elda Ferri
Enzo Porcelli
CAST:
Kim Rossi Stuart
Andrea Rossi
Charlotte Rampling
Alla Faerovich
DREHBUCH:
Sandro Petraglia
Stefano Rulli
Giuseppe Pontiggia
KAMERA:
Luca Bigazzi
SCHNITT:
Simona Paggi
TON:
Alessandro Zanon
MUSIK:
Franco Piersanti
AUSSTATTUNG:
Giancarlo Basili
KOSTÜME:
Cristina Francioni

       
  Le fils
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Januar 2003]
       
 

BESTER SCHAUSPIELER OLIVIER GOURMET - CANNES 2002 • Wer ist dieser Junge namens Francis? Warum folgt ihm Olivier, der sich geweigert hat, ihn in seinen Schreinerwerkstatt aufzunehmen, durch die Gänge der Gewerbeschule, durch die Strassen der Stadt, ja bis in seine Wohnung? Weshalb wird er so angezogen von ihm? Warum scheint er ihn dermassen zu fürchten?

 

REGIE:
Jean-Pierre Dardenne
Luc Dardenne
PRODUKTION:
Jean-Pierre Dardenne
Luc Dardenne
CAST:
Olivier Gourmet
Morgan Marinne
Isabella Soupard
Remy Renaud
Nassim Hassaini
Kevin Leroy
Felicien Pitsaer
DREHBUCH:
Jean-Pierre Dardenne
Luc Dardenne
KAMERA:
Alain Marcoen

       
  Le temps qui reste
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2006]
       
 

Ein Film von François Ozon • Der Fotograf Romain (30) ist gut aussehend und erfolgreich. Gerade steht er im Begriff, die nächste Karrierestufe zu erklimmen, als sein Arzt ihm eröffnet, dass er schwer krank ist. Wegen eines Tumors in seinem Kopf bleiben ihm nur noch wenige Wochen zu leben. Der Schock sitzt tief, doch schon bald trifft Romain eine mutige Entscheidung: Statt sein Heil in einer Therapie zu suchen, die wenig aussichtsreich ist, konzentriert er sich ganz auf die Zeit, die ihm noch bleibt. Er will seine letzten Tage in Würde verbringen und die verbleibende Kraft ganz den wenigen Menschen und Dingen zuwenden, die ihm wirklich wichtig sind. So gewinnt er binnen kurzem nicht nur ein anderes Verhältnis zu seiner Arbeit, der Fotografie, sondern auch zu den Menschen, die er liebt. Insbesondere die Beziehung zu seiner wunderbaren Großmutter, der er sich rückhaltlos anvertraut, erhält für Romain auf einmal eine neue Dimension: Da sie beide auf ihre Art dem Tod nahe sind, fühlen der junge Mann und die alte Dame sich verbundener als je zuvor. Anderen Nahestehenden verrät Romain nichts von seiner Erkrankung, teils um sich, teils um sie zu schonen. Dennoch geraten die Begegnungen mit seinen Eltern, seiner Schwester und seinem Lover Sasha zu einer intensiven und zärtlichen emotionalen Reise, die Romain Schritt für Schritt einer Aussöhnung mit sich selbst und seinem Schicksal nahe bringt.

 

REGIE:
François Ozon
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
Melvil Poupaud
Jeanne Moreau
Valeria Bruni Tedeschi
Daniel Duval
Marie Rivière
DREHBUCH:
François Ozon
KAMERA:
Jeanne Lapoirie
SCHNITT:
Monica Coleman
TON:
Jean-Pierre Laforce
MUSIK:
Valentin Silvestrov
AUSSTATTUNG:
Katia Wyszkop
KOSTÜME:
Pascaline Chavanne

       
  Le vent nous emportera
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. April 2000]
       
 

Von Abbas Kiarostami • 'Wo ist das Haus meines Freundes?', 'Et la vie continue', 'A travers des oliviers', 'Le goût de la cerise': Kein Filmemacher des Nahen Ostens hat Europa die letzten Jahre dermassen in Bann gezogen wie der Iraner Abbas Kiarostami. Seine Filme, mit wenig Aufwand aber grosser Zuneigung zu Land und Leuten gedreht, feiern die Bedächtigkeit und Humanität. So auch LE VENT NOUS EMPORTERA, der neuste und bisher magischste Film Kiarostamis. In dessen Zentrum steht ein Gedicht von Forough Farrokhzad. Dieses, vorgetragen vom Farzad, dem Buben aus dem Dorf, und Behzad, dem Besucher aus Teheran, erzählt von dunklen Nächten und roten Monden, dem letzten Scheiden des Menschen... Die Nächte allerdings hat Kiarostami in LE VENT NOUS EMPORTERA ausgelassen. Stattdessen gibts endlose Tage; die Reise des Ingenieurs Behzad und seiner Begleiter aus Teheran; grüne Felder und gelbe Hügel, Bäume, sanfte Berge. Und dann das Dorf: Weiss, sich an den Hang schmiegend: Siah Dareh. Hinter dem blauen Fenster liegt die alte Madam Mamalek, krank, so dass sie das Essen verweigert. Immer wieder fragt Behzad nach Madam Mamalek. Er sei auf der Suche nach einem Schatz erzählt er, mindestens einmal am Tag klingelt sein Handy und er fährt mit dem Jeep auf den nächsten Hügel um telefonieren zu können:

LE VENT NOUS EMPORTERA ist eine Ode ans Leben, die Natur und das Sterben - und eine kleine liebenswerte Satire über die ganz normale Bizarrheit der heutigen Welt.

 

REGIE:
Abbas Kiarostami
PRODUKTION:
MK2 Productions
Abbas Kiarostami
CAST:
Behzad Dourani
und die Bewohner des
Dorfes Siah Dareh
DREHBUCH:
Abbas Kiarostami
KAMERA:
Mahmoud Kalari
SCHNITT:
Abbas Kiarostami

       
  Legally Blonde
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. November 2001]
       
 

This summer go blonde! • Das Wichtigste zuerst: Elle Woods (Reese Witherspoon) ist von Natur aus blond. Sie ist ausserdem bei allen beliebt, eine ausgezeichnete Studentin, Vorsitzende ihrer Verbindung, Zweite bei der Wahl zur Miss Hawaiian Tropic und das Juni Fräulein auf dem CULA Campus-Kalender. Ach ja und ihre Erkennungsfarbe ist pink. Bis jetzt führte Elle zwar ein Hochglanzleben (immerhin trat sie in einem Ricky-Martin-Video auf!), aber deshalb ist sie noch lange keine hohle Tussi - Elle hat ein Herz, das mindestens ebenso gülden ist, wie ihr Haar und das einzig und allein ihrem süssen Freund Warner (Matthew Davis) gehört. Der wird ihr heute Abend die Frage aller Fragen stellen. Doch statt eines Heiratsantrages bekommt Elle den Laufpass, weil sie als Gattin eines späteren Politikers 'zu blond' und nicht 'seriös' genug sei.

Um ihren Traummann zurückzuerobern, möchte sie beweisen, dass sie sehr wohl sein kann, was Warner will - eine Jurastudentin in Harvard. Sie schafft die Zulassung, muss dann aber feststellen, dass ein bezaubernder Charakter und eine pinkfarbene Prada-Tasche ihr im Juristenkosmos der blauen Blazer und Perlenkettchen nicht weiter helfen. Elle sticht wie ein pinkfarbener Pickel auf der Nase der Harvard Law School hervor und nicht zuletzt Warners neue Freundin Vivian (Selma Blair) straft sie mit kalter Verachtung. Doch Elle beisst sich durch und zählt schnell zu den besten ihres Jahrgangs. Sie ergattert das begehrte Praktikum in der Kanzlei von Professor Callahan (Victor Garber) und findet sich bald als Verteidigerin in einem aufsehenerregenden Mordprozess wieder.

Mit geistvollen Seitenhieben gegen Blondinen und Brünette, Frauen und Männer und die Lächerlichkeit von Etikettierungen jedweder Art bringt Elle das Vorurteil von der dummen Blondine zum Einsturz - schliesslich ist sie ja NATÜRLICH BLOND.

 

REGIE:
Robert Luketic
PRODUKTION:
Lawrence Gordon
Lloyd Levin
CAST:
Reese Witherspoon
Luke Wilson
Selma Blair
Matthew Davis
Victor Garber
Jennifer Coolidge
Raquel Welch
DREHBUCH:
Karen McCullah
Kirsten Smith
KAMERA:
Anthony B. Richmond A.S.C.
SCHNITT:
Anita Brandt Burgoyne A.C.E.
Garth Craven
MUSIK:
Rolfe Kent
AUSSTATTUNG:
Melissa Stewart

       
  Leroy
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. November 2007]
       
 

Leroylize-it! • Leroy ist 17 Jahre, deutsch - und schwarz. Auf dem Kopf hat er einen großen Afro. Statt Hip-Hop zu hören, spielt er lieber Cello und hängt mit seinen Kumpels dem Halbgriechen Dimi und dem Palästinenser Achmed ab. Und alle haben eine Freundin, nur Leroy nicht. Als sich ausgerechnet die süße Eva auf dem Schulhof in ihn verguckt, ist niemand überraschter und beglückter als Leroy selbst. Doch das erste Verliebtsein entpuppt sich als ganz schön kompliziert. Evas Familie ist so rechts, dass sie selbst ihre Wellensittiche nach Hitlers Generälen benannt hat. Ihre fünf glatzköpfigen Brüder wollen sich den schwarzen Freund der Schwester natürlich lieber heute als morgen vorknöpfen. Doch so einfach gibt Leroy nicht auf. Er trommelt seine Leute zusammen, kämpft um seine Liebe und lässt auf seine ganz eigene Art die Black-Power-Bewegung wieder aufleben, getreu dem Motto: "Werdet funky statt fascho!"

 

REGIE:
Armin Völckers
PRODUKTION:
Oliver Stoltz
CAST:
Alain Morel
Anna Hausburg
Julius Jellinek
Paul Maass
Raphael Wild
DREHBUCH:
Armin Völckers
SCHNITT:
Marty Schenk
TON:
Peter Schmidt
MUSIK:
Ali N. Askin
AUSSTATTUNG:
Christiane Rothe
KOSTÜME:
Constanze Hagedorn

       
  Les mains en l’air
 
       
 

Ein Film von Romain Goupil

 

REGIE:
Romain Goupil
PRODUKTION:
Margaret Ménégoz
CAST:
Valeria Bruni Tedeschi
Linda Doudaeva
Jules Ritmanic
Louna Klanit
Louka Masset
Jérémie Yousaf
DREHBUCH:
Romain Goupil
KAMERA:
Irina Lubtchansky
SCHNITT:
Laurence Briaud
TON:
Sophie Chiabaut
Hélène Ducret
AUSSTATTUNG:
Jean-Baptiste Poirot

       
  Lonesome Jim
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Februar 2006]
       
 

Ein Film von Steve Buscemi • Jim (Casey Affleck) kehrt nach Goshen, Indiana, zurück, nachdem er in New York nicht den erhofften Erfolg als Schriftsteller fand und sich stattdessen als Hundesitter durchschlug. Am liebsten würde er sogleich wieder umkehren, denn er merkt schnell, was ihn einst von hier vertrieben hat: eine herzensgute aber etwas überkandidelte Mutter, ein distanzierter Vater und der depressive Bruder Tim, ein noch grösserer Loser als Jim selber. Eines Abends lernt Jim in einer Bar die so hübsche wie charmante Anika (Liv Tyler) kennen, doch erst ein verhängnisvoller Autounfall bringt die beiden einander näher. Anika wird Jims erster Grund, vorerst in Goshen zu bleiben...

 

REGIE:
Steve Buscemi
PRODUKTION:
Jake Abraham
Steve Buscemi
Galt Niederhoffer
Celine Rattray
Gary Winick
CAST:
Casey Affleck
Liv Tyler
Mary Kay Place
Seymour Cassel
Kevin Corrigan
DREHBUCH:
James C. Strouse
KAMERA:
Phil Parmet
SCHNITT:
Plummy Tucker
TON:
Warren Shaw
MUSIK:
Evan Lurie
AUSSTATTUNG:
Chuck Voelter
KOSTÜME:
Victoria Farrell

       
  Los guantes magicos
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. September 2004]
       
 

Ein Film von Martín Rejtman • Martín Rejtman schrieb und drehte diese bitter-süsse Komödie, die ein bedrückendes Buenos Aires zeigt, das geprägt ist von Mangel, Verfall und Absurdität. Drei Freunde teilen sich dort die gleiche Unzufriedenheit, die gleichen frustrierten Ambitionen: Das Auto von Alejandro ist in einem so kümmerlichen Zustand, dass man ihn kaum mehr als Taxichauffeur bezeichnen kann; Valeria, die Hostess, muss sich mit einfachen Inlandflügen zufrieden geben; Luís sieht sich als Schauspieler, tritt bislang aber bloss in Pornofilmen auf. In dieser Stadt, die selbst nichts anderes ist als ein billiger Abklatsch ihrer westlichen Vorbilder, lassen sich die Leute Tag für Tag von ihrem Schicksal treiben. Sie sind nicht wirklich Verlierer, aber würdige Vertreter einer Art alternativer Mittelschicht, die die Wirtschaftskrise ins Strudeln gebracht hat. Sie leben von Süchten, trennen sich, begegnen einander, werden im Nu reich oder arm, drehen sich im Kreis und warten auf eine Verbesserung der äusseren Umstände so wie das ganze Land eine Rettung von aussen zu erhoffen scheint. Diese Erwartung konkretisiert sich in den magischen Handschuhen aus China, von denen sich die drei Freunde ein Wunder erhoffen, das nicht stattfinden wird... Rejtman gelingt es, um diese Personen einen urbanen Raum zu schaffen, der ihnen alle Zukunftsperspektiven, jede Ausflucht zu rauben scheint. Buenos Aires wird zum Gefängnis, eine magnetisierende Insel, die man verlässt, bloss um wieder zurückzukehren, ein Mikrokosmos, in dem Menschen und Dinge einer eigenen Logik gehorchen. Auch wenn "Los guantes mágicos" ein eher pessimistisches Bild des zeitgenössischen Argentinien zeichnet, herrscht nicht Verzweiflung, sondern im Gegenteil ein einfallsreicher und ätzender Humor, der in der Tradition der Komödie und der grossen amüsanten Liebesgeschichten wurzelt.

 

REGIE:
Martín Rejtman
PRODUKTION:
Hernán Musaluppi
Martín Rejtman
CAST:
Gabriel Fernández Capello
Valeria Bertuccelli
Fabián Arenillas
Susana Pampin
Cecilia Biagini
Diego Olivera
Leonardo Azamor
DREHBUCH:
Martín Rejtman
KAMERA:
José Luis García
SCHNITT:
Rosario Suárez
TON:
Guido Berenblum
MUSIK:
Gabriel Fernández Capello
Diego Vainer
KOSTÜME:
Vera Aricó

       
  Los herederos
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. April 2010]
       
 

Ein Film von Eugenio Polgovsky • Aus nächster Nähe verfolgt die Kamera zwei Kinderfüsse, die sich einen Weg durchs Dickicht bahnen. Dann sehen wir, dass die Kinder an einem Ast, der über ihren Schultern hängt, Wasserflaschen zu einem Esel tragen, der ausserhalb des Gestrüpps auf sie wartet. Mit solch eindrücklichen Bildern steckt «Los Herederos» (Die Erben) gleich zu Beginn den Rahmen dieses Dokumentaressays ab, in dem es um Kinderarbeit in Mexiko geht. Im Wald, auf dem Hof, in den Hütten und auf dem Feld – überall sind Kinder, anstatt zur Schule zu gehen, als vollwertige Bauern, Weberinnen, Obst- und Gemüsepflücker an der Arbeit. Ohne ihren Einsatz wäre das Einkommen der Eltern zu klein zum Überleben, und so übertragen sich Analphabetismus, Armut und Ausbeutung von einer Generation auf die nächste. Der junge mexikanische Regisseur Eugenio Polgovsky betrachtet den Teufelskreis in seinem mehrfach preisgekrönten Film mit der Handkamera hautnah und schildert den Alltag und das Schicksal dieser «Erben» .

 

REGIE:
Eugenio Polgovsky
PRODUKTION:
Camille Tauss
DREHBUCH:
Eugenio Polgovsky
KAMERA:
Eugenio Polgovsky
SCHNITT:
Eugenio Polgovsky
TON:
Eugenio Polgovsky

       
  Lost in La Mancha
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. August 2003]
       
 

Ein Film von Keith Fulton & Louis Pepe • Lost in La Mancha ist möglicherweise der erste Dokumentarfilm über ein 'Un-Making- Of'. In einem Genre, dessen Existenz darauf gründet, einen Film vor seinem Start systematisch zu bewerben, wartet Lost in La Mancha mit einem ungewöhnlichen Dreh auf: Ein Film über einen Film, den es nicht gibt. Statt einem keimfreien Blick hinter die Szenen, bietet Lost in La Mancha einen einzigartigen und tiefen Einblick in die harte Realität des Filmemachens. Mit seinen Dramen, die von persönlichen Konflikten bis hin zu epischen Stürmen ein breites Spektrum abdecken, ist dieses Werk ein Dokument über das Scheitern eines Filmprojekts.

Als im September 2000 die Kameras Terry Gilliams Adaption von Don Quixote zu drehen begannen, blickte die Produktion bereits auf eine wechselvolle Vergangenheit zurück, unter anderem auf eine zehnjährige Entwicklungsgeschichte, eine Serie von Produzenten und zwei frühere Versuche, mit der Verfilmung zu beginnen. Gilliam hatte das schier Unmögliche geschafft und das 32-Millionenbudget ausschliesslich innerhalb Europas aufgetrieben – ein Bravourstück, das ihm Freiheit von den die Kreativität einschränkenden Hollywood-Restriktionen garantierte. Diese Tour-de-Force erinnerte in gewisser Weise an Gilliams Karriere: Sein mehr als 15 Jahre dauernder Kampf gegen die Hollywood-Maschinerie hatte ihm, wie Don Quixote, den Ruf eines visionären Träumers eingebracht, der sich mit gigantischen Mächten anlegt.

Lost in La Mancha fängt das ganze Drama dieser Geschichte in bester Dokumentarfilmtradition durch unmittelbares 'Vérité-Filmmaterial' und Interviews an Ort und Stelle ein. Gilliams Pläne für den nicht existierenden Film werden durch die von Koautor Tony Grisoni und Gilliam persönlich synchronisierten Animationen seines Storyboards und ihre Erzählungen lebendig. Zusammen mit den Aufnahmetests der Hauptdarstellerinnen und Hauptdarsteller und den Aufnahmemuster der nur sechs Tage dauernden Produktion vermittelt Lost in La Mancha eine quälend verführerische Idee des cineatischen Spektakels, das Quixote hätte sein können.

Lost in La Mancha ist weniger eine Studie über Filmemacher bei der Arbeit, sondern vielmehr ein eindrückliches Drama über die Zerbrechlichkeit, die jedem kreativen Prozess innewohnt – eine fesselnde Studie darüber, wie selbst mit einer unbegrenzten Menge an gutem Willen und Passion das künstlerische Bestreben ein nicht umsetzbarer Traum bleiben kann.

 

REGIE:
Keith Fulton
Louis Pepe
PRODUKTION:
Rosa Bosch
Andrew J. Curtis
Lucy Darwin
CAST:
Terry Gilliam
Jeff Bridges
Johnny Depp
DREHBUCH:
Keith Fulton
Louis Pepe
KAMERA:
Louis Pepe
SCHNITT:
Jacob Bricca
TON:
Michael Kowalski
MUSIK:
Miriam Cutler
AUSSTATTUNG:
Benjamín Fernández

       
  Love's Labour's Lost
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Mai 2000]
       
 

Verlorene Liebesmüh' von K. Branagh • Helle Aufregung herrscht am Hof des Königs von Navarra. Der König will sein Reich - so scheint es 1939 - in ein ideales 'Oxbridge' verwandeln! Zu diesem Zweck überredet er seine Freunde Berowne, Dumaine und Longaville, vor aller Öffentlichkeit einen Eid abzulegen: Drei Jahre lang wollen sie sich ganz auf ihre Studien konzentrieren, dabei einmal in der Woche fasten, niemals länger als drei Stunden schlafen, und - was das Wichtigste ist - drei Jahre lang soll es keiner noch so charmanten Frau gestattet sein, sie in ihrem Streben nach Wissen zu irritieren.

Und das, wo sich die Prinzessin von Frankreich dem Lande nähert!

Berowne ist von Anfang an skeptisch, doch wie die anderen fügt er sich dem Edikt. Und so wird die junge Dame, die dem König in offizieller Mission einen Vertragsentwurf ihres Vaters zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen ihren Nationen unterbreiten will, entsprechend kühl empfangen. Doch in ihrem Gefolge stellen sich mit den Hofdamen Katherine, Rosaline und Maria noch drei weitere attraktive Französinnen ein. Anfangs mögen sich die vier jungen Kavaliere gegen die Versuchung, die von ihnen ausgeht, noch sträuben. Aber es dauert nicht lang, und all die guten Vorsätze sind vergessen. Auch wenn es keiner von ihnen zugeben darf... 'I've Got A Crush On You' - George Gershwins Song ist nur eines von vielen Liedern, die Shakespeares Komödie in eine beschwingte Revue verwandeln, die in der Tradition klassischer Hollywood-Musicals steht: 'Let's Face The Music And Dance'.

 

REGIE:
Kenneth Branagh
PRODUKTION:
David Barron
Kenneth Branagh
CAST:
Kenneth Branagh
Alicia Silverstone
Alessandro Nivola
Natasha McElhone
Nathan Lane
Matthew Lillard
DREHBUCH:
Kenneth Branagh
KAMERA:
Alex Thomson B.S.C.
SCHNITT:
Neil Farrel
Dan Farrell
MUSIK:
Patrick Doyle
AUSSTATTUNG:
Tim Harvey

       
  Mad City
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Mai 1998]
       
 

One Man Will Make A Mistake. The Other Will Make It A Spectacle. • Der Fernsehreporter Max Brackett (Dustin Hoffman) gehört zu den Topleuten der Medienbranche. Er ist aggressiv, intelligent und hat ein ausserordentliches Gespür dafür, welche Stories die Leute sehen wollen. Dass er trotz seiner Talente nur bei einem kleinen Lokalsender arbeitet, hat seinen Grund. Vor laufender Kamera hatte er einst den Boss des grössten Nachrichtenkanals lächerlich gemacht und musste die Konsequenzen ziehen. Heute wäre Max bereit, alles dafür zu tun, um wieder zu seinem grossartigen Reporterleben in New York zurückkehren zu können.

Sam Baily (John Travolta) ist ein einfacher, sympathischer Mann. Er ist verheiratet, hat Kinder und führt ein ganz normales Leben - bis er seinen Job als Sicherheitsangestellter in einem Museum verliert. Er will seinen Job zurückhaben, und dafür würde er alles tun. Verzweifelt unternimmt er mit einer Waffe und einer Tasche gefüllt mit Dynamit den naiven Versuch, seine Ex-Chefin, Mrs. Banks, mit nicht ganz ernst gemeinter Gewalt dazu zu bewegen, ihm wenigstens eine Minute zuzuhören.

Brackett, der gerade eine Reportage über das Museum macht, wird zufällig Zeuge, wie Baily Mrs. Banks mit dem Gewehr bedroht und sieht darin seine Chance für ein grandioses Comeback. Er berichtet fortan hautnah und live vom Ort des Geschehens. Um den harmlosen Vorfall mediengerecht zu dramatisieren, überredet er den verwirrten Sam, die Museumsbesucher als Geiseln zu nehmen und vor laufender Kamera konkrete Forderungen zu stellen.

Durch die grossangelegte Medienberichterstattung gewinnt Bailys Verzweiflungstat zunehmend an Dramatik und wird so zu einem Geiseldrama hochstilisiert, das die ganze Nation in Atem hält. So spitzt sich die Situation weiter zu und manövriert die beiden Männer in eine ausweglose Situation, aus welcher es bald schon kein Zurück mehr gibt.

