SUCHE filmarchiv
     
     
 
exakter begriff
     
  Suchbegriff eingeben (z.B. "cruise cruz")  
     
     
  SUCHRESULTATE:
       
  (T)Raumschiff Surprise - Periode 1
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juli 2004]
       
 

Die neue Komödie von Bully! • Im Jahre 2054 hat die Menschheit den Mars besiedelt. 250 Jahre später kehren die Nachkommen der ersten Siedler zurück. Ihr Ziel ist es, die Erde zu erobern und deren Bewohner zu vernichten. Und tatsächlich scheint die Lage aussichtslos: Die Invasion hat begonnen.

Königin Metapha befiehlt dennoch, „nicht den Sand in den Kopf zu stecken“. Denn es gibt eine letzte Hoffnung: Die Besatzung des „(T)Raumschiff Surprise“ muss auf einer Zeitreise die Besiedlung des Mars rückgängig machen. Die Crew hat allerdings eine sehr viel dringendere Mission: Sie steckt mitten in der Vorbereitung ihrer Tanznummer für die „Miss Waikiki Wahl“. Und nimmt deshalb nur sehr widerwillig ein Taxi zur Erde...

Wie alles begann: Die Mehrheit des Publikums wünschte sich via Internet die chaotische Raumschiff-Crew aus der bullyparade auf die Leinwand! So hat Michael Bully Herbig gemeinsam mit seinen Co-Autoren Alfons Biedermann und Rick Kavanian (wie schon beim „Schuh des Manitu“) ein Drehbuch entwickelt und geschrieben.

Und auch jetzt wird Bully die Komödie produzieren und die Regie übernehmen. Darüber hinaus wird er neben Rick Kavanian und Christian Tramitz in einer Hauptrolle zu sehen sein. Allerdings verzichtet er, anders als beim „Schuh des Manitu“, auf eine Doppelrolle: „Diesmal trete ich etwas kürzer!“ flaxt Bully. Unterstützt wird das sympathische Chaoten-Trio von den Kinostars Anja Kling und Til Schweiger.

 

REGIE:
Michael Herbig
PRODUKTION:
Michael Herbig
CAST:
Michael Herbig
Christian Tramitz
Rick Kavanian
Til Schweiger
Sky Dumont
Anja Kling
DREHBUCH:
Michael Herbig
Alfons Biedermann
Rick Kavanian
KAMERA:
Stephan Schuh
SCHNITT:
Alexander Dittner
TON:
Chris Rebay
MUSIK:
Ralf Wengenmayr
AUSSTATTUNG:
Claus Kottmann
KOSTÜME:
Anke Winckler

       
  10 Canoes
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. März 2007]
       
 

Ein Film von Rolf de HeerPeter Djigirr • Es war einmal vor langer Zeit, da lebte das Volk der Ramingining ungestört vor fremden Eindringlingen im Norden Australiens. Der junge Dayindi (Jamie Gulpilil), der mit seinem Stamm zum ersten Mal auf Enteneierjagd geht, begehrt die jüngste der drei Frauen seines älteren Bruders. Um ihm auf den richtigen Weg zu führen, wird ihm eine Geschichte erzählt, die sich in uralten, mythischen Zeiten zugetragen hat – eine Geschichte über eine fehlgeleitete Liebe, über Kidnapping, Hexerei und Rache.

Der Holländer Rolf de Heer (BAD BOY BUBBY, THE TRACKER) hat 10 CANOES mit Ureinwohnern Australiens in der Region Ramingining im Outback gedreht. Entstanden ist eine poetische Fabel, eine augenzwinkernde Expedition zu den Wurzeln der Menschheit. 10 CANOES ist zudem der erste Spielfilm, der einen Dialekt der Aborigines zur Originalsprache hat.

 

REGIE:
Rolf de Heer
Peter Djigirr
PRODUKTION:
Rolf de Heer
Julie Ryan
CAST:
Crusoe Kurddal
Jamie Gulpilil
Richard Birrinbirrin
Peter Djigirr
Peter Minygululu
DREHBUCH:
Rolf de Heer
KAMERA:
Ian Jones
SCHNITT:
Tania Nehme
TON:
James Currie
AUSSTATTUNG:
Beverly Freeman
KOSTÜME:
Beverly Freeman

       
  10,000 B.C.
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. März 2008]
       
 

Ein Film von Roland Emmerich • Roland Emmerich inszeniert das gewaltige Panorama einer mythischen Urzeit, in der Götter und Geister die Welt beherrschen und mächtige Mammuts die Erde erbeben lassen. Der junge Jäger D’Leh (Steven Strait), Mitglied eines abgeschieden lebenden Bergstamms, verliebt sich unsterblich in die schöne Evolet (Camilla Belle). Als eine Bande geheimnisvoller Krieger sein Dorf überfällt und Evolet entführt, nimmt D’Leh mit einer kleinen Gruppe von Jägern die Verfolgung auf: Er will Evolet um jeden Preis retten – selbst wenn er dafür bis ans Ende der Welt gehen müsste.

Erstmals wagen sich die Gefährten in unbekanntes Gebiet vor – sie entdecken, dass es ausser ihrer eigenen noch ganz andere Kulturen gibt, dass die Welt weit über ihren bisherigen Erfahrungshorizont hinausgeht. Immer wieder stossen sie auf andere Stämme, die ebenfalls von den Sklavenjägern heimgesucht worden sind. Und mit jeder Begegnung wächst D’Lehs kleine Gruppe, bis er ein ganzes Heer um sich geschart hat.

Auf ihrer Odyssee kämpfen die unvorbereiteten Krieger gegen Säbelzahn-Tiger und andere prähistorische Raubtiere, bis sie schliesslich eine unbekannte Zivilisation entdecken. Ihr Schicksal entscheidet sich in einem Reich jenseits aller Vorstellungskraft: Im Schatten monumentaler Pyramiden organisieren sie den Aufstand gegen einen Gott, der seine Macht missbraucht und ein brutales Schreckensregime errichtet hat. Endlich begreift D’Leh, dass er nicht nur Evolet retten muss, sondern das gesamte Volk.

 

REGIE:
Roland Emmerich
PRODUKTION:
Roland Emmerich
Mark Gordon
Michael Wimer
CAST:
Nathanael Baring
Tim Barlow
Camilla Belle
Cliff Curtis
Joel Fry
Mona Hammond
Marco Khan
Reece Ritchie
DREHBUCH:
Roland Emmerich
Harald Kloser
KAMERA:
Ueli Steiger
SCHNITT:
Alexander Berner
TON:
Tony Currie
Dan Johnson
Jeremy Price
MUSIK:
Harald Kloser
AUSSTATTUNG:
Jean-Vincent Puzos
KOSTÜME:
Renée April
Odile Dicks-Mireaux

       
  102 Dalmatiner
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Februar 2001]
       
 

Glenn Close Gerard Depardieu • Nach dem Erfolg von '101 Dalmatians' bringt Gerard Depardieu noch mehr Action in die Fortsetzung.

Die schreckliche Cruella (Glenn Close) kann das Gefängnis wieder verlassen. Sie hat versprochen, ihre absurden Wünsche nach einem Pelzmantel aus Dalmatinerfell für immer zu vergessen. Mit ihrem gerissenen Assistenten kehrt sie nach New York zurück und plant ihr Comeback in der Modeszene. Doch da lernt sie den jungen Fotografen und Teilzeit Hundesitter Kevin kennen. In einer seiner Fotoausstellungen präsentiert er Bilder von Hundebesitzern mit ihren Dalmatinern. Und schon ist es um die guten Vorsätze von Cruella geschehen. Sie verspricht dem jungen Mann Erfolg und Reichtum, wenn er ihr 102 Dalmatinerwelpen beschafft. Aber Kevins Hunde schaffen es, die Hündchen zu befreien und Cruellas teuflischen Plan aufzudecken.

 

REGIE:
Kevin Lima
PRODUKTION:
Edward S. Feldman
CAST:
Glenn Close
Gerard Dépardieu
Ioan Gruffud
ALice Evans
Tim McInnerny
Eric Idle
Ben Crompton
DREHBUCH:
Kristen Buckley
Brian Regan
KAMERA:
Adrian Biddle
Roger Pratt
SCHNITT:
Gregory Perler
TON:
Michael Silvers
MUSIK:
David Newman
AUSSTATTUNG:
Assheton Gorton
KOSTÜME:
Anthony Powell

       
  15 Minutes
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. April 2001]
       
 

Was ist schon das Leben anderer gegen dein 15 Minuten Ruhm? • Eddie Flemming (Robert De Niro), der charismatische Chefermittler der New Yorker Mordkommission, ist bekannt dafür, dass er jeden Fall löst. Das verdankt er nicht zuletzt seinem geschickten Umgang mit den Medien - Flemming ist ein PR-Profi, der seine Popularität gewinnbringend bei seiner Arbeit einsetzt.

Als in einem ausgebrannten Gebäude zwei Leichen gefunden werden, sieht zuerst alles nach einem Unfall aus. Doch der Brandstiftungsexperte Jordy Warsaw (Ed Burns) ist davon überzeugt, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. Er und Flemming bilden ein Team und kommen den Tätern auch schon bald auf die Spur. Es sind Oleg Razgul (Oleg Taktarov) und Emil Slovak (Karel Roden), zwei tschechische Killer, die jedes ihrer Verbrechen mit der Videokamera filmen.

Ihr Ziel: Sie wollen berühmt werden. Dass sich Sensationen gut verkaufen, haben sie oft genug im Fernsehen gesehen. Also beschliessen sie, New Yorks berühmtesten Polizisten, Eddie Flemming, vor laufender Kamera zu töten...

Mit 15 MINUTEN RUHM hat Regisseur John Herzfeld (2 TAGE IN L.A.) einen spektakulären Actionthriller inszeniert, der aus einem ironisierenden Blickwinkel zeigt, zu welch grotesken Ergebnissen die menschliche Sensationslust in der heutigen Mediengesellschaft führen kann. In den Hauptrollen glänzen Robert De Niro und Edward Burns, TV-Star Kelsey Grammer brilliert in einem seiner seltenen Leinwandauftritte als zwielichtiger Fernsehreporter.

 

REGIE:
John Herzfeld
PRODUKTION:
John Herzfeld
Keith Addis
David Blocker
Nick Wechsler
CAST:
RObert De Niro
Edward Burns
Vera Farmiga
Kelsey Grammer
Melina Kanakaredes
Tygh Runyan
Janean Christine Mariani
DREHBUCH:
John Herzfeld
KAMERA:
Jean-Yves Escoffier
SCHNITT:
Steven Cohen
MUSIK:
Anthony Marinelli
AUSSTATTUNG:
Mayne Berke

       
  180º
  [demnächst im Kino - Release: 30. September 2010]
       
 

Wenn Deine Welt plötzlich Kopf steht • Eine Grossstadt in Abenddämmerung. Zwei Teenager machen erste schüchterne Flirtversuche, eine Hausfrau freut sich auf ihre Daily Soap, zwei Spitalschwestern tratschen vor ihrer Nachtschicht, ein glamouröses Liebespärchen im Abendverkehr, das vor Erregung kaum erwarten kann nach Hause zu kommen…….. Ein Mann, auf der Suche nach Rache, betritt ein Gebäude mit einem Gewehr bewaffnet. Von einer Sekunde auf die andere stehen bis anhin glückliche, normale Welten Kopf und nur noch der Glaube an Liebe und Hoffnung kann Rettung bringen

 

REGIE:
Cihan Inan
PRODUKTION:
Anne Walser
CAST:
Christopher Buchholz
Sophie Rois
Michael Neuenschwander
Benjamin Grüter
Carla Juri
Güven Kiraç
DREHBUCH:
Cihan Inan
KAMERA:
René Richter
SCHNITT:
Kaya Inan
MUSIK:
Diego Baldenweg
AUSSTATTUNG:
Andi Schrämli
Marion Schramm
KOSTÜME:
Julia Ensner

       
  19
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. September 2005]
       
 

Ein Film von Kazushi Watanabe • Auf dem Heimweg von der Universität wird der Student Usami ohne ersichtlichen Grund von drei jungen Männern gestoppt und in ihr Auto gezerrt. Sie zwingen ihn auf eine Reise, die verblüffende Ähnlichkeit mit einem Familienausflug hat: ein Einkaufsbummel im Supermarkt, ein Zoobesuch, Erinnerungsfotos. Die anfänglichen Versuche Usamis, seinen Entführern zu entkommen, schlagen fehl. Nach und nach entwickeln sich zwischen Usami und den einzelnen Mitgliedern der seltsamen Reisegruppe eigene, intensive Beziehungen, bis sich die Rollen zu verschieben scheinen.

Das Spielfilmdebüt von Kazushi Watanabe erzählt mit lakonischem Humor und in fast beiläufiger Radikalität von einer ebenso surrealen wie wirklichen Reise – ein Roadmovie irgendwo zwischen Jim Jarmusch und Takeshi Kitano, das mit einer ganz eigenen Ästhetik fasziniert. Basierend auf einer authentischen Begebenheit, berichtet ‚19’ von einer Jugend, deren Rebellion sich in scheinbar sinnloser Form äußert – die die Regeln bricht und sie gleichzeitig widerspiegelt. Kazushi Watanabe hat für diese Erzählung eine filmische Form gefunden, die ebenso stringent wie unbekümmert ist; ein überraschendes Abenteuer, klug und unterhaltsam, spannend, berührend und subversiv.

 

REGIE:
Kazushi Watanabe
PRODUKTION:
Tsutomu Kuno
Katsuaki Takemoto
CAST:
Daijiro Kawaoka
Kazushi Watanabe
Takeo Noro
Ryo Shinmyo
DREHBUCH:
Kazushi Watanabe
KAMERA:
Masakazu Oka
SCHNITT:
Yoshio Sugano
Kazushi Watanabe
TON:
Yukiya Sato
AUSSTATTUNG:
Masahide Kuwabara

       
  2 Fast 2 Furious
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juni 2003]
       
 

Anschnallen... • Paul Walker kehrt zurück, als ehemaliger Cop Brian O'Conner, der zusammen mit Roman Pearce (Tyrese), seinem früheren Zellengenossen aus dem Staatsgefängnis, eine Ladung "schmutziges" Geld für den zwielichtigen Import-/Export-Händler Carter Verone (Cole Hauser) aus Miami transportieren soll.

Tatsächlich jedoch arbeitet er mit Undercover-Agentin Monica Fuentes (Eva Mendes) zusammen, um Verone zur Strecke zu bringen.

Ludacris, James Remar und Devon Aoki gehören ebenfalls zu den Darstellern dieses neuen Adrenalin-geladenen Abenteuers unter der Regie von John Singleton (Boyz N the Hood, Baby Boy) und produziert von Neal Moritz (The Fast and the Furious, Sweet Home Alabama), mit einer ganzen Reihe von neuen, schillernden High-Performance-Fahrzeugen - um die Leinwand in Flammen zu setzen.

 

REGIE:
John Singleton
PRODUKTION:
Neal H. Moritz
CAST:
Paul Walker
Tyrese
Cole Hauser
Eva Mendes
Ludacris
Fabolous
Jin
DREHBUCH:
Michael Brandt
Derek Haas
KAMERA:
Matthew F. Leonetti
SCHNITT:
Bruce Cannon
TON:
Walter Anderson
MUSIK:
David Arnold
AUSSTATTUNG:
Keith Brian Burns
KOSTÜME:
Sanja Milkovic Hays

       
  2012
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. November 2009]
       
 

Ein Film von Roland Emmerich • Im Jahre 2009 erhält die Regierung einen vertraulichen Report, der bestätigt, dass die Erde schon in wenigen Jahren dem Untergang geweiht ist. Ein geheimer Katastrophenplan wird entwickelt, der jedoch nicht die Rettung aller Menschen vorsieht. Als Jackson Curtis (JOHN CUSACK) und seine zwei Kinder eines Tages einen Familienausflug in den Yellowstone Nationalpark unternehmen, stoßen sie durch Zufall auf eine ehemalige Forschungseinrichtung, die ein Geheimnis birgt und den Plan der Regierung als fehlerhaft ausweist. Jackson nimmt die Sache selbst in die Hand, um einen fast hoffnungslosen Kampf gegen die Zeit und die bevorstehende Naturkatastrophe zu gewinnen.

2012 - Das Ende der Zeitrechnung im Maya-Kalender. Die Tibeter, die alten Ägypter, die Cherokee- und Hopi-Indianer, sie alle beziehen sich in ihren mystischen Glaubenssystemen und Zeitrechnungen, genau wie die Maya, auf einen 26.000 Jahre alten Zyklus. Dieser Zyklus endet am 22. Dezember 2012. Zu diesem Zeitpunkt ergibt sich eine äußerst seltene astronomische Konstellation, die sich bereits seit Jahrtausenden von Jahren abzeichnet. Auf dieser Prophezeiung basiert Roland Emmerichs 2012. In den Hauptrollen dieses spektakulären Action- Blockbusters apokalyptischer Ausmaße spielen John Cusack, Amanda Peet, Oliver Platt, Thandie Newton, Danny Glover und Woody Harrelson.

 

REGIE:
Roland Emmerich
PRODUKTION:
Roland Emmerich
Harald Kloser
CAST:
John Cusack
Thandie Newton
Amanda Peet
Woody Harrelson
Danny Glover
Chiwetel Ejiofor
Oliver Platt
DREHBUCH:
Roland Emmerich
Harald Kloser
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
David Brenner
Peter S. Elliot
TON:
Paul N.J. Ottosson
MUSIK:
Harald Kloser
AUSSTATTUNG:
Barry Chusid
KOSTÜME:
Shay Cunliffe

       
  21 Grams
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Januar 2004]
       
 

Vom Regisseur von "Amores Perrros" • Der für seinen weltweiten Kinoerfolg "AMORES PERROS" Oscar-nominierte Regisseur Alejandro González Iñárritu zeigt mit 21 GRAMM ein wildes und mitreissendes, raffiniert verwobenes und innovativ erzähltes Drama um Liebe, Betrug, Tod, Schuld und Vergeltung. 21 GRAMM beschäftigt sich mit dem Leben dreier Personen, deren Schicksale sich durch einen dramatischen Unfall unwiderruflich verbinden. Der todkranke Paul (SEAN PENN) hofft, dass ein Spenderherz sein Leben retten wird; die Ehefrau und Mutter Christina (NAOMI WATTS) muss einen grossen Verlust verkraften; und dem Ex-Strafgefangenen (BENICIO DEL TORO) wird erneut der Boden unter seinen Füßen weggerissen. 21 Gramm ist das Gewicht - so heisst es, - das der Körper in dem Moment verliert, in dem er stirbt. Das Gewicht der Seele.

Alejandro González Iñárritu zählt zu den interessantesten Filmemachern der jüngeren Generation. Für 21 GRAMM, seinen ersten englischsprachigen Film, konnte er hochkarätige internationale Darsteller gewinnen: Neben dem 3-fach Oscar-nominierten Sean Penn ("Ich bin Sam", "Sweet and Lowdown"), der bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig mit dem „COPPA VOLPI“ als Bester Schauspieler ausgezeichnet wurde, spielen Oscar®-Preisträger Benicio Del Toro ("Traffic") sowie Naomi Watts, Shooting Star aus "Mulholland Drive" und "The Ring", die Hauptrollen.

 

REGIE:
Alejandro González Iñárritu
PRODUKTION:
Alejandro González Iñárritu
Ted Hope
Robert Salerno
CAST:
Sean Penn
Naomi Watts
Benicio Del Toro
Charlotte Gainsbourg
Melissa Leo
Clea DuVall
Danny Huston
DREHBUCH:
Guillermo Arriaga
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
Stephen Mirrione
TON:
Martín Hernández
MUSIK:
Gustavo Santaolalla
AUSSTATTUNG:
Brigitte Broch
KOSTÜME:
Marlene Stewart

       
  25 degrés en hiver
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Dezember 2004]
       
 

Ein Film von Stéphane Vuillet • Den 12. Januar schreibt man, doch in Brüssel klettert an diesem speziellen Wintertag, an dem Stéphane Vuillets 25 DEGRES EN HIVER spielt, das Thermometer auf sommerliche 25°C. Frühmorgen ist es, als ein Transporter losfährt, um eine Gruppe illegaler Einwanderer über die Grenze zu bringen. Als Abschiebungsgegner den Transport aufhalten, gelingt der ukrainischen Mathematiklehrerin Sonia, die in Brüssel ihren seit Jahren verschwundenen Mann sucht, die Flucht. Sie landet im Auto des Spaniers Miguel. Das ist der dynamische Auftakt zu einer turbulenten Komödie, in der ein siebenjähriges Mädchen sich nach seiner in New York verschwundenen Mutter sehnt, es Miguels redseliger Mama die Sprache verschlägt, eine schläfrige belgische Kuhherde in einem Werbe-Shooting für spanische Stierkämpfe mitspielt und Miguel, obwohl er in seinem bunten Lieferwagen nonstop auf Achse ist, es beinahe verpasst, seinen Auftrag auszuführen. Mit viel Sinn für Humor und wachem Blick für die kleinen Absurditäten des Alltags hat Stéphane Vuillet 25 DEGRES EN HIVER gedreht. Er hat Darsteller aus Spanien (Carmen Maura), Belgien (Jacques Gamblin) und der Ukraine (Ingeborga Dapkunaite) engagiert und lässt sie in vier Sprachen munter durcheinander sprechen. Er stellt mit seinem Regiedebut eine heitere Komödie vor, die so wirbelig-multikulti ist, wie Cédric Klapischs «L’auberge espagnole» und fast schon so einfühlsam-schräg wie ein Film von Pedro Almodóvar.

 

REGIE:
Stéphane Vuillet
PRODUKTION:
Marion Hänsel
Sergei Selyanov
CAST:
Carmen Maura
Jacques Gamblin
Ingeborga Dapkunaite
Raphaëlle Molinier
Pedro Romero
Lubna Azabal
Valérie Lemaître
DREHBUCH:
Stéphane Malandrin
Pedro Romero
Stéphane Vuillet
KAMERA:
Walther van den Ende
SCHNITT:
Anne-Laure Guégan
TON:
Olivier Hespel
MUSIK:
Tristan Vuillet
AUSSTATTUNG:
Manu de Meulemeester
KOSTÜME:
Bernadette Corstens

       
  27 Missing Kisses
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juni 2001]
       
 

Eine tragikomische Liebesgeschichte • Sybilla ist anders als die meisten Mädchen in ihrem Alter. Sie ist wilder, ungezähmter — und hat trotz ihrer vierzehn Jahre schon eine enorme Wirkung auf Männer. An einem Sommermorgen steigt sie in einem kleinen Städtchen in den Bergen aus dem Bus, um die Ferien bei ihrer Tante Martha zu verbringen.

Sybilla kommt in eine neue Welt: diese Kleinstadt, so scheint es, hat auf seltsame Weise der Trostlosigkeit der Sowjetunion standgehalten und sich eine liebenswerte, bunte Schönheit bewahrt. Dieses kleine Paradies bringt Sybilla mit ihrer ungestümen Art binnen kürzester Zeit aus seinem gewohnten Rhythmus.

Mickey, ein Junge, der mit seinem Vater alleine lebt, verliebt sich auf der Stelle in das neuangekommene unbekannte Mädchen. Doch Sybilla hat nur Augen für dessen Vater. Ist der 41-jährige Alexander für Sybilla wirklich unerreichbar? Sie will es nicht glauben.

Allerdings scheint sich in diesem Sommer die ganze Stadt neu zu verlieben. Es passieren seltsame Dinge. Im Kasino der örtlichen Rüstungsfabrik läuft der alte Erotikfilm Emmanuelle, der Fabrikwächter Pjotr sucht unter Zimmerpalmen nach exotischer Liebe und endet, um seine Männlichkeit fürchtend, mit nacktem Hintern unter einer tonnenschweren Stahlpresse. Ein Leutnant der Armee leidet an der Untreue seiner Frau und rächt sich, indem er die Stadt unter Dauerbeschuss nimmt. Aber keiner beachtet ihn, ebenso wenig wie den alten Kapitän, der mit seinem Schiff auf der Suche nach dem Meer ist.

 

REGIE:
Nana Djordjadze
PRODUKTION:
Jens Meurer
Oliver Damian
CAST:
Nuza Kichianidze
Evgeni Sidichin
Shaco Iashvili
Pierre Richard
Amalia Mordvinova
Levani
Defi Gogibedashvil
DREHBUCH:
Irakli Kvirikadze
KAMERA:
Phedon Papamichael A.S.C.
SCHNITT:
Vesseela Martschewski
MUSIK:
Goran Bregovic
AUSSTATTUNG:
Vasha Djalagania
Phedon Papamichael sen.
Temur Chmaladze

       
  3 Sterne
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2002]
       
 

Ein Film von Sandra Nettelback • Eher eintönig verläuft der Alltag der auf Ihre eigene, besessene Art charmanten Chefköchin Martha, die für ein französisches Edelrestaurant in Hamburg wahre Meisterwerke am Herd zaubert. Die introvertierte Frau besitzt so gut wie kein Privatleben und lebt nur für die Arbeit. Alles ändert sich, als Martha den Unfalltod ihrer alleinerziehenden Schwester hinnehmen muss und ihre achtjährige Nichte Lina bei sich aufnimmt. Die Kleine leidet schwer unter dem Verlust der Mutter. Erst die Gegenwart von Marthas neuem italienischen Beikoch Mario, der sich vom Rivalen zum liebevollen Freund entwickelt, bringt Licht und Pasta in das Leben der beiden Aussenseiterinnen. Gerade als sich eine zarte Romanze zwischen Martha und Mario entwickelt, taucht Linas verschwunden geglaubter Vater auf. Er will seine Tochter mit sich in seine Heimat Italien nehmen. Martha muss sich entscheiden ...

Sandra Nettelbeck ist mit '3 Sterne' das seltene Kunststück gelungen, Melancholie mit Lebensfreude zu vereinen. Mit Martina Gedeck und der kleinen Maxime Foerste in den Hauptrollen sowie mit dem unnachahmlichen Sergio Castellitto als Mario sind hervorragende Akteure platziert, deren mitunter stille Präsenz auch nach dem Filmende anhält.

 

REGIE:
Sandra Nettelback
PRODUKTION:
Karl Baumgartner
Christoph Friedel
Marcel Hoehen
CAST:
Martina Gedeck
Sergio Castellitto
maxime Foerste
Sibylle Canonica
Idil Üner
Antonio Wannek
Oliver Broumis
DREHBUCH:
Sandra Nettelback
KAMERA:
Michael Bertl
SCHNITT:
Mona Bräuer
MUSIK:
Keith Jarrett
Arvo Pärt
David Darling
AUSSTATTUNG:
Thomas Freudenthal

       
  3:10 to Yuma
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Januar 2008]
       
 

Ein Film von James Mangold • Dan Evans (CHRISTIAN BALE) ist ein rechtschaffener Ranger, der sein ganzes Leben streng nach dem Gesetz gelebt hat. Mit seiner Frau Alice (GRETCHEN MOL) und seinen zwei Söhnen wohnt er abgeschieden auf einer Farm in Arizona; der ehemalige Scharfschütze wurde nach einem tragischen Unfall aus der Armee entlassen. Der Familie fehlt es am Nötigsten und die Widrigkeiten des trockenen Klimas sowie Ärger mit dem Besitzer seiner Ranch, der die Familie unbedingt loswerden möchte, zur Not auch mit Gewalt, machen Dan das Leben zusätzlich schwer.

Eines Tages wird er mit seinen Söhnen Zeuge eines Raubüberfalls auf eine Postkutsche. Der berüchtigte Bandit und Outlaw Ben Wade (RUSSELL CROWE) und seine Gang töten alle Mitreisenden. Nur einer überlebt: Kopfgeldjäger Byron McElroy (PETER FONDA), den Wade mit einem Bauchschuss zu Fall gebracht hat. Dan bringt McElroy in das Städtchen Bisbee zu einem Arzt. Doch auch Wade’s Bande ist bereits hier. Durch einen Zufall kann Dan dem Sheriff helfen, Wade gefangenzunehmen und lässt sich daraufhin auf einen gefährlichen Deal ein: Für 200 Dollar soll Dan gemeinsam mit einer Handvoll Männer den Gangster zu einer Bahnstation im Ort Contention bringen, der drei Tagesritte entfernt liegt. Der Zug zum Staatsgefängnis nach Yuma fährt um Punkt 3 Uhr 10 dort ab. Dan, der das Geld verzweifelt braucht, um sich und seine Familie über Wasser zu halten, stimmt zu.

 

REGIE:
James Mangold
PRODUKTION:
Cathy Konrad
CAST:
Russell Crowe
Christian Bale
Logan Lerman
Dallas Roberts
Ben Foster
Peter Fonda
Vinessa Shaw
DREHBUCH:
Derek Haas
KAMERA:
Phedon Papamichael
SCHNITT:
Michael McCusker
TON:
Donald Sylvester
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Andrew Menzies
KOSTÜME:
Arianne Phillips

       
  40 Days and 40 Nights
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Juni 2002]
       
 

the longer it goes the harder it gets • Die letzte Beziehung von Matt Sullivan (Josh Hartnett) endete in einem Desaster. Seit diesem Tag schmerzt ihn das Herz so sehr, dass er sich auf keinerlei Beziehung mehr einlassen kann.

Dabei ist Matt ein ziemlich gut aussehender Kerl im besten Alter. Seine Brötchen verdient sich der Mittzwanziger als Webdesigner. Doch was hilft gutes Aussehen und ein toller Beruf, wenn man das Gefühl hat, nie wieder lieben zu können?

Heilung findet Matt vielleicht in der unwahrscheinlichsten aller Lösungen: Er muss ein Opfer des Verzichts bringen. Gerade ein Typ wie er, der in seinem Leben eigentlich so gut wie nichts gebacken bekommen hat, entschliesst sich etwas zu tun, was vor ihm noch kein Mann gewagt hat. Matt leistet einen ungeheuren Schwur: No Sex!

Was auch passiert, er will 40 Tage wie ein Abstinenzler leben. Er hofft, nur so die wahren Werte einer Beziehung wiederfinden zu können. 40 Tage und 40 Nächte ist alles verboten, was ihn erregen könnte: Kein Schmusen, kein Küssen, kein Vorspiel, keine schnellen Geschichten, und keine Selbstbefriedigung.

Zuerst klappt alles ganz wunderbar. Matt ist sich sicher, alles genau unter Kontrolle zu haben. Aber was passiert, wenn er ausgerechnet in dieser Zeit die Frau seiner Träume trifft? Ausgerechnet in einem Waschsalon macht er die Bekanntschaft mit Erica (Shannyn Sossamon). Sie ist sexy, sie ist intelligent, sie treibt Matt schlichtweg in den Wahnsinn. Nichts ist mehr wie es war.

Um dem ganzen Dilemma noch eins drauf zu setzen, hat Matt auch noch seine Freunde und Kollegen gegen sich. Sie alle sind überzeugt, dass er die 40 Tage ohne Sex nicht überstehen wird. Übers Internet laufen Wetten mit hohen Einsätzen, und das einzige, was Matt tun kann, ist durchzuhalten. Doch wie steht Erica dazu? Ist sie bereit, auf Matt zu warten?

 

REGIE:
Michael Lehmann
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Michael London
CAST:
Josh Hartnett
Shannyn Sossamon
Vinessa Shaw
Paulo Costanzo
Griffin Dunne
Maggie Gyllenhaal
adam Trese u.a.
DREHBUCH:
Robert Perez
KAMERA:
Elliott Davis
SCHNITT:
Nicholas C. Smith A.C.E.
MUSIK:
Rolfe Kent
AUSSTATTUNG:
Sharon Seymour

       
  50 First Dates
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. April 2004]
       
 

Mit Adam Sandler und Drew Barrymore • Tierarzt Henry Roth (ADAM SANDLER) lebt auf Hawaii und ist ein Playboy aus Passion. Unverbindliche Flirts mit attraktiven Touristinnen gehören für den bindungsscheuen Frauenhelden zum Alltag – bis er eines Tages Lucy (DREW BARRYMORE) begegnet. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Dumm nur, dass Lucy seit einem Autounfall vor einem Jahr an einer Störung des Kurzzeitgedächtnisses leidet und sich daher nie daran erinnern kann, Henry schon einmal getroffen zu haben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als Lucy jeden verrückten Tag erneut den Hof zu machen und darauf zu hoffen, dass sie seine Gefühle immer wieder aufs Neue erwidert...

Nach ihrem Blockbuster-Erfolg The Wedding Singer (Eine Hochzeit zum Verlieben, 1998) sind die Superstars Adam Sandler („Die Wutprobe“, „Big Daddy“) und Drew Barrymore („Drei Engel für Charlie“) erneut ein Traumpaar in einer romantischen Komödie, die es in sich hat und von Komödienspezialist Peter Segal („Die Wutprobe“, „Familie Klumps und der verrückte Professor“) mit extra viel Schwung und verrückten Einfällen inszeniert wurde. In dem hinreißenden Spaß, der im sonnendurchfluteten Hawaii gedreht wurde, sind außerdem Comedy-Ass Rob Schneider („Mr. Deeds“), Dan Aykroyd („Ghostbusters“) und Sean Astin („Der Herr der Ringe“-Trilogie) mit von der Partie und sorgen für Super-Stimmung.

 

REGIE:
Peter Segal
PRODUKTION:
Jack Giarraputo
Steve Golin
Nancy Juvonen
CAST:
Adam Sandler
Drew Barrymore
Rob Schneider
Sean Astin
Lusia Strus
Dan Aykroyd
Amy Hill
DREHBUCH:
George Wing
KAMERA:
Jack N. Green
SCHNITT:
Jeff Gourson
TON:
David Bach
MUSIK:
Teddy Castellucci
AUSSTATTUNG:
Alan Au
KOSTÜME:
Ellen Lutter

       
  54
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Dezember 1998]
       
 

The Legend • In the late seventies, on 54th Street in midtown Manhattan, an abandoned television studio burned its way into New York nightlife with a fervor that earned it an international reputation as the greatest nightclub of all time. Studio 54, the brainchild of Brooklyn-born entrepreneur Steve Rubell (MIKE MYERS), embodied the heart and soul of the era. Disco ruled the airwaves, Farrah Fawcett had the hair, Brooke Shields had the jeans and Vidal Sassoon stood by making everyone 'looking good.'

Within the walls of Studio 54, all the decadence and excess of the time - drugs, music, fashion, pre-AIDS abandon and celebrity - were on display in dazzling, dizzying abundance. It became a place free of labels, where blue-collar brawn rubbed elbows with Park Avenue charm, and where everyone fell into a hedonistic trance - dancing and making love under the only disco ball in town.

Just across the bridge, but a world away in Jersey City, 1 9-year-old Shane O'Shea (RYAN PHILLIPPE) managed to pass beyond the velvet ropes into the glamour and excitement of Studio 54. Shane finds employment and a close-knit new family in his married co-workers Greg (BRECKIN MEYER), a busboy who dreams of making the money as a Studio 54 bartender, and Anita (SALMA HAYEK), a coatcheck girl who aspired to be a disco recording artist. And when he finally comes face-to-face with his dream girl, soap star Julie Black (NEVE CAMPBELL), romantic sparks fly. Together, this group of young dreamers - a bartender, a busboy, a coatcheck girl and a rising actress - will come of age amidst the bright lights, flashing cameras and nonstop action of the greatest party of all time - Studio 54.

 

REGIE:
Mark Christopher
PRODUKTION:
Richard N. Gladstein
Dolly Hall
Ira Detchman
CAST:
Ryan Phillippe
Salma Hayek
Sela Ward
Breckin Meyer
Sherry Stringfield
Neve Campbell
Mike Myers
DREHBUCH:
Mark Christopher
KAMERA:
Alexander Gruszynski
SCHNITT:
Lee Percy
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson

       
  7 ans
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. August 2007]
       
 

Ein Film von Jean-Pascal Hattu • Maïté ist mit Vincent verheiratet, der zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt ist. Ihr einziger Ort der Vertraulichkeit ist ein schmuckloses Besuchszimmer in Vincents Trakt. Zweimal pro Woche besucht Maïté ihren Mann, holt seine Wäsche, wäscht und bügelt sie und bringt sie ihm zurück. Ein Ritual, das sie mit Präzision verfolgt. Eines Tages spricht ein Unbekannter sie vor dem Gefängnis an...

 

REGIE:
Jean-Pascal Hattu
PRODUKTION:
Justin Taurand
CAST:
Valérie Donzelli
Cyril Troley
Bruno Todeschini
Pablo de la Torre
Nadia Kaci
Fabrice Mansouri
DREHBUCH:
Jean-Pascal Hattu
Gilles Taurand
Guillaume Daporta
KAMERA:
Pascal Poucet
SCHNITT:
Anne Klotz
TON:
Sébastien Savine
MUSIK:
Franck Delabre
KOSTÜME:
Anne Lavedan

       
  7 Zwerge - Männer allein im Wald
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Oktober 2004]
       
 

Sie sind die berühmteste Männerwohngemeinschaft der Welt • Brummboss - der väterliche Chef (Heinz Hoenig), Cooky - der mütterliche Kochzwerg (Markus Majowski), Tschakko - der praktische Kampfzwerg (Mirko Nontschew), der Gute-Laune- Zwerg Sunny (Ralf Schmitz) und dessen Bruder Cloudy - der Schlechte-Laune-Zwerg (Boris Aljinovic), Speedy - der Zwerg mit der längsten Leitung (Martin Schneider) und Bubi - der Zwerg, der im Wald aufwuchs und von der Welt nicht die geringste Ahnung hat (Otto Waalkes). Und wie könnte es anders sein: In direkter Nachbarschaft regiert eine böse Königin (Nina Hagen), die eine Tochter mit Namen Schneewittchen (Cosma Shiva Hagen) hat. Dass das Mädchen zu einer wahren Schönheit erblüht, kann auch das berühmte Spieglein an der Wand (Rüdiger Hoffmann) nicht übersehen. So kommt, was im Märchen kommen muss: Die Mutter-Tochter-Spannungen ändern nicht nur Schneewittchens Leben ganz entscheidend...

Die ultimative Märchen-Comedy mit Starbesetzung

 

REGIE:
Sven Unterwaldt Jr.
PRODUKTION:
Bernd Eilert
Otto Waalkes
Douglas Welbat
CAST:
Cosma Shiva Hagen
Nina Hagen
Heinz Hoenig
Otto Waalkes
Atze Schröder
Mirco Nontschew
Helge Schneider
DREHBUCH:
Bernd Eilert
Sven Unterwaldt Jr.
Otto Waalkes
KAMERA:
Jo Heim
SCHNITT:
Julia von Frihling
MUSIK:
Joja Wendt

       
  8 1/2 Women
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Oktober 1999]
       
 

Von Peter Greenaway • Philip Emmenthal, ein wohlhabender, unauffälliger Geschäftsmann, besitzt acht einhalb Pachinko-Spielsalons in Kyoto. Während er ein ruhiges Leben am Genfer See führt, kümmert sich sein Sohn Storey um die Geschäfte in Japan und gibt sich seiner Faszination für Erdbeben hin. Als plötzlich Philips geliebte Frau stirbt, kommt Storey zurück und versucht, den Vater von seiner Trauer abzulenken. Er führt ihn in die vielfältige, aufregende Pracht von Fellinis Filmen und ihrer Frauengestalten ein, um sein männliches Begehren wiederzuerwecken. Stück für Stück übernimmt der Sohn die sexuelle Erziehung seines Vaters und bringt ihn so weit, eine Art privates Luxusbordell zu eröffnen, in dem die Archetypen männlicher sexueller Phantasie versammelt sind. Wie die Frauen indessen ihre eigenen Interessen verfolgen, wie die Beziehung zwischen Vater und Sohn sich entwickelt und das Unternehmen sich schliesslich auflöst, ist eine ironische Annäherung an das uralte Phänomen der sexuellen Phantasien von Männern und eine opulente schwarze Komödie à la Greenaway.

 

REGIE:
Peter Greenaway
PRODUKTION:
Kees Kasander
CAST:
John Standing
Matthew Delamere
Vivian Wu
Kirina Mano
Toni Collete
Amanda Plumer
Natacha Amal
Polly Walker
Manna Fujiwara
DREHBUCH:
Cecile Levy
KAMERA:
Sacha Vierny
AUSSTATTUNG:
JWilbert van Dorp

       
  8mm
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. April 1999]
       
 

Nicolas Cage Joaquin Phoenix Joel Schumacher • Es scheint nur ein Routinefall zu sein, der den ehrgeizigen Privatdetektiv Tom Welles (NICOLAS CAGE) auf seiner Karriereleiter weiter nach oben bringen wird - doch dann stösst eine kleine Rolle Acht-Millimeter-Film für ihn das Tor zu einer verborgenen Hölle auf, in der seine grauenvollsten Vorstellungen Wirklichkeit werden.

Eine reiche Witwe heuert Welles an, weil sie im Safe ihres verstorbenen Mannes einen Film gefunden hat, in dem offensichtlich ein junges Mädchen zu Tode gefoltert wird. Um einen Skandal zu vermeiden, soll Welles herausfinden, ob der Film - und insbesondere der darin gezeigte Mord - echt ist. Welles identifiziert die Kleine als Ausreisserin, deren Spur ihn nach Los Angeles führt. Der Pornoshop-Verkäufer Max (JOAQUIN PHOENIX) hilft ihm bei seinen Recherchen und führt ihn in die Sado-Szene der Stadt ein.

Immer tiefer gerät Welles in das Reich des exzentrischen Hardcore-Produzenten Dino Velvet (PETER STORMARE). Eine Unterwelt der bizarren Abartigkeiten und mörderischen Perversionen tut sich vor ihm auf, bis er schliesslich nicht nur seinen Verstand zu verlieren droht. sondern auch sein eigenes Leben...

 

REGIE:
Joel Schumacher
PRODUKTION:
Gavin Polone
Judy Hofflund
Joel Schumacher
CAST:
Nicholas Cage
Joaquin Phoenix
James Gandolfini
Peter Stormare
Anthony Heald
Chris Bauer
Catherine Keener
DREHBUCH:
Andrew Kevin Walker
KAMERA:
Robert Elswit
SCHNITT:
Mark Stevens
MUSIK:
Mychael Danna
AUSSTATTUNG:
Gary Wissner

       
  A Bug's Life
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Februar 1999]
       
 

Das grosse Krabbeln • Auf der Ameiseninsel herrscht geschäftiges Treiben. Ängstlich erwarten die Königin, ihre Nachfolgerin Prinzessin Atta und das fleissige Ameisenvolk den Besuch von Hopper und seiner gefrässigen Grashüpfer-Bande, die ihren jährlichen Futter-Tribut einfordern.

Doch ehe es dazu kommen kann, bringt der pfiffige Flik, der sich so gar nicht in das straff organisierte Arbeitssystem der Kolonie einfügen will, alles durcheinander. Versehentlich vernichtet der liebenswerte Chaot die Futter-Gabe für Hopper, dessen Zorn die gesamte Kolonie erzittern lässt. Flik sieht nur einen Ausweg, das Überleben der Kolonie zu sichern: Mit ein paar coolen Mitstreitern wird es ein Leichtes sein, Hopper und seinen Handlangern die Stirn zu bieten.

Als Flik die Truppe des maroden Insektenzirkus von P.T. Floh kennenlernt, hat er seine Gefährten gefunden. Doch das bunte Zirkusvölkchen ist alles andere als kampfestauglich: Wird es der gutmütigen Raupe Gustl, der Schwarzen Witwe Rosie, dem Marienkäfer Franzi, dem Nashornkäfer Dim, dem wandelnden Spazierstock Slim, der Gottesanbeterin Manny, der Motte Gypsy und den beiden Pillendrehern Chiwap und Chichi gelingen, den Ameisenhaufen zu retten?

Bis die Heuschrecken besiegt sind, müssen die kleinen Helden jedenfalls noch einige Abenteuer bestehen. Doch soviel ist klar: Es kommt nicht immer auf die Grösse an...

 

REGIE:
John Lasseter
Andrew Stanton (co)
PRODUKTION:
Darla K. Anderson
Kevin Rehe
CAST:
Stimmen von:
Kevin Spacey
Denis Leary
Dave Foley
Bonnie Hunt
Michael McShane
DREHBUCH:
Andrew Stanton
Donald McEnery
Joe Ranft
KAMERA:
Sharon Calahan
SCHNITT:
Lee Unkrich
MUSIK:
Randy Newman

       
  A Civil Action
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. April 1999]
       
 

Based on a true story • In dem kleinen Ort Woburn in Neu England, am Ufer des Aberjona-Flusses, starben einige Kinder an Leukämie. Die Eltern sind davon überzeugt, dass diese Krankheit nur dadurch entstanden ist, dass zwei Unternehmen in dieser Gegend ihre giftigen Lösungsmittel in den Fluss leiten. Acht Familien, an der Spitze Anne Anderson (Kathleen Quinlan), wollen die Verantwortlichen für den Tod ihrer Kinder zur Rechenschaft ziehen.

Sie beauftragen Rechtsanwalt Jan Schlichtmann (John Travolta), der vor Gericht auf Schadensersatz klagen soll. Schlichtmann übernimmt die Klage und wendet hierbei eigene grosse Geldsummen auf. Anfangs scheint es, dass das Umweltverbrechen leicht nachzuweisen ist. Es entpuppt sich jedoch als ein vertracktes, juristisches Labyrinth ohne erkennbaren Ausgang.

Der Thriller - Umweltverbrechen im Gestrüpp des Justizapparats - basiert auf einer wahren Ge schichte: John Travolta spielt Jan Schlichtmann, einen schlauen Anwalt, der auf Schadensersatzklagen spezialisiert ist. Durch sein Engagement wird er in einen Fall verstrickt, der ihn zu zerstören droht. Ein Umweltverbrechen, das anfangs scheinbar leicht nachzuweisen ist, entpuppt sich als vertracktes, juristisches Labyrinth ohne erkennbaren Ausgang und mündet in einem intelligenten und spannenden Drama: «A Civil Action».

«A Civil Action» basiert auf einer wahren Geschichte, einer Umweltkatastrophe, die zu einem epischen Showdown vor Gericht führt, ein Justizthriller aus der Wirklichkeit, ein Drama, das uns von den verseuchten Ufern des Aberjona-Flusses im ländlichen Neu-England in angesehene Anwaltsbüros und Gerichtssäle Bostons führt. Der «Zivilprozess» nahm vor über einem Jahrzehnt seinen Anfang, als der Schriftsteller Jonathan Harr beschloss, ein Buch über den Fall zu schreiben - ein Unterfangen, mit dem er letztlich neun Jahre seines Lebens zubringen sollte.

Zu Anfang der Geschichte schwelgt Anwalt Jan Schlichtmann in einem scheinbar unversiegbaren Strom millionenschwerer Schadensersatzklagen. Ein Leben, wie er es sich immer gewünscht hat, oder wie er zu sagen pflegte: 'Ich will Gutes tun und damit reich und berühmt werden.' Schlichtmann bat den Schriftsteller Harr, den Fall in allen Einzelheiten zu verfolgen und garantierte ihm den uneingeschränkten Einblick, nicht nur in die Gerichtsakten, sondern in alle Details des Falles, von der Vorbereitung der Zeugen auf ihre Aussage bis hin zu den täglichen Strategiesitzungen mit den Anwaltspartnern.

