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  (T)Raumschiff Surprise - Periode 1
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juli 2004]
       
 

Die neue Komödie von Bully! • Im Jahre 2054 hat die Menschheit den Mars besiedelt. 250 Jahre später kehren die Nachkommen der ersten Siedler zurück. Ihr Ziel ist es, die Erde zu erobern und deren Bewohner zu vernichten. Und tatsächlich scheint die Lage aussichtslos: Die Invasion hat begonnen.

Königin Metapha befiehlt dennoch, „nicht den Sand in den Kopf zu stecken“. Denn es gibt eine letzte Hoffnung: Die Besatzung des „(T)Raumschiff Surprise“ muss auf einer Zeitreise die Besiedlung des Mars rückgängig machen. Die Crew hat allerdings eine sehr viel dringendere Mission: Sie steckt mitten in der Vorbereitung ihrer Tanznummer für die „Miss Waikiki Wahl“. Und nimmt deshalb nur sehr widerwillig ein Taxi zur Erde...

Wie alles begann: Die Mehrheit des Publikums wünschte sich via Internet die chaotische Raumschiff-Crew aus der bullyparade auf die Leinwand! So hat Michael Bully Herbig gemeinsam mit seinen Co-Autoren Alfons Biedermann und Rick Kavanian (wie schon beim „Schuh des Manitu“) ein Drehbuch entwickelt und geschrieben.

Und auch jetzt wird Bully die Komödie produzieren und die Regie übernehmen. Darüber hinaus wird er neben Rick Kavanian und Christian Tramitz in einer Hauptrolle zu sehen sein. Allerdings verzichtet er, anders als beim „Schuh des Manitu“, auf eine Doppelrolle: „Diesmal trete ich etwas kürzer!“ flaxt Bully. Unterstützt wird das sympathische Chaoten-Trio von den Kinostars Anja Kling und Til Schweiger.

 

REGIE:
Michael Herbig
PRODUKTION:
Michael Herbig
CAST:
Michael Herbig
Christian Tramitz
Rick Kavanian
Til Schweiger
Sky Dumont
Anja Kling
DREHBUCH:
Michael Herbig
Alfons Biedermann
Rick Kavanian
KAMERA:
Stephan Schuh
SCHNITT:
Alexander Dittner
TON:
Chris Rebay
MUSIK:
Ralf Wengenmayr
AUSSTATTUNG:
Claus Kottmann
KOSTÜME:
Anke Winckler

       
  1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreissenden Herzelinde
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Dezember 2008]
       
 

Ein Film von Til Schweiger • Die Zeit der Ritter weist verblüffende Parallelen zur Gegenwart auf: Markenrüstungen, gecastete Minnesänger, Ride-Ins und Gleitzeit bei den Leibeigenen. Der ehrenwerte Ritter Lanze (Til Schweiger) und der türkische Kleinganove und Möchtegernritter Erdal (Rick Kavanian) machen sich auf, um die entführte Tochter des Königs zu befreien und erleben dabei ein durchgeknalltes Mittelalter, wie man es so noch nie auf der Kinoleinwand gesehen hat.

 

REGIE:
Til Schweiger
PRODUKTION:
Til Schweiger
Thomas Zickler
CAST:
Til Schweiger
Rick Kavanian
Julia Dietze
Thomas Gottschalk
Udo Kier
DREHBUCH:
Oliver Philipp
Oliver Ziegenbalg
KAMERA:
Christof Wahl
SCHNITT:
Charles Ladmiral
Olivia Retzer
TON:
Frank Heidbrink
AUSSTATTUNG:
Christian Schaefer

       
  101 Reykjavik
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2001]
       
 

Mit Victoria Abril • Reykjavik, die Hauptstadt Islands, ist zwar kleiner als ihre Bewohner zugeben möchten, doch wird die mangelnde Grösse durch ein wildes kosmopolitisches Nachtleben mehr denn wettgemacht. Umgeben von Rauch, einem hämmernden Rhythmus und schweissnasser Haut ist es leicht zu vergessen, dass draussen, im Postkreis 101 Reykjavik, die arktische Kälte lauert. Je höher der Norden desto heisser die Nächte.

Nicht dass Hlynur (Hilmir Snaer Gudnason), der Antiheld dieser schwarzen Komödie, eine Ahnung hätte, wo er sich befindet und was er überhaupt will im Leben. Sein Sexualleben ist erstaunlich, aber am meisten erstaunt es Hlynur selbst. Verdachtsmomente auf eine mögliche lesbische Liebschaft seiner Mutter sind ihm in seiner Identitätskrise nicht gerade hilfreich. Und als er mit ihrer feurigen Freundin Lola (Victoria Abril) nähere, ja sehr nahe Bekanntschaft schliesst, findet er heraus, dass diese Bekanntschaft unerwartete Früchte trägt.

Die Verfilmung des gleichnamigen Buches des in Island sehr populären Schriftstellers Hallgrimur Helgason spielt im Rhythmus der Songs, die vom Exleader der Sugarcubes, Eimar 0rn, und vom Sänger der englischen Britpopband Blur, Damon Albarn, komponiert wurden.

Als «Islands Almodovar» hat man Baltasar Kormakur nach der Uraufführung von 101 REYKJAVIK am Filmfestival von Locarno gefeiert. Man lag damit gar nicht so falsch: Die schräge Slacker-Komödie aus dem Norden Europas erinnert in einigem an die Filme des enfant terrible des spanischen Kinos. Und dies nicht nur, weil Victoria Abril eine Flamenco-Tänzerin spielt, die das Liebesleben auf der Insel ganz schön durchein anderwirbelt!

 

REGIE:
Baltasar Kormákur
PRODUKTION:
Baltasar Kormákur
Thorfinnur Omarsson
Ingvar Thordarson
CAST:
Hilmir Snaer Gudnason
Victoria Abril
Hanna Maria Karlsdóttir
Baltasar Kormákur
Thrudur Vilhjalmsdottir
Olafur Darri Olafsson
Eyvindur Erlendsson
DREHBUCH:
Baltasar Kormákur
Hallgrimur Helgason
KAMERA:
Peter Steuger
SCHNITT:
Skule Eriksen
MUSIK:
Damon Albarn
Einar Ørn Benediktsson
AUSSTATTUNG:
Arni Pall Johansson

       
  2 Kleine Helden
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juli 2004]
       
 

Der Riesenerfolg aus Schweden • Der 10-jährige Marcello hat es nicht leicht. Marcellos Vater möchte aus seinem Sohn einen Profifußballer machen. Doch Marcello trifft niemals das Tor. Marcellos Mutter wünscht sich, dass aus ihrem Kind ein Priester wird und steckt ihn vorsorglich schon einmal in den Kirchenchor. Doch Marcello kann nicht singen. Sein Traum ist es, hoch über die Dächer seiner Heimatstadt zu fliegen. Wäre da nur nicht seine Höhenangst.
Marcello ist ratlos und wendet sich an Jesus, und umgehend schickt der Himmel Hilfe: Fatima, eine neue, muslimische Mitschülerin. Mit ihr ändert sich alles. Fatima ist selbstbewusst und eine großartige Fußballerin. Aber auch Fatima hat Probleme, ihre älteren Brüder wollen ihr das Fußballspielen verbieten. Doch zusammen lassen sich die beiden kleinen Helden jetzt nicht mehr unterkriegen.

Mit viel Witz und Liebe zu seinen Helden inszenierte Ulf Malmros, der zu den viel versprechenden jungen Talente des schwedischen Films zählt, seinen dritten Spielfilm. 2 KLEINE HELDEN konnte nicht nur zahlreiche Preise gewinnen, so u.a. den CHARLY – Preis der Kinderjury der Stuttgarter Kinderfilmtage 2003, den CIFEJ Award auf dem Internationalen Kinderfilmfest Montreal 2003 und den Kinderfilmpreis der Nordischen Filminstitute in Lübeck 2002, sondern war auch ein Riesenerfolg in Schweden. Nun kommen die 2 KLEINEN HELDEN in die Schweizer Kinos.

 

REGIE:
Ulf Malmros
PRODUKTION:
Peter Nilsson
CAST:
Ariel Petsonk
Zamand Hägg
Michael Nyqvist
Anna Pettersson
Vilma Rogsten-Zammel
Ralph Carlsson
Joel Ander
DREHBUCH:
Peter Birro
KAMERA:
Mats Olofsson
SCHNITT:
Ulf Malmros
TON:
Christian Holm
MUSIK:
Johan Söderqvist
AUSSTATTUNG:
Louise Gylling
KOSTÜME:
Lotta Petersson

       
  21 Grams
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Januar 2004]
       
 

Vom Regisseur von "Amores Perrros" • Der für seinen weltweiten Kinoerfolg "AMORES PERROS" Oscar-nominierte Regisseur Alejandro González Iñárritu zeigt mit 21 GRAMM ein wildes und mitreissendes, raffiniert verwobenes und innovativ erzähltes Drama um Liebe, Betrug, Tod, Schuld und Vergeltung. 21 GRAMM beschäftigt sich mit dem Leben dreier Personen, deren Schicksale sich durch einen dramatischen Unfall unwiderruflich verbinden. Der todkranke Paul (SEAN PENN) hofft, dass ein Spenderherz sein Leben retten wird; die Ehefrau und Mutter Christina (NAOMI WATTS) muss einen grossen Verlust verkraften; und dem Ex-Strafgefangenen (BENICIO DEL TORO) wird erneut der Boden unter seinen Füßen weggerissen. 21 Gramm ist das Gewicht - so heisst es, - das der Körper in dem Moment verliert, in dem er stirbt. Das Gewicht der Seele.

Alejandro González Iñárritu zählt zu den interessantesten Filmemachern der jüngeren Generation. Für 21 GRAMM, seinen ersten englischsprachigen Film, konnte er hochkarätige internationale Darsteller gewinnen: Neben dem 3-fach Oscar-nominierten Sean Penn ("Ich bin Sam", "Sweet and Lowdown"), der bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig mit dem „COPPA VOLPI“ als Bester Schauspieler ausgezeichnet wurde, spielen Oscar®-Preisträger Benicio Del Toro ("Traffic") sowie Naomi Watts, Shooting Star aus "Mulholland Drive" und "The Ring", die Hauptrollen.

 

REGIE:
Alejandro González Iñárritu
PRODUKTION:
Alejandro González Iñárritu
Ted Hope
Robert Salerno
CAST:
Sean Penn
Naomi Watts
Benicio Del Toro
Charlotte Gainsbourg
Melissa Leo
Clea DuVall
Danny Huston
DREHBUCH:
Guillermo Arriaga
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
Stephen Mirrione
TON:
Martín Hernández
MUSIK:
Gustavo Santaolalla
AUSSTATTUNG:
Brigitte Broch
KOSTÜME:
Marlene Stewart

       
  3. Zurich Filmfestival
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. September 2007]
       
 

27. September - 7. Oktober 2007 • Filmmeile entlang der Limmat – das Zurich Film Festival geht in die dritte Runde.

Das Zurich Film Festival wird auf 11 Tage erweitert, zusätzliche Kinos und Lokalitäten konnten für Vorführungen und Veranstaltungen rund um das bewegte Bild gewonnen werden. Es entsteht eine einzigartige Filmmeile entlang der Limmat, neu mit einem Zentrum: ein grosses Zelt am Rathausplatz wird Treffpunkt für Kinobegeisterte und Filmschaffende.

Die zweite Ausgabe des Zurich Film Festival von 2006 hat eindrucksvoll bewiesen: Zürich eignet sich hervorragend als Festplatz der Filmkultur. Während den sechs Tagen besuchten über 18 000 Zuschauer zahlreiche Vorstellungen und Veranstaltungen des Zurich Film Festival.
Entlang der Limmat bespielt das Festival dieses Jahr vom 27. September bis 7. Oktober die Leinwände der Kinos Capitol, Alba, Frosch und Le Paris und arbeitet zum ersten Mal sowohl mit der Kitag als auch mit den Arthouse-Kinos zusammen. Eine exklusive Eröffnungsfeier im Corso und eine glanzvolle Schlussfeier im Kaufleuten bilden den Rahmen des Festivals.

28.09.2007 12:00 ZURICH TALK - ANKE ENGELKE IM GESPRÄCH MIT... (Theater am Neumarkt)
28.09.2007 15:00 LOOKING FOR FIDEL (Arthouse Alba)
28.09.2007 15:45 ONEDOTZERO - WAVELENGTH 07 (Theater am Neumarkt)
28.09.2007 16:00 TAJNOSTI (capitol 1)
28.09.2007 16:30 JFK (frosch studio 1)
28.09.2007 17:00 ALEXANDER (Arthouse Alba)
28.09.2007 17:00 BORN ON THE FOURTH OF JULY (frosch studio 2)
28.09.2007 17:30 ONEDOTZERO - WOW + FLUTTER 07 (Theater am Neumarkt)
28.09.2007 18:00 MIDNIGHT EXPRESS (capitol 6)
28.09.2007 18:30 FREUNDSCHAFT (capitol 1)
28.09.2007 19:30 KURZFILMTAGE WINTETRTHUR - K. GEHT FREMD (Theater am Neumarkt)
28.09.2007 20:30 RED HOT CHILI PEPPERS: CHEMISTRY OF COLLABORATION (capitol 6)
28.09.2007 20:30 SCARFACE (frosch studio 1)
28.09.2007 20:30 TRAVELLING WITH PETS (Arthouse Alba)
28.09.2007 21:00 FREI NACH PLAN (capitol 1)
28.09.2007 21:00 HEAVEN & EARTH (frosch studio 2)
28.09.2007 23:00 KURZFILMTAGE WINTETRTHUR - K. GEHT FREMD - PARTY (Theater am Neumarkt Party)
29.09.2007 12:00 ZURICH TALK - ÖFFENTLICHE UND ANDERE HÄNDE_FILM FINANZIERUNGS- MODELLE IM UMBRUCH (Theater am Neumarkt)
29.09.2007 13:30 COMANDANTE (Arthouse Alba)
29.09.2007 15:00 TAJNOSTI (frosch studio 1)
29.09.2007 15:30 FREI NACH PLAN (Arthouse Alba)
29.09.2007 15:30 WALL STREET (capitol 6)
29.09.2007 16:00 EGOISTE - LOTTI LATROUS (capitol 1)
29.09.2007 16:00 ONEDOTZERO - NEXUS PRODUCTION HOUSE FOCUS (Theater am Neumarkt)
29.09.2007 17:00 HEAVEN & EARTH (frosch studio 2)
29.09.2007 17:30 TRAVELLING WITH PETS (frosch studio 1)
29.09.2007 17:45 ONEDOTZERO - BJORK MUSIC VIDEO SPECIAL (Theater am Neumarkt)
29.09.2007 18:00 FREUNDSCHAFT (capitol 6)
29.09.2007 18:00 NATURAL BORN KILLERS (Arthouse Alba)
29.09.2007 18:30 NAKED ON THE INSIDE (capitol 1)
29.09.2007 20:00 ONEDOTZERO_CH - MIT ANSCHLIESSENDER PREISVERLEIHUNG (Theater am Neumarkt)
29.09.2007 20:30 4 LUNI 3 SAPTAMINI SI 2 ZILE (capitol 6)
29.09.2007 20:30 JFK (frosch studio 1)
29.09.2007 20:30 THE SWORD BEARER (Arthouse Alba)
29.09.2007 21:00 BLACKOUT (capitol 1)
29.09.2007 21:00 BORN ON THE FOURTH OF JULY (frosch studio 2)
29.09.2007 23:00 ONEDOTZERO_CH - PARTY (Theater am Neumarkt Party)
29.09.2007 23:30 SCARFACE (capitol 6)
29.09.2007 23:30 TALK RADIO (Arthouse Alba)
29.09.2007 23:45 THE DOORS (capitol 1)
30.09.2007 11:00 OUR GANG - DIE KLEINEN STROLCHE (capitol 1)
30.09.2007 13:30 KLASS (capitol 1)
30.09.2007 14:15 ONEDOTZERO - EXTENDED PLAY 07 (Theater am Neumarkt)
30.09.2007 15:00 ANY GIVEN SUNDAY (Arthouse Alba)
30.09.2007 15:30 FREUNDSCHAFT (capitol 6)
30.09.2007 16:00 ONEDOTZERO - TERRAIN 07 (Theater am Neumarkt)
30.09.2007 16:00 THE BUSINESS OF BEING BORN (capitol 1)
30.09.2007 16:00 U TURN (frosch studio 2)
30.09.2007 17:30 ONEDOTZERO - BJORK MUSIC VIDEO SPECIAL (Theater am Neumarkt)
30.09.2007 17:30 THE SWORD BEARER (frosch studio 1)
30.09.2007 18:00 FREI NACH PLAN (Arthouse Alba)
30.09.2007 18:00 WORLD TRADE CENTER (capitol 6)
30.09.2007 18:30 NAKED ON THE INSIDE (frosch studio 2)
30.09.2007 18:30 TWELVE IN A BOX (capitol 1)
30.09.2007 19:15 ONEDOTZERO - WOW + FLUTTER 07 (Theater am Neumarkt)
30.09.2007 20:30 BLACKOUT (capitol 6)
30.09.2007 20:30 FREE FLOATING (Arthouse Alba)
30.09.2007 20:30 TAJNOSTI (frosch studio 1)
30.09.2007 20:45 ONEDOTZERO - NEXUS PRODUCTION HOUSE FOCUS (Theater am Neumarkt)
30.09.2007 21:00 BIKUR HATIZMORET (capitol 1)
30.09.2007 21:00 EGOISTE - LOTTI LATROUS (frosch studio 2)
01.10.2007 12:00 ZURICH TALK - IM OSTEN VIEL NEUES_FILMFOKUS RUSSLAND (Theater am Neumarkt)
01.10.2007 15:30 MIDNIGHT EXPRESS (capitol 6)
01.10.2007 15:30 TAJNOSTI (frosch studio 1)
01.10.2007 16:00 BLUE STATE (capitol 1)
01.10.2007 16:00 LOOKING FOR FIDEL (Arthouse Alba)
01.10.2007 16:00 NAKED ON THE INSIDE (frosch studio 2)
01.10.2007 17:30 FREE FLOATING (frosch studio 1)
01.10.2007 18:00 BIKUR HATIZMORET (capitol 6)
01.10.2007 18:00 SAVAGE GRACE (Arthouse Alba)
01.10.2007 18:30 COCALERO (capitol 1)
01.10.2007 18:30 EGOISTE - LOTTI LATROUS (frosch studio 2)
01.10.2007 20:30 4 LUNI 3 SAPTAMINI SI 2 ZILE (Arthouse Alba)
01.10.2007 20:30 FREUNDSCHAFT (frosch studio 1)
01.10.2007 20:30 TWELVE IN A BOX (capitol 6)
01.10.2007 21:00 RUNNING WITH ARNOLD (capitol 1)
01.10.2007 21:00 THE BUSINESS OF BEING BORN (frosch studio 2)
01.10.2007 21:15 42 PLUS (Arthouse Le Paris)
02.10.2007 12:00 ZURICH TALK - JURY-TALK (Theater am Neumarkt)
02.10.2007 14:00 NIXON (Arthouse Alba)
02.10.2007 15:00 BLACKOUT (capitol 6)
02.10.2007 16:00 IMMER NIE AM MEER (capitol 1)
02.10.2007 16:00 RUNNING WITH ARNOLD (frosch studio 2)
02.10.2007 18:00 FREI NACH PLAN (Arthouse Alba)
02.10.2007 18:00 TWELVE IN A BOX (capitol 6)
02.10.2007 18:30 COCALERO (frosch studio 2)
02.10.2007 18:30 LA CAJA (capitol 1)
02.10.2007 20:30 BLUE STATE (capitol 6)
02.10.2007 20:30 PITER FM (Arthouse Alba)
02.10.2007 20:30 TAJNOSTI (frosch studio 1)
02.10.2007 21:00 NAKED ON THE INSIDE (frosch studio 2)
02.10.2007 21:00 THE CATERPILLAR WISH (capitol 1)
02.10.2007 21:15 ODETTE TOULEMONDE (Arthouse Le Paris)
03.10.2007 12:00 ZURICH TALK - DER PROPHET MIT DER ROSAROTEN BRILLE_EIN GESPRÄCH MIT ERIC-EMMANUEL SCHMITT (Theater am Neumarkt)
03.10.2007 15:30 BLUE STATE (capitol 6)
03.10.2007 15:30 IMMER NIE AM MEER (frosch studio 1)
03.10.2007 15:30 NATURAL BORN KILLERS (Arthouse Alba)
03.10.2007 16:00 COCALERO (frosch studio 2)
03.10.2007 16:00 FULL METAL VILLAGE (capitol 1)
03.10.2007 18:00 BLACKOUT (capitol 6)
03.10.2007 18:00 LA CAJA (frosch studio 1)
03.10.2007 18:00 PITER FM (Arthouse Alba)
03.10.2007 18:30 NOEL POETA DA VILA (capitol 1)
03.10.2007 18:30 THE BUSINESS OF BEING BORN (frosch studio 2)
03.10.2007 20:30 REINE GESCHMACKSACHE (Arthouse Le Paris)
03.10.2007 20:30 SIMPLE THINGS (Arthouse Alba)
03.10.2007 21:00 LAGERFELD CONFIDENTIAL (capitol 1)
03.10.2007 21:00 RUNNING WITH ARNOLD (frosch studio 2)
03.10.2007 21:30 BIKUR HATIZMORET (capitol 6)
04.10.2007 12:00 ZURICH TALK - TOTGEGLAUBTE LEBEN LÄNGER_ERFOLGSFAKTOREN DES DEUTSCHSPRACHIGEN FILMS (Theater am Neumarkt)
04.10.2007 14:30 BIKUR HATIZMORET (capitol 6)
04.10.2007 15:00 TWELVE IN A BOX (frosch studio 2)
04.10.2007 15:30 THE CATERPILLAR WISH (frosch studio 1)
04.10.2007 15:30 THE CATERPILLAR WISH (frosch studio 1)
04.10.2007 16:00 THE WORKSHOP (capitol 1)
04.10.2007 16:30 NOEL POETA DA VILA (capitol 6)
04.10.2007 17:30 NAKED ON THE INSIDE (frosch studio 2)
04.10.2007 18:00 IMMER NIE AM MEER (frosch studio 1)
04.10.2007 18:00 SIMPLE THINGS (Arthouse Alba)
04.10.2007 18:30 BERSTEN (capitol 1)
04.10.2007 19:00 BLACKOUT (capitol 6)
04.10.2007 21:00 LA CAJA (frosch studio 1)
04.10.2007 21:00 NEW YORK CITY SERENADE (capitol 1)
05.10.2007 12:15 "ZURICH TALK - FILMDOWNLOADS 'KONSUMENTENRECHT' ODER 'PIRATERIE'?" (Zunfthaus zur Saffran)
05.10.2007 13:00 NOEL POETA DA VILA (capitol 6)
05.10.2007 13:30 FULL METAL VILLAGE (capitol 1)
05.10.2007 15:00 LA CAJA (frosch studio 1)
05.10.2007 15:30 NEW YORK CITY SERENADE (capitol 6)
05.10.2007 16:00 FUERTE APACHE (capitol 1)
05.10.2007 16:00 RUNNING WITH ARNOLD (frosch studio 2)
05.10.2007 17:00 TALK RADIO (Arthouse Alba)
05.10.2007 18:00 THE CATERPILLAR WISH (frosch studio 1)
05.10.2007 18:30 CHAPTER 27 (capitol 1)
05.10.2007 18:30 THE BUSINESS OF BEING BORN (frosch studio 2)
05.10.2007 19:30 THE BANISHMENT (Arthouse Alba)
05.10.2007 20:30 IMMER NIE AM MEER (frosch studio 1)
05.10.2007 21:00 NAKED ON THE INSIDE (frosch studio 2)
05.10.2007 21:15 HELLO GOODBYE (capitol 1)
05.10.2007 22:30 YELLA (Arthouse Alba)
05.10.2007 23:00 PLATOON (frosch studio 1)
05.10.2007 23:30 LAGERFELD CONFIDENTIAL (capitol 1)
05.10.2007 23:30 THE WORKSHOP (frosch studio 2)
06.10.2007 12:30 BLACKOUT (capitol 6)
06.10.2007 12:30 THE CATERPILLAR WISH (frosch studio 1)
06.10.2007 13:30 EGOISTE - LOTTI LATROUS (frosch studio 2)
06.10.2007 13:30 LAGERFELD CONFIDENTIAL (capitol 1)
06.10.2007 15:00 HELLO GOODBYE (frosch studio 1)
06.10.2007 15:30 BIKUR HATIZMORET (capitol 6)
06.10.2007 15:30 FREI NACH PLAN (Arthouse Alba)
06.10.2007 16:00 FULL METAL VILLAGE (capitol 1)
06.10.2007 16:00 THE WORKSHOP (frosch studio 2)
06.10.2007 17:30 NEW YORK CITY SERENADE (capitol 6)
06.10.2007 18:00 FUERTE APACHE (Arthouse Alba)
06.10.2007 18:00 IMMER NIE AM MEER (frosch studio 1)
06.10.2007 18:30 CHAPTER 27 (capitol 1)
06.10.2007 18:30 RUNNING WITH ARNOLD (frosch studio 2)
06.10.2007 20:30 BERSTEN (frosch studio 1)
06.10.2007 20:30 NOEL POETA DA VILA (capitol 6)
06.10.2007 20:30 THE BANISHMENT (Arthouse Alba)
06.10.2007 21:00 COCALERO (frosch studio 2)
06.10.2007 21:00 SICKO (capitol 1)
06.10.2007 23:00 BIS ZUM ELLENBOGEN (frosch studio 1)
06.10.2007 23:00 BLUE STATE (capitol 6)
07.10.2007 12:00 BERSTEN (frosch studio 1)
07.10.2007 12:30 CHAPTER 27 (capitol 1)
07.10.2007 13:00 NEW YORK CITY SERENADE (capitol 6)
07.10.2007 14:30 THE CATERPILLAR WISH (frosch studio 1)
07.10.2007 15:00 LAGERFELD CONFIDENTIAL (capitol 1)
07.10.2007 15:00 THE BUSINESS OF BEING BORN (frosch studio 2)
07.10.2007 15:30 BLUE STATE (capitol 6)
07.10.2007 16:00 FUERTE APACHE (Arthouse Alba)
07.10.2007 17:00 HELLO GOODBYE (frosch studio 1)
07.10.2007 17:30 NOEL POETA DA VILA (capitol 6)
07.10.2007 17:30 THE WORKSHOP (frosch studio 2)
07.10.2007 18:00 FULL METAL VILLAGE (capitol 1)
07.10.2007 18:30 MARS (Arthouse Alba)
07.10.2007 20:00 BRANDO. (frosch studio 2)
07.10.2007 20:30 GEWINNERFILM DES DEBUTSPIELFILM (frosch studio 1)
07.10.2007 20:30 GEWINNERFILM NACHWUCHSSPIELFILM (capitol 6)
07.10.2007 21:00 GEWINNERFILM DOKUMENTARFILM (capitol 1)

 

       
  4. Zurich Film Festival
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. September 2008]
       
 

25. September - 5. Oktober 2008 • Das Festival hat sich seit der ersten Ausgabe vor drei Jahren stetig entwickelt, und auch in diesem Jahr geht es neue Wege. Zum ersten Mal ist es während der ganzen Festivalzeit in den beiden schönsten Kinos von Zürich zu Gast, im corso und im Arthouse Le Paris. Das Bellevue mit all seinen Attraktionen wird zum Festivaltreffpunkt, und im Festivalzelt am Hechtplatz haben Sie die Gelegenheit, die Filmemacher persönlich zu treffen.


25.09.2008 19.00 TULPAN ((Arthouse Le Paris)) Wettbewerb Debütspielfilm
25.09.2008 21.15 BALLAST (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Debütspielfilm

26.09.2008 15.30 ROCKY 1 (corso 4) Golden Icon
26.09.2008 16.00 BALLAST (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Debütspielfilm
26.09.2008 18.00 DAS HERZ IST EIN DUNKLER WALD (corso 4) Panorama D
26.09.2008 18.30 FOR A MOMENT, FREEDOM/ EIN AUGENBLICK, FREIHEIT (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Debütspielfilm
26.09.2008 19.00 BRIDES OF ALLAH/ SHAHIDA (corso 2) Wettbewerb Dokumentarfilm
26.09.2008 20.30 SYLVESTER STALLONE GALA NIGHT: ROCKY BALBOA (corso 1) Golden Icon
26.09.2008 21.00 THE WORLD IS BIG AND SALVATION LURKS AROUND... (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Spielfilm
26.09.2008 21.15 CLIFFHANGER (corso 2) Golden Icon
26.09.2008 21.45 COP LAND (corso 3) Golden Icon
26.09.2008 22.15 RAMBO - FIRST BLOOD (corso 4) Golden Icon

27.09.2008 15.30 TULPAN (corso 2) Wettbewerb Debütspielfilm
27.09.2008 15.30 FOR A MOMENT, FREEDOM/ EIN AUGENBLICK, FREIHEIT (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Debütspielfilm
27.09.2008 17.30 DAS HERZ IST EIN DUNKLER WALD (corso 3) Panorama D
27.09.2008 17.45 BRIDES OF ALLAH/ SHAHIDA (corso 2) Wettbewerb Dokumentarfilm
27.09.2008 18.00 BOOGIE (corso 1) Wettbewerb Spielfilm
27.09.2008 18.30 DR. ALEMÁN (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Spielfilm
27.09.2008 19.00 HARDCOVER (corso 4) Panorama D
27.09.2008 19.45 REVANCHE (corso 3) Panorama D
27.09.2008 20.00 MR. RAKOWSKI (corso 2) Wettbewerb Dokumentarfilm
27.09.2008 21.00 BEFORE THE FALL/ 3 DÍAS (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Debütspielfilm
27.09.2008 21.00 RELIGULOUS (corso 1) Out of Competition Premieren
27.09.2008 21.15 FOR MY FATHER/ SOF SHAVUA B‘ TEL AVIV (corso 4) Neue Welt Sicht
27.09.2008 22.30 REVANCHE (corso 3) Panorama D
27.09.2008 22.45 FUEL (corso 2) Special Screenings

28.09.2008 11.00 ZURICH MASTER CLASS: TAN DUN (corso 4) Special Screenings
28.09.2008 14.30 THE FOLK SINGER (corso 2) Spotlight
28.09.2008 15.00 FOR MY FATHER/ SOF SHAVUA B‘ TEL AVIV (corso 4) Neue Welt Sicht
28.09.2008 15.30 THE WORLD IS BIG AND SALVATION LURKS AROUND... (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Spielfilm
28.09.2008 15.45 HARDCOVER (corso 3) Panorama D
28.09.2008 17.00 MR. RAKOWSKI (corso 2) Wettbewerb Dokumentarfilm
28.09.2008 17.15 NOODLE (corso 4) Neue Welt Sicht
28.09.2008 18.00 ERÖFFNUNGSKONZERT CROUCHING TIGER, HIDDEN DRAGON (corso 1) Out of Competition Premieren
28.09.2008 18.30 SELL OUT! (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Debütspielfilm
28.09.2008 18.45 HARDCOVER (corso 3) Panorama D
28.09.2008 20.00 SUDDENLY LAST WINTER/ IMPROVVISAMENTE L‘INVERNO... (corso 2) Wettbewerb Dokumentarfilm
28.09.2008 20.30 CROUCHING TIGER, HIDDEN DRAGON (corso 4) Out of Competition Premieren
28.09.2008 21.00 ÜBERRASCHUNGSFILM (corso 1) Out of Competition Premieren
28.09.2008 21.00 MOSCOW, BELGIUM/ AANRIJDING IN MOSCOU (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Debütspielfilm
28.09.2008 21.15 FLEISCH IST MEIN GEMÜSE (corso 3) Panorama D
28.09.2008 22.45 THE FOLK SINGER (corso 2) Spotlight

29.09.2008 14.45 FOR MY FATHER/ SOF SHAVUA B‘ TEL AVIV (corso 4) Neue Welt Sicht
29.09.2008 15.00 BRIDES OF ALLAH/ SHAHIDA (corso 2) Wettbewerb Dokumentarfilm
29.09.2008 15.30 BALLAST (corso 3) Wettbewerb Debütspielfilm
29.09.2008 15.30 FOR A MOMENT, FREEDOM/ EIN AUGENBLICK, FREIHEIT (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Debütspielfilm
29.09.2008 16.00 NOODLE (corso 1) Neue Welt Sicht
29.09.2008 17.00 MY LIFE INSIDE/ MI VIDA DENTRO (corso 2) Wettbewerb Dokumentarfilm
29.09.2008 17.30 WAR CHILD (corso 4) Spotlight
29.09.2008 17.45 THE SEVEN DAYS/ SHIVA (corso 3) Neue Welt Sicht
29.09.2008 18.30 MOSCOW, BELGIUM/ AANRIJDING IN MOSCOU (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Debütspielfilm
29.09.2008 18.30 BOY OF PIGS (corso 1) Wettbewerb Debütspielfilm
29.09.2008 19.45 CHIKO (corso 4) Panorama D
29.09.2008 20.00 TULPAN (corso 3) Wettbewerb Debütspielfilm
29.09.2008 20.15 THE ART STAR AND THE SUDANESE TWINS (corso 2) Wettbewerb Dokumentarfilm
29.09.2008 21.00 THE WACKNESS (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Spielfilm
29.09.2008 21.15 BLINDNESS (corso 1) Out of Competition Premieren
29.09.2008 22.15 FLEISCH IST MEIN GEMÜSE (corso 3) Panorama D
29.09.2008 22.30 FUEL (corso 4) Special Screenings

04.10.2008 12.45 Z (corso 2) A Tribute To...
04.10.2008 13.00 MISSING (corso 4) A Tribute To...
04.10.2008 14.15 THE CONFESSION (corso 3) A Tribute To...
04.10.2008 15.30 WOLKE 9 (corso 4) Out of Competition Premieren
04.10.2008 15.30 THE MAN WHO LOVED YNGVE/ MANNEN SOM ELSKET... (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Debütspielfilm
04.10.2008 17.15 MUSIC BOX (corso 3) A Tribute To...
04.10.2008 17.45 KURZFILMPROGRAMM BEIT BERL COLLEGE OF ARTS (corso 4) Neue Welt Sicht
04.10.2008 18.15 BLOOD APPEARS/ LA SANGRE BROTA (corso 1) Wettbewerb Spielfilm
04.10.2008 18.30 DUNYA & DESIE (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Spielfilm
04.10.2008 19.45 KURZFILMPROGRAMM SAM SPIEGEL SCHOOL (corso 4) Neue Welt Sicht
04.10.2008 20.00 BETRAYED (corso 3) A Tribute To...
04.10.2008 20.30 TYSON (corso 2) Out of Competition Premieren
04.10.2008 21.00 THE WACKNESS (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Spielfilm
04.10.2008 21.00 BURN AFTER READING (corso 1) Out of Competition Premieren
04.10.2008 22.30 PLAYING FOR CHANGE: PEACE THROUGH MUSIC (corso 4) Spotlight
04.10.2008 22.45 AMEN (corso 3) A Tribute To...
04.10.2008 23.00 ROMAN POLANSKI: WANTED AND DESIRED (corso 2) Wettbewerb Dokumentarfilm
04.10.2008 23.30 A THOUSAND OCEANS/ TAUSEND OZEANE (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Spielfilm

05.10.2008 11.00 WOLKE 9 (corso 4) Out of Competition Premieren
05.10.2008 11.00 ZURICH MASTER CLASS: ANDREAS DRESEN & PETER ROMMEL (corso 4) Special Screenings
05.10.2008 14.30 KURZFILMPROGRAMM BEIT BERL COLLEGE OF ARTS (corso 4) Neue Welt Sicht
05.10.2008 15.00 GEWINNERFILM PUBLIKUMSPREIS (corso 1) Wettbewerb (alle Beiträge)
05.10.2008 15.30 PLAYING FOR CHANGE: PEACE THROUGH MUSIC (corso 2) Spotlight
05.10.2008 16.30 THREE TIMES DIVORCED/ SHALOSH PAAMIM MEGURESHET (corso 4) Neue Welt Sicht
05.10.2008 17.15 GEWINNERFILM WETTBEWERB DOKUMENTARFILM (corso 2) Wettbewerb Dokumentarfilm
05.10.2008 17.30 GEWINNERFILM PUBLIKUMSPREIS (corso 1) Wettbewerb (alle Beiträge)
05.10.2008 18.15 GEWINNERFILM WETTBEWERB DEBÜTSPIELFILM (corso 4) Wettbewerb Debütspielfilm
05.10.2008 18.30 GEWINNERFILM WETTBEWERB SPIELFILM (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Spielfilm
05.10.2008 20.00 GEWINNERFILM WETTBEWERB DOKUMENTARFILM (corso 2) Wettbewerb Dokumentarfilm
05.10.2008 20.30 GEWINNERFILM WETTBEWERB DEBÜTSPIELFILM (corso 4) Wettbewerb Debütspielfilm
05.10.2008 21.00 GEWINNERFILM WETTBEWERB SPIELFILM (Arthouse Le Paris) Wettbewerb Spielfilm
05.10.2008 21.00 NIGHTS IN RODANTHE (corso 1) Out of Competition Premieren

 

       
  5X2 cinq fois deux
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. November 2004]
       
 

Glück – Trauer – Liebe – Leid – Hoffnung. Die fünf wichtigsten Momente im Leben eines Paares • Der französische Regiestar Francois Ozon überrascht mit jedem Film. In seinem neuesten Werk mit dem beziehungsreichen Titel ‚5x2’ geht er der scheinbar einfachsten Frage der Welt auf den Grund: Was bedeutet es, ein Paar zu sein? Ozon erzählt fünf starke Momente im gemeinsamen Leben von Gilles und Marion mit einem sensationellen Twist: Rückwärts vom Ende zum Anfang. Scheidung, ein Dinner mit Freunden, die Geburt des Kindes, die Hochzeit und schließlich das erste Treffen. Ein ‚Happyend’ (und fast ein Krimi). Nach den großen internationalen Erfolgen von ‚8 Frauen’ und ‚Swimmingpool’ drehte Ozon mit Valéria Bruni-Tedeschi und Stéphane Freiss seinen bisher wohl persönlichsten und emotionalsten Film. ‚5x2’ wird nach seiner Teilnahme am Wettbewerb in Venedig 2004 am 18. November 2004 in die Schweizer Kinos kommen.

 

REGIE:
François Ozon
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
Valeria Bruni Tedeschi
Stéphane Freiss
Géraldine Pailhas
Françoise Fabian
Michael Lonsdale
Antoine Chappey
Marc Ruchmann
DREHBUCH:
Emmanuèle Bernheim
François Ozon
KAMERA:
Yorick Le Saux
SCHNITT:
Monica Coleman
TON:
Jean-Pierre Duret
Brigitte Taillandier
MUSIK:
Philippe Rombi
AUSSTATTUNG:
Katia Wyszkop
KOSTÜME:
Pascaline Chavanne

       
  A Hard Day's Night
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Oktober 2001]
       
 

John, Paul, George & Ringo • 'Ein köstlicher Blödsinn, der vollständig restauriert und mit einem digital aufgearbeiteten Soundtrack wieder in die Kinos kommt' (Cinema).

Klatschen und Trampeln, Kreischen und Quietschen, Jugendliche verfallen in konvulsivische Zuckungen - und dann in Ohnmacht: die untrüglichen Symptome der Beatlesmusik.

Dem Höhepunkt der denkwürdigen Pilzkopfhysterie krönt ein für damalige Verhältnisse unerhörter und höchst chaotischer Film. 'Yeah, Yeah' umtost, brachte er nicht nur die Fans ganz aus dem Häuschen, sondern auch die Kritiker total durcheinander. Kein Wunder: Neben Slapstick, Nonsens und bürgerschreckähnlichen Einlagen enthält er Musikszenen, die zu schnell gedreht, unkontinuierlich geschnitten und überhaupt von recht unorthodoxem Charakter waren. Da hüpfen die Beatles zu den Klängen und Gesängen von 'Can’t buy me love' und 'A hard day’s night' auf einer Weise und dem Zwerchfell des Betrachters herum, bevor sie einen Squaredance auf’s grüne Parkett legen.... Der Film war seiner Zeit um circa 20 Jahre voraus - einer der ersten Videoclips.

 

REGIE:
Richard Lester
PRODUKTION:
Denis O'Dell
Walter Shenson
CAST:
John Lennon
Paul McCartney
George Harrison
Ringo Starr
Wilfrid Brambell
Norman Rossington
John Junkin
DREHBUCH:
Alun Owen
KAMERA:
Gilbert Taylor
SCHNITT:
John Jympson
MUSIK:
John Lennon
Paul McCartney
George Martin
AUSSTATTUNG:
Ray Simm

       
  A mi madre le gustan las mujeres
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Dezember 2003]
       
 

Ein Film von Daniela Fejerman • Jung, modern, weltoffen sind Jimena, Elvira und Sol. Doch als Mutter Sofia, eine bekannte Pianistin, ihren drei Töchtern eröffnet, dass sie sich nach Jahren dezidierten Singledaseins wieder verliebt hat, fallen die drei aus allen Wolken. Denn Mutters neue Liebe ist – eine Frau. Eliska heisst sie, sieht gut aus, kommt aus Tschechien und ist höchstens halb so alt wie Sofia: A MI MADRE LE GUSTAN LAS MUJERES – «Meiner Mutter gefallen Frauen» – haben Inés Paris und Daniela Fejerman ihr gemeinsames Spielfilmdebüt pragmatisch überschrieben. So titelt denn auch der freche Popsong, mit dem Nesthäkchen Sol keck aufs lesbische Coming-out ihrer Mutter antwortet. Weniger locker reagieren Sols Schwestern. Jimena versucht ihre Mutter zu verstehen, überwirft sich deswegen aber mit ihrem Gatten. Und Elvira, künstlerisch veranlagt, hypersensibel und hoch neurotisch, beginnt prompt an der eigenen sexuellen Identität zu zweifeln. Aufmüpfig kehren Paris und Fejerman in A MI MADRE LE GUSTAN LAS MUJERES das klassische Motiv der vom Coming-out ihrer Kinder gestressten Eltern ins Gegenteil. Mit gesundem Humor und viel Fingerspitzengefühl spitzen sie die Situation zu, bis die drei Schwestern am Rande des Nervenzusammenbruchs gegen ihre Mutter und deren Geliebte Intrigen zu spinnen beginnen. Herrlich unverkrampft kommt A MI MADRE LE GUSTAN LAS MUJERES daher; ist eine leichtfüssige, sehr humane, leise melodramatische, spanische Frauen-Komödie in der Tradition des Kinos von Pedro Almodovar.

 

REGIE:
Daniela Fejerman
PRODUKTION:
Fernando Colomo
Beatriz de la Gándara
CAST:
Leonor Watling
Silvia Abascal
María Pujalte
Rosa María Sardà
Eliska Sirová
Chisco Amado
Xabier Elorriaga
DREHBUCH:
Daniela Fejerman
Inés París
KAMERA:
David Omedes
MUSIK:
Juan Bardem

       
  A Nightmare on Elm Street
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Mai 2010]
       
 

Ein Film von Samuel Bayer • Freddy Krueger kehrt zurück: "A Nightmare on Elm Street" ist die zeitgemässe Neufassung des Horrorklassikers.
Eine Gruppe von Teenagern teilt ein grausiges Geheimnis: In ihren Träumen werden sie von dem grässlich entstellten Killer Freddy Krueger verfolgt. So lange sie wach bleiben, können sie sich gegenseitig beschützen … doch wenn sie einschlafen, gibt es kein Entrinnen.
Freddys Markenzeichen, den Filzhut, den rot-grün gestreiften Pullover und die mit vier Klingen gespickten Handschuhe, trägt diesmal Oscar-Kandidat Jackie Earle Haley ("Little Children", "Watchmen – Die Wächter").
Mit diesem Film gibt der preisgekrönte Musikvideo- und Werbespot-Regisseur Samuel Bayer (Nirvanas "Smells Like Teen Spirit", Green Days "Boulevard of Broken Dreams") sein Kinodebüt.
Die von Freddy Krueger durch ihre Albträume gehetzten Teenager werden von einem Ensemble junger Schauspieler dargestellt: Kyle Gallner ("Das Haus der Dämonen"), Katie Cassidy ("96 Hours", TV-Serie "Supernatural – Zur Hölle mit dem Bösen"), Rooney Mara ("Düstere Legenden 3"), Thomas Dekker ("Terminator: The Sarah Connor Chronicles") und Kellan Lutz ("Twilight – Biss zum Morgengrauen", "New Moon – Biss zur Mittagsstunde"). Zur Besetzung zählen auch der erfahrene Charakterdarsteller Clancy Brown ("Die Verurteilten", "Highlander") und Connie Britton ("Friday Night Lights").

 

REGIE:
Samuel Bayer
PRODUKTION:
Michael Bay
Andrew Form
Bradley Fuller
CAST:
Jackie Earle Haley
Katie Cassidy
Kyle Gallner
Rooney Mara
Thomas Dekker
Kellan Lutz
Clancy Brown
Connie Britton
Lia D. Mortensen
DREHBUCH:
Wesley Strick
Eric Heisserer
KAMERA:
Jeff Cutter
SCHNITT:
Glen Scantlebury
MUSIK:
Steve Jablonsky
AUSSTATTUNG:
Patrick Lumb
KOSTÜME:
Marian Ceo

       
  A Walk To Remember
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Oktober 2002]
       
 

Mit Mandy Moore • Für den draufgängerischen Teenager Landon (SHANE WEST) und seine Clique von High-School-Hipstern ist das Leben eine einzige Party - bis bei einem Aufnahmeritual ein Mitschüler schwer verletzt wird. Zur Strafe wird Landon vom Rektor zu gemeinnütziger Arbeit ebenso verdonnert wie zur Teilnahme am Schultheater. Ausgerechnet dort lernt er die Pfarrerstochter Jamie (MANDY MOORE) kennen, ein seltsames, unscheinbares Mädchen, in das er sich zu seiner eigenen Überraschung verliebt. Doch als Jamie schliesslich seine Gefühle erwidert, muss Landon entdecken, dass sie ein grosses, dunkles Geheimnis vor ihm verbirgt...

In der Tradition grosser Kino-Liebesgeschichten wie "Love Story"; erzählt Regisseur Adam Shankman ("Wedding Planner - Verliebt, verlobt, verplant") vom zerbrechlichen Glück zweier Teenager, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Hauptrollen spielen Shane West ("Ran an die Braut") und die 17-jährige Mandy Moore ("Plötzlich Prinzessin!"), die nicht nur ein Platin-veredelter Popstar ist, sondern auch gerade erst bei den MTV Movie Awards für NUR MIT DIR als Beste Newcomerin ausgezeichnet wurde.

Das romantische Drama nach dem Bestseller "A Walk to Remember" von Nicholas Sparks ("Message In A Bottle") war in den USA der Überraschungserfolg des Frühjahres und spielte dort über 41 Millionen Dollar ein.

 

REGIE:
Adam Shankman
PRODUKTION:
Denise Di Novi
Hunt Lowry
CAST:
Shane West
Mandy Moore
Peter Coyote
Daryl Hannah
Lauren German
Clayne Crawford
Al Thompson
DREHBUCH:
Karen Janszen
Nicholas Sparks (Roman)
KAMERA:
Julio Macat
SCHNITT:
Emma E. Hickox
MUSIK:
Mervyn Warren
AUSSTATTUNG:
Douglas Hall

       
  Agnes... und seine Brüder
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. November 2004]
       
 

Ein Film von Oskar Roehler • Drei Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Hans-Jörg (Moritz Bleibtreu) ist Bibliothekar und seinen sexuellen Obsessionen verfallen - ein leidenschaftlicher Voyeur. Werner (Herbert Knaup), ein erfolgreicher Polit-Karrierist, der sich den Diffamierungen seines Sohnes (Tom Schilling) und der abflauenden Liebe seiner Frau ausgesetzt sieht. Und Agnes (Martin Weiß), die früher einmal ein Mann war und sich nun als Tänzerin durchs Nachtleben treiben lässt. Sie alle verbindet die Hassliebe auf den Mann, der ihr Leben entscheidend geprägt hat - ihr exzentrischer Vater. Eines Tages holt einer von ihnen zum großen Befreiungsschlag aus...

Mit radikaler Leidenschaft und voller Humor erzählt Regisseur Oskar Roehler (DIE UNBERÜHRBARE) eine Familiengeschichte über drei Geschwister und ihre Suche nach Liebe und Anerkennung. Großes, melodramatisches, deutsches Kino unserer Zeit. Eine Art GERMAN BEAUTY mit tragikomischen, absurden und realistischen Momenten, herausragend besetzt mit Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup, Tom Schilling und der Neuentdeckung Martin Weiß als Agnes.

