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  10,000 B.C.
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. März 2008]
       
 

Ein Film von Roland Emmerich • Roland Emmerich inszeniert das gewaltige Panorama einer mythischen Urzeit, in der Götter und Geister die Welt beherrschen und mĂ€chtige Mammuts die Erde erbeben lassen. Der junge JĂ€ger D’Leh (Steven Strait), Mitglied eines abgeschieden lebenden Bergstamms, verliebt sich unsterblich in die schöne Evolet (Camilla Belle). Als eine Bande geheimnisvoller Krieger sein Dorf ĂŒberfĂ€llt und Evolet entfĂŒhrt, nimmt D’Leh mit einer kleinen Gruppe von JĂ€gern die Verfolgung auf: Er will Evolet um jeden Preis retten – selbst wenn er dafĂŒr bis ans Ende der Welt gehen mĂŒsste.

Erstmals wagen sich die GefĂ€hrten in unbekanntes Gebiet vor – sie entdecken, dass es ausser ihrer eigenen noch ganz andere Kulturen gibt, dass die Welt weit ĂŒber ihren bisherigen Erfahrungshorizont hinausgeht. Immer wieder stossen sie auf andere StĂ€mme, die ebenfalls von den SklavenjĂ€gern heimgesucht worden sind. Und mit jeder Begegnung wĂ€chst D’Lehs kleine Gruppe, bis er ein ganzes Heer um sich geschart hat.

Auf ihrer Odyssee kĂ€mpfen die unvorbereiteten Krieger gegen SĂ€belzahn-Tiger und andere prĂ€historische Raubtiere, bis sie schliesslich eine unbekannte Zivilisation entdecken. Ihr Schicksal entscheidet sich in einem Reich jenseits aller Vorstellungskraft: Im Schatten monumentaler Pyramiden organisieren sie den Aufstand gegen einen Gott, der seine Macht missbraucht und ein brutales Schreckensregime errichtet hat. Endlich begreift D’Leh, dass er nicht nur Evolet retten muss, sondern das gesamte Volk.

 

REGIE:
Roland Emmerich
PRODUKTION:
Roland Emmerich
Mark Gordon
Michael Wimer
CAST:
Nathanael Baring
Tim Barlow
Camilla Belle
Cliff Curtis
Joel Fry
Mona Hammond
Marco Khan
Reece Ritchie
DREHBUCH:
Roland Emmerich
Harald Kloser
KAMERA:
Ueli Steiger
SCHNITT:
Alexander Berner
TON:
Tony Currie
Dan Johnson
Jeremy Price
MUSIK:
Harald Kloser
AUSSTATTUNG:
Jean-Vincent Puzos
KOSTÜME:
Renée April
Odile Dicks-Mireaux

       
  2001: A Space Odyssey
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juni 2001]
       
 

Der SF-Klassiker von Stanley Kubrick • Mitte des 20. Jahrhunderts trĂ€umten Wissenschaftler ebenso wie KĂŒnstler von der Zukunft. 1968 setzte Filmemacher Stanley Kubrick mit seiner Vision '2001: A Space Odyssee' (2001: Odyssee im Weltraum) diesen Traum um. Der Film handelt von der menschlichen Natur und von der Natur der Maschinen, von Evolution und Ewigkeit vor dem unermesslichen Spektrum des Universums - er schlug Generationen von Zuschauern in seinen Bann und zĂ€hlt zu den einflussreichsten Filmen aller Zeiten. 68 war '2001' seiner Zeit voraus. Jetzt ist seine Zeit gekommen.

'2001: A Space Odyssee' erzĂ€hlt die Geschichte der Astronauten Dave Bowman (Dullea) und Frank Poole (Lockwood), die im Raumschiff 'Discovery' ein Gebiet am Rande des Sonnensystem erforschen sollen. ZunĂ€chst verlĂ€uft das Unternehmen planmĂ€ssig, doch im Lauf der Zeit treten auf unerklĂ€rliche Weise immer gravierendere Probleme auf. Der hoch spezialisierte Bordcomputer HAL-9000 stellt den eigentlichen Anlass der Mission infrage und sabotiert offenbar den Auftrag der Besatzung, die er doch unterstĂŒtzen soll. Damit gefĂ€hrdet er nicht nur das Unternehmen, sondern auch das Leben aller Besatzungsmitglieder. Es beginnt als eine Art Abenteuer - doch dann entwickelt es sich zu einem Abenteuer ganz anderer Art, das uns nicht nur in die unbekannten Tiefen des Raumes entfĂŒhrt, sondern zum Ursprung des Lebens selbst.

 

REGIE:
Stanley Kubrick
PRODUKTION:
Stanley Kubrick
CAST:
Keir Dullea
Gary Lockwood
William Sylvester
Daniel Richter
Leonard Rossiter
Margeret Tyzack
Robert Beatty
DREHBUCH:
Stanley Kubrick
Arthur C. Clarke
KAMERA:
Geoffrey Unsworth
SCHNITT:
Ray Lovejoy
TON:
A.W. Watkins
MUSIK:
Aram Katchaturian
Stanley Kubrick
Richard Strauss
Johann Strauss
AUSSTATTUNG:
Tony Masters
Harry Lange
Ernest Archer
KOSTÜME:
Hardy Amies

       
  23
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Januar 1999]
       
 

Nichts ist so wie es scheint • In einer Zeit zunehmender Verunsicherung sieht der 19jĂ€hrige Karl Koch die Welt um sich herum in Unordnung. Fasziniert von der fiktiven Romanfigur Hagbard Celine macht sich der sensible Jugendliche auf die Suche nach den HintergrĂŒnden politischer Mechanismen und entdeckt Dinge, die ihn an eine weltweiteVerschwörung glauben lassen.

Karls Begabung, sich in globale Datennetze einzuklinken, und sein unerschĂŒtterlicher Glaube an die Gerechtigkeit treiben ihn in die Arme des KGB. AbhĂ€ngig von Pillen und Koks leidet er zunehmend unter Wahnvorstellungen. Die MĂ€chte des Bösen scheinen schon weltweit vernetzt, wĂ€hrend Karl und seine Freunde noch an der Langsamkeit ihrer Heimcomputer verzweifeln. Die Grenzen zwischen Tag und Nacht verschwimmen. Karl verliert auf seiner tragischen Odyssee die Kontrolle ĂŒber sein Leben. Als das Vertrauen zu David, seinem besten Freund, zerbricht, ist Karl auf sich allein gestellt. Je nĂ€her er dem Ziel seiner Suche zu kommen scheint, desto schwieriger wird die RĂŒckkehr in ein normales Leben.

Ein mystischer Thriller, der auf wahren Begebenheiten beruht. Authentisch im Detail, hypnotisch in seiner Wirkung: Abseits aller Spekulationen schickt er den Zuschauer auf eine Zeitreise von beklemmender Anziehungskraft. Nichts ist so wie es scheint.

 

REGIE:
Hans-Christian Schmid
PRODUKTION:
Jakob Claussen
Thomas Wöbke
CAST:
August Diehl
Fabian Busch
Dieter Landuris
Jan-Gregor Kemp
Stephan Kampwirth
Zbigniew Zamachowski
Peter Fitz
DREHBUCH:
Hans-Christian Schmid
Michael Gutmann
KAMERA:
Klaus Eichhammer
SCHNITT:
Hansjörg Weissbrich
MUSIK:
Norbert JĂŒrgen Schneider
AUSSTATTUNG:
Ingrid Henn

       
  A.I. Artificial Intelligence
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. September 2001]
       
 

Seine Liebe ist echt. Aber er ist es nicht. • In einer Zeit, in der die BodenschĂ€tze zur Neige gehen, entwickelt sich die Technologie mit astronomischer Geschwindigkeit. Die Wohnungen werden ĂŒberwacht, die Nahrung stammt aus dem Reagenzglas. Und als Hausangestellte arbeiten keine Menschen, sondern Maschinen. Gartenarbeit, Haushalt, Gesellschaft in einsamen Stunden - fĂŒr alles gibt es Roboter. Nur nicht fĂŒr die Liebe.

GefĂŒhle sind die letzte umstrittene HĂŒrde in der Entwicklung der Roboter. Sie werden als ausgereifte HaushaltsgerĂ€te angesehen - Emotionen gesteht man ihnen nicht zu. Aber weil so viele Eltern noch immer auf ihre Genehmigung zur Fortpflanzung warten, ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten.

Cybertronics Manufacturing stellt die Lösung vor: David (HALEY JOEL OSMENT).

David ist der erste Roboterjunge, der auf Liebe programmiert ist. Zu Testzwecken wird er von dem Cybertronics-Angestellten Henry Swinton (SAM ROBARDS) und seiner Frau Monica (FRANCES O'CONNOR) adoptiert, denn ihr eigenes todkrankes Kind wartet tiefgefroren auf die Entwicklung eines Heilverfahrens. Doch trotz all der Liebe und Hilfsbereitschaft, die David zu geben hat, entsteht unerwartet eine Situation, die ihm dieses Leben unmöglich macht.

Er fĂŒhlt sich weder von den Menschen noch von den Maschinen verstanden - Geborgenheit bietet ihm nur sein Supertoy-TeddybĂ€r, mit dem David sich aufmacht, seinen Platz im Leben zu finden. Er entdeckt eine Welt, in der der Unterschied zwischen Roboter und Maschine unĂŒberbrĂŒckbar gross und dennoch kaum wahrnehmbar erscheint.

 

REGIE:
Steven Spielberg
PRODUKTION:
Steven Spielberg
Kathleen Kennedy
Bonny Curtis
CAST:
Haley Joel Osment
Jude Law
Frances O'Connor
Sam Robards
Jake Thomas
Brendan Gleeson
William Hurt
DREHBUCH:
Steven Spielberg
Ian Watson
Kathleen Kennedy
KAMERA:
Janusz Kaminski
SCHNITT:
Michael Kahn
MUSIK:
John Williams
AUSSTATTUNG:
Rick Carter
KOSTÜME:
Bob Ringwood

       
  Aaltra
 
       
 

Ein Film von BenoĂźt DelĂ©pine • In einem kleinen Dorf nahe Paris bekriegen sich Monsieur Vives und ein ziemlich fauler Landarbeiter fast tĂ€glich. Ist Monsieur Vives mit dem Auto unterwegs, behindert der vorausfahrende Landarbeiter mit seinem Traktor fast immer seine Fahrt. Andererseits fĂ€hrt Vives mit seinem Motorrad rĂŒcksichtslos ĂŒber das GrundstĂŒck des Landarbeiters. Als Vives eines Tages seinen Job verliert und zusĂ€tzlich seine Frau in flagranti mit einem Liebhaber erwischt, rastet er aus. Er fĂ€hrt zum Landarbeiter aufs Feld und greift ihn an. WĂ€hrend des Gerangels begrĂ€bt der AnhĂ€nger beide unter sich, sodass beide querschnittsgelĂ€hmt sind.

Nach gescheiterten Selbstmordversuchen machen sich beide auf den Weg nach Finnland zum AnhĂ€ngerhersteller Aaltra, um Schadensersatz zu fordern. Eine Odyssee durch halb Europa beginnt. Im Zug reisen sie Richtung Belgien, allerdings werden sie bei ihrem Zwischenstopp komplett ausgeraubt. Somit bleibt ihnen nur die Möglichkeit zu trampen. Durch mehrere freche Ideen finden sie immer jemanden, der sie ein StĂŒck nĂ€her ans Ziel bringt. Auch eine kurzzeitige Trennung kann sie nicht aufhalten. Jedoch verhalten sich beide oft sehr unverschĂ€mt und missbrauchen die Hilfsbereitschaft der Menschen, was kein gutes Licht auf ihre behinderten Mitmenschen wirft.

Vives und der Landarbeiter setzen mit der FĂ€hre nach Finnland ĂŒber, wo sie die Traktorfirma Valtra aufsuchen, sechs Millionen Euro Schadensersatz pro Kopf fordern und sich Ă€usserst ungehobelt auffĂŒhren. Mitarbeiter machen ihnen verstĂ€ndlich, dass sie sich in der falschen Firma befinden. Aaltra ist einige Kilometer entfernt. Als sie dort eintreffen, entdecken sie lediglich eine Garage, in der ausschliesslich Rollstuhlfahrer arbeiten. Nachdem der Chef beide sieht macht er mit Blick auf ihre RollstĂŒhle lediglich die sĂŒffisante Bemerkung, dass Vives und der Landarbeiter sein Material wohl gut kennen.