 

REGIE:
Steven Zaillian
PRODUKTION:
Scott Rudin
Robert Redford
Rachel Pfeffer
CAST:
John Travolta
Robert Duvall
Tony Shalhoub
William H. Macy
Zeljko Ivanek
John Lithgow
Kathleen Quinlan
DREHBUCH:
Steven Zaillian
KAMERA:
Conrad L. Hall
A.S.C.
SCHNITT:
Wayne Wahrman
A.C.E.
MUSIK:
Danny ELfman
AUSSTATTUNG:
David Gropman

       
  A Dirty Shame
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juni 2005]
       
 

Ein Film von John Waters • Wollust liegt in der Luft in Harford Road. Der mürrischen, verklemmten Sylvia Stickles (Tracey Ullman) missfällt das sehr. Sylvias gut aussehender Mann Vaughn (Chris Isaak) möchte immer noch liebend gerne seinen Ehepflichten nachkommen, stösst bei Sylvia jedoch auf taube Ohren. Sie hat andere Sorgen. Reicht es denn nicht, dass sie den familieneigenen Warenladen "Pinewood Park And Pay" leitet? Darüber hinaus muss sie ihrer exhibitionistisch veranlagten Tochter Caprice (Selma Blair), einer Go-Go Tänzerin, von ihren Fans liebevoll Ursula Euter genannt, vollwertige Mahlzeiten kochen. Nach mehreren "unrechtmässigen" Entblössungen werden Caprice und ihre unglaublichen Riesenbrüste zu Hausarrest verurteilt – und zwar in Schwiegermutters Wohnung oberhalb der Garage der Stickles. Nun wissen auch die Nachbarn Bescheid.

Alles wird auf einen Schlag anders, als Sylvia auf dem Weg zur Arbeit bei einem ungewöhnlichen Unfall eine Kopfverletzung erleidet. Der sexy Ray-Ray Perkins (Johnny Knoxville), ein Abschleppwagenfahrer, eilt ihr zu Hilfe. Sylvia erkennt, dass er kein gewöhnlicher Servicemann ist: Er entpuppt sich als sexueller Heiler, der ihre durch die Gehirnerschütterung wieder erwachte Leidenschaft zum Glühen bringt.

 

REGIE:
John Waters
PRODUKTION:
Ted Hope
CAST:
Tracey Ullman
Johnny Knoxville
Selma Blair
Chris Isaak
Suzanne Shepherd
Mink Stole
Patricia Hearst
DREHBUCH:
John Waters
KAMERA:
Steve Gainer
SCHNITT:
Jeffrey Wolf
TON:
Blake Leyh
MUSIK:
George S. Clinton
AUSSTATTUNG:
Vincent Peranio
KOSTÜME:
Van Smith

       
  A Hard Day's Night
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Oktober 2001]
       
 

John, Paul, George & Ringo • 'Ein köstlicher Blödsinn, der vollständig restauriert und mit einem digital aufgearbeiteten Soundtrack wieder in die Kinos kommt' (Cinema).

Klatschen und Trampeln, Kreischen und Quietschen, Jugendliche verfallen in konvulsivische Zuckungen - und dann in Ohnmacht: die untrüglichen Symptome der Beatlesmusik.

Dem Höhepunkt der denkwürdigen Pilzkopfhysterie krönt ein für damalige Verhältnisse unerhörter und höchst chaotischer Film. 'Yeah, Yeah' umtost, brachte er nicht nur die Fans ganz aus dem Häuschen, sondern auch die Kritiker total durcheinander. Kein Wunder: Neben Slapstick, Nonsens und bürgerschreckähnlichen Einlagen enthält er Musikszenen, die zu schnell gedreht, unkontinuierlich geschnitten und überhaupt von recht unorthodoxem Charakter waren. Da hüpfen die Beatles zu den Klängen und Gesängen von 'Can’t buy me love' und 'A hard day’s night' auf einer Weise und dem Zwerchfell des Betrachters herum, bevor sie einen Squaredance auf’s grüne Parkett legen.... Der Film war seiner Zeit um circa 20 Jahre voraus - einer der ersten Videoclips.

 

REGIE:
Richard Lester
PRODUKTION:
Denis O'Dell
Walter Shenson
CAST:
John Lennon
Paul McCartney
George Harrison
Ringo Starr
Wilfrid Brambell
Norman Rossington
John Junkin
DREHBUCH:
Alun Owen
KAMERA:
Gilbert Taylor
SCHNITT:
John Jympson
MUSIK:
John Lennon
Paul McCartney
George Martin
AUSSTATTUNG:
Ray Simm

       
  A ma soeur
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Mai 2001]
       
 

Von Catherine Breillat • Anaïs, 12 Jahre alt, trägt die Last der Welt auf den Schultern. Ihr Körper peinigt sie und ist zugleich ihr Schutzwall, hinter dem sie sich versteckt und unbeachtet zur Beobachterin wird. Es ist Sommer, und sie verbringt die Ferien mit ihrer Familie am Meer: die Zeit der Ferienabenteuer und der ersten Liebeserfahrungen. Doch sie macht diese ersten Erfahrungen durch andere. Sie beobachtet ihre ältere Schwester, die geliebte (und gehasste) Elena. Sie ist 15 Jahre alt und verführerisch schön. Sie kann nicht verstehen, dass sie nur ein Gegenstand der Begierde ist und als solcher stets von neuem betrogen wird. Es geht um den Verlust der Unschuld der Mädchen – in diesem Sommer nimmt das Drama seinen Lauf.

 

REGIE:
Catherine Breillat
PRODUKTION:
Jean-François Leperier
CAST:
Anaïs Reboux
Roxane Mesquido
Libero de Rienzo
Arsinée Khanjian
Romain Goupil
Laura Betti
Albert Goldberg
DREHBUCH:
Catherine Breillat
KAMERA:
Yorgos Arvanitis
AUSSTATTUNG:
François Renaud Labarthe

       
  A Man Apart
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juni 2003]
       
 

Love changes a man. Revenge tears him apart. • Sean Vetter (Vin Diesel) und sein Partner Demetrius Hicks (Larenz Tate) sind im Hexenkessel von Los Angeles aufgewachsen. Jetzt arbeiten beide für die Drug Enforcement Agency – seit sieben Jahren versuchen sie den massiven Drogenstrom an der amerikanisch-mexikanischen Grenze einzudämmen. Weil sie in ihren Arbeitsmethoden nicht gerade zimperlich sind, gelten sie als „Revolverhelden“. Endlich zahlt sich ihre Hartnäckigkeit aus: Sie verhaften den berüchtigten Memo Lucero (Geno Silva), Boss des Baja-Kartells.

Lucero landet in einem Hochsicherheitstrakt, und Vetter kann sich zu Hause bei seiner Frau Stacy (Jacqueline Obradors) ausruhen – sie bildet für ihn den Ausgleich zu seinem harten Job. Schon bald entbrennt der Kampf um Luceros Nachfolge im Baja-Kartell – dabei tut sich der undurchsichtige Diablo besonders brutal hervor. Als Vetter und Hicks alles daran setzen, den rabiaten und geheimnisvollen neuen Drogenlord zu identifizieren und dingfest zu machen, fühlt sich Diablo persönlich beleidigt: Er nimmt Vetter den einzigen Menschen, der seinem Leben Sinn gibt – Stacy.

Jetzt hat Vetter nichts mehr zu verlieren. Er nutzt bei der Fahndung nach Diablo alle ihm zur Verfügung stehenden Machtmittel und hat auch keine Skrupel, mit dem inhaftierten Kartell-Boss Lucero gemeinsame Sache zu machen: Vetter schreckt vor nichts zurück, um sich für den Mord an seiner Frau zu rächen. Dabei operiert er gefährlich nah an den Grenzen der Legalität. Und er legt sich sogar mit der Polizeieinheit an, der er sein Leben gewidmet hat.

 

REGIE:
F. Gary Gray
PRODUKTION:
Vincent Newman
Joey Nittolo
Tucker Tooley
Vin Diesel
CAST:
Vin Diesel
Larenz Tate
Timothy Olyphant
Jacqueline Obradors
Geno Silva
Steve Eastin
Juan Fernández
DREHBUCH:
Christian Gudegast
Paul Scheuring
KAMERA:
Jack N. Green
SCHNITT:
Robert Brown
William Hoy
TON:
Avram D. Gold
MUSIK:
Anne Dudley
AUSSTATTUNG:
Ida Random
KOSTÜME:
Shawn Barton

       
  A Ruota Libera
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. November 2001]
       
 

Un film scritto e diretta da Vincenzo Salemme • Pericle Caruso (Vincenzo Salemme) è un uomo pieno di vita, direi affamato di vita, fino all'eccesso. Lo definiremmo un nevrotico consumatore di vita. Forse per questo suo modo di essere gli capita l'incidente che dà inizio al film. Sofferente per un'ernia del disco che, a sentir lui, non gli consente di vivere pienamente il ritmo frenetico dei suoi desideri, decide di sottoporsi ad un intervento chirurgico molto rischioso. Il suo amico ortopedico Mario Pecorella (Carlo Buccirosso) dopo averlo sconsigliato dall'affrontare questa esperienza, decide poi di accompagnarlo in Francia dal grande e stimatissimo prefessor Lamappen, (Roberto Posse), presidente della potentissima Associazione Medici d'Europa e soprattutto carissimo amico del professor Volpetti (Peppe De Rosa), primario della clinica dove lavora Mario. E Pericle si sottopone all'intervento ma qualcosa va storto, qualcosa di grave, tanto che ritroviamo il protagonista seduto sulla sedia a rotelle quando, a due anni dall'operazione, insieme all'avvocato Cardamone (Maurizio Casagrande), sta per partire verso la Francia dove lo attende l'udienza preliminare contro il professor Lamappen. L'accusa: il paziente è stato fatto alzare dal letto troppo presto e senza il busto protettivo. L'udienza si tiene in agosto, tutti in vacanza, anche l'amico Mario Pecorella che quella testimonianza preferirebbe proprio evitarla lui, che non è mai stato un campione di coraggio. Ma Pericle, con la sua solita invadenza e non fidandosi delle promesse di Mario, decide di andare a prelevarlo di persona, accompagnato nel viaggio dalla bella Silvia (Sabrina Ferilli), la sua fisioterapista, e dalle vecchie zie Natalizia (Massimo Ceccherini) e Beatrice (Nando Paone), due creature veramente brutte, mascoline, bisbetiche e avide.

Mario se ne sta comodamente sdraiato al sole, insieme alla moglie (Antonella Morea) e al figlio Giacomino (un bambino che il pubblico non vede mai). Solo le descrizioni degli altri lo rendono molto presente: a dodici anni pesa settantasei chili, ha dodici dita dei piedi, le orecchie come due ostriche ecc…) quando sulla spiaggia piomba Pericle col suo imbarazzante handicap e l'incubo dei sensi di colpa che ne scaturiscono. E infatti Mario è assolutamente assoggettato all'amico, ne accetta ogni sopruso, accetta la presenza petulante di quelle due vecchie brontolone, pur di accontentarlo in qualche modo. Oltretutto quel dannato Pericle riesce anche a scoprire che Mario,

Pecorella Mario, uomo integerrimo, inoltre neanche bello, ha un'amante! E che amante! La bellissima Maria Grazia (Manuela Arcuri), moglie del temuto Volpetti! E si diverte a metterlo in croce sfottendolo, raccontando a tutti questa 'incredibile' relazione e costringendo infine il povero Mario ad accettare l'offerta di portare la bell'amante nella suite che Pericle ha affittato insieme alle zie. Come potrebbe dire di no visto che l'alcova alternativa è una scomodissima Fiat Duna senza ribaltabili e abitacolo striminzito?… Non manca il tempo per una storia d'amore tra Pericle e Silvia che finirà in un finale sorprendente. (Come tutto il film del resto, poiché Mario andrà si a testimoniare, però…

Ci tengo a precisare che questo film, pur avendo uno spunto drammatico, è raccontato con leggerezza e tanta comicità. Una comicità alla Totò e Peppino, per intenderci. E' un film infatti che rimane nella grande tradizione della commedia dell'arte pur mantenendo i ritmi serrati molto più consoni alla cultura dei nostri tempi. E' un film sull'amicizia e sull'amore, è un film che vorrebbe, nel suo piccolo, dimostrare che le gambe sono solo un optional e che nella vita sono più necessari un buon cuore e una buona testa. Questo almeno mi ha insegnato l'amico Franco a cui è dedicato questo film!

 

REGIE:
Vincenzo Salemme
PRODUKTION:
Vittorio Cecchi Gori
CAST:
Vincenzo Salemme
Sabrina Ferilli
Carlo Buccirosso
Manuela Arcuri
Massimo Ceccherini
Maurizio Casagrande
Nando Paone
DREHBUCH:
Vincenzo Salemme
KAMERA:
Mauro Marchetti
SCHNITT:
Patrizio Marone
MUSIK:
Antonio Boccia
AUSSTATTUNG:
Sonia Peng

       
  A Simple Plan
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Februar 1999]
       
 

Nichts, aber auch gar nichts ist passiert. • Über vier Millionen Dollar. Gefunden in einem schneeverwehten Flugzeug, versteckt vom Wald, bewacht nur von einem Toten und ein paar fleddernden Krähen. Drogengeld, auf das nie jemand Anspruch erheben wird. Glauben zumindest die drei Männer nach ihrem Fund, den sie für ein paar Monate verstecken wollen, bis die Luft wirklich rein ist. Danach hat der besonnene Buchhalter Hank (Bill Paxton) vor, mit seiner zunehmend manipulativen Frau Sarah (Bridget Fonda) ihr kleines Städtchen im amerikanischen Süden zu verlassen, in dem sie bislang freilich zufrieden gelebt hatten. Sein minderbemittelter Bruder Jacob (Billy Bob Thornton) will die verwahrloste Farm der Eltern in Schuss bringen. Und Jacobs bester Freund Lou (Brent Briscoe) wird seine Habgier zügeln müssen. Guter Plan. Und so einfach. Nur Geduld müssen die Männer aufbringen. Und keine Gewissensbisse zeigen.

Dass das Schicksal jedoch seine eigenen Pläne hat, wird schlagartig deutlich, als ein Unbeteiligter ums Leben kommt, während die Brüder ihre Spuren verwischen. Zu spät, jetzt noch umzukehren. Mit schleichender Unausweichlichkeit ergreifen Angst und Argwohn von den Beteiligten Besitz. Seiten werden mit folgenschwerer Konsequenz gewählt. Eine Atmosphäre der Paranoia lässt sie alle erst verzweifelt und dann gefährlich werden. Als sich die Probleme bei einem nächtlichen Treffen der Männer entladen, sterben erneut Menschen. Jetzt können sich die Brüder nicht mehr einreden, aus unglücklichen Umständen das Beste gemacht zu haben.

Hinzu kommt ein Mann vom FBI, der auf der Spur der Millionen ist, die sich als Lösegeld zweier Entführer herausstellen. Mit fatalistischer Entschlossenheit, letzter Kraft und endgültig zerstörten Idealen machen sich die einander im Laufe der Ereignisse schmerzlich nahe gekommenen Brüder auf, auch diese Situation zu überstehen. Wieder ein Plan, der misslingt. Und keiner der Überlebenden wird jemals wieder einen Tag mit ruhigem Gewissen verbringen können...

 

REGIE:
Sam Raimi
PRODUKTION:
James Jacks
Adam Schroeder
CAST:
Bill Paxton
Billy Bob Thornton
Bridget Fonda
Brent Briscoe
Jack Walsh
Chelcie Ross
Becky Ann Baker
Gary Cole
DREHBUCH:
Scott B. Smith
KAMERA:
Alar Kivilo
SCHNITT:
Arthur Coburn
Eric Beason
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Patrizia von Brandenstein

       
  A Time for Drunken Horses
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2001]
       
 

Camera d'Or Cannes 2000 • Es ist Winter, Schnee liegt in den Bergen. Im iranischen Kurdistan, nahe der Grenze zum Irak, leben fünf Geschwister, die sich aus eigenen Kräften durchschlagen. Sie streben nach Bildung, doch wird ihnen die immer wieder verweigert, sie hätten gerne ihre Eltern noch, doch die Mutter ist bei der Geburt der jüngsten Schwester gestorben und gerade eben haben sie im Dorf die Nachricht erhalten, dass ihr Vater in einer Mine im irakisch-iranischen Krieg umgekommen ist. Die Geschwister sind jetzt ganz auf sich selbst angewiesen.

Madi, der klein ist wie das jüngste Kind einer Familie, aber der älteste Bruder ist, leidet an einer schweren Krankheit. Seine Medikamente sind teuer, und nach Ansicht des Arztes muss er möglichst rasch operiert werden, um noch eine kurze Überlebenschance zu haben. Doch trotz allen Anstrengungen des Bruders Ayoub, der jeden sich bietenden Gelegenheitsjob annimmt und der zweitjüngsten Schwester Amaneh, die nebst dem Unterricht auch versucht, Geld zu verdienen, bringt die Familie die für diese Operation nötigen Mittel nicht auf.

So sucht die ältere Schwester Rojine die Heirat mit einem Iraker, der bereit ist, der Familie zu helfen und die Operation des kleinen Bruders im Irak zu finanzieren. Die junge Braut, geschmückt zu Pferd, hat ihren kranken Bruder dabei, sie ist bereit, die Heimat für seine Gesundheit zu verlassen. Doch im letzten Moment weigert sich die Familie des Bräutigams, den Kleinen mit über die Grenze zu nehmen. Gewissermassen als Entschuldigung dafür schenkt sie den Geschwistern ein Maultier.

Da nimmt Ayoub seinen kranken Bruder in den Iran zurück, er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Er schliesst sich wieder der Schmugglerbande an, die Lastwagen-Pneus in unwirtlichstem, hochverschneitem Gebiet über die Grenze bringt. Und hier erklärt sich auch der Titel des Films: Damit die Maultiere und Last-Pferde sich überhaupt in diesem Gebiet fortbewegen und ihre überschweren Lasten über die Berge bringen, gibt man den Tieren Alkohol ins Trinkwasser.

Und Ayoub weiss, er muss jetzt alles noch viel schneller und viel dringlicher tun, als bisher, denn die Zeit für die Operation drängt...

 

REGIE:
Bahman Ghobadi
PRODUKTION:
Bahman Ghobadi
CAST:
Nezhad Ekhtiar-Dini
Amaneh Ekhtiar-Dini
Madi Ekhtiar-Dini
Ayoub Ahmadi
Jouvin Younessi
DREHBUCH:
Bahman Ghobadi
KAMERA:
Saed Nikzat
SCHNITT:
Samad Tavazoi

       
  A Walk On The Moon
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Mai 1999]
       
 

a provocative and poignant romantic comedy about a housewife's personal sexual revolution • A WALK ON THE MOON is a provocative and poignant romantic comedy about one New York housewife's personal sexual revolution.

It is the summer of 1969. The Apollo Mission is on its way to the moon. The war in Vietnam - and the war against it at home - are raging. Flower power is in, the Establishment is out. Yet life hasn't changed one bit for Pearl Kantrowitz (Diane Lane), a beautiful, young housewife who feels like these catalytic times are passing her by. Far from getting turned on and tuned out, she's been busy raising children and being a faithful wife.

This summer, while others are on their way to march on Washington and to find enlightenment in India, Pearl is en route to Dr. Fogler's Bungalows, a Catskills summer resort where Sinatra, keeping kosher and kvellhing are the order of the day. But what lies ahead is her own season of sensuous discovery and tumultuous changes. In this summer of love, the Kantrowitz family is about to explore exactly what love means...

Set at a time when everyone wanted to change the world, A WALK ON THE MOON takes a fresh and frank look at the way romance can change the lives around it. The film is directed by Tony Goldwyn from the Samuel Goldwyn Award winning script by Pamela Gray. The producers are Dustin Hoffman, Tony Goldwyn and Jay Cohen, and Neil Koenigsberg, Lee Gottsegen and Murray Schisgal.

 

REGIE:
Tony Goldwyn
PRODUKTION:
Neil Konigsberg
Lee Gottsegen
Murray Schisgal
CAST:
Diane Lane
Viggo Mortensen
Liev Schreiber
Anna Paquin
Tovah Feldshuh
DREHBUCH:
Pamela Gray
KAMERA:
Anthony Richmond B.S.C.
SCHNITT:
Dana Congdon
MUSIK:
Mason Daring
AUSSTATTUNG:
Dan Leigh

       
  A.I. Artificial Intelligence
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. September 2001]
       
 

Seine Liebe ist echt. Aber er ist es nicht. • In einer Zeit, in der die Bodenschätze zur Neige gehen, entwickelt sich die Technologie mit astronomischer Geschwindigkeit. Die Wohnungen werden überwacht, die Nahrung stammt aus dem Reagenzglas. Und als Hausangestellte arbeiten keine Menschen, sondern Maschinen. Gartenarbeit, Haushalt, Gesellschaft in einsamen Stunden - für alles gibt es Roboter. Nur nicht für die Liebe.

Gefühle sind die letzte umstrittene Hürde in der Entwicklung der Roboter. Sie werden als ausgereifte Haushaltsgeräte angesehen - Emotionen gesteht man ihnen nicht zu. Aber weil so viele Eltern noch immer auf ihre Genehmigung zur Fortpflanzung warten, ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten.

Cybertronics Manufacturing stellt die Lösung vor: David (HALEY JOEL OSMENT).

David ist der erste Roboterjunge, der auf Liebe programmiert ist. Zu Testzwecken wird er von dem Cybertronics-Angestellten Henry Swinton (SAM ROBARDS) und seiner Frau Monica (FRANCES O'CONNOR) adoptiert, denn ihr eigenes todkrankes Kind wartet tiefgefroren auf die Entwicklung eines Heilverfahrens. Doch trotz all der Liebe und Hilfsbereitschaft, die David zu geben hat, entsteht unerwartet eine Situation, die ihm dieses Leben unmöglich macht.

Er fühlt sich weder von den Menschen noch von den Maschinen verstanden - Geborgenheit bietet ihm nur sein Supertoy-Teddybär, mit dem David sich aufmacht, seinen Platz im Leben zu finden. Er entdeckt eine Welt, in der der Unterschied zwischen Roboter und Maschine unüberbrückbar gross und dennoch kaum wahrnehmbar erscheint.

 

REGIE:
Steven Spielberg
PRODUKTION:
Steven Spielberg
Kathleen Kennedy
Bonny Curtis
CAST:
Haley Joel Osment
Jude Law
Frances O'Connor
Sam Robards
Jake Thomas
Brendan Gleeson
William Hurt
DREHBUCH:
Steven Spielberg
Ian Watson
Kathleen Kennedy
KAMERA:
Janusz Kaminski
SCHNITT:
Michael Kahn
MUSIK:
John Williams
AUSSTATTUNG:
Rick Carter
KOSTÜME:
Bob Ringwood

       
  Absolute Giganten
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. April 2000]
       
 

'Romantik für das neue Jahrtausend. Absolut gigantisch!' • Drei Freunde aus einem Hamburger Vorort, unzertrennlich, witzig und voller Energie. Ricco, der Rapper. Floyd, der Melancholische und Walter, der clevere Dicke mit dem frisierten Ford Granada. Drei Typen, die sich grossmäulig darin üben, was sie für Männlichkeit halten und doch ahnen, dass es im Leben um etwas anderes geht. Aber irgendwie müssen sie jetzt die letzte gemeinsame Nacht ihrer Freundschaft herumbringen, auf der Suche nach dem ultimativen Kick, dem Moment des absoluten Glücks.

«Sebastian Schipper kennt seine Protagonisten genau. Er studiert kein Milieu und keine No-Future-Generation, sondern nur diese drei Typen. Nicht mehr und nicht weniger... Sie möchten Mädchen anmachen, mutig und männlich, aber sie üben noch: den Gang, den Slang und das Coolsein. Ihre Probebühne ist dieTiefgarage.» Christiane Peitz, DIE ZEIT

«In seinem von Tom Tykwer produzierten ersten Spielfilm zeigt Sebastian Schipper in aller Action-Hektik bewundernswertes Vertrauen in die Genauigkeit und den Witz seiner Darsteller... Mit solcher Behauptungskraft und so viel umwerfendem Charme hat lange kein deutscher Filrn mehr Musicalträume und reales Leben miteinander versöhnt» Wolfgang Höbel, DER SPIEGEL

 

REGIE:
Sebastian Schipper
PRODUKTION:
Stefan Arndt
Tom Tykwer
CAST:
Frank Giering
Florian Lukas
Antoine Monot
Julia Hummer
Jochen Nickel
Albert Kitzl
Guido A. Schick
DREHBUCH:
Sebastian Schipper
KAMERA:
Frank Griebe
SCHNITT:
Andrew Bird
TON:
Kai Storck
AUSSTATTUNG:
Andrea Kessler
KOSTÜME:
Bettina Klömpken

       
  Accordion Tribe
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Oktober 2004]
       
 

Music travels • Fünf höchst eigenwillige Musiker aus verschiedenen Ländern formieren sich zum «Accordion Tribe» und vollbringen das Kunststück, ihr lange Zeit verschmähtes Instrument wieder in jenes Kraftwerk der Gefühle zu verwandeln, als das es einst in aller Welt Verbreitung fand. Der Film folgt diesen erregenden Klanglandschaften von trancehafter Intensität und deren charismatischen Schöpfern auf ihrer Reise durch ein Europa, dessen reiches musikalisches Erbe für die Bodenhaftung bei den gewagten Höhenflügen im Stamm der virtuosen Handorgler sorgt. Spurensuche und Neuschöpfung,Tradition und unbedingte Zeitgenossenschaft, Fragment und Gleichzeitigkeit: verkörpert in einem spannenden und emotional mitreissenden musikalischen Projekt über die transformierende Kraft von Musik. Der Film widerspiegelt in diesen Klängen und Menschen entscheidende Züge unserer gegenwärtigen Welterfahrung.

 

REGIE:
Stefan Schwietert
PRODUKTION:
Cornelia Seitler
Brigitte Hofer
CAST:
Guy Klucevsek
Lars Hollmer
Maria Kalaniemi
Bratko Bibic
Otto Lechner
DREHBUCH:
Stefan Schwietert
KAMERA:
Wolfgang Lehner
SCHNITT:
Stephan Krumbiegel
TON:
Dieter Meyer

       
  Achtung, Fertig, Charlie!
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. September 2003]
       
 

Die Schweizer RS-Komödie • Kirchglocken bimmeln. ANTONIO CARRERA (Michael Koch), ein hübscher italienischer Secondo, steht im Frack vor dem Altar eines katholischen Gotteshauses und wartet auf seine Braut Laura (Mia Aegerter), die von ihrem Vater durch den Kirchengang geleitet wird. Doch bevor er seiner Geliebten vor versammelter Verwandtschaft aus Sizilien und der Schweiz ewige Treue schwören kann, betreten zwei Polizisten die Kirche, unterbrechen die Zeremonie, nehmen Antonio in die Mangel und verkünden der perplexen Menge, dass Antonio seinem Marschbefehl nicht nachgekommen ist und sofort in die RS einberufen wird.

Im Hochzeitsfrack in der Milit ärkaserne der Füsiliere angekommen, gesellt sich zu Antonios persönlichem Dilemma noch Korporal WEISS (Martin Rapold), der seine Truppe mit erbarmungslosen Manövern schikaniert. Antonio will nur eins, zurück zu seiner Braut.

Als REKRUT WEBER (Kaya Inan) - ein Mann mit Weitsicht und einziger Vertrauter von Antonio - entdeckt, dass die Rekrutin MICHELLE BLUNTSCHI (Melanie Winiger) die uneheliche Tochter des HAUPTMANNES REIKER (Marco Rima) ist, kommt er auf die einzige verbleibende Lösung - Plan B(luntschi). Und dieser Plan hat es in sich: Antonio soll Bluntschi ins Bett bringen. Schliesslich ist Sex in militärischen Anlagen strengstens untersagt, insbesondere mit der Tochter des Kommandanten.

ACHTUNG, FERTIG, CHARLIE! ist eine charmante Teenagerkomödie, gespickt mit einem Feuerwerk von Humor.

 

REGIE:
Mike Eschmann
PRODUKTION:
Lukas Hobi
CAST:
Michael Koch
Melanie Winiger
Marco Rima
Mia Aegerter
Martin Rapold
Mike Mueller
Kaya Inan
DREHBUCH:
Michael Sauter,
David Keller
KAMERA:
Roli Schmid
SCHNITT:
Michael Schaerer
TON:
Hugo Poletti
MUSIK:
Manuel Stagars
AUSSTATTUNG:
Nina Bachmann
KOSTÜME:
Annina Buri

       
  Adieu, plancher des vaches!
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2000]
       
 

Von Otar Iosseliani • Nicolas, knapp zwanzig Jahre, ältester Sohn einer reichen Familie, die von der Mutter, einer gefürchteten Geschäftsfrau, geführt wird, verbringt seine Tage in der nahegelegenen Grossstadt. Weit weg von seinem heimatlichen Umfeld schrubbt er Fussböden und spült in Bistros ab. Trotz seines Alters trinkt er schon nicht schlecht, genau wie sein Vater, der in der kinderreichen Familie offensichtlich keine andere Funktion als die des Erzeugers hat. Seine Freunde sind Rumtreiber, Menschen ohne festen Wohnsitz oder die kleinen Leute aus dem Viertel, in dem er seinen Gewohnheiten nachgeht. Die Mädchen sind hübsch. Schade, dass sie sich nie für den interessieren, der sie lieben könnte. Das Leben ist hart, aber auch lustig.

Doch eines Abends schliesst sich Nicolas bei einem etwas riskanteren Abenteuer als sonst den anderen an. Er landet mit seinem Freund Pierre, dem Bettler, im Gefängnis. Die anderen können fliehen. Bei seiner Entlassung lässt Mama, die ihren Kleinen in der Not ganz gewiss nicht vergessen hat, ihm ein herrliches Auto bringen, mit dem er in sein altes Viertel zurück fährt. Alles hat sich verändert. Er kennt niemanden mehr. Also kehrt er nach Hause zurück... Genau zu dem Zeitpunkt, als sein Vater gerade gegangen ist. Geblieben sind seine elektrische Eisenbahn, ein gut bestückter Keller und schliesslich ist er der älteste Sohn . . .

 

REGIE:
Otar Iosselaiani
PRODUKTION:
Martine Marignac
Pierre Wallon
CAST:
Nico Tarielashvili
Lily lavina
Otar Iosseliani
Philippe Bas
Stephanie Hainque
DREHBUCH:
Otar Ioselliani
KAMERA:
Willaim Lubtchansky
SCHNITT:
Otar Ioselliani
Ewa Lenkiewicz
MUSIK:
Nicolas Zourabichvili
AUSSTATTUNG:
Manu de Chauvigny

       
  Ajami
  [Riffraff 2 • Do-So/Di/Mi 18.30 Fr/Sa 23.15 Ov/d/f • 16 J]
       
 

Ein Film von Scandar Copti und Yaron Shani • Nominiert für die Oscars als bester fremdsprachiger Film lässt uns AJAMI spannungsgeladen erkennen, dass alles, was wir wahrnehmen, auch anders sein kann, als wir es meinen. Tel Aviv, Jaffa, Ajami. Hier ist das Babel der Gegenwart, das Leben ein permanenter Ausnahmezustand. Verfeindete leben hier als Nachbarn auf engstem Raum. Omar, der sich in die junge Hadir verliebt hat, wird in einen Streit mit einer mächtigen arabischen Familien verwickelt und von ihrer Rache verfolgt. Ihm bleibt nur die Flucht, und dennoch kann er die Stadt und Hadir nicht verlassen. Seine letzte Chance ist, das von einem islamischen Richter festgesetzte – und unbezahlbare – Schuldgeld aufzutreiben. Auch Omars Freund Malek braucht dringend Geld, denn seine Mutter ist schwer krank. Um die Behandlung bezahlen zu können, arbeitet er illegal in Israel. Das Leben des jüdischen Polizisten Dandys nimmt eine tragische Wendung, als sein Bruder spurlos verschwindet. Zutiefst überzeugt, dass er Arabern in die Hände gefallen sein muss, schwört er Rache. Während er das Schicksal seines Bruders aufzuklären versucht, bietet sich Malek und Omar ein vielversprechendes Geschäft mit zwielichtigen Drogenhändlern. Doch die Ereignisse geraten ausser Kontrolle. Omar, Malek und Dando werden in einen hochspannenden Krimi verwickelt, der alles verändern wird.

 

REGIE:
Scandar Copti
Yaron Shani
PRODUKTION:
Moshe Danon
Thanassis Karathanos
Talia Kleinhendler
CAST:
Fouad Habash
Nisrine Rihan
Elias Saba
Youssef Sahwani
Abu George Shibli
DREHBUCH:
Scandar Copti
Yaron Shani
KAMERA:
Boaz Yehonatan Yaacov
SCHNITT:
Scandar Copti
Yaron Shani
TON:
Markus Stemler

       
  Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Dezember 2009]
       
 

Ein Film von Gavin Millar • Der Film ALBERT SCHWEITZER stellt einen der grössten Humanisten des 20. Jahrhunderts in den Mittelpunkt: Albert Schweitzer. Bereits mit dreissig Jahren war er bekannt als Theologe und Philosoph, als Autor eines Buches über Johann Sebastian Bach, das selbst heute noch als Standardwerk gilt, und als gefeierter Interpret von Bachs Orgelwerken. Dann sattelt er um, studiert Medizin und beschliesst zusammen mit seiner Frau Helene nach Afrika zu gehen, um dort ein Krankenhaus aufzubauen und den Ärmsten der Armen zu helfen. Für Schweitzer stand fest, dass er seinen Plan des „rein menschlichen Dienens“ nunmehr dort verwirklichen wollte. Denn Christ sein bedeutete für Albert Schweitzer stets mehr als Gottesdienst und Theorie. Hier lag auch die Motivation, etwas „von der Schuld abzutragen“, die die europäischen Kolonialmächte in Afrika auf sich geladen hatten. Während des kurz darauf ausbrechenden Ersten Weltkrieges suchte Albert Schweitzer in Lambarene vergeblich eine Antwort auf die Frage, wie der Mensch für sich einfach und rational herleiten kann, sich selbst und die Welt zu bejahen.

 

REGIE:
Gavin Millar
PRODUKTION:
Eliza Mellor
Alexander Thies
CAST:
Jeroen Krabbé
Barbara Hershey
Judith Godrèche
Samuel West
Jeanette Hain
Patrice Naiambana
Jonathan Firth
Armin Rohde
DREHBUCH:
James Brabazon
David Howard
Gavin Millar
KAMERA:
Cinders Forshaw
SCHNITT:
Oli Weiss
TON:
Tobias Fleig
MUSIK:
Colin Towns
AUSSTATTUNG:
Tom Hannam
KOSTÜME:
Wolfgang Ender
Moira Anne Meyer

       
  Alexander
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Januar 2005]
       
 

Mit 25 Jahren hatte er bereits die ganze Welt erobert • Unter der Regie von Oscar®-Preisträger Oliver Stone meißelt der Film ein opulentes Gemälde über ALEXANDER, DEN GROßEN (336 - 323 vor Christi) auf die große Kinoleinwand. Seine Jugend, seine Träume von Ruhm und Abenteuer, bis hin zu seinem einsamen und mysteriösen Tod als Herrscher des größten Reichs der Weltgeschichte ziehen die Zuschauer in Bann. Das in Marrakesch, London und Thailand gedrehte historische Epos ALEXANDER erzählt von der impulsiven, turbulenten Beziehung zu seinen Eltern, die entschlossen waren, ihren Sohn mit allen Mitteln der Macht auf den Thron zu bringen. Eine Chronik der stürmischen brüderlichen Bündnisse mit seinen engsten Gefährten und seiner gewaltigen Armee, über die gemeinsamen Kämpfe auf den von der Sonne verbrannten Schlachtfeldern des Persischen Reichs bis hin zu den schneebedeckten Gipfeln Indiens wird zum Leben erweckt. Der Film zeigt in unvergesslichen Bildern und mit einem Ensemble erstklassiger Schauspieler um Colin Farrell, Anthony Hopkins und Angelina Jolie Alexanders Reise auf dem Weg zur imposantesten Figur der Weltgeschichte.

 

REGIE:
Oliver Stone
PRODUKTION:
Moritz Borman
Jon Kilik
Thomas Schühly
Iain Smith
Oliver Stone
CAST:
Colin Farrell
Angelina Jolie
Val Kilmer
Anthony Hopkins
Jared Leto
Rosario Dawson
Gary Stretch
DREHBUCH:
Oliver Stone
Laeta Kalogridis
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
Yann Hervé
Alex Marquez
Thomas J. Nordberg
TON:
Jean Goudier
MUSIK:
Vangelis
AUSSTATTUNG:
Jan Roelfs
KOSTÜME:
Jenny Beavan

       
  Alexandrie... New York
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 2004]
       
 

Ein Film von Youssef Chahine • Der bekannteste Regisseur Ägyptens bringt einmal mehr ein kosmopoliti-sches Meisterwerk ins Kino. Er besucht seine Vergangenheit im Amerika der 40er Jahre und erzählt uns eine wunderschöne und feinfühlige Geschichte über die Liebe – zu einer Frau und zu Amerika.

Anlässlich einer ihn ehrenden Hommage fährt der ägyptische Regisseur Yehia von Alexandria nach New York, wo er auf seine Jugendliebe Ginger trifft. Vierzig Jahre sind vergangen, seit sie zusammen auf die Schauspielschule in Kalifornien gegangen sind und sich ewige Liebe geschworen haben. Seither hat sich der amerikanische Traum verändert... Doch dann entdeckt Yehia, dass er einen Sohn hat - einen amerikanischen Sohn.

 

REGIE:
Youssef Chahine
PRODUKTION:
Humbert Balsan
Gabriel Khoury
Marianne Khoury
CAST:
Mahmoud Hemida
Ahmed Yehia
Youssra
Yousra El Lozy
Lebleba
Hala Sedki
Magda Al Khattib
DREHBUCH:
Youssef Chahine
Khaled Youssef
KAMERA:
Ramses Marzouk
SCHNITT:
Rashida Abdel Salam
TON:
Jérôme Ayasse
MUSIK:
Yehia El Mougy
AUSSTATTUNG:
Hamed Hemdan
KOSTÜME:
Monia Fath Elbab

       
  Alien 4: Resurrection
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. November 1997]
       
 

Der 4. Alien-Film • Die ruchlosen Experimente nehmen ihren Lauf. Ermöglicht durch eine beunruhigende Allianz zwischen einem Haufen abtrünniger Schmuggler und einem Kader emsiger Wissenschaftler und Funktionäre wird eine teuflische Verbindung von menschlichen und Alien-Genen entdeckt. Eines der Versuchsobjekte ist bekannt. Es handelt sich um eine Frau, die auf grauenhafte Weise mit jener Alien-Spezies verbunden ist die nun im Zentrum der Forschungen steht.

Ripley ist wieder da, und nichts ist, wie es scheint.

Keine Wissenschaft oder Technologie, und sei sie noch so hoch entwickelt, kann das biologische Schicksal, das die Aliens steuert, kontrollieren. Ein Schicksal, das nur Ripley verstehen kann - auf einer zutiefst persönlichen, ursprünglichen Ebene. Um den Kampf gegen die Bedrohung der Aliens aufnehmen zu können, muss sie sich mit den Schmugglern verbünden, zu denen auch eine mysteriöse Mechanikerin namens Call gehört. Wird diese junge Frau das Instrument zu Ripleys Wiedergeburt sein oder die Waffe zu ihrer Vernichtung?

Die Hauptrolle in ALIEN RESURRECTION - DIE WIEDERGEBURT spielt erneut Sigourney Weaver, die als Ripley erstmals 1979 in ALIEN aufgetreten ist, gefolgt von ALIENS (für den sie eine Oscar-Nominierung erhielt) und ALIEN3. An ihrer Seite: die zweifache Oscar-Kandidatin Winona Ryder als Annalee Call. Ron Perlman, Dan Hedaya, J.E. Freeman, Brad Dourif und Michael Wincott sind in weiteren Rollen zu sehen.

 

REGIE:
Jean-Pierre Jeunet
PRODUKTION:
Bill Badalato
Gordon Carroll
David Giler
Walter Hill
CAST:
Sigourney Weaver
Winona Ryder
Dominique Pinon
Ron Perlman
Gary Dourdan
Michael Wincott
Kim Flowers
DREHBUCH:
Joss Whedon
KAMERA:
Darius Khondji
SCHNITT:
Hervé Schneid
TON:
John A. Larsen
MUSIK:
John Frizzell
AUSSTATTUNG:
Nigel Phelps
KOSTÜME:
Bob Ringwood

       
  Alien vs. Predator
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 2004]
       
 

Egal wer gewinnt... wir verlieren • An incredible and horrific adventure begins when billionaire industrialist Charles Bishop Weyland gathers an international team of archaeologists, scientists and security experts, led by environmentalist and adventurer Alexa “Lex” Woods, to investigate a mysterious “heat bloom” emanating from deep under Antarctica.

What they witness 2000 feet below the frozen surface at first excites, and then terrifies them. They discover a pyramid bearing a mixture of Aztec, Egyptian and Cambodian cultures. Inside the pyramid they find a matrix of chambers so technologically advanced that it becomes obvious that an extraterrestrial influence has been at work there for thousands of years. The chamber walls reconfigure unexpectedly, trapping members of the team and cutting them off from their colleagues.

Moving from chamber to chamber, the horrific truth finally reveals itself: Predators have been keeping alive a captive Alien Queen who lays eggs at 100 year intervals. Young Predators warriors are tested by fighting the Alien offspring. The team stumbles into the middle of an incredible rite of passage – and a war between Aliens and Predators.

 

REGIE:
Paul W.S. Anderson
PRODUKTION:
Gordon Carroll
John Davis
David Giler
Walter Hill
CAST:
Sanaa Lathan
Raoul Bova
Lance Henriksen
Ewen Bremner
Colin Salmon
Tommy Flanagan
Joseph Rye
DREHBUCH:
Paul W.S. Anderson
KAMERA:
David Johnson
SCHNITT:
Alexander Berner
TON:
Simon Gershon
MUSIK:
James Seymour Brett
Harald Kloser
AUSSTATTUNG:
Richard Bridgland
KOSTÜME:
Magali Guidasci

       
  Alle Anderen
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juli 2009]
       
 

Ein Film von Maren Ade • Authentisch und mit subtilem Humor erzählt «Alle anderen» von den widersprüchlichen Sehnsüchten eines Paares anfangs dreissig. Sowohl Gitti wie Chris fürchten, nicht für das geliebt zu werden, was sie sind. Beide suchen neue Rollen, sehnen sich danach, anders zu sein. Eine intime Liebesgeschichte, die in die Tiefen einer Beziehung eintaucht und sich dabei auf das berührende Spiel von Birgit Minichmayr und Lars Eidinger verlassen kann.

 

REGIE:
Maren Ade
PRODUKTION:
Maren Ade
Janine Jackowski
CAST:
Birgit Minichmayr
Lars Eidinger
Hans-Jochen Wagner
Nicole Marischka
Atef Vogel
DREHBUCH:
Maren Ade
KAMERA:
Bernhard Keller
SCHNITT:
Heike Parplies
TON:
Jörg Kidrowski
AUSSTATTUNG:
Silke Fischer
Volko Kamensky
KOSTÜME:
Gitti Fuchs

       
  Allt Flyter
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. August 2010]
       
 

Männer im Wasser • Seine Ehe liegt in Scherben. Seine Teenager-Tochter zerrt ihm an den Nerven. Den Job hat er gekündigt, ein neuer ist nicht in Sicht. Kein Wunder, geht es Fredrik alles andere als rosig.

Eine neue Herausforderung muss her. Eine spontane Aktion mit Freunden bringt ihn auf eine Idee: Synchronschwimmen, das wäre etwas! Zuerst glauben die Jungs aus seinem Hockeyteam an einen schlechten Scherz. Doch Fredrik gelingt es, sie zu überreden. Und bald schon träumen alle von der Teilnahme an den Synchronschwimm-Weltmeisterschaften - als Schwedens offizielles Männer-Team.

Das Projekt hat nur einen kleinen Schönheitsfehler: Die Truppe hat keinen blassen Schimmer von Synchronschwimmen...

 

REGIE:
Måns Herngren
PRODUKTION:
Rebecka Hamberger
CAST:
Andreas Rothlin-Svensson
Jimmy Lindström
Peter Gardiner
Benny Haag
Shebly Niavarani
Kalle Westerdahl
DREHBUCH:
Måns Herngren
Jane Magnusson
Brian Cordray
KAMERA:
Henrik Stenberg
SCHNITT:
Fredrik Morheden
TON:
Göran Edström
Patrik Strömdahl
Jesper van Dongen
MUSIK:
Ebbot Lundberg
AUSSTATTUNG:
Mikael Varhelyi
KOSTÜME:
Jaana Fomin

       
  Along Came A Spider
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. August 2001]
       
 

Das Spiel ist noch lange nicht vorbei • Als die Tochter einer politisch einflussreichen Familie aus einer exklusiven Privatschule in Washington D.C. gekidnappt wird, ist zum zweiten Mal die psychologische Feinarbeit von Dr. Alex Cross (Morgan Freeman) gefragt. Der Entführer scheint ein alter Bekannter zu sein. Und die Zusammenarbeit mit einer Security-Beamtin der Schule (Monica Potter) bringt Cross schnell auf die Spur eines ausgeklügelten Netzwerks verbrecherischer Intelligenz. Seinen Verfolgern einen Schritt voraus, schreckt der Kidnapper auch nicht vor dem Versuch einer weiteren Entführung zurück...

Ein Action-Thriller der Extraklasse nach dem Kriminalroman von Erfolgsautor James Patterson, der schon die Romanvorlage zu 'Kiss The Girls' schrieb.

 

REGIE:
Lee Tamahori
PRODUKTION:
David Brown
Joe Wizan
Morgan Freeman
Marty Hornstein
CAST:
Morgan Freeman
Monica Potter
Michael Wincott
Penelope Ann Miller
Michael Moriarty
Mika Boorem
Billy Burke
DREHBUCH:
Marc Moss
James Patterson
KAMERA:
Matthew F. Leonetti A.S.C.
SCHNITT:
Neil Travis
MUSIK:
Jerry Goldsmith
AUSSTATTUNG:
Ida Random

       
  American History X
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. April 1999]
       
 

• American History X is a profound and stirring drama about the consequences of racism as a family is torn apart by hate. A graphic examination of extremism in America, the film follows one man's struggle to reform himself and save his brother after living a life consumed by violence and bigotry.

The story unfolds through the eyes of Danny Vinyard (Edward Furlong), who idolizes his older brother Derek (Edward Norton). Seeking retribution for his father's murder and burning for a way to vent his rage, Derek finds himself transformed by a philosophy of hate as he turns into a charismatic leader of a local white power movement. Despite his indisputable intelligence, his incendiary actions culminate in a brutal murder and, ultimately, a prison sentence.

Three years later, everyone awaits Derek's return: His mother Doris (Beverly D'Angelo) who prays for his safety; his girlfriend Stacey (Fairuza Balk) who longs for his return, and most of all Danny, who is desperate for his brother's love and guidance.

On the day of Derek's release from prison, Danny hands in a book report on 'Mein Kampf'. Enraged, the school principal (Avery Brooks) demands that Danny write a new paper on the circumstances that led to Derek's incarceration. Through the narrative of this new assignment, the audience explores the events that haunt and define two brothers.

But unbeknownst to Danny, Derek is a changed man. Fresh from prison, he no longer views hatred as a badge of honor. Ashamed of his past, he is now in a race to save Danny and the Vinyard family from the violence he's brought down upon them.