 

REGIE:
Oskar Roehler
PRODUKTION:
Stefan Arndt
CAST:
Martin Weiß
Moritz Bleibtreu
Herbert Knaup
Katja Riemann
Tom Schilling
Susan Anbeh
Vadim Glowna
DREHBUCH:
Oskar Roehler
KAMERA:
Carl-Friedrich Koschnick
SCHNITT:
Juliane Lorenz
TON:
Kai Tebbel
MUSIK:
Martin Todsharow
AUSSTATTUNG:
Sabine Rudolph
KOSTÜME:
Lucia Faust

       
  Aime ton père
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 2003]
       
 

Ein Film von Jacob Berger. Mit Gérard Depardieu. • Gerard Depardieu gilt seit langem als Gigant unter den zeitgenössischen französischen Mimen. Auch sein Sohn Guillaume hat den Schauspielberuf ergriffen. Nun sind die beiden Depardieus endlich als hautnahe Gegenspieler in einem Drama zu sehen. Regie führt der Genfer Jacob Berger, Sohn des berühmten Autors John Berger. Erzählt wird die brisante Beziehungsstory des Schriftstellers Leo, der per Motorrad nach Stockholm reisen will, um den Nobelpreis für Literatur abzuholen. Unterwegs fängt ihn sein Sohn Paul ab, den die Hartherzigkeit des egomanischen Papas einst in die Drogensucht getrieben hat. Werden nun endlich die höllentiefen Probleme zwischen Vater und Sohn bereinigt? Oder eskaliert der Konflikt noch mehr?

Berger - ebenfalls Sohn eines übermächtig scheinenden Vaters - lässt seine Protagonisten packend, gewagt Antworten geben. Und dem Publikum stellen sich Fragen: Wie nahe liegen in diesem filmischen Fall Fiktion und Lebensrealität zusammen, wo berühren sich die Schicksalslinien der Figuren mit denjenigen ihrer Erfinder und Interpreten? Persönliches, beklemmendes Kino ist also garantiert.

 

REGIE:
Jacob Berger
PRODUKTION:
Jean-Pierre Guérin
Gérard Depardieu
CAST:
Gérard Depardieu
Guillaume Depardieu
Sylvie Testud
Julien Boisselier
Noémie Kocher
Hiyam Abbas
Frédéric Polier
DREHBUCH:
Pascal Barollier
KAMERA:
Pascal Marti
SCHNITT:
Cathy Chamorey
TON:
Max Hoskins
MUSIK:
Jean-Claude Petit
AUSSTATTUNG:
Pierre Allard
Kay Brown
Ivan Niclass
KOSTÜME:
Suzie Harman
Kay Devanthey

       
  Alexander
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Januar 2005]
       
 

Mit 25 Jahren hatte er bereits die ganze Welt erobert • Unter der Regie von Oscar®-Preisträger Oliver Stone meißelt der Film ein opulentes Gemälde über ALEXANDER, DEN GROßEN (336 - 323 vor Christi) auf die große Kinoleinwand. Seine Jugend, seine Träume von Ruhm und Abenteuer, bis hin zu seinem einsamen und mysteriösen Tod als Herrscher des größten Reichs der Weltgeschichte ziehen die Zuschauer in Bann. Das in Marrakesch, London und Thailand gedrehte historische Epos ALEXANDER erzählt von der impulsiven, turbulenten Beziehung zu seinen Eltern, die entschlossen waren, ihren Sohn mit allen Mitteln der Macht auf den Thron zu bringen. Eine Chronik der stürmischen brüderlichen Bündnisse mit seinen engsten Gefährten und seiner gewaltigen Armee, über die gemeinsamen Kämpfe auf den von der Sonne verbrannten Schlachtfeldern des Persischen Reichs bis hin zu den schneebedeckten Gipfeln Indiens wird zum Leben erweckt. Der Film zeigt in unvergesslichen Bildern und mit einem Ensemble erstklassiger Schauspieler um Colin Farrell, Anthony Hopkins und Angelina Jolie Alexanders Reise auf dem Weg zur imposantesten Figur der Weltgeschichte.

 

REGIE:
Oliver Stone
PRODUKTION:
Moritz Borman
Jon Kilik
Thomas Schühly
Iain Smith
Oliver Stone
CAST:
Colin Farrell
Angelina Jolie
Val Kilmer
Anthony Hopkins
Jared Leto
Rosario Dawson
Gary Stretch
DREHBUCH:
Oliver Stone
Laeta Kalogridis
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
Yann Hervé
Alex Marquez
Thomas J. Nordberg
TON:
Jean Goudier
MUSIK:
Vangelis
AUSSTATTUNG:
Jan Roelfs
KOSTÜME:
Jenny Beavan

       
  Alexandrie... New York
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 2004]
       
 

Ein Film von Youssef Chahine • Der bekannteste Regisseur Ägyptens bringt einmal mehr ein kosmopoliti-sches Meisterwerk ins Kino. Er besucht seine Vergangenheit im Amerika der 40er Jahre und erzählt uns eine wunderschöne und feinfühlige Geschichte über die Liebe – zu einer Frau und zu Amerika.

Anlässlich einer ihn ehrenden Hommage fährt der ägyptische Regisseur Yehia von Alexandria nach New York, wo er auf seine Jugendliebe Ginger trifft. Vierzig Jahre sind vergangen, seit sie zusammen auf die Schauspielschule in Kalifornien gegangen sind und sich ewige Liebe geschworen haben. Seither hat sich der amerikanische Traum verändert... Doch dann entdeckt Yehia, dass er einen Sohn hat - einen amerikanischen Sohn.

 

REGIE:
Youssef Chahine
PRODUKTION:
Humbert Balsan
Gabriel Khoury
Marianne Khoury
CAST:
Mahmoud Hemida
Ahmed Yehia
Youssra
Yousra El Lozy
Lebleba
Hala Sedki
Magda Al Khattib
DREHBUCH:
Youssef Chahine
Khaled Youssef
KAMERA:
Ramses Marzouk
SCHNITT:
Rashida Abdel Salam
TON:
Jérôme Ayasse
MUSIK:
Yehia El Mougy
AUSSTATTUNG:
Hamed Hemdan
KOSTÜME:
Monia Fath Elbab

       
  Alive!
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. August 2010]
       
 

Eingeholt von unterbittlichen Traditionen • Koli studiert in Tirana albanische Literatur. Nachdem er ins Dorf zurückgekehrt ist, um seinen Vater zu beerdigen, sieht er sich in eine Blutfehde verwickelt, die sein Grossvater vor über sechzig Jahren ausgelöst hatte. Koli will mit der alten Geschichte nichts zu tun haben, will sein eigenes Leben in Frieden leben und zurück an die Uni. Es bleibt ihm allerdings nichts anderes übrig, als sich dem Gewohnheitsrecht zu fügen und zunächst unterzutauchen, in der Hoffnung, dass Vernunft einkehren würde. Damit beginnt ein ebenso absurder wie dramatischer Lauf ums Leben, den der albanische Regisseur Artan Minarolli mit Liebe zu Landschaften und Figuren erzählt und in dem er zeigt, wie verhängnisvoll überholte Traditionen sein können. Der Film ALIVE! war nicht umsonst die albanische Nomination für die Oscars. Ein starkes Kinostück aus dem noch jungen albanischen Filmschaffen.

 

REGIE:
Artan Minarolli
PRODUKTION:
Marie Balducchi
Vincent Lucassen
Artan Minarolli
Ebba Sinzinger
CAST:
Eni Cani
Bessart Kallaku
Bruno Shllaku
Nik Xhelilaj
DREHBUCH:
Artan Minarolli
KAMERA:
Jacques Bouquin
SCHNITT:
Oliver Neumann
MUSIK:
Baptiste Bouquin

       
  All The Pretty Horses
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juli 2001]
       
 

Manche Leidenschaften bleiben immer unbezähmbar. • Texas, 1949. Als nach dem Tod seines Grossvaters die Ranch verkauft wird, auf der er sein ganzes Leben verbracht hat, entscheidet sich John Grady Cole (MATT DAMON) gemeinsam mit seinem besten Freund Lacey Rawlins (HENRY THOMAS) in Mexiko einen Neuanfang zu wagen. Angezogen vom vermeintlich romantischen Leben der Cowboys südlich des Rio Grande, versprechen sich die beiden Pferdenarren ihre Träume zu verwirklichen und brechen zu einer abenteuerlichen Reise auf. Unterwegs begegnen sie einem jungen Ausreisser (LUCAS BLACK) - eine Bekanntschaft, die noch viel Ärger nach sich ziehen wird.

Als Cole sich auch noch leidenschaftlich in Alejandra (PENÉLOPE CRUZ), die schöne Tochter eines wohlhabenden Pferdezüchters, verliebt, stürzt ihn dies mitten in eine Odyssee, an deren Ende er die wahre Bedeutung von Verantwortung, Liebe und Rache kennen lernen wird.

Unter der Regie von Oscarpreisträger Billy Bob Thornton glänzen Matt Damon ('Good Will Hunting', 'Der talentierte Mr. Ripley'), Penélope Cruz ('Woman On Top'), Henry Thomas ('Legenden der Leidenschaft') und Lucas Black ('Sling Blade') in einer ebenso beeindruckenden wie bewegenden Kinoadaption von Cormac McCarthy's berühmtem gleichnamigen Bestseller.

 

REGIE:
Billy Bob Thornton
PRODUKTION:
Billy Bob Thornton
Bob Salerno
CAST:
Matt Damon
Henry Thomas
Penélope Cruz
Lucas Black
Rubén Blades
Robert Patrick
Sam Shepard
DREHBUCH:
Ted Tally
KAMERA:
Barry Markowitz
SCHNITT:
Sally Menke
MUSIK:
Marty Stuart
AUSSTATTUNG:
Clark Hunter

       
  Along came Polly - ...und dann kam Polly
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. März 2004]
       
 

Mit Ben Stiller und Jennifer Aniston • Das Leben kann ganz schön gemein sein: schon in den Flitterwochen wird Versicherungs-Spezialist Reuben (Ben Stiller) von seiner Frau betrogen. Völlig geknickt verlässt er sie und nimmt sich vor, von nun auch privat jedes Risiko zu vermeiden. Doch dann begegnet ihm das personifizierte Chaos in Gestalt der spontanen und quirligen Polly (Jennifer Aniston), und sein Leben wird gehörig durcheinander gewirbelt. Denn Polly steht auf flotte Rhythmen, scharfes Essen und das totale Abenteuer. Da muss sich Reuben entscheiden: Rückzug ins sichere Schneckenhaus oder volles Risiko in der Liebe?

Sprühender Charme, zündende Gags und erstklassige Schauspieler: mit „ALONG CAME POLLY“ serviert uns der Ko-Autor von „MEET THE PARENTS – Meine Braut, ihr Vater und ich“ ein gepfeffertes romantisches Kinovergnügen mit Herz.

 

REGIE:
John Hamburg
PRODUKTION:
Danny DeVito
Michael Shamberg
Stacey Sher
CAST:
Ben Stiller
Jennifer Aniston
Philip Seymour Hoffman
Debra Messing
Alec Baldwin
Hank Azaria
Bryan Brown
DREHBUCH:
John Hamburg
KAMERA:
Seamus McGarvey
SCHNITT:
William Kerr
Nick Moore
TON:
Darren King
MUSIK:
Theodore Shapiro
AUSSTATTUNG:
Andrew Laws
KOSTÜME:
Cindy Evans

       
  Alpha Dog
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. März 2007]
       
 

Wie konnte es so weit kommen..? • Inspiriert von wahren Ereignissen zeichnet ‚Alpha Dog´ den rasanten Weg Johnnys und seiner Freunde nach – provozierend, schockierend und authentisch. Mit Mega-Popstar Justin Timberlake in seiner ersten grossen Kinorolle.
Johnny Truelove, ein Junge aus dem San Gabriel Valley, eifert seinem kleinkriminellen Vater nach und möchte in dessen Fussstapfen treten. Die Dinge laufen jedoch aus dem Ruder, als er den 15-jährigen Bruder eines Schuldners entführt. Sein Vater sieht sich gezwungen, einzuschreiten, um Johnny vor einem Leben hinter Gittern zu bewahren. Den Ernst der Lage nicht erkennend, findet die junge Geisel Zack Gefallen an der neuen Welt, die sie umgibt. Vor lauter Aufregung verschliesst Johnny die Augen vor der Verzweiflung seiner Eltern, der Wut seines Bruders und dem fürchterlichen Schicksal, das ihn erwartet ...

'Alpha Dog' basiert auf dem Leben von Jesse James Hollywood, der es durch Drogenhandel als einer der jüngsten Männer aller Zeiten auf die "Most Wanted"-Liste des FBI schaffte.

 

REGIE:
Nick Cassavetes
PRODUKTION:
Sidney Kimmel
Chuck Pacheco
CAST:
Bruce Willis
Matthew Barry
Emile Hirsch
Fernando Vargas
Vincent Kartheiser
Justin Timberlake
Shawn Hatosy
Heather Wahlquist
Alex Solowitz
DREHBUCH:
Nick Cassavetes
KAMERA:
Robert Fraisse
SCHNITT:
Shawn Broes
Alan Heim
TON:
Kelly Cabral
MUSIK:
Aaron Zigman
AUSSTATTUNG:
Dominic Watkins
KOSTÜME:
Sara Jane
Sarah Jane Slotnick

       
  American Pie
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Januar 2000]
       
 

There's something about your first piece • Vier Freunde, ein Problem: Jim, Kevin, Oz und Finch droht der zweifelhafte Ruhm, als sexuelle Nobodys in die Annalen der Highschool einzugehen. Als auch noch der Widerling Sherman von ersten Sex Erlebnissen schwärmt, schliessen die männlichen 'Jungfrauen' elnen verzweifelten Pakt: Bis zum Abschlussball in wenigen Wochen müssen alle Vier ihre Unschuld verloren haben. So versucht jeder auf seine Weise, seinen Mann zu stehen. Wobei das Quartett nicht nur ungehörige Kreativität beweist, sondern auch (jeder auf seine Weise) kläglich zu scheitern scheint....

Das Publikum und die Presse in den USA waren sich einig: ' Verrückt nach Mary' hat einen würdigen Nachfolger gefunden! Respektlose Gags und würzige Peinlichkeiten sind das Rezept von AMERICAN PIE, der in nur zehn Wochen über 100 Millionen Dollar einspielte und damit zu den Top-Hlts der US-Kinocharts 1999 zählte.

 

REGIE:
Paul Weitz
PRODUKTION:
Chris Weitz
Warren Zide
Craig Perry
Chris Moore
CAST:
Jason Biggs
Jennifer Coolidge
Shannon Eizabeth
Alyson Hannigan
Chris Klein
Eugene Levy
Natasha Lyonne
DREHBUCH:
Adam Herz
KAMERA:
Richard Crudo
SCHNITT:
Priscilla Nedd-Friendly
MUSIK:
David Lawrence
AUSSTATTUNG:
Paul Peters

       
  American Pie 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. September 2001]
       
 

This summer it's all about sticking together • Im Sommer 1999 begeisterte eine unvergessliche Gruppe von übermütigen jungen Leuten, die an der Schwelle zum Erwachsenwerden stehen, die Kinogänger.

Wir teilten ihre Aufregung, Hoffnung, Verlegenheit und Freundschaft und erinnerten uns an eigene Lebenserfahrungen, die sich in ihren Abenteuern widerspiegeln.

Diesen September werden die Originaldarsteller von American Pie von Universal Pictures wiedervereinigt für das nächste Kapitel - American Pie 2.

Nachdem sie ein Jahr getrennt waren, verschiedene Schulen besucht und verschiedene Menschen kennengelernt haben, mieten die Freunde gemeinsam ein Strandhaus um den besten aller Sommer zu verleben. Wie es sich herausstellt, hat alles was passiert - oder auch nicht - mit Mädchen zu tun.

Zwischen wilden Partys, empörenden Enthüllungen und sogar einem Trip zum Bandcamp, erfahren sie schliesslich, dass sich die Zeiten und die Menschen ändern, es aber letztendlich nur darauf ankommt, zusammenzuhalten.

 

REGIE:
James B. Rogers
PRODUKTION:
Chris Moore
Craig Perry
Warren Zide
CAST:
Jason Biggs
Shannon Elizabeth
Alyson Hannigan
Chris Klein
Natasha Lyonne
Thomas Ian Nicholas
Tara Reid
DREHBUCH:
Adam Herz
David H. Steinberg
KAMERA:
Mark Irwin
SCHNITT:
Larry Madaras
Stuart H. Pappé
MUSIK:
David Lawrence
AUSSTATTUNG:
Kitty Doris-Bates

       
  Anatomie
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Februar 2000]
       
 

Die eine studieren. Die anderen werden studiert. • Für die ehrgeizige Medizinstudentin Paula (FRANKA POTENTE) geht ein Traum in Erfüllung: Sie wird in den Sommersemesterferien zu einem Elitekurs in Anatomie bei dem berühmten Heidelberger Professor Grombek zugelassen. Doch die Freude über den Lehrgang wandelt sich schnell in jähes Entsetzen, als vor Paula auf dem Seziertisch ein junger Mann liegt, der nur einen Tag zuvor noch voller Leben war. Allen Warnungen zum Trotz stellt Paula Nachforschungen an und stösst schon bald auf einen mysteriösen Geheimbund, der in den Gemäuern des ehrwürdigen Instituts sein Unwesen treiben soll. Dass sie sich damit selbst in Lebensgefahr bringt, merkt Paula erst spät - sehr, sehr spät ...

Nach 'Lola rennt' und 'Bin ich schön:' beweist Shootingstar Franka Potente in ANATOMIE abermals ihr schauspielerisches Können. In Stefan Ruzowitzkys packendem, gnadenlos spannenden und bis zum letzten Moment voller Überraschungen steckenden Horrorthriller aus dem Medizinermilieu kommt sie als ehrgeizige Studentin einer Mordserie auf die Spur und gerät dabei selbst in Lebensgefahr. An Franka Potentes Seite spielen Benno Fürmann (' Der Eisbär', St. Pauli Nacht'), TV-Moderator Holger Speckhahn sowie aufregende Newcomer wie Anna Loos und Sebastian Blomberg.

ANATOMIE ist der erste Kinofilm der neugegründeten Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion in Co-Produktion mit der Claussen + Wöbke Filmproduktion.

 

REGIE:
Stefan Ruzowitzky
PRODUKTION:
Jakob Claussen
Thomas Wöbke
CAST:
Franka Potente
Benno Fürmann
Anna Los
Holger Speckhahn
Sebastian Blomberg
Traugott Buhre
DREHBUCH:
Stefan Ruzowitzky
KAMERA:
Pter von Haller
BVK
SCHNITT:
Ueli Christen
MUSIK:
Marius Ruhland
AUSSTATTUNG:
ingrid Henn
SFK
KOSTÜME:
Nicole Fischnaller

       
  Anplagghed
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2006]
       
 

Ein Film von Arturo Brachetti • Nachdem sie die italienische Halbinsel durchquert haben, dabei ein Sportstadium nach dem anderen füllten und alt und jung begeisterten, landen Aldo Giovanni e Giacomo nun auf der Kinoleinwand.

Zufrieden gestellt werden sollen so Tausende von Menschen, die nicht die Möglichkeit hatten, sich ein Ticket für einen ihrer zahlreichen Live Auftritte zu ergattern oder für diejenigen, die im Kino noch ein mal herzhaft über die zahlreichen Gags aus dem letzten Theaterstreich „ANPLAGGHED“ lachen wol len.,
 
„ANPLAGGHED“ im Kino ist ein einzigartiges Vorhaben für Italien: Zum ersten Mal in der Geschichte wurde ein Bühnenstück in High Definition und Dolby Digital aufgezeichnet.
So konnte, unter der Regie von Rinaldo Gaspari, eine grössere Bilder-Vielfalt und beste Bild- und Tonqualität, erreicht werden um so die Atmosphäre, Gefühle und Stimmungen des Live Auftritts zu vermitteln. Die cinematographische Anpassung wurde von Rinaldo Gaspari und Valerio Bariletti betreut.

 

REGIE:
Arturo Brachetti
PRODUKTION:
Paolo Guerra
CAST:
Aldo
Silvana Fallisi
Giacomo
Giovanni
DREHBUCH:
Aldo
Valerio Bariletti
Arturo Brachetti
Giacomo
Giovanni

       
  Arthur and the Minimoys
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Januar 2007]
       
 

Ein Film von Luc Besson • Mit 'Arthur and the Minimoys' wagt sich Luc Besson an die Verfilmung seines selbstverfassten vierbändigen Märchens "Arthur et les Minimoys“... Mit 85 Mio. US-Dollar wird der Film mit dem höchsten Budget realisiert, das jemals in einen europäischen, animierten Kinofilm investiert wurde.

Arthur (Freddie Highmore) hat richtig grosse Sorgen: Ein fieser Grundstücksmakler träumt davon, sich das schöne Haus von Arthurs Grossmutter (Mia Farrow), in dem der Junge gerade seine Ferien verbringt, unter den Nagel zu reissen. Leider ist nicht daran zu denken, dass Arthur auf seine Eltern zählen kann, die ihn bei den Grosseltern untergebracht haben, denn sie sind weit weg in der Stadt. Auch auf seinen Grossvater kann er nicht setzen - der ist nämlich vor Jahren auf mysteriöse Weise verschwunden. Zu allem Übel ist Arthur erst zehn Jahre alt. Ob ihm zumindest Alfred, sein grosser, mehr liebevoller als intelligenter Hund eine Hilfe sein kann? Gemeinsam mit Alfred stösst Arthur in der alten Bibliothek seines Grossvaters zum Glück auf einen geheimen Plan, der ihnen den Weg auf die andere Seite weist: Den Weg ins Land der Minimoys. Diese zauberhaften Fabelwesen sind die Einzigen, die noch alles retten können.

Pop-Diva Madonna leiht Prinzessin Selenia ihre Stimme, Kult-Sänger David Bowie spricht Maltazard und Rapper Snoop Dogg verhilft Max zum Sprechen.

Ein Kinospektakel, das Gross und Klein gleichermassen begeistern wird! Fünf Jahre lang arbeitete Kultregisseur Luc Besson mit mehr als 100 Animatoren an der Verfilmung der ersten beiden Bände seiner ARTHUR-Buchreihe, die in Frankreich bereits die Bestsellerliste stürmten.

 

REGIE:
Luc Besson
PRODUKTION:
Luc Besson
CAST:
Penny Balfour
David Bowie
Snoop Dogg
Mia Farrow
Freddie Highmore
Toinette Laquière
Madonna
DREHBUCH:
Luc Besson
Céline Garcia
KAMERA:
Thierry Arbogast
TON:
Guillaume Bouchateau
MUSIK:
Eric Serra
AUSSTATTUNG:
Hugues Tissandier

       
  As Good As It Gets
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Februar 1998]
       
 

Jack is back ... • Dem Schriftsteller Melvin Udall geht man besser aus dem Weg, denn niemand ist sicher vor den verbalen Attacken und permanenten Beleidigungen des obsessiven Zwangscharakters.

Täglich besucht Melvin dasselbe Cafe, um dort sein Frühstück zu sich zu nehmen. Carol, eine alleinstehende Mutter, die kämpfen muss, um ihren chronisch asthmatischen Sohn grosszuziehen, ist die letzte Bedienung, die noch den Nerv hat, Melvins sarkastischen Tiraden Paroli zu bieten. Dessen Nachbar Simon, gegenwärtig gefeierter Liebling der New Yorker Kunstwelt, hat weniger Glück: An ihm und seinem Hund Verdell lässt die Giftspritze Melvin kein gutes Haar.

Durch eine Verkettung von Umständen überschneiden sich die Schicksale dieser drei ungleichen New Yorker, und bei einer gemeinsamen Autoreise entwickelt sich ihre Beziehung auf eine Weise, die keiner für möglich gehalten hätte...


Jack is back: Mit einer Paraderolle als exzentrischer New Yorker Schriftsteller beweist Jack Nicholson wieder einmal, warum er einer der ganz Grossen im Filmgeschäft ist. James L. Brooks, der mit 'Zeit der Zärtlichkeit' und 'Nachrichtenfieber' Massstäbe für emotionale, witzige und hochintelligente Kinounterhaltung setzte, inszenierte diese hinreissende Gratwanderung zwischen schlagfertiger KomÖdie und packendem Drama als hochmodernes Kino der Gefühle. In den Nebenrollen spielen Helen Hunt ('Twister'), Greg Kinnear ('Sabrina') und Oscar-Gewinner Cuba Gooding, Jr. ('Jerry Maguire - Spiel des Lebens'). Amerikas Kritik zeigt sich bereits begeistert: Das National Board of Review wählte Jack Nicholson zum besten Hauptdarsteller und Greg Kinnear zum besten Nebendarsteller des Jahres 1997.

Für die Golden Globe Awards 1997 wurde AS GOOD AS IT GETS insgesamt sechsmal nominiert: Bester Film (Musical/Komödie), Bester Darsteller (Jack Nicholson), Beste Darstellerin (Helen Hunt), Bester Nebendarsteller (Greg Kinnear), Beste Regie (James L. Brooks) und Bestes Drehbuch (Mark Andrus).

 

REGIE:
James L. Brooks
PRODUKTION:
Brosget Johnson
Kristi Zea

John D. Schofield (co)
Richard Marks (co)
CAST:
Jack Nicholson
Helen Hunt
Greg Kinnear
Cuba Gooding
Jr. Skeet Ulrich
Shirley Knight
Yeardley Smith
Lupe Ontiveros
DREHBUCH:
Mark Andrus
James L. Brooks
KAMERA:
John Bailey A.S.C.
SCHNITT:
Richard Marks A.C.E.
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Bill Brzeski

       
  Asterix & Obelix gegen Cäsar
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. März 1999]
       
 

... die sind immer noch dumm, die Römer ... • Nach dem Riesenerfolg von Familie Feuerstein durchbricht ein weiterer Comic-Klassiker die Animations-Schallmauer und wird endlich Wirklichkeit. Mit elner internationalen Star-Besetzung und einem 50 Millionen Dollar Budget werden die Abenteuer der streitbaren Gallier Asterix & Obelix lebendiger, spannender und witziger als jemals zuvor. Ein von der ganzen Familie mit ungeduldiger Spannung erwarteter Kino-Knüller.

Wir befinden uns im Jahr 50 v. Chr. Ganz Gallien Ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nlcht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten. Die fröhlichen und rauflustigen Gallier fürchten sich eigentlich nur vor einem, dass ihnen der Hirnmel auf den Kopf fällt. Doch zum Glück gibt es ja Asterix (CHRISTIAN CLAVIER), der auch in schwierigsten Situationen einen kühlen Kopf behält. Ihm zur Seite: Obelix (GERARD DEPARDIEU), sein treuer Freund. Obelix gilt als unbesiegbar, ist er doch als Kind in den Topf voller Zaubertrank gefallen. Gebraut vom weisen Druiden Miraculix (CLAUDE PIEPLU) macht der Zaubertrank die Gallier unschlagbar.

Als der römische Steuereintreiber Claudius Incorruptus (MICHEL MULLER) vergeblich versucht, auch in dieser abgelegenen Provinz seine Sesterzen zu kassieren, nimmt das Verhängnis seinen Lauf: Caesar (GOTTFRIED JOHN) - unbestrittener Herrscher über das Römische Reich erfährt erstmals vom Widerstand des kleinen Gallier-Dorfes. Er macht sich sogleich auf den Weg, um mit einem Trupp selner besten Legionäre dem Spuk endgültig ein Ende zu bereiten. Doch der Kampf ist kurz und niederschmetternd. Caesar zieht empört von dannen. Von Caesar unter Druck gesetzt, heckt Galliens Gouverneur Tullius Destruktivus (ROBERTO BENIGNI) einen hinterhältigen Plan aus. Eine römlsche Kohorte entführt den Druiden Miraculix, um ihm in der Folterkammer des römischen Lagers die Formel des Zaubertranks zu entlocken. Zu allem Unglück wird auch Asterix von den Römern gefangen genommen. Da kann es nur eine Rettung geben: Obelix! Und der Spass kann beginnen.....

 

REGIE:
Claude Zidi
PRODUKTION:
Claude Berri
Reinhard Klooss
CAST:
Christian Clavier
Gérard Depardieu
Roberto Benigni
Michel Galabru
Arielle Dombasle
Marianne Sägebrecht
Gottfried John
DREHBUCH:
Claude Zidi
KAMERA:
Tony Pierce-Roberts B.S.C.
SCHNITT:
Nicole Saunier
Hervé de Luze
MUSIK:
Jean-Jacques Goldman
Roland Romanelli
AUSSTATTUNG:
Jean Rabasse
KOSTÜME:
Sylvie Gautrelet

       
  Atlantis - The Lost Empire
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Dezember 2001]
       
 

Der neuste Disney-Film • Wagen Sie eine Reise in die Weiten der menschlichen Vorstellungskraft: Walt Disney Pictures und das Trio jener Filmemacher, das uns bereits Zeichentrick-Meisterwerke wie DIE SCHÖNE UND DAS BIEST ('Beauty and the Beast', 1991) und DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME ('The Hunchback of Notre Dame', 1996) beschert hat - Produzent Don Hahn und die Regisseure Kirk Wise und Gary Trousdale - nehmen die Kinozuschauer in ihrem jüngsten animierten Abenteuer ATLANTIS - DAS GEHEIMNIS DER VERLORENEN STADT mit auf eine fantastische Tauchfahrt in eine nie entdeckte, mystische Welt unter dem Meer. Seine kühne visuelle Interpretation und die atemberaubende, leinwandfüllende Animation machen ATLANTIS - DAS GEHEIMNIS DER VERLORENEN STADT zu einer aufregenden und fantasievollen filmischen Reise an einen faszinierenden, mystischen Ort. Die ausdrucksvolle Animation der Charaktere, die Mischung aus hochentwickelten digitalen und handgezeichneten Spezialeffekten und eine rasante, temporeiche Story tun ihr übriges, um aus ATLANTIS - DAS GEHEIMNIS DER VERLORENEN STADT ein einzigartiges Erlebnis zu machen. Die mitreissende Musik des berühmten Komponisten James Newton Howard unterstreicht die Palette der Gefühle und dramatischen Ereignisse, die sich auf der Leinwand abspielen.

In ATLANTIS - DAS GEHEIMNIS DER VERLORENEN STADT wird ein unerfahrener junger Abenteuer zur Schlüsselfigur bei der Entdeckung eines jahrhundertealten Geheimnisses, als er sich einer Gruppe draufgängerischer Entdecker anschliesst, um das legendäre verlorene Königreich zu suchen. Im Zentrum von Disneys ambitioniertem jüngstem Zeichentrickfilm steht der naive, aber entschlossene Kartograph und Linguist Milo Thatch, der davon träumt eine Suche zu beenden, die sein verstorbener Grossvater, ein berühmter Entdecker, Jahre zuvor aufgenommen hatte. Nachdem ein lange verschollenes Tagebuch mit neuen Hinweisen auf den Ort des versunkenen Reiches aufgetaucht ist und ein exzentrischer Milliardär sich bereit erklärt, eine Expedition zu finanzieren, steht dem Abenteuer nichts mehr im Wege: Milo führt den Commander Rourke und sein Team zu dem schwer zugänglichen Königreich unter Wasser- doch was sie dort vorfinden, hätten sie in ihren kühnsten Träumen nicht erwartet. Ihre Ankunft in Atlantis setzt eine Kette von explosiven Ereignissen in Gang, die nur Milo wieder stoppen kann...

 

REGIE:
Kirk Wise
Gary Trousdale
PRODUKTION:
Don Hahn
CAST:
Stimmen von:
Michael J. Fox
James Garner
Leonard Nimoy
Cree Summer
Don Novello
Claudia Christian
DREHBUCH:
Tab Murphy
SCHNITT:
Ellen Keneshea
TON:
John K. Carr
MUSIK:
James Newton Howard
Diane Warren
AUSSTATTUNG:
Jim Martin
Mike Mignola

       
  Atonement - Abbitte
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. November 2007]
       
 

Ein Film von Joe Wright • Die Geschichte beginnt in England, am heissesten Tag des Jahres 1935. Inmitten der Vorboten des Zweiten Weltkrieges lebt Briony Tallis (Saoirse Ronan) mit ihrer Familie in einem weitläufigen und prächtigen viktorianischen Anwesen ein privilegiertes Leben im Luxus. Als die weit verzweigte Familie für das Wochenende zusammenkommt, entsteht durch das Zusammenspiel aus schwüler Sommerhitze und lange unterdrückten Gefühlen und Sehnsüchten eine zunächst spielerisch-erotische, dann aber immer deutlicher sexuell aufgeladene Stimmung, die durch einen Vorfall in eine höchst bedrohliche Atmosphäre – mit katastrophalen Folgen - abgleitet.

Im Mittelpunkt dieses tragischen Verhängnisses steht - an der Schwelle zum Frausein – Briony, ein Mädchen mit grossem Talent, Geschichten zu erzählen und einer lebhaften Vorstellungskraft. Wie ihre ältere Schwester Cecila (Keira Knightley) schwärmt sie für Robbie Turner (James McAvoy), den attraktiven Sohn des Hausverwalters, der für die Sommerferien von Cambridge nach Hause gekommen ist. In einer Zeit, in der man dem anderen Geschlecht seine Zuneigung oder gar sinnlichen Sehnsüchte nur sehr versteckt und zwischen den Zeilen mitteilte, und auf jeden Fall immer – zumal in England – den Standesunterschied respektierte und sich nie getraut hätte, gewisse Anstandsgrenzen zu überschreiten, bahnt sich zwischen Cecila und Robbie ein erotisches Gewitter an. Das sich dann, als Cecilia den Gärtnersohn zum Dinner bittet, mit aller Macht entlädt.

 

REGIE:
Joe Wright
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Paul Webster
CAST:
Keira Knightley
James McAvoy
Romola Garai
Saoirse Ronan
Brenda Blethyn
Vanessa Redgrave
Juno Temple
DREHBUCH:
Christopher Hampton
KAMERA:
Seamus McGarvey
SCHNITT:
Paul Tothill
TON:
Catherine Hodgson
MUSIK:
Dario Marianelli
AUSSTATTUNG:
Sarah Greenwood
KOSTÜME:
Jacqueline Durran

       
  Au revoir Taipei
  [demnächst im Kino - Release: 21. Oktober 2010]
       
 

Yi ye Tai bei • Kann junges Kino schön sein! Arvin Chen heisst die Entdeckung des Jahres. Er erzählt von Kai, der halbe Nächte in einer Buchhandlung in Taiwans Hauptstadt Taipeh verbringt, ohne etwas zu kaufen. Er schmökert dort in Französischbüchern, um die Sprache zu lernen, denn seine Freundin ist nach Paris gezogen. „Sans vous, Taipei est très triste.“ Ohne sie sei es einfach traurig hier. Doch dann bietet ihm ein netter alter Gangster aus der Nachbarschaft ein Ticket nach Paris gegen einen „Kurierdienst“ an. Und schon ist fertig Traurigkeit, denn nun beginnt eine Komödie, die von einer Frische, von einem Einfallsreichtum, von Bildwitz und von einer umwerfenden Lakonik ist, wie man sie seit langer Zeit nicht mehr gesehen hat. Im Forum Berlin war der Saal aus dem Häuschen. Die Szenerie ist bevölkert von zwei Freunden, einer Buchhändlerin, einer Handvoll Möchtegern-Ganoven in orangefarbenen Anzügen, denen alles, was sie anpacken, zwei Nummern zu gross ist - nicht zu vergessen ein Polizist mit aufgewühltem Liebesleben. Auch Kai entdeckt die Liebe und die Tatsache, dass das Gute oft so nah liegt. Ein Traum von schrägem Film, der mit trockenem Humor und immer wieder neuen Überraschungen begeistert.

 

REGIE:
Arvin Chen
PRODUKTION:
In-Ah Lee
Wei-Jan Liu
Oi Leng Lui
Wim Wenders
CAST:
Hsiao-chuan Chang
Amber Kuo
Ko Yu-Luen
DREHBUCH:
Arvin Chen
KAMERA:
Michael Fimognari
SCHNITT:
Justin Guerrieri
KOSTÜME:
Eli Hsieh

       
  Australia
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Dezember 2008]
       
 

Ein Film von Baz Luhrmann • AUSTRALIA ist ein romantisches und zugleich actionreiches Abenteuerepos von Kult-Regisseur Baz Luhrmann (Moulin Rouge, William Shakespeares Romeo und Julia). Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs reist die britische Aristokratin Lady Sarah Ashley (NICOLE KIDMAN) nach Australien. Dort muss sie sich mit einem raubeinigen Viehtreiber (HUGH JACKMAN) verbünden, um die Farm ihres Mannes, die sie geerbt hat, zu retten. Sie begeben sich auf eine Reise, die ihr Leben für immer verändern wird. Ihr gemeinsames Abenteuer führt sie Hunderte von Meilen durchs unwegsame Outback – eine der schönsten, aber auch gnadenlosesten Landschaften der Welt.

Die Lage spitzt sich zu, als sie die Bombardierung der Stadt Darwin durch die japanischen Streitkräfte erleben müssen, die zuvor Pearl Harbor angegriffen haben. Mit seinem neuen, großen Leinwandepos kreiert Baz Luhrmann ein bildgewaltiges Kinoerlebnis, das Romantik, Action, Abenteuer und Dramatik in einer grandiosen Inszenierung vereint.

 

REGIE:
Baz Luhrmann
PRODUKTION:
G. Mac Brown
Catherine Knapman
Baz Luhrmann
CAST:
Hugh Jackman
Nicole Kidman
David Wenham
Bryan Brown
Bruce Spence
Jack Thompson
Ben Mendelsohn
DREHBUCH:
Baz Luhrmann
Stuart Beattie
KAMERA:
Mandy Walker
SCHNITT:
Dody Dorn
Michael McCusker
TON:
Wayne Pashley
MUSIK:
David Hirschfelder
AUSSTATTUNG:
Catherine Martin
KOSTÜME:
Catherine Martin

       
  Autobahnraser
 
       
 

Ein Film von Michael Keusch • Ein Autotransporter donnert mit nagelneuen Audi TT Quattros über die Autobahn. Plötzlich tauchen Autoschieber auf, die den Transporter bei voller Fahrt komplett abräumen. Die Polizei fährt ein Großaufgebot auf, um die Bolidenschieber zu stoppen: ohne Erfolg. Für den Einsatzleiter trifft nur einen die Schuld: den noch recht grünen Kollegen Karl-Heinz (Luke J. WILKINS). Als Strafe für sein Versagen muss er Raser blitzen. Dabei lernt er eine Gruppe von Autobahnrasern kennen: coole Typen, noch coolere Mädchen und wunderschöne, getunte Autos. Nach einer Spritztour bei 240km/h packt Karl-Heinz das Raserfieber. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden beschließt er, die Bolidenschieber zu jagen und der Polizei auszuliefern. Eine rasante Jagd auf die Autodiebe beginnt...

Basierend auf dem gleichnamigen Computerspiel, das sich millionenfach in Deutschland und mittler-weile auch in vielen anderen Ländern der Welt verkauft hat, kommt nun eine Hoch – Octan -und Adrenalin - geladene Action-Komödie ins Kino.
Mit einem Grossaufgebot an jungen aufregenden Gesichtern: Luke J. Wilkins, Niels Bruno Schmidt , Alexandra Neldel, Henriette Richter-Röhl, Collien Fernandes u.v.a.

 

REGIE:
Michael Keusch
PRODUKTION:
Oliver Berben
Robert Kulzer
CAST:
Luke Wilkins
Niels-Bruno Schmidt
Kristian Kiehling
Alexandra Neldel
Henriette Richter-Röhl
Manuel Cortez
Franz Dinda
DREHBUCH:
Robert Kulzer
Herman Weigel
KAMERA:
Hannes Hubach
SCHNITT:
Stefan Essl
TON:
Manfred Banach
Detlev Fichtner
Carlo Thoss
MUSIK:
Stephen Keusch
AUSSTATTUNG:
Christian Schaffer
Ralf Küfner
KOSTÜME:
Uli Simon
Beatrix Gossmann

       
  Avalon
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2002]
       
 

Do we exist beyond the real? • Eine verwahrloste mitteleuropäische Stadt in der nahen Zukunft: Gefährliche Computerspiele zirkulieren, die die Menschen abhängig machen und ihren gesamten Lebensinhalt bestimmen. Eines dieser Spiele heisst 'Avalon', benannt nach der legendären Insel, wo die Seelen der Helden ruhen. Die Spieler dieser illegalen Games sind gefangen im Bann dieser Paralleluniversen, sie leben nur noch für das Erreichen des nächsthöheren Levels. 'Avalon' ist ihre Welt, ihre Realität.

Ash, eine junge alleinstehende Frau, ist einer dieser Cracks, die alles daran setzt, den verborgenen Zugang zum letzten, legendären Level zu finden. In dieser verbotenen Zone hofft sie ihren verschollenen Freund wiederzufinden. Die Bedeutung und ihre Wahrnehmung der Wirklichkeit relativieren sich in zunehmendem Mass, wie Ash weiter in die virtuelle Welt vorstösst. Und entsprechend beginnen auch für uns die Bilder zu kippen, Kino 'wirklicher' zu wirken.

Fünf Jahre nach 'Ghost in the Shell' präsentiert uns der japanische Regisseur Mamoru Oshii erneut eine ungewöhnliche Zukunftsvision, die das Publikum mit ihrer Poesie und unwiderstehlichen Faszination in ihren Bann schlägt. Der Entscheid der japanischen Produzenten 'Avalon' nicht als Animationsfilm sondern mit SchauspielerInnen in Polen zu drehen, hat den kreativen Prozess sichtbar beeinflusst und verleiht dem Film eine zusätzliche Dimension. Die einmalige und spannungsvolle Verbindung japanischer und europäischer Mentalitäten macht 'Avalon' zum ästhetisch berückenden SienceFiction-Thriller der Cybergeneration.

 

REGIE:
Mmoru Oshii
PRODUKTION:
Atsushi Kubo
CAST:
Malgrzata Foremniak
Wladyslaw Kowalski
Jerzy Gudejko
Dariusz Biskupski
Bartek Swiderski
Katarzyna Bargielowska
Michal Breitenwald
DREHBUCH:
Kazunori Itô
Neil Gaiman
KAMERA:
Grzegorz Kedzierski
SCHNITT:
Hiroshi Okuda
MUSIK:
Kenji Kawai
AUSSTATTUNG:
Barbara Nowak
KOSTÜME:
Magdalena Testawska

       
  Back To Gaya
 
       
 

Ein Kino-Highlight für die ganze Famillie • Gaya, ein fantastisches Reich mit paradiesischen Landschaften voll prächtiger Farben, ist die Heimat der Gayaner. Sie sind zwar viel kleiner als Menschen, haben aber in ihren Eigenarten und Verhaltensweisen verblüffende Ähnlichkeit mit uns.

Der magische Stein namens Dalamit ist gestohlen worden – ohne ihn sind die Bewohner von Gaya dem sicheren Untergang geweiht. Also übernehmen Buu und Zino die gefährliche Aufgabe, den lebenswichtigen Stein zu suchen. Ihre abenteuerliche Reise führt sie in eine fremde und unheimliche Welt – nämlich die unserer alltäglichen Realität: Erst als die beiden zusammen mit der unerschrockenen Bürgermeisterstochter Alanta ihre Heimat verlassen, merken sie, dass sie eigentlich Helden einer Fernsehserie sind … Gaya existiert nur auf dem Bildschirm – ein Fernsehautor hat sich das Fantasy-Reich ausgedacht.

Die Gayaner haben allerdings keine Zeit, lange über die merkwürdige Menschenwelt nachzudenken, denn sie müssen dem Geheimnis tapfer auf der Spur bleiben: Wer hat den Dalamit in die Realität entführt und warum? Und wie ist es dem Dieb überhaupt gelungen, in Gaya einzudringen?

Michael Bully Herbig (Stimme von Buu) und Vanessa Petruo (Stimme von Alanta) garantieren für orginellen Humor und machen „Back to Gaya“ zum Kino-Highlight für die ganze Familie.

 

REGIE:
Lenard F. Krawinkel
Holge Tappe
PRODUKTION:
Holger Tappe
Lenard F. Krawinkel
CAST:
Michael Bully Herbig
Vanessa Petruo
Sebastian Höfer
Torsten Münchow
Klaus Sonnenschein
Bodo Wolf
Hartmut Neugebauer
DREHBUCH:
Jan Berger
Bob Shaw
Don McEnery
KAMERA:
Fabian Müller
SCHNITT:
Alex Soskin
TON:
Nils Rademacher
MUSIK:
Michael Kamen

       
  Balzac et la petite tailleuse chinoise
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Dezember 2002]
       
 

Nach dem gleichnamigen Bestseller! • Im China der 70er Jahre werden die Freunde Luo und Dai, Söhne von sogenannt reaktionären Intellektuellen, zur Umerziehung und zum Arbeiten in ein abgelegenes Dorf geschickt. Mit Mut und Geschick erreichen sie, dass Dai jeden Abend auf seiner Geige Stücke von Mozart spielen darf, den sie als revolutionären Komponisten darstellen. Sie gewinnen das Vertrauen des Chefs, der sie in die Stadt schickt, damit sie über die Filme im Kino berichten. So werden sie zu geschätzten Unterhaltern des Dorfes, denn anstatt die Revolutionsgeschichten wiederzugeben, erzählen sie aus geschmuggelten Büchern von Flaubert, Tolstoi, Hugo und Balzac. Die hübsche Tochter des Schneiders verliebt sich in ihre Erzählungen - und in Luo.

 

REGIE:
Dai Sijie
PRODUKTION:
Zhao Jun
Bernard Lorain
Wang Zhebin
CAST:
Zhou Xun
Chen Kun
Liu Ye
Wang Shuangbao
Cong Zhijun
Wang Hongwei
Xiao Xiong
DREHBUCH:
Dai Sijie
Nadine Perront
KAMERA:
Jean-Marie Dreujou
SCHNITT:
Julia Gregory
Luc Barnier
MUSIK:
Wang Pujian
AUSSTATTUNG:
Cao Jiuping

       
  Bandidas
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. August 2006]
       
 

Das harte Gesetz des Wilden Westens verschont auch Mexiko nicht. • Mexiko, 1888: Mitten in der Prärie leben Sara (Salma Hayek), die verwöhnte und weitgereiste Tochter eines Bankiers, und die ungezähmte Bauerntochter Maria (Penélope Cruz). Das Schicksal hält für sie wenig Gemeinsamkeiten bereit – bis zu dem Tag, an dem der Ganove Tyler Jackson (Dwight Yoakam) als Repräsentant der New Yorker „Bank and Trust“ in ihr Leben tritt. Bei dem Versuch, sich unrechtmäßig mexikanisches Land für den Bau der amerikanischen Eisenbahn anzueignen, löscht er kaltblütig die Familien der beiden aus. Um ihre Väter zu rächen und das Land der Bauern zu schützen, beschließen die jungen Frauen, als schlagkräftige Revolverheldinnen die Filialen der „Bank and Trust“ um ihre Geldreserven zu erleichtern.

Doch auch hier gilt: Der Job will gelernt sein, gutes Aussehen allein reicht eben doch nicht aus. Sara und Maria müssen bei dem berüchtigten Bankräuber Bill Buck (Sam Shepard) in die Lehre gehen. Zunächst scheint die Lage hoffnungslos. Doch nach und nach werden die beiden so perfekt, dass die New Yorker Polizei den jungen Inspektor Quentin (Steve Zahn) auf die Ladies ansetzt. ... der jedoch rasch dem Charme der attraktiven Pistoleras verfällt. Jackson und seine Männer hingegen lernen bald die Revolver der Rächerinnen fürchten, die das ganze Land bereits die BANDIDAS nennt.
 
Der französische Action-Spezialist Luc Besson (Taxi, The Transporter) produzierte mit BANDIDAS einen furiosen Western mit zwei wunderbaren und unglaublich sexy Hauptdarstellerinnen, die die Leinwand zum Sprühen bringen und die Colts rauchen lassen. Tatkräftig unterstützt von Steve Zahn und Sam Shepard heizt dieser rasante und mit treffsicherem Humor garnierte Kampf für Gerechtigkeit in den Kinos so richtig ein und hinterlässt den Geschmack eines feurigen Tequila auf der Zunge!

 

REGIE:
Joachim Roenning
Espen Sandberg
PRODUKTION:
Luc Besson
CAST:
Penélope Cruz
Salma Hayek
Steve Zahn
Dwight Yoakam
Denis Arndt
Audra Blaser
DREHBUCH:
Luc Besson
Robert Mark Kamen
KAMERA:
Thierry Arbogast
SCHNITT:
Frédéric Thoraval
TON:
Guillaume Bouchateau
MUSIK:
Eric Serra
AUSSTATTUNG:
Hugues Tissandier
KOSTÜME:
Olivier Bériot

       
  Be with Me
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Dezember 2006]
       
 

Ein Film von Eric Khoo • Häufig kommen grosse Filme ganz sanft und leise daher, unauffällig fast entwickeln sie ihre Kraft und Ausstrahlung von innen heraus, still und ohne viel Aufhebens. Dafür umso nachhaltiger. "Be With Me" vom bei uns viel zu wenig bekannten Eric Khoo aus Singapur ist ein solcher Film: Die stille filmische Perle erregte bei ihrer Uraufführung in Cannes erstmals Aufsehen, einfach so. Der Film lässt uns drei verschiedene fiktive Lebensfäden und die reale Figur einer Taubblinden betrachten. Es geht um so zentrale Elemente des Lebens wie Liebe, Hoffnung und Schicksal. Der Star von Be With Me ist Theresa Chan, die seit 50 Jahren ohne Gesichts- und Gehörsinn lebt und eine wohltuende Kraft ausstrahlt. Zusammen mit ihr und seinen fiktiven Suchenden lädt uns Eric Khoo ein auf eine Reise zum Sein. Und da sitzt man im Kino und staunt wie ein Kind. Mag sogar sein, dass man auf Anhieb nicht einmal genau sagen könnte, weshalb, man fühlt sich einfach in eine andere Stimmung versetzt und schaut. Im Film von Eric Khoo wird es vielen so ergehen.

