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  21 Grams
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Januar 2004]
       
 

Vom Regisseur von "Amores Perrros" • Der für seinen weltweiten Kinoerfolg "AMORES PERROS" Oscar-nominierte Regisseur Alejandro González Iñárritu zeigt mit 21 GRAMM ein wildes und mitreissendes, raffiniert verwobenes und innovativ erzähltes Drama um Liebe, Betrug, Tod, Schuld und Vergeltung. 21 GRAMM beschäftigt sich mit dem Leben dreier Personen, deren Schicksale sich durch einen dramatischen Unfall unwiderruflich verbinden. Der todkranke Paul (SEAN PENN) hofft, dass ein Spenderherz sein Leben retten wird; die Ehefrau und Mutter Christina (NAOMI WATTS) muss einen grossen Verlust verkraften; und dem Ex-Strafgefangenen (BENICIO DEL TORO) wird erneut der Boden unter seinen Füßen weggerissen. 21 Gramm ist das Gewicht - so heisst es, - das der Körper in dem Moment verliert, in dem er stirbt. Das Gewicht der Seele.

Alejandro González Iñárritu zählt zu den interessantesten Filmemachern der jüngeren Generation. Für 21 GRAMM, seinen ersten englischsprachigen Film, konnte er hochkarätige internationale Darsteller gewinnen: Neben dem 3-fach Oscar-nominierten Sean Penn ("Ich bin Sam", "Sweet and Lowdown"), der bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig mit dem „COPPA VOLPI“ als Bester Schauspieler ausgezeichnet wurde, spielen Oscar®-Preisträger Benicio Del Toro ("Traffic") sowie Naomi Watts, Shooting Star aus "Mulholland Drive" und "The Ring", die Hauptrollen.

 

REGIE:
Alejandro González Iñárritu
PRODUKTION:
Alejandro González Iñárritu
Ted Hope
Robert Salerno
CAST:
Sean Penn
Naomi Watts
Benicio Del Toro
Charlotte Gainsbourg
Melissa Leo
Clea DuVall
Danny Huston
DREHBUCH:
Guillermo Arriaga
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
Stephen Mirrione
TON:
Martín Hernández
MUSIK:
Gustavo Santaolalla
AUSSTATTUNG:
Brigitte Broch
KOSTÜME:
Marlene Stewart

       
  28 Days
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. April 2000]
       
 

The Life of the Party ... before she got a life • Gwen Cummings (SANDRA BULLOCK) ist eine erfolgreiche New Yorker Autorin und allseits beliebtes Partygirl. Ihr Leben lebt sie auf der Überholspur. Die Achterbahnfahrt zwischen Clubs, Bars und Hangover teilt sie mit ihrem Freund Jasper (DOMINIC WEST) - er ist attraktiv, hat eine magnetische Ausstrahlung und ist ebenfalls von der wilden Seite des Lebens fasziniert. Für beide ist das Leben eine einzige Party und endlose Aneinanderreihung von Ausschweifungen. Bis zu dem Tag, an dem Gwen sich bei der Hochzeit ihrer Schwester Lily (ELIZABETH PERKINS) voll daneben benimmt. Betrunken bemächtigt sie sich einer Limousine, richtet erheblichen Schaden an und wird wegen "DUI" (Driving Under Influence) vom Gericht zu 28 Tagen Zwangsaufenthalt in einer Reha-Klinik verurteilt. Dort wird Gwen mit einer einmaligen Serie von Regeln (z.B. Handy-Verbot) und Ritualen (gemeinsames Singen!) konfrontiert und muss sich mit einem interessanten Sortiment von Mit-Rehabs auseinandersetzen: Eddie (VIGGO MORTENSEN), Gerhardt (ALAN TUDYK), Oliver (MIKE O'MALLEY), Andrea (AZURA SKYE), Roshanda (die Oscar-nominierte MARIANNE JEAN-BAPTISTE) und Bobbie Jean (DIANE LADD, ebenfalls Oscar-nominiert). Gwen betrachtet ihre Mitpatienten anfangs von oben herab und ist entschlossen, sich nicht anzupassen. Deprimiert und angespannt lernt sie Anstaltsleiter Cornell (STEVE BUSCEMI) kennen. Er beginnt, ihren sorgsam errichteten Verteidigungswall zu durchbrechen und zwingt sie, sich mit der Frage auseinander zu setzen, wer sie wirklich ist. Letztlich verliert sie, durch das Lachen und die Gesellschaft ihrer Gruppe, ihren Zynismus, gewinnt ihre Lebenslust zurück und begreift, dass die Welt ein wunderbarer Ort sein kann - selbst wenn man nüchtern ist.

 

REGIE:
Betty Thomas
PRODUKTION:
Jenno Topping
Celia Costas (co)
CAST:
Sandra Bullock
Viggo Mortensen
Dominic West
Diane Ladd
Elizabeth Perkins
Steve Buscemi
Alan Tudyk
DREHBUCH:
Susannah Grant
KAMERA:
Declan Quinn
SCHNITT:
Peter Teschner
MUSIK:
Richard Gibbs
AUSSTATTUNG:
Marcia Hinds-Johnson

       
  8mm
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. April 1999]
       
 

Nicolas Cage Joaquin Phoenix Joel Schumacher • Es scheint nur ein Routinefall zu sein, der den ehrgeizigen Privatdetektiv Tom Welles (NICOLAS CAGE) auf seiner Karriereleiter weiter nach oben bringen wird - doch dann stösst eine kleine Rolle Acht-Millimeter-Film für ihn das Tor zu einer verborgenen Hölle auf, in der seine grauenvollsten Vorstellungen Wirklichkeit werden.

Eine reiche Witwe heuert Welles an, weil sie im Safe ihres verstorbenen Mannes einen Film gefunden hat, in dem offensichtlich ein junges Mädchen zu Tode gefoltert wird. Um einen Skandal zu vermeiden, soll Welles herausfinden, ob der Film - und insbesondere der darin gezeigte Mord - echt ist. Welles identifiziert die Kleine als Ausreisserin, deren Spur ihn nach Los Angeles führt. Der Pornoshop-Verkäufer Max (JOAQUIN PHOENIX) hilft ihm bei seinen Recherchen und führt ihn in die Sado-Szene der Stadt ein.

Immer tiefer gerät Welles in das Reich des exzentrischen Hardcore-Produzenten Dino Velvet (PETER STORMARE). Eine Unterwelt der bizarren Abartigkeiten und mörderischen Perversionen tut sich vor ihm auf, bis er schliesslich nicht nur seinen Verstand zu verlieren droht. sondern auch sein eigenes Leben...

 

REGIE:
Joel Schumacher
PRODUKTION:
Gavin Polone
Judy Hofflund
Joel Schumacher
CAST:
Nicholas Cage
Joaquin Phoenix
James Gandolfini
Peter Stormare
Anthony Heald
Chris Bauer
Catherine Keener
DREHBUCH:
Andrew Kevin Walker
KAMERA:
Robert Elswit
SCHNITT:
Mark Stevens
MUSIK:
Mychael Danna
AUSSTATTUNG:
Gary Wissner

       
  Actrices
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Mai 2008]
       
 

Ein Film von Valeria Bruni Tedeschi • Die erfolgreiche Schauspielerin Marcelline steckt mitten in Theaterproben. Bewegung statt Psychologie ist das Credo des eigenwilligen Jungregisseurs, der seine Darsteller unerbittlich im Kreis über die Bühne jagt. Ebenso unerbittlich vergeht die Zeit auch ausserhalb des Theaters und spätestens der unverblümte Hinweis ihrer Gynäkologin erinnert Marcelline daran, dass sie kurz vor ihrem 40. Geburtstag steht: kinderlos und selbst wie ein staunendes Kind in einer unbegreiflichen Welt, unaufhörlich begleitet von den sarkastischen Vorwürfen der ewig jungen, lebensfrohen Mutter.

 

REGIE:
Valeria Bruni Tedeschi
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
Valeria Bruni Tedeschi
Noémie Lvovsky
Louis Garrel
Mathieu Amalric
Marysa Borini
Valeria Golino
Maurice Garrel
Bernard Nissile
DREHBUCH:
Valeria Bruni Tedeschi
Noémie Lvovsky
Agnès de Sacy
KAMERA:
Jeanne Lapoirie
SCHNITT:
Valeria Bruni Tedeschi
Anne Weil

       
  All the King's Men
 
       
 

Das Spiel der Macht • Der charismatische Südstaatenpolitiker "Boss" Willie Stark (SEAN PENN) hat es weit gebracht. Unaufhörlich steigt der populäre Demagoge die Karriereleiter immer weiter hinauf und tritt mehr und mehr ins Rampenlicht. Der einst nicht minder idealistische, nun aber verbitterte Ex-Reporter Jack Burden (JUDE LAW) ist Stark dabei unfreiwillig eine grosse Hilfe auf seinem steilen Weg nach oben. Doch dort „oben“ herrschen Korruption und Verrat, ist kein Platz für Idealismus. Das muss Willie Stark am eigenen Leib erfahren. Zunehmend verliert er seine anfängliche Unschuld und wird genauso korrupt wie all diejenigen, die er zuvor so vehement verfolgt hat. Nach seinem spektakulären Aufstieg erlebt der Politiker einen tiefen Fall. Absolute Macht korrumpiert absolut – eine Erkenntnis, die bald zur bitteren Wahrheit für Willie wird ...

 

REGIE:
Steven Zaillian
PRODUKTION:
Ken Lemberger
Mike Medavoy
Arnold Messer
Steven Zaillian
CAST:
Sean Penn
Jude Law
Kate Winslet
Patricia Clarkson
James Gandolfini
Mark Ruffalo
Anthony Hopkins
DREHBUCH:
Steven Zaillian
KAMERA:
Pawel Edelman
SCHNITT:
Wayne Wahrman
TON:
Scott Hecker
MUSIK:
James Horner
AUSSTATTUNG:
Patrizia von Brandenstein
KOSTÜME:
Marit Allen

       
  Am Ende kommen Touristen
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Februar 2008]
       
 

Ein Film von Robert Thalheim • Zivildienst in einer Begegnungsstätte in Polen? Das stand auf Svens Wunschliste nicht ganz oben, war aber die einzig freie Stelle, die er noch bekommen konnte. In Oswiecim, dem Ort, der unter seinem deutschen Namen Auschwitz traurige Berühmtheit erlangte, soll sich Sven um den eigenwilligen KZ-Überlebenden Krzeminski kümmern und wird nicht nur mit neuen Aufgaben, fremder Sprache und der historischen Bedeutung des Ortes konfrontiert, sondern auch mit der eingespielten Routine der Vergangenheitsbewältigung. Als Sven auf die polnische Dolmetscherin Ania trifft und sich in sie verliebt, lernt er ein Leben jenseits der Begegnungsstätte kennen. Aber wie sieht ein normales Leben an einem Ort aus, an dem nichts normal ist? Wo Fettnäpfchen, Vorurteile und Tabus auf der einen Seite und Gedenkstätten-Tourismus auf der anderen Seite lauern? Als Ania sich für ein Stipendium in Brüssel bewirbt, beschliesst Sven alles hinzuschmeissen. Mit gepackten Koffern steht er am Bahnhof. Doch am Ende kommen Touristen, wie jeden Tag, und Sven muss sich entscheiden...

 

REGIE:
Robert Thalheim
PRODUKTION:
Britta Knöller
Hans-Christian Schmid
CAST:
Alexander Fehling
Ryszard Ronczewski
Barbara Wysocka
Piotr Rogucki
Rainer Sellien
Lena Stolze
DREHBUCH:
Robert Thalheim
KAMERA:
Yoliswa Gärtig
SCHNITT:
Stefan Kobe
TON:
Anton Feist
Uwe Bossenz
Anton Feist
MUSIK:
Uwe Bossenz
AUSSTATTUNG:
Michal Galinski
Rita Hallekamp
KOSTÜME:
Ewa Krauze

       
  Amandla!
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. April 2004]
       
 

A Revolution in Four Part Harmony • Der Dokumentarfilm "Amandla!" blendet zurück auf 40 Jahre Kampf gegen die Rassentrennung in Südafrika. Regisseur Lee Hirsch tut dies, indem er die Geschichte des Widerstands über die Musik erzählt. Unter dem Apartheid-Regime war es Schwarzen verboten laut zu singen, Lieder aufzunehmen oder Musikaufnahmen zu besitzen. Heute sind viele dieser verbotenen Lieder zu Nationalhymnen geworden. Und "Amandla!" zu einem ungemein bewegenden Musikfilm über die Pflicht zum Widerstand gegen das Unrecht. Der Titel "Amandla!" stammt aus dem Xhosa und bedeutet übersetzt: Power, Kraft. Amandla war während Jahrzehnten der Begriff für den Schrei nach Gerechtigkeit im ehemaligen Unrechtssystem Südafrikas, wo man die Apartheid eingeführt hatte und die Menschen mit ihren Gesetzen in unterschiedliche Klassen mit unterschiedlichen Rechten einteilte. Lee Hirsch hat während neun Jahren an diesem bewegenden Dokumentarfilm gearbeitet. Er hat Lieder von einst im Widerstandskampf aktiven Musikerinnen und Musikern aufgenommen und sie mit exklusiven Interviews zahlreicher Beteiligter und reichhaltigem Material aus Film-archiven verwoben. Zu Wort kommen musikalische Grössen wie Hugh Masekela, Miriam Makeba, Abdullah Ibrahim, Vusi Mahlasela oder etwa Sibongile Khumalo.

 

REGIE:
Lee Hirsch
PRODUKTION:
Lee Hirsch
Sherry Simpson
CAST:
Hugh Masekela
Miriam Makeba
Abdullah Ibrahim
Nelson Mandela
Winnie Mandela
Jesse Jackson
F.W. de Klerk
KAMERA:
Clive Sacke
Ivan Leathers
Brand Jordaan
SCHNITT:
Johanna Demetrakas
TON:
Gary Rydstrom

       
  American Splendor
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2004]
       
 

Ordinary Life is pretty complex stuff! • Harvey Pekar, (Paul Giamatti) ist als Hilfskraft im lokalen, öffentlichen Krankenhaus beschäftigt. Nicht gerade der anspruchsvollste Job, das Beste daran ist noch die gesicherte Pension. Doch für den schrulligen Harvey ist es der perfekte Job, weil er ein tolerantes Umfeld bietet, in dem sich auch andere Angestellte mit den unterschiedlichsten Ticks tummeln. Mit seinen Arbeitskollegen unterhält er sich mit ihnen über alles Mögliche, von Rock’n’Roll und dem Zerfall der amerikanischen Kultur bis zu neuen Geschmacksrichtungen für Gummidrops.

Zu Hause verbringt Harvey seine Zeit mit Lesen, Platten hören, und dem Schreiben von Artikeln über Jazz oder Literatur. Seine Wohnung ist bis obenhin mit Büchern und LPs vollgestopft. Regelmässig durchstöbert er die Brockenhäuser und Flohmärkte von Cleveland nach mehr, und jeder 25 cent-Fund, den er macht, erhellt sein Dasein.

An einem dieser Flohmärkte trifft Harvey auf Robert Crumb (James Urbaniak), einen Musikenthusiasten und Zeichner von Grusskarten. Harvey lebt sein Leben der kleinen Katastrophen weiter, während Crumb für seine Underground Comics langsam international bekannt wird. Von der Idee besessen, dass Comic auch anerkannte Kunstform für Erwachsene sein kann, entscheidet sich Harvey, seine eigene Sorte Comic-Hefte zu machen. Harvey, als Bewunderer naturalistischer Schriftsteller wie Theodore Dreiser, beginnt eine unsentimentale Aufzeichnung seines eigenen Lebens in der Arbeiterklasse. Ein Selbstporträt mit „Warzen und allem“. Crumb ermutigt ihn dabei und illustriert einige seiner Geschichten. 1976 veröffentlicht Harvey die Nummer 1 von „American Splendor“.

„American Splendor“ macht Harvey berühmt, doch als die siebziger Jahre zu Ende gehen und die Achziger beginnen, geht sein Leben noch immer im gleichen, alten Trott. Doch dann trägt ihm „American Splendor“ eine verwandte Seele zu: Joyce Brabner (Hope Davis), die Mitarbeiterin in einem Comicbuchladen in Delaware. Eines schönen Tages schreibt sie ihm, und erbittet eine bestimmte Ausgabe von „American Splendor“, dessen letztes Exemplar im Laden ihr Hippiepartner eben „unter ihrem Arsch weg“ verkauft hat. Die zynische Persönlichkeit von Joyce passt gut zu Harveys eigener – ohne grosses Getue heiraten sie und erleben zusammen die bizarren Begleiterscheinungen von Harveys Ruhm.

 

REGIE:
Shari Springer Berman
Robert Pulcini
PRODUKTION:
Ted Hope
CAST:
Paul Giamatti
Hope Davis
Judah Friedlander
Harvey Pekar
DREHBUCH:
Shari Springer Berman
Robert Pulcini
Harvey Pekar
KAMERA:
Terry Stacey
SCHNITT:
Robert Pulcini
TON:
Nicholas Renbeck
MUSIK:
Mark Suozzo
AUSSTATTUNG:
Thérèse DePrez
KOSTÜME:
Michael Wilkinson

       
  Anastasia
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. März 1998]
       
 

Eine der gehimnisvollsten Geschichten des 20. Jahrhunderts • Es war einmal, vor gar nicht langer Zeit, da lebte eine junge Prinzessin namens Anastasia in einer verzauberten Welt mit eleganten Palästen und prachtvollen Festen. Man schrieb das Jahr 1916 und ihre legendenumwobene Familie, die Romanows, feierte gerade das 300. Jahr ihrer Herrschaft über Rußland. Es war eine ausgelassene Feier und in jener Nacht strahlte kein Stern heller als der von Anastasia.

Ihre Großmutter, die Großfürstin Marie, lebte in Paris und würde bald abreisen, worüber die Kleine sehr traurig war. Sie bat ihre Großmutter, nicht in die Stadt der Lichter zurückzufahren. Deshalb ließ die Großfürstin ein besonderes Geschenk für ihre geliebte Enkelin anfertigen, eine wunderschöne Spieluhr, die das Schlaflied spielte, das sie beide am liebsten mochten. In den Schlüssel für die Spieluhr ließ die Großfürstin eingravieren, daß sie bald in Paris wieder vereint sein würden. Aber dazu sollte es nicht kommen, denn ein dunkler Schatten senkte sich über den Palast.

Der böse Rasputin war aus dem Exil nach St. Petersburg zurückgekehrt und suchte Rache. Erfüllt von Haß gegen Nikolai und seine Familie, verkaufte er seine Seele und erhielt dafür eine gefährliche Zauberkraft, mit der er die Familie verfluchen konnte. Von diesem Augenblick an begann das Feuer der Revolution im ganzen Land zu wüten, das am Ende fast die ganze Familie Romanow vernichtete. Mit Hilfe des mutigen Küchenjungen Dimitri gelangen der Großfürstin und ihrer Enkelin die abenteuerliche Flucht. Aber Rasputin verfolgte sie mit seinem Haß und brachte die junge Zarentochter beinahe in seine Gewalt. Doch dann ereilte den Hexenmeister sein eigenes Schicksal und er versank in der eisigen Neva.

Das Schicksal schlägt noch einmal zu, als Anastasia auf dem Bahnhof von ihrer Großmutter getrennt wird. Die Großfürstin sollte ihre Enkelin niemals wiedersehen.

Und damit nimmt eine der geheimnisvollsten Geschichten des zwanzigsten Jahrhunderts ihren Anfang. . .

Mit ANASTASIA melden sich zwei Pioniere des Zeichentrickfilms, Don Bluth und Gary Goldman, zurück. Der Film ist ihr erstes abendfüllendes Original-Zeichentrick-Musical für Fox Family Films. In der Originalfassung mit den Stimmen von Meg Ryan, John Cusack, Kelsey Grammer, Christopher Lloyd, Angela Lansbury, Hank Azaria und Bernadette Peters wird die Legende des letzten überlebenden Mitglieds der Romanow-Familie in diesem außergewöhnlichen Märchen des zwanzigsten Jahrhunderts zum Leben erweckt.

 

REGIE:
Don Bluth
Gary Goldman
PRODUKTION:
Don Bluth
Gary Goldman
CAST:
Meg Ryan (voice)
John Cusack (voice)
Kelsey Grammer (voice)
Christopher Lloyd (voice)
Hank Azaria (voice)
DREHBUCH:
Susan Gauthier
Bruce Graham
Bob Tzudiker
Noni White
SCHNITT:
Fiona Trayler
TON:
Robert L. Sephton
MUSIK:
David Newman
Stephen Flaherty

       
  Anger Management
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. April 2003]
       
 

Feel The Love • Höflich, sanftmütig und bescheiden: Einen friedliebenderen Menschen als Dave Buznik (ADAM SANDLER) gibt es nicht. Und doch gerät er an Bord eines Flugzeugs ohne eigenes Zutun in eine verbale Kontroverse mit dem Kabinenpersonal, das sich ausgerechnet von Dave provoziert fühlt.

Der Vorfall hat Folgen für ihn: Dave wird zu einer Deaggressionstherapie verdonnert. So soll er lernen, seinen Ärger und seine Wut zu akzeptieren, um aufgestaute Aggressionen besser unter Kontrolle halten zu können. Einen Haken hat die Sache: Kein geringerer als der augenscheinlich völlig verrückte Dr. Buddy Rydell (JACK NICHOLSON) soll Dave die Vorzüge der Sanftmütigkeit vermitteln. Dabei müsste der eigentlich erst einmal selbst lernen, sein überschäumendes Temperament zu zügeln! Und so lässt Buddy seinen Patienten von einem Fettnäpfchen ins nächste tapsen. Ganz zu schweigen davon, dass der Doktor obendrein auch noch versucht, Dave seine Freundin Linda (MARISA TOMEI) auszuspannen ...

 

REGIE:
Peter Segal
PRODUKTION:
Jack Giarraputo
Barry Bernardi
CAST:
Adam Sandler
Jack Nicholson
Marisa Tomei
Allen Covert
Kurt Fuller
Heather Graham
Luis Guzmán
DREHBUCH:
David Dorfman
KAMERA:
Donald McAlpine
SCHNITT:
Jeff Gourson
TON:
David Bach
Elmo Weber
MUSIK:
Teddy Castellucci
AUSSTATTUNG:
Alan Au
KOSTÜME:
Ellen Lutter

       
  Antz
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. November 1998]
       
 

Erleben SIe die Welt aus einer ganz neuen Perspektive • Das Leben ist für Z eine einzige Plackerei und das sagt er auch laut. Er wird zum Rebell, zum Individualisten in der Kollektivgesellschaft der Ameisen. Und verliebt sich in die gegen ihre Rolle rebellierende Prinzessin Bala.

Weil er ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen will, tauscht er mit seinem Busenfreund, dem Soldaten Weaver, die Plätze. Aber die Armee zieht, auf Geheiss des manischen Generals Mandible, in eine Schlacht, aus der Z als Einziger zurück kehrt.

General Mandible hat einen teuflischen Plan: durch seine Vermählung mit Prinzessin Bala möchte er zum Gründervater einer neuen, straff organisierten Ameisenkolonie werden. Dazu muss die alte sterben und deshalb auch musste die Armee bis auf seine Getreuen vernichtet werden. Aber Z durchkreuzt diese Pläne ungewollt, als er nach einer wahren Odyssee mit der Prinzessin das sagenumwobene Insektopia findet und sie auch dort erneut in einer unglaublich rasanten Action-Szene rettet.

Sie wird allerdings von einem Vasallen des Generals entführt und in eine Zelle im Ameisenhügel verschleppt, wo ihr General Mandible erläutert, wie unerlässlich sie für die Zukunft ist - der sie nun hilflos ausgeliefert scheint. Wäre da nicht Z...

Gesprochen werden die guten wie die bösen Typen dieses Highlights im Original u.a. von Woody Allen, Sharon Stone, Sylvester Stallone und Gene Hackman, deren bekannte Synchronsprecher die deutsche Fassung synchronisiert haben.

 

REGIE:
Eric Darnell
Tim Johnson
PRODUKTION:
Brad Lewis
Aron Warner
Carl Rosendahl
CAST:
Voices:
Woody Allen
Sylvester Stallone
Sharon Stone
Gene Hackman
Christopher Walken
Danny Glover
Jennifer Lopez
DREHBUCH:
Todd Alcott
Chris Weitz
Paul Weitz
SCHNITT:
Stan Webb
TON:
Elliott Koretz
MUSIK:
Harry Gregson-Williams
John Powell
AUSSTATTUNG:
John Bell

       
  Around the World in 80 Days
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Dezember 2004]
       
 

Ein Film mit Jackie Chan • Atemberaubende Abenteuer, zwerchfellerschütternde Zwischenfälle und rasante Actionszenen erwarten ein All-Star-Ensemble in der aktuellen Walden Media Familienkomödie IN 80 TAGEN UM DIE WELT, in der drei ungewöhnliche Helden, angeführt von Hauptdarsteller Jackie Chan, eine schier unglaubliche Wette eingehen.

Phileas Fogg (STEVE COOGAN), ein exzentrischer Londoner Erfinder hat die Geheimnisse des Fliegens, der Elektrizität und sogar des Inline-Skatens entschlüsselt, doch die Fachwelt hält ihn lediglich für einen verschrobenen Verrückten. In seinem verzweifelten Versuch, Anerkennung zu gewinnen, geht Fogg eine verrückte Wette mit Lord Kelvin (JIM BROADBENT), dem Leiter der Königlichen Akademie der Wissenschaften ein: Er will die Welt in nur 80 Tagen umrunden!

Zusammen mit seinem Diener Passepartout (JACKIE CHAN) und der Nervenkitzel-suchenden französischen Künstlerin Monique (CÉCILE DE FRANCE) begibt sich Fogg auf eine Weltreise, die die Helden zu Land, zu Wasser und in der Luft zu exotischsten Orten führt. Auf seinem verwegenen Trip besteht das Trio zahlreiche Abenteuer und muss Hindernisse überwinden, die ihnen von Stars wie KATHY BATES, ARNOLD SCHWARZENEGGER und ROB SCHNEIDER in den Weg gelegt werden.

Regie bei dieser abenteuerlichen Komödie führte Frank Coraci, der bereits EINE HOCHZEIT ZUM VERLIEBEN und WATERBOY – DER TYP MIT DEM WASSERSCHADEN zum sehenswerten Vergnügen machte. In den Hauptrollen von IN 80 TAGEN UM DIE WELT begeistern Jackie Chan, Steve Coogan, Cécile de France sowie Jim Broadbent. David Titcher, David Benullo und David Goldstein schrieben das Drehbuch nach der berühmten Romanvorlage von Jules Verne. Die Produktion übernahmen Hal Lieberman und Bill Badalato in Zusammenarbeit mit den ausführenden Produzenten Jackie Chan, Willie Chan, Solon So, Alex Schwartz und Phyllis Alia.

 

REGIE:
Frank Coraci
PRODUKTION:
Bill Badalato
Hal Lieberman
CAST:
Jackie Chan
Steve Coogan
Robert Fyfe
Jim Broadbent
Ian McNeice
David Ryall
Roger Hammond
DREHBUCH:
David N. Titcher
David Benullo
David Andrew Goldstein
Jules Verne (Roman)
KAMERA:
Phil Meheux
SCHNITT:
Tom Lewis
TON:
Nick Adams
MUSIK:
Trevor Jones
David A. Stewart
AUSSTATTUNG:
Perry Andelin Blake
KOSTÜME:
Anna B. Sheppard

       
  Ässhäk
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Dezember 2003]
       
 

Ein Film von Ulrike Koch • Zwischen Hitze und Kälte, der Grossartigkeit des Sternenhimmels und dem beschränkten Licht eines Wüstenfeuers haben sich die Tuareg in der Weite der Sahara eingerichtet und pflegen noch heute ihre Liebe zu Schönheit, Musik und Poesie. Ein Tuareg-Nomade auf der Suche nach seinem entlaufenen Reitkamel führt durch Sand- und Gesteinsformationen zu den Brunnen. Lagerstätten und Märkten seines sagenumwobenen Volkes. Der Geschichtenerzähler Ibrahim Tshibrit bewahrt die mündliche Überlieferung seines Stammes und erklärt, dass seine «Lügengeschichten« irgendwann zur Wahrheit würden. Der Marabut, als Heiliger verehrt, ist der Hüter einer Jahrhunderte alten Moschee und vorislamischer Bräuche. Er gewährt Einblick in sein Wirken, zum Beispiel bei der Zubereitung eines Heiltranks aus Korantexten. Und wir begegnen Tuareg-Frauen und -Mädchen, die noch immer den Rhythmus des Zusammenlebens in Händen haben. Durch das Spiel des Imzad, der einsaitigen Geige, rufen sie den Männern die Werte ihres Volkes in Erinnerung, das vielleicht nur unter dem Schutz der Wüste bis heute überleben konnte. Die Tuareg führen uns ein in eine Welt, wo «Ässhäk» - der Respekt vor anderen Menschen, die Geduld und ein achtsames Miteinander - als oberstes Leitmotiv gelebt wird.

Nach dem grossen Erfolg ihres Films «Die Salzmänner von Tibet», folgte Ulrike Koch einem Ruf zu den Tuareg, um die Lebenswelt dieses Volkes in einem Film darzustellen. ÄSSHÄK - GESCHICHTEN AUS DER SAHARA ist das Ergebnis einer vertieften und verinnerlichten Auseinandersetzung mit der Wüste und ihren Bewohnern. Aus einem respektvollen Blickwinkel zeigt der Film eine archaische Lebensweise voll schöpferischer Lebendigkeit, ein anderes Zeitverständnis und eine Sicht auf den Himmel über der Wüste.

 

REGIE:
Ulrike Koch
PRODUKTION:
Alfi Sinniger
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Magdolna Rokob
TON:
Dieter Meyer
Pepijn Aben
MUSIK:
Harry De Wit

       
  Babam Ve Oglum
 
       
 

Ein Film von Cagan Irmak • Beim Militärputsch 1980 hatte der kleine Deniz (ein Name, der zu jener Zeit Junge sehr häufig gegeben wurde), seine Mutter verloren.

Sieben Jahre später macht er sich gemeinsam mit seinem Vater auf die Reise zu seinem Grossvater, den er noch nie gesehen hat.
Dieser betreibt im Ägäisgebiet ein landwirtschaftliches Gut.

Der Grund, weshalb Deniz seinen Grossvater noch nie gesehen hat, liegt darin, dass es vor Jahren zwischen seinem Vater und seinem Grossvater zu einem Zerwürfnis gekommen ist.

Denn Hüseyin Efendi (Çetin Tekindor) hatte seinen Sohn, der er zum Studieren in die Stadt geschickt hatte, verstossen, als er erfuhr, dass dieser sich politischen Aktivitäten verschrieben hatte.

Dass Sadik trotz allem jetzt ins Vaterhaus zurückgekehrt, hat seinen Grund darin, dass er es nur eine Frage der Zeit ist, dass er Abschied von Deniz nehmen muss. Deshalb will er seinen kleinen Sohn seinem Vater anvertrauen.

Deniz findet sich auf dem Bauernhof inmitten einer etwas verschrobenen, eigenartig spleenigen Familie wieder.
Das Dienstpersonal des Hauses, die eingeschnappte Tante, eine unglaubliche Grossmutter (Hümeyra), die Traktor fährt und ihre Kontakte per Funktelefon abwickelt, die von oben und bis unten mit goldenen Arm- und Halsreifen behangene Schwiegertochter (Binnur Kaya) und ein naiver, einfältiger Onkel (Yetkin Dikinciler).

Man muss sich das so vorstellen, dass all diese Personen ständig lauthals schreiend durcheinanderreden. In der Kleinstadt kommt es zu einer erneuten Begegnung von Sad?k der Türkei, für die er gekämpft hat, mit seiner Geliebten, die er um des politischen Kampfes willen verlassen hatte,

In der Stadt kommt es zu einer Begegnung von Sad?k und mit sich selbst; der Junge aber soll alles Eis zwischen seinem Vater und Grossavter zum Schmelzen bringen.

 

REGIE:
Cagan Irmak
PRODUKTION:
Sükrü Avsar
CAST:
Çetin Tekindor
Fikret Kuskan
Hümeyra
Serif Sezer
Yetkin Dikinciler
DREHBUCH:
Cagan Irmak
TON:
Levent Intepe
MUSIK:
Evanthia Reboutsika

       
  Back Soon
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. August 2009]
       
 

Skrapp út • Anna Halgrimsdottir lebt mit ihren zwei Söhnen, Ulfur und Hrafn, in Reykjavik. Sie hat die isländische Kälte satt und beschliesst, ihr Geschäft zu verkaufen und die Insel zu verlassen. Das Geschäft, der Verkauf von Marihuana, ist einträglich, und sie möchte es zu einem guten Preis verkaufen. Ihr «Nachfolger», dem sie ihr Mobiltelefon überlässt (magisches Objekt, in dem alle Kundendaten gespeichert sind), bittet sie um 48 Stunden Aufschub, in denen er das Geld auftreiben will. In diesen 48 Stunden wird Anna in unzählige, typisch isländische Geschichten hineingezogen, die voller unerwarteter und verschrobener Begegnungen sind. Während sie die Insel von einem Ende zum anderen durchstreift, verwandelt sich ihr Haus in einen Warteraum, in dem immer mehr Kunden ungeduldig auf ihre Rückkehr warten, damit sie ihre Tagesration kaufen können.

 

REGIE:
Sólveig Anspach
PRODUKTION:
Hlín Jóhannesdóttir
Skúli Fr. Malmqvist
Thor Sigurjonsson
Patrick Sobelman
CAST:
Didda Jónsdóttir
Erpur Eyvindarson
DREHBUCH:
Sólveig Anspach
Jean-Luc Gaget
KAMERA:
Bergsteinn Björgúlfsson
SCHNITT:
Anne Riegel
TON:
Jean Mallet
MUSIK:
Martin Wheeler
AUSSTATTUNG:
Halfdan Pedersen

       
  Bad Santa
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. November 2004]
       
 

Es ist ihm egal, ob Du artig warst oder nicht • Das hat Weihnachten nicht verdient: Willie T. Stokes (BILLY BOB THORNTON) ist der verdorbenste Weihnachtsmann, den man sich vorstellen kann. Dieser Santa säuft, er flucht, er hurt herum. Er kommt regelmässig zu spät, er beschimpft die Kinder, die sich zu ihm auf den Schoss setzen. Doch damit nicht genug: Obendrein nutzt Willie seine alljährliche Anstellung als Kaufhaus-Weihnachtsmann Tarnung, um mit seinem Kompagnon, dem kleinwüchsigen, aber nicht minder unflätigen Marcus (TONY COX), am Heiligen Abend nach getaner Arbeit den Safe des Kaufhauses zu knacken und sich mit der Beute aus dem Staub zu machen. - Böser Santa!

Doch in diesem Jahr wird sich alles ändern: Denn diesmal haben es Willie und Marcus nicht nur mit einem argwöhnischen Einkaufszentrum-Manager (JOHN RITTER) und einem verschlagenen Kaufhausdetektiv (BERNIE MAC) zu tun, sondern auch mit dem sexy Santa-Fan Sue (LAUREN GRAHAM) und einem unschuldigen Jungen (BRETT KELLY), der einfach nicht aufhören will, an Santa zu glauben, auch wenn der sehr sehr schlimme Dinge tut. Mal sehen, vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder.

In der Filmgeschichte mag es schon so manche bösartige Weihnachtskomödie gegeben haben, aber noch keine war so fies, niederträchtig und doch so hinreissend und urkomisch wie BAD SANTA. Der Name ist Programm: Superstar Billy Bob Thornton (ARMAGEDDON - DAS JÜNGSTE GERICHT) lässt in einer unvergesslichen Paraderolle als durch und durch verdorbener Weihnachtsmann kein Tabu ungebrochen und erst recht kein gutes Haar an der vermeintlich schönsten Zeit des Jahres. Unter der Regie von Kultfilmemacher Terry Zwigoff (GHOST WORLD) jagt in diesem gnadenlosen Spass eine wahnwitzige Pointe die nächste, wenn Santa und sein nicht minder witziger Elf, gespielt von Tony Cox, aus jeder einzelnen Szene ein Maximum an unerhörten Witzen herausholen. Dass man am Schluss des Gagtrommelfeuers dennoch zutiefst bewegt und berührt ist, macht BAD SANTA zu einem absolut zeitlosen Highlight, das künftig in einer Reihe mit Klassikern wie WIR SIND KEINE ENGEL genannt werden wird. Zurecht.

 

REGIE:
Terry Zwigoff
PRODUKTION:
Sarah Aubrey
John Cameron
Bob Weinstein
CAST:
Billy Bob Thornton
Tony Cox
Brett Kelly
Lauren Graham
Lauren Tom
Bernie Mac
John Ritter
DREHBUCH:
Glenn Ficarra
John Requa
KAMERA:
Jamie Anderson
SCHNITT:
Robert Hoffman
TON:
Michael J. Benavente
MUSIK:
David Kitay
AUSSTATTUNG:
Sharon Seymour
KOSTÜME:
Wendy Chuck

       
  Beowulf
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. November 2007]
       
 

Stell dich deinen Dämonen • In der sagenumwobenen Zeit der Helden kämpft der mächtige Krieger Beowulf mit dem Dämon Grendel und lenkt damit den höllischen Zorn der rücksichtslosen und verführerischen Mutter des Ungeheuers auf sich. Dieser epische Konflikt bildet die Grundlage der zeitlosen Legende von Beowulf.