 

REGIE:
Costa-Gavras
PRODUKTION:
Tom Matthews
Eric Williams
CAST:
Dustin Hoffman
John Travolta
Alan Alda
Mia Kirshner
Ted Levine
DREHBUCH:
Tom Matthews
KAMERA:
PAtrick Blossier
SCHNITT:
Francoise Bonnot A.C.E.

       
  Männer wie wir
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Oktober 2004]
       
 

Jeder gibt sein bestes Stück • Bei Torwart Ecki läuft’s gerade nicht so rund: Erstens hat er seiner Fußballmannschaft den Aufstieg verpatzt und ist zweitens hochkantig aus dem Team geflogen. Drittens hat er seiner Truppe eine gepfefferte Revanche versprochen - mit einer Mannschaft, die er viertens noch gar nicht hat. Fünftens soll das Ganze schon in vier Wochen mit viel Tamtam in seinem münsterländischen Heimatdorf stattfinden. Und dann gibt es sechstens noch eine Kleinigkeit: Weil Ecki gerade erkannt hat, dass er schwul ist, will er bei diesem Termin beweisen, dass Schwule genauso gut Fußball spielen wie Heteros. Jetzt muss er nur noch zehn Mitspieler finden. Nichts leichter als das in einer Fußballstadt wie Dortmund ... oder?

 

REGIE:
Sherry Horman
PRODUKTION:
Kirsten Hager
Eric Moss
Andreas Schneppe
CAST:
Maximilian Brückner
Lisa Potthoff
Dietmar Bär
Saskia Vester
Rolf Zacher
Mariele Millowitsch
David Rott
DREHBUCH:
Benedikt Gollhardt
KAMERA:
Hanno Lentz
SCHNITT:
Eva Schnare
TON:
Marcel Spisak
MUSIK:
Martin Todsharow
AUSSTATTUNG:
Ilse Töpfer

       
  Maria, ihm schmeckt's nicht
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. August 2009]
       
 

Ein Film von Neele Vollmar • Der junge Deutsche Jan (Christain Ulmen) verliebt sich in die Halbitalienerin Sara (Mina Tander) - und bekommt es mit ihrer kompletten italienischen Sippe zu tun. Vor allem Antonio (Lino Banfi), Jans redseliger Schwiegervater in spe, macht dem jungen Helden zu schaffen. Der will nämlich unbedingt, dass die Hochzeit in der alten Heimat stattfindet. Ein italienisches Abenteuer beginnt ...

 

REGIE:
Neele Vollmar
PRODUKTION:
Mario Mazzarotto
CAST:
Christian Ulmen
Lino Banfi
Mina Tander
Maren Kroymann
Peter Prager
DREHBUCH:
Daniel Speck
Jan Weiler
KAMERA:
Torsten Breuer
SCHNITT:
Bernd Schlegel
TON:
Frank Heidbrink

       
  Marie Antoinette
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Dezember 2006]
       
 

Ein Film von Sofia Coppola • Autorin und Regisseurin Sofia Coppola, deren Drehbuch auf Antonia Frasers Biographie 'Marie Antoinette: Eine Reise' basiert, zeigt die missverstandene Marie-Antoinette in einem neuen Licht. Durch ihre erfrischend moderne und schwungvolle Interpretation vermeidet sie die üblichen Konventionen von Kostümdramen und zeigt stattdessen die bewegende Geschichte jugendlicher Ängste und Gemütszustände. Coppolas auffallend persönliche Sichtweise und geschickter visueller Stil zeigen Marie und den gesamten Hofstaat von Versailles im Spiegel der heutigen Pop-Kultur.

Marie Antoinette (Kirsten Dunst) wird aus politischem Kalkül ihrer Mutter, der österreichischen Kaiserin Maria Theresia, als Teenager mit dem französischen Thronfolger Ludwig XVI (Jason Schwartzman) verheiratet. Schweren Herzens muss die 14-jährige Prinzessin die geliebte Heimat hinter sich lassen - und trifft auf eine völlig neue Welt. Am französischen Hof herrschen andere Sitten, und ihr Ehemann Ludwig geht lieber auf die Jagd, als seinen ehelichen Pflichten nachzukommen. Gelangweilt von ihrer Ehe, gibt sich Marie Antoinette pompösen Festen in einer vom Rest der Gesellschaft abgeschotteten, elitären Atmosphäre hin. Lebensfroh, vergnügungssüchtig, sorglos und verschwenderisch sind schon bald die Attribute, die der Regentin zugeschrieben werden.

Pomp meets Pop: Um den Intrigen, dem strengen Hofprotokoll und dem Druck, einen Nachfolger zu gebären, zu entfliehen, stürzt sich die französische Königin in einen dekadenten Konsumrausch. Ihre Vorlieben prägen den Stil des 18. Jahrhunderts. Was sie trägt, wird Mode: Meterhohe Turmfrisuren, pompöse Kleider, die teuersten Geschmeide, und die ausgefallensten Schuhe.

"Die Leute haben kein Brot? Sollen sie doch Kuchen essen." - jenes berühmte Zitat wird bis heute Marie Antoinette nachgesagt. Tatsächlich zeigt sie sich ignorant und unwissend gegenüber den politischen und sozialen Veränderungen in ihrem Land. Und so gehen die Anfänge der Französischen Revolution im Mikrokosmos des königlichen Hofes gänzlich unter - bis schliesslich die wütende und hungernde Bevölkerung das Zepter in die Hand nimmt ...

 

REGIE:
Sofia Coppola
PRODUKTION:
Sofia Coppola
Ross Katz
CAST:
Kirsten Dunst
Jason Schwartzman
Judy Davis
Rip Torn
Rose Byrne
DREHBUCH:
Sofia Coppola
KAMERA:
Lance Acord
SCHNITT:
Sarah Flack
TON:
David A. Cohen
MUSIK:
Jean-Benoît Dunckel
Nicolas Godin
AUSSTATTUNG:
K.K. Barrett
KOSTÜME:
Milena Canonero

       
  Meet Joe Black
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Januar 1999]
       
 

Er erwartet Dich • «Meet mit Joe Black» erzählt die Geschichte des Medien-Tycoons William Parrish (Anthony Hopkins), dessen priviligiertes und wohlgeordnetes Leben durch das plötzliche Auftauchen eines rätselhaften jungen Mannes namens Joe Black (Brad Pitt) durcheinandergebracht wird. Der Unbekannte verliebt sich in Parrishs schöne Tochter Susan (Claire Forlani), und für Parrish, Susan und den Rest der Familie sind die Konsequenzen dieser Romanze tiefgreifend, kompliziert und bittersüss - denn Joe Black ist in Wahrheit die Personifizierung des Todes.

«Meet Joe Black» ist das Ergebnis einer 20jährigen Arbeit von Regisseur und Produzent Martin Brest. Inspiriert wurde der Stoff durch eine Figur aus der Filmfassung eines Bühnenstücks von 1920: dem 1934 gedrehten «Death Takes A Holiday». «Den Originalfilm habe ich zum ersten Mal vor über zwanzig Jahren gesehen», erzählt Brest, «und er fesselte mich, ja, verfolgte mich richtiggehend. In dem alten Film gab es eine Andeutung an eine wirklich grossartige Geschichte, die man nur erst einmal entdecken musste. Wir mussten aber ganz von vorn anfangen, denn anstatt nur einfach ein Remake zu drehen, wollte ich ein einzelnes Element näher ausleuchten, das mein Interesse geweckt hat

 

REGIE:
Martin Brest
PRODUKTION:
Martin Brest
CAST:
Brad Pitt
Anthony Hopkins
Claire Forlani
Marcia Gay Harden
Jeffrey Tambor
Jake Weber
DREHBUCH:
Bo Goldman
Ron Osborne & Jeff Reno
Kevin Wade
KAMERA:
Emmanuel Lubezki
AUSSTATTUNG:
Dante Ferretti

       
  Meet the Robinsons
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. März 2007]
       
 

Nach William Joyces Kinderbuch • Die Disney-Studios lassen die fantastische Welt aus William Joyces beliebtem Kinderbuch "A Day with Wilbur Robinson" auf der Leinwand zu neuem Leben erwachen:

Darin geht es um das 12-jährige Wunderkind und Erfindergenie Lewis, dessen neueste Errungenschaft eine Maschine ist, die verloren geglaubte Erinnerungen wiederherstellen kann, sie sozusagen wie ein Scanner abtastet. Aber statt einer Erinnerungsreise in die Vergangenheit steht Lewis ein Ausflug in die Zukunft bevor: Ein geheimnisvoller Junge namens Wilbur Robinson entführt ihn nämlich auf eine wunderbare Zeitreise, in eine Welt mit fliegenden Autos und schwebenden Städten. Und er lernt auch Wilburs sonderbare Familie kennen, deren Schicksal schliesslich von seinem Einfallsreichtum abhängt ...

 

REGIE:
Stephen J. Anderson
PRODUKTION:
Dorothy McKim
CAST:
Tom Selleck
Laurie Metcalf
Angela Bassett
Nicole Sullivan
Harland Williams
DREHBUCH:
Michelle Bochner
TON:
Todd Toon
MUSIK:
Danny Elfman
Rufus Wainwright

       
  Meier 19
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. September 2001]
       
 

Ein Film von Erich Schmid • Auf der Hauptwache der Stadtpolizei Zürich werden 1963 den Polizisten die eigenen Löhne gestohlen, Der Täter, ein Insider, wurde nie gefasst. Es kam zum grössten Polizei- und Justizskandal, der in Zürich je stattgefunden hatte. Als Detektivwachtmeister Meier 19 entdeckt, dass der Chef der Kriminalpolizei ein falsches Alibi abgegeben hatte, beginnt eine Tragödie. Seine Freunde wenden sich von ihm ab. Meier 19 landet im Gefängnis. Seine Frau lässt sich scheiden. Er wird zum Sozialfall und gerät in Vergessenheit. Doch die Jugendbewegung von 1968 lässt ihn nicht im Stich. Sie nimmt den Fall Meier 19 zum Anlass einer grundlegenden Kritik an der Obrigkeit und demonstriert für seine Wiedereinstellung bei der Stadtpolizei. Bald darauf geraten die autoritären Verhältnisse der Nachkriegszeit in einem handfesten Generationenkonflikt ins Wanken.

 

REGIE:
Erich Schmid
PRODUKTION:
ariadnefilm gmbh
CAST:
Valentin Rabitsch
Anja Tobler
Peter Stuber
Martin Walder (Sprecher)
DREHBUCH:
Erich Schmid
Paul Bösch (Buch)
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Katrin Oettli
Richard Dindo
Erich Schmid

       
  Michael Clayton
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. März 2008]
       
 

Die Wahrheit kann angepasst werden • Es sind die schlimmsten Tage seiner Karriere. Der ehemalige Staatsanwalt Michael Clayton (GEORGE CLOONEY) bereinigt die persönlichen Probleme der Klienten einer New Yorker Anwaltskanzlei. Sein brillanter Kollege Arthur Edens (TOM WILKINSON) soll für einen internationalen Chemikalienhersteller eine Milliarden-Dollar-Klage abwenden. Doch statt den Interessen des Großklienten bedingungslos zu folgen kommen Edens Zweifel an dessen Unschuld und er sabotiert den Fall. Michael Clayton wird beauftragt, die drohende Katastrophe abzuwenden. Ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem sich Clayton der grössten Herausforderung seiner Karriere stellen muss....

 

REGIE:
Tony Gilroy
PRODUKTION:
Jennifer Fox
Kerry Orent
Sydney Pollack
Steve Samuels
CAST:
George Clooney
Sean Cullen
Tom Wilkinson
Tilda Swinton
Sydney Pollack
Michael O'Keefe
Ken Howard
Denis O'Hare
DREHBUCH:
Tony Gilroy
KAMERA:
Robert Elswit
SCHNITT:
John Gilroy
TON:
Mike Poppleton
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson
KOSTÜME:
Sarah Edwards

       
  Michael Jackson's This Is It
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von Kenny Ortega • MICHAEL JACKSON'S THIS IS IT wird allen Jackson-Fans und Musikliebhabern auf der ganzen Welt einen seltenen Blick hinter die Kulissen gewähren, während der Künstler die ausverkaufte Konzertserie entwickelte, kreierte und probte, die diesen Sommer in der Londoner O2 Arena hätte stattfinden sollen. Der Film umfasst die Monate von April bis Juni 2009 und wurde mit voller Unterstützung des Estate of Michael Jackson produziert. Er setzt sich aus mehr als 100 Stunden Behind-the-Scenes-Material zusammen, das Jackson bei den Proben einer Reihe seiner Songs für die Show zeigt. Die Zuschauer werden einen außergewöhnlichen und sehr privaten Blick auf Jackson erhalten und ihn erleben, wie sie ihn noch nie zuvor gesehen haben. MICHAEL JACKSON'S THIS IS IT fängt den Sänger, Tänzer, Filmemacher, Architekten und das Genie Jackson in ungeschönten und aufrichtigen Momenten ein und zeigt, wie er seine letzte Show entwickelte und perfektionierte.

Kenny Ortega, sowohl kreativer Partner von Michael Jackson als auch Regisseur der Bühnenshow, führt auch bei dem Film die Regie. Als Produzenten fungieren Randy Phillips, Kenny Ortega und Paul Gongaware. Executive Producers sind John Branca und John McClain. Sony Pictures Releasing bringt den Film weltweit ins Kino. Der Kartenvorverkauf für die auf zwei Wochen limitierte Spielzeit des Films beginnt am 27. September.

 

REGIE:
Kenny Ortega
PRODUKTION:
Paul Gongaware
Randy Phillips
CAST:
Michael Jackson
KAMERA:
Kevin Mazur
TON:
Tim Hays
AUSSTATTUNG:
Bernt Amadeus Capra

       
  Mine Vaganti
  [abaton 8 • 14.15/17.15/20.15 Fr/Sa 23.15 I/d/f • 12 J]
[Arthouse Le Paris • 15.00/18.00/20.30 I/d/f • 12 J]
       
 

Ein Film von Ferzan Ozpetek • Ein Geständnis machen ist wie Pasta kochen, man muss nur den richtigen Zeitpunkt beachten… Tommaso, der jüngste Sohn der Familie Cantone, will sich nicht länger verstecken. Beim festlichen Familienessen, bei dem die Zukunft der familiären Pasta-Fabrik geklärt werden soll, will er allen Anwesenden reinen Wein einschenken. Endlich möchte er gestehen, dass er Literatur statt Ökonomie studiert und Schriftsteller werden will. Doch das ist nur der Gipfel des Eisbergs. Als er die Stimme erhebt, fällt ihm sein grosser Bruder ins Wort...

 

REGIE:
Ferzan Ozpetek
PRODUKTION:
Domenico Procacci
CAST:
Nicole Grimaudo
Alessandro Preziosi
Lunetta Savino
Ennio Fantastichini
Elena Sofia Ricci
DREHBUCH:
Ferzan Ozpetek
Ivan Cotroneo
KAMERA:
Maurizio Calvesi
TON:
David Quadroli
MUSIK:
Pasquale Catalano

       
  Miracle
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Januar 2002]
       
 

Ein kleines Kinowunder aus Dänemark • Eigentlich ist Dennis P. ein ganz normaler zwölfjähriger Junge, doch im Augenblick hat er ein paar Probleme zuviel am Hals: seine Mutter verbreitet ständig schlechte Laune. In der Schule piesackt ihn der Mathelehrer. Bei seiner angebeteten Karen Elise scheint sein Freund Mick das Rennen zu machen. Und zu allem Überfluss wartet er vergebens darauf, dass ihm an den entscheidenden Stellen Haare wachsen. Dennis ist wirklich nicht zu beneiden. Aber dann trifft er seinen Schutzengel und der stattet ihn mit der Lizenz für mittlere Wunder aus. Einzige Bedingung: er darf nie mehr fluchen. Sofort nutzt der Junge seine neuen Kräfte: Er verwandelt seine Mutter in eine lebenslustige Frau, schiebt Mick bei Karen Elise aufs Abstellgleis und verzaubert seinen widerwärtigen Lehrer in einen winselnden Schosshund. Alles läuft 'wunderbar', bis Dennis aus Versehen wieder flucht....

Natasha Arthys Debütfilm Miracle ist selbst ein kleines Kinowunder: Das Musical über Schutzengel, erste Liebe, dicke Freundschaft und längst überfällige Schamhaare stürmte in Dänemark die Kinocharts. Der knallbunte, hinreissend komische Film über die ganz alltäglichen Probleme eines Jugendlichen überzeugt als Feuerwerk der guten Laune.

 

REGIE:
Natasha Arthy
PRODUKTION:
Birgitte Hald
Morten Kaufmann
CAST:
Stefan Pagels Andersen
Sidse Babett Knudsen
Peter Frödin
Stephania Potalivo
Sebastian Jessen
Thomas Bo Larsen
Sevic Zeev Perl
DREHBUCH:
Kim Fupz Aakeson
KAMERA:
Eric Kress
SCHNITT:
Kasper Leick
MUSIK:
Kaare Bjerkø
Frithjof Toksvig
AUSSTATTUNG:
Peter de Neergaard

       
  Morgarten findet statt
 
       
 

Ein Film von Erich Langjahr und Beni Müller • Ein Film über eine Innerschweizer Festwelt. Im Film erlebt der Zuschauer, wie Morgarten – ein Symbol der Freiheit – heute gefeiert und verstanden wird.

 

REGIE:
Erich Langjahr
Beni Müller
PRODUKTION:
Erich Langjahr
DREHBUCH:
Erich Langjahr
Beni Müller
KAMERA:
Johann Gfeller
Erich Langjahr
Werner Meier
Otmar Schmid
TON:
Roger Bonnot
Hanspeter Fischer
Justice Olsson
André Pinkus
Reiner Stahel

       
  Mumya Firarda - Runaway Mummy
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2004]
       
 

Eine actiongeladene Komödie aus der Türkei um eine verschollene Mumie! • Einer alten Legende nach gibt es ein Heilmittel gegen die verlorene Manneskraft: einen Trank aus Mumien, hergestellt nach einer geheimnisvollen Formel. Dies ist die allerletzte Chance für den türkischen Mafiabosses Cahit, der seit zehn Jahren seine Frau sexuell vertrösten muss. Im fernen Ägypten stiehlt der Kairoer Mafioso Hasan die frisch entdeckte Mumie von Ramses IV, welcher mit seinen 72 Frauen und 314 Kindern berühmt war und schmuggelt sie in die Türkei.

Im Flugzeug aus Kairo kommen zwei Särge in der Türkei an und doch irgendwie werden die Papiere vertauscht; und die Angehörigen des toten Forschers Yahya entdecken die Mumie im Sarg des Toten. ""Toll, wie im Kino!"", ruft die halbwüchsige Tochter Yahyas aus, als sie im Sarg nicht den Vater, sondern die Mumie erblickt. So bekommt die trauernde Familie des armen Yahya, statt ihres verblichenen Sohnes die Mumie von Ramses IV ins Haus. Yahya landet dagegen bei einem Gangster, der die geschmuggelte Mumie als Aphrodisiakum will.

Jetzt geht die Jagd auf die Mumie los, bei der der impotente Cahit, Hasan und die Istanbuler Polizei permanent übereinander stolpern. Inzwischen wird sie von Yahyas Familie in die Provinz verschleppt, im Austausch gegen die Leiche des verblichenen Vaters.

Dann gibt es noch eine schöne Frau, die Ägypterin Fatma. Sie ist zwar mit Hasan, einem reichen Arbeitskollegen ihres Vaters verlobt, aber nicht in ihn verliebt. D er Undercover-Polizist Ahmet ist auf Fatma angesetzt und verliebt sich in sie.

Ein dümmlicher Istanbuler Polizist, verliert nach einer Explosion die hintere Hälfte seines Streifenwagens. Nur mit der Vorderachse, den Mittelteil laut über der Strasse schleifend, fährt er weiter, befreit seinen Kollegen und wird für kurze Zeit zum Helden.

Wird die Mumie in sein Land zurückkehren können? Werden der Geheimagent Ahmet und die schöne türkisch ˆ ägyptische Mischling Frau Fatima ihre Liebe ausleben können? Wird der impotente Mafiaboss seiner Frau die versprochene Nacht erleben lassen können?

 

REGIE:
Erdal Murat Aktas
PRODUKTION:
Mutena Acik
CAST:
Teoman
Nurgül Yesilcay
Nurseli Idiz
Selami Sahin
Magued El-Masry
Tarik Pabuccuoglu
Fathy Abdel Wahab
DREHBUCH:
Haluk Ozenc
KAMERA:
Hayk Kirakosyan
MUSIK:
Genco Ari

       
  Nachtgestalten
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. November 1999]
       
 

Ein mittleres Wunder ist geschehen. • Ein überrragender neuer deutscher Film entstand, frisch, temperamentvoll, perfekt, aus Berlin.

Der Papst kommt nach Berlin und die Nacht seines Aufenthaltes in der Stadt beschert einigen ihrer Bewohner statt himmlischer Erbauung eine Kette von Missgeschicken und Schicksalsschlägen.

Reiche und Arme, Penner und Polizisten, Strassenkids und Taxifahrer auf ihrer Suche nach dem kleinen Glück erleben sie alle eine teils amüsante, teils erschütternde Odyssee durch das Labyrinth der Grossstadt.

Ein Gegenwartsfilm im Berlin der 90er Jahre; eine bittere, harte Komödie. NACHTGESTALTEN - Geschichten einer Berliner Nacht, eine Handvoll Stories von der Suche nach dem Glück, Geschichten, die sich schneiden, kreuzen und verwoben sind wie die Versorgungsnetze einer Grossstadt. Erzählt in kurzen Sequenzen und Splittern, fügt sich NACHTGESTALTEN zusammen zu drei grossen - und ein paar kleinen - Reisen durch jene Nacht, als der Papst nach Berlin kam.

 

REGIE:
Andreas Dresen
PRODUKTION:
Peter Rommel
Peter Hartwig
CAST:
Meriam Abbas
Dominique Horwitz
Oliver Bässler
Susanne Bormann
Michael Gwisdek
Ricardo Valentim
Ade Sapara
DREHBUCH:
Andreas Dresen
KAMERA:
Andreas Höfer
SCHNITT:
Monika Schindler
MUSIK:
Cathrin Pfeifer
Rsiner Rohloff
AUSSTATTUNG:
Claudia Jaffke

       
  Nanga Parbat
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Februar 2010]
       
 

Zwei Brüder. Ein Berg. Ihr Schicksal. • Die Brüder Reinhold und Günther Messner setzen sich als Kinder das Ziel, irgendwann den Nanga Parbat, den über 8’000 Meter hohen „nackten Berg“ im Himalaya, zu besteigen. Im Jahre 1970 ist es für die damals 23 und 25 Jahre alten Brüder dann soweit. Unter der Führung des Expeditionsleiters Dr. Karl Maria Herrligkoffer (Karl Markovics) will eine Elite internationaler Bergsteiger den Gipfel erobern. Die Route führt über die legendäre Rupalwand, die höchste Steilwand der Erde. Nach einer Schlechtwetterwarnung entscheidet sich Reinhold (Florian Stetter) den Gipfel alleine zu erreichen. Günther (Andreas Tobias), der weniger Erfahrung besitzt, folgt seinem älteren Bruder. Doch er wird höhenkrank und mit dem Abstieg beginnt der Kampf ums Überleben. Nur Reinhold kehrt lebend ins Tal zurück…

 

REGIE:
Joseph Vilsmaier
PRODUKTION:
Joseph Vilsmaier
CAST:
Florian Stetter
Andreas Tobias
DREHBUCH:
Michael Rentsch
KAMERA:
Helmfried Kober
Joseph Vilsmaier
SCHNITT:
Uli Schön
TON:
Stefan Busch

       
  Nationale 7
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. April 2001]
       
 

Uneasy Riders • Der 50jährige Rene (Olivier Goummet) lebt in einem Heim für körperlich Behinderte bei Toulon. Ganz in der Nähe führt die Route Nationale 7 vorbei, über die der Femverkehr donnert, während Prostituierte am Strassenrand ihrem Geschäft nachgehen. Rene ist notorisch schlecht gelaunt und macht sich einen Sport daraus, das Pflegepersonal gegen ihn aufzubringen. Als ihm die junge neue Pflegerin Julie (Nadia Kaci) zugeteilt wird, hat er damit jedoch überraschend wenig Erfolg. Julie lässt sich nicht provozieren; stattdessen gelingt es ihr, Renes Kratzbürstigkeit durch konstante Freundlichkeit so weit ins Leere laufen zu lassen, dass er sich gezwungen sieht, ihr den wahren Grund für seine schlechte Laune zu gestehen: Er hat es satt, sich mit Videos und Pin-up-Girls zufrieden geben zu müssen, und möchte endlich wieder einmal Sex haben. Julie nimmt all ihren Mut zusammen und macht sich auf die Suche nach einer professionellen Geliebten für ihn. Als die Prostituierte Florele (Nadine Marcovici) ihn tatsächlich eines Tages in ihrem Wohnwagen empfängt, ist das der Beginn einer wundersamen Verwandlung. Rene schwimmt auf einer Woge des Glücks, von der schon bald auch die anderen Heimbewohner erfasst werden ...