 

REGIE:
Tony Kaye
PRODUKTION:
John Morrissey
CAST:
Edward Norton
Edward Furlong
Fairuza Balk
Beverly D'Angelo
Avery Brooks
Stacy Keach
Jennifer Lien
DREHBUCH:
David McKenna
KAMERA:
Tony Kaye
SCHNITT:
Gerald B. Greenberg
Alan Heim
MUSIK:
Anne Dudley
AUSSTATTUNG:
Jon Gary Steele

       
  American Psycho
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. April 2001]
       
 

«The book they didn't want to publish, becomes a movie you shouldn't miss» • Jung, erfolgreich, gutaussehend: Patrick Bateman verkörpert den Geist und die Werte der 80er Jahre nahezu perfekt. Das Geld für sein exklusives Label Bewusstsein verdient er an der Wall Street. Er isst im exklusivsten Restaurant, trainiert im richtigen Gym, und hängt im angesagtesten Club ab. Seine Freunde sucht Bateman zuerst nach ihrem Aktienkapital und dem Design ihrer Visitenkarte aus. Er hat eine schöne Freundin, eine noch schönere Geliebte und eine Sekretärin, die ihn anhimmelt. Doch hinter der perfekten Oberfläche ver birgt sich ein Monster. Nachts streift Bateman durch New York und bringt - auf geputscht von Kokain und Designer Drogen - Penner und Prostituierte um. Von seinem Doppelleben immer mehr ein genommen bewegt er sich auf einem schmalen Grat zwischen Phantasie und Wirklichkeit.

Mary Harron hat es gewagt, den als unverfilmbar geltenden Kultroman von Bret Easton Ellis umzusetzen, der Anfang der 90er Jahre für Furore sorgte. Sie stilisiert die Vorlage zu einer bitterbösen Satire auf den zügellosen Lifestyle der Golden 80ies. Dies gelingt ihr nicht zuletzt dank eines hervorragenden Christian Bale.

 

REGIE:
Mary Harron
PRODUKTION:
Edward R. Pressman
Chris Hanley
Christian halsey Solomon
CAST:
Christian Bale
WIllem Dafoe
Jared Leto
Josh Lucas
Smatha Mathis
Cloë Sevigny
Reese Witherspoon
DREHBUCH:
Mary Harron
Bret Easton Ellis
KAMERA:
Andrzej Sekula
SCHNITT:
Andrew Marcus
MUSIK:
John Cale
AUSSTATTUNG:
GIdeon Ponte

       
  American Splendor
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2004]
       
 

Ordinary Life is pretty complex stuff! • Harvey Pekar, (Paul Giamatti) ist als Hilfskraft im lokalen, öffentlichen Krankenhaus beschäftigt. Nicht gerade der anspruchsvollste Job, das Beste daran ist noch die gesicherte Pension. Doch für den schrulligen Harvey ist es der perfekte Job, weil er ein tolerantes Umfeld bietet, in dem sich auch andere Angestellte mit den unterschiedlichsten Ticks tummeln. Mit seinen Arbeitskollegen unterhält er sich mit ihnen über alles Mögliche, von Rock’n’Roll und dem Zerfall der amerikanischen Kultur bis zu neuen Geschmacksrichtungen für Gummidrops.

Zu Hause verbringt Harvey seine Zeit mit Lesen, Platten hören, und dem Schreiben von Artikeln über Jazz oder Literatur. Seine Wohnung ist bis obenhin mit Büchern und LPs vollgestopft. Regelmässig durchstöbert er die Brockenhäuser und Flohmärkte von Cleveland nach mehr, und jeder 25 cent-Fund, den er macht, erhellt sein Dasein.

An einem dieser Flohmärkte trifft Harvey auf Robert Crumb (James Urbaniak), einen Musikenthusiasten und Zeichner von Grusskarten. Harvey lebt sein Leben der kleinen Katastrophen weiter, während Crumb für seine Underground Comics langsam international bekannt wird. Von der Idee besessen, dass Comic auch anerkannte Kunstform für Erwachsene sein kann, entscheidet sich Harvey, seine eigene Sorte Comic-Hefte zu machen. Harvey, als Bewunderer naturalistischer Schriftsteller wie Theodore Dreiser, beginnt eine unsentimentale Aufzeichnung seines eigenen Lebens in der Arbeiterklasse. Ein Selbstporträt mit „Warzen und allem“. Crumb ermutigt ihn dabei und illustriert einige seiner Geschichten. 1976 veröffentlicht Harvey die Nummer 1 von „American Splendor“.

„American Splendor“ macht Harvey berühmt, doch als die siebziger Jahre zu Ende gehen und die Achziger beginnen, geht sein Leben noch immer im gleichen, alten Trott. Doch dann trägt ihm „American Splendor“ eine verwandte Seele zu: Joyce Brabner (Hope Davis), die Mitarbeiterin in einem Comicbuchladen in Delaware. Eines schönen Tages schreibt sie ihm, und erbittet eine bestimmte Ausgabe von „American Splendor“, dessen letztes Exemplar im Laden ihr Hippiepartner eben „unter ihrem Arsch weg“ verkauft hat. Die zynische Persönlichkeit von Joyce passt gut zu Harveys eigener – ohne grosses Getue heiraten sie und erleben zusammen die bizarren Begleiterscheinungen von Harveys Ruhm.

 

REGIE:
Shari Springer Berman
Robert Pulcini
PRODUKTION:
Ted Hope
CAST:
Paul Giamatti
Hope Davis
Judah Friedlander
Harvey Pekar
DREHBUCH:
Shari Springer Berman
Robert Pulcini
Harvey Pekar
KAMERA:
Terry Stacey
SCHNITT:
Robert Pulcini
TON:
Nicholas Renbeck
MUSIK:
Mark Suozzo
AUSSTATTUNG:
Thérèse DePrez
KOSTÜME:
Michael Wilkinson

       
  Amistad
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Februar 1998]
       
 

Freiheit kann uns nicht gegeben werden. Sie ist unser Recht, von Geburt an. Doch es gibt Zeiten im Leben, da man seine Freiheit erobern muss. • In einer stürmischen Nacht im Sommer 1839, vor der Küste Kubas: 53 Schwarzafrikaner, gefangengehalten in den überfüllten Laderäumen des spanischen Sklavenschiffs 'La Amistad' befreien sich von ihren Fesseln. Angeführt von Cinque (Djimon Hounsou) bewaffnen sie sich, übernehmen die Kontrolle des Schiffs und erkämpfen sich damit ihre Freiheit zurück. Sie haben ein einziges Ziel: Ihre Heimat Afrika.

Sie haben jedoch nicht die nötigen Navigationskenntnisse, um sicher nach Hause zu finden. Und so müssen sich die Anführer auf die beiden Überlebenden der spanischen Besatzung verlassen - und werden überlistet. Nach zwei Monaten rauher Fahrt entlang der amerikanischen Ostküste wird die 'Amistad' von einem amerikanischen Schiff vor der Küste von Connecticut abgefangen; die Afrikaner werden wegen Mordes an der Besatzung vor Gericht gestellt.

Zu Beginn werden die Afrikaner von den Abolitionisten Theodore Joadson (Morgan Freeman) und Lewis Tappan (Stellan Skarsgard) sowie von einem jungen lmmobilien-Anwalt namens Roger Baldwin (Matthew McConaughey) verteidigt. Je mehr sich der Fall jedoch zum Symbol einer gespaltenen Nation entwickelt, desto verbissener kämpfen zwei grosse Amerikaner um ihren Standpunkt. Der Verfechter der Sklaverei, Präsident Martin Van Buren (Nigel Hawthorne), will für eine weitere Amtsperiode gewählt werden und würde die illegal nach USA eingeschleusten Afrikaner opfern, um die Wählerstimmen in den Südstaaten für sich zu gewinnen und gleichzeitig Königin Isabella von Spanien (Anna Paquin) zufriedenzustellen. Seinen Plänen steht jedoch der Ex-Präsident John Quincy Adams (Anthony Hopkins) entgegen, der sich aus dem Ruhestand zurückmeldet, um die Afrikaner vor dem Obersten Bundesgericht der Vereinigten Staaten zu verteidigen.

Dieser Fall bringt die Grundfesten des amerikanischen Rechtssystems ins Wanken - für die angeklagten Afrikaner jedoch ist es keine Frage von Politik oder Ideologie. Es geht um ein Grundrecht aller Menschen: Freiheit.

 

REGIE:
Steven Spielberg
PRODUKTION:
Steven Spielberg
Debbie Allen
Colin Wilson
CAST:
Morgan Freeman
Nigel Hawthorne
Anthony Hopkins
Djimon Hounsou
Matthew McConaughey
Pete Postlethwaite
Stallan Skarsgard
Anna Paquin
DREHBUCH:
David Franzoni
KAMERA:
Janusz Kaminski A.S.C.
SCHNITT:
Michale Kahn A.C.E.
TON:
Charles L. Campbell
MUSIK:
John Williams
AUSSTATTUNG:
Rick Carter
KOSTÜME:
Ruth E. Carter

       
  An Education
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Februar 2010]
       
 

Ein Film von Lone Scherfig • 1961. Jenny ist 16 und träumt von Paris – von einer gloriosen Existenz unter Gauloises-Rauchern an der Seine. Einstweilen muss das hübsche intelligente Mädchen allerdings noch die Schulbank drücken, sofern sie nicht gerade in Twickenham in ihrem Mädchenzimmer Juliette-Gréco-Chan­sons mitträllert.
Jenny kann es gar nicht abwarten, erwachsen zu werden. Sie ist eine fleissige Schülerin mit ausgezeichneten Leistungen, nur nicht in Latein, das ihr doch eines Tages zu einem Studienplatz in Oxford verhelfen soll. Dann aber taucht an einem der zahllosen verregneten Tage ein ganz ungewöhnlicher Verehrer in Jennys Leben auf. David ist schon über 30, ein gewitzter Gross­städ­ter, der den Schuljungen an Jennys Seite umgehend aussticht – und zu Jennys grosser Bewunderung auch ihre konservativen Eltern Jack und Marjorie zu charmieren versteht und alle möglichen Einwände, die sie gegen einen älteren, jüdischen Freund ihrer Tochter vorbringen könnten, hinfällig macht.
An Davids Seite erschliesst sich Jenny eine neue, funkelnde Welt mit klassischen Konzerten und späten Abendessen in Gesellschaft von Davids Freund und Geschäftspartner Danny und dessen attraktiver, aber etwas geistloser Freundin Helen. Gemeinsam unternimmt man Ausflüge mit Davids Sport­wagen und verbringt sogar ein Wochenende in Oxford. Zu ihrem 17. Geburtstag lädt David Jenny zu einer Reise nach Paris ein – in Beglei­tung seiner „Tante Helen“, wie er Jennys Eltern verspricht. Die haben natürlich keinen blassen Schimmer, dass Jenny längst beschlossen hat, wo und wann sie ihre Jungfräulichkeit verliert.

+ OSCARS - 3 Nominierungen: Bester Film / Beste Hauptdarstellerin / Bestes adaptiertes Drehbuch
+ BAFTA - Preis Beste Hauptdarstellerin Carey Mulligan
+ Sundance Film Festival - Publikumspreis & Beste Kamera

 

REGIE:
Lone Scherfig
PRODUKTION:
Finola Dwyer
Amanda Posey
CAST:
Peter Sarsgaard
Carey Mulligan
Alfred Molina
Dominic Cooper
Rosamund Pike
Olivia Williams
DREHBUCH:
Lynn Barber
Nick Hornby
KAMERA:
John de Borman
SCHNITT:
Barney Pilling
TON:
Niv Adiri
Glenn Freemantle
MUSIK:
Paul Englishby
AUSSTATTUNG:
Andrew McAlpine
KOSTÜME:
Odile Dicks-Mireaux

       
  An Ideal Husband
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Dezember 1999]
       
 

Nach Oscar Wilde • Frauenheld Arthur Goring (Rupert Everett) geniesst das Leben in der Londoner High Society in vollen Zügen. Er ist der krönende Gast jeder Party, die Frauen liegen ihm zu Füssen. Vor allem pflegt er jedoch die Liebe zu sich selbst. Wäre da nicht sein Vater, dem das extravagante Leben seines Sohnes schon lange ein Dorn im Auge ist. Er drängt Arthur, endlich zu heiraten !

Doch damit nicht genug: Arthurs Freund, Mustergatte Sir Robert Chiltern (Jeremy Northam), bittet ihn um Hilfe. Er wird von der verführerischen Mrs. Cheveley (Julianne Moore) erpresst. Ihre Forderung: Entweder er unterstützt ein mehr als fragwürdiges Projekt, oder sie wird das dunkle Geheimnis um seinen politischen Aufstieg lüften. Dadurch würde Chiltern nicht nur einen beruflichen Tiefschlag erleiden, sondern auch vor seiner tugendhaften Ehefrau (Cate Blanchett) das Gesicht verlieren. Um die Rettung seines Freundes bemüht, verfängt sich der Lebemann Arthur Goring schnell selbst in einem Netz aus Lügen, Versuchungen und tückischen Heiratsfallen und gerät in höchst prekäre Situationen...


Basierend auf Oscar Wildes Drama 'Ein idealer Gatte' entstand unter der Regie von Oliver Parker (Othello) ein rauschender Epochenfilm mit internationaler Starbesetzung: Rupert Everett (Die Hochzeit meines besten Freundes), Julianne Moore (Boogie Nights), Jeremy Northam (Amistad), Cate Blanchette (Elizabeth) und Minnie Driver (Good Will Hunting) glänzen in einem Drama um politische Korruption und amouröse Intrigen, das an Aktualität kein bisschen eingebüsst hat. Mit grosser Liebe zum Detail hat sich das Filmteam an eine angemessene Inszenierung der spätviktorianischen Epoche gemacht. Hauptdrehort war das pompöse Anwesen der Rothschilds in der Nähe von Bath.

 

REGIE:
Oliver Parker
PRODUKTION:
Barnaby Thompson
Uri Fruchtmann
Bruce Davey
CAST:
Cate Blanchett
Minnie Driver
Rupert Everett
Julianne Moore
Jeremy Northam
John Wood
Lindsay Duncan
DREHBUCH:
Oliver Parker
KAMERA:
David Johnson B.S.C.
SCHNITT:
Guy Bensley
MUSIK:
Charlie Mole
AUSSTATTUNG:
Michael Howells

       
  An Inconvenient Truth
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Oktober 2006]
       
 

Die Menschheit sitzt auf einer Zeitbombe. • Führende Wissenschafter aus der ganzen Welt sind sich einig, dass uns nur noch 10 Jahre bleiben um eine globale Katastrophe zu vermeiden. Das ganze Klimasystem wird aus den Fugen geraten - extreme Wetterlagen, Überschwemmungen, lange Trockenperioden und tödliche Hitzeperioden sind die Folgen. Wir sind verantwortlich für diese Katastrophe von einem noch nie da gewesenen Ausmasses - und nur wir können sie verhindern.
Anstatt die Sturmglocken der Apokalypse zu läuten oder sich an einer flauen Vereinbarung zu halten, illustriert "An Inconvenient Truth" den engagierten Kampf eines Mannes - dem Ex Vize Präsidenten AL Gore - der seit 5 Jahren die Vereinigten Staaten bereist um seine Mitbürger von der Dringlichkeit einer Lösung dieser Krise zu überzeugen.
"An Inconvenient Truth" ist eine leidenschaftliche Dokumentation welche eine grosse Debatte lanciert, welche unsere Umweltkonzepte beeinflussen soll.

 

REGIE:
Davis Guggenheim
PRODUKTION:
Lawrence Bender
Scott Burns
Scott Z. Burns
CAST:
Al Gore
SCHNITT:
Jay Lash Cassidy
Dan Swietlik
TON:
Skip Lievsay
MUSIK:
Michael Brook

       
  An Unfinished Life
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Lasse Hallström • Viel ist ihm nach einem langen Berufsleben nicht geblieben, dem mürrischen Rancher Einar Gilkyson (Robert Redford). Eine Kuh, ein Pferd, ein paar Katzen, ein kleiner Waschbär – wäre da nicht der alte Mitch Bradley (Morgan Freeman), der wie Einar mehr als 40 Cowboy-Jahre auf dem Buckel hat, würde er wohl noch mehr Zeit mit Selbstgesprächen verbringen als ohnehin schon. So aber pflegt Einar den von riesigen Narben entstellten Mitch beim alltäglichen Morgenritual, verpasst ihm eine Spritze gegen die Schmerzen, hilft bei der Rasur und wechselt ein paar knappe Worte mit ihm.

Ein paar Hundert Meilen entfernt, irgendwo in Iowa, hört sich Jean Gilkyson (Jennifer Lopez) die Entschuldigung ihres Freundes Gary (Damian Lewis) an. Er wisse nicht, was in ihn gefahren sei, erklärt er, und bittet Jean um Verzeihung. Jean, deren Kinn von einem beachtlichen Hämatom geziert wird, lässt das Ganze wortlos über sich ergehen. Als Gary merkt, dass er auf die sanfte Tour nichts erreicht, wird er fuchsteufelswild. Er tritt gegen den Tisch und stürmt wütend aus dem Haus. Jeans Tochter, die 11-jährige Griff (Becca Gardner), hat den Streit mit grossen Augen verfolgt. Nun erinnert sie ihre Mutter an ihr Versprechen, Gary zu verlassen.

Jean hält Wort. Die beiden ergreifen die Flucht. Unterwegs überlegt Griff, ob sie in Mexiko, Montana oder doch in Oregon den Neuanfang wagen sollten, aber Jean ist so gut wie mittellos, und als dann auch noch das Auto den Geist aufgibt, sieht sie nur noch eine Möglichkeit: den Bus nach Wyoming zu nehmen und Griffs Grossvater zu besuchen. Griff ist mehr als überrascht, denn bisher glaubte sie, dieser sei tot.

In dem kleinen, unweit von Einars Ranch gelegenen Nest herrscht derweil grosse Aufregung, weil ein tapsiger Grizzlybär mitten durch die Stadt trottet. Sheriff Crane Curtis (Josh Lucas) treibt ihn mit eingeschalteter Sirene zurück in die Berge – und somit direkt vor den Lauf von Einars Gewehr. Aber Einar wird von Crane in letzter Sekunde daran gehindert, das Tier zu erschiessen. Stattdessen wird der Bär betäubt und in den hiesigen Privatzoo gebracht, wo er fortan den Käfig des unlängst verstorbenen Löwen bewohnt.

Jean und Griff treffen auf der Ranch ein. Einar macht kein Geheimnis daraus, dass er seine Schwiegertochter am liebsten nie mehr wieder gesehen hätte. Verblüfft stellt er fest, dass er eine Enkeltochter hat, was ihn aber keineswegs dazu bewegt, seine schroffe Art abzulegen. Nur widerwillig gestattet er Jean, bei ihm zu wohnen, bis sie genug Geld für die Weiterreise verdient hat.

Am nächsten Morgen fährt Jean in die Stadt, um sich einen Job zu suchen. Einar trägt Griff auf, Mitch im Lauf des Vormittags ein Sandwich zu bringen, und fährt dann, nachdem sein Truck nicht angesprungen ist, mit dem Fahrrad in die Stadt. Im Diner von Nina (Camryn Manheim) verprügelt er nebenbei ein paar junge Männer, die sich nicht zu benehmen wissen.

Griff bringt Mitch sein Frühstück. Anders als Einar ist Mitch sichtlich erfreut über den unerwarteten Besuch. Er erzählt dem Mädchen, woher seine Narben stammen: Vor einem Jahr habe er den soeben eingefangenen Bären beim Verspeisen eines Kalbs überrascht, der habe sich gestört gefühlt und Mitch attackiert.

Einar sieht sich, wie von Mitch gewünscht, im Zoo den Bären an, der dort eine grosse Attraktion darstellt. Danach besucht er, wie jeden Tag, das Grab seines Sohns Griffin – Jeans Mann und Griffs Vater. Beim Abendessen bleibt jeder der vier Ranchbewohner für sich.

Am nächsten Tag tritt Jean ihre neue Stelle an. Sie kellnert im Restaurant von Nina, mit der sie sich auf Anhieb gut versteht. Ausserdem stattet sie dem Sheriff einen Besuch ab und zeigt ihm einen Polizeibericht, aus dem hervorgeht, dass Gary sie misshandelt hat. Sie befürchtet, Gary könne ihr hierher folgen; Crane versichert ihr, er werde die Augen offen halten.

Auf der Ranch spuckt Einar weiterhin Gift und Galle. Beim Versuch, den Truck zu reparieren, streitet er sich mit Mitch, und für Griff hat er auch kein freundliches Wort übrig. Am Abend bringt Jean Lebensmittel mit und will für alle kochen. Von Einar möchte sie wissen, wo eigentlich die Kühe seien. Nach Griffins Tod, erklärt Einar brummig, habe er nicht mehr genug Unterstützung gehabt. Später, als Jean versehentlich einen Teller fallen lässt, macht er ihr bittere Vorwürfe – ohne es auszusprechen stellt er klar, dass er Jean für den Tod seines Sohnes verantwortlich macht und ihr nicht zu vergeben gedenkt. Kurz darauf bringt Jean Mitch das Abendessen. Er begrüsst sie herzlich und erzählt ihr, dass Einars Frau Nelly ihn ein Jahr nach Griffins Tod verlassen habe. Vor lauter Trauer habe Einar sich nicht mehr um seine Frau gekümmert, und als schliesslich ein anderer Mann auftauchte, sei Nelly mit ihm fortgegangen. Fortgehen würde am liebsten auch Griff, die sich gar nicht wohl fühlt bei ihrem ungastlichen Grossvater. Jean verspricht, mit ihr nach Montana zu gehen, sobald sie genug Geld gespart hat.

Doch es dauert nicht lange bis Einar schliesslich ein wenig aufzutauen beginnt. Er repariert den Truck mit Griffs „Hilfe“, nimmt sie mit in den Zoo, um den Bären zu füttern, und zeigt ihr, wie man ein Lasso wirft. Er scherzt sogar ein wenig, als Griff in ihrer kindlichen Naivität vermutet, Mitch und Einar seien ein schwules Paar. Streng reagiert er nur, als das Mädchen Sheriff Curtis brüsk hinauskomplimentiert, als dieser Jean einmal nach Hause bringt. Sie solle höflich zu seinen Gästen sein, befiehlt Einar; dabei hat Griff doch nur Angst, ihre Mutter könne sich schon wieder auf einen neuen – womöglich brutalen – Mann einlassen.

Plötzlich taucht Gary in der Stadt auf. Einar und Mitch bemerken ihn als erste: Sie hören ihn nachts herumschleichen, finden Fussspuren und Zigarettenkippen. Bei Crane erkundigt sich Einar, ob das Gesetz ihm eigentlich erlaube, einen Eindringling auf seinem Grundstück zu erschiessen (nur, wenn er ins Haus komme, erklärt der Sheriff). In einer Bar beobachtet er Gary beim Billardspielen. Und eines Abends lauert er dem ungebetenen Gast vor dessen Motel auf und zwingt ihn mit vorgehaltenem Gewehr, ins Auto zu steigen und die Stadt zu verlassen. Gary gehorcht, zumal auch Crane auftaucht und ihm zu verstehen gibt, dass er ihn nicht mehr in der Stadt sehen wolle.

Crane handelt nicht ganz uneigennützig. Er mag Jean und freundet sich behutsam mit ihr an. Einmal erzählt sie ihm, wie Griffin damals ums Leben gekommen ist: Bei einer späten Autofahrt im strömenden Regen sei sie am Steuer eingenickt und von der Strasse abgekommen. Jean überlebte, Griffin starb.

Auch mit Einar kann Jean endlich über die gemeinsame Geschichte reden. Eines Nachts weckt er sie, um ihr von dem Vorfall mit Gary zu berichten. Sie erzählt Einar daraufhin, dass Griffin damals per Münzwurf entschieden habe, wer den Wagen fahren solle. Sie weist Einar darauf hin, dass auch sie seither trauere, im Unterschied zu ihm aber versucht habe weiter zu leben. In die Defensive gedrängt, reagiert Einar aggressiv. Er fordert Jean auf, das Haus am nächsten Morgen zu verlassen. Dann holt er die Schnapsflasche hervor, die er in Mitchs Hütte versteckt hatte, und betrinkt sich, zum ersten Mal nach langer Abstinenz, an Griffins Grab.

Jean kommt fürs erste bei Nina unter, Griff allerdings zieht es vor weiterhin bei ihrem Grossvater zu wohnen, den sie allmählich sehr lieb gewonnen hat. Nach kurzem Zögern willigt Jean ein. Einar nimmt Griff gerne wieder auf, spannt sie bei der landwirtschaftlichen Arbeit ein und bringt ihr sogar das Autofahren bei. Gemeinsam mit Mitch gehen sie in den Zoo, denn der Grizzly lässt Mitch keine Ruhe. Kurz darauf, Einar macht Erledigungen in der Stadt, hat Mitch einen Anfall, der erst aufhört, als Griff ihm eine Spritze mit dem Schmerzmittel gibt. Später, noch ganz geschwächt, fordert Mitch Einar auf, den Bären frei zu lassen.

Als Einar bei einem Besuch im Diner Jean unvermittelt für Griffs gute Erziehung lobt und ihr anbietet, zu ihm zurückzukehren, lenkt Jean gern ein und verspricht am nächsten Tag wieder auf die Farm zu ziehen. Am Abend jedoch lauert Gary seiner Ex-Freundin auf – er ist wieder da und bittet um eine letzte Chance. Für Jean aber ist dieses Kapitel längst abgeschlossen. Sie fordert Gary auf zu verschwinden, und als Nina dazu kommt, gehorcht Gary – vorerst.

In der Nacht starten Einar und Griff die Befreiungsaktion für den Bären. Während Meister Petz bereits im Begriff ist, auf die Ladefläche des Trucks zu klettern, betätigt Griff versehentlich die Gangschaltung. Der Wagen rollt ein Stück nach vorn, und plötzlich steht der Bär vor Einar und verpasst ihm einen Hieb. Griff verscheucht das Tier mit der Hupe. Dann fährt sie Einar ins Krankenhaus. Er hat sich zwei Rippen gebrochen, will aber den Anordnungen des Arztes nicht folgen und schleicht sich gemeinsam mit Griff und der hinzu gerufenen Jean davon.

Die Familie ist nun wieder vereint. Aber noch sind einige Rechnungen offen: Einar muss Jean endgültig vergeben. Gary und Jean müssen einen Schlussstrich ziehen. Mutter und Tochter müssen noch klären, welches Leben sie in Zukunft führen wollen, und auch Mitch steht noch eine letzte Konfrontation mit dem Bären bevor...

 

REGIE:
Lasse Hallström
PRODUKTION:
Leslie Holleran
Alan Ladd Jr.
Kelliann Ladd
CAST:
Robert Redford
Jennifer Lopez
Morgan Freeman
Josh Lucas
Damian Lewis
DREHBUCH:
Mark Spragg
Virginia Korus Spragg
KAMERA:
Oliver Stapleton
SCHNITT:
Andrew Mondshein
TON:
Michael Kirchberger
MUSIK:
Deborah Lurie
AUSSTATTUNG:
David Gropman
KOSTÜME:
Tish Monaghan

       
  Anatomie
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Februar 2000]
       
 

Die eine studieren. Die anderen werden studiert. • Für die ehrgeizige Medizinstudentin Paula (FRANKA POTENTE) geht ein Traum in Erfüllung: Sie wird in den Sommersemesterferien zu einem Elitekurs in Anatomie bei dem berühmten Heidelberger Professor Grombek zugelassen. Doch die Freude über den Lehrgang wandelt sich schnell in jähes Entsetzen, als vor Paula auf dem Seziertisch ein junger Mann liegt, der nur einen Tag zuvor noch voller Leben war. Allen Warnungen zum Trotz stellt Paula Nachforschungen an und stösst schon bald auf einen mysteriösen Geheimbund, der in den Gemäuern des ehrwürdigen Instituts sein Unwesen treiben soll. Dass sie sich damit selbst in Lebensgefahr bringt, merkt Paula erst spät - sehr, sehr spät ...

Nach 'Lola rennt' und 'Bin ich schön:' beweist Shootingstar Franka Potente in ANATOMIE abermals ihr schauspielerisches Können. In Stefan Ruzowitzkys packendem, gnadenlos spannenden und bis zum letzten Moment voller Überraschungen steckenden Horrorthriller aus dem Medizinermilieu kommt sie als ehrgeizige Studentin einer Mordserie auf die Spur und gerät dabei selbst in Lebensgefahr. An Franka Potentes Seite spielen Benno Fürmann (' Der Eisbär', St. Pauli Nacht'), TV-Moderator Holger Speckhahn sowie aufregende Newcomer wie Anna Loos und Sebastian Blomberg.

ANATOMIE ist der erste Kinofilm der neugegründeten Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion in Co-Produktion mit der Claussen + Wöbke Filmproduktion.

 

REGIE:
Stefan Ruzowitzky
PRODUKTION:
Jakob Claussen
Thomas Wöbke
CAST:
Franka Potente
Benno Fürmann
Anna Los
Holger Speckhahn
Sebastian Blomberg
Traugott Buhre
DREHBUCH:
Stefan Ruzowitzky
KAMERA:
Pter von Haller
BVK
SCHNITT:
Ueli Christen
MUSIK:
Marius Ruhland
AUSSTATTUNG:
ingrid Henn
SFK
KOSTÜME:
Nicole Fischnaller

       
  Angel-A
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Mai 2006]
       
 

Ein Film von Luc Besson • André (Jamel Debbouze) kann sich nicht mehr auf die Strasse trauen. Zu lange hat sich der kleinwüchsige Marokkaner mit seinen Gaunereien durchs Leben geschlagen, jetzt ist die Geduld seiner Gläubiger endgültig am Ende. Was tun? André sieht nur noch eine Lösung: die Seine. Doch gerade als er sich von einer Brücke ins Wasser stürzen will, entdeckt er auf der Brüstung eine Frau (Rie Rasmussen), die offensichtlich das Gleiche vorhat.

Als sie tatsächlich springt, zögert André keine Sekunde und rettet sie. Die schöne Angela mit den endlos langen Beinen heftet sich fortan wie eine Klette an den glücklosen André, und wie durch ein Wunder scheint sich seine Pechsträhne plötzlich ins Gegenteil zu wandeln.

Könnte seine Begegnung mit der geheimnisvollen Blondine, seinem rettenden Engel, am Ende gar kein Zufall gewesen sein?

 

REGIE:
Luc Besson
PRODUKTION:
Luc Besson
CAST:
Jamel Debbouze
Rie Rasmussen
Gilbert Melki
Serge Riaboukine
Akim Chir
DREHBUCH:
Luc Besson
KAMERA:
Thierry Arbogast
SCHNITT:
Stéphanie Pedelacq
Frédéric Thoraval
TON:
Jean Minondo
MUSIK:
Anja Garbarek
AUSSTATTUNG:
Jacques Bufnoir
KOSTÜME:
Martine Rapin

       
  Anger Management
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. April 2003]
       
 

Feel The Love • Höflich, sanftmütig und bescheiden: Einen friedliebenderen Menschen als Dave Buznik (ADAM SANDLER) gibt es nicht. Und doch gerät er an Bord eines Flugzeugs ohne eigenes Zutun in eine verbale Kontroverse mit dem Kabinenpersonal, das sich ausgerechnet von Dave provoziert fühlt.

Der Vorfall hat Folgen für ihn: Dave wird zu einer Deaggressionstherapie verdonnert. So soll er lernen, seinen Ärger und seine Wut zu akzeptieren, um aufgestaute Aggressionen besser unter Kontrolle halten zu können. Einen Haken hat die Sache: Kein geringerer als der augenscheinlich völlig verrückte Dr. Buddy Rydell (JACK NICHOLSON) soll Dave die Vorzüge der Sanftmütigkeit vermitteln. Dabei müsste der eigentlich erst einmal selbst lernen, sein überschäumendes Temperament zu zügeln! Und so lässt Buddy seinen Patienten von einem Fettnäpfchen ins nächste tapsen. Ganz zu schweigen davon, dass der Doktor obendrein auch noch versucht, Dave seine Freundin Linda (MARISA TOMEI) auszuspannen ...

 

REGIE:
Peter Segal
PRODUKTION:
Jack Giarraputo
Barry Bernardi
CAST:
Adam Sandler
Jack Nicholson
Marisa Tomei
Allen Covert
Kurt Fuller
Heather Graham
Luis Guzmán
DREHBUCH:
David Dorfman
KAMERA:
Donald McAlpine
SCHNITT:
Jeff Gourson
TON:
David Bach
Elmo Weber
MUSIK:
Teddy Castellucci
AUSSTATTUNG:
Alan Au
KOSTÜME:
Ellen Lutter

       
  Animal City - Stadt der Tiere
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2001]
       
 

Ein Dokumentarfilm von Frédéric Gonseth • Frederic Gonseth und Catherine Azad haben einen ungewöhnlichen Blickwinkel gewählt, um Jaipur, die Hauptstadt des im Norden Indiens gelegenen Bundesstaats Rajasthan, zu erforschen. Die Kamera folgt den Tieren auf ihrem Weg durch das Gewühl dieser modernen indischen Stadt. Ob Esel, Elefanten, Kobras, Ochsen, Kühe, Dromedare, Ziegen oder Affen: sie gehören zum Stadtbild dazu. In religiösen Riten werden sie zu ständigen Ansprechpartnern der Bewohner Jaipurs, der Stadt der Tiere. Bei den Besitzern der Tiere erfährt man etwas über die Traditionen ihres Glaubens oder über den wirtschaftlichen Nutzen, den diese lebhaften und ungeduldigen Gefährten mit sich bringen. In der indischen Kultur haben sie ihren Platz an der Seite des Menschen und sind von dort nicht wegzudenken. Mit ihrer Hilfe gelingt es den Filmemachern auf ungewöhnliche Weise, Religion, Kastenwesen und Kunsthandwerk dieser Gesellschaft neu zu entdecken. Dabei tritt auch der kulturelle Schock ins Blickfeld, den die Modernisierung vielerorts auslöst. Auch wenn die Kühe heilig, die Affen und Ziegen diebisch und die Dromedare erschöpft sind, so verleihen sie Jaipur doch einen einzigartigen Charakter. Und wer weiss, vielleicht vermitteln sie auch uns etwas Weisheit und Toleranz ...

 

REGIE:
Frédéric Gonseth
Catherine Azad
KAMERA:
Frédéric Gonseth

       
  Antikörper
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juli 2005]
       
 

Ein Film von Christian Alvart • In einem Berliner Hinterhaus wird der Serienkiller Gabriel Engel (André Hennicke) von einer Spezialeinheit überwältigt. Der erfahrene Kommissar Seiler (Heinz Hoenig) lässt sich für seinen Erfolg überschwänglich feiern. Doch das Grauen beginnt erst noch. Auch im Heimatdorf des Polizisten Michael Martens (Wotan Wilke Möhring) wurde ein kleines Mädchen bestialisch ermordet. Martens reist nach Berlin, um dem gefangenen Psychokiller ein Geständnis abzuringen. Doch Gabriel Engel verstrickt den Dorfpolizisten in ein verwirrendes Spiel um Gut und Böse, um Wahrheit und Lüge. Die Ereignisse spitzen sich zu, als die Spuren plötzlich in eine ganz andere Richtung weisen. Der wahre Täter scheint Martens gefährlich nah zu sein...

 

REGIE:
Christian Alvart
PRODUKTION:
Boris Schönfelder
CAST:
Wotan Wilke Möhring
Heinz Hoenig
André Hennicke
Ulrike Krumbiegel
Hauke Diekamp
Nina Proll
DREHBUCH:
Christian Alvart
KAMERA:
Hagen Bogdanski
SCHNITT:
Philipp Stahl
TON:
Michael Hinreiner
MUSIK:
Michl Britsch
AUSSTATTUNG:
Christian M. Goldbeck
KOSTÜME:
Silke Sommer

       
  Aphrodites Nacht
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juli 2008]
       
 

Ein Film von Carolin Otto • Hannah hat Geburtstag. Es ist ihr 30. Ihre Freundinnen schenken ihr zu diesem Anlass ein ganz besonderes Essen: Nach der gemeinsamen Vorbereitung der Mahlzeit hat jede der Frauen eine Stunde Zeit, sich einen ihr unbekannten Mann als Tischnachbarn einzuladen.

Doch dann taucht Hannahs männermordende Mutter Rita auf, die eigentlich in Amerika lebt. Sie lädt sich selbst zur Party ein. Und ein weiterer ungebetener Gratulant reichert den Abend explosiv an: Hans, Hannahs erste Liebe.

Das Sammelsurium von Gästen ist heterogen: Toni, die den Abend filmt, bringt einen Dichterpenner mit, Hannah einen Klavier spielenden Taxifahrer, Rita einen Parfümeur, Aurelia Hans, die verflossene Liebe Hannahs.

Wie es sich für ein Geburtstagskind gehört, steht Hannah nach einigen Gesellschaftsspielen schließlich doch im Mittelpunkt. Nicht unbedingt, wie man sich das vorstellt: Ihre Mutter zwingt Hannah durch ihre konsequente Ignoranz, ihr Inneres preis zu geben. Die Vergangenheit mit Mutter und Ex-Liebe kommt ans Licht.

Doch es ist ein Abend der Veränderung, ein Geburtstagsfest der Weiterentwicklung. Erkenntnis, Liebe und Verzeihen als Schlüssel zur eigenen Veränderung.

 

REGIE:
Carolin Otto
CAST:
Stefan Merki
Gisela Schneeberger
Anatole Taubman
DREHBUCH:
Carolin Otto
KAMERA:
Rainer Hartmann
SCHNITT:
Christian von Luepke
MUSIK:
Dieter Schleip

       
  Artemisia
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Dezember 1997]
       
 

• Italien, 1610. Artemisia Gentileschi ist 17 Jahre alt. Ihr Vater, Orazio Gentileschi, ein berühmter Maler, hat seiner Tochter die Leidenschaft für die Malerei vermittelt. Eine gefährliche Leidenschaft, denn es ist Frauen verboten, die Akademie zu besuchen und Männer nackt posieren zu lassen. Artemisia lehnt sich dagegen auf. Sie will Körper malen dürfen, auch als Frau. Ihre Suche nach der Darstellung des menschlichen Körpers vermischt sich dabei umnerklich mit dem Erwachen sexuellen Verlangens. Am Strand erblickt Artemisia eines Tages Agostino Tassi, einen Künstler, der mit den traditionellen Regeln der Malerei gebrochen hat. Sie ist verunsichert durch seine Arroganz und gleichzeitig fasziniert von diesem Mann, der sich gerne und oft Gelagen und Orgien hingibt. Artemisias Vater erlaubt Agostino, ihr das beizubringen, was sie noch nicht beherrscht: die Kunst der Perspektive. Nach und nach nehmen die Stunden zwischen Lehrer und Schülerin andere Formen an. Es ist nicht mehr die Malerei, die Agostino Artemisia lehren kann - darin ist sie bereits eine Meisterin ihres Fachs, sondern die Leidenschaft. Die erste sexuelle Begegnung der beiden erschüttert Artemisia, die noch Jungfrau ist. Der Körper ist nicht mehr länger ein unbewegliches Objekt, das sie beobachtet um zu malen, sondern ein Ort erfüllt von Verlangen, von Leiden und Freude.

Die Intensität und Dynamik von Artemisia Gentileschis Bildern wird zu Recht mit derjenigen Caravaggios verglichen. Ihren Werken begegnet man heute in den berühmtesten Kunstmuseen der Welt: Unter anderen in den Uffizien in Florenz, im Prado in Madrid oder im Metropolitan Museum of Modern Art in New York.

Die französische Filmemacherin Agnes Merlet («Le Fils du Requin») hat die bewegte Geschichte dieser aussergewöhnlichen Künstlerin in wunderschöne Bilder eingefangen. Die grossartigen Landschaften, die weiten Strände sind ein psychologischer Ausdruck der Gefühle der Figuren. Die lebendige Kameraführung, die nahe an die Gesichter herangeht, bildet dabei einen reizvollen Gegensatz zu den riesigen Gemälden Artemisias.

 

REGIE:
Agnès Merlet
PRODUKTION:
Patrice Haddad
CAST:
Valentina Cervi
Michel Serrault
Miki Manojlovic
Luca Zingaretti
Emmanuelle Devos
Frédéric Pierrot
DREHBUCH:
Christine Miller
KAMERA:
Benoît Delhomme
SCHNITT:
Guy Lecorne
Daniele Sordoni
TON:
Pierre Choukroun
MUSIK:
Krishna Levy

       
  Arthur and the Minimoys
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Januar 2007]
       
 

Ein Film von Luc Besson • Mit 'Arthur and the Minimoys' wagt sich Luc Besson an die Verfilmung seines selbstverfassten vierbändigen Märchens "Arthur et les Minimoys“... Mit 85 Mio. US-Dollar wird der Film mit dem höchsten Budget realisiert, das jemals in einen europäischen, animierten Kinofilm investiert wurde.

Arthur (Freddie Highmore) hat richtig grosse Sorgen: Ein fieser Grundstücksmakler träumt davon, sich das schöne Haus von Arthurs Grossmutter (Mia Farrow), in dem der Junge gerade seine Ferien verbringt, unter den Nagel zu reissen. Leider ist nicht daran zu denken, dass Arthur auf seine Eltern zählen kann, die ihn bei den Grosseltern untergebracht haben, denn sie sind weit weg in der Stadt. Auch auf seinen Grossvater kann er nicht setzen - der ist nämlich vor Jahren auf mysteriöse Weise verschwunden. Zu allem Übel ist Arthur erst zehn Jahre alt. Ob ihm zumindest Alfred, sein grosser, mehr liebevoller als intelligenter Hund eine Hilfe sein kann? Gemeinsam mit Alfred stösst Arthur in der alten Bibliothek seines Grossvaters zum Glück auf einen geheimen Plan, der ihnen den Weg auf die andere Seite weist: Den Weg ins Land der Minimoys. Diese zauberhaften Fabelwesen sind die Einzigen, die noch alles retten können.

Pop-Diva Madonna leiht Prinzessin Selenia ihre Stimme, Kult-Sänger David Bowie spricht Maltazard und Rapper Snoop Dogg verhilft Max zum Sprechen.

Ein Kinospektakel, das Gross und Klein gleichermassen begeistern wird! Fünf Jahre lang arbeitete Kultregisseur Luc Besson mit mehr als 100 Animatoren an der Verfilmung der ersten beiden Bände seiner ARTHUR-Buchreihe, die in Frankreich bereits die Bestsellerliste stürmten.

 

REGIE:
Luc Besson
PRODUKTION:
Luc Besson
CAST:
Penny Balfour
David Bowie
Snoop Dogg
Mia Farrow
Freddie Highmore
Toinette Laquière
Madonna
DREHBUCH:
Luc Besson
Céline Garcia
KAMERA:
Thierry Arbogast
TON:
Guillaume Bouchateau
MUSIK:
Eric Serra
AUSSTATTUNG:
Hugues Tissandier

       
  As it is in heaven
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2005]
       
 

Ein Film von Kay Pollak • Daniel Daréus ist ein berühmter Dirigent – ein Mann auf der Höhe seiner Laufbahn. Und dennoch ist Daniel einsam und unglücklich, er fühlt sich ausgelaugt von den Anforderungen, die das Berufsleben auf diesem hohen Niveau mit sich bringt. Nach einem schweren Zusammenbruch lässt er von einem Tag auf den anderen alles stehen und liegen und kehrt an den Ort seiner Kindheit zurück: nach Norrland, in ein kleines Dorf in Nordschweden.

Kaum dort eingetroffen, wird er auch schon zum Objekt der dörflichen Neugier. Fasziniert bitten ihn die Bewohner, ihrem kleinen Kirchenchor, der jeden Donnerstag im Gemeindehaus probt, "den einen oder anderen guten Ratschlag" zukommen zu lassen. Daniel scheut die Rückkehr ins Rampenlicht, sieht aber ein, dass es nicht sehr taktvoll wäre, wenn er die Bitte des Chors ablehnen würde. Und als er tatsächlich mit ihm zu arbeiten beginnt, stellt er zur eigenen Überraschung fest, dass er dabei die schon so lang verloren gegangene Freude an der Musik wiederfindet.

Doch zugleich bedroht die Zusammenarbeit den dörflichen Status quo. Binnen kurzem ist Daniel von Neidern und Feinden umgeben, zu denen nicht nur der eifersüchtige Gemeindepfarrer zählt, sondern auch ein gewaltbereiter Gegner aus Daniels Vergangenheit. Auf der anderen Seite aber findet er hier auch neue Freunde. Zum Beispiel die bezaubernde Lena, die ihm hilft, seine Ängste und seine Einsamkeit langsam in den Griff zu kriegen. Daniels Leben, wie das des Dorfes, steht vor einschneidenden Veränderungen.

 

REGIE:
Kay Pollak
PRODUKTION:
Anders Birkeland
Göran Lindström
CAST:
Michael Nyqvist
Frida Hallgren
DREHBUCH:
Kay Pollak
KAMERA:
Harald Gunnar Paalgard
SCHNITT:
Tomas Täng
TON:
Oscar Lovnér
MUSIK:
Stefan Nilsson
KOSTÜME:
Hedvig Andér

       
  Asterix & Obelix gegen Cäsar
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. März 1999]
       
 

... die sind immer noch dumm, die Römer ... • Nach dem Riesenerfolg von Familie Feuerstein durchbricht ein weiterer Comic-Klassiker die Animations-Schallmauer und wird endlich Wirklichkeit. Mit elner internationalen Star-Besetzung und einem 50 Millionen Dollar Budget werden die Abenteuer der streitbaren Gallier Asterix & Obelix lebendiger, spannender und witziger als jemals zuvor. Ein von der ganzen Familie mit ungeduldiger Spannung erwarteter Kino-Knüller.

Wir befinden uns im Jahr 50 v. Chr. Ganz Gallien Ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nlcht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten. Die fröhlichen und rauflustigen Gallier fürchten sich eigentlich nur vor einem, dass ihnen der Hirnmel auf den Kopf fällt. Doch zum Glück gibt es ja Asterix (CHRISTIAN CLAVIER), der auch in schwierigsten Situationen einen kühlen Kopf behält. Ihm zur Seite: Obelix (GERARD DEPARDIEU), sein treuer Freund. Obelix gilt als unbesiegbar, ist er doch als Kind in den Topf voller Zaubertrank gefallen. Gebraut vom weisen Druiden Miraculix (CLAUDE PIEPLU) macht der Zaubertrank die Gallier unschlagbar.

Als der römische Steuereintreiber Claudius Incorruptus (MICHEL MULLER) vergeblich versucht, auch in dieser abgelegenen Provinz seine Sesterzen zu kassieren, nimmt das Verhängnis seinen Lauf: Caesar (GOTTFRIED JOHN) - unbestrittener Herrscher über das Römische Reich erfährt erstmals vom Widerstand des kleinen Gallier-Dorfes. Er macht sich sogleich auf den Weg, um mit einem Trupp selner besten Legionäre dem Spuk endgültig ein Ende zu bereiten. Doch der Kampf ist kurz und niederschmetternd. Caesar zieht empört von dannen. Von Caesar unter Druck gesetzt, heckt Galliens Gouverneur Tullius Destruktivus (ROBERTO BENIGNI) einen hinterhältigen Plan aus. Eine römlsche Kohorte entführt den Druiden Miraculix, um ihm in der Folterkammer des römischen Lagers die Formel des Zaubertranks zu entlocken. Zu allem Unglück wird auch Asterix von den Römern gefangen genommen. Da kann es nur eine Rettung geben: Obelix! Und der Spass kann beginnen.....