 

REGIE:
Eric Khoo
PRODUKTION:
Brian Hong
CAST:
Theresa Poh Lin Chan
Seet Keng Yew
Ezann Lee
Lynn Poh
Chiew Sung Ching
DREHBUCH:
Eric Khoo
Wong Kim Hoh
KAMERA:
Adrian Tan
SCHNITT:
Low Hwee-Ling
TON:
Kevin Mathews
Christine Sham
MUSIK:
Kevin Mathews
Christine Sham

       
  Beautiful new world
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2001]
       
 

Ungewohnt lockeres Kino aus China... • Ungewohnt lockeres Kino aus China, eine erfrischende Komödie aus Schanghai. In Form einer einfachen Ballade, ironisch erzählt, lehnt sich der Film an den Suzhou-Stil der traditionell gesungenen chinesischen Epen an. Baogen ist ein Mann vom Land mit bewährten Moralvorstellungen, der hart arbeitet, um sich ein neues städtisches Leben aufzubauen und um das Herz seiner scharfzüngigen Tante zu gewinnen. Eine wunderbare neue Welt wirft einen aufschlussreichen Blick auf das zeitgenössische, sich verändernde China und auf den Gegensatz und die Konfrontation von Materialismus, Kapitalismus, traditionellen Werten und menschlichem Begehren. Shi Runjiu, ein 29jähriger Regisseur und Drehbuchautor, bringt mit seinem ersten Langspielfilm frischen Wind in den chinesischen Film. Er bringt uns zum Lachen und zwingt uns zugleich nachzudenken. Der ehrliche Bauer Baogen, der in die grosse Stadt kommt, um hier einen Preis abzuholen, den er in der Lotterie gewonnen hat, kommt ganz schön auf die Welt, denn die gewonnene Wohnung ist noch nicht einmal gebaut. Anstatt reich und berühmt zu werden, sieht er sich mit der simplen Realität konfrontiert. Er sucht bei seiner entfernten Verwandten Jinfang Unterschlupf und bringt deren Leben ganz schön durcheinander.

 

REGIE:
Runjiu Shi
PRODUKTION:
Peter Loehr
CAST:
Wu Jiang
Hong Tao
Ning Chen
Richie Ren
Wu Bai
Zhengwei Tong
DREHBUCH:
Fendou Liu
Runjiu Shi
Yao Wang
KAMERA:
Yue Lu
SCHNITT:
Hongyu Yang
TON:
Xueyi Wang

       
  Before Sunrise
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Juni 2004]
       
 

Der Anfang von «Before Sunset» • Als „Before Sunrise“ 1995 in die Kinos kam, feierten die Kritiker ihn als höchst ungewöhnliche Liebesgeschichte – ein Abend, den wir mit den Augen zweier Fremder erleben, die durch eine ihnen fremde Stadt wandern und sich dabei näher kommen. Die Zuschauer fühlten sich an das prickelnde Versprechen der Jugend erinnert, das zwei junge Menschen spontan in einem Zug zusammenführt: Sie verbringen die Nacht mit Gesprächen über Gott und die Welt. „Irgendwie wirkte das wie eine Anti-Hollywood-Romanze“, sagt Regisseur Richard Linklater über seinen dritten Film (nach „Slacker“ und „Dazed and Confused“). „Einfach gesagt: Das ist eine Lovestory für Realisten. Wir versuchen die Realität einzufangen – die Geschichte passt eher ins wirkliche Leben der Zuschauer als in einen Film. Wahrscheinlich empfinden die Menschen, die sich davon angesprochen fühlen, genauso wie wir, und deswegen wollen wir wissen, was mit diesen beiden Figuren weiter geschieht.“

 

REGIE:
Richard Linklater
PRODUKTION:
Anne Walker-McBay
CAST:
Ethan Hawke
Julie Delpy
Andrea Eckert
Hanno Pöschl
Karl Bruckschwaiger
Tex Rubinowitz
Erni Mangold
DREHBUCH:
Richard Linklater
Kim Krizan
KAMERA:
Lee Daniel
SCHNITT:
Sandra Adair
Sheri Galloway
TON:
Tom Hammond
MUSIK:
Fred Frith
AUSSTATTUNG:
Florian Reichmann
KOSTÜME:
Florentina Welley

       
  Bellaria
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Dezember 2002]
       
 

Ein Film von Douglas Wolfsperger • BELLARIA - SO LANGE WIR LEBEN entdeckt die morbid-charmante Eigenwelt eines kleinen Wiener Programmkinos und seiner Besucher. Wenn sich langsam der Kinovorhang öffnet, geht für sie die Sonne auf, in Zarahs Augenaufschlag, mit Marikas Hüftschwung, bei Jopis Gesang. Im Bellaria Kino sind die Filme zwar mindestens 50 Jahre alt, doch für die treuen Stammbesucher sind sie ein Stück Jugend. Hier brechen sie in eine Welt auf, die es lange nicht mehr gibt. Ein berührender und zugleich komischer Film über Seh(n)süchte, Rituale und einen Ort ausserhalb unserer Zeit.

 

REGIE:
Douglas Wolfsperger
PRODUKTION:
Douglas Wolfsperger
Martin Dietrich
CAST:
Karl Schönböck
Tenbuss-Zwillinge
Baroness von Lipstril
Heinrich Mosch
Ernst Weizmann
Vera Benda
Rosie Tomek
DREHBUCH:
Douglas Wolfsperger
KAMERA:
Helmut Wimmer
SCHNITT:
Götz Schuberth

       
  Beshkempir
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2000]
       
 

Liebeserwachen in Kirgisien • Alltag im ländlichen Kirgisistan, der Heimat des Schriftstellers Tschingis Aitmatow. Der Junge Azate spielt mit seinen Freunden, streunt herum und treibt allerlei Schabernack. Das Leben in seinem Dorf erscheint ganz ruhig und erdverbunden, wie es schon vor eintausend Jahren gewesen sein muss. Das Wanderkino, das in der Nähe vorbei kommt, ist eine der wenigen grossen Attraktionen, nach denen sich die Jugendlichen sehnen. Eines Tages erfährt Azate im Verlauf einer Bubenrauferei, dass seine Eltern ihn als Kleinkind adoptiert hatten. Weil sie kinderlos waren, erhielten sie der lokalen Tradition zufolge ein Kind von einer Grossfamilie aus der Dorfgemeinschaft überreicht. Jetzt, da Azate weiss, dass er ein Adoptivkind ist, fühlt er sich einsam. Er muss lernen, mit dem Leben neu zurecht zu kommen. Es ist die keimende erste Liebe, die dem Jungen in diesem wunderbar sanften Regiedebüt von Aktan Abdikalikow nach der totalen Verunsicherung zurück ins Leben hilft.

 

REGIE:
Aktan Abdikalikow
PRODUKTION:
Kirgisfilm
Noë Productions
CAST:
Mirlan Abdikalikow
Albina Imashewa
Adir Abdikalikow Bakit
Djilkchiew Mirlan
DREHBUCH:
Aktan Abdikalikow
Avtandil Adikulow
Marat Sarulu
KAMERA:
Hassan Kidiraliew

       
  Bibi Blocksberg
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. September 2002]
       
 

Nach dem berühmten, gleichnamigen Kinderbuch. • In Neustadt herrscht Jubelstimmung: Bibi Blocksberg (SIDONIE VON KROSIGK) hat durch eine spontane kleine Hexerei, mit der sie einen kräftigen Regenschauer auslöste, zwei Kinder vor dem sicheren Flammentod bewahrt. Während Mutter Barbara (KATJA RIEMANN), selbst Hexe aus Fleisch und Blut, mächtig stolz auf ihre Tochter ist, hält der beruflich gestresste Papa Bernhard (ULRICH NOETHEN) nur sehr wenig von Bibis übersinnlichen Eskapaden. Da erhält Bibi von Oberhexe Walpurgia die Nachricht, dass ihr aufgrund besonderer Verdienste bereits vorzeitig die "Kristallkugel", die sie erst zur richtigen Hexe macht, verliehen wird. Voller Stolz fliegt Bibi mit ihrem Besen, der auf den Namen "Kartoffelbrei" hört, auf den Blocksberg. Doch die verschlagene Rabia (CORINNA HARFOUCH), eine der bösen Hexen, gönnt der Junghexe die hohe Ehre nicht. Noch am Blocksberg schwört sie erst zu ruhen, wenn sie Bibi die kostbare Kugel wieder abgejagt hat... Rund 15 Jahre, nachdem die freche Hexe BIBI BLOCKSBERG ihren Siegeszug durch die deutschen Kinderzimmer begann - allein die Hörkassetten wurden über 33 Millionen mal verkauft - erobern nun Hexen aus Fleisch und Blut unter der Regie von Hermine Huntgeburth ("Das Trio", "Der Hahn ist tot") die Kinos. Ein Spass für die ganze Familie.

 

REGIE:
Hermine Huntgeburth
PRODUKTION:
Uschi Reich
Karl Blatz
CAST:
Sidonie von Krosigk
Maximilian Befort
Katja Riemann
Corinna Harfouch
Ulrich Noethen
Anja Sommavilla
Elea Geissler
DREHBUCH:
Elfie Donnelly
KAMERA:
Martin Langer

       
  Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eule
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. September 2004]
       
 

Bibi Blocksberg kehrt in die Kinos zurück • Bibi Blocksberg hat vor lauter Hexerei den Unterricht sträflich vernachlässigt. Ihre Noten in Mathe sind schlecht, und so kommt es, dass sie ihre Ferien im Büffelinternat Schloss Altenberg verbringen muss. Doch der Schuldirektor entpuppt sich als Sonderling auf der Suche nach dem geheimnisvollen Rätsel von Altenberg, und auch Bibis Zimmergenossin Carina, ein Britney-Spears-Verschnitt, ist die reinste Qual. Zum Glück findet Bibi in der Mitschülerin Elea, die seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt, schnell eine Freundin. Und Bibi wäre nicht Bibi, würde sie nicht versuchen, Elea wieder zum Laufen zu verhelfen – obwohl es der Hexenkodex ausdrücklich verbietet, in menschliches Schicksal einzugreifen. Als Bibi von der Sage des wundertätigen Eulenstaubs erfährt, macht sie sich auf den Weg, um in den Altenberg-Höhlen danach zu suchen. Doch auch Bibis Erzfeindin, die Hexe Rabia von Katzenstein, weiß von den magischen Kräften des blauen Pulvers. Sie entkommt in einer dramatischen Flucht aus dem Gruselmoor, in dem sie mit ihrem Kater Maribor eine fünfjährige Strafe verbüßt, und nähert sich unbemerkt der verhassten Familie Blocksberg...

 

REGIE:
Franziska Buch
PRODUKTION:
Karl Blatz
Uschi Reich
CAST:
Sidonie von Krosigk
Monika Bleibtreu
Corinna Harfouch
Ulrich Noethen
Katja Riemann
DREHBUCH:
Elfie Donnelly
KAMERA:
Axel Block
SCHNITT:
Barbara von Weitershausen
TON:
Christian Götz
MUSIK:
Enjott Schneider
AUSSTATTUNG:
Susann Bieling
Uwe Szielasko
KOSTÜME:
Eveline Stösser

       
  Big Daddy
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 1999]
       
 

Nature called. Look who answered. • Was tun, wenn man von heute auf morgen, aus heiterem Himmel Vater wird? Vor diese Frage gestellt sieht sich Sonny Koufax (ADAM SANDLER), dem es bislang noch immer blendend gelungen ist, allen Verantwortungen im Leben aus dem Weg zu gehen, während all seine Freunde längst Karriere gemacht haben. Sogar sein bester Freund und Mitbewohner hat sich inzwischen dazu entschlossen, dem Erwachsenen-Club beizutreten und seine Freundin zu heiraten. Bei Sonny hingegen dreht sich noch immer alles nur um Fast Food, lange Schlafen und Sport - im Fernsehen, wohlgemerkt. All das ändert sich schlagartig, als der Lebenskünstler von seiner Freundin sitzengelassen und ein fünfjähriger Junge an seiner Türschwelle abgeliefert wird - das sehr lebendige Relikt eines Techtelmechtels seines Wohngenossen, der gerade für ein paar Monate in China weilt. Sonny beschliesst kurzerhand, den Jungen zu adoptieren, um dadurch bei seiner Freundin wieder ein paar Pluspunkte zu sammeln. Allerdings handelt er sich mit diesem Kind mehr Probleme ein, als er es sich jemals hätte träumen lassen...

Adam Sandler, Amerikas Topkomiker Nummer eins, fegt wieder wie ein Tornado durch die Kinos und serviert mit BIG DADDY seine bislang unwiderstehlichste Hit-Comedy. In den USA erweist sich BIG DADDY bereits als Trumpfas des Kinosommers: Mit 41,5 Millionen Dollar Einspiel hatte der Superspass den besten Kinostart einer Nicht-Fortsetzungs-Komödie überhaupt. Nach nur sechs Wochen hat er bereits weit über 150 Millionen Dollar eingespielt und zählt damit zu den fünf erfolgreichsten Filmen des Kinojahres 1999!

 

REGIE:
Dennis Dugan
PRODUKTION:
Sid Ganis
Jack Giarraputo
CAST:
Adam Sandler
Joey Lauren Adams
Jon Stewart
Allen Covert
Rob Schneider
Josh Mostel
Cole & Dylan Sprouse
DREHBUCH:
Steve Franks
Tim Herlihy & Adam Sandler
KAMERA:
Theo van de Sande A.S.C.
SCHNITT:
Jeff Gourson
MUSIK:
Teddy Castellucci
AUSSTATTUNG:
Perry Andelin Blake

       
  Billy Elliot
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2000]
       
 

Ein neuer britischer Volltreffer • Er hat Musik im Blut und Rhythmus in den Füssen, der kleine Billy (Jamie Bell). Witzig und verspielt hüpft und jauchzt er sich bis ins zwölfte Lebensjahr. Sein Vater - ein einfacher, aufrichtiger aber auch sturer Minenarbeiter streikt im Winter 1984 wochenlang für die Erhaltung der Arbeitsplätze im Norden Englands. Damit Billy, wenn er mal gross ist, seinen Mann zu stehen versteht, drückt ihm der Vater jeden Mittwoch 50 Pence für den Boxunterricht in die Hand. Und gerät ausser sich, als er entdeckt, dass Billy nicht im Boxring steht, sondern seinem Tanztalent frönt und mit den Ballett-Mädchen Pirouetten, Sprünge und Schritte einübt. Scheite und Schläge setzt's. Doch da gibt's die Tanzlehrerin (Julie Walters, Educating Rita).

Die ist derb und streng, aber sie glaubt unerschütterlich an Billys Begabung. Während für seinen Vater (Gary Lewis) im letzten grossen Bergarbeiterstreik eine Welt zerschlagen wird, eröffnen sich dem Jungen neue Horizonte...

BILLY ELLIOT reiht sich ein in die Tradition des neuen britischen Kinos, wie man es von The Full Monty, Four Weddings And A Funeral und Notting Hill her kennen und lieben gelernt hat. Das Spielfilmdebut des britischen Theaterregisseurs Stephen Daldry berichtet mit der verspielt-trotzigen Unverdorbenheit eines Kindes von der positiven Kraft der Musik und des Tanzes, die Mauern und soziale Unterschiede durchbrechen kann.

 

REGIE:
Stephen Daldry
PRODUKTION:
Greg Brenman
Jon Finn
CAST:
Julie Walters
Gary Lewis
Jamie Bell
Jamie Draven
Jean Heywood
DREHBUCH:
Lee Hall
KAMERA:
Brian Tufano B.S.C.
SCHNITT:
John Wilson
MUSIK:
Stephen Warbeck
AUSSTATTUNG:
Maria Djurkovic

       
  Bimbambino
 
       
 

Gratis Kino mit dem "KINO BAMBINO" • Mit "Kino Bambino" ermöglichen wir Kindern, mit oder ohne Begleitung, einen Gratis-Kinonachmittag in toller Atmosphäre.
Die Tickets werden vom kinderfreundlichen Detailhandel bei uns gekauft und gratis an die Kunden abgegeben.
Zudem beteiligen sich noch verschiedene Sponsoren, welche ihre Werbefilme zeigen. Dank diesen Sponsoren schenken wir jedem Kind am Ende der Veranstaltung 2 bis 3 Produkte!
Erleben Sie mit "Kino Bambino" einen unvergesslichen Kinonachmittag, mit Freunden, Bekannten und Verwandten!
Weitere Informationen zu den Filmen und den Ticketstellen finden sie unter: www.kinobambino.ch

 

       
  Blindness
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Oktober 2008]
       
 

Stadt der Blinden • Der Film nach dem bekannten Roman von Nobelpreisträger José Saramago erzählt die Geschichte einer geheimnisvollen Epidemie, die in der Zukunft eine namenlose Metropole befällt und zahlreiche Menschen erblinden lässt. Um eine Ausbreitung der Epidemie zu vermeiden, werden die Infizierten vom Staat in ein Lager gesteckt und ihrem Schicksal überlassen. Bald schon herrscht in dem Lager Hunger und Chaos - der Kampf um das nackte Überleben beginnt.

Seit "The Constant Gardener" und "City of God" steht Regisseur Fernando Meirelles für grosses Kino, das Tiefgang und beste Unterhaltung bietet. Mit "Die Stadt der Blinden" setzt er wieder auf eine berühmte literarische Vorlage. Ein philosophischer Thriller der Extraklasse mit den Weltstars Julianne Moore, Mark Ruffalo und Gael García Bernal.

 

REGIE:
Fernando Meirelles
PRODUKTION:
Andrea Barata Ribeiro
Niv Fichman
Sonoko Sakai
CAST:
Julianne Moore
Mark Ruffalo
Alice Braga
Yusuke Iseya
Yoshino Kimura
Don McKellar
Maury Chaykin
Mitchell Nye
Danny Glover
Gael García Bernal
DREHBUCH:
Don McKellar
José Saramago
KAMERA:
César Charlone
SCHNITT:
Daniel Rezende
TON:
Guilherme Ayrosa
Alessandro Laroca
MUSIK:
Marco Antônio Guimarães
AUSSTATTUNG:
Matthew Davies
Tulé Peak
KOSTÜME:
Renée April

       
  Blue Gate Crossing
 
       
 

Ein Film von Chin-yen Yee • Der stimmungsvolle Film über Träume, Hoffnungen und Freundschaften taiwanesischer Jugendlicher hat in Asien viel Staub aufgewirbelt und unter der jungen Generation Kultstatus gefunden. Der Film setzt sich zum ersten Mal im taiwanesischen Kino mit dem Tabu der Bisexualität auseinander und ist mit ausgesprochen viel Feingefühl und einer guten Portion Humor inszeniert.

 

REGIE:
Chin-yen Yee
PRODUKTION:
Peggy Chiao
Hsiao-ming Hsu
CAST:
Bo-lin Chen
Lun-mei Guey
Shu-hui Liang
Joanna Chou
DREHBUCH:
Chin-yen Yee
KAMERA:
Hsiang Chienn
SCHNITT:
Ching-Song Liao
TON:
Du-Che Tu
MUSIK:
Chris Hou
AUSSTATTUNG:
Shao-yu Hsia

       
  Borat
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. November 2006]
       
 

Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakhstan • Jagshemash, mein Name Borat Sagdiyev. Ich möchte Kommentar abgeben zu neueste Aussagen in den Medien über meine Nation von Kasachstan. Hier wird behauptet, dass Frauen in Kasachstan gleichwertig behandelt und jede Art von Religion toleriert wird – das abscheuliche Lügenmärchen! Das alles ist Teil von grosse Propoganda-Kampagne gegen unsere Land von den bösen Schwachköpfen Usbekistan – die, wie wir alle wissen, sehr neugierige Menschen sind, mit ein Knochen in der Mitte von ihrem Gehirn.

Es gibt einen Mann namens Roman Vasilenko, der sich ausgibt als Minister für Presse von Kasachstan. Bitte nicht hören auf diesen Mann, er usbekischer Betrüger und wird gejagt von unseren Agenten. Ich muss weiter betonen im Namen von mein Regierung, dass wenn Usbekistan diese Angriffe nicht unterlässt, dann wir schliessen nicht länger aus die Möglichkeit von militärischem Eingriff.

Wenn usbekische Propoganda noch einmal behauptet, dass wir NICHT gegorene Pferde-Pisse trinken, Todesstrafe für das Backen von Bagels erlassen oder 300 Tonnen menschliche Schambeine pro Jahr exportieren, dann wir werden keine andere Alternative haben, als die Bombardierung ihrer Städte mit unsere Katapulte.

Jede Behauptung, dass unser glorreich Führer ist unzufrieden mit mein Film "Borat: Kulturelle Lernung von Amerika um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen" ist gelogen. Wahrer Grund für Washington-Besuch von Präsident Nazharbayev ist Bewerbung von diese Kinofilm! Deshalb veranstalten er und Ministerium für Information morgen Abend Kinovorführung, wozu er haben eingeladen Präsident Georg Walter Bush und andere amerikanisch Würdenträger – Donald Rumsfeld, Bill Gates, OJ Simpson und Mel Gibsons.

Kinovorführung wird gefolgt von Cocktailparty und einer Diskussion über engere Bindungen zwischen unsere Länder bei Hooters, in Haus 825 siebente Strasse.

Vielen Dank, jetzt ich müssen zurück zu Botschaft, wo mein Regierung mich brauchen.

Chenquieh!

 

REGIE:
Larry Charles
PRODUKTION:
Sacha Baron Cohen
Jay Roach
CAST:
Sacha Baron Cohen
Pamela Anderson
Ken Davitian
DREHBUCH:
Sacha Baron Cohen
Anthony Hines
Peter Baynham
KAMERA:
Luke Geissbuhler
Anthony Hardwick
SCHNITT:
Craig Alpert
Peter Teschner
James Thomas
MUSIK:
Erran Baron Cohen
KOSTÜME:
Jason Alper

       
  Botero
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. November 2008]
       
 

Born in Medellin • Zu Fernando Boteros 75. Geburtstag erzählt Peter Schamoni die bewegende Erfolgsgeschichte des in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsenen kolumbianischen Künstlers. Anfänglich hatte Botero um Anerkennung zu kämpfen, mittlerweile sind Menschen aller Kontinente begeistert von seinen Bildern und Skulpturen. Botero hat für sich einen Stil gefunden, an dem man ihn sofort erkennt: farbenfroh und üppig. Doch Schamoni zeigt nicht nur diesen Botero, sondern auch, dass sich hinter dem Klischee des Naiven ein Künstler entdecken lässt, der auch auch vor ernsten Themen nicht zurückschreckt. Die Bilder, die die Verbrechen der Amerikaner in Abu Ghraib zeigen, sind einzigartig. Schamoni begleitete den Künstler nicht nur in seine Skulpturen-Werkstatt in der Toskana, und in sein Pariser Maler-Atelier, auch in Kolumbien selbst wurde gedreht. Schamoni nimmt den Zuschauer mit auf die gemeinsame Reise mit dem Maler, lässt ihn teilhaben an der Welt, in der der Künstler lebt und arbeitet, an den Höhen und Tiefen in seinem Leben. Peter Schamoni, der Botero seit vierzig Jahren kennt, hat den Künstler für das Kino neu sichtbar gemacht.

 

REGIE:
Peter Schamoni
PRODUKTION:
Rob Houwer
Peter Schamoni
CAST:
Mario Adorf
Fernando Botero
DREHBUCH:
Peter Schamoni
KAMERA:
Ernst Hirsch
Konrad Hirsch
SCHNITT:
Carsten Dillhöfer
Sabine Rottmann

       
  Bread and Roses
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2001]
       
 

By Ken Loach • Gibt es einen Filmregisseur, der seiner Überzeugung treuer ist als Ken Loach? Film um Film erzählt der Brite mit viel Gerechtigkeitssinn und Wissen um gesellschaftliche Bedingtheiten, aufrüttelnde Geschichten um Sehnsüchte, Hoffnungen und Träume. Seine Helden sind Arbeiter und Arbeitslose, Busfahrer, Deserteure und einfache Mädchen. Dies selbst dann, wenn Loach fern der Heimat dreht wie in «Carla's Song» und «Land and Freedom». Oder wie in BREAD AND ROSES, der in Los Angeles spielt - und von dem Loach sagt, er habe vor allem versucht, die Stadt der Engel aus einer Sicht zu filmen, die das Mainstream-Kino nicht kennt. Loachs Los Angeles ist dasjenige der spanisch sprechenden Immigranten, der Menschen aus Puerto Rico, Honduras, El Salvador, Nicaragua, Equador. Viele unter ihnen weilen ohne Papiere im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. So auch Maya, die zum Auftakt von BREAD AND ROSES von zwei «Coyotes» geführt über die Grenze von Mexiko nach L.A. kommt. Ihre Schwester Rosa hat ihr einen Job besorgt, doch Maya mag die Arbeit an der Bar nicht. Lieber geht sie putzen. Und gehört damit zur riesigen Masse schlechtest bezahlter, nicht versicherter Heinzelmännchen, die L.A.s Banken und Prunkbauten über Nacht blitzblank putzen. «Die Putz-Uniformen machen uns unsichtbar», heisst es in BREAD AND ROSES; Ken Loach aber will, dass man sieht. Steckt seine Protagonisten in rote T-Shirts. Lässt Liebe passieren. Und plädoyiert eindringlich und herzzerreissend für mehr Humanität und Gerechtigkeit.

 

REGIE:
Ken Loach
PRODUKTION:
Rebecca O'Brian
Ulrich Feslberg (exec)
CAST:
Pilar Padilla
Adrien Brody
Elpidia Carillo
Jack McGee
Monica Rivas
Frank Davila
Lillian Hurst
DREHBUCH:
Paul Laverty
KAMERA:
Barry Ackroyd
SCHNITT:
Jonathan Morris
MUSIK:
George Fenton
AUSSTATTUNG:
Martin Johnson

       
  Breakfast of Champions
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Juni 1999]
       
 

Nach dem Roman des Bestsellerautors Kurt Vonnegut • Dwayne Hoover (Bruce Willis), Midland Citys angesehenster Autohausbesitzer und erfolgverwöhnter Strahlemann, droht den Verstand zu verlieren und niemand scheint es zu bemerken: Gemahlin Celia (Barbara Hershey) ist längst zum Tabletten und TV-Junkie geworden, Sohn George (Lukas Haas) träumt von einer Karriere als singendes Barhäschen und Freund und Mitarbeiter Harry (Nick Nolte) sieht sich am liebsten in Spitzendessous.

Als dann auch noch Francine (Glenne Headley), Dwaynes Sekretärin und Ge liebte, mit dem Ende der Beziehung droht, flüchtet sich Hoover in die-aberwitzige Vor stellung, dass ihm nur noch Kilgore Trout (Albert Finney) - ein reichlich verwirrter Science-Fiction-Autor, der als Ehrengast des 'Art Festivals' in Midland City erwartet wird - helfen kann.

Doch bis die beiden endlich zusammentreffen, soll noch einige Zeit vergehen und das gewohnte Leben völlig aus den Fugen geraten.

Zwischen 'American Dream' und alltäglichem Wahnsinn: BREAKFAST OF CHAMPIONS, Alan Rudolphs neuester Film nach dem gleichnamigen Roman aus der Feder des New Yorker Kultautors Kurt Vonnegut Jr., ist eine pechschwarze Satire, eine tragische Komödie, ein unvergleichliches Stück Kino mit einer ebenso aussergewöhnlichen wie hochkarätigen Besetzung:

Action-Held Bruce Willis als verzweifelter Autohändler, der auf der Überholspur des Lebens ins Schleudern gerät und schliesslich die Kontrolle über sich selbst verliert, Barbara Hershey als seine der Welt völlig entrückte Ehefrau, Nick Nolte als paranoider Liebhaber von Spitzendessous und Albert Finney als alternder, mittelloser Schriftsteller.

BREAKFAST OF CHAMPIONS hält der US-Gesellschaft einen Spiegel vor, prangert sie an, macht sich über sie lustig. Der Film eröffnet neue Sicht- und Denkweisen ohne dabei zu moralisieren.

 

REGIE:
Alan Rudolph
PRODUKTION:
David Blocker
David Wills
Sandra Tomita
CAST:
Bruce Willis
Albert Finney
Nick Nolte
Barbara Hershey
Glenne Headley
Lukas Haas
Omar Epps
DREHBUCH:
Alan Rudolph
KAMERA:
Elliott Davis
SCHNITT:
Suzy Elmiger
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Nina Ruscio

       
  Bruce Almighty
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 2003]
       
 

Wie im Himmel. So im Kino. Jim Carrey als Gott. • Wie würden Sie reagieren, wenn Ihnen plötzlich Gott (MORGAN FREEMAN) höchstpersönlich gegenübersteht und Ihnen anbietet für eine Woche seinen Job zu übernehmen? Bruce Nolan (JIM CARREY) ist Fernsehreporter und mit seinem Leben ständig unzufrieden - und das obwohl er nicht nur große Popularität genießt, sondern mit Grace (JENNIFER ANISTON) auch noch eine wunderschöne Freundin hat, die ihn über alles liebt. Am Ende eines völlig verkorksten Tages lässt Bruce seiner Wut so richtig freien Lauf und gibt Gott in einer Schimpfkanonade die Schuld an allem. Gott hört zu. Und antwortet: wenn Bruce meint, er könne den Job besser machen, dann soll er es ruhig mal probieren. Und so wird Bruce allmächtig. Für eine Woche…

Nach den Kinohits "Der Dummschwätzer" und "Ace Ventura - Ein tierischer Detektiv" haben sich Superstar Jim Carrey und Komödienass Tom Shadyac bei BRUCE ALLMÄCHTIG erneut zusammengefunden, um mit ihrer bislang aberwitzigsten Komödie für Lacher am laufenden Band zu sorgen. Ein göttliches Vergnügen!

 

REGIE:
Tom Shadyac
PRODUKTION:
Michael Bostick
James D. Brubaker
Jim Carrey
Steve Koren
Tom Shadyac
CAST:
Jim Carrey
Jennifer Aniston
Morgan Freeman
Lisa Ann Walter
Philip Baker Hall
Catherine Bell
Steven Carell
Nora Dunn
DREHBUCH:
Steve Koren
Steve Oedekerk
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
Scott Hill
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Linda DeScenna
KOSTÜME:
Judy L. Ruskin

       
  Brüno
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juli 2009]
       
 

Sacha Baron Cohen ist zurück • Nach BORAT kommt das neue Comedy-Highlight mit Sacha Baron Cohen: BRÜNO. Brüno ist ein schwuler Reporter (ehemals Coiffeur), der für den Österreichischen Jungen Rundfunk OJRF TV-Reportagen zu Themen wie Fashion, Unterhaltung und Celebrities macht. In seiner Sendung funkyzeit interviewt Brüno Promis wie auch Leute von der Strasse und bringt die Ahnungslosen oft in äusserst peinliche Situationen… ohne dass sich diese dessen bewusst wären.

So stürmt Brüno auf spektakuläre Weise den Laufsteg der Mailänder Fashion Week oder er lässt sich für einen Cage Fight der besonderen Art mit seinem Freund im Käfig einschliessen, umgeben von Hunderten brüllender Zuschauer. Ob er mit einer Gruppe Rednecks am Lagerfeuer über die Sex and the City-Girls philosophiert oder im Army-Camp als Label-Addict sein Unwesen treibt, Brüno entlarvt dabei oft eine Doppelmoral und hält seinen ignoranten Interview-Partnern den Spiegel vor. Dabei möchte Brüno doch nur eines: Dem oberflächlichen Fashion-Zirkus entkommen und etwas wirklich Wichtiges für die Menschen dieser Welt erreichen...

 

REGIE:
Larry Charles
PRODUKTION:
Sacha Baron Cohen
Monica Levinson
Dan Mazer
Jay Roach
CAST:
Sacha Baron Cohen
Richard Bey
Ron Paul
DREHBUCH:
Sacha Baron Cohen
Anthony Hines
Dan Mazer
Jeff Schaffer
KAMERA:
Anthony Hardwick
Wolfgang Held
SCHNITT:
Scott M. Davids
James Thomas
TON:
Scott Harber
MUSIK:
Erran Baron Cohen
AUSSTATTUNG:
Dan Butts
Denise Hudson
KOSTÜME:
Jason Alper

       
  Buenos Aires 1977
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Oktober 2007]
       
 

Ein Film von Adrián Caetano • Anhand eines Einzelfalls zeichnet Regisseur Israel Adrián Caetano in seinem Dokudrama das Martyrium Zehntausender nach, die in Argentinien während der Militärdiktatur verschleppt, verhört und gefoltert wurden. Mit den erzählerischen Mitteln des populären Kinos gelingt es ihm, die jüngere argentinische Geschichte einem heutigen Publikum erfahrbar, ja fast physisch nachvollziehbar zu machen. Die hervorragend geführten Schauspieler werden zu Stellvertretern für alle anonymen Gefangenen, die unter Diktatur, Willkür und Folter zu leiden haben. Caetanos Film zollt den Opfern des Regimes Respekt und feiert ihren Überlebenswillen.

 

REGIE:
Israel Adrián Caetano
PRODUKTION:
Óscar Kramer
Hugo Sigman
CAST:
Rodrigo De la Serna
Pablo Echarri
Nazareno Casero
Lautaro Delgado
Matías Marmorato
Martín Urruty
KAMERA:
Julián Apezteguía
SCHNITT:
Alberto Ponce
TON:
Joseph Adorisio II
Fernando Soldevila
MUSIK:
Iván Wyszogrod
KOSTÜME:
Natalia Alayon

       
  Caravaggio
 
       
 

Ein Film von Derek Jarman • Derek Jarmans Klassiker des europäischen Kinos ist die Verfilmung des wilden Lebens des Renaissance-Malers Caravaggio (Nigel Terry). Berühmt als Schöpfer düsterer und erotischer Werke, die seinen reichen und mächtigen Auftraggebern und Gönnern nicht selten unheimlich waren – beargwöhnt wegen seines Umgangs mit Strichern und Tagelöhnern. Er lebt in einer Dreierbeziehung mit dem schönen Dieb Ranucchio (Sean Bean) und dessen Frau, der Prostituierten Lena (Tilda Swinton), zusammen, die auch für seine berühmtesten Bilder Modell stehen. Die menage-à-trois endet mit dem tragischen Tod Lenas und Caravaggio muss sein restliches Leben auf der Flucht verbringen.

 

REGIE:
Derek Jarman
PRODUKTION:
Sarah Radclyffe
CAST:
Nigel Terry
Dexter Fletcher
Noam Almaz
Sean Bean
Tilda Swinton
Noam Almaz
Dawn Archibald
Jack Birkett
Sadie Corre
Una Brandon-Jones
Imogen Claire
DREHBUCH:
Derek Jarman
KAMERA:
Gabriel Beristain
SCHNITT:
George Akers
TON:
Peter Maxwell
MUSIK:
Simon Fisher-Turner
AUSSTATTUNG:
Christopher Hobbs
KOSTÜME:
Sandy Powell

       
  Cars
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. September 2006]
       
 

Ein PS-starkes Kinovergnügen • Lightning McQueen (Stimme: OWEN WILSON) ist ein schnittiges Kerlchen: ein ehrgeiziger Rennwagen mit dem Ziel, den bewährten Profis in seiner Liga zu zeigen, was ein Bolide ist; an den grossen Piston-Cup-Meisterschaften in Kalifornien will er sich und der (Auto-)Welt beweisen, dass er der Schnellste ist. Also macht er sich auf in den Westen. Doch so zielgerichtet, wie er sich das vorstellt, verläuft die Tour nicht: Unterwegs verfährt er sich erst einmal und gerät dadurch auf abenteuerliche Abwege. Im verschlafenen, an der berühmten Route 66 gelegenen Städtchen Radiator Springs beibt er zunächst hängen – und lernt jede Menge exzentrischer „Artgenossen“ kennen, etwa Mater, einen rostigen, aber treuherzigen Sattelschlepper, eine todschicke Porschefrau namens Lizzy oder Doc Hudson, einen 1951er Hudson Hornet mit geheimnisvoller Vergangenheit (ausgerüstet mit der charismatischen Stimme von Hollywodd-Urgestein PAUL NEWMAN).
In Radiator Springs scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, und Schnelligkeit scheint hier nicht zu den erstrebenswerten Dingen im Leben zu gehören. Die liebenswerten und schrulligen Bewohner wachsen Lightning bald ans Herz, vor allem aber lehren sie ihn einiges über den wahren Sinn des Lebens: Es gibt wichtigere Dinge als Pokale, Ruhm und Sponsoring.

 

REGIE:
John Lasseter
PRODUKTION:
Darla K. Anderson
DREHBUCH:
John Lasseter
TON:
Teresa Eckton
MUSIK:
Randy Newman

       
  Cats and Dogs: Revenge of Kitty Galore
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. August 2010]
       
 

Ein Film von Brad Peyton • Im uralten Kampf zwischen Katzen und Hunden hat eine verrückt gewordene Katze die Angelegenheit ein bisschen zu weit getrieben. Kitty Galore, eine ehemalige Agentin der Katzenspionageorganisation MEOWS, ist übergeschnappt und hat einen teuflischen Plan ausgeheckt, um nicht nur ihre Hundefeinde, sondern auch ihre früheren Katzenkollegen unter Kontrolle zu bringen und die Welt zu ihrem Kratzbaum zu machen. Angesichts dieser beispiellosen Gefahr sehen sich Katzen und Hunde zum ersten Mal in der Geschichte gezwungen, ihre Kräfte in einem Bündnis zu vereinen, um sich selbst - und ihre Menschen - zu retten. "Cats & Dogs: The Revenge of Kitty Galore" ist eine Komödie, die Live-Handlungen mit modernster Marionettentechnik und Computeranimation kombiniert. Für das Fell ist die Zeit zum Fliegen gekommen.

 

REGIE:
Brad Peyton
PRODUKTION:
Andrew Lazar
DREHBUCH:
Ron J. Friedman
Steve Bencich
John Requa
Glenn Ficarra
KAMERA:
Steven Poster
SCHNITT:
Julie Rogers
TON:
Christopher S. Aud
Bruce Tanis
David Werntz
MUSIK:
Christopher Lennertz
AUSSTATTUNG:
Rusty Smith
KOSTÜME:
Tish Monaghan

       
  Cecil B. Demented
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Oktober 2000]
       
 

John Waters' neuer Film • CECIL.B.DEMENTED ist eine Action-Komödie um einen jungen, irren Filmemacher und seine Gang von Filmfanatikern, die die grosse Hollywooddiva Honey Whitlock kidnappen und dazu zwingen in ihrem Underground-Movie mitzuspielen, um so die Vormachtstellung der Hollywoodstudios endgültig zu untergraben.

Honey Whitlock ist durch und durch eine Diva und ihre Karriere momentan auf dem Höhepunkt. Talentiert und reich, und mit ihren 40 Jahren wunderschön ist sie auf der Besetzungs-Wunschliste eines jeden Produzenten ganz zuoberst, obwohl ihr der Ruf eines schwierigen Stars mit Allüren vorauseilt. Ihr neuer Film 'Some Kind of Happiness' verspricht ihr grösster Hit überhaupt zu werden. Als sie sich für die internationale Premiere nach Baltimore, wo der Film gedreht wurde, begibt, weiss sie noch nicht, dass sie dort mit dem anspruchsvollsten und herausforderndsten Regisseur zusammentreffen wird, mit dem sie je zusammengearbeitet hat.

Sie mag ja ein hysterisches Monster sein, aber das hat sie nicht verdient!

Am Tag ist Sinclair Stevens der junge, dynamische und vertrauenswürdige Manager des Senator Theatre, eines wunderbar renovierten Art-Deco-Kinopalastes, wo die Premiere von "Some Kind of Happiness" stattfinden soll. In der Nacht ist er der selbsternannte Cecil.B.Demented, Guerilla-Filmemacher und Kultführer einer Gang von cinephilen Fanatikern, den Sprocket Holes, die als Kinopersonal getarnt hinter den Kulissen agieren. Mit dem Charisma eines Charles Manson, dem Stil eines Andy Warhol und dem artistischen Temperament eines Otto Preminger ist Cecil eigentlich kein gewalttätiger Junge...ausser wenn man seiner Kamera im Weg steht. Er ist dabei seinen ersten Langspielfilm zu drehen und niemand wird ihn daran hindern können!

 

REGIE:
John Waters
PRODUKTION:
Joseph M. Caracciolo Jr.
John Fiedler
Mark Tarlov
CAST:
Stephen Dorff
Melanie Griffith
Adrian Grenier
Alicia Witt
Larry Gilliard Jr.
Maggie Gyllenhaal
Jack Noseworthy
DREHBUCH:
John Waters
KAMERA:
Robert M. Stevens
SCHNITT:
Jeffrey Wolf
TON:
John Nutt
MUSIK:
Basil Poledouris
Zoe Poledouris
AUSSTATTUNG:
Vincent Peranio
KOSTÜME:
Van Smith

       
  Ces amours-là
  [demnächst im Kino - Release: coming soon]
       
 

Ein Film von Claude Lelouch

 

REGIE:
Claude Lelouch
PRODUKTION:
Claude Lelouch
CAST:
Jacky Ido
Dominique Pinon
Anouk Aimée
Audrey Dana
Gisèle Casadesus
Zoltan Butuc
Samuel Labarthe
DREHBUCH:
Claude Lelouch
Pierre Uytterhoeven
KAMERA:
Gérard de Battista
SCHNITT:
Charlotte Lecoeur
Stéphane Mazalaigue
TON:
Harald Maury
Ulric Maury
MUSIK:
Laurent Couson

       
  Charlie's Angels
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. November 2000]
       
 

Get Some Action • Char!ie's Angels: Endlich kommt die TV-Actionkomödie der Siebziger Jahre ins Kino!

Sie sind entwaffnend hübsch, brillant und arbeiten als weibliche Detektive für Charlie: der Bücherwurm Natalie (CAMERON DIAZ), die zähe und hartnäckige Dylan (DREW BARRYMORE) und ihre Kollegin Alex (LUCY LIU). Jetzt müssen Charlie's Angels ihr Talent mit einem neuen Fall beweisen: Eric Knox, ein schwerreicher Unternehmer, wird von seinen eigenen Leuten von Knox Technologies entführt, worauf seiner Firma riesige Geldverluste drohen. Doch Charlie's Angels geben ihr Bestes: Unter der Leitung ihres Chefs, der bekanntlich jeden direkten Kontakt mit seinen Angestellten meidet, können die drei dank unwiderstehlichem Charme, modernster Technik und handfesten Nahkampfmethoden Tausende von unschuldigen Menschen retten.

 

REGIE:
McG
PRODUKTION:
Drew Barrymore
Leonard Goldberg
Nancy Juoven
CAST:
Cameron Diaz
Drew Barrymore
Lucy Liu
Bill Murray
Tim Curry
Crispin Glover
Matt LeBlanc
DREHBUCH:
John August
Ryan Rowe
KAMERA:
Russell Carpenter
Michael St. Hilaire
SCHNITT:
Peter Teschner
Wayne Wahrman
TON:
Michael J. Benavente
MUSIK:
Ed Shearmur
AUSSTATTUNG:
J. Michael Riva
KOSTÜME:
Joseph G. Aulisi

       
  Chicago
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. März 2003]
       
 

If you can't be famous,be infamous. • Verrat. Gewalt. Sex. Intrigen. Leidenschaft. Mord. And all that Jazz. Das ist Chicago in den zwanziger Jahren.

Die glamouröse Tänzerin Velma Kelley (CATHERINE ZETA-JONES) ist Chicagos absoluter Mittelpunkt der Nachtclubszene - die Männer sind verrückt nach ihr und das unschuldige Starlet Roxie Hart (RENÉE ZELLWEGER) träumt genau von diesem Erfolg.

Da kommt es zu einem unerwarteten Skandal: Velma gerät wegen Doppelmordes in die Schlagzeilen und vor Gericht. Das Schicksal will es, dass kurz darauf Roxie ebenfalls zur Mörderin wird. Als Star und Starlet sich im Gefängnis treffen, wittert Roxie ihre Chance. Mit Hilfe der cleveren Gefängniswärterin 'Mama' Morton (QUEEN LATIFAH) engagiert sie Velmas Rechtsanwalt, den gerissenen Strafverteidiger Billy Flynn (RICHARD GERE) und setzt auf die Macht der Presse. In einer Stadt, in der Mord eine Art von Unterhaltung ist, wird Roxie zu einem echten Star, aber in Chicago ist nur Platz für eine Legende...

Basierend auf dem preisgekrönten Broadway Musical ist CHICAGO ein atemberaubendes Spektakel über Intrigen, Liebe, Betrug und Freundschaft mit überwältigenden Musik- und Tanzszenen. Das mitreissende Kinohighlight eröffnet die Berliner Filmfestspiele 2003 und wurde für acht 'Golden Globes' nominiert: Als bester Film, für die beste Regie und das Drehbuch. Renée Zellweger, Catherine Zeta-Jones und Richard Gere sind als beste Hauptdarsteller nominiert, sowie Queen Latifah in der Rolle der Gefängniswärterin und John C. Reilly als Roxies Ehemann als beste Nebendarsteller.

 

REGIE:
Rob Marshall
PRODUKTION:
Marty Richards
CAST:
Renée Zellweger
Catherine Zeta-Jones
Richard Gere
Queen Latifah
John C. Reilly
Taye Diggs
Lucy Liu
DREHBUCH:
Bill Condon
Maurine Dallas Watkins
Bob Fosse
Fred Ebb
KAMERA:
Dion Beebe
SCHNITT:
Martin Walsh
MUSIK:
Danny Elfman
John Kander
AUSSTATTUNG:
John Myhre
KOSTÜME:
Colleen Atwood

       
  Chocolat
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2001]
       
 

Johnny Depp Juliette BinocheKino, so verführerisch wie Schokolade... Vom Regisseur von THE CIDER HOUSE RULES und MY LIFE AS A DOG. In den Hauptrollen Oscar Preisträgerinnen Juliette Binoche und Judi Dench sowie Johnny Depp.

Im Winter des Jahres 1959 taucht in einer verschlafenen französischen Provinzstadt eine geheimnisvolle Fremde (JULlETTE BINOCHE) auf. Vianne, so heisst die junge Frau, eröffnet eine ungewöhnliche Confiserie. Ungewöhnlich ist das verführerische Angebot, noch ungewöhnlicher, ja unheimlich, erscheint jedoch die Fähigkeit der Frau, die versteckten Wünsche und Leidenschaften ihrer Kundschaft wahrzunehmen und über die Schokolade in einen intensiven Dialog mit den Menschen zu treten. Doch erst mit dem Erscheinen des attraktiven jungen Roux (JOHNNY DEPP), kommt Vianne in die Lage, ihre eigenen Wünsche und Sehnsüchte zu erkennen. Als der Adlige Reynaud (ALFRED MOLINA), dem die neuen Tendenzen ein Dorn im Auge sind, Vianne vertreiben will, kommt es zu einer dramatischen Konfrontation zwischen Ewiggestrigen und Menschen, welche die neue Sinnlichkeit als Befreiung empfinden.

 

REGIE:
Lasse Hallström
PRODUKTION:
David Brown
Kit Golden
Leslie Holleran
CAST:
Juliette Binoche
Johnny Depp
Judi Dench
Lena Olin
Alfred Molina
Carrie-Anne Moss
DREHBUCH:
Roebrt Nelson Jacobs
Joanne Harris
KAMERA:
Roger Pratt
SCHNITT:
Andrew Mondshein
MUSIK:
Rachel Portman
AUSSTATTUNG:
David Gropman

       
  Cinema, Aspirins & Vultures
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. März 2007]
       
 

Ein Film von Marcelo Gomes • August 1942. Im Nordosten Brasiliens kreuzen sich die Wege des deutschen Aspirinvertreters Johann (Peter Ketnath) und des vor der Dürre flüchtenden Anhalters Ranulpho (João Miguel). Johann wirbt bei der Landbevölkerung mit Kurzfilmen für die "Wunderwirkung" von Aspirin und lässt sein staunendes Publikum so gleichzeitig auch die Magie des Kinos entdecken. Die beiden jungen Männer befreunden sich. Auf ihrer Fahrt über die staubigen Strassen des brasilianischen Hinterlandes suchen sie nach neuen Horizonten in ihrem Leben.

CINEMA, ASPIRINES & VULTURES ist der erste Langspielfilm von Marcelo Gomes. Die Idee zum Film ist seinerzeit in einem Gespräch mit seinem Grossonkel, Ranulpho Gomes, der in der Provinz Paraiba geboren ist, entstanden. Nachdem er während der vierziger Jahre zahlreiche Trockenperioden erlebt hatte, entschloss sich dieser in den Südosten des Landes zu emigrieren, auf der Suche nach einem besseren Leben.