 

REGIE:
Jean-Pierre Sinapi
PRODUKTION:
Jacques Fanstein
Pierre Chevalier
CAST:
Nadia Kaci
Olivier Gourmet
Lionel Abelanski
Chantal Neuwirth
Saïd Taghmaoui
Gerald Thomassin
Julien Boisselier
DREHBUCH:
Jean-Pierre Sinapi
KAMERA:
Jean-Paul Meurisse
SCHNITT:
Catherine Schwartz
MUSIK:
Guillauje Farley
AUSSTATTUNG:
Ermina Sinapi
Jean-Noël Borecek

       
  No Body is Perfect
 
       
 

Ein Film von Raphaël Sibilla • NO BODY IS PERFECT entführt den Zuschauer in die Welt erotischer Fantasien und extremer sexueller Praktiken. Von London bis Tokyo, von New York bis Rio De Janeiro zeichnet der Lausanner Filmemacher, Raphaël Sibilla, ein intimes Bild von Menschen, deren Suche nach Vergnügen keine Grenzen kennt.

Raphaël Sibilla hat über einen Zeitraum von rund sieben Jahren an seinem Dokumentarfilm gearbeitet. Er verweigert sich dabei dem plakativen Voyeurismus und der Sensationslüsternheit, und porträtiert stattdessen die verschiedenen Personen und Szenen mit viel Respekt und deren uneingeschränktem Einverständnis.

 

REGIE:
Raphaël Sibilla
PRODUKTION:
Emmanuel Prévost
CAST:
Kevin Aviance
Matty Jankowski
KAMERA:
Raphaël Sibilla
SCHNITT:
Pierre Haberer
TON:
Capucine Courau
MUSIK:
Mirwais Ahmadzaï

       
  Nomad's Land
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Januar 2009]
       
 

Auf den Spuren von Nicolas Bouvier • Der junge Schweizer Regisseur Gaël Métroz reist allein, Kamera in der Hand, das restliche Gepäck im Rucksack, auf den Spuren des Genfer Schriftstellers Nicolas Bouvier.

Dabei wird ihm bewusst, dass der Orient nicht mehr die Sorglosigkeit der 50er Jahre ausstrahlt, die Bouvier in seinem Werk «Die Erfahrung der Welt» so wunderbar beschrieben hatte: Der Iran befindet sich in der Krise, Pakistan unter der Fuchtel der Stammeskriege, es gibt die Taliban und den Bürgerkrieg in Sri Lanka.

Die Welt, die Bouvier so vertraut war, schien hinter dem Schleier der Zeit verhüllt. Enttäuscht verlässt der Regisseur die von Bouviers berühmtem Topolino vorgezeichneten grossen Achsen und folgt stattdessen den Seitenwegen der nomadisierenden Völker. Erst indem er seine eigene Route wählt, offenbart sich Gaël Métroz die Philosophie des Reisens die Bouvier so in den Bann gezogen hatte.

 

REGIE:
Gael Metroz
PRODUKTION:
Francine Lusser
Gérard Monier
CAST:
Eliane Bouvier
SCHNITT:
Jeanetta Ionesco
MUSIK:
Julien Pouget

       
  Nordwand
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Oktober 2008]
       
 

Eine wahre Geschichte • Deutschland im Sommer 1936:

Toni (Benno Fürmann) und Andi (Florian Lukas) kennen sich seit ihrer Kindheit und sie sind beide begeisterte Bergsteiger. Ein Berg hat es ihnen besonders angetan: der Eiger und dessen bis dato unbezwungene Nordwand. Obwohl aufgrund der zahlreichen tödlichen Besteigungsversuche als „Mordwand“ verschrien, sind die beiden überzeugt, dass sie es schaffen können. Mit der Erstbesteigung winkt nicht nur der ersehnte soziale Aufstieg, sondern auch olympisches Gold. Während der Vorbereitungen am Fuss der Nordwand begegnet ihnen Luise (Johanna Wokalek), Tonis Jugendliebe, die als Journalistin an der Seite des Nazitreuen Reporters Arau (Ulrich Tukur) über die Erstbesteigung berichten soll.

Die alte Liebe flammt zwar wieder auf, doch Luise fühlt sich auch zu Arau hingezogen. Verzweifelt beginnt Toni mit Andi den Aufstieg in die Nordwand, wo sie auf die Österreicher Willi (Simon Schwarz) und Edi (Georg Friedrich) treffen.

Alles läuft hervorragend, sie kommen schnell voran. Auf der Terrasse des Grand Hotels am Fuss des Eigers werden die vier mit Fernrohren von zahlreichen Schaulustigen und der Weltpresse beobachtet - auch von Luise, die erkannt hat, dass Toni ihre wahre Liebe ist. Doch dann verlieren die Bergsteiger die Kontrolle: Das Wetter schwingt um und Willi verletzt sich. Plötzlich sieht es aus, als würde einmal mehr der Berg gewinnen. Während in der Nordwand ein dramatischer Kampf ums Überleben stattfindet, macht sich Luise auf, ihren Geliebten zu retten. Ein Wettlauf mit der Zeit und den Naturgewalten beginnt...

 

REGIE:
Philipp Stölzl
PRODUKTION:
Benjamin Herrmann
Gerd Huber
Danny Krausz
Rudolf Santschi
Boris Schönfelder
Kurt Stocker
CAST:
Benno Fürmann
Florian Lukas
Johanna Wokalek
Georg Friedrich
Simon Schwarz
Ulrich Tukur
Erwin Steinhauer
Branko Samarovski
Petra Morzé
DREHBUCH:
Rupert Henning
Johannes Naber
Benedikt Roeskau
Christoph Silber
Philipp Stölzl
KAMERA:
Kolja Brandt
SCHNITT:
Sven Budelmann
TON:
Heinz Ebner
MUSIK:
Mischa Krausz
KOSTÜME:
Birgit Hutter

       
  Nueve Reinas
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juni 2003]
       
 

Ein Film von Fabián Bielinsky • Der Strassengauner Marcos (Ricardo Darín) beobachtet Juan (Gaston Pauls), wie dieser in einem Lebensmittelgeschäft mit seinen kleinen Banknotentrick scheitert. Indem sich Marcos als Polizist ausgibt, rettet er Juan aus der heiklen Situation, nur um den jüngeren "Berufskollegen" nachher unter seine Fittiche zu nehmen. Der ältere und erfahrenere Marcos besitzt einen Berufsstolz, seine mit Stil ausgeführten Betrügereien heben ihn in seinen Augen von den gewöhnlichen Kriminellen ab. In einem kleinen Wettbewerb führen die beiden einander ihre beruflichen Fähigkeiten vor. Zwei Bluffer versuchen sich gegenseitig mit aussergewöhnlichen Tricks zu beeindrucken.

Als Marcos Juan in seinen nächsten grossen Coup einweiht, zögert dieser nicht lange, denn er braucht Geld für seinen Vater, der im Gefängnis sitzt. Sie müssen versuchen, eine Fälschung der Neun Königinnen, ein Blatt sehr wertvoller Briefmarken, an einen Geschäftsmann zu verkaufen, der am folgenden Tag nach Venezuela ausreist und daher keine Zeit für eine ausreichende Expertise hat. Die Neun Königinnen sind ein Satz von neun Briefmarken aus der Weimarer Republik, ein Fehldruck und daher äusserst selten. Der undurchsichtige Geschäftsmann ist bereit, dafür fast eine halbe Million Dollars hinzublättern.

Der Verkauf findet in einem luxuriösen Hotel von Buenos Aires statt, in dem Marcos‘ Schwester Valeria (Leticia Bredice) arbeitet. Valeria ist noch immer wütend auf ihren Bruder, seit dieser sie und den jüngeren Bruder Federico (Tomas Fonzi) um ihr Erbe betrogen hat. Jedoch zwingen die sich überschlagenden Ereignisse Marcos dazu, die attraktive Valeria um einen grossen Gefallen bei seinem zwielichtigen Handel zu bitten. Sie soll dem Briefmarkensammler sexuell zu Diensten sein, um das Geschäft reibungslos über die Bühne zu bringen. Juan verliebt sich heimlich in die selbstbewusste, schlagfertige Valeria, die ihn jedoch mit Verachtung straft.

Bald ist nicht mehr zu durchschauen, wer hier eigentlich wen hintergeht. In diesem Geflecht aus Lüge und Betrug kreuzen sich die unterschiedlichsten Interessen, Juan und Marcos müssen noch etliche Hindernisse überstehen, bis sie das ersehnte Geld erhalten.

 

REGIE:
Fabián Bielinsky
PRODUKTION:
Pablo Bossi
CAST:
Gastón Pauls
Ricardo Darín
Leticia Brédice
Tomás Fonzi
Óscar Núñez
Elsa Berenguer
DREHBUCH:
Fabián Bielinsky
KAMERA:
Marcelo Camorino
SCHNITT:
Sergio Zottola
TON:
Guillermo Rodríguez
MUSIK:
César Lerner
KOSTÜME:
Monica Torschi

       
  O
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Januar 2002]
       
 

Everything comes full circle • Tim Blake Nelsons 'O' ist eine moderne, mutige Lesart von William Shakespeares Klassiker 'Othello', der das Dreiecksdrama an eine zeitgenössische Schule in den amerikanischen Südstaaten verlegt hat. Als einziger Dunkelhäutiger kann sich der integre Odin James (Mekhi Pfifer) hier als beliebtester Schüler des Instituts fühlen, da er nicht nur ein begnadeter Basketballspieler von NBA-Format, sondern ein in jeder Hinsicht einnehmender Mensch ist. Seine Liebesbeziehung zu der Rektorentochter Desi Brable (Julia Stiles) ist tief und reif, während Odin im Sportlehrer Duke Goulding (Martin Sheen) einen väterlichen Mentor gefunden hat. Doch ohne dass es einer der Schüler oder der Erwachsenen ahnt, wächst unter der gesunden Oberfläche ein Geschwür heran, das Eifersucht, Rankünen und fatale Folgen nach sich ziehen wird. Denn der Sohn von Coach Goulding, der scheinbar bescheidene und charmante Hugo (Josh Hartnett), trägt Hass gegen Odin in seinem Herzen, der statt seiner Vaterliebe und Popularität geniesst. Mit teils unfreiwilliger Hilfe einiger anderer Schüler wie dem zweitbesten Basketballspieler Michael (Andrew Keegan), dem wohlhabenden Aussenseiter Roger (Elden Hanson) oder dem Mauerblümchen Emily (Rain Phoenix) entwickelt Hugo einen perfiden Plan, der ganz allein darauf abzielt, Odin zu zerstören. Dieser ahnt davon nichts und lässt sich offenen Herzens auf Desi ein - um so tiefer sitzt der Stich, als er durch Hugos Manipulationen in ein eifersüchtiges Wrack verwandelt wird und nicht nur seine Laufbahn zu ruinieren droht, sondern seine Schmerzen in Aggressionen kompensiert.

Und während Hugo aus dem Dunkeln die Fäden zusammen zieht, entladen sich mit erschreckender Konsequenz die aufgestauten Emotionen, Ängste und Lügen, bis es zu spät ist für Opfer - und Täter...

 

REGIE:
Tim Blake Nelson
PRODUKTION:
Daniel Fried
Lisa Gitter
Anthony Rhulen
CAST:
Mekhi Phifer
Josh Hartnett
Julia Stiles
Elden Henson
Andrew Keegan
Rain Phoenix
Martin Sheen
DREHBUCH:
Brad Kaaya
KAMERA:
Russell Lee Fine
SCHNITT:
Kate Sanford
MUSIK:
Jeff Danna
AUSSTATTUNG:
Dina Goldman

       
  Oliver Twist
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Roman Polanski • England, Mitte des 19. Jahrhunderts: Nachdem er Waisenhaus, Armenhaus und eine Lehre bei einem Leichenbestatter hinter sich gelassen hat, kann es für den jungen Oliver Twist (Barney Clark) eigentlich nur noch aufwärts gehen. Dachte er. In der Metropole London angekommen, gerät er jedoch als erstes unter den Einfluss des berüchtigten Bandenchefs Fagin (Sir Ben Kingsley) – und mit dem ist auch nicht zu spassen. Bevor für Oliver endlich ein besseres Leben anbricht, wird er noch einige Abenteuer bestehen müssen…

Ein Leinwandabenteuer für die ganze Familie! Mit der bewährten Crew seines Oscar-prämierten Dramas "The Pianist" lässt der polnische Starregisseur die unerreichbare Authentizität und exzentrischen Charaktere des weltberühmten, zeitlosen Kinderbuchklassikers wieder aufleben.

 

REGIE:
Roman Polanski
PRODUKTION:
Robert Benmussa
Alain Sarde
CAST:
Ben Kingsley
Barney Clark
Leanne Rowe
Mark Strong
Jamie Foreman
Harry Eden
Edward Hardwicke
DREHBUCH:
Ronald Harwood
KAMERA:
Pawel Edelman
SCHNITT:
Hervé de Luze
TON:
Jean Goudier
MUSIK:
Rachel Portman
AUSSTATTUNG:
Allan Starski
KOSTÜME:
Anna B. Sheppard

       
  One Way
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Februar 2007]
       
 

Was riskierst du, um nicht alles zu verlieren? • Der ehrgeizige Werbestar Eddie Schneider (Til Schweiger) hat sein Lebensziel fast erreicht: Er soll Partner in der New Yorker Topagentur Birk werden und ist mit Judy, der Tochter des Inhabers verlobt. Nach einer durchgearbeiteten Nacht wird seine engste Mitarbeiterin und Kollegin Angelina vergewaltigt - von seinem zukünftigen Schwager Anthony. Statt Angelina vor Gericht zu helfen, lügt Eddie feige, um seine Beziehung und Karriere nicht zu gefährden. Anthony wird freigesprochen, aber kurz darauf lassen die Birks Eddie trotzdem fallen: Er verliert Job und Verlobte. Eddies Leben nimmt eine bedrohliche Wendung und führt ihn in ein Chaos aus Lügen, Schuld und Rache.

 

REGIE:
Reto Salimbeni
PRODUKTION:
Shannon Mildon
Til Schweiger
Josef Steinberger
Ingo Vollkammer
Thomas Zickler
CAST:
Til Schweiger
Lauren Lee Smith
Sebastien Roberts
Stefanie von Pfetten
Michael Clarke Duncan
Art Hindle
Sonja Smits
DREHBUCH:
Reto Salimbeni
KAMERA:
Paul Sarossy
Mark Willis
SCHNITT:
Charles Ladmiral
TON:
Stefan Busch
MUSIK:
Stefan Hansen
Dirk Reichardt
AUSSTATTUNG:
Matthew Davies
Christian Schaefer
KOSTÜME:
Noreen Landry

       
  Only the Strong Survive
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. August 2003]
       
 

A Celebration of Soul • Spricht man von Legenden im Dokumentarfilmbereich, führen zweifellos D.A. Pennebaker und Chris Hegedus die Liste an. Der Regisseur und die Regisseurin der unvergesslichen und preisgekrönten Filme «The War Room», «5tartup.com», und «Monterey Pop» melden sich zurück mit einem Film über die Welt der Rhythm-and-Blues-Musik der 60er- und frühen 70er-Jahre, auch Soul genannt.

Statt einen «History-of»-Film mit Unmengen von bereits existierendem Filmmaterial zu machen, beschlossen Pennebaker und Hegedus, die Lebensgeschichten von zehn Soul-Legenden miteinander zu verweben, die immer noch auftreten und besser tönen denn je. Roger Friedman, ein bekannter New Yorker Journalist (Kolumnist bei Fox News und Special Editor bei Talk Magazine), half ihnen bei der Wahl der Musiker. Zeit seines Lebens war er ein Fan dieser Musik und ist Mitglied der Rhythm and Blues Foundation.
Gemeinsam machte sich die Pennebaker-Hegedus-Gruppe auf die Suche nach den grossen Soul-Stars, deren Musik in Filmen wie «The Commitments» vorkommt und Tag und Nacht in allen Städten der Welt im Radio zu hören ist.

Die Blütezeit des Souls (1960-1975) endete mit der Disco-Welle, die wiederum von Rap und Hip Hop abgelöst wurde. Doch der Einfluss des Souls blieb unvermindert stark. Die bekannten Hits wurden weiterhin von jungen Künstlern aufgegriffen und von Rappern gesampelt. Aber wo waren die Künstlerinnen und Künstler, die diese Musik berühmt gemacht hatten?

Die Produzenten wurden sogleich auf einen Anlass aufmerksam, der in Memphis, Tennessee, von High Stacks Records geplant war. High Stacks war zu seinem Namen gekommen, indem es auf findige Weise die zwei Überbleibsel der bekannten Labels, Hi und Stax übernahm und weiterhin neues Material der legendären Künstler aus der Ära des Souls veröffentlichte. Im Sommer 1999 organisierte Bobby Manuel von High Stacks ein Benefiz-Konzert für den berühmten Sänger Luther Ingram «

 

REGIE:
Chris Hegedus
D.A. Pennebaker
PRODUKTION:
Roger Friedman
CAST:
Rufus Thomas
Carla Thomas
Wilson Pickett
Sam Moore
Mary Wilson
The Chi-Lites
KAMERA:
D.A. Pennebaker
Chris Hegedus
SCHNITT:
Roger Friedman
Chris Hegedus
D.A. Pennebaker
Erez Laufer
TON:
Jon Tiver

       
  Ouaga Saga
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. November 2005]
       
 

Ein Film von Dani Kouyaté • Ouagadougou ist die Hauptstadt von Burkina Faso. Der Name allein ist schon Musik. Ouagadougou ist aber auch das Mekka des schwarzafrikanischen Kinos, denn hier findet alle zwei Jahre das Fespaco statt, das wichtigste Festival des Kontinents. Wenn der burkinabische Theater- und Filmemacher Dani Kouyaté, der auch in der Schweiz mit seinen märchenhaften Bühnenexperimenten bekannt und beliebt ist, nun einen Film gestaltet hat, den er gewitzt Ouaga Saga betitelt, so hat dies denn auch verschiedenste Gründe.

Zunächst einmal ist das ganz einfach eine aberwitzige Komödie mitten aus dem Leben in Afrika, das auf der Leinwand in seiner ganzen Buntheit blüht. Es ist eine städtische Komödie, die vor Augen führt, dass ein Land wie Burkina Faso auch von einem städtischen Leben geprägt ist. Dann ist es eine Hommage ans Kino in Ouagadougou und in Afrika überhaupt, denn alles dreht sich in Ouaga Saga immer wieder um den Film und den Ort, an dem die Menschen Filme anschauen und geniessen. Das Kino ist hier einer der wichtigen Treffpunkte, ein Ort der Emotionen, denen man freien Lauf lassen kann. War sein letzter Spielfilm Sia, le rêve du Python ein stark an Traditionen anknüpfendes Werk, so versucht Dani Kouyaté hier die gegenwärtige Realität in seiner Heimat Burkina Faso in einer Geschichte umzusetzen, die aus dem Leben gegriffen ist und in den Alltag hinein inszeniert. So nah sie mitten im Treiben drin ist, so wunderbar leicht ist sie auch wieder überhöht, bis sie am Ende abhebt vom Planeten Erde und davonschwebt. Aus dem Weltall wird vor allem eines deutlich: Schwarzafrika mit Ouagadougou ist nicht nur ein anderer Kontinent, das ist ein anderer Planet.

"Ich versuche, die Gegenwart in Burkina Faso zu übersetzen", sagt Dani Kouyaté, "eine Wirklichkeit, in der sich die ökonomischen Sorgen mit einer grossen Jugendarbeitslosigkeit eingeschrieben haben, der Wille, Erfolg zu haben, die sozialen Umstände, ohne dabei in eine pessimistische Vision zu verfallen oder in ein negatives Bild." Genau dies gelingt ihm aufs Vorzüglichste, und da ist schon sehr stark der Theatermacher spürbar, der in seinen Experimenten das Geschichtenerzählen abtastet, das Betrachten der Realität, aus der heraus Geschichten wachsen, die sie auch wieder vergessen lassen, die die wildesten und buntesten Blüten treiben können und vor Aug und Ohr führen, wie reich die menschliche Fantasie ist und die Spielfreude.

"Mehrere Elemente, Personen und Umstände sind charakteristische Erinnerungen an Ouagadougou und an meine eigene Kindheit", sagt Dani Kouyaté. Dieses positive und joviale Universum, diese Lebenslust, die Liebe zum Kino, die Kunst dessen, was sie «Système D» nannten wie "Débrouille" (schlag dich durch) sei prägend gewesen für ihn und seine Freunde. Ouaga Saga ist denn auch eine sehr persönlich geprägte Hommage an die Stadt Ouagadougou geworden und eine Liebeserklärung ans Kino. "Ich versuchte, ihre Verrücktheit zu rekonstruieren, ihren Dynamismus, ihre Verschiedenheiten und ihre Vitalität, alles Momente, die Darstellende im Film geworden sind."

Darüber hinaus ist Ouaga Saga auch ein modernes Märchen. Dani Kouyaté lacht verschmitzt, wenn man ihn auf die kleinen Märchenglitzerelemente anspricht, die den Film zusätzlich glitzern lassen. "Weisst du, wie viel Zeit wir aufgewendet haben, um das alles so schön hinzubekommen", lacht er. "Der Gebrauch von Spezialeffekten war ein Grundelement auf künstlerischer Ebene wie auf technischer, um den Geist von Ouaga Saga hinzubekommen. Die kleinen ‹Tricks› unterstreichen eine Komik und Leichtigkeit des Films, sie verleihen ihm auch einen fantastischen Charakter und etwas Populäres im besten Sinn desWortes, denn sie sind auch Teil der Magie der Erzählungen und Geschichten. Um das zu erreichen, haben wir in High Definition gedreht, was sich als ideal erwies."

Und die Handlung selber? Sie ist kunterbunt im besten Sinn. In der Hauptstadt eines afrikanischen Landes namens Burkina Faso versucht eine Bande von Jugendlichen zu überleben und zu blühen angesichts der 1001 Versuchungen. Kouyaté erzählt eine Reihe von Abenteuern von Jungs, die sich durchschlagen müssen in einem heruntergekommenen Quartier von Ouagadougou, die auf der Suche sind nach Hoffnungszipfeln. Das Geld fehlt, nicht aber der Ideenreichtum. Und so lassen sie sich eben allerhand einfallen, geniessen im Kino Howard Hawks und sehen den Ort der bewegten und bewegenden Bilder als ein Paradies und einen Fluchtpunkt. Ob sie es wohl schaffen, sich den Traum vom Multiplex zu erfüllen, in dem sie gleich mehrere Geschichten zeigen können? Wer weiss.

 

REGIE:
Dani Kouyaté
PRODUKTION:
Agnès Datin
KAMERA:
Jean-Claude Schifrine
SCHNITT:
Jean-Daniel Fernandez-Qundez
TON:
Francis Baldos

       
  Over the Hedge
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juli 2006]
       
 

Ab durch die Hecke • Unglaublich! Da gönnt man sich mal kurz für ein paar Monate seinen wohlverdienten Winterschlaf, und schon fehlt der halbe Wald. Stattdessen steht dort jetzt eine Vorstadtsiedlung. Wie bitte?