 

REGIE:
Robert Zemeckis
PRODUKTION:
Steve Bing
Jack Rapke
Steve Starkey
Robert Zemeckis
CAST:
Angelina Jolie
Anthony Hopkins
Robin Wright Penn
Ray Winstone
Crispin Glover
John Malkovich
Alison Lohman
DREHBUCH:
Neil Gaiman
Roger Avary
KAMERA:
Robert Presley
SCHNITT:
Jeremiah O'Driscoll
TON:
Dennis Leonard
MUSIK:
Alan Silvestri
AUSSTATTUNG:
Doug Chiang
KOSTÜME:
Gabriella Pescucci

       
  Bergauf, bergab
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juli 2008]
       
 

Ein Film von Hans Haldimann • Die Kempfs leben auf drei Stufen Heimat. Je nach Jahreszeit bewirtschaftet die Familie einen anderen ihrer drei Höfe im Urner Schächental: Mal im Talboden, mal im Buchen auf 1120 Metern oder dann ganz oben, fast an der Baumgrenze. Zusammen mit ihrem Vieh ziehen sie von Hof zu Hof, um immer dort zu sein, wo der Boden die saftigsten Wiesen hergibt.

Zuoberst, im "Pfaffen", will Bauer Max Kempf trotz prekärer Finanzierung einen neuen Stall errichten. Ansonsten wäre seine Existenz, sein geliebtes Bergbauerndasein, gefährdet. Die ganze Familie, von den Kleinsten, über seine Frau bis zu den Grosseltern, hilft mit: "Es muäss!"

Es ist ein harter Alltag, geprägt von Entbehrungen und wenig Freizeit. Doch fernab der Hektik der Städte entfaltet sich das Glück auf andere Weise: Die innere Zufriedenheit, sein eigener Herr zu sein, Eins zu sein mit dem Vieh in einer einmaligen Berglandschaft. Es gibt nicht mehr viele Schweizer Bergbauern, die diese einzigartige, archaische Lebensweise der Kempfs noch leben. BERGAUF, BERGAB berichtet vom Leben in der Abgeschiedenheit der Täler der Innerschweizer Berge und den Veränderungen und Gefahren, die den Bergbauern drohen. Und von ihrem Mut, an der traditionellen Lebensweise festzuhalten, gegen die Widerstände einer globalisierten Welt, der das Naheliegende allmählich abhanden kommt.

 

REGIE:
Hans Haldimann
PRODUKTION:
Hans Haldimann
CAST:
Max Kempf
Monika Kempf
Alois Kempf
Regina Kempf
Marthi Kempf
KAMERA:
Hans Haldimann
SCHNITT:
Mirjam Krakenberger
MUSIK:
Pascal Schaer

       
  Between Strangers
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Juli 2003]
       
 

Sophia Loren's 100. Film ist gleichzeitig das Regiedebut ihres Sohnes Edoardo Ponti. • Drei Frauen stehen im Zentrum dieses bewegenden Dramas. Olivia (Sophia Loren), Natalia (Mira Sorvino) und Catherine (Deborah Kara Unger) wsind einander völlig fremd, und doch sind ihre Schicksale miteinander verwoben. Denn zwischen ihren Träumen besteht eine mysteriöse Verflechtung, welche sie dazu antreibt, ihr Leben neu anzupacken und ihre Träume mit frisch gewonnener Freiheit zu verwirklichen. Das Traum-Ensemble wird unterstützt von Klaus Maria Brandauer, Gérard Depardieu, Pete Postlethwaite und Malcolm McDowell.

Der Film wurde an zahlreichen Filmfestivals aufgeführt und für 5 GENIE AWARDS (kanadische Oscars) nominiert.

 

REGIE:
Edoardo Ponti
PRODUKTION:
Elda Ferri
Gabriella Martinelli
Roberto Pace
CAST:
Sophia Loren
Mira Sorvino
Deborah Unger
Pete Postlethwaite
Klaus Maria Brandauer
Gérard Depardieu
Malcolm McDowell
DREHBUCH:
Edoardo Ponti
KAMERA:
Gregory Middleton
SCHNITT:
Roberto Silvi
TON:
Mark Gingras
MUSIK:
Zbigniew Preisner
AUSSTATTUNG:
Dan Yarhi
KOSTÜME:
Mario Davignon

       
  Bin ich schön?
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. September 1998]
       
 

Von Doris Dörrie • Der Traum, jemand anders sein zu können, führt die Frauen und Männer in Doris Dörries leiser Komödie in die Arme von Geliebten. In geliehene Kleider, vernünftige Ehen, radikale Diäten und immer wieder nach Spanien. Aus kunstvoll verwobenen Einzelschicksalen zaubert die Regisseurin von «Männer» und «Keiner liebt mich» einen Reigen auf die Leinwand, in dem das heutige Lebensgefühl und die immerwährende Hoffnung auf Liebe die Hauptrolle spielen. Ein phantasievolles, stilsicher inszeniertes Kaleidoskop, das uns ironisch wie liebevoll den Spiegel vorhält.

 

REGIE:
Doris Dörrie
PRODUKTION:
Bernd Eichinger
Matrin Moszkowicz
CAST:
Senta Berger
Gottfried John
Iris Berben
Oliver Nägele
Suzanne von Borsody
Uwe Ochsenknecht
Franka Potente
Heike Makatsch
DREHBUCH:
Doris Dörrie
Rolf Basedow
Ruth Stadler
KAMERA:
Theo Bierkens
SCHNITT:
Inez Regnier
MUSIK:
Roman Bunka
AUSSTATTUNG:
Yvonne Hellings

       
  Bridget Jones's Diary
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. August 2001]
       
 

All women keep score.. • 365 Tage aus dem Leben einer Frau um die 30: Bridget Jones (Renée Zellweger) schlägt sich mit dem ganz normalen Wahnsinn ihres Single-Alltags herum. Karriere und Diäten, Freundes-Leid und Party-Wahn. Zu viele Zigaretten und zu wenige Liebhaber. Eben alles, was das Leben so richtig prickelnd macht. Nicht zu vergessen: Die grosse Liebe, die vielleicht doch noch an irgendeiner Ecke wartet ... Einfach bezaubernd und herrlich verschroben mit einem Wort: very british! Nach dem hinreissenden Bestseller von Helen Fielding 'Schokolade zum Frühstück'.

 

REGIE:
Sharon Maguire
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Jonathan Cavendish
CAST:
Renée Zellweger
COlin Firth
Hugh Grant
Jim Broadbent
Gemma Jones
Sally Phillips
Shirley Henderson
DREHBUCH:
Helen Fielding
Andrew Davies
Richard Curtis
KAMERA:
Stuart Dryburgh
SCHNITT:
Martin Walsh
MUSIK:
Patrick Doyle
AUSSTATTUNG:
Gemma Jackson

       
  Brother Bear
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. März 2004]
       
 

Nature Calls • Viele, viele Jahre vor unserer Zeit: Im Nordwesten Amerikas leben die drei Brüder Kenai, Denahi und Sitka. Durch einen tragischen Unfall wird der Älteste von einem Bären getötet. Kenai, der ungestüme Jüngste, schwört Rache. Doch dann passiert Unglaubliches: Kenai wird auf magische Weise selbst in einen Bären verwandelt … Aus der neuen Sicht sieht die Welt ganz anders aus: Um sich auf vier Tatzen zurechtfinden und wieder ein Mensch werden zu können, muss Kenai sich mit einem vermeintlichen Erzfeind anfreunden, dem jungen, sehr gesprächigen Grizzly Koda, der auf der Suche nach seiner Mutter ist.

Gemeinsam macht sich das ungleiche Paar auf den Weg: Kenai, um seine Menschengestalt wiederzuerlangen, Koda, um beim sagenumwobenen jährlichen Bärenfest Salmon Run seine Mutter wiederzufinden. Ausgerechnet der liebenswerte Koda bringt dem zornigen Kenai während ihrer abenteuerlichen Reise bei, was Freundschaft, Bruderliebe und Toleranz wirklich bedeuten …

Der 44. abendfüllende Zeichentrickfilm aus dem Hause Disney ist ein mitreißendes Abenteuer in der Tradition von „Mulan“ und „Tarzan“ – ein bezaubernd gezeichneter Film für Jung und Alt, in dem Humor, Spannung und vor allem Herz nicht zu kurz kommen.
Kein Geringerer als Oscar®-Preisträger Phil Collins steuerte sechs brandneue, eigens für BÄRENBRÜDER komponierte Songs bei.

 

REGIE:
Aaron Blaise
Robert Walker
PRODUKTION:
Chuck Williams
CAST:
Joaquin Phoenix
Jeremy Suarez
Jason Raize
Rick Moranis
Dave Thomas
D.B. Sweeney
Joan Copeland
DREHBUCH:
Steve Bencich
Ron J. Friedman
TON:
Richard L. Anderson
MUSIK:
Phil Collins
Mark Mancina

       
  C'est quoi la vie?
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. September 2000]
       
 

Ein Film von François Dupeyron • Nicolas, der Sohn eines Bauern, lebt mit seinen Eltern und Grosseltern auf einem Hof. Er führt ein Leben, das geprägt ist von seinen nächtlichen Barbesuchen, von dem Kalben der Kühe und dem Sonnenaufgang.

Es ist nicht sicher, ob er dieses Leben weiterführen kann. Sein Vater hat sich verschuldet. Und Nicolas ist sich immer weniger im klaren darüber, wo sein eigentlicher Platz ist im Leben. Und ob das Leben als Bauer die Zukunft ist, die er sich erträumt.

Als er Maria begegnet, verfällt er sofort ihrem Charme. Sie ist wunderschön, einige Jahre älter als er und lebt mit zwei Kindern in einem kleinen Ort in den Hügeln.

Zuhause verschlechtert sich die Lage, die Kühe werden von einer seltenen Krankheit befallen und das Drama nimmt seinen Lauf. Nicolas' Familie muss den Hof aufgeben. Er versucht, aus der Situation und seinem bisherigen Leben auszubrechen, doch seine Versuche scheitern kläglich. Schliesslich erinnert er sich an einen Satz, den sein Vater gerne zitiert hat: 'Ein Bauer kann nicht hungers sterben solange er einen Hof und etwas zu säen hat...'

Oben in den Hügeln gibt es eine verlassene Farm... Und da ist immer noch Maria...

 

REGIE:
François Dupeyron
PRODUKTION:
Michel Saint-Jean
Maurice Bernart
KAMERA:
Tetsuo Nagata
SCHNITT:
Bernard Sasia
MUSIK:
Michel Portal
Brian Yamakoshi

       
  Caos calmo
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. April 2008]
       
 

Ein Film von Antonio Luigi Grimaldi • Pietro fährt seine Tochter Claudia in die Primarschule. Und beschliesst spontan, auf einer Bank in einem kleinen Park zu warten, bis der Unterricht vorbei ist. Auch die nächsten Tag geht er nicht arbeiten, sondern bleibt vor Claudias Schule. Arbeitskollegen kommen vorbei, seine Chefs, Freunde, die merkwürdige Schwester von Pietros soeben verstorbener Frau. Nicht, weil sie ihn überreden möchten, in sein gewohntes Leben zurückzukehren. Sondern um mit ihm über ihre Sorgen zu sprechen. Seine unerschütterliche Ruhe irritiert sie alle ...

«Caos calmo» basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsroman des bedeutenden italienischen Autors Sandro Veronesi. Multitalent Nanni Moretti spielt nicht nur die Hauptrolle, er zeichnet auch als Drehbuch-Koautor verantwortlich.

«Caos calmo» ist ein herrlicher Film über einen, der aus dem Alltagstrott ausbricht, um das zu tun, was er wichtig und richtig findet im Leben. Eine Geschichte, gewoben aus grossen Emotionen und feinen Zwischentönen, berührend und einfach schön.

 

REGIE:
Antonio Luigi Grimaldi
PRODUKTION:
Domenico Procacci
CAST:
Nanni Moretti
Valeria Golino
Alessandro Gassman
Isabella Ferrari
Silvio Orlando
Blu Di Martino
Hippolyte Girardot
DREHBUCH:
Nanni Moretti
Laura Paolucci
Francesco Piccolo
KAMERA:
Alessandro Pesci
SCHNITT:
Angelo Nicolini
TON:
Gianluca Basili
Gaetano Carito
Gianluca Stazi
KOSTÜME:
Alexandra Toesca

       
  Champions von Morgen
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. April 2009]
       
 

Drei Junioren zwischen Traum und Ersatzbank • Den Traum, einmal Spitzensportler zu werden, träumen viele Kinder und Jugendliche. Nicht allen ist bewusst, dass dieses Ziel nur durch unermüdliches Training und viel Entbehrungen zu erreichen ist.

Der Film CHAMPIONS VON MORGEN zeigt den Weg zum Spitzensport anhand von drei Fussball-Junioren in Ausbildung. Seit sie 5-jährige Knirpse sind, wollen Davide, Dominik und Raoul nur das Eine. Fussball ist ihr Leben, ihre Leidenschaft. Fussballstar werden – das ist ihr Traum.

Dafür sind die drei jungen Männer bereit, alles zu geben, selbst wenn sie über die Grenzen ihrer Belastbarkeit gefordert werden. Erst 17 Jahre alt, sind sie bereits mit der harten Realität der Sportwelt konfrontiert. Nur wenige Jugendliche werden den Weg nach ganz oben schaffen.

Mit seinem Film erlaubt der Filmemacher Theo Stich dem Publikum einen tiefen Einblick in die Wechselbäder von Erfolg, Misserfolg, Bangen und Hoffen, denen junge Sportler und ihre Familien tagtäglich ausgesetzt sind.

 

REGIE:
Theo Stich
PRODUKTION:
Marianne Bucher
DREHBUCH:
Theo Stich
KAMERA:
Ueli Nüesch
Pio Corradi
SCHNITT:
Rainer M. Trinkler
TON:
Martin Witz
Dieter Meyer

       
  conspiracy.com
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Juni 2001]
       
 

Never underestimate radical vision • Computergenie Milo Hofmann (RYAN PHILLIPPE) will ganz nach oben. Mit seinem besten Freund, Computerfreak Teddy (TEDDY CHIN), gründet er ein Start-up-Unternehmen für neuartige Kommunikations-Software. Sein grosses Vorbild ist der begnadete High-Tech Mogul Gary Winston (TIM ROBBINS), dessen Firma N.U.R.V. die mächtigste und einflussreichste der gesamten Computerindustrie ist. Als Milo von Gary Winston das einmalige Angebot erhält, bei ihm als Programmierer einzusteigen, zögert der junge Hacker keine Sekunde: Er lässt Teddy zurück und zieht mit seiner Freundin Alice (CLAIRE FORLANI) ins Silicon Valley. Voller Enthusiasmus stürzt sich Milo in die Arbeit, eine bahnbrechende Satellitentechnologie mitzuentwickeln. Alles läuft zunächst perfekt, doch dann trifft ihn die Nachricht vom mysteriösen Tod seines Freundes Teddy. Und Milo beginnt nachzuforschen. Mit Entsetzen stellt er fest, dass es eine Verbindung zwischen Teddys Tod und der Firma seines Mentors gibt. Doch als der Computermogul Wind von den heimlichen Entdeckungen seines Schützlings bekommt, zieht sich die Schlinge immer enger um Milos Hals. Ein brisantes Katz- und Mausspiel beginnt...

CONSPIRACY.com ist ein gnadenlos packender High-Tech-Thriller, mit dem das britische Regie-Ass Peter Howiff ('Sie liebt ihn - sie liebt ihn nicht') in bester Hitchcock-Manier beweist, dass er sich auch mit intelligenter Hochspannung bestens auskennt. Mit den Jungstars Ryan Phillippe ('Eiskalte Engel', 'lch weiss was Du letzten Sommer getan hast'), Rachael Leigh Cook ('Eine wie keine') und Claire Forlani ('Rendezvous mit Joe Black') sowie Tim Robbins ('The Player', 'Die Verurteilten') als Bits-and-Bytes-Mephisto hochkarätig besetzt, ist CONSPlRACY.com atemberaubende Unterhaltung, die bis zur letzten Sekunde fesselt...

 

REGIE:
Peter Howitt
PRODUKTION:
Nick Wechsler
Keith Addis
David Nicksay
CAST:
Ryan Philippe
Rachael Leigh Cook
Claire Forlani
Tim Robbins
Douglas McFerran
Richard Roundtree
Tygh Runyan
DREHBUCH:
Howard Franklin
KAMERA:
John Bailey
SCHNITT:
Zach Staenberg
TON:
Julia Evershade
MUSIK:
Don Davis
AUSSTATTUNG:
Catherine Hardwicke
KOSTÜME:
Maya Mani

       
  Damen und Herren ab 65
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. August 2004]
       
 

Ein Film von Lilo Mangelsdorff • “Damen und Herren ab 65 gesucht”, so begann eine Kleinanzeige in der Lokalzeitung von Wuppertal. Hintergrund: die Neuinszenierung des Tanztheaterstückes „Kontakthof“, das Pina Bausch mit ihrer Truppe 1978 herausgebracht hatte. Es soll mit älteren Menschen, mit Laien neu inszeniert werden. Auf die Anzeige melden sich über 150 Personen. In einem langen Prozess wurden 25 Damen und Herren ausgewählt. Ein Jahr lang wird geprobt. Tänzerinnen und Tänzer der Uraufführungsgruppe haben alle Hände voll zu tun, mit den Laien die komplizierten, unverwechselbaren Posen, Gesten und Bewegungsabläufe à la Pina Bausch einzustudieren.

Als neue Ressource kommt die Lebenserfahrung älterer Menschen ins Spiel, die dem Stück einen eigenen, unverwechselbaren Charakter gibt. Eindrucksvoll zeigen die Laientänzer, dass ältere Menschen die gleichen Sehnsüchte und Ängste haben können wie Junge.

Im Januar 2000 findet in Wuppertal die Premiere statt. Seitdem wird die Truppe zu Gastspielen eingeladen, in den Spielpausen wird weiter trainiert. Jochen Schmidt, intimer Kenner der Arbeit von Pina Bausch, schreibt im Februar 2000 in der FAZ: „ Die 25 Non- Professionals spielen ein Bausch-Stück, als hätten sie nie etwas anderes getan – und gegenüber der normalen Aufführung änderte sich das Stück allenfalls minimal.“

Der Film begleitet die Proben, portraitiert die Senioren mit ihren Erfahrungen bei der Arbeit an dem Stück und den Auswirkungen auf ihren Alltag. Entstanden ist eine bewegende Dokumentation über Menschen, die ihr Berufsleben hinter sich haben und sich nun einer neuen Tätigkeit widmen, für die normalerweise schon Menschen über 35 viel zu alt sind.

 

REGIE:
Lilo Mangelsdorff
PRODUKTION:
Cinetix GmbH
CAST:
Rosemarie Asbeck
Wolfgang Danzberg
Lore Duwe-Scherwat
Jutta Geike
Wolf-Amadeus Gericke
Inge Glebe
DREHBUCH:
Lilo Mangelsdorff
KAMERA:
Sophie Maintigneux
SCHNITT:
Eva Vossen
Lilo Mangelsdorff
TON:
Annegret Fricke

       
  Das fliegende Klassenzimmer
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Januar 2003]
       
 

Nach dem Roman von Erich Kästner • Jonathan ist schon von acht Internaten geflogen. Als er in Leipzig ans Internat des berühmten Thomanerchors kommt, glaubt er nicht, dass er dort lange bleiben wird. Doch der Internatsleiter Justus nimmt sich seiner an. Die Jungs aus seinem Schlafsaal werden seine Freunde: der besonnene Martin und der schmächtige Uli ebenso wie der experimentierfreudige Kreuzkamm junior und der stets hungrige Kraftprotz Matz. Die vier zeigen Jonathan ihren Geheimtreff, einen alten Eisenbahnwaggon auf einem Brachgrundstück, als sie von einem mysteriösen Mann, dem 'Nichtraucher' überrascht werden, der ebenfalls einen Schlüssel zu ihrem Eisenbahnwaggon besitzt...

Der 'Nichtraucher' ist aber nicht der einzige, der Jonathan und seine Freunde in Atem hält. Da gibt es auch noch die 'Externen', mit denen die Internatsschüler ständig im Clinch liegen, und deren hübsche Bandenchefin Mona. Und schliesslich ist da noch der Text zu einem Theaterstück namens 'Das fliegende Klassenzimmer', den die Jungs zufällig im Eisenbahnwaggon gefunden haben. Als sie sich mit Begeisterung auf die Proben für die anstehende Weihnachtsaufführung stürzen, ahnen sie noch nicht, dass sie damit in alten Wunden bohren und eine Kette turbulenter Ereignisse auslösen, die am Ende aber eine für alle versöhnliche Überraschung bereithält...

 

REGIE:
Tomy Wigand
PRODUKTION:
Uschi Reich
Peter Zenk
CAST:
Ulrich Noethen
Sebastian Koch
Piet Klocke
Hauke Diekamp
Philipp Peters-Arnolds
Frederick Lau
hans Broich-Wuttke
DREHBUCH:
Henriette Piper
Franziska Buch
Uschi Reich
KAMERA:
Peter von Haller
SCHNITT:
Christian Nauheimer
MUSIK:
Niki Reiser
Moritz Freise
Biber Gullatz
AUSSTATTUNG:
Ingrid Henn

       
  Das Schloss im Himmel
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Juni 2006]
       
 

Laputa: Castle in the sky • Das Mädchen Sheeta ist im Besitz eines magischen Kristalls, der den Weg nach Laputa weist, einem sagenumwobenen Schloss im Himmel. Dort soll es unvorstellbaren Reichtum und eine geheimnisvolle Technologie geben, mit der sich die Welt beherrschen lässt. Sowohl eine Bande von Himmelspiraten, als auch die Armee und der Regierungsagent Musca fahnden deshalb schon lange nach Laputa - und machen sich auf die Jagd nach Sheeta und dem Kristall. Auf der Flucht vor ihren Verfolgern trifft sie auf den Jungen Pazu, der auf den Spuren seines Vaters ebenfalls das Schloss im Himmel zu finden hofft. Gemeinsam begeben sie sich auf ihre abenteuerliche Reise, die zu einem Katz-und-Maus-Spiel wird, und auf der die beiden ihren Mut unter Beweis stellen müssen, fantastische Dinge sehen und unerwartete Freundschaften schliessen werden...

 

REGIE:
Hayao Miyazaki
PRODUKTION:
Isao Takahata
CAST:
Nathalie Loewenberg
Nico Mamone
Ilona Grande
Claus Brockmeyer
Jens Kretschmer
Christoph Jablonka
DREHBUCH:
Hayao Miyazaki
SCHNITT:
Yoshihiro Kasahara
Hayao Miyazaki
Takeshi Seyama
TON:
Shigeharu Shiba
MUSIK:
Joe Hisaishi

       
  Death at a Funeral
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. August 2007]
       
 

Ein Film von Frank Oz • Es gibt gute und schlechte Tage. Heute ist die Beerdigung seines Vaters und für Daniel (Matthew Macfadyen) ist es ein ausserordentlich schlechter Tag - besonders als er feststellen muss, dass der Leichnam im Sarg gar nicht sein Vater ist. Kaum ist dieser kleine "Fehltritt" behoben, machen sich die nächsten Probleme bemerkbar: Onkel Alfie wartet seit Stunden vor dem Altersheim auf seine Abholung. Daniels verschwenderischer Bruder Robert (Rupert Graves) verweigert sich, die Hälfte der Beerdigungskosten zu übernehmen. Und Daniels Cousine Martha (Daisy Donovan) bringt ihren Verlobten Siomon (Alan Tudyk) mit, der versehentlich eine Mischung verschiedener Halluzinogene genommen hat und jetzt davon überzeugt ist, Stimmen aus dem Sarg zu hören. Als ob das noch nicht genug wäre, taucht ein ebenso ungewöhnlicher wie unbekannter Gast auf, der einige pikante Geheimnisse über den Verstorbenen kennt und droht, diese publik zu machen, sollte er nicht eine ansehnliche Summe Geld erhalten. Es liegt nun an Daniel, die Beerdigung vor dem endgültigen Chaos zu bewahren und seinem Vater einen würdevollen Abschied zu ermöglichen - auch wenn er dazu über Leichen gehen muss.

 

REGIE:
Frank Oz
PRODUKTION:
Sidney Kimmel
Laurence Malkin
Diana Phillips
Share Stallings
CAST:
Matthew Macfadyen
Keeley Hawes
Andy Nyman
Ewen Bremner
Daisy Donovan
Alan Tudyk
Jane Asher
DREHBUCH:
Dean Craig
KAMERA:
Oliver Curtis
SCHNITT:
Beverley Mills
TON:
Tim Hands
MUSIK:
Murray Gold
AUSSTATTUNG:
Michael Howells
KOSTÜME:
Natalie Ward

       
  December Boys
 
       
 

Ein Film von Rod Hardy • Die Becker-Entertainment-Produktion "December Boys" ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden. Der Film entstand an Schauplätzen in Südaustralien und im South Australian Film Corporation Studio in Adelaide. Daniel Radcliffe übernimmt darin seine erste bedeutende Rolle außerhalb der "Harry Potter"-Serie: Er spielt Maps, einen der December Boys – die vier halbwüchsigen Waisenknaben sind beste Freunde und alle im selben Monat geboren. Sie leben hinter den Mauern eines katholischen Klosters im australischen Outback der 1960er-Jahre. Jahr um Jahr schwindet ihre Hoffnung, jemals Adoptiveltern zu finden. Die trübe Stimmung schlägt allerdings sofort um, als die vier ihre Sommerferien erstmals an der See verbringen dürfen. Dort kommen sie bei dem pensionierten Marineoffizier Bandy McAnsh (Jack Thompson) unter. Und dort verwandelt sich ihre Sehnsucht nach einem Zuhause in eine konkrete Option – jedenfalls für einen der vier Jungen. Denn am Meer freunden sie sich mit einem jungen Ehepaar (Sullivan Stapleton und Victoria Hill) an, das keine Kinder bekommen kann und deshalb einen der Jungen adoptieren will. Maps, der Älteste, verliebt sich gleichzeitig in das schöne Mädchen Lucy (Teresa Palmer). Zwischen den übrigen drei – Spark (Christian Byers), Misty (Lee Cormie) und Spit (James Fraser) – entbrennt bald ein heftiger Wettstreit um die Gunst der potenziellen Pflegeeltern. Die Freundschaft der Jungen wird auf eine harte Probe gestellt – was sich in den vielen Jahren der Zurückweisung und Unterdrückung aufgestaut hat, bricht jetzt unvermittelt aus ihnen hervor. Doch die tiefe Freundschaft überwindet schließlich alle Rivalitäten – und besiegelt den Bund der December Boys, als sie erleben, was Freundschaft, Familie und Liebe wirklich bedeuten.

 

REGIE:
Rod Hardy
PRODUKTION:
Richard Becker
CAST:
Daniel Radcliffe
Lee Cormie
Christian Byers
James Fraser
Jack Thompson
Teresa Palmer
Sullivan Stapleton
DREHBUCH:
Marc Rosenberg
KAMERA:
David Connell
SCHNITT:
Dany Cooper
TON:
Andrew Plain
Alicia Slusarski
MUSIK:
Carlo Giacco
AUSSTATTUNG:
Leslie Binns
KOSTÜME:
Marriott Kerr

       
  Despereaux - Der kleine Mäuseheld
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. März 2009]
       
 

The Tale of Desperaux • Despereaux Tilling, Mäuserich, liebt Bücher, Musik und ganz besonders die liebliche Menschen-Prinzessin Erbse hoch oben im Schloss. Für dieses unmäusische Verhalten wirft ihn der oberste Mäuserat ins Verliess zu den Ratten. Dort eingekerkert, trifft Despereaux aber nicht etwa den Tod, sondern auf Roscuro - eine Ratte mit hochfliegenden Plänen, in denen er auch ihm, dem Mäuserich, eine Rolle zugedacht hat. Und sässe da unten nicht auch die tölpelhafte Küchenmagd Miggery Sow, die auf den Platz der Prinzessin spekuliert, dann hätte Despereaux niemals von der dunklen Verschwörung der beiden erfahren. Nicht ahnend, auf welches Abenteuer er sich einlässt, wird der kleine Mäuserich zum Helden, der Kinderherzen höher schlagen lässt.

 

REGIE:
Sam Fell
Robert Stevenhagen
PRODUKTION:
Gary Ross
Allison Thomas
CAST:
Uwe Büschken
Uli Krohm
Maria Koschny
Almut Zydra
Alex Malzacher
DREHBUCH:
Gary Ross
KAMERA:
Brad Blackbourn
SCHNITT:
Mark Solomon
TON:
Lon Bender
MUSIK:
William Ross
AUSSTATTUNG:
Evgeni Tomov

       
  Despicable Me
  [demnächst im Kino - Release: 30. September 2010]
       
 

Ich, einfach unverbesserlich! • Nichts – so glaubt er zumindest – liegt dem verschrobenen Gru mehr am Herzen, als Unfrieden zu stiften und der Menschheit den Tag zu vermiesen. Ganz unscheinbar lebt er inmitten einer wunderschönen Vorstadtidylle – zwischen hübschen Anwesen, gepflegten Gärten und fröhlichen Strassen hat er es sich gemütlich gemacht. Das düstere Haus, in dem er mit seiner permanent nörgelnden Mutter wohnt, und der verdorrte Rasen davor sind leicht auszumachen, doch sein geheimstes Geheimnis kennen seine Nachbarn nicht: sein wahres Reich verbirgt sich nämlich tief unter dem Haus, in einer weit verzweigten unterirdischen Geheimfestung.

Umgeben von einer ganzen Armee von „Minions“, umtriebigen kartoffelförmigen Zwergenwesen, schmiedet der Hausherr dort - zusammen mit einem gruselig-grausamen Wissenschaftler namens Dr. Nefario - seine genialen weltweiten Schurkenstreiche, deren Krönung das grösste Verbrechen der Menschheitsgeschichte werden soll: die Entführung des Mondes... Jawohl, des Mondes!

Der Clou bei diesem Mondnapping ist, dass der Erdtrabant mit einem Schrumpfstrahler auf Apfelsinengrösse verkleinert werden soll und so locker in Grus Astronauten-Manteltasche Platz finden würde. Leider ist der Schrumpfstrahler nicht seine Erfindung. Aber Gru weiss sich zu helfen: Zusammen mit einer „Minions“-Eliteeinheit klaut er die Wunderwaffe kurzerhand seinen rechtmässigen Eigentümern.

Womit Gru allerdings nicht gerechnet hat ist, dass ein junger Meisterdieb-Lümmel namens Vector ihm den Schrumpfstrahler schon auf dem Heimflug bei einem spektakulären Luftgefecht wieder abluchst. Und damit nicht genug: Vector verschanzt sich damit gutgelaunt in seiner ultra-gesicherten Villa, in dem es für Gru absolut kein Eindringen gibt. Bis eines Tages drei Waisenmädchen vor Vectors Tür stehen und ihm seine Lieblingskekse zum Verkauf anbieten. Gru traut seinen Augen nicht: Wie von magischer Hand öffnet sich plötzlich das Tor und die drei Mädchen marschieren unbehelligt in Vectors futuristisches Zuhause. Und noch im selben Augenblick hat Gru einen weiteren seiner genialen Einfälle…
Gru – eine schillernde Mischung aus dem Grinch und Dr. Evil – setzt der Menschheit übel zu und geniesst sämtliche Bösartigkeiten mit jeder Faser seines Leibes. Hochgerüstet mit einem technisch raffinierten Arsenal aus Wunderstrahlern und kampfbereiten Allzweckfahrzeugen ist er auf dem Vormarsch und auch von der Polizei nicht zu stoppen… Wenn da nicht Margo, Edith und Agnes an seine Tür geklopft hätten.
Die drei kleinen Waisenmädchen haben sich – nach anfänglich grossen Vorbehalten - in den Kopf gesetzt, dass Gru der ideale Papa für sie abgeben würde. Ausgerechnet mit unverbesserlicher Anhänglichkeit und störrischer Zuneigung bringen die Mädchen Gru und seine Welt gehörig durcheinander.
Findet der Superbösewicht in ihnen vielleicht schliesslich seine Bezwinger? Ist es nun mit seinem Verbrecherleben vorbei … oder stiehlt er doch noch den Mond?

 

REGIE:
Pierre Coffin
Chris Renaud
PRODUKTION:
John Cohen
Janet Healy
Christopher Meledandri
CAST:
Jan Delay
Peter Groeger
Nana Spier
Friedel Morgenstern
Axel Lutter
Hans-Jürgen Dittberner
Bernhard Völger
Derya Flechtner
Sarah Kunze
Kerstin Sanders-Dornseif
DREHBUCH:
Ken Daurio
Sergio Pablos
Cinco Paul
SCHNITT:
Gregory Perler
Pam Ziegenhagen
TON:
Dennis Leonard
MUSIK:
Heitor Pereira
Pharrell Williams
AUSSTATTUNG:
Yarrow Cheney

       
  Die Vogelpredigt
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Mai 2005]
       
 

Ein Film Clemens Klopfenstein • Zwei ältere Schauspieler aus Bern, ein komisch-tragisches Paar suchen ihren ehemaligen Regisseur auf, um ihn von einer neuen Filmidee zu überzeugen, ein feuriges, farbiges Werk mit schönen Frauen in Afrika, ein Sequel eines vor zehn Jahren erfolgreichen, gemeinsamen Films („Das Schweigen der Männer“). Nach Irrfahrten und Pannen im nächtlichen winterlichen Appenin, wo sich die beiden in Teile eines erotischen Films und eines philosophischen Klosterfilms verirren, gelangen sie erschöpft zu Fuss zum Regisseur. Dieser hat sich ins steinige und melancholische Umbrien zurückgezogen und be- schäftigt sich mehr mit Askese, Konsumverzicht und dem Untergang. Er hält nichts von Mainstream und kann die beiden überzeugen, einen Franziskanischen Film namens „Die Vogelpredigt“ zu drehen. In Mönchskleidern werden sie zu den Proben in die sibillinischen Wälder geführt, dort aber schnappt die Falle zu, der Regisseur verschwindet und die beiden verirren sich in den labyrinthischen Wäldern. Sie schreien und schreien.

 

REGIE:
Clemens Klopfenstein
PRODUKTION:
Clemens Klopfenstein
CAST:
Ursula Andress
Mathias Gnädinger
Polo Hofer
Clemens Klopfenstein
Max Rüdlinger
DREHBUCH:
Clemens Klopfenstein
KAMERA:
Clemens Klopfenstein
SCHNITT:
Remo Legnazzi
Lorenz Klopfenstein
TON:
Nicola Bellucci
MUSIK:
Ben Jeger
AUSSTATTUNG:
Annelie Büchner
KOSTÜME:
Sybille Welti

       
  El Acordeón del Diablo
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Oktober 2000]
       
 

Von Stefan Schwietert • EL ACORDEON DEL DIABLO ist eine Reise an die kolumbianische Karibikküste, in die Heimat des grossen Sängers und Komponisten Pacho Rada. Mit ihm taucht der Film ein in die Musik der Karibik, in das Reich von Cumbia, Vallenato und Son. Es ist eine Welt von Musikern wie Alfredo Gutierrez, der die Stierkampfmusik seiner Heimat in einen fiebrigen, pulsierenden Big-Band-Sound verwandelt. Oder Israel Romero, unbestrittener Star und König des Vallenato-Akkordeons, der sich mit seinem Neffen El Morre einen atemberaubenden Zweikampf unter Akkordeonvirtuosen liefert.

Francisco ,Pacho' Rada selbst ist heute 93 Jahre alt. Er lebt in einer Wellblechhütte am Stadtrand von Santa Marta, während seine Musik die Hitparaden stürmt. Seine Lebensgeschichte aber ist eine Legende. Sie inspirierte Gabriel Garcia Marquez zur Figur des Troubadours 'Francisco El Hombre', die sich wie ein roter Faden durch seinen Roman 'Hundert Jahre Einsamkeit' zieht. In EL ACORDEON DEL DIABLO erzählt Pacho Rada seine Version der Geschichte. Mit vier Jahren hält er zum ersten Mal ein Akkordeon in der Hand und lässt es nie wieder los. Er zieht als junger Mann von Dorf zu Dorf, von Fest zu Fest, spielt und singt für ein paar Centavos, komponiert dabei unzählige Lieder. Und er berichtet von jener Nacht, in der er den Teufel in einem Akkordeonduell bezwang und seine Seele rettete.

Wie in den Romanen von Marquez sind auch in den Erinnerungen von Pacho Rada die Grenzen zwischen Fantasie und Realität aufgehoben. Für ihn, der 422 Enkel und Urenkel hat, ist der tägliche Überlebenskampf in Kolumbien so wirklich wie Fabeln und Märchen über Hexen und Ungeheuer. Der Film folgt ihm auf seiner Reise in beide Welten: in ein Land, das von Armut und Gewalt zerrissen wird, und in ein Reich fantastischer Legenden und mitreissender Musik.