 

REGIE:
Benoßt Delépine
PRODUKTION:
Guillaume Malandrin
Vincent Tavier
CAST:
Benoßt Delépine
Gustave Kervern
Michel de Gavre
GĂ©rard Condejean
Isabelle Delépine
DREHBUCH:
Benoßt Delépine
KAMERA:
Hugues Poulain
SCHNITT:
Anne-Laure Guégan
TON:
Laurent Cercleux
Guillaume Le Bras
MUSIK:
Les Wampas
AUSSTATTUNG:
Isabelle Girard
KOSTÜME:
Isabelle Girard

       
  About Schmidt
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Februar 2003]
       
 

Jack Nicholson ist Schmidt • Gleich in mehrfacher Hinsicht ist Warren Schmidt (Jack Nicholson) an einem Wendepunkt angekommen: Als er von seinem Arbeitgeber in den Ruhestand gezwungen wird, fĂŒhlt er sich völlig entwurzelt. Ausserdem hat sich seine einzige Tochter Jeannie (Hope Davis) in den Kopf gesetzt, einen Dummkopf zu heiraten. Und dann stirbt plötzlich Warrens Frau Helen (June Squibb) - nach 42 Ehejahren.

Was soll Warren nun mit seinem eintönigen Leben anfangen? Er entscheidet sich fĂŒr eine Tour mit seinem riesigen Wohnmobil, das schon lange auf ihn wartet. Sein mittelfristiges Ziel ist Denver, wo er sich mit Jeannie aussöhnen möchte. Doch als er ihren BrĂ€utigam und dessen Bohemien-Familie dort erlebt, fasst er einen Entschluss: Jeannies Hochzeit muss unbedingt verhindert werden.

Die tragikomischen Abenteuer auf dieser schmerzlichen Odyssee vertraut Warren einem unerwarteten neuen Freund an: Ndugu Umbo ist ein sechsjĂ€hriges Waisenkind in Tansania, dessen Patenschaft Warren fĂŒr 22 Dollar im Monat ĂŒbernimmt. Warren schreibt lange Briefe an Ndugu - und allmĂ€hlich beginnt er darin, erstmals ehrlich Rechenschaft ĂŒber sein Leben abzulegen.

 

REGIE:
Alexander Payne
PRODUKTION:
Harry Gittes
Michael Besman
CAST:
Jack Nicholson
Hope Davis
Dermot Mulroney
Len Coriou
Howard Hesseman
Kathy Bates
DREHBUCH:
Alexander Payne
Jim Taylor
KAMERA:
James Glennon
SCHNITT:
Kevin Tent
MUSIK:
Rolfe Kent
AUSSTATTUNG:
Jane Ann Stewart

       
  All The Pretty Horses
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juli 2001]
       
 

Manche Leidenschaften bleiben immer unbezĂ€hmbar. • Texas, 1949. Als nach dem Tod seines Grossvaters die Ranch verkauft wird, auf der er sein ganzes Leben verbracht hat, entscheidet sich John Grady Cole (MATT DAMON) gemeinsam mit seinem besten Freund Lacey Rawlins (HENRY THOMAS) in Mexiko einen Neuanfang zu wagen. Angezogen vom vermeintlich romantischen Leben der Cowboys sĂŒdlich des Rio Grande, versprechen sich die beiden Pferdenarren ihre TrĂ€ume zu verwirklichen und brechen zu einer abenteuerlichen Reise auf. Unterwegs begegnen sie einem jungen Ausreisser (LUCAS BLACK) - eine Bekanntschaft, die noch viel Ärger nach sich ziehen wird.

Als Cole sich auch noch leidenschaftlich in Alejandra (PENÉLOPE CRUZ), die schöne Tochter eines wohlhabenden PferdezĂŒchters, verliebt, stĂŒrzt ihn dies mitten in eine Odyssee, an deren Ende er die wahre Bedeutung von Verantwortung, Liebe und Rache kennen lernen wird.

Unter der Regie von OscarpreistrĂ€ger Billy Bob Thornton glĂ€nzen Matt Damon ('Good Will Hunting', 'Der talentierte Mr. Ripley'), PenĂ©lope Cruz ('Woman On Top'), Henry Thomas ('Legenden der Leidenschaft') und Lucas Black ('Sling Blade') in einer ebenso beeindruckenden wie bewegenden Kinoadaption von Cormac McCarthy's berĂŒhmtem gleichnamigen Bestseller.

 

REGIE:
Billy Bob Thornton
PRODUKTION:
Billy Bob Thornton
Bob Salerno
CAST:
Matt Damon
Henry Thomas
Penélope Cruz
Lucas Black
Rubén Blades
Robert Patrick
Sam Shepard
DREHBUCH:
Ted Tally
KAMERA:
Barry Markowitz
SCHNITT:
Sally Menke
MUSIK:
Marty Stuart
AUSSTATTUNG:
Clark Hunter

       
  All These Sleepless Nights
 
       
 

Ein Film von MichaƂ Marczak • „Wir sind nur einmal jung.“ Auf der Suche nach dem GefĂŒhl absoluter Unbeschwertheit treiben die beiden Kunststudenten Kris und Michal durch die NĂ€chte des sommerlichen Warschaus, auf scheinbar endlosen Elektro-Partys tanzend. Gemeinsam fliessen die beiden Mittzwanziger mit dem Strom einer neuen Generation Polens, die sich von ihren verstockten Eltern zu lösen versucht. Gierig nach neuen Erfahrungen, Begegnungen und Beziehungen, suchen sie in pulsierenden NĂ€chten nach ihrer eigenen IdentitĂ€t. Filmemacher Michal Marczak verwischt zusammen mit seinen Protagonisten die Grenzen zwischen Spiel- und Dokumentarfilm und durchdringt mit einer poetischen und ultimativ kinematographischen Kamera das LebensgefĂŒhl der Übergangsphase zwischen Jugend und Erwachsensein. Eine Odyssee durch die polnische Hauptstadt. Ein Film wie ein Gedicht.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
MichaƂ Marczak
PRODUKTION:
Lucas Ochoa
MichaƂ Marczak
Marta Golba
Julia Nottingham
CAST:
Krzysztof Baginski
Michal Huszcza
Eva Lebeuf
DREHBUCH:
Katarzyna Szczerba
MichaƂ Marczak
KAMERA:
MichaƂ Marczak
Maciej Twardowski
SCHNITT:
Dorota Wardęszkiewicz
TON:
Jan Pasemann

       
  Antz
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. November 1998]
       
 

Erleben SIe die Welt aus einer ganz neuen Perspektive • Das Leben ist fĂŒr Z eine einzige Plackerei und das sagt er auch laut. Er wird zum Rebell, zum Individualisten in der Kollektivgesellschaft der Ameisen. Und verliebt sich in die gegen ihre Rolle rebellierende Prinzessin Bala.

Weil er ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen will, tauscht er mit seinem Busenfreund, dem Soldaten Weaver, die PlĂ€tze. Aber die Armee zieht, auf Geheiss des manischen Generals Mandible, in eine Schlacht, aus der Z als Einziger zurĂŒck kehrt.

General Mandible hat einen teuflischen Plan: durch seine VermĂ€hlung mit Prinzessin Bala möchte er zum GrĂŒndervater einer neuen, straff organisierten Ameisenkolonie werden. Dazu muss die alte sterben und deshalb auch musste die Armee bis auf seine Getreuen vernichtet werden. Aber Z durchkreuzt diese PlĂ€ne ungewollt, als er nach einer wahren Odyssee mit der Prinzessin das sagenumwobene Insektopia findet und sie auch dort erneut in einer unglaublich rasanten Action-Szene rettet.

Sie wird allerdings von einem Vasallen des Generals entfĂŒhrt und in eine Zelle im AmeisenhĂŒgel verschleppt, wo ihr General Mandible erlĂ€utert, wie unerlĂ€sslich sie fĂŒr die Zukunft ist - der sie nun hilflos ausgeliefert scheint. WĂ€re da nicht Z...

Gesprochen werden die guten wie die bösen Typen dieses Highlights im Original u.a. von Woody Allen, Sharon Stone, Sylvester Stallone und Gene Hackman, deren bekannte Synchronsprecher die deutsche Fassung synchronisiert haben.

 

REGIE:
Eric Darnell
Tim Johnson
PRODUKTION:
Brad Lewis
Aron Warner
Carl Rosendahl
CAST:
Voices:
Woody Allen
Sylvester Stallone
Sharon Stone
Gene Hackman
Christopher Walken
Danny Glover
Jennifer Lopez
DREHBUCH:
Todd Alcott
Chris Weitz
Paul Weitz
SCHNITT:
Stan Webb
TON:
Elliott Koretz
MUSIK:
Harry Gregson-Williams
John Powell
AUSSTATTUNG:
John Bell

       
  Away We Go
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von Sam Mendes • Als Burt (John Krasinski) und Verona (Maya Rudolph), beide um die 30, erfahren, dass sie demnĂ€chst Eltern werden, ergreift sie die Panik! Noch dazu, wo gerade jetzt Burts Eltern (Jeff Daniels, Catherine O’Hara) nach Belgien auswandern wollen. Von ihnen ist also keine UnterstĂŒtzung zu erwarten. Dabei fĂŒhlen sich Burt und Verona noch ziemlich orientierungslos und alles andere als gut vorbereitet aufs Erwachsensein, geschweige denn die Rolle als Eltern. Was tun? Verona entwirft einen Plan: In den nĂ€chsten Wochen werden sie und Burt gemeinsam sĂ€mtliche Freunde und Verwandte besuchen, um in deren NĂ€he vielleicht den perfekten Platz zum Leben zu finden. Es beginnt ein turbulenter Trip quer durch Nordamerika, eine urkomische Odyssee mit absurd-skurrilen Begegnungen, Erlebnissen - und Erkenntnissen


 

REGIE:
Sam Mendes
PRODUKTION:
Sam Mendes
Peter Saraf
Edward Saxon
Marc Turtletaub
CAST:
John Krasinski
Maya Rudolph
Carmen Ejogo
Catherine O'Hara
DREHBUCH:
Dave Eggers
Vendela Vida
KAMERA:
Ellen Kuras
TON:
Paul Hsu
MUSIK:
Alex Murdoch
AUSSTATTUNG:
Jess Gonchor
KOSTÜME:
John A. Dunn

       
  Belle et SĂ©bastien
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Dezember 2013]
       
 

Ein Film von Nicolas Vanier • Dort wo die schneebedeckten Berge bis in den Himmel ragen und die Natur unberĂŒhrt ist, spielt die berĂŒhrende Geschichte einer unzertrennlichen Freundschaft zwischen einem wilden Hund und einem kleinen Jungen: Es ist die Geschichte von Belle und Sebastian.
Die Bewohner des idyllischen Bergdorfs in den französischen Alpen sind in heller Aufregung, denn ein riesiger Hund soll sein Unwesen treiben und wildern. WĂ€hrend ihn alle fĂŒr eine Bestie halten und Jagd auf ihn machen, sieht der kleine Waisenjunge Sebastian das gefĂŒrchtete Tier mit anderen Augen - der kleine EinzelgĂ€nger und sein tierischer Freund Belle werden schnell zu Vertrauten, die nichts mehr trennen kann. Das Versteckspiel der beiden vor der aufgebrachten Dorfgemeinschaft ist dabei aber nur der Anfang eines grossen Abenteuers, dem sich die ungleichen GefĂ€hrten gemeinsam stellen mĂŒssen


 

REGIE:
Nicolas Vanier
PRODUKTION:
Clément Miserez
Matthieu Warter
Frédéric Brillion
Gilles Legrand
CAST:
FĂ©lix Bossuet
Tchéky Karyo
Margaux Chatelier
Dimitri Storoge
Mehdi
Andreas Pietschmann
Urbain Cancelier
DREHBUCH:
Fabien Suarez
Juliette Sales
Nicolas Vanier
KAMERA:
Eric Guichard
TON:
Emmanuel Hachette
AUSSTATTUNG:
Sebastian Birchler
KOSTÜME:
Adélaïde Gosselin

       
  Bicentennial Man
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. März 2000]
       
 

One robot's 200 year journey to become an ordinary man • San Francisco, Anfang 2000. Richard Martin (SAM NEILL) sorgt fĂŒr ungewöhnlichen Familienzuwachs im Hause: Er kauft den NDR 114-Roboter Andrew (ROBIN WILLIAMS), der kochen, putzen, KinderhĂŒten und andere nĂŒtzliche Arbeiten verrichten kann. Doch schon bald wird den Martins klar, dass Andrew mehr als nur eine automatische

Haushaltshilfe ist, die ihren Saft aus der Steckdose zieht. Über Generationen hinweg versieht er treu seinen Dienst und wird zum unverzichtbaren Freund der Familie. Und je mehr Andrew als Familienmitglied akzeptiert wird, desto menschlichere ZĂŒge nimmt der Roboter an. Er ist neugierig, kreativ, witzig und entwickelt nach und nach GefĂŒhle wie Liebe, Freude und Trauer. Eines Tages aber stellt Andrew ein gewagtes Ansinnen an seinen EigentĂŒmer und vĂ€terlichen Freund: Er fordert seine Freiheit, um sich einen Traum zu erfĂŒllen - menschlich zu werden und von den Menschen als ihresgleichen akzeptiert zu werden. Andrew zieht hinaus in die Welt, in der Hoffnung, dort noch einen anderen Roboter seines Typs zu finden, der mehr als eine programmierte Kreatur ist. Ein aussichtsloses Unterfangen wie es scheint.