Verne (Bernhard Hoëcker), die Schildkröte, Hammy (Ralf Schmitz), das Eichhörnchen, und Stella (Stella Schroetter), das Stinktier, staunen nicht schlecht, als sie sich den Schlaf aus den Augen reiben. Wo gibt’s bloß das leckere Futter? Da kommt Richie (Götz Otto), der Waschbär, gerade recht. Er verspricht der verdutzten Rasselbande das Paradies auf Erden – und zwar gleich da drüben in der Siedlung. Denn dort – so Richie – soll es ganz besondere Lebewesen geben, die die Evolutionstheorie auf den Kopf gestellt haben: Sie leben nämlich um zu essen, und essen nicht – wie die Tiere – um zu leben.

Richies kühner Plan: Nur mal kurz durch die Hecke schlawinern und schwupps, sind die Backen voll und die Bäuche ebenso. Dass er mit Vincent (Ben Becker), dem großen Bären, noch eine Rechnung offen hat, verschweigt er. Alle sind hellauf begeistert - bis auf Verne, der seiner neuen Nachbarschaft mehr als skeptisch gegenübersteht. Irgendetwas stinkt da doch?

Doch erst kommt das Fressen, dann die Vorsicht, und so ziehen unsere Freunde unverdrossen in ein Abenteuer, das keiner von ihnen so schnell vergessen wird…

In der Originalfassung leihen Stars wie BRUCE WILLIS, GARY SHANDLING, STEVE CARELL, WILLIAM SHATNER, NICK NOLTE und AVRIL LAVIGNE den Animations-Helden ihre Stimmen.

 

REGIE:
Tim Johnson
Karey Kirkpatrick
PRODUKTION:
Bonnie Arnold
CAST:
Götz Otto
Bernhard Hoecker
Ralf Schmitz
Heike Schroetter
Salvadore Garth
DREHBUCH:
Len Blum
Lorne Cameron
David Hoselton
Karey Kirkpatrick
TON:
David A. Whittaker
MUSIK:
Rupert Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Kathy Altieri
KOSTÜME:
Jane Poole

       
  Palindromes
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juli 2005]
       
 

Ein Film von Todd Solondz • Das zwölfjährige Mädchen Aviva Victor hat nur eines im Sinn, nämlich Mutter zu werden. Sie unternimmt alles, um sich diesen Wunsch zu erfüllen. Es gelingt ihr auch beinahe, wären da nicht ihre Eltern, die ihr im letzten Moment doch noch einen Strich durch die Rechnung machen. Daraufhin läuft Aviva von Zuhause weg, immer noch fest entschlossen, auf die eine oder andere Weise schwanger zu werden. Stattdessen jedoch landet sie unversehens in einer anderen Welt, die zwar vielleicht etwas unheimlich ist, in der sich aber allerlei seltsame Möglichkeiten auftun. Am Ende dieser so ungewöhnlichen Reise lässt sich kaum sagen, ob Aviva jemals wieder die gleiche sein wird ? Oder ob sie umgekehrt jemals eine andere als immer nur die gleiche wird sein können. Ein Mädchen, das sich danach sehnt, immer einen Menschen zu haben, den es lieben kann.

 

REGIE:
Todd Solondz
PRODUKTION:
Mike S. Ryan
Derrick Tseng
CAST:
Stephen Adly-Guirgis
Ricky Ashley
Ellen Barkin
Walter Bobbie
Alexander Brickel
Rachel Corr
Will Denton
DREHBUCH:
Todd Solondz
KAMERA:
Tom Richmond
SCHNITT:
Mollie Goldstein
Kevin Messman
TON:
Brion Regan
MUSIK:
Nathan Larson
AUSSTATTUNG:
David Doernberg
KOSTÜME:
Victoria Farrell

       
  Panic Room
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2002]
       
 

Von David Fincher (Fight Club) Mit Jodie Foster • Ein brutaler Einbruch in ihr frisch bezogenes Sandsteinhaus in New York treibt die geschiedene Meg Altman (JODIE FOSTER) und ihre Tochter Sarah (KRISTEN STEWART) in den Panic Room des Gebäudes, ein gepanzertes und mit allen denkbaren High-Tech-Geräten ausgestattetes Refugium, das die Bewohner vor jedweden Eindringlingen schützen soll. Die beiden können nicht ahnen, dass ausgerechnet dieser Panic Room das Ziel des genau geplanten Einbruchs von Burnham (FOREST WHITAKER), Raoul (DWIGHT YOAKAM) und Junior (JARED LETO) ist. Und sie werden vor nichts Halt machen, bis sie bekommen, wonach sie suchen...

Nach seinen Meilensteinen FIGHT CLUB, THE GAME und SIEBEN präsentiert David Fincher seinen nächsten düsteren Thriller über Paranoia, Überlebensängste und schleichende Bedrohung, ein kompromissloses, konsequentes und sensationell spannendes Katz-und-Maus-Spiel auf Leben und Tod, in dem sich die zweifache Oscar®-Gewinnerin Jodie Foster ein packendes Duell mit drei Einbrechern, angeführt von Forest Whitaker (GHOST DOG), liefert. Wie immer vereint Fincher technische Brillanz und eine morbide Faszination für die Schattenseiten der modernen Zivilisation zu einem Hochspannungscocktail, der dem Publikum den Atem rauben wird.

 

REGIE:
David Fincher
PRODUKTION:
Gavin Polone
Judy Hofflund
David Koepp
Cean Chaffin
CAST:
Jodie Foster
Forest Whitaker
Dwight Yoakam
Jared leto
Kristen Stewart
Ann Magnuson
Ian Buchanan
DREHBUCH:
David Koepp
KAMERA:
Conrad W. Hall
Darius Khondji A.S.C.
SCHNITT:
Martin Hunter
TON:
Richard Hymns
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Arthur Max
KOSTÜME:
Michael Kaplan

       
  Paycheck
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Januar 2004]
       
 

Vom Regisseur von MISSION: IMPOSSIBLE 2 und FACE/OFF • Action und Hochspannung von Regisseur John Woo (M:I-2, Face Off) nach einer Story von Kultautor Philip K. Dick (Minority Report, Blade Runner, Total Recall). Ben Affleck (Pearl Harbor, The Sum Of All Fears) spielt Michael Jennings, einen brillanten Computerprofi, der auf Top-Secret-Projekte spezialisiert ist und sich deshalb aus Sicherheitsgründen nach jedem Auftrag die Erinnerung an seine Arbeit aus dem Gedächtnis löschen lässt. Doch diesmal erlebt er eine unangenehme Überraschung: statt der erwarteten 92 Mio. Dollar für den gerade abgeschlossenen 3-Jahres-Job erhält er nur einige rätselhafte Gegenstände und die Auskunft, er hätte freiwillig auf das Geld verzichtet. Von Regierungsagenten verfolgt, versucht er mit Hilfe seiner Freundin (Uma Thurman, Pulp Fiction, Kill Bill) das Rätsel seiner Vergangenheit zu entschlüsseln, bevor man ihn verschwinden lässt.

 

REGIE:
John Woo
PRODUKTION:
John Woo
Terence Chang
John Davis
Michael Hackett
CAST:
Ben Affleck
Aaron Eckhart
Uma Thurman
Paul Giamatti
Colm Feore
Joe Morton
Michael C. Hall
DREHBUCH:
Philip K. Dick
Dean Georgaris
KAMERA:
Jeffrey L. Kimball
SCHNITT:
Christopher Rouse
Kevin Stitt
TON:
John Bires
MUSIK:
John Powell
AUSSTATTUNG:
William Sandell
KOSTÜME:
Erica Edell Phillips

       
  Pink Apple Festival 04
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2004]
       
 

Size Does Matter • pink apple • schwullesbisches filmfestival

Vom 6.–12.Mai ist im Arthouse Movie PINK APPLE-Zeit. Zum 7. Mal schon findet das grösste schwullesbische Filmfestival der Schweiz dieses Jahr statt, auf dem Programm steht das Tollste, Spannendste, Aufregendste, Rührendste und Lustigste, was die Siebte Kunst jenseits des heterosexuellen Mainstreams zu bieten hat. Der spanische Spielfilm «Cachorro» zum Beispiel, eine herrliche Tragikomödie um einen schwulen Zahnarzt, dessen Welt aus den Fugen gerät, als ihm plötzlich die Aufgabe zufällt, seinen Neffen grossziehen zu müssen. Oder «Wilde Side», in welchem die Transsexuelle Stéphanie nach Jahren in ihren Heimatort zurückkehrt, um sich um ihre sterbende Mutter zu kümmern. Einen heiteren Augenschein des zeitgenössischen Liebeslebens von Dublin vermittelt «Goldfish Memory», in dem Clara, Tom, Isolde und
Larrie auf der Suche nach der oder dem Richtigen von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen tappen. Witzig ist die spanische Verfilmung von Ralf Königs Erfolgscomic «Lisistrata»; oscar-nominiert ist die temporeiche holländische Komödie «Zus & Zo», in welcher der schwule Nino vor seinem 35. Geburtstag heiraten muss, um ein als Erbe winkendes Strandhotel in Portugal in seinen Besitz zu bringen. Die verborgene Geschichte vergangener Frauenliebschaften erzählt «Tipping the Velvet», diesjähriger PINK APPLE-«Milestone» ist die leichtfüssige «Girl meets Girl» US-Komödie «Go Fish». Informativ und unterhaltsam dann auch der Vortrag «Out im Kino», in welchem die Filmjournalisten Manuela Kay und Axel Schock zur spannenden Reise durch die lesbischschwule Filmgeschichte einladen.

Detailliertes Programm unter www.pinkapple.ch

 

REGIE:
diverse

       
  Pink Apple Festival 07
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Mai 2007]
       
 

Schwullesbisches Filmfestival Pink Apple • Zehn Jahre ist es her, dass der Apfel ins Rollen kam. 1998 fand Pink Apple zum ersten Mal statt: in Frauenfeld mit zehn Filmen im kleinen Cinema Luna und dem Anliegen, Homosexualität sichtbar zu machen, Akzeptanz zu schaffen und einen Begegnungsort für die Community zu kreieren. Seither taucht Pink Apple aber nicht nur im Apfelkanton Thurgau die Leinwand alljährlich in Rosa – der Apfel ist weitergekullert und im Jahr 2000 in Zürich angekommen. Auch dort hat sich Pink Apple seither zu einem der wichtigsten Kultur-Events für Lesben und Schwule gemausert und zum grössten lesbisch-schwulen Filmfestival in der Schweiz. Und das nach wie vor in ehrenamtlicher Tätigkeit und mit viel Herzblut! Die stolze Bilanz: Im vergangenen Jahr lockte Pink Apple mehr als 5000 BesucherInnen an! Dabei sind die ursprünglichen Anliegen von Pink Apple unverändert aktuell – auch wenn sich seither gesellschaftlich und politisch vieles zum Guten verändert hat: last but not least die Einführung der eingetragenen Partnerschaft auf Bundesebene in diesem Jahr!

Nun feiert Pink Apple also seinen ersten runden Geburtstag. Am 2. Mai, wenn das Festival in Zürich eröffnet wird, möchten wir mit euch auf dieses Jubiläum des rosa Apfels anstossen – und das im schönsten Kino der Stadt Zürich: im Arthouse Le Paris! Dort spielt sich auch das Warm-up zum Festival ab – mit einer kleinen, feinen Auswahl an Filmen aus dem Pink-Apple-Archiv, die als Lunchkino-Spezialprogramm vom 26. April bis 2. Mai gezeigt werden: als Rückblick auf die letzten zehn Jahre schwullesbisches Filmschaffen. Nach der Eröffnung präsentieren wir euch dann im Arthouse Movie mit einem satten Strauss aus rund 70 Filmen aus 20 Ländern das eigentliche Festivalprogramm: wie immer fast ausschliesslich Premieren in der hiesigen Filmlandschaft und dieses Jahr sogar zwei Uraufführungen von zwei Schweizer Werken im Kurzfilmwettbewerb! Am 11. Mai «jubiliert» das Festival dann in seinem Geburtsort und läutet das diesjährige Pink Apple in Frauenfeld ein: mit rosa Kerzen auf der Geburtstagstorte, die das Cinema Luna zum Leuchten bringen! Feiert mit uns!


Zürich, Arthouse Le Paris
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Donnerstag 26. April 2007 12:15
Sitcom

Freitag 27. April 2007 12:15
Love/Juice

Samstag 28. April 2007 12:15
Le fate ignoranti

Sonntag 29. April 2007 12:15
Goldfish Memory

Montag 30. April 2007 12:15
Gods and Monsters

Dienstag 01. Mai 2007 12:15
Mädchen in Uniform

Mittwoch 02. Mai 2007 12:15
D.E.B.S.

Mittwoch 02. Mai 2007 20:30
The Bubble (Eröffnung)
 

Zürich, Arthouse Movie
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Donnerstag 03. Mai 2007 12:15
The Picture Of Dorian Grey

Donnerstag 03. Mai 2007 12:30
Loving Annabelle

Donnerstag 03. Mai 2007 16:30
2 Girls in Love

Donnerstag 03. Mai 2007 17:00
Happy Hookers Vorfilm Barman

Donnerstag 03. Mai 2007 18:30
Imagine Me & You

Donnerstag 03. Mai 2007 19:00
Shock to the System: A Donald Strachey Mystery

Donnerstag 03. Mai 2007 20:45
The Gymnast

Donnerstag 03. Mai 2007 21:15
Go West

Freitag 04. Mai 2007 12:15
Eternal Summer

Freitag 04. Mai 2007 12:30
2 Girls in Love

Freitag 04. Mai 2007 16:30
Go West

Freitag 04. Mai 2007 17:00
Anna & Edith

Freitag 04. Mai 2007 18:30
Un jour d'été

Freitag 04. Mai 2007 19:00
Rhythm & Rap Kurzfilme

Freitag 04. Mai 2007 20:30
Comme des voleurs (à l'est)

Freitag 04. Mai 2007 21:15
Les filles du botaniste

Freitag 04. Mai 2007 23:00
Eating Out 2: Sloppy Seconds Vorfilm Got...?

Samstag 05. Mai 2007 12:00
Boys' Shorts Kurzfilme

Samstag 05. Mai 2007 13:00
Mädchen in Uniform

Samstag 05. Mai 2007 14:00
Happy Hookers Vorfilm Barman

Samstag 05. Mai 2007 15:15
Rhythm & Rap Kurzfilme

Samstag 05. Mai 2007 16:00
Solange Du hier bist Vorfilm Sístole / Diástole

Samstag 05. Mai 2007 17:15
The Gymnast

Samstag 05. Mai 2007 18:15
Eternal Summer

Samstag 05. Mai 2007 19:15
Playing a Part: The Story of Claude Cahun Vorfilm black and white

Samstag 05. Mai 2007 20:15
The Line Of Beauty

Samstag 05. Mai 2007 21:15
Spider Lilies

Sonntag 06. Mai 2007 12:00
Playing a Part: The Story of Claude Cahun Vorfilm black and white

Sonntag 06. Mai 2007 12:30
Coffee Date

Sonntag 06. Mai 2007 14:00
Anna & Edith

Sonntag 06. Mai 2007 14:30
The Picture Of Dorian Grey

Sonntag 06. Mai 2007 16:00
Boy I Am Vorfilm Transgender Express

Sonntag 06. Mai 2007 16:30
Saturno contro

Sonntag 06. Mai 2007 18:30
Les filles du botaniste

Sonntag 06. Mai 2007 19:00
Kurzfilmwettbewerb Kurzfilme

Sonntag 06. Mai 2007 20:45
Loving Annabelle

Sonntag 06. Mai 2007 21:15
Eating Out 2: Sloppy Seconds Vorfilm Got...?

Montag 07. Mai 2007 12:15
Imagine Me & You

Montag 07. Mai 2007 12:30
Un jour d'été

Montag 07. Mai 2007 16:15
Solange Du hier bist Vorfilm Sístole / Diástole

Montag 07. Mai 2007 16:45
Boy I Am Vorfilm Transgender Express

Montag 07. Mai 2007 18:30
East Side Story Vorfilm Dirty Love

Montag 07. Mai 2007 19:15
Spider Lilies

Montag 07. Mai 2007 20:45
Shock to the System: A Donald Strachey Mystery

Montag 07. Mai 2007 21:15
Desire Kurzfilme

Dienstag 08. Mai 2007 12:15
East Side Story Vorfilm Dirty Love

Dienstag 08. Mai 2007 12:30
Anna & Edith

Dienstag 08. Mai 2007 16:30
Happy Hookers Vorfilm Barman

Dienstag 08. Mai 2007 17:00
Loving Annabelle

Dienstag 08. Mai 2007 18:30
Wedding Wars Vorfilm Peking Turkey

Dienstag 08. Mai 2007 19:00
Falusi Románc (Meleg szerelem) Vorfilm A fásli a zokni és a szor

Dienstag 08. Mai 2007 20:45
Keillers Park Vorfilm Guess Who I Saw Today

Dienstag 08. Mai 2007 21:15
Puccini for Beginners

Mittwoch 09. Mai 2007 12:15
Falusi Románc (Meleg szerelem) Vorfilm A fásli a zokni és a szor

Mittwoch 09. Mai 2007 12:30
Keillers Park Vorfilm Guess Who I Saw Today

Mittwoch 09. Mai 2007 16:30
2 Girls in Love

Mittwoch 09. Mai 2007 17:00
Coffee Date

Mittwoch 09. Mai 2007 18:30
Puccini for Beginners

Mittwoch 09. Mai 2007 19:00
Boys' Shorts Kurzfilme

Mittwoch 09. Mai 2007 20:30
A Lez in Wonderland! Kurzfilme

Mittwoch 09. Mai 2007 21:00
Wedding Wars Vorfilm Peking Turkey

 

       
  Quills
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2001]
       
 

Treffen Sie den Marquis de Sade. • Für immer soll die Aussenwelt vom Marquis de Sade (Geoffrey Rush) befreit werden - und mit ihm vom schändlichen Einfluss seiner sinnlichen und perversen Prosa. Im Irrenhaus von Charenton soll der Marquis darben, bis er stirbt. Doch der fortschrittliche Anstaltsleiter Abbe Coulmier (Joaquin Phoenix) gestattet seinem prominentesten Insassen zahlreiche Privilegien - wie das Verfassen von Schriftstücken, die der Marquis mit Hilfe der Magd Madeleine (Kate Winslet) an seinen Verleger schmuggelt. Das Resultat ist der Roman 'Justine', der sich über Nacht zum Stadtgespräch entwickelt. Napoleon Bonaparte kann diesen Affront nicht auf sich sitzen lassen: Mit dem Psychiater Dr. Royer-Collard (Michael Caine) schickt er seinen brutalsten Bluthund nach Charenton. Er soll den Marquis zur Räson bringen. Jedes Mittel ist erlaubt. Ein unerbittlich ausgefochtener Willenskrieg beginnt, der schon bald eskaliert und alle Beteiligte einen hohen Preis kostet.

 

REGIE:
Philip Kaufman
PRODUKTION:
Julia Chasman
Nick Wechsler
Peter Kaufman
CAST:
Geoffrey Rush
Kate Winslet
Joaquin Phoenix
Michael Caine
Billie Whitelaw
Patrick Malahide
Amelia Warner
DREHBUCH:
Doug Wright
KAMERA:
Rogier Stoffers
SCHNITT:
Peter Boyle
MUSIK:
Stephen Warbeck
AUSSTATTUNG:
Martin Childs

       
  Ricordare Anna
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Februar 2005]
       
 

Ein Film von Walo Deuber • Eine Tragödie der Liebe. Ein Vater sucht nach Vergebung, indem er die Orte, die Emotionen und die Fehler der Vergangenheit aufsucht. Dabei findet er Sinn und Erlösung aus lähmender Starrheit. Anstatt den Tod seiner Tochter stets vor Augen zu haben, begegnet er endlich ihrem Leben.

 

REGIE:
Walo Deuber
PRODUKTION:
Filipo Bonacci
CAST:
Mathias Gnädinger
Bibiana Beglau
Pippo Pollina
Margareta von Krauss
DREHBUCH:
Walo Deuber
Josy Meier
KAMERA:
Stefan Runge
Knut Schmitz
SCHNITT:
Caterina Mona
TON:
Hugo Poletti
MUSIK:
Bea Petri
AUSSTATTUNG:
Filipo Bonacci
KOSTÜME:
Tania D'Ambrogio

       
  Scary Movie
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. November 2000]
       
 

Gnadenlos. Schamlos. Unvergleichlich. • Man mag es ja nicht glauben, aber es gibt immer noch Mädchen, die noch nicht gelernt haben, dass man sich abends keine Horrorfilme alleine anschaut, dass man sich dazu kein Popcorn macht, dass man auf gar keinen Fall das Telefon abhebt und dass man unter keinen Umständen in der Unterwäsche aus dem Haus rennt, nur weil ein Unbekannter in den Hörer flüstert, er stehe hinter der Wohnzimmertür. Das muss die hübsche - wenn auch nicht in allen Teilen ihrer Anatomie ganz echte - High-School-Prinzessin Drew ('Baywatch'-Babe CARMEN ELECTRA) nun eben auf die harte Tour lernen. Wäre sie doch öfter ins Kino gegangen, statt sich für den 'Playboy' auszuziehen...

Es ist also wieder ein maskierter Killer auf dem Campus unterwegs, und der weiss ziemlich genau, was Du letzten Sommer, so etwa kurz vor Halloween, getan hast, nachdem Du mit einem Schrei aus Deinem Nightmare aufgewacht bist! Und wenn die Clique der jungfräulichen Cindy (Newcomerin ANNA FARIS) nicht ständig mit ihrem Sexleben oder der penetranten Fernsehreporterin Gail Hailstorm (CHERI OTERI aus DER DUMMSCHWÄTZER) zu kämpfen hätten, wären sie sicherlich vorsichtiger bei ihren Besuchen von dunklen Garagen, Kino-Toiletten oder Drogenpartys. So aber schlitzt, metzelt und rappt der Killer sich nach allen Regeln des Genres durch die Schule, bis keiner mehr so genau weiss, ob er Mörder oder Opfer, Männlein oder Weiblein, Hetero oder Homo ist. Schliesslich stellt Cindy den Maskenmann und ein gnadenloser Zweikampf (bzw. Dreikampf... oder Vierkampf) entbrennt, wie man ihn im Kino noch nicht gesehen hat! (Na gut, in 'Matrix' vielleicht, aber da gab es dafür nicht so viel zu lachen...)

 

REGIE:
Keenen Ivoary Wayans
PRODUKTION:
Eric L. Gold
Lee R. Mayes
CAST:
Shawn Wayans
Marlon Wayans
Cheri Oteri
Shannon Elizabeth
Anna Faris
Jon Abrahams
Carmen Electra
DREHBUCH:
Shawn Wayans
Marlon Wayans
Buddy Johnson
Phil Beauman
KAMERA:
Francis Kenny A.S.C.
SCHNITT:
Mark Helrich A.C.E.
MUSIK:
David Kitay
AUSSTATTUNG:
Robb Wilson King

       
  Schlaflos in New York
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Dezember 1999]
       
 

Sie wollten auf die Pauke hauen, doch die Stadt schlägt zurück! • Henry und Nancy Clark (Steve Martin und Goldie Hawn) leben in einem Vorort von Ohio ein beschauliches Leben. Nachdem ihr letztes erwachsenes Kind nun das Haus verlässt, wird Nancys Leben leer. Nicht, dass sie ihren Ehemann nach 25 Jahren nicht mehr lieben würde, nein, das Leben ist einfach nur Routine geworden. Die Leidenschaft der frühen Jahre ist irgendwo zwischen den Ratenzahlungen für ihr Haus und den College-Anleihen für ihren Nachwuchs auf der Strecke geblieben.

Dies ändert sich aber schlagartig, als Henry mit der Neuigkeit herausrückt, dass er ein Vorstellungsgesprlich für einen guten Job bei einer Werbeagentur in New York City hat. Henry hat ohne Nancys Wissen seinen lukrativen Job verloren und so ist dies seine letzte Chance. Nancy überlegt nicht lange und beschliesst, ihren Mann zu begleiten. Gesagt, getan.