 

REGIE:
Stefan Schwietert
PRODUKTION:
Thomas Kufus
KAMERA:
Ciro Cappellari

       
  El corazon de jesus
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Juni 2005]
       
 

Ein Film von Marcos Loayza • La Paz ist eine der verrücktesten Städte der Welt. Alles erscheint dort umgekehrt. So erhebt sich die Stadt nicht am Rand eines Meeres oder Sees, sie ist nicht um Hügel gebaut oder an einem Flusslauf. Nein, La Paz erreicht man von oben herab, entweder über 5000 Meter hohe Pässe oder vom Altiplano und dem Titicacasee her kommend, also auf 3800 Metern über Meer. Da bricht die Ebene plötzlich ab, und vor unseren staunenden Augen breitet sich eine Grossstadt in einem immensen offenen Kessel aus. Die reichsten Viertel der Stadt liegen an ihrer tiefsten Stelle auf rund 2500 Metern, die ärmsten zuoberst auf 3800 Metern und mehr. Unten blühen Kakteengärten, oben gefriert es jede Nacht. Und niemand rennt lange in dieser Stadt herum, denn es geht überall aufwärts, und wenn man in die Gegenrichtung läuft, dann bekommt man die dünne Luft genauso zu spüren.

 

REGIE:
Marcos Loayza
PRODUKTION:
Frank Dragun
Vesna Jovanoska
Marcos Loayza
CAST:
Augustin Mendieta
Melita del Carpio
DREHBUCH:
Marcos Loayza
KAMERA:
Hugo Kovensky
SCHNITT:
Niko Remus
TON:
Robi Güver
MUSIK:
Oscar Garcia
AUSSTATTUNG:
Victor Mamani
KOSTÜME:
Jutta Krämer

       
  Elvis - That's The Way It Is
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. August 2001]
       
 

Restored Special Edition • That's the Way it is - für Elvis-Fans, und all jene, die überzeugt sind, dass die Legende weiterlebt! Diese völlig überarbeitete Dokumentation aus dem Jahre 1970 fasziniert nicht nur diejenigen, die schon immer wissen wollten, warum ihre Eltern beim 'King' plötzlich in rhythmische Hüftbewegungen verfallen: I just live my life in dreams of yesterday. Von der ersten Minute an produziert 'That's the Way' eine Gänsehaut nach der anderen. Ohne zu verklären vermittelt er etwas von der Aura dieses aussergewöhnlichen Mannes, der schon zu Lebzeiten zum Mythos avancierte. Elvis, diese Ikone der populären Kultur, scheint so zeitlos wie seine Musik.That's allright Ma!

1969, nach einer langen Phase als Spielfilm-Star in Hollywood und seinem Militärdienst in Deutschland bereitete Elvis sein Bühnen-Comeback vor. Der Film zeigt die Proben in Las Vegas, beobachtet Elvis als professionellen, hart aber immer locker arbeitenden Musiker, de Star inmitten seiner Band, der entspannt und humorvoll seine Auftritte vorbereitet. ELVIS THAT'S THE WAY IT IS ist eine Hommage an den 'King' - und seine Rückkehr auf die Bühne.

Die anschliessende Tournee nach dem Auftakt in Las Vegas war ein fulminanter Erfolg. Der Film fängt die Atmosphäre der Konzerte ein: die Hitze der erotisch aufgeladenen Bühnenshow, die Hingabe des Publikums, die fast bis zur Hysterie reicht, die Spielfreude der Band, und natürlich den "King", Elvis, der im Mittelpunkt von alldem steht, eine Bühnenpersönlichkeit ohnegleichen, der einmal mehr vor Augen führt, 'what a kiss could really mean'.

1970 kam 'Elvis: That's the Way It Is' als Musikdokumentation ins Kino. Die neue Fassung enthält bisher unveröffentlichtes Material, vier weitere Klassiker aus seiner Hitliste. Der Film wurde vollkommen neu in einem zeitgemässeren Rhythmus geschnitten. Der Ton ist digital nachbearbeitet.

 

REGIE:
Denis Sanders
PRODUKTION:
Rick Schmidlin
Herbert F. Solow
KAMERA:
Lucien Ballard
SCHNITT:
Henry Berman
Michael Salomon
TON:
Greg Hedgepath
KOSTÜME:
Bill Belew

       
  Erinnern
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Juni 2005]
       
 

Ein Film von Bruno Moll • Die Natur der Erinnerung gleicht einem breiten Fluss voller Treibgut. Was wir sind, ist Erinnerung. Ein unfassbarer Strom individueller und kollektiver Zeugnisse bestimmt unser aktuelles und zukünftiges Leben. Sie bilden das Fundament unserer Existenz. Der Film "Memoria" beschäftigt sich mit dem Phänomen Erinnerung.
Wie ist Erinnerung beschaffen? An was erinnern wir uns? Wie erinnern wir uns. Welche Bedeutung hat diese Erinnerung für unser Leben? Was lernen wir aus unseren Erinnerungen? Welche Bedeutung hat das Vergessen? Auf diese Fragen versucht der Film Antworten zu geben. Im Zentrum stehen Menschen mit ihren, in diesem Kontext gemachten, psychischen und physischen Erfahrungen.
Der Film zeigt dem Betrachter ein Panoptikum erzählerischer Miniaturen, die assoziativ zu einem Teppich gewoben, einen Dialog mit der eigenen Geschichte anbieten.

 

REGIE:
Bruno Moll
PRODUKTION:
Sandra Gisler
CAST:
Lucette Achermann
Ernst Keller
Lilav Jan
Leo und Richarda Lys
Otto Spirig
Joshua und Noah Spreng
Susanne Ulrich
KAMERA:
Edwin Horak
SCHNITT:
Loredana Cristelli
TON:
Balthasar Jucker

       
  Final Destination 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. März 2003]
       
 

For every beginning there is an end • Am Anfang von "Final Destination 2", der Sequel des Grusel-Thrillers aus dem Jahr 2000, hat nur Clear Rivers (Ali Larter) die Katastrophe des Fluges 180 überlebt. Sie selbst ist überzeugt davon, dass sie in einer psychiatrischen Anstalt am besten aufgehoben ist, denn sie lebt in der ständigen Angst, dass der Tod auch sie holen wird - so wie alle ihre Freunde.

Man mag Clear für verrückt halten, aber sie hat durchaus recht. Der Tod ist wieder im Einsatz: auf dem Highway 23 - Richtung Süden.

Kimberly Corman (A.J. Cook) will mit ihren Freunden ein gemeinsames Wochenende verbringen - hilflos muss sie mit ansehen, wie ein mit Baumstämmen beladener Lastzug ausser Kontrolle gerät und seine tödliche Fracht verliert... Bei der grausigen Kettenreaktion bleiben eine Menge Blech und mehrere Tote auf der Strecke - Kimberly eingeschlossen.

Doch einen Moment später befindet sich Kimberly immer noch im Verkehrsstau, etliche Verkehrsteilnehmer, deren Tod sie vor Sekunden miterlebt hat, fahren weiterhin hinter ihr her. Das alles war also nur eine grausige Vision. Sollte es etwa eine Warnung sein?

In ihrem Schockzustand blockiert Kimberly panisch die Auffahrt, damit die Autos nicht auf den Highway 23 fahren können. In diesem Moment kommt ein junger Polizist (Michael Landes) hinzu. Die Autofahrer werden ungeduldig und hupen aufgebracht... bis sich Kimberlys Vision vor ihren Augen unerbittlich in tragische Wirklichkeit verwandelt.

Auf dem Highway sorgt der Tod für eine gewaltige Massenkarambolage - die Fahrer, die sich noch auf der Rampe befinden, kommen haarscharf mit dem Leben davon. Doch Kimberly weiss genau, dass die Gefahr damit längst nicht ausgestanden ist. Der Tod lässt sich nicht so leicht austricksen. Die vom Zufall zusammen gewürfelten Menschen, deren Schicksal in Kimberlys Vision längst besiegelt war, bieten dem Tod trotzig die Stirn und kämpfen wie die Überlebenden von Flug 180 (die allerdings bis auf eine Ausnahme kein Glück hatten): Sie versuchen, ihr nacktes Leben zu retten.

 

REGIE:
David R. Ellis
PRODUKTION:
Warren Zide
Craig Perry
CAST:
Ali Larter
A.J. Cook
Michael Landes
T.C. Carson
Jonathan Cherry
Keegan Connor Tracy
Sarah Carter
DREHBUCH:
J. Mackye Gruber
Eric Bress
KAMERA:
Gary Capo
SCHNITT:
Eric Sears A.C.E.
MUSIK:
Shirley Walker
AUSSTATTUNG:
Michael Bolton

       
  Finding Neverland
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Januar 2005]
       
 

Unlock Your Imagination • London 1903: Theaterautor James Matthew Barrie (Johnny Depp) schlägt sich mit mässigem Erfolg durchs Leben. Bei einem seiner zahlreichen Besuche im Kensington Park lernt er die bezaubernde junge Witwe Sylvia Llewelyn Davies (Kate Winslet) und ihre Kinder kennen. Trotz Einwänden der feinen Gesellschaft entsteht zwischen Barry und der Familie eine herzliche Freundschaft – die insbesondere von Sylvias Mutter (Julie Christie) und Barries Frau (Radha Mitchell) missgünstig beobachtet wird.

Barrie bringt den vier Jungs Zaubertricks und Spiele bei, verkleidet sich und verdreht ihnen den Kopf – mit Fantasiewelten, in denen es Schlösser und Könige, Cowboys und Indianer, Piraten und Schiffbrüchige gibt. Von diesen verbotenen Reizen und der Abenteuerlust der Kindheit wird Barrie zum Theaterstück "Peter Pan" inspiriert, das von einer Welt handelt, in der Kinder ohne Sorgen und Ängste aufwachsen können (und zum ebenso wagemutigen wie unsterblichen Klassiker avancieren wird).

Viel Überzeugungsarbeit bei seinem Impresario (Dustin Hoffman) und der Theatertruppe ist nötig, bis die Proben beginnen können. Und sogleich schockiert Barrie auch die Schauspieler mit seinen ungewöhnlichen Wünschen: Er bittet sie, quer über die Bühne zu fliegen, mit Feen aus Licht zu sprechen oder Hunde- und Krokodilskostüme anzulegen. Als Barrie der Theaterwelt "Peter Pan" endlich vorstellen möchte, erfährt er durch einen Schicksalsschlag, was es wirklich bedeutet, fest an etwas zu glauben...

 

REGIE:
Marc Forster
PRODUKTION:
Nellie Bellflower
Richard N. Gladstein
Neal Israel
CAST:
Johnny Depp
Kate Winslet
Julie Christie
Radha Mitchell
Dustin Hoffman
Freddie Highmore
Joe Prospero
DREHBUCH:
David Magee
Allan Knee
KAMERA:
Roberto Schaefer
SCHNITT:
Matt Chesse
TON:
Matthew Collinge
MUSIK:
Jan A.P. Kaczmarek
Elton John (Song)
AUSSTATTUNG:
Gemma Jackson
KOSTÜME:
Alexandra Byrne
Mary Kelly

       
  Flight Girls
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. September 2003]
       
 

Achtung! Blondinen im Anflug • Donna (Gwyneth Paltrow) stammt aus bescheidenen Verhältnissen, ist ziemlich blond aber gar nicht so blöd. Um ganz nach oben zu kommen, wählt sie sich den glamourösesten aller weiblichen Lächelberufe aus: Sie will Stewardess werden. Da sie auf ihrem Flugbegleiterinnenlehrgang buchstäblich eine gute Figur macht und alle Männer sowieso auf sie fliegen, scheint ihrem steilen Aufstieg bald nichts mehr im Weg zu stehen. Im Geiste sieht sie sich schon als elegant uniformierte Königin der Lüfte, die auf dem Non-Stop-Flug New York-Paris ihre perfekt choreographierten Handbewegungen zelebrieren. Als dann aber eine konkurrierende "Saftschubse" versucht, sie ohne Fallschirm von ihrem Karrierehöhenflug herunter zu schubsen, droht Donna eine unsanfte Bauchlandung...

Gwyneth Paltrow zeigt sich in Bruno Barretos turbulenter Luftnummer endlich wieder von ihrer komischen Seite. Unterstützt wird sie von einer überdrehten Crew namhafter Hollywoodgrössen. Bitte anschnallen und das Rauchen einstellen!

 

REGIE:
Bruno Barreto
PRODUKTION:
Matthew Baer
Bobby Cohen
Brad Grey
CAST:
Gwyneth Paltrow
Christina Applegate
Mark Ruffalo
Candice Bergen
Kelly Preston
Mike Myers
Marc Blucas
DREHBUCH:
Eric Wald
KAMERA:
Affonso Beato
SCHNITT:
Christopher Greenbury
Ray Hubley
Charles Ireland
TON:
Eliza Paley
MUSIK:
Theodore Shapiro
AUSSTATTUNG:
Dan Davis
KOSTÜME:
Mary Zophres

       
  George of the Jungle
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Januar 1998]
       
 

Mit Brendan Fraser • Das Society-Girl Ursula (Leslie Mann) weiss nicht so recht, ob sie sich mit dem eitlen Society-Boy Lyle (Thomas Haden Church) verloben soll oder nicht. Eine Expedition nach Afrika soll ihr Klarheit über ihre Gefühle verschaffen. Auf der Suche nach dem sagenumwobenen 'weissen Affen' gerät Ursula in Lebensgefahr und wird von dem Flugzeugabsturz-Wildnis Findelkind George (Brendan Fraser) gerettet. Lyle, der geflohen ist, verbündet sich mit den geldgierigen Gaunern Max und Thor, um seine Beinahe-Verlobte wiederzufinden. Doch als sie Ursula in Georges komfortablem Baumhaus, das er mit dem sprechenden Affen Ape bewohnt, finden, ist es schon ein wenig zu spät. Zwischen Ursula und George hat es bereits gefunkt, und kurzentschlossen nimmt sie den Jungen aus dem Dschungel mit in ihre Heimatstadt San Francisco. Dort erobert der geübte Lianenflieger mit notorischen Landeproblemen die Stadt im Sturm: Er rettet in Tarzan-Manier einem Gleitflieger das Leben, dessen Fallschirm sich an einem Mast der schwindelerregend hohen Bay Bridge verfangen hatte. Kaum liegen sich George und Ursula in den Armen, ziehen aber schon dunkle Wolken her auf: Max und Thor haben Ape entführt, Ursulas Mutter versucht George loszuwerden, Lyle schliesslich ist einer ominÖsen Sekte beigetreten und will Ursula zur Heirat zwingen...

 

REGIE:
Sam Weisman
PRODUKTION:
David Hoberman
Jordan Kerner
Jon Avnet
CAST:
Brendan Fraser
Leslie Mann
Thomas Haden Church
Richard Roundtree
Greg Crutwell
Abraham Benrubi
John Cleese
DREHBUCH:
Dana Olsen
Audrey Wells
KAMERA:
Thomas Ackerman
SCHNITT:
Stuart Pappé
Roger Bondelli
MUSIK:
Marc Shaiman
AUSSTATTUNG:
Stephen Marsh
KOSTÜME:
Lisa Jensen

       
  Germanikus
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. April 2004]
       
 

Ein Film mit Gerhart Polt • Germanien 4. Jahrhundert n. Chr. Der arbeitsscheue, bequeme Sumpf-Bavare Germanikus (GERHARD POLT) wird von Sklavenhändlern nach Rom verschleppt und schnurstracks an die neureiche Römerin Tusnelda (GISELA SCHNEEBERGER) verscherbelt. Zwar gelingt ihm die Flucht, aber nur um als Vorkoster am Kaiserhof in der nächsten Misere zu landen. Als der Imperator stirbt, wird er als Kaisermörder verhaftet und soll in der Arena dem Tiger zum Fraß vorgeworfen werden. Mit Hilfe der schwarzen Sklavin Saba (SYLVIANE AISSATOU THIAM) schafft er es, den tödlichen Kampf zu gewinnen und wird dafür – gegen seinen Willen - zum neuen Kaiser des Römischen Reiches ausgerufen. Seine pragmatischen Ideen als Staatsmann erklären uns, warum das Römische Reich so abrupt endete. An der Seite der zur Kaiserin erhobenen Saba kehrt er in sein Heimatdorf Sumpfing zurück, wo er sich jetzt ganz neue Perspektiven verspricht ...

"Gerhard Polt is back" ! Nach den Kinohits "man spricht deutsh", "Herr Ober" und "Kehraus" klärt uns Gerhard Polt endlich auf, warum das Römische Reich untergegangen ist. In GERMANIKUS kommt das berühmte Erfolgstrio aus "man spricht deutsh" Gerhard Polt, Gisela Schneeberger und Regisseur Hanns Christian Müller wieder zusammen. In weiteren Rollen sind Anke Engelke ("Anke"), Moritz Bleibtreu ("Das Experiment"), Rufus Beck ("Emil und die Detektive"), Tom Gerhardt ("Ballermann 6") und Sylviane Aissatou Thiam ("Bimboland") zu sehen.

 

REGIE:
Hanns Christian Müller
PRODUKTION:
Hans Weth
CAST:
Gerhard Polt
Gisela Schneeberger
Moritz Bleibtreu
Rufus Beck
Anke Engelke
Tom Gerhardt
Hilmi Sözer
DREHBUCH:
Hanns Christian Müller
Gerhard Polt
Hans Weth
KAMERA:
Fred Schuler
KOSTÜME:
Monika Hinz

       
  go - life begins at 3am
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. September 1999]
       
 

life begins at 3am. • 24 Stunden in der Underground-Szene von Los Angeles: Inmitten von Drogen, Rave Partys und der rastlosen Suche nach dem ultimativen Spass lassen haarsträubende Missgeschicke das Schicksal einiger junger Leute aufs heftigste kollidieren: Das Leben ist tough, aber ich bin tougher, denkt sich z.B. Ronna (SARAH POLLEY). Bevor sie mit ihrer Freundin Claire (KATIE HOLMES) auf einer Rave-Party die Welt um sich herum vergisst, will sie erst das Geld für die längst überfällige Miete auf treiben. Kurzentschlossen verkauft sie Aspirin als Ecstasy-Tabletten. Eine ganz schlechte Idee! Adam (SCOTT WOLF) und Zack (JAY MOHR) sitzt die Polizei im Nacken. Um aus der Sache rauszukommen, sollen die beiden für die Bullen eine Verhaftung mit Drogenfund einfädeln. Ihre Lösung: Simon (DESMOND ASKEW). Doch Simon ist mit Marcus (TAYE DIGGS) auf einem Fun-Trip nach Las Vegas. Der endet allerdings in einem geklauten Ferrari und nach einem missglückten Ausflug in einer Tabledance-Bar im bösesten Chaos ! Und was bleibt Adam und Zack? Ronna.... Alles klar? Gibt es einen Weg raus aus diesem allgemeinen Schlamassel? Wie auch immer - für alle gilt die Devise: GO!

Schon in Swingers hat Regisseur Doug Liman das Lebensgefühl der heutigen Jugend exzellent und mit lässiger Leichtigkeit porträtiert. Auch mit GO gelang ihm wieder das Meisterstück, den Kampf gegen die Tücken des alltäglichen Daseins mit viel schwarzem Humor lebendig werden zu lassen. GO ist ein elektrisierender Joyride mit Hindernissen. Ein unkonventioneller Film über die Partykultur unserer Tage. Abge fahren, rasant, bissig, sehr amüsant und ohne erhobenen Zeigefinger.

 

REGIE:
Doug Liman
PRODUKTION:
Paul Rosenberg
Mickey Lidell
Matt Freeman
CAST:
William Fichtner
J.E. Freeman
Katie Holmes
Breckin Meyer
Sarah Polley
Jay Mohr
Timothy Oliphant
DREHBUCH:
John August
KAMERA:
Doug Liman
SCHNITT:
Stephen Mirrione
MUSIK:
BT
AUSSTATTUNG:
Tom Wilkins

       
  Going Against Fate
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juli 2008]
       
 

Ein Film von Viviane Blumenschein • Der Dokumentarfilm «GOING AGAINST FATE» begleitet den amerikanischen Dirigenten David Zinman und das Tonhalle-Orchester Zürich während der Proben, der Konzerte und der Einspielungen zur 6. Sinfonie von Gustav Mahler. Die zentrale Figur des Films ist David Zinman als charismatische Persönlichkeit, die uns nicht nur emotional, sondern auch inhaltlich durch den Film führt. Seine Erzählungen über Mahlers persönliches Leben eröffnen uns die emotionale und musikalische Welt eines bedeutenden Komponisten. Gleichzeitig beobachten wir hinter den Kulissen das Zusammenspiel und den Weg von Dirigent und Orchester bis zur fertigen Aufnahmen und ergründen das Geheimnis eines musikalischen Meisterwerkes: Die Sinfonie.

Gustav Mahlers Musik drückt in vielerlei Hinsicht die Suche, den Zweifel und das Bedürfnis aus, bis in die letzten Tiefen der menschlichen Seele vorzudringen. Die Frage nach der problematischen Existenz der Menschheit beschäftigte ihn sein ganzes Leben lang, und daraus entstanden auch die stärksten seelischen Impulse zu seinem Schaffen. Jedes seiner Werke war ein neuer Versuch zu einer Antwort. Die 6. Sinfonie, genannt «Die Tragische», ist sein autobiografischstes und sein persönlichstes Werk. Im Film spürt der Zuschauer die intensive Nähe Zinmans zu Mahlers Gefühlswelt und wird auf eine bildgewaltige und klangvolle Reise in die Welt der Töne mitgenommen.

 

REGIE:
Viviane Blumenschein
PRODUKTION:
Susann Henggeler
CAST:
David Zinman
DREHBUCH:
Elena Bromund
SCHNITT:
Oli Weiss
TON:
Dieter Meyer

       
  Gosford Park
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. März 2002]
       
 

Von Robert Altman 7 Oscar-Nominierungen • November 1932. Sir William McCordle und seine Frau Lady Sylvi haben zur Jagd geladen. Die illustren Gäste, die sich an diesem Wochenende auf dem herrlichen Landsitz Gosford Park versammeln, reisen mitsamt ihrer Dienerschaft an.

Während sich die Gruppe unter denen sich ein hochdekorlerter Kriegsveteran, eine Gräfin, ein Filmidol und ein Produzent aus Hollywood befinden, zu einem opulenten Lunch versammelt, stossen die Lakaien und Dienstmädchen zum Hauspersonal, von dem es in den Korridoren und Küchen im Untergeschoss nur so wimmelt.

Doch unter den Gästen brechen Spannungen auf, die vor allem von den Bediensteten mit einem feinen Sinn für die Zwischentöne und Verwicklungen wahrgenommen werden. Nachdem Sir William die anderen kurzfristig sich selbst überlassen hat, um seine Waffensammlung zu prüfen, wird er plötzlich tot aufgefunden - ermordet...

Inspektor Thompson muss feststellen. dass jeder der Anwesenden gute Gründe gehabt hätte, Sir William nach dem Leben zu trachten. Nicht weniger als 25 miteinander verwobene Handlungsstränge entfalten ein lebendiges Porträt des britischen Klassensystems in seiner Blütezeit zwischen den beiden Weltkriegen des letzten Jahrhunderts.

 

REGIE:
Robert Altman
PRODUKTION:
Robert Altman
Bob Balaban
David Levy
CAST:
Michael Gambon
Kristin Scott Thomas
Camilla Rutherford
Maggie Smith
Charles Dance
Emily Watson
Alan Bates
DREHBUCH:
Julian Fellowes
KAMERA:
Andrew Dunn B.S.C.
SCHNITT:
Tim Squyres A.C.E.
MUSIK:
Patrick Doyle
AUSSTATTUNG:
Stephen Altman

       
  Hairspray
 
       
 

Das Original von John Waters • Amber von Tussle versucht gegen Tracy Turnblad einen Auftritt in der aktuell angesagtesten Fernsehserie zu ergattern. Für die nicht gerade schlanke Tracy sieht es in dem Rennen gar nicht schlecht aus, wäre da nicht noch Tracy's Mutter, die nicht möchte, dass ihre Tocher eine Karriere als Fernsehstar startet...

 

REGIE:
John Waters
PRODUKTION:
Rachel Talalay
CAST:
Sonny Bono
Ruth Brown
Divine
Deborah Harry
Ricki Lake
Jerry Stiller
Colleen Fitzpatrick
DREHBUCH:
John Waters
KAMERA:
David Insley
SCHNITT:
Janice Hampton
TON:
Peter Foster
MUSIK:
Kenny Vance
AUSSTATTUNG:
Vincent Peranio
KOSTÜME:
Van Smith

       
  Hamlet - This is your family
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. November 2001]
       
 

Ein FIlm von Peter Kern • Peter Kerns hochaktuelle Dokumentation über Christoph Schlingensiefs radikale HAMLET-Inszenierung, die im ganzen deutschen Sprachraum hohe Wellen warf. Ein spannendes, amüsantes Erlebnis für jeden engagierten Theater- und Filmfan!

Die Aufnahmen entstanden während der Proben zu Christoph Schlingensiefs Hamlet-Inszenierung am Schauspielhaus Zürich.

Am Freitag, 9. November werden Peter Kern, Irm Herman (der Star zahlreicher Fassbinder-Filme!) und weitere SchauspielerInnen persönlich im LunchKino anwesend sein!

 

REGIE:
Peter Kern
PRODUKTION:
K+K Filmproduktion
Equal Vision Productions
KAMERA:
Mehdi Sahebi
Ciamak Parhizi
Peter Kern
Christoph Schlingensief
Sven Kierst

       
  Hardcore Chambermusic
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2006]
       
 

Ein Film von Peter Liechti • Seit über 15 Jahren steht das renommierte Schweizer Trio KOCH-SCHÜTZ-STUDER mittendrin im internationalen Musik-Geschehen. Ihre Musik ist heftig und direkt; nie "abgehoben", doch immer sensibel; nie "primitiv", doch immer sehr körperlich - anspruchsvolle Musik zum Anfassen. Mit einem 30-tägigen Musik-Marathon laden KOCH-SCHUETZ-STUDER ein zu Kammer-Musik in ihrer radikalsten Form:

Vom 1. bis 30. September 2005 improvisierten KOCH-SCHÜTZ-STUDER jeden Abend zur gleichen Zeit 2 Set à 40 Minuten in einem eigens für diese Aktion gebauten Club - eine Insel für Hör-Musik, 30 Tage Konzentration auf eine Sache...

HARDCORE CHAMBERMUSIC ist die Verdichtung von dreissig Tagen Musik auf einen Film-Abend: Einsteigen, mitfahren, mitgeniessen, mitleiden... - Musik erleben.

 

REGIE:
Peter Liechti
PRODUKTION:
Peter Liechti
CAST:
Hans Koch
Martin Schütz
Fredy Studer
DREHBUCH:
Peter Liechti
KAMERA:
Peter Guyer
Matthias Kälin
Peter Liechti
SCHNITT:
Tania Stöcklin
TON:
Balthasar Jucker
Ingrid Städeli
MUSIK:
Hans Koch
Martin Schütz
Fredy Studer

       
  Heidi
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. März 2001]
       
 

Von Markus Imboden • Heidi, ein elfjähriges Mädchen verliert durch ein Gewitter ihre Mutter. Ihre Tante Dete entscheidet, dass Heidi eine Zeit lang oben in den Bergen bei ihrem Grossvater zu leben hat. Dort angekommen ist Heidi gänzlich allein auf sich gestellt, denn der Einsiedler ist anfangs nicht bereit, sein tägliches Leben mit seiner Enkelin zu teilen. Aber Heidi erkämpft sich die Liebe ihres Grossvaters. Kaum hat das Mädchen ein neues Zuhause gefunden, muss sie nach Berlin zu ihrer Tante Dete ziehen, um deren Tochter Clara, einem 'schwierigen' Einzelkind, Gesellschaft zu leisten. Traurig bleibt der Grossvater allein zurück.

Clara akzeptiert Heidi nicht und ist gemein zu ihr. Sie ist eifersüchtig auf ihre neue Schwester und hat Angst davor, die Mutter mit Heidi teilen zu müssen. Heidi erträgt Claras feindselige Attacken nicht und reisst aus. Sie will nach Hause, zurück zu ihrem Grossvater. Mit einer spektakulären Aktion via Internet unterstützt sie dabei ihr Schweizer Freund Peter. Der Ausbruchsversuch schlägt fehl, verschafft ihr aber den Respekt von Clara. Die beiden Mädchen freunden sich an, und Heidi macht Dete klar, dass sie sich mehr um ihre Tochter kümmern muss. Dete verspricht Clara, mit ihr allein zum Konzert ihrer heissgeliebten Boygroup zu gehen - und vergisst es. Heidi, im Glauben, dass sich Mutter und Tochter gefunden haben, reisst ein zweites Mal aus und steigt in den Zug Richtung Schweiz, zurück zum Grossvater. Clara, zutiefst enttäuscht von ihrer Mutter, versucht Heidi zu folgen. Schliesslich findet Dete die verzweifelte Clara allein auf dem Bahnsteig. Endlich reden Mutter und Tochter miteinander, sie brauchen und lieben sich doch. Heidi rennt in die Arme ihres Grossvaters. Er ist überglücklich, Heidi wieder bei sich zu haben.

 

REGIE:
Markus Imboden
PRODUKTION:
Ruth Waldburger
CAST:
Paolo Villaggio
Marianne Denicourt
Cornelia Gröschel
Nadine Fano
Aaron Arens
Valentine Varela
DREHBUCH:
Jasmine Hoch
Martin Hennig
KAMERA:
Peter Indergand
SCHNITT:
Bernhard Lehner
MUSIK:
Niki Reiser
Scream
AUSSTATTUNG:
Susanne Jauch
Martina Brünner

       
  Hoodwinked
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Februar 2007]
       
 

Die Rotkäppchen-Verschwörung • Rotkäppchen ist eine Geschichte, die jeder kennt. Aber hinter jeder guten Geschichte steckt mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Wir beginnen am Ende: Blaulicht und Polizeiabsperrungen am Hof von Grossmutter! Star-Ermittler Nicky Flippers (ein Frosch) und Polizei-Chief Grizzly (ein..., ja genau!) ermitteln zunächst wegen Ruhestörung. Die Verdächtigen sind Rotkäppchen, ein sarkastischer Wolf, ein Holzfäller und Grossmutter selbst. Doch dann kommen einige Anklagen hinzu: Hausfriedensbruch, Einbruch, übermässiger Hunger und das Schwingen einer Axt ohne Lizenz. Und obendrein scheint der Fall mit dem ominösen Bonbon-Banditen zusammenzuhängen, der seit Wochen den Wald unsicher macht. Nicky Flippers nimmt sich die Verdächtigen einzeln vor...

Sie dachten, Sie kennen die Geschichte vom Rotkäppchen? Denken Sie nochmal genau nach! DIE ROTKÄPPCHEN-VERSCHWÖRUNG ist der Überraschungshit aus den USA. Mit vergleichsweise geringem Budget produziert, wurde dieser computeranimierte Spaß in kurzer Zeit zum Kulthit und Kassenschlager.

 

REGIE:
Cory Edwards
PRODUKTION:
Maurice Kanbar
Sue Bea Montgomery
Preston Stutzman
CAST:
Anne Hathaway
Glenn Close
James Belushi
Patrick Warburton
Anthony Anderson
David Ogden Stiers
Xzibit
Chazz Palminteri
Andy Dick
Cory Edwards
DREHBUCH:
Cory Edwards
Todd Edwards
Tony Leech
SCHNITT:
Tony Leech
TON:
Timothy Nielsen
MUSIK:
John Mark Painter
Kristin Wilkinson

       
  Horst Schlämmer - Isch kandidiere!
 
       
 

Grevenbroich, 19. Juni 2009 • Horst Schlämmer, stellvertretender Chefredakteur beim Grevenbroicher Tagblatt, hat seinen Job endgültig satt. Er sucht nach neuen Herausforderungen und beschließt, in die Politik zu gehen und Bundeskanzler zu werden. Er gründet die „Horst Schlämmer Partei – HSP“ und bringt mit seinem ziemlich „horstigen“ Wahlkampf die arrivierten Parteien mächtig auf Trab. Auf dem Weg nach oben begegnet er einer Frau mit Drang zu Höherem. Eins führt zum anderen, und so sieht sich Horst Schlämmer nicht nur innerhalb kürzester Zeit als Vorreiter einer neuen Politik, sondern ist gleichzeitig auf der Flucht vor der Polizei. Schlämmer und sein Praktikant Ulle schaffen mit Glück und Kreativität das Unmögliche: Sie machen die Partei im Land bekannt. Die HSP tritt tatsächlich als neue Partei bei den Bundestagswahlen an, und als der Wahlsonntag gekommen ist, sitzt der Parteivorsitzende Schlämmer mit seinen begeisterten Anhängern in der Stammkneipe in Grevenbroich. Alle starren wie gebannt auf die Grafik mit der ersten Hochrechnung: Jubel bricht aus! Hat Horst es tatsächlich geschafft? Ist er unser nächster Bundeskanzler? Oder hat das Schicksal noch eine viel größere Rolle für ihn vorgesehen ...?

 

REGIE:
Angelo Colagrossi
PRODUKTION:
Angelo Colagrossi
CAST:
Simon Gosejohann
Norbert Heisterkamp
Alexandra Kamp-Groeneveld
Hape Kerkeling
DREHBUCH:
Angelo Colagrossi
Hape Kerkeling
TON:
Jörg Klinkenberg
Marcus Sujata

       
  Hostel
 
       
 

Wieviel Schmerz hälst du aus? • Sie suchen das Abenteuer, und sie finden das nackte Grauen. Die beiden abenteuerlustigen College-Freunde Paxton (JAY HERNANDEZ) und Josh (DEREK RICHARDSON) sind mit dem Rucksack unterwegs durch Europa. Ebenso wie ihr neuer Kumpel, der Isländer Oli (EYTHOR GUDJONSSON), gieren die beiden jungen Amerikaner förmlich nach aufregenden Erlebnissen.

Auf ihrem Trip bekommen die drei einen Geheimtipp: Abseits der üblichen Reiserouten soll im tiefsten Ost-Europa ein Nirwana für Backpacker liegen – ein Hostel in der Slowakei, in dem atemberaubende und obendrein noch willige Frauen auf sie warten sollen. Und tatsächlich: Die Freunde lernen die beiden Schönheiten Natalya (BARBARA NEDELJÁKOVÁ) und Svetlana (JANA KADERABKOVÁ) kennen.

Paxton, Josh und Oli haben die Zeit ihres Lebens. Doch die währt nur kurz. Zu spät bemerken sie, dass sie in einer tödlichen Falle sitzen. Flucht ist unmöglich – die Backpacker stecken bereits mitten in den finstersten Abgründen der menschlichen Natur. Was sie dort erleben, ist so unvorstellbar, dass es alles in den Schatten stellt, was an Grausamkeit und Perversion bislang bekannt war und nur als Mythos galt. Haben sie eine Chance, diesen Alptraum zu überleben …?

 

REGIE:
Eli Roth
PRODUKTION:
Chris Briggs
Mike Fleiss
CAST:
Jay Hernandez
Derek Richardson
Eythor Gudjonsson
Barbara Nedeljakova
Jan Vlasák
Jana Kaderabkova
Jennifer Lim
Keiko Seiko
DREHBUCH:
Eli Roth
KAMERA:
Milan Chadima
SCHNITT:
George Folsey Jr.
TON:
Sean McCormack
MUSIK:
Nathan Barr
AUSSTATTUNG:
Franco-Giacomo Carbone
KOSTÜME:
Franco-Giacomo Carbone

       
  How to Train Your Dragon
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. März 2010]
       
 

Drachenzähmen leicht gemacht • Auf der kleinen Insel Berk, hoch oben im Norden, wird nicht lange gefackelt. Mordsstarke Wikinger müssen ihre Heimat vor wilden Drachen beschützen, die ihnen das Leben zur Hölle machen. Auch der schmächtige Teenager Hicks, Beiname „der Hüne“, ist Feuer und Flamme für die Drachenjagd – nur leider hat er im Umgang mit Waffen zwei linke Hände. Da sein Vater niemand Geringeres ist als Haudrauf „der Stoische“, Häuptling des Wikingerstammes und ein berühmter Drachenjäger, soll Hicks auf der Drachenschule nun auch die raue Kampfkunst der Wikinger erlernen. Doch ehe Hicks – der übrigens ein pfiffiger und begeisterter Tüftler ist – den gefürchteten Unterricht antreten kann, wird sein Dorf von einer wilden Drachen-Armada angegriffen. Das ist Hicks große Chance, einmal einen Drachen zu besiegen und die Ehre seines Vaters zu retten! Mit viel Mut und Köpfchen gelingt es ihm, einen „Nachtschatten“, eine der gefährlichsten Drachenarten, abzuschießen. Doch anstatt seinem Vater von seinem bemerkenswerten Fang zu erzählen, freundet sich Hicks mit dem Nachtschatten an. Es ist der Beginn einer Freundschaft, die vor allem Hicks Welt auf den Kopf stellt: Ein Wikinger, der einen Drachen zum Freund hat? Damit verstößt er gegen die Wikingerehre, die seinem Vater beim Donner von Thor über alles geht...