Doch dann trifft er auf den erfinderischen Roboter-Spezialisten Rupert Burns (OLIVER PLATT), der ihn seinem Traum, wie ein Mensch auszusehen, nÀherbringen kann...

Robin Williams, Oscar-Gewinner fĂŒr seine ergreifende Vorstellung in 'Good Will Hunting' und zuletzt in der aufrĂŒttelnden Jurek-Becker-Adaption 'Jakob der LĂŒgner' als Held wider Willen zu sehen, schlĂŒpft in BICENTENNIAL MAN erneut in eine Paraderolle und zugleich technisch ausgeklĂŒgelten Maske. Abermals mit Regisseur Chris Columbus vereint, mit dem er zuvor bereits die Erfolgskomödien 'Mrs. Doubtfire' und 'Neun Monate' drehte, beweist Robin Williams in einer Geschichte voller GefĂŒhl, Romantik und Humor, dass ein Roboter menschlicher sein kann als seine Erbauer. Über einen Zeitraum von 200 Jahren folgt die mal bewegende, mal heitere Science-Fiction-Geschichte, die auf einer ErzĂ€hlung von Isaac Asimov basiert, dem Schicksal und der Odyssee eines Androiden, der anders ist als seine Fliessbandkollegen und hofft, sich einmal seinen grössten Wunsch erfĂŒllen zu können - als Mensch akzeptiert zu werden


 

REGIE:
Chris Columbus
PRODUKTION:
Chris Columbus
Wolfgang Petersen
Gail Katz
CAST:
Robin Williams
Sam Neill
Embeth Davidtz
Oliver Platt
Wendy Crewson
Hallie Kate Eisenberg
Stephen Root
DREHBUCH:
Nicholas Kazan
KAMERA:
Phil Meheux
SCHNITT:
Neil Travis
MUSIK:
James Horner
AUSSTATTUNG:
Norman Reynolds
KOSTÜME:
Joseph G. Aulisi

       
  Blue Moon
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Januar 2003]
       
 

Ein Film von Andrea Maria Dusl • Es ist die Liebe, die Johnny Pichler vom sicheren Westen tief in den Osten Europas treibt. Johnny, der stoische Geldbote, sucht Shirley, eine mysteriöse Blonde, die ihr GlĂŒck in Hotelzimmern verloren hat. Dabei findet er nur ihre Zwillingsschwester Jana, die Taxifahrerin, die von ihrer Vergangenheit im ukrainischen Lviv gefangen gehalten wird, und Ignaz, einen gestrandeten Ostdeutschen, der durch den Postkommunismus stolpert.

Ein Spiel von NĂ€he und Flucht schickt sie alle auf eine Odyssee der GefĂŒhle, ehe ĂŒber dem Hafen des fernen Odessa der Blaue Mond aufzieht.

Das FilmdebĂŒt von Andrea Maria Dusl ist ein modernes MĂ€rchen ĂŒber die Liebe zwischen Ost und West; ein Roadmovie in jene LĂ€nder, die jahrzehntelang vom Eisernen Vorhang verborgen waren.

 

REGIE:
Andrea Maria Dusl
PRODUKTION:
Erich Lackner
CAST:
Josef Hader
Viktoria Malektorovych
Detlev W. Buck
Ivan Laca
Walter Grund
Ladislav Buocik
Milada Ostrulcka
DREHBUCH:
Andrea Maria Dusl
KAMERA:
Wolfgang Thaler
AUSSTATTUNG:
Brano & Lubos Rusnacik

       
  Bridget
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. August 2002]
       
 

Von Amos Kollek • Bridget Finn, eine Frau mit krimineller Vergangenheit, versucht, das Erziehungsrecht fĂŒr Ihren Sohn Clarence wiederzubekommen. Dieser wurde ihr weggenommen, als er noch ein Baby war. Seither kĂ€mpft Bridget darum, ihn wieder bei sich haben zu können und ist in ihrer Verzweiflung bereit, alles dafĂŒr zu tun. Um das nötige Geld zu beschaffen, nimmt sie die zwielichtigsten Angebote an. Vom amerikanischen Mittelwesten nach New York, von Miami in den Nahen Osten und wieder zurĂŒck nach New York: Bridgets Suche nach einer Zukunft bringt sie auf eine Odyssee durch eine Welt voller Licht und Schatten. Und je lĂ€nger sie nach ihrer Zukunft sucht, desto mehr trifft sie auf ihre Vergangenheit

Amos Kollek entfĂŒhrt uns auf eine bewegende und zuweilen skurrile Reise, die uns zeigt, dass es immer einen Hoffnungsschimmer gibt, dass sich hinter jeder Ecke eine Chance verbergen kann. Er lĂ€sst uns seine Lieblings-Hauptdarstellerin Anna Thomson durch die Wirren des Alltags begleiten und fĂŒhrt uns vor Augen, dass es wichtig ist, fĂŒr seine TrĂ€ume und Ziele zu kĂ€mpfen.

 

REGIE:
Amos Kollek
PRODUKTION:
Frédéric Robbes
CAST:
Anna Levine
David Wike
Lance Reddick
Julie Hagerty
Arthur Storch
Mark Margolis
Thom Christopher
DREHBUCH:
Amos Kollek
KAMERA:
Ed Talavera
SCHNITT:
Jeffrey Marc Harkavy
Ron Len
MUSIK:
Joe Delia
AUSSTATTUNG:
Jon Nissenbaum

       
  Christian Schocher, Filmemacher
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 2015]
       
 

Ein Film von Marcel BĂ€chtiger & Andreas Mueller • Als Sohn eines Filmpioniers verfiel Christian Schocher schon in frĂŒhester Kindheit der Magie der Leinwand. WĂ€hrend 45 Jahren fĂŒhrte er das CinĂ©ma Rex in Pontresina, wo er allabendlich hinter dem Projektor sass. Daneben drehte er Filme, unter abenteuerlichen Bedingungen und mit minimalsten Mitteln, ohne Drehbuch und Dialoge, einfach so, aus der Lust und der Freude am Kino. Sein legendĂ€rer Spielfilm REISENDER KRIEGER (1981), die ĂŒber dreistĂŒndige Odyssee eines Kosmetikvertreters durch die Schweiz, revolutionierte das Schweizer Kino und avancierte zum international gefeierten Meisterwerk. Mit CHRISTIAN SCHOCHER, FILMEMACHER zeichnen Marcel BĂ€chtiger und Andreas Mueller ein intimes Portrait des grossen Unbekannten des Schweizer Kinos, öffnen die TĂŒren zur cineastischen Welt seiner Filme und lassen eine fast schon vergessene Epoche des alternativen Schweizer Kinos lebendig werden. Im verwunschenen Waldlokal «Chalet Sanssouci» ausserhalb Pontresinas erzĂ€hlt der schillernde Filmemacher erstmals ausfĂŒhrlich von seinem Leben, seinen Filmen und den Menschen, die ihn begleitet haben. Hinter der fabelhaften Entstehungsgeschichte seines Werks zeichnet sich dabei auch die Geschichte einer lebenslangen Freundschaft ab.

 

REGIE:
Marcel BĂ€chtiger
Andreas Mueller
CAST:
Christian Schocher
KAMERA:
Simon Guy Faessler
Mika Lanz
Nicolo Settegrana
SCHNITT:
Marcel BĂ€chtiger
TON:
Patrick Becker
Daniel Hobi
Christof Steinmann

       
  Constantine
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Februar 2005]
       
 

Ein Film von Francis Lawrence • John Constantine war in der Hölle. Und ist zurĂŒckgekehrt.

Er kam mit einer Gabe auf die Welt, die er verabscheut: Er kann Halbblut-Engel und - DĂ€monen erkennen, die sich als Menschen tarnen und in unserer Welt leben. Und diese schrecklichen, ĂŒberdeutlichen Visionen trieben ihn in den Selbstmord. Doch er wurde gegen seinen Willen wiederbelebt und muss sich jetzt erneut unter den Lebenden behaupten. Von nun an trĂ€gt er das Kainsmal des Selbstmörders, der auf Erden eine zweite Chance bekommt – eine Gratwanderung zwischen Himmel und Hölle. Vergeblich hofft er auf Erlösung, indem er die Schergen des Teufels dahin zurĂŒckschickt, wo sie herkommen.

Constantine ist allerdings kein Heiliger. Die Welt um ihn herum ernĂŒchtert ihn zusehends, mit dem Jenseits kann er erst recht nichts anfangen – also ergibt er sich dem Alkohol und den Ausschweifungen: ein verbitterter Held, der nichts mehr hasst als das Heldentum. Constantine kĂ€mpft um unsere Seelen, aber er lehnt unsere Bewunderung und Dankbarkeit ab – und unser MitgefĂŒhl sowieso.

Er will einfach nur, dass der Spuk endlich vorbei ist.

Als eine skeptische Polizeidetektivin (RACHEL WEISZ als Angela Dodson) verzweifelt, weil sie den geheimnisvollen Tod ihrer geliebten Zwillingsschwester (auch von Weisz gespielt) nicht aufklĂ€ren kann, bittet sie Constantine um Hilfe. Ihre gemeinsame Odyssee fĂŒhrt die beiden in die Welt der DĂ€monen und Engel, die sich unter der Fassade des heutigen Los Angeles verbirgt. Mitten in den katastrophalen Ereignissen einer anderen Dimension mĂŒssen sie Farbe bekennen und ihren ganz persönlichen Frieden mit der Welt schliessen – koste es, was es wolle.

 

REGIE:
Francis Lawrence
PRODUKTION:
Lorenzo di Bonaventura
Akiva Goldsman
Benjamin Melniker
Lauren Shuler Donner
Erwin Stoff
Michael E. Uslan
CAST:
Keanu Reeves
Rachel Weisz
Shia LaBeouf
Djimon Hounsou
Max Baker
DREHBUCH:
Kevin Brodbin
Frank A. Cappello
KAMERA:
Philippe Rousselot
SCHNITT:
Wayne Wahrman
MUSIK:
Brian Tyler
AUSSTATTUNG:
Naomi Shohan
KOSTÜME:
Louise Frogley

       
  Das kurze Leben des Jose Antonio Gutierrez
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Januar 2007]
       
 

Ein Dokumentarfilm von Heidi Specogna • JosĂ© Antonio Gutierrez war einer von 300’000 Soldaten, die die US-Armee in den Irak-Krieg geschickt hat. Wenige Stunden nach Kriegsbeginn ist sein Foto um die Welt gegangen: Er war der erste tote Soldat auf amerikanischer Seite, der in diesem Krieg im Gefecht gefallen ist. GekĂ€mpft hat er als sogenannter Greencard-Soldier - einer von etwa 32’000, die in den Reihen der US Armee fĂŒr ein fremdes Vaterland kĂ€mpfen.

Der Film erzĂ€hlt die bewegende und fast unglaubliche Geschichte eines ehemaligen Strassenkindes aus Guatemala, das sich auf der Panamericana auf die weite Reise immer nordwĂ€rts machte – voller Sehnsucht und Hoffnung nach einer Zukunft – und schliesslich weitab von seiner Heimat als amerikanischer Held gestorben ist.

Auf der Suche nach den Bildern und Geschichten dieses Lebens begibt sich der Film auf JosĂ© Antonios Odyssee – von Guatemala ĂŒber Mexiko in die USA. Die ErzĂ€hler dieses Films sind die Menschen, die ihn gekannt haben: seine Freunde von der Strasse, die Sozialarbeiter im Waisenhaus, seine Schwester, die amerikanische Pflegefamilie, schliesslich die Kameraden bei den US-Marines im Camp Pendleton.

Die ErzĂ€hler im Film sind aber auch jene Menschen, die sich tagtĂ€glich dem endlosen Strom der Emigranten anschliessen, mit nichts anderem im GepĂ€ck, als ihrer Arbeitskraft und der Bereitschaft, fĂŒr ein kleine Chance auf Zukunft ihrer Heimat und Familie fĂŒr immer den RĂŒcken zu kehren.

JosĂ© Antonio Gutierrez Geschichte ist nicht die eines Abenteuers. Es ist die Geschichte vom Versuch zu ĂŒberleben – auf beiden Seiten dieser Welt.