 

REGIE:
Marcelo Gomes
PRODUKTION:
Maria Ionescu
João Júnior
CAST:
João Miguel
Peter Ketnath
DREHBUCH:
Karim Ainouz
Paulo Caldas
Marcelo Gomes
KAMERA:
Mauro Pinheiro Jr.
SCHNITT:
Karen Harley
TON:
Marcio Camara
MUSIK:
Tomaz Alves Souza
AUSSTATTUNG:
Marcos Pedroso
KOSTÜME:
Beto Normal

       
  Cinemania
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juli 2003]
       
 

Von Angela Christlieb und Stephen Kijakeil • CINEMANIA ist ein Dokumentarfilm über fünf filmsüchtige Menschen in New York. Ihr Lebensinhalt ist das Kino, allerdings ist es bei ihnen zu einer alles überwuchernden Obsession geworden. Während ein Kunstliebhaber in der Lage ist, Gemälde zu kaufen und zu sammeln, kann ein Filmliebhaber immer nur versuchen, die Spuren der Erinnerung an gesehene Filmbilder zu sammeln, um sie so zu vermehren und zu Teilen seiner privaten "Sammlung" zu machen.

Ihre Leidenschaft läßt sie zu Tänzern zwischen ihrer oft traurigen Realität und der geliebten filmischen Fiktion werden. Zum "wahren Leben" haben sie längst den Bezug verloren, denn ihre Leidenschaft ist gleichzeitig ein Vollzeit-Job, der keinen Platz für andere Dinge läßt und sie wirtschaftlich ständig an den Rand des Ruins führt.

Diese Filmverrückten haben tausende von Kinovorstellungen besucht; Eintrittskarten und Filmprogramme sind für sie zu begehrenswerten Devotionalien einer Traumwelt geworden sind. Sie streben letztlich danach, ihre Träume aus Zelluloid auch physikalisch zu besitzen und führen minutiöse Listen über alle Filme, die sie gesehen haben. Gleichzeitig sind sie wandelnde Enzyklopädien der Filmgeschichte und kennen sich mit den im Umlauf befindlichen Kopien bestimmter Filme so gut aus, daß sie sogar die Kratzer als alte Bekannte betrachten.

Der Film verbindet die Portraits seiner Protagonisten mit Sequenzen aus Experimentalfimen über das Leben in New York und Ausschnitten aus Hollywoodklassikern.

 

REGIE:
Angela Christlieb
Stephen Kijak
PRODUKTION:
Gunter Hanfgarn
CAST:
Jack Angstreich
Eric Chadbourne
Bill Heidbreder
Roberta Hill
Harvey Schwartz
Richard Aidala
KAMERA:
Angela Christlieb
SCHNITT:
Angela Christlieb
Stephen Kijak
MUSIK:
Robert Jackson Drasnin
Stereo Total

       
  Collateral
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. September 2004]
       
 

Ein Film von Michael Mann (HEAT) • Erleben Sie Tom Cruise als eiskalten Profikiller Vincent, der in Los Angeles eine nächtliche Tour mit dem Taxifahrer Max (Jamie Foxx, Ali) unternimmt, um eine fünffache Mordserie auszuführen. Als Max herausfindet, dass Vincent ein Killer ist, versucht er, das Leben des letzten Opfers und damit auch sein eigenes zu retten. LAPD und FBI sind den zwei gegensätzlichen Männern dicht auf den Fersen. – Ob The Last of the Mohicans, Heat oder The Insider, wenn Michael Mann Regie führt, entsteht jedes Mal packendes Klassekino von bestechender Qualität. Collateral zählt nur schon wegen Superstar Tom Cruise zu den Must-See-Movies dieses Kinojahrs. Nicht verpassen!

 

REGIE:
Michael Mann
PRODUKTION:
Michael Mann
Julie Richardson
CAST:
Tom Cruise
Jamie Foxx
Jada Pinkett Smith
Mark Ruffalo
Peter Berg
Bruce McGill
Irma P. Hall
DREHBUCH:
Stuart Beattie
KAMERA:
Dion Beebe
Paul Cameron
SCHNITT:
Jim Miller
Paul Rubell
TON:
Elliott Koretz
MUSIK:
James Newton Howard
Tom Rothrock
AUSSTATTUNG:
David Wasco
KOSTÜME:
Jeffrey Kurland

       
  Comme une image
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Dezember 2004]
       
 

Ein FIlm von Agnès Jaoui • Drei Jahre nachdem Agnès Jaoui mit der Oscar-nominierten und vierfach Césargekrönten Komödie «Le goût des autres» ihr fulminantes Regiedebut vorlegte, stellt sie ihren nicht minder brillanten Film COMME UNE IMAGE vor. Dieser spielt in Pariser Künstlerkreisen und dreht sich um die von Marilou Berry mit Verve gespielte Lolita und deren Vater, den berühmten Schriftsteller Etienne Cassard. Lolita hat eine wunderschöne Stimme und lässt sich zur Sängerin ausbilden. Doch sie ist mollig, steckt voller Komplexe und wünscht sich nichts sehnlicher als die Anerkennung ihres Vaters. Dieser allerdings nimmt seine Tochter kaum wahr. So leidet Lolita, wie der Rest der Welt, unter Papas Nonchalance, profitiert aber – etwa wenn sie ihre Gesangslehrerin für einen Sondereinsatz gewinnen will – auch schamlos von seiner Berühmtheit. COMME UNE IMAGE ist ein Bijou der klassischen französischen Beziehungskomödie. Die Dialoge sind brillant, die Figurenzeichnungen abgründig, die Inszenierung ist leichtfüssig. Kein Wunder, gilt Agnès Jaoui, die nicht nur hinter, sondern auch vor der Kamera stand und mit Co-Autor Jean-Pierre Bacri in Cannes den Drehbuchpreis erhielt, als derzeitiger Shooting Star des Französischen Kinos.

 

REGIE:
Agnès Jaoui
PRODUKTION:
Jean-Philippe Andraca
Christian Bérard
CAST:
Marilou Berry
Agnès Jaoui
Jean-Pierre Bacri
Virginie Desarnauts
Keine Bouhiza
Grégoire Oestermann
DREHBUCH:
Jean-Pierre Bacri
Agnès Jaoui
KAMERA:
Stéphane Fontaine
SCHNITT:
François Gédigier
TON:
Jean-Pierre Duret
MUSIK:
Philippe Rombi
AUSSTATTUNG:
Olivier Jacquet
KOSTÜME:
Jackie Budin

       
  Comment j'ai fêté la fin du monde
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juni 2007]
       
 

Cum mi-am petrecut sfarsitul lumii • Eva lebt 1989, als der Eiserne Vorhang in Stücke zerfiel, mit ihren Eltern und dem siebenjährigen Bruder Lalalilu in einem Quartier von Bukarest. Sie ist Gymnasiastin und eine attraktive junge Frau. Als sie mit ihrem Freund Alex eine Ceasescubüste zu Brüchen bringt, wird sie in eine Umerziehungsanstalt geschickt und lernt den Dissidentensohn Andrej kennen. Gemeinsam planen sie die Flucht, während Brüderchen Lalaliu einen Anschlag auf den Staatschef im Sinn hat. Erfrischend, melancholisch und heiter.

Goodbye Ceausescu
Wie bringt man Geschichte ins Kino, ohne einen Historienfilm zu machen, der niemanden interessiert? Ein guter Ansatz ist sicher der, bei den Menschen zu bleiben und in ihrem Alltag. Denn letztlich wird nur dort sichtbar, was historische Ereignisse kennzeichnet oder warum es dazu kommen konnte, kommen musste. In Osteuropa zum Beispiel, am Ende der 80er Jahre im 20. Jahrhundert, ganz speziell in Rumänien, das sich aus der fortschreitenden globalen Zeitreise irgendwann davongestohlen hatte.

In seinem ersten Spielfilm greift der Rumäne Catalin Mitulescu auf eigene Erfahrungen zurück und gestaltet aus diesen ein wunderbar stimmiges Zeitbild. Etwas Altes läuft aus, etwas Neues ist noch nicht da, aber die Menschen, sie leben, sie lieben, sie träumen. Der Filmemacher hütet sich davor, die bekannten Bilder zu wiederholen oder das zu zeigen, was wir aus den Nachrichtensendungen in Erinnerung haben mögen. Im Gegenteil: Er setzt ein Stück Alltag dahinter um eine Schülerin und ihren Bruder liebevoll in Szene. So wird noch junge Vergangenheit gegenwärtig, lebendig in kleinsten Details, die den Alltag prägten, Liedern, die gesungen wurden, Mechanismen, die die Gesellschaft auf die Dauer lähmten. Das Wohltuende an diesem Abgesang auf eine serbelnde Epoche und ihre Politik: Die Menschen hatten eine Lebenslust, die ihnen Kraft gab - und Träume.

 

REGIE:
Catalin Mitulescu
PRODUKTION:
In-Ah Lee
Philippe Martin
Catalin Mitulescu
Daniel Mitulescu
David Thion
CAST:
Doroteea Petre
Ionut Becheru
Jean Constantin
Timotei Duma
Carmen Ungureanu
DREHBUCH:
Catalin Mitulescu
Andreea Valean
KAMERA:
Marius Panduru
SCHNITT:
Cristina Ionescu
TON:
Stéphane Thiébaut
MUSIK:
Alexander Balanescu

       
  Comrades In Dreams
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. August 2008]
       
 

Ein Film von Uli Gaulke • Jedes engagierte Kino könnte eigentlich auch in diesem Film vorkommen, in dem vier verschiedene Kinos in vier sehr verschiedenen Ländern eine zentrale Rolle spielen mit den Frauen und Männern, die dahinter stehen. Kinomachen ist eine Passion, die weltumspannend ist und doch auch verschieden. Cowboys in der Kirche, Tränen für den grossen Führer, eifersüchtige Ehefrauen und «Titanic» in Nordkorea. Eine faszinierende Reise zu vier aussergewöhnlichen Orten, wo Kino noch ein Ereignis ist. In «Comrades In Dreams» treffen wir auf Menschen, die das Kino zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben. Da ist Han Jong Sil, die Nordkoreanerin mit ihrem hinreissenden Lächeln. Sie geniesst das Leben und ist doch zwischen Propaganda, eigenen Träumen und Ernteerträgen gefangen. Mit ihren Filmen will sie das Leben der Menschen verbessern. Verletzlich, einsam und von Sehnsucht erfüllt, leuchtet sie wie ein Komet im Meer des Gleichseins. Auch Penny Tefertiller aus Wyoming hat ihr Leben in den Dienst der Kommune gestellt und sich vorgenommen, den Jugendlichen und den Einsamen einen Haltepunkt zu geben. Sie lebt ebenso missionarisch ihren Traum vom Kino wie Han Jong Sil in Nordkorea, mit selbstloser Leidenschaft und Güte. Kraftstrotzend und selbstbewusst sind Lassane und seine Mitstreiter Luc und Zakaria aus Ouagadougou. Sie setzen alles daran, in Burkina Faso, Kino zu machen. Dabei riskieren sie viel: Sie vernachlässigen ihre Familien und stürzen sich in wirtschaftliche Abenteuer. Und das alles nur, um einem Open-Air-Kino neues Leben einzuhauchen. Für den Inder Anup dagegen läuft es vortrefflich. Sein Zeltkino platzt aus allen Nähten, wenn er die Hits aus der Region Maharashtra vorführt. Im Tempel gesegnete Filmrollen und ein Gespür für gute Filme haben ihn zum ungekrönten König der Wanderkinos gemacht. Mit Liebe für Details werden die unterhaltsamen Geschichten rund um die Vergnügungstempel ausgekostet: Eine globale Kinoliebe.

 

REGIE:
Uli Gaulke
PRODUKTION:
Helge Albers
Konstantin Kröning
Martin Pieper
CAST:
Lasanne Badiel
Yong-Sil Han
Anup Jagdale
Penny Tefertiller
DREHBUCH:
Jeannette Eggert
Uli Gaulke
KAMERA:
Axel Schneppat
SCHNITT:
Andrew Bird
MUSIK:
Mark Orton

       
  Confidence
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Januar 2004]
       
 

It's not about the money. It's about the money. • Jake Vig (Edward Burn) ist ein Hochstapler, dessen Methoden ebenso spektakulär wie effizient sind. Zusammen mit seinen Komplizen Gordo, Miles, Big Al und zwei korrupten Polizeibeamten , Lloyd und Omar, hat er gerade Lionel Dolby ordentlich übers Ohr gehauen. Allerdings wusste er dabei nicht, dass Dolby ausgerechnet der Buchhalter des exzentrischen Winston King, eines Verbrecherbosses ist....

In die Enge getrieben, schlägt Jake dem "King" (Dustin Hoffmann) vor, ihn zu entschädigen. Zu diesem Zweck heckt er die listigste Gaunerei seiner Karriere aus.... Zielperson ist Morgan Gillette, ein zwielichtiger Banker. Damit sein Coup auch Erfolg hat, engagiert Jake Lily (Rachel Weisz), eine verführerische Taschendiebin. So beginnt ein unterhaltsames Spiel von Täuschung und Betrug, ein hinterhältiger Schlagabtausch, der sich allerdings als viel riskanter herausstellt als vorhergesehen.
Mit dem FBI auf den Fersen, dem Killer des Kings, der davon träumt, alle umzulegen, und seinen falschen Freunden, muss Jake sich selbst übertreffen. Um sich aus dieser Affäre zu ziehen, muss der Betrug schon wirklich gut sein ...

Die meisterhafte Besetzung und die packende Story machen dieses Drama, das im Gangstermilieu angesiedelt ist, zu einem Leckerbissen für jeden echten Kinofreund.

 

REGIE:
James Foley
PRODUKTION:
Marc Butan
Michael Burns
Michael Paseornek
Michael Ohoven
CAST:
Edward Burns
Rachel Weisz
Morris Chestnut
Leland Orser
Louis Lombardi
Paul Giamatti
Dustin Hoffman
DREHBUCH:
Doug Jung
KAMERA:
Juan Ruiz Anchía
SCHNITT:
Stuart Levy
TON:
Christopher S. Aud
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
William Arnold
KOSTÜME:
Michele Michel

       
  Cookie's Fortune
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. August 1999]
       
 

Robert Altmans neuer Film • Eine wundervolle Gesellschaftssatire des Regie-Altmeisters Robert Altman. Schauplatz ist Holly Springs, eine Kleinstadt im Süden der USA, in der Frauen noch als Ladies gelten und echte Männer sich mit Hingabe dem Angeln widmen: Ein letztes Mal blickt die alte Witwe Jewel Mae 'Cookie' Orcutt auf die Gegenstände ihres Wohnzimmers, betrachtet ihre Umgebung, ihr Leben. Nach den langen Jahren der Einsamkeit beschliesst sie, sich umzubringen. Ihr plötzlicher Tod wirft bei den Bewohnern von Holly Springs eine Reihe ungeklärter Fragen auf: War es wirklich Selbstmord oder wurde Cookie dazu getrieben? Und was haben Cookies Nichten, die überspannte Camille und die schüchterne Cora zu verbergen? Es scheint, als seien nahezu alle Bewohner der Kleinstadt am Mississippi in diesen Fall verwickelt...

Die Nachforschungen bringen die unglaublichsten und komischsten Dinge zutage, die die gesamte Bevölkerung von Holly Springs auf den Kopf stellen.

Mit COOKIES FORTUNE weitet Robert Altman seinen Beitrag zum zeitgenössischen Kino nun auch auf die Südstaaten-Komödie aus. Was all seine Geschichten verbindet, ist eine grosse erlesene Besetzung, vielschichtige und unterschiedlichste Charaktere, eine einfühlsame, die Stimmung des Films hervorhebende Musik (in diesem Fall der Blues) und die einzigartige Perspektive, durch die sie erzählt sind... Das macht sie unauslöschlich zu Kreationen von Robert Altman.

COOKES FORTUNE lief 1999 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele in Berlin und wurde von Kritik und Publikum gleichermassen begeistert aufgenommen.

 

REGIE:
Robert Altman
PRODUKTION:
Robert Altman
Etchie Stroh
CAST:
Glenn Close
Julianne Moore
Liv Tyler
Chris O'Donnell
Charles S. Dutton
Patricia Neal
Lyle Lovett
DREHBUCH:
Ann Rapp
KAMERA:
Toyomichi Kurita
SCHNITT:
Abraham Lim
MUSIK:
David A. Stewart
AUSSTATTUNG:
Stephen Altman

       
  Daddy Day Care
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2003]
       
 

Mit Eddie Murphy • Was passiert, wenn zwei ganz normale Männer beschließen, einen Kindergarten zu eröffnen? Klare Sache: Es herrscht blankes Chaos! Denn ein Dutzend Vierjährige zu bändigen ist eben doch nicht so einfach, wie es sich die arbeitslosen Hobby-Pädagogen Charlie (EDDIE MURPHY) und Phil (JEFF GARLIN) vorgestellt hatten. Und dass die Konkurrenten eines anderen Kindergartens die „Daddy Day Care“-Krippe mit allen Mitteln bekämpfen, macht die Sache nicht leichter ...

Mit der aufgekratzten und charmanten Familienkomödie DER KINDERGARTEN DADDY begeistert Superstar Eddie Murphy einmal mehr ein Publikum aller Altersklassen. Unter der Regie von Steve Carr (Dr. Dolittle 2) und unterstützt von Vollblut-Schauspielern wie Anjelica Huston, Steve Zahn und Regina King, zieht der Komiker alle Register seines Könnens. Doch nicht nur die großen Stars erobern die Herzen der Zuschauer im Sturm: Eine liebenswertere und lustigere Rasselbande als die kleinen Kids im „Daddy Day Care“-Kindergarten hat das Kino selten gesehen! Wer hätte gedacht, dass Pädagogik so lustig sein kann?

 

REGIE:
Steve Carr
PRODUKTION:
Matt Berenson
John Davis
Wyck Godfrey
CAST:
Eddie Murphy
Jeff Garlin
Steve Zahn
Regina King
Kevin Nealon
Jonathan Katz
Siobhan Fallon
DREHBUCH:
Geoff Rodkey
KAMERA:
Steven B. Poster
SCHNITT:
Christopher Greenbury
TON:
John Joseph Thomas
MUSIK:
David Newman
AUSSTATTUNG:
Garreth Stover
KOSTÜME:
Ruth E. Carter

       
  Daniel Schmid - Le chat qui pense
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. April 2010]
       
 

Ein Film von Pascal Hofmann und Benny Jaberg • In den 1940er Jahren in einem Hotel der Belle Epoque im Bündnerischen Flims aufgewachsen, verfiel Daniel Schmid bereits als Kind seiner Vorstellungskraft. Beflügelt von den phantastischen Geschichten seiner Grossmutter, machte er die Hotelhalle zur Bühne und Gäste aus aller Welt zu seinen Protagonisten. Daniel Schmid wurde zum Geschichtenerzähler – um es Zeit seines Lebens zu bleiben. «Daniel Schmid – Le chat qui pense» ist ein kaleidoskopisches Filmportrait, das Einblick gibt in das ereignisreiche Leben und eigenständige Werk eines aussergewöhnlichen Schweizer Kinokünstlers.

 

REGIE:
Pascal Hofmann
Benny Jaberg
DREHBUCH:
Pascal Hofmann
Benny Jaberg
KAMERA:
Pascal Hofmann
Benny Jaberg
Filip Zumbrunn
SCHNITT:
Pascal Hofmann
Benny Jaberg
TON:
Christoph Brünggel
Hans Künzi
MUSIK:
Peter Scherer

       
  Das Alphorn
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2003]
       
 

Ein Kinofilm über alte und neue Sounds auf dem Schweizer Nationalinstrument • Das Alphorn wird nicht in erster Linie als Musikinstrument wahrgenommen, sondern in seiner identitätsstiftenden Rolle für Alpenkultur, Käse und uraltes, unverfälschtes Brauchtum der Hirtenvölker. Das Alphorn gehört in die Berge hinein. Als der in Basel lebende Glarner Musiker Balthasar Streiff vor Jahren die Trompete weglegte und sich fast ausschliesslich mit dem Alphorn beschäftigte, wurde er von seinen Freunden erst einmal milde belächelt. Das Alphorn wurde noch immer als Symbol der “Schweizermacher” und Tourismusverkäufer angesehen, dem sich im besten Fall ein paar schöne, aber musikalisch beschränkte “Kuhreihen” entlocken liessen.

Der Film zeigt mit viel Humor, wie schwer der ideologische Ballast dem gequälten Instrument noch anhängt, wie erstaunlich vielfältig und mitreissend gleichzeitig seine musikalischen Möglichkeiten sind.

Eine musikalische Reise von den wilden “Büchelsätzli” der Innerschweiz, über wunderschöne traditionelle Alphornmelodien aus der Feder des zeitgenössischen Komponisten Hans-Jürg Sommer, den bombastischen Klangtürmen der Gruppe “hornroh” in Bahnhöfen und Autobahnunterführungen, bis zu den experimen-tellen Klangcollagen des Minimal-Musikers Moondog, die der innerschweizer Jazzmusiker Hans Kennel mit 16 Alphörnern aufführt.

 

REGIE:
Stefan Schwietert
PRODUKTION:
Stefan Schwietert
CAST:
Hans-Jürg Sommer
Balthasar Streiff
Hans Kennel
Hornroh
Schönbächler Sisters
Mytha
DREHBUCH:
Stefan Schwietert
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Isabel Meier
TON:
Benedikt Frutiger

       
  Das Fähnlein der Sieben Aufrechten
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2001]
       
 

Mit Fabien Rohrer & Kisha • Snowboarder Fabien Rohrer und Popsängerin Kisha als Liebespaar Karl und Hermine Mitte des 19. Jahrhunderts in einem frischen filmischen Zugang zu einer alten Geschichte von Gottfried Keller: «Das Fähnlein der sieben Aufrechten» ist - als «Alpen-Western» - modernes Unterhaltungskino in Mundart.

Zwei Junge, die sich lieben, sollen nicht zueinander kommen dürfen, weil es die Alten so wollen. Mitte des 19. Jahrhunderts rüsten sich in einem Dorf im Berner Oberland die Mitglieder eines Handwerker-Schützenvereins («Das Fähnlein der sieben Aufrechten») für ihren Auftritt am Schützenfest in Aarau, derweil die Jungen und die Frauen zu Hause bleiben müssen. Schneider-Sohn Karl (Fabien Rohrer) rebelliert gegen die Macht der Alten, die er durch eine Glanztat am Schützenfest unverhofft vor einer grossen Peinlichkeit rettet. Sein Nebenbuhler, der Grundstückspekulant Ruckstuhl (Erich Vock), hat das Nachsehen, und Karl findet zu seiner wahren Liebe Hermine (Kisha), der Tochter des Dorfkönigs Frymann.

 

REGIE:
Simon Aeby
PRODUKTION:
Lukas Erni
Hans G. Syz
CAST:
Fabien Rohrer
Kisha
Erich Vock
Silvia Jost
Urs Bihler
Sven Epiney
Reto Peritz
DREHBUCH:
Thomas Hess
Lukas Erni
KAMERA:
Hans G. Syz
SCHNITT:
Markus Welter
Cécile Welter
MUSIK:
Moritz Schneider
Philippe Schmid
AUSSTATTUNG:
Uschi Stähli

       
  Das kleine Gespenst
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 2003]
       
 

Nach dem Klassiker von Otfried Preussler • Auf der Burg Eulenstein haust seit Jahrhunderten ein kleines weißes Gespenst, das allnächtlich zur Geisterstunde harmlosen Schabernack treibt – außer man ärgert es, dann kann es schon mal ernsthaft böse werden.

Nichts wünscht sich dieses kleine Gespenst sehnlicher, als die Welt einmal bei Tage zu sehen. Leider weckt die alte Turmuhr die Gespenster immer nur um Mitternacht. Eines Tages ist die Uhr aber defekt und läutet bei strahlendem Sonnenschein zur Geisterstunde. Das kleine Gespenst wacht auf, doch die Sonnenstrahlen färben das weiße Nachtgespenst zu einem schwarzen Taggespenst, das von nun an zum Schrecken der Stadt zwischen 12 und 1 Uhr mittags spukt. Das kleine Gespenst verbreitet Angst und Unruhe unter den Bewohnern der Stadt Eulenberg. So stellt es jede Menge Unfug an, bis drei furchtlose Kinder ihm helfen, wieder zur gewohnten Geisterstunde zurückzufinden.

Elf Jahre nach seinem ersten Einsatz kommt Curt Lindas ausgesprochen kindergerecht verfilmter Kinderbuchklassiker von Ottfried Preussler („Der Räuber Hotzenplotz“) erneut in die Kinos. Für die ganz Kleinen sicherlich erneut ein packendes Filmerlebnis, sozusagen ein Appetithappen vor „Aladdin“.

 

REGIE:
Curt Linda
PRODUKTION:
Curt Linda
CAST:
Elfriede Kuzmany
Eva Kinsky
Klaus Havenstein
DREHBUCH:
Ottfried Preussler
KAMERA:
Marilena Voicu
MUSIK:
Gambiz Giahi
AUSSTATTUNG:
Susanne Bauermann

       
  Das letzte Kino der Welt
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Dezember 2003]
       
 

Bester Film San Sebastian International Film Festival • Argentinien in den 70er Jahren: die Taxifahrerin Soledad flieht aus Buenos Aires und landet in Río Pico, einem abgelegenen und total kinoverrückten Dorf ohne Radio und Fernsehen. Aber die Filme werden in Carusos Kino derart ramponiert gezeigt, daß alle Kinogänger schwere Verständigungsschäden davontragen. Eine Männerrunde beschließt, das Übel mit einer dorfeigenen Wochenschau zu bekämpfen - samt der Hilfe des Dorfgenies Tardini und Soledad als Moderatorin. Die verliebt sich in Pedro, den Filmkritiker, und der französische Star des absurden Río-Pico-Kinos besucht seine weltweit einzig verbliebenen Fans...

 

REGIE:
Alejandro Agresti
PRODUKTION:
Alejandro Agresti
CAST:
Vera Fogwill
Fabián Vena
Ángela Molina
Jean Rochefort
Ulises Dumont
DREHBUCH:
Alejandro Agresti
KAMERA:
Maurizio Rubinstein
SCHNITT:
Alejandro Brodersohn
TON:
Ed van Baaren
MUSIK:
Paul van Brugge
AUSSTATTUNG:
Floris Vos
KOSTÜME:
Anne-Marie De Braw

       
  Das Wilde Leben
 
       
 

Sie lebte den Traum einer Generation • "Das wilde Leben" erzählt die Lebensgeschichte des Sex-Symbols der 68er-Generation: Sex, Drugs and Rock’n’Roll – niemand brachte das besser auf einen Nenner als Top-Model Uschi Obermaier.

Eberhard Junkersdorf ("Die Blechtrommel", "Rosa Luxemburg", "Homo Faber") produzierte das Biopic mit Matthias Schweighöfer ("Schiller", "Polly Blue Eyes", "Kammerflimmern"), David Scheller ("Wo ist Fred?", "Katze im Sack", "Kanak Attack") und der Neuentdeckung Natalia Avelon in den Hauptrollen. Als weiterer Produzent fungiert Junkersdorfs Produktionspartner Dietmar Güntsche. In dem für Warner Bros. Pictures produzierten Kinodebüt von Regisseur Achim Bornhak wirken ausserdem Alexander Scheer ("Sonnenallee") und der schwedische Rock-Musiker Victor Norén aus der bekannten Band Sugarplum Fairy mit.

 

REGIE:
Achim Bornhak
PRODUKTION:
Dietmar Güntsche
Eberhard Junkersdorf
CAST:
Natalie Avelon
Valerie Lasserre
Victor Norén
Alexander Scheer
David Scheller
Matthias Schweighöfer
DREHBUCH:
Claus Peter Hant
Olaf Kraemer
KAMERA:
Benjamin Dernbecher
TON:
André Bendocchi-Alves
KOSTÜME:
Petra Kray

       
  Dear John
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2010]
       
 

Das Leuchten der Stille • Was bedeutet es, jemanden wirklich zu lieben?

Gibt es die ewige Liebe, die allen Widrigkeiten trotzt? John ist davon überzeugt, dass seine Beziehung zu Savannah hält, auch wenn er jahrelang ins Ausland muss. Umso erschütterter ist er, als er ihren Abschiedsbrief empfängt – der ihn vor die schwerste Entscheidung seines Lebens stellt.

Für John (Channing Tatum) und Savannah (Amanda Seyfried) ist es Liebe auf den ersten Blick – einen unvergesslichen Sommer lang verbringen die beiden die schönste Zeit ihres Lebens. Nur noch einmal muss John zu seiner Einheit zurück, dann kann ihn nichts mehr von seiner grossen Liebe trennen. Doch das Schicksal meint es nicht gut: Der Lauf der Dinge bringt den beiden Verliebten weitere Jahre der Trennung. Ungezählte Briefe wandern um die Welt, in denen sich beide ewige Liebe schwören. Doch eines Tages erreicht John eine Nachricht, die alles verändert: Savannah wird nicht mehr länger auf ihn warten – denn sie hat sich in einen anderen verliebt. Aber John kann sie nicht vergessen. Als er endlich heimkehrt, sucht er sie auf. Sie ist verheiratet – aber immer noch seine einzig wahre Liebe. Darf er jetzt noch um sie kämpfen?

In der Verfilmung des Bestsellers von Nicholas Sparks verzaubern Mamma Mia-Star Amanda Seyfried und Channing Tatum (Step Up, G.I. Joe) als neues Kinotraumpaar die Herzen der Zuschauer. In den USA ist „Das Leuchten der Stille“ bereits die erfolgreichste Sparks-Verfilmung: Mit einem Einspielergebnis von über 30 Mio. US-Dollar am ersten Wochenende ist der romantische Liebesfilm besser gestartet als jede andere Verfilmung eines Nicholas Sparks-Romans.

 

REGIE:
Lasse Hallström
PRODUKTION:
Marty Bowen
Wyck Godfrey
CAST:
Channing Tatum
Amanda Seyfried
Henry Thomas
Richard Jenkins
Scott Porter
Luke Benward
DREHBUCH:
Jamie Linden
Nicholas Sparks
KAMERA:
Terry Stacey
SCHNITT:
Kristina Boden
TON:
Jonathan Gaynor
MUSIK:
Deborah Lurie
AUSSTATTUNG:
Kara Lindstrom
KOSTÜME:
Dana Campbell

       
  Delwende
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juni 2006]
       
 

Steh auf und gehe! • Ganz der schnörkellosen, direkten Erzähltradition des westafrikanischen Kinos verpflichtet, erzählt S. Pierre Yaméogo in seinem fünften Spielfilm von Männerherrschaft, dem Diktat des Brauchtums und dem Aufbegehren einzelner Frauen. Die ersten Einstellungen führen in ein Dorf, ein Fest wird gefeiert, Frauen tanzen und die junge Pougbila erweckt Begehrlichkeit unter den Männern wie Neid bei den Frauen. Denn die 16-Jährige ist von üppiger Schönheit und zudem Tochter eines der mächtigen Dorfältesten. Doch dann wird das Dorf von Unheil heimgesucht: Täglich sterben Kinder, Angst geht um. Als Pougbila ihrer Mutter gesteht, dass sie vergewaltigt wurde, scheint dieses Delikt vernachlässigbar, und ohne den Namen des Täters wissen zu wollen, verheiratet ihr Vater sie kurzerhand in ein benachbartes Dorf. Inzwischen führt der Ältestenrat den Tod der Kinder in Missachtung der Radiobeiträge über kursierende Meningitis auf den Fluch einer Hexe zurück und veranstaltet einen magischen Ritus, um die Schuldige zu entlarven. Es trifft Pougbilas Mutter, die, zur Flucht gezwungen, eine entbehrungsreiche Odyssee antritt.

Yaméogo schrieb das Drehbuch aufgrund seiner Recherchen über marginalisierte, als «Hexen» bezeichnete Frauen für einen Dokumentarfilm im Auftrag von France 2. Die Kamera führte Jürg Hassler, World-Music-Veteran Wasis Diop schenkte dem Film Akzente auf der Tonspur, in denen sich Land- und Stadtrhythmen neu entdecken lassen, Pierre-Alain Meier wirkte als Coproduzent. In diesem aussergewöhnlichen Beitrag zur kinematografischen Identität der postkolonialen Länder Westafrikas geht Yaméogo konsequent seinen Weg eines gesellschaftskritischen afrikanischen Kinos, wandelt in den Spuren von Altmeister Ousmane Sembène (Senegal), positioniert sich eindeutig zu den drängenden Fragen von Tradition und Moderne und verwebt Lokalkolorit mit globalem Anspruch. Am Ende steht die Utopie im Namen der Gerechtigkeit. (Verena Teissl, Viennale)

 

REGIE:
S. Pierre Yameogo
PRODUKTION:
S. Pierre Yameogo
CAST:
Blandine Yaméogo
Claire Ilboudo
Célestin Zongo
Abdoulaye Komboudri
Daniel Kabore
Jules Taonssa
Thomas Ngourma
DREHBUCH:
S. Pierre Yameogo
KAMERA:
Jürg Hassler
SCHNITT:
Jean-Christophe Ané
TON:
Issa Traoré
MUSIK:
Wasis Diop

       
  Depuis qu'Otar est parti...
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juni 2004]
       
 

Briefe aus Paris • Mit Witz und Herz erobert dieser kleine, feine Film das Publikum auf der ganzen Welt. Ein grandioses Frauentrio, allen voran die über 90jährige Esther Gorintin, macht diese bittersüsse Geschichte zu einem unvergesslichen Kinoerlebnis. Regisseurin Julie Bertuccelli erhielt dafür in Frankreich einen CESAR.

Die bildhübsche junge Ada, ihre lebensfrohe Mutter Marina und die eigensinnige Grossmutter Eka teilen sich eine alte Wohnung in Tiflis, Georgien. Ihr Alltag ist nicht immer einfach. Die einzige Freude kommt von den Briefen, die Marinas Bruder Otar - von seiner alten Mutter Eka vergöttert - regelmässig aus Paris schickt. Doch eines Tages bleiben die ersehnten Briefe aus: Otar ist in Frankreich tödlich verunglückt. Ada und Marina bringen es nicht übers Herz, der zerbrechlichen Eka die Nachricht zu überbringen und beschliessen, auf ihre Art Otar weiterleben zu lassen.

DEPUIS QU'OTAR EST PARTI ist der erste Spielfilm der Regisseurin Julie Bertuccelli, die es versteht, sensibel und intelligent zugleich mit der Kamera umzugehen. Raffiniert komponierte Einstellungen und sanfte Farben spiegeln subtil die zärtlich verträumte Aura wider, die diese drei Frauen umgibt.

 

REGIE:
Julie Bertucelli
PRODUKTION:
Yael Fogiel
CAST:
Esther Gorintin
Nino Khomasuridze
Dinara Drukarova
Temur Kalandadze
Rusudan Bolqvadze
Sasha Sarishvili
Duta Skhirtladze
DREHBUCH:
Julie Bertucelli
Roger Bohbot
Bernard Renucci
KAMERA:
Christophe Pollock
SCHNITT:
Emmanuelle Castro
TON:
Olivier Goinard
MUSIK:
Antoine Duhamel
Dato Evgenidze
Arvo Pärt
AUSSTATTUNG:
Emmanuel de Chauvigny
KOSTÜME:
Nathalie Raoul

       
  Der Exorzist - Director's Cut
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2001]
       
 

So wie ihn noch keiner gesehen hat. • Ein wunderschön gelegenes Haus in einem vornehmen Stadtviertel Washingtons: Hier wird plötzlich ein junges Mädchen von mysteriösen Krämpfen heimgesucht. Seine Mutter ist verzweifelt und kann ihr nicht helfen. Zahlreiche Tests durch verschiedene Ärzte erbringen keine schlüssige Diagnose. Weil die Mutter fürchtet, die Krankheit könne keine organischen, sondern eher spirituelle Ursachen haben, zieht sie einen Priester zu Rate. Aber er bezweifelt, dass eine unheilvolle Macht sich des kindlichen Körpers bemächtigt hat. Doch je mehr Zweifel er äussert, desto mächtiger wird die Kraft des Bösen. Und da weiss auch der Gottesmann, dass nur eine einzige Hoffnung bleibt: Er entschliesst sich zu einem Exorzismus, um das Mädchen aus der Umklammerung des Dämons zu befreien...

1973 öffnete ein Film die Tür zu unseren tiefsten Ängsten und ätzte sich unauslöschbar ins Bewusstsein des weltweiten Publikums: William Peter Blattys Bestseller 'The Exorcist' (Der Exorzist) war inspiriert von einem tatsächlichen Exorzismus in Washington und wurde allein in den USA 13 Millionen Mal verkauft, die Verfilmung erreichte Platz 2 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten (nach dem 'Paten'), gewann zwei Oscars und vier Golden Globes. Das Publikum wählte ihn zum 'gruseligsten Film aller Zeiten'.

Die aktuelle Schnittfassung von 'Der Exorzist' enthält zusätzliche elf Filmminuten, die in der ursprünglichen Kinofassung nicht zu sehen sind. Ausserdem kreierte Sound-Designer Steve Boeddeker zusammen mit Jennifer Law-Stump, Expertin für digitale Effekte, eine komplett überarbeitete Sound-Atmosphäre alle sechs digitalen Surround-Kanälen.

 

REGIE:
William Friedkin
PRODUKTION:
William Peter Blatty
Noel marshall (exec)
CAST:
Ellen Burstyn
Max von Sydow
Lee J. Cobb
Kitty Winn
Jack MacGowran
Jason Miller
Linda Blair
DREHBUCH:
William Peter Blatty
KAMERA:
Owen Roizman
SCHNITT:
Evan Lottman
Norman Gay
MUSIK:
Jack Nitzsche
AUSSTATTUNG:
Jerry Wunderlich

       
  Der Fakir
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Peter Flinth • Emma (Julie "Kletter-Ida" Zangenberg) zieht mit Zwillingsbruder Tom und Mutter in eine wunderschöne, alte, leicht baufällige Villa. Es riecht förmlich nach Spuk, und prompt entdecken die Kinder beim Herumstöbern in den alten Gemäuern einen Geist – nicht in der Flasche, sondern im Kugelschreiber. Seit 50 Jahren ist der Fakir (Moritz Bleibtreu) dort schon eingesperrt, riecht auch etwas streng und ist noch ziemlich ungelenk. Das Abenteuer beginnt! Immerhin gilt es, in dem alten Haus einen Schatz zu entdecken und gegen Bösewichte zu verteidigen – doch mit oder eher trotz der Hilfe des Fakirs gelingt es den Zwillingen schliesslich den Schatz zu finden, die Gauner zu schnappen und ihrer verwitweten Mutter ganz nebenbei zu einem neuen Mann zu verhelfen.

Basierend auf dem Buch "Ein Fakir für alle Fälle" von Bjarne Reuter kommt nun ein gruslig-komischer Film für die ganze Familie ins Kino. Grossartige Darsteller, allen voran Moritz Bleibtreu in der Titelrolle, machen Peter Flinths Film zu einem wahrhaft zauberhaften Kinovergnügen.

 

REGIE:
Peter Flinth
PRODUKTION:
Mie Andreasen
Tivi Magnusson
CAST:
Sidse Babett Knudsen
Julie Zangenberg
Aksel Leth
Moritz Bleibtreu
Ole Thestrup
DREHBUCH:
Bjarne Reuter
Mette Heeno
KAMERA:
Eric Kress
SCHNITT:
Mogens H. Christiansen
TON:
Nino Jacobsen
MUSIK:
Søren Hyldgaard
Jeppe Kaas
AUSSTATTUNG:
Peter De Neergaard
KOSTÜME:
Louize Nissen

       
  Der Fuchs und das Mädchen
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Dezember 2007]
       
 

Der Fuchs und das Mädchen • Eines Morgens im Spätsommer trifft ein Mädchen auf einen jagenden Fuchs.

Fasziniert folgt sie dem scheuen Tier: Nichts möchte sie lieber, als mit ihm durch die Welt zu streifen. Tatsächlich: Behutsam und trickreich gewinnt sie sein Vertrauen. Damit beginnt eine ebenso fabelhafte wie erstaunliche Freundschaft. An der Seite des Fuchses entdeckt das Kind eine wilde und geheimnisvolle Natur, und erlebt ein Abenteuer, welches ihr Leben und ihr Verständnis der Tiere verändern wird...

Nach dem weltweiten Erfolg seiner poetischen Dokumentation "Die Reise der Pinguine" wechselt Regisseur Luc Jacquet ins Spielfilm-Genre. "Der Fuchs und das Mädchen" ist ein einzigartiges Kino-Abenteuer, anrührend, märchenhaft und packend erzählt in überwältigenden Landschafts- und Tieraufnahmen. Ein Geschenk von einem Film.

 

REGIE:
Luc Jacquet
PRODUKTION:
Yves Darondeau
Christophe Lioud
Emmanuel Priou
CAST:
Bertille Noël-Bruneau
DREHBUCH:
Luc Jacquet
KAMERA:
Gérard Simon
TON:
Jean-Baptiste Benoit

       
  Der kleine Eisbär
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Oktober 2001]
       
 

Lars, Robby & Co. im Kino • Lars, der kleine Eisbär, wird von einer Robbe vor dem Ertrinken gerettet. Die beiden schliessen Freundschaft und Lars überzeugt die anderen Eisbären davon, von nun an keine Robben mehr zu jagen. Dafür helfen die Robben den Eisbären beim Fischefangen.

Durch einen Zufall landet Lars auf einer abgebrochenen Eisscholle, die nach Süden treibt. Auf seiner Reise begegnet er einem seltsamen schwarzen Schiff und landet schliesslich in einem grünen, tropischen Land. Mit Hilfe des Wals Orca gelangt er wieder zurück in seine Heimat, doch dort scheinen alle Fische verschwunden zu sein! Sogar den Eskimos geht kein Fisch mehr ins Netz. Lars geht der Sache auf den Grund und stösst bald auf die Spur des mysteriösen schwarzen Schiffs...

 

REGIE:
Piet de Rycker
Thilo Graf Rothkirch
PRODUKTION:
Willi Geike
CAST:
Stimmen:
Mijail Verona
Maximilian Artajo
Jochen Busse
Mike Krüger
Bernd Stelter
Ingolf Lück
DREHBUCH:
Bert Schrickel
Thomas Wittneburg
Piet de Rycker
Hans de Beer
MUSIK:
Nigel Clarke
Michael Csányi-Wills

       
  Der Krieger + die Kaiserin
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Dezember 2000]
       
 

Der neue Film von Tom Tykwer • Irgendwo da draussen wartet die Liebe...

Bei einem Unfall wird Sissi (FRANKA POTENTE),die als Krankenschwester in einer psychiatrischen Anstalt arbeitet, von einem mysteriösen Mann gerettet, der danach spurlos verschwindet. Sissi macht sich auf die Suche und findet ihn schliesslich: Bodo (BENNO FüRMANN). Doch um ihn und seine Liebe zu gewinnen, muss sie mehr wagen, als sie sich je hätte träumen lassen.

DER KRIEGER UND DIE KAISERIN ist der neue Film von Tom Tykwer ('Lola rennt') mit Franka Potente und Benno Fürmann in den Hauptrollen sowie Joachim Krol in einer wunderbaren Nebenrolle. Wie alle Filme von Tom Tykwer ist auch DER KRIEGER UND DIE KAISERIN ein raffiniertes Spiel mit den Elementen des Genrekinos, in dem Liebesgeschichte und Thriller miteinander verschmelzen. So virtuos wie noch nie zuvor gelingt Tykwer die schwierige Balance zwischen formaler Intensität und menschlicher Wärme, zwischen hypnotischen Bildern und anrührenden Gefühlen. Und er wartet mit einer Liebesszene auf, die man im Kino so noch nicht gesehen hat

 

REGIE:
Tom Tykwer
PRODUKTION:
Stefan Arndt
Maria Köpf
CAST:
Franka Potente
Benno Fürmann
Joachim Król
Lars Rudolph
Melchior Beslon
Ludger Pistor
Natja Brunckhorst
DREHBUCH:
Tom Tykwer
KAMERA:
Frank Griebe
SCHNITT:
Mathilde Bonnefoy
MUSIK:
Tom Tykwer
Johnny Klimek
Reinhold Heil
AUSSTATTUNG:
Uli Hanisch

       
  Der SpongeBob – Schwammkopffilm
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Dezember 2004]
       
 

Held. Legende. Schwamm • Endlich hat SpongeBob Schwammkopf - eine der beliebtesten TV-Kultfiguren - mit seinem abendfüllenden Spielfilm "Der SpongeBob - Schwammkopffilm", den Sprung ins Kino geschafft. Der quietschgelbe Meerschwamm begeistert seit rund fünf Jahren als Hauptfigur in einer der erfolgreichsten TV-Cartoon-Serien Millionen von grossen und kleinen Zuschauern in aller Welt. Für den geistigen Vater dieser TV-Sensation - dem Trickfilm-Spezialisten und Meeresbiologen Stephen Hillenburg - war es nun an der Zeit, mit seiner bewährten Mannschaft diesen ungewöhnlichen Trickfilm herzustellen.

Willkommen zu einem Unterwasserabenteuer der ganz besonderen Art...

 

REGIE:
Stephen Hillenburg
PRODUKTION:
Derek Drymon
Albie Hecht
Julia Pistor
Gina Shay
CAST:
Tom Kenny
Alec Baldwin
Scarlett Johansson
Jeffrey Tambor
Clancy Brown
David Hasselhoff
DREHBUCH:
Stephen Hillenburg
SCHNITT:
Lynn Hobson
TON:
Doug Andorka
MUSIK:
Gregor Narholz
Thomas F. Wilson
KOSTÜME:
Terri Valazza

       
  Der weisse Planet
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Dezember 2006]
       
 

Ein Film von Thierry Piantanida und Thierry Ragobert • Von den Machern von MIKROKOSMOS und DAS GEHEIMNIS DER ZUGVÖGEL

Patronat: Greenpeace, WWF, OceanCare und Schweizer Wal-Gesellschaft / Medienpartner: PolarNews

Wenn wir die Weltkugel aus dem All so betrachten, dass der Nordpol im Mittelpunkt steht, erscheint sie als weisser Planet: endlose Eis- und Schneewüsten, bizarre Gletscher, schroffe Felsen – eingebettet in tiefblaue Meere. Die Arktis gehört zu den faszinierendsten Landschaften der Erde. Und so unwirtlich die Welt nördlich des Polarkreises auf den ersten Blick auch scheint – in diesem rauen Teil unseres Planeten entfalten sich erstaunliche Lebensformen...

DER WEISSE PLANET hält in atemberaubenden Bildern die ganze Schönheit der Arktis fest. Ganze drei Jahre dauerten die Dreharbeiten: Fünf Kamerateams trugen im hohen Norden Kanadas, in den Eiswüsten Grönlands, in der Tundra Sibiriens, auf und unter dem Packeis über 1000 Stunden Filmmaterial zusammen. Entstanden ist eine Hommage an ein komplett eigenständiges Universum, das sich den extremen Bedingungen hervorragend angepasst hat.

Zu den beeindruckendsten Szenen gehören jene, die in den Tiefen der Meere gefilmt wurden. Dank innovativer Aufnahmetechniken kann das Kinopublikum in eine unbekannte, normalerweise verborgene Welt vordringen: gelatineartige Kreaturen aller Farben und Formen geben sich Tänzen hin, einem phantastischen Rhythmus folgend – aber auch Wale, Delphine, Walrösser, Robben, Krabben und Tintenfische bevölkern das polare Meer. Auf dem Packeis begegnen sich Eisbären, Wölfe und Füchse und in den kargen Landschaften des Festlands suchen sich Rentiere ihre Nahrung und Moschusochsen tragen Revierkämpfe aus...

Doch die Arktis ist heute ein äusserst bedrohter Lebensraum. Wird sie verschwinden, bevor der Mensch sie in ihrer Vielfalt überhaupt erst begreifen kann?

Entdecken Sie das geheimnisvolle Königreich aus Eis!

 

REGIE:
Thierry Piantanida
Thierry Ragobert
PRODUKTION:
Jean Labadie
Jean Lemire
Stéphane Milliere
CAST:
Jean-Louis Étienne
DREHBUCH:
Stéphane Milliere
Thierry Piantanida
KAMERA:
Jérôme Bouvier
François de Riberolles
Martin Leclerc
Thierry Machado
David Reichert
SCHNITT:
Catherine Mabilat
Thierry Ragobert
Nadine Verdier
TON:
Serge Boivin
Sylvain Cajelais
Richard Lavoie
Jeffrey Mitchell
Daniel Toussaint
Jean-Paul Vialard
MUSIK:
Bruno Coulais

       
  Der zehnte Sommer
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Oktober 2003]
       
 

Ein Kinoerlebnis für Jung und Alt • Eine Kleinstadt am Niederrhein im Sommer 1960: Kalli Spielplatz wird neun Jahre alt und erlebt einen Sommer voller Geheimnisse. Er gründet einen geheimen Zoo – mit einem echten Affen, von dem seine Eltern nichts wissen dürfen. Er glaubt, einem Geheimnis seines Vaters auf die Spur zu kommen – was macht der sonst bei der attraktiven Nachbarin? Und er entdeckt das Geheimnis des ersten Verliebtseins – seinen ersten Kuss. Nach diesem Sommer, einer Zeit voller Freundschaft, voller Geheimnisse, voller Liebe und Glück, wird Kalli ein anderer sein. Und er weiß: Ein Affe bringt neben Spaß auch Verantwortung, Erwachsene haben nicht immer Recht, und Mädchen können doch ganz nett sein.