 

REGIE:
Dean DeBlois
Chris Sanders
PRODUKTION:
Bonnie Arnold
DREHBUCH:
Cressida Cowell
Dean DeBlois
Adam F. Goldberg
Chris Sanders
Peter Tolan
SCHNITT:
David Teller
TON:
Randy Thom
MUSIK:
John Powell

       
  I Want You
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. September 1998]
       
 

Ein gewaltvoll lyrisches Filmmärchen, schön, voll schräger Bilder • Acht Jahre lang sass Martin (ALESSANDRO NIVOLA) im Gefängnis - wegen Totschlages. Nun kehrt er zurück in seine Heimatstadt an der englischen Küste. Er will versuchen, den Kontakt zu seiner Ex-Freundin Helen (RACHEL WEISZ) wieder aufzunehmen. Doch sie weigert sich, mit ihm zu sprechen. Ein dunkles Geheimnis belastet ihre gemeinsame Vergangenheit, und Helen spürt, dass Martin immer noch Macht über sie hat, Aber ihr Vorhaben, sich ihm und dem, was einst vorgefallen ist, zu entziehen, misslingt: Die alten, längst begraben geglaubten Emotionen brechen mit grosser Intensität erneut hervor, das Verdrängte kehrt wieder.

Der stumme 14jährige Honda (LUKA PETRUSIC) und seine ältere Schwester Smokey (LABINA MITEVSKA), zwei Flüchtlinge aus Osteuropa, kreuzen unversehens die Lebensbahn der unglücklich Liebenden. Zunächst nur Zeugen ihres verzweifelten Kampfes, verstricken sich die Geschwister immer mehr in das komplizierte Geflecht dieser Beziehung, das von der unsichtbaren Hand des Schicksals zusehends in den Abgrund gezogen wird....

I WANT YOU ist ein zutiefst melancholischer Film über die Utopie der grossen Liebe und den Verlust der Unschuld. Mit grosser visueller Kraft entwirft Regisseur Michael Winterbottom (HERZEN IN AUFRUHR, WELCOME TO SARAJEVO) vor der stimmungsvollen Kulisse eines verschlafenen englischen Küstenstädtchens ein erotisches Beziehungsgeflecht, das Tabus bricht und tragisch endet.

Für seine stilistisch eigenwilligen, träumerischen Bilder wurde Kameramann Slawomir Idziak bei der Berlinale 1998 mit einer 'lobenden Erwähnung' bedacht.

 

REGIE:
Michael Winterbottom
PRODUKTION:
Andrew Eaton
CAST:
Rachel Weisz
Alessandro Nivola
Luka Petrusic
Labina Mitevska
Carmen Ejogo
Ben Daniels
Graham Crowden
DREHBUCH:
Eoin McNamee
KAMERA:
Slawomir Idziak
SCHNITT:
Trevor Waite
MUSIK:
Adrian Johnston
AUSSTATTUNG:
Mark Tildesley

       
  Iberia
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Mai 2006]
       
 

Ein Film von Carlos Saura • Der neue Tanzfilm von Carlos Saura (FLAMENCO, CARMEN) vereint die atemberaubende Disziplin, die Fertigkeit und das leidenschaftliche Herz des Flamencos mit der klassischen Musik, dem Ballett und dem zeitgenössischen Tanz. Saura arbeitet hierbei mit den grössten spanischen Talenten, beobachtet Vorbereitungen, Proben und die schrittweise Geburt der Aufführung, um letztendlich ein tiefgreifendes und schlichtweg überzeugendes Universum aus Leidenschaft und Kreativität zu erschaffen.

Inspiriert wurde IBERIA von der Arbeit des spanischen Komponisten Isaac Albéniz. So gleicht der Film auch einer Reise durch Spanien, er beschreibt allein mit Tanz und Musik die unterschiedlichen Regionen Spaniens.

 

REGIE:
Carlos Saura
PRODUKTION:
Alvaro Longaria
CAST:
Sara Baras
Antonio Canales
Marta Carrasco
Aída Gómez
Enrique Morente
Estrella Morente
Gerardo Nóñez
DREHBUCH:
Carlos Saura
KAMERA:
José Luis López-Linares
SCHNITT:
Julia Juaniz
TON:
Carlos Schmukler
MUSIK:
Roque Baños
AUSSTATTUNG:
Carlos Saura

       
  Io sono l'amore
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. April 2010]
       
 

Ein Film von Luca Guadagnino • Die Recchis sind das, was man sich unter einer einflussreichen Familie vorstellt: ein nobler und höchst angesehener lombardischer Industriellenclan mit einer stattlichen Villa und einem Heer von Bediensteten mitten in Mailand. Im Haus herrscht immer noch Grossvater Recchi mit patriarchalischer Härte, während sich die Ehe zwischen Emma (Tilda Swinton), einer gebürtigen Russin, und Tancredi mit den Jahren merklich abgekühlt hat. Die Kinder werden selbständiger und gehen ihre eigenen Wege.

Emmas grösste Leidenschaft ist die Kochkunst. Als ihr Sohn den jungen Koch Antonio, mit dem er ein Restaurant eröffnen will, den Recchis vorstellt, kommen sich Emma und Antonio durch ihre gemeinsame Passion näher. Dies führt innerhalb der gehobenen Gesellschaft schon bald zu irreparablen Konsequenzen.

 

REGIE:
Luca Guadagnino
PRODUKTION:
Luca Guadagnino
Francesco Melzi d'Eril
Marco Morabito
Tilda Swinton
Alessandro Usai
Massimiliano Violante
CAST:
Tilda Swinton
Flavio Parenti
Edoardo Gabbriellini
Alba Rohrwacher
Pippo Delbono
DREHBUCH:
Luca Guadagnino
Barbara Alberti
Ivan Cotroneo
Walter Fasano
KAMERA:
Yorick Le Saux
SCHNITT:
Walter Fasano
TON:
Francesco Liotard
Fabrizio Quadroli
MUSIK:
John Adams
AUSSTATTUNG:
Francesca Balestra Di Mottola
KOSTÜME:
Maria A. Cannarozzi

       
  Je rentre à la maison
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. April 2002]
       
 

Ein Film von Manoel de Oliveira • Gilbert Valence (Michel Piccoli) ist Theaterschauspieler. Dank seines Talents und seiner langen Karriere hat er Rollen gespielt, von denen jeder Schauspieler träumt. Nach einer bejubelten Theateraufführung wird er eines Abends von einem schweren Schicksalsschlag getroffen. Sein Agent und alter Freund George (Antoine Chappey) teilt ihm mit, dass seine Frau, seine Tochter und sein Schwiegersohn bei einem Autounfall getötet wurden. Die Zeit vergeht und das Leben kehrt zum Alltag zurück. Gilbert Valence teilt seine Zeit zwischen seinem Enkel Serge, den er liebt und dem Theater, das er nie aufge geben hat. Später bietet ihm sein Agent die Hauptrolle in einem Fernsehfilm mit aktuellem Thema an: Drogen, Sex und Gewalt. Gilbert ist wütend: er hat nicht eine solch beeindruckende Karriere gemacht, um ein Rolle anzunehmen, die er verabscheut, nur um viel Geld zu verdienen. Am gleichen Tag schlägt ihm ein amerikanischer Regisseur (John Malkovich) eine Rolle in einer 'Ulysses'-Adaption des berühmten Buches von James Joyce an, ein Angebot, das Gilbert mit Freude annimmt. Im Studio stehen Beleuchtung und Dekor bereit und der Regisseur möchte mit Gilbert proben. Doch Gilbert zögert, hat Gedächtnislücken, aber nichts ernstes: sie werden morgen weitermachen. Am nächsten Tag jedoch fühlt Gilbert wie ihm die Welt aus den Händen gleitet und wie ihm die Worte fehlen. Er kann sich nicht mehr an seinen Text erinnern. Ruhig meint er: 'Ich geh' nach Hause...'

 

REGIE:
Manoel de Oliveira
PRODUKTION:
Paulo Branco
Philippe Rey
CAST:
Michel Piccoli
Catherine Deneuve
John Malkovich
Antoine Chappey
Leonor Baldaque
Leonor Silveira
Ricardo Trepa
DREHBUCH:
Manoel de Oliveira
KAMERA:
Sabine Lancelin
AUSSTATTUNG:
Yves Fournier

       
  Johle und Werche
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Mai 2007]
       
 

Ein Film von Thomas Lüchinger • Am Fusse des Säntis, nicht weiter als eine Stunde Fahrzeit von Zürich, existiert eine Klangwelt, wie wir sie sonst in exotischen Ländern vermuten. Klangmagische Naturjodel und die Klänge der Senntumsschellen sind auch heute noch wesentliche und Sinn stiftende Elemente im alltäglichen Leben der Sennen und Bauern im oberen Toggenburg.

Integriert ins tägliche Leben, tragen die Gesänge und Klangrituale dazu bei, dass die Bergbauern und Sennen in ihrem harten Alltag den Glauben an eine sinnvolle Existenz in ökonomisch schwierigen Zeiten und Identität erhalten können. Das Johlen, wie der Naturjodel hier oben genannt wird, hat mit Folklore und Sennenromantik nichts zu tun. Vielmehr begleiten diese untemperierten Gesänge ein von harter Arbeit geprägtes Leben.

 

REGIE:
Thomas Lüchinger
DREHBUCH:
Thomas Lüchinger
KAMERA:
Thomas Lüchinger
Till Brinkmann
SCHNITT:
Thomas Lüchinger
Ruth Schläpfer
TON:
Jeshua Dreyfus

       
  Josie and the Pussycats
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2001]
       
 

Here ...kitty, kitty, kitty • Miau — Bahn frei für die Pussycats! Die besten Freundinnen Josie (Rachael Leigh Cook), Melody (Tara Reid) und Val (Rosario Dawson) haben es geschafft: Nach ernüchternden Auftritten im Bowlingcenter und auf der Strasse stehen sie mit ihrer Band “The Pussycats” endlich vor dem Durchbruch. Mit einem Plattenvertrag in der Tasche geht es für die unkonventionelle Girl-Band in die schrille Szene der Musikindustrie. Die Pussycat-Hysterie kennt bald kein Halten mehr: Nummer Eins Hits, Titel-Stories und überall Scharen von Teens, die wie ihre Idole Haarreifen mit Katzenohren tragen.

Doch schnell verwandelt sich der Traum in einen Albtraum. Nicht nur ihr Traummann rutscht Josie fast durch die Finger, wachsender Neid und die Intrigen ihres schleimigen Managers (Alan Cumming) drohen den Kern der Band zu zerstören: ihre Freundschaft. Wie konnte das nur passieren?! Kurz vor dem ausverkauften Mega-Konzert deckt Josie die düstere Wahrheit hinter dem ganzen Musikzirkus auf: Die verschrobene Chefin der Plattenfirma (Parker Posey) verwandelt Jugendliche in willenlose Kaufsüchtige, indem sie versteckte Werbenachrichten in die Songs der Pussycats einschleust. Millionen Teenager sind in Gefahr! Doch wer sich mit diesen Schmusekätzchen anlegt, bekommt ihre Krallen zu spüren …

 

REGIE:
Deborah Kaplan
Harry Elfont
PRODUKTION:
Marc Platt
Tracey E. Edmonds
Chuck Grimes
Tony DeRosa-Grund
CAST:
Rachael Leigh Cook
Tara Reid
Rosario Dawson
Alan Cumming
Gabriel Mann
Paulo Costanzo
Missi Pyle
DREHBUCH:
Deborah Kaplan
Harry Elfont
KAMERA:
Matthew Libatique
SCHNITT:
Peter Teschner
MUSIK:
John Frizzell
AUSSTATTUNG:
Jasna Stefanovich

       
  Krokus - As Long As We Live
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Februar 2004]
       
 

Rockstars wie im Märchen, Made in Solothurn • Fünf Solothurner „Giele” kehren dem spiessigen Bünzlileben den Rücken und ziehen mit ihrem Rock’n’Roll in die grosse Welt hinaus. Sie erobern mit Hardrock die Konzertstadien in den USA und die Herzen der Groupies. Ende der 80er-Jahre fallen die Rockgötter unverhofft aus den Wolken des Rockhimmels und landen unsanft auf dem Boden der helvetischen Realität. Die Geschichte der erfolgreichsten Schweizer Rockband aller Zeiten.

Die Krokus-Geschichte ist nicht einfach eine weitere Rock-Saga mit Promotionseffekt. Vielmehr erzählt der Film eine 30-jährige leidenschaftliche Achterbahnfahrt, während der Freundschaften zerbrechen, Egos sich blähen und viel Geld über und unter dem Tisch verschoben wird. Erfolg, Aufstieg, Krankheit, Tod, Sex und der immerwährende Versuch, an die alten Zeiten anzuknüpfen. Der Stoff hat für mich annähernd die Dimension eines griechischen Epos.

Mit teilweise exklusivem Archivmaterial und Interviews mit den Hauptakteuren und deren Umfeld erzählt der Film ein Stück helvetischer Kulturgeschichte.

 

REGIE:
Reto Caduff
PRODUKTION:
Christian Davi
CAST:
Fernando von Arb
Chris von Rohr
Freddy "Steady" Frutig
Jürg Nägeli
Mark Storace
DREHBUCH:
Reto Caduff
Hannes Hug
KAMERA:
Michael Saxer
Daniel Pfisterer
SCHNITT:
Michael Hertig
Alberto Engeli
TON:
Michael Hediger
MUSIK:
Krokus

       
  L.A. Confidential
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Dezember 1997]
       
 

• Nicht nur Hollywood ist die Stadt der Illusionen - auch im Police Department von Los Angeles genügen wenige Risse, um die Fassade des schönen Scheins zum Einsturz zu bringen. Als der Partner von Cop Bud White (Russell Crowe) ermordet wird, jagen White und sein ehrgeiziger Kollege Ed Exley (Guy Pearce) unter Leitung von Capt. Dudley Smith (James Cromwell) zunächst drei verdächtige Schwarze. Die müssen sterben, bevor der Fall geklärt ist. White verfolgt die Spur zu dem undurchsichtigen Zuhälter Pierce Patchett (David Strathairn) und verliebt sich dabei in die unwiderstehliche Edelprostituierte Lynn Bracken (Kim Basinger). Während dessen arbeiten der Publicity-süchtige Cop Jack Vincennes (Kevin Spacey) und der Klatschreporter Sid Hudgeons (Danny DeVito) kongenial zusammen: Der eine verhaftet VIPs in verfänglichen Situationen und sonnt sich im inszenierten Blitzlichtgewitter, der andere profitiert von den Schlagzeilen. Als sich die Verdächtigung der Schwarzen als Tarnmanöver herausstellt, stecken die Cops bereits tief in einem unentrinnbaren Morast aus Korruption und Erpressung, der nicht nur die Polizeireviere, sondern auch das Rathaus und die Lasterhöhlen der Stadt zu einem gefährlich schwankenden Pflaster macht.

Es regnet nie in California, der Glamour ist unwiderstehlich, das Geld sitzt locker, und Hollywood regiert - wie hypnotisiert richten die restlichen Amerikaner ihre Augen auf dieses verführerische Land der Verheissung. Doch unter der gleissenden Oberfläche steckt eine korrupte Seele. Wachstum und Energie der Nachkriegsära sorgen für ein explosives Gemisch aus Phantasie und Realität - bis es mit einem lauten Knall in die Luft fliegt.

Leben in Los Angeles: mit einer Reihe höchst unterschiedlicher Protagonisten begleitet uns 'L. A. Confidential' durch die parallelen Existenzebenen. Einerseits die Welt stromlinienförmiger Hochglanz-Püppchen und ehrgeiziger Herzensbrecher, andererseits - und gefährlich eng mit ihr verwoben - die Welt abartiger und skrupelloser Verbrecher. Wenn die glänzende Fassade einen Sprung bekommt, dann zerplatzt der Traum wie eine Seifenblase.

 

REGIE:
Curtis Hanson
PRODUKTION:
Curtis Hanson
Arnon Milchan
CAST:
Kevin Spacey
Russell Crowe
Guy Pearce
James Cromwell
Kim Basinger
Danny DeVito
David Strathairn
DREHBUCH:
Brian Helgeland
Curtis Hanson
James Ellroy
KAMERA:
Dante Spinotti
SCHNITT:
Peter Honess
TON:
John Leveque
MUSIK:
Jerry Goldsmith
AUSSTATTUNG:
Jeannine Oppewall
KOSTÜME:
Ruth Myers

       
  La danse
  [demnächst im Kino - Release: 21. Oktober 2010]
       
 

Le ballet de l'Opéra de Paris • Frederick Wiseman ermöglicht uns, die zahlreichen Facetten des weltberühmten Pariser Opernballetts zu erkunden - von Probestudios und Kostümräumen bis zu den Verwaltungsbüros. Wir erhalten Einblick in die Arbeit der Choreografen, wenn diese mit den Tänzern in klassischen wie auch modernen Tanzstilen proben. Und man muss kein Tanz-Liebhaber sein, um über die Schönheit und Athletik, der hier Ausdruck verliehen wird, zu staunen.
Dabei ignoriert Wiseman typischerweise nicht die Tatsache, dass all diese Kunst auch Geld kostet: So folgt die Kamera einem Marketing-Team, während es an Strategien arbeitet, um einem amerikanischen Sponsor für Spendengelder in der Höhe von 25.000 Dollar etwas Besonderes zu bieten.

 

REGIE:
Frederick Wiseman
PRODUKTION:
Frederick Wiseman
KAMERA:
John Davey
TON:
Emmanuel Croset

       
  La petite Lili
 
       
 

Ein Film von Claude Miller • Ein Landpommeränzchen ist Lili und hat einen grossen Traum: Sie will Schauspielerin werden. Sie ist verliebt in Julien, den Sohn der berühmten Schauspielerin Mado, die den Sommer mit den ihren auf dem Land verbringt. Julien will Regisseur werden und dreht mit Lili einen Kurzfilm. Zu abgehoben aber sind für Lili Juliens Philosophierereien über die Echtheit der Gefühle im Film. Lieber schmeisst sie sich Mados Lover Brice in die Arme und haut mit ihm ab. So endet der Sommer, in welchem LA PETITE LILI beginnt, mit Mutter und Sohn, die weinen.

Vier Jahre später setzt der Film wieder ein. Nun ist Lili eine Grossstadtmieze und als Schauspielerin schon ein wenig berühmt. Mado und Brice sind wieder zusammen und Julien dreht seinen ersten, auf den Ereignissen des vier Jahre zurückliegenden Sommers beruhenden Spielfilm, in dem alle, ausser Lili, sich selber spielen. Diesmal ist es Lili, die weint.

Von Anton Tschechows «Die Möwe» liess sich Claude Miller für LA PETITE LILI inspirieren. Er hat Ludivine Sagnier («Swimming Pool») die Rolle Lilis gegeben, lässt Robinson Stévenin Julien spielen: LA PETITE LILI ist ein filigranes Liebesdrama in bester französischer Tradition. Ein intelligenter, emotional starker Film – auch übers Kino – und ein Muss für Cineasten.

 

REGIE:
Claude Miller
PRODUKTION:
Annie Miller
CAST:
Nicole Garcia
Bernard Giraudeau
Jean-Pierre Marielle
Ludivine Sagnier
Robinson Stévenin
Julie Depardieu
Yves Jacques
DREHBUCH:
Julien Boivent
Claude Miller
KAMERA:
Gérard de Battista
SCHNITT:
Véronique Lange
TON:
Raymond Vermette
AUSSTATTUNG:
Jean-Pierre Kohut-Svelko
KOSTÜME:
Christel Birot
Jacqueline Bouchard

       
  La strada del marmo
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Mai 2001]
       
 

Die Marmorstrasse • Kein einzelnes Foto, keine Serie von Fotos, vermittelt einen wirklichen Eindruck von der Wucht, der Gewalt und dem Tod, die mit der Arbeit in den Marmorbrüchen bei Carrara, dem weltgrössten Abbaugebiet von weissem Marmor, verbunden sind.

Die Arbeitsplattform ist mehr als 2000 Meter hoch, die Wolken sind nah, ein grossartiges Panorama breitet sich aus. Hinten das Meer, dann der Hafen von Carrara. Von Carrara ausgehend, mäandert die 'Marmorstrasse' wie die Finger einer Hand in alle Seitentäler, steigt - mal steil, mal langsam - an und endet überall in riesigen Steinbrüchen. Dort wird gearbeitet, wird Marmor abgebaut, werden 30-, 40-, manchmal 60-Tonnen-Blöcke herausgeschnitten. Riesige Maschinen dröhnen, alles dreht sich um den weissen Stein, den Stein Michelangelos, den weissen, makellosen Marmor, der über Jahrhunderte Sinnbild von Macht, Reinheit, Unvergänglichkeit geblieben ist.

Der Blick relativiert das menschliche Mass. Das Gebirge, - die Arbeit, die Dimension der Steine, die immer drohende tödliche Gefahr: das alles hat etwas Monumentales. Fast jede Familie hier hat im Laufe der Jahre Tote zu beklagen gehabt, auch das hat die Menschen geprägt.

'Am Samstagmorgen aber machte ich mich daran, mit grosser Sorgfalt eine Säule abzuseilen. Da brach ein Ring der Steinzange, die an der Säule befestigt war, und die Säule stürzte in tausend Stückchen in den Fluss. Dabei wurden mehrere Arbeiter verletzt, und einer hat sich den Hals gebrochen und war sofort tot. Auch ich habe mein Leben dabei aufs Spiel gesetzt.' (Michelangelo, Carrara, 1581)

Die Protagonisten des Films erzählen auch von Michelangelo, davon, dass er einer der ihren gewesen sei. Vor allem aber erzählen sie von der Arbeit und dem Leben entlang der Marmorstrasse, von Aufruhr und von der Wut über die Quälerei mit dem harten Stein oben in den Bergen, aber auch von der Faszination einer Arbeit in der freien Natur und vom Verwurzelt sein in den archaischen Dörfern unterhalb der Steinbrüche, in denen die Frauen, damals wie heute, auf ihre Männer warten ...

 

REGIE:
Michael Trabitzsch
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Loredana Cristelli

       
  Le hérisson
 
       
 

Ein Film von Mona Achache

 

REGIE:
Mona Achache
PRODUKTION:
Anne-Dominique Toussaint
CAST:
Josiane Balasko
Togo Igawa
Garance Le Guillermic
DREHBUCH:
Mona Achache

       
  Lions for Lambs
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. November 2007]
       
 

Ein Film von Robert Redford • Die beiden ehrgeizigen Studenten Arian (Derek Luke) und Ernest (Michael Pena) nehmen die Aufforderung ihres idealistischen Professors Dr. Malley (Robert Redford), etwas Bedeutendes im Leben anzustreben, zum Anlass, sich freiwillig als Soldaten für den Einsatz in Afghanistan zu melden. Als Dr. Malley von ihrer spontanen Entscheidung erfährt, ist er gleichermaßen bewegt wie bestürzt.

Während Arian und Ernest im Hindukusch bald nur noch ums nackte Überleben kämpfen, werden sie zum Bindeglied zweier scheinbar unzusammenhängender Episoden an der Ost- und Westküste der USA: Dr. Malley (Robert Redford) nimmt sich eines Studenten (Andrew Garfield) aus privilegiertem Elternhaus an, der jeglichen Enthusiasmus vermissen lässt. Zeitgleich versucht in Washington der charismatische Senator und potentielle Präsidentschaftskandidat Jasper Irving (Tom Cruise) eine ehrgeizige TV-Journalistin (Meryl Streep) mit einer brisanten Story zu manipulieren, die Arians und Ernests Schicksal besiegeln könnte.

Während Kugeln fliegen, Argumente und Erinnerungen ausgetauscht werden, verdichten sich die drei Geschichten und werden immer enger miteinander verwoben – und es wird deutlich: jeder Einzelne bestimmt das Schicksal des Anderen und der Welt.

 

REGIE:
Robert Redford
PRODUKTION:
Tracy Falco
Andrew Hauptman
Robert Redford
CAST:
Robert Redford
Meryl Streep
Tom Cruise
DREHBUCH:
Matthew Michael Carnahan
KAMERA:
Philippe Rousselot
SCHNITT:
Joe Hutshing
TON:
Richard Hymns
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Jan Roelfs
KOSTÜME:
Mary Zophres

       
  Little Nicky
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. März 2001]
       
 

Mit Adam Sandler und Drew Barrymore • In der Hölle zu braten - das ist eigentlich ganz gemütlich, wenn man der Sohn Satans (HARVEY KEITEL) ist und den ganzen Tag in seinem Zimmer ungestört Heavy-Metal-Musik hören kann. Doch weil der Papa seine Nachfolge regeln will, muss Little Nicky (ADAM SANDLER) sich der Rivalität seiner beiden grobklotzigen Brüder Adrian (RHYS IFANS) und Cassius (TINY LISTER) stellen, die ganz heiss darauf sind, endlich den Menschen dort oben zu zeigen, was eine dreizackige Harke ist. Doch als die beiden sich verbotenerweise aufmachen, um in New York schon mal ihre Herrschaft vorzubereiten, droht die Hölle einzufrieren - und ausgerechnet Little Nicky soll die beiden Teufelskerle zurückholen.

Mit der sprechenden Bulldogge Mr. Beefy als Begleiter versucht er, das Schlimmste zu verhindern. Schlimm genug, dass seine Brüder in der Gestalt des Bürgermeisters, Polizeichefs oder Kardinals die Stadt in die Sünde führen. Doch richtig kompliziert wird die Sache, als Little Nicky sich auch noch in die schüchterne Studentin Valerie (PATRICIA ARQUETTE) verliebt. Denn himmlische Gefühle in einem höllischen Spross, das ist wirklich der Anfang vom Ende der Welt - ausser, Little Nicky kann doch noch seine ganz besonderen Kräfte freisetzen...

Diese teuflische Frisur, dieses diabolische Gesicht, dieser infernalische Sprachfehler... dieser himmlische Charme! Adam Sandler, der Satansbraten der US-Komödie, steigt als liebenswürdiger Loser aus den Tiefen des Hades empor - um zu entdecken, wie toll frittierte Hühnchenschenkel schmecken. Nahtlos knüpft Sandler mit dieser höllisch spassigen Geschichte um Teufelswerk und Gottes Beitrag an seinen Megahit BIG DADDY an. Mit Gastauftritten von Quentin Tarantino, Rodney Dangerfield, Ozzy Osborne, Reese Witherspoon und den Harlem Globetrotters!

 

REGIE:
Steven Brill
PRODUKTION:
Jack Giarraputo
Robert Simonds
CAST:
Adam Sandler
Harvey Keitel
Patricia Arquette
Rhys Ifans
Tiny Lister
Kevin Nealon
Dana Carvey
DREHBUCH:
Tim Herlihy
Adam Sandler
Steven Brill
KAMERA:
Theo van de Sande
SCHNITT:
Jeff Gourson
MUSIK:
Michael Dilbeck
AUSSTATTUNG:
Perry Andelin Blake

       
  Luminawa
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. März 2010]
       
 

Ein Film von Thomas Lüchinger • Manung Sapi Bawer, ein pensionierter Kalinga Lehrer, bezeichnet sich auch heute noch als Krieger. Seine Waffe ist aber nicht mehr die Kopfaxt seiner Vorfahren. Er kämpft mit der Musik und dem Tanz gegen das normierende Diktat der Globalisierung. Mit dem Verlust der kulturellen Traditionen, welche nach Ankunft westlicher Missionare im letzten Jahrhundert nicht mehr gelebt werden durften, verloren die Kalingas, früher gefürchtete Kopfjäger, die als Reisbauern hoch oben in den Kordilleren (Philippinen) leben, ihre Kultur und damit einen wesentlichen Teil ihrer Identität.
Kultur leben bedeutet, sich selbst zu kennen, eine eigene Sprache zu sprechen, eine eigene Lebens- und Denkweise zu haben. Die Lebensweise der Gemeinschaft bildete das Rückgrat der Kalingas. Musik und Tanz, Weberei und Handwerk sind Ausdruck ihrer eigene Denk- und Lebenstradition. Ohne gelebte Kultur, bricht die Gemeinschaft auseinander. Jahrtausende lang gepflegten Reisfelder werden verlassen. Die Bauern ziehen in die Stadt, in der Hoffnung auf ein besseres Leben.
LUMINAWA - "ein besseres Leben", nennt Sapi Bawer seine Vision. Unterstützt von seiner Familie setzt er alle seine Energien dafür ein, durch die wieder belebte Kultur ein gestärktes Bewusstsein seines Volkes zu fördern.

 

REGIE:
Thomas Lüchinger
PRODUKTION:
Thomas Lüchinger
CAST:
Sapi Bawer
Peter Roth
DREHBUCH:
Thomas Lüchinger
KAMERA:
Thomas Lüchinger
SCHNITT:
Angela Ryser

       
  Manhattan Love Story
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. März 2003]
       
 

Jennifer Lopez Ralph Fiennes • Marisa Ventura (JENNIFER LOPEZ) lebt mit ihrem zehnjährigen Sohn Ty (TYLER GARCIA POSEY) in der Bronx - in einer recht bescheidenen Wohngegend. Ihren Lebensunterhalt verdient sie sich jedoch, wie Tausende andere New Yorker, im noblen Manhattan, und zwar als Zimmermädchen in einem Luxushotel. Jeden Tag pendelt sie zwischen diesen zwei Welten, mit deren Unvereinbarkeit sie sich längst abgefunden hat - ihr dort oben, wir hier unten. In einem übermütigen Augenblick jedoch übertritt sie die strengen Arbeitsregeln der Nobelherberge, als der im Hotel logierende Christopher Marshall (RALPH FIENNES), ein gut aussehender Lebemann und heisser Anwärter auf einen Senatorenposten, sie für einen Gast hält - eine Ebenbürtige.

Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch kaum haben sich die beiden gefunden, verlieren sie sich auch schon wieder aus den Augen. Während sich Christopher nicht mehr auf seine politischen Aufgaben konzentrieren kann und überall nach der wie vom Erdboden verschluckten Traumfrau sucht, bemüht sich Marisa nach allen Kräften, vor seinen Augen im Luxushotel Beresford noch unsichtbarer zu werden, als es die Zimmermädchen der schönen und reichen Hotelgäste sowieso schon sind. Doch das Schicksal nimmt seinen Lauf und führt das ungleiche Paar für eine Nacht zusammen. Als Marisas wahre Identität enthüllt wird, müssen beide feststellen, dass Welten zwischen ihnen liegen - obwohl sie eigentlich nur eine U-Bahn-Fahrt von Manhattan in die Bronx voneinander trennt.

 

REGIE:
Wayne Wang
PRODUKTION:
Elaine Goldsmith-Thomas
Paul Schiff
Deborah Schindler
CAST:
Jennifer Lopez
Ralph Fiennes
Natasha Richardson
Stanley Tucci
Tyler Posey
Frances Conroy
Bob Hoskins
DREHBUCH:
Kevin Wade
John Hughes
KAMERA:
Karl Walter Lindenlaub
SCHNITT:
Craig McKay
MUSIK:
Alan Silvestri
AUSSTATTUNG:
Jane Musky

       
  Martha Argerich - Conversation nocturne
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. September 2002]
       
 

un film de Georges Gachot • Martha Argerich ist die letzte legendäre Pianistin. Sie ist wild, rebellisch und schwierig im Umgang für die einen, schön und grossherzig für die anderen, unglaublich talentiert für alle und von einer geheimnisvollen Aura umgeben. Dank dieses «nächtlichen Gesprächs» hebt Georges Gachot einen Zipfel

des mysteriösen Schleiers der argentinischen Klavierlegende:

Martha Argerich ist zum ersten Mal auf der Leinwand zu sehen und teilt uns ihre Erinnerungen mit, vertraut uns ihre Zweifel an und überträgt ihre unbändige Lust auf Musik auf uns.

Bilder aus Argentinien, Proben im Konzertsaal oder bei ihr zu Hause, Konzertausschnitte und Archivdokumente vervollständigen diesen einmaligen Film über eine der spannendsten und interessantesten Künstlerinnen unserer Zeit.

 

REGIE:
Georges Gachot
PRODUKTION:
Georges Gachot
Idéale Audience
KAMERA:
Matthias Kälin
SCHNITT:
Ruth Schläpfer

       
  Mein Bruder der Dirigent
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. November 2007]
       
 

Ein Film von Alberto Venzago • Mario Venzago will am Lucerne Festivals 1999 Othmar Schoecks monumentale Oper Penthesilea aufführen. Um das Projekt zu realisieren, setzt der Dirigent buchstäblich seine Existenz aufs Spiel: Er verpfändet sein Haus und riskiert durch chronische Schlaflosigkeit seine Gesundheit.

Während der zweiwöchigen Probephase vor dem Konzert begleitet der bekannte Fotojournalist und Filmer Alberto Venzago, seinen Bruder, den Dirigenten. In intimen Schwarzweiss-Bildern fängt Alberto Venzago die zermürbende Arbeit mit dem Orchester und den Sängern ein. Denn alle Beteiligten gehen während der Proben an die Grenzen des Zumutbaren. Die Nerven liegen blank, das Unternehmen pendelt zwischen Schaffensrausch und Erschöpfung. In ausführlichen Gesprächen gibt Mario seinem Bruder Auskunft über diese, wie er später sagt, "schwerste Zeit" seines Lebens. Und ermöglicht dem Publikum unverhüllte Einblicke in eine Welt, von der es sonst nur eine Kulisse aus Glanz und Erhabenheit sieht.

 

REGIE:
Alberto Venzago
PRODUKTION:
Beat Lenherr
KAMERA:
Alberto Venzago
SCHNITT:
Anouchka Malnovisch
TON:
Tatjana Jakob

       
  Men of Honor
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Mai 2001]
       
 

Robert De Niro Cuba Gooding Jr. • Nichts kann Carl Brashear (Cuba Gooding, Jr.) daran hindern, seine Träume wahr zu machen. Der Sohn eines Landarbeiters aus Kentucky verlässt sein Zuhause für ein, wie er hofft, besseres Leben. 'Gib niemals auf. . . sei der Beste von allen', hat ihm sein Vater (Carl Lumbly) eingeschärft, und Carl nimmt sich seine Worte zu Herzen. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg tritt er in die Navy ein, in der die Rassentrennung gerade erst aufgehoben wurde. Er muss zwei Jahre warten und einhundert Briefe an die Navyleitung schreiben, bis seine Bewerbung für die Tauchschule angenommen wird und der Traum von einer Karriere als Marinetaucher endlich zum Greifen nahe scheint. Doch ausgerechnet sein Ausbilder Billy Sunday (Robert De Niro) will weder Carl noch dessen Ehrgeiz in seiner Truppe dulden. Der legendäre Master Chief Navy Diver, der als begnadeter Taucher mindestens so berühmt wie als Querulant berüchtigt ist, setzt alles daran, seinen neuen Rekruten zur Aufgabe zu bewegen. Unablässig piesackt und provoziert er Carl. Aber dieser weiss genau, was er will. Niemand wird Carl Brashear daran hindern, ein Navy Taucher zu werden - nicht einmal Billy Sunday. Jahre später hat Carl seine Ziele fast erreicht, als er durch einen Unfall seinen linken Unterschenkel verliert und dieser Umstand aus Billy und Carl ein unerwartetes Team macht. Sunday lässt es sich nicht nehmen, den Navy-Bürokraten eins auszuwischen. Er hilft Carl, seine Wiederaufnahme in den aktiven Dienst durchzusetzen. Carl Brashear wird als erster Schwarzer und Behinderter Master Diver und geht neun Jahre später als Master Chief im höchsten Ranq der Navy in den Ruhestand.

 

REGIE:
George Tillman Jr.
PRODUKTION:
Robert Teitel
Bill Badalato
CAST:
Robert De Niro
Cube Gooding Jr.
Charlize Theron
Aunjanue Ellis
Hal Holbrook
Michael Rapaport
Powers Boothe
DREHBUCH:
Scott Marshall Smith
KAMERA:
Anthony B. Richmond A.S.C.
SCHNITT:
John Carter A.C.E.
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Leslie Dilley

       
  Merci pour le chocolat
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Februar 2001]
       
 

Mit Isabelle Huppert und Jacques Dutronc • In 'Merci pour le chocolat' kehrt Altmeister Claude Chabrol ins Genre seiner grössten Krimi-Erfolge der späten Sechziger zurück, als er etwa in ' Der Schlachter', ' Das Biest muss sterben ' oder ' Blutige Hochzeit' mit kühlem wie präzisen Blick analysierte, was sich an menschlichen Abgründen hinter der ewig lächelnden Maske des gehobenen Bürgertums verbirgt.

In Claude Chabrols 'Merci pour le chocolat' richtet er das Brennglas seiner Kamera vornehmlich auf Marie-Claire 'Mika' Muller (Isabelle Huppert) die stets kontrollierte und freundliche Erbin einer Schokoladenfabrik, die just (und zum zweiten Mal) den introvertierten Pianisten Polonski (Jacques Dutronc) geheiratet hat und dessen Sohn Guillaume (Rodolphe Pauly) eine fürsorgliche Stiefmutter zu sein versucht. Das fein säuberlich eingespielte Familiengefüge droht jedoch ins Wanken zu geraten, als mit der attraktiven, erfahrungshungrigen Jeanne (Anna Mouglalis) eine junge Frau auftaucht, die düstere, verschüttet geglaubte Erinnerungen wach ruft. Sieht sie doch nicht nur Polonskis einst bei einem tragischen Unfall verstorbenen Frau erstaunlich ähnlich, sondern hat auch dessen musisches Talent. Was natürlich alles auch Mika auffällt, die sich auf einmal intensiver um Jeanne zu kümmern beginnt, als dieser bald lieb sein kann...