 

REGIE:
Claude Zidi
PRODUKTION:
Claude Berri
Reinhard Klooss
CAST:
Christian Clavier
Gérard Depardieu
Roberto Benigni
Michel Galabru
Arielle Dombasle
Marianne Sägebrecht
Gottfried John
DREHBUCH:
Claude Zidi
KAMERA:
Tony Pierce-Roberts B.S.C.
SCHNITT:
Nicole Saunier
Hervé de Luze
MUSIK:
Jean-Jacques Goldman
Roland Romanelli
AUSSTATTUNG:
Jean Rabasse
KOSTÜME:
Sylvie Gautrelet

       
  Asterix und die Wikinger
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. April 2006]
       
 

Ein Film von Stefan Fjeldmark • Grautvornix, der Neffe von Majestix, besucht das uns wohlbekannte gallische Dorf. Asterix und Obelix sollen aus ihm einen richtigen Mann machen. Hinter dem arroganten Auftreten des Jugendlichen aus Lutetia steckt ein grosser Angsthase. Und die Schockbehandlung, der er unterzogen wird, scheint daran nicht viel zu ändern... Zur gleichen Zeit landen die Wikinger an Galliens Küste. Sie wollen einen wahren Meister der Angst finden, der ihnen das Fliegen beibringen soll. Denn Angst verleiht ja bekanntlich Flügel. Und da Grautvornix ein so grosser Angsthase ist, entführen sie ihn kurzerhand.

Asterix und Obelix wollen jedoch nicht zulassen, dass dem Neffen ihres Chefs ein Haar gekrümmt wird, und heften sich an die Fersen der Wikinger. Die Reise führt sie bis in den hohen Norden. Dort lernt ihr junger Schützling die wunderschöne und unwiderstehliche Abba kennen und erfährt, dass die Liebe manchmal das bewirkt, was nicht einmal das Training von Helden zustande brachte: ein furchtloser Mann zu werden…

 

REGIE:
Stefan Fjeldmark
CAST:
Erick Vock
Mike Müller
Erwin Leimacher
Sandra Studer
DREHBUCH:
Stefan Fjeldmark
Jean-Luc Goossens
TON:
Claus Lynge

       
  Atanarjuat - The Fast Runner
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Februar 2003]
       
 

Official Selection Cannes 2001 • In der kanadischen Arktis zu Beginn des 1. Jahrtausends. Ein Nomadenstamm der Inuit wird durch einen unbekannten Schamanen mit einem Fluch belegt, der das harmonische Gleichgewicht der Gemeinschaft zerstört: Eifersucht, Hass, Rache und Machtgier regieren fortan das Zusammenleben. Zwei Jahrzehnte später erfahren die beiden Brüder Amaqjuaq, der Starke, und Atanarjuat, der schnelle Läufer, am eigenen Leib, welche Macht von dem Fluch ausgeht. Atanarjuat erwirbt die Gunst der hübschen Atuat, die jedoch Oki, dem Sohn des Häuptlings versprochen ist. Oki schwört Rache und überfällt die beiden Brüder im Schlaf. Amaqjuaq wird ermordet, Atanarjuat aber entkommt wie durch ein Wunder. Nackt flüchtet er über das Eis in die weisse Wüste. Kann er diesen ewigen Kreislauf con Rache und Hass durchbrechen?

ATANARJUAT ist der erste vollständig von Inuit realisierte Spielfilm. Ihm zu Grunde liegt eine fast zweitausendjährige, mündlich über die Generationen weitergegebene Legende. Die Sage vom ewigen Ringen des Guten mit dem Bösen lehrt die Jungen, welche Gefahren entstehen, wenn die eigenen Bedürfnisse vor jene der Gemeinschaft gestellt werden. Faszinierend, wie dieser Film die archaische Lebensart dieses in der arktischen Wildnis angesiedelten Naturvolkes vor unseren Augen lebendig werden lässt. ATANARJUAT ist ein einmaliges, bildgewaltiges Zeugnis einer fast vergessenen Kultur.

 

REGIE:
Zacharias Kunuk
PRODUKTION:
Paul Apak Angilirq
Norman Cohn
Zacharias Kunuk
CAST:
Natar Ungalaaq
Sylvia Ivalu
Peter-Henry Arnatsiaq
Lucy Tulugarjuk
Madeline Ivalu
Pauloosie Qulitalik
Eugene Ipkarnak
DREHBUCH:
Paul Apak Angilirq
KAMERA:
Norman Cohn
SCHNITT:
Zacharias Kunuk
Norman Cohn
Marie-Christine Sarda
MUSIK:
Chris Crilly
AUSSTATTUNG:
James Ungalaaq

       
  Au revoir Taipei
  [demnächst im Kino - Release: 21. Oktober 2010]
       
 

Yi ye Tai bei • Kann junges Kino schön sein! Arvin Chen heisst die Entdeckung des Jahres. Er erzählt von Kai, der halbe Nächte in einer Buchhandlung in Taiwans Hauptstadt Taipeh verbringt, ohne etwas zu kaufen. Er schmökert dort in Französischbüchern, um die Sprache zu lernen, denn seine Freundin ist nach Paris gezogen. „Sans vous, Taipei est très triste.“ Ohne sie sei es einfach traurig hier. Doch dann bietet ihm ein netter alter Gangster aus der Nachbarschaft ein Ticket nach Paris gegen einen „Kurierdienst“ an. Und schon ist fertig Traurigkeit, denn nun beginnt eine Komödie, die von einer Frische, von einem Einfallsreichtum, von Bildwitz und von einer umwerfenden Lakonik ist, wie man sie seit langer Zeit nicht mehr gesehen hat. Im Forum Berlin war der Saal aus dem Häuschen. Die Szenerie ist bevölkert von zwei Freunden, einer Buchhändlerin, einer Handvoll Möchtegern-Ganoven in orangefarbenen Anzügen, denen alles, was sie anpacken, zwei Nummern zu gross ist - nicht zu vergessen ein Polizist mit aufgewühltem Liebesleben. Auch Kai entdeckt die Liebe und die Tatsache, dass das Gute oft so nah liegt. Ein Traum von schrägem Film, der mit trockenem Humor und immer wieder neuen Überraschungen begeistert.

 

REGIE:
Arvin Chen
PRODUKTION:
In-Ah Lee
Wei-Jan Liu
Oi Leng Lui
Wim Wenders
CAST:
Hsiao-chuan Chang
Amber Kuo
Ko Yu-Luen
DREHBUCH:
Arvin Chen
KAMERA:
Michael Fimognari
SCHNITT:
Justin Guerrieri
KOSTÜME:
Eli Hsieh

       
  Aus der Tiefe des Raumes - ...mitten ins Netz!
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Mai 2005]
       
 

Ein Film von Gil Mehmert • Hans Günter (Arndt Schwering-Sohnrey), ein schüchterner junger Mann Mitte 20, geht in der liebenswürdigen Miefigkeit einer rheinischen Kleinstadt in den 60er Jahren einem ungewöhnlichen Hobby nach: Er spielt Tipp Kick, beherrscht das Tischfussballspiel mit den kleinen Metallmännchen auf höchstem Niveau.
Bei einem wichtigen Tipp-Kick-Turnier, bei dem er sich für die deutsche Meisterschaft qualifiziert, lernt Hans Günter die gleichaltrige Fotografin Marion (Mira Bartuschek) kennen. Überraschend für beide endet die zarte Romanze gleich in der ersten Nacht in Marions Schlafzimmer. Und noch überraschender bleibt dieser Akt auf ungewöhnlichste Weise nicht folgenlos: Durch eine Verkettung von Zufällen landet zur gleichen Zeit Hans Günters Lieblings-Tipp-Kick- Männchen, die Nummer 10, in Marions Badewanne, in der sich verschiedene Fotochemikalien zu einer Art Ursuppe zusammengebraut haben.
Unerklärliche chemische Reaktionen erwecken in dieser Nacht ,Nummer 10’ zu einem ausgewachsenen lebendigen Wesen, das nicht nur die kleine Welt seines Besitzers durcheinander bringt, sondern noch viel grössere Weiten erobern wird. Zunehmend reift ,Nummer 10’ zu einem stattlichen jungen Mann namens Günter (Eckhard Preuss) mit stets akkurat gescheiteltem Blondhaar und Schuhgrösse 47, der den Standfussball wie kein anderer beherrscht. Einer der bekanntesten deutschen Fussballstars der 70er Jahre ist geboren ...

 

REGIE:
Gil Mehmert
PRODUKTION:
Philipp Budweg
Johannes Schmid
CAST:
Arndt Schwering-Sohnrey
Eckhard Preuß
Mira Bartuschek
Sandra Leonhard
Christoph Maria Herbst
Karl Korte
DREHBUCH:
Gil Mehmert
Eckhard Preuß
KAMERA:
Bella Halben
SCHNITT:
Bernd Schlegel
TON:
Olaf Gross
MUSIK:
Axel Haas
AUSSTATTUNG:
Alissa Kolbusch
Johannes Sternagel
KOSTÜME:
Steffi Bruhn

       
  Austin Powers
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Dezember 1997]
       
 

Das Schärfste, was Ihre Majestät zu bieten hat! • Sein Name ist Powers... Austin Powers! Dandy und Modefotograf bei Tag, Superspion bei Nacht. In den Swinging Sixties lässt sich Austin Powers (Mike Myers), der beste Mann des britischen Geheimdienstes, kryogenisch einfrieren. Er soll erst wieder aufgetaut werden, wenn sein Erzfeind Dr. Evil (Mike Myers) mit seinem mysteriösen Raumschiff wieder in die Erdumlaufbahn eintritt.

Als Dr. Evil 30 Jahre später seine Herrschaft des Terrors fortsetzt, muß Austin Powers seinen Auftrag zu Ende führen. Doch dieWelt hat sich verändert: Vorbei sind die Tage der sexuellen Revolution, des lässigen Experimentierens mit Bewußtseinserweiternden Drogen, des Easy Livin'. Die Neunziger präsentieren sich dem reanimierten Swinger von der Carnaby Street als Zeit der politischen Korrektheit und des Gesundheitswahns - eine schlechte Ära für Lebemänner, die es gewohnt sind, trotz krummer Zähne alle Frauen um sich zu scharen.
Aber Austin Powers wäre nicht Austin Powers,wenn er nicht seine wahre Mission erkennen und sich mit den modernen Zeiten arrangieren würde, um Dr. Evil und seinen Handlangern das Handwerk zu legen und das Herz seiner bezaubernden AssistentinVanessa (Liz Hurley) zu gewinnen.

Nach dem Welterfolg von WAYNE'S WORLD und dessen Fortsetzung meldet sich Mike Myers mit einer neuen, auf den eigenen Leib geschriebenen Figur in einer herrlich schrägen Komödie zurück. AUSTIN POWERS ist ein furioses Filmvergnügen, in dem sich wilde Situationskomik, ausgelassener Slapstick und tiefgründige Parodie zu einem durch und durch gelungenen Spaß vereinen. An Myers Seite keine Geringere als Elizabeth Hurley, die als exzellente Schauspielerin mit komischem Talent überzeugt und mit ihm zusammen die finsteren Machenschaften des Dr. Evil (Mike Myers in einer atemberaubenden Doppelrolle) bekämpft. In den USA avancierte AUSTIN POWERS zum Überraschungshit der ersten Jahreshälfte; nun ist die Schweiz an der Reihe, dem Charme und den Verführungskünsten von Englands erotischster Geheimwaffe zu erliegen.
Behave, Baby!

 

REGIE:
Jay Roach
PRODUKTION:
Mike Myers
Demi Moore
Jennifer Todd
Suzanne Todd
CAST:
Mike Myers
Elizabeth Hurley
Michael York
Mimi Rogers
Robert Wagner
Seth Green
Fabiana Udenio
DREHBUCH:
Mike Myers
KAMERA:
Peter Deming
SCHNITT:
Debra Neil-Fisher
TON:
Frederick Howard
MUSIK:
George S. Clinton
AUSSTATTUNG:
Cynthia Charette
KOSTÜME:
Deena Appel

       
  Autumn in New York
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2000]
       
 

Richard Gere Winona Ryder • The passion and poignancy of classical romance take on a contemporary edge in Autumn in New York, the story of a once-in-a-lifetime love affair that unfolds in a single brief season. The pairing of an aging man who doesn't believe in forever with a younger woman who has only a moment to give produces a resonant story about the risks that must be taken to truly live and love.

Autumn in New York follows the sexual exploits of Will Keane (RICHARD GERE) - New York restaurateur, infamous verging-on-50 playboy, master of the no-commitment seduction - until he runs into an unexpected dead end when he meets Charlotte Fielding (WINONA RYDER). Charlotte is half Will's age and twice his match, a 21-year-old free spirit yearning to get out and taste the excitement of adult life.

Will indulges his interest in Charlotte, expecting yet another quick and easy romance. But nothing about Will and Charlotte's encounters are quick or easy; instead they are rife with intergenerational clashes, differing philosophies and an inexplicably urgent sense of sensuality and connection. Then, just as Will attempts to escape from the relationship with his usual line about 'not promising forever,' Charlotte provides a surprise response: she has her own reasons to believe things absolutely can't last.

 

REGIE:
Joan Chen
PRODUKTION:
Amy Robinson
Gary Luccehsi
Tom Rosenberg
CAST:
Richard Gere
Winona Ryder
Anthony Lapaglia
Elaine Stritch
Vera Farmiga
Sherry Stringfield
DREHBUCH:
Allison Burnett
KAMERA:
Changwei Gu A.S.C.
SCHNITT:
Ruby Yang
MUSIK:
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Mark Friedberg

       
  Away from her
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2007]
       
 

Ein Film von Sarah Polley • Seit 50 Jahren sind Grant (Gordon Pinsent) und Fiona (Julie Christie) Andersson glücklich verheiratet; von den vereinzelten Seitensprüngen des Hochschullehrers hat seine Ehefrau nie etwas mitbekommen. Gelegentlich macht sie zwar Andeutungen, die für Spannungen sorgen, dennoch verspricht der Lebensabend glücklich zu werden - bis Fiona immer stärker unter Gedächtnisverlust leidet und man Alzheimer bei ihr diagnostiziert. Freiwillig lässt sie sich in ein Altenheim einweisen; in Meadowlake ist man auf Fälle wie ihren spezialisiert. Zu den Regeln dort gehört, dass Patienten in den ersten 30 Tagen ihres Aufenthalts keinen Besuch empfangen dürfen, damit sie sich ungestört einleben können.

Als Grant seine Frau nach diesen 30, für ihn quälend langen Tagen erstmals besucht, erkennt Fiona ihn nicht wieder. Ihre ganze Zuneigung gehört jetzt vielmehr Aubrey (Michael Murphy), einem anderen Heimbewohner. Grant sieht keinen anderen Ausweg, als seinen neuen Status als ein besorgter Bekannter zu akzeptieren und bei seinen täglichen Besuchen stummer Zeuge eines immer inniger werdenden Verhältnisses zwischen Fiona und Aubrey zu werden. Im Laufe der Zeit freundet er sich mit der Pflegerin Kristy an. Aus dem, was er ihr aus seinem Leben erzählt, wird deutlich, dass das, was ihm hier nun passiert, möglicherweise Züge einer höheren Gerechtigkeit aufweist. Doch dann kehrt Aubreys Frau aus einem Urlaub zurück und nimmt ihren Mann aus dem Heim und mit sich nach Hause. Fiona ist verzweifelt. Als die tiefe Depression, in die sie fällt, lebensbedrohlich wird, bringt Grant das grösste Opfer seines Lebens, um Fiona doch noch einen glücklichen Lebensabend zu bereiten.

 

REGIE:
Sarah Polley
PRODUKTION:
Daniel Iron
Jennifer Weiss
Simone Urdl
CAST:
Julie Christie
Michael Murphy
Gordon Pinsent
Olympia Dukakis
Kristen Thomson
Wendy Crewson
Alberta Watson
Thomas Hauff
Katie Boland
DREHBUCH:
Sarah Polley
KAMERA:
Luc Montpellier
SCHNITT:
David Wharnsby
MUSIK:
Jonathan Goldsmith
AUSSTATTUNG:
Kathleen Climie
KOSTÜME:
Debra Hanson

       
  Babam Ve Oglum
 
       
 

Ein Film von Cagan Irmak • Beim Militärputsch 1980 hatte der kleine Deniz (ein Name, der zu jener Zeit Junge sehr häufig gegeben wurde), seine Mutter verloren.

Sieben Jahre später macht er sich gemeinsam mit seinem Vater auf die Reise zu seinem Grossvater, den er noch nie gesehen hat.
Dieser betreibt im Ägäisgebiet ein landwirtschaftliches Gut.

Der Grund, weshalb Deniz seinen Grossvater noch nie gesehen hat, liegt darin, dass es vor Jahren zwischen seinem Vater und seinem Grossvater zu einem Zerwürfnis gekommen ist.

Denn Hüseyin Efendi (Çetin Tekindor) hatte seinen Sohn, der er zum Studieren in die Stadt geschickt hatte, verstossen, als er erfuhr, dass dieser sich politischen Aktivitäten verschrieben hatte.

Dass Sadik trotz allem jetzt ins Vaterhaus zurückgekehrt, hat seinen Grund darin, dass er es nur eine Frage der Zeit ist, dass er Abschied von Deniz nehmen muss. Deshalb will er seinen kleinen Sohn seinem Vater anvertrauen.

Deniz findet sich auf dem Bauernhof inmitten einer etwas verschrobenen, eigenartig spleenigen Familie wieder.
Das Dienstpersonal des Hauses, die eingeschnappte Tante, eine unglaubliche Grossmutter (Hümeyra), die Traktor fährt und ihre Kontakte per Funktelefon abwickelt, die von oben und bis unten mit goldenen Arm- und Halsreifen behangene Schwiegertochter (Binnur Kaya) und ein naiver, einfältiger Onkel (Yetkin Dikinciler).

Man muss sich das so vorstellen, dass all diese Personen ständig lauthals schreiend durcheinanderreden. In der Kleinstadt kommt es zu einer erneuten Begegnung von Sad?k der Türkei, für die er gekämpft hat, mit seiner Geliebten, die er um des politischen Kampfes willen verlassen hatte,

In der Stadt kommt es zu einer Begegnung von Sad?k und mit sich selbst; der Junge aber soll alles Eis zwischen seinem Vater und Grossavter zum Schmelzen bringen.

 

REGIE:
Cagan Irmak
PRODUKTION:
Sükrü Avsar
CAST:
Çetin Tekindor
Fikret Kuskan
Hümeyra
Serif Sezer
Yetkin Dikinciler
DREHBUCH:
Cagan Irmak
TON:
Levent Intepe
MUSIK:
Evanthia Reboutsika

       
  Back To Gaya
 
       
 

Ein Kino-Highlight für die ganze Famillie • Gaya, ein fantastisches Reich mit paradiesischen Landschaften voll prächtiger Farben, ist die Heimat der Gayaner. Sie sind zwar viel kleiner als Menschen, haben aber in ihren Eigenarten und Verhaltensweisen verblüffende Ähnlichkeit mit uns.

Der magische Stein namens Dalamit ist gestohlen worden – ohne ihn sind die Bewohner von Gaya dem sicheren Untergang geweiht. Also übernehmen Buu und Zino die gefährliche Aufgabe, den lebenswichtigen Stein zu suchen. Ihre abenteuerliche Reise führt sie in eine fremde und unheimliche Welt – nämlich die unserer alltäglichen Realität: Erst als die beiden zusammen mit der unerschrockenen Bürgermeisterstochter Alanta ihre Heimat verlassen, merken sie, dass sie eigentlich Helden einer Fernsehserie sind … Gaya existiert nur auf dem Bildschirm – ein Fernsehautor hat sich das Fantasy-Reich ausgedacht.

Die Gayaner haben allerdings keine Zeit, lange über die merkwürdige Menschenwelt nachzudenken, denn sie müssen dem Geheimnis tapfer auf der Spur bleiben: Wer hat den Dalamit in die Realität entführt und warum? Und wie ist es dem Dieb überhaupt gelungen, in Gaya einzudringen?

Michael Bully Herbig (Stimme von Buu) und Vanessa Petruo (Stimme von Alanta) garantieren für orginellen Humor und machen „Back to Gaya“ zum Kino-Highlight für die ganze Familie.

 

REGIE:
Lenard F. Krawinkel
Holge Tappe
PRODUKTION:
Holger Tappe
Lenard F. Krawinkel
CAST:
Michael Bully Herbig
Vanessa Petruo
Sebastian Höfer
Torsten Münchow
Klaus Sonnenschein
Bodo Wolf
Hartmut Neugebauer
DREHBUCH:
Jan Berger
Bob Shaw
Don McEnery
KAMERA:
Fabian Müller
SCHNITT:
Alex Soskin
TON:
Nils Rademacher
MUSIK:
Michael Kamen

       
  Bad Boys 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Oktober 2003]
       
 

Die 'Bösen Jungs' sind zurück • Drogenfahnder Mike Lowrey (Will Smith) und Marcus Burnett (Martin Lawrence) übernehmen als Mitglieder einer Rauschgift-Sondereinheit des Miami Police Departments den Auftrag, die größte bisher entdeckte Lieferung von Ecstasy nach Miami zu unterbinden. Ihre Untersuchungen führen sie auf die Spur einer weitreichenden Verschwörung, in die ein gefährlicher Gangsterboss (Jordi Mollà) verwickelt ist. Dessen Ambitionen, den Drogenhandel in der Stadt unter seine Kontrolle zu bringen, haben bereits einen blutigen Krieg in der Unterwelt entfacht.

Das freundschaftliche Arbeitsverhältnis von Mike und Marcus wird dabei überraschend auf eine schwere Probe gestellt, als sich Mike für Marcus´ Schwester Syd (Gabrielle Union) zu interessieren beginnt. Und bevor beide nicht das Persönliche vom Professionellen trennen können, laufen die „Bad Boys“ Gefahr, ihren Auftrag völlig zu vermasseln – und in Folge dessen auch noch Syds Leben aufs Spiel zu setzen.

Die "Bösen Jungs" sind zurück: In den Straßen von Miami feiern die Hollywoodstars Will Smith und Martin Lawrence, Produzent Jerry Bruckheimer und Regisseur Michael Bay ihr spektakuläres Wiedersehen mit dem lang erwarteten Sequel BAD BOYS 2!

 

REGIE:
Michael Bay
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
CAST:
Martin Lawrence
Will Smith
Jordi Mollà
Gabrielle Union
Peter Stormare
Theresa Randle
Joe Pantoliano
DREHBUCH:
Ron Shelton
Jerry Stahl
KAMERA:
Amir Mokri
SCHNITT:
Roger Barton
Mark Goldblatt
Tom Muldoon
TON:
George Watters II
MUSIK:
Trevor Rabin
AUSSTATTUNG:
Dominic Watkins
KOSTÜME:
Carol Ramsey
Deborah Lynn Scott

       
  Bad Lieutenant: Port of Call - New Orleans
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Mai 2010]
       
 

Ein Film von Werner Herzog • Als einer der Besten im Dezernat wird Terence McDonagh mit der Aufklärung eines Massakers an einer afrikanischen Einwandererfamilie beauftragt. Der Botenjunge Daryl ist der einzige Augenzeuge des brutalen Mordes. Er ist bereit, gegen den Drogendealer Big Fate auszusagen, auf dessen Konto der Mord an der Familie geht.

Terence, der ab sofort für die Sicherheit von Daryl verantwortlich ist, gerät immer mehr in einen Sog aus Drogen und Korruption. Die komplizierten Ermittlungen, Drogenbeschaffung und die Begleichung alter Wettschulden werden für Terence zunehmend zu einer Gratwanderung. Als seine Freundin Frankie auch noch in die Dinge hineingezogen wird und ernsthaft in Gefahr gerät, droht die Situation ausser Kontrolle zu geraten.

 

REGIE:
Werner Herzog
PRODUKTION:
Stephen Belafonte
Nicolas Cage
Randall Emmett
Alan Polsky
Gabe Polsky
Edward R. Pressman
John Thompson
CAST:
Nicolas Cage
Eva Mendes
Val Kilmer
Fairuza Balk
Xzibit
Shawn Hatosy
DREHBUCH:
William M. Finkelstein
KAMERA:
Peter Zeitlinger
SCHNITT:
Joe Bini
TON:
Brent Findley
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Toby Corbett
KOSTÜME:
Jill Newell

       
  Bal - Honey
  [demnächst im Kino - Release: 18. November 2010]
       
 

Ein Film von Semih Kaplanoglu • Der Goldene Bär von Berlin lässt uns eintauchen in eine Natur, die im Schwinden begriffen ist. Seit kurzem besucht der sechsjährige Yusuf die Grundschule, wo er Lesen und Schreiben lernt. Sein Vater Yakup ist Bienenzüchter. Seinem Beruf geht er tief im Wald nach, wo er die Bienenkörbe in die obersten Wipfel der höchsten Bäume hängt. Der Bergwald ist für Yusuf ein Ort grosser Geheimnisse; seinen Vater dorthin zu begleiten, bereitet ihm grosses Vergnügen. Eines Morgens erzählt Yusuf seinem Vater den Traum, den er in der Nacht zuvor hatte. Yakup reagiert barsch: Niemals solle er anderen Leuten seine Träume erzählen. Am selben Tag soll Yusuf vor der Klasse einen Text vorlesen. Plötzlich beginnt er dabei zu stottern und wird dafür von den Mitschülern ausgelacht. Als die Bienen überraschend aus der Gegend verschwinden, ist die Lebensgrundlage der Familie in Frage gestellt. Yakup bricht deshalb ins entfernte Gebirge auf, und Yusuf stellt das Sprechen ein. Seine Mutter Zehra, die auf einer Teeplantage arbeitet, leidet sehr unter dem Sprachverlust des Jungen, aber auch sie kann ihn nicht zum Reden bewegen. Die Tage vergehen, ohne dass Yakup zurückkommt. Mutter und Sohn bereitet das Sorge. Die magische Nacht, in der die Ankunft des Propheten gefeiert wird, verbringt Yusuf bei seiner Grossmutter in einem Nachbardorf. Als er die Geschichte des Propheten vernimmt, ist er überzeugt, dass der Vater, den er in dem heiligen Mann wiedererkennt, zurückkommen wird. Als Yusuf und die Mutter sich jedoch vergeblich auf die Suche nach Spuren seines Verbleibs machen, entschliesst sich Yusuf, die Suche nach seinem Vater allein fortzusetzen. Es ist eine Reise ins Unbekannte. Wird der Traum, den er hatte, Wirklichkeit werden?

 

REGIE:
Semih Kaplanoglu
PRODUKTION:
Semih Kaplanoglu
CAST:
Erdal Besikçioglu
Tülin Özen
Alev Uçarer
DREHBUCH:
Semih Kaplanoglu
Orçun Köksal
KAMERA:
Baris Ozbicer
SCHNITT:
Ayhan Ergürsel
Suzan Hande Güneri
Semih Kaplanoglu

       
  Bamako
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Januar 2007]
       
 

Afrika hält Gericht • Was für eine grossartige Idee: Abderrahmane Sissako lädt uns ein in Malis farbenfrohe Hauptstadt Bamako, wo er im Hof des Hauses seines verstorbenen Vaters eine Gerichtsverhandlung in Szene setzt, in jenem Hof, in dem er selber seine Jungend verbracht hat. Doch keine Angst, das ist alles andere als trockene Faktenbeigerei: Spannungsgeladen präsentiert sich die hier in Szene gesetzte Verhandlung gegen die Weltbank und den Internatio-nalen Währungsfonds, die ja eigentlich da wären, ausgleichend zu wirken im Weltmarkt. Munter läuft während der Gerichtsverhandlung im Hof das Leben weiter. Die geniale Idee von Sissako war es, Gericht zu halten im Alltag, denn aus ihm heraus wird so vieles, was diskutiert wird, ganz beiläufig sichtbar, wahrnehmbar, erkennbar. Und darüber hinaus spielt der Alltag aufs Unterhaltsamste seine Streiche. Natürlich schweift Sissakos Blick immer wieder ab, widmet er sein Interesse Randfiguren im globalen Game, um die Widerwärtigkeit der nördlichen Arroganz umso sichtbarer zu machen. Er ist auch ein hochsensibler Porträtist. Wenn die Welt heute voller Wunden ist, dann aufgrund einer langen Geschichte, die gerne vergessen geht, wenn man das Heute betrachtet. Sissako führt uns dies am Beispiel Afrikas im Innenhof seines Hauses vor Augen und vor Ohren. Luzid sind die Auseinandersetzungen und Äusserungen, real existierende Figuren und erfundene spielen ineinander über und miteinander, um von dem zu reden, was ist. Und von dem, was sein könnte. Zu Letzterem freilich würde so etwas wie Bewusstsein gehören, nicht nur ein Bewusstsein fürs Eigene sondern eben auch eines fürs Andere, für die Existenz des Anderen. Bamako ist für mich der dringlichste Film zur Zeit: Stiller Aufschrei, luzide Einsicht.

 

REGIE:
Abderrahmane Sissako
PRODUKTION:
Denis Freyd
Abderrahmane Sissako
CAST:
Aïssa Maïga
Maimouna Hélène Diarra
Balla Habib Dembélé
Djénéba Koné
Hamadoun Kassogué
William Bourdon
Danny Glover
DREHBUCH:
Abderrahmane Sissako
KAMERA:
Jacques Besse
SCHNITT:
Nadia Ben Rachid
TON:
Dana Farzanehpour
AUSSTATTUNG:
Mahamadou Kouyaté

       
  Bandidas
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. August 2006]
       
 

Das harte Gesetz des Wilden Westens verschont auch Mexiko nicht. • Mexiko, 1888: Mitten in der Prärie leben Sara (Salma Hayek), die verwöhnte und weitgereiste Tochter eines Bankiers, und die ungezähmte Bauerntochter Maria (Penélope Cruz). Das Schicksal hält für sie wenig Gemeinsamkeiten bereit – bis zu dem Tag, an dem der Ganove Tyler Jackson (Dwight Yoakam) als Repräsentant der New Yorker „Bank and Trust“ in ihr Leben tritt. Bei dem Versuch, sich unrechtmäßig mexikanisches Land für den Bau der amerikanischen Eisenbahn anzueignen, löscht er kaltblütig die Familien der beiden aus. Um ihre Väter zu rächen und das Land der Bauern zu schützen, beschließen die jungen Frauen, als schlagkräftige Revolverheldinnen die Filialen der „Bank and Trust“ um ihre Geldreserven zu erleichtern.

Doch auch hier gilt: Der Job will gelernt sein, gutes Aussehen allein reicht eben doch nicht aus. Sara und Maria müssen bei dem berüchtigten Bankräuber Bill Buck (Sam Shepard) in die Lehre gehen. Zunächst scheint die Lage hoffnungslos. Doch nach und nach werden die beiden so perfekt, dass die New Yorker Polizei den jungen Inspektor Quentin (Steve Zahn) auf die Ladies ansetzt. ... der jedoch rasch dem Charme der attraktiven Pistoleras verfällt. Jackson und seine Männer hingegen lernen bald die Revolver der Rächerinnen fürchten, die das ganze Land bereits die BANDIDAS nennt.
 
Der französische Action-Spezialist Luc Besson (Taxi, The Transporter) produzierte mit BANDIDAS einen furiosen Western mit zwei wunderbaren und unglaublich sexy Hauptdarstellerinnen, die die Leinwand zum Sprühen bringen und die Colts rauchen lassen. Tatkräftig unterstützt von Steve Zahn und Sam Shepard heizt dieser rasante und mit treffsicherem Humor garnierte Kampf für Gerechtigkeit in den Kinos so richtig ein und hinterlässt den Geschmack eines feurigen Tequila auf der Zunge!

 

REGIE:
Joachim Roenning
Espen Sandberg
PRODUKTION:
Luc Besson
CAST:
Penélope Cruz
Salma Hayek
Steve Zahn
Dwight Yoakam
Denis Arndt
Audra Blaser
DREHBUCH:
Luc Besson
Robert Mark Kamen
KAMERA:
Thierry Arbogast
SCHNITT:
Frédéric Thoraval
TON:
Guillaume Bouchateau
MUSIK:
Eric Serra
AUSSTATTUNG:
Hugues Tissandier
KOSTÜME:
Olivier Bériot

       
  Bandits
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. November 2001]
       
 

Two's company. Three's a crime. • Joe Blake (Bruce Willis) and Terry Collins (Billy Bob Thornton) are bank robbers, fugitives hoping a final string of scores will finance their South-of-the-Border retirement dream. Irresistible Joe and his hypochondriac partner Terry become 'The Sleepover Bandits,' the most famous thieves in the country, cutting a swath from Oregon through California and leaving terrified bankers, bad disguises, and an adoring public in their wake.

Their gimmick: Take the bank manager and his family hostage the night before a heist, have dinner and sleep over, then go into the bank with him in the morning before business hours. No break-in necessary. No complicated surprise midday raid. It works like a charm.

Things get more complicated when they meet Kate Wheeler (Cate Blanchett), an ordinary housewife sick of her disappointing life - who happens to run into Terry with her car. Kate joins the bandits on their cross-country spree, and eventually she steals something, too - their hearts. Both guys fall in love with Kate, and Kate starts to feel it, too. Joe and Terry are far from ideal on their own, but together they make up the perfect man...

 

REGIE:
Barry Levinson
PRODUKTION:
Barry Levinson
Michael Birnbaum
Michele Birk Harley Peyton
CAST:
Bruce Willis
Billy Bob Thornton
Cate Blanchett Troy Garity
Bobby Slayton
DREHBUCH:
Harley Peyton
KAMERA:
Dante Spinotti A.S.C.
SCHNITT:
Stu Linder
MUSIK:
Christopher Young
AUSSTATTUNG:
Victor Kempster

       
  Basic
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 2003]
       
 

Deception is their most dangerous weapon • Panama, 1999. Verhörspezialist Tom Hardy (JOHN TRAVOLTA) steht in Fort Clayton, einer amerikanischen Militärbasis, vor dem schwierigsten Fall seiner Karriere. Mit Julia Osborne (CONNIE NIELSEN), Captain der Militärpolizei, soll der Ex-Ranger das Rätsel um den berüchtigten Schleifer Sergeant West (SAMUEL L. JACKSON) lösen, der nach einem Übungseinsatz mit vier seiner Männer spurlos im Regenwald verschwunden ist. Als die Ermittler die beiden vielleicht einzigen Überlebenden des siebenköpfigen Trupps befragen, verschleiern widersprüchliche Aussagen die tragischen Ereignisse. Sind die vermissten Soldaten Opfer des vor kurzem über dem Dschungel wütenden Hurrikans oder eines tödlichen Streits untereinander geworden? Und welche Rolle spielen die beiden Zeugen, die, von einem Kameraden unter

Beschuss genommen, flüchteten und dann von einem Rettungsteam aufgegriffen wurden? Auf der Suche nach der Wahrheit geraten anfangs auch die Temperamente der beiden Ermittler aneinander. Doch ungeachtet der Anspannung gelingt es Hardy und Osborne, das Netz aus Lügen und Täuschungen zu entwirren, mit dem skrupellose Kräfte im Hintergrund dunkle Geschäfte und auch Mord zu verbergen versuchen...

Mit einem packenden Militärthriller in der Tradition von EINE FRAGE DER EHRE und WEHRLOS - DIE TOCHTER DES GENERALS knüpft Hit-Regisseur John McTiernan an die Qualitäten seiner großen Erfolge (STIRB LANGSAM, PREDATOR) an. Dynamisch, spannend und schauspielerisch intensiv, glänzt BASIC mit einer geheimnisvollen, überraschungsreichen Story, einer starken Protagonistin (Connie Nielsen aus GLADIATOR) und dem Dreamteam John Travolta und Samuel L. Jackson, das erstmals seit PULP FICTION wieder gemeinsam vor der Kamera steht.

 

REGIE:
John McTiernan
PRODUKTION:
Mike Medavoy
Arnold Messer
Michael Tadross
James Vanderbilt
CAST:
John Travolta
Connie Nielsen
Samuel L. Jackson
Timothy Daly
Giovanni Ribisi
Brian Van Holt
Taye Diggs
DREHBUCH:
James Vanderbilt
KAMERA:
Steve Mason
SCHNITT:
George Folsey Jr.
TON:
Andrew DeCristofaro
MUSIK:
Klaus Badelt
AUSSTATTUNG:
Dennis Bradford
KOSTÜME:
Kate Harrington

       
  Batman Begins
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juni 2005]
       
 

Ein Film von Christopher Nolan • Wie soll ein einzelner Mann die ganze Welt verändern?

Diese Frage verfolgt Bruce Wayne (CHRISTIAN BALE) ebenso wie das Bild seiner Eltern, die in den Strassen von Gotham vor seinen Augen niedergeschossen wurden – ein Erlebnis, das seinem Leben eine radikal neue Richtung gegeben hat. Schuldgefühle und ohnmächtige Wut quälen ihn, nähren seine Rachegefühle, aber auch den Wunsch, das gemeinnützige Engagement seiner Eltern fortzuführen. Bruce, Erbe eines grossen Industriekonzerns, hat jede Illusion verloren. Er verschwindet aus Gotham und reist unerkannt durch die Welt, um herauszufinden, wie er Unrecht bekämpfen und jene, die von der Angst anderer leben, selbst das Fürchten lehren kann.

Wie verbrecherische Hirne funktionieren, lernt Bruce von seinem Mentor, dem geheimnisvollen Ducard (LIAM NEESON). Dieser bringt ihm bei, Körper und Geist zu beherrschen, um so seinen Schwur zu erfüllen und den Kampf gegen das Böse aufzunehmen. Bald darauf versucht die mächtige Schattenliga Bruce für sich zu gewinnen. Sie wird von dem undurchsichtigen Ra’s Al Ghul (KEN WATANABE) geführt und hat sich subversive Selbstjustiz auf die Fahnen geschrieben.

Als Bruce nach Gotham zurückkehrt, leidet die Stadt unter hemmungsloser Korruption und unkontrollierbarer Kriminalität. Wayne Enterprises, einst der Familienhort menschenfreundlicher Geschäftsideale, wird jetzt von Chefmanager Richard Earle (RUTGER HAUER) geleitet, den der Börsengang der Firma weit mehr interessiert als ihr soziales Engagement.

 

REGIE:
Christopher Nolan
PRODUKTION:
Larry J. Franco
Charles Roven
Emma Thomas
CAST:
Christian Bale
Michael Caine
Liam Neeson
Morgan Freeman
Gary Oldman
Ken Watanabe
DREHBUCH:
Christopher Nolan
David S. Goyer
KAMERA:
Wally Pfister
SCHNITT:
Lee Smith
TON:
Stefan Henrix
MUSIK:
Ramin Djawadi
James Newton Howard
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Nathan Crowley
KOSTÜME:
Lindy Hemming

       
  Beau Travail
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juni 2000]
       
 

Un film de Claire Denis • Ja, damals, früher, da war alles - anders, besser oder eben: schöner; der Protagonist von BEAU TRAVAIL sitzt in Marseille und erinnert sich. Sgt. Galoup war Chefadjudant der französischen Fremdenlegion, stand mit seiner Gruppe über Jahre im Ostafrikanischen Djibouti im Einsatz. Das Leben war simpel, spartanisch - und vor allem geordnet. Aufstehen, Appell, Übungen - und zwar solche, die den Ernstfall bis ins Detail vorwegnehmen: Nicht Stuntmen, sondern Akteure rennen in BEAU TRAVAIL unter Stacheldrähten durch. Klettern über Hürden, stürzen sich in Gruben um im Nu wieder rauszuklettern, eine neue Attacke zu üben, Angreifer mit Messern zu entwaffnen. Körperkraft und inszenierte Sinnlichkeit packt BEAU TRAVAIL auf die Leinwand und das Erstaunlichste daran ist, dass nicht ein Mann, sondern die Französin Claire Denis Regie führte. Ihr Legionsfilm strotzt vor Männlichkeit. Dringt ein in eine Welt, die Frauen normalerweise verborgen bleibt. Das Leben im Camp ist hart - Denis hat's ohne grosse Dialoge, doch mit Verve auf die Leinwand gepackt. Erzählt, wie Galoup - aus dessen Sicht weitgehend erzählt wird - von seinen Männern geschätzt und geachtet wird. Wie dann aber ein ein junger Rekrut, der einem Flieger das Leben rettet, plötzlich zum Held der Mannschaft wird. Wie erst Ärger, dann Neid und Hass an Galoups Seele zerren, und wie ein tödlicher Plan seine Gedanken immer mehr in Besitz nimmt. Claire Denis liess sich von Hermann Mellvilles Roman 'Billy Budd' zu BEAU TRAVAIL inspirieren. Sie hat Carax'-Liebling Denis Lavant, Altstar Michel Surbor und den bildhübschen Grégoire Colin in die Hauptrollen gesteckt; BEAU TRAVAIL ist die packende Ode einer Frau an die Männlichkeit.

 

REGIE:
Claire Denis
PRODUKTION:
Jerome Minet
CAST:
Denis Lavant
Michel Subor
Grégoire Colin
Richard Courcet
Nicolas Duvauchelle
Adiatou Massudi
Mickael Ravovski
DREHBUCH:
Jean-Pol Fargeau
Claire Denis
KAMERA:
Agnès Godard
SCHNITT:
Nelly Quettier
MUSIK:
Eran Tzur
AUSSTATTUNG:
Arnaud de Moleron

       
  Beautiful Bitch
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 2009]
       
 

Ein Film von Martin Theo Krieger • BEAUTIFUL BITCH erzählt die Geschichte der 15jährigen Bica genannt Bitch (Katharina Derr), die auf den Straßen von Bukarest lebt. Angelockt von den Versprechungen des ehemaligen Polizisten Cristu (Patrick von Blume) folgt sie ihm nach Düsseldorf, um dort, über einen organisierten Taschendiebring, das nötige Geld für sich und ihren kleinen Bruder zu verdienen. Als sie bei einer ihrer Raubtouren auf die zickige, verwöhnte Milka(Sina Tkotsch) trifft, lernt Bitch zum ersten Mal in ihrem Leben ein ganz „normales“ Teenager-Dasein kennen: Streetball spielen, mit Freunden rumhängen, Spaß haben. Für Bica zum ersten Mal ein Ausblick auf ein ganz anderes Leben und ein Gefühl davon was es heißt, eine Freundin zu haben. Ein atemberaubendes aber auch verwirrendes Gefühl - die Ahnung von Freiheit und Glück. Doch das Doppelleben als unfreiwillige Diebin und ganz „normale“ Jugendliche bringt Bitch in immer größere Schwierigkeiten. Als Cristu dahinter kommt, droht die Situation zu eskalieren....

 

REGIE:
Martin Theo Krieger
PRODUKTION:
Michael Eckelt
CAST:
Katharina Derr
Sina Tkotsch
Patrick von Blume
Lucien Le Rest
Igor Dolgatschew
Tom Lass
DREHBUCH:
Martin Theo Krieger
KAMERA:
Andreas Höfer
SCHNITT:
Brigitta Tauchner
TON:
Karl Atteln
Stefan Schmahl
MUSIK:
Andreas Schilling
AUSSTATTUNG:
Andrea Kessler
KOSTÜME:
Ute Paffendorf

       
  Beautiful new world
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2001]
       
 

Ungewohnt lockeres Kino aus China... • Ungewohnt lockeres Kino aus China, eine erfrischende Komödie aus Schanghai. In Form einer einfachen Ballade, ironisch erzählt, lehnt sich der Film an den Suzhou-Stil der traditionell gesungenen chinesischen Epen an. Baogen ist ein Mann vom Land mit bewährten Moralvorstellungen, der hart arbeitet, um sich ein neues städtisches Leben aufzubauen und um das Herz seiner scharfzüngigen Tante zu gewinnen. Eine wunderbare neue Welt wirft einen aufschlussreichen Blick auf das zeitgenössische, sich verändernde China und auf den Gegensatz und die Konfrontation von Materialismus, Kapitalismus, traditionellen Werten und menschlichem Begehren. Shi Runjiu, ein 29jähriger Regisseur und Drehbuchautor, bringt mit seinem ersten Langspielfilm frischen Wind in den chinesischen Film. Er bringt uns zum Lachen und zwingt uns zugleich nachzudenken. Der ehrliche Bauer Baogen, der in die grosse Stadt kommt, um hier einen Preis abzuholen, den er in der Lotterie gewonnen hat, kommt ganz schön auf die Welt, denn die gewonnene Wohnung ist noch nicht einmal gebaut. Anstatt reich und berühmt zu werden, sieht er sich mit der simplen Realität konfrontiert. Er sucht bei seiner entfernten Verwandten Jinfang Unterschlupf und bringt deren Leben ganz schön durcheinander.

 

REGIE:
Runjiu Shi
PRODUKTION:
Peter Loehr
CAST:
Wu Jiang
Hong Tao
Ning Chen
Richie Ren
Wu Bai
Zhengwei Tong
DREHBUCH:
Fendou Liu
Runjiu Shi
Yao Wang
KAMERA:
Yue Lu
SCHNITT:
Hongyu Yang
TON:
Xueyi Wang

       
  Becoming Jane
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Oktober 2007]
       
 

Ein Film von Julian Jarrold • Becoming Jane erzählt von der realen Liebesaffäre, welche die junge Jane Austen dazu inspiriert hat, die bekannteste Liebesroman-Autorin aller Zeiten zu werden.

Der DEVIL WEARS PRADA-Shootingstar Anne Hathaway legt in ihrer Rolle als Jane Austen eine glanzvolle Leistung hin. Sie spielt mit bewundernswerter Hingabe und Kraft eine sinnliche, intelligente junge Frau, die ihrer Zeit weit voraus war.

Die 22jährige Jane Austen ist in Schwierigkeiten. Jane’s ältere Schwester ist glücklich verheiratet und verlässt ihre Eltern mit dem kleinen aber dringlichen Problem, auch die zweite Tochter unterzubringen. Die Familie ist umfangmässig, aber nicht geldmässig reich. Als der pompöse Mr. Wisley, der einzige Erbe der wohlhabenden und wichtigen Lady Gresham, sich um Janes Hand bittet, sind alle überglücklich.

Tom Lefroy ist auch in Schwierigkeiten. Er hat das Leben in Londons genossen – ein charmanter Schalk, der anstatt Jus zu studieren seine Zeit boxend, trinkend und frauenjagend verbracht hat. Nun muss er für diese Verbrechen des Vergnügens bei seinem Onkel, Richter Langlois, gerade stehen. Seine Strafe? Tom muss den Sommer mit seinen langweiligen Verwandten in Hampshire verbringen.

Die Englische Landschaft mag friedlich aussehen, aber die Sommerfeste sind dekadent und an einer solchen Feier lernt Tom Jane kennen. Ein Katz-und-Maus-Spiel bricht aus, der Funke entspringt und über den Sommer verlieben sie sich.

Mit Toms Ruf und Jane’s Familienhintergrund kann diese Geschichte kein gutes Ende nehmen.

 

REGIE:
Julian Jarrold
PRODUKTION:
Robert Bernstein
Graham Broadbent
Douglas Rae
CAST:
Anne Hathaway
James McAvoy
Julie Walters
James Cromwell
Maggie Smith
DREHBUCH:
Kevin Hood
Sarah Williams
KAMERA:
Eigil Bryld
SCHNITT:
Emma E. Hickox
TON:
Sophie Cornet
MUSIK:
Adrian Johnston
AUSSTATTUNG:
Eve Stewart
KOSTÜME:
Eimer Ni Mhaoldomhnaigh

       
  Bedazzled
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Dezember 2000]
       
 

Meet the Devil. She's giving Elliot seven wishes. • Elliot Richardson (Brendan Fraser), ein Verlierertyp wie er im Buche steht, erhält die einmalige Chance, sein Leben zu verändern: Im Tausch gegen seine Seele gewährt ihm der - sehr verführerische - Teufel (Elizabeth Hurley) sieben Wünsche, um endlich die Liebe seiner Kollegin Alison (Frances O'Connor) zu erringen. Es dämmert ihm jedoch schnell, dass der Teufel eine sehr spezielle Art von Humor hat - und daher jeden seiner Wünsche mit einem fatalen Haken versieht ...