Doch bereits der Weg in die grosse Stadt verläuft nicht reibungslos: Nach verschobenen Anschlussflügen wegen eines Schneesturms landen die Beiden in Boston statt in New York und zu allem Überfluss ist auch noch ihr Gepäck verschwunden. Das soll aber nur der Anfang ihres Ausflugs nach New York werden.

Endlich in Manhattan angekommen, werden sie Opfer eines raffinierten Diebstahls, der sie sodann ohne einen Penny dastehen lässt. Als sie ihr Hotel erreichen, werden sie von dem besonders arroganten Hotelmanager Mersault (John Cleese) abgewiesen, als dieser feststellt, dass ihre Kreditkarte leider abgelehnt wurde.

Doch das verzweifelte Paar lässt sich nicht so ohne weiteres einschüchtern. Durch viel Geschick gelingt es ihnen, sich in die Luxus-Suite eines Hollywood-Agenten einzuschleichen, doch auch dort bleibt ihnen nur kurze Zeit zum Durchatmen. Ihr New York Trip wird zum turbulenten Abenteuer, dessen Verlauf sie in den Central Park, nach Greenwich Village und an den Times Square führt. Und letztlich natürlich auch zu sich selbst und zueinander.

 

REGIE:
Sam Weisman
PRODUKTION:
Robert Evans
Teri Schwartz
Robert W. Cort
David Madden
CAST:
Steve Martin
Goldie Hawn
Mark McKinney
John Cleese
Oliver Hudson
DREHBUCH:
Mark Lawrence
KAMERA:
John Bailey
A.S.C.
SCHNITT:
Kent Beyda A.C.E.
MUSIK:
Marc Shaiman
AUSSTATTUNG:
Ken Adam

       
  Scream 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juni 2000]
       
 

Im ersten Teil werden die Regeln erklärt. Im zweiten Teil wird mit den Regeln gespielt. Und im Finale? Vergiss die Regeln! • Seit sie Windsor College vor dreieinhalb Jahren verlassen hat, wohnt Sidney Prescott (NEVE CAMPBELL) zurückgezogen im Norden Kaliforniens. Dort versucht sie, die Gräueltaten der Vergangenheit zu vergessen. Doch von Alpträumen geplagt, scheitert ihr Versuch nicht zuletzt aufgrund der jüngsten Ereignisse in Hollywood. Denn der Terror ist zurückgekehrt. Und zwar ausgerechnet an den Drehort von STAB 3!

Gale Weathers (COURTENEY COX ARQUETTE) ist verblüfft: Das Set in den Sunrise Studios sieht Sidneys ehemaligem Zuhause zum Verwechseln ähnlich. Kein Wunder, finden doch dort gerade die Dreharbeiten zu STAB 3 - RÜCKKEHR NACH WOODSBORO statt. Als Expertin der Morde von Woodsboro wurde die erfolgreiche Journalistin von LAPD Detective Mark Kincaid (PATRICK DEMPSEY) persönlich an den Ort des Geschehens gerufen. Gale fühlt sich geehrt. Doch womit sie nicht gerechnet hat, ist die Begegnung mit ihrer alten Flamme Dewey Riley (David Arquette), der als technischer Berater am Set arbeitet. Und was Gale Weathers noch weniger erwartet hat ist, dass er einen heissen Flirt mit der Schauspielerin Jennifer Jolie (PARKER POSEY) hat. Ausgerechnet mit der Frau, die Gale in allen drei STAB-Filmen verkörpert!

Der dritte Part der Trilogie deckt die Zusammenhänge der vergangenen Morde auf: Reicht die Spur der Verbrechen bis zu dem Mord an Sidneys Mutter, Maureen Prescott, zurück? Natürlich lassen TV-Journalistin Gale Weathers und Dewey Riley die tapfere Sidney auch diesmal nicht im Stich!

 

REGIE:
Wes Craven
PRODUKTION:
Cathy Konrad
Marianne Maddalena
Kevin Williamson
CAST:
Neve Campbell
David Arquette
Courteney Cox Arquette
Jenny McCarthy
Patrick Dempsey
Parker Posey
Scott Foley
DREHBUCH:
Ehren Kruger
KAMERA:
Peter Deming
SCHNITT:
Patrick Lussier
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Bruce Alan Miller

       
  Shall We Dance
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Januar 1998]
       
 

Die japanische Originalvorlage zum Film mit Richard Gere • Shohei Sugiyama ist ein ganz normaler, 42-jähriger Geschäftsmann, der ein angenehmes Vorortleben mit seiner treuen Frau und seiner hübschen Tochter verbringt. Alles scheint perfekt zu sein, doch spürt Sugiyama, dass etwas fehlt. Jeden Abend, auf der Zugfahrt von der Arbeit nach Hause, sieht er eine bezaubernde Frau aus dem Fenster eines schäbigen Gebäudes blicken.

Als er schliesslich den Mut aufbringt, auszusteigen und sich zu erkundigen, stellt er fest, dass sich im vierten Stock des Gebäudes eine Tanzschule befindet. Sugiyama meldet sich bei der Schule in der Hoffnung an, dass ihm Mai, die schöne Frau am Fenster, Privatstunden erteilt. Da Privatstunden jedoch zu teuer sind, muss er sich mit dem von einer älteren Frau geleiteten Gruppenunterricht begnügen. In diesem Kurs befinden sich nicht nur zahlreiche Männer mittleren Alters wie Sugiyama, sondern auch viele gleichaltrige Frauen, wie die geschwätzige und aggressive Toyoko.

Obwohl Sugiyama eigentlich nur wegen Mai in die Tanzschule gekommen ist, nimmt er den Kurs immer ernster und geniesst die Tanzstunden. Er traut sich allerdings nicht, irgendwem von seinem neuen Hobby zu erzählen, nicht einmal seiner Familie. Sugiyama findet heraus, dass sein Kollege Aoki das gleiche Hobby ausübt und unter dem Pseudonym 'Donny Aoki' als leidenschaftlicher Latin-Tänzer auftritt. Irgendwie ist Sugiyama davon beeindruckt, wie sich Aoki von einem ordinären Buchhalter in einen Möchtegern-Latin-Lover verwandelt.

Eines Abends ringt sich Sugiyama dazu durch, Mai zum Essen einzuladen. Sie lässt ihn kalt abblitzen: Wenn er sich zum Tanzen entschlossen habe, um ihre Liebe zu gewinnen, werde er scheitern, denn sie nehme das Tanzen sehr ernst und wäre beleidigt, wenn er dies nicht tun würde. Von diesem Tag an ist Sugiyama wie verwandelt. Er konzentriert sich ganz auf den Unterricht, um Mai vom Gegenteil zu überzeugen. Mit Toyoko nimmt er sogar an einem Amateurwettbewerb teil.

Mai entgeht Sugiyamas neue Leidenschaft für das Tanzen nicht, und sie erklärt sich einverstanden, ihn auf den bevorstehenden Wettbewerb vorzubereiten. Sie zählte früher zu den besten Tänzerinnen Japans und nahm einmal sogar an dem berühmten Blackpool-Wettbewerb teil. Unglücklicherweise schied sie aufgrund eines Unfalls während des Wettbewerbs aus. Obwohl sie noch immer davon überzeugt ist, dass es die Schuld ihres Partners war, erlaubt es ihr Vater nicht, dass sie sich einen neuen Partner sucht. Statt dessen zwingt er sie zum Unterrichten von Amateuren, damit sie den wahren Grund für ihr Scheitern erkenne. Indem sie Sugiyama unterrichtet, entdeckt sie wieder die Freude am Tanzen...

 

REGIE:
Masayuki Suo
PRODUKTION:
Shôji Masui
Yuji Ogata
CAST:
Koji Yakusho
Tamiyo Kusakari
Naoto Takenaka
Eriko Watanabe
Yu Tokui
Hiromasa Taguchi
DREHBUCH:
Masayuki Suo
KAMERA:
Naoki Kayano
SCHNITT:
Junichi Kikuchi
TON:
Kiyoshi Yoneyama
MUSIK:
Yoshikazu Suo
AUSSTATTUNG:
Kyôko Heya

       
  Shrek Forever After
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juli 2010]
       
 

Ein Film von Mike Mitchell • Er hat sich einem bösen Drachen gestellt, eine wunderschöne Prinzessin beschützt und das Königreich der Schwiegereltern gerettet. Kann es da überhaupt noch eine neue Herausforderung für einen Oger geben? Nun, für Shrek heißt das neueste Abenteuer, ein gezähmtes Leben im Kreise seiner Familie zu führen. Anstatt wie früher Dorfbewohner zu erschrecken, gibt sich Shrek nach anfänglichem Zögern damit zufrieden, Autogramme auf Mistgabeln zu geben. Doch tief in ihm ist noch das ursprüngliche Brüllen der Bestie und drängt nach draußen. Getrieben von dem Wunsch, sich wieder wie ein richtiger Oger zu fühlen, lässt er sich von dem gewieften Rumpelstilzchen zu einem folgenschweren Pakt überreden. Auf einmal findet sich Shrek in einer eigenartig verdrehten Version des Märchenlandes „Weit, weit, weg“ wieder: Dort werden Oger gejagt, Rumpelstilzchen ist der König und Shrek hat seine geliebte Fiona niemals kennengelernt. Nun muss er schleunigst das selbst verschuldete Unheil abwenden, wenn er seine Freunde retten, seine Welt wieder in ihren ursprünglichen Zustand und seine große grüne Liebe Fiona wieder in den Armen halten will …

 

REGIE:
Mike Mitchell
PRODUKTION:
Teresa Cheng
Gina Shay
DREHBUCH:
Josh Klausner
Darren Lemke
KAMERA:
Yong Duk Jhun
SCHNITT:
David Teller
TON:
P.K. Hooker
MUSIK:
Harry Gregson-Williams

       
  Small Time Crooks
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Februar 2001]
       
 

Der neue Film von Woody Allen • In Miami möchten der freundliche Tellerwäscher Ray (Woody Allen) und seine Frau Frenchy (Tracey Ullman) schon recht gern alt werden, was ein wenig dadurch erschwert wird, dass sie in New Jersey leben und den Sonnenuntergang in der Regel nur vom Dach ihres Hochhauses sehen.

Am Horizont jedoch eine neue Zukunft, ein kühner Coup: Mit kriminalistischer Energie gedenkt Ray eine Bank zu überfallen – und zwar nachts, nach Ankunft durch einen selbst gegrabenen Kellertunnel, der durch ein angemietetes Alibi-Geschäft gedeckt werden soll, in dem Frenchy Kekse verkauft. Prima Plan, das finden auch Rays seriöse Kompagnons (Jon Lovitz, Michael Rapaport). Und graben so begeistert los, dass sie prompt in einer Boutique wieder auftauchen. Ihr Glück nur, dass Franchys Cookie-Laden derweil den Geschmacksnerv von tout New York getroffen hat – und ehe sie es sich versehen, sind die Winklers Besitzer eines Backwarenimperiums. Finanziell befreit und ab nach Miami? Nein, erst mal nach Manhattan auf die Park Avenue, wo Frenchy die High Society an ihre Brust pressen will, was dieser dann doch den Atem raubt. Also engagiert sie mit dem Briten David (Hugh Grant) einen kunstkennenden Gelegenheitsgigolo, der den Winklers ein wenig Bildung und Stil beibringen soll. Doch leider kann Ray überhaupt nichts daran finden, seine Zeit in Museen statt bei Sportereignissen zu verbringen und während ihm abstrakte Gemälde die Laune verhageln, ziehen auch düstere Schatten über seiner Ehe auf...

 

REGIE:
Woody Allen
PRODUKTION:
Jean Doumanian
J.E. Beaucaire
CAST:
Woody Allen
Tracey Ullman
Hugh Grant
Jon Lovitz
Michael Rapaport
Elain May
DREHBUCH:
Woody Allen
KAMERA:
Zhao Fei
AUSSTATTUNG:
Santo Loquasto

       
  Smalltime / Where's the Money, Ronnie?
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Februar 1998]
       
 

Zwei Filme von Shane Meadows • Smalltime

Jumbo, Malc und ihre Kumpel klauen so ziemlich alles was ihnen unter die Finger gerät: vom Hundefutter bis zum Heimtrainer. Ihr Motto: Stehle von den Reichen und verkaufe es den Armen zum halben Preis!

Jumbo (gespielt von Shane Meadows) ist der laute und prollige Anführer, der gerne bei den Kumpels den Chef raushängt. Zuhause schlägt er jedoch seine Frau anstatt mit ihr zu schlafen. Malc hat wegen ihm Probleme. Jumbo geht Malcs Frau reichlich auf den Keks, und ausserdem würde sie gerne ein bürgerliches Leben führen. Während die Bande den 'grossen Coup' plant, und sich darauf vorbereitet, einen Hippieladen zu überfallen, versucht Malc sich mit seiner Frau abzusetzen.

Smalltime ist der erste Kinofilm von Shane Meadows, der seit 1994 bereits 25 Kurzfilme gedreht hat. Schauplatz sind die Midlands, eine englische Industriegegend und die Heimat des 24jährigen Regisseurs.

Scharfsinnig fängt der junge Regisseur die sozialen Spannungen der Region ein, wobei seine Vorliebe für Figuren aus dem Arbeitermilieu an Mike Leigh erinnert. Der mitunter derbe und schwarze Humor, der sich erfrischend respektlos (und in einem köstlichen Dialekt!) mit Sex, Arbeit und dem Leben schlechthin auseinandersetzt, macht Smalltime zu einem lebendigen Stück Kino.

Where’s the Money Ronnie?

Ja, wo ist das Geld? Bei einem Polizeiverhör hören wir von verschiedenen Beteiligten verschiedene Versionen. Alle belasten Ronnie und Ronnie die anderen. Shane Meadows’ Kurzfilm gibt die wunderbare Atmosphäre der frühen 60er wieder, als Schwindler und Kriminelle wie es scheint die Unschuld noch nicht verloren hatten.

 

REGIE:
Shane Meadows
PRODUKTION:
Shane Meadows
CAST:
Mat Hands
Dena Smiles
Shane Meadows
Gena Kawecka
Tim Cunningham
Kimmy Hynd
Leo Hammond
Dominic Dillon
DREHBUCH:
Shane Meadows
KAMERA:
John Arnold
SCHNITT:
David Wilson

       
  Snatch
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Februar 2001]
       
 

Brad Pitt in Guy Ritchies neuem Film • Diamantendieb Franky (BENICIO DEL TORO) ist mit einigen dicken Klunkern auf dem Weg nach New York . In London lässt er sich zu einer Wette bei einem illegalen Boxkampf überreden. Doch das ganze ist eine Falle und bald ist Franky seine Steine los. Zur selben Zeit geben zwei Neulinge ihren Einstand im illegalen Box-Business: Turkish (JASON STATHAM) und Partner Tommy (STEPHEN GRAHAM. Die Neulinge gewinnen den irischen Zigeuner Mickey O'Neil (BRAD PITT) als Kämpfer, doch der erweist sich als äusserst unzuverlässig: Statt wie vereinbart KO zu gehen, kämpft er weiter und vermasselt so das Wettgeschäft. Bald wird auch der starken Mann im Geschäft, Schweinefarmer Brick Top (ALAN FORD), auf den talentierten Iren aufmerksam. Aus New York naht unterdessen Ungemach. Frankies Boss ist mit seinen Leuten nach London unterwegs, um sich seine Diamanten zurück zu holen. Eine atemberaubende Jagd beginnt. Unter anderem sind beteiligt: Ganoven, Boxer, unzählige Schusswaffen und Hunde.

 

REGIE:
Guy Ritchie
PRODUKTION:
Matthew Vaughn
Michael Dreyer
CAST:
Benicio del Toro
Dennis Farina
Vinnie Jones
Brad Pitt
Rade Serbedzija
Jason Statham
Alan Ford
DREHBUCH:
Guy Ritchie
KAMERA:
Tim Maurice-Jones
SCHNITT:
Jon Harris
Les Healey
MUSIK:
John Murphy
AUSSTATTUNG:
Hugo Luczyc-Wyhowski

       
  So weit die Füsse tragen
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. März 2003]
       
 

Eine wahre Geschichte • SO WEIT DIE FÜSSE TRAGEN ist ein Abenteuer-Drama, verfilmt nach einem 'schlichten Tatsachenbericht, der sich spannender liest als jeder Kriminalroman' (Tagesspiegel) und einem der weltweit erfolgreichsten und 'grossartigsten Abenteuerromane' (Die Welt).

SO WEIT DIE FÜSSE TRAGEN erzählt die packende Flucht des deutschen Soldaten Clemens Forell aus dem sibirischen Kriegsgefangenenlager Kap Deschnew. Vor dem grandiosen Panorama der sibirischen Landschaft schlägt sich Forell durch die vielen Gefahren der Tundra bis nach Persien durch. Drei Jahre ist er unterwegs - auf Eisenbahnwaggons, mit dem Boot und meist zu Fuss. 14.208 Kilometer legt er zurück. Erst an Weihnachten 1952 kann er seine Familie wiedersehen, die er acht Jahre zuvor für einen schon verlorenen Krieg verlassen musste...

SO WEIT DIE FÜSSE TRAGEN lotet psychisch wie physisch die Grenzen menschlicher Existenz aus. Die Liebe zu seiner Familie, allen voran zu seiner Frau und seinen beiden Kindern und die Sehnsucht nach seiner Heimat sind der Motor des Clemens Forell, an diesen Grenzen nicht zu zerbrechen. Mehrere haben die Flucht vom Ostkap Sibiriens versucht - nur dieser Eine hat es geschafft.GIB NIEMALS AUF! steht über Flucht und Leben dieses, mit einem unbändigen, jede Vorstellungskraft sprengenden Willen ausgestatteten Clemens Forell, der uns Kindern und Enkeln seine wahre Geschichte erzählt.

 

REGIE:
Hardy Martins
PRODUKTION:
Hardy Martins
Jimmy C. Gerum
Bastian Clevé (exec)
CAST:
Nernhard Bettermann
Michael Mendl
Anatoly Kotenyov
Irina Pantaeva
Iris Böhm
Anna Herrmann
Adalbert Mayer
DREHBUCH:
Bernd Schwamm
Bastian Clevé
Hardy Martins
KAMERA:
Pavel Lebeshev
SCHNITT:
Andreas Marschall
MUSIK:
Edward Artemyew
AUSSTATTUNG:
Valentin Gidulanov
Igor Schtschelokov
KOSTÜME:
Tatjana Konotopova

       
  Soul Power
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Juli 2009]
       
 

Ein Film von Jeffrey Levy-Hinte • Das Musikfestival "Zaire'74" montiert Nordamerikas grösste Rhythm and Blues Talente - James Brown und der Allmächtige JBS, Bill Withers, BB King, den Spinners - zusammen mit afrikanischen Top-Acts wie Miriam Makeba und Afrisa. Das Festival fand im Jahre 1974 in Kinshasa, in Verbindung mit den Boxkampf zwischen Muhammad Ali und George Foreman bekannt als "Rumble in the Jungle". Ein Dokument der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung auch, voller Musik, Soul, Power und Klassiker wie Makeba's "The Click Song", King's "The Thrill Is Gone" und natürlich, Brown's "Soul Power".

 

REGIE:
Jeffrey Levy-Hinte
PRODUKTION:
Leon Gast
Jeffrey Levy-Hinte
David Sonenberg
CAST:
Muhammad Ali
James Brown
Celia Cruz
B.B. King
Don King
Miriam Makeba
KAMERA:
Paul Goldsmith
Kevin Keating
Albert Maysles
Roderick Young
SCHNITT:
David A. Smith
TON:
Tom Efinger

       
  Spider-Man 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juli 2004]
       
 

Mit Tobey Maguire & Kirsten Dunst • Zwei Jahre ist es her, dass Peter Parker (TOBEY MAGUIRE) auf eine gemeinsame Zukunft mit seiner geliebten Mary Jane Watson (KIRSTEN DUNST) verzichtete, um seiner Bestimmung zu folgen: als Spider-Man für das Gute zu kämpfen. Mittlerweile hat der College-Student alle Hände von zu tun, um sein Privatleben mit seiner geheimen Identität als Superheld in Einklang zu bringen. Keine leichte Aufgabe: Peters Tante May (ROSEMARY HARRIS) braucht ihren Neffen, seine Freundschaft zu Harry Osborn (JAMES FRANCO) steht unter einem schlechten Stern, denn Harry macht Spider-Man für den Tod seines Vaters verantwortlich und hat blutige Rache geschworen. Und schließlich schmerzt Peters heldenhafter Verzicht auf seine große Liebe immer noch in seinem Herzen…

Doch gerade in seiner schwersten Stunde, als Peter mit seinem Schicksal hadert und eine folgenschwere Entscheidung getroffen hat, wird Spider-Man dringender gebraucht denn je: Ein Experiment des brillanten Fusions-Forschers Dr. Otto Octavius (ALFRED MOLINA) schlägt auf fatale Weise fehl – und Doctor Octopus wird geboren…

Aus dem Wissenschaftler ist ein Wahnsinniger geworden: Als „Doc Ock“ verfolgt der gefährliche Superschurke, ausgestattet mit vier mächtigen, metallenen Tentakeln, einen diabolischen Plan. Nur einer kann dem skrupellosen Verbrecher entgegentreten: Spider-Man. Doch um „Doc Ock“ zu stoppen, muss Peter Parker all seine Superkräfte zusammennehmen – und vor allem sein Schicksal als Kämpfer gegen das Böse endlich zu akzeptieren…

 

REGIE:
Sam Raimi
PRODUKTION:
Avi Arad
Laura Ziskin
CAST:
Tobey Maguire
Kirsten Dunst
James Franco
Alfred Molina
Rosemary Harris
J.K. Simmons
Donna Murphy
DREHBUCH:
Alvin Sargent
Stan Lee (Comic)
Steve Ditko (Comic)
KAMERA:
Bill Pope
SCHNITT:
Bob Murawski
TON:
Scott G.G. Haller
Reuben Simon
Jussi Tegelman
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Neil Spisak
KOSTÜME:
James Acheson
Gary Jones
Ha Nguyen

       
  Stealth
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. September 2005]
       
 

Ein Film von Rob Cohen • Die Navy-Piloten BEN GANNON (Josh Lucas), KARA WADE (Jessica Biel) und HENRY PURCELL (Jamie Foxx) sind die besten der Besten, ausgewählt aus einer Vielzahl von Piloten, als Team unschlagbar. Eines Tages bekommen sie ungewöhnliche Verstärkung: von einem hochmodernen Tarnkappenbomber, der nicht von einem Piloten, sondern von einem Computer mit künstlicher Intelligenz gesteuert wird. An ihrer Seite soll dieser unbemannte Stealth-Überschallbomber - genannt "EDI" (Extreme Deep Invader) - erste "Erfahrungen" sammeln. Als EDI allerdings unmittelbar nach einer erfolgreichen Ernstfall-Mission von einem Blitz getroffen wird, weist die Maschine plötzlich erstaunliche Eigenheiten auf. Der High Tech-Jet entwickelt seinen eigenen Willen und gerät außer Kontrolle. Der ehrgeizige Führungsoffizier CPT. GEORGE CUMMINGS (Sam Shepard) stellt sich dennoch gegen einen Abbruch des Programms und schickt stattdessen seine Elite-Piloten in einen scheinbar aussichtslosen Kampf. Um die Welt vor der globalen Vernichtung zu retten, müssen sie den Prototyp zerstören, da sonst eine Katastrophe droht: ein Atomkrieg.

 

REGIE:
Rob Cohen
PRODUKTION:
Mike Medavoy
Arnold Messer
Laura Ziskin
CAST:
Josh Lucas
Jessica Biel
Jamie Foxx
Sam Shepard
Richard Roxburgh
DREHBUCH:
W.D. Richter
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
Stephen E. Rivkin
TON:
Bruce Stambler
MUSIK:
Trevor Morris
AUSSTATTUNG:
Jonathan Lee
J. Michael Riva
KOSTÜME:
Lizzy Gardiner

       
  Take the Lead
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Mai 2006]
       
 

Jeder Traum beginnt mit dem ersten Schritt • Tanzen ist seine Leidenschaft: In seinem Studio an der Upper East Side New Yorks bringt der begeisterte Standardtänzer und Tanzlehrer Pierre Dulaine (ANTONIO BANDERAS) den Kindern wohlhabender Leute Tango, Swing und Foxtrott bei und zeigt ihnen, wie sie bei Tanzwettbewerben richtig abräumen können.