 

REGIE:
Heidi Specogna
DREHBUCH:
Heidi Specogna
Erika Harzer
KAMERA:
Rainer Hoffmann
Thomas Keller
SCHNITT:
Ursula Höf
TON:
Paul Oberle
MUSIK:
Hans Koch

       
  Das neue Leben des Herrn Horten
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Dezember 2008]
       
 

O'Horten • Ein Zug rollt durchs winterliche Norwegen. In der FĂŒhrerkabine sitzt Odd Horten, 67, auf seiner vorletzten Fahrt von Oslo nach Bergen. Morgen will er zum letzten Mal seinen Dienst antreten. Aber zum ersten Mal in fast vierzig Jahren verschlĂ€ft der sonst so besonnene Horten und verpasst tatsĂ€chlich seine letzte Fahrt. Das Missgeschick ist erst der Anfang einer unglaublichen Odyssee, in die Horten mit roten Stöckelschuhen an den FĂŒssen stolpert.
Die Welt ist ein Spielplatz voller verrĂŒckter Ereignisse. Seltsam sind die Wege, die das Schicksal geht und das Chaos eröffnet auf einmal ungeahnte Möglichkeiten. Alles kann passieren. Und vielleicht gehen die TrĂ€ume, zu denen bisher immer der Mut fehlte, am Ende ja doch in ErfĂŒllung?

 

REGIE:
Bent Hamer
PRODUKTION:
Bent Hamer
CAST:
Ghita NĂžrby
Nils Gaup
BjĂžrn Floberg
Baard Owe
Henny Moan
Per Jansen
DREHBUCH:
Bent Hamer
KAMERA:
John Christian Rosenlund
SCHNITT:
PĂ„l Gengenbach
TON:
Petter Fladeby
MUSIK:
John Erik Kaada

       
  Delwende
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juni 2006]
       
 

Steh auf und gehe! • Ganz der schnörkellosen, direkten ErzĂ€hltradition des westafrikanischen Kinos verpflichtet, erzĂ€hlt S. Pierre YamĂ©ogo in seinem fĂŒnften Spielfilm von MĂ€nnerherrschaft, dem Diktat des Brauchtums und dem Aufbegehren einzelner Frauen. Die ersten Einstellungen fĂŒhren in ein Dorf, ein Fest wird gefeiert, Frauen tanzen und die junge Pougbila erweckt Begehrlichkeit unter den MĂ€nnern wie Neid bei den Frauen. Denn die 16-JĂ€hrige ist von ĂŒppiger Schönheit und zudem Tochter eines der mĂ€chtigen DorfĂ€ltesten. Doch dann wird das Dorf von Unheil heimgesucht: TĂ€glich sterben Kinder, Angst geht um. Als Pougbila ihrer Mutter gesteht, dass sie vergewaltigt wurde, scheint dieses Delikt vernachlĂ€ssigbar, und ohne den Namen des TĂ€ters wissen zu wollen, verheiratet ihr Vater sie kurzerhand in ein benachbartes Dorf. Inzwischen fĂŒhrt der Ältestenrat den Tod der Kinder in Missachtung der RadiobeitrĂ€ge ĂŒber kursierende Meningitis auf den Fluch einer Hexe zurĂŒck und veranstaltet einen magischen Ritus, um die Schuldige zu entlarven. Es trifft Pougbilas Mutter, die, zur Flucht gezwungen, eine entbehrungsreiche Odyssee antritt.

YamĂ©ogo schrieb das Drehbuch aufgrund seiner Recherchen ĂŒber marginalisierte, als «Hexen» bezeichnete Frauen fĂŒr einen Dokumentarfilm im Auftrag von France 2. Die Kamera fĂŒhrte JĂŒrg Hassler, World-Music-Veteran Wasis Diop schenkte dem Film Akzente auf der Tonspur, in denen sich Land- und Stadtrhythmen neu entdecken lassen, Pierre-Alain Meier wirkte als Coproduzent. In diesem aussergewöhnlichen Beitrag zur kinematografischen IdentitĂ€t der postkolonialen LĂ€nder Westafrikas geht YamĂ©ogo konsequent seinen Weg eines gesellschaftskritischen afrikanischen Kinos, wandelt in den Spuren von Altmeister Ousmane SembĂšne (Senegal), positioniert sich eindeutig zu den drĂ€ngenden Fragen von Tradition und Moderne und verwebt Lokalkolorit mit globalem Anspruch. Am Ende steht die Utopie im Namen der Gerechtigkeit. (Verena Teissl, Viennale)

 

REGIE:
S. Pierre Yameogo
PRODUKTION:
S. Pierre Yameogo
CAST:
Blandine Yaméogo
Claire Ilboudo
CĂ©lestin Zongo
Abdoulaye Komboudri
Daniel Kabore
Jules Taonssa
Thomas Ngourma
DREHBUCH:
S. Pierre Yameogo
KAMERA:
JĂŒrg Hassler
SCHNITT:
Jean-Christophe Ané
TON:
Issa Traoré
MUSIK:
Wasis Diop

       
  Der Imker
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juni 2013]
       
 

Die unglaubliche Geschichte von Ibrahim Gezer • «Der Imker» erzĂ€hlt das berĂŒhrende Schicksal eines BienenzĂŒchters. Die Wirren des tĂŒrkisch-kurdischen Krieges haben ihm alles genommen: seine Frau und Kinder, seine Heimat und mit seinen ĂŒber fĂŒnfhundert Bienenvölkern auch die Lebensgrundlage. Geblieben ist ihm nur seine Liebe zu den Bienen und das unerschĂŒtterliche Vertrauen in den einzelnen Menschen, egal welcher Herkunft. Nach einer langen und entbehrungsreichen Odyssee hat der Imker dank seiner Leidenschaft fĂŒr die Bienenzucht in der Schweiz zurĂŒck zum Leben gefunden.
«Der Imker» ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Integration im vermeintlich konservativen Herzen der Schweiz. Der Film zeichnet ein lebensnahes Bild der heutigen Schweiz im Spannungsfeld zwischen menschlichen Begegnungen und politischer Meinungsmache.

 

REGIE:
Mano Khalil
PRODUKTION:
Mano Khalil
CAST:
Ibrahim Gezer
Anita Wyrsch-Gwerder
Max Wyrsch
Barbara Bienz
Nicole Hohl
Viktor Krummenacher
Gabriele Schneider Krummenacher
SCHNITT:
Thomas Bachmann
TON:
Weli Cici
Rolf BĂŒttikofer
MUSIK:
Mario Batkovic

       
  Der Junge Siyar - Before Snowfall
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. November 2014]
       
 

FĂžr snĂžen faller • Siyar lebt in einem kleinen kurdischen Dorf im Nordirak. Er ist zwar noch ein Teenager, aber seit dem Tod seines Vaters muss er als Familienoberhaupt die Entscheidungen treffen. Als seine Ă€ltere Schwester kurz vor ihrer arrangierten Hochzeit verschwindet, wird Siyar auf eine abenteuerliche Reise durch Europa geschickt, um mit einem Ehrenmord sein Ansehen zu retten. In Istanbul lernt er das StrassenmĂ€dchen Evin kennen. Als er sie auf seine illegale Reise mitnimmt, verschieben sich mehr und mehr seine Wertvorstellungen...

Der erste lange Spielfilm des in Norwegen lebenden, kurdischen Regisseurs Hisham Zaman entfĂŒhrt den Zuschauer ohne erhobenen Zeigefinger in eine Welt, die so nah ist und doch manchmal so fern erscheint. Eine echte Kinoreise: emotional, toll bebildert und ĂŒberragend gespielt - neben mehreren Preisen fĂŒr den Film wurden auch die beiden jungen Hauptdarsteller fĂŒr ihre Leistungen bereits international auf Festivals ausgezeichnet.

 

REGIE:
Hisham Zaman
PRODUKTION:
Finn Gjerdrum
Stein B. Kvae
CAST:
Abdullah Taher
Suzan Ilir
Bahar Ozen
DREHBUCH:
Kjell Ola Dahl
Hisham Zaman
KAMERA:
Marius Matzow Gulbrandsen
SCHNITT:
Sverrir KristjĂĄnsson
TON:
Christian Conrad
MUSIK:
David Reyes
AUSSTATTUNG:
Olivier Meidinger
Åsmund Stemme
KOSTÜME:
Birgit Kilian
Ozge Ozturk

       
  Die UnberĂŒhrbare
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. November 2000]
       
 

"Versuch bloss nicht zu fliehen" • Herbst 1989. Die Schriftstellerin Hanna Flanders (Hannelore Elsner) reagiert auf den Fall der Mauer irritiert. Aus alter 68er Überzeugung hatte sie die DDR immer als den besseren Teil Deutschlands betrachtet. HalsĂŒberkopf beschliesst sie, nach Berlin zu ĂŒbersiedeln - in das Zentrum einer neuen deutschen Wirklichkeit. Im Gleichklang mit der Wiedervereinigung erhofft sich Hanna Flanders auch einen persönlichen Neuanfang. In einer schmerzlichen Odyssee erlebt sie eine Gesellschaft, die im Begriff ist, sich rasant zu verĂ€ndern. In der Erkenntnis, den Anschluss verpasst zu haben, steuert Hanna Flanders auf eine persönliche Katastrophe zu. Oskar Roehler hat nach 'Silvester Countdown' und 'Gierig' mit DIE UNBERÜHRBARE das beeindruckende Psychogramm einer sensiblen Persönlichkeit gedreht. Zwiespalt zwischen den eigenen AnsprĂŒchen und der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Neben Hannelore Elsner spielen in weiteren Rollen Michael Gwisdek, Charles Regnier, Nina Petri, Jasmin Tabatabai, Lars Rudolph und Vadim Glowna.

 

REGIE:
Oskar Roehler
PRODUKTION:
KĂ€te Ehrmann
Ulrich Caspar
CAST:
Hannelore Elsner
Vadim Glowna
Tonio Arango
Michael Gwisdek
Bernd Stempel
Birgit Stein
Jasmin Tabatabai
DREHBUCH:
Oskar Roehler
KAMERA:
Hagen Bogdanski
AUSSTATTUNG:
Birgit Kniep

       
  Don't come knocking
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. August 2005]
       
 

Ein Film von Wim Wenders • 20 Minuten Standing Ovation: "Don’t Come Knocking" war der klare Publikumsliebling in Cannes. 20 Jahre nach "Paris, Texas" arbeitete Meisterregisseur Wim Wenders erneut mit Sam Shepard (Hauptrolle und Drehbuch) zusammen. Herausgekommen ist eine bildgewaltige, zutiefst bewegende und humorvolle Kino-Odyssee um den alternden Western-Star Howard Spence, dessen Leben sich verĂ€ndert, als er von der Existenz (s)eines Kindes erfĂ€hrt. Er macht sich auf die Suche nach diesem Sohn oder dieser Tochter und entdeckt ein ganzes Leben, das er bisher verpasst hat, und eine Liebe, die er verloren glaubte.

 

REGIE:
Wim Wenders
PRODUKTION:
Peter Schwartzkopff
CAST:
Sam Shepard
Jessica Lange
Tim Roth
Gabriel Mann
Sarah Polley
Fairuza Balk
Eva Marie Saint
DREHBUCH:
Sam Shepard
Wim Wenders
KAMERA:
Franz Lustig
SCHNITT:
Peter Przygodda
Oli Weiss
TON:
Walter Spencer
MUSIK:
T Bone Burnett
AUSSTATTUNG:
Nathan Amondson
KOSTÜME:
Caroline Eselin

       
  Durch die Nacht
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Mai 2017]
       
 

Ein Film von Andreas Elsener • Alex (Marco Michel) ist ein 26 Jahre alter Student in ZĂŒrich, der sich mit allerlei Problemen herumzuschlagen hat: mit seinem Studium ist er unzufrieden, sein verhĂ€ngter Mitbewohner Patrick (Erik Denz) trĂ€gt wenig zum Haushalt bei und liegt meist nur kiffend auf dem Sofa, der Geburtstag seines Vaters steht kurz bevor und dann meldet sich plötzlich auch noch seine Ex-Freundin Nathalie (Joceline Buchmeier) bei ihm.

Einzig bei Nicole (Miriam Morgenstern), einer auslĂ€ndischen Kunststudentin, mit der er eine offene Beziehung fĂŒhrt, findet er etwas Ablenkung von seinem Alltag. Sie treffen sich mehrmals in der Woche und reden, essen und schlafen miteinander. Allerdings kommt Alex mit dieser Form von Beziehung weniger gut klar als er sich eingestehen will. Nicole bietet ihm zwar Abwechslung von seinem grauen Alltag, allerdings bestehen zwischen den beiden auch zu viele Unterschiede.

An einem Samstagabend wird Alex von Patrick ĂŒberrascht, als dieser ihm mitteilt, dass er Freunde fĂŒr eine Party in ihre Wohnung eingeladen hat. Um einem Zusammentreffen mit Patricks Kumpeln zu entgehen, verlĂ€sst Alex die Wohnung und möchte bei Nicole unterkommen. Da Nicole jedoch mit ihrem zufĂ€llig in der Stadt weilenden französischen Ex-Freund StĂ©phane (Sandro Howald) an eine Party
geht, ist Alex gezwungen, die Nacht alleine in der Stadt zu verbringen. So beginnt eine Odyssee durch die ZĂŒrcher Nacht, in deren Verlauf Alex allerlei Begegnungen macht.