 

REGIE:
Claude Chabrol
PRODUKTION:
Marin Karmitz
CAST:
Isabelle Huppert
Jacques Dutronc
Anna Mouglalis
Rodolphe Pauly
Brigitte Catillon
Michel Robin
Mathieu Simonet
DREHBUCH:
Claude Chabrol
Charlotte Armstrong
KAMERA:
Renato Berta
SCHNITT:
Monique Fardoulis
MUSIK:
Matthieu Chabrol
AUSSTATTUNG:
Ivan Niclass

       
  Michael Jackson's This Is It
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von Kenny Ortega • MICHAEL JACKSON'S THIS IS IT wird allen Jackson-Fans und Musikliebhabern auf der ganzen Welt einen seltenen Blick hinter die Kulissen gewähren, während der Künstler die ausverkaufte Konzertserie entwickelte, kreierte und probte, die diesen Sommer in der Londoner O2 Arena hätte stattfinden sollen. Der Film umfasst die Monate von April bis Juni 2009 und wurde mit voller Unterstützung des Estate of Michael Jackson produziert. Er setzt sich aus mehr als 100 Stunden Behind-the-Scenes-Material zusammen, das Jackson bei den Proben einer Reihe seiner Songs für die Show zeigt. Die Zuschauer werden einen außergewöhnlichen und sehr privaten Blick auf Jackson erhalten und ihn erleben, wie sie ihn noch nie zuvor gesehen haben. MICHAEL JACKSON'S THIS IS IT fängt den Sänger, Tänzer, Filmemacher, Architekten und das Genie Jackson in ungeschönten und aufrichtigen Momenten ein und zeigt, wie er seine letzte Show entwickelte und perfektionierte.

Kenny Ortega, sowohl kreativer Partner von Michael Jackson als auch Regisseur der Bühnenshow, führt auch bei dem Film die Regie. Als Produzenten fungieren Randy Phillips, Kenny Ortega und Paul Gongaware. Executive Producers sind John Branca und John McClain. Sony Pictures Releasing bringt den Film weltweit ins Kino. Der Kartenvorverkauf für die auf zwei Wochen limitierte Spielzeit des Films beginnt am 27. September.

 

REGIE:
Kenny Ortega
PRODUKTION:
Paul Gongaware
Randy Phillips
CAST:
Michael Jackson
KAMERA:
Kevin Mazur
TON:
Tim Hays
AUSSTATTUNG:
Bernt Amadeus Capra

       
  Miffo
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 2004]
       
 

Ein Film von Daniel Lind Lagerlöf • Tobias ist ein frischgebackener junger Priester, der die Welt für alle schöner machen will. Mit viel Energie und gutem Willen übernimmt er eine arme Pfarrei in einem heruntergekommenen, betonierten Vorort. Dort stellt er fest, dass sein Aufwachsen in der gehobenen Mittelklasse ihn nur schlecht auf die dort herrschende harte Realität vorbereitet hat.

Gerade als Tobias Pflichten immer unerträglicher zu werden scheinen und er es bereut, kein Psychologe geworden zu sein, wie es sich seine Eltern gewünscht haben, trifft er eine junge, einzigartige und lebenstüchtige Frau namens Carola. Tobias ist zugleich verliebt und schockiert und zum ersten Mal in seinem Leben fühlt er sich wirklich lebendig.

Dennoch - wie kann etwas, das sich so richtig anfühlt, so falsch sein?

Eine romantische Komödie über das Akzeptieren von Liebe, ganz egal in welcher Form sie sich präsentiert.

 

REGIE:
Daniel Lind Lagerlöf
PRODUKTION:
Daniel Lind Lagerlöf
Susanne Lundqvist
CAST:
Kajsa Ernst
Ingvar Hirdwall
Jonas Karlsson
Livia Millhagen
Fyr Thorvald Strömberg
DREHBUCH:
Malin Lind Lagerlöf
KAMERA:
Olof Johnson
SCHNITT:
Anders Nylander
TON:
Anders Billing
MUSIK:
Paul Bothén
AUSSTATTUNG:
Tina Ewensson
KOSTÜME:
Ulrika Sjöö

       
  Mr. Deeds
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. August 2002]
       
 

He's got something Money can't buy • Nachdem der Medien-Mogul Preston Blake (Harve Presnell) gestorben ist, entpuppt sich ausgerechnet Pizzeria-Besitzer Longfellow Deeds (Adam Sandler) als dessen Alleinerbe. Von einem Tag auf den anderen ist der gutmütige und stets freundliche Deeds 40 Milliarden Dollar reicher! Zum ersten Mal in seinem Leben verlässt Deeds deshalb sein idyllisches Heimatdorf Mandrake Falls und fliegt mit dem skrupellosen Geschäftsführer des Blake-lmperiums Chuck Cedar (Peter Gallagher) nach New York. Hier will Cedar den frisch gebackenen Milliardär nach allen Regeln der Kunst über den Tisch ziehen und um seinen Aktienanteil erleichtern. Doch Deeds ist nicht so leicht zu manipulieren, wie Cedar dachte: Das naive Landei mischt die High Society der Millionenstadt mächtig auf, verbreitet mit seinem eigentümlichen Verhalten reichlich Chaos und verliebt sich obendrein in die liebenswürdige Schulkrankenschwester Pam (Winona Ryder) - nicht ahnend, dass Pam in Wirklichkeit Babe heisst, eine ehrgeizige Reporterin ist und sich sein Vertrauen nur mit einem miesen Trick erschlichen hat. Doch zum Glück findet er auch echte Freunde in der grossen Stadt, vor allem sein unglaublich flinker und zugleich verschrobener Butler Emilio (John Turturro) hilft ihm, sein Herz am rechten Fleck zu behalten.

 

REGIE:
Steven Brill
PRODUKTION:
Sideny Ganis
Jack Giarraputo
CAST:
Adam Sandler
Winona Ryder
John Turturro
Steve Buscemi
Jared harris
Peter Gallagher
Allen Covert
DREHBUCH:
Robert Riskin
KAMERA:
Peter Lyons Collister
SCHNITT:
Jeff Gourson
MUSIK:
Teddy Castellucci
AUSSTATTUNG:
Perry Andelin Blake
KOSTÜME:
Ellen Lutter

       
  Musica Cubana
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Dezember 2004]
       
 

The Next Generation • MÚSICA CUBANA erzählt die Geschichte der Entdeckung der angesagtesten jungen Musiker Kubas, die sich schließlich unter der Leitung des 87-jährigen Pío Leiva, der kubanischen Musikerlegende aus dem „Buena Vista Social Club“, zu einer Band formieren. Pío Leiva und der Taxifahrer Bárbaro machen sich auf die Suche nach den besten Vertretern der modernen kubanischen Musik. Auf ihrer Reise begegnen sie einigen der beliebtesten Musikern Kubas: Mayito Rivera, dem Mick Jagger Kubas, El Nene, Sänger der Gruppe „Los Jóvenes Clásicos del Son“ und Telmary, eine unglaublich talentierte junge Rapperin mit einer Menge kubanischen Soul. Und nicht zuletzt Arlenys und Annalays von den „Chiki Chaka Girls“, die mit Ohrwurmverdächtigen Latino-Pop vertreten sind. Der Film begleitet die Künstler bei den Proben und Aufnahmen zahlreicher klassischer Titel der kubanischen Musik wie „Chan Chan“, „Fiebre de Tí“ und „Longina“, sowie bei ihren Improvisationen und ihrer Suche nach neuen Liedern und ihrem eigenen Stil. Am Schluss reisen sie zu einem großen Konzert nach Tokio, wo ihre Band „The Sons of Cuba“ aus der Taufe gehoben wird.

 

REGIE:
German Kral
PRODUKTION:
Claus Clausen
John G. Phelan
CAST:
Pío Leyva
Barbaro Marín
Telmary Díaz
Osdalgia Lesmes
DREHBUCH:
German Kral
Stephan Puchner
KAMERA:
Jörg Widmer
SCHNITT:
André Bendocchi-Alves
Peter Przygodda
Wolfgang Weigel
TON:
André Bendocchi-Alves

       
  Nachtgestalten
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. November 1999]
       
 

Ein mittleres Wunder ist geschehen. • Ein überrragender neuer deutscher Film entstand, frisch, temperamentvoll, perfekt, aus Berlin.

Der Papst kommt nach Berlin und die Nacht seines Aufenthaltes in der Stadt beschert einigen ihrer Bewohner statt himmlischer Erbauung eine Kette von Missgeschicken und Schicksalsschlägen.

Reiche und Arme, Penner und Polizisten, Strassenkids und Taxifahrer auf ihrer Suche nach dem kleinen Glück erleben sie alle eine teils amüsante, teils erschütternde Odyssee durch das Labyrinth der Grossstadt.

Ein Gegenwartsfilm im Berlin der 90er Jahre; eine bittere, harte Komödie. NACHTGESTALTEN - Geschichten einer Berliner Nacht, eine Handvoll Stories von der Suche nach dem Glück, Geschichten, die sich schneiden, kreuzen und verwoben sind wie die Versorgungsnetze einer Grossstadt. Erzählt in kurzen Sequenzen und Splittern, fügt sich NACHTGESTALTEN zusammen zu drei grossen - und ein paar kleinen - Reisen durch jene Nacht, als der Papst nach Berlin kam.

 

REGIE:
Andreas Dresen
PRODUKTION:
Peter Rommel
Peter Hartwig
CAST:
Meriam Abbas
Dominique Horwitz
Oliver Bässler
Susanne Bormann
Michael Gwisdek
Ricardo Valentim
Ade Sapara
DREHBUCH:
Andreas Dresen
KAMERA:
Andreas Höfer
SCHNITT:
Monika Schindler
MUSIK:
Cathrin Pfeifer
Rsiner Rohloff
AUSSTATTUNG:
Claudia Jaffke

       
  Nanny McPhee and the Big Bang
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. April 2010]
       
 

Eine zauberhafte Nanny - Knall auf Fall in ein neues Abenteuer • Diesmal verschlägt es die verschrobene Nanny aufs Land, wo der Haussegen zwischen einer Bauernfamilie und den verwöhnten Verwandten aus der Stadt reichlich schief hängt.

In einem fliegenden Motorrad über eine lebendige Statue und ein kletterndes Ferkel bis zu einem an den unmöglichsten Stellen auftauchenden Baby-Elefanten zieht Nanny McPhee alle magischen Register und erteilt ihren lausbübischen Schützlingen fünf entwaffnende Lektionen...

 

REGIE:
Susanna White
PRODUKTION:
Tim Bevan
Lindsay Doran
Eric Fellner
CAST:
Emma Thompson
Maggie Gyllenhaal
Ralph Fiennes
Maggie Smith
Rhys Ifans
DREHBUCH:
Christianna Brand
Emma Thompson
KAMERA:
Mike Eley
SCHNITT:
Sim Evan-Jones
TON:
Glenn Freemantle
AUSSTATTUNG:
Simon Elliott
KOSTÜME:
Jacqueline Durran

       
  Narradores de Javé
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Mai 2005]
       
 

Ein Film von Eliane Caffé • Als die Bewohner eines Dorfes im Javé-Tal erfahren, dass der Bau eines Staudamms ihr Land unter Wasser setzen soll, sehen sie nur noch eine Möglichkeit: Sie müssen ihrer Ortschaft eine historische Bedeutung geben. Um überzeugende Gründe für die Erhaltung ihres Erbes zu finden, beschliessen sie, alle Geschichten und Legenden zu sammeln, an die sie sich erinnern können. Doch der einzige, der «Die grosse Geschichte des Javé-Tals» schreiben kann, ist der ehemalige Postbote; er aber ist in Verruf geraten, weil er von ihm selbst verfasste Verleumdungsbriefe ausgetragen hatte.

Von universeller Bedeutung, steht Narradores de Javé in der grossen lateinamerikanischen Erzähltradition. In diesem zweiten Werk von Eliane Caffé, das in Form einer Tragikomödie die Bemühungen einer Dorfgemeinschaft um die Rettung ihres Dorfes schildert, ist eine echte Freude am Imaginären und an der Kunst des Geschichtenerzählens zu spüren. In mehrfach gebrochener Perspektive (ein Erzähler schildert die Geschichte von Personen, die diese Tragikomödie erzählen) werden die Szenen schwungvoll, mit feinem Gespür für zeitliche Abläufe, aneinandergereiht. Der Auftritt malerischer Figuren dient zur Beschleunigung der Handlung und bringt burleske Komik in einen grundsätzlich dramatischen Kontext. Ohne sich zwischen mündlicher Überlieferung und schriftlicher Fixierung zu entscheiden, gewinnt der Film hier eine Dimension zurück, in der das Wunderbare des Lebens, die Macht des Traums und die Poesie einer kollektiven Geschichte in einzigartiger Weise miteinander verwoben sind.

 

REGIE:
Eliane Caffé
PRODUKTION:
Vânia Catani
CAST:
José Dumont
Gero Camilo
Rui Resende
Nelson Xavier
Luci Pereira
Nelson Dantas
Alessandro Azevedo
DREHBUCH:
Luis Alberto de Abreu
Eliane Caffé
KAMERA:
Hugo Kovensky
SCHNITT:
Daniel Rezende
TON:
Romeu Quinto
MUSIK:
DJ Dolores
AUSSTATTUNG:
Carla Caffe

       
  National Security
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Februar 2003]
       
 

He only looks like a Cop • Earl Montgomery (Martin Lawrence) könnte bestimmt ein grossartiger Polizist werden - wäre er nicht so ein chaotisches Grossmaul, in dessen Nähe man auf alle möglichen Katastrophen gefasst sein muss. Dies führt schliesslich dazu, dass er in hohem Bogen aus der L. A. Polizeiakademie fliegt und bei einer kleinen Sicherheitsfirma namens "National Security" anheuern muss. Als Earl bei einer Routinekontrolle ausgerechnet mit dem korrekten und freundlichen Polizisten Hank Rafferty (Steve Zahn) zusammenstösst, hat dies verhängnisvolle Folgen: Hank wird vom Dienst suspendiert und muss sogar wegen angeblicher Körperverletzung für ein halbes Jahr ins Gefängnis. Wieder auf freiem Fuss, landet Hank - wie der Zufall es will - ebenfalls bei "National Security" ...

Hank und Earl hassen sich mit Inbrunst - allerdings haben sie kaum Zeit, einander an die Gurgel zu gehen. Denn als sie auf die Spur eines mörderischen Schmugglerrings stossen, in dem sich sogar korrupte Cops tummeln, verbünden sich die beiden ungleichen Männer widerwillig, um den Gangstern das Handwerk zu legen. Doch schon bald werden aus den Jägern Gejagte: Hank und Earl werden plötzlich als angebliche Schwerverbrecher von der Polizei gesucht und stehen obendrein auf der Abschussliste eines halben Dutzends eiskalter Killer. Gemeinsam kämpfen sie um ihr Leben - obwohl sie sich doch eigentlich am liebsten gegenseitig umlegen würden ...

 

REGIE:
Dennis Dugan
PRODUKTION:
Bobby Newmayer
Jeff Silver
Michael Green
CAST:
Martin Lawrence
Steve Zahn
Colm Feore
Bill Duke
Eric Roberts
Robinnee Lee
DREHBUCH:
Jay Scherick
David Ronn
KAMERA:
Oliver Wood
SCHNITT:
Debra Neil-Fisher
MUSIK:
Randy Edelman
AUSSTATTUNG:
Larry Fulton

       
  Nine
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Februar 2010]
       
 

Ein Film von Rob Marshall • Der Regisseur Guido Contini (DANIEL DAY-LEWIS) ist ganz oben angekommen: Er gilt in den 1960er Jahren als bester Filmemacher der Welt, hat dem italienischen Kino zu internationalem Glanz verholfen und wird von den schönsten Frauen der Welt begehrt. Doch gerade, als er mit der Arbeit an seinem mit Spannung erwarteten neuen Film beginnen will, stürzt er plötzlich tief in eine kreative Lebenskrise. Verwirrt, verführt und angeregt von den Frauen in seinem Leben – seiner Ehefrau (MARION COTILLARD), seiner Geliebten (PENÉLOPE CRUZ), einer amerikanischen Mode-Journalistin (KATE HUDSON), seiner Kostümdesignerin (JUDI DENCH), einer Muse (NICOLE KIDMAN), der Verführerin aus seiner Jugend (STACY FERGUSON) und seiner verstorbenen Mutter (SOPHIA LOREN) – ringt er um Inspiration und Rettung.

Die legendäre Bühne 5 in den Cinecittà Studios in Rom wird dabei zum Schauplatz von Guidos wildesten Träumen, Erinnerungen und Begierden – und gebannt wartet sein Publikum darauf, dass er den Dämonen seiner Fantasie Herr wird und endlich „Action“ ruft!

 

REGIE:
Rob Marshall
PRODUKTION:
John DeLuca
Ryan Kavanaugh
Rob Marshall
Marc E. Platt
CAST:
Daniel Day-Lewis
Marion Cotillard
Penélope Cruz
Judi Dench
Nicole Kidman
Kate Hudson
Sophia Loren
Stacy Ferguson
DREHBUCH:
Michael Tolkin
Anthony Minghella
Arthur Kopit
KAMERA:
Dion Beebe
TON:
Jim Greenhorn
MUSIK:
Maury Yeston
AUSSTATTUNG:
John Myhre

       
  No Country for Old Men
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Februar 2008]
       
 

Ein Film von Ethan CoenJoel Coen • Der beste Coen-Brüder-Film seit Jahren: Die Coolness von „Fargo“ verschmilzt mit der flirrenden Hitze der amerikanischen Südstaaten. In diesem süffig-verschrobenen Roadmovie ist ein Highway-Killer hinter schmutzigem Geld her, das zufällig in die Hände eines Wilderers gerät. Ein Thriller, wie man ihn selten sieht.

 

REGIE:
Ethan Coen
Joel Coen
PRODUKTION:
Ethan Coen
Joel Coen
Scott Rudin
CAST:
Tommy Lee Jones
Javier Bardem
Josh Brolin
Woody Harrelson
Kelly Macdonald
Garret Dillahunt
Tess Harper
Barry Corbin
Stephen Root
Rodger Boyce
DREHBUCH:
Joel Coen
Ethan Coen
Cormac McCarthy
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Ethan Coen
Joel Coen
TON:
Craig Berkey
Skip Lievsay
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Jess Gonchor

       
  Ocean's Eleven
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Januar 2002]
       
 

Nach 'Traffic' der neue Film von Stephen Soderbergh • Der adrette Danny Ocean (GEORGE CLOONEY) ist ein Mann der Tat. Keine 24 Stunden nach seiner Entlassung auf Bewährung aus einer Strafanstalt in New Jersey schmiedet der verschrobene, charismatische Dieb bereits schon seinen nächsten Plan.

Er hält sich an seine drei Grundsätze - verletze niemanden, stehle von niemanden, der es nicht verdient hat, und spiele das Spiel, als ob du nichts zu verlieren hättest - und inszeniert den ausgefallensten und raffiniertesten Casino-Coup der Geschichte. In einer einzigen Nacht wollen Dannys elf handverlesene Männer - darunter ein Falschspieler-Ass (BRAD PITT), ein Meistertaschendieb (MATT DAMON) und ein genialer Sprengexperte (DON CHEADLE) - in Las Vegas über 150 Millionen Dollar aus drei Spielcasinos stehlen. Der Eigentümer dieser Spielkasinos ist der elegante, rücksichtslose Unternehmer Terry Benedict (ANDY GARCIA), der - rein zufällig - eine Beziehung mit Dannys Exfrau Tess (JULIA ROBERTS) unterhält.

Zufall oder Motiv? Nur Danny kennt die Antwort. Um an das Geld zu kommen, muss er alles aufs Spiel setzen - sein Leben wie seine Chance auf eine Versöhnung mit Tess. Verläuft alles nach Dannys fein gesponnenem, fast unmöglichen Plan, müsste er weder auf seinen Anteil an der Beute noch die Versöhnung mit Tess verzichten - oder vielleicht etwa doch?

 

REGIE:
Stephen Soderbergh
PRODUKTION:
Jerry Weintraub
John Hardy
Susan Ekins
Bruce berman
CAST:
George Clooney
Matt Damon
Andy Garcia
Brad Pitt
Julia Roberts
Scott Caan
Don Cheadle
DREHBUCH:
Ted Griffin
KAMERA:
Steven Soderbergh
SCHNITT:
Stpehen Mirrione A.C.E.
TON:
Larry Blake
MUSIK:
David Holmes
AUSSTATTUNG:
Philip Messina
KOSTÜME:
Jeffrey Kurland

       
  Pineapple Express
 
       
 

Ananas Express • Der dauerbekiffte Dale (SETH ROGEN) lässt sich immer nur dann notgedrungen zu einem rein geschäftlichen Kurzbesuch bei seinem lakonischen Dealer Saul (JAMES FRANCO) herab, wenn er mal wieder Nachschub braucht. Denn Saul versorgt ihn mit seinem Premium-Produkt – einer neuen, überaus seltenen Züchtung Gras namens Ananas Express. So weit, so gut. Doch als Dale eines Abends zufällig der einzige Zeuge eines Mordes wird, in den eine korrupte Polizistin (ROSIE PEREZ) und der gefährlichste Drogenbaron der Stadt (GARY COLE) verwickelt sind, ergreift er die Flucht und lässt in seiner Panik dummerweise eine Tüte Ananas Express am Tatort zurück. Schnell finden die Gangster heraus, woher das rare Zeug stammt, und heften sich an die Fersen von Dale und Saul, die ab jetzt auf ihrer Abschussliste ganz oben stehen. Während die beiden Kiffer um ihr Leben rennen, entdecken sie, dass sie nicht nur an Gras bedingter Paranoia leiden, sondern diesmal wirklich Grund zur Sorge haben. Und noch etwas Überraschendes finden Dale und Saul heraus: Falls es ihnen gelingt, diese Nacht heil zu überstehen, könnten sie eventuell sogar richtig gute Freunde werden...

 

REGIE:
David Gordon Green
PRODUKTION:
Judd Apatow
Shauna Robertson
CAST:
Seth Rogen
James Franco
Danny R. McBride
Kevin Corrigan
Craig Robinson
Gary Cole
Rosie Perez
Ed Begley Jr.
Nora Dunn
Amber Heard
Joe Lo Truglio
DREHBUCH:
Judd Apatow
Seth Rogen
Evan Goldberg
KAMERA:
Tim Orr
SCHNITT:
Craig Alpert
TON:
George H. Anderson
MUSIK:
Graeme Revell
AUSSTATTUNG:
Chris L. Spellman
KOSTÜME:
John A. Dunn

       
  Poseidon
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Juli 2006]
       
 

Ein Film von Wolfgang Petersen • Eine Monsterwelle bringt mitten im Atlantik ein Luxuskreuzfahrtschiff zum kentern und würfelt eine kleine Gruppe von Menschen zusammen, die ausser dem Kampf ums Überleben zunächst wenig gemeinsam hat. Der professionelle Kartenspieler Dylan Johns (Josh Lucas), gewohnt auf sich selbst gestellt zu sein, ignoriert die Anweisungen des Kapitäns (Andre Braugher) im Ballsaal auf Rettung zu warten und macht sich allein auf die Suche nach einem Ausweg. Was zunächst als Alleingang beginnt, zieht blad weitere Passagiere an. Ein verzweifelter Vater (Kurt Russell) ist auf der Suche nach seiner Tochter (Emmy Rossum) und ihrem Verlobten (Mike Vogel), einem jungen Paar, das nur Stunden zuvor nicht den Mut hatte, dem Vater ihre Verlobung zu beichten und sich nun mit weit grösseren Herausforderungen konfrontiert sieht. Die Gruppe bekommt Gesellschaft von einer alleinerziehenden Mutter (Jacinda Barrett) und ihrem aufgeweckten Sohn (Jimmy Bennett), einem verängstigten blinden Passagier (Mia Maestro) und einem selbstmordgefährdeten Mitreisenden, der sich letztendlich doch für das Leben entscheidet. Die Gruppe ist entschlossen einen Weg nach oben und von dort nach aussen zu findenund kämpft sich in dem kieloben treibenden Wrack durch ein verwirrendes Labyrinth aus verbogenem Stahl. Der Kampf wird zum Wettlauf gegen die Zeit. Während sich das angeschlagene Schiff immer mehr mit Wasser füllt, entdecken alle Talente, Stärken und Schwächen von denen sie nicht einmal wussten, dass sie sie haben.

 

REGIE:
Wolfgang Petersen
PRODUKTION:
Mike Fleiss
Akiva Goldsman
Wolfgang Petersen
CAST:
Josh Lucas
Kurt Russell
Jacinda Barrett
Richard Dreyfuss
Jimmy Bennett
Emmy Rossum
Mike Vogel
Mía Maestro
Andre Braugher
DREHBUCH:
Mark Protosevich
KAMERA:
John Seale
SCHNITT:
Peter Honess
TON:
Dick Bernstein
MUSIK:
Klaus Badelt
AUSSTATTUNG:
William Sandell
KOSTÜME:
Erica Edell Phillips

       
  Quand la mer monte...
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Juli 2005]
       
 

Ein Film von Yolande Moreau und Gilles Porte • IRENE ist mit ihrer One-Woman-Show "SALE AFFAIRE" ("EINE ÜBLE ANGELEGENHEIT") auf Tournee in Nordfrankreich. Dort lernt sie DRIES, einen "Riesen-Träger", kennen... Der Beginn einer Liebesgeschichte! Eine Liebesgeschichte, die eigenartig mit dem Schauspiel verwoben ist, das IRENE darbietet…

 

REGIE:
Yolande Moreau
Gilles Porte
PRODUKTION:
Humbert Balsan
CAST:
Yolande Moreau
Wim Willaert
Olivier Gourmet
Jackie Berroyer
Philippe Duquesne
DREHBUCH:
Yolande Moreau
Gilles Porte
KAMERA:
Gilles Porte
SCHNITT:
Eric Renault
TON:
Eric Lesachet
MUSIK:
Philippe Rouèche
AUSSTATTUNG:
Serge Berkenbaum
Marc-Philippe Guerig

       
  Raising Helen
 
       
 

Helen Help Us • Helen Harris (KATE HUDSON) hat es geschafft! Als rechte Hand von Agenturchefin Dominique (HELEN MIRREN) in der angesagtesten Model-Schmiede Manhattans steht sie ganz oben an der Spitze der New Yorker Fashionszene. Doch als Helens ältere Schwester Lindsay (FELICITY HUFFMAN) und deren Mann bei einem Autounfall ums Leben kommen, steht ihr Leben plötzlich Kopf: Ausgerechnet Helen soll die Verantwortung für deren drei Kinder übernehmen.

Für die 15-jährige Audrey (HAYDEN PANETTIERE), den zehnjährigen Henry (SPENCER BRESLIN) und die fünfjährige Sarah (ABIGAIL BRESLIN) ist Helen die coolste Tante in ganz New York – aber was versteht das Glamour-Girl von Kindererziehung? Schnell muss die Mutter wider Willen feststellen, dass Partys, die um drei Uhr morgens enden, nur schwer mit dem Schulbeginn ihrer Sprösslinge unter einen Hut zu bringen sind. Überraschend findet Helen Beistand in dem attraktiven Schulleiter, Pastor Dan Parker (JOHN CORBETT) – und schneller als ihr recht wäre, muss sie sich zwischen dem Leben, dass sie immer geliebt hat, und den neuen Lieben ihres Lebens entscheiden.

 

REGIE:
Garry Marshall
PRODUKTION:
Ashok Amritraj
David Hoberman
CAST:
Kate Hudson
John Corbett
Joan Cusack
Hayden Panettiere
Spencer Breslin
Abigail Breslin
Helen Mirren
DREHBUCH:
Jack Amiel
Michael Begler
KAMERA:
Charles Minsky
Michael Stone
SCHNITT:
Bruce Green
Tara Timpone
TON:
Todd Toon
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Steven J. Jordan
KOSTÜME:
Gary Jones

       
  Rebel without a cause
 
       
 

Ein Film von Nicholas Ray • Ein Tag und eine Nacht voller Leid und Zerstörung entscheiden über das Schicksal einer Gruppe junger Leute. Im Mittelpunkt steht Jim Stark, der auf der Suche nach Anerkennung in einer neuen Stadt ist. Doch was sich in "Mutproben" und Gewalttätigkeiten äussert, ist letztlich nur der verzweifelte Schrei nach Liebe.

 

REGIE:
Nicholas Ray
PRODUKTION:
David Weisbart
CAST:
James Dean
Natalie Wood
Sal Mineo
Jim Backus
Ann Doran
Corey Allen
DREHBUCH:
Nicholas Ray
Irving Shulman
Stewart Stern
KAMERA:
Ernest Haller
SCHNITT:
William H. Ziegler
TON:
Stanley Jones
MUSIK:
Leonard Rosenman
AUSSTATTUNG:
Malcolm C. Bert
KOSTÜME:
Moss Mabry

       
  Respiro
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juni 2003]
       
 

Mit Valeria Golino - Publikumspreis Cannes 2002 • Sie heißt Grazia und ist wie das Meer: abgründig, voller Höhen und Tiefen, einmal sanft, ein Wärmestrom der Zärtlichkeit, dann wieder aggressiv, stürmisch wild. In jedem Fall zu unberechenbar, zu kompliziert für die Bewohner von Lampedusa, einer Insel im Süden Siziliens, wo man sich eben so durchs leben schlägt. Die Männer fahren zur See, die Frauen arbeiten in der Fischfabrik. Droben auf den Klippen erproben sich die Jungen in Revierkämpfen oder bei der Vogeljagd. Und abends geht es dann, fein geschniegelt und gebügelt, in die Via Roma zum Flanieren, zum alten Spiel zwischen ragazzi und ragazze. Eigentlich wäre alles in Ordnung...

...wäre da nicht diese Grazia, Mutter eines pubertierenden Mädchens und von zwei aufmüpfigen Buben. Der Dorfgemeinschaft sind die sinnliche Unbefangenheit der jungen Frau und ihre wechselhaften Launen ein ständiger, irritierender Dorn im Auge. Die meisten halten Grazia schlicht und einfach für verrückt. Pietro, ihr Ehemann, fühlt sich mehr und mehr unter Druck gesetzt, bis er schließlich einverstanden ist, seine Frau zu einer Behandlung nach Mailand zu schicken. Aber Grazia läuft davon. Und Pasquale, ihr 13jähriger Sohn, wird - allein gegen alle - Mittel und Wege finden, seine über alles geliebte Mutter zu beschützen...

Lampedusa, angesiedelt auf der Insel gleichen Namens, dem südlichsten Punkt Europas, ist dramatisches italienisches Kino, erzählt mit der Vitalität und der Leichtigkeit eines Märchens. Feinfühlig, verführerisch sinnlich, aber auch in unbeschönigender Härte beschreibt Emanuele Crialese das leben in einem Fischerdorf und die Seelenlandschaften einer Frau, die sich den Spielregeln dieser isolierten Gemeinschaft nicht fügen will. Verwurzelt in der Tradition des neorealistischen Kinos, fesselt der Film durch seine ebenso originäre wie moderne Sprache, die nicht erklärt, sondern der Macht der Bilder vertraut, dem flirrenden Licht, der ausgeprägten Körpersprache seiner Darsteller. Betörend, faszinierend und bizarr: Valeria Golina als Grazia. Die Unterwasseraufnahmen von Kameramann Fabio Zamarion sind von bezaubernder Schönheit, von atmosphärischer Wucht.

 

REGIE:
Emanuele Crialese
PRODUKTION:
Dominic Proccacci
CAST:
Valeria Golino
Vincenzo Amato
Francesco Casisa
Filippo Pucillo
Muzzi Loffredo
Elio Germano
Stéphane Zito
DREHBUCH:
Emanuele Crialese
KAMERA:
Fabio Zamarion
SCHNITT:
Didier Ranz
TON:
Pierre-Yves Lavoué
MUSIK:
John Surman
AUSSTATTUNG:
Beatrice Scarpato
KOSTÜME:
Eva Coen

       
  Rhythm Is It!
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. März 2005]
       
 

Ein Film von Thomas Grube und Enrique Sánchez Lansch • Berlin, Januar 2003. In der Arena, der alten Omnibus-Remise im Industriehafen, geschieht Erstaunliches. 250 Berliner Kinder und Jugendliche aus 25 Nationen tanzen Strawinskys "Le Sacre du Printemps", choreographiert von Royston Maldoom und begleitet von den Berliner Philharmonikern: Das erste grosse Education-Projekt des Orchesters mit seinem Chefdirigenten Sir Simon Rattle.

RHYTHM IS IT! begleitet drei jugendliche Protagonisten während der dreimonatigen Probenzeit. Marie, die noch um ihren Hauptschulabschluss bangt; Olayinka, erst vor kurzem als Kriegswaise aus Nigeria nach Deutschland gekommen; und Martin, der mit seinen eigenen inneren Barrieren zu kämpfen hat. Hartnäckig und mit grosser Liebe leiten Royston Maldoom und sein Team die ersten Tanzschritte der Kinder und Jugendlichen an, von denen die meisten keine Erfahrung mit klassischer Musik haben. Im Verlauf der Proben lernen sie alle Höhen und Tiefen kennen, Unsicherheit, Selbstbewusstsein, Zweifel und Begeisterung: Eine emotionale Reise in neue, ungeahnte Welten und zu verborgenen Facetten ihrer Persönlichkeiten.

Geschickt verweben die Regisseure Thomas Grube und Enrique Sánchez Lansch die Workshops mit den Proben der Berliner Philhamoniker – ein einmaliger, mitreissender Einblick in die Arbeit des Orchesters während eines historischen Moments. Die erste Saison mit Sir Simon Rattle markiert den Aufbruch in eine neue Ära, in der die Berliner Philharmoniker ihre Arbeit selbstbewusst in die gesellschaftlichen Räume ausserhalb des Konzertsaals tragen.

Fast beiläufig zeichnen die Regisseure die packenden Porträts von Simon Rattle und Royston Maldoom, der seit 30 Jahren Tanzprojekte an sozialen Brennpunkten realisiert. In den Schlüsselpunkten ihrer Künstlerbiographien spannt sich mit einem Mal der Bogen zu den Turnhallen und Probenräumen, in denen die jungen Tänzerinnen und Tänzer voller Leidenschaft und Widersprüche an «Le Sacre du Printemps» arbeiten.

RHYTHM IS IT! ist eine hinreissende Liebeserklärung an die tanzenden Teenager und ihre Mentoren, ein Film über die Faszination der Musik, ein Kinoerlebnis voller Leidenschaft, Respekt und Lebensfreude.

 

REGIE:
Thomas Grube
Enrique Sanchez Lansch
PRODUKTION:
Andrea Thilo
Thomas Grube
CAST:
Simon Rattle
Royston Maldoom
Susannah Broughton
Volker Eisenach
KAMERA:
René Dame
Marcus Winterbauer
SCHNITT:
Dirk Grau
Martin Hoffmann
TON:
Pascal Capitolin
Michael Laube
MUSIK:
Karim Sebastian Elias

       
  Riviera Cocktail
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Oktober 2006]
       
 

Edward Quinn, Photographer, Nice • Kein Fotograf hat das gesellschaftliche und kulturelle Leben an der Côte d’Azur der Fünfziger Jahre so umfassend, hellwach und mit feiner Ironie dokumentiert, wie der Ire Edward Quinn (1920-1997). Mehr als ein Jahrzehnt lang hat sich Quinn ebenso diskret wie beharrlich in den Society-Dschungel an der französischen Riviera vorgewagt und in diesem irrlichternden Epizentrum des High Life und Big Business, der Kunst, Musik und Literatur unvergleichliche Schätze gehoben. RIVIERA COCKTAIL ist eine filmische Zeit, Sozial- und Kulturgeschichte, die Edward Quinns Weg von den frühen Pin-up-Fotos über die Starfotografie bis zur späten Zusammenarbeit mit Pablo Picasso und Georg Baselitz umspannt.

 

REGIE:
Heinz Bütler
PRODUKTION:
Wolfgang Frei
CAST:
Gret Quinn
Edward Quinn
Georg Baselitz
DREHBUCH:
Heinz Bütler
KAMERA:
Matthias Kälin
SCHNITT:
Anja Bombelli
TON:
Gabriele Kamm
Martin Witz
Dieter Meyer

       
  Robots
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. März 2005]
       
 

Ein Film von Chris Wedge • Rodney Copperbottom ist ein erfinderischer Kleinstadt-Roboter, der hofft, einst über seine skurrile Welt hinauszuwachsen. Er arbeitet in einem Restaurant mit seinem Vater, der Geschirr spült. Buchstäblich! Man öffnet seinen Brustkasten und stapelt Geschirr hinein. Im Vertrauen auf sein einzigartiges Erfindertalent macht sich Rodney in die Robot City auf. Er will dort sein Idol, den majestätischen Erfinder Bigweld (in der deutschen Fassung interpretiert vom Schweizer Erich Vock) kennen lernen. Bigweld ist eine emblematische Figur in ganz Robot City. Er hat sein Leben damit verbracht, Dinge zu erfinden, die den Robotern das Leben leichter machen.