Doch eines Abends ändert sich Dulaines Leben grundlegend: Er sieht den Teenager Jason Rockwell (ROB BROWN), genannt Rock, auf offener Strasse das Auto seiner Schuldirektorin zertrümmern. Dulaine stellt Rock zur Rede und merkt, wie unverstanden und perspektivlos sich der Schüler fühlt. Anstatt Rock anzuzeigen, entschliesst sich Dulaine, Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen wie Rock von der Strasse zu holen – mit Hilfe des Tanzens.

Nach einiger Überzeugungsarbeit bei der Schuldirektorin darf der engagierte Dulaine als ehrenamtlicher Tanzlehrer an Rocks staatlicher Schule Stunden geben. Seine neuen Schüler sind zunächst gar nicht begeistert: Sie wollen HipHop statt Figurentanz! Allmählich nähern sich die beiden Seiten aber an und lernen voneinander: Die Schüler begreifen, wie sie durch den Tanz nicht nur äusserlich Haltung bewahren. Umgekehrt zeigen die Jugendlichen ihrem Tanzlehrer, welche Energie im HipHop stecken kann. Gemeinsam entwickeln Lehrer und Schüler eine dynamische neue Tanzkombination aus HipHop und Standardtanz: den HipHop-Ballroom. Und damit stellen sie selbst die Profitänzer beim mit 5000 Dollar dotierten Tanzwettbewerb in den Schatten…

 

REGIE:
Liz Friedlander
PRODUKTION:
Christopher Godsick
Michelle Grace
Diane Nabatoff
CAST:
Antonio Banderas
Alfre Woodard
Rob Brown
Yaya DaCosta
DREHBUCH:
Dianne Houston
KAMERA:
Alex Nepomniaschy
SCHNITT:
Robert Ivison
TON:
John Ross
MUSIK:
Swizz Beatz
Aaron Zigman
AUSSTATTUNG:
Paul D. Austerberry

       
  The Brown Bunny
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. August 2004]
       
 

Ein Film von Vincent Gallo • THE BROWN BUNNY ist eine Liebesgeschichte. Es ist die Geschichte von Bud Clay, der die grosse Liebe seines Lebens verliert.

Am Beginn des Films steht ein Motorradrennen in New Hampshire. Sein nächstes Rennen findet in fünf Tagen in Kalifornien statt. Auf seiner Reise durch Amerika wird Bud jeden Tag von der Erinnerung an seine grosse Liebe geplagt. Daisy ist die einzige Frau, die er jemals liebte, und die er immer lieben wird, sie kann keine andere ersetzen. Dennoch versucht er es jeden Tag.

Vincent Gallos Road-Movie wurde am Filmfestival Cannes 2003 kontrovers aufgenommen, und wurde an der Viennale mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet.

 

REGIE:
Vincent Gallo
PRODUKTION:
Vincent Gallo
CAST:
Vincent Gallo
Chloë Sevigny
Cheryl Tiegs
DREHBUCH:
Vincent Gallo
KAMERA:
Vincent Gallo
SCHNITT:
Vincent Gallo
TON:
Vincent Gallo
MUSIK:
Ted Curson
Jackson C. Frank
Vincent Gallo
AUSSTATTUNG:
Vincent Gallo
KOSTÜME:
Vincent Gallo

       
  The Core
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. April 2003]
       
 

The Only Way Out Is In • Aus unbekannten Gründen hat der innere Kern der Erde aufgehört zu rotieren, und bewirkt somit eine schnelle Zersetzung des elektromagnetischen Feldes unseres Planeten. Augenblicklich gibt es dramatische Veränderungen rund um den gesamten Globus: 32 Menschen in Boston, die alle einen Herzschrittrnacher tragen, fallen wie vom Blitz getroffen tot um. In San Francisco bricht die Golden Gate Brücke in sich zusammen, und hunderte Opfer stürzen in die Tiefe. Auf dem Trafalgar Square in London können ganze Schwärme von Tauben sich nicht mehr orientieren, sausen stattdessen im Sturzflug in die panische Menge oder rasen direkt in die Windschutzscheiben der Autos, und die Fahrer verlieren die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Und in Rom stehen Scharen von Touristen hilflos vor einem elektrischen Supersturm, der das antike Kolosseum in Schutt und Asche legt.

Auf der Suche nach einer Lösung für diese Krise beauftragen die Regierung und das Militär den Geophysiker Dr. Josh Keyes (Aaron Eckhart) und ein Team der weltbesten und hochbegabten Wissenschaftler damit, in den inneren Kern der Erde zu reisen - in einer spektakulären High-Tech-Symbiose aus U-Boot und Raumschiff, die von den Terranauten Major Rebecca 'Beck' Childs (Hilary Swank) und Commander Robert Iverson (Bruce Greenwood) gesteuert wird. Ihre Mission lautet: einen atomaren Sprengkopf zu zünden, der den inneren Kern reaktivieren soll- um so die Welt vor dem sicheren Untergang zu retten.

 

REGIE:
Jon Amiel
PRODUKTION:
Cooper Layne
David Foster
Dean Bailey
CAST:
Aaron Eckhart
Hilary Swank
Delroy Lindo
Stanley Tucci
D.J. Qualls
Richard Jenkins
Tcheky Karyo
DREHBUCH:
Cooper Layne
John Rogers
KAMERA:
John Lindley A.S.C.
SCHNITT:
Terry Rawlings A.C.E.
MUSIK:
Christopher Young
AUSSTATTUNG:
Philip Harrison
KOSTÜME:
Dan Lester

       
  The Family Stone
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Thomas Bezucha • Wie in jedem Jahr verbringt die Familie Stone die Feiertage wieder gemeinsam bei den Eltern in Neuengland. Aber diesmal verlaufen die Feiertage nicht so harmonisch wie sonst: Der älteste Sohn Everett (DERMOT MULRONEY) will seine zukünftige Gattin Meredith (SARAH JESSICA PARKER) seinen Eltern und Geschwistern vorstellen. Doch die perfekt manikürte, leicht verklemmte New Yorkerin kann sich auf den Kopf stellen, sie wird nie das Herz der Familie erobern. Sie tritt in jedes Fettnäpfchen und eine peinliche Situation jagt die andere. Statt Harmonie herrscht blankes Chaos beim Fest der Liebe! Als dann auch noch Merediths’ unkomplizierte und lebenslustige Schwester Julie (CLAIRE DANES) zur moralischen Unterstützung auftaucht, ist das Durcheinander komplett. Noch ehe die Feiertage zu Ende sind, brechen Beziehungen auseinander, neue entstehen, und Mutter Sybil (DIANE KEATON) lüftet ein trauriges Geheimnis...

 

REGIE:
Thomas Bezucha
PRODUKTION:
Michael London
CAST:
Claire Danes
Diane Keaton
Rachel McAdams
Dermot Mulroney
Craig T. Nelson
Sarah Jessica Parker
Luke Wilson
DREHBUCH:
Thomas Bezucha
KAMERA:
Jonathan Brown
SCHNITT:
Jeffrey Ford
TON:
Susan Shackelford
MUSIK:
Michael Giacchino
AUSSTATTUNG:
Jane Ann Stewart
KOSTÜME:
Shay Cunliffe

       
  The Fast and the Furious: Tokyo Drift
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Juli 2006]
       
 

Ein Film von Justin Lin • Action, Tempo und Adrenalin pur sind auch im dritten Teil der erfolgreichen Speed- und Crash-Orgie garantiert. "Tokyo Drift" beschleunigt bis ans Limit.

Shaun Boswell (Lucas Black) war schon immer ein Aussenseiter. Seine Leidenschaft: getunte PS-Boliden. Sein Problem: Die Polizei. Seine Lösung: Illegale Rennen im Tokyoter Underground. Hier sind die ultimativen "Drift-Racing-Wettbewerbe" angesagt. Und das heisst "Pedal to the Metal" – Vollgas auf Strecken, die so eng sind, dass sie selbst Fahrradfahrern Schweissperlen auf die Stirn treiben. Achterbahngleich wird hier das Limit an jeder Kurve neu definiert.

"The Fast And The Furious: Tokyo Drift", das ist Auto-Action vom Feinsten, coole Sprüche und sexy Girls. Autokult pur! Ihr Gurt sitzt bretthart am Körper? Besser, Sie ziehen ihn nochmals fester.

 

REGIE:
Justin Lin
PRODUKTION:
Neal H. Moritz
CAST:
Lucas Black
Bow Wow
Nathalie Kelley
Brian Tee
Sung Kang
Leonardo Nam
DREHBUCH:
Chris Morgan
KAMERA:
Stephen F. Windon
SCHNITT:
Fred Raskin
TON:
Peter Brown
Bruce Stambler
MUSIK:
Brian Tyler
AUSSTATTUNG:
Ida Random
KOSTÜME:
Sanja Milkovic Hays

       
  The Goddess of 1967
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Dezember 2000]
       
 

Clara Law, Best Director, Chicago 2000, Rose Byrne, Best Actress, Venezia 2000 • Ein junger, attraktiver Japaner sucht im Film der Hongkong-Chinesin Clara Law via Internet seinen Traumwagen, einen Citroën DS. Die Abkürzung DS machte das einstige Kultfahrzeug aus Frankreich über Jahre hinweg zur Déesse, was ins Englische übersetzt Goddess heisst, zu deutsch Göttin. Der stilbewusste Japaner findet in Australien ein besonders schönes pinkiges Exemplar mit Jahrgang 1967 und reist unverzüglich hin, um es zu kaufen. Doch statt des Mannes, mit dem er in Online-Kontakt war, trifft er auf ein 17jähriges blindes Mädchen, das mit ihm zu einer Reise quer durch den australischen Kontinent aufbricht, von Sydney hinüber nach nach Lightningridge. Die fünftägige Fahrt mit der “Déesse“ ist eine packend gestaltete Reise ins Innere der Familiengeschichte des Mädchens und des Wagens, eine Reise in archaisch anmutende Landschaften und Gefühlswelten. Unterwegs kommen sich der Japaner, der vom japanischen Topmodel Rikiyu Kurokawa gespielt wird, und die Australierin, die die für ihre Rolle preisgekrönte Rose Byrne grossartig verkörpert, näher. Es entwickelt sich eine zärtliche Liebesgeschichte, in der sich die beiden Jugendlichen von ihrer immer wieder aufscheinenden Vergangenheit befreien. Die Vergangenheit des Mädchens entpuppt sich als eine tragische Familiengeschichte, in der die unterschiedlichsten Beziehungsfacetten zum Vorschein kommen, eine Männerwelt auch, die sich sehr viele Freiheiten herauszunehmen beliebt. Drei Frauengenerationen sind es, in deren Geschichte Clara Law zurückreist und die für die Zeit seit den sechziger Jahren stehen und den gesellschaftlichen Wandel, der sie kennzeichnet. Die junge blinde Frau ist dabei die Tochter einer stark gläubigen Figur, die vieles ans Jenseits delegiert hat und selber als Halbwaise aufgewachsen war, mit einem Vater, der daran glaubte, dass man alles in der Natur auch künstlich herstellen könnte.

 

REGIE:
Clara Law
PRODUKTION:
Eddie Ling-Ching Fong
CAST:
Rose Byrne
Rikiya Kurokawa
Nicholas Hope
Elise McCredie
Tim Richards
Bree Beadman
Satya Gumbert
Tina Bursill
DREHBUCH:
Eddie Ling-Ching Fong
Clara Law
KAMERA:
Dion Beebe
SCHNITT:
Kate Williams
MUSIK:
Jen Anderson
AUSSTATTUNG:
Nicholas McCallum
KOSTÜME:
Annie Marshall
Helen Mather

       
  The Haunting - Das Geisterschloss
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Oktober 1999]
       
 

Die Angst hat ein Zuhause • Hill House, einst ein stattlicher Herrensitz, wurde vor über hundert Jahren erbaut. Aber im Laufe der Zeit vertrieben seltsame Geschichten alle Bewohner dieses Schlosses und so scheint kein Leben darin mehr stattzufinden. Doch der Schein trügt - denn einsam und allein ist noch immer etwas unterwegs, in den dunklen Gängen und verlassenen Schlafzimmern von Hill House......

Ausgerechnet diesen düsteren Ort, sucht sich Dr. David Marrow (Liam Neeson) aus, um eine Studie über Schlaflosigkeit durchzuführen. Das zumindest erzählt er seinen drei Versuchspersonen , der schüchternen und sensiblen Nell (Lili Taylor), der aufreizenden bisexuellen Schönheit Theo (Catherine Zeta-Jones) und dem misstrauischen Zyniker Luke (Owen Wilson), der schon bald erahnt, dass es bei den Psycho-Spielchen des Wissenschaftlers, nicht mit rechten Dingen zugeht.

Entgegen aller Warnungen quartieren sich die vier in dem alten Gemäuer ein und sind entschlossen, über Nacht zu bleiben. Hill House selbst scheint zu atmen und zu leben, und schon bald werden die Geister der Vergangenheit geweckt und merkwürdige Visionen und Erscheinungen suchen die Gäste heim. Angsteinflössende Geräusche, Vorhänge und Kopfkissen, die sich in Kinderköpfe verwandeln und ein gemeimnisvoller Kaminschacht machen das Hill House zum Geisterschloss. Dabei wird die verletzliche Nell immer mehr zum Zentrum der Ereignisse. Auf seltsame Weise fühlt sie sich zu dem Haus hingezogen, ein Gefühl, das auf Gegenseitigkeit zu beruhen scheint.

Im Laufe des mysteriösen Experiments stellt sich immer mehr die Frage, ob Nell wahnsinning ist und sie langsam den Verstand zu verlieren scheint - oder ob Hill House ein letztes Opfer fordern wird ...

 

REGIE:
Jan De Bont
PRODUKTION:
Susan Arnold
Donna Arkoff Roth
Colin Wilson
CAST:
Liam Neeson
Catherine Zeta-Jones
Owen Wilson
Lily Taylor
Bruce Dern
Marian Seldes
Alix Koromzay
DREHBUCH:
David Self
KAMERA:
Karl Walter Lindenlaub A.S.C.
SCHNITT:
Michael Kahn A.C.E.
MUSIK:
Jerry Goldsmith
AUSSTATTUNG:
Eugenio Zanetti
KOSTÜME:
Ellen Mirojnick

       
  The Jackal - Der Schakal
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. März 1998]
       
 

• Niemand kennt seine Identität, sein Ziel oder gar seinen Zeitplan. Doch als der Schakal (Bruce Willis) für ein Koptgeld von 70 Millionen Dollar angeheuert wird, um öffentlich eine der prominentesten Polit-Persönlichkeiten der Welt zu töten, setzen die Geheimdienste zweier Regierungen alles daran, das Attentat zu verhindern.

Ihre Chancen: dürftig. Der Killer ist zu schnell, zu wandlungsfähig, zu kaltblütig. Wo immer der FBI-Mann Preston (Sidney Poitier) und seine russische Kollegin Valentina (Diane Venora) bei der globalen Hatz hinkommen, finden sie nur blutige Spuren. Ihre einzige Hoffnung: Jemand, der politisch motivierte Gewalt aus erster Hand kennt und den Schakal womöglich identifizieren kann. Ein Mann wie der zu lebenslanger Haft verurteilte Ex-Terrorist Declan Mulqueen (Richard Gere).

Er gibt sein Wort, das FBI zu unterstützen, anstatt bei erstbester Gelegenheit zu flüchten. Mehr nicht. Doch schon bald gerät Mulqueens grosse Liebe, die Baskin Isabella (Mathilda May), zwischen die Fronten.

Jetzt wird die Jagd persönlich. Der Schakal ist amüsiert. Die Uhr tickt unerbittlich. Und dann blitzt in Washington plötzlich Mündungsfeuer auf...

Über die Figur gibt Willis wie üblich augenzwinkernd zu Protokoll: "lch habe im Kino ein paar mal die Welt gerettet und genug Psychopathen aus dem Weg geräumt, um Hollywoods Heldenquote zu erfüllen. Doch wenn man es sich recht überlegt, ist es ziemlich kräfte raubend, ständig Killer zu verfolgen und ihren Kugeln aus dem Weg zu springen. Also lag es nahe, mal selbst am Drücker zu sein und die guten Jungs in Ruhe aus der Deckung gesunder Bösartigkeit heraus in Bewegung zu halten. Und wenn ich gewusst hatte, wieviel Spass es macht, einen skrupellosen Bastard zu spielen, hätte ich das schon viel früher gemacht."

 

REGIE:
Micael Caton-Jones
PRODUKTION:
James Jacks
Sean Daniel
Michael Caton-Jones
Kevin Jarre
CAST:
Bruce Willis
Richard Gere
Sidney Poitier
Diane Venora
Mathilda May
DREHBUCH:
Chuck Pfarrer
KAMERA:
Karl Walter Lindenlaub B.V.K.
SCHNITT:
Jim Clark
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Michael White

       
  The Ladykillers
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Juli 2004]
       
 

Ihr Plan war perfekt. Bis auf ein gewichtiges Detail. • Der zwielichtige Professor Goldthwait Higginson Dorr (Tom Hanks) hat ein ehrgeiziges Ziel: Er will ein Kasino bis auf den letzten Cent ausrauben. Zu diesem Zweck heuert er eine Hand voll Experten an, die mit der dafür nötigen kriminellen Energie bestens ausgestattet zu sein scheinen. Als Untermieter getarnt bezieht Dorr ein Zimmer im Haus einer älteren Dame, Mrs. Munson (Irma P. Hall), und trifft sich alsbald im Keller mit seinen Kumpanen, um dort mit ihnen angeblich der Kirchenmusik zu frönen. In Wirklichkeit lässt er von dort aber einen unterirdischen Gang zum Tresorraum des Kasinos graben. Der fantastische Coup gelingt – zunächst. Allerdings unterschätzen die Ganoven die Hausherrin: Als sie nämlich auf die Pläne der Bande aufmerksam wird, will sie den Professor samt Konsorten wieder auf den Weg der Tugend zurückbringen. Ein fataler Entschluss. Denn Dorr sieht sich nun genötigt, die Lady aus dem Weg zu räumen. Doch bald wird klar, dass die Durchführung deutlich schwieriger ist als angenommen …

In diesem grandiosen Remake der schwarzen Komödie von 1955 brilliert Oscar-Preisträger Tom Hanks ("Catch Me If You Can") unter der Regie der genialen Coen-Brüder.

 

REGIE:
Ethan Coen
Joel Coen
PRODUKTION:
Ethan Coen
Joel Coen
Tom Jacobson
Barry Josephson
Barry Sonnenfeld
CAST:
Tom Hanks
Irma P. Hall
Marlon Wayans
J.K. Simmons
Tzi Ma
Ryan Hurst
Diane Delano
DREHBUCH:
Joel Coen
Ethan Coen
William Rose (Original)
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Ethan Coen
Joel Coen
TON:
Skip Lievsay
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Dennis Gassner
KOSTÜME:
Mary Zophres

       
  The Little Mermaid
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juli 1998]
       
 

Neuauflage des erfolgreichen Disney-Klassikers • Die Wunder des Hans-Christian Andersen leben weiter in dieser von Walt Disney Pictures verfilmten Neuauflage einer der beliebtesten Liebesgeschichten aller Zeiten. Nach Motiven des klassischen Märchens entstanden, ist die mehrfach mit dem Academy Award ausgezeichnete 'Kleine Meerjungfrau' die zauberhafte Geschichte um Liebe und Aufopferung zwischen einer wunderschönen kleinen Meerjungfrau und ihrem stattlichen Prinzen.

Die hervorragend gelungenen kunstvollen und einfallsreichen Trickanimationen im Zusammenspiel mit den sieben Original-Songs machen diesen klassischen Film zu einem wahren Meisterwerk.

 

REGIE:
John Musker
Ron Clements
PRODUKTION:
Howard Ashman
John Musker
CAST:
Stimmen:
Jodi Benson
Christopher Daniel Barnes
Pat Carroll
Jason Marin
Samuel E. Wright
DREHBUCH:
Ron Clements
John Musker
SCHNITT:
Mark A. Hester
TON:
Charles L. Campbell
MUSIK:
Alan Menken
Robby Merkin
AUSSTATTUNG:
Maureen Donley
Donald Towns

       
  The Matchmaker
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juli 1998]
       
 

Nirgendwo verliebt man sich so schön wie in Irland. • Marcy (Janeane Garofalo) ist ein Workaholic wider Willen. Als Beauftragte für die Wahlkampagne des Bostoner Senators McGlory (Jay 0. Sanders) bleibt ihr weder Zeit für Freunde noch für kurze Affären, geschweige denn für die grosse Liebe. Zu allem Überfluss wird sie auch noch nach Irland geschickt, um dort nach möglichen irischen Vorfahren des Senators zu suchen, denn ein 'Kennedy' in der Verwandschaft wäre sicherlich sehr publicitywirksam.

Womit Marcy jedoch nicht rechnet: Auf der grünen Insel platzt sie mitten in die Festlichkeiten das alljährlich stattfindenden 'Matchmaking'-Festivals, bei dem jeder Single unter die Haube gebracht werden soll. Marcy wird unfreiwillig zur Zielscheibe auf dem Heiratsmarkt. Ausgerechnet ein ausgebuffter, professioneller Kuppler der alten irischen Schule (Milo O'Shea) nimmt sich ihrer an...

THE MATCHMAKER ist eine bezaubernd romatische Liebeskomödie von den Produzenten des Films FOUR WEDDINGS AND A FUNERAL, die in die malerische Landschaft Irlands entführt. In der Hauptrolle verzaubert die amerikanische Schauspielerin und Vollblutkomikerin Janeane Garofalo (VOLL DAS LEBEN - REALITY BITES, LÜGEN HABEN LANGE BEINE) nicht nur die Herzen ihrer irischen (Film)Verehrer sondern auch die der Kinozuschauer.

 

REGIE:
Mark Joffe
PRODUKTION:
Time Bevan
Eric Fellner
CAST:
Jeaneane Gorofalo
David O'Hara
Denis Leary
Milo O'Shea
Jay O. Sanders
Paul Hickey
Maria Doyle
Rosaleen Linehan
DREHBUCH:
Karen Janszen
Louis Nowra
KAMERA:
Ellery Ryan
SCHNITT:
Paul Martin Smith
MUSIK:
John Altman
AUSSTATTUNG:
Mark Geraghty

       
  The Men Who Stare at Goats
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. März 2010]
       
 

Ein Film von Grant Heslov • Der Kleinstadt-Reporter Bob Wilton (Ewan McGregor) stößt durch Lyn Cassady (George Clooney) auf eine schier unfassbare Story: In der US-Armee existiert eine geheime Hippie-Spezialeinheit. Statt an Waffen trainieren die selbsternannten „Jedi-Krieger“ übersinnliche Fähigkeiten. Auf ihrem Stundenplan stehen unter anderem Hellsehen, durch Wände gehen und Ziegen durch Anstarren töten. Unter Anleitung ihres Ober-Gurus Bill Django (Jeff Bridges) experimentieren sie sogar mit bewusstseinserweiternden Drogen. Doch Lyns übersinnliche Kräfte wecken den Neid seines Kameraden Larry Hooper (Kevin Spacey). Nach einer geschickt eingefädelten Intrige verschwindet Bill spurlos. Auf der Suche nach ihm begeben sich Lyn und Bob auf einen irrwitzigen Trip durch die Wüste…

 

REGIE:
Grant Heslov
PRODUKTION:
George Clooney
Grant Heslov
Paul Lister
CAST:
George Clooney
Ewan McGregor
Kevin Spacey
Jeff Bridges
J.K. Simmons
Robert Patrick
DREHBUCH:
Jon Ronson
Peter Straughan
KAMERA:
Robert Elswit
SCHNITT:
Tatiana S. Riegel
TON:
Mark A. Mangini
AUSSTATTUNG:
Sharon Seymour
KOSTÜME:
Louise Frogley

       
  The Nutty Professor 2 - The Klumps
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. September 2000]
       
 

Eddie Murphy ist Familie Klumps • Der verrückte Professor Sherman Klumps (Eddie Murphy) ist wieder da: Vier Jahre nach seinem ersten Kinospass muss sich der schwergewichtige Wissenschaftler erneut mit seinem abenteuerlustigen Alter Ego Buddy Love (Eddie Murphy) auseinandersetzen.