Dieter Bongartz schrieb das Drehbuch nach seinem eigenen, von der Kritik hochgelobten Roman. Katharina Böhm endlich wieder in einer Kinorolle, Kai Wiesinger ("Comedian Harmonists") als charmanter Familienvater.

 

REGIE:
Jörg Grünler
PRODUKTION:
Elke Ried
CAST:
Michelle Barthel
Maik Stephan Behrendt
Katharina Böhm
Erika Marozsán
Martin Stührk
Kai Wiesinger
DREHBUCH:
Dieter Bongartz
KAMERA:
Daniel Koppelmann
SCHNITT:
Jörg Baumeister
TON:
Michael John
MUSIK:
Mick Baumeister
AUSSTATTUNG:
Bernd Lepel
KOSTÜME:
Maria Dimler

       
  Dias de Santiago
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Oktober 2004]
       
 

Ein Film von Josue Mendez • Der 23jährige Santiago Roman kehrt nach Lima zurück, nachdem er drei Jahre als Soldat für sein Land gedient hat. Er war an der Grenze zu Ecuador im Einsatz und in der Bekämpfung von Terror und Drogenhandel. Jetzt möchte er ein normales Leben beginnen, arbeiten und eine Familie gründen, doch die Regierung hält für ihre Soldaten keine Unterstützung bereit und in Peru gibt es zu wenig Arbeitsplätze. Santiago muss selber schauen, wie er mit dem zivilen Leben zurechtkommt.

Der Ansatz ist ein global gültiger: Ein junger Mann kehrt nach dem Militärdienst an den Ort seines normalen Lebens zurück und soll sich daselbst nach drei Jahren Abwesenheit im Dienste irgendeines Vaterlandes wieder zurecht finden. Auch die Situation, die er vorfindet, ist austauschbar, egal ob er als Soldat aus dem Irak in die USA heimkehrt, aus Tschetschenien nach Moskau oder eben von der ecuadorianischen Grenze nach Lima: Die Gesellschaft und der Staat, die ihn zur Verteidignung von irgendwelchen Gütern gebracht haben, haben ihm nun nichts zu bieten, was verteidigenswert wäre.

Der junge peruanische Filmemacher Josué Méndez, der bereits mit seinen Kurzfilmen aufgefallen war, legt hier ein inhaltlich überzeugendes wie formal bestechendes Erstlingswerk vor in dem er aufzeigt, dass das Drama eines Armeedienstes oft erst dann richtig beginnt, wenn der Dienst vorüber ist. Zwischen schwarzweissen und farbigen Szenen wechselnd betont Méndez die Lebensnähe seines Filmes, der auch zum Überzeugendstens gehört, was das peruanische Kino hervorgebracht hat. Es ist bei weitem nicht nur ein Film über den heimkehrenden Soldaten, Méndez zeigt uns auch ein ungeschminktes Bild vom Leben in Perus Hauptstadt Lima.

 

REGIE:
Josue Mendez
PRODUKTION:
Tito Bonicelli
Enid Campos
CAST:
Alheli Castillo
Erick Garcia
Ivy La Noire
Ricardo Mejía
Marisela Pucicon
Pietro Sibille
Lili Urbina
DREHBUCH:
Josue Mendez
KAMERA:
Juan Duran
SCHNITT:
Roberto Benavides Espino

       
  Die Grosse Stille
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Philip Gröning • DIE GROSSE STILLE ist ein Film über die "Grande Chartreuse", das Mutterkloster des legendären Schweigeordens: die Karthäuser. 19 Jahre nach der ersten Begegnung des Regisseurs Philip Gröning mit dem Prior des Klosters ist es der erste Film, der jemals über das Leben hinter den Klostermauern gedreht werden durfte.

DIE GROSSE STILLE ist ein Kinoereignis: Eine strenge, fast stumme Meditation über das Klosterleben in seiner reinsten Form. Keine Musik, keine Interviews, keine Kommentare, kein zusätzliches Material. Nur der Lauf der Zeit, der Wechsel der Jahreszeiten und das sich immer wiederholende Element des Tages: das Gebet. Philip Gröning beschreibt ein Leben, das vom Gebot des Schweigens und weltlicher Abgeschiedenheit geprägt ist – und erzählt von Menschen, die ihre Lebenszeit in aller Klarheit Gott gewidmet haben. Ein Film, mehr Meditation als Abbild. Eine Reise in die Stille.

 

REGIE:
Philip Gröning
PRODUKTION:
Philip Gröning
Elda Guidinetti
Andres Pfäffli
Michael Weber
DREHBUCH:
Philip Gröning
KAMERA:
Philip Gröning
SCHNITT:
Philip Gröning
TON:
Philip Gröning
MUSIK:
Michael Busch
Philip Gröning

       
  Die Klavierspielerin
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. November 2001]
       
 

Grand Prix von Cannes • Erika Kohut (Isabelle Huppert) gibt Klavierunterricht am Konservatorium in Wien. Sie ist Anfang vierzig. Sie lebt mit ihrer streng kontrollierenden Mutter (Annie Girardot) zusammen. Manchmal flieht Sie. Dann besucht sie Pornokinos oder Peepshows. Sexualität erlebt sie als Voyeuristin. Ihr Leben spielt sich nicht in der Welt der Anderen ab. Bis eines Tages einer ihrer Studenten (Benoit Magimel) sich in den Kopf setzt, sie zu verführen...

 

REGIE:
Michael Haneke
PRODUKTION:
Michael Katz
Yvonn Crenn
CAST:
Isabelle Huppert
Benoit Magimel
Annie Girardot
Anna Sigalevitch
Susanne Lothar
Udo Samel
DREHBUCH:
Michael Haneke
KAMERA:
Christian Berger
SCHNITT:
Monika Willi
MUSIK:
Guillaume Sciama
AUSSTATTUNG:
Christoph Kanter

       
  Die schillernde Wirtin - Bal a l’üna
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Februar 2009]
       
 

Leben und Tod der Aussenseiterin Paula Roth – verfilmt von Kuno Bont • Rund 20 Jahre sind vergangen, seit die 1918 geborene Wirtin, Heilerin und Aussenseiterkünstlerin Paula Roth einem Raubmord zum Opfer fiel. Nun legt der Ostschweizer Filmemacher Kuno Bont mit "Bal a l’üna" ein behutsames Doku-Drama vor, das schon bei den Solothurner Filmtagen lief und jetzt in die Kinos kommt.

Ein Feuer lodert, ein weisser Jeep fährt durch die Winterlandschaft, zwei Kriminalbeamte schreiten über den Kiesweg, überwinden die Absperrung und sichten Paula Roths Leiche im Eingangsbereich der Gastwirtschaft Bellaluna am Fusse des Albulapasses. "Es ist genau das passiert, was wir immer befürchtet haben", sagt ein Dorfbewohner. "Paula kann nicht auf normalem Weg ab der Welt." Was nicht verwundert, hat doch die 70-Jährige auch kein gewöhnliches Leben geführt. Aber da sie niemandem zur Last fiel, liess man sie gewähren.

Der Kuhhandel
Das war nicht immer so. Als "Fräulein" darf die 22-Jährige im ausserrhodischen Rehetobel nur unter der Bedingung wirten, dass ein Mann die Landwirtschaft übernimmt. So wird sie 1941 vom Vater kurzerhand mit einem Aktivdienstler verkuppelte. Ein Kuhhandel, wie die Wirtin später zu Protokoll gibt. Der eifersüchtige Ehemann kann es nicht leiden, wenn sich seine lebenslustige Frau mit den Gästen abgibt und setzt ihr zur Kontrolle die Schwiegermutter ins Haus. Nach dem zweiten Kind lässt sich die junge Ehefrau scheiden. Die Kinder werden dem Mann zugesprochen. Paula Roth passt nicht ins Bild der braven Ehefrau und Mutter. Die Nachbarinnen sagen ihr nach, sie habe keine rechte Ordnung im Haus und die Kinder seien unsauber gekleidet. Auch das psychiatrische Gutachten fällt nicht zu ihren Gunsten aus. Die eigenwillige Frau sprengt den engen Rahmen, den Gesellschaft und Psychiatrie Mitte des letzten Jahrhunderts für Ehefrauen und Mütter vorgeben.

Das Übersinnliche
Paula Roth lässt sich nicht unterkriegen. Das Übersinnliche fasziniert sie. Ein Naturheiler führt sie in die Geheimnisse der Salben und Heilwasser ein. Bald ist sie als Hexe und Kupplerin verschrien. Obwohl sie nach einigen Zwischenstationen als Wirtin und Eigentümerin der "Bellaluna" Fuss fasst, haftet ihr der Ruf der Spinnerin bis zum Lebensende an. Sie kultiviert ihn auch selbst, nimmt kein Blatt vor den Mund, treibt ihre Spässe und unterhält ihre teils illustren Gäste am Harmonium. Den Banken traut sie nicht. Lieber versteckt sie ihre Einnahmen in Büchsen und Strümpfen, was ihr schliesslich zum Verhängnis wird.

Der Hexentanzplatz
Die Waldlichtung vor dem Gasthaus soll einst als Hexentanzplatz gedient haben. So durchzieht das lodernde Feuer den Film ebenso wie die Suche nach den Raubmördern und die Gerichtsverhandlung in Chur. Das Bündner Musiker-Duo Flurin Caviezel und Franco Mettler unterstreichen die stimmungsvollen Aufnahmen mit ruhigen Klängen, die wiederholt ins Schräge abgleiten. Wie damals Paula Roth.

 

       
  Die Vitusmacher
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Februar 2006]
       
 

Ein Film von Rolf Lyssy • Der Spielfilm "Vitus" handelt von einem Buben wie von einem anderen Stern: Er hört so gut wie eine Fledermaus, spielt wunderbar Klavier und liest schon im Kindergarten den Brockhaus. Kein Wunder, dass seine Eltern eine ehrgeizige Karriere wittern: Vitus soll Pianist werden. Doch das kleine Genie bastelt lieber in der Schreinerei seines eigenwilligen Grossvaters, träumt vom Fliegen und einer normalen Jugend. Schliesslich nimmt Vitus mit einem dramatischen Sprung sein Leben in die eigene Hand...

Der Dokumentarfilm "Die Vitusmacher" erzählt die Produktionsgeschichte des Spielfilms. Entstanden ist eine schöne und kluge Filmdokumentation, die in Hollywood wohl "Extended-Making-of" heissen würde. Als Murer seinen "Vitus" zu drehen begann, nahm ein zweiter Grand Old Man des Schweizer Kinos, Rolf Lyssy, seinerseits die Kamera in die Hand, um die Dreharbeiten zu begleiten. "Die Vitusmacher", der Film hinter (oder neben) "Vitus", ist eine grosse, augenzwinkernde Geste unter befreundeten Regisseuren und damit weit mehr als eine technische Erklärung der filmischen Arbeit.

 

REGIE:
Rolf Lyssy
PRODUKTION:
Christian Davi
Christof Neracher
CAST:
Rolf Lyssy
Fredi M. Murer
Christian Davi
Teo Gheorghiu
Bruno Ganz
KAMERA:
Rolf Lyssy
Gion-Reto Killias
SCHNITT:
Mirjam Krakenberger
TON:
Roland Widmer
Rainer Flury

       
  Dimitri - Clown
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. November 2004]
       
 

Ein Film von Friedrich Kappeler • Das Bild des immer lachenden Clowns aus Ascona ist bekannt. Selbst ungeschminkt ist er als nationale Figur erkennbar. Seine Soloprogramme haben ihn um die halbe Welt geführt. In der Schweiz bleiben beispielsweise seine Tourneen mit dem Zirkus Knie unvergessen. Auch heute noch steht Dimitri Jahr für Jahr rund 130 mal im Rampenlicht und lässt dabei nicht nur seinen Körper und seine Mimik auf unnachahmliche Weise sprechen, er verleiht auch seinen zahlreichen Instrumenten eine Seele und macht sie zu eigentlichen Partnern an seiner Seite.

In seinem ersten Film nach dem Publikumsrenner «Mani Matter – Warum syt dir so truurig?» vermittelt uns der Schweizer Regisseur Friedrich Kappeler einen Einblick in das poetische Universum des Menschen Dimitri. «Dimitri – Clown» erzählt uns Dimitris Geschichte und seine Geschichten, zeigt uns, wie Dimitri lebt, lässt uns teilhaben an seinem Werdegang und Schaffen, an seinen Vorbildern, an seinen Gedanken, an seiner Musikalität, an seiner Vorstellung von Poesie und vom Zirkus als Gesamtkunstwerk. Dabei erweist sich Dimitri immer wieder als wacher Zeitgenosse.

Ganz wichtig für Dimitri ist seine Familie, seine Frau Gunda und die fünf Kinder. Was die Kinder machen, wie sie ihre Jugend erlebt und welches Verhältnis sie heute zu ihren Eltern haben, ist ebenso eine Geschichte in diesem Film wie Dimitris leidenschaftliche Beziehung zu den Elefanten.

Und dann bleibt da noch dieser eine grosse Traum von Dimitri: der Traum vom Kino, wie ihn sein Vorbild Chaplin gelebt hat. Deshalb begegnen wir in „Dimitri – Clown“ nicht nur einem Engel und einem Teufel, die Dimitris Antlitz tragen, sondern auch einem tragisch-komischen Bahnhofsvorstand, der auf verlorenem Posten zu einer Art Filmclown wird.

 

REGIE:
Friedrich Kappeler
PRODUKTION:
Marcel Hehn
T&C Film
DREHBUCH:
Friedrich Kappeler
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Mirjam Krakenberger
TON:
Dieter Meyer
MUSIK:
Räto Harder

       
  Dinner für Spinner - Diner de cons
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. November 1998]
       
 

In Frankreich über 8 Mill. Zuschauer! • Hüte dich vor Fremden, die dich zum Essen einladen ! Diese Warnung kommt für Francois Piqnon (Jacques Villeret), Finanzbeamter und leidenschaftlicher Streichholz Modellbastler, allerdings zu spät. Er ahnt nicht, dass sich sein freundlicher Gastgeber Pierre Brochant (Thierry Lhermitte) mit seinen Freunden über ihn und sein wunderliches Hobby nur lustig machen will. Doch Brochant ist an diesem Abend so gar nicht zum Lachen zumute. Er wird von schrecklichsten Rückenschmerzen geplagt und hatte gerade einen heftigen Streit mit seiner Frau Christine (Alexandra Vandernoot), als ausgerechnet dieser dämliche Pignon vor seiner Haustür steht. Dieser lässt sich natürlich nicht so einfach abwimmeln und, obwohl er Brochant in seiner Gutmütigkeit eigentlich nur helfen will, zettelt er ein folgenschweres Chaos an...

Waren Sie schon einmal bei einem 'Dinner für Spinner'? Sie haben noch nie etwas davon qehört? Dann wissen Sie nicht, was Ihnen entgeht. Der Verleger Pierre Brochant pflegt dieses extravagante Hobby und gehört zu den Veranstaltern der ausserqewöhnlichen Dinnerparties. Einmal in der Woche trifft er sich mit seinen Freunden zum Essen, wobei jeder einen zuvor sorgfältig ausgewählten Gast einen absoluten Volltrottel - mitbringt, auf dessen Kosten man sich dann, ohne dass dieser etwas davon bemerkt, köstlich amüsiert. Doch eines Tages qeht etwas schief und plötzlich ist es Brochant, der am Ende als Trottel dasteht. Regisseur und Drehbuchautor Francis Veber ist ein wahrer Meister der Situationskomik und versteht sich bestens auf das Schreiben von spritzig-witzigen Dialogen. Auf sein Konto gehen Erfolge wie 'Ein Käfig voller Narren', 'Die Filzlaus' und 'Der grosse Blonde mit dem schwarzen Schuh'. Mit 'Dinner für Spinner' kommt endlich wieder eine intelligente Komödie mit Biss auf die Leinwand, die allein in Frankreich über acht Millionen Zuschauer beqeisterte. Damit katapultierte sich der Film nicht nur an die Spitze der Kinocharts, sondern rangiert inzwischen auf Platz 2 der erfolgreichsten Filme des Jahres gleich hinter Dauerbrenner 'Titanic'.

 

REGIE:
Francis Veber
PRODUKTION:
Alain Poiré
CAST:
Thierry Lhermitte
Jacques Villeret
Francis Huster
Alexandra Vandernoot
Daniel Prévost
Catherine Frot
DREHBUCH:
Francis Veber
KAMERA:
Luciano Tavoli
SCHNITT:
Georges Klotz
MUSIK:
Vladimir Cosma
AUSSTATTUNG:
Hugues Tissandier

       
  Dirty Pretty Things
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. September 2003]
       
 

Der provokative neue Thriller von Stephen Frears • Zwei Jahre nachdem sich Millionen von Kinobesuchern in die fabelhaften braunen Augen der "Amélie" verliebten, gibt es erneut ein Wiedersehen mit Audrey Tautou. Hier spielt sie eine Türkin, die sich illegal in London aufhält, wo sie in einem Nobelhotel als Zimmermädchen arbeitet. Sie verliebt sich in den äusserst liebenswürdigen und hilfsbereiten Nachtportier Okwe aus Nigeria, der ebenfalls keine Aufenthaltspapiere hat. Als man eine Leiche auf einem Zimmer findet, unternimmt der Hotelmanager alles, um den Mord zu vertuschen. "Warum wohl?" fragen sich die beiden illegal arbeitenden Angestellten und beginnen, auf eigene Faust zu recherchieren – mit schockierendem Ergebnis. Allerdings: zur Polizei können sie nicht gehen, ohne des Landes verwiesen zu werden.

Ein fabelhafter, milieugetreuer Krimi von "Gefährliche Liebschaften" – Regisseur Stephen Frears.

 

REGIE:
Stephen Frears
PRODUKTION:
Robert Jones
Tracey Seaward
CAST:
Audrey Tautou
Sergi López
Chiwetel Ejiofor
Sophie Okonedo
Benedict Wong
Zlatko Buric
Kriss Dosanjh
DREHBUCH:
Steve Knight
KAMERA:
Chris Menges
SCHNITT:
Mick Audsley
TON:
Mark Auguste
MUSIK:
Nathan Larson
AUSSTATTUNG:
Hugo Luczyc-Wyhowski
KOSTÜME:
Odile Dicks-Mireaux

       
  Disney's Grosse Pause
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juli 2001]
       
 

Created by Paul & Joe • Die Kult-Zeichentrickserie erobert endlich die Kinoleinwand! Mit Witz, Charme und Cleverness zeigen T.J., Mikey, Vince, Spinelli, Gretchen und Gus den Erwachsenen, dass ihnen niemand etwas vormachen kann, wenn es um die grossen Ferien geht. Denn was ein fauler Sommer werden sollte, entwickelt sich für T.J. und seine Clique zu einem coolen Action-Abenteuer der besonderen Art. Im Schulgebäude gehen seltsame Dinge vor sich: Üble Ganoven und kampfbereite Ninjas bewachen den Eingang, Wissenschaftler tüfteln in geheimen Labors und Laserstrahlen werden in den Himmel gebeamt. Schnell finden die coolen Kids heraus, was hier los ist: Der skrupellose Ex-Direktor Benedict will die Sommerferien abschaffen! Selbstverständlich muss dies verhindert werden! Und schon bald stehen T.J.s Pläne für die geheime Mission, die nur ein Ziel hat: Rettet die Sommerferien!

 

REGIE:
Chuck Cheetz
SCHNITT:
Tony Mizgalski
MUSIK:
Dennis M. Hannigan

       
  Disney's The Kid
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Oktober 2000]
       
 

Mit Bruce Willis • Nach dem unglaublichen Erfolg von Bruce Willis mit 'The Sixth Sense' bringt John Turteltaub ('Cool Runnings', 'While You Were Sleeping') einen neuen Film mit Tiefgang und Emotionen ins Kino.

'Disney's The Kid' erzählt die Geschichte eines erfolgreichen PR-Beraters (BRUCE WILLIS), der auf magische Weise seinem eigenen Ich in der Figur des achtjährigen Rusty (SPENCER BRESLIN) begegnet. Der nette, aber eher unbeholfene Junge erinnert Russ an die eigene Schulzeit, die er als hilfloses, weinerliches Opfer von täglichen Schikanen erlebt hatte. Aber auch dem Jungen Rusty widerstrebt sein künftiges Abbild, ihm imponieren weder Aussehen noch Geld oder Erfolg. Er versteht einfach nicht, wie Russ damals seinen Pilotentraum aufge ben konnte und jetzt in seinen Augen da steht als vierzigjähriger Versager, der nicht einmal einen Hund besitzt, geschweige denn eine Frau.

 

REGIE:
Jon Turteltaub
PRODUKTION:
Jon Turteltaub
Christina Steinberg
Hunt Lowry
CAST:
Bruce Willis
Spencer Breslin
Emily Mortimer
Lily Tomlin
Jean Smart
Chi McBride
Daniel von Bargen
DREHBUCH:
Audrey Wells
KAMERA:
Peter Menzies Jr.
SCHNITT:
Peter Honess
David Rennie
MUSIK:
Frank Gari
Marc Shaiman
AUSSTATTUNG:
Garreth Stover

       
  Dogtown and Z-Boys
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. April 2003]
       
 

A Film about the Birth of the Now • Tony Alva machte aus dem Skateboard ein Extremsportgerät. Mit 44 rast er noch immer durch die Wände leerer Swimmingpools in Kalifornien. Jetzt verfilmt Hollywood das Leben des coolsten Mannes auf dem Planeten.

Der preisgekrönte Dokumentarfilm von Stacy Peralta «Dogtown and Z-Boys» war bisher in keinem Schweizer Kino zu sehen. Der Film zeigt seltene Aufnahmen aus den siebziger Jahren sowie neue Interviews mit Tony Alva, Jay Adams und dem Rest des Zephyr-Skate-Teams.

Gedreht wurde an den Originalschauplätzen in Dogtown, dem Viertel in Santa Monica, wo die Rollbrett-Revolution begann. Aus dem Off spricht Sean Penn, der selber aus dieser Gegend stammt, Rollbrett fährt und seit seiner Rolle als Jeff Spicoli in «Fast Times at Ridgemont High», dem «Pulp Fiction» der Skater, für Glaubwürdigkeit steht. «Dogtown and Z-Boys» ist nicht bloss ein Film für Skater – es ist die stilvoll erzählte Kulturgeschichte des Skateboards, unterlegt mit Musik aus den siebziger Jahren. Der Streifen dokumentiert, wie aus einem Grüppchen südkalifornischer Herumhänger die vielleicht wichtigste Strömung der heutigen Jugendbewegung, die Skate-Punks, gewachsen ist.

 

REGIE:
Stacy Peralta
PRODUKTION:
Agi Orsi
CAST:
Sean Penn
Tony Alva
Jay Adams
Bob Biniak
Paul Constantineau
Skip Engblom
Jeff Ho
DREHBUCH:
Stacy Peralta
Craig Stecyk
KAMERA:
Peter Pilafian
SCHNITT:
Paul Crowder
TON:
Dane A. Davis
Eddie Kim
MUSIK:
Paul Crowder
Terry Wilson
AUSSTATTUNG:
Craig Stecyk

       
  Domésticas
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. November 2002]
       
 

CINEMA NOVO PREIS 2001 • Das brasilianische Kino ist immer wieder für eine Ueberraschung gut! Hausangestellte gehören in Ländern des Südens stärker zum Alltag als bei uns. Die brasilianische Autorin Renata Melo hat über sie einen schmissigen Film geschrieben, der bei seiner Premiere in Brasilien ein Riesenerfolg wurde. Die Träume der Domesticas von einem reichen Mann, der Idee ein Mannequin zu werden, oder einfach den Spass, den sie miteinander haben, verhalfen verdienterweise diesem ebenso witzigen wie gescheiten Film zum CINEMA NOVO PREIS 2001.

 

REGIE:
Fernando Meirelles
Nando Olival
PRODUKTION:
Andrea Barata Ribeiro
CAST:
Cláudia Missura
Graziela Moretto
Lena Roque
Olivia Araújo
Renata Melo
Robson Nunes
Tiago Moraes
DREHBUCH:
Cecília Homem de Mello
Fernando Meirelles
KAMERA:
Lauro Escorel
SCHNITT:
Deo Teixeira
TON:
Miriam Biderman
MUSIK:
André Abujamra
AUSSTATTUNG:
Tulé Peak
Frederico Pinto

       
  Don't come knocking
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. August 2005]
       
 

Ein Film von Wim Wenders • 20 Minuten Standing Ovation: "Don’t Come Knocking" war der klare Publikumsliebling in Cannes. 20 Jahre nach "Paris, Texas" arbeitete Meisterregisseur Wim Wenders erneut mit Sam Shepard (Hauptrolle und Drehbuch) zusammen. Herausgekommen ist eine bildgewaltige, zutiefst bewegende und humorvolle Kino-Odyssee um den alternden Western-Star Howard Spence, dessen Leben sich verändert, als er von der Existenz (s)eines Kindes erfährt. Er macht sich auf die Suche nach diesem Sohn oder dieser Tochter und entdeckt ein ganzes Leben, das er bisher verpasst hat, und eine Liebe, die er verloren glaubte.

 

REGIE:
Wim Wenders
PRODUKTION:
Peter Schwartzkopff
CAST:
Sam Shepard
Jessica Lange
Tim Roth
Gabriel Mann
Sarah Polley
Fairuza Balk
Eva Marie Saint
DREHBUCH:
Sam Shepard
Wim Wenders
KAMERA:
Franz Lustig
SCHNITT:
Peter Przygodda
Oli Weiss
TON:
Walter Spencer
MUSIK:
T-Bone Burnett
AUSSTATTUNG:
Nathan Amondson
KOSTÜME:
Caroline Eselin

       
  Dot the I
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juli 2004]
       
 

Mit Gael García Bernal • Am Vorabend ihrer Hochzeit mit Barnaby küsst Carmen unbekümmert einen attraktiven Fremden - Kit. Bei ihrem Verlobten Barnaby, der sie abgöttisch liebt, hatte Carmen nach einer gewalttätigen, wechselhaften Beziehung in Spanien Trost und Schutz gefunden. Carmen erhofft sich in dieser Ehe lang ersehnte Sicherheit und Beständigkeit. Doch dieser eine Kuss von Kit weckt erneut ihre unbändige Leidenschaft; sie ist hin- und hergerissen zwischen ihren neu aufgebrochenen Gefühlen und der Treue zu dem Mann, den sie heiraten wird.

DOT THE I, eine Dreiecksbeziehung mit Zügen einer schwarzen Komödie, zeigt in der Hauptrolle Gael García Bernal, der in AMORES PERROS - HUNDELIEBE über Nacht berühmt wurde (Auszeichnung der «Semaine de la Critique» in Cannes als bester Darsteller). García Bernal war auch in Y TU MAMÁ TAMBIÉN zu sehen, der den Kritikerpreis für den besten ausländischen Film erhielt und für den er in Venedig als bester Darsteller ausgezeichnet wurde und momentan im Kino mit LA MALA EDUCACIÓN wiederum eine ausgezeichnete Rolle spielt.

 

REGIE:
Matthew Parkhill
PRODUKTION:
George Duffield
Meg Thomson
CAST:
Gael García Bernal
Natalia Verbeke
Tom Hardy
Charlie Cox
Yves Aubert
Myfanwy Waring
DREHBUCH:
Matthew Parkhill
KAMERA:
Affonso Beato
SCHNITT:
Jon Harris
TON:
Simon Gershon
MUSIK:
Javier Navarrete
AUSSTATTUNG:
Tom Burton
KOSTÜME:
Louise Stjernsward

       
  Downtown Switzerland
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Oktober 2004]
       
 

Ein Kinodokumentarfilm • Zürich im Herbst 2003: Eine schleichende Klimaveränderung, die mehr die Politik als das Wetter betrifft, veranlasst Christian Davi, Stefan Haupt, Kaspar Kasics und Fredi M. Murer zu einer spontanen Spurensuche in ihrer Stadt. Sie folgen unabhängig voneinander dem unruhigen Pulsschlag der Schweizer “Kultur- und Wirtschaftsmetropole” und verweben ihr gesammeltes Material zu einem vielschichtigen Ganzen, in dem die unterschiedlichen Handschriften und Themen miteinander in Beziehung treten. Vier Filmemacher, vier Kameraobjektive, vier Sichtweisen – und ein Film, der ein elektrisierendes Bild skizziert: Zürich als schweizer Umschlagplatz von Geld und Geist, wo verschiedenste Befindlichkeiten und Lebensentwürfe friedlich koexistieren, Verbindungen eingehen oder auch in aller Härte aufeinander prallen. Die in aussergewöhnlicher Zusammenarbeit entstandene filmische Chronik schaut Global Playern und Asylsuchenden, Kleingewerblern und Trendsettern, Buslenkerinnen und Tramführern, Kunstschaffenden und SVPJungpolitikerinnen über die Schultern. Sie lotet politisches Kästchendenken und Analysen von Soziologen und Think Tanks aus und gibt den Leidenschaften ganz gewöhnlicher Menschen Raum. In der Beobachtung des Alltäglichen ist DOWNTOWN SWITZERLAND schliesslich auch ein Spiegel der Schweiz, eine facettenreiche Momentaufnahme jenes erhitzten Winters, in dem ein Industrieller vom rechten Zürichseeufer zum Bundesrat gewählt wurde.

 

REGIE:
Christian Davi
Stefan Haupt,
Kaspar Kasics
Fredi M. Murer
PRODUKTION:
Christian Davi
Stefan Haupt,
Kaspar Kasics
Fredi M. Murer
KAMERA:
Pio Corradi
Noël Dernesch
Jann Erne
Graziella Ferrara
Kaspar Kasics
Pierre Mennel
Filip Zumbrunn
SCHNITT:
Stefan Kälin
TON:
Jürg von Allmen
Patrick Storck
MUSIK:
Tomas Korber
Galoppierende Zuversicht

       
  Dragonball Z
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Februar 2003]
       
 

Der Film zur Anime-Saga • Als der japanische Zeichner Akira Toriyama 1984 die ersten Bilder seines "Dragonball"-Mangas (Manga ist der japanische Name für Comic) zeichnete, ahnte wohl niemand, dass daraus innerhalb weniger Jahre die erfolgreichste Comicserie der Welt werden würde. Weit über 200 Millionen verkaufte Bücher, eine TV-Serie, Videos, DVDs und nun auch ein Kinofilm sorgen mittlerweile für eine riesige Fangemeinde und eine gigantische Industrie.

Die Geschichte von "Dragonball" basiert auf einer alten japanischen Legende und erzählt von den Abenteuern des kleinen Son-Goku, der auf der Suche nach den wunscherfüllenden Dragonballs verschiedene Abenteuer erlebt und später in verschiedenen Zweikämpfen zum grössten Kämpfer des Universums wird.

In "Dragonball Z" ist Son-Goku erwachsen geworden und hat einen Sohn - Son-Gohan. Als Son-Goku erfährt, dass er ein Saiyajin (eine Art Wunderwesen mit übermenschlichen Kräften) von einem fernen Planeten ist und den Auftrag hat, die Erde zu vernichten, weigert er sich, seine neue Heimat zu verraten, und kämpft fortan gegen alle, die die Menschen versklaven wollen. Um seine Kräfte zu steigern, kann sich Son-Goku (wie viele seiner Mitstreiter und leider auch seiner Gegner) in bestimmten Situation zu einem Super-Saiyajin transformieren. Wenn dies nicht ausreicht, verschmilzt er mit seinen Verbündeten eine kurze Zeit lang zu einer kämpferischen Einheit (z.B. mit seinem Freund Vegata zu Gogeta).

 

REGIE:
Mitsuo Hashimoto
PRODUKTION:
Gen Fukunaga
CAST:
Son-Goku
DREHBUCH:
Takao Koyama
Akira Toriyama
SCHNITT:
Shinichi Fukumitsu
MUSIK:
Shunsuke Kikuchi

       
  Ein neuer Anfang
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. April 2000]
       
 

Vom Regisseur von «Schritte der Achtsamkeit» • Auf Einladung der Buddhist Association of China und der kommunistischen Regierung besuchte im Frühling 1999 eine Delegation von 182 Personen aus 16 Nationen die nach der Zerstörung durch die Kulturrevolution wieder aufgebauten chinesischen Zenklöster. Die Reise zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses und der Freundschaft zwischen westlichen und chinesischen Buddhisten fand unter der Leitung des in Frankreich im Exil lebenden vietnamesischen Zenmönchs und Friedensaktivisten Thich Nhat Hanh und der buddhistischen Nonne Chan Khong statt.

Im Rahmen dieses Besuchs war es erstmals seit der Gründung der Volksrepublik möglich, Einblicke in die chinesische Klosterkultur filmisch zu dokumentieren. Rituelle Gesänge, Zeremonien, die Praxis der Zenmeditation und Gespräche mit chinesischen Zenmönchen, -Nonnen und -Äbten geben Zeugnis von einer wiederaufblühenden jahrtausendalten spirituellen Tradition, wie sie uns bis heute im Westen weitgehend unbekannt ist. Der Film dokumentiert das Zusammentreffen verschiedener Traditionen, die mit verschiedenen Methoden das selbe Ziel anstreben: die Buddhaschaft oder ein erwachtes Dasein. Während die chinesischen Aebte Zen praktizieren um zur Erleuchtung zu gelangen, betont der französisch-vietnamesische Meister Thich Nhat Hanh, dass es keinen Weg zur Erleuchtung gebe: der Weg selbst - offenbar gemacht in der Kunst der Achtsamkeit - sei die Erleuchtung.

EIN NEUER ANFANG dokumentiert die Begegnung der unterschiedlichen Traditionen. Im Vordergrund steht dabei nicht die Informationsvermittlung oder Erklärung, sondern die Suche nach den Bildern, die eine innere Beteiligung, die Teilnahme am Leben und die Suche nach Öffnung beider Seiten zeigen. Werte von Leben und Tod, Mut und Anpassung, Glück und Leiden, Frieden und Gewalt und speziell Werte westlicher und chinesischer Realität werden in den subtilen Gesten aufgespürt. Schritt für Schritt findet eine Begegnung statt. Jeder Schritt zeigt aber auch das Unverständliche.

Thomas Lüchingers erster Film über Thich Nhat Hanh «Schritte der Achtsamkeit» läuft schon seit mehr als einem Jahr jeden Sonntag um 11 Uhr im Kino Uto und hatte bereits mehr als 37'000 Zuschauer!

 

REGIE:
Thomas Lüchinger
PRODUKTION:
Roses For You
Beat Curti
KAMERA:
Thomas Lüchinger
SCHNITT:
Anja Bombelli

       
  El Custodio
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. März 2007]
       
 

Ein Film von Rodrigo Moreno • Weit weg vom Volk: Der Politiker PolitikerInnen können sich heute vielerorts kaum noch frei bewegen. Sie werden von einer Art lebendigen Schatten begleitet, ihren Leibwächtern. Rubén (Julio Chavez) zum Beispiel bewacht den argentinischen Planungsminister. Er ist immer dabei, ob bei öffentlichen Veranstaltungen oder im privaten Rahmen. Das Schattendasein lässt ihn teilhaben und gleichzeitig ausgeschlossen sein. Ein Beruf mit Sprengpotential - und ein präzises Abbild einer Zeit, in der sich die Politik zusehends vom Volk isoliert. Robert Bresson war ein Filmemacher, der die Dinge, die das Kino ausmachen, präzis auf den Punkt gebracht hat. Mit seinen Erkenntnissen, die er bescheiden «Notizen» genannt hat, gestaltete er Filme, die sich aufs Wesentliche konzentrierten. Er notierte zum Beispiel: «Der Cinematographe ist eine Schrift mit Bildern in Bewegung und Tönen.» Und er meinte damit auch, dass die Form, in der man im Kino etwas erzählt, mit dem Inhalt zu tun hat. Bresson konzentrierte sich auf das Elementare von dem, was er betrachten wollte, er fasste das Wesentliche in präzise Bilder. Der Argentinier Rodrigo Moreno ist ein Verwandter von Bresson in der Familie des Films. Er betrachtet den Alltag eines Leibwächters und lässt uns teilhaben an der Leere, die ihn prägt. Rubén (ein grossartiger Julio Chávez) ist eigentlich hautnah dran am politischen Geschehen, und er bleibt dennoch ausgesperrt, muss in den entscheidenden Momenten vor den Türen warten. Der Filmemacher konzentriert sich ganz auf die Perspektive des Leibwächters, und das ist die grosse Stärke aber auch die Herausforderung seines Filmes. Wir sind mit Rubén dabei und aussen vor. Wir erleben mit Rubén das absolut unspektakuläre am Alltag eines Politikers, den uns die gängigen Medien doch immer wieder als so unglaublich spektakulär schildern wollen. Und was sehen wir? Wir nehmen mit messerscharfer Präzision in Szene und in Bild-Cadres gesetzt wahr, wie sehr sich die Politik von heute von jenen entfernt hat, die sie eigentlich betreut: Vom Volk, von den einzelnen Menschen. Warum, wenn sie doch Gutes tut und meint, muss sie sich derart von denen abschirmen, für die sie da ist? Ein verrückter Film über die Distanz und Abschirmung der Politik in unserer Zeit.

 

REGIE:
Rodrigo Moreno
PRODUKTION:
Natacha Cervi
Hernán Musaluppi
Luis A. Sartor
CAST:
Julio Chávez
Osmar Núñez
Marcelo D'Andrea
Elvira Onetto
Cristina Villamor
DREHBUCH:
Rodrigo Moreno
KAMERA:
Bárbara Álvarez
SCHNITT:
Nicolas Goldbart
TON:
Catriel Vildosola
MUSIK:
Federico Jusid
KOSTÜME:
Adelaida Rodríguez

       
  El nido vacío
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von Daniel Burman • Der sechste Film des Filmemachers Daniel Burman, einer der herausragenden Figuren im jungen argentinischen Kino, der mit «Esperando al Mesías» (2000) und «El abrazo partido» (2004) aufgefallen war, erzählt von einem Moment, der das Leben aller Eltern prägt: Jenem, an dem die Kiner ausfliegen, das Nest verlassen. «El nido vacío», das verlassene Nest eben, ergründet den Moment der Leere, wenn die Kinder gross geworden sind und selbstständig, wenn sie das erreicht haben, was ihnen die Eltern ja über die Jahre ihrer Kindheit hinweg wünschten. Das alltägliche familiäre Chaos endet. In «El nido vacío» ist es Leonardo, ein erfolgreicher Schriftsteller, der sich zusammen mit seiner Frau eines Tages in dieser Situation vorfindet. Ein ebenso sanfter wie klug gebauter Film rund um die Familie, die Träume und Ängste auch, um Hoffnungen und Ahnungen. Ein weiteres starkes Stück von Daniel Burman, grossartig in Szene gebracht und überraschend. Mit Alodovar-Schauspielerin Cecilia Roth und Oscar Martínez, der am Festival von San Sebastian für die Darstellung des Vaters ausgezeichnet wurde, genauso wie Kameramann Hugo Colace, der es schafft, die Kamera zu einer eigenständigen Figur werden zu lassen.

 

REGIE:
Daniel Burman
PRODUKTION:
Anahí Berneri
Daniel Burman
Diego Dubcovsky
José María Morales
CAST:
Oscar Martínez
Cecilia Roth
Inés Efron
Arturo Goetz
Jean Pierre Noher
Eugenia Capizzano
DREHBUCH:
Daniel Burman
KAMERA:
Hugo Colace
SCHNITT:
Alejandro Brodersohn
TON:
Juan Ferro
MUSIK:
Nico Cota
Santiago Río Hinckelmann
KOSTÜME:
Roberta Pesci

       
  El niño pez
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juli 2009]
       
 

Ein Film von Lucía Puenzo • Lala lebt in einer der exklusivsten Wohngegenden von Buenos Aires. Sie pflegt eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit Guayi, dem indigenen Dienstmädchen. Gemeinsam träumen sie davon, woanders zu leben. Um den Traum Wirklichkeit werden zu lassen, klauen sie alles, was sich im Haus nur finden lässt.

Auf dem gleichnamigen Roman der Argentinierin basierend, zieht Lucia Puenzo nach ihrem gefeierten Debütfilm XXY das Kinopublikum mit einer Mischung aus Liebesdrama, Märchen und Actionfilm in den Bann. Wie schon in XXY brilliert Ines Effron erneut. Mit Mariele Vitale, die unter dem Künstlernamen Emme in Südamerika als erfolgreiche Sängerin bekannt ist, wird ihr eine ebenbürtige Partnerin als zweite Hauptdarstellerin entgegen gestellt.

 

REGIE:
Lucía Puenzo
PRODUKTION:
Luis Puenzo
CAST:
Inés Efron
Mariela Vitale
Carlos Bardem
DREHBUCH:
Lucía Puenzo
KAMERA:
Rolo Pulpeiro
SCHNITT:
Hugo Primero
TON:
Fernando Soldevila
KOSTÜME:
Julio Suárez

       
  Eleven Minutes
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Mai 2008]
       
 

Schweiz gegen Österreich: Der Match des Sommers im Kino • 'Eleven Minutes' versammelt in insgesamt neun Kurzfilmen aktuelle Produktionen und neu entdeckte filmische Kleinode. Die Zugänge zum Sujet sind so verschiedenartig wie die Aufstellung der Filmteams. Auf beiden Seiten des "Spielfelds" stehen sich Newcomer und erfahrene Filmemacher gegenüber, wechseln sich Spielfilme mit audiovisuellen Experimenten, Dokumentarfilme mit filmischen Essays ab. 'Eleven Minutes' schliesslich besteht, wie ein Fussballmatch, aus zwei Halbzeiten, in denen sich jedoch nicht zwei Länder bekämpfen, sondern antreten, um gemeinsam zu gewinnen.

Ergänzt mit jeweils einem einminütigen Trailer entstehen dadurch zwei Halbzeiten zu jeweils 45 Minuten - wer das künstlerische Länderduell gewinnt, entscheidet das Publikum.

Team Österreich:
'Kopfball', Eva Hausberger
'Mit Blick auf Wien', Johanna Moder
'Schwarze Perlen', Benedikt Rubey
'Replay'08', Peter Hörmannseder

Team Schweiz:
'Hopp Schwyz', Fulvio Bernasconi
'Oscar', Roberto Martinez
'AlpTraum', This Lüscher
'FC Murmeli', Jochen Ehmann & Dustin Rees
'La Touche', Robin Harsch

 

REGIE:
Eva Hausberger
Johanna Moder
Benedikt Rubey
Wolfgang Murnberger
Peter Hörmanseder
Fulvio Bernasconi
Roberto Martinez
Dustin Rees
Jochen Ehmann
This Lüscher
Robin Harsch

       
  Elizabeth: The Golden Age
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Dezember 2007]
       
 

Frau Kriegerin Königin • Neun Jahre nach dem für sieben Oscars nominierten Meisterwerk "Elizabeth" schlägt Regisseur Shekhar Kapur das zweite Kapitel des Elisabethanischen Zeitalters auf. Angeführt von den beiden Oscarpreisträgern Cate Blanchett und Geoffrey Rush, die ihre Rollen wieder aufnehmen, widmet sich das bildgewaltige Epos dem Zenit der Herrschaft von Königin Elizabeth.

Bewegend erzählt "Elizabeth-The Golden Age" vom grossen Kampf einer Frau, Ihre Liebe zu kontrollieren, ihre Feinde zu zerschmettern und einzig ihrem Reich zu dienen. Pracht- und kraftvolles Kino über eine aussergewöhnliche Herrscherin, die nicht umsonst zum Symbol einer Ära wurde, die als "Golde Ära" in der Geschichte Englands einging. Ein Augenschmaus aus dem Hause Working Title.

 

REGIE:
Shekhar Kapur
PRODUKTION:
Jonathan Cavendish
CAST:
Cate Blanchett
Geoffrey Rush
Clive Owen
Rhys Ifans
Jordi Mollà
Abbie Cornish
Samantha Morton
DREHBUCH:
William Nicholson
Michael Hirst
KAMERA:
Remi Adefarasin
SCHNITT:
Jill Bilcock
TON:
Paul Apted
MUSIK:
Craig Armstrong
A.R. Rahman
AUSSTATTUNG:
Guy Dyas
KOSTÜME:
Alexandra Byrne

       
  Elizabethtown
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2005]
       
 

Ein Film von Cameron Crowe • Eine Traumpaarung des jungen Hollywood-Kinos: Kirsten Dunst (Spider-Man 2) und Orlando Bloom (Lord Of The Rings, Pirates Of The Caribbean) in einer ungewöhnlichen, humorvollen und intelligenten Geschichte um Liebe, Beerdigungen und Familienbande. Von OSCAR-Preisträger Cameron Crowe (Jerry Maguire, Almost Famous, Singles) gewohnt stimmungsvoll inszeniert und mit einem tollen Soundtrack unterlegt.

Drew Baylor (Orlando Bloom), Star-Designer eines führenden Sportschuh-Fabrikanten, wurde soeben fristlos gefeuert. Sein neuster Entwurf war ein volles Fiasko. Ausgerechnet in diesem Moment erfährt er vom Tod seines Vaters. Er bucht den nächstbesten Flug in seine Heimatstadt Elizabethtown.

Auf dem Flug lernt er Claire (Kirsten Dunst) kennen, eine unbeirrbar optimistische Stewardess, welche sein Leben grundsätzlich verändern wird. Dank Claire fängt er an, die Möglichkeiten seiner eigenen Zukunft zu entdecken. Die phantastischsten Erlebnisse passieren eben meistens dann, wenn man sie am wenigsten erwartet.

 

REGIE:
Cameron Crowe
PRODUKTION:
Cameron Crowe
Tom Cruise
Paula Wagner
CAST:
Orlando Bloom
Kirsten Dunst
Susan Sarandon
Alec Baldwin
Bruce McGill
DREHBUCH:
Cameron Crowe
KAMERA:
John Toll
SCHNITT:
Mark Livolsi
David Moritz
MUSIK:
Nancy Wilson
AUSSTATTUNG:
Clay A. Griffith
KOSTÜME:
Nancy Steiner

       
  Elvis - That's The Way It Is
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. August 2001]
       
 

Restored Special Edition • That's the Way it is - für Elvis-Fans, und all jene, die überzeugt sind, dass die Legende weiterlebt! Diese völlig überarbeitete Dokumentation aus dem Jahre 1970 fasziniert nicht nur diejenigen, die schon immer wissen wollten, warum ihre Eltern beim 'King' plötzlich in rhythmische Hüftbewegungen verfallen: I just live my life in dreams of yesterday. Von der ersten Minute an produziert 'That's the Way' eine Gänsehaut nach der anderen. Ohne zu verklären vermittelt er etwas von der Aura dieses aussergewöhnlichen Mannes, der schon zu Lebzeiten zum Mythos avancierte. Elvis, diese Ikone der populären Kultur, scheint so zeitlos wie seine Musik.That's allright Ma!

1969, nach einer langen Phase als Spielfilm-Star in Hollywood und seinem Militärdienst in Deutschland bereitete Elvis sein Bühnen-Comeback vor. Der Film zeigt die Proben in Las Vegas, beobachtet Elvis als professionellen, hart aber immer locker arbeitenden Musiker, de Star inmitten seiner Band, der entspannt und humorvoll seine Auftritte vorbereitet. ELVIS THAT'S THE WAY IT IS ist eine Hommage an den 'King' - und seine Rückkehr auf die Bühne.

Die anschliessende Tournee nach dem Auftakt in Las Vegas war ein fulminanter Erfolg. Der Film fängt die Atmosphäre der Konzerte ein: die Hitze der erotisch aufgeladenen Bühnenshow, die Hingabe des Publikums, die fast bis zur Hysterie reicht, die Spielfreude der Band, und natürlich den "King", Elvis, der im Mittelpunkt von alldem steht, eine Bühnenpersönlichkeit ohnegleichen, der einmal mehr vor Augen führt, 'what a kiss could really mean'.

1970 kam 'Elvis: That's the Way It Is' als Musikdokumentation ins Kino. Die neue Fassung enthält bisher unveröffentlichtes Material, vier weitere Klassiker aus seiner Hitliste. Der Film wurde vollkommen neu in einem zeitgemässeren Rhythmus geschnitten. Der Ton ist digital nachbearbeitet.

 

REGIE:
Denis Sanders
PRODUKTION:
Rick Schmidlin
Herbert F. Solow
KAMERA:
Lucien Ballard
SCHNITT:
Henry Berman
Michael Salomon
TON:
Greg Hedgepath
KOSTÜME:
Bill Belew

       
  Emil und die Detektive
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Februar 2001]
       
 

Der Klassiker von Erich Kästner • Nach dem sensationellen Erfolg von 'Pünktchen und Anton' kommt jetzt mit der neuen Verfilmung des Kästner-Klassikers EMIL UND DIE DETEKTIVE eine weitere moderne, spritzige Komödie für Kinder und alle Junggebliebenen ins Kino.

Der 12jährige Emil Tischbein lebt mit seinem Vater in einer ostdeutschen Kleinstadt. Als sein Vater einen Autounfall hat und im Krankenhaus landet, seinen Führerschein und dadurch seinen Job verliert, schickt er Emil nach Berlin. Dort soll er mit der Pastorin Hummel und ihrem Sohn Gustav zwei Wochen Ferien verbringen.