 

REGIE:
Andreas Elsener
PRODUKTION:
Andreas Elsener
CAST:
Marco Michel
Eleanor Buechler
Miriam Morgenstern
Sandro Howald
Joceline Buchmeier
Julia Meade
Erik Denz
DREHBUCH:
Andreas Elsener
KAMERA:
Martin Wey
SCHNITT:
Andreas Elsener
TON:
Philipp Meier
MUSIK:
Silvio Buchmeier
AUSSTATTUNG:
Salome Jermann
KOSTÜME:
Annina SchÀubli

       
  Faustrecht
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. März 2007]
       
 

Ein Film von Bernard Weber • Faustrecht ist eine Langzeitbeobachtung von zwei gewalttĂ€tigen Jugendlichen. Die beiden Regisseure beobachteten Tim und Gibran von ihrem 16. bis zu ihrem 18. Lebensjahr. Tim ist ein introvertierter Jugendlicher, der zu unkontrollierten GewaltausbrĂŒchen neigt. Der Film zeigt ihn auf seiner Odyssee durch Anstalten und Pflegefamilien. Gibran hingegen ist ein extrovertierter Charmeur, der Gewalt einsetzt, um seine Ziele zu erreichen. Er verbĂŒsst seine Haftstrafe in einer geschlossenen Anstalt, wo er massiv mit seinem Gewaltverhalten konfrontiert wird. Der Film wagt einen Blick hinter die Gewaltstatistiken, auf jugendliche TĂ€ter, die zugleich auch Opfer ihrer selbst sind.

 

REGIE:
Bernard Weber
PRODUKTION:
Bernard Weber
KAMERA:
Bernard Weber
SCHNITT:
Rosa Albrecht
TON:
Guido Keller
MUSIK:
Fabian Römer

       
  Fidelio, l'odyssĂ©e d'Alice
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Juni 2015]
       
 

Ein Film von Lucie Borleteau • Alice fĂ€hrt zur See. WĂ€hrend FĂ©lix, ihr Mann, auf dem Festland zurĂŒckbleibt, arbeitet sie als zweite Mechanikerin auf dem Fidelio, einem alten Frachtschiff. An Bord entdeckt sie nicht nur, dass ihr VorgĂ€nger vor kurzem verstarb, sondern auch, dass der Kommandant niemand anders ist als GaĂ«l, ihre erste grosse Liebe. In ihrer Kabine stösst Alice auf ein BĂŒchlein, das dem alten Mechaniker gehörte. Bei der LektĂŒre seiner Notizen – zwischen Problemen mit der Mechanik, neuen Eroberungen und Liebeskummer – klingt seltsamerweise etwas nach, das auch Alice verspĂŒrt. Von Hafen zu Hafen, zwischen dem Leben an Bord inmitten einer rein mĂ€nnlichen Schiffsbesatzung und ihren GefĂŒhlen, die ins Schwanken geraten, versucht die junge Frau, auf Kurs zu bleiben.

 

REGIE:
Lucie Borleteau
PRODUKTION:
Pascal Caucheteux
Marine Arrighi de Casanova
Isabelle Tillou
CAST:
Ariane Labed
Melvil Poupaud
Pascal Tagnati
Jean-Louis Coulloc'h
Nathanaël Maïni
DREHBUCH:
Mathilde Boisseleau
Lucie Borleteau
Clara Bourreau
KAMERA:
Simon Beaufils
SCHNITT:
Guy Lecorne
TON:
Marie-Clotilde Chéry
MUSIK:
Thomas De Pourquery
AUSSTATTUNG:
Sidney Dubois
KOSTÜME:
Sophie BĂ©gon

       
  Ghosts of Girlfriends Past
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Mai 2009]
       
 

Der Womanizer • Promi-Fotograf Connor Mead (MATTHEW McCONAUGHEY) liebt seine Freiheit, seinen Spass und die Frauen 
 in dieser Reihenfolge. Als ĂŒberzeugtem Junggesellen macht es ihm ĂŒberhaupt nichts aus, per Telefonkonferenz gleich mehreren Freundinnen den Laufpass zu geben, wĂ€hrend er sich auf sein nĂ€chstes Date vorbereitet.
Connors Bruder Paul ist dagegen eher der romantische Typ. Und er will morgen heiraten. Doch auf dem Polterabend ruiniert Connor mit seinem Spott ĂŒber die Liebe die blendende Stimmung der GĂ€ste, zu denen auch Connors Jugendfreundin Jenny (JENNIFER GARNER) gehört – sie war und ist die einzige Frau, die seinem sprichwörtlichen Charme offenbar immer widerstanden hat.
Bald sieht es sogar so aus, als ob Connor im Alleingang die gesamte Hochzeit platzen lĂ€sst. Doch in diesem Moment taucht der Geist seines verstorbenen Onkels Wayne (MICHAEL DOUGLAS) auf, der keine Party ausliess und jeder Frau den Hof machte – er ist nach wie vor Connors leuchtendes Vorbild. Onkel Wayne hat seinem Neffen etwas Wichtiges mitzuteilen, und deshalb erscheinen die Geister all der Freundinnen, die Connor einst sitzen liess: Sie entfĂŒhren ihn auf eine ebenso irrwitzige wie aufschlussreiche Odyssee durch seine bisherigen, aktuellen und sogar zukĂŒnftigen Beziehungen.
Gemeinsam wollen sie herausbekommen, wie aus Connor ein derart rĂŒcksichtsloser Womanizer werden konnte. Besteht ĂŒberhaupt noch Aussicht, dass er jemals die wahre Liebe findet, ohne sie gleich wieder zu verlieren?

 

REGIE:
Mark Waters
PRODUKTION:
Brad Epstein
Jonathan Shestack
CAST:
Matthew McConaughey
Jennifer Garner
Michael Douglas
Emma Stone
Breckin Meyer
Lacey Chabert
DREHBUCH:
Jon Lucas
Scott Moore
KAMERA:
Daryn Okada
SCHNITT:
Bruce Green
TON:
Mark A. Mangini
MUSIK:
Rolfe Kent
AUSSTATTUNG:
Cary White
KOSTÜME:
Denise Wingate

       
  Herbie: Fully Loaded
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. August 2005]
       
 

Er ist zurĂŒck! • Herbie ist wieder da! Der eigensinnige VWKĂ€fer mit Herz und Seele hat nicht nur deutlich mehr PS als frĂŒher unter der Haube und so manch neuen Trick auf Lager, sondern auch einen neuen Besitzer. Besser gesagt, eine neue Besitzerin: Maggie Peyton’s (Lindsay Lohan) grösster Traum ist es, einmal ein NASCAR Rennen zu fahren. Dieser Wunsch kommt nicht von ungefĂ€hr, denn Maggie stammt aus einer legendĂ€ren Rennfahrerfamilie. Aber ihr ĂŒbervorsichtiger Vater Ray (Michael Keaton) unternimmt alles, um seine Tochter davon abzuhalten, ihren Traum zu verwirklichen. Als Ray sein Versprechen einlösen muss, Maggie ein Auto zum Schulabschluss zu kaufen, nimmt er sie mit zum Schrottplatz. Mit Schrott kann man keine Rennen fahren, glaubt der besorgte Vater. Und auch Maggie hatte sich eher etwas Cooles, Sportlicheres vorgestellt. Doch als sie den verrosteten weissen 60iger Jahre KĂ€fer mit der Nummer "53" sieht, ist es fast Liebe auf den ersten Blick. Zu Ihrer eigenen Überraschung knattert Maggie mit einem rauchenden und stotternden "Herbie" davon. Sehr schnell findet sie dann jedoch heraus, dass dieses alte Auto nicht nur etwas ganz Besonderes ist, sondern auch ĂŒber ungeahnte, magische FĂ€higkeiten verfĂŒgt. Mit etwas Hilfe von guten Freunden wird "Herbie" nicht nur aufpoliert, er wird auch stĂ€rker, schneller und noch "Herbieer". Das ist nicht nur der Beginn einer ungewöhnlichen Freundschaft, sondern auch der Anfang einer urkomischen Odyssee. High-Speed nicht nur auf der Rennstrecke ...

 

REGIE:
Angela Robinson
PRODUKTION:
Robert Simonds
CAST:
Lindsay Lohan
Michael Keaton
Matt Dillon
Breckin Meyer
Justin Long
DREHBUCH:
Thomas Lennon
Alfred Gough
Miles Millar
KAMERA:
Greg Gardiner
SCHNITT:
Wendy Greene Bricmont
Edward A. Warschilka
TON:
Scott Martin Gershin
MUSIK:
Mark Mothersbaugh
AUSSTATTUNG:
Daniel Bradford
KOSTÜME:
Frank Helmer

       
  Hideous Kinky
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Mai 1999]
       
 

Mit Kate Winslet • Marrakesch - ein exotischer Traum aus Tausend-und-einer-Nacht. Die schöne junge EnglĂ€nderin Julia (Kate Winslet) flĂŒchtet Anfang der Siebziger Jahre mit ihren beiden Töchtern Lucy (Carrie Mullan) und Bea (Bella Riza) aus einer gescheiterten Beziehung in London ins faszinierende Marokko - auf der Suche nach einem anderen Leben, nach sich selbst. In der Fremde Nordafrikas will sie die bedingungslose Freiheit und UnabhĂ€ngigkeit leben und treibt monatelang durch Marrakesch, lebt mit ihren Töchtern in pittoresken Hotels und Ă€rmlichen Zimmern, begegnet VerrĂŒckten und Prinzen, Prostituierten und blinden Poeten.

Eines Tages lernt sie den LebenskĂŒnstler Bilal (Said Taghmaoui) kennen, wie Julia ein Wanderer durchs Leben, aber kein Hippie; er ist einfach nur arm. Darum verdingt er sich als Akrobat, Maurer, Zauberer, StrassenhĂ€ndler und wird Julias Liebhaber. Mit Bilal umarmt sie nicht nur den Mann, sondern die fremde Kultur, die Sprache, den Geruch, die Exotik Marokkos. Und die Kinder hoffen, in ihm einen neuen Vater gefunden zu haben.

Als das Geld knapp wird, fahren sie zu viert in Bilals Heimatdorf. Doch die Dorfbewohner sind nicht begeistert, eine Fremde unter sich zu wissen.

Das ist der Beginn einer abenteuerlichen Odyssee quer durch das Land - bis Julia nach vielen aufregenden Erlebnissen und an Erfahrung reicher schliesslich weiss, dass Freiheit ihren Preis hat und sie dadurch gezwungen wird, eine Entscheidung zwischen dem Abenteuer in Marokko und der Liebe zu ihren Kindern zu treffen ...

 

REGIE:
Gillies MacKinnon
PRODUKTION:
Ann Scott
CAST:
Kate Winslet
Said Taghmaoui
Bella Riza
Carrie Mullan
Pierre Clementi
Abigail Cruttenden
Ahmed Boulane
DREHBUCH:
Billy MacKinnon
Esther Freud
KAMERA:
John de Borman
SCHNITT:
Pia de Ciaula
MUSIK:
John Keane
AUSSTATTUNG:
Louise Marzaroli
Pierre Gompertz

       
  Highway to Hellas
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. November 2015]
       
 

Ein Film von Aron Lehmann • Die Deutschen kommen! Sie wollen mal wieder schnĂŒffeln und kontrollieren, weil die Griechen wie ĂŒblich unter dem Verdacht stehen, gelogen und betrogen zu haben. Zu Recht!

Jörg Geissner, Angestellter der MĂŒnchner AVO-Bank, trifft auf der kleinen griechischen Insel Paladiki ein, um dort die Sicherheiten fĂŒr einen vor Jahren gewĂ€hrten Kredit zu ĂŒberprĂŒfen. Die Insulaner brauchen das Geld, um ihre Ideen fĂŒr den geplanten Öko-Tourismus auf Paladiki umzusetzen – nach dem Motto: „Galapagos in Greece“. Geissner vermutet aber: Die angegebenen Sicherheiten – ein Krankenhaus und ein ElektrizitĂ€tswerk – gibt es nur auf dem Papier.
Doch die Griechen sind nicht dumm. Der von den Einheimischen als „Kommissar“ verspottete Geissner soll ihnen erst einmal beweisen, dass die Sicherheiten nicht existieren! FĂŒr den ĂŒberforderten Bankangestellten beginnt eine unerwartete Odyssee, bei der er völlig auf sich gestellt ist: Er gegen den Rest der Insel. Und als sein stĂ€ndiger Begleiter sorgt der gewitzte deutsch-griechische Gigolo Panos dafĂŒr, dass Geissner auf seiner Suche nach dem ElektrizitĂ€tswerk nicht zu schnell vorankommt.