 

REGIE:
Harold Ramis
PRODUKTION:
Trevor Albert
Neil Machlis
Suzanne Herrington (co)
CAST:
Brendan Fraser
Elizabeth Hurley
Frances O'Connor
Miriam Shor
Orlando Jones
Paul Adelstein
Toby Huss
DREHBUCH:
Peter Tolan
Larry Gelbart
KAMERA:
Bill Pope
SCHNITT:
Craig P. Herring
MUSIK:
David Newman
AUSSTATTUNG:
Rick Heinrichs
KOSTÜME:
Deena Appel

       
  Bedtime Stories
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Dezember 2008]
       
 

Ein Film von Adam Shankman • In der abenteuerlichen Komödie BEDTIME STORIES wird der Hotel-Hausmeister Skeeter (gespielt von Adam Sandler) Zeuge eines unglaublichen Phänomens: Die Gute-Nacht Geschichten, die er seiner Nichte und seinem Neffen erzählt, werden plötzlich Wirklichkeit und verändern sein Leben von Grund auf. Schnell sieht Skeeter seinen Vorteil und packt seine sehnlichsten Wünsche in eine tollkühne Geschichte nach der anderen. Alles könnte so perfekt sein für ihn, wären da nicht die Kinder, die seine Geschichten beeinflussen und somit Skeeter’s Leben völlig auf den Kopf stellen.

 

REGIE:
Adam Shankman
PRODUKTION:
Jack Giarraputo
Andrew Gunn
Adam Sandler
CAST:
Adam Sandler
Keri Russell
Guy Pearce
Courteney Cox
Teresa Palmer
DREHBUCH:
Matt Lopez
Tim Herlihy
Matt Lopez
KAMERA:
Michael Barrett
SCHNITT:
Tom Costain
Michael Tronick
TON:
Elmo Weber
MUSIK:
Rupert Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Linda DeScenna
KOSTÜME:
Rita Ryack

       
  Before Night Falls
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juni 2001]
       
 

A Film by Julian Schnabel • Die mehrfach preisgekrönte, visuell berauschende Verfilmung der Lebensgeschichte des brillianten kubanischen Schriftstellers Reinaldo Arenas ist ein bewegendes Zeugnis von der befreienden Kraft der Kunst.

Maler und Regisseur Julian Schnabel lässt das sinnesfreudige Havanna der 60er Jahre in üppigen, prachtvollen Tableaus auferstehen. Wir begeben uns auf eine reich bebilderte Reise in das Leben und Werk eines Mannes, dessen Suche nach Freiheit in künstlerischer, politischer wie sexueller Hinsicht sich der Armut, Zensur, Verfolgung und dem Exil widersetzt. Arenas' anfängliche Begeisterung für die kubanische Revolution weicht der Desillusionierung aufgrund der harten Verfolgung, der er als homosexueller Künstler in Castros Kuba ausgesetzt ist. Wie die Schriften Reinaldo Arenas', auf denen BEFORE NIGHT FALLS basiert, führt auch der Film überschwengliche Imagination mit eindringlichem Realismus zusammen. Die emotional packende schauspielerische Leistung Javier Bardems in der Hauptrolle brachte ihm zahlreiche Auszeichnungen sowie eine Oscar-Nomination ein. Johnny Depp glänzt zudem in einer überraschenden Doppelrolle.

 

REGIE:
Julian Schnabel
PRODUKTION:
Jon Kilik
Matthias Ehrenberg
CAST:
Javier Bardem
Olivier Martinez
Andrea Di Stefano
Johnny Depp
Sean Penn
Michael Wincott
Najwa Nimri
DREHBUCH:
Cunningham O'Keefe
Lázaro Gómez Carriles
Julian Schnabel
KAMERA:
Xavier Pérez Grobet
Guillermo Rosas
SCHNITT:
Michael Berenbaum
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Salvador Parra

       
  Before Sunrise
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Juni 2004]
       
 

Der Anfang von «Before Sunset» • Als „Before Sunrise“ 1995 in die Kinos kam, feierten die Kritiker ihn als höchst ungewöhnliche Liebesgeschichte – ein Abend, den wir mit den Augen zweier Fremder erleben, die durch eine ihnen fremde Stadt wandern und sich dabei näher kommen. Die Zuschauer fühlten sich an das prickelnde Versprechen der Jugend erinnert, das zwei junge Menschen spontan in einem Zug zusammenführt: Sie verbringen die Nacht mit Gesprächen über Gott und die Welt. „Irgendwie wirkte das wie eine Anti-Hollywood-Romanze“, sagt Regisseur Richard Linklater über seinen dritten Film (nach „Slacker“ und „Dazed and Confused“). „Einfach gesagt: Das ist eine Lovestory für Realisten. Wir versuchen die Realität einzufangen – die Geschichte passt eher ins wirkliche Leben der Zuschauer als in einen Film. Wahrscheinlich empfinden die Menschen, die sich davon angesprochen fühlen, genauso wie wir, und deswegen wollen wir wissen, was mit diesen beiden Figuren weiter geschieht.“

 

REGIE:
Richard Linklater
PRODUKTION:
Anne Walker-McBay
CAST:
Ethan Hawke
Julie Delpy
Andrea Eckert
Hanno Pöschl
Karl Bruckschwaiger
Tex Rubinowitz
Erni Mangold
DREHBUCH:
Richard Linklater
Kim Krizan
KAMERA:
Lee Daniel
SCHNITT:
Sandra Adair
Sheri Galloway
TON:
Tom Hammond
MUSIK:
Fred Frith
AUSSTATTUNG:
Florian Reichmann
KOSTÜME:
Florentina Welley

       
  Bellamy
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Juni 2009]
       
 

Ein Film von Claude Chabrol • Der Pariser Polizeikommissar Paul Bellamy (Gerard Depardieu) verbringt mit seiner Frau Françoise den Sommer wie jedes Jahr im Haus ihrer Familie in Südfrankreich. Françoise hätte eigentlich lieber eine Kreuzfahrt gemacht, doch der behäbige Kommissar hasst es zu reisen und kann dennoch nicht auf die Gegenwart seiner Frau verzichten. Als überraschend Pauls alkoholisierter Halbbruder zu Besuch kommt und sich ein Fremder bei Paul meldet, der in einen mysteriösen Mordfall verwickelt ist, nimmt der Familienurlaub plötzlich ungeahnte Wendungen.

Zur Figur des Polizeikommissars Bellamy hat sich Claude Chabrol von keinem Geringeren als Kommissar Maigret inspirieren lassen. „Die Idee zum Film entstand aus der Lust, eine Hommage an Simenon zu kreieren – zumal ich finde, dass Gérard Depardieu ein ausgesprochener Simenon-Charakter ist.“

 

REGIE:
Claude Chabrol
PRODUKTION:
Patrick Godeau
CAST:
Marie Bunel
Clovis Cornillac
Gérard Depardieu
Jacques Gamblin
Vahina Giocante
DREHBUCH:
Odile Barski
Claude Chabrol
TON:
Eric Devulder

       
  Best Laid Plans
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. August 2000]
       
 

Bei diesem Plan muss unweigerlich jemand auf der Strecke bleiben. Fragt sich nur wer ... • Nick (ALESSANDRO NIVOLA) will raus. Einfach nur weg aus dem Kleinstadtkaff Tropico, fort von seinem miesen Job in einer Recyclingfirma. Auch seine Freundin Lissa (REESE WITHERSPOON) träumt von einem anderen, besseren Leben in der Grossstadt, um sich endlich als Künstlerin verwirklichen zu können. Als ihm daher sein Arbeitskollege anbietet, bei einem Überfall auf einen Drogendealer den Fluchtwagen zu fahren, wittert Nick die Chance aufs schnelle Geld. Doch der Coup geht schief, und der Dealer droht, Nick umzubringen, falls er nicht innerhalb weniger Tage 15.000 Dollar auftreibt...

Da trifft es sich gut, dass vor kurzem Nicks alter Highschool-Kumpel Bryce (JOSH BROLIN) zurückgekehrt ist, um das Haus eines reichen Sammlers zu hüten. Hier steht und liegt genug wertvoller Krempel herum, der Nick mit einem Schlag von all seinen Sorgen befreien würde.

Doch wie kann man Bryce davon abhalten, einen Diebstahl der Polizei zu melden? - Indem man ihn glauben macht, er selbst habe ein noch schlimmeres Verbrechen begangen, zum Beispiel die Vergewaltigung einer Minderjährigen. Nicks Einsatz in diesem riskanten Pokerspiel ist hoch: niemand geringeres als Lissa...

 

REGIE:
Mike Barker
PRODUKTION:
Alan Greenspan
Betsy Beers
Chris Moore
Sean Bailey
CAST:
Alessandro Nivola
Reese Witherspoon
Josh Brolin
Rocky Carroll
Michael G. Hagerty
Terrence Howard
Jamie Marsh
DREHBUCH:
Ted Griffin
KAMERA:
Ben Seresin
SCHNITT:
Sloane Klevin
MUSIK:
Craig Armstrong
AUSSTATTUNG:
Sophie Becher

       
  Beynelmilel
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. April 2007]
       
 

Ein Film von Muharrem GulmezSirri Sureyya Onder • Adiyaman im Jahre 1982. In der Stadt herrscht Ausgehverbot.
Eine Gruppe ansässiger Musiker kann ihrer Arbeit nicht nachgehen und verfällt daher in große finanzielle Not. Sie finden zwar Lösungen, doch das bringt sie gemeinsam hinter Schloss und Riegel.
 
Der Befehlshaber des örtlichen Militärs und zuständig für die strikte Einhaltung des Ausgehverbots, hat mit den Kleinmusikern großes vor. Er setzt sich zum Ziel mit ihnen ein “zeitgenössisches Orchester” zu gründen  womit tragisch sowie komische Ereignisse ihren Lauf nehmen.
 
Da wichtige Ratsmitglieder als Gäste in der Stadt erwartet werden beschließen sie gemeinsam, diesen, einen unvergesslichen Empfang darzubieten. Doch was sie nicht wissen ist, dass auch andere in reger Vorbereitung um die Gäste sind. Der Student Haydar plant eine Protestdemonstration.
Wer bietet sich dafür besser, als die Tochter des zum Chef des “zeitgenössischen Orchesters” gewählten Abuzer, Gülendam. Genau von ihr erhofft sich Haydar effektive Unterstützung.
Damit beginnen zwei Vorbereitungen, die zeitgleich dargeboten werden sollen.
Kein Wunder also, wenn bei soviel Trubel Chaos mit vielen Überraschungen entsteht.

 

REGIE:
Muharrem Gulmez
Sirri Sureyya Onder
PRODUKTION:
Necati Akpinar
CAST:
Cezmi Baskin
Özgü Namal
Umut Kurt
Nazmi Kirik
Bahri Beyat
Meral Okay
Dilber Ay
DREHBUCH:
Sirri Sureyya Onder
KAMERA:
Gokhan Atilmis
SCHNITT:
Engin Ozturk
TON:
Serter Akkaya
MUSIK:
Aytekin G. Atas
KOSTÜME:
Esra Bayram
Funda Buyuktunalioglu

       
  Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eule
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. September 2004]
       
 

Bibi Blocksberg kehrt in die Kinos zurück • Bibi Blocksberg hat vor lauter Hexerei den Unterricht sträflich vernachlässigt. Ihre Noten in Mathe sind schlecht, und so kommt es, dass sie ihre Ferien im Büffelinternat Schloss Altenberg verbringen muss. Doch der Schuldirektor entpuppt sich als Sonderling auf der Suche nach dem geheimnisvollen Rätsel von Altenberg, und auch Bibis Zimmergenossin Carina, ein Britney-Spears-Verschnitt, ist die reinste Qual. Zum Glück findet Bibi in der Mitschülerin Elea, die seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt, schnell eine Freundin. Und Bibi wäre nicht Bibi, würde sie nicht versuchen, Elea wieder zum Laufen zu verhelfen – obwohl es der Hexenkodex ausdrücklich verbietet, in menschliches Schicksal einzugreifen. Als Bibi von der Sage des wundertätigen Eulenstaubs erfährt, macht sie sich auf den Weg, um in den Altenberg-Höhlen danach zu suchen. Doch auch Bibis Erzfeindin, die Hexe Rabia von Katzenstein, weiß von den magischen Kräften des blauen Pulvers. Sie entkommt in einer dramatischen Flucht aus dem Gruselmoor, in dem sie mit ihrem Kater Maribor eine fünfjährige Strafe verbüßt, und nähert sich unbemerkt der verhassten Familie Blocksberg...

 

REGIE:
Franziska Buch
PRODUKTION:
Karl Blatz
Uschi Reich
CAST:
Sidonie von Krosigk
Monika Bleibtreu
Corinna Harfouch
Ulrich Noethen
Katja Riemann
DREHBUCH:
Elfie Donnelly
KAMERA:
Axel Block
SCHNITT:
Barbara von Weitershausen
TON:
Christian Götz
MUSIK:
Enjott Schneider
AUSSTATTUNG:
Susann Bieling
Uwe Szielasko
KOSTÜME:
Eveline Stösser

       
  Bicentennial Man
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. März 2000]
       
 

One robot's 200 year journey to become an ordinary man • San Francisco, Anfang 2000. Richard Martin (SAM NEILL) sorgt für ungewöhnlichen Familienzuwachs im Hause: Er kauft den NDR 114-Roboter Andrew (ROBIN WILLIAMS), der kochen, putzen, Kinderhüten und andere nützliche Arbeiten verrichten kann. Doch schon bald wird den Martins klar, dass Andrew mehr als nur eine automatische

Haushaltshilfe ist, die ihren Saft aus der Steckdose zieht. Über Generationen hinweg versieht er treu seinen Dienst und wird zum unverzichtbaren Freund der Familie. Und je mehr Andrew als Familienmitglied akzeptiert wird, desto menschlichere Züge nimmt der Roboter an. Er ist neugierig, kreativ, witzig und entwickelt nach und nach Gefühle wie Liebe, Freude und Trauer. Eines Tages aber stellt Andrew ein gewagtes Ansinnen an seinen Eigentümer und väterlichen Freund: Er fordert seine Freiheit, um sich einen Traum zu erfüllen - menschlich zu werden und von den Menschen als ihresgleichen akzeptiert zu werden. Andrew zieht hinaus in die Welt, in der Hoffnung, dort noch einen anderen Roboter seines Typs zu finden, der mehr als eine programmierte Kreatur ist. Ein aussichtsloses Unterfangen wie es scheint.

Doch dann trifft er auf den erfinderischen Roboter-Spezialisten Rupert Burns (OLIVER PLATT), der ihn seinem Traum, wie ein Mensch auszusehen, näherbringen kann...

Robin Williams, Oscar-Gewinner für seine ergreifende Vorstellung in 'Good Will Hunting' und zuletzt in der aufrüttelnden Jurek-Becker-Adaption 'Jakob der Lügner' als Held wider Willen zu sehen, schlüpft in BICENTENNIAL MAN erneut in eine Paraderolle und zugleich technisch ausgeklügelten Maske. Abermals mit Regisseur Chris Columbus vereint, mit dem er zuvor bereits die Erfolgskomödien 'Mrs. Doubtfire' und 'Neun Monate' drehte, beweist Robin Williams in einer Geschichte voller Gefühl, Romantik und Humor, dass ein Roboter menschlicher sein kann als seine Erbauer. Über einen Zeitraum von 200 Jahren folgt die mal bewegende, mal heitere Science-Fiction-Geschichte, die auf einer Erzählung von Isaac Asimov basiert, dem Schicksal und der Odyssee eines Androiden, der anders ist als seine Fliessbandkollegen und hofft, sich einmal seinen grössten Wunsch erfüllen zu können - als Mensch akzeptiert zu werden…

 

REGIE:
Chris Columbus
PRODUKTION:
Chris Columbus
Wolfgang Petersen
Gail Katz
CAST:
Robin Williams
Sam Neill
Embeth Davitz
Oliver Platt
Wendy Crewson
Hallie Kate Eisenberg
Stephen Root
DREHBUCH:
Nicholas Kazan
KAMERA:
Phil Meheux
SCHNITT:
Neil Travis
MUSIK:
James Horner
AUSSTATTUNG:
Norman Reynolds
KOSTÜME:
Joseph G. Aulisi

       
  Bienvenue chez les Ch'tis
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 2008]
       
 

Ein Fremder, der in den Norden kommt, weint zweimal: bei seiner Ankunft und Abreise. • Philippe Abrams ist Vorgesetzter des Postamts von Salon-de-Provence. Er ist verheiratet mit Julie, deren depressiver Charakter ihm das Leben unerträglich macht. Um ihr eine Freude zu machen, versucht er, mit einer Schummelei eine Versetzung an die Côte d’Azur zu erreichen. Aber der Schwindel fliegt auf, und er wird zwangsversetzt nach Bergues, einem kleinen Dorf im Norden Frankreichs.

Für die Abrams, Südfranzosen voller Vorurteile, ist der Norden die Hölle, ein eisiger Landstrich, dessen Bewohner, ein ungehobelter Menschenschlag, eine unverständliche Sprache namens «cheutimi», hervorbringt. Philippe geht alleine dorthin. Zu seiner Verblüffung kommt er an einen reizenden Ort, wird Teil eines warmherzigen Teams, trifft auf lauter gastfreundliche Menschen und findet einen Freund: Antoine, den Postboten und Glöckner des Dorfs, Muttersöhnchen und ständig unglücklich verliebt. Als Philippe nach Salon zurückkehrt, weigert sich Julie, ihm zu glauben, dass es ihm im Norden gefällt. Sie bildet sich sogar ein, dass er sie anlügt, um ihr die Wahrheit zu ersparen. Um ihr nicht zu widersprechen und sich das Leben zu vereinfachen, belässt er sie schliesslich in dem Glauben, dass Bergues für ihn wirklich die Hölle sei.

Von diesem Moment an verwandelt sich sein Leben in eine bequeme Lüge: Zwei Wochen lang amüsiert er sich in Antoines Gesellschaft im Norden, und jedes zweite Wochenende lässt er sich von seiner Frau umsorgen, die allmählich aus ihrer Depression herausfindet. Alles geht gut, bis zu dem Tag, an dem Julie sich dazu entschliesst, ihren Mann nach Bergues zu begleiten, um ihm besser dabei helfen zu können, das, was sie für eine Hölle hält, durchzustehen.

Philippe sieht sich nun dazu gezwungen, Antoine und seine Arbeitskollegen darüber zu informieren, dass er sie seiner Frau als Barbaren dargestellt hat. Er fleht sie an, sich als solche zu verhalten, um seine Lüge zu decken und seiner Frau einen solchen Schrecken einzujagen, dass sie möglichst schnell wieder wegfährt. Sehr gegen ihren Willen lassen sich Philippes Angestellte auf die Komödie ein und bereiten Julie den schlimmsten Tag ihres Lebens.

Aber Julie kommt hinter das Geheimnis...

 

REGIE:
Dany Boon
PRODUKTION:
Claude Berri
Jérôme Seydoux
CAST:
Kad Merad
Dany Boon
Zoé Félix
Lorenzo Ausilia-Foret
Anne Marivin
Philippe Duquesne
Guy Lecluyse
DREHBUCH:
Dany Boon
Alexandre Charlot
Franck Magnier
KAMERA:
Pierre Aïm
SCHNITT:
Luc Barnier
TON:
Lucien Balibar
Roman Dymny
Franck Desmoulins
MUSIK:
Philippe Rombi
AUSSTATTUNG:
Alain Veyssier
KOSTÜME:
Florence Sadaune

       
  Big Momma's House
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Juli 2000]
       
 

Martin Lawrence • FBI-Agent Malcolm Turner (Martin Lawrence) ist tough, intelligent und ein Meister der Verstellung. Es gibt nichts, was er nicht handlen kann. Einen brutalen Gangsterring stoppen? Kein Problem. Malcolm verwandelt sich in einen alten Asiaten und lässt den Ring auffliegen.

Malcolms nächster Auftrag führt ihn in eine kleine Südstaaten-Stadt, wo er den gefährlichen Bankräuber Lester (der gerade aus dem Knast geflüchtet ist) zur Strecke bringen soll. Malcolm richtet einen Beobachtungsposten ein, gegenüber von BIG MAMAS Haus, einer Südstaatenmatrone, die Besuch von ihrer Enkelin (Nia Long), der Ex- Freundin des Gangsters und deren Sohn erwartet, zu denen sie seit Jahren keinerlei Kontakt hatte. Ein simpler Plan, jedoch mit einem GROSSEN Problem: BIG MAMA hat mittlerweile unerwartet die Stadt verlassen. Kurzentschlossen entscheidet sich Malcolm für seine bislang spektakulärste Verkleidung und schlüpft in die Rolle der mürrischen Südstaaten-Grossmutter. Mit Hilfe von einigen Tricks verwandelt er sich komplett in BIG MAMA und übernimmt sogar die täglichen Arbeiten der korpulenten Siebzigjährigen: vom Kochen bis zum Entbinden von Babies und ungewöhnlichen Beichten in der örtlichen Kirche. Als wenn die Sache nicht schon kompliziert genug wäre, verliebt sich Malcolm auch noch in Sherry, die unter dem Verdacht steht, einen Teil des gestohlenen Geldes zu verstecken. Nun müssen Malcolm/Big Momma nicht nur den richtigen Mann stellen - sondern auch die richtige Frau finden.

 

REGIE:
Raja Gosnell
PRODUKTION:
David T. Friendly
Michael Green
CAST:
Martin Lawrence
Nia Long
Paul Giamatti
Jascha Washington
Terrence Howard
Anthony Anderson
Ella Mitchell
DREHBUCH:
Darryl Quarles
Don Rhymer
KAMERA:
Michael D. O'Shea A.S.C.
SCHNITT:
Bruce Green A.C.E.
Kent Beyda
A.C.E.
MUSIK:
Richard Gibbs
AUSSTATTUNG:
Craig Stearns
KOSTÜME:
Francine Jamison-Tanchuck

       
  Bilderwelt - Weltbilder
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juli 2003]
       
 

• "Zufälle haben mein ganzes Leben beeinflusst", sagt Ernst Scheidegger. Der Film geht diesem Netzwerk aus prägenden Begegnungen mit Menschen und zentralen Ereignissen nach. Ernst Scheidegger erzählt, wie er während den Kriegsjahren In Zürich aufgewachsen ist. In dieser Zeit findet er Halt und Motivation bei seinen Lehrern, alles Künstler an der damaligen Kunstgewerbeschule. Ob fotografieren, malen oder Bücher machen, die Formenlehre von seinem Lehrer Max Bill bestimmt nachhaltig sein ganzes Schaffen. Als junger Mann engagiert er sich im Widerstand gegen die Nazis, wird Mitglied einer illegalen Jugendgruppe und riskiert auf Grund seiner Aktionen verhaftet zu werden. Politische und soziale Fragen gehören seit dieser Zeit zu seinem Leben. Während er in Maloja als Soldat In einer Pension einquartiert ist, macht ihn die Wirtin auf einen anderen "eigenartigen Typen", der auch so viel zeichnet, aufmerksam. Sie meint Alberto Giacomettl. "Ich war von Anfang an von Glacometti fasziniert - ohne genau sagen zu können warum." Er verbringt viel Zeit im Atelier von Giacometti, beobachtet und fotografiert. Langsam wächst eine Freundschaft zwischen den beiden. Seine Arbeiten als Reportagefotograf führen Ihn in die arabische Welt, nach Indien und Fernost. Er arbeitet zusammen mit seinem besten Freund Werner Bischof für die Agentur "Magnum". Die Kamera richtet er vor allem auf die Menschen und ihre Kultur. "Ich habe einfach die Menschen gern, ich habe eigentlich nie Probleme mit den Leuten." Ernst Scheidegger lebt eine Weile In Paris und knüpft Kontakte zur Künstlerszene. Es entstehen unzählige Künstlerportraits. Viele Jahre später bringt der Verlag Scheidegger&Spiess einen Fotoband heraus mit Aufnahmen u.a. von Henri Laurens, Juan Miro, Fernand Leger, Salvador Dali, Marc Chagall. 1992 würdigt das Kunsthaus Zürich mit einer Ausstellung das gesamte vielseitige Schaffen von Ernst Scheidegger. "Viele Leute waren erstaunt, was Ich so alles mache - Ich habe es ja auch zum ersten Mal gezeigt."

Nun steht Ernst Scheidegger vor der Kamera, erzählt, agiert ohne Scheu und stellt sich den Fragen seiner langjährigen Mitarbeiter, der Cutterin Franziska Wirz und des Kameramanns Otmar Schmid.

 

REGIE:
Franziska Wirz
PRODUKTION:
Franziska Wirz
KAMERA:
Otmar Schmid
Alexander Jent
Thomas Wüthrich
SCHNITT:
Franziska Wirz
MUSIK:
Tobi Wirz
Markus Fritzsche

       
  Bill - das absolute Augenmass
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 2008]
       
 

Ein Film von Erich Schmid • Max Bill (1908-1994) war der wohl bedeutendste Schweizer Künstler des 20. Jahrhunderts. Er kam aus der Arbeiterstadt Winterthur. Er war zeitlebens ein Rebell, und heute lebt er als Unsterblicher auf dem Olymp. Sein Name steht für ein avantgardistisches Gesamtwerk, das auf die Zukunft ausgerichtet ist, eine soziale Verantwortung trägt und eine engagierte politische Aussage hat. Es ging Max Bill um die Gestaltung unserer Umwelt und um ein Umweltbewusstsein, dass inzwischen eine geradezu unheimliche Aktualität erhalten hat.

Für alle, die Bills OEuvre im Zusammenhang mit seiner Biographie verstehen wollen, realisiert Erich Schmid zur Zeit einen Film mit dem Titel »bill – das absolute augenmass«. Sechs Jahre lang hat er bisher daran gearbeitet, damit der Film auf der grossen Leinwand die Augen für viel Unbekanntes öffnet. Nur soviel sei bis jetzt verraten: Es geht durch und durch um das Spannungsfeld zwischen Kunst, Ästhetik und Politik.

 

REGIE:
Erich Schmid
CAST:
Max Bill
Angela Thomas
Gottfried Honegger
Ignazio Silone
Jakob Bill
DREHBUCH:
Erich Schmid
KAMERA:
Ueli Nüesch
SCHNITT:
Antoine Boissonas
TON:
Dieter Meyer
Sandra Blumati
MUSIK:
Andre Bellmont

       
  Billy Elliot
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2000]
       
 

Ein neuer britischer Volltreffer • Er hat Musik im Blut und Rhythmus in den Füssen, der kleine Billy (Jamie Bell). Witzig und verspielt hüpft und jauchzt er sich bis ins zwölfte Lebensjahr. Sein Vater - ein einfacher, aufrichtiger aber auch sturer Minenarbeiter streikt im Winter 1984 wochenlang für die Erhaltung der Arbeitsplätze im Norden Englands. Damit Billy, wenn er mal gross ist, seinen Mann zu stehen versteht, drückt ihm der Vater jeden Mittwoch 50 Pence für den Boxunterricht in die Hand. Und gerät ausser sich, als er entdeckt, dass Billy nicht im Boxring steht, sondern seinem Tanztalent frönt und mit den Ballett-Mädchen Pirouetten, Sprünge und Schritte einübt. Scheite und Schläge setzt's. Doch da gibt's die Tanzlehrerin (Julie Walters, Educating Rita).

Die ist derb und streng, aber sie glaubt unerschütterlich an Billys Begabung. Während für seinen Vater (Gary Lewis) im letzten grossen Bergarbeiterstreik eine Welt zerschlagen wird, eröffnen sich dem Jungen neue Horizonte...

BILLY ELLIOT reiht sich ein in die Tradition des neuen britischen Kinos, wie man es von The Full Monty, Four Weddings And A Funeral und Notting Hill her kennen und lieben gelernt hat. Das Spielfilmdebut des britischen Theaterregisseurs Stephen Daldry berichtet mit der verspielt-trotzigen Unverdorbenheit eines Kindes von der positiven Kraft der Musik und des Tanzes, die Mauern und soziale Unterschiede durchbrechen kann.

 

REGIE:
Stephen Daldry
PRODUKTION:
Greg Brenman
Jon Finn
CAST:
Julie Walters
Gary Lewis
Jamie Bell
Jamie Draven
Jean Heywood
DREHBUCH:
Lee Hall
KAMERA:
Brian Tufano B.S.C.
SCHNITT:
John Wilson
MUSIK:
Stephen Warbeck
AUSSTATTUNG:
Maria Djurkovic

       
  Bin-Jip
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Mai 2005]
       
 

Silberner Löwe: Beste Regie, Venedig 2004 • Auf seiner BMW lässt sich Tae-suk (Lee Yeung-yun) durch die Stadt treiben, um nach Häusern und Wohnungen Ausschau zu halten, deren Eigentümer vorübergehend verreist sind. Wenn die Pizzaflyer, die er an den Türklinken angebracht hat, in der Nacht noch unangetastet sind, ist er sich sicher, dass er in die Häuser einbrechen kann, um dort für eine Nacht zu essen, zu schlafen sowie seine Wäsche und die der Eigentümer zu waschen und deren Leben koboldhaft ein wenig durcheinander zu bringen. Doch eines Tages wird er von Sun-hwa beobachtet, die mit einem reichen Mann verheiratet ist, den sie nicht liebt. Tae-suk beschließt, die junge Frau aus ihrer Misere zu befreien. Von nun an brechen sie gemeinsam in die Häuser fremder Menschen ein und werden ein romantisches Liebespaar, bis die Polizei auf ihre Schliche kommt.

 

REGIE:
Kim Ki-duk
PRODUKTION:
Kim Ki-duk
CAST:
Lee Yeung-yun
Hui Jae
DREHBUCH:
Kim Ki-duk
KAMERA:
Jang Seong-back
SCHNITT:
Ki-duk Kim
TON:
Jin-wook Jung
AUSSTATTUNG:
Chungsol Art

       
  Bird's Nest - Herzog & De Meuron in China
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Januar 2008]
       
 

Ein Film von Christoph Schaub • China verändert sich rasend schnell. In den letzten zwölf Monaten wurde in diesem Land mehr gebaut als in ganz Europa im Verlauf der vergangenen Jahre. International renommierte Architekten werden angefragt.

Für das «National Stadium» für die Olympischen Spiele 2008 sind die Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron (u.a. Tate Modern London; Allianz Arena Fussball Stadion München; De Young Museum San Francisco) beauftragt worden. Zeitgleich verfolgen die beiden Architekten auch ein Projekt in der chinesischen Provinz, wo sie einen ganzen Stadtteil für 300’000 Menschen in der 3-Millionen-Stadt Jinhua bauen - eine Aufgabe, die sich nach den alltäglichen Bedürfnissen der chinesischen Bevölkerung ausrichtet.

Christoph Schaubs und Michael Schindhelms Dokumentation beobachtet, wie die chinesische Kultur die Bautätigkeit der Architekten prägt: Die spezifische architektonische Form und das Ringen darum erzählen über die Gesellschaft, die Kultur, das Alltagsleben.

BIRD’S NEST - HERZOG & DE MEURON IN CHINA zeigt, wie diese signifikanten Bauprojekte in China entstehen. Zum einen versucht der Dokumentarfilm, die dem Architektenduo Herzog und de Meuron eigene und immer wieder erfolgreich angewandte Methode des kontextuellen Bauens zu verstehen. Zum andern wird die chinesische Seite – ihre Absichten, ihre Hoffnungen, ihre Strategien – in diesem komplexen Entstehungsprozess verfolgt.

 

REGIE:
Christoph Schaub
CAST:
Ai Weiwei
DREHBUCH:
Christoph Schaub
KAMERA:
Matthias Kälin
Stéphane Kuthy
SCHNITT:
Marina Wernli
TON:
Peter Bräker
Marc von Stürler
Martin Witz
MUSIK:
Peter Bräker

       
  Birdseye
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. September 2002]
       
 

Ein Film von Stefan Beckner und Michael Huber. • Urs Vogelaug (Stefan Kurt) alias Birdseye, ein mysteriöser Schweizer Künstler mit dubioser Vergangenheit, taucht in Amerika unter. Ein Ex-Playmate (Amy Hathaway) und ihr eifersüchtiger Liebhaber (Johnny Whitworth) landen wegen dessen Entführung und angeblicher Ermordung hinter Gittern. Wilde Spekulationen und Anschuldigungen überschatten die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft.

Die geradezu fanatische Anteilnahme der Öffentlichkeit und Gerüchte über Birdseye's gespenstische ‚Auferstehung‘ lassen einen eigentlichen Medienrummel entstehen.

Der Held der Geschichte, Sheriff Nolan Sharpless (Fred Ward), sieht sich mit der schwierigsten Aufgabe seiner Karriere konfrontiert: Wie löst man einen Mordfall, dessen vermeintliches Opfer zum erstaunlich lebendigen Mythos auferstanden ist? Bald verfängt er sich in einem Netz von Zeugen und Verdächtigen, die sich, um selber im Rampenlicht zu stehen, schamlos der Birdseye-Legende bedienen. In die Enge getrieben, greift Nolan zum Äussersten: Er ernennt seinen 16-jährigen Sohn Ben (Fred Koehler) zum inoffiziellen Mitarbeiter.

Bewaffnet mit Notizblock und Taschenlampe steht Ben seinem Vater auf Schritt und Tritt zur Seite: Er kehrt die Scherben von Nolans besessener Suche nach Wahrheit zusammen und rekonstruiert die Wendepunkte des Falls. Bis zum bitteren Ende leistet Ben seinem Vater Beistand. Dieser muss sich schliesslich entscheiden - zwischen der ungeschminkten Wahrheit oder einer ebenso grossartigen wie unverfrorenen Lüge.

 

REGIE:
Stephen Beckner
Michael Huber
PRODUKTION:
Karin Koch
Stephan Schindler
CAST:
Stefan Kurt
Fred Ward
Amy Hathaway
Johnny Withworth
Jaimz Woolvett
Fred Koehler
Lisa Blount
DREHBUCH:
Stephen Beckner
KAMERA:
Thomas Wüthrich
SCHNITT:
Markus Welter
MUSIK:
Chris Vrenna
Georg Bringolf
AUSSTATTUNG:
Chuck Voelter
Georg Bringolf

       
  Birth
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Mai 2005]
       
 

Ein Film von Jonathan Glazer • Mit BIRTH wird Außenseiter Jonathan Glazer seinem Ruf gerecht, den er sich mit seinem hervorragenden Regie-Erstling SEXY BEAST (Sexy Beast) erworben hat. Bei seinem neuen Projekt tat er sich mit Oscar-Preisträgerin Nicole Kidman zusammen, um in einer metaphysischen Lovestory die Grauzone zwischen Verstand und Gefühl zu erforschen.

Nicole Kidman spielt die schwer geprüfte junge Witwe Anna, die sich ein neues Leben aufbauen will, als plötzlich ein kleiner Junge auftaucht und ganz ernsthaft behauptet, die Reinkarnation ihres verstorbenen Ehemanns zu sein. Als Anna zeigt Nicole Kidman eine Leistung von atemberaubender emotionaler Bandbreite: Die intelligente Frau entdeckt ganze neue Seiten an sich, als sie sich mit dieser ebenso bizarren wie verlockenden Möglichkeit auseinander setzt. Und die Schauspielerin hat einen wunderbaren Partner, den kleinen Kanadier Cameron Bright, der den kindlichen Eindringling mit beunruhigender Zurückhaltung und Überzeugungskraft darstellt. Diese sehr unkonventionelle Geschichte erzählt Glazer mit stilsicherer Hand – er schafft eine Welt, die wie in einem Märchen zugleich vertraut und unwirklich erscheint. Wie viele Märchen funktioniert BIRTH als Romanze, Krimi und Familiendrama gleichermaßen. All diese Elemente verweben sich zu einer magischen Einheit, die von Liebe, Sterblichkeit und dem unergründlichen Jenseits erzählt.

 

REGIE:
Jonathan Glazer
PRODUKTION:
Lizie Gower
Nick Morris
Jean-Louis Piel
Wang Wei
CAST:
Nicole Kidman
Cameron Bright
Danny Huston
Lauren Bacall
Alison Elliott
Anne Heche
Peter Stormare
DREHBUCH:
Milo Addica
Jean-Claude Carrière
Jonathan Glazer
KAMERA:
Harris Savides
SCHNITT:
Sam Sneade
Claus Wehlisch
TON:
James Mather
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson
KOSTÜME:
John A. Dunn

       
  Black Book
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Mai 2007]
       
 

Ein Film von Paul Verhoeven • Auf der Flucht vor den Nazis gerät Rachel mit ihrer Familie in einen Hinterhalt, den sie als einzige knapp überlebt. Sie schließt sich dem Widerstand an, ändert ihre Identität und ihr Aussehen und dringt bis in die höchsten Kreise der deutschen Besatzungsmacht vor.

Als sie unverhofft mit dem Verräter konfrontiert wird, der den Tod ihrer Familie zu verantworten hat, zieht sich ein immer enger werdendes Netz aus scheinbaren Freunden und Feinden um Rachel und ihre Kameraden von der Résistance...

In epischer Breite und opulenten Bildern erzählt der Skandalregisseur eine kompromisslose Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg. Sein Werk vermeidet klare Trennungen zwischen Gut und Böse. "Black Book" ist der niederländische Beitrag für den besten nicht-englischsprachigen Film bei der kommenden Oscar-Verleihung.

 

REGIE:
Paul Verhoeven
PRODUKTION:
Jeroen Beker
Teun Hilte
San Fu Maltha
Jens Meurer
Jos van der Linden
Frans van Gestel
CAST:
Carice van Houten
Sebastian Koch
Thom Hoffman
Halina Reijn
Waldemar Kobus
Derek de Lint
DREHBUCH:
Gerard Soeteman
Paul Verhoeven
KAMERA:
Karl Walter Lindenlaub
SCHNITT:
Job ter Burg
James Herbert
TON:
James Harrison
Eddy Joseph
MUSIK:
Anne Dudley
AUSSTATTUNG:
Wilbert Van Dorp
KOSTÜME:
Yan Tax

       
  Black Box BRD
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Mai 2002]
       
 

Ein Film von Andres Veiel • Bis in die neunziger Jahre wird das Land erschüttert von einer Machtprobe zwischen Staat und Rote Armee Fraktion. Die Gesellschaft ist zerrissen, die Staatsmacht verfolgt ihre Kritiker.

Wolfgang Grams und Alfred Herrhausen stehen für die feindlichen Lager einer polarisierten Gesellschaft. Der eine, Grams, radikalisiert sich und geht in den Untergrund; der andere, Herrhausen, stirbt auf dem Gipfel der Macht. Andres Veiel wagt es, in BLACK BOX BRD zwei unterschiedliche Biographien gegenüber zu stellen.

Black Box BRD rekapituliert die Ereignisse anhand der Biografien von Wolfgang Grams und Alfred Herrhausen. Es berichten sowohl die Eltern von Wolfgang Grams als auch die Witwe von Alfred Herrhausen, Grams politische Weggefährten und Topmanager der Deutschen Bank. Black Box BRD ist ein Film über die Gegenwart und die jüngste Vergangenheit der Bundesrepublik Deutschland.

 

REGIE:
Andres Veiel
PRODUKTION:
Thomas Kufus
DREHBUCH:
Andres Veiel
KAMERA:
Jörg Jeshel
SCHNITT:
Katja Dringenberg

       
  Blades of Glory
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Mai 2007]
       
 

Ein Film von Josh GordonWill Speck • Eiskunstlauf ist nicht nur in der Schweiz hip – auch in Hollywood: An den Olympischen Spielen 2002 gewinnen Chazz (Will Ferrell) und Jimmy (Jon Heder) im Solo-Wettkampf beide ex aequo Gold. Nachdem sie sich bei der Siegerehrung in die Haare geraten, müssen die beiden ihre Medaillen allerdings zurückgeben. Der Verband erteilt ihnen zudem ein lebenslängliches Wettkampfverbot in ihrer Disziplin. Doch sie treten wieder an – im Paarlauf als erstes gleichgeschlechtliches Team. Gag-Meister Will Ferrell bringt in dieser Komödie nicht nur das Eis zum Schmelzen.

 

REGIE:
Josh Gordon
Will Speck
PRODUKTION:
Stuart Cornfeld
John Jacobs
Ben Stiller
CAST:
Will Ferrell
Jon Heder
DREHBUCH:
John Altschuler
Dave Krinsky
Jeff Cox
KAMERA:
Stefan Czapsky
SCHNITT:
Richard Pearson
TON:
Peter Hansen
MUSIK:
Theodore Shapiro
AUSSTATTUNG:
Stephen J. Lineweaver
KOSTÜME:
Julie Weiss

       
  Blair Witch 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. November 2000]
       
 

Book of Shadows: • Blair Witch 2 vertieft die Legende der berüchtigten Hexe von Blair und die Erforschung des unaussprechlichen Bösen, das in den Wäldern nahe des kleinen Ortes Burkittsville im amerikanischen Bundesstaat Maryland umgeht. Blair Witch 2 spielt im heutigen Burkittsville und folgt den Ereignissen, die in 'Blair Witch Project' dokumentiert wurden. Vier junge Leute haben sich für eine Tour durch die Wälder der Black Hills angemeldet. Diese Führung ist das jüngste, durch die Hexe von Blair inspirierte Vorhaben des zwielichtigen Geschäftsmannes Jeff, eines Einheimischen, der im Ort bereits als 'Schwarzes Schaf' gilt.

Die Gruppe errichtet ihr Lager nahe den Grundmauern des Hauses, das Rustin Parr gehörte, einem Einsiedler, der für die Morde an sieben Kindern gehängt wurde. Sein Verbrechen trug das Zeichen der Hexe von Blair. Am Morgen nach ihrer ersten Nacht erwachen die Camper ohne Erinnerung, sich überhaupt zum Schlafen niedergelegt zu haben. In ihrem Gedächtnis fehlen die letzten fünf Stunden der Nacht.

Die Expeditionsteilnehmer kehren in Jeffs Wohnung zurück, die er sich in einem abgelegenen Lagerhaus aus dem 19. Jahrhundert am Stadtrand von Burkittsville eingerichtet hat. Dort versuchen sie herauszufinden, was ihnen passiert sein könnte. Selbst als der Morgen dämmert, dauern die seltsamen Ereignisse an. Legende und Realität beginnen sich auf erschreckende Weise miteinander zu verstricken. Bizarre Symbole erscheinen auf den Körpern der jungen Leute, sie hören das leise Weinen von Kindern, werden von unwirklichen Visionen heimgesucht, von geisterhaften Erscheinungen, die Verbrechen einer fernen Vergangenheit heraufbeschwören. Eine schreckliche Entdeckung in den Wäldern nahe Coffin Rock bringt währenddessen ein tödliches Kapitel der Geschichte der Hexe von Blair ans Licht.

Nicht länger ist sicher, was Wirklichkeit und was Einbildung ist. Die Expeditionsteilnehmer beginnen immer stärker an ihrem Verstand zu zweifeln, beobachten sich gegenseitig voller Misstrauen und steigern sich langsam in eine Massenhysterie hinein. Zu spät entdecken sie, dass sie nicht alleine waren, als sie die Wälder verliessen...

Blair Witch 2 ist der zweite Film der geplanten Trilogie über die Hexe von Blair. Der letzte Film wird ihre Vorgeschichte erzählen und so die Legende vervollständigen und abschliessen.

 

REGIE:
Joe Berlinger
PRODUKTION:
Bill Carraro
Haxan Film
CAST:
Tristen Skylar
Stephen Barker Turner
Jeff Donovan
Kim Director
Erica Leehrsen
DREHBUCH:
Dick Beebe
Jon Bokenkamp
KAMERA:
Nancy Schreiber A.C.E.

       
  Blood Diamond
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Januar 2007]
       
 

Ein Film von Edward Zwick • Vor dem Hintergrund des chaotischen Bürgerkriegs im Sierra Leone der 1990er-Jahre erzählt "Blood Diamond" vom Schicksal des Ex-Söldners Danny Archer (Leonardo DiCaprio) aus Simbabwe und des Mende-Fischers Solomon Vandy (Djimon Hounsou).

Beide sind Afrikaner, aber ihre Herkunft und ihre Lebenssituation könnten nicht unterschiedlicher sein – bis sie durch die Umstände plötzlich eine gemeinsame Aufgabe haben: Sie wollen einen seltenen rosa Diamanten aufspüren, der ihr Leben verändern kann... oder den Tod bringt.

Solomon ist von seiner Familie getrennt und zur Arbeit auf den Diamantenfeldern gezwungen worden. Als er einen außergewöhnlichen Rohdiamanten entdeckt, versteckt er ihn unter großem persönlichen Risiko: Falls sein Diebstahl bemerkt wird, hat er sein Leben sofort verwirkt. Aber Solomon weiß natürlich, dass er mit dem Diamanten nicht nur seiner Frau und den Töchtern das Flüchtlingsschicksal ersparen, sondern auch seinen Sohn Dia vor dem noch schlimmeren Los als Kindersoldat bewahren könnte.

Archer verdient seinen Lebensunterhalt, indem er Diamanten gegen Waffen tauscht.

Als er wegen Schmuggelei im Gefängnis sitzt, erfährt er von Solomons Geheimnis. Einen solchen Diamanten findet man nur einmal im Leben – sein Gegenwert würde Archer die Flucht aus Afrika, aus dem Teufelskreis von Gewalt und Korruption ermöglichen, mit dem er sich bisher sehr gut arrangiert hat.

Die idealistische amerikanische Journalistin Maddy Bowen (Jennifer Connelly) will in Sierra Leone zunächst nur herausfinden, in welchem Maße die Diamanten die Existenz der Menschen dort beeinflussen. Sie will die Machenschaften der Branchenbosse aufdecken, die nur ein Geschäftsprinzip anerkennen: Profit. Maddy hält sich an Archer, weil er ihr Insider-Informationen für ihren Artikel liefern kann. Doch bald begreift sie, dass er sie viel dringender braucht.

Maddy hilft Archer und Solomon, das gefährliche Rebellengebiet zu durchqueren.

Archer ist auf Solomon angewiesen, um an den unschätzbaren rosa Diamanten zu kommen, während Solomon einen viel wertvolleren Schatz sucht – seinen Sohn.

 

REGIE:
Edward Zwick
PRODUKTION:
Gillian Gorfil
Marshall Herskovitz
Graham King
Darrell Roodt
Paula Weinstein
Edward Zwick
CAST:
Leonardo DiCaprio
Djimon Hounsou
Jennifer Connelly
Kagiso Kuypers
Arnold Vosloo
Antony Coleman
Benu Mabhena
DREHBUCH:
Charles Leavitt
C. Gaby Mitchell
KAMERA:
Eduardo Serra
SCHNITT:
Steven Rosenblum
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Dan Weil
KOSTÜME:
Ngila Dickson

       
  Blue Streak
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Januar 2000]
       
 

Mit Martin Lawrence • All jewel thief Miles Logan wants to do is get his diamond back and then disappear for a while. But when he poses as one of the men in blue to retrieve his loot, he gets a rep as one of the boldest, baddest, funniest cops to ever flash an L.A.P.D. badge. If he isn't careful, he may get just what he deserves. . . a promotion.

Two years ago the shrewd, fast-talking Logan (Martin Lawrence) barely escapes with his life when his carefully planned heist of a $20 million diamond goes awry. Double-crossed by Deacon (Peter Greene), a greedy member of his crew, Miles makes a daring escape to a nearby building under construction and hides the gem in an air duct before being captured by the police. As he is taken away, he memorizes and repeats his location like a mantra: 'Third floor, north side... Comer of Fifth and Grand.'