Es könnte eine tolle Zeit werden, wäre da nicht der Gangster Grundeis, der Emils Ersparnisse klaut. Yerzweifelt versucht Emil, das Geld zurück zubekommen. Er ist total überrascht, als ihm dabei Pony Hütchen und ihre Bande zu Hilfe kommen.

Gemeinsam verstricken sie sich in eine Kette halsbrecherischer Abenteuer. Sie verfolgen Grundeis bis in ein Luxushotel, bringen ein nobles Restaurant durcheinander und entdecken einen Koffer voll gestohlener Juwelen.

Dann wird Pony von Grundeis entführt!

Alles scheint verloren doch die Kinder haben eine Idee, auf die kein Erwachsener der Welt kommen würde ...

 

REGIE:
Franziska Buch
PRODUKTION:
Peter Zenk
Uschi Reich
CAST:
Tobias Rezlaff
Anja Sommavilla
Jürgen Vogel
Maria Schrader
Kai Wiesinger
Maximilian Befort
David Klock
DREHBUCH:
Franziska Buch
Erich Kästner (Roman)
KAMERA:
Hannes Hubach
SCHNITT:
Patricia Rommel
MUSIK:
Biber Gullatz
Eckes Malz
AUSSTATTUNG:
Albrecht Konrad

       
  Emporte-Moi
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. April 1999]
       
 

Ein Film von Lea Pool • Im Jahr 1963 finden im Leben der 13jährigen Hanna (Karine Vanasse) entscheidende Veränderungen statt. In einem Kino in Montreals 'Mile-End' begegnet ihr auf der Leinwand Nana, die von Anna Karina verkörperte junge Heldin in Jean-Luc Godards Film 'Vivre sa vie'. Hanna ist von Nana fasziniert und sieht in ihr gewisse Ähnlichkeit mit einer ihrer Lehrerinnen (Nancy Huston), zu der sie eine besondere Beziehung aufzubauen hofft.

Hanna ist in einem schwierigen Alter. Hin- und hergerissen zwischen ihren Eltern, die sich gleichzeitig lieben und hassen, wächst das Mädchen zur Frau heran. Hannas heimatloser, jüdischer Vater (Miki Manojlovic) versucht sich erfolglos als Schriftsteller durchzuschlagen. Schwer an seiner Vergangenheit tragend, vermag er Gefühle nur ungeschickt auszudrücken. Die noch junge, aus einer katholischen Quebecer Familie stammende Mutter (Pascale Bussieres), zart und zerbrechlich, ist ständig überarbeitet und mit den Nerven am Ende. Zum Glück hat Hanna noch ihren älteren Bruder (Alexandre Merineau), den sie vergöttert, und ihre beste Freundin Laura (Charlotte Christeler), zu der sie sich hingezogen fühlt, weil sie so anders und so sinnlich ist.

Am Ende eines turbulenten Jahres hat Hanna die Botschaft der sinnlichen, bezaubernden Nana aus Godards Film verstanden und ist frei, ihr Leben nach ihren eigenen Wünschen zu gestalten. Sie erkennt, dass ihr die Verantwortung für ihr eigenes Leben niemand abnehmen kann.

 

REGIE:
Léa Pool
PRODUKTION:
Alfi Sinniger (Catpics)
Lorraine Richard
Carole Scotta
CAST:
Karine Vanasse
Pascale Bussieres
Miki Manojlovic
Nancy Huston
Alexandre Mérineau
Charlotte Christeler
Monique Mercure
DREHBUCH:
Léa Pool
KAMERA:
Jeanne Lapoirie
SCHNITT:
Michel Arcand
MUSIK:
ECM
AUSSTATTUNG:
Serge Bureau

       
  Enemy of the State
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Januar 1999]
       
 

It's not Paranoia ... if they're really after you. • 'Wir sind im Krieg, 24 Stunden am Tag', beschreibt Thomas Brian Reynolds (JON VOIGHT) vom mächtigen Geheimdienst NSA seinen Auftrag: den Schutz der US Demokratie. Als er deren Zukunft durch einen Politiker gefährdet sieht, der gegen ein neues, der NSA unbegrenzte Freiheiten einräumendes Sicherheitsgesetz stimmen will, lässt er den unbequemen Mann aus dem Weg räumen. Doch der Mord wurde zufällig gefilmt, und das Beweismittel dem jungen Staranwalt Robert Dean (WILL SMITH) unbemerkt zugesteckt.

Ohne Motive und Hintergrunde zu kennen, gerät der Jurist ins Visier der NSA, durch deren geschickte Manipulation Dean von einem Tag zum nächsten seinen Job, seine Frau, seinen guten Ruf, kurz: seine Identität verliert. Auf sich allein gestellt und ins Bodenlose stürzend, flüchtet Dean vor den unbekannten Gegnem. Bis ihm der im Untergrund arbeitende Überwachungsexperte Brill (GENE HACKMAN) die Augen öffnet und erst widerwillig, dann aber entschlossen zum Gegenangriff bläst.

Das Dreamteam des Powerkinos, Produzent Jerry Bruckheimer ('Armageddon - Das jüngste Gericht', 'Con Air') und Regisseur Tony Scott ('Crimson Tide') verschwört sich mit erneuter Hitgarantie gegen Leinwandlethargie. Ihr fünfter gemeinsamer Film ist ihr erster Polit-Thriller, eine mit Jungstar Will Smith ('Men in Black'), Kinolegende Gene Hackman ('Absolute Power') und Oscarpreisträger Jon Voight ('Mission: Impossible') grossartig besetzte Warnung vor dem gläsernen Menschen und mächtige, ihn zerbrechende Behörden.

Die Gefahren der modernen Überwachungstechnologie aufdeckend, lassen die Filmemacher einen Star-Anwalt, der, ohne es zu wissen, einen Politmord aufdecken könnte, von einem skrupellosen Geheimdienst in die Enge treiben. So entsteht ein zweistündiger durch Action und Emotionen hochgekochter Hitzeschub, der niemanden kaltlässt und klarmacht, dass hier der Jäger, nicht der Gejagte DER STAATSFEIND NR. 1 ist.

 

REGIE:
Tony Scott
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
CAST:
Will Smith
Gene Hackman
Jon Voight
Lisa Bonet
Regina King
Stuart Wilson
Gabriel Byrne
DREHBUCH:
David Marconi
KAMERA:
Dan Mindel
SCHNITT:
Chris Lebenzon
MUSIK:
Trevor Rabin
Harry Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Benjamin Fernandez
KOSTÜME:
Marlene Stewart

       
  Enigma
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Mai 2002]
       
 

Von Michael Apted. Mit Kate Winslet. • 'Enigma' basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Autor Robert Harris. Niemand anders als der Bond Regisseur Michael Apted, der zuletzt mit 'THE WORLD IS NOT ENOUGH' die Kinozuschauer begeisterte. 'Enigma' spielt in England im 2. Weltkrieg: Der hochbegabte Mathematiker Tom (Dougray Scott) kehrt nach einem psychischen Zusammenbruch zurück zum britischen Geheimdienst, wo er zusammen mit seiner Kollegin Hester (Kate Winslet) verzweifelt versucht, den Geheimcode der deutschen U-Boot-Flotte zu entschlüsseln. Doch immer kurz bevor der Code dechiffriert wird, ändern die Nazis die Verschlüsselung. Tom kommt ein schrecklicher Verdacht: Ist seine eigene Freundin (Saffron Burrows) eine Doppelagentin?

Dieser Spionagethriller fesselt von der ersten Minute an. Das Verwirrspiel um eines der bestgehütesten Geheimnisse des 2. Weltkrieges verschlägt einem durch die erstklassige Besetzung den Atem.

 

REGIE:
Michael Apted
PRODUKTION:
Lorne Michaels
Mick Jagger
CAST:
Dougray Scott
Kate Winslet
Saffron Burrows
Jeremy Northam
Nikolaj Coster Waldau
Tom Hollander
Donald Sumpter
DREHBUCH:
Tom Stoppard
Robert Harris (Roman)
KAMERA:
Seamus Mcgarvey B.S.C.
SCHNITT:
Rick Shaine A.S.C.
TON:
Nigel Mills
MUSIK:
John Barry
AUSSTATTUNG:
John Beard
KOSTÜME:
Shirley Russell

       
  Eskiya - Der Bandit
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Januar 1998]
       
 

Das türkische Kinoereignis kommt in die Schweizer Kinos • Seit November letzten Jahres bricht ein Film in der Türkel sämtliche Rekorde: ESKIYA lockte mittlerweile über 2,5 Millionen Besucher in die Kinos, ein Ende des Zuschauerstroms ist noch nicht abzusehen. Damit übertrifft ESKIYA sogar die Blockbuster aus Hollywood und erzielt schon jetzt mehr als dreimal so viele Besucher wie Independence Day, Jurassic Park und König der Löwen. Der Regisseur Yavuz Turgul hat mit ESKIYA einen beispiellosen Filmboom ausgelöst, der auch über die Landesgrenzen hinaus die türkische Bevölkerung begeistert.

Ab 16. Oktober 1997 werden auch die über 2 Millionen iIn Deutschland lebenden Türken die Erfolgs-Produktion auf der Leinwand erleben können: Constantin Film bringt ESKIYA in der Originalversion mit deutschen Untertiteln in über 30 Städten in die Kinos. Durch die Untertitelung soll das Räuber-Epos auch dem deutschen Publikum zugänglich gemacht werden.

Der Film über den Banditen, der sich nach 35 Jahren Gefangenschaft auf die Suche nach seiner verlorenen Liebe und der Wahrheit macht, basiert auf der seit dem Mittelalter bestehenden Tradition der romantischen Räuberei, die in der türkischen Geschichte einen festen Platz einnimmt. Was damals der Sicherung einer Existenz in der Wildnis diente, entwickelte sich mit der Zeit zu einer Lebensphilosophie, die sich bis in die Gegenwart in der Legende des ehrenhaften Banditen manifestiert. Der überragende Erfolg von ESKIYA beweist eindrucksvoll, dass der Mythos von dem um Ehre und Gerechtigkeit kämpfenden Räuber über die Jahrhunderte nichts von seiner Faszination verloren hat.

 

REGIE:
Yavuz Turgul
PRODUKTION:
Mine Vargi
Eliane Stutterhaim
Pavlina Jeleva
G. Tcholakov
CAST:
Sener Sen
Ugur Yücel
Sermin Sen
Yesim Salkin
DREHBUCH:
Yavuz Turgul
KAMERA:
Ugur Icbak
SCHNITT:
Hakan Akol
MUSIK:
Erkan Ogur
AUSSTATTUNG:
Gülengül Arliel
KOSTÜME:
Gülay Dogan

       
  Euphoria
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Oktober 2007]
       
 

Ein Film von Ivan Vyrypayev • Absolute Liebes-Leidenschaft ist angesagt, hinein gezaubert in die grossartige russische Landschaft am Don, wo sich zwei Liebende verhalten wie Kinder. Doch die Frau ist mit einem anderen Mann verheiratet, und der wird dem Paar keine Ruhe lassen. Der sibirische Regisseur Ivan Vyrypaev gehört zu den Stars im jungen russischen Theater. Sein packendes Kinodebüt hat er selber geschrieben und in der Natur der Steppe inszeniert. Die Ausgangslage ist klar, das Ende mag erahnbar sein, was hier besticht, ist die ungemeine Wucht. Berauschend!

Der Liebe Wahn am Don
Zu den unvergänglichen Stärken der besten Filme russischer Herkunft zählt ihre visuelle Kraft. Seien das die Stummfilme der jungen Sowjetunion, seien es die Meisterwerke der kurzen Tauwetterzeit oder die Filme von Autoren wie Andrej Tarkowski: Sie alle zeichnet ein Erzählen in aussagekräftigen Bildern und Montagen aus. Ivan Vyrypaev stammt aus den unendlichen sibirischen Weiten und hat sich in seiner Heimat bereits als Theaterregisseur einen Namen gemacht. In seinem ersten Spielfilm inszeniert er eine Leidenschaft in die Landschaft und lässt innen aussen werden und aussen innen.

Vera ist verheiratet und junge Mutter eines Kindes. Pavel hat sie an der Hochzeit eines gemeinsamen Bekannten gesehen. Sie lässt ihm keine Ruhe mehr, und er will wissen, ob ihr das umgekehrt auch so geht. Beide sind sie entflammt, und beide denken sie nicht an den Dritten, der eigentlich als erster da gewesen wäre. Dreiecksgeschichten wurden in Literatur, Theater und Kino immer wieder erzählt, und dennoch enthalten sie dann und wann von Neuem ihre Sprengkraft. Die Ausgangslage ist klar, das Ende mag erahnbar sein, aber was hier besticht, ist die ungemeine Wucht, die der junge Vyrypaev mit seinen grossartigen Schauspielerinnen und Schauspielern auf die Leinwand katapultiert. Er erzählt uns die uralte Geschichte von der masslosen Liebe, choreographiert sie in die Landschaft hinein, die die Figuren in sich birgt, verschluckt und ausspuckt. Ein Film auch, in dem die russische Seele sich in der Unendlichkeit des Don-Beckens ausbreiten kann und wir ganz einfach abtauchen und für einen kurzen aber heftigen Moment alles vergessen: Denn es zählt nur das eine, die pure, die nackte Leidenschaft.

 

REGIE:
Ivan Vyrypayev
PRODUKTION:
Giya Lordkipanidze
Aleksandr Shein
CAST:
Polina Agureyeva
Maksim Ushakov
Mikhail Okunev
Yaroslavna Serova
DREHBUCH:
Ivan Vyrypayev
KAMERA:
Andrei Naidyonov
SCHNITT:
Igor Malakhov
TON:
Kirill Vasilenko
MUSIK:
Aidar Gainullin
AUSSTATTUNG:
Yuri Kharikov
KOSTÜME:
Yuri Kharikov

       
  Evan Almighty
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2007]
       
 

Er soll eine Arche bauen und braucht tierisch viel Hilfe • Auf den Komödienhit "Bruce Almighty" folgt "Evan Almighty". Gott (Morgan Freeman) hat es diesmal auf Evan Baxter (Steve Carell, The 40 Year Old Virgin) abgesehen. Dieser soll die Arche Noah nachbauen, denn die Sintflut des neuen Jahrtausends rollt an. Baxters Familie ist sich allerdings nicht sicher, ob Evan eine aussergewöhnliche Midlife-Krise durchmacht – oder ob doch etwas von biblischem Ausmass geschieht. Der Regisseur Tom Shadyac, berühmt für seine Kassenschlager-Komödien The Nutty Professor, Liar Liar und Bruce Almighty, kehrt für diese neuste Episode eines göttlichen Eingriffs hinter die Kamera zurück. Grosses Unterhaltungskino!

 

REGIE:
Tom Shadyac
PRODUKTION:
Gary Barber
Roger Birnbaum
Michael Bostick
Steve Carell
Neal H. Moritz
Tom Shadyac
CAST:
Steve Carell
Morgan Freeman
Lauren Graham
Johnny Simmons
Graham Phillips
Jimmy Bennett
DREHBUCH:
Steve Oedekerk
Joel Cohen
Alec Sokolow
KAMERA:
Ian Baker
SCHNITT:
Scott Hill
TON:
Gregg Landaker
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Linda DeScenna
KOSTÜME:
Judy L. Ruskin

       
  Exit, le droit de mourir
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Februar 2006]
       
 

Ein Film von Fernand Melgar • Mit der Präzision der Aufnahmen, ihrer Situierung in Zeit und Raum, welche die Beziehungen zwischen den Figuren des Films beschreiben, gelingt es Fernand Melgar zu erläutern, warum und wie Menschen die Fäden, die sie am Leben erhalten, durchzuschneiden beschliessen. Es geht um Entscheidendes, nämlich darum, in der grossen Tradition des Cinéma direct im Einverständnis mit ihnen und ohne Verfälschung ihres Verhaltens direkt auf Menschen zuzugehen, die jenseits der allgemein gültigen Moral handeln und denken. In Exit – nach dem Namen der 1980 in der Westschweiz gegründeten und heute 10’000 Mitglieder im Alter zwischen 21 und 103 zählenden Vereinigung – ist die Rede von Freiwilligen, die von Krankheit und Leiden erschöpfte Menschen bis zu ihrem bewusst gewählten Tod begleiten. Zwei verschiedene Bildebenen verleihen diesem Roman des Wirklichen die Dimension einer Initiation, deren kultureller und moralischer Horizont durch eine in Japan gedrehte Sequenz erweitert wird. Es gibt die fliessenden Einstellungen. Sie schmiegen sich den Bewegungen der Gespräche und Körper an, entschlüsseln das dringende Bedürfnis nach Komplizität und Mitgefühl zwischen den Menschen, welche die todbringenden Handlungen durchführen werden. Die Sequenz des Spaziergangs von zwei Sterbebegleiterinnen in einer dunstigen Landschaft mit gespensterhaften Bäumen ist stupend. Es gelingt dem Filmemacher und seinem Chefoperateur, in ihrem Gespräch die universellen Gedanken über Leben und Tod festzuhalten. Dieser Moment, der in einem von der Erinnerung an das Hin und Her zwischen den beiden Ufern durchzogenen Phantasieraum schwebt, gibt der Erzählung ihren beherrschten Rhythmus. Einer Erzählung, die ihren Zuschauer nie vor den Kopf stösst.

Und es gibt die festen, messerscharf kadrierten Einstellungen, welche die Strukturen eines Reichs von Generalversammlungen, Komitee und Vorstandssitzungen ausloten, in denen die Reglemente, die Prozeduren, die den Akteuren von Exit eigenen Körperhaltungen und Techniken zum Ausdruck kommen. Und darin liegt das Verdienst des Films, dass er gleichzeitig die Nähe des empathischen Blicks und die Distanz des ethnographischen Standpunkts herstellt, die bis ganz zum Schluss, bis zum äussersten Ende dessen, was Kino einzufangen wagen darf, einen moralischen Halt mit packenden ästhetischen und erzählerischen Werten gibt.

 

REGIE:
Fernand Melgar
PRODUKTION:
Fernand Melgar
DREHBUCH:
Fernand Melgar
KAMERA:
Camille Cottagnoud
Stefan Bossert
SCHNITT:
Karine Sudan
TON:
Blaise Gabioud

       
  Extraño
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. August 2004]
       
 

Nah am Leben durch Schwangerschaft • Das junge argentinische Kino ist voller Überraschungen, und mit zu den schönsten und gleichzeitig auch stillsten gehört "Extraño" von Santiago Loza. Das ist ein ausgesprochen intimer Film, der eine wunderbare Resonanz entwickelt, ohne irgendwelche spektakulären Momente zu bemühen. Ein feiner Film, der in seinem intimen Charakter besticht und uns über die Schwangerschaft der Frau und das Distanz nehmen des Mannes sinnieren lässt übers Leben. Eine sensible Annäherung auch ans Frausein.

Axel ist etwa 40 Jahre alt, ein Arzt, der nicht mehr praktiziert, wobei wir nie wirklich erfahren, weshalb. Er hat scheinbar für einen anhaltenden Moment alles verlassen und lebt vorübergehend mit seiner Schwester und ihren Kindern. Die Schwangere trifft er zufällig in einem Café um die Ecke, er hilft ihr kurz, sie lädt ihn zu sich ein und zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung, schleicht sich das ein, was wir Liebe nennen. Es scheint ein wenig, als hätte der Wind sie zusammen getrieben und sie sind aneinander haften geblieben.

In seinem ersten Spielfilm hat Santiago Loza eine enorme Intensität mit der schönen Kameraarbeit durch Willi Behnisch entwickelt, die Beleuchtung, der bewegende Soundtrack und nicht zuletzt das emotional exakte Spiel der Darstellenden bestechen: Julio Chávez als Axel ist grossartig. Loza folgt konsequent seinem Ziel, einen bescheidenen Film über ein paar Dinge zu gestalten, die nicht leicht in einem menschlichen Leben wahrnehmbar sind, die aber tief empfunden werden. Es ist ein Film der vorsichtigen Wörter und der zerbrechlichen Stille. In der Begründung der Tiger-Award-Jury von Rotterdam hiess es: "Extraño ist ein überzeugender und reifer Erstling, der das Risiko auf sich nimmt und seine eigene visuelle Sprache erfindet, um die äussere und innere Welt eines Mannes zu beschreiben, der ein Fremder geworden ist im eigenen Leben."

 

REGIE:
Santiago Loza
PRODUKTION:
Ana Laura Bonet
Francesca Feder
María Galarza
CAST:
Julio Chávez
Valeria Bertuccelli
Raquel Albéniz
Chunchuna Villafañe
Jorge Prado
Eva Bianco
DREHBUCH:
Santiago Loza
KAMERA:
Willi Behnisch
SCHNITT:
Ana Poliak
TON:
Perfecto de San José
AUSSTATTUNG:
Alejandra Taubin

       
  Eyes Wide Shut
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. September 1999]
       
 

Cruise, Kidman, Kubrick • Über kaum einen anderen Film wurde in den letzten Jahren derart viel spekuliert wie über EYES WIDE SHUT. Annähernd zwei Jahre brauchte Perfektionist Stanley Kubrick für die Fertigstellung seines letzten Streifens. Unmittelbar nach Beendigung der Dreharbeiten verstarb der Regisseur.

Warner Bros.' lang erwarteter dramatischer Thriller um Eifersucht und sexuelle Obsession, 'Eyes Wide Shut', läuft ab 9. September 1999 in den Kinos. Produzent, Co-Autor und Regisseur des Films ist der verstorbene Stanley Kubrick, die Hauptrollen spielen Tom Cruise, Nicole Kidman, Sydney Pollack und Marie Richardson. Tom Cruise gehört zu den erfolgreichsten Hollywood-Schauspielern überhaupt. Er ist bisher in 20 Filmen aufgetreten, die insgesamt 40mal für den Oscar nominiert waren und weltweit 3 Milliarden Dollar eingespielt haben.

CHRIS ISAAK und Soundtracks - eine schon in der Vergangenheit äusserts fruchtbare Kombination. Nach dem Smash-Hit Wicked Game aus dem David Lynch-Movie Wild At Heart (mit Nicolas Cage und Laura Dern), der ISSAKs Karriere Anfang der Neunziger einen ordentlichen Push verpassen konnte, kommt nun mit Baby Did A Bad Bad Thing der nächste Überflieger.

 

REGIE:
Stanley Kubrick
PRODUKTION:
Stanley Kubrick
Jan Harlan (exec)
Brian W. Cook (co)
CAST:
Tom Cruise
Nicole Kidman
Sydney Pollack
Marie Richardson
Leelee Sobieski
Thomas Gibson
Vinessa Shaw
DREHBUCH:
Stanley Kubrick
Frederic Raphael
KAMERA:
Larry Smith
SCHNITT:
Nigel Galt
MUSIK:
Jocelyn Pook
Chris Isaak
u.a.
AUSSTATTUNG:
Les Tomkins
Roy Walker

       
  FACE
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 1998]
       
 

Nach «Priest» der neue Film von Antonia Bird • Fünf Gangster aus dem Londoner Eastend überfallen ein Gelddepot und geraten sich beim Verteilen der Beute in die Haare . «Face», der neue Film von Antonia Bird («Priest»). erzählt eine Geschichte klassischen Zuschnitts, reich an Action, Konflikten und Spannung.

Regisseure wie John Huston, Stanley Kubrick und Quentin Tarantino hat der tragische Bruderzwist unter Kriminellen schon zu grossen Filmen inspiriert. Antonia Bird nimmt den Plot zum Anlass einer ebenso energiegeladenen wie eigenständigen Neuinterpretation und beweist, dass man kein Mann zu sein braucht, um die fatale Männerbündelei wirkungsvoll auf die Leinwand zu bringen.

Stilsicher verbindet Bird den amerikanischen Gangsterfilm mit dem englischen Realismus a la Ken Loach und siedelt die Geschichte im Osten Londons an, wo die Arbeitslosenquoten hoch und die Zukunftsperspektiven düster sind. Ihre Gangster sind genau jene Leute, die bei Margaret Thatchers Umbau der Gesellschaft zu kurz kamen. Zwei von ihnen sind Familienväter, die mit der Beute ihren Lebensunterhalt bestreiten wollen. Ray, ihr Anführer, war früher politisch aktiv. Nach Thatchers Wahlsieg resignierte er und wurde kriminell. Nur die Liebe zur Heimleiterin Connie verbindet ihn noch mit seinem alten Leben.

Verkörpert wird Ray von Robert Carlyle. «Trainspotting» und «The Full Monty» haben den hageren Schotten zum Star gemacht. In «Face» beweist er erneut seine Vielseitigkeit und mimt in einwandfreiem Londoner Slang den gebrochenen Gangster, der eigentlich nur ein anständiges Leben führen möchte.

«Face» ist ein Gangsterfilm von Format. politisch engagiert. hervorragend gespielt. packend inszeniert. Ein Film, mit dem Antonia Bird auf eindrückliche Weise ihren Rang als eine der wichtigsten Vertreterinnen des neuen britischen Kinos bestätigt.

 

REGIE:
Antonia Bird
PRODUKTION:
David M. Thompson
Elinor Day
CAST:
Robert Carlyle
Ray Winstone
Steven Waddington
Philip Davies
Damon Albarn
Lena Headey
Peter Vaughan
DREHBUCH:
Ronan Bennet
KAMERA:
Fred Tammes B.S.C.
SCHNITT:
St. John O'Rorke
MUSIK:
Andy Roberts
Paul Conboy
Adrian Corker
AUSSTATTUNG:
Chris Townsend

       
  Fantasia 2000
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Juli 2000]
       
 

Jetzt auch im Kino • 'Es ist unsere Absicht, jedes Jahr eine neue Version von Fantasia zu produzieren.' Dies versprach Walt Disney 1941 - ein Jahr nach dem legendären Konzertfilm 'The Sorcerer's Apprentice'. Mit 'Fantasia 2000' hat die Idee eine hervorragende Fortsetzung gefunden. Der neue Zeichentrickfilm trat seinen Siegeszug vorerst während 4 Monaten exklusiv in 73 IMAX Häusern rund um die Welt an. Nun ist das Werk auch im Kino zu sehen.

'Fantasia 2000' bebildert sieben klassische Meisterwerke mit einer zauberhaften Fantasiewelt. Natur, Pflanzen und kurze Erzählungen ranken sich um die Kompositionen. Bei der Produktion unter der Federführung von Roy E. Disney kamen eine neue Generation von Zeichentrickfilm-Talenten und modernste Technologie zum Einsatz. Neun Jahre lang wurde gearbeitet, um an der Schwelle des Millenniums Hoffnung, Optimismus und Neubeginn in dieser wunderbar animierenden Form zu verbreiten.

 

REGIE:
James Algar
Gaëtan Brizzi
Paul Brizzi
Hendel Butoy
Francis Glebas
Eric Goldberg
PRODUKTION:
Donald W. Ernst
DREHBUCH:
Joe Grant
KAMERA:
Tim Suhrstedt
SCHNITT:
Craig Paulsen
Julia Gray
TON:
Gregory King
AUSSTATTUNG:
Pixote Hunt

       
  Fauteuils d'orchestre
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Oktober 2006]
       
 

Ein Film von Danièle Thompson • Jessica (Cécile de France) möchte in Paris ihr Glück versuchen. Sie tritt eine Stelle im mondänen «Café du Théâtres» an. Hier trifft sie auf die Stars und Sternchen, die sie von ferne anhimmelt.

Hinter dem glamourösen Schein der Luxuswelt verbirgt sich jedoch allzu Menschliches: Eine populäre Soap-Schauspielerin, die eigentlich vom tiefgründigen Kino träumt, ein hochbegabter Pianist, der genug von der verlogenen Scheinwelt der Konzerthäuser hat und lieber vor einem ungebildeten Publikum spielen würde und ein Kunstsammler, der an einem Abend sein gesamtes Werk verkauft, begegnen sich in Jessicas Reich. Sie alle sind auf der Suche nach ein bisschen Verbundenheit und Wärme und versuchen ihre Neurosen mit einem Kaffee und einem Croissant zu heilen.

 

REGIE:
Danièle Thompson
PRODUKTION:
Christine Gozlan
CAST:
Cécile De France
Valérie Lemercier
Albert Dupontel
Laura Morante
Claude Brasseur
Christopher Thompson
Dani
Annelise Hesme
François Rollin
DREHBUCH:
Christopher Thompson
Danièle Thompson
KAMERA:
Jean-Marc Fabre
SCHNITT:
Sylvie Landra
TON:
Gwennolé Le Borgne
MUSIK:
Nicola Piovani
AUSSTATTUNG:
Michèle Abbé-Vannier
KOSTÜME:
Catherine Leterrier

       
  Federica de Cesco
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. März 2008]
       
 

Der erste Kinofilm über Federica de Cesco - faszinierend, berührend, spannend! • Sie ist 16, als ihr erstes Buch erscheint: «Der roten Seidenschal». Es wird zum Bestseller - und zum Grundstein einer erfolgreichen Schriftstellerinnen-Karriere. Mit rund achtzig weiteren Romanen schreibt sich Federica de Cesco in die Herzen eines Millionenpublikums.

Brave, angepasste weibliche Figuren finden sich nicht in ihren Büchern - dafür höchst eigenwillige, kämpferische, selbstbewusst Mädchen und jungen Frauen, die für viele Leserinnen Vorbilder sind. Federica de Cesco schreibt in der Realität verwurzelte, abenteuerliche Geschichten, viele handeln in fremden Kulturen. Doch wie fern und geheimnissvoll die Schauplätze auch sind - die Romane drehen sich stets um Fragen und Themen, mit denen sich Leserinnen und Leser identifizieren können.

Jetzt erzählt die 1938 geborene, in verschiedenen Ländern aufgewachsene Autorin erstmals in einem Film von ihrem eigenen Leben: von ihrer Jugendzeit, von ihren Beziehungen, von ihrer Arbeit. Nino Jacusso blickt Federica de Cesco beim Schreiben über die Schulter. Der mit Filmen wie «Escape to Paradise» oder «Bellinvitu» bekannt gewordene Schweizer Regisseur begleitet sie auf Inspirations-Reisen nach Japan und Malta. Sein Kinodokumentarfilm gibt Einblicke in die Lebensphilosophie, die Arbeitsweise und den Werdegang der passionierten Schriftstellerin. Dazu schildern Leserinnen, was ihnen Federica de Cescos Bücher bedeutet haben und bedeuten. Und in einigen der schönsten Bibliotheken Europas bringen uns Schauspielerinnen ihre Werke näher.

 

REGIE:
Nino Jacusso
CAST:
Federica de Cesco
Kazuyuki Kitamura
Sophie Rois
Johanna Ter Stege
Christine Willemez
Marie Omlin

       
  Felix - Ein Hase auf Weltreise
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Februar 2005]
       
 

Ein wunderbarer Film auf Schweizerdeutsch für die ganze Familie! • Felix, den mutigsten Hasen der Welt, kennt in der Schweiz jedes Kind! Er ist das Kuscheltier der achtjährigen Sophie, das hin und wieder eigene Wege geht und dabei von einem Abenteuer ins nächste stolpert. Davon erzählt er Sophie in zahlreichen Briefen aus aller Welt, die das Mädchen voller Spannung zu Hause erwartet. Nach seinem grossen Erfolg als Held der Kinderbücher und Fernsehserien ist der neugierige und kontaktfreudige Plüsch-Hase nun für seinen ersten Kinofilm bereit: eine spannende, abenteuerliche und fantasievolle Reise zu den bekanntesten Sagen der Menschheit, die auf kindgerechte Weise Wissenswertes mit viel Spass und aufregender Kinounterhaltung vereint.

 

REGIE:
Giuseppe Maurizio Laganà
PRODUKTION:
Matthias Walther
Orlando Corradi
Ricky Corradi
CAST:
Schweizerdeutsche Sprecher/innen:
Felix (Prisca Hänggi)
Poltergeist (Roberto Bargellini)
Nessie (Elisabeth Seiler)
Eule (Prica Martin)
Yeti (Rudolf Ruch)
Fledermaus (Erwin Leimbacher)
Sophie (Aniko Donath)
DREHBUCH:
John Patterson
Gabriele M. Walther
MUSIK:
Danny Chang

       
  Festen
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 1999]
       
 

Jede Familie hat ein Geheimnis • Sommer in Dänemark. Im prächtigen Landhotel von Helge Klingenfelt treffen Familie und Freunde ein, um seinen 60. Geburtstag gebührend zu feiern. Seine Frau Else, seine Tochter Helene und sein ältester Sohn Christian haben sich zuletzt ein Jahr zuvor bei der Beerdigung von Christians Zwillingsschwester Linda getroffen. Michael, das schwarze Schaf der Familie, war nicht einmal dort erschienen. Bevor das Fest beginnt, bittet Helge seinen ältesten Sohn, ein paar Worte zur Erinnerung an Linda zu sagen. Der Wein ist ausgeschenkt, die Vorspeise serviert, als Christian sich für seine Rede erhebt. Noch weiss nur er allein, warum niemand diesen Abend jemals vergessen wird...

FESTEN ist ein Produkt von Dogma 95, einem Filmregisseur-Kollektiv, gegründet 1995 in Kopenhagen als 'Rettungsaktion, um bestimmten Tendenzen im modernen Kino entgegenzuwirken. 'Dogma 95 bekämpft das Autoren-Konzept, Maske, Illusionen und dramaturgische Vorhersehbarkeit. Dogma 95 wünscht, Film so zu reinigen, dass wieder 'das Innenleben der Figuren den Plot rechtfertigt'. Die ersten der vier dänischen Regisseure, die den 'Schwur der Keuschheit' von Dogma 95 ablegten, waren Lars von Trier und Thomas Vinterberg.

DER SCHWUR DER KEUSCHHEIT



1. Es darf nur am Schauplatz gedreht werden. Sets und Requisiten sind verboten. (Wenn eine besondere Requisite für die Geschichte notwendig ist, muss ein Drehort gefunden werden, an dem die Requisite vorhanden ist).

2. Der Ton darf niemals unabhängig von den Bildern produziert werden oder umgekehrt. (Musik darf nur dann verwendet werden, wenn sie dort gespielt wird, wo die jeweilige Szene gedreht wird).

3. Es wird ausschliesslich mit Handkamera gedreht. Jede Bewegung oder Bewegungslosigkeit, die mit der Hand erreicht werden kann, ist erlaubt.

4. Der Film muss in Farbe gedreht werden. Spezielle Beleuchtung wird nicht akzeptiert. (Wenn zuwenig Licht zur Verfügung steht, muss die Szene geschnitten werden oder eine einzelne Lampe an der Kamera angebracht werden).

5. Optische 'Spielereien' und Filter sind verboten.

6. Der Film darf keine oberflächliche Action beinhalten. (Morde, Waffen etc. dürfen nicht vorkommen).

7. Zeitliche und geographische Verfremdungen sind verboten. (Das heisst, der Film muss Hier und Jetzt spielen).

8. Genrefilme sind nicht akzeptiert.

9. Das Filmformat muss Academy 35 mm sein.

10. Der Regisseur darf weder in den Titeln noch im Abspann genannt werden.

 

REGIE:
Thomas Vinterberg
PRODUKTION:
Birgitte Hald
Lloyd Levin
CAST:
Ulrich Thomsen
Henning Moritzen
Thomas Bo Larsen
Paprika Steen
Birthe Neumann
Trine Dyrholm
Helle Dolleris
DREHBUCH:
Thomas Vinterberg
Mogens Rukov
KAMERA:
Anthony Dod Mantle D.F.F.
SCHNITT:
Valdis Oskardottir

       
  Filmfoyer Winterthur
 
       
 

Der Filmclub in Winterthur • An jedem Dienstagabend erwartet Sie im Filmfoyer Winterthur im Kino Loge ein wortwörtlich einmaliges Programm: Zu sehen gibt es Filmklassiker aus dem guten alten Hollywood oder Retrospektiven von SchauspielerInnen und RegisseurInnen, die Filmgeschichte geschrieben haben. Wir unternehmen cineastische Reisen rund um den Globus und werfen ein Auge auf das aktuelle Schweizer Filmschaffen. Wir präsentieren Filmzyklen zu aussergewöhnlichen Themen und suchen für Sie Filmperlen heraus, die vom Mainstreamkinomarkt schon längst fallen gelassen wurden. Uns liegt ein anspruchsvolles, abwechslungsreiches und ungewöhnliches Filmprogramm am Herzen.

Jeden Dienstagabend um 20.30 Uhr im Kino Loge 3
Eintritt : CHF 14.-CHF / 8.-- für Mitglieder
Weitere Informationen finden Sie unter www.filmfoyer.ch

 

       
  Final Destination
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. September 2000]
       
 

You don't cheat death • Der Tod ist nah... aber Alex Browning (DEVON SAWA) erahnt jeden seiner Schritte. Noch bevor Alex Browning das Flugzeug nach Paris besteigt, spürt er, dass etwas Furchtbares passieren wird. Als er schliesslich an Bord sitzt, hat er die Vision von der explodierenden Maschine. Die erschreckende Vorahnung lässt Alex sein Flugzeug nach Paris kurz vor dem Abflug panisch verlassen. Fünf Mitschüler und eine Lehrerin folgen ihm und werden Zeuge, wie die Maschine kurz nach dem Start tatsächlich explodiert.

Doch der Horror des Flugs 180 ist noch lange nicht vorbei. Denn nach und nach sterben alle, die gemeinsam mit Alex das Flugzeug verlassen haben, auf merkwürdige Weise: Der Tod fühlt sich um sieben Menschenleben betrogen und setzt alles daran, dass seine Bilanz schon bald wieder stimmt.

Alex glaubt, den Sensenmann durchschaut, sein System erfasst zu haben. Schon bald erkennt Alex ein entsetzliches Schema, das direkt zu ihm führt.... Indem er jeden seiner Schritte vorausahnt, wollen der Junge und seine Freunde ihm immer wieder von der Schippe springen. Doch eines ist klar: Sterben müssen wir alle einmal. Fragt sich nur: Wann?

Mit Folgen der Serien 'Akte X' und 'Millennium' haben sich James Wong und Glen Morgan bereits als Spezialisten in Sachen Mystery empfohlen. Mit dem übernatürlichen Suspense-Schocker FINAL DESTINATION legt das Duo des makabren Thrillers seinen ersten Kinofilm vor.

Mit Jungstar Devon Sawa (DIE KILLERHAND) und weiteren Newcomern besetzt, geht es in dem nervenzerrenden Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem Teenager und dem leibhaftigen Sensenmann buchstäblich um Leben und Tod. Eine Geschichte aus der Schattenwelt, abgründig wie TWILIGHT ZONE, düster wie 'Akte X' und gleichzeitig augenzwinkernd wie SCREAM.

 

REGIE:
James Wong
PRODUKTION:
Warren Zide
Art Schaeffer
CAST:
Devon Sawa
Ali Larter
Kerr Smith
Kristen Cloke
Daniel Roebuck
Chad E. Donella
Roger Guenveur Smith
DREHBUCH:
Glen Morgan
James Wong
Jeffrey Reddick
KAMERA:
Robert McLachlan
SCHNITT:
James Coblentz
MUSIK:
Shirley Walker
AUSSTATTUNG:
John Willett
KOSTÜME:
Jori Woodman

       
  Firelight
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. August 1998]
       
 

Die Macht der Leidenschaft • London, 1837. Elisabeth Laurier (Sophie Marceau), eine Gouvernante aus der Schweiz, geht mit einem englischen Aristokraten (Stephen Dillane) eine delikate geschäftliche Verbindung ein, um die hohen Schulden ihres Vaters bezahlen zu können: Sie soll als Leihmutter ein Kind von ihm bekommen. Während der ganzen - höchst ungewöhnlichen Angelegenheit weigert sich der Engländer, seine Identität preiszugeben.

Elisabeth reist in ein Hotel in der Normandie, wo sie sich unter strengster Geheimhaltung mit ihm trifft. Sie verbringen die Nächte zusammen. Was als rein geschäftliche Transaktion begonnen hat, entwickelt sich für beide schnell zu einem auf aufwühlenden, romantisch-sinnlichen Erlebnis. Die neu entflammte Liebe muss jedoch unterdrückt werden. Der Engländer besteht darauf, dass sie sich nie wiedersehen sollen. Neun Monate später schenkt Elisabeth einem kleinen Mädchen das Leben; aufgrund des geschlossenen Abkommens wird das Baby jedoch sofort weggebracht.

Sieben Jahre vergehen, und Elisabeth reist in das Herrenhaus Selcombe Place in Sussex, Südengland. Sie ist als Gouvernante eingestellt worden für Louisa, eine aufsässige Siebenjährige. Charles Godwin, der Hausherr und Louisas "Adoptiv"-Vater, ist entsetzt, als er feststellt, dass Elisabeth die Frau ist, mit der er vor nahezu acht Jahren drei unvergessliche Nächte verbracht hat.

"FIRELIGHT" ist das beeindruckende Regiedebüt von William Nicholson, der für sein Drehbuch "Shadowlands" 1993 zum Oscar nominiert wurde. Nicholson schrieb außerdem die vielbeachteten Drehbuchvorlagen zu "Sarafina" und "Nell". "FIRELIGHT", einem Film, der schon durch seine emotionale Dichte und stringente Dramaturgie besticht, verleihen so einfühlsame Schauspieler wie Sophie Marceau ("Anna Karenina, Braveheart") und Stephen Dillane ("Franco Zeffirellis Hamlet", " Welcome to Sarajevo") sowie Dominique Belcourt als siebenjährige Tochter Louisa einen geradezu magischen Touch. Selten wurde die Geschichte um eine tragische Liebe voller unterdrückter Gefühle ergreifender erzählt. Wer sich darauf einläßt, kommt in den Genuß eines Kinoerlebnisses von besonderem Rang.

 

REGIE:
William Nicholson
PRODUKTION:
Brian Eastman
CAST:
Sophie Marceau
Stephen Dillane
Kevin Anderson
Lia Williams
Dominique Belcourt
Joss Ackland
DREHBUCH:
William Nicholson
KAMERA:
Nic Morris
SCHNITT:
Chris Wimble
MUSIK:
Christopher Gunning
AUSSTATTUNG:
Rob Harris

       
  François Truffaut Retrospektive
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juni 2001]
       
 

L'homme qui amait les femmes • François Truffaut - eine integrale Retrospektive

Seit François Truffaut im Oktober 1984 starb, gab es kaum Gelegenheit, seine Filme auf der Leinwand zu sehen. Mit einer integralen Retrospektive werden sie nun wieder zu entdecken sein. 12 Filme kommen mit neu untertitelten Kopien in Zürich, Basel, Bern und Luzern in die Kinos. Weitere 11 Filme zeigen die städtischen Kinos in Zürich (Filmpodium) und Basel (Stadtkino). Details entnehmen Sie den jeweiligen Programmheften.

Programm: Les 400 coups, Jules et Jim, La mariée était en noir ,La sirène du Mississippi, L'enfant sauvage, Les deux anglaises et le continent, L'histoire d'Adèle H., L'homme qui amait les femmes, L'amour en fuite, Le dernier metro, La femme d'à côté, Vivement dimanche!

 

REGIE:
François Truffaut

       
  Fremds Land
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. März 2003]
       
 

Eine Innerschweizer Saga von Luke Gasser • Ein Bündel alter Briefe aus Amerika eröffnet der jungen Sara die Geschichte ihrer eigenen Vorfahren. Der Innerschweizer David, als Zwangsrekrutierter vom napoleonischen Russlandfeldzug heimkehrend, muss einsehen, dass er im Dorf seiner Heimat keine Zukunft hat. Er wandert nach Nordamerika aus, wo sich seine Spuren in den Weiten des amerikanischen Westens allmählich verwischt hätten, gäbe es da nicht ein Bündel mit Briefen und eine Zeichnung aus Amerika...

Fremds Land ist ein Film über Hoffnung und Aufbruch, über Glück und Unglück, über Freiheit und Zwang, über das Fremdsein und über Heimweh.

Träume haben alle. Luke Gasser hat seinen Traum wahr gemacht. Das Resultat ist Fremds Land, rund zwei Stunden dauernd, in zwei Kontinenten spielend und mit über 200 Mitwirkenden inszeniert. Für nur gerade etwas mehr als 200'000.- sFr. gedreht, erzählt der Film die Geschichte des Innerschweizers David, der in den napoleonischen Russlandfeldzug ziehen muss.

Im Frühjahr 2001 überraschte Luke Gasser bereits mit seinem Debutfilm Baschis Vergeltung, ein "No-Budget";-Film, der den Weg in die grossen Kinos fand. Kurz nach dem Release avancierte er in den Medien zum grossen Gesprächsthema. Man feierte die (Zitate) "Blutauffrischung auf den Schweizer Leinwänden"; und das nationale TV-Magazin "10 vor 10"; nannte Baschis Vergeltung gar "das Kinowunder aus der Innerschweiz";.

 

REGIE:
Luke Gasser
PRODUKTION:
Reinhard Steiner
Luke Gasser
CAST:
Luke Gasser
Bruno Gasser
Karisa Meyer
Ginger Wagner
Gerhard Halter
Oskar Köchli
Albert Siegrist
DREHBUCH:
Luke Gasser
KAMERA:
Roger Brülisauer
SCHNITT:
Reinhard Steiner
MUSIK:
Luke Gasser
AUSSTATTUNG:
Manuela Casanova

       
  From Paris with Love
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. März 2010]
       
 

Ein Film von Pierre Morel • James Reese ist ein ehrgeiziger junger Agent. Getarnt als Assistent des US-Botschafters in Paris, führt er jedoch ein eher ruhiges Dasein. Das ändert sich schlagartig, als er durch einen Zufall zusammen mit dem ausgebufften Agenten Charles Wax auf einen Fall angesetzt wird. Wax ist ein wahrer Albtraum: laut, ordinär und draufgängerisch. Sehr schnell jedoch begreift Stevens, dass die unkonventionellen Methoden seines Kollegen selbst die ausweglosesten Situationen retten. Zunächst auf die Spur von Drogenhändlern angesetzt, erweist sich der Fall schnell als hoch brisant: ein Terroranschlag soll auf ein Gipfeltreffen verübt werden und Stevens schöne Freundin scheint darin verwickelt zu sein...

John Travolta und Jonathan Rhys Meyers ("Match Point") in den Hauptrollen sind ein so unschlagbares wie explosives Dreamteam! Für das Drehbuch sowie als Produzent zeichnet Actionspezialist Luc Besson verantwortlich, der nach dem Kinohit "Transporter 3" erneut tief in seine Trickkiste greift. Die Regie übernahm Pierre Morel, der mit Besson bereits den Action-Thriller «96 Hours» realisierte.

 

REGIE:
Pierre Morel
PRODUKTION:
Luc Besson
India Osborne
CAST:
John Travolta
Jonathan Rhys Meyers
Kasia Smutniak
Amber Rose Revah
Melissa Mars
Richard Durden
Farid Elouardi
DREHBUCH:
Adi Hasak
Luc Besson
KAMERA:
Michel Abramowicz
SCHNITT:
Frédéric Thoraval
TON:
Capucine Courau
Frederic Dubois
MUSIK:
David Buckley
AUSSTATTUNG:
Jacques Bufnoir

       
  Frontier Blues
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juni 2010]
       
 

Ein Film von Babak Jalali • "Willkommen im Land von Liebeskummer und Traktoren", sagt eine der Figuren in «Frontier Blues», der in der Provinz Golestan an der iranisch-turkmensischen Grenze angesiedelt ist, in kargen Steppen am Kaspischen Meer. Ein herrlich-lakonisches Stück Kino aus der iranisch-turkmenischen Grenzregion. Aki Kaurismäki und Jim Jarmusch lassen grüssen. Alam ist ein 28-jähriger Turkmene, der bei seinem Vater lebt und auf einer Hühnerfarm arbeitet. Er lernt Englisch im Selbststudium, denn er will ein Mädchen namens Ana heiraten und sie nach Baku holen. Hassan ist ein 28-jähriger Iraner, der bei seinem Onkel lebt. Seine einzigen und ständigen Begleiter sind ein Esel und ein Kassettengerät. Hassans Onkel Kazem besitzt einen Kleiderladen, aber die Kleider, die er verkaufen will, scheinen nie jemandem zu passen. Ein 55-jähriger turkmenischer Balladensänger ist das Sujet eines Fotobandes von einem Fotografen aus Teheran, dessen Frau vor vielen Jahren von einem Schafhirten mit einem grünen Mercedes verschleppt wurde.