WĂ€hrenddessen versucht Paladikis BĂŒrgermeister Spyros in seiner Verzweiflung etwas herzuzaubern, das wenigstens bei Nacht und fĂŒr einen Betrunkenen annĂ€hernd so aussieht wie ein ElektrizitĂ€tswerk. Denn der Verlust des Kredits wĂ€re fĂŒr Spyros’ ohnehin schon völlig verarmte Insel eine Katastrophe – sie wĂŒrde den sicheren Bankrott bedeuten.

So folgen ereignisreiche Tage auf der Insel: Ein windschiefer Schafstall verwandelt sich in ein E-Werk, der penible WirtschaftsprĂŒfer Geissner und der lockere Lebemann Panos lernen sich auf den gemeinsamen Irrfahrten nĂ€her kennen – und irgendwie auch schĂ€tzen. Vor allem Geissner verĂ€ndert sich auf dieser Reise. Er trifft die junge Witwe Eleni und macht Bekanntschaft mit Panos’ unehelichem Sohn Dimitri, der sich mit seiner alleinerziehenden Mutter Maria bemĂŒht, das letzte noch bestehende Hotel im Ort vor der Schliessung zu bewahren.

Je mehr Geissner Einblick in die Geschichten und den Alltag der Inselbewohner bekommt, umso mehr wird ihm die Brisanz seiner Aufgabe klar: Das Ergebnis seiner Reise entscheidet ĂŒber die Zukunft von Paladiki. Geissner muss sich der Frage stellen, wem gegenĂŒber er sich wirklich verantwortlich fĂŒhlt – seiner Bank oder den Menschen auf dieser Insel.

 

REGIE:
Aron Lehmann
PRODUKTION:
Dan Maag
Marco Beckmann
CAST:
Christoph Maria Herbst
Adam Bousdoukos
DREHBUCH:
Arnd Schimkat
Moses Wolff

       
  Hiver nomade
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. November 2012]
       
 

Winternomaden • Pascal, 53, und Carole, 28, sind SchĂ€fer. Im November 2010 bereiten sie sich auf ihre lange, winterliche Schafwanderung (die sog. Transhumanz) vor: vier Monate und 600 km durch die Westschweiz, begleitet von drei Eseln, vier Hunden und achthundert Schafen.
Hier beginnt ein aussergewöhnliches Abenteuer: Tagein, tagaus KĂ€lte und Unwettern trotzend, einzig eine Plane und Schaffelle als Schutz in den NĂ€chten - diese Alltags-Saga offenbart ein raues, forderndes Metier voller Improvisation, das uneingeschrĂ€nkte Aufmerksamkeit der Natur, den Tieren und dem Kosmos gegenĂŒber voraussetzt und immer wieder einfordert.
Eine Odyssee durch eine Region im Wandel, in welcher dieses Nomadenleben mit der Herde von Jahr zu Jahr schwieriger wird, vor allem wenn es gilt, das nötige GrĂŒnfutter zwischen Villen, Strassen, Geleisen und Industriegebieten aufzuspĂŒren. Eine Reise voller ĂŒberraschenden Ereignissen, erstaunlichen Begegnungen, bewegenden Wiedersehen mit befreundeten Landwirten - nostalgische Akteure einer zunehmend schwindenden, lĂ€ndlichen Lebensart.
Dominiert wird dieser Filmbericht von den beiden starken Persönlichkeiten Pascal und Carole, deren Beziehung und Lebensfreude diese Reise zu einer fantastischen Hymne an die Freiheit machen – ein Kontrast zu unserem sonst so komfortablen Lebensstil. HIVER NOMADE ist ein Filmabenteuer, ein zeitgenössisches Roadmovie, das der heutigen Welt den Spiegel vorhĂ€lt, uns unseren Wurzeln nĂ€herbringt und letztlich grundlegende Fragen aufwirft.

 

REGIE:
Manuel von StĂŒrler
PRODUKTION:
Heinz Dill
Elisabeth Garbar
DREHBUCH:
Claude Muret
Manuel von StĂŒrler
KAMERA:
Camille Cottagnoud
SCHNITT:
Karine Sudan
TON:
Etienne Curchod
MUSIK:
Olivia Pedroli

       
  Igby
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juni 2003]
       
 

Nichts ist verrĂŒckter als der Rest der Welt • DĂŒrfen wir vorstellen? Jason "Igby" Slocumb, stinksauer auf die Welt, sarkastisch, siebzehn Jahre alt und steinreich. Igby befindet sich im Krieg mit dem ebenso schrĂ€gen wie wohlhabenden Clan, in den er hineingeboren wurde und hinter dessen glĂ€nzender Fassade der Mörtel krĂ€ftig bröckelt. Igbys Vater Jason (Bill Pullman) "erholt sich" fĂŒr immer in einer Anstalt vom Leben im Allgemeinen und im Besonderen von seiner Schizophrenie; Mama Mimi (Susan Sarandon), ebenso unnahbar wie selbstverliebt, hangelt sich seit Jahren mit Hilfe von Tabletten durch den Tag. Und Igbys Ă€lterer Bruder Oliver (Ryan Phillippe) ist ein Republikaner auf der Überholspur zur Superkarriere an der Columbia University.

Alles in allem kann jenseits dieses wahnwitzigen Mikrokosmos’ nur ein besseres Leben auf ihn warten – und Igby ist fest entschlossen, es zu entdecken. Nachdem er von einer weiteren Schule geflogen ist, macht sich Igby mit der "ausgeliehenen" Kreditkarte seiner Mutter auf den Weg. Sein surrealer Trip fĂŒhrt ihn schliesslich nach New York, in das heimliche Liebesnest seines Patenonkels D.H. (Jeff Goldblum). Auf Distanz zu seiner Familie stösst Igby auf eine ganze Reihe skurriler Gestalten, von D.H.s rattenscharfer Geliebter Rachel (Amanda Peet) ĂŒber deren flamboyanten Kumpel Russel (Jared Harris), bis zur tödlich gelangweilten Sookie Sapperstein (Claire Danes).

Ebenso komisch wie tragisch kĂ€mpft Igby einen ehrenhaften Kampf gegen den eigenen Untergang und erlebt mit der unkonventionellen Sookie die erste Liebe. Gerade als die neue Freiheit anfĂ€ngt Spass zu machen, bittet Oliver ihn zurĂŒckzukehren, weil Mimi im Sterben liegt. Igby erkennt, dass er seinen schmerzhaften Kindheitserinnerungen nicht entfliehen kann und in der Konfrontation mit seiner Familie auch die Chance zur Heilung seiner seelischen Wunden liegt.

Wie wird man erwachsen, aber nicht verrĂŒckt? Diese Frage hat wohl seit HAROLD AND MAUDE keinen Teenager mehr auf so tragikomische Weise umgetrieben wie IGBY. Im Stil der Seventies stolpert der verstörte Antiheld Igby durch das RegiedebĂŒt von Burr Steers, der Igbys ebenso skurrile wie desillusionierende Odyssee durch das wahre Leben nach eigenem Drehbuch inszenierte.

 

REGIE:
Burr Steers
PRODUKTION:
Marco Weber
Lisa Tornell
CAST:
Kieran Culkin
Claire Danes
Jeff Goldblum
Amanda Peet
Ryan Phillippe
Bill Pullman
Susan Sarandon
DREHBUCH:
Burr Steers
KAMERA:
Wedigo von Schultzendorff
SCHNITT:
William M. Anderson
TON:
Frederick Howard (I)
MUSIK:
Uwe Fahrenkrog Petersen
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson
KOSTÜME:
Sarah Edwards

       
  Im Juli
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. September 2000]
       
 

Im Herz Im Bauch • Seine SchĂŒler tanzen ihm auf der Nase rum, in den SzenelĂ€den wird er grundsĂ€tzlich nicht bedient, und selbst sein ewig zugekiffter Nachbar hat mehr Sozialleben als er: So uncool wie der junge Referendar Daniel (Moritz Bleibtreu) kann man eigentlich gar nicht sein. Erst als er sich unsterblich in die schöne Melek verliebt und spontan beschliesst, ihr nach Istanbul nachzureisen, Ă€ndert sich sein ödes Spiesserdasein.

Begleitet von der flippigen SchmuckverkĂ€uferin Juli (Christiane Paul), die ihn schon lange heimlich anhimmelt, macht sich Daniel auf den weiten Trip von Hamburg in die TĂŒrkei. Die wilde Odyssee durch SĂŒdosteuropa wird fĂŒr ihn dabei zur Reise in ein neues Leben. VerprĂŒgelt, verfĂŒhrt und ausgeraubt, zum ersten Mal in seinem Leben auf Drogen und von tĂŒrkischen Grenzpolizisten in den Knast gesteckt, lernt Daniel, um sein GlĂŒck zu kĂ€mpfen. Und er erkennt, dass es mehr gibt im Leben als dröge Physikformeln: the eternal rules of love...

 

REGIE:
Fatih Akin
PRODUKTION:
Ralph Schwingel
Stefan Schubert
CAST:
Moritz Bleibtreu
Christiane Paul
Mehmet Kurtulus
Idil Üner
Branka Katic
Jochen Nickel
DREHBUCH:
Fatih Akin
KAMERA:
Pierre AĂŻm
AFC
SCHNITT:
Andrew Bird
MUSIK:
Ulrich Kodjo Wendt
AUSSTATTUNG:
JĂŒrgen Schnell
SFK

       
  In the Name of the King: A Dungeon Siege Tale
 
       
 

Schwerter des Königs • DĂŒstere Zeiten sind angebrochen in Ehb, dem einst so friedlichen Reich von König Konreid (BURT REYNOLDS). Die Krugs, ein Heer grausamer und animalischer Krieger, brandschatzen und morden auf Befehl des bösen Zauberers Gallian (RAY LIOTTA), der das Land unterjochen will. Bei einem ihrer brutalen ÜberfĂ€lle töten sie auch den Sohn des einfachen RĂŒbenbauern genannt Farmer (JASON STATHAM) und entfĂŒhren seine wunderschöne Frau Solana (CLAIRE FORLANI). Farmer, ausser sich vor Wut und Schmerz, schwört Rache! Er will nicht ruhen, bis er seine Frau gefunden und den Tod seines Sohnes gesĂŒhnt hat. Mit seinem Freund Norrick (RON PERLMAN) und der UnterstĂŒtzung des Grossmagiers Merick (JOHN RHYS-DAVIES), der als Einziger Farmers Bestimmung kennt, beginnt er seine lebensgefĂ€hrliche Odyssee - nicht ahnend, welch grosses Schicksal ihn erwartet ...

 

REGIE:
Uwe Boll
PRODUKTION:
Dan Clarke
Shawn Williamson
CAST:
Jason Statham
Leelee Sobieski
John Rhys-Davies
Ron Perlman
Claire Forlani
Kristanna Loken
Matthew Lillard
DREHBUCH:
Doug Taylor
KAMERA:
Mathias Neumann
SCHNITT:
Paul Klassen
David M. Richardson
TON:
Max Wanko
MUSIK:
Jessica de Rooij
Henning Lohner
AUSSTATTUNG:
James Steuart
KOSTÜME:
Toni Burroughs-Rutter
Carla Hetland

       
  John Carter
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2012]
       
 

Ein Film von Andrew Stanton • John Carter (TAYLOR KITSCH) glaubt, alles schon erlebt, alles schon gesehen zu haben. Doch dann gerĂ€t der ehemalige Offizier, der nicht mehr kĂ€mpfen will, in einen Konflikt, der alle Vorstellungskraft sprengt. Auf unerklĂ€rliche Weise findet er sich auf einem geheimnisvollen Planeten wieder, den man auf der Erde als Mars kennt, den die Bewohner aber Barsoom nennen. Exotische Geschöpfe bevölkern diese Welt, aber auch fremdartige StĂ€mme und Kulturen, die sich bekriegen und damit ihren eigenen Untergang heraufbeschwören. Auf seiner abenteuerlichen Odyssee durch eine fremde Welt, die am Abgrund steht, begegnet John Carter dem charismatischen AnfĂŒhrer Tars Tarkas (WILLEM DAFOE) und verliebt sich in die bezaubernde, selbstbewusste Prinzessin Dejah Thoris (LYNN COLLINS). Von unbekannten Gefahren bedroht und unglaublichen EindrĂŒcken ĂŒberwĂ€ltigt, entdeckt Carter wieder, was er als ehemaliger Soldat verloren zu haben glaubte: seine Menschlichkeit. Und schliesslich erkennt er, dass die Zukunft des Planeten und das Überleben seiner Bewohner in seinen HĂ€nden liegen...