Two years later and newly released from prison, Miles is about to take on the biggest challenge of his career, with hilarious results. He returns to his hiding spot, the corner of Fifth and Grand, only to discover that the unfinished building where he hid the diamond is now the new 37~ L.A. Police Precinct. Undaunted by this ironic stroke of bad luck—and unable to infiltrate the precinct disguised as a bucktoothed pizza delivery man—Miles concocts an outrageous plan to con his way into the L.A.P.D. by impersonating a cop and, if everything goes according to schedule, to locate and retrieve the gem in a matter of hours.

 

REGIE:
Les Mayfiled
PRODUKTION:
Toby Jaffe
Neal H. Moritz
CAST:
Martin Lawrence
Luke Wilson
Dave Chapelle
Pater Greene
Nicole Ari Parker
Graham Beckel
Robert Miranda
DREHBUCH:
Michael Berry
John Blumenthal
Steve Carpenter
KAMERA:
David Eggby A.C.S.
SCHNITT:
Michael Tronick A.C.E.
MUSIK:
Edward Shearmur
AUSSTATTUNG:
Bill Brzeski

       
  Blue Tango in Buenos Aires
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 2004]
       
 

In Anwesenheit der Regisseurin Alexandra Prusa • Die Zürcher Künstlerin mit kosmopolitischen Wurzeln setzt sich seit über zwanzig Jahren intensiv mit allen Bereichen des argentinischen Tangos auseinander. Mit ihrem Film «Blue Tango in Buenos Aires» zieht sie Bilanz, startet aber auch einen Neu-Beginn zu ihrer leidenschaftlichen Beziehung zum Tanz und zur Musik des Tangos - und zu seiner Heimatstadt Buenos Aires.

In Form eines filmischen Tagebuchs geht Alexandra Prusa in Buenos Aires Menschen, Orten und Fragen zu ihrem Thema nach, und sie tut dies so offen und neugierig wie beim ersten Mal–wie damals, als sie sich in den Tango verliebte. «Blue Tango in Buenos Aires» ist eine moderne Musik- und Tanz-Doku über die Tango-Kapitale, die auch für ein jüngeres Publikum ohne Tango-Kenntnisse ein aussergewöhnliches Sinnes-Erlebnis bietet.

Fünf Songs, mitgeschrieben und interpretiert von Alexandra Prusa, markieren mit überraschenden Sounds und Bild-Clips die Kapitel ihres dicht gefüllten Journals. Die elektronischen Kompositionen und die musikalische Begleitung stammen von ReplicaNorma, einer starken neuen Formation aus Paris. Universal Music Switzerland bringt die CD «Blue Tango» mit der Filmmusik und anderen Interpretationen mit Alexandra Prusa kurz nach Erscheinen der DVD in den Handel.

 

REGIE:
Alexandra Prusa
MUSIK:
Alexandra Prusa
ReplicaNorma

       
  Blues Brothers 2000
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Mai 1998]
       
 

The Blues Are Back • Es beginnt im Gefängnis. Elwood Blues (Dan Aykroyd) bereitet sich nach 18 Jahren Haft auf seine Entlassung vor. Auf der staubigen Landstrasse vor dem Knast wartet er auf seinen Partner Jake. Noch weiss er nicht, dass Jake längst verstorben ist, und als er es erfährt, zieht es ihn erst einmal ins Waisenhaus, in dem sie beide aufgewachsen sind.

Mutter Mary Stigmata (Kathleen Freeman) konfrontiert ihn dort mit einem zehnjährigen Knirps namens Buster (J. Evan Bonifant), der unbedingt einen 'Mentor' benötige. Nun, Buster hat ihn in Elwood - anfangs gegen seinen Willen - gefunden. Die beiden machen sich heimlich auf den Weg nach New Orleans. Elwood ist auf der Suche nach seinen Kumpels aus vergangenen Zeiten, als sie noch zusammen in der Blues Brother Band spielten und die er gerne wieder ins Leben rufen würde. Auf dem Polizeirevier trifft er auf den Polizeichef Cable (Joe Morton), den Elwood für seinen wiedergefundenen Fast-Stiefbruder hält. Curtis, der für Jake und Elwood eine Art Ersatzvater war, ist mittlerweile auch gestorben, und Elwood ist sicher, dass Cabel von Curtis abstammt.

Cabel, ein rechtschaffener Cop, ist fassungslos über Elwoods Ansinnen und komplementiert ihn aus seinem Büro.

Elwood und Buster machen sich weiter auf den Weg nach Louisiana. In einer Bar treffen sie auf den Barkeeper Might Mack McTeer (John Goodman), der von sich überzeugt ist, alles über den Blues zu wissen. Er schliesst sich ihnen an.

Auf dem Weg nach Louisiana, denn dort wollen sie hin, geraten sie in einige Unwägbarkeiten. Nicht nur, dass Cable mit seinen Cops hinter ihnen her ist - Elwood wird verdächtigt, Buster entführt zu haben - auch die Russen-Mafia ist nicht gut auf sie zu sprechen, da sie ihnen bei einer Schutzgeld-Erpressung die Tour vermasselt haben.

In Louisiana treffen sie auf Queen Mousette (Erykah Badu). Sie veranstaltet einen Blues Wettbewerb. Das Trio hat seinen Auftritt, aber irgendwie fehlt noch jemand. Wie durch ein Wunder steht plötzlich Cable mit auf der Bühne. Und jetzt geht die Session erst richtig los. Die anderen Bands treten auf - und da findet man Künstler vom Feinsten.

 

REGIE:
John Landis
PRODUKTION:
John Landis
Dan Aykroyd
Leslie Belzberg
CAST:
Dan Aykroyd
John Goodman
Joe Morton
J. Evan Bonifant
Paul Shaffer
The Blus Brothers Band
B.B. King
James Brown
Aretha Franklin
Wilson Pickett
DREHBUCH:
Dan Aykroyd
John Landis
KAMERA:
David Herrington
SCHNITT:
Dale Beldin
MUSIK:
Paul Shaffer
AUSSTATTUNG:
Bill Brodie

       
  Bodyguards
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Januar 2001]
       
 

Guardie del corpo • Paolo (Massimo Boldi), Fabio (Christian De Sica) e Ciro (Biagio Izzo) sono tre carabinieri che, durante l'inseguimento di un ladruncolo, rovinano un appostamento delle forze speciali per la cattura di un pericoloso narcotrafficante. I tre vengono radiati dall'Arma e restano così disoccupati. Hanno professionalità da vendere, ma cosa possono fare? Il lavoro che fa per loro è quello delle guardie del corpo: belle donne, limousine, vip… che sogno! I tre, armati di belle speranze, si presentano nella più grande agenzia di guardie del corpo di Roma. Ottengono tre piccoli casi durante i quali devono dimostrare la loro attitudine al mestiere. Fabio deve sorvegliare Victoria Silvstedt che lo costringe a fare su e giù per l'Italia pedinando il suo fidanzato di cui è follemente gelosa. Paolo crede di dover sorvegliare Anna Falchi che fa un calendario sexy ma si ritrova a fare il dog-sitter dell'antipatico cagnolino della ragazza. Ciro fa la guardia del corpo a Luca Laurenti. I tre casi finiscono male e i tre vengono cacciati dall'agenzia. Ma non si arrendono e decidono di sottrarre un altro incarico all'agenzia per dimostrare la loro bravura. Ai tre si unisce il magazziniere dell'agenzia, Romolo (Enzo Salvi) che ha sempre sognato di fare il bodyguard e li ricatta: o fa parte della squadra o spiffera tutto al direttore. I quattro prendono così sotto la loro protezione un centro di benessere e i suoi ospiti vip, tra cui Megan Gale e Massimo Giletti. Neanche a dirlo la situazione precipita e i nostri si ritrovano cacciati anche dalla beauty farm. La fortuna però arriva in loro soccorso: il direttore dell'agenzia che ha scoperto tutto, invece di punirli vuole affidargli un incarico. I nostri esultano, ma nn sanno che dovranno fare da esca per un pericoloso maniaco che ha minacciato Cindy Crawford. Faranno le guardie del corpo di una sosia della modella assunta per fare da specchietto per le allodole. Ma, per un disguido… viene affidata loro la vera Crawford.

 

REGIE:
Neri Parenti
PRODUKTION:
Aurelio de Laurentiis
Maurizio Amati
CAST:
Christian de Sica
Massimo Boldi
Enzo Salvi
Biaggio Izzo
Cindy Crawford
Megan Gale
Anna Falchi
DREHBUCH:
Neri Parenti
Marco Martani
Fausto Brizzi
KAMERA:
Giuseppe Ruzzolini
SCHNITT:
Luca Montanari
MUSIK:
Bruno Zambrini
AUSSTATTUNG:
Maria Stilde Ambruzzi

       
  Bombón - El perro
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. August 2005]
       
 

Ein Film von Carlos Sorin • Ein Mann kommt auf den Hund, möchte man sagen, und gleichzeitig anfügen: Er entdeckt dabei das Leben neu und findet zu sich und einem Auskommen. Als die jüngste filmische Erzählung von Carlos Sorín ansetzt, ist der Mann arbeitslos und versucht auf geradezu rührende Art, Messer mit selber geschnitztem Knauf an die Leute zu bringen. Juan heisst er, und wir erfahren im Verlauf seiner Geschichte, dass er an der Tankstelle, an der er die vergangenen zwanzig Jahre gearbeitet hatte, entlassen wurde. Arbeit gibt es im neoliberal ausgebluteten und einst so reichen Argentinien heute viel zu wenig, aber deshalb muss man noch lange nicht den Bettel hinschmeissen und schon gar nicht einen traurigen Film gestalten.

Der Finne Aki Kaurismäki hat mit der ihm eigenen Lakonik schon oft genug bewiesen, dass auch hoffnungslose Geschichten ein gutes Ende nehmen können, etwas guter Wille, eine gesunde Portion Durchhaltevermögen und Humor vorausgesetzt. Der Argentinier Carlos Sorín ist mit dem Finnen aber nur bis zu einem gewissen Grad vergleichbar: Im lakonischen Humor, in der Liebe zu den gesellschaftlich ausgemusterten Figuren, in der umwerfenden Trockenheit, in der er seine Geschichten erzählt, und sicher auch im Umgang mit der Landschaft, in der sich seine Figuren bewegen. Bei Sorín ist es Patagonien, eine unendliche Weite, in der jeder Riese als kleiner Frosch erscheinen muss, der da am Wegrand vorwärts hopst.

Juan, unser ehemaliger Tankwart, ist 52 und arbeitslos. Unnötig beizufügen: Ein hoffnungsloser Fall. Auch seine Messer wird er nicht los, und wenn er mal eins verkaufen kann, so wird er mit dem Preis nicht einmal die Erstehungskosten des Materials decken. Aber Juan ist unterwegs, und das kann nie schaden, denn wer sich bewegt, begegnet auch anderen. Zum Beispiel einer jungen Frau, die von einer Panne blockiert hilflos am Strassenrand steht. Er kann ihr helfen und kommt nun eben auf den Hund. Ein rassenreines Prachtstück von argentinischer Dogge wird ihm überlassen. Man hat bei den Schenkenden eher das Gefühl, dass sie das geerbte Monstrum loswerden möchten, als dass sie Juan wirklich ein Geschenk machen wollen. Und bei ihm ist klar, dass der Hund ihn fürs Erste noch mehr einschüchtert, als es die Situation tut, in der er steckt.

Carlos Sorín ist ein Meister der einfachen Geschichten von einfachen Leuten. Wer seinen letzten Spielfilm Historias mínimas gesehen hat, konnte sich der Faszination nicht entziehen. Einer Faszination, die nicht von Stars ausgeht, sondern von einfachen Menschen, die als Laien in eine Rolle schlüpfen, die weitgehend ihre eigene ist. Sorín hat damals erzählt, wie auf dem Dreh nach seinem Ruf «Klappe!», was Ende einer Szene bedeutet, das Leben der Szene sich in der Wirklichkeit einfach und nahtlos fortsetzte. Nun ist dies allein natürlich noch keine Qualität, aber in seinem neuen Film Bombón – el perro sehen wir wieder, was uns als Betrachtende an all der Gewöhnlichkeit so ungemein fasziniert, packt und auf eine wohltuende Art amüsiert: Es ist die Schlichtheit der Darstellung, das Menschelnde, das in jeder einzelnen Figur steckt, die Liebenswürdigkeit zum Beispiel von Juan, das Schicksalsergebene, bei dem wir immer mal wieder eingreifen möchten, wo es doch auch ohne uns und ohne Eingriff von aussen seinen Verlauf nimmt – und erst noch eine wundersam guten. Wer jedenfalls wie der Schreibende selber am Anfang dem Juan wünschte, er möge doch das Ungetüm von Dogge rasch wieder loswerden, hat am Ende Angst, dass dem Tier etwas zustossen könnte, und er/sie hat mehr als dies, aber dies sicher begriffen: Das Leben ist voller Überraschungen, man muss sie nur wahrnehmen und sich offen auf sie einlassen. Dann mag man auf den Hund kommen, aber eben den Hund lieben. Und mit ihm das Leben, so einfach, wie es einem spielt, und ohne Wenn und Aber.

 

REGIE:
Carlos Sorin
PRODUKTION:
Óscar Kramer
José María Morales
CAST:
Juan Villegas
Walter Donado
Micol Estévez
Kita Ca
Pascual Condito
DREHBUCH:
Santiago Calori
Salvador Roselli
Carlos Sorin
KAMERA:
Hugo Colace
SCHNITT:
Mohamed Rajid
TON:
Cecilia Rivero
Nicolás Scaduto
MUSIK:
Nicolas Sorin
AUSSTATTUNG:
Margarita Jusid
KOSTÜME:
Ruth Fischerman

       
  Born to be Wild
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2007]
       
 

Wild Hogs - Auf der Strasse nach nirgendwo kann viel passieren... • Vier Möchtegern-Biker, die gerade in ihrer Midlife-Crisis stecken, würden gerne etwas Pep in ihr tristes Vorstadtleben bringen und eine „Verschnaufpause“ von stressigem Arbeitsalltag und familiären Verpflichtungen einschalten; also beschliessen sie kurzerhand, das Sofa gegen einen Sattel einzutauschen und sich auf das Motorrad zu schwingen, um die Strassen von New Mexico unsicher zu machen.

Allerdings gestaltet sich der Trip auf Rädern abenteuerlicher als erwartet: Auf der Suche nach der grossen Freiheit trifft das ungleiche Vierergespann nämlich auf eine wilde Horde waschechter Hell’Angels, die Del Fuegos – und die sind alles andere als erfreut über den stümperhaften "Zuwachs" ...

 

REGIE:
Walt Becker
PRODUKTION:
Todd Lieberman
Brian Robbins
Michael Tollin
CAST:
Tim Allen
Martin Lawrence
William H. Macy
John Travolta
Ray Liotta
Marisa Tomei
DREHBUCH:
Brad Copeland
KAMERA:
Robbie Greenberg
SCHNITT:
Ryan Folsey
Christopher Greenbury
Stuart H. Pappé
TON:
Jeff Sawyer
MUSIK:
Teddy Castellucci
AUSSTATTUNG:
Michael Corenblith
KOSTÜME:
Lisa Jensen
Penny Rose

       
  Böse Zellen
 
       
 

Ein Film von Barbara Albert • Der Flügelschlag eines Schmetterlings löst einen Sturm am Golf von Mexico aus. Ein Flugzeug stürzt ab. Einzige Überlebende: Die lebenslustige Manu. Sechs Jahre später stirbt die junge Mutter bei einem Autounfall. Ihre beste Freundin Andrea überlebt, weil sie länger in der Disco bleibt.

Das schon lange andauernde Verhältnis zwischen Andrea und Manus Mann kann nun offiziell werden. Erlebt jedoch einen jähen Bruch als Andrea schwanger wird und nicht weiss, wer der Vater ist. Der Junge, der den Unfall und Manus Tod verursacht hat, muss damit leben, dass seine Freundin durch den Unfall für immer querschnitt gelähmt ist. In seiner Verzweiflung versucht er in einer spiritistischen Sitzung Kontakt mit den Verstorbenen aufzunehmen. Manus Bruder lernt in seiner Trauer eine junge Frau kennen. Diese ist jedoch gefangen in ihrer Suche nach dem unbekannten Vater. Sie sucht in einer systemischen Familienaufstellung nach Antworten auf ihre Fragen. Ihre Mutter erklärt einem alten Freund ihre Liebe, wird überrascht zurückgewiesen und versucht, sich umzubringen. Manus kleine Tochter wiederum scheint trotz Tod der Mutter immer noch mit ihr im Kontakt zu sein. Immer wieder spricht sie davon, dass die Mutter bei ihr ist.

Manus Freunde und Bekannte verstricken sich zunehmend in einem Netz von Beziehungen. Die Schicksale all derer, die in diesem Netz gefangen sind, bestimmen sich durch selbst gefällte Entscheidungen, die oft zu Liebe, Verständnis und Glück führen. Aber auch zu Schuld, Leiden und sogar zum Tod.

 

REGIE:
Barbara Albert
PRODUKTION:
Martin Gschlacht
Antonin Svoboda
CAST:
Kathrin Resetarits
Ursula Strauss
Georg Friedrich
Marion Mitterhammer
DREHBUCH:
Barbara Albert
KAMERA:
Martin Gschlacht
SCHNITT:
Monika Willi
TON:
Bernhard Schmid
AUSSTATTUNG:
Bruno Wagner
KOSTÜME:
Monika Buttinger

       
  Bounce
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. März 2001]
       
 

Mit Gwyneth Paltrow & Ben Affleck • Ein Leben wie aus dem Bilderbuch: Buddy (BEN AFFLECK) sieht blendend aus, verfügt über unglaublich viel Charme und ist Teilhaber der angesagtesten Werbeagentur des Landes. Doch dann schlägt das Schicksal eine verwirrende, düstere Seite auf: Kurz vor Weihnachten zwingt ihn ein gigantischer Schneesturm zum Aufenthalt im Chicagoer Flughafen, wo er sein Ticket mit dem Familienvater Greg (TONY GOLDWYN) tauscht, der dadurch die Festtage bei seiner Familie verbringen kann. Die Nachricht trifft Buddy am nächsten Morgen wie ein Faustschlag: Das Flugzeug mit Greg an Bord ist in der Nacht abgestürzt, keiner der Passagiere hat überlebt. Er beschliesst, mit Gregs Witwe Abby (GWYNETH PALTROW) Kontakt aufzunehmen, der er unter anderen Umständen vermutlich nie begegnet wäre. Und so ändern sich zwei Menschenleben auf sehr überraschende, unvorhersehbare und letztlich unvergessliche Weise...

 

REGIE:
Don Roos
PRODUKTION:
Steve Golin
Michael Besman
CAST:
Ben Affleck
Gwyneth Paltrow
Joe Morton
Natasha Henstridge
Tony Goldwyn
Johnny Galecki
Alex D. Linz
DREHBUCH:
Don Roos
KAMERA:
Robert Elswit
SCHNITT:
David Codron
MUSIK:
Mychael Danna
AUSSTATTUNG:
David Wasco

       
  Bread and Roses
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2001]
       
 

By Ken Loach • Gibt es einen Filmregisseur, der seiner Überzeugung treuer ist als Ken Loach? Film um Film erzählt der Brite mit viel Gerechtigkeitssinn und Wissen um gesellschaftliche Bedingtheiten, aufrüttelnde Geschichten um Sehnsüchte, Hoffnungen und Träume. Seine Helden sind Arbeiter und Arbeitslose, Busfahrer, Deserteure und einfache Mädchen. Dies selbst dann, wenn Loach fern der Heimat dreht wie in «Carla's Song» und «Land and Freedom». Oder wie in BREAD AND ROSES, der in Los Angeles spielt - und von dem Loach sagt, er habe vor allem versucht, die Stadt der Engel aus einer Sicht zu filmen, die das Mainstream-Kino nicht kennt. Loachs Los Angeles ist dasjenige der spanisch sprechenden Immigranten, der Menschen aus Puerto Rico, Honduras, El Salvador, Nicaragua, Equador. Viele unter ihnen weilen ohne Papiere im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. So auch Maya, die zum Auftakt von BREAD AND ROSES von zwei «Coyotes» geführt über die Grenze von Mexiko nach L.A. kommt. Ihre Schwester Rosa hat ihr einen Job besorgt, doch Maya mag die Arbeit an der Bar nicht. Lieber geht sie putzen. Und gehört damit zur riesigen Masse schlechtest bezahlter, nicht versicherter Heinzelmännchen, die L.A.s Banken und Prunkbauten über Nacht blitzblank putzen. «Die Putz-Uniformen machen uns unsichtbar», heisst es in BREAD AND ROSES; Ken Loach aber will, dass man sieht. Steckt seine Protagonisten in rote T-Shirts. Lässt Liebe passieren. Und plädoyiert eindringlich und herzzerreissend für mehr Humanität und Gerechtigkeit.

 

REGIE:
Ken Loach
PRODUKTION:
Rebecca O'Brian
Ulrich Feslberg (exec)
CAST:
Pilar Padilla
Adrien Brody
Elpidia Carillo
Jack McGee
Monica Rivas
Frank Davila
Lillian Hurst
DREHBUCH:
Paul Laverty
KAMERA:
Barry Ackroyd
SCHNITT:
Jonathan Morris
MUSIK:
George Fenton
AUSSTATTUNG:
Martin Johnson

       
  Breakfast on Pluto
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. März 2006]
       
 

Ein Film von Neil Jordan • Als Baby wurde Patrick Braden (Cillian Murphy) auf der Türschwelle eines irischen Dorfpfarrers (Liam Neeson) ausgesetzt. Früh schon hat der Junge gemerkt, dass er anders als andere ist. Doch dank seinem Witz und Charme hat er überlebt und allen Versuchen, ihn zu ändern, auf freundlichste Art getrotzt. Im London der Glam-Rock-Zeit hat Patrick allerlei zum Schreien komische, bewegende und unvergessliche Abenteuer...

Der irische Regisseur Neil Jordan erzählt mit "Breakfast on Pluto" in wunderbar surrealen, magischen Bildern die Geschichte vom Erwachsenwerden eines jungen Mannes, der allen Schwierigkeiten mit einem Lächeln begegnet und sich nicht abbringen lässt von seinem Glauben an das Gute in uns allen.

Neil Jordan (The Crying Game, Interview with the Vampire)

 

REGIE:
Neil Jordan
PRODUKTION:
Neil Jordan
Alan Moloney
Stephen Woolley
CAST:
Cillian Murphy
Liam Neeson
Ruth Negga
Laurence Kinlan
Stephen Rea
DREHBUCH:
Neil Jordan
KAMERA:
Declan Quinn
SCHNITT:
Tony Lawson
TON:
Mark Auguste
AUSSTATTUNG:
Tom Conroy
KOSTÜME:
Eimer Ni Mhaoldomhnaigh

       
  Breaking and Entering
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Januar 2007]
       
 

Jude Law meets Juliette Binoche • Landschaftsarchitekt Will (J. LAW) ist mit seinem erfolgreichen, dynamischen Unternehmen, das er zusammen mit Geschäftspartner Sandy (MARTIN FREEMAN, "The Hitchhiker’s Guide To The Galaxy") betreibt, in das Londoner Viertel King’s Cross umgezogen, dem europäischen Zentrum einer ambitionierten Stadterneuerungs-philosophie.
Bald schon wird die Firma zur Zielscheibe diverser Einbruchdiebstähle, denn das topmodern eingerichtete Büro erweckt die Aufmerksamkeit der sozial Randständigen und Kleinkriminellen aus der Umgebung. Einer von ihnen ist der 15-jährige Miro. Als er bei seiner Einbruchaktion flüchten muss, nimmt Will die Fährte auf, die ihn geradewegs zu Miros Wohnung führt; hier lebt der junge Muslim zusammen mit seiner Mutter Amira (J. BINOCHE), einer Migrantin aus Bosnien.
Wills Exkurs löst einen Bewusstseinprozess aus, der ihn nicht nur zwingt, seine Sicherheiten – inklusive einer kriselnden Beziehung zu der Schwedin Liv (ROBIN WRIGHT PENN) – , sondern auch seine Vorurteile und Ängste zu hinterfragen. Der Beginn einer leidenschaftlichen Reise, die ihn einerseits mit dem Wandel der Stadt konfrontiert, aber auch mit einer unbekannten und wilden Seite in ihm selbst.

 

REGIE:
Anthony Minghella
PRODUKTION:
Tim Bricknell
Anthony Minghella
Sydney Pollack
CAST:
Jude Law
Juliette Binoche
Robin Wright Penn
Martin Freeman
Ray Winstone
Vera Farmiga
Rafi Gavron
DREHBUCH:
Anthony Minghella
KAMERA:
Benoît Delhomme
SCHNITT:
Lisa Gunning
TON:
Eddy Joseph
MUSIK:
Karl Hyde
Rick Smith
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Alex McDowell
KOSTÜME:
Natalie Ward

       
  Breath Made Visible
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Januar 2010]
       
 

Ein Film von Ruedi Gerber • Ein Film über Anna Halprin, die Tanzpionierin aus den USA. "Breath Made Visible" zeigt mit eindringlichen Bildern und Zeugnissen Leben und Werk dieser Tanz- und Performance-Ikone, die Kunst und Leben miteinander verschmilzt.
Anna fragt: "Was ist das wichtigste im Leben?" Sie macht uns in ihrem hohen Alter Mut und zeigt, wie uns die ungebrochene Kraft des Tanzes nicht nur helfen kann mit dem Leben umzugehen, sondern es auch zu transformieren und uns dabei im 21. Jahrhundert treu zu bleiben.

 

REGIE:
Ruedi Gerber
PRODUKTION:
Ruedi Gerber
Mike King
CAST:
Anna Halprin
Lawrence Halprin
Merce Cunningham
KAMERA:
Adam Teichman
SCHNITT:
Francoise Dumoulin
Constantine Limperis
TON:
Margaret Crimmins
MUSIK:
Mario Grigorov

       
  Bridget
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. August 2002]
       
 

Von Amos Kollek • Bridget Finn, eine Frau mit krimineller Vergangenheit, versucht, das Erziehungsrecht für Ihren Sohn Clarence wiederzubekommen. Dieser wurde ihr weggenommen, als er noch ein Baby war. Seither kämpft Bridget darum, ihn wieder bei sich haben zu können und ist in ihrer Verzweiflung bereit, alles dafür zu tun. Um das nötige Geld zu beschaffen, nimmt sie die zwielichtigsten Angebote an. Vom amerikanischen Mittelwesten nach New York, von Miami in den Nahen Osten und wieder zurück nach New York: Bridgets Suche nach einer Zukunft bringt sie auf eine Odyssee durch eine Welt voller Licht und Schatten. Und je länger sie nach ihrer Zukunft sucht, desto mehr trifft sie auf ihre Vergangenheit

Amos Kollek entführt uns auf eine bewegende und zuweilen skurrile Reise, die uns zeigt, dass es immer einen Hoffnungsschimmer gibt, dass sich hinter jeder Ecke eine Chance verbergen kann. Er lässt uns seine Lieblings-Hauptdarstellerin Anna Thomson durch die Wirren des Alltags begleiten und führt uns vor Augen, dass es wichtig ist, für seine Träume und Ziele zu kämpfen.

 

REGIE:
Amos Kollek
PRODUKTION:
Frédéric Robbes
CAST:
Anna Thompson
David Wike
Lance Reddick
Julie Hagerty
Arthur Storch
Mark Margolis
Thom Christopher
DREHBUCH:
Amos Kollek
KAMERA:
Ed Talavera
SCHNITT:
Jeffrey Marc Harkavy
Ron Len
MUSIK:
Joe Delia
AUSSTATTUNG:
Jon Nissenbaum

       
  Bring It On
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. November 2000]
       
 

Kirsten Dunst in • Sie sind jung, voller Elan, und auf Verlieren stehen sie überhaupt nicht. Die Cheerleader der Rancho Carne High School in San Diego sind die Besten des Landes. Fünf Jahre in Folge haben ihre Shows die Juroren begeistert und die Konkurrenz demoralisiert. In wenigen Monaten soll die Erfolgsserie fortgesetzt werden - mit Traumgirl Torrance (KIRSTEN DUNST), dem neuen Captain.

Doch die begehrte Auszeichnung erweist sich als Fluch. Den schmerzhaften Trainings-Crash eines Cheerleaders kann Torrance im punkigen Neuzugang Missy (ELIZA DUSHKU) noch kompensieren. Aber das einstudierte Programm der enthusiastischen Anheizer ist ein Reinfall.

Zunächst stellt sich heraus, dass ihre Top-Choreographien der letzten Jahre den Clovers, einer Cheerleader-Truppe aus einer der ärmeren Ecken von Los Angeles, gestohlen wurden. Dann erweist sich ein in Panik engagierter Choreograph als selbstverliebter Pfau, Schleifer und Betrüger, der sein Konzept auch der Konkurrenz verkaufte. Kurz vor den Endausscheidungen stehen die Champions nun als Loser da und denken an Kapitulation.

Doch Torrance findet zu altem Kampfgeist zurück, als Missys Bruder Cliff (JESSE BRADFORD) ihr auf charmante Art seine Zuneigung gesteht. Romantisch angefeuert, führt Torrance ihr Team mit neuen Ideen zum Finale nach Florida. Das Herz Cliffs hat sie schon gewonnen, den Respekt der Clovers muss sie sich noch verdienen ...

Dass Träume erfüllbar und Cheerleader Athleten, nicht Marionetten sind, zeigt Peyton Reeds schwungvolle Eintrittskarte in eine noch unbekannte Welt. In der Mischung aus Fun, Show und Romantik zeigen Kirsten Dunst (INTERVIEW MIT EINEM VAMPIR), Eliza Dushku (TRUE LIES) und Jesse Bradford (ROMEO & JULIA) ihr schauspielerisches Können.

 

REGIE:
Peyton Reed
PRODUKTION:
Marc Abraham
Thomas A. Bliss
CAST:
Kirsten Dunst
Eliza Dushku
Jesse Bradford
Gabrielle Union
Clare Kramer
Nicole Bilderback
Tsianina Joelson
DREHBUCH:
Jessica Bendinger
KAMERA:
Shawn Maurer
SCHNITT:
Larry Bock
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
Sharon Lomofsky

       
  Bringing Down the House
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Juli 2003]
       
 

Betreten auf eigene Gefahr! • Der erfolgreiche Anwalt Peter Sanderson (STEVE MARTIN), frisch geschieden, spießig bis ins Mark, leicht verklemmt und bekennender Workaholic, leidet sehr unter der Trennung von seiner Exfrau und kann einfach nicht begreifen, warum sie ihn verlassen hat. Um sich zu trösten, chattet er im Internet und lernt so eine, wie er meint, ebenso geistreiche wie gut aussehende Anwältin kennen. Als Peter ihr nach aufregendem Schriftverkehr endlich persönlich gegenübersteht, muss er allerdings feststellen, dass er sich gründlich geirrt hat. Nicht nur, dass Charlene (QUEEN LATIFAH) keine Anwältin ist - nein, überdies ist diese schrille Person, die wie ein Orkan über ihn hereinbricht, auch noch gerade aus dem Gefängnis ausgebrochen, wo sie wegen Raubüberfall einsaß. Der mit der Situation völlig überforderte Peter soll ihr nun helfen, ihre Unschuld zu beweisen. Als er sich weigert, stellt Charlene kurzerhand sein geordnetes Leben auf den Kopf und gefährdet so nicht nur Peters Anstrengungen, seine Exfrau zurückzugewinnen, sondern auch seine Geschäftsbemühungen um eine etwas skurrile, aber wichtige milliardenschwere Klientin (JOAN PLOWRIGHT). Als das Chaos um das ungleiche Paar unaufhaltsam fortschreitet, erhalten die beiden die Chance, ihr Leben von Grund auf zu verbessern - wenn nicht alles vorher zusammenbricht ...

 

REGIE:
Adam Shankman
PRODUKTION:
David Hoberman
Ashok Amritraj
CAST:
Steve Martin
Queen Latifah
Eugene Levy
Joan Plowright
Jean Smart
Kimberly J. Brown
Angus T. Jones
DREHBUCH:
Jason Filardi
KAMERA:
Julio Macat
SCHNITT:
Jerry Greenberg
TON:
David A. Whittaker
MUSIK:
Lalo Schifrin
AUSSTATTUNG:
Linda DeScenna
KOSTÜME:
Pamela Withers

       
  Bringing Out The Dead
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2000]
       
 

Der neue Scorsese mit Nicholas Cage • New York, Anfang der 90er Jahre. Frank Pierce (NICOLAS CAGE) ist ein Rettungssanitäter, der nachts seine Einsätze fährt, der zu wenig schläft und zu viel gesehen hat. Franks Blick hat sich unter den Anforderungen des Jobs verbogen und verengt, bis er nur noch das Leid wahrnimmt, den Schmerz und den Tod. Frank lebt in einem Alptraum: Die Geister derer, die er nicht mehr retten konnte, verfolgen ihn und er droht, daran zu zerbrechen - anders als seine Kollegen, von denen jeder seinen Weg gefunden hat, um mit dem Schrecken umzugehen: Larry (JOHN GOODMAN) tröstet sich mit Essen, Marcus (VING RHAMES) mit Jesus, und Walls (TOM SIZEMORE) schwelgt in sadistischen Allmachtsphantasien.

Bis Frank auf Mary (PATRICIA ARQUETTE) trifft, deren Vater er als Komapatienten in die Notaufnahme bringt. Mary hat ihre eigenen Sorgen, ihre Drogenvergangenheit, die sie einholt - doch Frank sieht auch die Wärme und Menschlichkeit in ihr und er klammert sich daran, in der Hoffnung, sie und sich selbst zu retten.

 

REGIE:
Martin Scorsese
PRODUKTION:
Scott Rudin
Barbara de Fina,
CAST:
Nicholas Cage
Patricia Arquette
John Goodman
Ving Rhames
Tom Sizemore
Marc Anthony
Mary Beth Hurt
DREHBUCH:
Paul Schrader
Joe Connelly (Roman)
KAMERA:
Robert Richardson
SCHNITT:
Thelma Schoonmaker
MUSIK:
Elmer Bernstein
AUSSTATTUNG:
Dante Ferretti

       
  Brother Bear
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. März 2004]
       
 

Nature Calls • Viele, viele Jahre vor unserer Zeit: Im Nordwesten Amerikas leben die drei Brüder Kenai, Denahi und Sitka. Durch einen tragischen Unfall wird der Älteste von einem Bären getötet. Kenai, der ungestüme Jüngste, schwört Rache. Doch dann passiert Unglaubliches: Kenai wird auf magische Weise selbst in einen Bären verwandelt … Aus der neuen Sicht sieht die Welt ganz anders aus: Um sich auf vier Tatzen zurechtfinden und wieder ein Mensch werden zu können, muss Kenai sich mit einem vermeintlichen Erzfeind anfreunden, dem jungen, sehr gesprächigen Grizzly Koda, der auf der Suche nach seiner Mutter ist.

Gemeinsam macht sich das ungleiche Paar auf den Weg: Kenai, um seine Menschengestalt wiederzuerlangen, Koda, um beim sagenumwobenen jährlichen Bärenfest Salmon Run seine Mutter wiederzufinden. Ausgerechnet der liebenswerte Koda bringt dem zornigen Kenai während ihrer abenteuerlichen Reise bei, was Freundschaft, Bruderliebe und Toleranz wirklich bedeuten …

Der 44. abendfüllende Zeichentrickfilm aus dem Hause Disney ist ein mitreißendes Abenteuer in der Tradition von „Mulan“ und „Tarzan“ – ein bezaubernd gezeichneter Film für Jung und Alt, in dem Humor, Spannung und vor allem Herz nicht zu kurz kommen.
Kein Geringerer als Oscar®-Preisträger Phil Collins steuerte sechs brandneue, eigens für BÄRENBRÜDER komponierte Songs bei.

 

REGIE:
Aaron Blaise
Robert Walker
PRODUKTION:
Chuck Williams
CAST:
Joaquin Phoenix
Jeremy Suarez
Jason Raize
Rick Moranis
Dave Thomas
D.B. Sweeney
Joan Copeland
DREHBUCH:
Steve Bencich
Ron J. Friedman
TON:
Richard L. Anderson
MUSIK:
Phil Collins
Mark Mancina

       
  Brüno
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juli 2009]
       
 

Sacha Baron Cohen ist zurück • Nach BORAT kommt das neue Comedy-Highlight mit Sacha Baron Cohen: BRÜNO. Brüno ist ein schwuler Reporter (ehemals Coiffeur), der für den Österreichischen Jungen Rundfunk OJRF TV-Reportagen zu Themen wie Fashion, Unterhaltung und Celebrities macht. In seiner Sendung funkyzeit interviewt Brüno Promis wie auch Leute von der Strasse und bringt die Ahnungslosen oft in äusserst peinliche Situationen… ohne dass sich diese dessen bewusst wären.

So stürmt Brüno auf spektakuläre Weise den Laufsteg der Mailänder Fashion Week oder er lässt sich für einen Cage Fight der besonderen Art mit seinem Freund im Käfig einschliessen, umgeben von Hunderten brüllender Zuschauer. Ob er mit einer Gruppe Rednecks am Lagerfeuer über die Sex and the City-Girls philosophiert oder im Army-Camp als Label-Addict sein Unwesen treibt, Brüno entlarvt dabei oft eine Doppelmoral und hält seinen ignoranten Interview-Partnern den Spiegel vor. Dabei möchte Brüno doch nur eines: Dem oberflächlichen Fashion-Zirkus entkommen und etwas wirklich Wichtiges für die Menschen dieser Welt erreichen...

 

REGIE:
Larry Charles
PRODUKTION:
Sacha Baron Cohen
Monica Levinson
Dan Mazer
Jay Roach
CAST:
Sacha Baron Cohen
Richard Bey
Ron Paul
DREHBUCH:
Sacha Baron Cohen
Anthony Hines
Dan Mazer
Jeff Schaffer
KAMERA:
Anthony Hardwick
Wolfgang Held
SCHNITT:
Scott M. Davids
James Thomas
TON:
Scott Harber
MUSIK:
Erran Baron Cohen
AUSSTATTUNG:
Dan Butts
Denise Hudson
KOSTÜME:
Jason Alper

       
  Buena Vida (Delivery)
 
       
 

Ein Film von Leonardo Di Cesare • Der 24-jährige Hernán arbeitet als Bote. Seitdem seine Familie nach Spanien emigriert ist, lebt er allein im Elternhaus, das leer, aber voller Erinnerungen ist. Er ist in Pato verliebt, die bei einer Tankstelle beschäftigt ist, traut sich aber nicht, seine Gefühle zu zeigen. Doch alles ändert sich, als er erfährt, dass Pato eine Wohnung sucht: Er schlägt ihr vor, ein Zimmer bei ihm zu mieten. Nach einiger Zeit keimt zwischen ihnen eine offenbar idyllische Liebesbeziehung.

Eines Tages kommt Patos Familie aus der Provinz zu Besuch und bittet, eine Nacht in Hernáns Haus verbringen zu dürfen. Die Familie ist höflich und liebenswürdig, doch die Tage ziehen ins Land, und sie bleibt...

Hernáns Verwirrung nimmt zu, als Patos Vater Venancio alte Maschinen zu installieren beginnt und mitten im Wohnzimmer eine Churrosfabrik einrichtet.

 

REGIE:
Leonardo Di Cesare
PRODUKTION:
Sabina Sigler
Edgard Tenenbaum
CAST:
Ignacio Toseli
Mariana Anghileri
Oscar Nuñez
Alicia Palmes
Sofia da Silva
Ariel Staltari
Pablo Ribba
DREHBUCH:
Leonardo Di Cesare
Hans Garrino
KAMERA:
Leandro Martínez
SCHNITT:
Liliana Nadal
TON:
José Caldararo
MUSIK:
Pablo Della Miggiora
AUSSTATTUNG:
Graciela Fraguglia
KOSTÜME:
Julio Suárez

       
  Buffalo '66
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Mai 1999]
       
 

A Film by Vincent Gallo • An einem kalten Wintermorgen wird Billy Brown aus dem Gefängnis entlassen - nachdem er fünf Jahre unschuldig gesessen hat. Er wird diese Sache noch regeln. Jetzt muss er aber erst mal pinkeln.

Von einem Münztelefon in einem Tanzstudio, in das er auf der verzweifelten Suche nach der Toilette zufällig hineingestolpert ist, ruft er seine Eltern an. Er hat ihnen nichts von seiner Gefängnisstrafe erzählt. Billy soll vorbeikommen und seine Frau Wendy mitbringen, von der er ihnen geschrieben hat. Billy ist in Not, es gibt keine Ehefrau. Da fällt sein Blick auf eine junge Tänzerin, Layla.

Kurz entschlossen kidnappt er das junge Mädchen und zwingt sie, sich als seine Frau auszugeben. Sie soll ihn zu Hause gut dastehen lassen, sonst könne sie was erleben, meint Billy kurz angebunden. Doch Billys Eltern sind völlig uninteressiert an ihrem Sohn - Layla hingegen hat es ihnen angetan ...

BUFFALO 66 ist ein Werk der Rache. Vincent Gallo hat diesen teilweise autobiographischen Film gedreht, um sich an seinen Eltern zu rächen. Für eine Kindheit, die, wenn man seinen drastischen Asuführungen glauben darf, ein einziger Alptraum gewesen sein muss. Seine eigenen Eltern standen Pate für das emotional verkrüppelte Elternpaar im Film: ' «Buffalo 66» ist totale Fiktion', sagt er, 'aber ich habe meine Mutter und meinen Vater als zentrale Charaktere benutzt.'

 

REGIE:
Vincent Gallo
PRODUKTION:
Chris Hanley
CAST:
Vincent Gallo
Christina Ricci
Anjelica Huston
Ben Gazzara
Kevin Corrigan
Mickey Rourke
Rosanna Arquette
Jan-Michael Vincent
DREHBUCH:
Vincent Gallo
KAMERA:
Lance Acord

       
  Buried
  [demnächst im Kino - Release: 04. November 2010]
       
 

Ein Film von Rodrigo Cortés • Stell dir vor: Du öffnest deine Augen. Du wurdest lebendig begraben. Über dir sind mehrere Meter erdrückender Erde. Du hast noch Sauerstoff für 90 Minuten. Deine einzige Verbindung zur Aussenwelt ist ein mysteriöses Handy. Jede Sekunde ist eine Sekunde, die dich dem Tod näher bringt...

Das ist das Schicksal von Paul, einem amerikanischen Lastwagenfahrer und Familienvater, der in einem Holzsarg aufwacht. Er wurde lebendig begraben und weiss weder, wer ihm das angetan hat, noch warum. Seine einzige Chance, diesem Alptraum zu entkommen, ist ein Handy. Schlechter Empfang, ein rapide schwindender Akku und Sauerstoffmangel sind die schlimmsten Feinde in seinem Wettlauf gegen die Zeit: Paul hat nur 90 Minuten, um gerettet zu werden.

 

REGIE:
Rodrigo Cortés
PRODUKTION:
Adrián Guerra
Peter Safran
CAST:
Ryan Reynolds
Robert Paterson
José Luis García Pérez
Stephen Tobolowsky
DREHBUCH:
Chris Sparling
KAMERA:
Eduard Grau
SCHNITT:
Rodrigo Cortés
TON:
James Muñoz
MUSIK:
Víctor Reyes

       
  Burn after Reading
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Oktober 2008]
       
 

Wer verbrennt sich hier die Finger? • "Burn after reading! Nach dem Lesen vernichten!" so eigentlich müsste die Anweisung für die Lektüre der Memoiren des suspendierten CIA-Agenten Ozzie Cox (John Malkovich) lauten. Doch daran denken die Fitnesstrainerin Linda Litzke (Frances McDormand) und ihr gutaussehender, aber etwas dümmlicher Kollege Chad Feldheimer (Brad Pitt) natürlich nicht im Traum, als sie zufällig eine CD mit dem offensichtlich brisanten Manuskript in der Umkleidekabine ihres Clubs finden. Die beiden wittern das ganz grosse Geschäft mit den geheimen Staatsaffären. Dass aber ausgerechnet die Liebesaffären des sexuell umtriebigen Regierungsbeamten Harry Pfarrer (George Clooney) die Erpressungsversuche behindern würden, konnte natürlich niemand ahnen. Schon bald ist den Amateur-Erpressern eine ganze Horde diverser Geheimdienste auf den Fersen. Und dann kommen auch noch die Russen ins Spiel...

 

REGIE:
Ethan Coen
Joel Coen
PRODUKTION:
Tim Bevan
Ethan Coen
Joel Coen
Eric Fellner
CAST:
Brad Pitt
George Clooney
Tilda Swinton
John Malkovich
Frances McDormand
Richard Jenkins
Matt Walton
DREHBUCH:
Ethan Coen
Joel Coen
KAMERA:
Emmanuel Lubezki
SCHNITT:
Ethan Coen
Joel Coen
TON:
Craig Berkey
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Jess Gonchor
KOSTÜME:
Mary Zophres

       
  C'est la vie
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. August 2002]
       
 

Ein Film von Jean-Pierre Ameris • Kann, darf das Tabuthema tödliche Krankheit in der Endphase im Spielfilm thematisiert werden? Die Frage ist nicht schlüssig zu beantworten. Wahr jedoch ist, dass es Werke gibt, die das Unerklärbare würdig abbilden.

C'EST LA VIE ist ein solches Werk. Es basiert auf dem Buch «La mort intime» von Marie de Hennezel. Sie berichtet über das Hospital «La Maison» in Gardanne, wo eine Gruppe todgeweihter Patienten lebt.

Regisseur Jean-Pierre Améris hat für seine Filmgeschichte mit Dimitri einen Einzelgänger gewählt, der sein Schicksal nicht akzeptieren mag. Als sein Gegenpol erscheint die von Beziehungsängsten gebeutelte Pflegerin Suzanne, die dem Leben an sich angstvoll gegenübersteht. Das Schicksal hat die Zwei in einem Umfeld ohne soziale Barrieren vereint, wo aber neue familienähnliche Gemeinschaften Trost bringen können. Dimitri und Suzanne entwickeln eine Beziehung der besonderen Art: Sie lernen Ressentiments zu überwinden, Hilfe, Nächstenliebe, Intimität zuzulassen.

An den Dreharbeiten zu diesem anrührenden, respektvollen, unaufgeregten Film waren auch Patienten von «La Maisoa» beteiligt und das Paar im Zentrum spielen die unvergleichliche Sandrine Bonnaire und der charismatische Sänger/Schauspieler Jacques Dutronc mit Stil.

 

REGIE:
Jean-Pierre Ameris
PRODUKTION:
Philippe Godeau
CAST:
Jacques Dutronc
Sandrine Bonnaire
Emmanuelle Riva
Jacques Spiesser
Annie Gregorio
Marilyne Canto
DREHBUCH:
Jean-Pierre Ameris
Caroline Bottaro
KAMERA:
Yves Vandermeeren

       
  Caché
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Januar 2006]
       
 

Ein Film von Michael Haneke • Eine anonym zugeschickte Videokassette mit rätselhaftem Inhalt bringt das Leben des erfolgreichen Fernsehmoderators Georges (Daniel Auteuil) gehörig durcheinander. Seine Frau Anne (Juliette Binoche) vermutet zunächst bloss einen verrückten Fan hinter den Filmaufnahmen.

Doch schon bald beginnt sich eine Spirale aus Geheimnissen und Lügen, aus Schuld und Misstrauen zu drehen – bis Georges sich erinnert. Er steht jedoch allein vor der anonymen Bedrohung, denn auch die Polizei will ihm nicht weiterhelfen...