 

REGIE:
Babak Jalali
PRODUKTION:
Homayoun Assadian
Ginevra Elkann
Saadi Soudavar
DREHBUCH:
Babak Jalali
KAMERA:
Shahriar Assadi
SCHNITT:
Babak Jalali
Kambiz Saffari
TON:
Maziar Razaghi
MUSIK:
Noaz Deshe

       
  Funny Games U.S.
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Mai 2008]
       
 

Ein Film von Michael Haneke • Funny Games - das Spiel beginnt. Man wählt eine Familie, und dann das erste Opfer... Dies sind die einfachen Regeln von Peter (Brady Corbet) und Paul (Michael Pitt), die Familien wie die Farbers in den Hamptons besuchen. George (Tim Roth), Anna (Naomi Watts) und ihr kleiner Sohn Georgie (Devon Gearhart) ahnen zunächst nicht, dass ihre idyllischen Sommerferien bald in einem Alptraum enden. Während Vater und Sohn das Segelboot zu Wasser lassen, bereitet Anna das Essen vor. Plötzlich steht Peter, der junge, sichtlich wohlerzogene Gast der Nachbarn in der Tür und bittet um ein paar Eier. Als er sie fallen lässt und neue verlangt, wird Anna stutzig. Bald taucht ein zweiter junger Mann auf - Paul. Aus dem scheinbar freundlichen Besuch wird ein offen perfider Machtkampf. Die beiden Eindringlinge fordern die Kleinfamilie zu einer eiskalten Wette auf: Entweder schaffen es die drei, sich innerhalb von 12 Stunden zu befreien oder sie sind tot. Ein Spiel mit vollem Einsatz und unberechenbarem Ausgang?
FUNNY GAMES U.S. fasziniert als einzigartiger und provozierender Thriller. Auf subversive Art stellt Hanekes neuer Film die Sehgewohnheiten des Kinopublikums in Frage. Naomi Watts (KING KONG, RING, 21 GRAMM) und Tim Roth (PULP FICTION, PLANET DER AFFEN) liefern sich als terrorisiertes Elternpaar eine atemberaubende schauspielerische Tour de Force mit Michael Pitt (THE VILLAGE - DAS DORF, DIE TRÄUMER, LAST DAYS) und Brady Corbet (DREIZEHN, 24). Der 12jährige Devon Gearhart als Sohn Georgie ist eine echte Entdeckung.

Michael Haneke (DIE KLAVIERSPIELERIN), einer der bedeutendsten Regisseure des europäischen Gegenwartskinos (Regiepreis 2005 in Cannes und beim Europäischen Filmpreis für CACHÉ), inszeniert mit FUNNY GAMES U.S. seinen ersten amerikanischen Kinofilm.

 

REGIE:
Michael Haneke
PRODUKTION:
Christian Baute
Chris Coen
Hamish McAlpine
Andro Steinborn
CAST:
Naomi Watts
Tim Roth
Michael Pitt
Brady Corbet
Devon Gearhart
Boyd Gaines
DREHBUCH:
Michael Haneke
KAMERA:
Darius Khondji
TON:
Nadine Muse
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson
KOSTÜME:
David C. Robinson

       
  Garfield
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. August 2004]
       
 

A lazy cat goes Hollywood • Am 19. Juni 1978, vor 25 Jahren, erblickte ein Lasagne futternder, fauler und launischer Kater unter der Feder von Jim Davis das Licht der Welt und verzückt seither eine Fangemeinde auf der ganzen Welt. In diesem Jahr gibt es für den fetten Kater zwei weitere Gründe die Diätpläne seines Besitzers Jon zu ignorieren, denn Garfield feiert morgen seinen 25. Geburtstag und wird schon bald zum berühmten Filmstar avancieren.

Nach zahlreichen Comics in 2600 Zeitungen, 130 Millionen verkauften Büchern, Fernsehserien in 43 Ländern und einem Eintrag in das Guinessbuch der Rekorde wird er im nächsten Sommer mit Sicherheit auch die Herzen der Kinogänger im Sturm erobern. Mit Unterstützung von Jennifer Love Hewitt (als Liz) und Breckin Meyer (als Jon) gerät der selbstverliebte Kater dabei in für ihn untypische Aktion:

Garfields paradiesische Welt, die vor allem aus ausgedehnten Nickerchen und Abhängen vorm Fernseher besteht, gerät aus den Fugen, als Jon den netten aber dußeligen Hund Odie mit nach Hause bringt. Von da an ist es Garfields erklärtes Ziel, den Störenfried loszuwerden. Eigentlich könnte er daher erfreut sein, als Odie eines Tages von einem boshaften Hundefänger entführt wird. Wäre da nicht die Verantwortung, die er das erste Mal in seinem Leben verspürt. Mit bisher ungeahnter Energie und Heldenhaftigkeit erhebt sich Garfield von seinem gemütlichen Plätzchen vor dem Fernseher und folgt seiner Mission zur Rettung Odies.

 

REGIE:
Peter Hewitt
PRODUKTION:
John Davis
CAST:
Breckin Meyer
Jennifer Love Hewitt
Stephen Tobolowsky
Bill Murray
Evan Arnold
Mark Christopher Lawrence
DREHBUCH:
Joel Cohen
Alec Sokolow
Jim Davis (Comic)
KAMERA:
Dean Cundey
SCHNITT:
Peter E. Berger
TON:
Ted Caplan
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
Alec Hammond
KOSTÜME:
Marie France

       
  Genesis
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Oktober 2004]
       
 

Mit vielen grossen und kleinen Wundern der Natur • GENESIS ist der Mythos vom Anfang: Das grosse Ganze, Materie, Atome, die Zeit, Liebe, Geburt, Leben und Tod. In der bildreichen Sprache der Mythen und Märchen, mit Weisheit und viel Humor, erzählt ein afrikanischer Schamane (Sotigui Kouyaté) eindrucksvoll von der Geburt unseres Universums und der Sterne, von den vulkanischen Anfängen unseres Planeten und dem ersten Auftauchen von Leben auf der Erde. In beeindruckenden Bildern zeigt GENESIS eine grosse, wahre Geschichte – unser aller Geschichte. Nach sechs Jahren Arbeit kommt jetzt das zweite Meisterwerk von Claude Nuridsany und Marie Pérennou, den Regisseuren, Autoren und KameraZauberern des Welterfolgs MICROCOSMOS ins Kino. Wieder gelingt es ihnen, der Natur Momente von einzigartiger, poetischer Schönheit zu entlocken und sie zu einem faszinierenden Bilderreigen zu komponieren, der mit leiser, subtiler Komik unterhält, und immer wieder in Staunen versetzt, über die Schönheit unserer Welt. Ohne didaktischen Zeigefinger und gänzlich ohne computergenerierte Bilder, vermittelt GENESIS eine ökologische Botschaft und ein unvergessliches Kinoerlebnis.

 

REGIE:
Claude Nuridsany
Marie Pérennou
PRODUKTION:
Alain Sarde
CAST:
Sotigui Kouyaté
Christian Brückner (Synchron)
DREHBUCH:
Claude Nuridsany
Marie Pérennou
KAMERA:
Claude Nuridsany
Marie Pérennou
Patrice Aubertel
William Lubtchansky
Cyril Tricot
SCHNITT:
Marie-Joseph Yoyotte
Pauline Casalis
TON:
Laurent Quaglio
MUSIK:
Bruno Coulais

       
  Gerhard Meier - Das Wolkenschattenboot
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2007]
       
 

Ein Film von Friedrich Kappeler • Im Januar 1995 hatte mein Dokumentarfilm Gerhard Meier - Die Ballade vom Schreiben Premiere. Der Film zeigt, wie Gerhard Meier nach 33 Jahren Arbeit in der Lampenfabrik Niederbipp doch noch Schriftsteller wird und er versteht sich auch als Einführung in das Werk dieses einzigartigen Dichters. Von Publikum und Kritik wurde der Film mehrheitlich gut aufgenommen und schaffte anschliessend in den Kinos der Deutschschweiz respektable 8000 Eintritte. (Verleih Look Now!) Zwei Jahre später starb Gerhard Meiers Ehefrau Dorli, die in seinem Leben - und auch in meinem Dokumentarfilm - eine wichtige Rolle spielte. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass Gerhard Meier nach diesem einschneidenden Schicksalsschlag kein weiteres Buch mehr schreiben würde. Aber im Frühling 2005 veröffentlichte der zu diesem Zeitpunkt 88-jährige Dichter mit Ob die Granatbäume blühen seinen bewegendsten und zugleich seinen persönlichsten Text. Nach dem Tod seiner Frau Dorli, die ihn und sein Schaffen über sechs Jahrzehnte begleitet hatte, findet Meier im Schreiben einen Weg aus Verlust und Einsamkeit heraus. In seiner atmosphärisch gewohnt dichten Sprache vergegenwärtigt er sich - und den Lesern - die Zeit mit Dorli: die intensiven Lektüreerlebnisse, die Wanderungen und ihre Reisen nach Russland und auf die Insel Rügen.

 

REGIE:
Friedrich Kappeler
DREHBUCH:
Friedrich Kappeler
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Mirjam Krakenberger
TON:
Martin Witz

       
  Germanikus
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. April 2004]
       
 

Ein Film mit Gerhart Polt • Germanien 4. Jahrhundert n. Chr. Der arbeitsscheue, bequeme Sumpf-Bavare Germanikus (GERHARD POLT) wird von Sklavenhändlern nach Rom verschleppt und schnurstracks an die neureiche Römerin Tusnelda (GISELA SCHNEEBERGER) verscherbelt. Zwar gelingt ihm die Flucht, aber nur um als Vorkoster am Kaiserhof in der nächsten Misere zu landen. Als der Imperator stirbt, wird er als Kaisermörder verhaftet und soll in der Arena dem Tiger zum Fraß vorgeworfen werden. Mit Hilfe der schwarzen Sklavin Saba (SYLVIANE AISSATOU THIAM) schafft er es, den tödlichen Kampf zu gewinnen und wird dafür – gegen seinen Willen - zum neuen Kaiser des Römischen Reiches ausgerufen. Seine pragmatischen Ideen als Staatsmann erklären uns, warum das Römische Reich so abrupt endete. An der Seite der zur Kaiserin erhobenen Saba kehrt er in sein Heimatdorf Sumpfing zurück, wo er sich jetzt ganz neue Perspektiven verspricht ...

"Gerhard Polt is back" ! Nach den Kinohits "man spricht deutsh", "Herr Ober" und "Kehraus" klärt uns Gerhard Polt endlich auf, warum das Römische Reich untergegangen ist. In GERMANIKUS kommt das berühmte Erfolgstrio aus "man spricht deutsh" Gerhard Polt, Gisela Schneeberger und Regisseur Hanns Christian Müller wieder zusammen. In weiteren Rollen sind Anke Engelke ("Anke"), Moritz Bleibtreu ("Das Experiment"), Rufus Beck ("Emil und die Detektive"), Tom Gerhardt ("Ballermann 6") und Sylviane Aissatou Thiam ("Bimboland") zu sehen.

 

REGIE:
Hanns Christian Müller
PRODUKTION:
Hans Weth
CAST:
Gerhard Polt
Gisela Schneeberger
Moritz Bleibtreu
Rufus Beck
Anke Engelke
Tom Gerhardt
Hilmi Sözer
DREHBUCH:
Hanns Christian Müller
Gerhard Polt
Hans Weth
KAMERA:
Fred Schuler
KOSTÜME:
Monika Hinz

       
  Ghost Dog - The Way of the Samurai
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Januar 2000]
       
 

A Film by Jim Jarmusch • In seinem unverwechselbaren Stil erzählt Jim Jarmusch, der mit seinen frühen Filmen «Down by Law» und «Stranger than paradise» zur Symbolfigur des unabhängigen amerikanischen Kinos wurde, von einem Einzelgänger im modernen, urbanen Amerika. Ghost Dog lebt über der Stadt, neben seinen Tauben, in einem selbstgemachten Verschlag auf dem Dach eines verlassenen Hauses. Als junger Schwarzer hat er die Erfahrung gemacht, dass es klug ist, sich gegen Feinde zu wappnen und auf den Tod vorbereitet zu sein. Fast unsichtbar und unnachahmlich elegant bewegt er sich durch die Nacht. Die einzigen Spuren, die er hinterlässt, sind tote Männer. Denn Ghost Dog ist Profi-Killer. Ein eigenwilliger Freelancer, ausgerüstet mit modernsten Waffen, der mit seinen Auftraggebern nur über seine Brieftaube kommuniziert und seine Lebensweise auf den Samurai-Kodex gründet . Zwei Menschen kann er seine Freunde nennen: den Eisverkäufer Raymond, der nur französisch spricht, und das Mädchen Pearline, die seine Liebe zu Büchern teilt. Von dem Mafioso Louie, der ihm einmal das Leben gerettet hat, übernimmt er gelegentlich Aufträge. Doch Louies alternde Gang begeht einen fatalen Fehler. Sie richtet ihren korrupten Familienethos plötzlich gegen den schwarzen Einzelgänger und seine Begriffe von Würde und Loyalität. Ghost Dog reagiert gradlinig und unverzüglich. Er geht den Weg des Samurai.

 

REGIE:
Jim Jarmusch
PRODUKTION:
Richard Guay
Jim Jarmusch
CAST:
Forest Whitaker
John Tormey
Cliff Gorman
Henry Silva
Isaach de Bankolé
Victor Argo
Tricia Vessey
DREHBUCH:
Jim Jarmusch
KAMERA:
Robby Müller
SCHNITT:
Jay Rabinowitz
MUSIK:
RZA
AUSSTATTUNG:
Ted Berner

       
  Gigante
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von Adrián Biniez • Jara, 35, ein harmloser, grosser Kerl, ist als Sicherheitsangestellter für einen Supermarkt in Montevideo angestellt. Sein Job ist es, die Überwachungskameras des gesamten Gebäudes im Auge zu behalten. Da er Nachtschicht arbeitet, gibt es nicht viel zu tun, da meist alles ziemlich ruhig scheint. Folglich verbringt Jara seine meiste Zeit bei der Arbeit mit dem, was er auch zu Hause tut: Er schaut Videos oder löst Kreuzworträtsel, während er sich mit stoischer Ruhe und unter dem ohrenbetäubenden Lärm seiner heiß geliebten Heavy Metal Bands durch die verschiedenen Kameras zappt.
So plätschert sein Leben ereignislos dahin – bis eines Tages Julia in sein Blickfeld gerät.
Zunächst verbringt der schüchterne Jara Stunde um Stunde vor den Monitoren und schaut Julia, die als Putzfrau im Supermarkt angestellt ist, bei ihrer Tätigkeit zu. Doch bald schon folgt er ihr auch nach Feierabend, wenn sie ins Kino oder an den Strand geht. Sein Leben entwickelt sich langsam in eine Abfolge von Gewohnheiten und Ritualen um Julia herum.
Eines Tages machen Gerüchte von einem geplanten Personalabbau unter den Angestellten die Runde. Als es kurz darauf tatsächlich zu Entlassungen kommt und auch Julia gekündigt wird, steht Jara vor einem entscheidenden Dilemma: Soll er von seiner Obsession lassen? Oder soll er sich ihr stellen?
Der aus Argentinien stammende Regisseur Adrián Biniez gibt dem Spiel mit dem beobachteten Beobachter einen neuen Twist. Charmant und realistisch zugleich, schafft er mit GIGANTE einen wundervollen, leisen, zärtlich-lakonischen aber auch komischen Film über die Liebe und die vielen kleinen und großen Schwierigkeiten auf dem Weg zu ihr.

 

REGIE:
Adrián Biniez
PRODUKTION:
Fernando Epstein
CAST:
Horacio Camandule
Leonor Svarcas
DREHBUCH:
Adrián Biniez
KAMERA:
Arauco Hernández Holz
TON:
Federico Billordo
Daniel Yafalián

       
  Girlfight
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Januar 2001]
       
 

Das Leben ist hart. Sie ist härter. • Diana (MICHELLE RODRIGUEZ) ist anders als ihre Mitschüler. Das Mädchen in der Abschlussklasse der Highschool ist taff und trotzig und schlägt zu, wenn ihr danach ist - und das ist häufig der Fall. Sie lebt in einem der heruntergekommenen Häuserblocks von Red Hook, Brooklyn - scheinbar ohne Perspektive. Ihr Vater Sandro (PAUL CALDERON), den sie für den Selbstmord ihrer Mutter verantwortlich macht, kümmert sich kaum um sie und ihren Bruder Tiny (RAY SANTIAGO). Da landet sie bei einem Botengang im Box-Club ihres Bruders - und fühlt sich plötzlich wie zu Hause. Box-Trainer Hector (JAIME TIRELLI) bringt ihr bei, richtig zuzuschlagen - gezielt und kontrolliert - und macht sie zu einer Kämpferin, die im Ring nicht nur gegen Jungs gewinnt, sondern auch zunehmend Selbstvertrauen erlangt.

Karyn Kusama schrieb und inszenierte die wilde und gleichzeitig berührende Coming-of-Age-Geschichte einer jungen, kämpferischen Frau, die Selbstvertrauen und Liebe ausgerechnet in einem Boxring findet. Prämiert wurde Kusamas aufregendes Kinodebüt mit dem Regie-Preis und dem Grossen Preis der Jury in Sundance 2000 und mit dem Preis des jungen Kinos in Cannes 2000. Als Jugend-Drama, Sportfilm und zarte Romanze in einem, skizziert die Autorin und Regisseurin die Reifung ihrer Protagonistin nuanciert und liebevoll; deren Milieu als authentisch und die Trainings- und Kampfsequenzen energiegeladen (nicht zuletzt auch durch den Flamenco-angehauchten Score von Theodore Shapiro). Die wahre Entdeckung des Films aber ist Newcomerin Michelle Rodriguez, die eine erstaunliche Leistung liefert.

 

REGIE:
Karyn Kusama
PRODUKTION:
Sarah Green
Martha Griffin
Magggie Renzi
CAST:
Michelle Rodriguez
Jaime Tirelli
Paul Calderon
Santiago Douglas
Ray Santiago
Elisa Bocanegra
DREHBUCH:
Karyn Kusama
KAMERA:
Patrick Cady
SCHNITT:
Plummy Tucker
MUSIK:
Theodore Shapiro
AUSSTATTUNG:
Stephen Beatrice

       
  Glitter
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. November 2001]
       
 

Glanz eines Stars • GLITTER - GLANZ EINES STARS erzählt die Geschichte der aufstrebenden jungen Sängerin Billie Frank (MARIAH CAREY). Nach einer schwierigen Kindheit versucht Billie ihr Glück in New York zu finden, als sie von dem ebenso charismatischen wie unwiderstehlichen D.J. Julian Dice (MAX BEESLEY) entdeckt wird, der bald darauf Billies Partner, Produzent und Liebhaber wird. An seiner Seite beginnt Billie in den frühen 80ern ihre aufregende Karriere in der New Yorker Clubszene und steigt trotz vieler persönlicher und beruflicher Rückschläge zum umjubelten Superstar auf.

Die vielfach preisgekrönte Pop-Ikone Mariah Carey, die mit ihrer Rolle in GLITTER - GLANZ EINES STARS ihr mit Spannung erwartetes Kinodebüt gibt, steuert mit ihrem gleichnamigen Album auch einige ihrer bis dato stärksten Balladen bei: u.a. die erste Single-Auskopplung 'Loverboy'.

An der Seite von Mariah Carey glänzt Max Beesley ('The Match') als schillernder Deejay, der das Leben von Billie für immer verändern wird. In weiteren Rollen sind unter der Regie von Vondie Curtis-Hall ('Turn it Up') Terrence Howard ('Big Momma's House'), Tia Texada ('Nurse Betty') sowie u.a. die Musikstars Da Brat und Eric Benét zu sehen.

 

REGIE:
Vondie Curtis Hall
PRODUKTION:
Laurence Mark
E. Bennett Walsh (co)
CAST:
Mariah Carey
Max Beesley
Da Brat
Tia Texada
Terrence Howard
Ann Magnusson
Dorian Harewood
DREHBUCH:
Kate Lanier
KAMERA:
Geoffrey Simpson A.S.C.
SCHNITT:
Jeff Freeman
MUSIK:
Terence Blanchard
AUSSTATTUNG:
Dan Bishop

       
  Globi
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2003]
       
 

Globi endlich im Kino • Globi katapultiert sich mit seinem selbstgebauten «Virtual-Reality-Ei» ins Zeitalter der Gamer, Roboter und Spielmaschinen. In dieser Welt spielt die Geschichte vom ersten Globifilm.

Lucinda und Benji sind begabte Rockmusiker. So wie viele Teenager von heute sind sie voller Träume, Talent und Tatendrang. Auch Maestro ist ein Musiker. Doch er hat keinen Erfolg und das macht ihn neidisch und böse. Mit einem habgierigen Plan macht er sich daran, das Talent anderer Musiker einfach zu stehlen. Denn er will schliesslich die ganze Welt der Musik beherrschen.

Dank einem «Hoover» gelingt es ihm, den Schatten des jungen Rockmusikers Benji abzusaugen. Damit gelangt er in den Besitz dessen musischen Talents. Wo Licht, ist Schatten. Doch ohne Schatten kein Licht. Dem begabten Benji gelingt fortan keine Note mehr richtig. Die Lebenskraft schwindet, er wird immer unscheinbarer.

Das ist ein Fall für Globi und sein vorwitziges Roboter-Ei Squidney. Globi und der Schattenräuber. Er folgt dem Maestro in sein steinaltes Opernhaus in die Unterwelt. Dort entdeckt er, dass der Bösewicht bereits eine ganze Reihe Schatten von begabten Musikern gestohlen hat und tatsächlich daran ist, die absolute Herrschaft über alle genialen Klänge und Musiker im Himmel wie auf Erden zu erringen.

Mit Globis Hilfe wollen Benji und seine Musikpartnerin Lucinda nun zuerst den gestohlenen Schatten des Rockgitarristen zurück erobern. Ob es die drei schaffen werden, den Plan des Maestro zu durchkreuzen? Und findet Benji's wieder zu seiner Bestimmung, zum Licht seines Lebens?

 

REGIE:
Robi Engler
PRODUKTION:
Tony Loeser
Rolf Schmid
Nicolas Steil
Peter Schaumlechner
CAST:
Walter Andreas Müller
Jaël
Wanda Vyslovzilova
Philippe Roussel
Medea Nadja von Ah
Birgit Steinegger
Ruedi Ruch
DREHBUCH:
Peter Lawrence
KAMERA:
Peter Weller
Shigeo Koshi
MUSIK:
Medea Nadja von Ah
Boris Blank – Yello
Lunik
Luk Zimmermann
Roman Glaser
Michael Wernli

       
  Gods and Monsters
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Mai 2000]
       
 

Ein Kino-Sternstunde! • 1957: der britische Regisseur James Whale, berühmt durch seine Frankenstein Filme und angefeindet von der feinen Gesellschaft wegen seiner offen eingestandenen Homosexualität, lebt zurückgezogen in einem komfortablen Haus in Hollywood.

Nach einem Gehirnschlag wird Whale mit der Tatsache konfrontiert, dass sich sein Zustand immer weiter verschlechtern wird. Der Horrorvirtuose beginnt daraufhin mit der Inszenierung seines Todes, bei der sein Gärtner Clayton Boone unwissentlich als Todesengel fungieren soll. Doch zwischen dem unbedarften homophobischen Gärtner und dem raffinierten Regisseur entsteht eine Freundschaft, die Whales Plan nur auf Umwegen gelingen lässt.

Ein Oscar für Regisseur/Autor Bill Condon, Oscarnominierungen für die Schauspieler lan McKellen und Lynn Redgrave: GODS AND MONSTERS ist die auf höchstem Niveau inszenierte Charakterstudie einer an der Gesellschaft gescheiterten Existenz. Mit eindringlicher Bilderfindung entführt der Film in das Jahr 1957 und erzählt von den letzten Tagen des vergessenen Kultregisseurs James Whale, der 1931 mit Frankenstein und 1935 mit "The Bride of Frankenstein" Klassiker des Horrorgenres schuf und Boris Karloff zum Star machte. Ausnahmeschauspieler lan McKellen verkörpert den homosexuellen Melancholiker mit anrührender Zerrissenheit. Die Zuneigung, die sich zwischen dem sterbenden Regisseur und seinem jungen Gärtner (hervorragend gespielt von Jungstar Brendan Fraser) entwickelt, weckt Assoziationen an die Gefühle von Der Tod in Venedig. Eine Kino-Sternstunde!

 

REGIE:
Bill Condon
PRODUKTION:
Clive Barker
Stephen P. Jarchow
Beau Rogers
David Forrest
CAST:
Ian McKellan
Brendan Fraser
Lynn Redgrave
Lolita Davidovich
David Dukes
Pamela Salem
Amir Aboulela
DREHBUCH:
Bill Condon
KAMERA:
Stephen M. Katz
SCHNITT:
Virginia Katz
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Richard Holden

       
  Gone in 60 seconds
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. August 2000]
       
 

Nicols Cage Angelina Jolie • Schön, schnell, teuer. Nach diesem Prinzip wählte Randall 'Memphis' Raines (NICOLAS CAGE) die Autos aus, die reihenweise über Nacht die Besitzer wechselten. Doch die heissen Zeiten sind für 'Memphis' schon lange vorbei. Nachdem er einen Coup fast mit dem Leben bezahlte, hat er einen Gang zurückgeschaltet. Aber sein kleiner Bruder (GIOVANNI RIBISI) ist noch voll im Geschäft und steckt bis zum Hals in Schwierigkeiten. Nur der ganz grosse Coup könnte ihn retten und den kann nur einer landen: Memphis – und seine legendäre Gang (ANGELINA JOLIE, JAMES DUVAL, VINNIE JONES, u.a.).

Nach dem sensationellen US-Start bringt Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer jetzt den deutschen Kinosommer auf Hochtouren. High-Speed-Action, Star-Besetzung und sensationelle Stunts lassen jedenPuls höher schlagen. Erleben Sie die beiden Oscar®-Gewinner Nicolas Cage und Angelina Jolie im Rausch der Geschwindigkeit. Schnallen Sie sich an und starten Sie durch! Dieser Film ist nichts für schwache Nerven. Speed, Crashs und heisse Ware - ein Auto-Actioner für alle die den Kick brauchen!

 

REGIE:
Dominic Sena
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
Mike Stenson
CAST:
Nicolas Cage
Angelina Jolie
Giovanni Ribisi
TJ Cross
Delroy Lindo
Will Patton
William Lee Scott
DREHBUCH:
Scott Rosenberg
KAMERA:
Paul Cameron
SCHNITT:
Tom Muldoon
Chris Lebenzon
MUSIK:
Trevor Rabin
AUSSTATTUNG:
Jeff Mann
KOSTÜME:
MArlene Stewart

       
  Grbavica
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. August 2006]
       
 

Goldener Bär, Berlinale 2006 • Es war eine ebenso grosse wie gelungene Überraschung, als am Ende der Berlinale 2006 die Jury unter dem Vorsitz der britischen Schauspielerin Charlotte Rampling dem bosnischen Film "Grbavica" den Goldenen Bären zusprach. Gründe dafür gab es genügend. «Wenn man an die Zukunft des Kinos glauben will, muss man an Filme wie Grbavica glauben», hatte die FAZ geschrieben. In der Tat schafft es die junge Bosnierin, unspektakulär, aber hochsensibel eine Geschichte für die Kinoleinwand zu inszenieren, die mit dem Leben zu tun hat, und eine Form zu finden, die das Lokale universell macht, die das Menschliche in den Vordergrund stellt. Ein kleiner Film, vergleichsweise, aber eine grossartige Geschichte, die uns wieder einmal vor Augen führt, dass die wirklich berührenden Geschichten verwurzelt sind und ihre Kraft aus dem Humus vor Ort beziehen. Dies in einer Zeit, und darauf spielte die Anmerkung in der FAZ natürlich auch an, in der viel Heimatloses ins Kino gelangt – auch und gerade Heimatloses aus Süd und Ost, leer finanziert und leer abgeschliffen aus Nord und West.

Esma lebt mit ihrer 12-jährigen Tochter Sara allein im Nachkriegs-Sarajevo. Sara möchte auf einen Schulausflug gehen. Esma nimmt einen Job als Kellnerin in einem Nachtclub an, um das Geld für den Ausflug aufzubringen. Sie will, was jede Mutter möchte: Nicht nur das Beste für ihre Tochter, sie will auch, dass ihre Tochter all das haben kann, was andere haben können. Die quirlige Sara freundet sich mit Samir an, der wie sie selber keinen Vater hat. Beide Väter sollen als Kriegshelden gestorben sein, heisst es. Aber Samir ist verwundert, dass Sara nicht weiss, wie genau ihr Vater starb.Wenn Mutter und Tochter das heikle Thema ansprechen, gibt Esma ausweichende Antworten.

Die Situation verkompliziert sich, als von der Schule aus angeboten wird, die Kinder von Kriegshelden könnten am Ausflug kostenlos teilnehmen. Nun erklärt Esma ihrer Tochter, dass der Leichnam ihres Vaters nie gefunden wurde und sie daher die Bescheinigung nicht habe. Sie versucht nun, das nötige Geld von ihrer Freundin Sabine, ihrer Tante und ihrem Chef im Nachtclub zu leihen. Sara wird das Gefühl nicht los, dass etwas nicht stimmt an dieser Geschichte. Und sie stellt, wie Kinder das an sich haben, weiter Fragen. Grbavica lässt uns einfach zuschauen und über die ausgesprochen exakte und lebensnahe Beschreibung langsam erkennen. Die Geschichte ist zunächst eine ganz alltägliche, wie wir sie rund um die Welt antreffen können: Eine Mutter lebt mit ihrer Tochter allein erziehend in einer Stadt. Die beiden verstehen sich gut, machen manchmal freundschaftlich gemeinsame Sache, aber immer wieder scheinen auch die Konflikte auf, die zwischen einer Mutter und einer Tochter so entstehen können. Bei ihnen kommt dazu: Ein verspielter Moment kann bei den beiden ohne Vorwarnung in einen Schmerz kippen, der ahnen lässt, dass es da Wunden gibt, die höchstens an der Oberfläche verheilt sind. Mirjana Karanovic´, die grossartige Kusturica-Schauspielerin, und Luna Mijovic´, die junge Entdeckung dieses Films, verkörpern die beiden Figuren still und grossartig. Ihre Präsenz ist eines der kleinen Ereignisse, die Grbavica so gross machen. Ein anderes: JasmilaZ?banic´ führt uns an einen Punkt des Begreifens dessen, was Kriege hinterlassen, warum sie nie eine Lösung sind.

 

REGIE:
Jasmila Zbanic
PRODUKTION:
Barbara Albert
Damir Ibrahimovich
Bruno Wagner
CAST:
Mirjana Karanovic
Luna Mijovic
Leon Lucev
Kenan Catic
Jasna Beri
Dejan Acimovic
Bogdan Diklic
DREHBUCH:
Jasmila Zbanic
KAMERA:
Christine A. Maier
SCHNITT:
Niki Mossböck
TON:
Nenad Vukadinovic
MUSIK:
Enes Zlatar
KOSTÜME:
Lejla Hodzic

       
  Grease
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juni 1998]
       
 

Grease is still the word • Willkommen in der singenden und tanzenden Welt von GREASE, dem erfolgreichsten Musical-Film aller Zeiten! Wir feiern am 27. März das zwanzigjährige Jubiläum mit einer gigantischen Wiederaufführung - zusammen mit Danny, Sandy, Rizzo, Frenchy und der ganzen Rydell High School-Gang - mit neu überarbeiteten Farben und neuem Digital Sound.

GREASE kam erstmals 1978 in die Kinos und spielte seitdem weltweit mehr als 340 Millionen Dollar ein und wurde zum erfolgreichsten Musical-Film aller Zeiten. Der Rekord steht noch heute. GREASE ging damit in die Filmgeschichte ein.

Auch nach 20 Jahren gehörte GREASE in den USA zu den 10 meistverkauften Videotiteln des Jahres 1997. Über 20 Millionen Doppel-Soundtracks wurden bislang verkauft (davon mehr als 1.2 Mio in den Jahren 1996 und 1997). Bis zum ersten Februar 1998 war er 244 Wochen lang hintereinander unter den Top Five in den Billboard Pop Charts. Es ist kein Wunder! Wer kann schon den ansteckenden Songs, vorgetragen von John Travolta, Olivia Newton-John, Stockard Channing, Frankie Avalon, Sha-Na-Na, Frankie Valli und all den anderen widerstehen?

Für mich, der die Broadway-Show adaptiert und den Film produziert hat, gehört GREASE zum grössten Vergnügen - der Film gleichwohl als auch der Soundtrack. Verschiedene Generationen wurden dadurch verzaubert.

Seit dem Erscheinen im Jahre 1978 konnte man den Film immer wieder im Fernsehen sehen und die Musik im Radio hören - in College-Vorführungen und in Karaoke-Bars, zu Hause am Video-Gerät und im Autoradio. Fans aller Altersklassen erlebten die wundervollen Schwingungen, die von den Schauspielern, der Musik und der Geschichte ausgehen.

Dreissig- und Vierzigjährige, Leute, die 1978 drei Dollar bezahlt haben,um den Film zu sehen, erzählen mir, dass sie es kaum abwarten können, mit ihren Kindern ins Kino zu gehen, um GREASE auf der grossen Leinwand zu sehen. Studenten organisieren Campus-Vorführungen und Teenager stürmen die Videotheken, um den Film wieder zu entdecken. Kinder, zwischen 5 und 12 Jahren, die von GREASE von ihren älteren Geschwistern gehört haben, haben diesen Film zu ihrem Lieblingsfilm auserkoren. Sie veranstalten Parties, auf denen sie sich wie Danny und Sandy kleiden.

Ich wünschte, sagen zu können, dass meine Kollegen und ich genau wussten, was auf uns zukommen würde, als wir vor mehr als zwanzig Jahren diesen Film planten. Ich dachte immer an den Erfolg, als ich die Rechte für den Film erwarb, aber ich hätte mir niemals träumen lassen, dass dieser Film Geschichte schreiben würde. GREASE hat nie aufgehört, die Herzen von Leuten aller Altersklassen zu erwärmen. GREASE ist Magie - und ich freue mich unglaublich, dass ich einen Teil dazu beitragen konnte, diese Magie der Welt zu schenken.

Allan Carr - Februar 1998

 

REGIE:
Randal Kleiser
PRODUKTION:
Robert Stigwood
Allan Carr
CAST:
John Travolta
Olivia Newton-John
Stockard Channing
Jeff Conoway
Barry Pearl
Michael Tucci
Kelly Ward
DREHBUCH:
Bronte Woodard
KAMERA:
Bill Butler
SCHNITT:
John F. Burnett
MUSIK:
Hits & Hits & Hits
AUSSTATTUNG:
Phil Jefferies

       
  Hababam Sinifi 3.5
 
       
 

Ein Film von Ferdi Egilmez • In dieser Fortsetzung der erfolgreichsten Komödie des türkischen Kinos, heiratet der Schulmeister Deli Bedri (Der irre Bedri), eine schöne Frau, die auch einen Sohn hat.

Die neue Braut, Bedriye die Verrückte, zieht nun auch mit ihrem Sohn in die Schule ein.

Obwohl die liebenswürdigen und chaotischen Schüler der Hababam Klasse erhoffen, dass Bedriye ihre neue Komplizin gegen den exzentrischen Schulmeister sein würde, stellen sie in Kürze fest, dass sie sogar eine noch gefährlichere Rivalin ist als der emotionelle Bedri, der Irre.

Mit der Unterstützung seiner neuen Braut, die nicht weniger verrückt ist, als Bedri selbst, startet er nun seine Angriffe gegen die Mitglieder der chaotischen Klasse, in der Hoffnung, sie endlich los zu werden.

Drei mal darf man raten, wer am Ende gewinnt.

 

REGIE:
Ferdi Egilmez
PRODUKTION:
Arzu Film - Fida Film
CAST:
M. Ali Erbil
Seda Sayan
Kibariye
Safak Sezer
Memet Ali Alabora
Peker Açikalin
DREHBUCH:
Kemal Kenan Ergen

       
  hable con ella
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. August 2002]
       
 

Der neue Almodóvar • Der spanische Grossmeister des Melodramas spart auch diesmal nicht mit Emotionen und spielt mit seinen Figuren Quartett. Nach seinem Oscar gekrönten Grosserfolg 'Todo Sobre Mi Madre' geht Pedro Almodóvar mit 'Hable Con Ella' zurück zu seinen Wurzeln und zeigt in lebendiger Frische und mit grosser Authentizität intensives Gefühlskino.

'Todo Sobre Mi Madre' endet mit dem Vorhang, der fällt; 'Hable Con Ella' beginnt mit dem Vorhang, der aufgeht, und wir befinden uns mitten in einer Aufführung der Choreographin Pina Bausch. Im Publikum sitzen zwei offensichtlich tief berührte Männer nebeneinander. Sie kennen sich nicht. Der eine ist Benigno, ein junger Krankenpfleger, der andere heisst Marco und ist Journalist. Was die beiden zusammenführt, choreographiert Almodóvar gekonnt zu einem hervorragenden Film.

Pedro Almodóvar lässt uns eintauchen in das warme Licht Spaniens und erzählt eine berührende und intime Geschichte, brillant begleitet von einer Musik, die direkt ins Herz geht, wiederum komponiert von Alberto Iglesias. Wahrhaft unvergessliche Bilder, eingefangen vom Altmeister Javier Aguirresarobe (The Other, The Quince Tree Sun), bereichert mit einer cinematographischen Trouvaille, einem siebenminütigem schwarz-weiss Stummfilm über einen schrumpfenden Liebhaber, der entlang des schlafenden Körpers seiner Geliebten klettert.

 

REGIE:
Pedro Almodóvar
PRODUKTION:
Augustin Almodóvar
CAST:
Javier Cámara
Dario Grandinetti
Rosario Flores
Leonor Watling
Geraldine Chaplin
Paz Vega
Mariola Fuentes u.a.
DREHBUCH:
Pedro Almodóvar
KAMERA:
Javier Aguirresarobe
SCHNITT:
José Salcedo
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Antxon Gómez

       
  Hamlet
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2000]
       
 

Passion.Betrayal.Revenge A hostile takeover is underway • Noch eine Shakespeare-Verfilmung? Ja, aber was für eine! Die Definitive! Spätestens seit Baz Luhrmans Kult-Adaption von "Romeo und Julia" weiss die Welt, wie viel moderne Kinokraft in den Werken des britischen Dramatikers schlummert. Nachwuchsregisseur Michael Almereyda klopft dem Dänenprinz den Staub aus den Klamotten und gibt uns mit Ethan Hawke nicht nur den erotischsten, sondern auch den taffsten Hamlet a!ler Zeiten. Schauplatz ist das New York der Gegenwart, in dem der junge Hamlet nach dem Tod seines Vaters um die Erhaltung der Firma Denmark Corp. kämpft. Seinen mörderischen Widersacher und Stiefvater spielt David-Lynch-lkone Kyle MacLachlan. Bildgewaltig, temporeich - ein tödlich sinistres Spiel um Sein oder Nichtsein. Schon jetzt rumort es im Internet: 'With a stylish young director with a bold vision and a dazzling cast, this Hamlet has a promising future'.

 

REGIE:
Michael Almereyda
PRODUKTION:
Andrew Fierberg
Amy Hobby
CAST:
Ethan Hawke
Kyle MacLachlan
Liev Schreiber
Diane Venora
Julia Stiles
Bill Murray
Steve Zahn
DREHBUCH:
Michael Almereyda
KAMERA:
John de Borman
B.S.C.
SCHNITT:
Kristina Boden
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Gideon Ponte

       
  Hamlet - This is your family
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. November 2001]
       
 

Ein FIlm von Peter Kern • Peter Kerns hochaktuelle Dokumentation über Christoph Schlingensiefs radikale HAMLET-Inszenierung, die im ganzen deutschen Sprachraum hohe Wellen warf. Ein spannendes, amüsantes Erlebnis für jeden engagierten Theater- und Filmfan!

Die Aufnahmen entstanden während der Proben zu Christoph Schlingensiefs Hamlet-Inszenierung am Schauspielhaus Zürich.

Am Freitag, 9. November werden Peter Kern, Irm Herman (der Star zahlreicher Fassbinder-Filme!) und weitere SchauspielerInnen persönlich im LunchKino anwesend sein!

 

REGIE:
Peter Kern
PRODUKTION:
K+K Filmproduktion
Equal Vision Productions
KAMERA:
Mehdi Sahebi
Ciamak Parhizi
Peter Kern
Christoph Schlingensief
Sven Kierst

       
  Hannah Montana & Miley Cyrus: Best of Both Worlds Concert Tour
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. April 2008]
       
 

Ein Film von Bruce Hendricks • Mit sensationellen 29 Millionen US Dollar Einspiel gelang dem Konzertfilm "Hannah Montana/Miley Cyrus: Best of Both Worlds Concert Tour" der besten Start aller Zeiten in Amerika am traditionellen Superbowl-Wochenende. Das 3D-Musikerlebnis brach zugleich noch einen Rekord: In nur 683 Kinos gestartet gelang ihm zudem der beste Start eines in weniger als 1000 Kinos gezeigten Films. n Deutschland wird das einmalige Konzerterlebnis ab 10. April in Disney Digital 3D zu sehen sein.

2006 erstmals in den USA ausgestrahlt, zählt die TV-Serie mittlerweile auch in Deutschland zu den erfolgreichsten und beliebtesten Programmen für Kinder und Teenager. Die Veröffentlichung von 2 Soundtracks und diversen Singleauskopplungen folgte. Der „Hannah Montana“-Fanboom gipfelt nun in einem einmaligen Konzerterlebnis, das unter dem Titel HANNAH MONTANA/MILEY CYRUS: BEST OF BOTH WORLDS CONCERT ab 10. April 2008 exklusiv in ausgewählten deutschen 3D-Kinos zu sehen sein wird. Miley Cyrus aka Hannah Montana ist dort zusammen mit der amerikanischen Teeniekultband, den Jonas Brothers, zu sehen. Die Aufnahmen wurden während ihrer letztjährigen gemeinsamen US Konzerttournee aufgenommen.

 

REGIE:
Bruce Hendricks
PRODUKTION:
Bruce Hendricks
Kenny Ortega
Arthur F. Repola
CAST:
Paul Becker
Billy Ray Cyrus
Miley Ray Cyrus
Teresa Espinosa
Joe Jonas
Paul Kevin Jonas
Marshall Lake
Kenny Ortega
KAMERA:
Mitchell Amundsen
SCHNITT:
Michael Tronick
TON:
Eric Pierce
Robert L. Sephton
KOSTÜME:
Dahlia Foroutan

       
  Hanni & Nanni
  [demnächst im Kino - Release: 23. September 2010]
       
 

Die legendären Zwillinge endlich im Kino! • Heimliche Mitternachtspartys, leidenschaftliche Sport-Wettkämpfe und freche Schulstreiche – das ist die Welt von Hanni und Nanni. Enid Blyton hat mit ihrer erfolgreichen Jugendbuchreihe eine eigene Welt kreiert, die heute genauso wie vor 50 Jahren ein Millionen-Publikum in ihren Bann zieht.
Diesmal haben Hanni und Nanni den Bogen deutlich überspannt. Was als Wette begann, endet in einer wilden Verfolgungsjagd quer durch ein Luxuskaufhaus und zu guter Letzt werden sie auch noch des Diebstahls beschuldigt. Die Zwillinge fliegen von der Schule und werden von ihren Eltern ins Internat „Lindenhof“ gesteckt. Dort beginnt für die beiden ein ganz neues Leben. Während die sanftmütigere Nanni erste Freundschaften knüpft, tut sich die hitzköpfige Hanni mit der Eingewöhnung schwer. Und als das „Lindenhof“-Hockeyteam gegen die JoCats, das Team ihrer alten Schule, antreten soll, kommt es zu einer ersten Zerreissprobe und Hanni und Nanni müssen sich entscheiden. Und als der „Lindenhof“ auch noch in Gefahr gerät, wird Hanni & Nanni endgültig klar, dass sie hierher gehören. Sie hecken einen mutigen Rettungsplan aus….

 

REGIE:
Christine Hartmann
PRODUKTION:
Hermann Florin
Nico Hofmann
Ariane Krampe
Emmo Lempert
CAST:
Heino Ferch
Oliver Pocher
Hannelore Elsner
Anja Kling
Katharina Thalbach
Sunnyi Melles
Suzanne von Borsody
DREHBUCH:
Jane Ainscough
Enid Blyton
Katharina Reschke
KAMERA:
Alexander Fischerkoesen
SCHNITT:
Horst Reiter
TON:
Dominik Oppon
MUSIK:
Alexander Geringas
Joachim Schlüter
AUSSTATTUNG:
Jörg Baumgarten
KOSTÜME:
Nici Zinell

       
  Happiness
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. März 1999]
       
 

Int. Kritikerpreis, Cannes 98 Metro Media Award, Toronto 98 • 'Sei glücklich - und wenn du es nicht bist, tu wenigstens so als ob.' Drei Schwestern in New Jersey mühen sich auf ihre persönliche Art, dem amerikanischen Lebensmotto zu entsprechen. Joy Jordan (Jane Adams), eine chronische Verliererin mit sozialem Gewissen, sucht den Märchenprinzen und fällt immer wieder auf den falschen Mann herein. Die mondän attraktive Helen (Lara Flynn Boyle) schreibt wie besessen einen Bestseller nach dem anderen ohne zu merken, dass sie das Objekt der Begierde eines Nachbarn ist, der sie mit anonymen Anrufen belästigt. Von den drei Schwestern ist Trish (Cynthia Stevenson) die einzige mit einem geregelten Familienleben. Für sie ist die plötzliche Scheidung ihrer altgewordenen Eltern das Unglück schlechthin. Doch sie weiss noch nicht, dass ihr Mann Bill in seiner psychiatrischen Praxis mehr mit eigenen Phantasien als mit seinen Patienten beschäftigt ist. Ein anonymer Anruf aus heiterem Himmel, eine verstörende Begegnung, und die lllusion des Glücks explodiert an der Dominanz sexueller Wünsche, an der Absurdität des modernen Vorstadtlebens und an dem subversiven Humor eines kompromisslosen amerikanischen Regisseurs.

Drehbuchautor und Regisseur Todd Solondz schrieb, produzierte und führte Regie bei dem Kinofilm "Welcome to the Dollhouse (Willkommen im Tollhaus)", der 1996 mit dem "Grand Jury Prize" des Sundance Film Festival ausgezeichnet wurde. Als düster witziges und zugleich beklemmendes Portrait heranwachsender Teens in den Vororten des modernen Amerika hatte "Welcome to the Dollhouse (Willkommen im Tollhaus)" beim Toronto International Film Festival Premiere, wo der Film rasch für den Verleih von Sony Picture Classics gekauft wurde. Der Film hatte weltweit herausragende Kritiken und grossen kommerziellen Erfolg. Solondz wurde in Newark, NJ geboren und wuchs als Vorstadtkind auf. An der New York University Film School realisierte er drei preisgekrönte Kurzfilme: "Feelings, Ba bysitter" und "Schaff's Last Shot".

 

REGIE:
Todd Solonz
PRODUKTION:
Ted Hope
Christine Vachon
David Linde
James Schamus
CAST:
Jane Admas
Elizabeth Ashley
Dylan Baker
Lara Flynn Boyle
Ben Gazzarra
Jared Harris
Jon Lovitz
DREHBUCH:
Todd Solonz
KAMERA:
Maryse Albert
SCHNITT:
ALan Oxman
MUSIK:
Robbie Kondor
AUSSTATTUNG:
Therese Déprèz

       
  Harry Potter 6: The Half-Blood Prince
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juli 2009]
       
 

Harry Potter und der Halbblutprinz • In "Harry Potter und der Halbblutprinz" schließt sich Voldemorts Faust immer enger um die Welt der Muggels und der Zauberer – sogar in Hogwarts ist man nicht mehr so sicher wie früher. Harry vermutet die Gefahr in der Burg selbst, doch Dumbledore konzentriert sich eher darauf, Harry auf die Entscheidungsschlacht vorzubereiten, die nun bald bevorsteht. Gemeinsam suchen sie nach einer Strategie, mit der sich Voldemorts Verteidigungslinien durchbrechen ließen. Zu diesem Zweck engagiert Dumbledore seinen alten Freund und Kollegen, den ahnungslosen Lebenskünstler Professor Horace Slughorn. Denn Dumbledore ist überzeugt, dass Slughorn mit seinen guten Beziehungen über entscheidende Informationen verfügt.
Unterdessen haben die Schüler noch ganz andere Probleme: In den Mauern der Burg spielen die Teenager-Hormone verrückt. Harry fühlt sich immer stärker zu Ginny hingezogen – doch Dean Thomas geht es genauso. Und Lavender Brown hat sich Ron ausgesucht, aber nicht mit Romilda Vanes Schokolade gerechnet! Währenddessen kocht Hermine vor Eifersucht, will aber ihre Gefühle auf keinen Fall zeigen. Nur ein Schüler bleibt inmitten dieser knospenden Romanzen völlig unbeeindruckt. Er will unbedingt Eindruck machen – und sei es mit dunklen Machenschaften. Während alle Welt verliebt ist, bahnt sich eine Tragödie an, die Hogwarts unwiderruflich verändern könnte.
David Yates hat 2007 bereits den Sommer-Blockbuster "Harry Potter und der Orden des Phönix" inszeniert. Jetzt führt er auch bei "Harry Potter und der Halbblutprinz" Regie. David Heyman, der alle Harry Potter-Filme produziert, verantwortet diesen Film zusammen mit David Barron. Drehbuchautor Steve Kloves, der die ersten vier Filme der Kinoserie geschrieben hat, verfasste auch diese Leinwandversion des Romans von J.K. Rowling.
Warner Bros. Pictures präsentiert eine Heyday-Films-Produktion, "Harry Potter und der Halbblutprinz", die mit Spannung erwartete sechste Folge der Harry Potter-Kinoserie von Warner Bros. Pictures nach den beliebten Romanen von J.K. Rowling. Wieder spielen Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson ihre Rollen als junge Zauberer Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger, die durch Lord Voldemorts Rückkehr mit neuen Problemen und Gefahren konfrontiert werden. Erneut mit dabei sind auch bewährte Harry Potter-Mitwirkende wie Helena Bonham Carter, David Bradley, Robbie Coltrane, Warwick Davis, Tom Felton, Michael Gambon, Alan Rickman, Maggie Smith, Natalia Tena, Julie Walters und David Thewlis sowie Evanna Lynch, Matthew Lewis und Bonnie Wright.
Zwei preisgekrönte Schauspieler reihen sich erstmals in die hochkarätige Starriege der Harry Potter-Filme ein: Oscar-Preisträger Jim Broadbent ("Iris", "Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia") spielt den Zaubertrank-Experten Professor Horace Slughorn: Er gibt Harry ein altes Zaubertrank-Buch, das einst dem Halbblutprinz gehörte und sich nun für den jungen Zauberer als unschätzbar wertvoll erweist. Die preisgekrönte Schauspielerin Helen McCrory ("Geliebte Jane", "Die Queen") spielt Draco Malfoys Mutter Narzissa, die Schwester der bösen Bellatrix Lestrange.
Außerdem geben etliche Nachwuchsdarsteller in "Harry Potter und der Halbblutprinz" ihr Spielfilmdebüt. Jessie Cave übernimmt die Rolle der Lavender Brown, die Ron Weasley schöne Augen macht. Der neunjährige Hero Fiennes Tiffin spielt den jungen Tom Riddle als Elfjährigen, während der 16-jährige Frank Dillane den Teenager Riddle spielt, der bereits auf dem besten Weg ist, sich zum bösen Lord Voldemort zu entwickeln.
Der zweifache Oscar-Kandidat Bruno Delbonnel ("Mathilde – eine große Liebe", "Die fabelhafte Welt der Amélie") steht hinter der Kamera und dreht damit seinen ersten Harry Potter-Film. Unterstützt wird er von bewährten Harry Potter-Mitarbeitern: Produktionsdesigner Stuart Craig, Cutter Mark Day, Kostümbildnerin Jany Temime, dem für die Monster- und Maskeneffekte verantwortlichen Designer Nick Dudman, Special-Effects-Leiter John Richardson, dem für die visuellen Effekte zuständigen Tim Burke und Komponist Nicholas Hooper.