Nach seiner Ankunft in Robot City muss Rodney jedoch feststellen, dass nicht alles seinen Erwartungen entspricht. Seine Suche könnte schwieriger sein als er sich vorgestellt hat. Bei seinen Erkundigungsgängen lernt er die Rusties kennen, eine Bande pfiffiger Stadtjungs, die den Bogen raushaben. Einer von ihnen namens Fender wird sofort Rodneys bester Freund und lässt sogar seine nervige kleine Schwester Piper mitlaufen. Die beiden nehmen Rodney bei sich auf, der also zeitweilig in Robot City aufgehoben ist.

Rodney lernt ausserdem Cappy, eine Führungskraft bei Bigweld Industries, kennen. Sie mag Rodney auf Anhieb, weil sie in ihm vieles von sich selbst sieht. Während ihren Abenteuern stossen Rodney und seine neuen Freunde auf unangenehme Typen, die Rodneys Pläne, Bigweld zu finden und Robot City zu retten, durchkreuzen wollen. Diese zeitlose Komödie erweitert mit ihren humor- und seelenvollen Figuren die Grenzen der Animationstechnik und beweist, dass ein Roboter brillieren kann, gleichgültig woraus er besteht.

 

REGIE:
Chris Wedge
Carlos Saldanha
PRODUKTION:
William Joyce
CAST:
Michael 'Bully' Herbig
Sarah Connor
Oliver Kalkofe
Hans Werner Olm
Ben
Erich Vock
DREHBUCH:
Lowell Ganz
Babaloo Mandel
SCHNITT:
John Carnochan
TON:
Sean Garnhart
MUSIK:
John Powell
AUSSTATTUNG:
William Joyce

       
  Rocky Balboa
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Februar 2007]
       
 

Es kann nur einen geben... • Rocky Balboa (SYLVESTER STALLONE) ist eine Legende. Ein einfacher, warmherziger Mann, der von ganz unten nach oben kam und damit Millionen Menschen inspirierte. Doch Jahre nach seinem letzten Kampf lebt der populäre Boxer nur noch in der Vergangenheit. In seinem Restaurant erzählt er den Gästen von früher, in seinem Herzen wohnt die Erinnerung an seine verstorbene Frau Adrian. Nach Sohn Rocky Junior (MILO VENTIMIGLIA), zu dem er wenig Kontakt hat, scheint auch das Glück Rocky endgültig verlassen zu haben. Bis ein TV-Sender in einer Computersimulation Ex-Champ Rocky gegen den amtierenden Weltmeister Mason "The Line" Dixon (ANTONIO TARVER) antreten und als Gewinner hervorgehen lässt. Das Ergebnis löst einen unglaublichen Rocky-Rummel und im Management Dixons Erleichterung aus. Endlich glaubt man, einen Weg gefunden zu haben, das Image des ungeliebten Champions zu verbessern. Im Ring mit Rocky soll Dixon die Fans erobern. Doch was Dixons Team als PR-Fight plant, macht Rocky zum Kampf seines Lebens. Denn zwischen den Seilen kann es nur einen Champion geben...

 

REGIE:
Sylvester Stallone
PRODUKTION:
William Chartoff
Kevin King
Charles Winkler
David Winkler
CAST:
Sylvester Stallone
Burt Young
Milo Ventimiglia
Geraldine Hughes
James Francis Kelly III
Tony Burton
A.J. Benza
Talia Shire
DREHBUCH:
Sylvester Stallone
KAMERA:
J. Clark Mathis
SCHNITT:
Sean Albertson
TON:
Steve Maslow
MUSIK:
Bill Conti
AUSSTATTUNG:
Franco-Giacomo Carbone
KOSTÜME:
Gretchen Patch

       
  Rumor Has It...
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Rob Reiner • Auf der Hochzeitsfeier ihrer jüngeren Schwester fällt Sarah (Jennifer Aniston) aus allen Wolken: Sie und ihr Verlobter Jeff (Mark Ruffalo) erfahren, dass Sarahs Mutter eine Woche, bevor sie ihrem Vater das Jawort gab, mit einem anderen Mann nach Mexiko durchgebrannt ist – und obendrein besagter Mann, der Internet-Milliardär Beau Burroughs (Kevin Costner), zuvor eine Affäre mit ihrer Grossmutter Katharine (Shirley MacLaine) hatte!

Sarah vermutet immer stärker, dass ihre Familie die lebende Buch- und Filmvorlage für DIE REIFEPRÜFUNG ist! Kurzerhand macht sie sich auf die Suche nach dem Mann, dem schon zwei Frauen aus ihrer Familie nicht widerstehen konnten…

 

REGIE:
Rob Reiner
PRODUKTION:
Ben Cosgrove
Paula Weinstein
CAST:
Jennifer Aniston
Kevin Costner
Shirley MacLaine
Mark Ruffalo
Richard Jenkins
Christopher McDonald
Steve Sandvoss
DREHBUCH:
Ted Griffin
KAMERA:
Peter Deming
SCHNITT:
Robert Leighton
TON:
David Esparza
MUSIK:
Marc Shaiman
AUSSTATTUNG:
Thomas E. Sanders
KOSTÜME:
Kym Barrett

       
  Russian Ark
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 2003]
       
 

Ein Film von Alexander Sokurow. • 96 Minuten ohne Schnitt und Pause: In Anbetracht von Alexander Sokurows neustem Film kommt man nicht darum herum, von Machart und Technik zu sprechen. Sokurow – erinnert sei an «Mutter und Sohn – hatte schon immer eine Vorliebe für lange Takes und ausgewogene Kompositionen. Doch RUSSIAN ARK sprengt den Rahmen alles bisher Dagewesenen. RUSSIAN ARK nämlich besteht – modernste HD-Technik macht es möglich – aus einer einzigen, ungeschnittenen, traumhaft-gleitenden Steadycam-Fahrt, der wohl ausgetüfteltsten Kamerabewegung der ganzen bisherigen Filmgeschichte. Diese führt in einer Länge von 1300 Metern durch die fünfunddreissig Säle der St. Petersburg Eremitage. In ihrem Zentrum stehen ein zeitgenössischer russischer Filmemacher und ein französischer Marquis aus dem 19. Jahrhundert. Leidenschaftlich disputierend durchschreiten die beiden die prachtvollen Korridore und Salons und werden dabei Zeugen von Szenen aus drei Jahrhunderten russischer Geschichte: Peter der Grosse peitscht einen General aus. Katharina die Grosse hetzt durch die Proben eines Theaterstücks über ihr Leben. Die letzte Zaren-Familie sitzt beim Dinner, derweil die Revolution heranrollt und die Gäste beim letzten königlichen Ball von 1913 Walzer tanzen. RUSSIAN ARK ist Kino pur. Ein Film über den Fluss der Zeit und die Kraft der Imagination. Ein Muss nicht nur für Cinephile, Kunst- und Geschichts-Interessierte, sondern für alle, denen bewusst ist, dass die Siebte der Höhepunkt aller Künste ist.

 

REGIE:
Aleksandr Sokurov
PRODUKTION:
Andrei Deryabin
Jens Meuer
Karsten Stöter
CAST:
Sergei Dontsov
Mariya Kuznetsova
Leonid Mozgovoy
David Giorgobiani
Aleksandr Chaban
Maksim Sergeyev
DREHBUCH:
Boris Khaimsky
KAMERA:
Tilman Büttner
SCHNITT:
Stefan Ciupek
Sergei Ivanov
Betina Kuntzsch
TON:
Sergei Moshkov
Vladimir Persov
MUSIK:
Sergei Yevtushenko
KOSTÜME:
Maria Grishanova
Lidiya Kryukova
Tamara Seferyan

       
  Russlands Wunderkinder
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Mai 2002]
       
 

Ein Film von Irene Langemann • Sie heissen Lena, Nikita, Ira und Mitja. Sie meistern mit Bravour Konzertauftritte, die selbst Nerven von erwachsenen Pianisten ruinieren würden. Wenn sie auf dem Flügel Triller, Läufe und Sprungkaskaden hinzaubern, ist man fassungslos: so unglaublich ist die Reife, mit der diese Kinder die schwierigsten Klavierwerke interpretieren. Es ist ein Wunder, hinter dem jedoch mehrstündiges tägliches Üben und eine grosse Tradition stehen.

Die Wurzeln dieser Tradition findet man in den dreissiger Jahren: mitten im stalinistischen Terror wurde die Musikerziehung in den Rang einer Staatsaufgabe erhoben. Kein anderes Land hat seitdem so viele Virtuosen hervorgebracht wie Russland. Damals öffnete auch die Zentrale Musikschule am Moskauer Konservatorium ihre Türen: bis ~eute noch die begehrteste Bildungsstätte im Lande. Aus allen Teilen Russlands pilgern Eltern mit ihren Kindern hierher, mit der Hoffnung in den Kreis der Auserwählten aufgenommen zu werden. Gestern wie heute, trotz Wirtschaftskrisen, Armut und Not.

Auch Ira, Mitja, Nikita und Lena sind Schüler an dieser Schule. Der Widerspruch zwischen dem künstlerischen Anspruch und den Umständen, unter denen sie lernen und leben, könnte nicht grösser sein. Lena, die seit ihrem neunten Lebensjahr Konzerte in der ganzen Welt gibt, hat nicht einmal ein eigenes Klavier zum Üben. Inzwischen siebzehnjährig, erlebt sie das Drama, was vielen Wunderkindern widerfährt: gross geworden, sind sie plötzlich nicht mehr begehrt - es gibt viele erwachsene Musiker der Superklasse.

Der Film begleitet diese hochbegabten Kinder, die so untypisch für den Westen sind. Er zeigt sie in der Schule, bei Prüfungen und Konzerten, stellt ihre Familien vor, die ihr Leben ganz auf die Ausbildung ihrer Kinder ausgerichtet haben: sie sind von ihrer Arbeit und der Musik besessen und in dieser Hingabe wie aus einer prähistorischen Zeit erscheinend. Nicht wegzudenken aus dieser intensiven Beschäftigung mit klassischer Musik ist der Moskauer Alltag mit seinen sozialen Verwerfungen: der fruchtbar-furchtbare Boden, auf dem immer wieder unglaubliche Talente erblühen.

 

REGIE:
Irene Langemann
PRODUKTION:
Wolfgang Bergmann
LICHTfilm
CAST:
Dokumentrarfilm: mit Mitja Krutogolwij
Ira Tschistjakowa
lena Kolesnitschenko
Nikita Mndoyants
Jewgenij Timakin
DREHBUCH:
Irene Langemann
KAMERA:
Sergej Astachov
Valerij Revitsch

       
  Schlaflos in New York
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Dezember 1999]
       
 

Sie wollten auf die Pauke hauen, doch die Stadt schlägt zurück! • Henry und Nancy Clark (Steve Martin und Goldie Hawn) leben in einem Vorort von Ohio ein beschauliches Leben. Nachdem ihr letztes erwachsenes Kind nun das Haus verlässt, wird Nancys Leben leer. Nicht, dass sie ihren Ehemann nach 25 Jahren nicht mehr lieben würde, nein, das Leben ist einfach nur Routine geworden. Die Leidenschaft der frühen Jahre ist irgendwo zwischen den Ratenzahlungen für ihr Haus und den College-Anleihen für ihren Nachwuchs auf der Strecke geblieben.

Dies ändert sich aber schlagartig, als Henry mit der Neuigkeit herausrückt, dass er ein Vorstellungsgesprlich für einen guten Job bei einer Werbeagentur in New York City hat. Henry hat ohne Nancys Wissen seinen lukrativen Job verloren und so ist dies seine letzte Chance. Nancy überlegt nicht lange und beschliesst, ihren Mann zu begleiten. Gesagt, getan.

Doch bereits der Weg in die grosse Stadt verläuft nicht reibungslos: Nach verschobenen Anschlussflügen wegen eines Schneesturms landen die Beiden in Boston statt in New York und zu allem Überfluss ist auch noch ihr Gepäck verschwunden. Das soll aber nur der Anfang ihres Ausflugs nach New York werden.

Endlich in Manhattan angekommen, werden sie Opfer eines raffinierten Diebstahls, der sie sodann ohne einen Penny dastehen lässt. Als sie ihr Hotel erreichen, werden sie von dem besonders arroganten Hotelmanager Mersault (John Cleese) abgewiesen, als dieser feststellt, dass ihre Kreditkarte leider abgelehnt wurde.

Doch das verzweifelte Paar lässt sich nicht so ohne weiteres einschüchtern. Durch viel Geschick gelingt es ihnen, sich in die Luxus-Suite eines Hollywood-Agenten einzuschleichen, doch auch dort bleibt ihnen nur kurze Zeit zum Durchatmen. Ihr New York Trip wird zum turbulenten Abenteuer, dessen Verlauf sie in den Central Park, nach Greenwich Village und an den Times Square führt. Und letztlich natürlich auch zu sich selbst und zueinander.

 

REGIE:
Sam Weisman
PRODUKTION:
Robert Evans
Teri Schwartz
Robert W. Cort
David Madden
CAST:
Steve Martin
Goldie Hawn
Mark McKinney
John Cleese
Oliver Hudson
DREHBUCH:
Mark Lawrence
KAMERA:
John Bailey
A.S.C.
SCHNITT:
Kent Beyda A.C.E.
MUSIK:
Marc Shaiman
AUSSTATTUNG:
Ken Adam

       
  Scream
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Oktober 1997]
       
 

Scream - Das Original • Angst liegt über Woodsboro. Ein mysteriöser, maskierter Mörder schleicht nachts durch die Strassen und terrorisiert die kalifornische Kleinstadt.

Das Video liegt im Recorder. Das Popcorn steht auf dem Herd, das Bier im Kühlschrank. Casey Becker (Drew Barrymore) ist allein zu Hause und einem gemütlichen Videoabend mit einem Thriller steht nichts im Wege. Da klingelt das Telefon. Ein Unbekannter mit schmeichelnder Stimme beginnt mit Casey zu flirten. Das Mädchen lässt sich zunächst amüsiert auf das Spiel ein - aber dann wird der Anrufer immer aufdringlicher, bedrohlicher....

Sidney Prescott (Neve Campbell), Caseys Klassenkameradin, wird durch die Ereignisse von Ihrer Vergangenheit eingeholt. Vor genau einem Jahr fiel ihre Mutter einem brutalen Verbrechen zum Opfer. Dabei hat Sidney genug mit den Problemen der Gegenwart zu kämpfen. Ihr Freund Billy (Skeet Ulrich) bedrängt sie, und ihre Clique sieht die Morde als willkommenen Anlass, Videopartys mit Schauerfilmen zu veranstalten. Nur Sidney scheint den Ernst der Lage zu begreifen: Der Killer wird neue Opfer suchen. Jeder ist verdächtig. Niemand ist sicher. Und sie selbst steht ganz oben auf der Liste...

Wes Craven hat die klassischen Elemente des Psychothrillers neu gemischt und mit seinem clever konstruierten Thriller SCREAM das Genre neu definiert. Gemeinsam mit seinem Drehbuchautor Kevin Williamson hat der Suspense Experte Craven einen mörderisch spannenden "whodunit-Thriller" geschaffen, in dem sich Spass und atemloser Nervenkitzel ein schreckliches Gleichgewicht halten - und der gleichermassen ein raffiniertes Puzzlespiel für Fans und Kenner des Genres darstellt.

Mit 100 Mio. Dollar Kinoeinnahmen avancierte SCREAM in den USA innerhalb kürzester Zeit zum Box Office Hit und wurde mit dem «MTVAward als Bester Film 1997» ausgezeichnet. Auch in der Westschweiz, wo der Film bereits Mitte August bei hochsommerlichem Wetter gestartet wurde, erfreuten sich das Publikum (30'000 Zuschauer in 10 Tagen) und die Medien weit überdurchschnittlich am kribbeligen Gefühl dieses "scary-movies".

 

REGIE:
Wes Craven
PRODUKTION:
Cathy Konrad
Cary Woods
CAST:
David Arquette
Neve Campbell
Courteney Cox
Skeet Ulrich
Rose McGowan
Matthew Lillard
Jamie Kennedy
DREHBUCH:
Kevin Williamson
KAMERA:
Mark Irwin
SCHNITT:
Patrick Lussier
TON:
Paul B. Clay
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Bruce Alan Miller
KOSTÜME:
Cynthia Bergstrom

       
  Seed Warriors
  [Riffraff 1 • So 11.30 Ov/d/f • 16 J]
       
 

Ein Film von Mirjam von Arx und Katharina Von Flotow • Im norwegischen Svalbard, 1000 Kilometer vom Nordpol entfernt, wird mit viel politischer prominenz die Einweihung eines Bunkers gefeiert. es ist das angeblich sicherste Gebäude dieser Art auf der Welt. Gefeit gegen Naturkatastrophen, Klimaveränderungen und selbst nuklearkriege sollen hier bald drei Millionen in Folie gewickelte samenproben aus aller Welt lagern und das weiterbestehen der Artenvielfalt gewährleisten.

Doch ist der Traum der globalen Nahrungsmittelsicherheit eine blosse Utopie? Bis 2050 werden die Temperaturen voraussichtlich weltweit um mindestens 2 Grad steigen. Dies führt zu riesigen Einbussen bei der gesamten Nahrungsmittelproduktion - mancherorts bis zu 30 Prozent. Bis dahin wird sich der globale nahrungsbedarf verdoppelt haben. Wie werden wir die Weltbevölkerung ernähren?

Im von dürre geplagten Kenia lernen wir Zachary Muthamia kennen, den Direktor der nationalen Genbank. Er setzt die wenigen ihm zur Verfügung stehenden Mittel dazu ein, die Biodiversität seines Landes zu sichern und Kopien von Kenias einzigartigem pflanzlichen Erbgut für den Transport nach Norwegen vorzubereiten, bevor seine Energie fressenden Generatoren endgültig stehen bleiben. Und in Nairobi treffen wir auf Marianne Bänziger, die weltweit führende Mais-Expertin. Sie will sich dieselbe Biodiversität zu Nutze machen, um nicht-genmodifiziertes Saatgut zu entwickeln, das einen 20 bis 30 Prozent höheren Ernteertrag liefert als die heutigen samen und der dürre trotzen kann. Doch die Zeit wird knapp

 

REGIE:
Mirjam von Arx
Katharina Von Flotow
PRODUKTION:
Mirjam von Arx
DREHBUCH:
Katharina Von Flotow
KAMERA:
Elia Lyssy
SCHNITT:
Janet Taylor
TON:
Christian Beusch
Josh Pitt
MUSIK:
Adrian Frutiger

       
  Shaolin Kickers
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Februar 2004]
       
 

Die Einführung ins Kung-Foot! • Viele Jahre ist es her, dass sich der einstige Fußballstar Fung (Markenname: Golden Leg) im entscheidenden Spiel bestechen ließ, absichtlich daneben schoss und deshalb aus der Liga geschasst wurde. Am unteren Ende der Gesellschaft angekommen, trifft Fung auf den großen Kung-Fu-Meister Sing, der verzweifelt versucht, seine in Vergessenheit geratene Kampfkunst wieder populär zu machen. Gemeinsam haben Fung und Sing den rettenden Einfall: Shaolin Soccer - eine furiose Mischung aus Fußball und Kung-Fu. Mit neu entfachtem Kampfgeist und wiederhergestellter Würde gehen Sing und seine Brüder ans Werk und eilen von Sieg zu Sieg. Doch im Finale wartet das "Evil Team" - alte Bekannte von Fung und obendrein unschlagbar.

 

REGIE:
Stephen Chow
PRODUKTION:
Kwok-fai Yeung
CAST:
Stephen Chow
Vicki Zhao
Man Tat Ng
Yin Tse
Sarondar Li
Cecilia Cheung
Karen Mok
DREHBUCH:
Stephen Chow
KAMERA:
Pak-huen Kwen
Ting Wo Kwong
SCHNITT:
Kit-Wai Kai
TON:
Chi-tat Leung
MUSIK:
Raymond Wong
KOSTÜME:
Yim Man Choy

       
  She's All That
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Juli 1999]
       
 

Eine wie Keine • An seiner High School in LA,gilt Adonis, Sport-As und Spitzenschüler Zack (FREDDIE PRINZE, JR.) als Märchenprinz. Doch als sich seine Traumfee, die bewunderte Schul-Diva Taylor (JODI LYN O'KEEFE), als Hexe zeigt und ihn für einen anderen aus Bett und Gedanken verbannt, lässt sich der öffentlich Gedemütigte auf eine perfide Wette ein, um bei seinen Freunden den drohenden Imageverlust aufzufangen. Binnen sechs Wochen, bis zum extrem wichtigen Abschlussball, will er Laney (RACHAEL LEIGH COOK), die unattraktive Aussenseiterin der Schule, nicht nur küssen, sondern zur Prom-Queen, zur populärsten Frau der Abschlussfete machen. Doch je näher das magische Datum rückt, desto weiter entfernt sich Zack von seinen ursprünglichen Motiven. Denn als sein Charme mehr und mehr den Panzer Laneys aufzubrechen beginnt, zeigt sich ihm nicht nur eine schöne, verwandte Seele, sondern auch ein Mädchen, das seine Attraktivität bisher hinter dicken Brillengläsern und unter muffigen Klamotten verbarg. Aus dem anfänglichen Eroberungsspiel ist Ernst, ist Liebe geworden. Doch als Laney von der Wette Wind bekommt, wendet sich das Blatt und plötzlich sieht sich Zack erneut in der schmerzhaften Rolle des Verlierers ...

EINE WIE KEINE ist die erste Erfolgsgeschichte des amerikanischen Kinofrühjahrs '99: eine bezaubernd charmante und witzig-coole Geschichte über das Liebesleben moderner Teenager mit all seinen Höhen und Tiefen und einem Touch von 'Pretty Woman'. Die Riege der talentierten wie attraktiven Nachwuchsstars Hollywoods werden zusammen mit dem Hitsoundtrack nicht nur die Herzen der MTV-Generation im Sturm eroben.

 

REGIE:
Robert Iscove
PRODUKTION:
Peter Abrams
Robert E. Levy
Richard N. Gladstein
Bob Weinstein
Harvey Weinstein
CAST:
Freddie Prinze Jr.
Rachael Leigh Cook
Matthew Lillard
Paul Walker
Jodi Lyn O'Keefe
Kevin Pollak
Anna Paquin
DREHBUCH:
R. Lee Flemimg Jr.
KAMERA:
Francis Kenny
A.S.C.
SCHNITT:
Casey O. Rohrs
MUSIK:
Stewart Copeland
AUSSTATTUNG:
Charles Breen

       
  Sonny, der Entendetektiv
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Oktober 2001]
       
 

Privatdetektiv Sonny auf abenteuerlicher Mission • Gurin ist ein Gnom, der weitab von allen Menschen hoch oben in den Bergen lebt. Er hat ein diebisches Vergnügen daran, anderen lustige Streiche zu spielen. Aber eigentlich ist er ein sehr anständiges und freundliches Kerlchen. Trotz vieler Mahnungen setzt er sein ungezogenes Treiben fort. So folgt die Strafe auf den Fuss: als er seiner Grossmutter eines Tages alle Pfannkuchen gemopst hat, wacht Gurin am nächsten Morgen plötzlich mit einem prächtigen Fuchsschwanz auf. Dies spricht sich schnell herum - auch unter den Menschen. Witwe Stengelfön träumt davon, den schönsten Fuchsschwanz der Stadt zu besitzen. Deshalb heuert sie Detektiv Sonny an. Er soll Gurin fangen um an das begehrte Stück zu gelangen. Doch Sonny entschliesst sich, dem Gnom zu helfen. Mit seinem Freund, dem traurigen Stachelschwein Ludwig, springt er auf ein Motorrad und macht sich auf die Suche. Sie müssen Gurin noch vor der Witwe erreichen. Eine ebenso aufregende wie lustige und phantasievolle Jagd beginnt ...

Regisseur John M. Jacobsen ist einer der bedeutendsten Filmproduzenten Norwegens. Er produzierte bislang zehn Spielfilme, darunter den für den Oscar nominierten 'Pathfinder' sowie 1997 den aufwendigen Trickfilm 'Auf der Jagd nach dem Nierenstein', der ein ausserordentlicher Kassenerfolg wurde. Als Spielfilmregisseur debütierte er mit 'Sonny der Entendetektiv'. Momentan arbeitet er an einer Neuverfilmung des Kinderbuchklassikers 'Karlsson auf dem Dach' von Astrid Lindgren. Dieser wird ab dem Sommer 2002 in die Kinos kommen.

'Sonny, der Entendetektiv' ist ein weiteres, sehr erfolgreiches Animationsprojekt in der Filmgeschichte Norwegens und damit der Nachfolger des legendären 'Hintertupfinger Grand Prix' von 1975, ebenfalls ein Zeichentrickfilm, der als der grösste norwegische Kinohit aller Zeiten gilt. Die Vorlagen zu beiden Filmen lieferte der bekannte norwegische Autor Kjell Aukrust. Er schrieb für den aktuellen Film, zusammen mit Vibeke Ids0e auch das Drehbuch. Aukrust war ausserdem als Co Regisseur tätig, so zum Beispiel für die Verfilmung seines Romans 'Freske Graspark' von 1963.

 

REGIE:
John M. Jacobsen
Nille Tystad
PRODUKTION:
John M. Jacobsen
SCHNITT:
Einar Egeland

       
  Spanglish
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. April 2005]
       
 

Ein Film von James L. Brooks • Die schöne Flor (PAZ VEGA) immigriert von Mexiko nach Amerika. Im Gepäck: Ihre zwölfjährige Tochter Cristina (VICTORIA LUNA) und die Hoffnung, sich ausgerechnet im hektischen Los Angeles ein besseres Leben aufbauen zu können. Schon bald tritt Flor bei John und Deborah Clasky (ADAM SANDLER und TEA LEONI) einen Job als Haushälterin an. Doch nicht alles klappt gleich auf Anhieb so, wie Flor es sich vorgestellt hat. Die Sprache ist fremd, die Kultur unterschiedlich und ihre neuen Arbeitgeber irgendwie anders. Denn das wohlhabende Ehepaar pflegt einen recht exzentrischen Lebensstil. Während John als Starkoch in Kalifornien hohe Anerkennung genießt und obendrein der perfekte Vater und Ehemann ist, hat seine neurotische Frau mit der typischen Unausgefülltheit und Unsicherheit einer reichen Hausfrau zu kämpfen. Gleichzeitig führt Deborah der jungen Mexikanerin ein ihr bislang unbekanntes extravagantes und glamouröses Leben vor. Hinzu kommt, dass Cristina gerade mächtig pubertiert und Flor somit ständig auf Trab hält. Der Wandel ihrer Tochter zur Frau, der luxuriöse Lebensstil der Claskys, vor allem aber das Aufeinanderprallen der Kulturen und die Sprachbarriere (Flor spricht Spanisch, jedoch kein Englisch) sorgen für turbulente Zeiten im Leben beider Familien – und bringt sie letztlich einander näher.

 

REGIE:
James L. Brooks
PRODUKTION:
Julie Ansell
James L. Brooks
Richard Sakai
CAST:
Adam Sandler
Téa Leoni
Paz Vega
Cloris Leachman
Shelbie Bruce
DREHBUCH:
James L. Brooks
KAMERA:
John Seale
SCHNITT:
Richard Marks
TON:
Michael O'Farrell
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Ida Random
KOSTÜME:
Louise Mingenbach

       
  Status Yo!
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. November 2005]
       
 

Ein Film von Till Hastreiter • Der Hip Hopper YANEQ nimmt die Schnauze ganz schön voll. Um eine Affäre mit der Schwester seines besten Freundes zu vertuschen, verkündet er, dass er innerhalb von 24 Stunden die grsste Party – den fettesten Jam, wie es in der Szene heisst – organisieren kann. Und das alles ohne Geld. Gemeinsam mit seinem Gefolgsmann JAMIE muss er jetzt nicht nur die gesamte Ausrüstung "zusammenleihen", sondern auch Diebstahl, Abzocke und Dresche überstehen. SAESSION, ebenfalls Rapper aus Berufung, hat notorisch Schulden, muss vor Geldeintreibern fliehen und gleichzeitig verhindern, dass seine Freundin YESIM von ihrem Bruder gefunden und im schlimmsten Fall in die Türkei verschleppt wird. Das Liebespaar scheint unzertrennlich, bis sich eine Skinhead-Horde aus der Vorstadt einmischt. Zum Showdown erscheinen in letzter Sekunde die 5AMOX – die wahrscheinlich besten Breakdancer der Welt. Zusammen mit SERA, dem dichtenden Hühnen, zwingen sie die Neonazis in die Knie. SERA, der sein Geld rappend in der U-Bahn verdient, kämpft um seine Wohnung, die sein Marihuana-Dealer verpfändet hat. VERN, selbsternannter B-Boy-Manager und Mann ohne Worthirnschranke, redet sich das Leben breit auf der Suche nach dem ultimativen Booking, das ihn ganz nach oben bringt. DANY, Spross chinesischer Einwanderer, ist immer ein Schritt schneller als die Polizei. Er ist einer der bekanntesten Graffitti-Sprüher der Republik und hat nur Eines im Sinn: eine komplette S-Bahn zu bemalen.

Die Fäden der Episoden verwandeln sich innerhalb einer Nacht und eines Tages in eine pulsierende Komposition aus fabelhaften Laiendarstellern und waghalsigem Filmemachen.

 

REGIE:
Till Hastreiter
PRODUKTION:
Felix Blum
Holger Hage
Till Hastreiter
Arne Ludwig
Robert Ralston
CAST:
Amon
Bülent
Saession
Selda
Storm
Vern
Victor
Yanneq
DREHBUCH:
Till Hastreiter
KAMERA:
Till Hastreiter
Tamás Keményffy
Robert Ralston
SCHNITT:
Till Hastreiter
Thomas Krause
TON:
Marco Raab

       
  Stupeur et tremblements
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juni 2004]
       
 

Ein Film von Alain Corneau, nach dem Roman von Amélie Nothomb • „Herr Haneda war Herrn Omochis Vorgesetzter, der Herrn Saitos Vorgesetzter war, der Fräulein Moris Vorgesetzter war, die meine Vorgesetzte war. Was mich anging, so war ich niemandes Vorgesetzte.

Man könnte die Dinge auch anders ausdrücken. Ich stand unter Fräulein Moris Befehl, die unter Herrn Saitos Befehl stand und so weiter, wobei zu ergänzen ist, dass die Befehle auf ihrem Weg von oben nach unten die hierarchischen Ebenen überspringen konnten.

Kurz, in der Firma Yumimoto stand ich unter jedermanns Befehl." (Auszug aus dem Roman)

 

REGIE:
Alain Corneau
PRODUKTION:
Alain Sarde
CAST:
Sylvie Testud
Kaori Tsuji
Taro Suwa
Bison Katayama
Yasunari Kondo
Sokyu Fujita
Gen Shimaoka
DREHBUCH:
Alain Corneau
Amélie Nothomb (Roman)
KAMERA:
Yves Angelo
SCHNITT:
Thierry Derocles
TON:
Pierre Gamet
Gérard Lamps
MUSIK:
J.S. Bach
AUSSTATTUNG:
Valérie Leblanc
Philippe Taillefer

       
  Tea with Mussolini
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juli 1999]
       
 

Die Geschichte eines ziviliserten Ungehorsams • Florenz, 1934. Am Grabe Elizabeth Barrett Brownings versammelt sich eine Gruppe von Engländerinnen, welche die zauberhafte italienische Stadt aus Liebe zur Kunst und zur italienischen Kultur als Heimat gewählt haben. Nur ein Mitglied dieser kleinen 'Kolonie' fehlt:

Mary Wallace (Joan Plowright) ist in der Stadt unterwegs, den kleinen Luca Innocenti (Charlie Lucas) an der Hand, der aus dem Waisenhaus fortgerannt ist. Luca ist der uneheliche Sohn eines Textilhändlers, der mit seinem Kind nichts zu tun haben will. Seine Mutter, eine Schneiderin, ist gestorben, und so hat der Kleine niemand mehr, der sich liebevoll um ihn kümmert. Deshalb beschliesst Mary, eine passionierte Shakespeare-Kennerin, ihn bei sich aufzunehmen.

So wächst der Bub im Kreise jener schrulligen und oft etwas weltfremden Kunstliebhaberinnen aus dem Empire auf, die ihres bissigen Esprits und ihrem Hang zu scharfzüngiger Kritik wegen 'die Scorpioni' genannt werden. Als Anführerin gebärdet sich Lady Hester Random (Maggie Smith), die Witwe des früheren britischen Botschafters in Italien. Neben vielen anderen Dingen bildet Hester sich ein, über eine speziell gute Beziehung zu Benito Mussolini zu verfügen, dessen Politik sie zustimmt. Ein weiteres bemerkenswertes Mitglied ist die liebenswerte, aber etwas verschrobene Arabella Delancey (Judi Dench), deren spezielle Liebe einerseits ihrem Hund und andererseits den wunderbaren Fresken in der Stadt gilt. Eher als Aussenseiterin geduldet wird die lebensfrohe amerikanische Archäologin Georgina Rockwell (Lily Tomlin), die offen lesbisch lebt.

Dies ist das Umfeld, das den jungen Luca für sein Leben prägen wird - eine Gruppe von sehr unterschiedlichen Menschen, die nur eines verbindet: ihre Liebe zur Kunst und zu Florenz. In diese geruhsame Welt mit dem täglichen Tee-Ritual in Doney's Cafe platzt wie eine Bombe die äusserst unbritische Elsa Morganthall (Cher), ein ehemaliges Ziegfeld-Girl, die keinen Hehl daraus macht, dass sie ihre alten und gebrechlichen Bewunderer nur des Geldes wegen heiratet. Oft vergehen zwischen Hochzeit und Beerdigung des Ehemannes nur wenige Monate. Ihre Reichtümer gibt Elsa aus, um in ihrer Villa vor den Toren der Stadt eine einmalige Kunstsammlung aufzubauen ... und zu lieben und zu leben wie es ihr passt. Diese laute und hemmungslose Amerikanerin ist die Verkörperung all dessen, was Lady Hester verabscheut!

Doch die temperamentvolle Elsa hat auch ihre guten Seiten: sie ist grosszügig, und jeder Dünkel ist ihr fremd. Auch zu Luca hat sie eine speziell herzliche Beziehung: Lucas Mutter hat seinerzeit für Elsa Kleider entworfen und geschneidert und war ihr ans Herz gewachsen. So ist es für die Amerikanerin eine Selbstverständlichkeit, dass sie für Luca einen kleinen Fonds einrichtet, damit der Junge nie wird Not leiden müssen.

In ihrer Weltfremdheit nehmen die Engländerinnen in Florenz nicht wahr, wie sich die Gangart der Faschisten unter der Führung ihres 'Duce' (Claudio Spadaro) verschärft. Nach ersten Übergriffen entschliesst sich Lady Hester sogar, beim Diktator selbst vorzusprechen. Und tatsächlich wird ihr eine Audienz gewährt, allerdings (und davon hat Hester keine Ahnung) nur deshalb, weil mit Connie (Tessa Pritchard) eine einflussreiche Londoner Journalistin mit von der Partie ist. Und so kommt es zum 'Tea with Mussolini' im Palast des selbstherrlichen Potentaten. So bleiben die englischen Ladies (der Illusion verhaftet, ihnen könne nichts geschehen) in Italien, während ihre Landsleute in Massen ausreisen. Als erster von den Ereignissen eingeholt wird Luca. Sein Vater stört sich plötzlich daran, dass sein Sohn als 'perfekter englischer Gentleman' erzogen wird. Nach der Meinung des anpasserischen Textilhändlers liegt die Zukunft in Deutschland und in der deutschen Sprache. Deshalb beschliesst er, Luca nach Österreich in ein Internat zu schicken. Als der Junge Jahre später zurückkehrt, zum Teenager herangewachsen (Baird Wallace), stellt er fest, dass sich einiges verändert hat. Seine geliebten Ladies sind interniert, und Elsa, die jüdischer Herkunft ist, verschafft Juden falsche Papiere und hilft ihnen bei der Ausreise. Von seinen Gefühlen für die charismatische Amerikanerin übermannt, erklärt Luca sich bereit, für sie Botengänge zu unternehmen. Dabei begibt er sich selbst in Gefahr ...

 

REGIE:
Franco Zeffirelli
PRODUKTION:
Riccardo Tozzi
Giovanella Zannoni
CLive parsons
CAST:
Cher
Judi Dench
Joan Plowright
Maggie Smith
Lily Tomlin
Baird Wallace
Charlie Lucas
DREHBUCH:
John Mortimer
Franco Zeffirelli
KAMERA:
David Watkin
SCHNITT:
Tariq Anwar
MUSIK:
Alessio Vlad
Stefano Arnaldi
AUSSTATTUNG:
Carlo Centolavigna
Gioia Fiorella Mariani

       
  The Art of War
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. November 2000]
       
 

Wesley Snipes in • Er ist Agent und Waffe in einer Person und offiziell gibt es ihn gar nicht: Agent Neil Shaw (Wesley Snipes) ist der Mann fürs Grobe bei den Vereinten Nationen. Im Auftrag von U.N. Sicherheitschefin Eleanor Hooks (Anne Archer), unterstützt er schlagkräftig die Friedenspolitik von Generalsekretär Douglas Thomas (Donald Sutherland). Jetzt muss er eine Verschwörung aufdecken, die das historische Handelsabkommen bedroht, mit dem Chinas 50 jährige Isolation auf dem Weltmarkt beendet werden soll. Ein grausiger Leichenfund im New Yorker Hafen und die Ermordung des chinesischen U.N. Botschafters Wu (James Hong) bei einem Empfang des Geschäftsmanns David Chan (Cary-Hiroyuki Tagawa) gefährden den Vertragsabschluss. Als Shaw der Mord untergeschoben wird, muss er abtauchen. Gejagt von mysteriösen asiatischen Killern und FBI-Ermittler Frank Cappella (Maury Chaykin) versuchen Shaw und die hübsche U.N. Simultanübersetzerin Julia Fang (Marie Matiko), die Verschwörung aufzudecken.