 

REGIE:
Michael Haneke
PRODUKTION:
Veit Heiduschka
CAST:
Juliette Binoche
Daniel Auteuil
Maurice Bénichou
Annie Girardot
Lester Makedonsky
DREHBUCH:
Michael Haneke
KAMERA:
Christian Berger
SCHNITT:
Michael Hudecek
Nadine Muse
TON:
Jean-Paul Mugel
AUSSTATTUNG:
Emmanuel de Chauvigny
Christoph Kanter
KOSTÜME:
Lisy Christl

       
  Calendar Girls
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 2003]
       
 

Some Ladies Will Do Good for Any Cause • Nur selten wird die gemütliche Harmonie des Lebens in der kleinen nordbritischen Gemeinde Knapely von aufgeregtem Treiben erschüttert. Wenn die Frauen des Women’s Institute von Rylstone allerdings ihren alljährlichen Kalender herausbringen, um mit den Einnahmen aus dessen Verkauf für gute Zwecke zu sammeln, steht die Damenwelt des Städtchens Kopf. Erschüttert vom Krebstod ihres Mannes haben die Witwe Annie (JULIE WALTERS) und ihre beste Freundin Chris (HELEN MIRREN) eine ganz besondere Idee, wie mit dem Kalender besonders viel Geld für das lokale Krankenhaus gesammelt werden kann. Anstelle der üblichen Naturbilder sollen den Kalender Nacktfotos der Frauen Knapelys bei ganz alltäglichen Tätigkeiten dekorieren. Damit stoßen die beiden Freundinnen zunächst auf erbitterte Gegenwehr. Als sie sich aller Widerstände zum Trotz durchsetzen, hat das Unternehmen wider Erwarten so viel Erfolg, dass das Leben der Frauen von Knapely alsbald Kopf steht und ihre Solidarität durch die plötzliche Berühmtheit einer harten Bewährungsprobe ausgesetzt wird.

Auf einer wahren Geschichte beruht der zweite Spielfilm von Nigel Cole („Grasgeflüster“), der mit CALENDAR GIRLS eine bewegende Brit-Comedy ganz in der Tradition von "Lang lebe Ned Devine“, "Billy Elliot" oder „Ganz oder gar nicht“ präsentiert. Skurril-trockener britischer Humor, bissiger Wortwitz und ein ehrliches Anliegen für soziale Belange zeichnen seinen sympathischen Feelgood-Film aus, der nicht zuletzt dank der beiden entfesselt aufspielenden Filmstars Helen Mirren („Gosford Park“) und Julie Walters („Billy Elliot – I Will Dance“) ein einmaliges Erlebnis ist, das niemanden kalt lassen wird.

 

REGIE:
Nigel Cole
PRODUKTION:
Nick Barton
Suzanne Mackie
CAST:
Helen Mirren
Julie Walters
Penelope Wilton
Annette Crosbie
Celia Imrie
Linda Bassett
DREHBUCH:
Tim Firth
Juliette Towhidi
KAMERA:
Ashley Rowe
SCHNITT:
Michael Parker
TON:
Ian Wilson
MUSIK:
Patrick Doyle
AUSSTATTUNG:
Martin Childs
KOSTÜME:
Frances Tempest

       
  Capturing the Friedmans
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Januar 2004]
       
 

Grand Jury Prize Sundance • Arnold und Elaine Friedman und ihre drei Söhne sind von aussen betrachtet eine typische Familie im wohlhabenden Great Neck auf Long Island. Als sie eines Tages zum festlichen Thanksgiving-Essen zusammenkommen, bricht die Polizei in ihr Haus ein, durchsucht alles und verhaftet Arnold und den 18-jährigen Jesse. Während die Familie ihre Unschuld beteuert, gerät die Gemeinde von Great Neck in Aufruhr angesichts der schockierenden Verbrechen, die den Friedmans angelastet werden. Aus der Perspektive der Öffentlichkeit und anhand von Familienaufnahmen erzählt der Film die Geschichte eines Kriminalfalles, der grundlegende Fragen zu Gerechtigkeit, Familie, Gemeinschaft und Wahrheit aufwirft.

 

REGIE:
Andrew Jarecki
PRODUKTION:
Marc Smerling
CAST:
Arnold Friedman
Elaine Friedman
David Friedman
Seth Friedman
Jesse Friedman
Howard Friedman
KAMERA:
Adolfo Doring
SCHNITT:
Richard Hankin
TON:
Mariusz Glabinski
Marlena Grzaslewicz
Bruce Kitzmeyer
Ira Spiegel
MUSIK:
Andrea Morricone

       
  Caravaggio
 
       
 

Ein Film von Derek Jarman • Derek Jarmans Klassiker des europäischen Kinos ist die Verfilmung des wilden Lebens des Renaissance-Malers Caravaggio (Nigel Terry). Berühmt als Schöpfer düsterer und erotischer Werke, die seinen reichen und mächtigen Auftraggebern und Gönnern nicht selten unheimlich waren – beargwöhnt wegen seines Umgangs mit Strichern und Tagelöhnern. Er lebt in einer Dreierbeziehung mit dem schönen Dieb Ranucchio (Sean Bean) und dessen Frau, der Prostituierten Lena (Tilda Swinton), zusammen, die auch für seine berühmtesten Bilder Modell stehen. Die menage-à-trois endet mit dem tragischen Tod Lenas und Caravaggio muss sein restliches Leben auf der Flucht verbringen.

 

REGIE:
Derek Jarman
PRODUKTION:
Sarah Radclyffe
CAST:
Nigel Terry
Dexter Fletcher
Noam Almaz
Sean Bean
Tilda Swinton
Noam Almaz
Dawn Archibald
Jack Birkett
Sadie Corre
Una Brandon-Jones
Imogen Claire
DREHBUCH:
Derek Jarman
KAMERA:
Gabriel Beristain
SCHNITT:
George Akers
TON:
Peter Maxwell
MUSIK:
Simon Fisher-Turner
AUSSTATTUNG:
Christopher Hobbs
KOSTÜME:
Sandy Powell

       
  Carne Tremula
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. April 1998]
       
 

'LIVE FLESH' 'MIT HAUT UND HAAR' • Madrid kann sehr kalt sein. In jener Nacht zum Beispiel im Januar 1970, als bei der jungen Hure Isabel plötzlich die Wehen einsetzen. Sie schafft es nicht mehr ins Krankenhaus, in einem Bus bringt sie ihren Sohn Victor zur Welt. Die Strassen sind menschenleer, eben wurde von der Regierung Franco der Ausnahmezustand ausgerufen ... Heiss geht es zwanzig Jahre später zu, in einer anderen ereignisreichen Nacht. Victor sucht die junge Elena auf, die er vor wenigen Tagen in einem Nachtclub kennengelernt hat.

Elena aber erinnert sich an nichts, und auf Victors hartnäckiges Drängen hin hat sie plötzlich eine Pistole in der Hand, und dann stehen zwei Polizeibeamte in der Tür, der junge David und sein Freund Sancho, der wiederum grossen Kummer hat, weil seine Frau Clara ihn betrügt und er nicht zu wissen scheint, dass David ... Ein Schuss löst sich. Zwei Jahre später. Elena hat David geheiratet, von Schuld verzehrt - die Kugel hat in jener Nacht ihn getroffen und er ist querschnittsgelähmt. Nun ist er ein Star bei den Paralympischen Spielen, spielt Basketball im Rollstuhl. Und Victor ist Zuschauer, im Gefängnis, bei der Fernsehübertragung. Ein paar Jahre später ist Victor wieder aus dem Gefängnis entlassen. Auf dem Friedhof, wo er das Grab seiner Mutter Isabel besucht, trifft er die drei Menschen aus jener verhängnisvollen Nacht wieder. Auf naive Weise lädt er neue Schuld auf sich. Er geht eine Beziehung ein zu Clara, obwohl er in Elena verliebt ist, und in den Männem der beiden Frauen wächst die Verzweiflung, die Eifersucht. Die Bereitschaft zur Gewalt. Am Ende werden alte Beziehungen aufgelöst sein, ohne dass neue bereits fest eingegangen sind, aber ein neues Paar macht sich auf den Weg, und wieder wird ein Kind geboren werden auf den Strassen von Madrid - diesmal unter fröhlichen freien Menschen...

 

REGIE:
Pedro Almodovar
PRODUKTION:
Augustin Almodovar
Esther Garcia
CAST:
Liberto Rabal
Javier Bardem
Francesca Neri
Angela Molina
Jose Sancho
Pilar Bardem
Penelope Cruz
Alex Angulo
DREHBUCH:
Pedro Almodovar
Ruth Rendell
KAMERA:
Affonso Beato
SCHNITT:
Pepe Salcedo
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Antxon Gomez

       
  Cars
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. September 2006]
       
 

Ein PS-starkes Kinovergnügen • Lightning McQueen (Stimme: OWEN WILSON) ist ein schnittiges Kerlchen: ein ehrgeiziger Rennwagen mit dem Ziel, den bewährten Profis in seiner Liga zu zeigen, was ein Bolide ist; an den grossen Piston-Cup-Meisterschaften in Kalifornien will er sich und der (Auto-)Welt beweisen, dass er der Schnellste ist. Also macht er sich auf in den Westen. Doch so zielgerichtet, wie er sich das vorstellt, verläuft die Tour nicht: Unterwegs verfährt er sich erst einmal und gerät dadurch auf abenteuerliche Abwege. Im verschlafenen, an der berühmten Route 66 gelegenen Städtchen Radiator Springs beibt er zunächst hängen – und lernt jede Menge exzentrischer „Artgenossen“ kennen, etwa Mater, einen rostigen, aber treuherzigen Sattelschlepper, eine todschicke Porschefrau namens Lizzy oder Doc Hudson, einen 1951er Hudson Hornet mit geheimnisvoller Vergangenheit (ausgerüstet mit der charismatischen Stimme von Hollywodd-Urgestein PAUL NEWMAN).
In Radiator Springs scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, und Schnelligkeit scheint hier nicht zu den erstrebenswerten Dingen im Leben zu gehören. Die liebenswerten und schrulligen Bewohner wachsen Lightning bald ans Herz, vor allem aber lehren sie ihn einiges über den wahren Sinn des Lebens: Es gibt wichtigere Dinge als Pokale, Ruhm und Sponsoring.

 

REGIE:
John Lasseter
PRODUKTION:
Darla K. Anderson
DREHBUCH:
John Lasseter
TON:
Teresa Eckton
MUSIK:
Randy Newman

       
  Casa de los Babys
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juni 2004]
       
 

Six Women. One Dream • Casa de los Babys hält den emotionalsten Augenblick im Leben von sechs weissen Amerikanerinnen fest - jede steht kurz vor der Adoption eines Drittwelt-Babys. In einem exotischen südamerikanischen Motel unter der Leitung der schillernden Señora Muñoz müssen die Frauen geduldig warten, bis die lokalen Behörden ihren Antrag auf Adaption bearbeiten. In dieser nicht endend wollenden Zeit des Ausharrens teilen sie sowohl Hoffnung als auch Angst auf das bevorstehende "Mutter sein".

John Sayles' neuster Film ist ein intensives und provokatives Drama, das sich kritisch und ebenso engagiert mit den kulturellen Unterschieden zwischen Erster und Dritter Welt, der modernen Mutterschaft sowie den Mysterien des Schicksals beschäftigt.

 

REGIE:
John Sayles
PRODUKTION:
Hunt Lowry
Alejandro Springall
Lemore Syvan
CAST:
Angelina Peláez
Lizzie Curry Martinez
Vanessa Martinez
Amanda Álvarez
Said Martinez
Abel Salas
Marco Mondragón
DREHBUCH:
John Sayles
KAMERA:
Mauricio Rubinstein
SCHNITT:
John Sayles
TON:
Judy Karp
MUSIK:
Mason Daring
AUSSTATTUNG:
Felipe Fernández del Paso
KOSTÜME:
Mayes C. Rubeo

       
  Catch Me If You Can
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Januar 2003]
       
 

Die wahre Story einer genialen Täuschung • Frank W. Abbgnale (Leonardo DiCaprio) war nicht nur als Arzt und Rechtsanwalt erfolgreich, sondern auch als Kopilot einer grossen Fluglinie. Das alles erreichte er vor seinem 21. Geburtstag. Er ist ein Meister der Täuschung, aber auch ein brillanter Fälscher. Durch geschickte Scheckbetrügereien ist er zu einem Vermögen von mehreren Millionen Dollar gekommen. FBI-Agent Carl Hanratty (Tom Hanks) hat ihn schon länger im Visier und macht sich zur Aufgabe, Frank zu fassen und vor Gericht zu bringen. Frank ist ihm jedoch immer einen Schritt voraus und macht sich einen Spass daraus, seinem Verfolger kleine Köder vorzuwerfen, damit die Jagd weiter geht ...

 

REGIE:
Steven Spielberg
PRODUKTION:
Steven Spielberg
Walter F. Parkes
CAST:
Leonardo DiCaprio
Tom Hanks
Christopher Walken
Martin Sheen
Nathalie Baye
Amy Adams
James Brolin
DREHBUCH:
Jeff Nathanson
KAMERA:
Janusz Kaminski
SCHNITT:
Michael Kahn
MUSIK:
John Williams
AUSSTATTUNG:
Jeannine Claudia Oppewall

       
  Cats and Dogs: Revenge of Kitty Galore
  [Arena 8 • 13.30 D • 10/6 J]
       
 

Ein Film von Brad Peyton • Im uralten Kampf zwischen Katzen und Hunden hat eine verrückt gewordene Katze die Angelegenheit ein bisschen zu weit getrieben. Kitty Galore, eine ehemalige Agentin der Katzenspionageorganisation MEOWS, ist übergeschnappt und hat einen teuflischen Plan ausgeheckt, um nicht nur ihre Hundefeinde, sondern auch ihre früheren Katzenkollegen unter Kontrolle zu bringen und die Welt zu ihrem Kratzbaum zu machen. Angesichts dieser beispiellosen Gefahr sehen sich Katzen und Hunde zum ersten Mal in der Geschichte gezwungen, ihre Kräfte in einem Bündnis zu vereinen, um sich selbst - und ihre Menschen - zu retten. "Cats & Dogs: The Revenge of Kitty Galore" ist eine Komödie, die Live-Handlungen mit modernster Marionettentechnik und Computeranimation kombiniert. Für das Fell ist die Zeit zum Fliegen gekommen.

 

REGIE:
Brad Peyton
PRODUKTION:
Andrew Lazar
DREHBUCH:
Ron J. Friedman
Steve Bencich
John Requa
Glenn Ficarra
KAMERA:
Steven Poster
SCHNITT:
Julie Rogers
TON:
Christopher S. Aud
Bruce Tanis
David Werntz
MUSIK:
Christopher Lennertz
AUSSTATTUNG:
Rusty Smith
KOSTÜME:
Tish Monaghan

       
  Cellular
 
       
 

Wenn Du aufhängst, stirbt sie... • Eine unbekannte Frau ruft Sie an und bittet Sie verzweifelt, ihr Leben zu retten – was tun Sie? Sofort auflegen, weil das nur ein dummer Scherz sein kann? Und wenn auch nur eine geringe Chance besteht, dass die Anruferin es ernst meint und Sie ihre letzte Hoffnung sind? Was würden Sie tun?

Ein Anruf unter falscher Nummer auf seinem Handy ist für einen jungen Mann der Startschuss zu einem lebensgefährlichen Wettlauf gegen die Zeit, um das Leben einer Frau zu retten. Der temporeiche Action-Thriller "Final Call" ähnelt darin mitreissenden Spannungssequenzen à la "Speed". Oscar-Preisträgerin Kim Basinger ("The Door in the Floor", "L.A. Confidential") spielt Jessica Martin, eine Mutter, die an der Highschool Naturwissenschaften unterrichtet. Mit ihrem geordneten Leben ist es schlagartig vorbei, als sie von fünf Unbekannten aus ihrer Wohnung gekidnappt und an einen geheimen Ort verschleppt wird. Jessica muss um ihr Leben fürchten und kann sich überhaupt nicht vorstellen, was die Entführer vorhaben. Aber es gelingt ihr, ein defektes Telefon zu reparieren und heimlich eine ihr unbekannte Nummer anzurufen – ein verzweifelter letzter Rettungsversuch. Plötzlich ist Ryan (Chris Evans aus "The Perfect Score" Voll gepunktet und "Not Another Teen Movie" / Nicht noch ein Teenie-Film), jener sorglose junge Mann, der ihren Anruf annimmt, Jessicas letzte Hoffnung.

Er weiss nichts über Jessica. Er kennt nur ihre flüsternde, angsterfüllte Stimme am anderen Ende der schlechten Handy-Verbindung. Doch als Ryan hektisch ihre Spur aufnimmt, um sie zu retten, sticht er in ein Wespennest, in der Betrug und Mord an der Tagesordnung sind. Er hat das Leben von Jessica und ihrer Familie in seiner Hand. Aber was erwartet ihn am anderen Ende der Telefonleitung? Und welchen Preis zahlt er, wenn er es herausfindet?

 

REGIE:
David R. Ellis
PRODUKTION:
Dean Devlin
Lauren Lloyd
CAST:
Caroline Aaron
Brenda Ballard
Kim Basinger
Will Beinbrinck
Jessica Biel
DREHBUCH:
Chris Morgan
Larry Cohen
KAMERA:
Gary Capo
SCHNITT:
Eric A. Sears
TON:
Dave McMoyler
MUSIK:
John Ottman
AUSSTATTUNG:
Jaymes Hinkle
KOSTÜME:
Christopher Lawrence

       
  Changeling
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Januar 2009]
       
 

Nach einer wahren Geschichte • Los Angeles, 1928. An einem Samstagmorgen verabschiedet sich Christine Collins (Jolie) von ihrem Sohn Walter und geht zur Arbeit. Als sie wieder nach Hause kommt, ist er verschwunden. Nach fünf Monaten verzweifelter Suche bringt die Polizei den Jungen medienwirksam zurück. Doch der vermeintliche Sohn ist nicht Walter. Mit ihrer Forderung, die Suche nicht aufzugeben, gerät Christine Collins in die gefährlichen Mühlen der korrupten Behörden. Als unfähige Hysterikerin mit Wahnvorstellungen abgestempelt, bekommt sie nur von Pfarrer Briegleb (Malkovich) echte Unterstützung. Gemeinsam gehen sie der immer unheimlicher werdenden Sache nach. CHANGELING ist eine fesselnde Geschichte, basierend auf den wahren Begebenheiten der Wineville-Chicken- Morden.

 

REGIE:
Clint Eastwood
PRODUKTION:
Clint Eastwood
Brian Grazer
Ron Howard
Robert Lorenz
CAST:
Angelina Jolie
John Malkovich
DREHBUCH:
J. Michael Straczynski
KAMERA:
Tom Stern
SCHNITT:
Joel Cox
TON:
Paul Berolzheimer
William Cawley
Alan Robert Murray
Kevin Murray
MUSIK:
Clint Eastwood
AUSSTATTUNG:
James J. Murakami
KOSTÜME:
Deborah Hopper

       
  Chaque jour est une fête
 
       
 

Ein Film von Dima El-Horr • Drei Frauen in einem Bus im Libanon. Sie haben das gleiche Ziel: ein Männergefängnis. Die erste Frau besucht ihren Ehemann, den sie seit ihrem Hochzeitstag nicht mehr gesehen hat. Die zweite hat nur eines im Sinn: ihren Mann, der eine lange Strafe absitzt, dazu zu bringen, die Scheidungspapiere zu unterzeichnen. Danach wird sie endlich frei sein. Die dritte Frau hat Angst. Heimlich hat sie die Waffe ihres Mannes, einem Gefängniswärter, dabei, die er zu Hause vergessen hat. Eine schnurgerade Straße scheint schnell zum Ziel zu führen: vom Zentrum Beiruts zum Mermel-Gefängnis in der Wüste. Doch bald wird die Reise kompliziert. Der Knall einer verirrten Kugel stört die Busreisenden aus ihrer Lethargie auf und deutet zugleich an, dass gefährliche und ungeheuerliche Dinge vorgehen im diesem Land, das sich in einem nicht-erklärten Bürgerkrieg befindet. Gerüchte von Massakern werden laut. Flüchtlingsgruppen werden gesichtet. Die Reise der drei Frauen geht weiter, eher eine Reise ins Innere. Zwischen Alptraum und Phantasie, echten Befürchtungen und kollektiver Erinnerung wird der Film zu einer Reise zu den Identitätsproblemen eines zerrissen Landes. Nicht umsonst ist es die Reise dreier Frauen. Nur sie - so die These des Films - können einen Ausweg aus dem Teufelskreis der Gewalt finden.

 

REGIE:
Dima El-Horr
PRODUKTION:
Thierry Lenouvel
CAST:
Hiam Abbass
Manal Khader
Raia Haidar
Fadi Abi Samra
Berj Fazalian
Nabil Abou Mrad
Karim Saleh
DREHBUCH:
Dima El-Horr
Rabih Mroue
KAMERA:
Dominique Gentil
SCHNITT:
Jacques Comets
TON:
Thomas Robert
MUSIK:
Pierre Aviat

       
  Charlie and the Chocolate Factory
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. August 2005]
       
 

Ein Film von Tim Burton • In seinem munter-fantasievollen Inszenierungsstil bringt der berühmte Regisseur Tim Burton diesmal den beliebten Kinderbuchklassiker Charlie und die Schokoladenfabrik von Roald Dahl auf die Leinwand: Das Fantasy-Abenteuer erzählt vom exzentrischen Schokoladenfabrikanten Willy Wonka (gespielt von Johnny Depp) und dem gutmütigen kleinen Charlie, der mit seiner verarmten Familie neben Wonkas wundersamer Fabrik wohnt. Wonka selbst stammt aus einer zerrütteten Familie und veranstaltet nun ein weltweites Gewinnspiel, um einen Erben für sein Schokoladenreich auszuwählen. Fünf glückliche Gewinner, darunter auch Charlie, finden "goldene Tickets" in ihren Wonka-Schokoladenriegeln und machen eine Führung durch die legendäre Schokoladenfabrik, die seit 15 Jahren kein Fremder betreten hat. Charlie ist von seinen erstaunlichen Erlebnissen dort völlig überwältigt - immer tiefer dringt er ein in Wonkas fantastische Welt... Eine ebenso überraschende wie zeitlose Geschichte.

 

REGIE:
Tim Burton
PRODUKTION:
Richard D. Zanuck
Brad Grey
CAST:
Freddie Highmore
Johnny Depp
Eileen Essel
Francesca Hunt
James Fox
DREHBUCH:
John August
Roald Dahl
KAMERA:
Philippe Rousselot
SCHNITT:
Chris Lebenzon
TON:
Eddy Joseph
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Alex McDowell
KOSTÜME:
Gabriella Pescucci

       
  Charlie Wilson's War
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Februar 2008]
       
 

Ein Film von Mike Nichols • Ein geistreiches und überaus amüsantes Spiel auf dem Schachbrett der Weltpolitik.

– mit Tom Hanks und Julia Roberts: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit gelingt es dem amerikanischen Politiker Wilson (Hanks), der Gesellschaftsdame Herring (Roberts) und einem CIA-Mann (Philip Seymour Hoffman) Ende der 70er-Jahre, die afghanischen Mudschaheddin im Kampf gegen die sowjetische Invasion mit Geld und Waffen zu versorgen. Gleichzeitig rüsten die Amerikaner damit ihren zukünftigen Feind auf. Eine wahre Story, basierend auf George Criles Bestseller, intelligent und witzig umgesetzt von Meisterregisseur Mike Nichols.

 

REGIE:
Mike Nichols
PRODUKTION:
Gary Goetzman
Tom Hanks
CAST:
Julia Roberts
Tom Hanks
Philip Seymour Hoffman
Amy Adams
Emily Blunt
DREHBUCH:
George Crile
Aaron Sorkin
KAMERA:
Stephen Goldblatt
SCHNITT:
John Bloom
Antonia Van Drimmelen
TON:
Ron Bochar
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Victor Kempster
KOSTÜME:
Albert Wolsky

       
  Charlie's Angels: Full Throttle
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 2003]
       
 

Die drei Engel sind wieder zurück! • In ihrem neuen Auftrag machen sich Charlies Engel (Cameron Diaz, Drew Barrymore, Lucy Liu) undercover auf die Suche nach zwei vermissten Hochzeits-Ringen – natürlich keine gewöhnlichen Ringe, sondern Schmuckstücke, die äusserst wertvolle, verschlüsselte Informationen über neue Identitäten sämtlicher Personen des Zeugenschutzprogrammes der amerikanischen Regierung transportieren. Als die ersten Zeugen tot aufgefunden werden, können nur die Engel den Täter stoppen. Dabei kommt ihnen der ehemalige Engel Madison Lee (Demi Moore) in die Quere…

 

REGIE:
McG
PRODUKTION:
Drew Barrymore
Leonard Goldberg
Nancy Juvonen
CAST:
Cameron Diaz
Drew Barrymore
Lucy Liu
Demi Moore
Bernie Mac
Luke Wilson
Matt LeBlanc
DREHBUCH:
John August
Cormac Wibberley
Marianne Wibberley
KAMERA:
Russell Carpenter
SCHNITT:
Wayne Wahrman
TON:
Willie D. Burton
MUSIK:
Ed Shearmur
AUSSTATTUNG:
J. Michael Riva
KOSTÜME:
Joseph G. Aulisi

       
  Che: Guerilla
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. April 2009]
       
 

Part 2 • Nach der kubanischen Revolution ist Che auf der Höhe seines Ruhmes und Macht als er im Dschungel von Bolivien untertaucht und sich mit einer kleinen Gruppe von kubanischen Kameraden und bolivianischen Rekruten auf den Start der grossen Latein Amerikanischen Revolution vorzubereiten. Doch dieses mal lernen wir wieviel Hartnäckigkeit, Opfer und Idealismus er für seinen Kriegszug aufbringen muss der schlussendlich versagt und Che umbringt. Durch diese Geschichte lernen wir, weshalb Che bis heute ein Symbol für Idealismus und ein Held bleibt, welcher im Herzen der Menschen auf der ganzen Welt weiterlebt.

 

REGIE:
Steven Soderbergh
PRODUKTION:
Laura Bickford
Benicio Del Toro
Steven Soderbergh
CAST:
Demián Bichir
Rodrigo Santoro
Benicio Del Toro
Catalina Sandino Moreno
María D. Sosa
Raúl Beltrán
Raúl 'Pitín' Gómez
Paty M. Bellott
DREHBUCH:
Peter Buchman
Benjamin A. van der Veen
Ernesto 'Che' Guevara
KAMERA:
Steven Soderbergh
SCHNITT:
Pablo Zumárraga
TON:
Mark A. Mangini
Marc Orts
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Antxón Gómez
Philip Messina
KOSTÜME:
Sabine Daigeler

       
  Chicken Little
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Januar 2006]
       
 

Ein Film von Mark Dindal • in Oakey Oaks kehrt allmählich wieder Ruhe ein: Die unglückselige Sache mit der herabfallenden Eichel hatte in dem Städtchen für ziemlich viel Aufregung und einen gewaltigen Medienrummel gesorgt. Und Chicken Little, das liebenswerte, aber leider etwas panische Hühnchen, das das Chaos verursacht hatte, steht seither ziemlich dumm da; das tapfere kleine Kerlchen wünscht sich jetzt sehnlichst, wieder respektiert zu werden - ganz besonders von seinem Vater...
Doch ausgerechnet als sich für Hühnchen Junior wieder alles zum Besten zu wenden scheint, nachdem es im Baseballteam einen Sieg erringen und neues Selbstvertrauen gewinnen konnte, passiert es: Diesmal fällt tatsächlich ein Stück vom Himmel herunter - direkt vor seine Füsse! Doch wer soll ihm jetzt noch glauben? Es gibt nur drei, auf die er zählen kann: Susi Schnatter, ein hässliches Entlein, Ed von Speck, ein Schweinchen, das sich trotz Leibesfülle stets unbedeutend und klein vorkommt, und Luigi Forello, der neugierige Austauschstudent aus dem Meer. Auch wenn für Chicken Little die soeben wiedergewonnene Ehre auf dem Spiel steht - beherzt entschliesst es sich, zusammen mit seinen Freunden der Sache auf den Grund zu gehen, ohne dabei gleich Panik zu verbreiten. Ein ausgelassenes, aberwitziges Abenteuer beginnt, und diesmal erweist es sich als ganz nützlich, dass das Schicksal der Erde von einem kleinen, aber hartnäckigen Hühnchen abhängt.

 

REGIE:
Mark Dindal
PRODUKTION:
Randy Fullmer
CAST:
Zach Braff
Garry Marshall
Don Knotts
Patrick Stewart
Amy Sedaris
Steve Zahn
DREHBUCH:
Steve Bencich
Ron Friedman
SCHNITT:
Dan Molina
TON:
Robert L. Sephton
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
David Womersley

       
  Chicken Mexicaine
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. September 2007]
       
 

Ein Film von Armin Biehler • Roby Schmucker wird ins Gefängnis eingeliefert. Das vierte Mal im Knast bleibt er ruhig und klärt die Lage ab. Nichts ist mehr wie früher, die Gangart härter. Der Direktor empfiehlt: ordentlich arbeiten und keine Gewalt. Roby rechnet damit, bald wieder draussen zu sein. Aber nach seiner Verurteilung schaut er der nackten Tatsache ins Auge: 12 Jahre Zuchthaus. Flucht oder Selbstmord. Als der Ausbruchversuch misslingt, kassiert Roby verschärfte Bunkerhaft. Er ist ganz unten.
 
Auf sich selbst zurückgeworfen träumt er wehmütig von seiner Zeit in Afrika. Dort arbeitete er als Monteur und gründete eine Familie. In Erinnerung an dieses Glück setzt sich in Roby Schmuckers Kopf unverrückbar ein Gedanke fest: Er will raus und seine Tochter wieder sehen. Deshalb vertraut er sich dem muslimischen Gefangen Mohammed Hiab an. Die beiden machen eine unglaubliche Entdeckung im Keller des Knastes. Der Direktor wird erpressbar und der Schlüssel zur Freiheit ist zum Greifen nah. Roby Schmucker hat den Kampf seines Lebens auszufechten.

 

REGIE:
Armin Biehler
PRODUKTION:
Rudolf Santschi
CAST:
Bruno Cathomas
Peter Rühring
Oliver Zgorelec
Juana von Jascheroff
Gimma
MUSIK:
Gimma
Toni Vescoli

       
  Children of Men
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. November 2006]
       
 

Keine Kinder, keine Zukunft, keine Hoffnung • Eine packende Zukunftsvision nach einem Roman der Bestseller-Autorin P.D. James mit hochkarätiger Starbesetzung unter der Regie des Mexikaners Alfonso Cuarón (Harry Potter and the Prisoner of Azkaban, Y tu mamá también).Im Jahr 2027 ist die Menschheit vom Aussterben bedroht. Als der jüngste Mensch auf Erden mit nur gerade 18 Jahren stirbt, greift Anarchie um sich und nationalistische Gruppierungen streben an die Macht. Doch dann wird in London eine schwangere Frau entdeckt. Der Regierungsagent Theodore Faron (Clive Owen, Inside Man) erhält den Auftrag, diese Frau sicher auf eine geschützte Insel zu bringen. Wissenschaftler sollen sie untersuchen und ein Mittel finden, um die Menschheit zu retten.

 

REGIE:
Alfonso Cuarón
PRODUKTION:
Marc Abraham
Eric Newman
Hilary Shor
Iain Smith
Tony Smith
CAST:
Clive Owen
Julianne Moore
Michael Caine
Chiwetel Ejiofor
Charlie Hunnam
Claire-Hope Ashitey
DREHBUCH:
Alfonso Cuarón
Timothy J. Sexton
David Arata
Hawk Ostby
Mark Fergus
KAMERA:
Emmanuel Lubezki
SCHNITT:
Alfonso Cuarón
Alex Rodríguez
TON:
David Evans
MUSIK:
John Tavener
AUSSTATTUNG:
Jim Clay
Geoffrey Kirkland
KOSTÜME:
Jany Temime

       
  Chill Factor
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Mai 2000]
       
 

Cool bleiben, durchatmen, Gas geben. • Die giftgrüne Substanz wurde zur chemischen Kriegsführung entwickelt und ihr Codename ist 'Elvis'. Wenn ihre Temperatur über 50 Grad Fahrenheit steigt, entfaltet sie ihre vernichtende Wirkung - und kann bis zu sechs Millionen Menschen das Leben kosten. Dies zu verhindern fällt ausgerechnet zwei ungleichen Partnern zu, die zur falschen Zeit am falschen Ort sind, als 'Elvis'-Erforscher Dr. Richard Long (David Paymer) von dem rachsüchtigen, profitgierigen Ex-Major Andrew Brynner (Peter Firth) überfallen und umgebracht wird. Doch 'Elvis' gerät vorerst in die Hände des mysteriösen Einzelgängers Tim Mason (Skeet Ulrich) und des sympathischen, nur nicht zwingend zur Heldenhaftigkeit neigenden Arlo (Cuba Gooding Jr.). Sie haben keine Wahl und keine Lust - doch in einem gestohlenen Eiswagen müssen sie 'Elvis' in Sicherheit bringen. Verfolgt von den kaltblütigen, perfekt ausgerüsteten Schergen Brynners und bald auch vom des informierten US-Militär beginnt eine mörderische Hatz per Truck, Motorrad und Boot. Und wann immer sich die beiden Männer dank beträchtlicher Schlagfertigkeit ein wenig Ruhe verschaffen können, steht ihnen schon das nächste Hindernis im Weg - nicht zuletzt ihr gegenseitiges Misstrauen...

 

REGIE:
Hugh Johnson
PRODUKTION:
Bill Bannerman
Jeff Neuman
Martin Wiley
CAST:
Cuba Gooding Jr.
Skeet Ulrich
Peter Firth
David Paymer
Hudson Leick
Daniel Hugh Kelly
Kevin J. O'Connor
DREHBUCH:
Drew Gitlin
Mike Cheda
KAMERA:
David Gribble
SCHNITT:
Pamela Power
Steven Strong
MUSIK:
John Powell
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Jeremy Conway

       
  Christmas in Love
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Dezember 2004]
       
 

Nach den "Ferien am Nil" verbringt die Truppe das Weihnachtsfest in Gstaad! • Der Nachfolger des Erfolgsfilms "Ferien am Nil" aus dem Jahr 2003. Eine Komödie mit weniger Possen, dafür aber mit vielen neuen Schauspielern. Erneut führt Neri Parenti die Regie. Der Film besteht aus drei Teilen und wurde im Luxushotel Palace in Gstaad sowie auf dem 3000 hohen Gletscher von Diablerets gedreht. An der Seite von De Sica spielt Sabrina Ferilli im ersten Teil die Rolle der Ex-Gattin, deren Liebe wieder aufflammt. Darsteller im zweiten Teil sind Massimo Boldi und Danny de Vito, Alena Seredova und Cristiana Capotondi. Anna Maria Barbera spielt im dritten Teil eine Fernsehzuschauerin, welche Weihnachtsferien mit ihrem Lieblingsschauspieler Ron Moss aus der Fernseh-Soap "Beautiful" gewinnt. Dieses Mal dreht es sich nicht um den üblichen Weihnachtsfilm. Es gibt sicher genug zu lachen, etwas weniger Grimassen, jedoch mehr Dialogwitz.

 

REGIE:
Neri Parenti
PRODUKTION:
Aurelio De Laurentiis
CAST:
Christian De Sica
Massimo Boldi
Danny DeVito
Sabrina Ferilli
Alena Seredova
Cristiana Capotondi
DREHBUCH:
Fausto Brizzi
Marco Martani
Neri Parenti
KAMERA:
Gianlorenzo Battaglia
SCHNITT:
Luca Montanari
AUSSTATTUNG:
Maria Stilde Ambruzzi
KOSTÜME:
Valentina Di Palma

       
  Christmas with the Kranks
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. November 2004]
       
 

Nach dem Roman-Bestseller "Das Fest" • Luther Krank (TIM ALLEN) hat von Weihnachten die Nase gestrichen voll. Besonders der Kommerz rund um das Fest der Liebe geht ihm schon lange mächtig auf die Nerven und gegen den Strich. Doch seiner Tochter Blair (JULIE GONZALO) zuliebe hat sich Luther davon bislang noch nie etwas anmerken lassen und sich stets bemüht, ihr zusammen mit seiner Frau Nora (JAMIE LEE CURTIS) das perfekte Weihnachtsfest zu bereiten.

Als Blair ankündigt, die Weihnachtsfeiertage diesmal nicht zu Hause zu verbringen, sieht Luther endlich seine große Chance gekommen: Für ihn und seine Frau soll Weihnachten in diesem Jahr ausfallen! Kein Baum. Keine Geschenke. Kein Schneemann. Dafür Sonne satt und Karibik pur.

Doch so leicht können die Kranks dem Weihnachtswahnsinn nicht entkommen: Denn plötzlich entscheidet sich Blair, an den Feiertagen doch noch nach Hause zu kommen. Luther und Nora bleiben gerade mal 24 Stunden Zeit, ihr Haus festlich zu dekorieren und müssen somit ihr ganz persönliches Weihnachtswunder vollbringen...

Unter der Regie von JOE ROTH („America’s Sweethearts“) und basierend auf einem Drehbuch von Komödienspezialist CHRIS COLUMBUS („Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen“) nach dem Bestseller „Das Fest“ von JOHN GRISHAM, zünden die Comedy-Stars TIM ALLEN („Santa Clause – Eine schöne Bescherung“, „Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall“) und JAMIE LEE CURTIS („Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag“, „Ein Fisch namens Wanda“) ein ironisches Gagfeuerwerk, bei dem alle voll auf ihre Kosten kommen!

 

REGIE:
Joe Roth
PRODUKTION:
Michael Barnathan
Chris Columbus
Mark Radcliffe
CAST:
Tim Allen
Jamie Lee Curtis
Julie Gonzalo
Dan Aykroyd
M. Emmet Walsh
Cheech Marin
DREHBUCH:
Chris Columbus
John Grisham (Roman)
KAMERA:
Don Burgess
SCHNITT:
Nick Moore
TON:
Willie D. Burton
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Garreth Stover
KOSTÜME:
Susie DeSanto

       
  Cinderella Man
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. September 2005]
       
 

Ein Film von Ron Howard • New York, 1928. Jim Braddock (RUSSELL CROWE), liebender Ehemann und treu sorgender Familienvater, ist auf dem besten Wege als Boxer die große Karriere zu machen. Regelmäßig gewinnt er seine Kämpfe mit beeindruckender Leichtigkeit und hat beste Aussichten auf einen Weltmeisterschaftskampf. Doch das Glück wendet sich so schnell, wie es gekommen war: Nur fünf Jahre später ächzt Amerika im eisernen Griff der Großen Depression. Vom Glück verlassen und von zahllosen Verletzungen zurückgeworfen, sind Jim Braddocks Träume vom Sportruhm längst geplatzt. Ohne Geld, ohne Arbeit, ohne Zukunft, ohne Boxlizenz geht es für ihn, seine treue Frau Mae (RENEE ZELLWEGER) und ihre drei Kinder wie für Millionen anderer Amerikaner längst nur noch ums nackte Überleben. Nur Jims gelegentliche brutale Knochenjobs an den Docks halten die Familie über Wasser. Doch Jim Braddock gibt nicht auf. Sein ehemaliger Manager Joe Gould (PAUL GIAMATTI) bietet ihm einen einzigen Boxkampf an, und Jim packt die Gelegenheit beim Schopf. Obwohl er krasser Außenseiter ist, setzt er sich durch. Das Wunder wird wahr. Braddock eilt von Triumph zu Triumph und wird zum Held der vom Schicksal gebeutelten Massen. Schließlich wartet der Kampf um den Schwergewichtstitel auf Jim, den „Cinderella Man“ – ausgerechnet gegen den in allen Belangen überlegenen Max Baer (CRAIG BIERKO), der bereits zwei Gegner im Ring getötet hat. Wieder geht es für Jim ums nackte Überleben...

 

REGIE:
Ron Howard
PRODUKTION:
Brian Grazer
Ron Howard
Penny Marshall
CAST:
Russell Crowe
Renée Zellweger
Paul Giamatti
Craig Bierko
Paddy Considine
Bruce McGill
DREHBUCH:
Cliff Hollingsworth
Akiva Goldsman
KAMERA:
Salvatore Totino
SCHNITT:
Daniel P. Hanley
Mike Hill
TON:
Anthony J. Ciccolini III
MUSIK:
Thomas Newman
AUSSTATTUNG:
Wynn Thomas
KOSTÜME:
Daniel Orlandi

       
  City of Industry
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. September 1998]
       
 

Harvey Keitel & Stephen Dorff • Los Angeles - Stadt der Freeways, Stadt der (Film-)lndustrie, Stadt der Gangster.

Lee Egan (Timothy Hutton) braucht ein Auto. Das Problem ist innerhalb einer Minute geregelt. Weit im Hintergrund ragen die Wolkenkratzer von Downtown empor. Lee holt seinen Kumpel Jorge ab; dessen Frau Rachel (Famke Janssen) ist nicht begeistert, ahnt sie doch, dass Jorge (Wade Dominguez), der einer Gefängnisstrafe wegen unerlaubten Waffenbesitzes entgegensieht, erneut in eine unsaubere Geschichte verwickelt ist.

Im vornehmen Palm Springs stösst Lees Bnuder Roy (Harvey Keitel) zu den beiden und lässt sich die Situation erklären: Es geht um einen Überfall auf einen Juwelier, der eine Lieferung von Diamanten im Wert von drei Millionen Dollar erwartet. Als letzter kommt Skip (Stephen Dorff) an, der Fahrer des Fluchtwagens, ein nervöser Heavy-Metal-Typ. Roy, der Skip nicht kennt, ist misstrauisch.

Der Überfall verläuft erfolgreich, die Beute ist sichergestellt. Skip steuert den Fluchtwagen besonnen vom Ort des Geschehens. Als in einem Wohnwagen am Rande der Stadt Zahltag ist, zieht Skip eine Pistole und erschiesst Lee und Jorge. Für Roy aber ist Skip nicht schnell genug. Skip fährt nach L.A. zurück, Roy organisiert sich ein Auto und folgt ihm. Seine äusserst rüden Befragungsmethoden bringen ihm erste Informationen ein. Von Lees Freundin erfährt er den Namen einer Bar, in der Skip gerne herumhängt, vom Wirt den Namen von Skips Rechtsanwalt, von diesem schliesslich den Namen und Arbeitsplatz von Skips früherer Freundin. Doch die Stripperin im 'Bate Elegance Club' rät ihm, die Polizei einzuschalten, 'lch bin meine eigene Polizei', entgegnet Roy.

Roy macht Jorges Frau Rachel ausfindig, aber sie kann (oder will) ihm nicht helfen. Skip hat von Roys Nachforschungen erfahren und heuert eine Killertruppe an. Roy ist einmal mehr schneller, wird aber verwundet. Mit letzter Kraft schleppt er sich zu Rachel. Sie pflegt ihn - halbwegs- gesund. Und für 100.000 Dollar will sie ihm den Tip geben, wo Skip sein Geld gebunkert hat. Roy akzeptiert, findet das Geld - und macht einen verhängnisvollen Fehler.

Skip gibt sich nicht geschlagen und kidnappt kurzerhand Rachel. Auf einem Industriegelände in einer der Suburbs kommt es zum unvermeidlichen Showdown. Roy wird schwer verwundet. Doch damit ist die Sache noch lange nicht zu Ende ....

 

REGIE:
John Irvin
PRODUKTION:
Evzen Kolar
Ken Solarz
CAST:
Harvey Keitel
Famke Janssen
Stephen Dorff
Timothy Hutton
Wade Dominguez
Michael Jai White
Reno Wilson
DREHBUCH:
Ken Solarz
KAMERA:
Thomas Burstyn
SCHNITT:
Mark Conte
MUSIK:
Stephen Endelman
AUSSTATTUNG:
Michael Novotny

       
  Click
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. September 2006]
       
 

Was wäre, wenn du eine universelle Fernbedienung hättest? • Architekt Michael Newman (ADAM SANDLER) hat vor lauter Arbeit für seinen undankbaren Boss (DAVID HASSELHOFF) kaum Zeit für seine Frau Donna (KATE BECKINSALE) und seine beiden Kinder. Eines Tages gelangt er mit Hilfe eines exzentrischen Tüftlers (CHRISTOPHER WALKEN) in den Besitz einer magischen Fernbedienung, mit der er nicht nur seinen Fernseher und die Stereoanlage steuern kann, sondern gleich sein ganzes Leben. Michael kann von nun an alle ihm unangenehmen Dinge wie Stress im Büro oder Streitereien mit seiner Frau nach Belieben lautlos stellen, vorspulen oder ganz überspringen! Klingt zu gut, um wahr zu sein?! In der Tat. Denn schon bald verfliegt Michaels erste Euphorie über die neugewonnene Macht, als das High-Tech-Gerät anfängt, ihn selbst auf eine Art und Weise zu kontrollieren, wie er es nie für möglich gehalten hätte. Und es dauert nicht lang, da wünscht Michael sich sein altes Leben wieder zurück – in guten wie in schlechten Zeiten.

 

REGIE:
Frank Coraci
PRODUKTION:
Jack Giarraputo
Steve Koren
Neal H. Moritz
Mark O'Keefe
Adam Sandler
CAST:
Adam Sandler
Kate Beckinsale
Christopher Walken
David Hasselhoff
Henry Winkler
Julie Kavner
Sean Astin
DREHBUCH:
Steve Koren
Mark O'Keefe
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
Jeff Gourson
TON:
David Bach
Elmo Weber
MUSIK:
Rupert Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Perry Andelin Blake
KOSTÜME:
Ellen Lutter

       
  Cold Souls
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von Sophie Barthes • Der New Yorker Schauspieler Paul Giamatti steckt während des Drehs seines neuen Films inmitten einer Existenzkrise. Per Zufall stösst er auf das 'Soul Storage', ein privates Labor, das den Menschen die Linderung der Seelenpein anbietet. Aus Angst, an der schweren Rolle zu Grunde zu gehen, entschliesst sich Paul seine Seele einfrieren zu lassen, um sie sich nach der Beendigung des höllischen Filmdrehs wieder 'reinstallieren' zu lassen. Ein illegaler Seelenhändler dringt jedoch in das System des 'Soul Storage' ein und 'leiht' seine Seele an eine untalentierte russische Seifenoper-Darstellerin aus. Der 'seelenlose' Schauspieler hat keine andere Wahl, als persönlich nach Russland zu reisen, um sich seine Seele zurückzuholen - denn er kommt zum Schluss, dass Glück nicht die Absenz von seelischer Pein ist, sondern das komplette Repertoire von Emotionen verlangt...