Dabei geht es Professor Klumps mittlerweile hervorragend: Er glaubt, Buddy endgültig in sein Unterbewusstsein verbannt zu haben und steht kurz vor dem schönsten Tag seines Lebens: der Heirat mit seiner liebenswerten Kollegin und Verlobten Denise (Janet Jackson). Auch Mama, Papa und

die anderen Klumps könnten mit Shermans Wahl glücklicher nicht sein und nehmen das neue Familienmitglied freudestrahlend in ihrem Kreise auf. Doch genau zu diesem Zeitpunkt meldet sich Buddy Love zurück - und das natürlich in den unpassendsten Situationen.

Daher beschliesst der Professor, die ungebetenen Erbanlagen ein für allemal aus seinem System zu entfernen, wobei ihm die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der DNA Forschung helfen sollen. Aber natürlich ist Buddy Love nicht willens, so einfach zu verschwinden. Stattdessen erhebt er Anspruch auf eine revolutionäre Erfindung, die der Professor gemacht hat: ein Jugend-Serum, mit dem sich für einen kurzen Moment die Zeit zurückdrehen lässt und man seine jugendliche Vitalität zurückbekommt. Um das Serum in Sicherheit zu bringen, versteckt Sherman es bei seiner Familie zuhause... doch natürlich können die Klumps der Versuchung nicht widerstehen, das Wundermittel auszuprobieren. Ausserdem dauert es auch nicht lange, bis Buddy hinter das Versteck kommt und es schafft, das Serum in seinen Besitz zu bringen. Damit beginnt ein Rennen gegen die Zeit, denn für den verrückten Professor steht inzwischen nicht nur seine revolutionäre Erfindung auf dem Spiel, sondern auch seine Zukunft mit Denise und Familie Klumps.

 

REGIE:
Peter Segal
PRODUKTION:
Brian Grazer
CAST:
Eddie Murphy
Janet Jackson
Larry Miller
John Ales
Richard Gant
Anna Maria Horsford
Melinda McGraw
DREHBUCH:
Barry W. Blaustein
David Sheffield
KAMERA:
Dean Semler A.C.S.
SCHNITT:
William Kerr
MUSIK:
David Newman
AUSSTATTUNG:
William Elliott
KOSTÜME:
Sharen Davis

       
  The Object of my Affection
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. August 1998]
       
 

Liebe in jeder Beziehung • Was tun, wenn einem der Lebensgefährte den Laufpass gibt und man dies auch noch von einer völlig Unbekannten erfährt? George Hanson (Paul Rudd) nimmt das spontane Angebot dieser Fremden an, als Untermieter in ihrem Apartment zu wohnen.

Nina Borowski (Jennifer Aniston) kommt diese ad hoc gegründete Wohngemeinschaft entgegen, da sie unter gar keinen Umständen mit ihrem Freund Vince (John Pankow) zusammenleben will. Seelenverwandte trifft Seelenverwandten: Nina und George werden die besten Freunde. Dann wird Nina schwanger. Doch statt sich mit Vince in trauter Zweisamkeit auf das Baby zu freuen, entscheidet Nina, das Kind mit George als Ersatz-Vater aufzuziehen. Problematisch wird die Beziehung dieses unkonventionellen 'Elternpaars', als Nina merkt, dass sie für George mehr als nur freundschaftliche Gefühle hegt. Denn George ist definitiv schwul und verliebt sich in Paul (Amo Gulinello). Nina muss mit einer Liebe fertigwerden, die zwar von tiefstem Herzen erwidert wird, aber eben nur rein platonisch...

Jennifer Aniston spielt Nina, deren unerwiderte Liebe zu ihrem Mitbewohner George zu Komplikationen führt. Aniston, die soeben in der romantischen Komödie 'Der gebuchte Mann' ihre erste Hauptrolle spielte, gehört zum talentierten Ensemble der TV-Sitcom 'Friends'.

 

REGIE:
Nicholas Hytner
PRODUKTION:
Laurence Mark
CAST:
Jennifer Aniston
Paul Rudd
John Pankow
Alan Alda
Tim Daly
Nigel Hawthorne
Allison Janney
Amo Gulinello
DREHBUCH:
Wendy Wasserstein
KAMERA:
Oliver Stapleton
SCHNITT:
Tariq Anwar
MUSIK:
George Fenton
AUSSTATTUNG:
Jane Musky

       
  The Odd Couple II
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Oktober 1998]
       
 

Immer noch ein Paar ... • Siebzehn Jahre lang haben sich Oscar Madison (Walter Matthau) und Felix Ungar (Jack Lemmon) nicht gesehen. Das soll sich ändern. Anlass ist die Hochzeit ihrer beiden Kinder Brucey Madison (Jonathan Silverman) und Hannah Ungar (Lisa Waltz) - und zwar miteinander.

Oscar reist von seinem Altersruhesitz in Florida und Felix aus Manhattan an, Sie treffen sich auf dem Flughafen von Los Angeles, um den Weg nach San Malino, wo das Ereignis stattfinden soll, mit einem Mietwagen zurückzulegen. Am Flughafen noch verstaucht sich Felix einen Knöchel, was aber nur der Anfang einer langen Reihe von Pannen und Missgeschicken ist.

Nachdem sich ihr Auto dummerweise selbständig gemacht hat, während die Beiden sich mal wieder stritten, und in einen Abgrund gestürzt ist, versuchen sie nun ihr Glück per Anhalter. Ein kleiner Lastwagen, vollbeladen mit Gemüse, nimmt sie freundlicherweise auf. An der Grenze allerdings stellt sich heraus, dass hiermit illegale Einwanderer eingeschmuggelt werden. So landen Felix und Oscar zum erstenmal im Gefängnis. Durch Verhandlungsgeschick gelingt es ihnen, es am nächsten Tag verlassen zu können - nicht ganz ohne Freude des Polizisten, der sie vernommen hat. Diese Freude hält aber nicht lange an, denn die Beiden werden nach einem nicht ungefährlichen Geplänkel mit zwei Rockerbräuten in den besten Jahren (Christine Baranski und Jean Smart) wiederum in das selbe Gefängnis eingeliefert. Das kleinere Übel ist erneut, die zwei Streithähne zu entlassen.

Auch die nachste Möglichkeit, ihrem Ziel näher zu kommen, erweist sich als trügerisch. Der nette ältere Herr, der sie in seinem Rolls Royce mitnimmt, segnet während der Fahrt das Zeitliche.

So schaffen es die beiden Rentnerrebellen - wider Willen - dreimal unschuldig in derselben kleinen Wüstenstadt verhaftet zu werden.

Um diesem Chaos endlich ein Ende zu setzen - denn das hält der stärkste Sheriff nicht aus - verhilft die Polizei den Freunden zu ihrem Ziel. Denn die Zeit wurde mittlerweile schon knapp. Als sie in San Malino ankommen, steht die Hochzeitsgesellschaft schon Kopf. Den jungen Bräutigam haben mittlerweile schwerste Bedenken mit Blick auf die Ehekatastrophe seiner Eltern befallen. Doch Oscar gelingt es, die Situation zu retten.

Als Felix darin am Ende mit seinem Koffer in der Hand vor Oscars verschlampter Seniorenwohnung in Florida steht, weil er wieder einmal die Frau fürs Leben gefunden hatte, aber das Glück nur kurze Zeit anhielt, sollte das der Neubeginn einer wunderbaren Männerfreundschaft sein; denn die beiden Kumpels können eigentlich weder mit noch ohne einander auskommen.

 

REGIE:
Howard Deutch
PRODUKTION:
Neil Simon
Robert W. Cort
David Madden
CAST:
Jack Lemmon
Walter Matthau
Christine Baranski
Barnard Hughes
Jonathan Silverman
Jean Smart
Lisa Waltz
DREHBUCH:
Neil Simon
KAMERA:
Jamie Anderson
SCHNITT:
Seth Flaum
MUSIK:
Alan Silvestri
AUSSTATTUNG:
Dan Bishop

       
  The Omen
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juni 2006]
       
 

Sein Tag wird kommen • Viele Menschen glauben, dass die Prophezeiungen aus der Offenbarung Hinweise auf eine schreckliche Zukunft darstellen ... oder dass es sich um historische Fragmente handelt, die in unserer Zeit zum Leben erwacht sind. Die Gläubigen behaupten, dass die Zeichen überall zu sehen sind: Terrorangriffe, Wetterkatastrophen... die Liste lässt sich fortführen. Die Prophezeiung beschäftigt sich hauptsächlich mit der Ankunft des Antichristen, der die mystische Zahl "666" trägt: die Zahl des Tiers. Der Antichrist wird von Satan mit grosser Macht ausgestattet werden, um dessen Königreich auf Erden zu errichten. Dies wird der Beginn der Apokalypse sein.

Robert Thorn weiss nichts von solch dunklen Prophezeiungen. Thorn, ein hochrangiger amerikanischer Diplomat, hat andere Sorgen. Seine Frau Kathryn hat gerade eine schwere Geburt hinter sich gebracht und ahnt noch nicht, dass ihr Kind bei der Geburt gestorben ist. Obwohl der Verlust ihn selbst erschüttert, macht sich Robert Thorn grössere Sorgen um Kathyrn, die diese Nachricht, nach zwei Fehlgeburten, die sie bereits erleiden musste, nur schwer verkraften wird.

Spiletto, der Priester des Krankenhauses, bietet Thorn ein anderes Kind an, das in der gleichen Nacht geboren wurde, dessen Mutter aber bei der Geburt gestorben ist. Er überredet Thorn, den neugeborenen Jungen als sein eigenes Kind anzunehmen. Kathryn soll die Wahrheit niemals erfahren. Sie nennen ihren Sohn Damien und ziehen ihn als ihr eigenes Kind auf. Kathryn, die nichts von dem Tausch ahnt, blüht in ihrer neuen Rolle als Mutter auf. Anscheinend hat Thorn also die richtige Entscheidung gefällt.

 

REGIE:
John Moore
PRODUKTION:
John Moore
Glenn Williamson
CAST:
Liev Schreiber
Julia Stiles
Mia Farrow
David Thewlis
DREHBUCH:
David Seltzer
KAMERA:
Jonathan Sela
SCHNITT:
Dan Zimmerman
TON:
Benjamin Beardwood
Frank Smathers
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Patrick Lumb
KOSTÜME:
George L. Little

       
  The Proposition
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 1998]
       
 

Wen Gott bestrafen will, dem erfüllt er seine Wünsche. • Sie lieben sich, sie haben Erfolg, und sie besitzen alles, was man sich für Geld kaufen kann. Für die Bostoner Gesellschaft des Jahres 1935 sind Eleanor und Arthur Barret (MADELEINE STOWE und WILLIAM HURT) ein modernes Paar. Doch ein Schatten liegt über ihrer Ehe. Die Barrets können keine gemeinsamen Kinder haben. Arthur ist zeugungsunfähig.

Trotzdem besteht für den erfolgreichen Anwalt kein Zweifel. Eleanors Wunsch nach einer Schwangerschaft muss sich erfüllen. So systematisch und umsichtig er in seinem Beruf Probleme löst, so geschickt organisiert Arthur die Liebesnacht seiner Frau. Der Plan ist perfekt, doch Liebe ist in ihm nicht vorgesehen. Als sich Eleanor an den jungen Pfarrer Michael McKinnon (KENNETH BRANAGH) wendet, treibt das Geflecht aus Wunsch und Wirklichkeit seinem tragischen Höhepunkt entgegen...

THE PROPOSITION ist ein opulent ausgestatteter Genrefilm, der mitten in die 30er Jahre führt, in das reiche Bürgertum der Neu-England-Staaten. In Europa breitet sich der Faschismus aus, in Boston lebt man zivilisiert und denkt liberal. Doch das Drehbuch von Rick Ramage kratzt an diesem prächtigen Lack. Die Barrets und Pfarrer McKinnon fühlen sich als Vertreter einer aufgeklärten Elite und werden im Verlauf der Geschichte mit der Begrenzung, wenn nicht gar Fadenscheinigkeit ihrer zur Schau gestellten Fortschrittlichkeit konfrontiert.

Schon bald geht es um grundsätzliche Dinge, um Fragen, die kaum etwas mit Fortschritt oder Rückschritt, sondern mit dem Leben selbst zu tun haben - und da ist THE PROPOSITION von zeitloser Gültigkeit.

 

REGIE:
Lesli Linka Glatter
PRODUKTION:
Ted Field
Diane Nabatoff
Scott Kroopf
CAST:
Kenneth Branagh
Madeleine Stowe
William Hurt
Blythe Danner
Robert Loggia
Neil Patrick Harris
Josef Sommer
DREHBUCH:
Rick Ramage
KAMERA:
Peter Sova
SCHNITT:
Jacqueline Cambas
MUSIK:
Stephen Endelman
AUSSTATTUNG:
David Brisbin

       
  The Ring Thing
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Dezember 2004]
       
 

Shit happens • Eigentlich wollte Fredi für seinen Hochzeitsantrag üben. Statt dessen stürzt er mitsamt Ring aus einer Flugzeugtoilette direkt in die Alpen – und findet sich in einem verrückten Märchenreich. Mittelerde ist... mitten in der Schweiz! Dummerweise wird Fredi hier für den Hobbit Friedo gehalten und von ein paar total schrägen Märchenfiguren in eine wilde Odyssee hereingezogen, um die Welt vor dem fiesen Zauberer Lord Sauraus zu retten. Dabei will er doch nur seinen Ring zurück – und endlich nach Hause! In der Tradition von Scary Movie nimmt THE RING THING die 'Herr der Ringe'-Trilogie aufs Korn und verbindet sie mit den bizarren Eigentümlichkeiten der Schweiz...

Der tollpatschig-verträumte Bankangestellte Fredi ist im siebten Himmel – dank seiner Kollegin Heidi, der er auf einer Dienstreise nach Rom endlich seine Liebe gestehen will. Drei Monatsgehälter hat er in einen einzigartigen Verlobungsring investiert. Doch beim Üben des Heiratsantrags auf der Flugzeugtoilette fällt der Ring ins Klo und bei seinen verzweifelten Bestreben, diesen zurück zu bekommen, bricht Fredi mitsamt Kloschüssel durch den Boden. So rauscht er plötzlich mitten in die Schweizer Berge. Im quietschgrünen Tal der Telehobbies lernt Fredi den gutmütigen Almgandhi, einen alten Zauberer mit permanentem Gedächtnisschwund, kennen und erfährt in einer absurd verworrenen Rückblende die angebliche Geschichte seines Rings, der alle Macht der Erde in sich bannt.

Fredi – den hier alle Friedo nennen – will nur seinen Ring und seine Heidi. Und sieht sich prompt in die Mission verwickelt, die Welt zu retten. Der finstere Zauberriese Lord Sauraus will die Macht des Ringes dazu verwenden, den ganzen Globus mit siedend heissem Schweizer Käsefondue zu überbacken! Gemeinsam mit dem senilen Almgandhi und dem anhänglichen Telehobbie Pupsi begibt sich Fredi auf die abenteuerliche Suche nach dem Ring. Dabei begegnen sie Gefährten wie Hanspeter, dem kapriziösen weissen Zauberpferd. Rackaroll, einem coolen, leider heillos verwahrlosten und drogensüchtigen Prinzen. Grmpfli, der anmutigen Elfenprinzessin, die sich unsterblich in Fredi verliebt. Und schliesslich ist da noch Schleimli, ein extrem hässlicher grüner Gnom in Lederhosen, der sich als einziger im gefährlichen Bergland auskennt, aber insgeheim den Ring als Intimschmuck für sich allein haben will. Zwischen düsteren Knochenkriegern, bekifften Elfenkönigen und geistesgestörten Blumen stösst Fredi auf seine wahre Mission: Endlich ein Held zu werden, endlich zu sich und seiner Liebe zu stehen. Fredi rettet die Welt, gewinnt ein paar echte Freunde, und lernt, dass das Glück nicht immer da liegt, wo man es erwartet...

 

REGIE:
Marc Schippert
PRODUKTION:
Dominik Kaiser
Kristian Widmer
CAST:
Edward Piccin
Gwendolyn Rich
Leo Roos
Sebastian Arenas
Jörg Reichlin
Julia Nakamoura
Armin Arnold
DREHBUCH:
Christoph Silber
KAMERA:
Peter Steuger
SCHNITT:
Daniel Cherbuin
TON:
Christof Grünig
AUSSTATTUNG:
Michael Baumgartner
KOSTÜME:
Rahel Gut
Bruno Gschwind

       
  The Road Home
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Januar 2001]
       
 

Silberner Bär Berlin 2000 • Nach grossartigen Erfolgen in Venedig, Cannes und Berlin hat Zhang Yimou auch mit diesem Film den Silbernen Bären des Berliner Filmfestivals 2000 geholt.

Der Geschäftsmann Luo Yusheng kehrt in sein Heimatdorf in Nordchina zurück, weil sein Vater, der ehemalige Dorfschullehrer, gestorben ist. Seine greise Mutter besteht auf einer traditionellen Bestattungszeremonie. Yusheng erinnert sich an das Schicksal seiner Eltern: Kaum hatten sich die beiden in jungen Jahren kennen und lieben gelernt, wurde sein Vater in die Stadt versetzt. Erst zwei Jahre später konnte er zu seiner Geliebten zurückkehren, und die beiden blieben für immer unzertrennlich. Yusheng will den Wunsch seiner Mutter respektieren und bezahlt für die Träger, die den Sarg des Vaters über die weite Strecke vom Spital zur letzten Ruhestätte bringen sollten. Unnötigerweise, denn plötzlich tauchen mehr als hundert ehemalige Schüler auf, um den Sarg zu tragen. Yusheng erfüllt dafür seines Vaters grössten Wunsch: er unterrichtet einen Tag lang an der Dorfschule.

 

REGIE:
Yimou Zhang
PRODUKTION:
Zhao Yu
CAST:
Zhang Ziyi
Sun Honglei
Zhang Hao

       
  The Science of Sleep
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. September 2006]
       
 

Ein Film von Michel Gondry • Für den schüchternen und gehemmten Stéphane gewinnt das Leben endlich einen Sinn, als er sich von seiner Mutter überreden lässt, nach Frankreich, das Land seiner Kindheit, zurückzukehren, wo angeblich ein ganz toller Job auf ihn wartet. Stéphane ist mit einer regen Fantasie begabt und stets droht seine exaltierte Traumwelt aufs wirkliche Leben überzugreifen. Als der Job seinen Erwartungen in gar keiner Weise entspricht, ist seine Enttäuschung entsprechend gross.

Die Bekanntschaft mit Stéphanie, seiner attraktiven Nachbarin, tröstet ihn allerdings darüber hinweg. Binnen kurzem verliebt er sich in die junge Frau, deren Einbildungskraft der seinen fraglos entspricht. Deshalb öffnet er sich ihr auch rückhaltlos und lässt sie an seinen Plänen, Projekten und Fantasien teilhaben, indem er sie mit seiner vielleicht etwas verrückten, aber überaus farbigen Innenwelt bekannt macht. Was bisher nur in seinen kühnsten Träumen stattfand, scheint Wirklichkeit zu werden: Eine glückliche, zauberhafte Zukunft mit Stéphanie liegt vor ihm.
Doch ausgerechnet als sich nach der Veröffentlichung eines Kalenders mit seinen Zeichnungen auch der berufliche Erfolg einstellt, fühlt er sich von Stéphanie plötzlich zurückgewiesen. Oder täuscht ihn womöglich seine Wahrnehmung? Ist es nur seine Unsicherheit, die sich da meldet? Zwischen der Wirklichkeit und seinen Träumen hin- und hergerissen, muss Stéphane erkennen, dass ihm beide Welten gleichermassen entgleiten…

Nach seinem internationalen Erfolg 'Eternal Sunshine of the Spotless Mind' entwirft Oscarpreisträger Michel Gondry erneut eine surreale Welt, spielt mit unterschiedlichen Bewusstseinsebenen und erzählt dabei eine im wahrsten Sinnes des Wortes schräge Liebesgeschichte.

 

REGIE:
Michel Gondry
PRODUKTION:
Georges Bermann
Frédéric Junqua
CAST:
Gael García Bernal
Charlotte Gainsbourg
Alain Chabat
Miou-Miou
Pierre Vaneck
Emma de Caunes
DREHBUCH:
Michel Gondry
KAMERA:
Jean-Louis Bompoint
SCHNITT:
Juliette Welfling
TON:
Jean Gargonne
MUSIK:
Jean-Michel Bernard
AUSSTATTUNG:
Ann Chakraverty
Pierre Pell
Stéphane Rosenbaum

       
  The Scorpion King
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. April 2002]
       
 

Der Krieger aus 'The Mummy Returns' • Die WWF-Sensation the Rock spielt die Hauptrolle in The Scorpion King, einem Ableger der Kino-Hits Die Mumie und Die Mumie kehrt zurück in welchem die Figur zum erstenmal auftauchte. Ausserdem spielen Michael Clarke Duncan (The Green Mile), Keily Hu und Peter Facinelli in dem spannenden Action-Abenteuer mit, das von Stephen Sommers, Will Osborne und David Hayter nach einer Geschichte von Jonathan Hales und Sommers geschrieben wurde und in dem Chuck Russell (The Mask, Eraser) Regie führt.

The Scorpion King - inspiriert durch einen legendären ägyptischen Krieger - spielt vor 5000 Jahren in der berüchtigten Stadt Gomorrha, wo ein böser Herrscher die Nomadenvölker der Wüste überfällt. Die wenigen überlebenden Stämme müssen sich vereinigen, um nicht unterzugehen. Da sie wissen, dass sich ihr Feind auf die Visionen eines Zauberers verlässt, heuern sie den Killer Mathayus (The Rock) an, um den Seher zu eliminieren. Nachdem er das feindliche Lager infiltriert hat, entdeckt Mathayus, dass der Zauberer in Wirklichkeit eine wunderschöne Frau (Kelly Hu) ist. Anstatt sie zu töten nimmt er sie tief in die Wüste mit, wohl wissend dass die Handlanger des Herrschers nichts davon abhalten wird sie zu retten und zurückzubringen. In dem darauffolgenden Kampf schwer verletzt, muss Mathayus die Stärke finden, seinen zusammengestückelten Haufen Verbündeter für die entscheidende Konfrontation zurück nach Gomorrha zu führen.

 

REGIE:
Chuck Russell
PRODUKTION:
Stephen Sommers
Sean Daniel
James Jacks
Kevin Misher
CAST:
The Rock
Micael Clarke Duncan
Kelly Hu
Steven Brand
Bernard Hill
Grant Heslov
Ralf Moeller
DREHBUCH:
William Osborne
David Hayter
Stephen Sommers
KAMERA:
John R. Leonetti
SCHNITT:
Michael Tronick
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Ed Verreaux

       
  The Shoe
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. März 1999]
       
 

Un certain regard- Official Selection - Cannes 1998 • Die Fakten:

In den späten 50er Jahren, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges waren die weissen Strände Lettlands, Teil der Sowjetischen Grenze, gut bewacht und gut verteidigt. Jede Nacht durchkämmten sowjetische Traktoren Lettlands Küste und hinterliessen feine Linien im Sand. Eindringlinge jeder Art (Spione, Überläufer), die den Strand überquerten, wurden veräterrische Spuren hinterlassen, die dazu führten, dass die sowjetischen Patrouillen zu ermitteln begannen.

Die Geschichte:
Eines Morgens entdecken drei sowjetische Soldaten einen Frauenschuh im Sand und Fussspuren, die zum nahgelegenen Örtchen 'Leipaja' führen. Der Alarm ertönt, Truppen werden angefordert: eine offizielle Untersuchung beginnt. Wem gehört der Schuh? Welche verdächtigen Aktivitäten finden hier statt? Gibt es einen Neuankömmling in der Stadt? Ein Untersuchungsteam aus drei Männern mit ihrem gut trainierten Hund wird beauftragt, die Besitzerin des Schuhs und ihre Motive für den nächtlichen Aufenthalt am verbotenen Strand zu finden.