 

REGIE:
Christian Duguay
PRODUKTION:
Nicolas Clermont
Richard Lalonde (co)
CAST:
Wesley Snipes
Donald Sutherland
Maury Chaykin
Anne Archer
Marie Matiko
Michael Biehn
Cary-Hiroyuki Tagawa
DREHBUCH:
Wayne Beach
Simon Davis Barry
KAMERA:
Pierre Gill
SCHNITT:
Michel Arcand
MUSIK:
Normand Corbeil
AUSSTATTUNG:
Anne Pritchard
KOSTÜME:
Odette Gadoury

       
  The Dust of Time
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von Theodoros Angelopoulos • Ein amerikanischer Regisseur griechischer Abstammung will in Rom den Dreh eines Films fortsetzen. Dieser handelt von der Liebe einer Frau - seiner Mutter - zu zwei Männern. Sie hat die beiden ein Leben lang geliebt und wurde von beiden wiedergeliebt.

Die Liebenden verlieren sich und finden sich wieder. Sie suchen einander auf einer Reise durch Raum und Zeit, vorbei an den bedeutenden Ereignissen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der historische Bogen spannt sich über Exil und Trennung bis zum Zusammenbruch von Ideologien - von Stalins Tod, dem Watergate-Skandal und dem Vietnamkrieg bis zum Fall der Berliner Mauer.

Wie im Traum erinnert sich der Regisseur an Menschen und Ereignisse. In der Dämmerung des 21. Jahrhunderts fällt leise der Schnee auf vergangene Zeiten und vergehende Zeit, auf das Universum...

Mit «Dust of Time» setzt Theo Angelopoulos die in seinem letzten grossen Werk, «Eleni» (Die Erde weint, 2004), begonnene Liebesgeschichte um die schöne Eleni fort. Die Filme des griechischen Meisterregisseurs sind Legende. Wie kaum ein anderer prägt er seit Jahrzehnten das europäische Filmschaffen mit eigenwilligen, mythischen, philosophischen Werken.

 

REGIE:
Theodoros Angelopoulos
PRODUKTION:
Phoebe Economopoulos
CAST:
Willem Dafoe
Bruno Ganz
Michel Piccoli
Irène Jacob
Christiane Paul
Kostas Apostolidis
Tiziana Pfiffner
DREHBUCH:
Theodoros Angelopoulos
Tonino Guerra
Petros Markaris
KAMERA:
Andreas Sinanos
SCHNITT:
Yorgos Helidonidis
Yannis Tsitsopoulos
TON:
Marinos Athanassopoulos
MUSIK:
Eleni Karaindrou
KOSTÜME:
Regina Khomskaya
Francesca Sartori
Martina Schall

       
  The Filth and the Fury
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. August 2001]
       
 

Ein Sex Pistols Film • Die Sex Pistols existierten nur 26 Monate. Sie nahmen nur ein einziges Album auf, und doch veränderten sie die Popmusik für immer.

"The Filth And The Fury", ein Film von Julien Temple, ist ein respektloses, intimes und schockierendes Porträt der vielleicht einflussreichsten, sicher aber berüchtigtsten Rockband aller Zeiten. Es dokumentiert die Geschichte der Sex Pistols, von ihrem Aufstieg aus den müllübersäten Seitenstrassen des Londons der Siebzigerjahre über ihre Vernichtung durch die britische Boulevardpresse, ihre Heiligsprechung durch Hunderttausende Fans in aller Welt bis hin zu ihrer plötzlichen Auflösung während einer Amerika-Tournee. Unterwegs werden Mythen entlarvt, Rechnungen beglichen und die Bandmitglieder kommen erstmals selbst zu Wort, nachdem sie sich ein für allemal von ihrem egozentrischen Ex-Manager Malcolm McLaren emanzipieren. Vor dem politischen, ökonomischen und kulturellen Hintergrund des Londons Mitte der Siebzigerjahre zeigt der Film einen entscheidenden Wendepunkt in der Sozialgeschichte Englands. "The Filth And The Fury" entstand aus mehr als zwanzig Stunden nie gezeigtem Filmmaterial aus dem Archiv der Band, darunter Live-Auftritte, Proben, Plattenaufnahmen, Werbeveranstaltungen und offenherzige Statements, denen Temple neu gefilmte Interviews mit den vier ursprünglichen Bandmitgliedern hinzufügt. Der Film erfasst somit die Quintessenz der Punkbewegung. Die Pistols sind anders als alle anderen Filmcharaktere. Und "The Filth And The Fury" ermöglicht ein tieferes Eintauchen in die damalige Kultur als jedes andere filmische Zeitdokument.

 

REGIE:
Julien Temple
PRODUKTION:
Anita Camarata
Amanda Temple
CAST:
Paul Cook
Stewart Copeland
Stephen Fisher
Bill Grundy
Billy Idol
Steve Jones
SCHNITT:
Niven Howie
TON:
Paul Davies
MUSIK:
John Lydon

       
  The Forbidden Kingdom
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. April 2009]
       
 

Ein Film von Rob Minkoff • Der Schüler Jason (Michael Angarano) lebt für Kampfsportfilme. Sein Zimmer ist tapeziert mit Postern und jeden Tag besucht er den alten Hop (Jackie Chan) in Chinatown, um sich die neusten DVDs zu holen. Eines Tages wird er nach so einer Einkaufstour vom Schläger Lupo (Morgan Benoit) aufgehalten, der ihn zwingt, seiner Bande Zugang zu Hops Laden zu ermöglichen. Im Laden kommt es zum Gefecht, in dem Hop von Lupo erschossen wird. Der Sterbende kann Jason gerade noch einen magischen Kampfstab überreichen, mit der Botschaft: "Bringe ihn zu seinem rechtmässigen Besitzer zurück". Kurz darauf wacht der Teenager im alten China auf. Ein betrunkener Krieger namens Lu Yan (Jackie Chan) erklärt ihm, dass der Stab einst dem Affenkönig (Jet Li) gehörte, der jedoch vom bösen Jade-Kriegsherren (Collin Chou) vor hunderten von Jahren in Stein verwandelt wurde. Lu Yan und Jason machen sich auf die Suche nach dem König, unterstützt von einem Mönch (Jet Li) und der Kriegerin "Goldene Schwalbe" (Liu Yifei).

 

REGIE:
Rob Minkoff
PRODUKTION:
Casey Silver
CAST:
Jet Li
Michael Angarano
Jackie Chan
Yifei Liu
Collin Chou
Juana Collignon
Morgan Benoit
DREHBUCH:
John Fusco
KAMERA:
Peter Pau
SCHNITT:
Eric Strand
TON:
Jing Tao
MUSIK:
David Buckley
AUSSTATTUNG:
Bill Brzeski
KOSTÜME:
Shirley Chan

       
  The Grinch
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. November 2000]
       
 

Mit Jim CarreyOben, auf dem abgelegenen Mount Crumpet, lebt ein mürrischer Geizhals allein in einer Höhle und schaut mit einem verbitterten Gesicht auf die Stadt Whoville hinunter. Er starrt mit offensichtlicher Abscheu auf die Weihnachtsvorbereitungen der Bewohner von Whoville. Ein boshafter, charakterloser, schadenfroher, schelmischer, hinterhältiger, durchtriebener, frecher, lästiger, schlecht gelaunter und geiziger Jemand, der Weihnachten absolut verachtet. Wer ist dieser Störenfried und Spielverderber? Es ist der Grinch, und er hat gerade eben eine wunderbar schreckliche Idee gehabt: Dieses Jahr wird es überhaupt kein Weihnachten geben, dieses Jahr wird es keine Geschenke und keine Lieder geben. Es wird kein Festmahl und Lachen geben, weil dieses Jahr der Grinch Weihnachten stehlen wird.

Wer ist der Grinch? Warum mag er Weihnachten nicht? Warum mag ihn niemand? Die kleine Cindy Lou zieht los, um die Antworten auf all diese Fragen und noch ein bisschen mehr herauszufinden. Wird sie entdecken, was sie wissen möchte? Wie wird der Grinch vorgehen, wenn er Weihnachten stehlen wird? Und am allerwichtigsten, wird er es auch erreichen? Das alles kannst du selbst herausfinden, wem du den neuen Film mit Jim Carrey ansiehst - Der Grinch!

 

REGIE:
Ron Howard
PRODUKTION:
Ron Howard
Brian Grazer
CAST:
Jim Carrey
Taylor Momsen
Jeffrey Tambor
Christine Baranski
Molly Shannon
Bill Irwin
Clint Howard
DREHBUCH:
Peter Seaman
Jeffrey Price
Dr. Seuss (Buch)
KAMERA:
Don Peterman
SCHNITT:
Dan Hanley
Mike Hill
MUSIK:
James Horner
AUSSTATTUNG:
Michael Corenblith
KOSTÜME:
Rita Ryack

       
  The Interview
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 1999]
       
 

Two Minds ... One Truth • In einem abgedunkelten, verschlossenen Zimmer sitzt Eddie Fleming (Hugo Weaving), ein unscheinbarer und verängstigter Mann. Ihm gegenüber sitzt John Steele (Tony Martin), ein erfahrener und abgebrühter Polizist. Eddie hat keine Ahnung, was vor sich geht: um 5 Uhr morgens war gewaltsam in seine Wohnung eingebrochen worden, man hatte ihn aus dem Schlaf gerissen, verhaftet und in diesen Raum gesperrt ... wozu? Eddie ist ein Niemand, keiner interessiert sich für ihn. Und jetzt sitzt da dieser Polizeiinspektor und stellt ihm hart und unerbittlich Fragen, auf die er keine Antwort weiss.

Verzweifelt sucht Eddie nach Antworten. Irgendwelchen Antworten. Bloss, um diesen Steele vom Hals zu bekommen. Mit dem bisschen 'Wahrheit', das Eddie kennt, muss er spielen. Nicht böswillig - bloss, um etwas Zeit zu gewinnen ... bis er herausgefunden hat, worum es eigentlich geht.

Aber Steele hat keine Zeit. Auch er steht unter Druck. Es gibt andere Mächte hier, mit denen weder er noch Eddie gerechnet haben. Andere Mitspieler ... mit anderen Interessen. Steele muss Resultate bringen. Er braucht Antworten, und für die braucht er Eddie.

Als Eddie das schliesslich erkennt, findet er den Anknüpfungspunkt, nach dem er gesucht hat. Jetzt hängt Steele begierig an seinen Lippen. Das Kräfteverhältnis hat sich verschoben ...

Mit Hugo Weaving ('Priscilla, Queen of the Desert', 'The Matrix')

 

REGIE:
Craig Monahan
PRODUKTION:
Bill Hughes
CAST:
Hugo Weaving
Tony Martin
Aaron Jeffrey
Paul Sonkkila
Michael Caton
Peter McCauley
Glynis Angel
DREHBUCH:
Craig Monahan
Gordon Davie
KAMERA:
Simon Duggan
A.C.S.
SCHNITT:
Suresh Ayyar,
MUSIK:
David Hirschfelder
AUSSTATTUNG:
Richard Bell

       
  The Italian Job
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Dezember 2003]
       
 

Ein guter Plan ist Gold wert • Charlie Croker (Mark Wahlberg) ist ein Meisterdieb. Gemeinsam mit seinen Komplizen Lyle (Seth Green), Handsome Rob (Jason Statham), Left-Ear (Mos Def) und Steve (Edward Norton) sowie seinem väterlichen Mentor John (Donald Sutherland) hat er gerade bei einem Aufsehen erregenden Coup in Venedig Goldbarren im Wert von 35 Millionen Dollar erbeutet. Doch die Freude über den Reichtum währt nur kurz. Auf einer abgelegenen Gebirgsstraße entpuppt sich der vermeintliche Freund Steve plötzlich als Verräter. Skrupellos erschießt er John und treibt seine Ex-Komplizen mit ihrem Jeep ins eiskalte Wasser eines Gletschersees. Nur durch Zufall können Charlie, Lyle, Rob und Left-Ear überleben.

Ein Jahr später gelingt es den bestohlenen Dieben, Steves Spur aufzunehmen. Der Killer hat sich in einer bestens bewachten Villa in Los Angeles verschanzt. Doch keine Alarmanlage, kein Wachmann und keine noch so bissigen Bluthunde können Charlie bremsen: Er ist fest entschlossen, dem Verräter sein Gold wieder abzunehmen! Gemeinsam mit Johns Tochter Stella (Charlize Theron), die das Safeknacker-Talent ihres Vaters geerbt hat, tüftelt Charlie einen mehr als raffinierten Plan aus, wie er Steve zum armen Mann machen kann. Doch am Tag des großen Coups läuft einiges schief. Der Raub muss verschoben werden – und Steve ist nun vorgewarnt. Um doch noch an den Tresor voller Gold zu gelangen, müssen Charlie und seine diebischen Freunde zu wahrhaft spektakulären und atemberaubend tollkühnen Methoden greifen...

Mit von der ausgekochten Ganovenpartie sind Mark Wahlberg, Edward Norton und die hübsche Safe-Knackerin Charlize Theron – sowie nicht zu vergessen ein komplettes Mini Cooper Ensemble.

 

REGIE:
F. Gary Gray
PRODUKTION:
Donald De Line
Tim Bevan
Eric Fellner
CAST:
Mark Wahlberg
Charlize Theron
Donald Sutherland
Jason Statham
Seth Green
Mos Def
Edward Norton
DREHBUCH:
Donna Powers
Wayne Powers
KAMERA:
Wally Pfister
SCHNITT:
Richard Francis-Bruce
Christopher Rouse
TON:
Kenneth L. Johnson
MUSIK:
John Powell
AUSSTATTUNG:
Charles Wood
KOSTÜME:
Mark Bridges

       
  The Last King of Scotland
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2007]
       
 

In den Fängen der Macht • Der junge schottische Arzt Nicholas Garrigan (James McAvoy) ist in Uganda am Ziel seiner Wünsche angelangt: Eine fremde Kultur und die Möglichkeit, das Gesundheitssystem mit aufzubauen, wecken seine Abenteuerlust. Unerwartet wird er zu einem Verkehrsunfall gerufen, in den der Staatspräsident Idi Amin (Forest Whitaker) verwickelt ist. Schnell steigt er zu dessen Leibarzt auf und gehört bald zum Kreis der engsten Vertrauten. Verwöhnt und vom Luxus berauscht, übersieht Garrigan zunächst die Gräueltaten, die um ihn herum geschehen. Als er dann doch endlich Stellung bezieht, ist es beinahe schon zu spät. Und obendrein wendet der Diktator sich gegen seinen einstigen Schützling ...

 

REGIE:
Kevin Macdonald
PRODUKTION:
Lisa Bryer
Andrea Calderwood
Christine Ruppert
Charles Steel
CAST:
Forest Whitaker
James McAvoy
Kerry Washington
Gillian Anderson
Simon McBurney
David Oyelowo
DREHBUCH:
Jeremy Brock
Peter Morgan
KAMERA:
Anthony Dod Mantle
SCHNITT:
Justine Wright
TON:
Christian Conrad
MUSIK:
Alex Heffes
AUSSTATTUNG:
Michael Carlin
KOSTÜME:
Michael O'Connor

       
  The Negotiator
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. September 1999]
       
 

Geiseln zu befreien ist sein Job. Geiseln zu nehmen seine einzige Rettung. • Bei Geiselnahmen in Chicago ruft man nur einen Mann: Danny Roman (SAMUEL L. JACKSON), den besten Verhandlungsspezialisten der Stadt. Doch Roman hat ein Problem: Jemand hat ihm einen Mord und einen Korruptionsfall in die Schuhe geschoben. Mit dem Rücken zur Wand, sieht Roman einen einzigen Ausweg: Er selbst, der jeden Kniff bei Geiselnahmen kennt, bringt den Chef der Dienstaufsicht und drei weitere Menschen in seine Gewalt. Mit der Verzweiflungstat will er Zeit gewinnen, um herauszufinden, wer sein Leben zerstören will. Und er verlangt nach Chris Sabian (KEVIN SPACEY), einem legendären Spezialisten bei Geiselnahmen aus einem anderen Teil der Stadt: Nur einem Aussenstehenden kann Danny Roman in dieser Situation trauen - und die Uhr tickt: Kein Cop in Chicago kann es erwarten, Roman in seine Finger zu bekommen. Und der wahre Killer ist unter ihnen ...

Ein raffiniert-atemberaubendes Katz-und-Maus-Spiel der Sonderklasse präsentiert F. Gary Gray (SET IT OFF) in seinem bislang grössten Action-Thriller. Doch die wahren Funken versprühen in diesem komplexen Suspensedrama nicht die waghalsigen Stunts und furiosen Actionsequenzen, sondern ein Face-Off der mitreissenden Art: In klassischer Manier treten zwei der besten Schauspieler Hollywoods gegeneinander an, um mit immer neuen Manövern die Oberhand über den anderen zu gewinnen. Kultstar Samuel L. Jackson (PULP FICTION, STIRB LANGSAM, JETZT ERST RECHT, JACKIE BROWN) und Oscar-Gewinner Kevin Spacey (L.A. CONFIDENTIAL, DIE ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN, SIEBEN) machen aus der Produktion von Blockbuster-Spezialist Arnon Milchan (JFK, L.A. CONFIDENTIAL) einen Kino-Leckerbissen der Sonderklasse!

 

REGIE:
F. Gary Gray
PRODUKTION:
David Hoberman
Arnon Milchan
CAST:
Samuel. L. Jackson
Kevin Spacey
David Morse. Ron Rifkin
John Spencer
J.T. Walsh
Siobhan Fallon
DREHBUCH:
James DeMonaco
Kevin Fox
KAMERA:
Russell Carpenter A.S.C.
SCHNITT:
Christian Wagner
MUSIK:
Graeme Revell
AUSSTATTUNG:
Holger Gross

       
  The Phantom of the Opera
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Dezember 2004]
       
 

Mit der opulenten Verfilmung von «Das Phantom der Oper» erobert das erfolgreichste Musical aller Zeiten endlich die Kinos! • Im Paris des 19. Jahrhunderts treibt ein mysteriöser Unbekannter, der sein entstelltes Gesicht hinter einer Maske verbirgt, in den finsteren Katakomben der Oper sein Unwesen. Seit Jahren macht sich das Phantom durch schauderhaftes Lachen hinter der Bühne oder durch ein wie von Geisterhand gespieltes Klavier während der Gesangsproben bemerkbar. Bis er sich in die Schönheit und die bezaubernde Stimme der jungen Sopranistin Christine verliebt und sich ihr vor deren Garderobe offenbart. Mit seiner zweifelhaften und grausamen Hilfe wird Christine zum gefeierten Bühnenstar. Doch dann wird sie von dem liebeskranken Phantom in die Katakomben der Pariser Oper entführt.

Die Zusammenarbeit des berühmtesten und erfolgreichsten Musical-Komponisten Andrew Lloyd Webber mit Starregisseur Joel Schumacher garantiert ein wahres Meisterwerk.

 

REGIE:
Joel Schumacher
PRODUKTION:
Andrew Lloyd Webber
CAST:
Gerard Butler
Emmy Rossum
Patrick Wilson
Miranda Richardson
Minnie Driver
Ciarán Hinds
Simon Callow
DREHBUCH:
Joel Schumacher
Gaston Leroux (Roman)
KAMERA:
John Mathieson
SCHNITT:
Terry Rawlings
MUSIK:
Andrew Lloyd Webber
AUSSTATTUNG:
Anthony Pratt
KOSTÜME:
Alexandra Byrne

       
  The Princess of Nebraska
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Juli 2008]
       
 

Ein Film von Wayne Wang • Nach einem One-Night-Stand mit Yang, einem Sänger der Pekinger Oper, ist die 18-jährige Sasha schwanger. Sie unterbricht das College in Nebraska und reist nach San Francisco um ihr Kind abzutreiben. Dort angekommen kümmert sich Boshen, auch er ein ehemaliger Geliebter von Yang, um die junge Sasha.

Boshen wurde von der chinesischen Regierung in die USA abgeschoben, nachdem er angeblich einem westlichen Journalisten bei einem Bericht über AIDS geholfen hatte. Yang wird aufgrund dieses Skandals aus dem Opernensemble entlassen und landet auf der Strasse, wo er sich mit Prostitution und Gaunereien über Wasser hält. Yang unterbindet jegliche Kommunikation mit Sasha und Boshen und will auch kein Geld von ihnen annehmen.

In San Francisco angekommen und konfrontiert mit den vielen Möglichkeiten, die ihr Amerika bietet, überdenkt Sasha ihren Entschluss, das Kind abzutreiben. Boshen unterstützt sie dabei. Er hofft, das Kind könnte Yang zu einer Reise in die USA bewegen.

Sasha zieht während vierundzwanzig Stunden durch San Francisco und bewegt sich dabei durch die Parallelwelten dieser Stadt, die mit ihren Paradoxien scheinbar keine Moral kennt. Sasha freundet sich mit X an, einer Karaoke-Bar-Angestellten, die sie an Yang erinnert. Angetrieben von romantischen Vorstellungen, schlägt Sasha X vor, zusammen die Welt zu bereisen. Aber auch nach dieser Liebesnacht bleibt sie alleine und enttäuscht zurück.

Als Sasha sich ihrer Schwangerschaft immer stärker bewusst wird, beginnt sie, an ihrer Entscheidung zu zweifeln. Sie beruft sich auf den amerikanischen Slogan des "moving on", den sie aufgeschnappt hat.

 

REGIE:
Wayne Wang
PRODUKTION:
Yukie KitoDonald Young
CAST:
Patrice Banaïas
Pamelyn Chee
Brian Danforth
Li Ling
Qing Lin
DREHBUCH:
Yiyun LiMichael Ray
KAMERA:
Richard Wong
SCHNITT:
Deirdre Slevin
TON:
David C. HughesKent Sparling
MUSIK:
Kent Sparling

       
  The Punisher
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juni 2004]
       
 

Mit Tom Jane und John Travolta • Nach dem grauenvollen Massaker an seiner gesamten Familie hat der ehemalige FBI-Agent Frank Castle (Tom Jane) nur noch ein einziges Ziel: Er will die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Ganz oben auf seiner Liste ist natürlich der Mann, der den Mord an Castles Familie angeordnet hatte, der Unterweltboss Howard Saint (John Travolta).
Mit besessener Präzision bereitet Castle seine Rache vor, er rüstet sich mit einem üppigen Waffenarsenal aus und sondiert akribisch die Gewohnheiten seines Gegners. Castle will Howard Saint das nehmen, was ihm am wichtigsten ist: sein Geld, das Vertrauen in seine rechte Hand Quentin (Will Patton) und nicht zuletzt natürlich die Liebe zu seiner Frau Livia (Laura Harring).
Auf seinem Weg zur erlösenden Vergeltung bekommt es Frank Castle mit neuen Feinden wie dem musikalischen Killer Harry Heck (Mark Collie) oder dem Muskelberg The Russian (Kevin Nash) zu tun, aber auch mit neuen Freunden wie seinen verschrobenen Nachbarn Joan, Dave und Mr. Bumpo (Rebecca Romijn-Stamos, Ben Foster, John Pinette), die ihm zeigen, dass es für ihn auch ein Leben nach der Rache geben kann.
Während der Showdown mit Howard Saint immer näher rückt, wird aus Frank Castle „the Punisher“ (der Rächer).

Nach Blade, den X-Men, Spider-Man und Hulk kommt mit THE PUNISHER der sicherlich kontroverseste Comic-Held des Marvel-Universums auf die große Leinwand. Kein Superheld im klassischen Sinne, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut – und als Symbolfigur der Selbstjustiz sicherlich nicht unumstritten. Johnathan Hensleighs eindrucksvolles Regiedebüt zeigt, wie aus Frank Castle der gnadenlose Rächer - „The Punisher“ wird. Inspiriert vom Actionkino der 70er Jahre und mit eindeutigen Westernanspielungen ist THE PUNISHER ein geradliniges Kinoerlebnis mit ehrlichen Stunts, knallharter Action und trockenen Dialogen. In den Hauptrollen liefern sich Tom Jane als Frank Castle und John Travolta als selbstverliebter Verbrecherboss Howard Saint ein überwältigendes Racheduell von düsterer Faszination.

 

REGIE:
Jonathan Hensleigh
PRODUKTION:
Avi Arad
Gale Anne Hurd
CAST:
Thomas Jane
John Travolta
Rebecca Romijn-Stamos
Will Patton
Samantha Mathis
Roy Scheider
Ben Foster
DREHBUCH:
Jonathan Hensleigh
Michael France
KAMERA:
Conrad W. Hall
SCHNITT:
Steven Kemper
TON:
Kelly Cabral
MUSIK:
Carlo Siliotto
AUSSTATTUNG:
Michael Z. Hanan
KOSTÜME:
Lisa Tomczeszyn

       
  The Rocker
 
       
 

Ein Film von Peter Cattaneo • Er hat, darauf besteht er, den besten Platz im Raum, direkt zwischen dem Gitarristen und dem Bassisten, THE ROCKER, den alle nur "Fish” nennen. Eigentlich heißt er Robert Fishman, ist Drummer der Band Vesuvius und steil auf dem Weg nach oben. Bis der nichtsnutzige Verwandte des Chefs der Plattenfirma in spe, der auch gerne das Schlagzeug bearbeitet, der Sinn nach Groupies und gutem Hochprozentigen steht. Und so ist "Fish" (RAINN WILSON) über Nacht draußen, fallengelassen für einen schnöden Vertrag. Vorbei ist’s mit seinem heißersehnten Rock’n’Roll-Traum von zertrümmerten Hotelzimmern und zerwühlten Hotelbetten.

20 Jahre später. Vesuvius ist immer noch mega-angesagt, "Fish" dagegen mega-out. Nicht einmal seinen Job in einem Call-Center kann er halten. Was dazu führt, dass er kein Geld für seine Miete hat und bei der Schwester im Dachboden einziehen muss. Schande. Und dann kommt doch tatsächlich noch sein feister, Keyboard-spielender Neffe Matt (JOSH GAD) daher und bittet ihn, als Schlagzeuger ihrer Band A.D.D. beim Abschlussball "auszuhelfen". Entrüstet lehnt "Fish" ab... und sagt dann doch noch zu.

Und plötzlich ist das alte Rock’n’Roll-Fieber wieder da. "Fish" setzt alle Hebel in Bewegung, um A.D.D. bekannt zu machen, um mit Matt, dem melancholischen Gitarristen Curtis (TEDDY GEIGER) und der ernsten Bassistin Amelia (EMMA STONE) die Charts zu stürmen. Ein schwieriges Unterfangen. Denn wie geht man mit Teens auf Tour? Wie kommt man gegen deren strenge Eltern an? Wie erregt man das Interesse der Label-Bosse?

Nur so viel sei verraten: Ein kleiner trommelnder Nacktauftritt auf YouTube wirkt da wahre Wunder...

 

REGIE:
Peter Cattaneo
PRODUKTION:
Shawn Levy
Tom McNulty
CAST:
Rainn Wilson
Christina Applegate
Teddy Geiger
Josh Gad
Emma Stone
Jon Cor
DREHBUCH:
Maya Forbes
Wallace Wolodarsky
Ryan Jaffe
KAMERA:
Anthony B. Richmond
SCHNITT:
Brad E. Wilhite
TON:
Tim Walston
MUSIK:
Chad Fischer
KOSTÜME:
Christopher Hargadon

       
  The Shoe
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. März 1999]
       
 

Un certain regard- Official Selection - Cannes 1998 • Die Fakten:

In den späten 50er Jahren, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges waren die weissen Strände Lettlands, Teil der Sowjetischen Grenze, gut bewacht und gut verteidigt. Jede Nacht durchkämmten sowjetische Traktoren Lettlands Küste und hinterliessen feine Linien im Sand. Eindringlinge jeder Art (Spione, Überläufer), die den Strand überquerten, wurden veräterrische Spuren hinterlassen, die dazu führten, dass die sowjetischen Patrouillen zu ermitteln begannen.

Die Geschichte:
Eines Morgens entdecken drei sowjetische Soldaten einen Frauenschuh im Sand und Fussspuren, die zum nahgelegenen Örtchen 'Leipaja' führen. Der Alarm ertönt, Truppen werden angefordert: eine offizielle Untersuchung beginnt. Wem gehört der Schuh? Welche verdächtigen Aktivitäten finden hier statt? Gibt es einen Neuankömmling in der Stadt? Ein Untersuchungsteam aus drei Männern mit ihrem gut trainierten Hund wird beauftragt, die Besitzerin des Schuhs und ihre Motive für den nächtlichen Aufenthalt am verbotenen Strand zu finden.

Aber es läuft nicht gut. Trotz ihrer militärischen Ausbildung können die Soldaten das Geheimnis nicht lüften. Leipaja hat eine verführerische Kraft. Die Einwohner, ihre Gewohnheiten und Bräuche verwirren das Untersuchungsteam. Die Truppen brauchen zu lang, vernachlässigen ihre Pflichten und fangen an, sich zu amüsieren. Aber der Druck von oben wächst. Die Soldaten beginnen den Schuh einer Frau nach der anderen anzuprobieren, aber er passt nie. Zum Schluss, inzwischen ohne Benzin, müssen die Soldaten sich geschlagen geben und kehren zu ihrem Posten zurück.

Spät in der Nacht erfährt der Zuschauer die Lösung des Geheimnisses, welche den Sowjets verborgen geblieben ist: Eine junge Frau läuft über den Sand des verbotenen Streifens am Strand, um in der Ostsee zu baden.

Am Morgen finden die Sowjets ihre Spuren. Der Alarm ertönt, die Suche beginnt von Neuem.

 

REGIE:
Laila Pakalnina
PRODUKTION:
Christoph Meyer-Wiel
CAST:
Igors Buraks
Vadims Grossmans
Jaan Tätte
DREHBUCH:
Laila Pakalnina
KAMERA:
Gints Berzins
AUSSTATTUNG:
Jur9is Pakalnins

       
  The Treasure Planet
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Dezember 2002]
       
 

Der Schatzplanet • Die grössten Schätze von tausend Welten, die spannendsten Abenteuer der Galaxie, die kühnsten Weltraumpiraten aller Zeiten... Seit seiner Kindheit träumt der junge Jim Hawkins (dt. Synchronstimme: ROBERT STADLOBER) von der Suche nach dem sagenumwobenen Planeten, auf dem der Pirat Flint einen geheimnisumwitterten Schatz versteckt haben soll. Als Jim durch Zufall in den Besitz einer Schatzkarte gelangt beginnt das grösste Abenteuer seines Lebens. Jim ist sicher, irgendwo am Ende des Universums liegt er: DER SCHATZPLANET.

Zusammen mit dem Astronom Dr. Doppler (THOMAS FRlTSCH) bricht er deshalb auf in die Weiten des Universums. Auf der Weltraumtgaleone 'Legacy' schliesst er schnell Freundschaft mit dem Schiffskoch John Silver (JOCHEN STRlEBECK), einem Cyborg, der halb Mensch, halb Maschine ist und auch mit Morph, einern hyperaktiven Formwandler hat er jede Menge Spass... Doch dann übernimmt Silver das Kommando auf der 'Legacy' - er will den Schatz für sich alleine. Ein Glück, dass Jim auf B.E.N. (MIRCO NONTSCHEW), den liebenswerten, leicht durchgeknallten Androiden trifft. Der hat zwar nicht alle Chips auf der Festplatte, hilft dem jungen Abenteurer jedoch ein gewaltiges Stück weiter. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...

 

REGIE:
Ron Clements
John Musker
PRODUKTION:
Roy Conli
CAST:
Stimmen von:
Brian Murray
Martin Short
David Hyede Pierce
Emma Thompson
Michael Wincott
Johnny Rzeznik
DREHBUCH:
Ron Clements
John Musker
Rob Edwards
SCHNITT:
Michael Kelly
TON:
Julia Evershade
Dane A. Davis
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Steve Olds

       
  The Waterboy
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. April 1999]
       
 

You Can Mess With Him. But Don't Mess With his Water. • Keiner kann ihm das Wasser reichen: Bobby Boucher ist mit 31 Jahren der Wasserträger des College Football-Teams und ansonsten vor allem Mamas Sonnenschein im Sumpfland von Louisiana. Leider findet seine Wasserleidenschaft keinen grossen Anklang, und so ist Bobby dem Gespött und den groben Spässen der Footballspieler ausgeliefert, bis er zu Coach Klein kommt, der auf ungeahnte Fähigkeiten des Waterboys stösst. Nun darf Bobby B. nicht nur das College besuchen, plötzlich interessiert sich sogar die hübsche Vicki Vallencourt für ihn - aber... don't tell mama!

Touchdown! Nach dem Kassenschlager TEH WEDDING SINGER legt Komödiensuperstar Adam Sandler mit WATERBOY- DER TYP MIT DEM WASSERSCHADEN jetzt den lustigsten, irrsten und im wahrsten Sinne des Wortes umwerfendsten Film seiner bisherigen Laufbahn vor. Als schüchterner, stotternder Wasserträger, der zu Höherem bestimmt ist und für die Erfüllung seiner Träume ein Hindernis nach dem anderen aus dem Weg räumen muss, beweist sich Adam Sandler einmal mehr als der unbestrittene König der Grimassen.

Mit Oscar®-Preisträgerin Kathy Bates (MISERY, GRÜNE TOMATEN UND TITANIC), TV-Legende Henry Winkler ('Happy Days') und Jungstar Fairuza Balk (DER HEXENCLUB) auch in den Nebenrollen hochkarätig besetzt, bietet WATER BOY neben einem umwerfenden Soundtrack eine entwaffnende Gagparade, in der gnadenloser Slapstick und verschmitzter Humor für Lacher am laufenden Band sorgen.

In den USA avancierte der unbeschwerte Spass mit einem Einspielergebnis von 155 Mio. Dollar zum erfolgreichsten Film des Kinoherbstes - freuen Sie sich mit uns auf den H2O-Supergau!

 

REGIE:
Frank Coraci
PRODUKTION:
Robert Simonds
Jack Giarraputo
Adam Sandler (exec)
CAST:
Adam Sandler
Kathy Bates
Fairuza Balk
Jerry Reed
Herny Winkler
Larry Gilliard Jr.
Blake Clark
DREHBUCH:
Tim Herlihy
Adam Sandler
KAMERA:
Steven Bernstein
SCHNITT:
Tom Lewis
MUSIK:
Alan Pasqua
AUSSTATTUNG:
Perry Andelin Blake

       
  The Wedding Singer
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juli 1998]
       
 

Wochenlang der Box-Office-Hit in den USA • 1985: Föhnfrisuren, Pluderhosen, Glamour und Glitter sind angesagt, Boy George trällert 'Do you really want to hurt me', und eine neue Spezies wird geboren: Die Yuppies. Geld gibt es genügend, Arbeit sowieso. In dieser Dekade des Überfluss und Hedonismus fällt Robbie Hart (Adam Sandler) aus dem Rahmen: Er wohnt im Keller des Hauses seiner Schwester, ist ein leider mehr ver- als anerkannter Musiker, der seine trockenen Brötchen als Sänger und Entertainer auf Hochzeiten verdient. Dass er nicht zu den Erfolgreichsten gehört, damit hat er eigentlich kaum Probleme - bis zu jenem Tag, an dem ihn seine Braut vor dem Altar sitzen lässt:

Sie will mehr als eine Zukunft in Richfield's Kleinstadtmief an der Seite eines 'Wedding Singers' - viel mehr. Robbie Harts Welt bricht zusammen. Er wird zum zynischen, launischen und unberechenbaren Zeremonienmeister, der Brautpaaren fortan statt eines Himmels voller Geigen ein Netz von Lug und Betrug verspricht. Doch glücklicherweise gibt es Julia (Drew Barrymore), die als Serviererin auf Hochzeiten arbeitet und Robbie seit der ersten Begegnung ins Herz geschlossen hat. Um den an gebrochenem Herzen leidenden Robbie abzulenken, spannt sie ihn zu den Vorbereitungen ihrer eigenen Hochzeit mit Glenn (Matthew Glave) ein. Robbie entpuppt sich als charmanter, nützlicher Helfer und als die beiden - aus Jux - den Hochzeitskuss proben, tut sich der Himmel auf. Natürlich ist der Weg zum gemeinsamen Glück noch weit, aber dafür schön.