 

REGIE:
Andrew Stanton
PRODUKTION:
Lindsey Collins
Jim Morris
Colin Wilson
CAST:
Bryan Cranston
Mark Strong
Taylor Kitsch
Dominic West
Willem Dafoe
Lynn Collins
CiarĂĄn Hinds
James Purefoy
Polly Walker
DREHBUCH:
Mark Andrews
Michael Chabon
Andrew Stanton
KAMERA:
Daniel Mindel
SCHNITT:
Eric Zumbrunnen
TON:
Jonathan Null
MUSIK:
Michael Giacchino
AUSSTATTUNG:
Nathan Crowley
KOSTÜME:
Mayes C. Rubeo

       
  Journal de France
 
       
 

Ein Film von Raymond Depardon & Claudine Nougaret

 

REGIE:
Raymond Depardon
Claudine Nougaret
PRODUKTION:
Claudine Nougaret
CAST:
Raymond Depardon
Claudine Nougaret
KAMERA:
Raymond Depardon
SCHNITT:
Simon Jacquet
TON:
GĂ©rard Lamps

       
  Journeys with Tibetan Medicine
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. August 2005]
       
 

Ein Film von Martin Saxer • "Journeys with Tibetan Medicine" erzĂ€hlt die dramatische Geschichte einer Familie tibetischer Ärzte aus Burjatien (Sibirien). Die Badmayevs brachten die tibetische Medizin in den Westen: nach St. Petersburg, Polen, in die Schweiz und die USA. Sie waren GrenzgĂ€nger, die den Versuch wagten, eine östliche Wissenschaft in abendlĂ€ndisches Denken zu ĂŒbersetzen.
Die tibetische Medizin zeigt sich dabei von einer ungewohnten Seite: nicht als uralte Heilkunst, sondern als dynamische Wissenschaft. Auf ihrem Weg in den Westen trifft sie auf mystisch angehauchten Adel, revolutionĂ€re Lamas, erkrankte ParteifunktionĂ€re, zwei polnische PrĂ€sidenten und die Schweizer Behörden. Eine Odyssee ĂŒber vier Generationen und durch die Wirren des 20. Jahrhunderts.

 

REGIE:
Martin Saxer
KAMERA:
Michael Egger
SCHNITT:
Martin Saxer
TON:
Anet Marti
MUSIK:
Damian Zangger

       
  Kaboom
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Mai 2011]
       
 

Ein Film von Gregg Araki • Der 18-jĂ€hrige Smith geht in einer beschaulichen kalifornischen Stadt aufs College. Er will Filmemacher werden. Eines Nachts glaubt er auf dem RĂŒckweg von einer Party gesehen zu haben, wie drei MĂ€nner mit Tiermasken eine junge, rothaarige Frau töten. Unser Held begibt sich auf die Suche nach Opfer, TĂ€tern und Motiv, lĂ€sst sich dabei aber, wie das in der PubertĂ€t so ist, stĂ€ndig ablenken. Zum Beispiel von seinem unfassbar attraktiven, aber auch unglaublich dummen Mitbewohner Thor, der schon mal versucht, Smith Tipps zu geben, wie man seinen eigenen Schwanz lutscht. Von seiner schlauen, zynischen besten Freundin Stella, die gerade von einer lesbischen Hexe so intensiv beschlafen wird, dass sie dabei Sterne sieht. Von London, der egal ist, dass Smith wahrscheinlich schwul ist, solange er sie vor PrĂŒfungen entspannt. Und von einem attraktiven Typen am Strand, der nur mal kurz das Eine will.

 

REGIE:
Gregg Araki
PRODUKTION:
Gregg Araki
Sebastien Lemercier
Andrea Sperling
CAST:
Haley Bennett
Thomas Dekker
James Duval
Andy Fischer-Price
Brandy Futch
Nicole LaLiberte
Kelly Lynch
DREHBUCH:
Gregg Araki
KAMERA:
Sandra Valde-Hansen
TON:
Trip Brock
MUSIK:
Vivek Maddala
AUSSTATTUNG:
Todd Fjelsted
KOSTÜME:
Trayce Gigi Field

       
  L'exercice de l'Ă©tat - Le Ministre
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2012]
       
 

Ein Film von Pierre Schoeller • Der Verkehrsminister Bertrand Saint-Jean (Olivier Gourmet) wird mitten in der Nacht von seiner PrivatsekretĂ€rin geweckt. Ein Reisebus ist in eine Schlucht gestĂŒrzt und der Minister muss zur Unfallstelle, um Betroffenheit zu demonstrieren. So beginnt eine wahre Odyssee des Staatsdieners durch eine immer komplexere und feindseligere Welt, in der eine Katastrophe die nĂ€chste jagt und Machtgewinn das höchste Ziel ist.

 

REGIE:
Pierre Schoeller
PRODUKTION:
Denis Freyd
CAST:
Olivier Gourmet
Michel Blanc
Zabou Breitman
Laurent Stocker
Sylvain Deblé
Didier Bezace
Jacques Boudet
François Chattot
DREHBUCH:
Pierre Schoeller
KAMERA:
Julien Hirsch
SCHNITT:
Laurence Briaud
TON:
Julie Brenta
MUSIK:
Philippe Schoeller

       
  L'OdyssĂ©e
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Dezember 2016]
       
 

The Odyssey • Jacques-Yves Cousteau wurde als Tiefseeforscher weltweit zur Legende. Seine aufsehenerregenden Entdeckungen der Meereswelt und seine Erkenntnis der Notwendigkeit die Natur zu schĂŒtzen hat unser Leben verĂ€ndert. Cousteau (Lambert Wilson) lebt mit seiner Frau Simone (Audrey Tautou) und den zwei Kindern am Mittelmeer. Getrieben von seiner Neugierde und Abenteuerlust beginnt er die noch unberĂŒhrten Tiefen der Ozeane zu entdecken. Dank seiner Erfindungen, findet er einen neuen Zugang zu dieser faszinierenden Welt unter Wasser. Von seiner Leidenschaft getrieben ist er bereit, dafĂŒr alles zu opfern. Ein episches und sinnliches Abenteuer mit den französischen Stars Lambert Wilson, Audrey Tautou und Pierre Niney.

 

REGIE:
JĂ©rĂŽme Salle
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Nathalie Gastaldo
Philippe Godeau
Marc Missonnier
CAST:
Audrey Tautou
Lambert Wilson
Pierre Niney
DREHBUCH:
Jean-Michel Cousteau
Albert Falco
KAMERA:
Matias Boucard
SCHNITT:
Stan Collet
TON:
Marc Engels
Frédéric Demolder
Sylvain Rety
Jean-Paul Hurier
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
Laurent Ott

       
  La jaula de oro
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Dezember 2013]
       
 

Ein Film von Diego Quemada-DĂ­ez • Von Guatemala City aus machen sich die drei Teenager Juan, Samuel und die sich als Junge namens Osvaldo ausgebende Sara auf den Weg zur Grenze in die USA, wo sie hoffen, ein besseres Leben zu finden. Unterwegs nach Norden schliesst sich ihnen Chauk, ein Tzotzil-Indianer an, der kein Wort Spanisch spricht. Unter den vier Jugendlichen entwickelt sich – trotz der RivalitĂ€t zwischen Juan und Chauk um die hĂŒbsche Sara – eine starke Verbundenheit und gegenseitige SolidaritĂ€t. Die Fahrt mit dem sogenannten Todeszug nach Norden stellt sich bald als Odyssee heraus in deren Verlauf fĂŒr die Jugendlichen ein ums andere Mal sehr gefĂ€hrliche Situationen entstehen.

Der Filmtitel LA JAULA DE ORO stammt von einer mexikanischen Ballade, die das Schicksal derjenigen Mexikaner besingt, die es in die USA geschafft haben, dort aber in einem Goldenen KĂ€fig gefangen bleiben, weil sie keine Möglichkeit haben, offizielle Papiere zu erhalten. Ähnlich wie beim sozial engagierten Realismus eines Ken Loachs – Quemada Diez war Loach’s Kameraassistent bei CARLA’S SONG, LAND AND FREEDOM und BREAD AND ROSES – zeigt LA JAULA DE ORO mit grosser Empathie fĂŒr seine Figuren anhand von Einzelschicksalen kompromisslos die ganze Problematik der illegalen Einwanderung in die USA auf. Dabei besticht vor allem auch die AuthentizitĂ€t, mit welcher die allesamt Laiendarsteller ihre Figuren verkörpern.

 

REGIE:
Diego Quemada-DĂ­ez
PRODUKTION:
Edher Campos
Inna PayĂĄn
Luis Salinas
CAST:
Karen MartĂ­nez
Brandon LĂłpez
Rodolfo DomĂ­nguez
Carlos Chajon
DREHBUCH:
Lucia Carreras
GibrĂĄn Portela
Diego Quemada-DĂ­ez
KAMERA:
MarĂ­a Secco
SCHNITT:
Paloma LĂłpez
TON:
MatĂ­as Barberis
MUSIK:
Leonardo Heiblum
Jacobo Lieberman
AUSSTATTUNG:
Carlos Y. Jaques

       
  La stella che non c'Ăš
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Februar 2007]
       
 

Ein Film von Gianni Amelio • Eine chinesische Delegation trifft in Italien ein, um einen Grossteil eines Stahlwerks, das zerlegt wird, zu erwerben. Vincenzo BuonavolontĂ , ein fĂŒr den Unterhalt der Maschinen verantwortlicher Italiener des Werks, ist ĂŒberzeugt davon, dass der zu Verkauf stehende Hochofen defekt ist, und beharrt stur darauf, das Problem zu beheben, damit die Arbeiter, die ihn bedienen nicht, wie in der Vergangenheit geschehen, zu Schaden kommen.

Es gelingt Vincenzo, die Ursache fĂŒr den Defekt zu finden, doch inzwischen sind die Chinesen mitsamt Hochofen bereits in ihr Heimatland zurĂŒckgekehrt. Vincenzo zögert keinen Moment und fliegt nach Shanghai, um die von ihm modifizierte neue Hydraulikkontrolle fĂŒr den Hochofen persönlich abzuliefern. Doch es erwartet ihn eine unangenehme Überraschung: Die chinesische Firma, die die italienische AusrĂŒstung gekauft hat, hat sie bereits weiterverkauft; der Leiter der Delegation, den er in Italien getroffen hat, ist zu neuen Ufern aufgebrochen; und, wichtiger noch, niemand weiss oder will sagen, wo der Hochofen installiert wurde.

Somit beginnt Vincenzo BuonavolontĂ s Odyssee durch ein China, das in keiner Weise dem Bild entspricht, das er sich davon gemacht hatte. In Begleitung von Liu Hua, einer Studentin Anfang Zwanzig, die Italienisch studiert und als FremdenfĂŒhrerin ebenso zuvorkommend wie unbeholfen ist, bereist Vincenzo das riesige Land auf der Suche nach «seinem» Hochofen in der ganzen LĂ€nge und Breite.

Die Reise fĂŒhrt dem Yangtze entlang, von einer Stadt zur andern und dann hoch in den SĂŒden der Mongolei, und bereichert durch Entdeckungen, GefĂŒhlsausbrĂŒche und ZwischenfĂ€lle. Es ist eine Route ausserordentlicher, neuer Erfahrungen, bei der die junge Liu Hua, die hinter ihrem zarten Antlitz viele Geheimnisse verbirgt, eine SchlĂŒsselrolle spielt...

 

REGIE:
Gianni Amelio
PRODUKTION:
Marco Chimenz
Giovanni Stabilini
Riccardo Tozzi
CAST:
Sergio Castellitto
Ling Tai
Angelo Costabile
Hiu Sun Ha
Catherine Sng
Enrico Vanigiani
Roberto Rossi
DREHBUCH:
Gianni Amelio
Umberto Contarello
KAMERA:
Luca Bigazzi
SCHNITT:
Simona Paggi
TON:
Remo Ugolinelli
MUSIK:
Franco Piersanti

       
  Le marquis
 
       
 

Ein Film von Dominique Farrugia

 

REGIE:
Dominique Farrugia
PRODUKTION:
Dominique Brunner
CAST:
Franck Dubosc
Richard Berry
Jean-Hugues Anglade
Luisa Ranieri
Sara Martins
Pascale Louange
DREHBUCH:
Jean-Paul Bathany
Guillaume Lemans
KAMERA:
Eric Guichard
SCHNITT:
Sylvie Gadmer
TON:
Marc-Antoine Beldent
Matthieu Bricout
MUSIK:
Marco Prince
AUSSTATTUNG:
Louise Marzaroli

       
  Life of Pi
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Dezember 2012]
       
 

Schiffbruch mit Tiger • Pi Patel ist der Sohn eines indischen Zoodirektors. Eine Katastrophe fĂŒhrt dazu, dass er mitten auf dem Ozean, abgeschnitten von der Aussenwelt, in einem Rettungsboot dahintreibt. Dieses teilt er sich mit dem einzigen anderen Überlebenden: einem furchteinflössenden bengalischen Tiger namens Richard Parker, zu dem er eine wundersame und unerwartete Verbindung aufbaut. Pi nutzt seinen ganzen Einfallsreichtum, um den Tiger zu trainieren, seinen Mut, um den Elementen zu trotzen, und schlussendlich seinen Glauben, um die Kraft aufzubringen, sie beide zu retten. Die schicksalhafte Reise des Teenagers wird dabei zunehmend ein episches Abenteuer voller gefĂ€hrlicher Entdeckungen und Erlebnisse.