Aber es läuft nicht gut. Trotz ihrer militärischen Ausbildung können die Soldaten das Geheimnis nicht lüften. Leipaja hat eine verführerische Kraft. Die Einwohner, ihre Gewohnheiten und Bräuche verwirren das Untersuchungsteam. Die Truppen brauchen zu lang, vernachlässigen ihre Pflichten und fangen an, sich zu amüsieren. Aber der Druck von oben wächst. Die Soldaten beginnen den Schuh einer Frau nach der anderen anzuprobieren, aber er passt nie. Zum Schluss, inzwischen ohne Benzin, müssen die Soldaten sich geschlagen geben und kehren zu ihrem Posten zurück.

Spät in der Nacht erfährt der Zuschauer die Lösung des Geheimnisses, welche den Sowjets verborgen geblieben ist: Eine junge Frau läuft über den Sand des verbotenen Streifens am Strand, um in der Ostsee zu baden.

Am Morgen finden die Sowjets ihre Spuren. Der Alarm ertönt, die Suche beginnt von Neuem.

 

REGIE:
Laila Pakalnina
PRODUKTION:
Christoph Meyer-Wiel
CAST:
Igors Buraks
Vadims Grossmans
Jaan Tätte
DREHBUCH:
Laila Pakalnina
KAMERA:
Gints Berzins
AUSSTATTUNG:
Jur9is Pakalnins

       
  The Story of us
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. März 2000]
       
 

Michelle Pfeiffer. Bruce Willis • Gelübde vor dem Traualtar - genau wie die guten Vorsätze in der Silvesternacht sind sie leicht ausgesprochen, aber man kann sie unmöglich einhalten. Statt bei der Hochzeit den Schwur zu fordern: 'Bis dass der Tod uns scheidet', sollte die Trauungzeremonie besser die Frage einschliessen: 'Habt ihr überhaupt eine Ahnung, worauf ihr euch da einlasst?' Und wenn ihr dann wirklich davon überzeugt seid, dann und nur dann solltet ihr nicht etwa 'Ja!' sagen, sondern lieber 'Ich versuch's!'.

In Rob Reiners romantischer Komödie geht es um die Frage: Kann eine Beziehung 15 Ehejahre aushalten? 'An deiner Seite' (The Story of Us) untersucht auf ebenso realistische wie humorvolle Weise die Ehe von Ben (BRUCE WILLIS) und Katie Jordan (MICHELLE PFEIFFER). Nach 15 Jahren kämpfen die beiden mit dem ewigen Paradox: Genau die Qualitäten, um derentwillen sie sich damals ineinander verliebt haben, treiben sie jetzt auseinander. Aber warum? Wieso können diese Eigenheiten, die sie einst so aneinander schätzten, die beiden heute derart in Rage bringen, dass sie das Wesentliche aus den Augen verlieren? Wann ist der Punkt erreicht, an dem man vergisst, dass das Leben ohne den anderen unvollständig ist?

 

REGIE:
Rob Reiner
PRODUKTION:
Rob Reiner
Jessie Nelson
Alan Zweibel
CAST:
Michelle Pfeiffer
Bruce Willis
Rob Reiner
Rita Wilson
Julie Hagerty
Paul Reiser
Tim Matheson
DREHBUCH:
Alan Zweibel & Jessie Nelson
KAMERA:
Michael Chapman
A.S.C.
SCHNITT:
Robert Leighton
Alan Edward Bell
MUSIK:
Eric Clapton
Marc Shaiman
AUSSTATTUNG:
Lilly Kilvert

       
  The Sweetest Thing
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Oktober 2002]
       
 

They're not looking for Mr. Right. They're looking for Mr. Right Now. • Christina Walters (CAMERON DIAZ) fuhrt das perfekte Leben. Tagsüber ist sie erfolgreich in der Werbung tätig, abends zieht sie mit ihren WG-Freundinnen Courtney (CHRISTINA APPLEGATE) und Jane (SELMA BLAIR) durch San Franciscos Nachtleben. Reihenweise bricht der SingleVamp die Männerherzen. Alles super? Nur scheinbar.

Als sie wieder einmal in bewährter Samstagabend-Manier mit den Männern spielt, lernt sie Peter Donahue (THOMAS JANE) kennen - ein ganz und gar nicht williges Opfer. Aber mit seiner speziellen Art trifft er hinter Christinas aalglatter Fassade den Nerv.

Bevor er mit seinem betrunkenen Freundeskreis die Disco verlässt, lädt Peter Christina und Courtney zur Hochzeit seines Bruders Roger (JASON BATEMAN) ein. Und so machen sich die Mädchen ein paar Tage später auf den Weg in das verschlafene Städtchen, wo die Trauung stattfinden soll.

Eine folgenschwere Reise. Denn nicht nur, dass der Trip alles andere als reibungslos verläuft, auch die Hochzeit hält einige unliebsame Überraschungen bereit. Und so dämmert es den beiden Nachtschwärmern allmählich, dass es neben Beruf und Party vielleicht doch noch etwas gibt, für das es sich lohnt, aus den gewohnten Mustern auszubrechen ...

 

REGIE:
Roger Kumble
PRODUKTION:
Cathy Konrad
CAST:
Cameron Diaz
Christina Applegate
Thomas Jane
Selma Blair
Jason Bateman
Parker Posey
DREHBUCH:
Nancy M. Pimental
KAMERA:
Anthony B. Richmond A.S.C.
SCHNITT:
Wendy Green Bricmont A.C.E.
MUSIK:
Edward Shearmur
AUSSTATTUNG:
Jon Gary Steele

       
  The Town
  [demnächst im Kino - Release: 23. September 2010]
       
 

Ein Film von Ben Affleck • In Boston gibt es über 300 Banküberfälle pro Jahr. Und die meisten Bankräuber leben in dem nur einen Quadratkilometer großen Viertel Charlestown.
Einer davon ist Doug MacCray (Ben Affleck), aber er ist aus anderem Holz geschnitzt als die Mehrzahl seiner Kollegen. Im Gegensatz zu ihnen hatte Doug die Chance auf ein normales Leben, die Chance dem kriminellen Umfeld seines Vaters zu entkommen. Stattdessen wurde er der Anführer einer Bande skrupelloser Bankräuber, die sich nehmen, was sie wollen – ohne dabei erwischt zu werden. Dougs einzige Familie sind seine Komplizen. Zu ihnen gehört Jem (Jeremy Renner), der trotz seines gefährlich aufbrausenden Temperaments fast der Bruder geworden ist, den Doug nie hatte.
Doch mit dem letzten Überfall wurde alles anders, als Jem kurzfristig eine Geisel genommen hatte – die Filialleiterin Claire Keesey (Rebecca Hall). Als die Bande herausfindet, dass Claire in Charlestown wohnt, wird Jem nervös und will herausbekommen, wieviel sie mitbekommen hat. Weil Doug weiß, wozu Jem imstande ist, übernimmt er selbst den Fall: Er horcht Claire aus, die keine Ahnung hat, dass ihre Begegnung nicht zufällig und der charmante Fremde einer jener Männer ist, die sie vor ein paar Tagen mit dem Tode bedroht haben.
Als Dougs Beziehung zu Claire sich zu einer leidenschaftlichen Affäre entwickelt, beschließt er, sein bisheriges Leben und die Stadt hinter sich zu lassen. Doch das FBI unter Leitung von Agent Frawley (Jon Hamm) ist der Bande auf die Spur gekommen, und sein Freund Jem beginnt ihm zu misstrauen. Doug realisiert, dass sein Ausstieg nicht mehr so leicht ist, und schlimmer noch, Claire in große Gefahr bringen könnte. Die Situation spitzt sich zu und stellt ihn vor die Wahl: Verrat an seinen Freunden zu begehen, oder die Frau aufzugeben, die er liebt.

 

REGIE:
Ben Affleck
PRODUKTION:
Basil Iwanyk
Graham King
CAST:
Ben Affleck
Blake Lively
Jon Hamm
Jeremy Renner
Pete Postlethwaite
DREHBUCH:
Peter Craig
Ben Affleck
Aaron Stockard
KAMERA:
Robert Elswit
SCHNITT:
Dylan Tichenor
TON:
Curt Schulkey
MUSIK:
David Buckley
Harry Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Sharon Seymour
KOSTÜME:
Susan Matheson

       
  The Visitor
 
       
 

Ein Sommer in New York • Als der ausgebrannte Professor Walter Vale nach langer Abwesenheit in sein Apartment in Manhattan zurückkehrt, findet er dort unerwartet das Pärchen Zainab und Tarek vor. Der Syrier und die Senegalesin sind Opfer eines Immobilienbetrugs geworden und haben daher keine andere Bleibe. Nachdem ihnen Walter gestattet in der Wohnung zu blieben, will sich Tarek erkenntlich zeigen und bringt dem Professor das Spielen auf einer afrikanischen Trommel bei. Durch das Spiel findet Walter wieder neue Lebensfreude und entdeckt seine verloren geglaubte Kreativität neu. Als Tarek jedoch eines Tages wegen illegalen Aufenthalts in den USA festgenommen wird, muss Walter seine Lebensfreude in Taten umsetzen.

 

REGIE:
Thomas McCarthy
PRODUKTION:
Michael London
Mary Jane Skalski
CAST:
Richard Jenkins
Haaz Sleiman
Danai Jekesai Gurira
Hiam Abbass
Marian Seldes
Maggie Moore
Michael Cumpsty
Bill McHenry
Richard Kind
DREHBUCH:
Thomas McCarthy
KAMERA:
Oliver Bokelberg
SCHNITT:
Tom McArdle
TON:
Jamie Baker
Heather Gross
Frank Kern
Cate Montana
Lila Yomtoob
MUSIK:
Jan A.P. Kaczmarek
AUSSTATTUNG:
John Paino
KOSTÜME:
Melissa Toth

       
  The Wayward Cloud
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. März 2006]
       
 

Ein Film von Ming-liang Tsai • In einer Zeit extremen Wassermangels wird in Fernsehsendungen erklärt, wie man Wasser sparen kann. Statt Wasser soll man zum Beispiel den Saft von Wassermelonen trinken. Doch jeder hat seine eigene Methode, wenn es darum geht, Wasser zu finden.

Shiang-Chyi sammelt leere Flaschen auf und füllt sie mit gestohlenem Wasser aus öffentlichen Toiletten. Hsiao-Kang dagegen, jetzt ein Porno-Darsteller, klettert nachts aufs Dach und badet in den Pfützen der fast leeren Wassertanks. Überleben ist schwer, aber noch schlimmer ist die Einsamkeit. Jeder von uns ist wie eine Wolke im stummen Himmel: Man schwebt alleine vor sich hin, ohne je den anderen zu berühren.

Eines Tages findet Shiang-Chyi eine Wassermelone und trifft später Hsiao-Kang im Park. Sie erinnert sich, dass sie eine Uhr bei ihm gekauft hat. Seitdem hat sie ihn nicht wiedergesehen und weiss nicht, was er jetzt in ihrem Haus macht. Sie verlieben sich.

Wenn eine Wolke die andere berührt, was entsteht dann für eine Form?

 

REGIE:
Ming-liang Tsai
PRODUKTION:
Bruno Pésery
CAST:
Kang-sheng Lee
Shiang-chyi Chen
Yi-Ching Lu
Kuei-Mei Yang
DREHBUCH:
Ming-liang Tsai
KAMERA:
Pen-jung Liao
SCHNITT:
Sheng-Chang Chen
TON:
Shiang-Chu Tang
Du-Che Tu
AUSSTATTUNG:
Timmy Yip
KOSTÜME:
Huey Mei Sun

       
  The Wedding Singer
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juli 1998]
       
 

Wochenlang der Box-Office-Hit in den USA • 1985: Föhnfrisuren, Pluderhosen, Glamour und Glitter sind angesagt, Boy George trällert 'Do you really want to hurt me', und eine neue Spezies wird geboren: Die Yuppies. Geld gibt es genügend, Arbeit sowieso. In dieser Dekade des Überfluss und Hedonismus fällt Robbie Hart (Adam Sandler) aus dem Rahmen: Er wohnt im Keller des Hauses seiner Schwester, ist ein leider mehr ver- als anerkannter Musiker, der seine trockenen Brötchen als Sänger und Entertainer auf Hochzeiten verdient. Dass er nicht zu den Erfolgreichsten gehört, damit hat er eigentlich kaum Probleme - bis zu jenem Tag, an dem ihn seine Braut vor dem Altar sitzen lässt:

Sie will mehr als eine Zukunft in Richfield's Kleinstadtmief an der Seite eines 'Wedding Singers' - viel mehr. Robbie Harts Welt bricht zusammen. Er wird zum zynischen, launischen und unberechenbaren Zeremonienmeister, der Brautpaaren fortan statt eines Himmels voller Geigen ein Netz von Lug und Betrug verspricht. Doch glücklicherweise gibt es Julia (Drew Barrymore), die als Serviererin auf Hochzeiten arbeitet und Robbie seit der ersten Begegnung ins Herz geschlossen hat. Um den an gebrochenem Herzen leidenden Robbie abzulenken, spannt sie ihn zu den Vorbereitungen ihrer eigenen Hochzeit mit Glenn (Matthew Glave) ein. Robbie entpuppt sich als charmanter, nützlicher Helfer und als die beiden - aus Jux - den Hochzeitskuss proben, tut sich der Himmel auf. Natürlich ist der Weg zum gemeinsamen Glück noch weit, aber dafür schön.

Frank Coraci inszenierte eine Komödie voller spritzigem Humor, herzergreifenden Szenen und mitreissenden Songs. Als Zuschauer mag man die beiden Hauptdarsteller Adam Sandler und Drew Barrymore auf Anhieb und fiebert mit ihnen mit. 'The Wedding Singer' - wochenlang der Box-Office-Hit in den USA - ist schräg, spritzig und charmant; eine Wohltat für unverbesserliche Romantiker, eine Medizin für heilungsbedürftige Beziehungszyniker.

 

REGIE:
Frank Coraci
PRODUKTION:
Robert Simonds
Jack Giarraputo
CAST:
Adam Sandler
Drew Barrymore
Christine Taylor
Allen Covert
Matthew Glave
Ellen Albertini Dow
Angela Featherstone
Alexis Arquette
DREHBUCH:
Tim Herlihy
KAMERA:
Tim Suhrstedt C.S.A.
SCHNITT:
Tom Lewis
MUSIK:
Lots of 80's music
AUSSTATTUNG:
Perry Andelin Blake

       
  The Yards
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Januar 2001]
       
 

Es gibt nichts gefährlicheres als einen unschuldigen Mann • James Grays Familiendrama und Gesellschaftsthriller THE YARDS - IM HINTERHOF DER MACHT erzählt von dem stillen Knast-Heimkehrer Leo (Mark Wahlberg), der in seine vertraute Heimat Queens zurückzukommen glaubt. Statt dessen findet er sich bald in einem Sumpf der Korruption und des Verrates wieder - und ausgerechnet einige der wichtigsten Menschen in seinem Umfeld tragen die Verantwortung dafür. So leitet Leos respekteinflössender Onkel Frank (James Caan) mit harter Hand eine Firma für Subway-Reparaturen, deren Erfolg nicht unwesentlich von Bestechung und Sabotage abhängt. Diese wird wiederum von Franks rechter Hand Willie (Joaquin Phoenix) ausgeführt - Leos bestem Jugendfreund. Doch als dieser Geschäftskrieg Todesopfer fordert, steht neben der Freundschaft der jungen Männer auch das Wohl von Leos Mutter Val ( Ellen Burstyn) und von Willies Freundin Erica (Charlize Theron) auf dem Spiel. Doch wie soll Leo den Kampf um seine Familie gewinnen, wenn seine Gegner in eben dieser Familie sitzen und ihn als Sündenbock in einem tödlichen Korruptionsskandal lieber tot als lebendig sähen...

Ein hochtouriges Gangsterdrama, angelegt in New Yorks pulsierendem Stadtteil Queens. In den Hauptrollen die Jungschauspieler Mark Wahlberg (THREE KINGS), Joaquin Phoenix (GLADIATOR) und Charlize Theron (GOTTES WERK UND TEUFELS BEITRAG).

 

REGIE:
James Gray
PRODUKTION:
Nicky Wechsler
Paul Webster
Kerry Ornet
CAST:
Mark Wahlberg
Joaquin Phoenix
Charlize Theron
James Caan
Ellen Burstyn
Faye Dunaway
Paul Lazarides
DREHBUCH:
James Gray
Matt Reeves
KAMERA:
Harris Savides
SCHNITT:
Jeffrey Ford
MUSIK:
Edward Shearmur
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson

       
  Three Monkeys
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Mai 2009]
       
 

Üç maymun • Festival de Cannes 2008 - Prix de la mise en scène

Der türkische Politiker Servet schläft nachts auf einer Landstrasse am Steuer seines Autos ein und überfährt einen Menschen. Statt sich zu der Tat zu bekennen, überredet er seinen Chauffeur Eyüp, die Schuld auf sich zu nehmen. Während Eyüp die neunmonatige Haftstrafe für Servet im Gefängnis absitzt, beginnt dieser ein Verhältnis mit Eyüps Frau. Ihr Sohn Ismail (Ahmet Rifat Sungar) entdeckt die Affäre ...

Die Familie muss mit den Geheimnissen fertig werden, die plötzlich zu gewaltigen Lügen anwachsen. Doch zunächst verhält sich jeder wie die sprichwörtlichen drei Affen: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.

 

REGIE:
Nuri Bilge Ceylan
PRODUKTION:
Zeynep Özbatur
CAST:
Yavuz Bingol
Hatice Aslan
Rifat Sungar
Ercan Kesal
Cafer Köse
DREHBUCH:
Ebru Ceylan
Nuri Bilge Ceylan
Ercan Kesal
KAMERA:
Gökhan Tiryaki
SCHNITT:
Nuri Bilge Ceylan
Ayhan Ergürsel
Bora Göksingöl
TON:
Umut Senyol

       
  Titan A.E.
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. August 2000]
       
 

Der Ort: Das Weltall Das Jahr: 15. A.E. • Im Jahr 3028 startet die Flotte der Alienkiller Drej einen Angriff auf die Erde und zerstört den Planeten. Die wenigen Überlebenden der Katastrophe vegetieren fortan heimatlos als Bürger zweiter Klasse im Weltall. Unter ihnen: der mittlerweile zum stattlichen jungen Mann gereifte Cale, Sohn von Offizier Tucker, der an dem streng geheimen Titan-Projekt gearbeitet hatte. Korso, der Kapitän des Raumschiffs Walküre, überzeugt Cale, dass nur er die vom Aussterben bedrohte Menschheit retten kann. Gemeinsam machen sie sich mit der Walküre auf die Suche nach der Titan - ohne zu wissen, dass die Drej ihnen längst auf den Fersen sind.

TITAN A.E. ist ein Meilenstein des Zeichentrickfilms und, des Science-Fiction-Films. Mit Hilfe nahtlos miteinander verknüpfter Computer- und klassischer Folienanimation und sensationellen CGI-Effekten erschufen Don Bluth und Gary Goldman im zweiten Film der Fox Animation Studios Atem beraubende neue Weiten und Kreaturen, um in der Tradition von STAR WARS vom grössten Abenteuer der Menschheit zu erzählen.

Im Mittelpunkt dieses überwältigenden Epos über Heldentum, Hoffnung, Glauben und das Überleben nach dem Ende der Erde steht der Junge Cale, der das Schicksal der Menschheit buchstäblich in der Hand hat, TITAN A.E. - ein Filmerlebnis voller Aktion, Spannung, rasanter Rockmusik und grosser Emotionen!

 

REGIE:
Don Bluth
Gary Goldman
PRODUKTION:
David Kirschner
Gary Goldman
Don Bluth
CAST:
Stimmen von:
Matt Damon
Bill Pullman
John Leguizamo
Nathan Lane
Jeanane Garofalo
Drew Barrymore
DREHBUCH:
Ben Edlund
John August
Joss Whedon
SCHNITT:
Bob Bender
Paul Martin Smith
Fiona Trayler
TON:
Matthew Wood
MUSIK:
Graeme Revell
AUSSTATTUNG:
Philip A. Cruden
KOSTÜME:
Kym Barrett

       
  Together
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juli 2003]
       
 

Vom Regisseur von "Farewell my Concubine" • Tag und Nacht arbeitet der Provinzler Liu Cheng (Liu Peiqi), um seinem talentierten 13jährigen Sohn Xiao Chun (Tang Yun) Violinunterricht bei dem berühmten Professor Yu (Chen Kaige) in Peking zu ermöglichen. Doch anstatt fleissig auf der Geige zu üben, streunt Xia Chun viel lieber durch die Strassen Pekings und entdeckt dabei nicht nur die Faszination der Grossstadt, sondern auch die Reize der Liebe: Die schöne Nachbarin Lili (Chen Hong) hat es ihm angetan. Als der Junge sogar seine Geige versetzt, um für die Angebetete ein Geschenk zu kaufen, wird die Beziehung zwischen Vater und Sohn auf eine harte Probe gestellt....

In einfühlsamen, zart-poetischen Bildern schildert der chinesische Starregisseur Chen Kaige ("Farewell My Concubine") eine zerbrechliche Vater-Sohn-Beziehung sowie die erste Begegnung eines Heranwachsenden mit der Liebe vor dem Hintergrund einer sich im Umbruch befindenden Gesellschaft.

 

REGIE:
Kaige Chen
PRODUKTION:
Kaige Chen
Buting Yang
Xiaoming Yan
CAST:
Yun Tang
Peiqi Liu
Hong Chen
Zhiwen Wang
Kaige Chen
Qing Zhang
Qiang Chen
DREHBUCH:
Kaige Chen
Xiao Lu Xue
KAMERA:
Jiongqiu Jin
Hyung-ku Kim
SCHNITT:
Ying Zhou
TON:
Danrong Wang
MUSIK:
Ling Zhao
AUSSTATTUNG:
Juiping Cao
Luyi Liu
KOSTÜME:
Yeong-su Ha

       
  Town & Country
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juli 2001]
       
 

Liebe, Lust und andere Laster... • Porter Stoddard (WARREN BEATTY) könnte ein perfektes Leben führen. So ist der angesehene Architekt mit der ebenfalls äusserst erfolgreichen Innenarchitektin Enie (Diane Keaton) verheiratet, hat zwei reizende Kinder (TRlClA VESSEY und JOSH HARTNETT), zwei treue Hunde, eine noble Stadtwohnung am Rande des Central Parks von New York sowie ein selbst entworfenes Häuschen auf dem Lande. Grund genug, vollauf zufrieden zu sein, auch wenn in seiner Wohnung die skurrilsten Freunde von Nachwuchs und Hauspersonal ein und aus gehen. Doch anstatt sein (Familien-)Glück zu geniessen, betrügt er Enie immer wieder mit der Cellistin Alex (NASTASSIA KINSKI) .

Doch auch dies scheint in der täglichen Routine seinen geordneten Platz gefunden zu haben, bis eines Tages ein unerwartetes Ereignis das Leben der Stoddards aus den Fugen geraten lässt: Die Ehe ihrer engsten Freunde, Mona (GOLDIE HAWN) und Griffin (GARRY SHANDLING), steht vor dem Aus. Durch einen anonymen Anruf hinter Griffins Affäre gekommen, verlangt Mona die Scheidung. Was sie nicht weiss - Griffins angebliche Geliebte ist ein Mann. Als Mona bei einem Kurztrip in ihre Vergangenheit Trost sucht, landet sie in Porters Bett und das Chaos nimmt seinen Lauf...

 

REGIE:
Peter Chelsom
PRODUKTION:
Andrew Karsh
Simon Fields
Fred Roos
CAST:
Warren Beatty
Diane Keaton
Goldie Hawn
Garry Shandling
Andie McDowell
Nastassja Kinski
Jenna Elfman
DREHBUCH:
Michael Laughlin
KAMERA:
William A. Fraker
SCHNITT:
David Moritz
MUSIK:
Rolfe Kent