Frank Coraci inszenierte eine Komödie voller spritzigem Humor, herzergreifenden Szenen und mitreissenden Songs. Als Zuschauer mag man die beiden Hauptdarsteller Adam Sandler und Drew Barrymore auf Anhieb und fiebert mit ihnen mit. 'The Wedding Singer' - wochenlang der Box-Office-Hit in den USA - ist schräg, spritzig und charmant; eine Wohltat für unverbesserliche Romantiker, eine Medizin für heilungsbedürftige Beziehungszyniker.

 

REGIE:
Frank Coraci
PRODUKTION:
Robert Simonds
Jack Giarraputo
CAST:
Adam Sandler
Drew Barrymore
Christine Taylor
Allen Covert
Matthew Glave
Ellen Albertini Dow
Angela Featherstone
Alexis Arquette
DREHBUCH:
Tim Herlihy
KAMERA:
Tim Suhrstedt C.S.A.
SCHNITT:
Tom Lewis
MUSIK:
Lots of 80's music
AUSSTATTUNG:
Perry Andelin Blake

       
  The Wonder Boys
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. November 2000]
       
 

'...beste Leistung von Michael Douglas seit Jahren...' • Ein knappes Jahrzehnt ist es her, seit der verschrobene Literatur-Professor Grady Tripp (Michael Douglas) seinen ersten und einzigen Roman veröffentlichte. Aber einst als Wonder Boy gefeiert, kann sich der müde Mann inzwischen nur noch wundern. Darüber, dass ihn gerade schon wieder eine Ehefrau verlassen hat - die dritte. Dass sein neues Buch immer noch nicht fertig ist - nach über 2000 Seiten Manuskript. Und dass mit James Leer (Tobey Maguire) einer seiner Studenten bedrohliche Anzeichen zum genialen Autoren zeigt, während mit Hannah Green (Katie Holmes) eine andere Schülerin bedrohliche Andeutungen zu gutem Sex macht. Eindeutig zu viele Entscheidungszwänge für einen, der die Lebenslethargie liebgewonnen und dessen Tages bester Freund tatsächlich der Joint ist. Dabei ahnt der rammdösige Mittfünfziger Grady noch nicht einmal, dass er an diesem Wochenende förmlich zum Erwachsenwerden und Wachsein gezwungen zu werden scheint, als der alljährliche Literatur-Wettbewerb 'Wordfest' ansteht. Dafür werden Gradys sehr spleeniger Lektor Crabtree (Robert Downey Jr.) und Gradys sehr geschwängerte Geliebte Sara (Frances McDormand) schon sorgen...

 

REGIE:
Curtis Hanson
PRODUKTION:
Scott Rudin
Curtis Hanson
CAST:
Michael Douglas
Tobey Maguire
Frances McDormand
Katie Holmes
Robert Downey jr.
Rip Torn
DREHBUCH:
Steve Kloves
KAMERA:
Dante Spinotti
SCHNITT:
Dede Allen A.C.E.
MUSIK:
Christopher Young
AUSSTATTUNG:
Jeanine Oppewall

       
  Topless Women Talk About Their Lives
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juni 1998]
       
 

Der spritzigste und leichteste Spielfilm, den Neuseeland je hervorgebracht hat. • WAS SO PASSIERT...

Ant schreibt ein Drehbuch über Schönheitstänzerinnen; oben ohne, versteht sich. Liz wird schwanger und will abtreiben, aber das vergisst sie dann wieder. Geoff lernt Stricken. Neil wird bald Vater, lebt aber trotzdem allein, und das stört ihn. Prue möchte gern alles um sie herum nett und freundlich haben. Mike heiratet und bekommt seine Eifersucht nicht in den Griff. Ein Film wird gedreht. Er heisst TOPLESS WOMEN TALK ABOUT THEIR LIVES. Chaos bricht los.

DER REGISSEUR VERSUCHT SICH AM INHALT...

'Da gibt es die Geschichte um Mike und Prue und die Geschichte um Liz und Neil. Dann ist da noch die Geschichte um Liz und Geoff, und eine Geschichte um Ant gibt es auch...'

UM WAS ES GEHT...

TOPLESS WOMEN TALK ABOUT THEIR LIVES ist respektlos, ironisch, komisch, witzig und tragisch. Es geht um eine Clique von mehr oder minder 'verhaltensgestörten' Freunden und ihre Kollisionen mit den Absurditäten unseres heutigen Alltagslebens.

WOHER DER STOFF KOMMT...

TOPLESS WOMEN TALK ABOUT THEIR LIVES basiert auf der gleichnamigen TV-Serie. Die besteht aus inzwischen 50 vierminütigen Episoden und wurde zu einem der grössten TV Erfolge in Neuseeland. Für den Film wurden die Darsteller und ihre Rollen direkt aus der Serie sozusagen am Wochenende weiterverpflichtet.

WAS MAN SONST NOCH WISSEN SOLLTE...

Gewiss ist jedenfalls eine Sache: Liz bekommt ein Baby, genau wie ihre Darstellerin Danielle Cormack im richtigen Leben. Harry Sinclair erinnert sich noch genau, wie Danielle eines Tages vorbeischneite und meinte, dass sie schwanger sei. 'Ich fand es ausgesprochen interessant, mal mit einer Schauspielerin zu arbeiten, die auch wirklich schwanger ist.'

 

REGIE:
Harry Sinclair
PRODUKTION:
Fiona Copland
Harry Sinclair
CAST:
Danielle Cormack
Joel Tobeck
Ian Hughes
Willa O'Neill
Shimpal Lelisi
Andrew Bins
DREHBUCH:
Harry Sinclair
KAMERA:
Dale McCready
SCHNITT:
Cushla Dillon

       
  Topsy Turvy
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Januar 2001]
       
 

Von Mike Leigh • 1880 in London. Die populären Operetten von Gilbert (Text) und Sullivan (Musik) waren immer grosse Publikumsrenner. Ihr letztes Werk, "Princess Ida" erhielt aber eher lauwarme Kritiken.

Sullivan möchte die Zusammenarbeit aufgeben, um sich ganz der klassischen Musik zu widmen. Die beiden sind jedoch bei D'Oyly Carte, dem Impresario des Savoy Theatre unter Vertrag und müssen noch weitere Arbeiten abliefern.

"Princess Ida" hat Premiere, während ganz England von einer ungewöhnlichen Hitzewelle heimgesucht wird...und floppt. Carte braucht dringend ein neues Stück. Sullivan hält Gilberts neue Idee jedoch für ein unglaubwürdiges Durcheinander (Topsy Turvy). Alle seine Versöhnungsversuche und Änderungsvorschläge scheitern.

Die zwei scheinen in ihrer kreativen Beziehung an einem toten Punkt angelangt zu sein.

Gilbert wird von seiner Frau an eine Ausstellung über Japan in London mitgenommen und lässt sich davon zu einem neuen Stück inspirieren: "The Mikado". Sullivan findet die Idee gut und erklärt sich schliesslich bereit, wieder mit ihm zusammmen zu arbeiten. Nach langwierigen Proben kommt es zur Uraufführung.

Die Kritiker jubeln.

In den Plot von TOPSY TURVY verwoben sind Einblicke ins Leben der beiden Künstler: den komplizierten, kindischen Gilbert, kinderlos, verheiratet mit einer Frau, die ihm jeden Wunsch von den Augen abliest. Und den Lebemann Sullivan, der gerne die Bordelle aufsucht, und eine amerikanische Mätresse hat. Aber auch D'Oyly Cart und sein Team, die Schauspieler und Schauspielerinnen, der Chor, die Musiker und Kostümbildner des Savoy werden auf unterhaltsamste Weise porträtiert.

Farbenprächtige Szenen von den Theaterauffführungen unterlegt mit Sullivans ansteckenden Melodien vervollständigen das Bild einer musikalischen Epoche im viktorianischen London.

 

REGIE:
Mike Leigh
PRODUKTION:
Simon Channing-Williams
CAST:
Jim Broadbent
Allan Corduner
Timothy Spall
Lesley Manville
Ron Cook
Eleanor David
Shirley Henderson
DREHBUCH:
Mike Leigh
KAMERA:
Dick Pope
SCHNITT:
Robin Sales
MUSIK:
Car Davis
AUSSTATTUNG:
Eve Stewart

       
  Trudi Gerster
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. September 2009]
       
 

Die Märchenkönigin • Am 6. September 2009 feiert Trudi Gerster ihren 90. Geburtstag.
Barbara Zürcher und Angelo A. Lüdin haben Trudi Gerster über ein Jahr lang begleitet, entstanden ist ein filmisches Porträt über die grosseMärchenerzählerin der Schweiz.
Im Film sehen wir Trudi Gerster bei Textproben, beim Einstudieren neuer CDs, bei Auftritten und bei sich zu Hause in Basel. Es ist aber auch ein Film über das Alter und den umsichtigen Umgang ihrer Familie, die ihr in vielen Belangen mehr und mehr zur Seite steht.
In einem Alter, indem andere sich längst aus dem Berufsleben zurück gezogen haben, produziert und tourt Trudi Gerster mit ihren Geschichten noch immer durch die Schweiz.
Seit über 65 Jahren produziert Trudi Gerster Tonträger, dringt mit ihrer Stimme in die Zimmer der Kinder und versetzt Mütter und Väter in vergangene Zeiten.
Der Film zeigt in eindrücklichen Bildern eine charismatische und eigenwillige Persönlichkeit, die sich unbeirrt und bestimmt ein Leben lang für ihre Kunst ein- und durchgesetzt hat.

 

REGIE:
Barbara Zürcher
Angelo A. Lüdin
PRODUKTION:
Reinhard Manz
DREHBUCH:
Barbara Zürcher
Angelo A. Lüdin
KAMERA:
Matthias Kälin
Patrick Lindenmaier
SCHNITT:
Mirjam Krakenberger
TON:
Martin Witz
Reinhard Manz
Uri Urech
MUSIK:
Thomas Gass

       
  Up
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. September 2009]
       
 

ObenOBEN, der zehnte Animations-Spass aus dem Hause Disney/Pixar, präsentiert den ungewöhnlichsten Kino-Helden aller Zeiten: Carl Fredricksen, ehemaliger Ballon-Verkäufer und mittlerweile rüstige 78 Jahre alt! Schon als Kind liebte er es von grossen Abenteuern zu träumen und bevor es zu spät ist, so denkt sich Carl, möchte er seinen grössten Traum nun endlich wahr werden lassen. Und so lässt Carl mit Tausenden von Luftballons sein Haus abheben um damit nach Südamerika zu fliegen. Erst viel zu spät bemerkt er, dass sein grösster Albtraum als blinder Passagier mit von der Partie ist: der übereifrige 9-jährige Russell, Pfadfinder und selbsternannter Wildnis-Erforscher!

 

REGIE:
Pete Docter
PRODUKTION:
Jonas Rivera
CAST:
Christopher Plummer
John Ratzenberger
Edward Asner
Delroy Lindo
Paul Eiding
Jordan Nagai
DREHBUCH:
Bob Peterson
TON:
Jonathan Null
MUSIK:
Michael Giacchino

       
  Up in the Air
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Februar 2010]
       
 

Ein Film von Jason Reitman • Über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos für Ryan Bingham (Clooney). 322 Tage im Jahr ist der passionierte Vielflieger in der Luft oder in Airport-Hotels, dauernd unterwegs zu Firmen irgendwo in den USA, wo er die unliebsame Aufgabe übernimmt, Mitarbeiter möglichst schmerzfrei über ihre Entlassung zu informieren. Ryan selbst hat nur ein Ziel: Er will als Frequent Flyer die sagenumwobene Schallmauer von 10 Millionen gesammelten Flugmeilen durchbrechen, was ihm seinen Namens-aufdruck auf einen Flugzeugrumpf eintragen würde. Auf einer seiner Reisen lernt er eine verwandte Seele kennen, die ebenso vielgereiste Alex (Vera Farmiga, The Departed), Geschäftsfrau mit einem Hang zu flüchtigem Hotelsex ("Think of me as yourself, only with a vagina.").

Doch dann droht sein Berufsleben aus den Bahnen zu geraten, als die ehrgeizige junge Harvard- Absolventin Natalie (Anna Kendrick, Twilight Saga - New Moon) seinen Chef Craig (Jason Bateman) überzeugt, effiziente Neuerungen durchzusetzen, die Ryan künftig an den Schreibtisch fesseln würden. Videokonferenzen statt Reisen. Sein Nomadenleben, in dem Statussymbole den Platz traditioneller Werte eingenommen haben, droht ausser Kontrolle zu geraten. Wo soll ein Mann hin, der kein Zuhause hat?

 

REGIE:
Jason Reitman
PRODUKTION:
Jeffrey Clifford
Daniel Dubiecki
Ivan Reitman
Jason Reitman
CAST:
George Clooney
Vera Farmiga
Anna Kendrick
Jason Bateman
Amy Morton
Melanie Lynskey
J.K. Simmons
DREHBUCH:
Jason Reitman
Sheldon Turner
Walter Kirn
KAMERA:
Eric Steelberg
SCHNITT:
Dana E. Glauberman
TON:
Barney Cabral
Perry Robertson
Scott Sanders
Mandell Winter
MUSIK:
Rolfe Kent
AUSSTATTUNG:
Steve Saklad

       
  Valentine's Day
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Februar 2010]
       
 

Ein Film von Garry Marshall • Valentinstag in Los Angeles – so ein Tag ist wie geschaffen für die Liebe: Ein hochkarätiges Ensemble erlebt mehrere ineinander verwobene Variationen des Themas. Paare und Singles meistern Höhepunkte und Krisen ihrer Beziehungen – sie finden oder trennen sich. Oder sie lernen zu schätzen, was sie aneinander haben.

 

REGIE:
Garry Marshall
PRODUKTION:
Mike Karz
Josie Rosen
CAST:
Jessica Alba
Kathy Bates
Jessica Biel
Bradley Cooper
Eric Dane
Patrick Dempsey
Hector Elizondo
Jamie Foxx
DREHBUCH:
Katherine Fugate
Abby Kohn
Marc Silverstein
KAMERA:
Charles Minsky
SCHNITT:
Bruce Green
TON:
Ron Bartlett
Jeff Wexler
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Albert Brenner
KOSTÜME:
Gary Jones

       
  Very Annie Mary
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Juni 2002]
       
 

Rachel Griffiths in • Als Teenager gewann Annie-Mary den ersten Preis in einem Gesangswettbewerb in Wales: ein Stipendium in Mailand. Doch ihre Mutter wurde zur selben Zeit sehr krank, und Annie-Mary durfte nicht ins Ausland fahren. So ist sie schliesslich nie von Ogw weggekommen. Heute, fünfzehn Jahre später, lebt sie immer noch - ungeliebt und auch ein wenig umständlich geworden - zu Hause bei ihrem verwitweten Vater. Niemand kann sich mehr an Annie-Marys wunderbare Stimme erinnern, aber alle weiblichen Dorfbewohner loben die feminine Tenorstimme ihres Vaters, des Dorfbäckers, und sie nennen ihn sogar 'The Voice of the Valleys'.

Obwohl ihr Vater sie stets wie ein Kind behandelt, ist Annie-Marys Rebellion nie über eine heimliche Zigarette oder einen gelegentlichen gefährlichen Ausritt hinausgegangen. In ihren wildesten Augenblicken tagträumt sie von Colin, dem einzigen attraktiven Mann unter 60 in der Gegend. Aber Colin schenkt ihr keine Minute seines Tages und schlägt sogar ihr Angebot ab, gegen Bezahlung mit ihr (nach einem von ihr festgelegten Zeitplan selbstverständlich) ins Bett zu gehen. Nichtsdestotrotz teilt Annie-Mary ihre Fantasien mit ihrer besten und einzigen Freundin, der 16-jährigen Bethan Bevan, die wegen einer Krankheit ans Bett gefesselt ist.

Als ihr Vater einen Schlaganfall bekommt, stellt sich Annie-Mary für einen kurzen wunderbaren Augenblick vor, wie ihr Leben sein könnte. Sie würde die Bäckerei verkaufen und einen Kredit aufnehmen für ihr eigenes Haus. Aber der Traum ist schnell zu Ende geträumt: Ihr Vater überlebt und kehrt in einem Rollstuhl nach Hause - noch mürrischer und unselbstständiger geworden.

Annie-Marys Ersparnisse werden aufgebraucht, um Rechnungen zu bezahlen, und Annie-Mary arbeitet unermüdlich in der Bäckerei. Ungeschickt versucht sie, das im ganzen Dorf beliebte Brot, die Spezialität ihres Vaters, zu backen, während der behinderte Patron daneben steht und Befehle abgibt. Annie-Marys Brot wird gerade gut genug, um den Dorfkindern als Fahrradhelm zu dienen. Während ihre häuslichen Frustrationen ständig wachsen, stürzt sich das Dorf in ein neues Projekt: Der Bürger meister von Ogw hat beschlossen, Geld zu sammeln, um der kranken Bethan Bevan eine Reise ins Disneyland zu finanzieren. Doch bis die Gemeinde genug Geld zusammen getragen hat, verändern sich die Dinge grundlegend...

 

REGIE:
Sara Sugarman
PRODUKTION:
Graham Broadbent
Damian Jones
CAST:
Rachel Griffiths
Jonathan Pryce
Ioan Gruffudd
Matthew Rhys
Ruth Madoc
Kenneth Griffith
Rhys Miles Thomas
DREHBUCH:
Sara Sugarman
KAMERA:
Barry Ackroyd
SCHNITT:
Robin Sales
MUSIK:
Stephen Warbeck
AUSSTATTUNG:
Alice Normington

       
  Welcome Back, Mr. McDonald
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juli 1999]
       
 

[radio no jikan = 'Radiozeit'] • 'Ich will nicht Ritsuko aus Tokyo spielen... Ich möchte Mary Jane aus New York City sein!'

Mitternacht in einem Rundfunkstudio, kurz vor der Live-Sendung des Hörspiels 'Die Frau des Schicksals.' Eben noch sind die Proben wunderbar gelaufen, plötzlich aber beschliesst die Sprecherin der Hauptrolle, dass sie mit ihrem Rollennamen nicht zufrieden ist. Anstatt Ritsuko will sie nun Mary Jane heissen. Dann verlangt sie auch nach einem aufregenderen Beruf, Staatsanwältin zum Beispiel. Alle Mitarbeiter geraten in Panik. Da die Hauptperson des Stücks jetzt eine Ausländerin ist, muss der Schauplatz nach New York verlagert werden - auch alle anderen Personen des Stücks werden Amerikaner. Die Übertragung des Hörspiels hat bereits begonnen, da haben alle Mitwirkenden noch weitere Änderungsvorschläge. Warum nicht die Story um ein wenig Action bereichern? Sollte Mary Janes Geliebter nicht Pilot sein? Aus der romantischen Liebesgeschichte über eine sich auflösende Ehe wird bald ein reisserisches Abenteuer, bei dem zuerst ein Damm bricht und dann ein Flugzeug abstürzt, das schliesslich im Weltraum verschwindet. Die Teilnehmer werden über der sich verselbständigenden Handlung immer ratloser, ihr Einfallsreichtum wird während der Live-Sendung aufs äusserste herausgefordert, um der totalen Katastrophe zu entgehen.

Koki Mitani wurde 1961 in Tokyo geboren. Er studierte an der Nihon University, an der Theaterabteilung des Kunstinstituts. Noch als Student gründete er 1983 die alternative Theatergruppe "The Sunshine Boys", die sowohl beim Publikum als auch bei der Kritik dank der einzigartig komischen Drehbücher grosse Erfolge feierte. Seither schrieb und produzierte er Theaterstücke und eine Reihe von Fernsehfilmen. "Welcome back Mr. McDonald" ist sein Debut als Spielfilmregisseur.

 

REGIE:
Koki Mitani
PRODUKTION:
Chiaki Matsushita
Yoshishige Shimatani
Takashi Ishihara
Kanjiro Sakura
CAST:
Toshiaki Karasawa
Kyoka Suzuki
Masahika Nishimura
Keiko Toda
Takehiko Ono
Shiro Namiki
Yasukiyo Umeno
DREHBUCH:
Koki Mitani
KAMERA:
Kenji Takama
SCHNITT:
Hirohide Abe
MUSIK:
Takayuki Hattori

       
  Werner - Gekotzt wird später
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Juli 2003]
       
 

Der Könich auf Bölkstoff-Mission! • Hoch oben in Kius, da wo der Norden am flachsten ist, sitzen Werner, Andi und Eckat zusammen und würfeln. Diesmal geht es um einen hohen und ungewöhnlichen Einsatz – die absolute Herrschaft oder die totale Unterwerfung. Denn der Sieger wird zum „Könich“ gekrönt – und der Könich darf bestimmen. Werner gewinnt das Spiel und erteilt seinen neuen Untertanen Andi und Eckat den ersten Befehl: Der Könich will Urlaub machen! Und zwar auf Korsika - Flachköpper machen!

 

REGIE:
Michael Schaack
PRODUKTION:
Bernd Eichinger
Herman Weigel
CAST:
Klaus Büchner
Andi Feldmann
Rötger Feldmann
Kulle Westphal
Heinz Schenk
Bertram Hiese
DREHBUCH:
Rötger Feldmann
Andi Feldmann
MUSIK:
Sasscha Wolff

       
  What Dreams May Come
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. November 1998]
       
 

Das Ende ist nur der Anfang • Als der Kinderarzt Chris (Robin Williams) bei einem Autounfall ums Leben kommt, erwacht er in einer phantastischen Welt, irgendwo hinter dem Horizont, getaucht in die wundervollsten Farben. Dabei scheint der Ort, an dem er sich wiederfindet, geradewegs den Bildern seiner Frau, einer gefeierten Künstlerin, entsprungen zu sein.

Chris wird auf der Schwelle seines Todes von Albert (Cuba Gooding Jr.) in Empfang genommen, der ihn durch diese 'Landschaftsbilderwelt' führen und ihn Schritt für Schritt an sein Leben im Jenseits gewöhnen will. Chris' Begleiter ist überwältigt von der Farbenpracht und Schönheit dieser Welt, die selbst für himmlische Verhältnisse einzigartig ist, denn jeder Verstorbene lebt dort oben in seiner höchsteigenen Vorstellung weiter.

Doch den Schmerz über die Trennung von seiner über alles geliebten Frau Annie (Annabella Sciorra) kann Chris auch diese wundersame Traumwelt nicht nehmen. Mit ihr verband ihn eine ganz besondere Liebe, die weit über das übliche Mass an Gefühlen hinausging: Sie sind Seelenverwandte, die der berühmte Zufall zusammenführte und die seitdem keinen Tag ihres Lebens ohne den anderen verbrachten. Ihre Liebe erwies sich als stark genug, dass sie ihnen auch über den tragischen Verlust ihrer beiden Kinder hinweghalf.

Als Annie sich einen Namen als Malerin machte, unterstützte Chris sie nach Kräften und genauso hingebungsvoll richtete er sie nach einem Selbstmordversuch physisch und psychisch wieder auf. Zur Erinnerung an diesen schwärzesten Tag ihres Lebens, erklären sie ihn zu ihrem ganz persönlichen Jahrestag, den Tag X, an dem sie wieder zueinanderfanden. An eben diesem speziellen Tag kommt Chris bei einem Verkehrsunfall ums Leben und obwohl er versucht, ihr auch nach seinem Tod Kraft zu geben, verfällt Annie, die nun alles verloren hat, was sie jemals liebte in tiefe Depressionen.

Doch ihre Verzweiflung und seine Liebe sind weit über den Tod hinaus verknüpft und zeigen selbst in der Welt von Chris noch ihre Macht. So vollendet Annie nach seinem Tod ein Bild, in dessen visueller Kraft Chris sich wiederfindet, ohne es mit eigenen Augen jemals selbst gesehen zu haben. Als sie es in ihrer Trauer zerstört, erhebt sich in der Welt hinter dem Horizont ein Sturm...

Chris erfährt von Albert, dass sich Annie das Leben genommen hat, aber ihr Leidensweg damit noch nicht beendet ist. Nun liegt es an ihm zu beweisen, wie stark seine Liebe wirklich ist. Zusammen mit seinem neuen Weggefährten und dem mysteriösen Spurenleser (Max von Sydow) macht sich Chris auf die Reise, auf der er buchstäblich durch Himmel und Hölle gehen muss, um seine Frau wiederzufinden .

Regisseur Vincent Ward (MAP OF THE HUMAN HEART, THE NAVIGATOR) entführt mit HINTER DEM HORIZONT - DAS ENDE IST NUR DER ANFANG in visuelle Welten, wie man sie noch nie zuvor auf einer Leinwand gesehen hat. Neben den atemberaubenden visuellen Effekten der kreativen Köpfe von POP Films und Digital Domain verzaubern die Hauptdarsteller Robin Williams, Annabella Sciorra und Cuba Gooding Jr. in dieser im wahrsten Sinne des Wortes 'himmlischen' Fantasy-Romanze.

 

REGIE:
Vincent Ward
PRODUKTION:
Stephen Simon
Barnet Bain
CAST:
Robin Williams
Annabella Sciorra
Cuba Gooding Jr.
Max von Sydow
Jessica Brooks Grant
Josh Paddock
Rosalind Chao
DREHBUCH:
Ron Bass
KAMERA:
Eduardo Serra
SCHNITT:
David Brenner A.C.E.
Maysie Hoy A.C.E.
MUSIK:
Michael Kamen
AUSSTATTUNG:
Eugenio Zanetti
KOSTÜME:
Yvone Blake

       
  WinneToons - Die Legende vom Schatz im Silbersee
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Dezember 2009]
       
 

Nach der gleichnamigen Fernsehserie • Arizona 1869: Winnetou und Old Shatterhand versuchen dem gewissenlosen Colonel Brinkley das Handwerk zu legen, der mit seiner skrupellosen Banditenbande Züge ausraubt und so den Bau der Eisenbahnlinie durch den Wilden Westen verzögert. Außerdem machen sich die Blutsbrüder Sorgen um Winnetous rebellische Schwester Nscho-tschi, die sich nicht zur Squaw geboren fühlt, sondern lieber wie die Männer auf die Jagd geht. Als dann der New Yorker Waisenjunge Bobby mit seinem besten Freund, der Ratte Winchester, auftaucht und eine geheimnisvolle Karte von einem im Silbersee verborgenen Goldschatz ins Spiel kommt, überschlagen sich die Ereignisse: Brinkley kidnappt Bobby und Nscho-tschi und stiehlt die Schatzkarte – doch Winnetou und Old Shatterhand sind ihm dicht auf den Fersen. Bobby steckt mitten im größten Abenteuer seines Lebens. Können die Freunde die Banditen schlagen und werden sie den Schatz im Silbersee finden?

 

REGIE:
Gert Ludewig
PRODUKTION:
Marc Gabizon
Wolfram Greifenberg
Egon Kemmerich
Gert Ludewig
Christoph Ludz
Daina Sacco
Linda Van Tulden
Till Weitendorf
CAST:
Christian Tramitz
Cosma Shiva Hagen
Thomas Fritsch
Sascha Draeger
Eckart Dux
Jörg Gillner
DREHBUCH:
Jeffrey Scott
Lee Maddux
SCHNITT:
Lothar Werthschulte
TON:
Ulf Krueger
MUSIK:
Adrian Askew

       
  Wolken
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Dezember 2001]
       
 

Von Marion Hänsel • Auf ihren Reisen und bei den Dreharbeiten zu ihren Filmen war die belgische Regisseurin Marion Hänsel immer wieder von den wechselnden Wolkenbildern fasziniert, die sie betrachtete, denen sie mit ihren Gedanken nachhing, die sie fotografierte und filmte. Schliesslich hatte sie die ebenso einfache wie kühne Idee, einen Film über die Wolken zu drehen, einen Film, der die Zuschauer zum Träumen einlädt.

Wenn wir an Wolken denken, fällt uns sogleich Magritte ein, seine grossen, weissen Kumulus-Wolken, die mit ihren seltsamen Formen Bilder hervorrufen: Hund, Sphinx, Kamel... Aber neben dieser klassischen Vision, Kindheitserinnerungen, gibt es so viele andere Typen von Wolken und Wolkenformationen: romantische Wolken in allen Variationen von rosa über violett und purpurfarbig bis scharlachrot, von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang; oder Wolken, die sich in einem See, in Swimmingpools oder Fensterscheiben spiegeln, wo sie uns ganz nahe sind, selbst wenn wir nach unten und nicht nach oben schauen; oder Regen-, Sturm- und Schneewolken: das Unberührbare wird berührbar.

Die Fiktion für einmal verlassend, befragt die Filmregisseurin jene Bilder und Töne, welche die Wolken in ihr hervorrufen, sie an ihre Träume erinnern, an die Schwerelosigkeit von Körpern und an das Vergnügen, mit den Wolken dahin zu ziehen Vielleicht erinnert sie sich daran, dass sie einst Trapez-Künstlerin und Seiltänzerin war bevor sie Filmemacherin wurde...

Für ihre Filmkomposition WOLKEN/NUAGES stützt sich Marion Hänsel auf die fantastischen Wolkenbildern des Schweizer Kameramannes Pio Corradi und seines belgischen Kollegen Didier Frateur sowie auf ein Gerüst aus Briefen, die sie im Laufe der Jahre an ihren Sohn geschrieben hat - Briefe einer liebenden Mutter, die dem Film seinen Rhythmus geben und ihm einen Hauch von Intimität, Zärtlichkeit, Sehnsucht, Schmerz und Glück verleihen.

 

REGIE:
Marion Hänsel
PRODUKTION:
Marion Hänsel
CAST:
Catherine Deneuve (franz. Stimme)
Charlotte Rampling (engl. Stimme)
DREHBUCH:
Marion Hänsel
KAMERA:
Didier Frateur
Pio Corradi
SCHNITT:
Michèle Hubinon

       
  Woman on Top
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. November 2000]
       
 

Eine sexy Komödie darüber, wie man Beziehungen noch schärfer macht • Die bildschöne Brasilianerin Isabella (PENELOPE CRUZ) bezaubert mit Aussehen, Charme und geradezu magischen Kochkünsten. Doch ihr harmonisches Leben gerät aus den Fugen, als sie ihren EhemannToninho (MURILO BENICIO) in flagranti mit einer Anderen ertappt. Isabella flieht nach San Francisco, wo sie mit Hilfe ihrer besten Freundin Monica (HAROLD PERRINEAU JR.) ein neues Leben beginnen will. Als der junge Produzent Cliff (MARK FEUERSTEIN) Isabella entdeckt und sie zum Star einer Fernseh-Kochshow macht, scheint sich alles zum Guten zu wenden. Aber Cliff hat Pläne mit Isabella, von denen sie nichts ahnt. Und obendrein erscheint Toninho auf der Bildfläche, um die abtrünnige Ehefrau zurück zu gewinnen...

Begleitet von den unwiderstehlichen Rhythmen Brasiliens, ist WOMAN ON TOP eine mitreissende, sexy Komödie über die Magie des Essens, der Liebe und der Musik, in der eine junge Frau ihren eigenen Weg im Leben entdecken muss. Spaniens Superstor Penelope Cruz (ALLES ÜBER MEINE MUTTER) spielt in Fino Torres' faszinierendem Film ihre erste amerikanische Hauptrolle. Unterstützt wird sie von dem brasilionischen Frauenschwarm Murito Benicio, Jungstar Mork Feuerstein und Charakterdarsteller Harold Perrineou jr.

 

REGIE:
Fina Torres
PRODUKTION:
Alan Poul
Bronwen Hughes
Fina TOrres
CAST:
Penelope Cruz
Murilo Benicio
Harold Perrineau jr.
Mark Feuerstein
John de Lancie
Anne Ramsey
Ana Gasteyer
DREHBUCH:
Vera Blasi
KAMERA:
Thierry Arbogast
SCHNITT:
Leslie Jones
MUSIK:
Luis Bacalov
AUSSTATTUNG:
Philippe Chiffre

       
  XXX - Triple X
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Oktober 2002]
       
 

Ein neuer Typ von Geheimagent • Tätowiert. Den Kopf rasiert. Muskelbepackt. Und cool wie kein anderer: X wie Extrem, X wie Exaltiert, X wie Extrovertiert, XXX wie Xander Cage (VIN DIESEL) - ein Extremsport-Superstar, der sich von niemandem sagen lässt, was er zu tun und zu lassen hat. Ausgerechnet dieser ewige Rebell wird von NSA-Spitzenagent Augustus Gibbons (SAMUEL L. JACKSON) auserwählt, die Welt zu retten. Denn nur einem Typ wie Xander kann es gelingen, sich in Prag bei der Söldnertruppe Anarchy 99 um den charismatischen Yorgi (MARTON CSOKAS) und die geheimnisvolle Yelena (ASIA ARGENTO) einzuschleichen, die die Zivilisation ins totale Chaos stürzen will. Der erste Schritt ist einfach, doch dann kommen selbst bei einem harten Typen wie Xander die Gefühle ins Spiel - und er muss obendrein entdecken, was Yorgi tatsächlich im Schilde führt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ... auf Snowboards, auf Motocross-Bikes und in den heissesten Sportschlitten ... und Xander immer vorne weg, denn jetzt heisst es, cool bleiben ...

 

REGIE:
Rob Cohen
PRODUKTION:
Neal H. Moritz
CAST:
Vin Diesel
Asia Argento
Marton Csokas
Samuel L. Jackson
Danny Trejo
Michael Roof
Tom Everett
DREHBUCH:
Rich Wilkes
KAMERA:
Dean Semler A.S.C.
SCHNITT:
Joel Negron
MUSIK:
Randy Edelman
AUSSTATTUNG:
Gavin Bocquet
KOSTÜME:
Sanja Milkovic Hays

       
  Zum Abschied Mozart
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. April 2006]
       
 

Jugend zwischen Spontanität und Spiritualität • Die eine Welt: Wetzikon, Rudolf Steiner Schule. Sechs Wochen vor  Ende des Schuljahres beginnen unter der Leitung von Thomas Gmelin die Proben des Oberstufenchors (9. bis 12. Klasse) am Requiem von W. A. Mozart. Dieses wunderbare Werk eröffnet den 100 Jugendlichen eine Welt, die sie aus ihrem Alltag kaum kennen. Die Proben verlaufen nicht immer einfach. Die Arbeit am musikalischen Ausdruck ist hart und das Ringen um eine Disziplin, wo die Einzelinteressen zu Gunsten des Gemeinsamen in den Hintergrund treten müssen, wird spürbar.
Die andere Welt: Rebecca, Wanja und Stefan aus der Abschlussklasse, Kids von heute, die mit iPod und Skateboards aufwachsen.
Der Film begleitet sie nicht nur in den Chorproben, sondern auch in ihrem Schulalltag, in der Familie, im Ausgang, während der Präsentation ihrer Abschlussarbeiten und beim Abschied von der Schule. In grosser Offenheit erzählen sie von ihren Ängsten, Hoffnungen und Zukunftsplänen, von Schutzengeln, Liebe und Tod.
Am Abend des letzten Schultages findet die Aufführung des Requiems statt…
Ein Film über ein Musikprojekt wider den Zeitgeist und ein feinfühliges Dokument einer Jugend zwischen Spontaneität und Spiritualität, die geprägt ist durch die Ambivalenz zwischen Wehmut und Freude über den bevorstehenden Schritt in eine neue, unbekannte Welt.

 

REGIE:
Christian Labhart
PRODUKTION:
Filmkollektiv Zürich AG
CAST:
Rebecca Schmidli
Wanja Gehr
Stefan Geissmann
Thomas Gmelin
DREHBUCH:
Christian Labhart
KAMERA:
René Baumann
Otmar Schmid
SCHNITT:
Barbara Weber
TON:
Sandra Blumati
Hanspeter Fischer
Ruedi Gujer
AUSSTATTUNG:
Christian Labhart

       
  Züri brännt
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Mai 2000]
       
 

oder sandsturm in der wüste • Es dauerte lange, bis Zürich brannte und als es endlich Feuer gefangen hatte, fand dieses keine Nahrung. Denn der Beton tönt hohl und will nicht brennen, ein Supersicherheitsklotzgefängnis ist kein Scheiterhaufen, aber modern. Modern viereckig, grau und in Ordnung sind auch die von plastifizierten Hollywood-Monstern belebten Kinderspielplätze. In Ordnung ist überhaupt alles was glatt, kahl und sauber ist. Gähnende Wüste unter Industriedunst, gegen oben elegant sich verjüngende Turmarchitektur. Reduzierte Bildwelt. Andächtige Monotonie von Beamtenschritten in den öden Gängen der Registraturbehörden. Riesige planierte Flächen vor den Einkaufszentren, so leer und wunschlos wie die Köpfe der Familienväter am Sonntag.

Doch unten, wo der Verputz zu bröckeln beginnt, wo verschämte Rinnsale, Kleenex-sauberer Menschenärsche zu stinkenden Kloaken zusammenfliessen, da leben die Ratten, wild wuchernd und fröhlich, schon lange. Sie spreechen eine neue Sprache. Und wenn diese Sprache durchbricht, ans Tageslicht, wird gesagt, nicht mehr getan sein, schwarz auf weiss wird nicht mehr klipp und klar sein, alt und neu wird ein Ding sein. Krüppel, Schwule, Säufer, Junkies, Spaghettifresser, Neger, Bombenleger, Brandstifter, Vagabunden, Knackis, Frauen und alle Traumtänzer, werden zusammenströmen zur Verbrennung der Väter.

 

REGIE:
Ronje Wahli
Markus Sieber
Marcel Müller
Thomas Grempke