 

REGIE:
Ang Lee
PRODUKTION:
Ang Lee
Gil Netter
David Womark
CAST:
Tobey Maguire
GĂ©rard Depardieu
Irrfan
Suraj Sharma
Tabu
Ayush Tandon
Adil Hussain
DREHBUCH:
Yann Martel
David Magee
KAMERA:
Claudio Miranda
TON:
Drew Kunin
Philip Stockton
MUSIK:
Mychael Danna
AUSSTATTUNG:
David Gropman
KOSTÜME:
Arjun Bhasin

       
  Must Love Dogs
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. August 2005]
       
 

Ein Film von Gary David Goldberg • Partnersuche ist kein Zuckerschlecken. Liebeshungrige AnfĂ€nger lernen die Formel dafĂŒr auf die harte Tour: Sie besteht aus einem Drittel demĂŒtigender Peinlichkeit und zwei Dritteln Ärger – nur wer echtes GlĂŒck hat, den schubst das Schicksal vielleicht in die richtige Richtung. Wer heute einen Partner sucht, steht vor einem unĂŒberschaubaren Labyrinth aus Websites, hektischen Lunchterminen und Heerscharen von Freunden und Verwandten, die garantiert immer die falschen Typen empfehlen.

KindergĂ€rtnerin Sarah Nolan (DIANE LANE), 30+, ist seit acht Monaten geschieden – jetzt können es ihre Kollegen und Verwandten nicht mehr lĂ€nger mit ansehen. Sie wĂŒnschen ihr alles erdenklich Gute, und mit den besten Absichten nehmen sie die Sache in einer konzertierten Aktion selbst in die Hand, um Sarah vom Sofa und wieder auf den Heiratsmarkt zu bekommen – so oder so. Allen voran stellen Sarahs Schwestern Carol (ELIZABETH PERKINS) und Christine (ALI HILLIS) eine Liste potenzieller Partner zusammen. Unterdessen ist ihr verwitweter Vater Bill (CHRISTOPHER PLUMMER) seiner Zeit schon weit voraus: Er hat den Internet-Dates-Markt erfolgreich aufgerollt und sich im Netz die unkonventionelle Dolly (STOCKARD CHANNING) geangelt – und daneben noch eine ganze Reihe weiterer Damen, deren Namen seine Töchter stĂ€ndig durcheinanderbringen.

Carol und Christine sind begeistert und wollen auch Sarah unbedingt ein Cyber-Date vermitteln, indem sie sich als Sarah ausgeben und online auf perfectmatch.com ihre Vorstellungen formulieren, mit dem verlockenden Text: "Üppig, sinnlich, verfĂŒhrerisch und fröhlich. Weisse Autofahrerin sucht den besonderen Mann, um NĂ€chte unter dem Sternenhimmel mit ihm zu teilen. Muss Hunde mögen." Und dann warten sie auf Antwort.

Bald darauf wird Sarah von Anfragen erwartungsvoller Kandidaten ĂŒberschwemmt, die sich jedoch bei urkomischen, katastrophalen ersten Dates als völlig ungeeignet erweisen. Unter ihnen kommt allerdings der attraktive und gut situierte, aber seltsam unbeholfene AnwĂ€rter Jake Anderson (JOHN CUSACK) durchaus in die engere Wahl. Er ist ein Idealist, der Romantik mindestens in der Preisklasse von „Doktor Schiwago“ erwartet. Jake sucht vielleicht doch ein wenig zu intensiv und ist also nicht ganz das, was Sarah jetzt braucht. Doch gleichzeitig lernt sie den frisch geschiedenen Vater eines ihrer SchĂŒtzlinge nĂ€her kennen: Der charmante und ausgeglichene Bob Connor (DERMOT MULRONEY) passt derart gut zu ihr, dass sie es kaum fĂŒr möglich hĂ€lt. Geht das mit rechten Dingen zu?

Sarahs komische und nicht immer einfache Odyssee zahlt sich schliesslich aus: Vorsichtig lĂ€sst sie sich wieder auf ihre GefĂŒhle ein und lernt ihren eigenen Instinkten zu trauen. Endlich begreift sie, was die Familie ihr hartnĂ€ckig ans Herz legen möchte: Man sollte den Glauben an die Liebe niemals verlieren.

 

REGIE:
Gary David Goldberg
PRODUKTION:
Gary David Goldberg
Jennifer Todd
Suzanne Todd
CAST:
Diane Lane
John Cusack
Elizabeth Perkins
Christopher Plummer
Dermot Mulroney
Stockard Channing
Ali Hillis
DREHBUCH:
Gary David Goldberg
KAMERA:
John Bailey
SCHNITT:
Roger Bondelli
Eric A. Sears
TON:
Michael D. Wilhoit
MUSIK:
Craig Armstrong
AUSSTATTUNG:
Naomi Shohan
KOSTÜME:
Gamila Smith
Florence-Isabelle Megginson

       
  Nachtgestalten
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. November 1999]
       
 

Ein mittleres Wunder ist geschehen. • Ein ĂŒberrragender neuer deutscher Film entstand, frisch, temperamentvoll, perfekt, aus Berlin.

Der Papst kommt nach Berlin und die Nacht seines Aufenthaltes in der Stadt beschert einigen ihrer Bewohner statt himmlischer Erbauung eine Kette von Missgeschicken und SchicksalsschlÀgen.

Reiche und Arme, Penner und Polizisten, Strassenkids und Taxifahrer auf ihrer Suche nach dem kleinen GlĂŒck erleben sie alle eine teils amĂŒsante, teils erschĂŒtternde Odyssee durch das Labyrinth der Grossstadt.

Ein Gegenwartsfilm im Berlin der 90er Jahre; eine bittere, harte Komödie. NACHTGESTALTEN - Geschichten einer Berliner Nacht, eine Handvoll Stories von der Suche nach dem GlĂŒck, Geschichten, die sich schneiden, kreuzen und verwoben sind wie die Versorgungsnetze einer Grossstadt. ErzĂ€hlt in kurzen Sequenzen und Splittern, fĂŒgt sich NACHTGESTALTEN zusammen zu drei grossen - und ein paar kleinen - Reisen durch jene Nacht, als der Papst nach Berlin kam.

 

REGIE:
Andreas Dresen
PRODUKTION:
Peter Rommel
Peter Hartwig
CAST:
Meriam Abbas
Dominique Horwitz
Oliver BĂ€ssler
Susanne Bormann
Michael Gwisdek
Ricardo Valentim
Ade Sapara
DREHBUCH:
Andreas Dresen
KAMERA:
Andreas Höfer
SCHNITT:
Monika Schindler
MUSIK:
Cathrin Pfeifer
Rsiner Rohloff
AUSSTATTUNG:
Claudia Jaffke

       
  Niko
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Dezember 2009]
       
 

Ein Rentier hebt ab - Lentajan Poika • Die anderen Tiere der Herde belĂ€cheln das kleine Rentier Niko nur spöttisch. Denn dass er fliegen kann, glaubt ihm niemand. Auch wenn Niko seinen Vater nie kennen gelernt hat, weiss er doch, dass der zu den magischen Rentieren zĂ€hlt, die den Schlitten des Weihnachtsmannes durch die LĂŒfte ziehen. Und dieses Talent, so sagt man, vererbt sich. Niko muss nur noch lernen, wie man es benutzt. Eines Tages, als sich die ganze Welt mal wieder gegen ihn verschworen zu haben scheint, macht sich Niko deshalb mit seinem vĂ€terlich-tollpatschigen Freund, dem Flughörnchen Julius, auf eine abenteuerliche und haarstrĂ€ubend verrĂŒckte Odyssee: Er will seinen Vater im Reich des Weihnachtsmannes besuchen! Wo genau dieses Reich liegt, weiss Niko nicht. Und als ein Rudel heimtĂŒckischer Wölfe sich an seine Fersen heftet, gerĂ€t er auch noch in Lebensgefahr. Doch Niko weiss, dass er eine ganz besondere Aufgabe im Leben hat und gibt deshalb nicht auf...

 

REGIE:
Michael Hegner
Kari Juusonen
PRODUKTION:
Petteri Pasanen
Hannu Tuomainen
DREHBUCH:
Hannu Tuomainen
Marteinn Thorisson
Mark Hodkinson
SCHNITT:
Per Risager
TON:
Patrick Drummond
MUSIK:
Stephen McKeon
AUSSTATTUNG:
Antti Haikala

       
  O Brother, Where Art Thou?
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Oktober 2000]
       
 

Von Joel & Ethan Coen • Im tiefen SĂŒden der USA, in der tiefsten Depressionszeit, fliehen drei KettenstrĂ€flinge durch ein Maisfeld in Mississippi: Everett Ulysses McGill (George Clooney), der selbstbewusste AnfĂŒhrer, Delmar, der freundliche Einfaltspinsel sowie der zeitweilig hitzköpfige Pete (John Turturro). Auf ihrer Flucht in die Freiheit erlebt die schrĂ€ge Dreierbande das grösste Abenteuer ihres Lebens. Da ist ein hinterhĂ€ltiger Bauer, der das Trio an die Polizei verrĂ€t. Da gibt es verfĂŒhrerische Sirenen, die am Flussufer lauern. Einen einĂ€ugigen BibelverkĂ€ufer (John Goodman), dem man besser nicht trauen sollte. Eine nĂ€chtliche KuKluxKlan-Parade sowie einen Gouverneur, der verzweifelt Wahlen gewinnen will. Zum GlĂŒck hat sich die Schallplatte, die unsere Helden unterwegs aufgenommen haben, lĂ€ngst zu einem Überraschungshit entwickelt.

Die Vorlage dieser dramatisch satirischen Odyssee mit Sirenen und Zyklopen stammt von keinem geringeren als Homer. Aus dessen klassischen 12.200 Hexameterversen haben die Coen-BrĂŒder 142 kultfilmverdĂ€chtige Kinominuten geschaffen.

 

REGIE:
Joel Coen
PRODUKTION:
Ethan Coen
Tim Bevan
Eric Fellner
John Cameron
CAST:
George Clooney
John Turturro
Tim Blake Nelson
John Goodman
Holly Hunter
Chris Thomas King
Cyharles Durning
DREHBUCH:
Ethan Coen & Joel Coen
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Roderick Jaynes
Tricia Cooke
MUSIK:
T Bone Burnett
AUSSTATTUNG:
Dennis Gassner

       
  Oceans
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juni 2018]
       
 

Ein Film von & Mark Brownlow, Rachel Butler • Neue Technologien und aktuelle Forschungsergebnisse erlauben uns einen faszinierenden Einblick in die Tiefen der Weltmeere. «Oceans 3D» entfĂŒhrt Sie von den flachen Untiefen der KĂŒste bis hin zu tiefen, geheimnisvollen Welten.
Die Reise rund um unseren blauen Planeten beginnt mit den FreudensprĂŒngen von Delfinen. In farbenprĂ€chtigen Korallenriffen begegnen wir den wohl faszinierendsten und gleichwohl intelligentesten Kreaturen der Erde. Auf unserer Reise durch die Ozeane tauchen Sie ein in noch nie gezeigte LebensrĂ€ume von Rochen, Schildkröten, Haien und Robben.

 

REGIE:
Mark Brownlow
Rachel Butler
PRODUKTION:
Neil Nightingale
James Honeyborne
MUSIK:
Hans Zimmer

       
  Out
 
       
 

Ein Film von György KristĂłf • Als der ungarisch-slowakische Kernkraftwerk-Arbeiter Ágoston urplötzlich entlassen wird, beschliesst er, nach Lettland aufzubrechen, um Arbeit an einem Ostseehafen zu finden. Aber dies ist nur der Beginn einer Odyssee durch die rohe und absurde Welt Osteuropas, die Ágoston eine Runde Nacktbier, Begegnungen mit einer korrupten TierschĂŒtzerin, einem ausgestopften, ohrenlosen Hasen und einem impulsiven Russen mit seiner bis zur Unmenschlichkeit operierten „Superfrau” bringt. Dabei wollte Ágoston eigentlich einfach fischen gehen 
 Ein ruhiges, wunderschönes Roadmovie – voller skurriler Überraschungen.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
György Kristóf
PRODUKTION:
Marek Urban
Ferenc Pusztai
Jiƙí KonečnĂœ
CAST:
SĂĄndor Terhes
Éva Bandor
Judit BĂĄrdos
Ieva Norvele KristĂłf
Guna Zarina
DREHBUCH:
György Kristóf
Eszter HorvĂĄth
Gabor Papp
KAMERA:
Gergely PohĂĄrnok
SCHNITT:
Adam BrothĂĄnek
TON:
Jan Richtr
MUSIK:
Miroslav TĂłth

       
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