 

REGIE:
David Yates
PRODUKTION:
David Barron
David Heyman
CAST:
Daniel Radcliffe
Rupert Grint
Emma Watson
Alan Rickman
Helena Bonham Carter
DREHBUCH:
Steve Kloves
KAMERA:
Bruno Delbonnel
SCHNITT:
Mark Day
MUSIK:
Nicholas Hooper
AUSSTATTUNG:
Stuart Craig
KOSTÜME:
Jany Temime

       
  Harte Jungs
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2000]
       
 

Los, trau dich! • Millionen begeisterter Kinogänger verfolgten 'Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Grossstädter zur Paarungszeit' - nun nimmt sich Regisseur Marc Rothemund erneut der kuriosen Verhaltensforschung an:

Eines Morgens wacht der Teenager Florian (Tobias Schenke) auf und macht unüberhörbare Bekanntschaft mit IHM: dem kleinen Unterschied zum bisher kaum wahrgenommenen anderen Geschlecht. Doch was sich früher so bescheiden im hosenbedeckten Untergrund hielt, ist plötzlich zu munterem Leben erwacht und meldet sich in den unpassendsten Situationen schamlos zu Wort. Und schon stolpert Florian von einem Fettnäpfchen ins nächste...

 

REGIE:
Marc Rothemund
PRODUKTION:
Bermd Eichinger
Martin Maszkowicz
CAST:
Tobias Schenke
Axel Stein
Luise Helm
Nicky Kantor
Tom Lass
Mina Tander
Björn Kirschniok u.a.
DREHBUCH:
Granz Henman
KAMERA:
Hans-Günther Bücking
AUSSTATTUNG:
Ingrid Buron

       
  Heremakono
 
       
 

En attendant le bonheur • Reinste Poesie und traumhaft schöne Bilder aus der mauretanischen Sandwüste zur Eröffnung der neuen Saison im LunchKino: EN ATTENDANT LE BONHEUR, Warten auf das Glück, an einem Ort des Übergangs. Eine schwebend leichte Erzählung von einem jungen Mann, der Abschied nehmen will von seiner afrikanischen Heimat, um nach Europa zu reisen. Hauptpreisträger des panafrikanischen Filmfestivals von Ougadougou 2003!

 

REGIE:
Abderrahmane Sissako
PRODUKTION:
Maji-da Abdi
Nicolas Royer
CAST:
Khatra Ould Abder Kader
Maata Ould Mohamed Abeid
Mohamed Mahmoud Ould Mohamed
Nana Diakité
Fatimetou Mint Ahmeda
Makanfing Dabo
Santha Leng
DREHBUCH:
Abderrahmane Sissako
KAMERA:
Jacques Besse
SCHNITT:
Nadia Ben Rachid
TON:
Emmanuel Soland
MUSIK:
Oumou Sangare
AUSSTATTUNG:
Joseph Kpobly
Laurent Cavero
KOSTÜME:
Maji-da Abdi

       
  Hermann Hesse's Siddharta
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juni 1998]
       
 

Schweizerische Erstaufführung Silberner Löwe, Filmfestspiele Venedig 1972 • Nach der Dichtung des deutschen Literatur-Nobelpreisträgers Hermann Hesse hat Conrad Rooks 1972 in Nordindien einen Film gedreht, der in Europa nie ins Kino kam. Der Film hat in all den Jahren jedoch nichts an Faszination eingebüsst. In warmen Farbtönen, unterlegt mit indischer Musik, entführt er uns in die geheimnisvolle Welt eines jungen Brahmanen auf der Suche nach sich selbst und dem Sinn des Lebens. Siddhartha verlässt zusammen mit seinem Freund Govinda sein reiches Elternhaus und wird ein wandernder Bettelmönch. Nach Jahren strenger Askese und der Entdeckung des Buddhismus lernt er, dass er selber denken und eigene Lebenserfahrungen machen muss. So bittet er die schöne Kurtisane Kamala, ihn in die Geheimnisse der Liebe einzuweihen. Seine hingebungsvolle Leidenschaft und sein neuer Reichtum vermögen ihn jedoch nicht zufriedenzustellen. Erst als Fährmann am Ufer eines breiten Flusses findet Siddhartha Antworten auf all seine Fragen. Er gelangt letztendlich zu seinem Ziel, der inneren Harmonie.

Ausschliesslich in Nordindien gedreht, u.a. in der Heiligen Stadt Rishikesh, dem Privatbesitz und Palast seiner Königlichen Hoheit Maharaja of Bharatpur.

 

REGIE:
Conrad Rooks
PRODUKTION:
Conrad Rooks
David McKibben
Oslyn Shrieves
CAST:
Shashi Kapoor
Simi Garewal
Romesh Sharma
Pincho Kapoor
Zul Vellani
Amrik Singh
Shanti Hiranand
Kunal Kapoor
DREHBUCH:
Conrad Rooks
KAMERA:
Sven Nykvist
SCHNITT:
Willy Kemplen
MUSIK:
Hemant Kumar
AUSSTATTUNG:
Malcolm Golding

       
  Hi Lo Country
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. April 1999]
       
 

Ein Film von Stephen Frears produziert von M. Scorsese • Den Zweiten Weltkrieg haben sie einigermassen unversehrt überstanden. Jetzt kehren der verschlossene Einzelgänger Pete Calder (BILLY CRUDUP) und sein grosspuriger Freund Big Boy Matson (WOODY HARRELSON) in ihr Heimatstädtchen Hi-Lo im Mittleren Westen zurück. Eine kleine Herde Rinder und viel harte Arbeit sollen ihnen ein gutes Leben ermöglichen. Doch die industrielle Viehzucht hat längst auch Hi-Lo erreicht und droht, den grossen Traum der Cowboys von der eigenen Farm zu zerstören. Eine viel grössere Gefahr für die zwei ungleichen Freunde geht aber von der lasziven Mona (PATRICIA ARQUETTE) aus: Sie verdreht gleich beiden den Kopf. Und während Pete sich vor Sehnsucht nach ihr verzehrt, beginnt Big Boy ein Verhältnis mit der verheirateten Frau...

HI-LO COUNTRY ist ein leidenschaftliches Drama um Liebe, Verrat und Bruderzwist - vor einem uramerikanischen Hintergrund. Gerade deshalb wählten die Produzenten MARTIN SCORSESE und BARBARA DE FINA zusammen mit dem WORKING-TITLE-Erfolgsduo TIM BEVAN und ERIC FELLNER einen europäischen Regisseur für die Verfilmung des Romans von MARK EVANS aus: STEPHEN FREARS, der mit Scorsese und de Fina erstmals 1990 bei GRIFTERS zusammenarbeitete und bereits mit GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN sein beeindruckendes Gespür bei der Umsetzung von literarischen Stoffen auf die Kinoleinwand unter Beweis stellte.

 

REGIE:
Stephen Frears
PRODUKTION:
Barbara De Fina
Martin Scorsese
Eric Fellner
Tim Bevan
CAST:
Billy Crudup
Woody Harrelson
Cole Hauser
Patricia Arquette
Enrique Castillo
Sam Elliott
Penelope Cruz
DREHBUCH:
Walon Green
KAMERA:
Oliver Stapleton
SCHNITT:
Masahiro Hirakubo
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Patricia Norris
KOSTÜME:
Patricia Norris

       
  High Fidelity
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Juli 2000]
       
 

Eine Komödie in Vinyl von Stephen Frears • HIGH FIDELITY! Allein schon der Titel verpflichtet zum Kult: Verschlungen wurde Nick Hornbys grosser Roman über Popmusik und den Beziehungsblues, als er 1995 erschien. Nun also hat Stephen Frears HIGH FIDELITY zum Film gemacht. Mässig zu sagen, dass der Brite, der mit Filmen wie 'My Beautiful Laundrette', 'Prick up Your Ears', 'The Grifters' und dem in den USA entstandenen 'Dangerous Liasons' weltweit für Furore sorgte, auch diesmal ein Meisterwerk vorlegt. Und für einmal hat dabei der Film dem Buch etwas voraus: Den Ton, bzw die Musik. Denn HIGH FIDELITY entwickelt die Geschichte vom Abschied von einer Liebe entlang einer Reihe von Musiktiteln - und das lässt sich im Kino eindeutig besser arrangieren als auf Papier. Frears hat den Schauplatz von London nach Chicago verlegt, die Musik pop-historisch angeglichen. Und es kam gut: Wenn Laura zum Auftakt die Koffern packt, ihrem Rob ein letztes 'Tschüss - und ich hole den Rest später zuflötet', dazu laut Roky Ericksons Herzschmerz-Song 'You're Gonna Miss Me' durch die Wohnung, eh den Kinosaal dröhnt - dann ist dieser HIGH FIDELITY- Groove, den Hornbys Buch so ungeheuer liebenswert machte, bereits da. So geht's weiter. Rob - John Cusack at his best! - streunt zwischen seinem LP-Shop, dem 'Championship Vinyl', und seiner Wohnung hin und her und spielt den Blues. Direkt in die Kamera spricht er seine Hits der fünf unvergesslichsten Trennungen, der fünf besten Songs für den Montagmorgen, die fünf besten Songs für den Tod: HIGH FIDELITY ist die grosse Lovestory des Sommers 2000, konzipiert für Ohr und Herz!

 

REGIE:
Stephen Frears
PRODUKTION:
Tim Bevan
Rudd Simmons
CAST:
John Cusack
Iben Hjejle
Todd Louiso
Jack Black
Lisa Bonet
Catherine Zeta-Jones
Joan Cusack
DREHBUCH:
D.V. DeVincentis
Steve Pink
John Cusack
Scott Rosenberg
KAMERA:
Seamus McGarvey
B.S.C.
SCHNITT:
Mick Audsley
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
David Chapman
Therese DePrez

       
  High School Musical 3: Senior Year
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Oktober 2008]
       
 

Ein Film von Kenny Ortega • In ihrem Abschlussjahr erleben die High School Absolventen Troy (Zac Efron) und Gabriella (Vanessa Hudgens) das erste Mal was es heißt, von einander getrennt zu sein. Denn die beiden werden ihr Studium an unterschiedlichen Universitäten aufnehmen. Doch vorher stellen sie und ihre Freunde gemeinsam mit dem Rest der Wildcats ein neues spektakuläres Musical auf die Beine, das mit unzähligen neuen Hits und atemberaubenden Tanzeinlagen aufwartet!

 

REGIE:
Kenny Ortega
PRODUKTION:
Bill Borden
Barry Rosenbush
CAST:
Zac Efron
Vanessa Anne Hudgens
Ashley Tisdale
Lucas Grabeel
Corbin Bleu
Monique Coleman
Bart Johnson
Olesya Rulin
Chris Warren Jr.
DREHBUCH:
Peter Barsocchini
KAMERA:
Daniel Aranyó
SCHNITT:
Seth Flaum
TON:
John Leveque
MUSIK:
David Lawrence
AUSSTATTUNG:
Mark Hofeling
KOSTÜME:
Caroline Marx

       
  Hodder rettet die Welt!
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Dezember 2004]
       
 

Wann hast du das letzte Mal die Welt gerettet? • Hodder, Drittklässler, lebt mit seinem Vater, der nachts Plakate klebt, allein. Um sich die Zeit zu vertreiben, flüchtet sich Hodder in seine eigene kleine Fantasiewelt. Eines Nachts erscheint Hodder eine Fee und bittet ihn, die Welt zu retten. Doch wie soll Hodder treue Mitstreiter für seine Mission finden, da er doch keine Freunde hat? Und wo soll er eigentlich mit der Rettung der Welt anfangen? Unterstützung findet Hodder schließlich bei Lola, der Frau ohne Nachnamen, Big Mac Johnson, einem reimenden Boxer und dem Südseehäuptling William Ludo.

Nach dem preisgekrönten Buch von Bjarne Reuter (Deutscher Jugendliteraturpreis 2000) inszenierte der oscarnominierte Regisseur Henrik Ruben Genz ein sowohl lustiges als auch sensibel und liebevoll erzähltes Kinoerlebnis. HODDER RETTET DIE WELT! war in Dänemark der bisher erfolgreichste Kinderfilm des Jahres, eröffnete das Kinderfilmfest der Berlinale 2003 und gewann den Wettbewerb beim BUSTER – Copenhagen International Children’s Film Festival 2003. Für denTitelsong konnte Gitte Hænning gewonnen werden.

 

REGIE:
Henrik Ruben Genz
PRODUKTION:
Tina Dalhoff
CAST:
Frederik Christian Johansen
Lars Brygmann
Birthe Neumann
Anders Lund Kjeldsen
Maurice Blinkenberg
Cecilie Egemose Østerby
Trine Appel
DREHBUCH:
Bo Hr. Hansen
Bjarne Reuter (Roman)
KAMERA:
Bo Tengberg
SCHNITT:
Miriam Nørgaard
TON:
Nino Jacobsen
MUSIK:
Kåre Bjerkø
Frithjof Toksvig
AUSSTATTUNG:
Niels Sejer
KOSTÜME:
Ingrid Søe

       
  Holy Lola
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. März 2005]
       
 

Ein Film von Bertrand Tavernier • Die Ehe ist glücklich, das Haus gekauft, die Zukunft gesichert. Bloss mit dem Kinderkriegen klappt es nicht. Also beschliessen der junge Arzt Pierre und seine Frau Géraldine ein Baby zu adoptieren, und weil ihnen das offizielle Adoptionsprozedere in Frankreich zu langwierig ist, fliegen sie zum Auftakt von HOLY LOLA nach Kambodscha.
Was Bertrand Tavernier in der Folge seines thematisch überraschenden, neuen Filmes serviert, ist spannend wie ein Krimi. Denn statt der Reise ins Glück, wie sie sich zu Hause alles ausmalten, treten Géraldine und Pierre einen erschöpfenden Abenteuertrip an. Unzähligen Besuchen in verschiedenen Waisenheimen folgt, als in der keinen Lola endlich eine Adoptionskandidatin gefunden ist, ein zermürbender Spiessrutenlauf durch kambodschanische und französische Ämter. Kommen dazu der Alltag in der Monsun geplagten Stadt, die immer wieder Neid geprägte Konfrontation mit anderen Adoptiveltern, die Gefahr durch Unbedachtheit in die Illegalität abzudriften.
Eine zärtliche Liebesgeschichte, ein packender Abendteuerfilm, ein berührendes Melodrama ist HOLY LOLA; vor Ort gedreht auch eine bildschöne filmische Reise in ein von einer schmerzlichen Vergangenheit geprägtes, exotisches Land. Taverniers feinfühlige Inszenierung, Alain Choquarts agile Kamera, das starke Spiel von Jacques Gamblin und Isabelle Carré, die absolute Glaubwürdigkeit der Story machen HOLY LOLA zu einem hoch emotionalen Kinoerlebnis. HOLY LOLA ist zweifellos Taverniers bester Film seit Jahren.

 

REGIE:
Bertrand Tavernier
PRODUKTION:
Frédéric Bourboulon
CAST:
Jacques Gamblin
Isabelle Carré
Bruno Putzulu
Lara Guirao
DREHBUCH:
Dominique Sampiero
Bertrand Tavernier
Tiffany Tavernier
KAMERA:
Alain Choquart
SCHNITT:
Sophie Brunet
TON:
Dominique Levert
MUSIK:
Henri Texier
AUSSTATTUNG:
Giuseppe Ponturo
KOSTÜME:
Eve-Marie Arnault

       
  Ice Age 2: The Meltdown
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. April 2006]
       
 

Jetzt taut's! • Es hat sich einiges verändert: Das ewige Eis schmilzt und verwandelt die Erde in ein kunterbuntes Wasserparadies. Doch auch davon lassen sich unsere drei Freunde SID, MANNY und DIEGO nicht abschrecken. Gemeinsam trotzen sie den Wassermassen und finden mittendrin neue Freunde und Abenteuer: SID wird zum Beispiel von einem eigenartigen Stamm für dessen Gottheit gehalten. Und MANNY trifft auf das letzte weibliche Mammut ELLIE. Das könnte eine echte Romanze werden... Würde es sich bei ELLIEs Brüdern CRASH und EDDIE nicht um Opossums handeln und ELLIE nicht davon ausgehen, sie wäre ebenfalls eins...

 

REGIE:
Carlos Saldanha
PRODUKTION:
Lori Forte
CAST:
Ray Romano
John Leguizamo
Denis Leary
DREHBUCH:
Jon Vitti
TON:
Gwendolyn Yates Whittle
MUSIK:
John Powell

       
  Ice Age 3: Dawn of the Dinosaurs
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juli 2009]
       
 

Ein Film von Carlos Saldanha • Unsere kälteerprobten Helden aus den weltweiten Kino-Hits “ICE AGE” und “ICE AGE 2 – Jetzt taut’s” sind wieder da und erleben ein neues, unglaubliches Abenteuer. Scrat versucht immer noch, die ewig unerreichbare Nuss zu ergattern (und trifft dabei vielleicht die wahre Liebe). Während Manni und Ellie sich auf die Geburt ihres Mini-Mammuts freuen, fragt sich Diego, der Säbelzahn-Tiger, ob er langsam verweichlicht, da er dauernd mit seinen Kumpels rumhängt, und Sid, das Faultier, gerät mal wieder in Schwierigkeiten, als er versucht, sich eine kleine Ersatzfamilie zu schaffen, indem er ein paar Dinosauriereier stibizt. Bei dem Versuch, den Pechvogel Sid zu retten, gerät die Gang in eine geheimnisvolle Unterwelt, erlebt gefährliche Abenteuer mit Dinosauriern, schlägt Schlachten in Flora und Fauna, läuft amok. Und sie treffen dabei auf ein unbarmherziges, einäugiges Wiesel namens Buck, dessen Lieblingsbeschäftigung die Jagd auf Dinosaurier ist.

Auch das neue Kapitel der beliebten ICE AGE Saga beweist, dass es in grauer Vorzeit ganz schön bunt und lustig zugehen kann.

 

REGIE:
Carlos Saldanha
PRODUKTION:
John C. Donkin
Lori Forte
TON:
Gwendolyn Yates Whittle
MUSIK:
John Powell

       
  Il Caimano
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Oktober 2006]
       
 

Ein Film von Nanni Moretti • Bruno Bonomo (Silvio Orlando) hat als Filmproduzent seine besten Tage gesehen. In den 70er Jahren waren seine B-Movies Kassenschlager, doch seit seinem Flop "Cataratte" hat er nichts mehr zustande gebracht. Auch sein neuestes Projekt über die Rückkehr von Christoph Kolumbus wird zum Fiasko. So ist er gezwungen, sich dem Drehbuch der unbekannten Regisseurin Teresa (Jasmine Trinca) anzunehmen: "Il Caimano" soll ein politischer Film über Italiens Ex-Premierminister und Medienzar Silvio Berlusconi werden. Kein einfaches Unterfangen...

Nanni Morettis Komödie IL CAIMANO ist ein satirischer Blick auf die Politik von Silvio Berlusconi und deren Auswirkungen auf die Stimmung in Italien und ruft subtil zum Widerstand in der Diktatur der seichten Unterhaltung und vernebelten politischen Idee auf.

Morettis witziger Film-im-Film hat in Italien eine angeregte politische Debatte ausgelöst, denn kurz vor dem Kinostart wurde von einigen Medien und Politikern diskutiert, ob IL CAIMANO nicht die bevorstehenden Wahlen beeinflussen würde.

Aber Morettis Film wurde gezeigt und Berlusconi abgewählt.

 

REGIE:
Nanni Moretti
PRODUKTION:
Angelo Barbagallo
Nanni Moretti
CAST:
Silvio Orlando
Margherita Buy
Jasmine Trinca
Michele Placido
Giuliano Montaldo
Antonio Luigi Grimaldi
DREHBUCH:
Francesco Piccolo
Federica Pontremoli
KAMERA:
Arnaldo Catinari
SCHNITT:
Esmeralda Calabria
TON:
Alessandro Zanon
MUSIK:
Franco Piersanti
AUSSTATTUNG:
Giancarlo Basili
KOSTÜME:
Lina Nerli Taviani

       
  In principio erano le Mutande
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. August 1999]
       
 

Dieser Film ist eine grosse Entdeckung. • Die hoffnungslos romantische Imma lebt in einer heruntergekommenen Wohnung in der Altstadt von Genua. Gemeinsam mit ihrer Freundin Teresa teilt sie Kindheitserinnerungen und schillernde Träume: dem richtigen Mann fürs Leben begegnen und einen tollen Job finden. Schliesslich tun Gelegenheitsjobs dem Bankkonto auf die Dauer nicht gut, und die One-Night Stands dem Herzen schon gar nicht. Die grosse Liebe, gibt es sie überhaupt noch? In den alten Filmen, die sie sich im Kino anschauen, scheint sie jedenfalls zu existieren.

Imma verfügt über ein angeborenes Talent, sich in die seltsamsten Situationen zu verstricken. Als sie eines Tages beinahe durch ausströmendes Gas umkommt, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihren Retter, einen Feuerwehrmann. Immas Versuche, ihn anschliessend wieder zu finden, schlagen fehl. Verzweifelt setzt sie ihre Wohnung in Brand. Die Feuerwehr kommt, aber 'er' ist nicht dabei...

Mit Augenzwinkern und verschmitzter Ironie wird uns das turbulente Leben der beiden jungen Frauen nahegebracht. Die fröhliche Unbekümmertheit, mit der sie sich aus den unmöglichsten Lagen befreien, wirkt ansteckend. Eigenwillige visuelle Einfälle erinnern an die beste italienische Filmtradition. Diese freche Komödie versprüht den Charme mediterraner Sinnlichkeit.

 

REGIE:
Anna Negri
PRODUKTION:
Andrea Borella
CAST:
Teresa Saponangelo
Stefania Rocca
Bebo Storti
Filippo Timi
Monica Scattini
Pao Pei Andreoli
Luis Molteni
DREHBUCH:
Rossana Campo (Roman)
Ivan Cotroneo
Davide Ferrario
Doriana Leondeff
Anna Negri
KAMERA:
Govanni Cavallini
SCHNITT:
Jacopo Quadri
TON:
Pierre-Yves Lavoué
MUSIK:
Dominik Scherrer
KOSTÜME:
Bettina Pontiggia

       
  Indian Love Story - Kal Ho Naa Ho
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juli 2004]
       
 

Ein Film von Nikhil Advani • Im kalten Frühling New Yorks begegnen Naina und Rohit dem charismatischen Aman. Ohne zu ahnen, dass dieser jedoch todkrank ist, lassen sie sich von seiner ungeheuren Lebenslust mitreißen und machen sich gemeinsam auf eine Reise, die sie Liebe, Glück und Trauer erfahren lässt. Dabei verwandeln sie mit ihrer Lebensfreude den grauen Alltag in eine farbenreiche Musik-Revue.

KAL HO NAA HO war der diesjährige Box-Office-Hit in den USA und England, und ist nach Sometimes Happy, Sometimes Sad, der letzten Sommer bei uns zu sehen war, eine weitere Perle Bollywoods die in die schweizer Kinos kommt.

Die aufwendige Machart von KAL HO NAA HO ist ein Novum für die indische Filmindustrie: Erstmals in der Geschichte Bollywoods wurde komplett in den USA gedreht (52 Tage New York) und alle Dialoge und sonstigen O-Töne beim Drehen aufgezeichnet, und nicht wie sonst üblich nachsynchronisiert. Vor der Kamera agierten einige der größten Leinwandhelden, unter anderem Publikumsliebling Shah Rukh Khan und die Jungstars Preity Zinta und Saif Ali Khan. Und auch hinter der Kamera versammelten die Produzenten Yash und Karan Johar die Elite des indischen Kinos; besonders zu erwähnen sind hier Kameramann Anil Mehta (LAGAAN), Liedtexter Javed Akhtar (LAGAAN, CHALTE CHALTE, DIL CHAHTA HAI) und Star-Choreographin Farah Khan (MONSOON WEDDING, KABHI KHUSHI KABHIE GHAM, DIL SE). Belohnt wurde dies im Februar 2004 mit insgesamt sechs ‚Filmfare Awards’, dem indischen Äquivalent zu den amerikanischen Oscars.

 

REGIE:
Nikhil Advani
PRODUKTION:
Karan Johar
Yash Johar
CAST:
Jaya Bhaduri
Shahrukh Khan
Saif Ali Khan
Preity Zinta
Sushma Seth
Reema Lagoo
Lillete Dubey
DREHBUCH:
Karan Johar
KAMERA:
Anil Mehta
SCHNITT:
Sanjay Sankla
TON:
Parikshit Lalwani
MUSIK:
Shankar Mahadevan
Loy Mendonsa
Ehsaan Noorani
KOSTÜME:
Manish Malhotra

       
  Inglourious Basterds
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. August 2009]
       
 

Der neue Film von Quentin Tarantino • Im ersten Jahr der deutschen Besatzung Frankreichs. Shosanna Dreyfus muss mit ansehen wie der Nazi Oberst Hans Landa ihre gesamte Familie ermordet. Shosanna gelingt es nur knapp, zu entkommen. Sie flieht nach Paris und legt sich dort eine neue Identität als Besitzerin eines Kinos zu. Anderswo in Europa stellt Leutnant Aldo Raine eine Gruppe bestehend aus jüdisch amerikanischen Soldaten zusammen, die flinke, schockierende Vergeltungsschläge begehen soll. Später werden sie dem Feind als „Die Bastarde“ ein Begriff sein. Raines Truppe kontaktiert die deutsche Schauspielerin und Geheimagentin Bridget von Hammersmark für einen Einsatz, um die Führer des III. Reichs zu töten. Schicksale verschmelzen im politischen Untergrund und Schutz von Shosannas Kino. Die junge Frau plant dabei ihren ganz persönlichen Rachefeldzug…

 

REGIE:
Quentin Tarantino
PRODUKTION:
Lawrence Bender
CAST:
Brad Pitt
Mélanie Laurent
Eli Roth
Christoph Waltz
Michael Fassbender
Diane Kruger
Daniel Brühl
Til Schweiger
DREHBUCH:
Quentin Tarantino
KAMERA:
Robert Richardson
SCHNITT:
Sally Menke
TON:
Harry Cohen
Ann Scibelli
AUSSTATTUNG:
David Wasco
KOSTÜME:
Anna B. Sheppard

       
  Inside Deep Throat
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. August 2005]
       
 

Ein Film von Fenton Bailey und Randy Barbato • "Deep Throat" war ein billig produzierter Porno, der 1972 ganz offiziell in die Kinos der USA kam und zu einem gigantischen Kassenschlager wurde. Wegen politischer und juristischer Kontroversen wurde der Film zu einer Ikone im Kampf für Gleichberechtigung, sexuelle Befreiung und Selbstverwirklichung, ohne dass seine Macher das je beabsichtigt hatten. In Begegnungen mit der ehemaligen Hauptdarstellerin Linda Lovelace, dem Star-Anwalt Alan Dershowitz, den Autoren Norman Mailer, Gore Vidal, Erica Jong und der Playboy-Legende Hugh Hefner belebt der spritzige Dokumentarfilm die kulturelle Auseinandersetzung um individuelle Freiheit und moralische Werte neu.

 

REGIE:
Fenton Bailey
Randy Barbato
PRODUKTION:
Fenton Bailey
Randy Barbato
Brian Grazer
CAST:
Dennis Hopper
Hugh M. Hefner
Dr. Ruth Westheimer
Wes Craven
Larry Flynt
Linda Lovelace
DREHBUCH:
Fenton Bailey
Randy Barbato
SCHNITT:
William Grayburn
Jeremy Simmons
TON:
Lance Brown
MUSIK:
Daniele Luppi
David Benjamin Steinberg

       
  Intolerable Cruelty
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Oktober 2003]
       
 

Goerge Clooney und Catherine Zeta-Jones • Da stimmt die Chemie 200 %: George Clooney (Ocean’s Eleven) und Catherine Zeta-Jones (Chicago) glänzen in dieser bissig-turbulenten Komödie - süffig und mit Gusto angerichtet von den legendären Coen Brothers (Fargo, The Big Lebowski, O Brother Where Art Thou)

Auf ihre Weise sind sie beide unverschämt erfolgreich: Mike Massey (Clooney), der attraktive und brillante Scheidungsanwalt, und Marilyn Rexroth (Zeta-Jones), die gewiefte und verführerische Mitgiftjägerin. Als sie einander begegnen ist das der Startschuss für ein chaotisch-witziges Katz-und-Mausspiel, aus dem bald einmal der ultimative Rosenkrieg wird. Ein Kinogenuss der Spitzenklasse.

 

REGIE:
Joel Coen
PRODUKTION:
Ethan Coen
Brian Grazer
CAST:
George Clooney
Catherine Zeta-Jones
Geoffrey Rush
Billy Bob Thornton
Jack Kyle
Cedric the Entertainer
Julia Duffy
DREHBUCH:
Ethan Coen
Joel Coen
Robert Ramsey
Matthew Stone
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Ethan Coen
Joel Coen
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Leslie McDonald
KOSTÜME:
Mary Zophres

       
  James Bond: Tomorrow Never Dies
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Dezember 1997]
       
 

• 'Tomorrow Never Dies' ist ein hochkarätiges HighTech-Spektakel über Medien-Macht als tödliche Waffe in den Händen eines Mannes, der die Öffentlichkeit manipuliert und dessen Ehrgeiz ausreicht, den Lauf der Geschichte zu ändern.

Dazu in der Lage fühlt er sich, denn immerhin besitzt Elliot Carvr (Jonathan Pryce) eine weltweit erscheinende Tageszeitung, der 'MORGEN' (Auflage: 100 Millionen Exemplare pro Tag) und ist Herr über ein Satelliten-System, über das er Zugang auf jeden Bildschirm dieser Erde hat.

Vor nicht einmal ganz einem Jahr spielte Pierce Brosnan die Hauptrolle in zwei Action-Abenteuerfilmen, die gut und gerne eine halbe Milliarde Mark an den Kinokassen eingespielt haben. Sein zweiter Bond-Film, 'Der MORGEN stirbt nie' wird diese Erfolgsserie ohne Zweifel fortsetzen. Im gleichen Zeitraum hat Pierce Brosnan aber auch eine eigene Produktionsgesellschaft gegründet, den vielbeachteten irischen Film 'The Nephew' damit produziert, dann in zwei Film-Komödien die Hauptrolle übernommen und mit 'Dante's Peak' einen der erfolgreichsten Filme des Jahres 1997 gedreht.

 

REGIE:
Roger Spottiswoode
PRODUKTION:
Barbara Broccoli
Anthony Waye
Michael G. Wilson
CAST:
Pierce Brosnan
Jonathan Pryce
Michelle Yeoh
Teri Hatcher
Ricky Jay
Götz Otto
Joe Don Baker
DREHBUCH:
Bruce Feirstein
KAMERA:
Robert Elswit
SCHNITT:
Michel Arcand
Dominique Fortin
TON:
Martin Evans
MUSIK:
David Arnold
AUSSTATTUNG:
Allan Cameron
KOSTÜME:
Lindy Hemming

       
  Juha
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Mai 1999]
       
 

Ein Film von Aki Kaurismäki • Der Bauer Juha und seine Frau Marja lieben sich. Jeden Samstag fahren sie auf den Markt und verkaufen, was sie angebaut haben. Dann trinken sie. Marja und Juha sind glücklich wie die Kinder. Sie sind einander genug, bis eines Tages ein mondäner Mann in ihr Leben tritt. Ausgerechnet vor Juhas Haus hat sein Sportwagen eine Panne, und Juha hilft ihm. Da entdeckt Shemeikka die junge Marja, eine Schönheit vom Lande, und plötzlich ist nichts mehr wie es war.

«Ich habe viele Filme gesehen und viele Leute getroffen. Ich habe festgestellt, dass enorm viel gesprochen wird, im Kino wie im Leben - und dass den Worten nichts Wahres entspricht. All diese Worte sind wie Versprechen, die man nicht hält.»

«Mein Film basiert auf dem Roman von Juhani Aho. Er ist stumm. Das heisst: Nicht der Roman ist stumm, sondern der Film wird von Musik begleitet. Er enthält auch andere Geräusche, aber die Dialoge sind auf sogenannte Zwischentitel beschränkt. Es ist ein Dreiecksdrama. Die Geschichte ist tragisch.» AKI KAURISMÄKI

 

REGIE:
Aki Kaurismäki
PRODUKTION:
Aki Kaurismäki
SPUTNIK OY
CAST:
Sakari Kuosmanen
Kati Outinen
André Wilms
Markku Peltola
Elina Salo
Ona Kamu
Outi Mäenpää
DREHBUCH:
Aki Kaurismäki
Juhani Aho
KAMERA:
Timo Salminen
SCHNITT:
Aki Kaurismäki
MUSIK:
Anssi Tikanmäki
AUSSTATTUNG:
Markku Pätilä
Jukka Salmi

       
  Julia
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 2008]
       
 

Ein Film von Erick Zonca • Julia (Tilda Swinton) ist 40, Alkoholikerin und eine furiose Lügnerin. Zwischen Wodka-Exzessen und One-Night-Stands versucht sie vergeblich, die Tiefschläge des Lebens zu parieren. Als sie auch noch ihren Job verliert, macht sie sich zu einem verzweifelten Kraftakt auf: Angestachelt von ihrer mexikanischen Nachbarin (Kate del Castillo) kidnappt sie den achtjährigen Tom (Aidan Gould) aus der Obhut seines reichen Grossvaters. Mit dem Kind im Schlepptau und einem Millionenlösegeld vor Augen, flüchtet Julia von Kalifornien nach Mexiko - kopfüber auf Kollisionskurs...

Erick Zoncas rasantes Drama feiert in jeder Minute seine grossartige Hauptdarstellerin Tilda Swinton. Die Ikone des britischen Kinos zieht in JULIA alle Register ihres Könnens. Im Wettbewerb der Berlinale war sie eine Favoritin für den Darstellerpreis, für ihre Rolle in MICHAEL CLAYTON erhielt sie jetzt den Oscar.

 

REGIE:
Erick Zonca
PRODUKTION:
Bertrand Faivre
François Marquis
CAST:
Sally Berman
Ezra Buzzington
Eugene Byrd
Roger Cudney
Kate del Castillo
Carl Dillard
DREHBUCH:
Michael Collins
Camille Natta
KAMERA:
Yorick Le Saux
TON:
Gert Janssen
AUSSTATTUNG:
François-Renaud Labarthe
KOSTÜME:
April Napier

       
  Just like Heaven
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Mark Waters • Der Bestseller "SOLANGE DU DA BIST" von Marc Levy hat weltweit Millionen von Herzen erobert. Endlich wurde diese romantische Buchvorlage von Regisseur Mark Waters („MEAN GIRLS" "FREAKY FRIDAY") verfilmt. Reese Witherspoon („LEAGALLY BLOND“, “SWEET HOME ALABAMHA“) und Mark Ruffalo („PLOETZLICH 30" “COLLATERAL“) brillieren in dieser romantischen Komödie.

David, Architekt und Single, bezieht vorübergehend eine möblierte Wohnung in San Francisco. Als plötzlich die junge, attraktive Elizabeth (Reese Witherspoon) in seiner Wohnung auftaucht und behauptet, dass sei ihre Wohnung, glaubt David es handle sich um ein riesiges Missverständnis. Die resolute Elizabeth sieht das ganz anders. Bevor der arme David sich überhaupt wehren kann, ist die hübsche "Erscheinung" bereits wieder auf mysteriöse Art verschwunden. Was David nicht weiss: das ist erst der Auftakt für eine Zeit intensiver Gefühle und eine Reise in die dritte Dimension der Liebe.

SOLANGE DU DA BIST ist die himmlischste Love Story im Kino seit GHOST.

 

REGIE:
Mark Waters
PRODUKTION:
Laurie MacDonald
Walter F. Parkes
CAST:
Reese Witherspoon
Mark Ruffalo
Donal Logue
Dina Spybey
Ben Shenkman
DREHBUCH:
Leslie Dixon
Peter Tolan
KAMERA:
Daryn Okada
SCHNITT:
Bruce Green
TON:
Reuben Simon
MUSIK:
Rolfe Kent
AUSSTATTUNG:
Cary White
KOSTÜME:
Sophie De Rakoff

       
  Kaurismäki Retrospektive
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. August 2006]
       
 

Des Kultregisseurs Werke in neuen Kopien • Nach Locarno ist die Kaurismäki-Retrospektive ab dem 17. August nun auch in Zürich zu sehen. Ein Wiedersehen gibt's unter anderem mit ARIEL (1988), LENINGRAD COWBOYS GO AMERICA (1989), I HIRED A CONTRACT KILLER (1990), usw. Freuen darf man sich auch auf den Dokumentarfilm TOTAL BALALEIKA SHOW: HELSINKI CONCERT (1994), der im Rahmen dieser Retro erstmals in der Schweiz im Kino zu sehen ist.


Donnerstag 17.8.2006
- Ariel [3,5,9 Uhr]
- Shadows in Paradise [7 Uhr]

Freitag 18.8.2006
- Ariel [3,5,9 Uhr]
- Shadows in Paradise [7 Uhr]

Samstag 19.8.2006
- Leningrad cowboys go america [3,5,9 Uhr]
- Hamlet goes business [7 Uhr]

Sonntag 20.8.2006
- Leningrad cowboys go america [3,5,9 Uhr]
- Hamlet goes business [7 Uhr]

Montag 21.8.2006
- I hired a contract killer [3,5,9 Uhr]
- The match factory girl + Kurzfilm: Thru the wire [7 Uhr]

Dienstag 22.8.2006
- I hired a contract killer [3,5,9 Uhr]
- The match factory girl + Kurzfilm: Thru the wire [7 Uhr]

Mittwoch 23.8.2006
- I hired a contract killer [3,5,9 Uhr]
- The match factory girl + Kurzfilm: Thru the wire [7 Uhr]

Donnerstag 24.8.2006
- Total Balaleika show + Kurzfilm: Rocky Vl [3,4.45,9 Uhr]
- La vie de boheme [6.45 Uhr]

Freitag 25.8.2006
- Total Balaleika show + Kurzfilm: Rock Vl [3,4.45,9 Uhr]
- La vie de boheme [6.45 Uhr]

Samstag 26.8.2006
- Drifting clouds [3,5,9 Uhr]
- Tatjana, take care of your scarf + Kurzfilm: These Boots [7 Uhr]

Sonntag 27.8.2006
- Drifting clouds [3,5,9 Uhr]
- Tatjana, take care of your scarf + Kurzfilm: These Boots [7 Uhr]

Montag 28.8.2006
- The man without a past [3,5,9 Uhr]
- Juha [7 Uhr]

Dienstag 29.8.2006
- The man without a past [3,5,9 Uhr]
- Juha [7 Uhr]

Mittwoch 30.8.2006
- The man without a past [3,5,9 Uhr]
- Juha [7 Uhr]

 

REGIE:
Aki Kaurismäki

       
  Ken Park
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juli 2004]
       
 

Ein Film von Larry Clark («Kids») • In meinem ersten Film "Kids" ging es um die geheime Welt der Kinder, zu der Erwachsene keinen Zutritt haben. In KEN PARK begeben wir uns nun in die Intimsphäre von vier Familien und lassen auch die Eltern zu Wort kommen. Die Geschichte spielt in Visalia, einer kleinen, abgelegenen kalifornischen Stadt irgendwo auf dem Land zwischen Los Angeles und Fresno. Ihre Hauptfiguren sind drei Knaben und eine Jugendliche, die seit ihrer frühen Kindheit Freunde sind, sowie deren Eltern. Der Film ist geprägt von der ungeschminkten Darstellung ihres Zusammenlebens und zeigt schonungslos den Ausbruch von Gewalt, Sex, Hass, Liebe und die emotionalen Entgleisungen, die an Wahnsinn grenzen.

KEN PARK wurde in den USA und in den meisten englischsprachigen Ländern zensuriert. Die offizielle Begründung für das Verbot ist wahrscheinlich die Gewalt im Film (vor allem in einer Szene) und die so genannt "expliziten" Sexszenen. Aber wie meistens in solchen Fällen stört der Film von Larry Clark und Ed Lachman, weil er der Gesellschaft ihre eigene moralische Scheinheiligkeit vorhält. Larry Clark ist so explizit, wie er es schon immer in seinen Fotografien war (die weltweit Anerkennung finden): Er nennt die Dinge bei ihrem (pornografischen) Namen.

KEN PARK ist um zwei Kernereignisse herum aufgebaut. Einer Einleitung, in der ein junger Skater mit Übernamen Ken Park seinem Leben ein plötzliches Ende setzt und sich dabei sein zerstörerisches Lächeln bewahrt. Und einem Ende in Form einer unbekümmerten Sexparty.
"Beispielhaft für den Erfolg dieses Films sind die Sexszenen, die schönsten und erregendsten der jüngeren Kinogeschichte, einfach weil Clark und Lachman sie genau anders, als in den üblichen Pornos, in Szene setzen." (Serge Kaganski - Les Inrockuptibles).

 

REGIE:
Larry Clark
Edward Lachman
PRODUKTION:
Kees Kasander
Jean-Louis Piel
CAST:
Tiffany Limos
James Ransone
Stephen Jasso
James Bullard
Mike Apaletegui
Adam Chubbuck
Wade Williams
DREHBUCH:
Harmony Korine
Larry Clark
KAMERA:
Larry Clark
Edward Lachman
SCHNITT:
Andrew Hafitz
TON:
Dennis Grzesik
AUSSTATTUNG:
John DeMeo
KOSTÜME:
Michele Posch

       
  King Kong
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Peter Jackson • KING KONG - Grosses Unterhaltungskino für alle: spannende Abenteuer, rasante Action und mitreissende Bilder. Vom "Lord Of The Rings"-Regisseur Peter Jackson kommt ein neues Kinospektakel der Superlative. Spätestens seit dieser Filmtrilogie gilt der Neuseeländer Peter Jackson als Regie-Genie. Mit seinem aufwändigen Remake des Schwarzweiss-Filmklassikers "King Kong" aus dem Jahre 1933 erfüllt er sich einen Kindheitstraum. Nur schon dank Jacksons Effektschmiede "Weta Digital" und der Effektregie von Oscar-Preisträger Joe Letteri wird der Riesenaffe ein besonders eindrückliches Eigenleben entwickeln.
Dazu kommt eine erstklassige Besetzung, angeführt durch Naomi Watts (Ring 1 & 2 ), Adrien Brody (The Pianist), Thomas Kretschmann (Der Untergang) und Jack Black (School Of Rock).

 

REGIE:
Peter Jackson
PRODUKTION:
Jan Blenkin
Carolynne Cunningham
Peter Jackson
Fran Walsh
CAST:
Naomi Watts
Jack Black
Adrien Brody
Andy Serkis
Jamie Bell
Kyle Chandler
Lobo Chan
Thomas Kretschmann
DREHBUCH:
Fran Walsh
Philippa Boyens
Peter Jackson
KAMERA:
Andrew Lesnie
SCHNITT:
Jamie Selkirk
TON:
Ethan Van der Ryn
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Grant Major
KOSTÜME:
Terry Ryan

       
  Kiriku und die Zauberin
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Oktober 1999]
       
 

Die Renaissance des europäischen Zeichentricks • Der Film erzählt, basierend auf einem afrikanischen Märchen, die Geschichte eines kleinen Jungen. Kiriku ist ein winziger Erlöser. Gleich nach seiner Geburt, über die er genauso selbst bestimmt wie über alle seine Taten, akzeptiert er seine Aufgabe: Er muss sein kleines afrikanisches Heimatdorf von Karaba befreien, der bösen Zauberin, die dem Dorf die Männer stiehlt und die wichtige Wasserquelle hat versiegen lassen. Kiriku bringt das Wasser wieder zum Fliessen, und sein Grossvater, der weise Mann vom verbotenen Berg hilft ihm, das Geheimnis von Karabas Bosheit zu lösen.

Animationsfilm? Das ist Disney. Zeichentrick kommt aus den USA. Meint man gemeinhin. Und jahrelang ist das auch so gewesen. Bis 'Kiriku' kam. Denn: Mit 'Kiriku' kommt der europäische Zeichentrick zurück. Renaissance nennt man sowas. Wiedergeburt.

Als Regisseur Michel Ocelot und Produzent Didier Brunner mit der Arbeit an 'Kiriku' begannnen, stand die tatsächliche Realisation des Films in den Sternen. Fünf Jahre hat es schliesslich gebraucht, bis 'Kiriku' wirklich in den französischen Kinos war, und die Produktion hätte Didier Brunners Pariser Firma Les Armateurs in den Ruin getrieben, 'wenn nicht', so Brunner, 'Canal Plus in der letzten Minute eingesprungen wäre.' Der Pay TV-Sender gewährte einen Vorschuss von drei Millionen Franc, das entsprach in etwa 14 Prozent der gesamten Produktionskosten. Das Projekt 'Kiriku' wurde möglich. Gegen alle Wahrscheinlichkeiten des Animationsfilmgeschäfts.

Am 9. Dezember 1998 lief der kleine Kiriku dann erstmals über die grosse Leinwand. 'Dabei haben wir vor allem auf die Provinzstädte gesetzt', erzählt Didier Brunner. 'Kirikus' Qualität brauchte das Weitersagen.

Die Regionalpresse half, Schulen empfahlen den Film. Und worauf kein Kenner der Branche gewettet hätte, genau das geschah. 'Kiriku' konnte sich gegen die schier übermächtige Konkurrenz behaupten. Obwohl in Frankreich 'Asterix und Obelix' und 'Das grosse Krabbeln' gleichzeitig liefen, blieben die Besucherzahlen von 'Kiriku' stabil auf einem hohen Niveau.

 

REGIE:
Michel Ocelot
PRODUKTION:
Didier Brunner
Jacques Vercruyssen
Paul Thitges
DREHBUCH:
Michel Ocelot
KAMERA:
Michel Ocelot
SCHNITT:
Dominique Lefever
MUSIK:
Youssou N'Dour

       
  Knallharte Jungs
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2002]
       
 

Die Fortsetzung von 'Harte Jungs' • Die Fortsetzung des letztjährigen Kinoerfolgs HARTE JUNGS. Auch diesmal steckt Flo, der jetzt kurz vor dem Schulabschluss steht, wieder in Schwierigkeiten. Die Stimme, die aus seiner Hose dringt, will ihn beim besten Willen nicht in Ruhe lassen - ungebremst richtet sie Flo's Aufmerksamkeit auf jedes vorbeilaufende Mädchen und bringt ihn immer wieder in die peinlichsten Situationen. Als er sich sogar dazu hinreissen lässt, die neue Lehrerin in der Schule zu begrabschen, beschliesst Flo, dass es höchste Zeit ist, sein "einsames" Liebesleben zu ändern. Er ist der Überzeugung, dass seine einzige Rettung in der Liebe von Maja beruht, einem Mädchen, das er seit Jahren heimlich anbetet. Sie ist das einzige Mädchen, auf das sich Flo und die Stimme in seiner Hose jemals einig werden konnten. Flo ist sich ganz sicher: Sollte es ihm gelingen, Maja's Herz zu erobern, wird die kleine Stimme ein für alle mal verstummen.

 

REGIE:
Granz Henman
PRODUKTION:
Bernd Eichinger
CAST:
Axel Stein
Tobias Schenke
Rebecca Mosselmann
Diana Amft
Michael Herbig
Miriam von Versen
DREHBUCH:
Granz Henman
KAMERA:
Gernot Roll

       
  Königreich Arktis
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Januar 2008]
       
 

An Arct