 

REGIE:
Sophie Barthes
PRODUKTION:
Daniel Carey
Elizabeth Giamatti
Paul S. Mezey
Andrij Parekh
Jeremy Kipp Walker
CAST:
Paul Giamatti
Dina Korzun
Emily Watson
David Strathairn
Katheryn Winnick
Lauren Ambrose
Boris Kievsky
DREHBUCH:
Sophie Barthes
KAMERA:
Andrij Parekh
SCHNITT:
Andrew Mondshein
TON:
Damian Volpe
MUSIK:
Dickon Hinchliffe
AUSSTATTUNG:
Beth Mickle
KOSTÜME:
Erin Benach

       
  Collateral Damage
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Februar 2002]
       
 

ARNOLD • Hilflos muss der Feuerwehrmann Gordon Brewer (Arnold Schwarzenegger) mit ansehen, wie seine Frau und sein Sohn bei einem Bombenanschlag auf die kolumbianische Botschaft in Los Angeles vor seinen Augen getötet werden. Doch nach der Trauer überkommt ihn die blanke Wut - denn sowohl für die Terroristen als auch die US-Ermittlungsbehörden und den CIA-Agenten Brandt (Elias Koteas) sind seine toten Angehörigen lediglich "Kollateralschaden" (Collateral Damage): unbeteiligte Zivilpersonen, die unglücklicherweise zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Als Polizei und FBI versagen, macht sich Brewer auf eigene Faust auf in den kolumbianischen Dschungel, um sich an dem Attentäter Claudio Perrini (Cliff Curtis), der sich selbst “Der Wolf” nennt, zu rächen. Während Brewer als Einzelkämpfer in das gefährliche Guerilla-Gebiet vordringt, deckt er die fatalen Verstrickungen zwischen Militärs, Terroristen und dem amerikanischem CIA auf... Doch für ernüchternde Erkenntnisse bleibt ihm keine Zeit, denn die Terroristen haben ein neues Ziel ins Auge gefasst, mitten im Herzen der USA: in Washington...

 

REGIE:
Andrew Davis
PRODUKTION:
Steven Reuther
David Foster
CAST:
Arnold Schwarzenegger
Elias Koteas
Francesca Neri
CLiff Curtis
John Leguizamo
John Turturro
Jsu Garcia
DREHBUCH:
David & Peter Griffiths
KAMERA:
Adam Greenberg
SCHNITT:
Dennis Virkler A.C.E.
Dov Hoenig A.C.E.
MUSIK:
Graeme Revell

       
  Combien tu m'aimes?
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. August 2006]
       
 

Ein Film von Bertrand Blier • Daniela (Monica Bellucci) ist die professionelle Schönheit im nächtlichen Pigalle. Die Männerwelt ist ihre Kundschaft. François (Bernard Campan), dem Durchschnittstyp mit Herzfehler, stockt der Atem bei ihrem Anblick und so setzt er seinen Lottogewinn ein, um mit ihr sein Leben zu verbringen. Aber die beiden haben die Rechnung ohne Danielas Zuhälter (Gérard Depardieu) gemacht, der wahre Gefühle zu zeigen beginnt. Bertrand Bliers Film COMBIEN TU M'AIMES? ist ein ironischer Kommentar zu den ewigen Themen Zuneigung, Liebe und Sex.

 

REGIE:
Bertrand Blier
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
Monica Bellucci
Bernard Campan
Gérard Depardieu
Jean-Pierre Darroussin
Edouard Baer
DREHBUCH:
Bertrand Blier
KAMERA:
François Catonné
SCHNITT:
Marion Monestier
TON:
Pierre Excoffier
AUSSTATTUNG:
François de Lamothe
KOSTÜME:
Catherine Leterrier

       
  Comment j'ai fêté la fin du monde
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juni 2007]
       
 

Cum mi-am petrecut sfarsitul lumii • Eva lebt 1989, als der Eiserne Vorhang in Stücke zerfiel, mit ihren Eltern und dem siebenjährigen Bruder Lalalilu in einem Quartier von Bukarest. Sie ist Gymnasiastin und eine attraktive junge Frau. Als sie mit ihrem Freund Alex eine Ceasescubüste zu Brüchen bringt, wird sie in eine Umerziehungsanstalt geschickt und lernt den Dissidentensohn Andrej kennen. Gemeinsam planen sie die Flucht, während Brüderchen Lalaliu einen Anschlag auf den Staatschef im Sinn hat. Erfrischend, melancholisch und heiter.

Goodbye Ceausescu
Wie bringt man Geschichte ins Kino, ohne einen Historienfilm zu machen, der niemanden interessiert? Ein guter Ansatz ist sicher der, bei den Menschen zu bleiben und in ihrem Alltag. Denn letztlich wird nur dort sichtbar, was historische Ereignisse kennzeichnet oder warum es dazu kommen konnte, kommen musste. In Osteuropa zum Beispiel, am Ende der 80er Jahre im 20. Jahrhundert, ganz speziell in Rumänien, das sich aus der fortschreitenden globalen Zeitreise irgendwann davongestohlen hatte.

In seinem ersten Spielfilm greift der Rumäne Catalin Mitulescu auf eigene Erfahrungen zurück und gestaltet aus diesen ein wunderbar stimmiges Zeitbild. Etwas Altes läuft aus, etwas Neues ist noch nicht da, aber die Menschen, sie leben, sie lieben, sie träumen. Der Filmemacher hütet sich davor, die bekannten Bilder zu wiederholen oder das zu zeigen, was wir aus den Nachrichtensendungen in Erinnerung haben mögen. Im Gegenteil: Er setzt ein Stück Alltag dahinter um eine Schülerin und ihren Bruder liebevoll in Szene. So wird noch junge Vergangenheit gegenwärtig, lebendig in kleinsten Details, die den Alltag prägten, Liedern, die gesungen wurden, Mechanismen, die die Gesellschaft auf die Dauer lähmten. Das Wohltuende an diesem Abgesang auf eine serbelnde Epoche und ihre Politik: Die Menschen hatten eine Lebenslust, die ihnen Kraft gab - und Träume.

 

REGIE:
Catalin Mitulescu
PRODUKTION:
In-Ah Lee
Philippe Martin
Catalin Mitulescu
Daniel Mitulescu
David Thion
CAST:
Doroteea Petre
Ionut Becheru
Jean Constantin
Timotei Duma
Carmen Ungureanu
DREHBUCH:
Catalin Mitulescu
Andreea Valean
KAMERA:
Marius Panduru
SCHNITT:
Cristina Ionescu
TON:
Stéphane Thiébaut
MUSIK:
Alexander Balanescu

       
  Concert For George
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. November 2003]
       
 

The Music of George Harrison • Am 29. November 2002 – ein Jahr nach dem Tod von George Harrison – veranstalteten seine Frau Olivia Harrison und sein langjähriger enger Freund Eric Clapton ein Spezial Konzert zu Ehren von George Harrison.

Das Konzert fand statt in der ehrwürdigen Royal Albert Hall in London. An diesem denkwürdigen Abend wurden George Harrison's Lieder gespielt, von Musikern wie Eric Clapton, Jeff Lynne, Paul McCartney, Ringo Starr, Tom Petty, Monty Python, Billy Preston, Ravi Shankar und vielen mehr. Der Film zeigt das Konzert, die Vorbereitungen dazu, sowie Hintergrund Berichte und Geschichten zu Erlebnissen der Künstler mit George Harrison.

 

REGIE:
David Leland
PRODUKTION:
Ray Cooper
Olivia Harrison
Jon Kamen
CAST:
Gary Brooker
Eric Clapton
Ray Cooper
Terry Gilliam
Eric Idle
Paul McCartney
Tom Petty
Ringo Starr
KAMERA:
Chris Menges
SCHNITT:
Claire Ferguson
MUSIK:
George Harrison
AUSSTATTUNG:
Eve Stewart

       
  Congo River
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. März 2007]
       
 

Hinter der Dunkelheit • Eine absolut faszinierende, packende Reise von der Mündung bis zur Quelle des Kongos, des grössten Flussgebietes der Welt. Wir lernen die Mythologie des Flusses kennen, erleben den Alltag mit all seinen Facetten und begeg-nen den legendären Gestalten, die im Herzen Afrikas Geschichte geschrie-ben haben: Forschern wie David Livingstone und Sir Henry Morton Stanley, Königen der Kolonialzeit sowie den afrikanischen Führern wie Lumumba, Mobutu und Kabila. Und wir dringen ein ins Conrads «Herz der Finsternis».

Die Anspielung auf Joseph Conrad im Untertitel des Films (Herz der Finsternis) und die gleichzeitige Überwindung dieses Vorbilds sind sehr wichtig, um die Vorgehensweise des bekannten Dokumentarfilmers Thierry Michel nachzuvollziehen, der zum vierten Mal einen Film im Kongo gedreht hat. In den ver-gangenen Jahren hat er sich bereits mit den politischen Entgleisungen in Zaire beschäf-tigt, er begegnete den letzten Siedlern und untersuchte die unglaublichen Machenschaften der Mobutu-Diktatur. So wie Marlow im «Herz der Finsternis» fasziniert ist von dem unerreichbaren Kurtz, scheint Thierry Michel mit seinen Filmen das Gespenst Mobutus zu verfolgen. Allerdings nimmt er nicht auf Conrad Bezug, weil er einen Apocalypse Now drehen will, sondern um die Entschiedenheit seiner Kritik am Kolonialismus zu betonen und die Relativität unserer Wahrnehmung des afrikanischen Kontinents zu verdeutlichen.

Während er die Dekonstruktion des afrika-nischen Mythos zum Ausgangspunkt seiner dokumentarischen Recherche macht, ist er doch über die Flussfahrt auf dem Kongo fest in der Wirklichkeit verankert. Er versucht der Vergangenheit und dem Schicksal Afrikas so tief wie möglich auf den Grund zu gehen, indem er diesem sich dahin schlängelnden Fluss, der 4’374 Kilometer lang ist und sehr viel mehr als das Getöse seiner Fluten, bis zur Quelle folgt. Ein ambitioniertes und schwieriges Vorhaben, denn die Bezugnahme auf den Mythos droht die Realität vor lauter Faszination zu verzerren. Michel ist sich dieser Gefahr wohl bewusst und ergreift verschiedene Ge-genmassnahmen. Der Fluss ist wie das Land: Es gibt weder Markierungen noch aktuelle Karten, jeder muss sich anhand eigener

Skizzen, mittels eigener Erfahrung seinen Weg bahnen. Olivier Barlet, Africultures

 

REGIE:
Thierry Michel
PRODUKTION:
Serge Lalou
Christine Pireaux
CAST:
Olivier Cheysson
Thierry Michel
Lye Mudaba
DREHBUCH:
Thomas Cheysson
Thierry Michel
KAMERA:
Michel Téchy
SCHNITT:
Marie Quinton
TON:
Lieven Callens
MUSIK:
Lokua Kanza

       
  Cookie's Fortune
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. August 1999]
       
 

Robert Altmans neuer Film • Eine wundervolle Gesellschaftssatire des Regie-Altmeisters Robert Altman. Schauplatz ist Holly Springs, eine Kleinstadt im Süden der USA, in der Frauen noch als Ladies gelten und echte Männer sich mit Hingabe dem Angeln widmen: Ein letztes Mal blickt die alte Witwe Jewel Mae 'Cookie' Orcutt auf die Gegenstände ihres Wohnzimmers, betrachtet ihre Umgebung, ihr Leben. Nach den langen Jahren der Einsamkeit beschliesst sie, sich umzubringen. Ihr plötzlicher Tod wirft bei den Bewohnern von Holly Springs eine Reihe ungeklärter Fragen auf: War es wirklich Selbstmord oder wurde Cookie dazu getrieben? Und was haben Cookies Nichten, die überspannte Camille und die schüchterne Cora zu verbergen? Es scheint, als seien nahezu alle Bewohner der Kleinstadt am Mississippi in diesen Fall verwickelt...

Die Nachforschungen bringen die unglaublichsten und komischsten Dinge zutage, die die gesamte Bevölkerung von Holly Springs auf den Kopf stellen.

Mit COOKIES FORTUNE weitet Robert Altman seinen Beitrag zum zeitgenössischen Kino nun auch auf die Südstaaten-Komödie aus. Was all seine Geschichten verbindet, ist eine grosse erlesene Besetzung, vielschichtige und unterschiedlichste Charaktere, eine einfühlsame, die Stimmung des Films hervorhebende Musik (in diesem Fall der Blues) und die einzigartige Perspektive, durch die sie erzählt sind... Das macht sie unauslöschlich zu Kreationen von Robert Altman.

COOKES FORTUNE lief 1999 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele in Berlin und wurde von Kritik und Publikum gleichermassen begeistert aufgenommen.

 

REGIE:
Robert Altman
PRODUKTION:
Robert Altman
Etchie Stroh
CAST:
Glenn Close
Julianne Moore
Liv Tyler
Chris O'Donnell
Charles S. Dutton
Patricia Neal
Lyle Lovett
DREHBUCH:
Ann Rapp
KAMERA:
Toyomichi Kurita
SCHNITT:
Abraham Lim
MUSIK:
David A. Stewart
AUSSTATTUNG:
Stephen Altman

       
  Corellis Mandoline
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. November 2001]
       
 

An einem Ort wo die Zeit bedeutungslos ist. • Eine griechische Insel zu Beginn des zweiten Weltkrieges. Italienische Truppen dringen in die idyllische Schönheit der griechischen Mittelmeerküste ein und besetzen unter anderem die friedliche Insel Cephallonia. Unter den Italienern: der italienische Besatzungsoffizier Antonio Corelli (Nicolas Cage), der versucht, den schweren Zeiten mit Leichtigkeit und vor allem mit Musik zu begegnen. Zumal es hier zwei Dinge gibt, die er liebt: seine Mandoline und die schöne Tochter (Penélope Cruz) des Dorfarztes, in die er sich auf den ersten Blick verliebt. Doch auf die griechischen Dorfbewohner wirkt das Naturell der Italiener eher befremdend. Und Pelagia (Penélope Cruz), die eine sehr gebildete Frau mit eisernem Willen ist, fühlt sich durch das Verhalten des italienischen Offiziers zunächst beleidigt. Als Pelagia und Corelli gezwungen sind, gemeinsam im Haus ihres Vaters zu wohnen, erwärmt sie sich langsam für den speziellen Charme des Italieners.

Und nachdem Pelagia von ihrem Verlobten, der ebenfalls in den Krieg ziehen musste, kein Lebenszeichen erhielt, wird aus der Freundschaft der beiden schnell mehr. Auch die Zuneigung zwischen den übrigen Italienern und der griechischen Dorfbevölkerung scheint zu wachsen. Und aus Corelli und seinen Leuten wird ein fester Bestandteil des Lebens der Dorfbewohner. Für einen Moment scheint der Krieg in weite Ferne gerückt.

Nach Mussolinis Kapitulation machen sich die deutschen Streitkräfte schnell daran, die Insel einzunehmen. Und Captain Corelli erkennt, dass die einzige Überlebenschance darin besteht, den griechischen Partisanen bei ihrem Widerstand gegen die Deutschen beizustehen. Doch Corelli und Pelagia müssen sich entscheiden: Zwischen der Liebe zu ihrem Vaterland und der Liebe füreinander. Und obwohl Corelli verspricht, zu ihr zurückzukehren, wissen die beiden Liebenden, dass sie sich niemals wiedersehen werden.

 

REGIE:
John Madden
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Kevin Loader
Mark Huffam
CAST:
Nicolas Cage
Penelope Cruz
John Hurt
Christian Bale
David Morissey
DREHBUCH:
Shawn Slovo
KAMERA:
John Toll A.S.C.
SCHNITT:
Mick Audsley
MUSIK:
Stephen Warbeck
AUSSTATTUNG:
Jim Clay

       
  Cosi e la vita
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. April 1999]
       
 

Nach 'Tre uomini e una gamba' die neue Erfolgskomödie aus Italien • Cosi e la vita ist die Geschichte einer Flucht. Auf der Flucht sind Aldo (ein schäbiger Häftling ohne Rückgrat, verworren und naiv, der keinem Kind etwas zuleide täte und ohne es zu wollen, die Pistole in der Hand, in diese Geschichte verwickelt wurde) und seine zwei Geiseln: Giacomo (ein Polizist, der Waffen nicht ausstehen kann und davon träumt, ein berühmter Schriftsteller zu werden, der so zerstreut ist, dass er seine Dienstpistole im Handschuhfach liegen lässt) und Giovanni (ein pedantischer und aufdringlicher Spielzeugerfinder, der sich das Auto klauen lässt und sich unglücklicherweise an den falschen Polizisten wendet).

Auf der Flucht durch halb Italien, die Polizei im Nacken, bei der Explosion des eigenen Wagens wie durch ein Wunder mit einem blauen Auge davongekommen, für tot geglaubt und ihrem Schicksal überlassen, übernachten die drei in einem Friedhof, stehen einer Frau bei der Geburt ihres Kindes bei, stehlen die Kleider eines Toten, stossen auf Clara, die schönste und geheminisvollste Frau, die sie je gesehen haben, und - vor allem: sie werden Freund.

Und als sie auch das letzte Hindernis überwunden und das letzte Abenteuer überlebt haben, als alles geklärt und die Geschichte abgeschlossen zu sein scheint, wartet Clara mit einer weiteren Überraschung auf. Denn fast nichts im Leben ist so, wie man glaubt.

 

REGIE:
Aldo Giovanni & Giacomo
Massimo Venier
PRODUKTION:
Paolo Guerra
CAST:
Aldo Giovanni & Giacomo
DREHBUCH:
Aldo Giovanni & Giacomo
Massimo Venier
KAMERA:
Giovanni Fiore Coltellacci
SCHNITT:
Marco Spoletini
MUSIK:
Negrita
AUSSTATTUNG:
Eleonora Ponzoni

       
  Coyote Ugly
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. September 2000]
       
 

Von Jerry Bruckheimer prod. • Mit 'Coyote Ugly' bringt der Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer ('The Rock', 'Gone in 60 Seconds') eine romantische Komödie auf der Erfolgslinie von 'Cocktail' und 'Flashdance'. Der spektakuläre Soundtrack und die turbulente Story zeigen New York von einer mitreissenden Seite.

Violet (PIPER PERABO) ist gerade 21 geworden, ein braves, unter den Fittichen ihres Vaters (JOHN GOODMAN) aufgewachsenes Mädchen. Die junge Frau träumt von einem aufregenden Leben in der Grossstadt und von einer Karriere als Song-Schreiberin. Doch im Big-Apple hat niemand auf ein Mädchen aus der Provinz gewartet. Violet muss ihren Lebensunterhalt vorerst einmal sauer verdienen, und zwar in der wildesten aller Bars von New York. Das 'Coyote Ugly' ist bekannt für seine durchtriebenen und ordinären Girls. Doch mit Hilfe der temperamentvollen Lil entdeckt Violet im 'Coyote Ugly' ihre Qualitäten als Sängerin und schafft es, zur echten Sensation zu werden.

 

REGIE:
David McNally
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
Chad Oman
CAST:
Piper Perabo
Adam Garcia
Maria Bello
John Goodman
Tyra Banks
DREHBUCH:
Gina Wendkos
Jeff Nathanson
KAMERA:
Amir M. Mokri
SCHNITT:
William Goldenberg
MUSIK:
Trevor Horn
Trevor Rabin
AUSSTATTUNG:
Jon Hutman

       
  Crazy
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. August 2000]
       
 

Nach dem Roman von Benjamin Lebert • Crazy ist die Geschichte des 16-jährigen Benjamin (Robert Stadlober): Damit er im fünften Anlauf endlich die Schule schafft, bringen ihn seine Eltern auf das Internat Neuseelen. Aber die wesentlichen Lektionen lernt er nach dem Unterricht.

Obwohl Benjamin halbseitig gelähmt ist, nimmt ihn die kleine Gruppe um seinen Zimmernachbarn Janosch (Tom Schilling) schnell auf. Die neuen Freunde helfen ihm, mit Schuldruck, Heimweh und der kriselnden Ehe seiner Eltern zurechtzukommen. Gemeinsam machen sich die Jungs auf den Weg zum Erwachsenwerden - und biegen an jeder Ecke falsch ab. Und dann verlieben sich Benjamin und Janosch auch noch gleichzeitig in die hübsche Malen (Oona Devi Liebich). Nach einer Party im Mädchenzimmer ist nichts mehr, wie es war...

 

REGIE:
Hans-Christian Schmid
PRODUKTION:
Jakob Claussen
Thomas Wöbke
CAST:
Robert Stadlober
Tom Schilling
Oona-Devi Liebich
Julia Hummer
Can Taylanlar
Christoph Ortmann
Joseph Bolz
DREHBUCH:
Hans-Christian Schmid
Michael Gutmann
KAMERA:
Sonja Rom
SCHNITT:
Hansjörg Weissbrich
MUSIK:
Christoph M. Kaiser
Kai Fischer
AUSSTATTUNG:
Ingrid Henn

       
  Creep
 
       
 

Mit Franka Potente • Als Kate (Franka Potente) nachts auf die nächste U-Bahn wartet, merkt sie plötzlich, dass sie eingenickt und ganz allein auf dem Bahnsteig ist. Der letzte Zug ist abgefahren, alle Ausgänge sind vergittert, die Rolltreppen außer Betrieb. Da fährt doch noch ein Zug in den Bahnhof ein. Erst herrscht Stille. Dann hört sie dumpfe Schritte und ein schweres Atmen. Ihrem Instinkt folgend springt sie auf die Gleise und rennt - rennt so schnell und so weit wie sie nur kann. Doch für Kate und einige Menschen, die sie auf ihrer Flucht treffen wird, hat der Alptraum eben erst begonnen...

Der britische First-Timer Christopher Smith hat die stillgelegten Geisterbahnhöfe der Londoner U-Bahn für seinen Adrenalinschocker CREEP gewählt. CREEP pumpt frisches Blut ins Horrorgenre, indem die Normen übernommen, aber neu und originell umgesetzt werden. Das Ergebnis ist ein Film, der die Sicherheit der Genrekonventionen untergräbt und das Publikum schutzlos, verletzlich und in Schrecken zurücklässt.

 

REGIE:
Christopher Smith
PRODUKTION:
Julie Baines
Jason Newmark
CAST:
Franka Potente
Sean Harris
Vas Blackwood
Jeremy Sheffield
Ken Campbell
Paul Rattray
Kelly Scott
DREHBUCH:
Christopher Smith
KAMERA:
Danny Cohen
SCHNITT:
Kate Evans
TON:
Peter Baldock
MUSIK:
The Insects
AUSSTATTUNG:
John Frankish
KOSTÜME:
Phoebe De Gaye

       
  Crossing Over
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Juni 2009]
       
 

Ein Film von Wayne Kramer • Max Brogan (Harrison Ford) ist Spezialagent der Einwanderungsbehörde in Los Angeles. Seine Aufgabe ist es, illegale Immigranten aufzuspüren und zurück über die Grenze zu schicken. Kein Job für schwache Nerven, und kein Job, der spurlos an Brogan vorübergeht: Sein Mitleid mit einer Mexikanerin, die ihren kleinen Sohn allein in L.A. zurücklassen muss, bringt ihn in grosse Schwierigkeiten. Aber auch andere Menschen warten hier auf Arbeitserlaubnis und Einbürgerung: die Familie von Brogans persischem Partner Hamid Baraheri (Cliff Curtis), eine junge Schauspielerin aus Australien, ein britischer Musiker, ein koreanischer Teenager. Manche von ihnen nehmen die Sache selbst in die Hand und versuchen, mit Bestechung oder Hochstapelei den Prozess zu beschleunigen. Doch das geht selten gut...

 

REGIE:
Wayne Kramer
PRODUKTION:
Wayne Kramer
Frank Marshall
CAST:
Harrison Ford
Ray Liotta
Ashley Judd
Jim Sturgess
Cliff Curtis
Summer Bishil
Alice Braga
Alice Eve
DREHBUCH:
Wayne Kramer
KAMERA:
Jim Whitaker
SCHNITT:
Arthur Coburn
TON:
Scott Hecker
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Toby Corbett
KOSTÜME:
Kristin M. Burke

       
  Crossing the Bridge: The Sound of Istanbul
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. August 2005]
       
 

Ein Film von Fatih Akin • Ein Cowboy in Istanbul. ALEXANDER HACKE, seit über 20 Jahren Mitglied der Band EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN, kam im Zusammenhang mit einer Musikproduktion für den Film GEGEN DIE WAND erstmals in Kontakt mit der Stadt und ihrer Musik. Bei dieser Gelegenheit lernte er die Mitglieder der neopsychedelischen Istanbul-Band BABA ZULA kennen. Als diese den Verlust ihrer Bassistin zu beklagen hatten, wurde Alex Hacke gebeten einzuspringen. Fasziniert von der Stadt und ihrem musikalischen Reichtum liess sich der Musiksammler und Sound-Experimentierer nicht lange bitten. Aber er packte nicht nur seine Bassgitarre ein, sondern auch ein mobiles Aufnahmestudio und sein "Wundermikrophon", mit dem er schon viele Stimmen und Klänge aus aller Welt eingefangen hat. Mit einer Verfahrensweise, die er "Street-Recording" nennt und die es erlaubt, an jedem erdenklichen Ort eine professionelle Musikaufnahme zu machen, will er nun die musikalische Vielfalt Istanbuls einfangen und auf Festplatte bannen. Dabei soll ein möglichst breites Spektrum dem westlichen Publikum zu Gehör gebracht werden, von modernen elektronischen Klängen, über Rock und Hip-Hop bis zu klassischer "Arabesque-Musik". FATIH AKIN begleitet Alexander Hacke bei dieser Mission mit der Kamera und portraitiert Istanbuls lebendige Musikszene, deren Musik überall in der Stadt präsent ist und die von ihren Einwohnern heiss geliebt wird.

Hackes "Home-Base" ist das ehrwürdige Büyük Londra Oteli (Grand Hotel de Londres) im Stadtteil Beyoglu, dem vielleicht "europäischsten" Flecken der Türkei. Von hier aus geistert Hacke durch eine fremdartige, widersprüchliche, gegensätzliche, quirlige und verführerische Welt, sammelt Eindrücke und Tonspuren und lässt sich im unaufhaltsamen Strom einer Mega-Stadt treiben, die unzählige Gesichter zu haben scheint.

Doch die Vielfalt und Kraft dessen, was ihm begegnet, ist überwältigend. Keine Festplatte und kein Film kann all die Bilder und Töne dieser Stadt in all ihren Facetten wiedergeben. Mit dieser Erkenntnis kehrt der Held schliesslich heim, mit einem Schatz im Gepäck, den es nun auszuwerten und an den Mann zu bringen gilt.

 

REGIE:
Fatih Akin
PRODUKTION:
Fatih Akin
Christian Kux
Klaus Maeck
Andreas Thiel
CAST:
Alexander Hacke
Baba Zula
Orient Expressions
Duman
Replikas
DREHBUCH:
Fatih Akin
KAMERA:
Hervé Dieu
SCHNITT:
Andrew Bird
TON:
Johannes Grehl

       
  Crossroads
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. März 2002]
       
 

Britneys erster Film • CROSSROADS erzählt die Geschichte von drei jungen Highschool Absolventinnen, die in ihren Kinderjahren die besten Freundinnen waren und sich in dieser Zeit schworen, am Tag ihres Schulabschlusses sich wieder zu treffen. Egal was passiert.

Im Laufe der Jahre haben sich die drei Teenagers voneinander getrennt und sind ihre eigenen Wege gegangen. Bis zu dem besagten Schulabschlussabend, an dem sich Lucy (Britney Spears), Kit (Zoe Saldana) und Mimi (Taryn Manning) wieder da treffen, wo sie vor Jahren ihre Wünsche symbolisch in einer Truhe im Garten vergraben haben. Gegen den Willen ihres Vater (Dan Aykroyd) will Lucy Ihre Mutter, die die Familie verlassen hatte, als Lucy noch klein war, zu besuchen. Gemeinsam mit ihren Jugendfreundinnen fährt Lucy Richtung Los Angeles, wo die hochschwangere Mimi an einem Talentwettbewerb im Singen teilnehmen möchte und Kit ihren Verlobten überraschen will.

Die Mädchen schliessen sich dem unbekannten, jungen und attraktiven Ben (Anson Mount) an, von dem sie eigentlich nichts wissen, ausser, dass auch er mit seinem Auto auf dem Weg nach Los Angeles ist. Auf ihrer Fahrt nach Hollywood haben die vier viele schwierige Situationen zu meistern, die die Freundinnen wieder zueinander bringen und sie zusammen schweissen. Gemeinsam erleben sie spannende, traurige aber auch sehr schöne Momente auf Ihrer Reise. Und, Lucy verliebt sich in Ben.

Eine wunderbar frische Teenagerkomödie, in der Britney Spears ihr Film-Debüt gibt. Natürlich müssen wir auch nicht auf Britney's Stimme verzichten. Eine herzerwärmende Teenagerstory mit einer sehr natürlichen und sympathischen Britney!

 

REGIE:
Tamra Davis
PRODUKTION:
Ann Carli
CAST:
Britney Spears
Anson Mount
Zoe Saldana
Taryn Manning
Kim Catrall
Dan Aykroyd
Justin Long
DREHBUCH:
Shonda Rhimes
KAMERA:
Eric Alan Edwards
SCHNITT:
Melissa Kent
MUSIK:
Trevor Jones
AUSSTATTUNG:
Waldemar Kalinowski

       
  Crouching Tiger, Hidden Dragon
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. November 2000]
       
 

Von Ang Lee ('The Ice Storm') • Zwei wundersame Liebesgeschichten verknüpft Regisseur Ang Lee in seinem bildgewaltigen, actionreichem Romantik-Epos vor der exotischen Kulisse des alten Chinas. Da gibt es zum einen den Martial-Arts-Künstler Li Mu Bai (Chow Yun Fat) und seine ebenso in der Kampfkunst versierte Freundin Yu Shu Lien (Michelle Yeoh). Sie verbindet eine unglückliche, heimliche Liebe. Yu Shu Lien war einst verlobt mit einem Waffenbruder von Li Mu Bai. Dieser kam in einem Kampf um, in dem er sein Leben für Li gab. Eine Verbindung zwischen Yu Shu Lien und Li Mu Bai würde das Andenken des Toten entehren...

Zum anderen gibt es die schöne junge Gouverneurstochter Jen (Zhang Ziyi), die sich von den Zwängen der Tradition befreien will und vom Gian Hu, dem freien Leben der Martial-Arts Kämpfer, träumt. Als maskierter Dieb stellt sie nachts ihr kämpferisches Talent unter Beweis. Ihre Eltern haben bereits eine passende Ehe arrangiert, aber Jen liebt Lo (Chang Chen), einen verwegenen Banditenanführer. Die Hochzeit platzt und Jen verschwindet...

Die Verfolgung der ruchlosen Mörderin Jade Fox (Cheng Pei Pei) bringt die beiden Liebespaare in einem fulminanten Showdown am Ende der Zivilisation zusammen. In einer Entscheidung über Leben und Tod kann nur die Liebe siegen.

 

REGIE:
Ang Lee
PRODUKTION:
Li-Kong Hsu
William Kong
Ang Lee
CAST:
Chow Yun Fat
Michelle Yeoh
Zhang Ziyi
Chang Chen
Lung Sihung
Cheng Pei-Pei
Li Fa Zeng
DREHBUCH:
James Schamus
Wang Hui Ling
Tsai Kuo Jung
KAMERA:
Peter Pau
SCHNITT:
Tim Squyres
MUSIK:
Tan Dun & Yo-Yo Ma
AUSSTATTUNG:
Tim Yip

       
  Crustacés et coquillages
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Juni 2005]
       
 

Die Sommerkomödie von Olivier Ducastel & Jacques Martineau • Die attraktive Béatrix (VALERIA BRUNI-TEDESCHI) verbringt mit ihrem Mann Marc (GILBERT MELKI) und dem pubertierenden Sohn Charly die Sommerferien in ihrem idyllisch gelegenen Häuschen an der Mittelmeerküste. Schon bald wird klar, dass die drei völlig unterschiedliche Erwartungen an diesen Urlaub haben. Als dann auch noch Charlys lebenslustiger Freund und Béatrix' fordernder Liebhaber auftauchen, beginnt sich das Liebeskarussell wie verrückt zu drehen – und nach einem berauschenden Spiel der Irrungen und Wirrungen sind die beiden Generationen nicht mehr die selben...

 

REGIE:
Olivier Ducastel
Jacques Martineau
PRODUKTION:
Nicolas Blanc
CAST:
Valeria Bruni Tedeschi
Gilbert Melki
Jean-Marc Barr
Jacques Bonnaffé
Edouard Collin
DREHBUCH:
Olivier Ducastel
Jacques Martineau
KAMERA:
Matthieu Poirot-Delpech
SCHNITT:
Dominique Galliéni
TON:
Laurent Lafran
MUSIK:
Philippe Miller
AUSSTATTUNG:
Lise Petermann
KOSTÜME:
Anne-Marie Giacalone

       
  Dancer in the Dark
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Oktober 2000]
       
 

Cannes 2000 - Bester Film Björk - Beste Schauspielerin • Zwei Dinge liebt Selma (BJÖRK) über alles: amerikanische Musicals und ihren kleinen Sohn. Die Musik erleichtert ihr die harte Arbeit in der Fabrik und bringt Leben in ihre Welt, aus der langsam das Licht schwindet. Denn Selma hat ein trauriges Geheimnis: Sie wird blind.

Um ihren Sohn vor dem gleichen Schicksal zu bewahren, spart sie sich für dessen Operation das Geld von Munde ab. Doch dann stiehlt ein verschuldeter Nachbar in seiner Verzweiflung Selmas Vermögen und löst damit eine Kette unglücklicher Ereignisse aus, die Selma schliesslich in eine aussichtslose Situation treiben.

Der Regisseur Lars von Trier ist sowohl berühmt für seine Dogma Filme als auch für seinen preisgekrönten Kritiker-Erfolg «Breaking the Waves». In diesem ebenso faszinierenden wle anrührenden Film spielen Björk und Catherine Deneuve die Hauptrolle. 'Dancer in the Dark' wurde bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet und Björk erhielt den Preis für die Beste Darstellerin.

 

REGIE:
Lars von Trier
PRODUKTION:
Vibeke Windeløv
CAST:
Björk
Catherine Deneuve
David Morse
Pter Stormare
Joel Grey
Vincent Paterson
Jean-Marc Barr
DREHBUCH:
Lars von Trier
KAMERA:
Robby Müller
SCHNITT:
François Gédigier
TON:
Kristian Eidnes Andersen
MUSIK:
Björk
AUSSTATTUNG:
Karl Juliusson
KOSTÜME:
Manon Rasmussen

       
  Das doppelte Lottchen
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Mai 2007]
       
 

Nach dem Buch von Erich Kästner • Luise und Lotte lernen sich zufällig in einem Ferienheim kennen und merken schnell, dass sie Zwillinge sind, die man nach der Geburt getrennt hat. Um herauszufinden, warum sich ihre Eltern zu diesem radikalen Schritt entschieden haben, tauschen die beiden die Rollen und lernen so den jeweils unbekannten Elternteil kennen. Dadurch kommt es zu vielen komischen Situationen, denn die Mädchen sehen sich zwar zum Verwechseln ähnlich, haben aber durchaus unterschiedliche Begabungen und Fähigkeiten. Die Lage eskaliert, als Lotte erfährt, dass der Vater eine neue Frau heiraten will. Unter dramatischen Umständen gelingt es den Zwillingen, ihre Eltern zusammenzubringen. Doch Irene, die Braut des Vaters, lässt sich nicht so einfach ausbooten...

 

REGIE:
Michael Schaack
PRODUKTION:
Peter Zenk
DREHBUCH:
Rolf Dieckmann
Erich Kästner
TON:
Ulf Krueger

       
  Das Erbe der Bergler
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2006]
       
 

Ein Film von Erich Langjahr • Jedes Jahr am ersten August, dem Schweizerischen Nationalfeiertag, steigen die Wildheuer hinauf in die steilen Planggen des "Hinteren Heubrig", ausgerüstet mit Sensen, Heugaren und Griff-Holzschuhen, um die Wildheu-Ernte einzubringen, so wie das schon ihre Väter gemacht haben. Sie sind die Söhne einer Generation, die in der Herausforderung und im Einvernehmen mit der Natur lebten und überlebten. Mich interessiert das Wissen des einfachen Lebens, die Grundlage der menschlichen Existenz.

 

REGIE:
Erich Langjahr
PRODUKTION:
Langjahr Film GmbH
DREHBUCH:
Erich Langjahr
KAMERA:
Erich Langjahr
SCHNITT:
Erich Langjahr
TON:
Silvia Haselbeck
Mischung: Dieter Lengacher
MUSIK:
Hans Kennel

       
  Das Geheimnis von Murk
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. August 2008]
       
 

Ein Film von Sabine Boss • In der Ehe von Felix und Sarah kriselt es mächtig. Sarah hat genug vom Landleben und den technischen Experimenten ihres Mannes, welche stets ein Misserfolg sind und kein Geld einbringen. Als eines Morgens in ihrem Feld ein mystischer Kornkreis gesichtet wird, sieht Sarah eine Chance, endlich einmal Geld zu verdienen. Doch Felix will davon nichts wissen. Erst als Sarah mit Mike anbändelt, realisiert Felix, dass er Sarah verlieren wird, wenn er nun nichts unternimmt. Dass er sich, um seine Frau zurück zu gewinnen, ausgerechnet mit Mike verbünden muss, hätte er sich allerdings nicht erträumt...

 

REGIE:
Sabine Boss
CAST:
Sabina Schneebeli
Michael Neuenschwander
Daniel Rohr
Jean-Luc Bideau

       
  Das Kleine Arschloch und der alte Sack - Sterben ist Scheisse
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2006]
       
 

Mahlzeit! • Der Grossvater des Kleinen Arschlochs, der Alte Sack, ist bei der Beerdigung von Frau Mövenpick in einen Sarg gefallen und bei lebendigem Leibe begraben worden. Es ist keine Überraschung, dass der Alte Sack, statt in den in den Himmel, direkt in die Hölle fährt. Das Kleine Arschloch und sein Hund Peppi, den er von Frau Mövenpick geerbt hat, versuchen mit allen Mitteln, den Alten Sack aus den Fängen des Teufels zu entreissen und schrecken auch vor zweifelhaften Klontechniken und schwarzer Magie nicht zurück. Dabei hat der Alte Sack es überhaupt nicht eilig, der Hölle zu entkommen, denn für ihn ist sie geradezu das Paradies. Er ist wieder quicklebendig, kann Drogen nehmen, die nicht süchtig machen, jede Nacht warten 1000 nymphomanische Krankenschwestern auf ihn und Satan wird sein bester Kumpel. Wird der Alte Sack hier seinen Lebensabend verbringen, wie reagiert Peppi auf seine Entführung durch Ausserirdische und seit wann haben Flugenten eigentlich Angst vorm Fliegen...?

 

REGIE:
Michael Schaack
PRODUKTION:
Benjamin Herrmann
CAST:
Kathrin Ackermann
Dirk Bach
Arne Elsholtz
Bertram Hiese
Gerd Knebel
Robert Missler
DREHBUCH:
Walter Moers

       
  Das Leben der Anderen
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. August 2006]
       
 

Ein Film von Florian Henckel-Donnersmarck • Ost-Berlin, November 1984. Fünf Jahre vor seinem Ende sichert der DDR-Staat seinen Machtanspruch mit einem erbarmungslosen System aus Kontrolle und Überwachung. Als Oberstleutnant Anton Grubitz (Ulrich Tukur) den linientreuen Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler (Ulrich Mühe) auf den erfolgreichen Dramatiker Georg Dreyman (Sebastian Koch) und seine Lebensgefährtin, den Theaterstar Christa-Maria Sieland (Martina Gedeck)ansetzt, verspricht er sich davon einen Karriereschub. Immerhin stehen höchste politische Kreise hinter dem „operativen Vorgang“. Womit er nicht gerechnet hat: das intime Eindringen in die Welt der Observierten verändert auch den Spitzel. Das Eintauchen in das LEBEN DER ANDEREN - in Liebe, Literatur, freies Denken und Reden - macht Wiesler die Armseligkeit seines eigenen Daseins bewusst und eröffnet ihm eine nie gekannte Welt, der er sich immer weniger entziehen kann. Doch das System ist nicht mehr zu stoppen - ein gefährliches Spiel beginnt...

 

REGIE:
Florian Henckel-Donnersmarck
PRODUKTION:
Quirin Berg
Max Wiedemann
CAST:
Martina Gedeck
Ulrich Mühe
Sebastian Koch
Ulrich Tukur
Thomas Thieme
DREHBUCH:
Florian Henckel-Donnersmarck
KAMERA:
Hagen Bogdanski
SCHNITT:
Patricia Rommel
TON:
Christoph von Schönburg
MUSIK:
Stéphane Moucha
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Silke Buhr
KOSTÜME:
Gabriele Binder

       
  Das Leben ist zu lang
  [capitol 6 • 14.45/17.45/20.45 D • 14/12 J]
       
 

Ein Film von Dani Levy • Keine Krise ist so verhängnisvoll, überwältigend und ungerecht wie die von Alfi Seliger. Der jüdische Filmemacher, Hypochonder und Vater steckt bis zum Hals in Problemen: Seine Kinder finden ihn lächerlich. Seine Frau wäre froh, sie fände ihn nur lächerlich. Seine Bank geht insolvent und sein neues Filmprojekt stösst nur schwer auf Gegenliebe.

Alfi gerät immer tiefer in ein Netz aus Verschwörungen. Aus Freund wird Feind, aus Hoffnung Paranoia. Mit einem theatralischen Selbstmordversuch erreicht Alfis chaotisches Dasein einen Höhepunkt. Er überlebt - aber erwacht er wirklich in seinem alten Leben?

Nach Dani Levys vielfach ausgezeichneten Filmen «Meschugge» und «Alles auf Zucker!» gerät auch in «Das Leben ist zu lang» die Welt aus den Fugen. Humorvoll und lakonisch entfaltet sich ein Panoptikum über Irrungen und Wirrungen von Menschen mit Idealen, eine philosophische Skizze über Schein und Sein und über den Menschen als Spielball des Lebens.

 

REGIE:
Dani Levy
PRODUKTION:
Manuela Stehr
CAST:
Udo Kier
Elke Sommer
Gottfried John
Heino Ferch
Meret Becker
Justus von Dohnanyi
Yvonne Catterfeld
DREHBUCH:
Dani Levy
KAMERA:
Carl-Friedrich Koschnick
SCHNITT:
Elena Bromund
TON:
Christian Lutz
Patrick Storck
MUSIK:
Niki Reiser
AUSSTATTUNG:
Christian Eisele
KOSTÜME:
Lucie Bates

       
  Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Grossstädter zur Paarungszeit
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. August 1998]
       
 

• Charly (Christoph Waltz), frustrierter Autor, klaut den Ferrari seines Verlegers, um einen wirklich ausgefallenen Frühlingstag zu verleben. Die zurückhaltende Cornelia (Gudrun Landgrebe) trifft im Kaufhaus die ausgeflippte Hilde (Michaela May) und lässt sich auf zweifelhafte Erlebnisse ein, bei denen auch Charly und der Ferrari eine grosse Rolle spielen. Sven (Heio von Stetten) hat kein Glück bei den Frauen und kommt auf die Idee, sich nicht nur einen Ehering, sondern auch ein Kind auszuleihen, um Eindruck zu schinden. Manuela (Ann-Kathrin Kramer), Ex-Frau von Charly, traut ihren Augen nicht, als sie Sven, den sie gar nicht kennt, mit ihrer zweijährigen Tochter trifft...

Unterdessen versucht Manuelas Mitbewohnerin Tamineh (Anica Dobra) Marcello (Dieter Landuris) davon abzubringen, sich wegen Liebeskummer vom Dach zu stürzen. Das ist der Beginn einer Reihe von Verwechslungen und Missverständnissen, in die noch viel mehr paarungswillige Grossstädter beiderlei Geschlechts heillos verstrickt und verwickelt werden!

 

REGIE:
Marc Rothemund
PRODUKTION:
Ewa Karlström
Andreas Ulmke-Smeaton
KAMERA:
Hans-Günther Bücking
SCHNITT:
Barbara von Weitershausen
MUSIK:
Lucius Launhardt

       
  Das Parfum: Die Geschichte eines Mörders
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. September 2006]
       
 

Nach dem Roman von Patrick Süskind • Der Lebenskrimi des genialen und todbringenden Parfumeurs Jean-Baptiste Grenouille erschien erstmals im Frühjahr 1985 im Schweizer Diogenes-Verlag und bescherte dem 1949 in Ambach am Starnberger See geborenen Autor Patrick Süskind (u.a. "Der Kontrabass" sowie die Drehbücher zu "Kir Royal" und "Rossini oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief") einen sensationellen Welterfolg. "Das Parfum" hielt sich 15 Wochen lang auf Platz 1 der "Spiegel"-Bestsellerliste und war ununterbrochen 449 Wochen lang auf der "Buchreport"-Bestsellerliste. Weltweit wurden über 12 Millionen Exemplare verkauft, davon allein 3,5 Millionen in deutscher Sprache. Der fesselnde Roman wurde in 42 Sprachen übersetzt, es existiert sogar eine Ausgabe in lateinischer Sprache. Seit 1994 bringt Diogenes "Das Parfum" auch als Taschenbuch in der Detebe-Reihe heraus. Selbst im Juni 2003 konnte sich diese Ausgabe weitere sechs Wochen auf der "Buchreport"-Bestsellerliste behaupten. "Das Parfum" ist seit Erich Maria Remarques "Im Westen nichts Neues" der erfolgreichste in deutscher Sprache verfasste Roman.

 

PRODUKTION:
Andrew Birkin
Bernd Eichinger
Martin Moszkowicz
CAST:
Ben Whishaw
Dustin Hoffman
Alan Rickman
Rachel Hurd-Wood
DREHBUCH:
Caroline Thompson
KAMERA:
Frank Griebe
SCHNITT:
Alexander Berner
TON:
Matthias Lempert
MUSIK:
Reinhold Heil
Johnny Klimek
Tom Tykwer
AUSSTATTUNG:
Uli Hanisch
KOSTÜME:
Pierre-Yves Gayraud

       
  Das Wunder von Bern
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Oktober 2003]
       
 

Der Publikumspreis Locarno 2003 • Sommer 1954: In einer kleinen Bergarbeitersiedlung in Essen sieht der elfjährige Matthias Lubanski mit seiner Mutter und seinen Geschwistern voller Hoffnung und Sorge der Rückkehr seines Vaters aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft entgegen. Christa Lubanski hat sich und ihre Kinder unter großen Entbehrungen durch Krieg und Nachkriegsjahre gebracht. Längst hat der fußballbegeisterte Matthias in seinem Idol, dem Nationalspieler Helmut Rahn, einen Ersatzvater gefunden: Als Taschenträger vom "Boss" verdient sich Matthias ein paar Groschen dazu und Rahn bestätigt ihm, dass er nur gewinnen kann, wenn Matthias als ein Maskottchen bei den Spielen dabei ist. Das nimmt Matthias natürlich für bare Münze. In der Schweiz erwartet man zu gleicher Zeit das Aufeinandertreffen der besten Fußballmannschaften der Welt. Während Sepp Herberger und seine Elf zur WM fahren, steht in Essen die Familie Lubanski vor einer Zerreißprobe: Vater Richard bleibt nach seiner Rückkehr verschlossen und aggressiv. Als die deutsche Mannschaft überraschend ins Finale einzieht, will Matthias unbedingt nach Bern, um Rahn Glück zu bringen - doch Richard Lubanski hat für die Träume seines Sohnes kein Verständnis. Am 4. Juli 1954 muss sich alles entscheiden ...

 

REGIE:
Sönke Wortmann
PRODUKTION:
Tom Spiess
Sönke Wortmann
Hanno Huth
CAST:
Louis Klamroth
Peter Lohmeyer
Johanna Gastdorf
Mirko Lang
Birthe Wolter
Katharina Wackernagel
Lucas Gregorowicz
DREHBUCH:
Sönke Wortmann
KAMERA:
Tom Fährmann
SCHNITT:
Ueli Christen
TON:
Arno Wilms
MUSIK:
Marcel Barsotti
AUSSTATTUNG:
Uli Hanisch
KOSTÜME:
Ursula Welter

       
  Date Night
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. April 2010]
       
 

Ein Film von Shawn Levy • Das Ehepaar Claire und P